
Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 183
Kantersieg über Curacao! Völler pfeift Klopp und Müller zurück! Sané muss liefern!
Montag, 15. Juni 2026 · 44 min
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Shownotes
Die deutsche Elf erwischt einen Traumstart ins Turnier und steht nun bereits so gut wie im Sechzehntelfinale! Gegen Curacao überzeugen vor allem Nene Brown, Kai Havertz und Deniz Undav! Bekommt Letzterer jetzt endlich mehr Einsatzzeit?
Unsere Reporter blicken außerdem auf Leroy Sané! Er ist fleißig und viel unterwegs, doch Zählbares springt nicht heraus. Wann verliert Julian Nagelsmann die Geduld mit ihm und warum ist er so wahnsinnig loyal?
Und: Rudi Völler attackiert Thomas Müller und Jürgen Klopp! Der DFB-Sportdirektor nimmt sich das Experten-Duo zur Brust und nimmt damit den Bundestrainer aus der Schusslinie. Was steckt hinter dem ganzen Ärger um das Wörtchen "noch"?
Das und mehr in der aktuellen Ausgabe!
Viel Spaß mit der 3. Folge der 1. Staffel des Podcasts „Die WM-Kabine“ mit den SPORT1-Reportern Manfred Sedlbauer und Stefan Kumberger.
Anmerkung: Wir hatten vor Ort leider Probleme mit der Technik: Mannis Mikrofon hat ab und zu ein paar Buchstaben verschluckt. Sorry dafür!
Die Folge im Überblick:
• – Der Auftakt: Traumstart oder Warnschuss?
• – Der Auftritt von Leroy Sané
• – Völler nordet Klopp und Müller ein
• – Die Stimmung in den USA: Komplimente!
• – Ausblick auf die nächsten Spiele
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Hallo Deutschland, Grüße aus North Carolina, genauer gesagt Winston Salen. Ihr hört die Stimme von Stefan Kumberger, Chat-Reporter von Sport1, der derzeit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Weltmeisterschaft begleitet. Und neben mir sitzt wahrscheinlich Deutschlands fleißigster Reporter. Der Mann hat heute um 4.40 Uhr Houston-Zeit, also Central Time, stand ja schon vor dem Hotel, vom Team-Hotel und hat geschaltet in den Doppelpass.
Das geht runter. Hallo Manfred. Hast du mir gewusst? Vielen Dank Stefan. Manfred Sedlbauer, wie war es denn? Ganz, ganz kurz, wie war es denn so heute, den ganzen Tag? Ja, sagen wir, es war ein Auf und Ab. Also, wir sind ja jetzt auch so pünktlich dann ins Bett gekommen, am Matchday meines Vons sozusagen.
Ich glaube, ich war so um 0 Uhr im Bett, als ich es mir dann um, ja, wuschend Meter sozusagen den Wecker gestellt habe. Dachte mir schon, das könnte hart werden. Das ging dann aber, man muss natürlich dann auch schnell raus. Das ist immer ein Vorteil bei mir, wenn ich gar keine Frage zum Überlegen habe.
War dann schon sehr früh, ehrlich gesagt. Dann hatte ich so eine tote Zeit zwischen der ersten und zweiten Schalte von Doppelpass. Die war hart. Die hat sich rückblickend in diesem ferner Fiebertraum angefühlt. Aber dann auch gut gemeistert. Das Problematische war, und ich bin ein bisschen zu weit aus, es hatte um die Uhrzeit auch noch kein Café offen.
Das heißt, ich habe einfach, ich saß eigentlich nur rum und habe gewartet, bis irgendwie die Zeit vergeht. Und ich habe mich versucht, erfolgreich versucht, wachzuhalten. Dann war die zweite Schalte, dann gab es noch eine Schalte in der WM aktuell. Und ja, dann kam schon langsam die Müdigkeit. Wir hatten aber gar keine Zeit, weil wir mussten direkt zum Stiel.
Ja, dann war ja zwölf Uhr mittags der Anstoß und es hat immer wieder geregnet und da war wieder Sonnenschein. Ein Aufgusten auf dem anderen. Und dann haben wir aber von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein... Tolles Spiel gesehen, ein zufriedenstellendes Spiel. Wie würdest du das beschreiben? Eine Gala.
Wir sind wieder wer. Wir sind wieder her. Es gibt eben doch noch kleine im Weltfußball und zwar gehört Curaçao dazu. Ich habe heute öfter den Vergleich gehört, auch vom Bundestrainer, das war DFB-Pokal. Und so kam es mir auch vor, gerade nach dem 1 zu 1. Also erstmal herzlichen Glückwunsch an die DFB-Elf zum 7 zu 1 Sieg.
Aber dieses 1 zu 1, da war bei uns auf der Pressetribüne schon ein bisschen, Unruhe zu spüren, weil ich dachte, was ist denn das jetzt? Ja, vor allem hatte man lange Zeit das Gefühl, das könnte auch 1 zu 1 zur Halbzeit geben und was passiert dann? Also ich hatte bis zu dem Zeitpunkt klar diese sechs Tore dann nach dem Ausgleich, enttäuschen auch ein bisschen darüber hinweg die Tore.
Ernst, dann die Lage doch schon wach an mich. Also zu einem 1 zu 1 gegen Curaçao, allein zur Halbzeit, das wäre schon nie so gut gewesen. Ja, es war dann auch irgendwie von der deutschen Mannschaft so ein zusammenhangsloses Gekicke, ohne irgendwie Sinn und Verstand. Bis dahin hat mir Felix Metzger sehr gut gefallen, gerade wegen seines feinen Füßchens, der ja zum 1 zu 0 für die deutsche Mannschaft getroffen hat.
Und dann hat es Schlotti gerichtet. Dann durfte er sein Leads jetzt mal wieder zeigen. War ganz interessant, fand ich, weil es gab schon zwei Standardsituationen davor, wo er auch ein wuchtiger Kopfball war, wo er beide Male an den Ball gekommen ist und dann er saß ja nicht zusammen auf der Medianzuline, du saß in der Pressebox.
Da, wo es kalt war. Im Kühlschrank. Ja, also der Kollege von ProSiebenSat1, Tobi Lusiak, der saß neben mir, der wäre fast gestorben. Ich als alter Profi hatte natürlich mein Jäckchen dabei. Ich saß auch neben den Zalfusinen Sat.1 Kollegen, Grüße an der Stelle. Die waren auch zu kalt angezogen. Noch Neulinge. Ja, das sind die Frischlinge. Die wissen noch nicht, dass Klimaanlagen kalt sind. Ich habe auch einen Pulli an, so wie jetzt.
Du schaust ein bisschen aus so, ach, ich bin kalt. Ja, aber nochmal kurz für euch. Also wir haben jetzt 0.13 Uhr. Und wir sind so ein bisschen auf dem Beinchen. Ja, 0.13 Uhr Eastern Time. In Houston ist es jetzt 23.13 Uhr Es ist eine lange Zeit Es wirkt dramatischer, wenn du sagst, es ist jeder Also wirklich Respekt vor dir, dass du das so durchgezogen hast Ich habe auch zwei Nitterchen.
Eingelesen, einmal kurz ein Taxi nach dem Spiel und dann im Flugzeug auch komplett weggefunden Aber gut, das ja, verschweigen sie jetzt mal so ein bisschen an der Stelle Wir waren bei den Presseboxen Du saßt in der Passenbox und ich durste, Weil sie offenbar keinen Platz mehr in der Passebox gab. Musst du ja auch die Medien zu dealen. Aber du hast eine andere Akkreditierung.
Du kriegst keinen Schreibtisch zur Verfügung gestellt. Und deswegen durftest du draußen sitzen und hab dich ein bisschen bereitet da draußen. Das war natürlich immerhin. Ich war sozusagen am Oberrang ganz vorne gesessen. Das heißt, ich hatte feile Sicht, überragend. Und hab dann eben gesehen, dass Jiko Schlotterbeck, um wieder zum Pemot zurückzukommen, zweimal davor schon sehr, sehr feil war.
Und dann bei dieser Standardsituation stand er wieder total frei. Im Rückraum ist er perfekt eingelaufen. Ein Kopfball wie aus dem Leerbo. Buchtet er ihn halt aus vier Metern gut ein. Es war schon sehr gut. Also dem Ball entgegengelaufen, im richtigen Moment abgesprungen und dann den Kopf mit dem Hals sich so gebunden und gedreht.
Das hat mir sehr gut geliefert. Und da haben wir noch große Töne gespuckt. Genau. Ja, immer wichtig. Lustigerweise hat Jumal Tantar, der Lautsprecher auf dem Platz, wie wir erfahren haben, nicht abgeliefert. Nee, der hatte einige Buckler drin, gerade zu Beginn. Dann gab es noch diese Situation an der Auslinie, wo er sich hat überlaufen lassen, hat dann vehement reklamiert, dass der Ball offenbar ihm ausgewählten sein soll.
Ich finde, an so einer Situation merkst du immer, dass du mit deinem eigenen Spiel auch nicht zufrieden bist. Wenn du bei so einer Kleinigkeit dann auf einmal so reinsteigst, der der gar nicht nur aufgerückt. Wie wir ja alle wissen, ist der Ball dann immer aus, wenn der Assistent die Fahne hebt. Wo ist es? So ist es. Und das war eben nicht der Fall.
Zweite Halbzeit fand ich dann gut. Man hat das Ganze verwaltet. Also dann wurde es auch standesgemäß und ausgebaut. Es wurde ausgebaut und es war dann auch standesgemäß. Kai Havertz hat es getroffen und es hat mir insgesamt dann doch ganz gut gefallen. Natürlich alles unter der Maßgabe Vorsicht, Vorsicht. Es ist nur Curaçao und dieser 1-1 Zwischenstand, der muss jetzt Deutschland, Fußball Deutschland, uns, die Fans, muss es jetzt nicht allzu sehr schocken.
Aber man hat schon gemerkt, es ist gar nicht so leicht, erst mal in ein Turnier reinzukommen. Und wir hatten ja auch schon verschiedene Ergebnisse. Ja, auf andere Nationen, würde ich auch gerade sagen. Ja, genau. Also jetzt gerade eben habe ich gelesen, wir konnten es leider nicht sehen, die Schweden haben Tunesien überrollt mit 5 zu 1.
Da habe ich gerade eine FUSCH-Nachricht von Sport1 bekommen und der kostenfreien App. Und ja, aber es gab ja, also die Türkei liegt in Trümmern, da weinen alle. Schweiz. Die Schweiz ist völlig schockiert, dass Katar tatsächlich ein Tor schießen kann. Also es ist jetzt nicht so, als wäre das hier alles so einfach.
Ja, es ist gut, dass sie ins Turnier gestartet sind und wenn wir, wir haben jetzt schon über ein, zwei Spiele gesprochen, Felix Metzger, haben wir ja auch schon die letzten Tage sehr, sehr gelobt und er wurde auch sehr gelobt, Nico Schlotterbeck. Bei dem Gegentor wirkt es ein bisschen unglücklich, ehrlich gesagt.
Ich finde, er kommt eigentlich zweimal ganz gut, zumindest noch an den Ball. Aber für mich stellt sich da die Frage, wo ist da überhaupt die Defensivste abzuschauen vom Mittelfeld gewesen in der Situation? Und ich glaube, wenn du gegen Cursao schon da nicht hell wachtest, dann muss das wirklich ein Warnschuss sein für die kommenden Gegner.
Ja, wir haben ja in unserer Gruppe, die wir ja zum Austausch nutzen mit der Redaktion in Deutschland, wurde heftig diskutiert. Irgendwie hat es auf Schlotti geschoben. Irgendwie hat es auf Schlotti geschoben. In einem anderen. Wir Männer, die vor Ort waren, haben Schlotti verteidigt. Wir haben gesagt, das war ein bisschen Pech und ich finde schon, da muss man fragen, wo waren Alexander Pavlovich und wo war der hochgelobte Felix Metzscher und Manuel Neuer konnte nicht halten.
Also, ja, ich weiß nicht, solche Fälle hat er schon mal gehalten, aber er war natürlich bei seiner Rückkehr. Ja genau, bei seinem Comeback. Da kann ich erzählen, du warst ja auch dabei, aber das interessiert die Hörerinnen und Hörer natürlich. Uns wurden zwei Spieler versprochen zu den Interviews und es hieß dann, okay, Nathaniel Brown, Sport 1 Note 1 und Kai Havertz, Sport 1 Note 1, mögen kommen.
Und dann kam aber zwischen den beiden, kam ein... Groß gewachsener, blonder Mann in einem Schwarzwut-Goldmensch-Hör. Ich blöde so mal nach. Also ich bin jetzt Stettenkumberger. Beschreibt ihr das so? Also ich bin jetzt Manuel Neuer und stapschle hinein, gehe aufs Podest. Oh. Ja, genau. Aber nicht der Herr Schäfftokorter gehauen als auf einmal Manuel Neuer zieht wieder rein. Aber nicht nur ich. Wir waren überrascht.
Wir waren positiv überrascht. Das muss man dazu sagen. Manuel Neuer hat mich auch gefreut. Er hat auch so mitbekommen, dass wir überrascht sind und dass wir so, oh, der Herr Neuer kommt zu uns, da hat er schon ein Blick ins. Ja, ich empfehle dir, das Video nochmal anzuschauen. Er sagt nämlich, das habe ich schon lange nicht mehr erlebt oder das hatte ich ja noch nie, dass er so begrüßt wurde.
Und ich muss sagen, seine Antworten, da sprach wirklich die Freude heraus, die Euphorie. Also der Mann wurde jetzt nicht in Ketten geweckt und gezwungen und wurde nach Winston-Salem verschleppt, sondern der Mann ist tatsächlich aus freien Stücken bei dieser Weltmeisterschaft und findet es hier auch ganz gut.
Ich glaube auch, dass es bei ihm tatsächlich heute ein bisschen mehr gekuppelt ist als sonst. Er hat es ja auch ein bisschen beschrieben, weil er sich erst so ein bisschen angefühlt wird bei der Club-BM. Aber natürlich war diese Rückkehr ins Tor, diese lange ersehnte Rückkehr für ihn schon auch was zusammen aus heute.
Wir schauen auf noch jemanden, der die Sport1-Lote 1 bekommen hat. Der Mann hat aber sehr kurz gespielt, also vergleichsweise ist glaube ich erst in der 63. Minute eingewechselt worden für Jamal Musiala der war ein bisschen angeschlagen, es scheint aber nicht schlimm zu sein hat der Bundeskanzler schon gesagt, eine Dehnung.
Wir haben es übrigens deutlich besser. Schermann Musiala, es haben einmal über ihn gesprochen. Einmal haben wir gesagt, Schritt nach vorne gemacht. Dann haben wir gesagt, Schritt zur Seite, Schritt zur Seite, wie auch immer. Ich habe dir irgendwann auch während des Spiels geschrieben, weil wir uns zusammensitzen haben, habe ich gesagt, er gefällt mir, weil er gut dagegen hält in den Zweikämpfen, agil ist.
Und ja, der Bundestainer war aufsichtlich zufrieden. Schermann Musiala fand es ja nicht ganz so gut, dass er schon so früh aus müsste. Er hat das aber sehr, sehr positiv und nett offenbar den Bundestrainer ausgewirkt. Genau, so hat der Bundestrainer gesagt. Beim Thema Dehnung muss ich immer an Eduard Geyer denken, der gesagt hat, Ede, wer sich dehnen will, ich würde jetzt an deiner Stelle mich bringen, Manni.
Es kommt ein Scherz und dann spuckst du das Wasser hier durch die Gegend, siehst los. Wer sich dehnen will, soll nach Dänemark gehen. Ist das schlecht? Aber hallo, Edekaier. Der Mann hat als Trainer mehr vor die Sichererspiele genommen. Du hast wirklich einen Elefanten hier. Oder hast du dir diese Sprüche merken können?
Manni, ich. In welchem Jahr hattest du weiter? Boah, das weiß ich doch nicht. Da war er mit Cottbus in der ersten Liga. Aber ich schaue eindeutig zu viel Fernsehen oder habe in meiner Jugend zu viel gefernseht, lese zu viel, beschäftige mich zu viel mit Fußball. Aber dann passt ja der Beruf eigentlich. Ab in die 63.
Ab in die 63. Dennis Undorf kommt rein. Der Mann, der eine wahnsinnige Quote hat und diese Quote auch noch ausgebaut hat. Schöne Hackenvorlage, dann sein Tor, das war so ein bisschen Badesee-Fußball. So Zucki-Zucki in die Mitte gespielt und dann reingeschoben. Da blieb er eiskalt und dann nochmal eine Vorlage. Ja, das Weißdorf ist dein elfter Scorer-Punkt in 10-Diesel in der Nationalmannschaft.
Und wenn du eben reinkommst und dann am Weihraum beteiligt bist, Dann bist du doch ein Mann für die Startelf. Ja, ja, also ich finde, Julian Nagelsmann kommt eigentlich gar nicht mehr um ihn herum. Also ich finde ja immer, jetzt gibt es ja die oder Julian Nagelsmann würde das wahrscheinlich, wenn er wieder auf ihn verzichtet oder vor dem nächsten Spiel würde, dann wieder sagen, ja, der Dennis gibt uns so viel als Joker.
Das stimmt, aber ich finde, du musst Leistung belohnen. und wenn einer reinkommt, an drei Formen beteiligt ist, dann muss der im nächsten Spiel von Anfang an stiehlen, weil er es sich einfach verdient hat. Dennis Unter befindet sich, für meine Begriffe, in der Füllkrugfalle. Das haben wir ja erlebt bei der Europameisterschaft. Da war Fülle auch jemand, der getroffen hat, zum Beispiel gegen die Schweiz.
Und da hat dann der Bundestrainer ähnlich argumentiert jetzt und hat gesagt, naja, wenn jemand ein guter Joker ist, dann spricht es ja eigentlich dafür, dass er auch weiterhin ein Joker sein sollte. Nils Petersen ist auch so ein Beispiel. Ich habe aber den Eindruck, dass Enif Tennis Undorf. Damit mich ganz zufrieden ist, der wäre schon, also auch die Aussagen vor der Weltmeisterschaft, die er da getätigt hat, zum Beispiel bei diesem Wohltätigkeitstermin in Stuttgart, wo er dann gesagt hat, ich weiß eigentlich nicht, warum immer so diskutiert wird, ich bin doch Stürmer.
Naja, aber der Bundestrainer denkt, er ist wohl auf der Bank erstmal besser aufgehoben auf der anderen Seite, einen Kai Havertz kannst du jetzt auch nicht rausnehmen, der war Man of the Match, ein Jamal Musiala, gerade haben wir drüber gesprochen dass seine Formkurve nach oben geht dann wird es dann schon schwierig, wen man da runternehmen sollte oder fällt dir jemand ein ne.
Naja, eigentlich hast du ja in der Offensive jetzt noch zwei Namen, die du nicht genannt hast. Das Blowiertz, da wird der Bundesländer auch einen Teufel tun und ihn runternehmen. Okay, rausnehmen aus der ersten Elf und dann fällt mir da nur noch ein Spieler ein, über den wir auch die letzten zwei Male Enten, die ich so sprache, haben, der manchmal, manchmal, manchmal unfair behandelt wird, wie du so schön gesagt hast.
Ja, guck, ich kann auch die Tat in Berlin, wenn sie noch nicht allzu lange her sind. Und das ist eben Joris Sané. Und da muss man einfach wieder sagen, er ist heute aufgefallen und, so gerne ich ihn auch verteidige, weil er einfach für mich immer noch ein besonderer Spieler ist, muss man einfach an so einem Parkern auch festhalten wie ein Corsair. Das war nichts.
Ja, es war, also er war fleißig und er war bemüht und er war ein Aktivposten. Das sah der Bundeskainer. Ich nenne mich Nachriffsmann. Nein, also ich habe es ja auch in der Einzelkartik geschrieben. Er hat sich wirklich aufgeregt. Er hat versucht, er hat getan, er hat gemacht. Er hat wirklich ein Fleißbildchen verdient.
Nur Fleiß allein kann natürlich nicht die Maßgabe schlechthin sein. Der Bundestrainer sagt aber, die Bewertungsgrundlage bei Lio El Sané ist der Einsatz der Fleiß. Er war viel unterwegs. Der Bundestrainer hat auch gesagt, ich habe die Daten noch nicht gesehen, aber das war wohl gut. Ja, was fangen wir damit an? Also wenn jemand in der Schule immer fleißig ist, und sie fleißig meldet, aber dann ständig falsche Antworten gibt, nein, wäre gut gewesen. Eine Note 1 ist es dann natürlich nicht.
Ich finde es schwierig. Ich habe in dieser Woche ja auch einen Kommentar geschrieben, als ich gesagt habe, Daneben muss spielen, weil er ein Stück weit Alternatippus ist. Ich fand auf, Ohne mich jetzt selbst verteidigen zu wollen, das war auch angemessen, weil er einfach für die Position der Einzige war. Sollen die Kollegen in München den Artikel wieder löschen?
Nein, nein, um Gottes Willen, der darf so lange bleiben, wie er möchte. Ich habe da sehr viele Zuschriften aufgekommen und wenn man viele Zuschriften vor 1 gekommen hat, dann heißt das meistens, dass viele Leute anderer Meinung würden. Von daher fand ich zu dem Zeitpunkt oder jetzt auch so im Eröffnungsspiel absolut, okay und folgerechtig, dass er von Anfang an gespielt hat.
Nur, und da sind wir jetzt wieder bei dem Thema, finde ich, du musst einfach das Leistungskonzept. Zählen lassen und in so einem Aufschirm zu sagen, wenn Dennis in so einer Form ist, und ich glaube, den kannst du ja mittlerweile immer reinstellen und der liefert ab, da musst du sowas auch ausnutzen. Und dann musst du halt vielleicht auch deine Formation minimal ändern, weil das ist jetzt ganz leuchtet dann der Fall, denn du liegest, ne, ja.
Dann geht es Musialer wahrscheinlich auf rechts. Genau, oder sogar vielleicht Kai Havertz, wobei auch da ist natürlich auch die Frage, der spielt die letzten Stile auf so einem hohen Niveau, eben auf dieser Position, ob Grün dann von dieser Position wegschiebt. Also ich bin jetzt dagegen, die Aufstellung so lange durchzuschütteln, bis Leroy Samé rausfällt.
Kua Sao war jetzt mal ein Anfang. Ich würde mir halt wünschen, dass der Bundestrainer ein bisschen mehr kitzelt und nicht immer nur das Positive so. Er hat auch eine Riesenchance. Jeder Bundesländer auch sagt, war gar nicht so leicht in dem Moment und das macht er eigentlich gut. Und weißt du, was mich da mittlerweile wirklich wundert? Und ich weiß, viele von euch geht das Thema ja auch um den Keks.
Und ich finde, da fragen sich auch viele von euch da draußen zu euch, was hat Sanil gegen Julian Agerson in der Hand? Echt hat er in der Hand? Julian Nagelsmann ist halt ein loyaler Mensch und jemand. Der an Wunder glaubt. Er nennt ihn ja nie, habe ich heute Willkommen auf der Pressekonferenz. Ja doch, weiß ich nicht.
Aber er hofft halt so. Er hofft halt so. Das ist wie mit einem kleinen Kind, das immer hinfällt und man büßt sich. Jetzt kommt dann der Moment. Das kann man dem Bundestrainer, glaube ich, nicht verdenken. Und wie gesagt, ich würde jetzt Lille Sané noch nicht rausnehmen. Das würde auch zu viel Unruhe reinbringen.
Du würdest ihn jetzt gegen die Elfmann-Küste an Wamstafil doch schon ein bisschen anspielen lassen. Ja, weil du bist ja jetzt durch den Sieg eigentlich schon weiter. Bist ja schon im 16. Finale. Der Modus gibt es ja her, dass man jetzt fast schon im 16. der Finale ist als DFB-Elf und da geht es nicht viel kaputt und lieber Sané nochmal eine Chance gibt, aber.
Und da sollte Julian Nagelsmann schon ein bisschen, also er sucht immer nur die positiven Sachen raus. Und das halte ich dann auch gegenüber den anderen Spielern irgendwie für unfair, wenn ständig nur die positiven Sachen rausgesucht werden. Ich gucke jetzt mal in die Glaskugel und sage, dieses Thema Lilleur Sané wird in den nächsten Tagen wieder sehr hochkochen bis zum Spieltag.
Und dann wird er wieder zwei Tore oder so machen. Genau, genau. Also ich würde ihm empfehlen jetzt mal nicht ins Internet, ins Hochteam. Ja, ich würde ihm empfehlen, nicht ins Internet reinzuschauen, weil da gibt es schon ein paar gehässige Kommentare und Memes. Da beteiligen wir uns nicht. Es sind für die Sachveranalyse da, aber die Sachveranalyse.
Ich denke jetzt zu Dennis Undorff, denn der jetzt am Samstag an Nieder auf der Bank sitzt, der muss sich da oft denken. Hallo? Was für mir? Ja, das ist der Fall. Wie kannst du mir damit erklären? Ich habe den Bundestrainer ja schon vor einiger Zeit Bundespsychologen genannt. Kannst du mir nur so erklären, dass er ganz genau weiß, ich darf den Leroy jetzt nicht der Öffentlichkeit zum Fraß vorwerfen.
Ich muss ihm die Stange halten und Dennis Undorff muss er nicht die Stange halten, weil der hat ja die Öffentlichkeit hinter sich. Also ich kenne niemanden, der sagt, boah, der Undorff ist aber ein Arsch. Den will keiner. Was uns zum nächsten Thema bringt. Bei einem Spieler würde ich trotzdem noch gerne sprechen. Du hast ihn schon, erwähnt, Nathaniel Brown.
Sich da den Stammplatz erkämpft und nach der Leistung behält er den erstmal wieder. Ja, richtig. Also der hat jetzt tatsächlich David Raum auf längere Zeit. Glaube ich, schönstes Spiel seines Lebens. Junge Mann. Innerhalb kürzester Zeit sich an Stammplatz erarbeitet, trifft, macht ein gutes Spiel, kriegt von Sport1 die Note 1, darf zum Interview.
Steht mit funkelnden Augen dort. Also wenn das nicht der schönste Tag, der sportliche Tag seines Lebens war, dann weiß ich auch nicht. Der macht sehr viel Spaß. Der macht wirklich sehr viel Spaß. Und ihm sitzt der Schalk im Nappen. Den haben wir noch nicht gesehen, aber... Er ist ein ganz lieber Mensch. Ja. Hab Julian Nadez mal gehört.
Aber das fand er auch schon. Immer wenn wir ihn gesprochen haben, war jetzt noch gar nicht so oft, Kerzen und Auaach einmal. Die Wortwahl ist, ich weiß nicht, ist lieb, ist das eine Kategorie im Sport? Ein lieber Mensch? Ja, so rede ich über dich. Das ist auch nur über Mensch, oder? Ja, ja, ja, das ist aber so, ja.
Gut. Nathaniel Brown ist ein lieber Mersch. Dann lass uns, also Osterbüro ist das noch Schüler? Lass nicht mal die Aufstellung durchgehen. Die Wechsel haben wir gelobt. Florian Wirz, Jamal Mignola. Der Bundestrainer fand ganz gut, dass Antonio Rüdiger und Marlena Anton den Schlotti so gepusht haben. Obwohl sie ja die Konkurrenten von Schlotti sind.
Das spricht wieder für den Mannschaftsgeist. Übrigens, morgen ist ja Bettkampf-Ersatztraining. Also diejenigen, die nicht gespielt haben, das sind ja eigentlich so viele Leute, dürfen normal trainieren, die anderen regenerieren, lassen sich pflegen und dann haben sie frei. Schön. Also Dienstag frei für die deutsche Nationalmannschaft.
Seid ein bisschen durchzuschnaufen. Ich glaube, bei Partnern auch die Familien, schritten da oder kommen noch. Bei manchen, sag ich bei Nathaniel Brown, reißen sie gerade schon wieder ab. oder? Genau, da reisen sie ab und bei K. Harberts und Jem ist auch nicht da. Also ein Kommen und Ging. Ja, genug Platz ist es. Im US-amerikanischen Hauptort zu loses.
Stefan, auf der Pässekonferenz vor dem Spiel hatte man ja eher den Eindruck, ah, jetzt kocht da ganz woanders noch ein Thema hoch, ja, was dem Bundesländer gar nicht mit gefallen hat. Es geht, die ihr bestimmt alle mitbekommen habt, um die Expertenmeinung von Jürgen Klopp und Thomas Müller. Müssen wir das nochmal ansprechen, erklären, was passiert ist?
Wenn die Worte da gefallen sind. Ich mach's dem schnell durchlaufen. Es ging darum. Thomas Müller und Jürgen Klopp beim Agenda TV waren der Meinung, naja, vielleicht sollte man den Musialer runternehmen. Und dann kam der Satz von Jürgen Klopp, das Gute ist, also jetzt paraphrasiert sinngemäß, das Gute ist, Julian Nagelsmann macht die Aufstellung. Noch. Und dann?
Kunstpause? Noch. Und dann hat Thomas Müller gesagt, aber Kloppo, wir haben erst Juni, du bist schon im September. So, Subtext. Noch ist der Bundestrainer da und im Herbst ist er weg. Und wenn das natürlich von Leuten kommt, beziehungsweise von einem Mann, Jürgen Klopp, der Ambitionen hat auf diesen Job, der das nie dementiert hat, der noch im März bei uns am Mikrofon gesagt hat, es ist schöner, wenn die Leute sagen, der Jürgen Klopps soll es machen, als wenn alle sagen, jeder nur nicht er.
Dann hat es natürlich Gewicht und dann ist es schon ein bisschen frech und ein bisschen unverschämt und kommt eigentlich nicht in die Tüte. Der Schattenfan. Der Schattenträger. Ja, ich habe es in einem Text genannt, das Problem in Magenta Pink. Ja, kann man so nennen. Der pinke Panther. Ich fand es auch falsch.
Weil ich meine, Jürgen Klopp weiß ja auch ganz genau, wie es ist, kleiner zu sein. Und was hätte Jürgen Klopp gesagt, wenn jemand sich so in Stellung gebracht hätte, in seinem Rücken? Aber da habe ich den Eindruck, da sind Thomas Müller und Jürgen Klopp noch ein bisschen zu sorglos, ihre neuen Expertenrolle.
Die Expertenrolle bei Jürgen Klopp ist ja doch ein bisschen her. Als er damals beim ZDF war, 20 Jahre, also das lief alles so sorglos und so lustig und so ha ha ha ha ha. Aber dass der Bundestrainer unter Druck steht und dass sowas nicht hilft, das hatten sie irgendwie, also Absicht war es jetzt hoffentlich nicht, da den Trainer anzuschießen. Da kommen wir ja gleich zur Auflösung dieser ganzen Geschichte.
Aber Sorglosigkeit kann man sich halt auch nicht leisten. Und Lothar Matthäus, unser Rekord-Nationalspieler, der Mann, der ja für, ich glaube, für alle Sender, von Astro-TV bis. HSE macht er überall den Experten und hat also entsprechend Erfahrung und hat dann gesagt, also hier bei Jürgen und Thomas, so wie ihr mit dem Musialer umgeht, das macht man nicht. Ja, ich fand es, auch. Ich fand es schwierig, wie sie sich geäußert haben, und der Bundesteiner hat vielleicht nicht mehr so unbedarft, wie er es noch vor zwei Jahren gemacht hätte, reagiert und hat auf die erste Nachfrage eines geschätzten Kollegen von Heiko Niederer Frage zurückgestellt und hat gesagt, so nach dem Motto, wie ist es bei dir angekommen?
Dann hat Heiko geantwortet, ein bisschen pieksig. Ein bisschen pieksig und dann hat Julian Narisman direkt zur nächsten Frage übergeleitet. Genau, und dann kam der Kollege von The Sun. Kann man sagen, was von Pandora zur... Ja, The Sun ist die britische Bild, kann man so sagen. Vielleicht noch ein paar Umdrehungen heißer.
Wie ist das die Fall? Medienlandschaft dort. Ja, also wir hatten ja einen britischen Kollegen zuletzt bei BM aktuell. Der hat gesagt, dass Thomas Tuchel den Job da übernommen hat, ist Wahnsinn, weil in diesem Job kommt jeder ins Irrenhaus. Wenn du englischer Nationaltrainer wirst, hast du das Ticket fürs Irrenhaus schon in der Hand. Die Frage ist, ob du es einlässt.
Aber wir wollten ja über, also Julian Nagelsmann. Hat dann gesagt, ich habe eine Meinung, die müsst ihr aber nicht wissen und damit war es das. Da ist ihm ein bisschen der Dampf aus den Ohren gekommen. Also er musste schon über die Kiemen hier, die Feuerwehrschläufe, die einen hier runter am Hals laufen, die musste schon zusammentrechen. Daran sieht man schon auf, dass er...
Unterdruck schon vor WM-Start, dass er vielleicht auch nicht die allergrößte Lobby derzeit geließt in Deutschland, auch von den deutschen Fans, weil ich meine, er hätte ja auch einfach, total lästig, cool antworten können, so, ja, dann wollte Klopp oder es abgekümmert oder irgend so was, so was halt so ein bisschen.
Ja, wie soll ich sagen, hat man ihm einfach angemerkt, dass er sauer ist, ich finde auf der anderen Seite Klopp und Müller, das ist ja auch so ein bisschen Comedy-Veranstaltung dort vor Ort, was auf unterhaltsam ist und ich glaube so ein Auftrag oder das war natürlich auch das Ziel der Kollegen, die dort engagieren, Beispiel England, wo sie da eine wahnsinnig unterhaltsame Toru, immer mit Thierry O'Hee, Nicka Richards, Jamie Carragher und Kate Abdoher, dass man sich das so ein bisschen zum Vorbild nimmt.
Ging jetzt eher nach hinten los, auch weil, von seinem Lied ins Thema. Ja, aber da muss man auch schnell sagen, also ich habe es dir ja vorher am Auto gesagt. Ich habe den Eindruck, Engländer, Briten und so weiter, die können einfach sehr ironisch sein, clever ironisch sein und können auch mit so einer Ironie umgehen.
Und bei uns Deutschen, glaube ich, wir können weder richtig ironisch sein, noch können wir es richtig aufpassen. Das ist auch einmal nicht gewohnt, dass ein Baron noch mit, oder? Das ist ja offensichtlich vermischt. Ja, Didi Hamann sagt immer, in England, da geht es viel härter zu, da ist man nicht so schnell beleidigt. Bei uns ist man eben schnell beleidigt, aber das ist eine Mentalitätsfrage.
Aber du hast mich jetzt auf mein Lieblingsthema angesprochen. Rudi der Rächer kam ums Eck, ließ sich zuschalten zu Magenta TV vor der Partie gegen Kugasau. Und dann gab es eins hinter die Lösche. Da hat Rudi seine ganze Autorität, der Mann ist ja Vize-Weltmeister als Trainer, Vize-Weltmeister als Spieler geworden, Weltmeister als Spieler, hat die Champions League gewonnen.
Mit Olympique Marseille, wenn ich mich recht erinnere. Also der Mann hat schon ein bisschen was erreicht und der Mann ist unser Volkstribun, die ich schon gesagt habe. Und Rudi ist in sein Heldencape gestiegen und hat sich zuschalten lassen zu Magenta und hat die beiden ausgeschimpft. Und da fand ich, das habe ich, also on air, glaube ich, hat Thomas Müller noch nie so eine scharfe Spitze bekommen, wie von Rudi Völler, als er eben gesagt hat, naja, Thomas, hilft immer, einen kleinen Trainerschein zu machen, dann kann man Dinge besser verstehen.
Und dann dieser Satz, naja, ihr beide, also jetzt mal ein ernster Vorschlag, aber ihr beide, ihr seid ja eher für die Komik zuständig, was sind da? Und dann war die Schalte vorbei und dann waren die beiden erstmal perplex und Jürgen Klopp sagt, er hat gesagt, wir sind für die Komik zuständig, ja. Und wenn sie den Klopp mal die Sprache versteht, dann weißt du Bescheid.
Ich weiß zum Beispiel, das war natürlich ein bewusster Auftritt von Rudi Völler, weil da musste der Papa seinen Julian verteidigen und das ist ihm sehr gut gelungen. Ich weiß schon, ich hänge dir hier seit zwölf Stunden im Ohr und feiere Rudi Völler ab, aber es ist so. Es ist beste Unterhaltung im Sinne des Fußballs und wenn sich solche Giganten, das ist ja der Kampf der Titanen, Das sind Elefanten, die aufeinander zurennen und diesmal hat Rudi Rüssel, wenn wir beim Elefantenbild sind, Rudi hat gewonnen.
Rudi hat die Dinge besänftigt und dann haben wir ja 90 Minuten. Ich fand es so nett, wo die Völle auch eingestiegen ist, so nach dem Motto, ja, ihr müsst ja selber erstmal noch gucken, wohin es euch mal verschlägt oder, wo ihr hinwollt, aus Veränder-Management und so weiter. Du machst das jetzt hier in einem Jahr. Ja, wie so Schulbuben. Ja, ja, genau.
Wie eingenordet. Genau, so der frische Abiturient, wo es dann heißt, naja, jetzt machen wir ein Jahr in Australien und dann kommst du zurück und dann kannst ja bei Onkel Erwin in der Werkstatt anfangen. Ja, die haben sich ordentlich verbandelt. Ich finde, durch diese ganze Nummer hat eigentlich Hülernalp noch was getätigt, oder?
Ja, weil wir, das wollte ich gerade sagen, wir haben da 90 Minuten Fußball erlebt, und dann stand der Bundestrainer zur Analyse neben Jürgen Klopp. Nach einem 7 zu 1. Nach einem 7 zu 1. Er konnte kaum gehen, vor lauter Kraft. Ich hatte den Eindruck, er hat Rasierklingen unterm Arm. Rasierklingen unterm Arm, weil die Arme so weit auseinander waren.
Ja, der Lattissimus Dorsi. Also er hatte einen, der Gluteus war gespannt. Das ist der dicke Hintermuster. Genau. Also der Gluteus und der Lattissimus Dorsi waren gespannt. Und dann. Und dann sagt Jürgen Klopp, ja, der aktuelle Anlass. Und dann, also dann ist er ja wirklich, das war für Jürgen Klopp der Gang nach Canossa.
Da musste er sich wirklich tief in den Staub werfen und Abbitte leisten. Und hat dann gesagt, ja, also wir gehören nur inoffiziell zur Mannschaft, aber wir wollen überhaupt nicht den Ablauf bei euch stören. Und ich könnte mir selbst ins Maul hauen, hat er gesagt, oder? Einer aufs Maul hauen? Ich könnte mir eine aufs Maul hauen und ich werde...
Er hätte sich direkt eine danach aufs Maul hauen. Und scheinbar hat er es in dem Moment, sagt er zumindest jetzt, gleich gemerkt, dass es hekt der Kommentar. Aber ja, guck mal. Also ich glaube, es gab, ich habe den Eindruck, es brauchte Rudis Worte. Und dann hat der Jürgen Klopp gesagt, ich werde jetzt in 2059, kann das sein, und hat gesagt, ich bin immer noch dämlich.
Da habe ich sich natürlich selbst auf die Schülle genommen, ist zur Kreuze gekochen. Und Julian Nagelsmann, Also wenn du dir sein Gesicht anschaust, da hat er sich gedacht, das war das Schönste. Ja, also ein inneres Blumenpflügel. Und er dachte sich, jetzt nicht reagieren, cool bleiben, Pokerface. Du bist der Bundestrainer und der Mann will es nur werden.
So ist es. Er hat auch gar nicht gesagt, irgendwie so, Danke oder kein Problem, er hat das Schwamm drüber, sondern er hat das einfach so verstehen lassen. Genau, er ist auch nicht in diese Rede, in diese Entschuldigung, nein, sondern hat das ganz genüsslich angehört, immer schön genickt, sich das noch weitere grinsend etwas verknitten, hatte ich so das Gefühl.
Er wird heute gut schlafen. Er wird ja richtig gut schlafen. Also wir haben ja 0.02 Uhr am 4. Man war es ja auch direkt laut davon. Genau, viele Kollegen sind in Houston, Texas geblieben. Wir haben den beschwerlichen Weg gemeinsam, äh nicht gemeinsam mit der Mannschaft, die sind voraus geflogen, dann natürlich eine andere Maschine gehabt, wir sind nach Charlotte geflogen und dann Winston, 0.42 Uhr ist es gerade.
Mir ist gerade ein cleverer Satz eingefallen, den Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagen hätte können. Er hätte sagen können, ich werde mein Bestes tun, das wäre ein richtig gutes Turnier spielen und Herr Klopp seine Ambitionen auf meinen Job erstmal unten anstellen muss. Das wäre, ja. Sehr gut, sehr gut. Ich hoffe, Franzi Sibylle hört zu.
Franzi, wenn du das jetzt hörst, ruf mich an. Ich lege dir für jede Pressekonferenz drei, vier Knallerzitate hin. Ja. Beim Pfeifz im Karton. Ja. Da können sich die Kollegen von Bild schon mal freuen. Stimmt. Nee, aber das wäre ein cleverer Satz gewesen. Ja. Und deshalb muss ich mich selber logen. Aber sie hatten ja vorhin mal eine Pakrone mit Rudi, die da richtig gesessen hat und eigentlich die Sache noch gründer und für dich natürlich auch noch schöner gemacht hat. Ja, Rudi ist ja die Bazooka.
Aber das war der Doppelwumms, den Rudi da ausgepackt hat. Ja, so. Und jetzt, glaube ich, sind alle glücklich. Es gibt keine Störgeräusche mehr. Außer, genau, Thomas Müller überlegt sich, wo er einen Trainerschein machen kann. Das ist ja gerade. Jürgen Klopp. Die stand auch so wie Schwüblin. Die waren so ganz still.
Ein Kollege von uns hat ja dann auch einen Screenshot gepostet. Und da hatte ich es noch gar nicht gehört, dieses Interview. Und da dachte ich mir, was ist da passiert? Bei Moody ist dann doch so ganz locker und die zwei so ganz ernst im Blick ist. Und Thomas Müller hat es ja immer noch besucht, so mit so ein paar kleinen Kommentaren, so ein paar Wörter zwischendurch so aufzulockern, diese Situation.
Das ist ihm aber null gelungen. Und das sagt schon alles, wenn Thomas Müller es nicht schafft, die Situation aufzusehen. Ja, Thomas hat dann auch so gesagt, ja, Rudi, der will das ganze Gebilde schützen. Und das verstehe ich ja und so weiter. Aber es ist wahr, Ich will es nicht überbewerten. Die Leute da draußen sagen natürlich immer, der Sport zählt und der Fußball zählt, aber so neben dem Platz zählt, so wie ich auch runterseite. Ja, nicht viel interessanter, aber es ist schon auch sehr, sehr interessant. Ja, genau. Und da muss man sagen, das war fast schon ein historischer Tag heute.
Ja. Also es war bemerkenswert und wir werden uns noch lange, lange beschäftigen. Was aber nicht heißt, und das muss ich jetzt, um mit Jürgen Klopp zu sprechen, ausgegebenen Anlass möchte ich das sagen. Ich schätze Thomas Müller sehr und ich schätze auch Jürgen Klopp sehr. Und es ist auch gar keine Schadenfreude, dass die mal eine auf den Deckel bekommen haben.
Aber es zeigt halt, dass in dieser Branche halt, ja, das ist da auch mal Krach. Und das muss man jetzt noch zum Abschluss sagen. Diese Abbitte, die Jürgen Klopp da getätigt hat, das muss man auch erst mal hinkriegen. Dass man sich da von einem sehr großen Publikum hinstellt und einen Fehler eingesteht.
Und da um Entschuldigung bittet, beziehungsweise auch on-air. Und er, genau, da gebührt Jürgen Klopp-Aspekt. Kann man nicht anders sagen. Also alle haben sich, glaube ich, jetzt wieder lieb. Das ist das Schöne. Und jetzt werden wir Weltmeister. Jetzt werden wir Weltmeister. Und weißt du, wen ich lieb gewonnen habe?
Ich weiß es. Was geht mir überleicht? Weiß es. Du weißt es? Ja. Wen? Die zwei Influencerinnen, die wir vor dem Steidern getroffen haben? Ja, korrekt. Nein. Also dir geht es genauso wie mir. Wir haben die Menschen hier in diesem, großen Land kennen und lieben gelernt. Also wir wollen jetzt den US-Amerikanern hier nicht Honig ums Maul schmieren, aber ich habe jetzt in Winston-Salem, in Charlotte und in Houston keinen unfreundlichen Menschen kennengelernt.
Das ist richtig. Viele Kollegen, oder mein erster Eindruck war ja, gerade wenn du so im Restaurant bist, weil die so ein anderes Thema hatten. So warst du in Chicago auch noch? Genau. Und freundliche Menschen erlebt. Nee, auch nicht. Auch nicht. Dass man oft das Gefühl hatte, die leben ja noch viel, viel mehr vom Zinkelt und so weiter, wenn du irgendwo bist und auf Dienstleistungen angewiesen bist und auf Service angewiesen bist.
Was aber nicht heißt, dass du deshalb unbedingt freundlich sein musst. Das war auch schon schön. Aber ich finde gerade auch abseits. Also ich meine, wir sind heute aus dem Stadion raus, diese Volontiers, die keinen Cent mehr bekommen, ob sie jetzt freundlich sind oder nicht. Die verspüren einfach gute Laune, haben Bock auf die Nummer, sind zu uns so freundlich, helfe immer, wo es geht. Haben abgeklatscht, haben dann sich bedankt, dass wir da sind.
Also da muss man echt sagen, im Vorfeld ist ja dieser Satz von 2006, zu Gast bei Freunden, ist ja so ein bisschen umgedichtet worden immer. Und wir kennen ja die Situation aktuell in den Vereinigten Staaten. Aber das, was ich da von den Menschen so erlebt habe, an dieser Freundlichkeit und diesem Interesse auch.
Wir haben ja über die Dame gesprochen mit dem Golfhütchen, die mich da angesprochen hat auf der Wiese und mir erzählt hat, dass sie deutsche Vorfahren hat und so weiter. Dieses Interesse, klar, die Amerikaner fahren immer ein paar PS zu viel in der Freundlichkeit. Das wird dann auch gerne mal oberflächlich, aber man fühlt sich hier wohl. Ja, hundertprozentig. Das ist echt schön.
Deshalb genießen wir es auch weiterhin. Was auch erstaunlich war, um das noch zu sagen, es gab heute viele Deutschlandfans, die aber keine Deutschen waren. Da waren alle möglichen Nationen dabei, alle möglichen Sprachen hat man da gehört. Und die auch wirklich gut equipped waren. Also die jetzt nicht nur irgendein.
Axt-T-Shirt von 2006 an hatten, sondern die Shirt hatten, die Gesichtsfarbe sich geklatscht haben. Und so mit der Schleichwerbung sollten wir jetzt natürlich noch darauf hinweisen, das ist auch andere, die Hoto-Hopper. Ja, aber das ist so das, was mir gerade eingefallen ist mit Lukas Bedolski damals.
Ja, also ich hatte nie Axt. Weil sie da hatte, hatte ich kein Axt. Ich hatte, glaube ich, auch nie Axt. Aber jetzt sagen wir den Namen schon ein bisschen zu oft. Da gab es dann auch so eine Werbung, wo da irgendwie das Roch nach Moschus und angeblich kommen dann einem die Frauen entgegengeschlagen. Weil wir nichts davon gemerkt haben, weil ich es nicht benutzt habe.
Ja, also gern mal Feedback, wenn ihr Erfahrungen damit gemacht habt. Nein, bitte zu diesem Thema kein Feedback. So, wir nennen jetzt auch nicht mehr die Marke. Genau, vielleicht kriegen wir ja Feedback von euch. Vielleicht sind ja ein paar Hörerinnen und Hörer auch hier in den USA. Oder jetzt dann in Toronto, Kanada, zum Spiel gegen die Elfenbeinküste.
Gerne eure Erfahrungen hier mit den Menschen und mit den Umständen. Und ja, immerher damit. Freuen wir uns. Elfenbeinküste gewonnen gegen Ecuador. Warst du überrascht oder hast du beide auf Augenhöhe gesehen? Weil ich muss sagen, ich hatte vor Ecuador sehr, sehr großen Respekt. Habe ich immer noch. Ich glaube, Elfenbeinküste ist einfach wahnsinnig defensiv stabil.
Ich habe das Spiel zumindest in einer längeren Zusammenfassung angeguckt. Da war ordentlich Tempo drin. Also es war, glaube ich, eines der besten Spiele der bisherigen Weltmeisterschaft. Bei der Mannschaft eine viel Qualität. Und das dürfte dann beides, glaube ich, eine andere Hausnummer werden als Börffahrer heute.
Ja, ich glaube auch, dass für Deutschland der perfekte Start war, dass man gegen Kovacau anfangen durfte. Also wenn du gleich am Anfang gegen die Elfenbeinküste oder gegen Equagor kamst. Guck mir mal eine Stunde an oder erst in 40 Minuten. Also diese Phase von der 20. bis zur 25. Wo man ja das Tor kassiert hat.
Oder wann haben sie das Tor kassiert? Es gab ja dann diese Trinkpause, die die Deutschen so ein bisschen gerettet haben. Also in dieser Phase hatten ja die Männer aus Kugasau hatten ja nochmal eine Chance kurz nach dem Treffer. Wenn du da gegen die Elfenbeinküste oder gegen Ecuador spielst, dann wird es härter. Weil die treffen es unter Umständen ein zweites Mal und dann stehst du da wieder auch Sandlerk.
Und da geht es dann für die deutsche Mannschaft am Samstag in Toronto weiter? Ich weiß die Uhrzeit gar nicht. Du kannst es nachmitteln oder so. Ich meine, das müsste das für die 10 Uhr spiel, also 21 Uhr deutsche. Nee, das war quasi Urlaub. Toronto 7 Stunden? Nee, 6 Stunden. Auch 6 Stunden. Dann spiele ich mit 6 Uhr. Okay.
Ja, das schenken wir nochmal bis zur nächsten Aufnahme. Wir haben ja noch Zeit. Wir hören uns doch jetzt so oft. Genau, wir hören uns ja so oft. Aber ich habe echt das Problem, dass mein Handy ist hier auf Ortszeit eingestellt und die Apps teilweise auf mitteleuropäische Sommerzeit. Also das ist verrückt.
Ich warte einfach immer, bis mich jemand abholt. Bis ich eine Mail von der FIFA bekomme. Ja, bis ich mit dem Auto vor der Tür stehe und dich anhube, dass du jetzt bitte einsteigen wirst. Meine Damen und Herren da draußen, Manfred Siedelbauer tut gerade so, als wäre er Mr. Pünktlich. Dabei... Dabei bist du einfach nur auf mich angewiesen, weil wir noch keinen zweiten Fahrer in unserem Mietauto eingetragen haben. Ja, sag's noch allzu laut.
Ich bin noch nicht einmal gefahren hier. Ja, aber man kann schon sagen, dass ich so ein bisschen mehr auf dich aufpasse. Wo ist denn deine Sonnenbrille zum Beispiel? Ich suche nur nach deinem Stativ. Und wo ist deine Hotelkarte aus Houston? Also, ihr merkt, wir leben allerhand. Wir haben auch ganz viel um die Ohren, sodass das mal passieren kann, dass man den ein oder anderen Gegenstand vermisst.
Also bei verlorenen Riesenständen für Manfred Siedelbauer mit 2 zu 1. Ja, es war wahnsinnig ärgerlich, weil wir einen Tag davor noch mit einem Kollegen darüber gesprochen haben, glaube ich, weil der sein Handy ewig lang gewuft hat und ich gesagt hat, es gibt eigentlich keinen schöneren Moment, wenn du etwas verlierst oder eben verlegst und wiederfindest.
Es gibt nichts Schöneres. Die Zeit davor ist aber auch absolute Hölle und mein Problem ist eben, ich hatte, in Houston eine Sonnenbrille und jetzt ist sie nicht mehr da und wo soll sie sein? Also die habe ich auf jeden Fall liegen gelassen. Aber schwamm drüber. Es war eine sehr günstige Sonnenbrille, weil ich mich genauer kenne.
Von daher kann ich mir auch nur da auf die Schulter klopfen. Alles richtig gemacht. Alles richtig gemacht. Ihr habt auch alles richtig gemacht, weil ihr euch jetzt hier über 40 Minuten, diesen Podcast gegönnt habt. Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche. Wir haben ja jetzt Montag Ja. In Deutschland ist es gerade 6.52 Uhr. Ja. Ich hoffe, der Podcast geht so schnell wie möglich online, damit ihr einen guten Start in die Woche habt.
Und wir hören uns, ich habe die Liste, ich glaube, in zwei Tagen hören wir uns wieder. Ich glaube, wir nehmen am Dienstag auf, also Mittwoch für euch. Genau. Freut euch drauf. Wir freuen uns nämlich drauf. Und dann wünschen wir euch alles, alles Gute. Haltet die Ohren steifen, haltet die Ohren offen für diesen Portrait. Viel WM gucken.
Schöne Stadt in die Woche. Macht es gut. Bis zum nächsten Mal. Adios, amigos. Yippie, yay, yay. Howdy. Howdy. Hi, hi, ho. Ranger Joe. Bis dann. Ciao.