
Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 174
Wilder Sieg für die Geschichtsbücher! Stanisic und Rüdiger im Clinch! Dieses Musiala-Detail macht Hoffnung!
Donnerstag, 16. April 2026 · 50 min
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Shownotes
In einer mitreissenden Partie behalten die Bayern tatsächlich die Oberhand und kegeln Real Madrid aus der Champions League! Madeleine und Stefan besprechen ausführlich die wichtigsten Szenen des Spiels und offenbaren dabei, warum Joshua Kimmich noch in der Nacht ganz wichtige Aussagen getätigt hat.
Außerdem geht es um Antonio Rüdigers Aktion gegen Josip Stanisic, die Einwechslung von Jamal Musiala, Camavingas gelb-rote Karte und und und...
Obendrein gibt es neue Entwicklungen rund um die Zukunft von Manuel Neuer! Sportvorstand Max Eberl geht auf der einen Seite forsch voran, rudert dann aber wieder zurück. Madeleine und Stefan gehen der Frage auf den Grund, was beim FC Bayern eigentlich das Wort "utopisch" bedeutet.
Dies und mehr in der aktuellen Folge!
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Viel Spaß mit der 58. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.
Folge 58 im Überblick
• Begrüßung
• Die Analyse des Spiels
• Der Spruch der Woche
• Die Zukunft der Bayern
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wenn man die Leistung anguckt, war das jetzt nicht eins unserer besseren Spiele. Es gibt viel zu verbessern nach dem Spiel heute. Es dauerte gerade mal 35 Sekunden, da erwischte Real die Bayern im eigenen Stadion eiskalt. Ein früher Wachmacher mit der klaren Ansage, wir sind hier. Doch die Bayern ließen sich davon nicht unterkriegen und kämpften sich gleich dreimal nach Rückstand zurück.
Ein Viertelfinal-Rückspiel, das an Drama kaum zu toppen war. Und für alle Bayern-Fans da draußen, die sich immer noch fragen, was ist da gestern eigentlich passiert, Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger und ich nehmen das Ganze in einer neuen Folge Die Bayern-Woche nochmal ganz genau unter die Lupe. Hallo Kumbi. Hallo Madeleine, hallo da draußen.
Hast du denn schon realisiert, was da gestern eigentlich passiert ist? Ja, tatsächlich. Also das war eines der spektakulärsten, wildesten, aufregendsten Spiele, die ich bisher im Stadion gesehen habe. Und ich habe schon einige gesehen. Ja, das glaube ich. Also das war wirklich ein denkwürdiger Abend. Hat Spaß gemacht und wird lange in Erinnerung bleiben.
Absolut. Deswegen nimm uns auch gerne mal mit, bevor wir dann wirklich in die Analyse gehen und die prägnantesten Szenen nochmal besprechen. Ja, wie war die Stimmung, wie war die Atmosphäre im Stadion? Ja, prächtig. Also man merkt, wenn es um die Wurst geht, wenn die Bayern wirklich in einem großen Topspiel gegen internationale Konkurrenz wie Real Madrid spielen, dann ist die Arena einfach eine andere.
Also das hat mich ein bisschen so an die Zeiten von Robben und Ribéry erinnert, als man mit Gomez mal kurz vor Schluss gegen Real getroffen hat. Und ja, die Arena ist einfach eine andere. Es war richtig, richtig laut. Klar gab es auch mal ein paar Phasen, wo es ein bisschen ruhiger war im Stadion, weil man kann ja nicht 90 Minuten lang durchschreien.
Aber die Arena und die Bayern-Fans haben sich da von ihrer besten Seite gezeigt. Und es ist immer so, der Stimmungsschlüssel ist immer, wenn die Gegengerade und die Haupttribüne mitgehen und nicht nur die Südkurve und der Norden, dann ist die Stimmung nochmal deutlich besser. Ja, die Fans haben auf jeden Fall den Tipp von Vincent Kompany angenommen, dass sie genug Tee mit Honig trinken sollen, damit sie da auch die Mannschaft und die Bayern am Ende auch wirklich durchpeitschen können.
Ich finde, man hat das auch vom Sofa aus gemerkt. Also es war ja schon 40 Minuten vor Anpfiff, war dieses Stadion schon so laut, wie man es einfach auch schon lange nicht mehr mitbekommen hat. Das ist schön zu sehen, dass man da auf seine Fans dann eben auch vertrauen kann, beziehungsweise eben deren Rückhalt hat.
Dann lass uns jetzt mal ein bisschen über das Spiel sprechen. Da war wirklich einiges drin. Also ich muss das auch noch mal ein bisschen verkraften. Ich glaube, wir werden 90 Minuten brauchen, um diese 90 Minuten nachzulesprechen. Absolut, ich glaube, ich spreche da für jeden Fußball-Fan, ganz egal, ob man das mit den Bayern hält oder nicht.
Das war ein Spiel, wie man es einfach sehen möchte, wie man es haben möchte in der Champions League. Das war ein Schlagabtausch, ein Kampf, das ist absoluter Wahnsinn und deswegen gehen wir rein. Die Analyse des Spiels. Ja, ich habe es ganz am Anfang schon angesprochen. Mit der Szene starten wir natürlich auch, weil sie schon nach 35 Sekunden stattgefunden hat.
Der Patzer von Manuel Neuer, nachdem er den Rückpass von Kimmich bekommen hat, dann ja eigentlich ins Leere gepasst hat. Ada Güler hat das eiskalt ausgenutzt, hat dann da mit seinem linken Fuß, mit seinem starken Fuß den Ball wunderschön verwandelt. Und ich glaube, Manuel Neuer wusste gar nicht, wie ihm geschieht.
Keiner wahrscheinlich im Stadion. Wie habt ihr es unter euch, unter euch Kollegen wahrgenommen? Das ging so schnell, ich musste irgendwie erst mal zweimal hingucken. Ich hätte es fast nicht gesehen, weil ich noch mein Laptop vorbereitet habe und habe gerade so die Aufstellung der Bayern noch mal notiert, weil ich ja die Einzelkritik geschrieben habe, habe mich so vorbereitet und dann schaue ich gerade hoch und dann kommt dieser Fehlpass.
Also gerade noch habe ich es erlebt und es war natürlich ein absoluter Nackenschlag. Und wir haben uns ja so viel über Manuel Neuer unterhalten und wie ich nachträglich erfahren habe, haben die Kollegen von The Zone sich auch eine halbe Stunde lang mit der Personalie Manuel Neuer beschäftigt. Und das Thema Nationalmannschaft ist ja immer noch irgendwie hochgeköchelt.
Und nach 35 Sekunden ausgerechnet er mit so einem Bock. Ich habe vor dem Spiel immer gesagt, also um das zu erklären, ich habe vor dem Spiel immer gesagt, die ersten 20 Minuten, die ersten 30 Minuten musst du gegen Real eigentlich überstehen, ohne Gegentor. Und das war natürlich nach einer halben Minute damit erledigt.
Ja, der Kredit vom Hinspiel war komplett verspielt auf einmal. Ja, richtig. Und plötzlich stand es dann in Addition 2-2. Und ich war beim Fantalk zugeschaltet vor der Partie. Und da habe ich auch gesagt, je länger ich mir dieses Hinspiel durch den Kopf gehen lasse, desto skeptischer werde ich eigentlich.
Weil wenn ein Torwart neun Paraden liefern muss im Bernabeu, dann heißt es ja, dass vorne neunmal irgendwie was nicht geklappt hat, zumindest nicht perfekt. Und lass Manuel Neuer mal nicht einen 110-prozentigen Tag erleben, sondern vielleicht nur 90 oder 80 Prozent. Dann sieht es ganz anders aus. Und so kam es dann auch. Aber es war schon überraschend.
Aber nur 90 oder 80 Prozent bei Manuel Neuer sind ja immer noch viel und ist ja immer noch stark eigentlich. Der Pass war ja deutlich drunter. Und ich wollte gerade sagen, eben, und das ist ja etwas, womit weder er noch irgendjemand gerechnet hat, gerade nach diesem Auftritt im Hinspiel, dass ihm dann wirklich so ein Bock schon direkt am Anfang passiert.
Aber ich habe mir dann auch gedacht, okay, lieber jetzt am Anfang als irgendwo am Ende, wo du das Ganze nicht mehr wettmachen kannst. Sie haben ja dann auch ihre Reaktion gezeigt. Lasst uns aber gerne nochmal bei Manuel Neuer bleiben, weil das Erste, was mir durch den Kopf ging, war, wird er diesen Fehler zugeben?
Wir wissen alle, dass Manuel Neuer nicht gerne seine eigenen Fehler und seine eigenen Patzer zugibt, da sich immer auch ein bisschen drumherum redet oder das Ganze vielleicht ein bisschen schön redet. So hat er auf seinen Patzer reagiert. Gestatte mir die Einstiegsfrage. Hast du so einen Einstieg in ein Spiel in deiner Karriere schon mal erlebt?
Um, Also nicht im Profifußball, auf jeden Fall. Ich glaube, das finde ich was sehr schwierig dann erstmal in der Situation, weil ich wollte den Ball einfach zu Stani spielen, auf die rechte Seite, treffe ihn sehr schlecht. Es war einfach ein Schweineball zu mir gewesen, seitdem ich da gespielt habe. Ja, und es war so ein Hallo-Wach-Moment, glaube ich, für alle im Stadion, dass hier man gegen Real Madrid spielt und dass hier alles passieren kann.
Ist natürlich ein blöder Start für mich, aber das muss ich auch versuchen wegzustecken und weiter zu spielen, so wie wir es immer machen. Ja, also so selbstkritisch hat man dann ein Manuel Neuer schon lange nicht mehr gehört, oder Kumbi? Warst du überrascht, dass er da direkt die Schuld, sage ich mal, auf sich nimmt?
Nee, also aus der Nummer kommt er nicht raus. Also der Platzverweis damals im Pokal gegen Leverkusen, da hat er es ja auf den Gegner geschoben. Und vor zwei Jahren im Halbfinale gegen Real hat er gesagt, da war ein Maulwurf, dass ihm der Ball da an die Halsschlagader geflogen ist. Aber da gab es jetzt ehrlicherweise keine zwei Meinungen.
Das Lustige war, das Interview, das wir gerade gehört haben, hat in der anderen Ecke der Mixzone stattgefunden. Der Kollege Thomas Walz war da unterwegs und ich habe dann spaßeshalber in der Traube, in der ich stand, behauptet, Manuel Neuer hätte behauptet, dass das nicht sein Fehler war beim ersten madrilenischen Tor und ein paar Kollegen haben es tatsächlich geglaubt.
Weil Manuel Neuer eben, das ist ja auch seine Aura als einer der weltbesten Torhüter der Geschichte. Er kann sich gar nicht so lange aufhalten mit irgendwelchen Fehlern. Und ein junger Torhüter wäre wahrscheinlich dran zerbrochen. Möglicherweise, ich möchte da zum Beispiel Jonas Urbig nichts unterstellen, aber nach 30 Sekunden so ein Gegentor zu kassieren, da sind schon einige dran zerbrochen.
Manuel Neuer aber nicht, der hatte ja danach noch ein paar gute Paraden. Erstens das, Manuel Neuer hat eine Reaktion gezeigt, aber die Bayern haben auch direkt eine Reaktion gezeigt. Das war dann eben knapp fünf Minuten später, also in der sechsten Minute, Dann das Tor von Pavlovic nach der Ecke von Kimmich.
Da hast du eben gesehen, das sind diese Bayern, die sich dann sofort auch eben zusammenreißen, die dann auch sofort eine Reaktion darauf zeigen. Allerdings spielt man gegen Real Madrid, die auch sofort eine Reaktion zeigen. Dann war es dann eben in der 14. Minute soweit, um auch ein bisschen bei der Personalie Manuel Neuer zu bleiben.
Der Freistoß dann, fragwürdig, ob es wirklich ein Foul war oder nicht. Wie siehst du das? Es war kein Foul. Das war ein Windstoß von Konrad Leimer höchstens, der dann da... Also ich habe mir jetzt die Szene mehrmals angeschaut in der Slowmotion. Ich sehe da keinen Kontakt. Ich sehe da keinen Kontakt. Da muss irgendwo ein Fenster oder irgendwie ein Luftloch offen gewesen sein in der Arena, dass da der Madrelene so hinfällt.
Also war für mich kein Foul. Der Freistoß, der war natürlich nicht perfekt in den Winkel. Solche Bälle hat Manuel Neuer auch schon mal gehalten. Da hat ihm so ein halber Zwischenschritt gefehlt. Dann hätte er ihn vielleicht rausgekratzt. Der war ja auch noch dran. Ja. Aber er war ganz komisch dran. Also du hast gesehen, dass er ja eigentlich mit seiner Hand schon hinter der Torlinie ist.
Also ich weiß nicht, ob ihm da vielleicht die eigene Mauer... Unter anderem mit Tarr vielleicht so extrem in der Sicht gestört hat, dass er, also man hat ja schon gemerkt, dass seine kurze Reaktion zu spät war. Dann soll er keine Mauer aufstellen, wenn ihn das irritiert. Nee, Spaß beiseite. Also ich habe in der Einzelkritik geschrieben, nicht unhaltbar, aber auch kein Fehler.
Also kann passieren, kann reingehen. Ja gut, der Manuel Neuer von der Woche davor hätte ihn wahrscheinlich gehalten. Der Vergangenheits-Manuel hätte es gemacht. Ja. Lass uns dann nochmal ein bisschen weitergehen. Harry Kane, der dann eben das 2 zu 2 macht, kurz vor der Halbzeitpause. Da hatte man dann schon ein bisschen das Gefühl, okay, ja, sie haben wieder eine Reaktion gezeigt, eine gute Ausgangslage, mit der man auch dann in die Pause gehen muss. Und dann kommt man zu dieser einstrittigen Szene eben.
Stanisic, der dann den Ellenbogen, also zumindest einen ordentlichen Check von Rüdiger bekommt, auf dem Boden liegt. Und die Madrilenen nutzen dann diese Chance aus, laufen den Konter. Ein Mbappé, der einen Wahnsinnsantritt hat, ein Tempo hat und natürlich den Ball einfach gut kontrollieren kann und dann das Tor macht.
Lass uns über diese Szene sprechen. Stanisic gegen Rüdiger. Also meiner Meinung nach war es definitiv ein Foul. Der VOR hat nicht eingegriffen. Es gibt irgendwie mehrere Gründe, warum er nicht eingegriffen hat. Oder zumindest werden mehrere Gründe diskutiert. Gib mir bitte erst noch die Gelegenheit, dass ich Dario Opa Meccano lobe für seine Vorlage.
Harry Kane, das war richtig gut. Ja, die Szene Rüdiger-Stanisic. Thomas Strunz hat es bei uns im Fantalk gesagt und ich sehe es ähnlich, es ist schon irgendwie eine alltägliche Situation. Also es gibt Schiedsrichter, die pfeifen das, es gibt Schiedsrichter, die pfeifen es nicht. Was mich schon wieder ein bisschen nervös macht, dass selbst die Schiedsrichterexperten, keine wahre Deutung haben, keine richtige Deutung haben, ob der VAR eingreifen hätte müssen oder nicht.
Also Manuel Gräfer hat jetzt gesagt, da hätte er eingreifen müssen, weil die Angriffswelle der Madrilenen lief ja. Andere sagen, nee, nee, dazwischen gab es ja noch den Fehlpass von Harry Kane. Das heißt, der Angriff der Madrilenen war keine direkte Folge. Kein Fließen da, sondern es gab diese Unterbrechung. Genau, richtig.
Und dass wir jetzt da wieder drüber diskutieren müssen ist halt wirklich schade wenn jetzt selbst beim VAR wieder nicht klar ist, muss er eingreifen, muss er nicht eingreifen, ich glaube wenn er eingegriffen hätte, dann hätte er das schon als faul gesehen was ich an der ganzen Szene schade fand ist dass Antonio Rüdiger seinem Ruf wieder gerecht geworden ist da noch ein bisschen hinterher gepöbelt hat.
Josef Stanisic hat sich ja danach auch beschwert, dass ihm da ein paar Begriffe um die Ohren geflogen sind. Und ich persönlich, ich mag Antonio Rüdiger, ich mag diese Art Fußball zu spielen, die sind ein bisschen ins Dreckiggehende. Jonathan Tartt hat es auch gesagt, ist alles okay, völlig normal, war nicht unfair, aber auf solche Szenen warten halt leider viele Fans, viele Kritiker von Antonio Rüdiger und da tut er sich kein Gefallen, dass sowas immer wieder kommt.
Ja und selbst ein Stani Sitsch ja danach, bei euch auch am Mikro stand, wir hören gerne rein und ja wirklich klare Worte gefunden hat und natürlich wissen wir, was Rüdiger für ein Spielertyp ist, aber wenn dann selbst ein Stunisic, der ihn ja auch schon lange kennt und ja eigentlich auch mit ihm gut ist, also sportlich gesehen gut ist, dann trotzdem so reagiert, wir hören gerne mal rein, dann hat das schon was zu bedeuten.
Das, was passiert ist, als ich auf dem Boden lag, muss ich jetzt auch nicht sprechen. Aber ja, können Sie ja den Toni fragen, aber meines Erachtens geht sowas gar nicht. Waren dir ein Wort gefallen oder was meinst du? Ja, es ist genau nur ein Wort gefallen und das zweimal. Aber Sie können ja selbst fragen, was er gesagt hat. Vielleicht ist er ja Mann genug, um es zuzunehmen.
Jetzt sei er schon weggegangen, deswegen können wir ihn nicht mehr fragen. Ja, vielleicht irgendwann bei der Nazi oder so, falls Sie ihn sehen, können Sie ihn mal fragen. Aber ich will jetzt nichts sagen, weil ich bin keiner, der irgendwie ein bisschen Blut will und ich nehme es auch nicht persönlich.
Es passiert in der Hitze des Gefechts und für mich ist die Sache auch gegessen, aber ich finde, sowas gehört sich nicht, egal ob man jetzt gegeneinander spielt oder ob man sich kennt oder nicht. Was Toni Rüdiger zu Josep Stanisic gesagt hat, werden wir wohl nicht rausfinden. Ich glaube, dass es keiner von beiden irgendwie noch nachträglich offenbaren wird.
Ich weiß nicht, ob man es im Fernsehen gesehen hat. Das muss man auch mal zur Verteidigung von Antonio Rüdiger sagen. Nachdem die Madrilenen das Tor geschossen hatten, ist er zum auf den Boden liegenden Stanisic gegangen, hat ihn so hochgezogen, hat mit ihm geredet, hat ihm auf die Brust geklopft Und das sah schon sehr nach Entschuldigung aus oder nach Aufmunterung, wenn man es so sehen will.
Aber offenbar kam das ja bei Stani trotzdem nicht gut an. Also die Beleidigungen. Ich wollte gerade sagen, das, was er vorher gesagt hat, war wohl ein bisschen stärker. Genau, die Beleidigungen von vorher haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen bei Stani Sitsch, während die Entschuldigung danach offenbar nicht so hängen geblieben ist.
Also wie gesagt, ich als Fürsprecher von Antonio Rüdiger muss sagen, mir tut es immer so ein bisschen im Herzen weh, dass er sich immer wieder in solche Situationen begibt und immer wieder Angriffsfläche bietet. Und du weißt ja ganz genau, was bei Social Media wieder los ist. Wir haben es während der Länderspielpause erlebt, nach seinem Foul in Spanien, nach seinem Ausraster im Klassico damals.
Das sind einfach Szenen, die in der Masse dann irgendwann mal zu viel sind. Ich finde, es braucht solche Spieler. Bei Sergio Ramos haben das alle immer super gefunden oder bei Pepe. Aber Antonio Rüdiger müsste eigentlich langsam wissen, dass er so ein bisschen bei vielen Leuten auf dem Kicker liegt und sich da in manchen Situationen zurückhaltend.
Auch wenn es schwer ist in der Emotion eines Spiels. Ja, und das ist in dem Moment auch irgendwo total unsportlich, wenn ein Stanisic da auf dem Boden liegt. Man hat das, was man im Fernsehen eben gesehen hat, dass er sich dann wirklich so direkt auch, nachdem er hingefallen ist, sich über ihn drüber beugt.
Und dann wohl eben dieses eine Wort, das wir wahrscheinlich nie erfahren werden, ihm dann zugerufen hat. Und auf der anderen Seite finde ich aber die Aktion von Stani sitzt sportlich, dass er sich nicht entlocken lässt und damit eben auch Rüdiger da gar nicht unbedingt ins schlechte Licht rücken möchte, so dass er ihm, dass er das für sich behält, das Wort.
Ja, aber trotzdem hat er es ja erwähnt, also ins schlechte Licht gerückt ist Tony Rüdiger trotzdem. Das ist ja sein gutes Recht, oder? Ich meine, es ist eine unsportliche Aktion, die jeder mitbekommen hat. Und dass er da einmal seinen Unmut ein bisschen kundgeben darf, finde ich vollkommen okay. Aber dass er ihn da jetzt nicht in die SCH reinreitet, indem er halt wirklich mal sagt, was er gesagt hat, weil ich glaube, sonst wäre...
Ach so. Ja, gut. Schon ganz anders. Solche Andeutungen sind natürlich auch schädlich für Antonio Rüdiger. Aber irgendwie gehört es halt dann auch dazu. Joshua Kimmich würde sagen Game-Management. Lass uns die erste Halbzeit damit abhaken. Ja, vor allem die erste Halbzeit, um jetzt da mal ein kleines Fazit zu ziehen.
Die erste Halbzeit, wie das gesamte Spiel, war ja eigentlich eine wilde Wirtshausschlägerei. Das hatte wenig von Florettkampf und wenig von Säbelkampf, sondern da ist keiner mit dem Skalpell vorgegangen, sondern Visier runter. Und es war halt wahnsinnig, wie viele Fehler da passiert sind. Und deswegen muss ich auch Joshua Kimmich dafür loben, für seine Analyse, dass er gesagt hat, das war jetzt nicht unser bestes Spiel.
Klar war es unterhaltsam und die Euphorie ist riesengroß, aber es ist schon gut, dass Joshua Kimmich da so ein bisschen auf die Bremse tritt und mit klarem Blick das Ganze analysiert und sagt, da sind schon einige Fehler unterlaufen. Und wenn ich sage Wirtshaus-Schlägerei, das sieht von außen immer ganz lustig aus, wenn man da den Leuten zusieht, wie sie sich gegenseitig eine klopfen.
Aber wenn man mittendrin ist, dann kann es halt auch mal wehtun. Und die Bayern haben es geschafft, dass sie diejenigen sind, die als Sieger hervorgehen. Aber da bleibt noch viel Arbeit für Vincent Kompany. Jetzt hast du ja den Party-Crasher eigentlich schon angesprochen. Lass uns ihn aber gerne ganz am Ende noch mal mit reinnehmen, wenn wir dann wirklich ein Fazit ziehen.
Weil wir haben ja noch eine ganze Halbzeit, über die wir sprechen müssen. Und zwar die zweite Halbzeit. Die Analyse der zweiten Halbzeit. Ganz genau. Wie fandest du... Sind die Bayern reingekommen? Haben sie eine Reaktion von der ersten Halbzeit zeigen können? Es war alles ein bisschen geordneter. Was man so gehört hat, war ja Vincent Kompany in der Kabine relativ ruhig.
Hat seiner Mannschaft nur mitgeteilt, okay, es steht jetzt quasi wieder unentschieden. Es steht 3-3 bzw. 0-0, wie man es auch sehen möchte. Was mich dann in der zweiten Halbzeit beeindruckt hat, ist, dass die Bayern so ein bisschen gespielt haben wie Real früher. Einfach ihre Spielweise, ihren Kompanie-Fußball weitergemacht haben mit dem festen Glauben daran, wir treffen dann schon, wir kriegen das schon hin.
Also jetzt bleiben wir mal ruhig. Und in den vergangenen Jahren war es ja immer so, wenn eine Mannschaft in der heißen Phase die Nerven verloren hat. Egal, ob es jetzt in der vergangenen Saison gegen Inter war oder im Jahr davor gegen Real, immer waren es die Bayern, die irgendwie die Nerven verloren haben und das war diesmal nicht so.
Also man hatte wirklich den Eindruck, die haben ständig im Hinterkopf, wir machen jetzt einfach so weiter und dann treffen wir schon. Fast so wie gegen Freiburg. Also klar, eine andere Hausnummer Real, aber es war dann schon beeindruckend, dass die Bayern sich so gar nicht aus dem Konzept bringen haben lassen.
Ja, also man hat total gemerkt, dass keiner der beiden eben, wie du gesagt hast, weil eben alles immer wieder auf Null war, dass keiner der beiden jetzt diesen einen großen Fehler begehen möchte, der ihnen dann das Genick brechen könnte. Dadurch, dass die Bayern eben gerade in der zweiten Halbzeit hinten raus sehr viele individuelle Fehler gemacht haben, da haben sie natürlich in der zweiten Halbzeit schon gemerkt, das müssen sie jetzt unter Kontrolle kriegen.
Hat natürlich diesen ganzen Spielfluss und diese ganze Dynamik ein bisschen rausgenommen, aber auch das ist Teil eines Spiels und gerade gegen Rhein-Madrid kannst du nicht immer 90 plus Vollgas geben, du musst dir deine Kräfte einsammeln und dann hast du auch gemerkt, klar, bis zu dieser einen Szene von Kammerwinger war es eher nur so ein bisschen ein Herantasten, wer macht den ersten Fehler, wann kann man einen Fehler ausnutzen und da habe ich mir wirklich gedacht, gerade die Madrilenen, die eben auf Konter spielen können und wollen, Boah, das kann jetzt mal gleich ganz, ganz dolle nach hinten gehen.
Und habe da eher aufs 4-2 gewartet als auf das 3-3 dann. Harry Kane hat es gesagt, wir wussten, dass wir uns hüten müssen, den Ball irgendwie zu verlieren. Weil Alex Pavlovic hatte mal so einen Ball drin, da ging es dann auch ganz schnell Richtung Bayern-Tor. Das war eine gefährliche Phase. Da hat man dann gemerkt, dass auch ein bisschen Angst mitgespielt hat. Und wenn die Bayern dann in Positionen gekommen sind, also zwei Schlenzer von Ulisse sind dann drüber gegangen. Bei Luis Diaz ist vieles verpufft.
Der war wahnsinnig fleißig, aber hatte nicht so Fortun, bis er dann getroffen hat. Ja, dieses Durchsetzungsvermögen hat halt eben gefehlt. Ja, weil die Qualität der Gegner natürlich auch entsprechend da war und... Die königlichen, sage ich jetzt mal, die waren natürlich schon mental auch besser als im Hinspiel.
Da hat man keine Angst gespürt. Die haben auch viel besser verteidigt. Und die Aufstellung hat auch viel ausgesagt, dass die was reißen wollten. Also mit Bellingham, der reingekommen ist, das ist ja auch kein klassischer Sechser, sondern eine eher offensive, ausgerichtete Version eines Sechsers. Und dann die Künstler vorne.
Also da hat man schon gemerkt, ich glaube, ans Verteidigen haben nur vier Leute bei Real so wirklich gedacht und trotzdem hat es gut geklappt. Es war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Hinspiel. Ja, und dann müssen wir eigentlich noch über die letzte, auch wirklich prägnante Szene sprechen. Kurz vor Schluss, 86.
Minute, dann der Platzverweis von Kammerwinger. Er hatte schon gelb gesehen im Spiel, hat dann eben in der 86. Noch mal gelb gesehen, gar nicht aufgrund des Fouls an Harry Kane, sondern weil er dann kurz danach den Ball in die Hand genommen hat, weil er eben verhindern wollte, dass Kimmich oder zumindest die Bayern eben dann ihren Freistoß schnell ausführen können.
Und hat dann wieder gelb gesehen. Das Kuriose war, dass der Schiri Vincic gar nicht wusste und gar nicht auf dem Schirm hatte, dass der Kammerwinger schon gelb gezeigt hatte. Wurde dann kurz darauf hingewiesen von Kimmich und Kane. Und damit war das dann eben gelb-rot. Und die Wut und die Empörung auf Seiten der Matrilenen, die war deutlich zu sehen.
Das war natürlich schlecht vom Schiedsrichter. Also, es gab jetzt nicht so viele gelbe Karten. Deswegen hätte man wissen können, wem man denn eine gegeben hat. Militau hatte eine, Kammerwinger hatte eine. Also für sich genommen, finde ich, kann man Gelb geben. Aber als Schiedsrichter hast du ja eigentlich im Kopf, okay, der hat schon Gelb, das lasse ich ihm jetzt durchgehen.
Jetzt ermahne ich ihn nochmal und dann ist Schluss. Aber er hat sich gedacht, hey, der nimmt den Ball, Gelb. Und dann muss er darauf aufmerksam gemacht werden. Also das ist halt, das ist schlechtes Game-Management des Schiedsrichters, aber für sich genommen ist es dann okay, also es ist eine gelb-rote, ganz einfach Ja, und da sind wir doch genau bei dem, was wir auch gerne hier immer wieder diskutieren dass natürlich ein Schiri wir hatten es im Hinspiel, ja der hatte immer die gleiche die gleiche Marschroute an, wie er gepfiffen hat, wie er gelbe vergeben hat, ja Ja, finde ich, spielt auch mit rein, aber genau da siehst du ja mal, wenn ein Schiri eben dazu fast gezwungen wurde, weil er es vergessen hat,
nur diese eine Szene zu bewerten und zu beurteilen und das einfach, das ist halt ein Gelb, es ist halt nun mal Gelb. Wenn du den Ball nimmst, wenn du ihn wegträgst und damit eben das Spiel des Gegners verhinderst oder den Spielfluss verhinderst, dann ist das gelb. Und wenn du nur diese einzelne Szene und, also sorry, ein Kammerwinger weiß das, als Spieler weißt du sowas und dann tut es mir auch wirklich leid.
Das ist natürlich absolut bitter in so einem Spiel. Aber genau da merkt man mal, wenn man eben die Spielszene nicht vermischt, sondern einfach nur einzeln drauf schaut. Dann kann das halt leider ganz bitter ändern. Ja, richtig. Was ich ein bisschen seltsam finde, also ich würde diese gelb-rote Karte gar nicht zu sehr in Zusammenhang bringen mit dem Tor der Bayern, das kurz darauf fiel.
Klar, vielleicht war Madrid da ein bisschen unsortiert. Ich glaube, die gelb-rote Karte hätte eine größere Bedeutung gewonnen, wenn es in die Verlängerung gegangen wäre und die Bayern hätten in der 118. Getroffen. Dann hätte man sagen können, okay, klar, die Bayern haben ja jetzt auch einen Großteil des Spiels in Überzahl gespielt.
Real war einfach müde. Aber... Traue mich zu wetten, dass das Tor unter Umständen vielleicht auch gefallen wäre durch Dias, wenn die Madrilenen noch zu Elft gewesen wären. Und man muss natürlich sagen, einen großen Anteil daran hatte auch Jamal Musiala, der durch seine Einwechslung wirklich nochmal richtig frischen Wind reingebracht hat.
Schön zu sehen, dass er in solchen großen Spielen auch wieder mit dran teilhaben kann, den Unterschied zu machen. Hat dann da wirklich schön im Zusammenspiel einmal Diaz auf Musiala, dann Musiala zurück mit der Hacke und Diaz dann das Tor gemacht. Und auch vorher, kurz nach seiner Einwechslung, hat er ja auch nochmal eine knappe Vorlage gehabt.
Ich weiß gar nicht mehr, auf wen es war, aber zumindest hat man einfach gesehen, auch Diaz, danke. Auf jeden Fall hat man einfach gesehen, ein Jamal Musiala ist auch für diese Spiele langsam wieder bereit, oder? Ja, also das entscheidende Detail ist, dass er eingewechselt worden ist in der 60. Minute nach einer guten Stunde, in einer Phase, wo man ja durchaus mit einer Verlängerung rechnen hätte müssen.
Also Vincent Kompany musste bei seiner Einwechslung schon mit einberechnen, okay, es kann sein, dass wir heute 120 Minuten insgesamt spielen und wenn ich jetzt den Jamal bringe, dann kann es sein, dass der 60 Minuten hier auf allerhöchstem Niveau liefern muss in einem sehr hektischen Spiel und dass er das Jamal Musiala zugetraut hat, zeigt, dass Jamal Musiala wieder ein Niveau jetzt erreicht hat.
Wo man ihn reinwerfen kann. Klar, das Spiel gegen St. Pauli war auch schon gut, aber ist natürlich eine andere Hausnummer. Ein ganz anderer Druck dahinter. Aber wenn Vincent Kompany sich das traut und dem Spieler das zutraut, dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Vincent Kompany hat ja vor der Partie schon gesagt, es ist immer ein bisschen schwer, der Öffentlichkeit zu erklären, was er mit Jamal bespricht, was er mit den Ärzten bespricht, was hinter den Kulissen abläuft, wie weit der Spieler wirklich ist.
Aber das war schon ein deutliches Zeichen vom Trainer. Einen Spieler, der eine schwere Zeit hinter sich hat, einzuwechseln, trotz... Der Gefahr, dass er nicht 30 Minuten, sondern 60 Minuten gegen Real Madrid absolvieren hätte müssen. Und ich glaube, genau deswegen war dieses Spiel gegen St. Pauli auch extrem wichtig, um dann im darauffolgenden Spiel zu wissen, eben gegen Real, wie weit kann ich gehen mit meinem Körper?
Wie weit kann ich mich auch in Zweikämpfe reinwerfen und was ist denn schon alles möglich? Und das, glaube ich, kann er nur von Mal zu Mal lernen, indem er es eben ausprobiert. Und anders finde ich zum Beispiel bei Alphonso Davies, hat mich gestern total gemerkt, dass ihm die Spielpraxis fehlt. Ja, also bei Alphonso Davies, ich habe den Gedanken verstanden der Einwechslung.
Und Stani hat jetzt, ich habe Stani nach dem Spiel gefragt, ob er verletzt ist und hat gesagt, nee, ist er nicht. Weil es sah ja so ein bisschen aus, lange liegen geblieben nach dem Rüdiger-Foul und dann Halbzeitpause und dann war er plötzlich weg. Hätte man ja auch meinen können, dass er verletzt war. Das war er aber nicht.
Und Davies hat natürlich immer wieder versucht, steil zu laufen, in den Rücken der Abwehr zu kommen. Aber die Passwege waren gar nicht da. Weil die Pässe, die er erwartet hat, hätten viel zu viel Risiko erfordert von Leuten wie Kimmich und Pavlovich. Also da hat er eine Marschroute hingelegt, wo ich mir dachte, wie oft willst du es eigentlich noch versuchen?
Der Pass, der geht jetzt gerade nicht. Wieso läufst du zum vierten Mal in den Rücken der Abwehr? Klar, wenn es klappt, dann hat er alle Argumente auf seiner Seite. Aber das war eine Phase des Spiels, da gab es kein Durchkommen. Und die Pässe wollten eben Kimmich und Pavlovich auch gar nicht spielen, weil, wie du es vorher gesagt hast, das eine Phase des Spiels war, wo keiner einen Fehler machen wollte und wo man den Ball eben nicht leichtfertig hergeben wollte.
Also da habe ich Alphonso Davies Laufwege nicht ganz verstanden. Also, dass er es einmal probiert, okay, zweimal auch, dreimal auch, aber der ist ja vier, fünf Mal da umsonst rumgelaufen. Ja, ja. Hätte er sich was anderes überlegen können, der Kanadier. Am Ende war es dann eben Michael Ulisse, der dann auch nochmal mit einem wirklich schönen Treffer dann den Sack zugemacht hat.
Jetzt können wir gerne ein Fazit ziehen. Welches würdest du ziehen? Ja, also erstmal, lieber FC Bayern, liebes Real Madrid, herzlichen Dank für dieses Spiel, für den vielen Gesprächsstoff. Danke für die ganzen Herzkasperl, die ich erleiden musste. Ach so, ja. Für mich war es eben sehr anstrengend, wenn du eine Verlängerung im Hinterkopf hast, da die Noten anständig zu schreiben. Ich muss ja zeitnah abliefern.
Das war jetzt so der Stress, den ich mich ausgesetzt sah. Ja, was bleibt übrig von diesem Spiel? Es bleibt übrig, was ich vorher gesagt habe, dass die Bayern eben ihren Stiefel weiterspielen können, die nötige Cleverness und Coolness an den Tag legen, auch wenn es wild wird. Und wir haben jetzt so viele Arten und Weisen gesehen, wie die Bayern Spiele gewinnen können.
Also entweder sehr dominant oder clever oder in einer wilden Rauferei. Oder gegen P.S.G. in Unterzahl. Ja, also was soll, also ich glaube, die Bayern, es gibt jetzt kein, es gibt jetzt kein Szenario mehr, das die Bayern überraschen könnte, weil sämtliche Szenarien eines Fußballspiels haben sie schon abgeliefert, aber...
Es wäre halt mal schön aus Münchner Sicht, wenn einfach mal die Null mal wieder stehen würde. Weil drei Gegentore im Heimspiel, auch wenn der Gegner Real Madrid heißt, kann einem nicht gefallen. Und du hast ganz, nicht am Anfang, aber vorhin Joshua Kimmich angesprochen, dass er ja sozusagen eine kleine Warnung abgegeben hat.
Und da wollen wir natürlich gerne mal reinhören. Ja, Drama pur. Generell muss man ehrlich sein, war es jetzt kein Spiel auf einem hohen Niveau. Ich glaube, für den Zuschauer war es sehr, sehr unterhaltsam. Trotzdem werden, glaube ich, beide Mannschaften, beide Trainer danach nicht ganz zufrieden sein mit dem Spiel.
Wenn man die Leistung anguckt, war das jetzt nicht eins unserer besseren Spiele. Trotzdem geht es am Ende natürlich absolut ums Ergebnis. Deswegen sind wir sehr, sehr glücklich. Dann auch über die Art und Weise, wie wir dann, wir sind jetzt nicht zurückgekommen, weil wir waren ja jetzt nie oder zu keinem Zeitpunkt raus.
Die Auswärtstorregel gibt es ja nicht mehr, aber trotzdem gibt es viel zu verbessern nach dem Spiel heute. Achtung, Achtung, hier spricht der Vizekapitän. Also das hat mir, ich habe es vorher schon angedeutet, sehr gut gefallen, dass bei all der Euphorie, bei all dem Wahnsinn und bei all der Freude, die man da gespürt hat in der Arena...
Joshua Kimmich so ein bisschen den Überblick bewahrt hat. Das mag vielleicht einige überrascht haben, aber es ist seine Aufgabe als Führungsspieler, dass er so ein bisschen das Haar in der Suppe findet, dass er den falschen Pinselstrich im großen Bild findet. Und das hat er getan. Und das zeigt nur, dass er ein Mann ist, der gleich wieder nach vorne denkt.
Und ich glaube, Vincent Kompany, der hat sich natürlich gestern auch wahnsinnig stolz gezeigt, Aber der wird jetzt zur Stunde schon wieder am Schreibtisch sitzen und sich überlegen, was lief denn da schief. Aber ich bin jetzt weit davon entfernt, mich zu beschweren. Ich glaube, stolz, wenn man zweimal Real Madrid in der Champions League besiegt, darf man auf jeden Fall auf sich sein.
Auf jeden Fall. Es ist aber genauso gut und wichtig, dass man die Fehler, die sie gemacht haben, auch rauspickt, die dann auch bespricht. Weil als nächstes steht PSG an und PSG kann diese Fehler genauso bestrafen, wie es Real Madrid auch fast getan hätte. Und von daher, ja, natürlich, es war nicht das beste Spiel.
In Summe kann man aber trotzdem sagen, Hin- und Rückspiel haben sie es verdient. Sie haben es verdient, weiterzukommen. Und vielleicht, um es ein bisschen positiv zu sehen, selbst wenn man das beste Spiel nicht gemacht hat, hat man trotzdem geschafft, die Madrilen zu schlagen. Das ist ja auch was, was man dann rausziehen kann, zumindest was den Willen angeht.
Sportlich gesehen, diese individuellen Fehler, die muss man einfach ganz schnell abstellen, weil da steht ein PSG vor der Tür, die nutzen das am Ende dann vielleicht besser aus, als es jetzt Real Madrid getan hat. Ja, ich wollte auch jetzt gar nicht so negativ wirken. Nein, nein, aber... Sondern das Schöne an dem Spiel gestern war natürlich, das war halt der Kern des Fußballs.
Also das, klar, gab es taktische Pläne und so weiter, aber letzten Endes war es ein bisschen wie so, hey Jungs, jetzt gehen wir auf den Bolzplatz und die einen spielen mit T-Shirt, die anderen ohne. Und letzter Mann ist Torwart und so weiter. Es war halt so ein richtiges, ja, also ein Spiel, Tschüss.
Das filmreif war, das ein bisschen was von so einem Rocky-Box-Kampf hatte und das einfach wahnsinnig gutes Entertainment war. Also ich glaube, wenn ein Außerirdischer gestern gelandet wäre und das wäre das erste Fußballspiel gewesen, das er gesehen hätte, dann hätte der gesagt, hier bleibe ich, hier bleibe ich auf der Erde.
Und wenn jedes Fußballspiel so ist, dann ist das ein guter Sport. Kurzer Blick nach vorne. Das Spiel gegen PSG. Das Hinspiel wird dann auch in Paris sein. Vincent Kompany ist gesperrt. Er hat gestern seine dritte gelbe Karte gesehen. Die ersten zwei hat er gegen Arsenal und gegen Eindhoven gesehen. Und am Tag vor dem Spiel sagt er noch, es ist wahnsinnig schwer, ohne Sperre durch die Champions League Saison zu gehen.
Und sagt, es gibt mehr Spiele. Und trotzdem ist man nach drei gelben Karten schon gesperrt. gesperrt, da muss die UEFA eine Regel ändern. Ich glaube, da hat er aber eher seine Innenverteidiger gemeint und nicht sich selbst. Also sehr, sehr kuriose Nummer. Ich will jetzt auch gar nicht zu sehr darauf eingehen. Wir können das ja gerne auch dann nächste Woche besprechen. Was bedeutet das für die Bayern?
Wird er trotzdem die Ansprache in der Kabine machen dürfen? Ist es Gott sei Dank nur der Trainer und kein wichtiger Spieler? Da können wir ja gerne nächste Woche auch noch mal ein bisschen genauer drauf schauen. Gott sei Dank nur der Trainer. Hallo, hallo, hallo. Wäre es dir lieber gewesen, dass es ein Konrad Leimer ist, ein Upamecano?
Aus Sicht der Bayern hätte das wahrscheinlich einen größeren Impact gehabt. Ich glaube auch. Was nicht bedeutet, dass Vincent Kompany da nicht mindestens genauso wichtig ist. Mich würde interessieren, ob ich als irgendwas in die Mannschaftskasse einzahlen muss. Meinst du? Weiß nicht. Können wir nach dem Spiel gegen Stuttgart mal fragen? Die Fragekarte wegen Meckern kostet von der Kreisliga bis hoch in die Champions League eigentlich immer ein bisschen was in die Mannschaftskasse. Dann wäre Thomas Tuchel ja arm geworden.
Thomas Tuchel hat ja damals gesagt, machen Sie sich keine Sorgen, ich werde nicht gesperrt. Und zwei Wochen später wurde er gesperrt, weil er sich so sehr aufgeregt hat. Aber das kannst du ihn ja gerne mal fragen, ob er da ein bisschen blechen musste beim Spiel gegen Stuttgart. Wir kommen zu einer Kategorie, die jetzt mal ein bisschen lustigere Sachen mit reinbringen soll.
Wir machen damit einen Schlussstrich unter die Analyse des Spiels und gehen jetzt in unsere nächste Rubrik. Der Spruch der Woche. Ja, man geht ja davon aus, dass wenn die Bayern dann ins Halbfinale der Champions League einziehen, dass sie feiern wollen oder zumindest sich ein Bierchen gönnen. Auch Vincent Kompany hat danach bei den Kollegen bei The Song gesagt, also er möchte einfach nur noch ins Bett.
Und du hast auch Joshua Kimmich gefragt, wie denn seine Nacht aussehen wird. Und das hat er geantwortet. Seine Nacht heute noch aus? Ich habe dich das schon mal in Ulm gefragt, dann hattest du Angst vor deinen Kind. Ja, man zählt schon die Stunden. Also je länger ich hier bin, desto weniger Schlaf habe ich.
Selbst wenn dann meine Frau morgen aufsteht, ist es nicht. Da brennt es halt gefühlt ab 7 Uhr. Da ist dann nicht mehr viel dann mit weiterschlafen. Deswegen sehe ich mich morgen um 8 Uhr wieder in der Kita. Ja, lieber Joshua Kimmich, da erkenne ich mich natürlich auch wieder, weil ich hatte heute auch um 7.15 Uhr einen kleinen Menschen an der Bettkante stehen, der wollte, dass ich aufstehe.
Das ist das Los. Da sieht man mal, auch Fußballer sind normale Menschen. Und sollte Joshua Kimmich heute wirklich in der Kita aufgetaucht sein, Ich glaube, da hat er viele Schulterklopfer abbekommen und viele Muttis und Vatis, die ihre Kinder hingebracht haben, werden gesagt haben, Joshua, gut gemacht.
Ich glaube, trotz wenig Schlaf war das ein leichtes Aufstehen für jeden Bayern-Spieler und wahrscheinlich eine sehr schöne Fahrt in Richtung Kita. Und ich bin mir auch sicher, dass seine Kids da ziemlich stolz auf ihn sind. Aber ja, wie viel hat er jetzt? Drei oder vier? Ist natürlich, wie er schon sagt, ordentlich Rambazamba zu Hause. Ja, das ist richtig und er nimmt es ja auch regelmäßig mit ins Stadion.
Das finde ich immer ganz süß, wenn die da alle anwatscheln und meistens Kimmich-Trikots anhaben. Ja, ja. Das ist eine runde Familiensache bei den Kindes. Man merkt ja auch einfach, wie wichtig dieses Spiel auch für alle Bayern-Verantwortlichen war oder ist. Man hat ja dann auch, ich weiß nicht, ob viele von euch das mitbekommen haben, diesen Check von Max Eberl und seinem Sohn und der ihn dann da noch auf die Stirn geküsst hat.
Und du merkst einfach, diese familiäre Unterstützung ist extrem wichtig, weil für jeden da einfach viel auf dem Spiel steht. So ist es. Apropos auf dem Spiel steht. Wir wollen noch mal ein bisschen über Manuel Neuer sprechen. Wir haben ganz am Anfang ja eher so über Sportliche gesprochen. Wir wollen jetzt aber noch mal ein bisschen in Richtung Zukunft blicken, weil seine Zukunft ist ja noch offen.
Ja, ja. Also da werden jetzt viele Leute abschalten. Also alle, die jetzt das Thema Neuer nicht mehr ertragen. Wir wünschen euch schon mal einen schönen Tag, ein tolles Wochenende. Aber es ist wichtig. Tut mir leid. Ja, wir müssen leider in die nächste Rubrik und damit die letzte Rubrik reingehen. Wir hoffen natürlich, ihr bleibt trotzdem dran.
Denn Max Eberl hat sich ja gestern nochmal neu dazu geäußert. Aber wir gehen jetzt erstmal rein in unsere Rubrik. Die Zukunft der Bayern. Ja, Max Eberl hat sich dann eben gestern nach dem Spiel erstmal bei den Kollegen von The Zone geäußert, hat gesagt, ja, Manuel Neuer will auf jeden Fall diese Spiele im April erstmal noch machen und dann sehen.
Und er hat, ich lese das Zitat gerne mal vor, dann gesagt, dass er weitermachen mag, muss er uns nur ein Stück weit signalisieren. Dann werden wir die Dinge übereinander legen. Dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben. Es sei denn, Forderungen sind utopischer Art. Das kommt natürlich auch noch dazu, aber das kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen.
Bumbi, du hast natürlich gestern dann am Mikrofon danach auch direkt nachgehakt und hast gefragt. Was sind denn utopische Forderungen? Da hören wir mal rein. Max, du hast bei den Kollegen gesagt, wegen Manuel Neuer, sinngemäß, die Forderungen dürften nicht utopisch sein. Was wäre denn utopisch? Keine Ahnung, ich will jetzt nicht drüber reden.
Ich wollte einfach nur sagen, wenn einer kommt und sagt, ich will aber jetzt nochmal ein Gehalt fordern, keine Ahnung, weiß ich nicht. Aber ich bin tatsächlich jetzt etwas euphorisiert, deswegen will ich jetzt nicht irgendwie eine Zahl oder eine Zahl schon mal gar nicht, irgendwas sagen, was nachher wieder mir was Butterbrot geschmiert wird.
Wir haben zu Manu viel gesagt. Manu hat gesagt, er möchte im April diese Spiele spielen. So gelassen sind wir auch. Wir haben da gar keine Zeitnot. Und auch dieser Fehler ändert jetzt nichts, ob wir wollen oder nicht wollen. Wir haben gesagt, wenn Manu sich bereit fühlt, leistungsbereit ist, vom Kopf her, von der Bereitschaft, von allem, das machen möchte und sich vorstellen kann, ja, dann wird man auch eine Lösung finden.
Das wollte ich damit eigentlich gesagt haben. Trotzdem erlaubst du mir eine Nachfrage kurz. Wäre es denn utopisch, wenn er einfach das Gleiche verdienen wollte wie bisher? Die Verhandlung wäre ich jetzt tatsächlich nicht hierfür. Da hat man gemerkt, dass Max Eberl ein bisschen zurückgerudert ist, dass er gemerkt hat, dass er sich so ein bisschen von der Euphorie und von der Aufregung und von allem so ein bisschen leiten hat lassen, weil seine Aussagen bei The Zone natürlich ein bisschen Interpretationsspielraum gelassen haben.
Deswegen habe ich ja gefragt, damit er diesen Interpretationsspielraum ganz, ganz klein drücken kann, wenn er das möchte. Das wird ein schwieriges Thema. Also Manuel Neuer, glaube ich, ist selbstbewusst genug, dass er jetzt nicht große finanzielle Einbußen hinnehmen wird. Auf der anderen Seite werden die Bayern natürlich auch argumentieren, lieber Manuel, du hast ein gewisses Alter, du hast immer schon gut verdient.
Selbst Legenden wie Robben und Ribéry mussten hinten raus ein bisschen auf Geld verzichten. Also lass uns fair miteinander umgehen. Das wird noch spannend, auch wie viel dann... In der Öffentlichkeit landet. Ist ja auch immer so ein Thema, welche Rolle da Medien übernehmen, wo was geleakt wird und so weiter.
Also die Bayern sind da gut beraten, das alles hinter verschlossenen Türen zu machen. Ich glaube aber auch, dass zum Beispiel jetzt genau diese zwei Spiele, also das Hin- und das Rückspiel gegen Real Madrid, für diese Vertragsverhandlungen auch sehr wichtig sein wird, zumindest von Seiten der Bayern.
Natürlich hat Manuel Neuer auch einen Ass im Ärmel, wenn er auf das Hinspiel blickt und sagt, Schau mal, wie gut und wie wichtig es nochmal für euch sein kann. Das andere As, das die Bayern im Ärmel haben, ist, ja, aber guck mal aufs Rückspiel. Pazza passieren dir auch und die Schwankungen sind da. Passiert jedem, das sind alles auch nur Menschen, die Sportler.
Aber da merkst du eben auch, ja, Manuel Neuer hat genau diese Schwankungen eben jetzt doch in kürzeren Abständen als vor ein paar Jahren. Und das könnte zumindest so ein kleiner Pluspunkt in den Vertragsverhandlungen von Seiten der Bayern werden. Ja, ich weiß gar nicht, ob sie da drauf so pochen werden.
Max Eberl hat ja auch gesagt, also wegen eines Fehlers da irgendwie die Verhandlungsstrategie zu ändern, das ist nicht Bayern München, sehe ich auch so. Ich meine aber, wenn es jetzt in Richtung utopische Vorstellungen gehen sollte von Seiten Manuel Neuer, dass man da so ein bisschen die Bremse reinlegen kann.
Das ist die Frage, was ist eigentlich utopisch? Deswegen habe ich es ja Max Eberl gefragt. Also utopisch wäre jetzt, wenn Manuel Neuer sagen würde, ich möchte noch mehr verdienen als bisher. Da würde ich dann schon sagen, okay, also Preis-Leistung muss man schon irgendwie in Einklang bringen. Das wäre aus meiner Sicht jetzt utopisch.
Die Frage ist, was passiert, wenn Manuel Neuer sagt, ich möchte einfach verdienen. Ein Jahr lang so weitermachen wie bisher. Also gleiches Grundgehalt, gleiche Prämien, gleiche Absprachen, wann ich Spiele hergebe oder nicht. Ob das bei den Bayern schon als utopisch gilt. Das werden die Bayern hinter den Kulissen vorab, denke ich mal, klären müssen.
Es bleibt auf alle Fälle spannend und es bleibt ein Thema. Und man hat schon jetzt auch in dem Interview, das Max Eberl uns im Februar gegeben hat, hat man schon gemerkt, es ist kein Automatismus da. Und Max Eberl hat ja dann auch gemerkt, ich darf jetzt nicht so offensiv werden, weil sonst kommt der Aufsichtsrat wieder und schimpft mich und pfeift mich zurück.
Also das werden noch spannende Tage, vielleicht Wochen, wenn es um die Zukunft von Manuel Neuer geht. Ich persönlich würde sagen, eine faire Lösung wäre, das Ganze leistungsbezogener zu machen, weniger Grundgehalt, dafür vielleicht mehr Siegprämie und so weiter. Da gibt es ja viele Möglichkeiten, das irgendwie zu gestalten.
Und nach so vielen Jahren sollten eigentlich der Verein und der Spieler so offen und ehrlich miteinander umgehen können, dass man da nicht irgendwie mit bösen Gefühlen rausgeht aus solchen Verhandlungen. Ich finde es auf der einen Seite ja gut, dass Max Eberl das auch so offen kommuniziert und sagt, Manuel Neuer muss uns nur das Signal geben und dann stehen ihm alle Türen offen und dann werden wir auch einen Schritt auf ihn zumachen.
Es liegt wohl noch kein Angebot vor, hat er gestern dann auch nochmal betont. Aber das hat so ein bisschen so einen kleinen Beigeschmack, weil genau diese Worte hat er ja auch schon mal bei Thomas Müller eben getätigt und das ist ihm ganz doll auf die Füße gefallen. Von daher wundert es mich ein bisschen, dass er da sich selbst nicht einbremst, was die Kommunikation nach außen angeht. Ja, da war halt voller Euphorie.
Er hat da eine Rolle gespielt. Spannend wird ja die Reihenfolge jetzt sein. Also Max Eberl sagt, es gibt noch kein Angebot. Ja. Wie wird es jetzt laufen? Wird Manuel Neuer sagen, ich möchte weitermachen, macht mir bitte ein Angebot und dann schaue ich mal, ob das zu mir passt oder machen die Bayern ein Angebot und dann sagt Manuel Neuer, oh.
Das lässt mich aber dahin kippen, dass ich ihn hier noch weitermache und dann geht es in die konkreten Verhandlungen. Also so die Reihenfolge ist ja interessant. Kann natürlich auch die Gefahr bergen, dass die Bayern ihm zuerst ein Angebot machen und er dann sagt, Freunde, unter den Bedingungen spiele ich nicht weiter, dann verkünde ich lieber gleich meinen Rücktritt.
Oder mein Karriereende. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Die Spiele im April will er ja sich wohl dann noch ein bisschen Zeit nehmen. Und ja, apropos die Spiele im April, die bleiben auch weiter spannend. Und nächste Woche haben wir dann auch schon wieder ein wichtiges Spiel, was wir besprechen können.
Einmal das Spiel gegen Stuttgart, wo sich dann die Bayern auch zum deutschen Rekordmeister, beziehungsweise zum Meister krönen, zum Meister krönen können. und dann haben wir Pokal. Ganz genau, Leverkusen. Ja. Ich, mit Blick auf die Uhr würden wir wahrscheinlich jetzt den Leverkusenern gar nicht so gerecht werden, wenn wir jetzt hier so eine schnelle Vorschau machen würden auf die Leverkusener.
Ich gehe davon aus, dass die Bayern am Wochenende Meister werden, weil Dortmund spielt in Sinsheim. Heißt nicht, dass sie da gewinnen. Vielleicht spielen sie 1-1 und dann gewinnen die Bayern zu Hause. Gegen Stuttgart am Sonntag und dann ist die Meisterschaft schon mal eingetötet. Ja, und ich glaube, das Leverkusens-Spiel ist nochmal, das könnte auch nochmal so ein magischer Abend werden.
Vielleicht nicht von der Qualität wie gestern gegen Real. Aber es ist ein Pokal, Pokal ist einfach immer anders. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ganz klar. Nachdem du es jetzt fast gesagt hättest, habe ich dir diese Bürde abgenommen. Danke. Ja, aber es ist so. Es ist ja immer eine andere Atmosphäre und es ist immer irgendwie ein anderes Feeling im Pokal.
Also das ist vollkommen richtig, ja. Irgendwie trotzdem mindestens genauso schön. Ja, man denke an das wilde Bundesligaspiel in Leverkusen. Also das war ja auch von Emotionen geprägt und ein Hin und Her und der Schiedsrichter stand im Fokus. Sowas wünsche ich mir dann tatsächlich auch wieder. Ja, hoffentlich dann nicht der Bock von Manuel Neuer, wie es eben im Jahr davor war.
Den sollte er Hauptsache wir haben Gesprächsstoff vermeiden. Hauptsache wir haben am Folgetag, am Donnerstag drauf haben wir ja dann wieder Podcast-Folge, da haben wir dann sicherlich wieder Gesprächsstoff. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass wir das haben werden und da freue ich mich auch sehr drauf und würde sagen, wir hören uns dann und sehen uns nächste Woche und ihr könnt gerne.
Abonnieren, fleißig kommentieren, Sternchen dalassen, uns auch gerne Wünsche äußern, wenn wir verschiedene Themen, die wir jetzt nicht diskutiert haben, vielleicht nächste Woche diskutieren sollen. Wir haben ja auch noch das berühmte Barbofon. Die Nummer findet ihr in den Shownotes. Wir haben schon ein bisschen was gesammelt, aber teilweise waren es Themen, die nicht so wirklich in die Aktualität reingepasst haben.
Also verzeiht es uns, aber es wird keine Sprachnachricht irgendwie weggeschmissen, sondern so die besten haben wir noch in petto. Bewahren sie in unserem Sprachnachrichten-Safe auf und holen sie dann raus, wenn es notwendig ist. Ganz genau. Bis dahin, danke dir, Kumbi, danke euch da draußen und bis nächste Woche. Adios.