Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf

472 - Zum Tag des Sternenkindes: Ninas selbstbestimmte stille Geburt zu Hause

Sonntag, 18. Oktober 2026 · 1 h 37

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Shownotes

Manchmal begegnen mir Frauen, deren Mut und innere Stärke mich zutiefst demütig machen. Nina ist eine dieser Frauen.
In der 38. Schwangerschaftswoche erfuhr sie, dass das Herz ihrer kleinen Tochter Viktoria nicht mehr schlägt. Der Schmerz und die Angst vor einer solchen Nachricht sind unvorstellbar. Und dennoch hat Nina sich entschieden, nicht die Ohnmacht zu wählen, sondern ihr Kind selbstbestimmt zu Hause auf die Welt zu bringen.
Mit Hilfe mentaler Geburtsvorbereitung und einer speziellen Hypnose für Sternenkindgeburten gelang es ihr, unter der Geburt tief bei sich und Viktoria zu sein. Eine friedliche, ruhige Geburt inmitten dieses traurigen Abschieds, die ihr im Nachhinein unglaubliche Kraft und den Mut für die Zukunft geschenkt hat.
Anlässlich des Tages des Sternenkinds sprechen wir in der neuen Podcastfolge darüber:
- wie mentale Begleitung und Hypnose selbst in der schwersten Stunde Halt geben können.
- warum greifbare Erinnerungen, Fotos und kleine Rituale im leeren Wochenbett so unendlich heilsam sind.
- wie das Umfeld wirklich unterstützen kann, wenn Worte fehlen.
- und warum es so wichtig ist, Sternenkindern einen sichtbaren Platz im Leben zu schenken.
Nina hat sich damals an ihren Badezimmerspiegel geschrieben: „Ich bin Mama von zwei Kindern.“ Denn genau das ist sie, auch wenn sie eines davon nicht an der Hand halten kann.
Ich danke Nina von Herzen für ihre Offenheit. Ihre Geschichte zeigt, dass eine Geburt immer eine prägende Erfahrung fürs Leben bleibt und dass eine gute mentale Vorbereitung dir einen inneren Anker schenkt, egal wie der Weg verläuft.
Nina hat auf ihrer Website nina-assmus.de ein Paper für Sternenkindeltern und ihre Angehörigen erstellt, das eine Orientierung für den Wunsch nach Unterstützung und Hilfsangeboten sein kann nina-assmus.de/halt-and-hilfe
Weitere mögliche hilfreiche Unterstützung:
• Meditation für die stille Geburt: bit.ly/stillegeburt
• Podcastfolge 309 mit Hebamme Doro Subh zu stillen Geburten & Sternenkindern
• Podcast Sternenkind.liebe von Hebamme Doro Subh mit weiteren Begleitangeboten: podcast.de/podcast/1067819/sternenkindliebe
Wenn du möchtest, zünde in den Kommentaren eine Kerze 🕯️ für Viktoria und alle Sternenkinder an oder teile deine Gedanken mit uns.
Alles Liebe,
Deine Kristin
PS: Neue Hypnose exklusiv für meine Kursteilnehmerinnen:
„Besuch deines Sternenkindes“. Sie schenkt dir einen inneren, geschützten Ort, an dem du deinem Sternenkind begegnen und in Verbundenheit nachspüren kannst.
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KOSTENLOS starten mit Kristin:
⚡️ SCHNUPPER-KURS: 7 Tage kostenloser Kompaktkurs mit drei Audio-Übungen: 2ly.link/228N7
📱 KOSTENLOSE APP mit Meditationen zum Testen: 2ly.link/21Z5h
TIEFER EINSTEIGEN mit der Friedlichen Geburt:
📔 BUCH: Alle Grundlagen der Methode zusammengefasst: die-friedliche-geburt.de/mein-angebot/buch
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Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an.
Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die friedliche Geburt, den Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück. Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiv auf ihre Geburten vor. die heutige podcastfolge ist eine besondere folge denn es handelt sich um ein geburtsbericht eines Sternenkindes Das heißt also ein Kind, das nicht lebend geboren wurde.

Und in dieser letzten Woche am fünftzehnten Oktober gab es den Tag der Sternenkinder bzw. den Tag für verwaiste Eltern und das heißt wenn du jetzt gerade schwanger bist und du keinen Kind verloren hast dann würde ich diese Podcast-Folge lieber nicht anhören sondern sie springen weil sie eventuell ja auch einfach Ängste auslösen kann, ob es deinem Kind gut geht oder nicht.

Wenn du allerdings so etwas erlebt hast oder vielleicht auch eine Freundin zum Beispiel so was erlebt hat oder wenn du vielleicht auch Hebarmel bist Menschen begleitest die möglicherweise einen Verlust erleben mussten und dann kann diese Podcast-Folge wirklich unglaublich gut tun und tröstend sein. Und ja, du kannst auch das Gefühl bekommen nicht allein zu sein mit diesem Schicksalsschlag.

Ich bin sehr dankbar dass ich mit Nina über ihre Geburt sprechen durfte. Das Herz ihres Kindes hat sehr spät in der Schwangerschaft erst aufgehört zu schlagen. Gerade deswegen ist es ein besonderer Geburtsbericht einer stillen Geburt drum herum noch so viel Tolles zu sagen und mitzugeben, dass ich glaube das ja für Betroffene diese Podcast-Folge wirklich gut unterstützen kann.

Wir haben später nach diesem Interview noch miteinander gesprochen und auch über den Punkt gesprochen – das Gefühle zum Teil... gleichzeitig da sein können und dass das nochmal eine besondere Belastung sein kann. Also, dass man zum Beispiel schon ein Geschwisterkind geboren hat was durch die Gegend tobt und mit dem man vielleicht schöne Dinge erlebt oder ja man sich auch freut weil ne Freundin heiratet oder vielleicht ein Kind bekommen hat und gleichzeitig ist er diese riesige Trauer um den eigenen Verlust Nebeneinander stehen können, kurz nacheinander gefühlt werden können oder sich das auch vermischen kann.

Ich glaube jeder Mensch der schon mal einen anderen Menschen hat gehen lassen müssen kennt dass, dass sich das abwechselt und durchmischt und dass es dann in beide Richtungen schlechtes Gewissen geben kann. also einmal in die Richtung kann ich denn jetzt überhaupt glücklich sein und mich für meine Freundin mit freuen oder mich an meinem Kind, mit dem ich hier lebe.

Erfreuen oder betrüge ich damit ein Stück weit... Kind, was eben nicht leben durfte und um das ich ja auch trauere oder betrugiere mich um mein Gefühl der Trauer. Und genauso kann es andersrum sein dass da schon jemand fröhlich durch die Wohnung hüpft oder man sich mit einer Freundin eigentlich mit freuen möchte und gleichzeitig aber das Gefühl hat, da ist so viel Trauer und ich merke, ich kann mich gerade gar nicht mit freuen oder ich kann mir grad überhaupt nicht über das Schöne in meinem Leben freuen.

Weil da einfach die Trauer so übermäßig ist. Und ich hatte den Eindruck dieser Hinweis ist vielleicht nochmal noch mal wichtig oder kann auch nochmal unterstützend sein. Nina meinte ja unbedingt also dass es sehr intensiv ist. Also dieses in beide Richtungen wie ein schlechtes Gewissen zu haben oder nichts zu wissen was darf ich denn jetzt eigentlich?

Fühlen sozusagen, was wäre denn richtig? Was ist das richtige und angemessene Gefühl? Da es das eben auch wechseln darf. Und dass das auch beides gleichzeitig sogar da sein darf. Oft sind es dann schnelle Wechsel hintereinander also, dass ein Gefühl ja abgewechselt wird sozusagen von einem anderen, dass sich das irgendwie durchmischt Und dass all das und auch alles dazwischen vollkommen okay ist.

Und jeder Trauerprozess individuell ist, unterschiedlich ist und sein darf. Du als Betroffene, die dich da nicht anpassen musst – an irgendwas, an irgendwelche Normen gibt es sowieso nicht in diesem Bereich oder diesen Tabuthema was immer noch auch ist Falls du mich gerade siehst, wunderst du dich vielleicht, dass ich so sommerlich gekleidet bin.

Im Podcast kommt es auch vor. wir haben dieses Interview vor aufgezeichnet weil wir unbedingt genug Raum und Zeit haben wollten bevor Nina wieder arbeiten geht und von daher ist es im Juni aufgezeichnt worden und kommt eben jetzt im Oktober raus. Und jetzt gleich wirst du uns nicht mehr sehen können in dieser Podcast-Folge.

Das verstehe ich auch total, dass Nina gesagt hat, lieber nur als Audio und trotzdem die Inhalte sind auf jeden Fall da! Ich wünsche dir, dass ihr diese Folge besonders gut tut und wünscht dir natürlich wenn du betroffen bist von Herzen alles Gute! Liebe Nina herzlich willkommen im Podcast Die Friedliche Geburt.

Ich bin wirklich ganz dankbar, dass du heute über deine Geschichte sprechen möchtest. Weil ich denke das Menschen die was Ähnliches erleben ja es ihnen sicherlich gut tut einen Blick auf die Dinge zu hören. und herzlich willkommen! Dankeschön! Vielleicht magst du starten und dich erstmal so ein bisschen vorstellen und was überhaupt passiert ist?

Ich bin Nina, ich bin achtundzwanzig. Und ähm ... ich hab inzwischen zwei Kinder bekommen. bei unserer ersten Tochter, die ist zwetausenddreiundzwannzig geboren. Da wollte ich eigentlich schon gerne ins Geburtshaus und dann hat das aber leider doch alles nicht so funktioniert weil die Geburt sehr lange gedauert hat.

Und da hatte ich ja mit Hypno-Birthing ein bisschen versucht. Beim zweiten Kind habe ich beschlossen dieses Mal auf jeden Fall auch zu Hause sein alles mehr in dem Rahmen, wie ich mir das gewünscht habe. Und dann hab' ich mich da sehr intensiv mit deinem Kurs vorbereitet und ... dann gegen Ende einer dreißigsten Schwangerschaftswache ist unser Baby aber leider verstorben.

Das hat dann alles ja ziemlich gewendet. Ich hatte aber in Erinnerung, dass du in irgendeinem Podcast oder so auf jeden Fall mal gesagt hast, dass auch für Sternenkindgeburten Hypnosen hast und deswegen hatt' ich dich an dich gewendelt mir dafür extra eine Hypnose geschickt. Mit der hab ich es dann trotzdem geschafft, trotz der Dramatik eine unglaublich schöne und kraftvolle Geburt zu Hause zu erleben.

Und bin da total dankbar für ... Trotzdem alles irgendwie so schlimm war, bin ich auf eine gewisse Art und Weise gestärkt rausgegangen und habe nach wie vor den Mut wieder ein Kind zur Welt zu bringen. Und das war wirklich eine Riesenangst, als wir erfahren haben, dass unsere Tochter verstorben ist. Dass ich vielleicht da ... Das nie mehr mich traue, weil ja einfach auch so viel hintersteht aber ... Ja, es hat mich total beflügelt auf einer gewissen Art und Weise und mir ganz viel Kraft und Mut gegeben.

Ich freue mich, dass ich darüber erzählen darf, weil das ist ein bisschen ... als wäre sie nicht umsonst gestorben, sondern als wenn ich eventuell jemanden damit Kraft geben kann und Mut machen kann. Und ja, damit das ein bisschen weiter tragen kann und unsere Erfahrungen so schlimm Sie auch sind irgendwie trotzdem was Positives mit sich bringen?

Ja genau. Magst du uns so ein bisschen mitnehmen? also gab es schon vorher irgendwie Anzeichen dass es dein Kind nicht gut geht. Woran hast du gemerkt, dass vielleicht was nicht stimmt oder war das einfach eine Routineuntersuchung? Gar nichts davon tatsächlich. Die ganze Schwangerschaft war komplett komplikationsfrei und ich persönlich bin auch jemand... Ich habe ziemlich großes Vertrauen in meinen Körper und das, was er mir sagt.

Ich halte sehr viel von Ärzten, aber ich weiß es hat mich auch immer sehr gestresst da hinzugehen. Mal davon abgesehen dass unsere große Tochter zu dem Zeitpunkt zweieinhalb war als unsere kleine Geboren wurde und sie waren noch nicht in der Kita und dann musste ich sie auch immer zu den Terminen und sowas mitnehmen.

Und dadurch war's einfach für mich total positiv das unser Hausgeburtsheb aber auch ganz viele Untersuchungen gemacht hat. Genau, sie war dann den Montag noch zu Hause bei uns und hat noch Herztöne gehört. Und auch die Frauenarztpraxis hat immer gesagt ... Das ist alles total super! Die Blutzufuhr und alles ist total klasse.

Die machen sich überhaupt gar keine Gedanken, perfekte Schwangerschaft. Auch die Hip-Arme hat am Montag da noch die Herztöhne gehört und meinte, alles wie immer, alles super. Baby liegt in perfekter Position Und da war es dann ja auch wirklich zwei Wochen vor IT ungefähr. Ich hatte auch immer mal so Kontraktionen, dadurch dachte ich halt okay das geht jetzt halt auch wirklich bald los.

und ich hatte am Dienstag ein Erlebnis und im Nachhinein denke wird dann irgendwie der Punkt gewesen sein, wo mein Körper gekämpft hat um meinen Baby. Ich hatte morgens immer mal Morgenübelkeit. Aber so schlimm wie den Tag hatte ich das noch nie. Ich musste mich sofort auf Sofa legen und hab auch versucht ... Auf die rechte Seite, weil man ja immer ... Also, ich glaub, die rechten Seite soll man sich legen, weil die immer besser ist?

Ich weiß es grad nicht mehr! Und es wurde aber nicht besser. Und ich dachte, wirklich muss mich gleich übergeben. Das war ganz merkwürdig. Mein Körper hat richtig gekrampft und gekämpft im Bauchbereich aber ich konnte das nicht einordnen. also ich wusste nicht was passiert da jetzt genau mit mir. und dann war nach zwanzig Minuten wieder alles gut und ich hatte mein Kind ja noch bei mir.

das heißt ich war auch ein bisschen eingeschränkt. eben was tue ich jetzt? Dann war alles wieder total in Ordnung und ich habe mir keine Sorgen gemacht und hab dann auch keinen Grund gesehen weil ich ja öfter diese Übelkeit hatte wie gesagt nicht so extrem dass ich nicht zum Frauenarzt gefahren bin oder so, weil es ging mir dann gut.

Ich bin nachmittags zu einer Freundin noch gefahren und da habe ich aber gemerkt, irgendwas stimmt nicht. Die Geburt geht jetzt halt bald los, weil mein Körper hat wirklich mir richtige Erschöpfungszeichen geschickt Als ich dann wieder zu Hause war, auch alles abgesagt. Was die Woche noch anstand, weil ich gemerkt habe, okay, ich brauche jetzt Ruhe.

Ich darf nicht noch irgendwo hinfahren. Ich hatte eigentlich noch einen Osteopathietermin und so. Das hab ich alles abgesackt. So intuitiverlich halt dachte ich, ich glaube, ich muss mich entspannen. Und am Mittwoch ... Ich hatte nach wie vor Kontraktionen. Deswegen hab ich auch nicht gemerkt, dass sich das Baby nicht mehr bewegt hat.

Am Mittwoche hab ich mich abends in die Wanne gelegt Und hat mich entspannt und hat eine Hypnose gehört. Da hast du gesagt, was macht dein Baby gerade? Schleft es oder turnt es rum? Das war dann der Moment, wo ich gedacht habe, warte mal eigentlich ... Sobald ich ins Wasser gehe fängt sie halt an zu turen sich zu bewegen.

Und hab angefangen, sie halt zu bewegen weil ich dachte vielleicht schläfts ja grade. man sagt ja auch gegen Ende der Schwangerschaft werden die Babys da noch Ruhiger und müssen sich erholen. Deswegen hab ich mir nicht gleich so einen Kopf gemacht, aber irgendwas war komisch und das habe ich halt gemerkt Und hab dann auch alles Mögliche gemacht und hab meine Hebamme auch angeschrieben.

Die hat mir ein paar Tipps gegeben was ich halt machen könnte um das Baby zu wecken. und da hat irgendwann mein Mann gesagt also Ich möchte dass du jetzt irgendwas machst dass sie herkommt oder was auch immer Also lieber dass die kommt und dann ist halt doch alles gut. und in meinem kopf war halt Dass nicht möglich.

am Ende der Schwangerschaft ist ja alles gut. Man zählt immer die Tage, dass man auch denkt ... Jetzt ist schon das und das vorbei, jetzt ist die Lunge ausgereift. Und jetzt kann gar nichts mehr schiefgehen so. Also es ist ja ... Man ist ja voller Vertrauen. In meinem Kopf wollte ich natürlich auch nicht, dass irgendwas ist.

Das passiert anderen, die man nicht kennt oder so, aber halt nicht mir. Es war ja alles Gut bisher. Und dann hatte ich auch so ein schlechtes Gewissen, weil unsere Hebamme halt so spät abends noch zu uns gekommen ist. Und dann war sie glaube ich um dreiundzwanzig Uhr da und hat sie tatsächlich festgestellt mit dem CTG, sie hat ewig gesucht, hat sie jetzt keine Herztöne gefunden.

Ich wollte das nach wie vor nicht wahrhaben. Dann sind wir aber ins Krankenhaus gefahren und als wir angekommen sind, ist sie lieberweise sogar auch schon da gewesen. also sie hat dann spontan beschlossen, sie kommt mit und fährt schon vor Und dann durften wir da auch sofort ins Behandlungszimmer. Dann haben die halt einen Ultraschall gemacht und festgestellt, dass keine Hörnaktivität mehr da ist und keine Herztöne mehr da sind ... Ja, kriegerstorben ist ja!

Das war irgendwie... Also ich hab' nicht geweint oder so in dem Moment, sondern ich habe einfach nur gesagt Scheiße und war irgendwie wie in so einem Tunnel. also das war irgendwie Wie so eine Backpfeife, die man erst mal realisieren muss. Und es hat auch echt eine Weile gedauert und ich war aber total dankbar.

also die waren ganz lieb im Krankenhaus und haben dann noch Blut abgenommen weil sie halt gucken wollten das dass ich nicht schon irgendwelche Entzündungswerte oder so im Blut habe Und hatten dann auch gesagt, es gibt die Möglichkeit, weil's ja schon so spät war und alles. Dass ich im Krankenhaus bleiben kann.

Die könnten jetzt einleiten, morgen früh einleiden. Meine Hebamme hat dann auch noch mal gesagt ... dass wir das ganz frei entscheiden dürfen. Sofern meine Blutwerte gut sind darf ich aber nach Hause. Man kann später wiederkommen oder kann nach wie vor die Hausgeburt machen. Ich hab gemerkt, ich muss mich erst mal sortieren.

das Ganze fassen und bin im Nachhinein total dankbar darüber. Ich hab mit einer Frau dann Kontakt gehabt, der das Gleiche passiert ist wie uns und die hat tatsächlich direkt einleiten lassen. Und ich habe auch ein paar Bücher gelesen von Personen, denen das passiert ist und auch die haben direkt ein leiten lassen und ich persönlich bin aber total dankba dafür dass ich mir selber diese Zeit genommen habe weil ich erst mal irgendwie durchatmen konnte Und wir zu Hause schon mal ein bisschen sortieren konnten.

Wir haben dann am Tag darauf direkt mit dem Bestatter Kontakt aufgenommen und der hat uns alles drum herum organisiert, er hat uns eine Sternenkindfotografin an die Seite gestellt. Der hat dafür gesorgt dass wir unsere Tochter noch bei uns behalten durften und sie am nächsten Tag wieder... Aber in der Nacht wurde sie dann in die Kühlung gebracht, damit sie nicht so verfällt.

Was ich nicht gewusst habe bei Babys einfach unglaublich schnell geht. Damit wir sie halt noch ... Wir hatten erst den Tag danach die Fotografin da und damit eben das alles funktioniert. Und er war eigentlich im Urlaub und hat dann extra trotzdem aus dem Urlaub heraus noch alles organisiert. also Da hatten wir unfassbar tolle Unterstützung und Ich bin so dankbar dafür dass wir damit nicht alleine waren weil es einfach Ja, er hat uns irgendwie alles abgenommen und dadurch konnten wir für uns das realisieren.

Und für uns dass machen was ja irgendwie möglich war. Ich hatte tatsächlich ganz viel Glück weil ich habe eine Freundin dieses Osteopathen und die habe ich angeschrieben und hab gesagt Ich habe nicht die Kraft zu meinem eigentlichen Osteopathen extra hinzufahren, ob sie kurz kommen könnte. Und hat sie mich morgens noch behandelt an dem Freitag und ab Mittags ging tatsächlich von ganz alleine die Wien dann los.

Und ich hab auch gemerkt zum vorigen Zeitpunkt wäre ich gar nicht emotional und kraftmäßig in der Lage gewesen aber dann schon. also ich habe gemerkt okay jetzt ist das in Ordnung jetzt kann ich auch loslassen Jetzt kann ich mein Kind in die Arme schließen Ich hab irgendwie auch die nötige Kraft noch mal ausgeschlafen.

Das war total wertvoll und ganz, ganz wichtig. Deswegen hat mein Körper dann von alleine ... Den Donnerstag hatte ich gar keine Kontraktionen. Und ab dem Freitag schon. Da habe ich gemerkt, mein Körper macht einmal Stopp und zu. Danach hat er aber wieder die Kraft getankt. Ja das war eine total spannende Erfahrung also... Wenn man dieses ganze Dramatische wegnimmt, fand ich das lebensbejaend.

Was mein Körper trotz dessen auf die Beine gestellt hat. Das finde ich sehr interessant wie du das formulierst. Du hast quasi das so getrennt ne? Der Körper deines Babys war ja verstorben aber dein Körper hat alles gemacht damit das Leben ... Ist das so ein Gedanke gewesen mit dem Lebensbejahr? Ja, schon irgendwie.

Beziehungsweise war es auch ... Ich hab das für mich und meine Tochter gemacht. Das war wirklich wie so einen ... ich schöpfe jetzt Mut. Dafür dass sie nicht leben darf, möchte ich aber den bestmöglichen Abschied noch bekommen. Und das war irgendwie extrem kraftvoll! Ich hatte dann mit deiner Hypnose gestartet... Sagst du, relativ am Anfang ... so ein Satz wie das Versterben oder dein verstorbenes Baby.

Und das hat mich ganz kurz ... ein bisschen umgerissen? War das so real? plötzlich war? Also es war dann plötzlich so dieses Okay da ist wirklich kein lebendiges Baby mehr da! Aber ab dann hatte ich irgendwie Mut. und also das war wirklich wie so einen Okay einmal schlucken und einmal annehmen. Und dann war da so unglaublich viel Kraft und so viele ... so viele Hormone, die irgendwie auch mitgespielt haben.

Was ich dann ja wiederum total spannend fand. also ... Ich hatte eigentlich den Plan, ich gehe ins Krankenhaus und wenn alles eh schon so schlimm ist, dann möchte ich auch Schmerz mit. Also ich wollte eigentlich bei unserer ersten Tochter echt ... Alles ohne Schmerzmittel versucht, soweit es ging. Obwohl die Geburt so lang war ... Ich hab da nur unglaubliche Willenskraft und weiß auch, dass ich das gut aushalten kann, weil's mir hilft, was passiert und wo dieses Ziehen oder wie auch immer herkommt.

Und ja, hab aber dann gedacht, wenn jetzt so viel Emotionen dabei sind, soviel Schmerzen emotionaler, will ich mich voll ballern mit Schmerzmitteln, dann ist mir alles egal. Ich will nicht damit ein Trauma rausgehen oder später Angst haben und das Baby kann ja nicht mal helfen. Das ist auch eigentlich einen Riesenunterschied.

Und ... war dann in der Wanne? Oder es war sogar schon früher und hab gemerkt, nee, ich will nicht ins Krankenhaus, ich möchte zu Hause bleiben. Ich möchte hier sein da wo ich mich wohlfühle so wie ich das geplant habe Und das hat irgendwie so viel in mir ausgelöst. Mein Mann kam dann um die Ecke und meinte, der Bestatter hätte gerade angerufen und wollte jetzt fragen, wie es denn aussieht?

Wo wir denn die Sternpfotografin bräuchten, ob bei uns oder im Krankenhaus ... Dann hab ich zu ihm gesagt, du, ich möchte gern daheim bleiben! Und er hat gesagt, das habe ich mich schon fast gedacht. Und dann hat er ihm das halt gesagt gemacht und ich bin unglaublich dankbar dafür. Und wie gesagt auch nach wie vor, ich glaube jeder ist anders und ich kann nur für mich sprechen.

aber diese Hormone die einfach während der Geburt und während ja dieses ganzen Prozess ausgeschüttet werden waren so kraftvoll. Ich bin so dankbar, dass ich darauf vertraut habe. Und ... ich finde es mehr als in Ordnung, wenn man in der Situation sagt, ich möchte im Krankenhaus sein und ich find's auch mehr als an Ordnung.

Aber wenn man den Mut hat, das auszuprobieren, kann ich das einfach nur bestärken, weil das wirklich so viel mit mir gemacht hat, dass ... ich nicht zusammengebrochen bin, sondern es hat sogar eher irgendwie positiv dazu beigetragen, irgendwie außerhalbbarer war. Und ich weiß zum Beispiel nicht, was gewesen wäre wenn ich Schmerzmitte genommen hätte und es gibt ja unterschiedliche Schmerzwitte manche machen eine auch richtig müde.

vielleicht wär's im nachhinein emotional dann schlimmer gewesen. das weiß ich natürlich nicht. aber deswegen kann ich oder möchte ich da nur Mut machen wie toll der Körper auch echt ist und einen da unterstützt. also das war echt total atemberaubend. Ja und ich glaube, was du gemacht hast, was total toll ist, dass du dir erst mal Zeit verschafft hast zwischen der Diagnose und der Geburt.

Ich weiß das häufig dann sofort gesagt wird so wir leiten einen zack. also das es irgendwie dann so schnell sind und dass man dann da so emotional auch nicht hinterherkommt und dass du da dir diese zeit auch genommen hast ja das finde ich wirklich super. Und dann eben zu gucken, vielleicht ist es auch der Geburtsort und die Geburt wie ich sie mir eigentlich vorgestellt habe, die ich trotzdem noch haben kann.

Obwohl das Schlimmste passiert ist was man sich sicher vorstellen kann... Ich bin sprachlos allein bei dem Gedanken so etwas erleben zu müssen oder dass das Frauen erleben dass man sich irgendwas davon behält, so was man sich gewünscht hat. Und für eine andere Person kann es vielleicht genau das falsche sein, ne?

Dass sie sagt nee und deswegen will ich's genau da nicht machen sondern ganz anders. Da kann es auch richtig sein. Ich glaube, das spürt man dann wenn man ein bisschen Zeit hat. Ja, das auf jeden Fall! Was ich aber auch gemerkt habe in dieser Zeit, die halt vergangen ist... ein ganz komisches Gefühl, dass man weiß, in einem ist ein totes Baby ein toter Mensch.

Deswegen kann ich zum Beispiel auch gut nachvollziehen, wenn Unka sagt, ich kann das nicht aushalten zu warten. Sondern ich möchte, dass sich verändert und jetzt eingeleitet wird, dass Baby aus mir raus ist. Wir haben das tatsächlich genutzt. Ich hatte leider meine Schwangerschaft ... Da bin ich im Nachhinein sehr traurig darüber, nicht genug genossen war halt die zweite und irgendwie ist es so im Alltag.

Und bald habe ich ja mein Baby in den Armen, deswegen hab' ich mir gar nicht so die Zeit genommen das intensiv irgendwie zu genießen. Ich bin total dankbar! Ich hab den Sonntag bevor dass alles passiert ist, bin ich abends oder nachts noch runtergegangen weil Sie so in meinem Bauch geturnt hat, dass ich nicht schlafen konnte und ich hab das gefilmt.

Ich bin dankbar dafür, weil sie auch Schluck aufgehabt. Und ich habe einfach nur mein Bauch gefilmt wie sie sich bewegt. Das ist das Letzte was ich noch von ihr hab. Das hab ich halt nie so intensiv gemacht. Also klar hab ich auch Bauch gestreichelt. durch die ganzen Hypnosen, die ich geübt hab, hab ich ja auch ganz viel Zeit mit ihr verbraucht aber irgendwie anders.

Wir haben aber versucht, in den ganzen Wochen und Monaten der Mama Bilder vom Bauch zu machen. Ich habe zu meinem Mann gesagt, wir haben keine Bild gemacht. Ich möchte mit dem Gesicht nicht drauf sein, aber ich möchte noch ein Bild von Bauch haben. Weil... ...ich werde nie wieder sehen wie groß er war!

Und das ist auch eine Sache die ich echt allen mitgeben kann für die Geburt oder nach der Geburt Fotos machen. Es kommt einem so blöd vor und als unsere Sternfotografin da war, war unsere Hebamme zugleich. Die hat mir geholfen, Victoria anzuziehen und noch ein bisschen zu waschen. Was nur notwendig ging, dass wir ihre Haut nicht kaputt gemacht haben.

Aber sie war unglaublich liebevoll und hat uns emotional ganz doll getragen. Deswegen war das so wertvoll, dass die da war. aber sie hat sich meine Spiegelreflexkamera geschnappt, die ich eigentlich bereitgelegt hatte für eine Geburt mit lebendigem Kind Und hat einfach Fotos gemacht. Am Anfang war das so irritierend, weil man immer aus dem Hintergrund einen Klick-Klick-Geräusch gehört hat und man sich auch so beobachtet gefühlt hat im Wein und in das Baby drücken und in so intimen Momenten.

aber ich bin so dankbar für diese Bilder und die Bilder von unserer Sternenkindfotografien sind auch schön Miriam, unsere Hausgeburtsthebe hat halt nochmal andere Sachen aufgenommen. Wie der Moment wo wir Victoria angezogen haben oder wo wir unsere große Tochter noch mal mitgenommen haben um Victoria anzugucken bevor die Fotografen kommt.

also es war viel intimer und viel mehr aus der Situation und nicht gestellt Und sie hat einfach draufgehalten und fotografiert. Sie hat gesagt, ihr könnt alles wieder löschen was euch nicht gefällt aber das sind so wertvolle Bilder von der Plazente haben wir noch im Bild gemacht. Von der Nabelschnur und auch als Victoria gerade erst geboren wurde und unsere Heber mehr noch nicht da war, weil alles so schnell ging, hat sie auch gesagt mein Mann soll bitte ein Bild machen.

es ging zum einen darum um den Zeitpunkt besser nochmal fest zu halten wenn sie jetzt geboren wurden fürs Protokoll so wichtig für uns geworden, was ich nie gedacht hätte. Weil es ja eigentlich alles nicht unschön aber echt und nackt und ein bisschen blutig ist. Aber das ist so wertvoll! Ich bin auch über dieses Bild vom Bauch noch so dankbar... Auch wenn man weiß, da ist jetzt das tote Baby drin.

Aber wie gesagt, man kann alles wieder löschen aber lieber ein Foto oder ein Video mehr gemacht haben. Man kriegt diesen Moment nicht zurück und man ist so in einem Tunnel in dem Moment, dass man es gar nicht so wahrnimmt, dass das mal wichtig sein könnte. Dann kommt der Zeitpunkt und das Baby wird gehen und du kannst es nicht bei dir behalten.

Und dann sind diese Bilder das Einzige was einem bleibt. Das war auch wenn wir erst Wochen später die Bilder erst angucken wollten macht das greifbarer, aber der Bauch ist plötzlich weg. Das Baby ist weg und es fühlt sich an wie ... Ich hab mir das alles nur eingebildet. Es war gar nicht so. Und ich bin in einem emotionalen Loch und habe keine Begründung, warum?

Weil in meinem Umfeld ist ja nichts, womit ich das begründen kann gefühlt. Irgendwie waren die Bilder dann noch mal, dass ich sagen konnte, nee, es hat sie gegeben. Es gibt sogar Fotos von ihr. Wie gesagt, egal wie blöd sich das anfühlt einfach machen oder machen lassen irgendwie darum bitten. Das ist so wichtig.

also für uns war das zumindest extremst wichtig. Ja ich glaube es sind ganz ganz wichtige Dinge die du da ansprichst und ja die man so für sich in einer ähnlichen Situation vielleicht dann ja mitnimmt und sagt ja okay das nehme ich mir zu Herzen. unsere Sternenkehinfotografien hatte sogar angeboten Ab einer gewissen Größe muss man das Kind auch bestatten lassen.

Das hatten wir jetzt natürlich alles und sie hatte auch gefragt, ob sie bei der Bestattung dabei sein soll. Und das hatten wir abgelehnt. Im Nachhinein würde ich das auch anders machen. Ich finde es fühlt sich so komisch an. Bei einer Bestattungen hat man doch keinen Fotografen dabei. Das ist keine Ahnung aber irgendwie eine Freundin ... Wir haben tatsächlich eine relativ große Bestattion gemacht weil die Schwangerschaft ja auch einfach schon soweit vorangeschritten war und wir einfach total viele Freunde hatten, die uns in der Schwangersschaft begleitet haben.

Weil wir auf deren Hochzeit waren oder wie auch immer und da war halt der dicke Bauch und alles dabei oder man hat irgendwie gemeinsam gesprochen. Wir haben auch total viele Freunde, die jetzt genau zur gleichen Zeit ein Kind bekommen haben das heißt mit denen hat man sich auch ausgetauscht Und wir brauchten das für uns, dass wir nicht alleine diesen Weg gehen.

Wir haben es allen offen gelassen ob sie kommen möchten oder nicht aber unsere Freunde sind selbst. also wir wohnen in Niedersachsen und die sind selbst aus Baden-Württemberg angereist gekommen und haben uns begleitet. und es war unglaublich kraftvoll weil wir nicht allein waren sondern da war jemand und eine Freundin hat als wird dann.

Wir haben im Friedweit unser Baby bestatten lassen. Sie hat im Hintergrund gestanden und hat ein Bild davon gemacht, wie wir mit unseren Eltern in einer Reihe sitzen und wir von unseren Eltern getröstet werden mit der Hand auf den Rücken. Das Bild ist so kraftvoll und zeigt auch wieder, wie gehalten wir sind und wie viel Liebe trotz der Schwere irgendwie ... mit dabei war.

Und auch das hat so viel mit mir gemacht, dieses eine einzige Bild dass ich halt im Nachhinein auch schon fast denke vielleicht wäre es doch schöner gewesen noch die Fotografen dabei zu haben und unser Bestatter hat netterweise von der Urne und wie das auf diesem Baumstamm angerichtet war nenne ich's jetzt mal hergerichtet mit ein paar Zweigen und so hat auch ein Foto davon gemacht um uns das später zukommen lassen.

so kraftvolle Bilder. Sie bringen die Realität mit, aber in einer Leichtigkeit, die auch wieder schmerzhaft guttut. Deswegen kann ich das nur empfehlen und mitgeben. So komisch sich das anfühlt ist irgendwie das einzige was übrig bleibt. Warst du uns noch mal mitnehmen? Wie es denn war, du hattest gesagt, die Geburt ging dann von alleine los.

ja wie der ganze ... Geburtsprozess dann für dich war. Du hast ja vorher dann oder als es losging schon das Gefühl gehabt, ich bleib zu Hause, ne? Ich will doch nicht in die Klinik. Und das hat sich mit der Zeit immer mehr gefestigt, dass ich erst noch Zweifel hatte und mein Bauchgefühl nicht so getraut hatte.

Aber das kam dann mehr und mehr. Ich bin tatsächlich ... Ich hatte mich mittags mit unserer großen Tochter hingelegt Und als ich dann wach geworden bin mit ihr, habe ich meine Mama gefragt ob sie die wohnt nebenan. Ob sie unsere große Tochter abholen könnte weil ich da schon gemerkt hab es ist nicht schlimm Es tut nicht weh aber Ich mag jetzt nicht nochmal aufstehen.

Ich möchte jetzt einfach für mich sein und Bin dann auch in die Badewanne umgezogen und hatte mir Schon in der Schwangerschaftsvorbereitung das Badezimmer ein bisschen hergerichtet und hat mir Da Fotos hingehängt die mich irgendwie tragen sollten. Eine Rose zum Beispiel für das Öffnen des Muttermundes und hatte mir ein Bild hingehängt von unserem Kastanienbaum von unten, weil ich das so ja irgendwie bejahen fand da rein zu gucken und mich zu entspannen.

Und dann habe ich gedacht, denn kann ich das irgendwie mitnehmen? Da hatte ich mich dann hingelegt und mich versucht ein bisschen zu entsperren und wegzuträumen war auch da ziemlich lange für mich und hab dann immer da deine Hypnosen gehört. Und irgendwie ist die Zeit einfach total gerannt, was ich super spannend fand.

also ärgerlicherweise hat genau den Tag unsere Wasserleitung in dem Sinne versagt dass kein warmes Wasser kommen wollte und deswegen hat mein Mann dann immer fünf Liter Töpfe heißes Wasser gekocht und hat sie dann immer hochgebracht. Und so war er dann auch ganz gut beschäftigt, aber ehrlich gesagt war es sogar einfach dieses dass ich für mich sein konnte und einfach alleine sein konnte.

War für mich genau das Richtige weil ich mich dann auch darauf konzentriert habe was passiert jetzt in meinem Körper? Ich fand da einfach auch das was du erzählt hast in deinen Videos die Gebärmutter sich zusammenzieht. Und dieses Fachwissen, was dahinter steckt ... Das hat mir erklärt, warum zieht es jetzt hier und da?

Dadurch war das auch kein Schmerzempfinden, sondern einfach ein leichter Druck. Ich wusste halt, was da passiert. Und irgendwie konnte ich mich total fasziniert drauf konzentrieren. Und dadurch war das alles gar nicht dramatisch, sondern eher so okay, was passiert als Nächstes! Und irgendwie war auch die ganze Zeit über dann gar nicht mehr so relevant, ob mein Baby jetzt lebt oder nichts.

Sondern das waren irgendwie meinen Körper und ich. Wir haben zusammen gearbeitet ... Ich hab mich entspannt. Mein Mann kam öfter mal rein und meinte, vielleicht möchtest du doch mal aussteigen? Du siehst es aus, als wenn du gleich einschläfst. Ich sag mir, ich schlafe nicht ein! Weil ist doch sehr intensiver.

Aber er war irgendwie so überrascht. Ja... Er kennt ja nur die erste Geburt, die wir mit unserer großen Tochter haben. Und dann war er so überrascht davon. und was ich auch sehr spannend fand, hat dann irgendwann gesagt, vielleicht kommt sie jetzt doch mal raus oder soll ich dir noch mal warmes Wasser holen?

Ich dachte, ja, vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, jetzt nochmal rauszugehen. Sollte er mir helfen, habe ich gesagt okay stopp da kommt wieder ne Welle. und dann hat er meine Hand zugedrückt nach dem Motto du darfst jetzt drücken aber ich brauchte das gar nicht! Ich hab einfach gestanden und ganz entspannt geatmen und ich habe richtig bei ihm gemerkt dass er Überrascht davon war, dass er irgendwas Kraftvolleres erwartet hat.

Aber es war einfach alles nicht schlimm und deswegen habe ich auch unsere Hebamme noch nicht angerufen. Sie wusste, dass ich Kontraktionen hab aber... Ich empfand das nicht für wichtig weil das dauert ja noch bei unserer großen Tochter. Das hat ja auch so lange gedauert und es fühlte sich auch einfach nicht so kraftvoll an, dass das Baby jetzt bald kommt.

Und dann bin ich rüber gegangen ins Schlafzimmer und hab gedacht, dann leg ich mich da halt noch ein bisschen hin. Und das war tatsächlich auch, weil in dem Moment der Bestatter angerufen hatte und dann gefragt hatte wegen der Sternenkindfotografin. Dann musste ich halt Rede-und Antwort stehen. Genau da hab' ich ein Wenesturm bekommen.

Also da habe ich gemerkt, dass ich raus aus dieser Entspannung bin. Das hat ganz viel gemacht. Ich gesagt, oh Gott! Ich muss wieder ins Badezimmer. Es fühlte sich plötzlich an als müsste ich ganz dringend auf Toilette. Und es hörte gar nicht auf. und mein Mann hat gesagt ... Ich rufe jetzt die Hebamme an.

Irgendwas stimmt hier auf jeden Fall nicht und hat meiner Mutter noch Bescheid gesagt, dass bitte unsere Tochter bei ihr eine Weile bleiben soll. Und zwanzig Minuten später war Victoria geboren. Das ging dann unfassbar schnell. Ich hab das überhaupt nicht kommen sehen, weil es einfach so ... so ruhig war alles, so Körper geleitet.

Ich find das so faszinierend, weil Victoria konnte ja gar nicht helfen. Normalerweise dreht sich das Kind auch durch, dadurch wird's leichter. Trotz dessen... Trotzdem, dass halt alles nicht war ging es so leicht. Und das war irgendwie so faszinierend und irgendwie auch total beruhigend, dass ich so eine wunderschöne Geburt erleben durfte, obwohl es den Umständen entsprechend war.

So ein Geschenk. Das Einzige war nur, dass bei den Presswähnen ... da hat mein Mann dann meine ... oder unsere Hebamme angerufen. Wir haben über meinen Handy mit ihr telefoniert, weil sie versucht hat, bei der Fahrt zu uns irgendwie noch ein bisschen Hilfestellung zu geben und dadurch war ich halt total raus aus diesem Entspannungsprozess.

Okay, also die Rippen so sozusagen? Genau! Dadurch waren halt die Presswänen doch sehr intensiv aber trotzdem aushaltbar. Ich glaube auch, weil ich schon wusste was da passiert schon wusste, was ich tun muss. Also im Nachhinein ist es ja schon sehr fahrlässig sein Kind gewillt quasi alleine zu bekommen.

Es hätte auch sonst etwas passieren können. Ja aber das war ja auch aus Versehen weil du es nicht richtig eingesetzt hast. also Aber ich habe irgendwie schon mal gehört dass es Frauen gibt die das wirklich absichtlich dass es da jetzt eine relativ große Community gibt, die sich gegenseitig bestärkt und keine Hebamme für braucht.

Es war auf jeden Fall nicht geplant so allein bestimmt. aber irgendwie tat uns das auch total gut für diesen Abschiedsprozess, dass dann nicht tausend Leute um uns herum geturnt sind sondern dass wir das irgendwie ja für uns zu erleben durften. Und wie war das? Du hast dir diesen Press dran gehabt. Also dieses Gefühl, du musst auf die Toilette und bist dann ins Bad gegangen auch um dich wieder zurückzukommen aus diesem Telefonat mit dem Bestatter.

Magst du uns da noch mal so ein bisschen mitnehmen. also warst du denn wirklich auf der Toilete oder hast du irgendwo in die Badewanne gegangen? oder was hast du gemacht im Bad? Ich war tatsächlich kurz auf Toiletten und hab dann aber gemerkt, so richtig wohlfühle ich mich da nicht. Und hatte mein Mann gebeten, dass er mir Handtücher vor's Klo setzt.

Dass der Weg im schlimmsten Fall nicht soweit wäre. Selbst wenn ich jetzt hier aufm Boden mach ist es mir egal, aber da habe ich schon gemerkt ... irgendwie ist das gar nicht wirklich ein Auftoilette müssen. Dann bin ich in den Vierfüßler-Stand gegangen... Ich weiß gar nicht wie viele Presswähnen es waren, aber die dann quasi ... durchlebt und hatte dann meinen Mann darum gebeten, ein Handtuch nass zu machen.

Ich hab doberweise nicht gesagt dass es auch warm sein sollen habe ich ihn auch angemeldet warum er mir ein kaltes Handtuck gibt. aber irgendwie mein Kopf hat in dem Moment nicht so funkeschaltet aber ich wollte halt gerne meine Intimbereich damit ja so ein bisschen anwärmen Dieses Reißgefühl, also es fühlte sich so gespannt an.

Und das wurde bei uns im Krankenhaus bei unserer ersten Tochter so gemacht, dass die mir warme Waschlappen unten an die Wohlwahl gehalten hatten und das wollte ich halt nachmachen weil ich das als sehr angenehm im Kopf hatte. Und damit hatte ich dann versucht ein bisschen diesen letzten Prozess mir möglichst positiv irgendwie zu machen im besten Fall nicht zu reißen oder möglichst wenig, was auch echt gut funktioniert hat.

Genau und was mir aber auch dazu gerade noch einfällt, was mich viele gefragt hatten im Zusammenhang mit dem jetzt habe ich mein totes Baby daheim zur Welt gebracht, ob das nicht schlimm wäre für mich. Witzigerweise hab' ich diesen Moment von Ich gehe ins Badezimmer und denke an meinen Totes Baby überhaupt gar nicht.

Sie wurde uns dann später, ich sollte mich als sie geboren wurde. Unsere Hebamme hat sich kurz um mich gekümmert und unsere Tochter. Wir sollten ins Familienbett gehen. Da lag sie ja auch ganz lange, bis wir auf den Arzt warten mussten. Auch der Raum ist für mich keineswegs in Verbindung mit ... Hier war unser totes Baby, sondern das ist irgendwie ... wie so eine andere Zeitkapsel.

Und ich bringe das gar nicht negativ miteinander in Verbindung oder so, sondern... Das habe ich schon öfter gehört und es hat mich immer gewundert. also ich selber hab ja kein Sternenkind geboren. Ich auch immer dachte vielleicht wird man dann irgendwie traurig und man ist dann immer daran erinnert oder so.

Und was schon öffter gehört dass Dass es gehen kann anscheinend, dass man eben diese ganzen Erlebnisse hat und diese Geburt erlebt. Und mit der Geburt erst mal nichts Negatives verbindet. interessanterweise obwohl das ja so schlimm ist ein Kind zu verlieren, dass viele Frauen berichten ne die Geburt war dann irgendwie gut.

Und daran habe ich gar nicht, und auch hinterher das Kind zu halten usw., eher als wäre es etwas Tröstliches oder so. Ja, irgendwie auch begreifbar. Also okay sie lebt wirklich nicht durch dieses Anfassen und Spüren und wie schnell sie keit wurde und sowas. Das war irgendwie auch so wichtig. Es hört sich so markabel an aber für diesen Begreifprozess ist das irgendwie so wichtig gewesen.

Aber ich merke zum Beispiel auch, sie ist ja im September geboren und gestorben. Und jetzt gerade haben wir Juni ... Ich habe jetzt grade diese Phase, wo ich so richtig einbreche. Also, ich vergleich das aber auch mit den Frauen, bei denen das erste Kind verstorben ist. Die hatten ganz anders Zeit, glaube ich.

Ich hatte ein großes Kind daheim, die jetzt seit Mai erst in die Kita geht. Sie hat uns ... irgendwie auf eine gewisse Art und Weise getragen, weil wir Alltag weiterleben mussten. Weil sie weiterhin gelacht hat und das war unglaublich wertvoll. Und ich bin unfassbar dankbar dafür. aber ich merke trotz dessen dass gewisse Trauerprozesse irgendwie aufgeschoben wurden, weil man sagt nicht ah jetzt bin ich traurig.

Jetzt ist aber mein Kind in der Nähe. natürlich soll sie das auf eine gewisse Art oder darf Sie das auch mitbekommen? Weil sie merkt dass es alles anders. Aber wir wollten das ja auch nicht auf Ihrem Rücken austragen. aber Man bringt mich abends das kind ins Bett und sagt dann so und jetzt wein' ich Sondern das ist ja was was im Moment kommt und Wir haben total lange in somt tunnel noch gelebt.

uns um wie funktionieren jetzt wenn ich die Fotoalben angucke vom letzten Jahr. Wir haben nach dem Tod von Victoria mit unserer Tochter gemeinsam die Urne bemalt und wir haben nach wie vor Sachen mit ihr gemacht, wie im Laubhaufen spielen und dabei Fotos machen. aber in meinem Kopf sind diese Erinnerungen nur da weil wir sie auf Foto haben.

also das ist wieso ... wir haben funktioniert und wir hatten auch Spaß. aber diese Momente sind irgendwie wie weg und daran merk' ich wie so ein Prozess ist. Um das abzuschließen, warum ich darauf komme ... Genau, dieses Baby wird zu Hause geboren und ist halt tot usw., man ist gar nicht bei sich, sondern man funktioniert.

Und auch beim normalen Trauerprozess, wenn die Oma oder der Vater stirbt, ist es ja meist bis zur Beisetzung funktioniert man einfach erst danach. kommt dann so ein richtiger Wahrnehmungsprozess, weil diese ganzen Aufgaben von einem abfallen. Und das habe ich bei uns auch auf eine gewisse Art und Weise festgestellt.

Ich finde für die Geburt an sich ist es sehr bestärkend, weil es irgendwie Mut macht. Dass es eben dieses ... Ich brech total zusammen und nichts geht mehr nicht zwangsläufig gibt. Also, ich möchte jetzt nicht sagen dass es das bei keinem gibt aber da sind einfach unglaubliche Kräfte, Vorherrschen auch fürs Wochenbett noch und so.

Kritisch wird es erst ab dann, wo dann diese Hormone abfallen. Aber zum Beispiel in der Nacht ... Bei einer Hausgeburt kommt eine zweite Hebamme dazu. Und als die beiden Hebammen mich versorgt haben, haben wir miteinander gewitzelt und gelacht einfach weil ich so euphorisch von der Geburt war dieses Ich hab zwischendurch unser Baby angeguckt und mich immer gefragt, warum bist du gestorben?

Du bist kerngesund. Man sieht dir nichts an. Warum atmest du nicht einfach ... Aber das war trotz dessen irgendwie nicht so ein Zusammenbrechen, sondern einfach ein ... ich versuch die Situation irgendwie zu fassen. Und drumherum war alles okay. Also so... Ja, das war irgendwie aber auch gut. Total wichtig weil es ... Ich weiß nicht, was gewesen wäre wenn alle schlimm wären.

Also ich glaube dann gibt man auf und der Körper sorgt irgendwie dafür dass man da trotzdem das in so kleinen Dosen bekommt, dass er selber nicht stirbt. Ja ja das ist ja das was der Körper macht mit Trauma ne? Die Psyche ist ja unfassbar! intelligent auf ihre eigene Art. Also wenn es um Verarbeitungsprozesse geht, was wird wann wie lang verdrängt?

Wann ist Raum dafür dass es kommen kann und so weiter. Die hat wirklich ihre eigenen Schutzmechanismen. Das ist total faszinierend. Deswegen finde ich das auch so spannend An dem Donnerstag, die wehen ausgeblieben sind. Freitag ging dann die Geburt los. Also das beschreibt ja genau das was du sagst? Genau und als du gesagt hast jetzt darf mein Kind auch gehen... Wir sind dann doch ein ganzes System mit Bewusstsein und unbewusstem Körperintelligenz und alles spielt irgendwie und greift irgendwie ineinander.

Du hast ja vorhin gesagt, dass es für dich wichtig war auch dein Kind zu sehen und auch zu sehen das er nicht lebt. Also diesen... Das zu realisieren. Und da ist mir eingefallen ich habe ja also meine Katze hat ja Babys bekommen, hat ja Junge bekommen und sie hatte eigentlich vier Katzenbabys bekommen aber eins hat nicht gelebt.

Ich hab die morgens gefunden, die waren unter meinem Bett. Also die Mama-Katze mit den Kleinen und dann habe ich halt gesehen das eins nicht lebt und es habe ich weggelegt. Und ... Die Katze war dann ganz unruhig und ist immer umhergetiegert usw., dass ich so den Eindruck hatte, sie sucht ihr Kind also das vierte Kind und dann hab' ich erst so vor Sie gelegt Und dann hat sie da reingebissen und ich habe gedacht, oh nein, nein, der will nicht dieses Kind fressen oder so.

Das hat ja auch so Mäusegröße. So wie man weiß ist meine Katze gerne Mäuses. Sie hat es aber so gepackt und hat das dahingetan wo die anderen Babys waren und hat es abgeschlreckt Und ich habe gedacht, okay. Ich vertraue jetzt darauf, dass sie weiß was sie tut weil ich hatte natürlich dann auch irgendwie Sorge kann man irgendwie dieses dieses tote Junge ist es irgendwie schwierig wenn sie das jetzt abschlägt und so weiter und Dann war's irgendwann gut und das hat man auch richtig gemerkt dann hat Sie es dann hat sie es gelassen und dann konnte ich es nehmen und Konz halt auch begraben.

aber dass sie vorher Also sie brauchte diese Zeit das zu integrieren. Also selbst dieses Säugetier, diese Katze die das ja alles mit dem Verstand nicht so begreifen kann höchstwahrscheinlich wie wir, brauchte dieses körperliche Begreifen dieses Kind oder dieses Katzenbaby Das wird nicht mehr leben. also ich kann es noch so lange beschlecken und so aber das bewegt sich nicht mehr und erst dann konnte ich's wegnehmen finde ich irgendwie spannend, dass es so ganz anscheinend tief in uns Säugetieren so drin ist.

Dieses dieser Abschiedsprozess und ich glaube ja auch daran das wir Prozesse nicht beschleunigen sollten also du meinst ja vorhin auch Ja aber wenn man das Gefühl hat nicht möchte jetzt ne? Das ist schnell aus meinem Körper kommt. Ich möchte eine Einleitung. ich möchte nicht mit diesem gefühl schlafen gehen da ist ein lebloser Körper in mir Und so verstehe ich alles total und das ist absolut.

Und gleichzeitig merke ich eben, ja diese inneren Prozesse, die brauchen manchmal einfach Zeit. Dann ist es okay und dann kann man irgendwie den nächsten Schritt machen. Und dann kann die Psyche das auch glaube ich im Nachhinein gut verarbeiten wenn man so auf den eigenen Inneren Impuls gewartet hat vielleicht oder sich die Zeit genommen hat dafür.

Ja, stimmt! Weißt du denn eigentlich, oder wirst ihr im Nachhinein voran Victoria gestorben ist? Gibt es da irgendwelche Hinweise? Wir hatten sie optozieren lassen. Tatsächlich wir haben hin und her überlegt und haben aber beschlossen, wir haben nur jetzt die Möglichkeit und wir fragen uns sonst wahrscheinlich für immer was war jetzt der Grund?

Und wir wünschen uns auch nach wie vor weitere Kinder und dafür war das uns einfach auch total wichtig dass man vorbeugen kann, dem entgegenwirken kann. Aber in der Obduktion wurde nichts gefunden was irgendwie auf eine Unterversorgung oder auf irgendein Fehler oder irgendwas hingewiesen hat sondern ja es war einfach dass irgendetwas für einen Moment nicht so funktioniert hat und das macht's irgendwie ich kann das gar nicht richtig beschreiben weil es mir zum ein Die Last nimmt nicht selber Schuld zu sein.

Obwohl da ja die Frage ist, inwiefern kann man von Schuld sprechen? Aber es fühlt sich als Mama einfach so an, weil das Baby ist in einem ... Und man ist verantwortlich und ich muss mir tatsächlich auch immer wieder erzählen was ich alles getan hab damit sie eine gute Schwangerschaft mit mir erlebt und dass sie gesund ist dass ich auf mich geachtet habe, auf meine Ernährung geachtet hab.

Dass ich Hypnosen gemacht hab und eine wundervolle Geburt ihr und mir zur Liebe wollte usw. Aber das rückt so in den Hintergrund, wenn man dann wieder mit sich selber negativ spricht und sich Vorwürfe macht und fragt, wie konnte das nur passieren? Aber dieser Obduktionsbericht hat irgendwie dadurch ein bisschen mehr die Last genommen und gleichzeitig auch nicht, weil es ... Mir auch irgendwie nicht weiterhilft, weil es ... nach wie vor dieses.

Warum ist das passiert? Und in welchem Moment wirklich? also dass es an dem Dienstag als mir dann so schlecht war. Dass mein Körper in dem Moment entweder weil sie schon verstorben war und mein Körper hat reagiert hat oder versucht hat sich zu retten. aber ich weiß es ja nicht vielleicht war's auch gar nicht in dem Augenblick.

Vielleicht war es ja doch schon vorher oder später. was auch immer Was macht halt alles so Angst? Also, das ist so... Boran hat es wirklich gelegen. Was hätte ich anders tun können? und versichern mir auch wieder alle Ärzte und Hebamme und dies und dass ich hätte nichts anderes machen können. Selbst wenn ich sofort losgefahren wäre, meine Frauenärztin hat so schön gesagt selbst wenn ich im Krankenhaus gewesen wäre und am CTG gehangen hätte, wäre der Zeitraum in den Operationssaar geht und dann eine Operation macht, um eben das Baby zu holen.

Selbst der hätte zu klein sein können. also ich hätte nichts tun können. aber es fühlt sich trotzdem so an wie ja was wäre wenn doch? Was wäre wenn ich irgendwelche Untersuchungen hätte mehr machen müssen oder was auch immer? Aber es war ja immer alles gut! Also man wiegelt das irgendwie die ganze Zeit gegeneinander auf und findet einfach nicht und ich bin dann auch extra noch mal zum Blutgerinnungszentrum gegangen und habe da Blutwerte nehmen lassen, um zu gucken ob es irgendwie vielleicht daran lag oder so.

Ich hab wirklich alles abchecken lassen aber es wurde halt kein konkreter Grund gefunden wo man jetzt sagen kann deswegen ist das passiert. Ja was da manchmal helfen kann ist sich zu fragen Was würde ich denn sagen wenn meine wenn meine beste Freundin so unsicher wäre und auch damit zu hadern würde. Und erinnern würde, was habe ich falsch gemacht?

oder hätte ich es irgendwie verhindern können? Weil wir oft mit uns selber so viel härter ins Gericht gehen als mit anderen Personen. also Wir sind sehr viel schneller bereit, anderen Personen zu sagen, da hättest du nichts machen können. Das lag nicht in Deiner Hand. Also für alle Außenstehende Auch alle, die gerade zuhören.

Es ist völlig offensichtlich ... Das lag nicht in deiner Hand selbst wenn du dich nicht gut ernährt hättest. Selbst wenn du weißt, dass du ja noch feiern gegangen wärst weil das passiert ja auch. Dass Menschen Kinder verlieren und haben wirklich irgendwas gerade ne? Seit einer Nacht durchgetanzt keine Ahnung was irgendetwas gemacht war.

Wo sie gesagt haben vielleicht hat mich das so sehr über anstrengend oder so. Noch da zu sagen nein! Kinderwägenden kriegen geboren und was weiß ich nicht alles geboren, uns sind gesund. Also es liegt also wenn das alles so fragil und zerbrechlich wäre dann wäre ja die Menschheit sehr viel kleiner als sie ist.

Und dann gibt es einfach solche totalen Rätsel Ja, wo man es sich überhaupt gar nicht erklären kann. Und ich glaube, ja einer Freundin würde man immer so die richtige, richtigere Antwort geben als ich selbst. Das ist interessant. Warum? Es sind eine Frage, die mich viel beschäftigt. Warum sind wir mit uns selbst eigentlich so manchmal da auch auf eine Art Erbarmungslos oder so...

Aber tatsächlich ist... ist auch genau das, was ich mir selber gerade, weil ich ja vorhin gesagt hatte, dass ich jetzt gerade so einen tiefen Einbruch habe. Was unter anderem aber auch daran liegt, dass meine Frauenärztin jetzt noch mal Blut abgenommen hat. Ich musste ein paar Mal wechseln, die mich alle nicht so ernst genommen haben bei allem jetzt gesagt haben... Obwohl ich versuche, aktiv wieder schwanger zu werden und das mich auch zunehmend stresst.

Weil ich ja auch Angst habe. Und alle haben bisher gesagt, warum? sie sind doch zweimal ganz problemlos schwanger geworden jetzt? Ich wurde aber seitdem der Ultraschall ... Das Ultrascheibild gemacht wurde als unser Baby noch tot in mir war. Seitdem wurde ich nicht untersucht. Und für mich war es aber total wichtig, dass einmal drauf geguckt wird, dass wirklich alles stimmt.

Im Gefühl stimmt alles nicht, weil mein Baby ist in mir gestorben. Das hat einfach keiner verstanden. und dann zu sagen ... Sie sind doch zweimal problemlos schwanger geworden? Ja! Aber mein zweites Baby ist gestorban. Irgendwie ist das halt so ... Und jetzt bin ich aber wieder zur Frauenärztin zurückgegangen, wo ich eigentlich in beiden Schwangerschaften war und auch sehr zufrieden.

Ich merkte nach der Schwangerschaff mit Victoria brauche ich einen Tapetenwechsel, Das war so erbarmungslos, irgendwie da wieder hinzugehen. Es fühlte sich ... also so erdrückend an. und sie hat jetzt noch mal Blutwerte genommen weil sie gesagt hat ihr ist das zu wenig was im Blutgerinnungszentrum abgenommen wurde Und sie hat festgestellt dass es sein kann.

vielleicht habe ich doch Probleme mit der Blut-Gerinnung aber das ist alles noch nicht ganz klar und das ist wie ein Einbruch. Oh Gott! Ich bin doch schuld. Also dabei ist das ja erst mal nur ein Anhaltspunkt. Ich weiß auch, dass ich nicht schuld bin ... Nee! Ich hab alles ... Wie soll ich in mich reingucken?

Es wurde immer geguckt, ob die Blutversorgung zum Kind gut ist und da hat sie selber gesagt, es ist alles Bestens. Was soll ich tun? Nachdem ich letzte Woche Montag hatte, hat sie mich angerufen und mir gesagt, wie wir jetzt vorgehen. Seitdem war Montag bis Mittwoch so schlimm. So schlecht ging es mir noch nie in meinem Leben, dass ich mich um mein Leben und alles infrage gestellt hab.

Und wirklich am extremsten Tiefpunkt war und mich dann auch irgendwann selber ein bisschen schütteln musste und sagen musste ... Ich habe mich meiner besten Freundin unterhalten, die hat vor ein paar Wochen ihr Baby bekommen. Sie war verzweifelt weil sie meinte, sie weint und fühlt sich so schlecht ihr positiv zugeredet und hab gesagt, wie liebevoll sie ist.

Dabei ist mir so eingefallen, warum rede ich mit mir eigentlich nicht? Ja. Genau also das ist ja ... Ich weiß ja selber am besten, wie sehr ich für mein Baby gekämpft habe. Ich hab Sie selbst in den Sack gelegt, ich hab ihre Urne bis zum Grab getragen. Ich wollte alles was irgendwie noch an meiner Macht steht, wollte ich ihr schenken um ihr meine Liebe zu geben.

Und dann kann ich mich da nicht hinstellen und sagen... Ja oder du wärst schuld an irgendwas, ne? Aber es ist so schwer. Es ist so schwierig. Ich hab aber auch ein Buch jetzt noch gelesen gehabt. Das heißt beim nächsten Mal wird alles anders und da geht's allgemein darum wenn man eine schwere Geschwangerschaft hatte... ...wird gar nicht so konkret gesagt was der Grund sein muss aber das wir einfach Mut machen für den Nächster.

Und dann wird an einer Stelle so schön geschrieben Und das versuche ich immer wieder mir zu sagen, Ich bin nicht alleine verantwortlich für mein Kind. Mein Kind ist auch ein Stück weit verantwortlicher für sich selber. Es entscheidet selber ob und wie lange ich es begleiten darf und Auch meinen Partner ist für das kind verantwortliche denn er ist ja auch der Papa und Klar er trägt es nicht in sich aber Auch er gibt dem Liebe oder wie auch immer.

Selbst wenn ich mal einen Tag habe, wo ich verzweifelt bin, weil ich einen schlechten Tag hab und die Schwangerschaft verfluche, weil sie so anstrengend ist, bin ich ja nicht alleine dafür verantwortlich, dass es meinem Baby gut geht. Das fand ich so bestärkend ... Weil das stimmt für viele Bereiche der Schwangersschaft nicht nur, wenn man sein Baby verliert, sondern auch, wenn wir zwischendurch mit Ängsten oder Zweifeln zu tun haben, das Baby ist nicht.

nur von dir abhängig. Natürlich total viel, aber eben auch selbst verantwortlich für seinen Dasein und selbst verantworte ich dafür in welcher Position es im Bauch liegt und was auch immer. Es wird schon wissen warum ist das tot? Und ja deswegen ist es ja auch so wichtig positiv mit sich da im Liebevollen umzugehen und sich nicht die ganze Zeit zu geil sind weil im Endeffekt macht's das ja nur noch schlimmer.

Ich versuche mir dann auch mal zu sagen, es hätte unsere Tochter ja gar nicht gewollt. Ja auf jeden Fall und ich also bei mir ist es so. wie weiß nicht wie's dir da geht aber ich habe auch immer das Gefühl es gibt noch was höheres Also irgendwie nach einem Wie man es auch immer nennen möchte Schicksal oder Oder des Leben an sich oder irgendwas spirituelles Was auch immer.

einfach ich hab immer so das gefühl da ist noch etwas anderes Und mir hilft es auch in so schwierigen Situationen darauf zu vertrauen, auf wie so eine höhere Intelligenz oder so eine Art von Hingabe zu praktizieren ans Leben. Sowas in der Art also wo ich auch das Gefühl habe dass hast du ja so meisterlich gemacht eigentlich auch bei der Geburt und dich dem Prozess hinzugeben zu vertrauen wird jetzt gut werden, diese Geburt.

Also ich schaffe das und ja so diese Hingabe ans Leben... Das ist glaube ich was wir für unser ganzes Leben gut gebrauchen können. rauszugehen aus dem Gefühl und der Illusion. Wir hatten alles unter Kontrolle, ich habe nicht unter Kontrollen wie mein Herz schlägt, wie meine Lunge funktioniert, wie die Blutkörperchen transportiert werden, ob meine Muskeln funktionieren oder versagen.

Ich kann was dafür tun für meine Gesundheit? Na klar! Aber am Ende kann ich demütig von meinem eigenen Leben stehen komische Körper-Ding, in dem ich da lebe. Das funktioniert mittlerweile schon ... ... siebenundvierzig Jahre total zuverlässig wie krass! Also es ist ja... Es klang so für mich als ich dir zugehört habe, wie es ist dein Körper und damit bist du auch dafür verantwortlich Und ein Stück weit Stimmt es ja, dass das unser Körper ist.

Das heißt wir sind dafür verantwortlich, ob wir genug trinken zum Beispiel und uns bewegen oder nicht und diese ganzen Dinge. Und gleichzeitig stimmt es auch, dass er eigentlich nur geliehen ist. Wir wissen ja auch nicht wann der wieder geht. Also... Wir haben über so viele Körperprozesse also über die alle allermeisten Körperprozess überhaupt keinen Einfluss drauf.

Da keine Kontrolle drüber. Ja, vielleicht passt das dazu ganz gut. Ich hab mir tatsächlich ein paar Sachen aufgeschrieben, wo ich gedacht habe, das hilft vielleicht anderen Mamas oder da einfach mal drüber nachzudenken und da fällt mir halt noch einmal ein, dass abstehen. Das ist ja also dieser Prozess der Geburt und ich bring mein Kind dann ... Ja, Tod zur Welt und so ist ja ein riesen Ding.

Aber ich finde das auch in einer normalen Schwangerschaft. über alles nach der Geburt wird gar nicht viel gesprochen. Und irgendwie macht man sich da als Mama auch gar nicht den Kopf. Sondern nach der Geburte ist ja alles gut quasi. Da kommt aber noch so viel ... Ich hab tatsächlich meinen Wochenbett zum Großteil unten auf dem Sofa verbracht.

Einfach um nicht im dunklen Zimmer zu liegen zusammenzubrechen. Ich glaube, das muss auch jeder für sich wissen. in den beiden Büchern die ich gelesen hatte haben die Mamas tatsächlich diese drei Wochen fast im dunklen Schlafzimmer verbracht und haben eine sehr düstere Zeit erlebt. Ich kann mir aber auch vorstellen dass für die dadurch der Traueprozess ein bisschen schneller ging und jeder ist ja auch vom Typ her anders.

Für mich war es ganz wichtig nicht alles auf mich herunterfallen zu lassen, sondern im Leben nach wie vor dabei zu sein. Jetzt haben wir aber auch ein größeres Kind was ja auch dafür gesorgt hat und für das ich ja auch da sein wollte, aber das war einfach für mich total wichtig und das ist jetzt auch nicht jeder Frau's Sache, aber ich hatte mir schon in der Schwangerschaft das Hobby Sticken zugelegt weil ich dachte dass es ja bestimmt super dann fürs Wochenbett und wenn das Baby schläft Und ich bin dafür total dankbar, weil das konnte ich trotzdem so halb im Liegen machen und hab dann die Fußabdrücke, die unsere Hebammen von Victoria gemacht haben.

Habe ich dann mit Blumen bestickt? Das war wie ein ... therapeutischer Prozess, weil ich habe meine Trauer begriffen, hatte aber auch was zu tun. Das war irgendwie total wertvoll. Es muss ja nicht stickend sein, es kann ja auch irgendwas anderes sein, was man gut machen kann. Aber das war für mich total wichtig, was mit den Händen zu begreifen und irgendwie in die Gedanken abzudriften, aber auch in so eine gewisse Meditation zu gehen.

Weil man ja gar nicht die ganze Zeit mit seinen Gedanken so extrem befangen ist, sondern man einfach dem Kopf ein bisschen Entlastung gibt. Und das war total wertvoll! Aber die Hormone lassen dann irgendwann ab. um es mal so ganz ehrlich zu sagen, die Situation echt beschissen. Weil man hat ein Wochenbett und man hat Brüste, die spannen usw., sofort.

Und dann soll man noch darüber nachdenken, wann man Rückbildung macht. Was auch immer ist einfach alles Kacke! Meine Hebammer hat aber zum Beispiel gesagt sie würde gerne versuchen das Abstehen ohne Medikamente zu machen weil sie Sorge hatte dass ich damit vielleicht in der Woche Wettdepressionenfalle.

Und da hatte ich auch total Respekt vor und bin aber sehr überrascht gewesen, auch das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Aber bei mir haben die Abstilltees und das Ruhen- und Liegen so unglaublich viel gebracht, dass es gar nicht so schlimm war wie erwartet. Im Notfall hätte ich ja immer noch irgendeine Abstilltablette nehmen können, aber da sind eben auch super viele Hormone drin.

Es hat aber auch ohne funktioniert. einfach ... glaube ich, weil ich auch wieder auf meinen Körper vertraut habe und dem die nötige Zuwendung gegeben hab. Also in den ersten Wochen fiel mir das wesentlich leichter als jetzt gerade zum Beispiel. aber ja da möchte ich das auch gerne mitgeben dass man das gerne versuchen darf wenn man sich das zutraut und ich bin auch allgemein unglaublich dankbar dass wir eine Hebamme hatten.

die hat mich wirklich so sehr getragen uns jetzt auch immer gesagt ich komme ja nicht nur im wochenbett um dein Baby zu wiegen und anzugucken, sondern auch für dich. nutzt das ruhig. Und ich habe das auch sehr lange gemacht und das waren die Highlights wenn sie da war. Sie hat nochmal frischen Wind mit reingebracht und wir haben unseren Freunden auch ziemlich schnell Bescheid gesagt und die haben teilweise Kuchen vor die Tür gestellt oder Wir hatten hier unglaublich viele Blumen stehen.

Ich fand das sehr erdrückend, weil ich dann auch noch den Blumen beim Sterben zu gucken musste. Aber das ist ein persönliches Ding. Also, ich weiß, dass ganz viele Frauen ... Das haben die in den Büchern, die ich gelesen hab, alle gesagt und geschrieben. Die haben sich gefreut, weil dadurch das Wohnzimmer bunter wurde.

Ich hätte mich eher über Blumen gefreud, die man gießen kann, aber da muss man sie natürlich wieder gießen. Vielleicht einfach fragen? Aber die Geste war wunderschön, dass wir nicht alleine sind und uns etwas zu essen gebracht wurden. Dass uns ein offenes Ohr angeboten wurde, dass Freunde bei uns vorbeigekommen sind.

Und auch hier saßen und gesagt haben, ich weiß nicht was ich sagen soll. Wir dann mit den Ofen ins Gespräch gegangen sind ... Ich hatte jetzt ... Das Glück oder das Pech, wie man es sagen möchte. Dass ich schon sehr früh meinen Papa verloren hatte und damals festgestellt hab was passiert Wenn keiner mehr weiß, was er sagen soll.

plötzlich gehen einem alle aus dem Weg Und dem wollte ich gleich entgegenwirken und habe deswegen eine runde WhatsApp geschrieben und habe geschrieben Egal wie schlimm das gerade ist bitte schließt uns nicht aus aus euerm Alltag. Ich kann einfach auch sagen ich möchte jetzt nicht antworten oder ich antworte erst in ein paar tagen.

aber plötzlich bei allen Leuten aus dem Eiterk rausgenommen zu werden, wäre viel schlimmer gewesen. Ich brauchte dieses Zeig mir was du tust um einfach mal an etwas anderes zu denken und selbst wenn ich gar nicht dem richtig Beachtung schenke aber es ist irgendwie trotzdem so ein ganz kleiner Kick vom Leben das halt weitergeht.

Ich möchte gerne den Mamas Mut machen, das selber zu formulieren und zu sagen was man braucht. Weil die Außenstehenden wissen das nicht Und die trauen sich auch nicht und jeder ist auch anders. Manchmal ist heute der Tag so und morgen ist er ganz anders und da dann ehrlich zu sein und auch zu den Freunden zu sagen Es ist so toll dass du da bist aber ich habe jetzt nach zehn Minuten genug Dass man das dann sagt weil ich hab irgendwann mal etwas gelesen und fand es so einleuchtend einem selber geht's gar nicht unbedingt gut, wenn man was geschenkt bekommt.

Sondern wenn man schenken darf und der andere sich freut. Manchmal ist dieses Schenken auch ein, kannst du mir die Spülmaschine ausräumen? Ich hab keine Kraft dafür! Wie gerne räumt man plötzlich die Spühlmaschine der Freundinnen aus?! Und das habe ich in der Zeit total gemerkt wie dankbar alle waren dass ich sie um Hilfe gebeten habe.

also... Wirklich trauen nicht davon scheuen, dass man zur Last fährt. Alle sind dankbar, dass sie wissen was sie tun dürfen und ich selber war dankbar weil ich konnte konkret sagen, was ich brauchte. Keiner musste raten oder mich alleine lassen, weil er verzweifelt war. also das war wirklich total wertvoll und da haben wir sehr von gezerrt und tun das nach wie vor.

es fühlt sich manchmal so an, dass ich so für mich denke jetzt muss ich ja langsam mal klarkommen ist doch schon so viel Zeit vergangen? Nee, es ist nicht. Es ist noch nicht mal ein Jahr vor Bernd selbst wenn ich zwei oder drei Jahre brauche und auch darüber hinaus. also Ich glaube ja auch dass man dieses Sternenkind ist ja auch nie weg Also Leben lang nicht.

Man weiß nicht ob du das von mir halt auch schon so ein bisschen verfolgt hast So meine eigene Geschichte weil ich ja schon ab und zu auch mal über dieses Thema gesprochen habe im Podcast Und einer meiner Neffen ist gestorben kurz nach der Geburt Ich weiß gar nicht genau, eine Woche danach oder so. Und das war für die ganze Familie total der Schock und ganz schwierig.

Ich war da gerade selber schwanger mit meinem zweiten Kind zu begreifen... Der ist auch nie wieder da! Also dieses Kind was gestorben ist, das ist ebenso. Das hat die Mutter natürlich geprägt, meinen Bruder geprägzt und darüber hinaus die Familie, die Freunde zu denken, das ist irgendwann mal weg. Ich glaube es ist falsch, ich glaube es eher so was man lernt eben damit umzugehen und natürlich wird man immer wieder an den Geburtstag herum daran denken usw.

Es wird dann anders, es nimmt eine andere Form an. Du hast ja ganz viel trauer Erfahrung schon auch durch den Verlust eines Vaters Aber es ist ja nie nicht passiert oder so. Und da ist auch okay, also zu sagen ich muss gar nicht wieder so sein wie vorher. Ich muss nicht funktionieren und das muss nicht alles schnell, schnell überstanden sein und dann sind wir wieder Instagrammable ungefähr.

Sondern nein! Ich darf... Ja, ich darf das alles fühlen was dazugehört. Das darf Teil des Lebens sein. Ich finde aber auch zum Beispiel ganz spannend und ich muss zugegeben, ich habe da auch eine gewisse Angst vor. Eine Bekannte von mir der wie gesagt das Gleiche auch passiert ist. Die hat erzählt also sie ist nach sechs Monaten wieder schwanger geworden Das Kind hat überlebt dass es jetzt neun Monate altes krabbelt jetzt und so weiter.

Aber sie sagt ab dem Zeitpunkt wo ihr zweiter Sohn geboren wurde, haben alle aufgeatmet. Und ich verstehe das auf eine gewisse Art und Weise. Aber seitdem gibt es den Tod von ihrem ersten Kind quasi nicht mehr ... Das wäre doch immer wieder so belastend sein kann, wenn das so voll wegschieben wird oder so.

Ja. Ich versteh das auch, weil ich hab ne Freundin, die hat relativ viele Fehlgeburten gehabt bis das dann endlich funktioniert hat Und ist irgendwie erleichtert, dass es jetzt geklappt hat. Da hatte ich ja selber die Erfahrungen vom Verlust eines Babys noch nicht in dem Sinne und ... Ich find das auch so spannend, was ja selbst ... Also diese Traueprozesse sind trotzdem gleich.

Trotz dessen hast du deinen Kind verloren. Trotzdem denkst du darüber nach, jetzt wär's so und zu alt. Aber alle sind plötzlich, warum? Jetzt is doch alles gut! Jetzt hast du doch das, was du wolltest. Ja, was prägt ein Jahr trotz... Und es fehlt auch dieser Mensch. Es bleibt ja eine Lücke. in meiner Familie ist es so, dass das Zwillinge waren und dass ich mich bemühe mit dem anderen Neffen halt immer wieder darüber auch ins Gespräch zu kommen und er ist da zum Glück auch ganz offen.

Das finde ich richtig schön dass er sagt, naja, er kennt seinen Schutzengel schon. Er weiß wie er heißt und das finde ich halt total toll. Also der ist so Teil des Alltags ein Stück weit. Klar, da ist es auch krass gewesen. Es sind eine eigene Zwillinge in. den einen sieht man halt ne? Der ist da und der andere fehlt.

Ja aber nicht weg zu ignorieren... finde ich auch gut und ich habe damals viel darüber gelesen, wie man Menschen begleiten kann, wenn so was passiert. Da ist es eher zum Geburtstag des Sternenkindes eine Karte zu schreiben oder anzurufen zu fragen, hey, wie geht's dir heute? Also diesen Geburtstag im Kalender zu markieren z.B., weil man einfach weiß die Freundinnen der das passiert ist oder Familienangehörige der das Papier ist und natürlich dem Vater wissen, was für ein Tag es ist.".

Und wenn man dann spürt, ich oder denkt auch jemand anders an mich gerade und genau wie du sagst. Auch der Monat wo das passiert ist. Wenn es näher in diese Zeit rückt dass man da auch eine Hälfte ne Hand ausstrecken kann oder ja ein Gefühl geben kann von Ich bin bei dir so oder ich denke an dich und wenn du reden möchtest dann gerne Ja, das stimmt.

Ich muss mir immer wieder klarmachen und habe mir das sogar jetzt irgendwann zwischendurch mal als Text an den Spiegel geschrieben. Ich bin Mama von zwei Kindern, weil das auch in meinem Innersten immer wieder verloren geht. Dann schaue ich andere Mamas an und denke, oh Mensch die haben Glück, die haben zwei Kinder oder dass ich mich irgendwie vergleiche mit irgendwelchen Sachen.

Aber auch so, die hat sie viel anstrengend. Die hat schon zwei Kinder zur Welt gebracht und da muss ich mir klarmachen ja aber ich auch weil das einfach ... Du siehst das Kind halt nicht? Das macht es so schwer Und deswegen bin ich auch dankbar über mein Projekt aus dem Wochenbett Weil ich hab diesen Fußabdruck bei uns im Wohnzimmer dann aufgehängt mit den bestickten Sachen.

Wir haben halt irgendwie unseren eigenen Beweis und das klingt so lächerlich, aber man braucht es irgendwie zwischendurch. Und eine Freundin von mir hat auch erzählt, dessen Freundin hat auch Zwillinge verloren gegen Ende der Schwangerschaft und ist danach wieder schwanger geworden mit Zwillingen. Aber immer wenn die jetzt ne Karte schreiben, die wirklich irgendwas Größeres ist zum Beispiel ... keine Ahnung, eine Familienweihnachtskarte an alle oder sie laden zur Hochzeit ein.

Oder schreiben eine Danksagung für irgendwas? Dann schreiben die halt alle Familienmitglieder hin und auch mit so einem Sternchen die beiden verstorbenen Kinder. Und ich finde es muss jeder auch für sich wissen was ihm gut tut und was nicht und man darf das ja auch verändern mit der Zeit. aber die Idee finde ich ganz schön weil Auf eine gewisse Art und Weise ist es für mich zwar auch, dass Victoria für uns nicht verloren geht.

Aber dieses Gefühl von ich weiß meine Freunde um eine Familie denken auch an sie Und auch für Sie bleibt sie irgendwie im Teil. Das ist total wichtig weil es dadurch mir zeigt Ich bin nicht allein und das gefühl dann zu haben wenn zum Beispiel Wenn ich wieder schwanger bin und man schreibt deine Dankssagungskarte Dass das baby geboren ist finde ich's irgendwie schön victoria da auch mit drauf zu setzen.

Nicht als erstes, aber zumindest dass sie auch ein Teil davon ist und das es irgendwie fühlt sich irgendwie ein bisschen tragend an. Ja! Und es ist ja auch wieder eine Einladung ne? In dem Moment wo ich so eine Karte schreibe und formuliere lade ich ja wieder ein hey wir können über Viktorian was uns passiert ist sprechen.

also ähm... Ich finde es...ja..ich find' es auch gut. Also gerade wenn man sich nach solchen Gesprächen sehen Es ist eine offene Tür, die man damit irgendwie symbolisieren kann. Und apropos sprechen? Ich finde zum Beispiel auch fast verängstigend wie wenig darüber gesprochen wird. Also ich hatte erwartet... also ich find jetzt auch nicht toll wenn irgendwer kommt und sagt hey Mensch dein Baby ist gestorben oder wie auch immer aber extrem viele Leute wo ich eigentlich gedacht hatte Das weiß sie oder er bestimmt, weil ... Sie kennt ja Person X Y und das wurde bestimmt erzählt.

Die wissen das alle nicht. Weil selbst Nicht nur diese Hürde die Personen, die trauern darauf anzusprochen sprechen ist scheinbar riesig Sondern auch untereinander darüber zu sprechen. Und ich finde eigentlich immer dass unsere Gesellschaft manchmal zu schnell alles weiter plappert Aber das find' ich erschreckend nicht weitergetragen wird.

Ich bin Erzieherin und finde es erstaunlich, dass die Eltern bei mir in der Kita nicht wissen, dass mein Baby gestorben ist. Weil's nicht untereinander berichtet wurde. Und ich find aber auch eine blöde Situation selber jetzt hinzugehen und bevor ich wieder arbeite dort so nach dem Motto zu sagen übrigens war ein Kindesgestorben.

Sondern das wäre irgendwie auch was gewesen. Das soll man ja. Ich weiß gar nicht, was ich mir gewünscht hätte um ehrlich zu sein. Aber irgendwie das ein bisschen da das Tabuthema aufgebrochen ist und dass man darüber sprechen kann, dass es nicht so ... Also ich glaube nicht, dass nicht drüber gesprochen wird.

Weil kein Interesse da ist, sondern weil die Schockierung so groß ist, dass keiner weiß was er sagen soll. Genau, wie gehe ich jetzt damit um? Wie reagiere ich darauf? Was wäre jetzt richtig? Deswegen bin ich auch so dankbar, dass du heute hier bist und wir über dieses Thema sprechen können. Weil ich glaube es werden viele Menschen sich anhören Und es kann ganz viel Unsicherheit dadurch auch genommen werden.

sicherlich werden es jetzt vor allem Betroffene hören, denke ich. Aber eben auch dazu sehen okay die Leute sind unsicher, höchstwahrscheinlich in meinem Umfeld und wissen nicht wie sie damit umgehen sollen? Wie kann man das einladen? Das fand ich halt jetzt auch so schön, dass du schon Ideen formuliert hast.

Ja, wie kann man die Menschen auch unterstützen darin, wie Sie mit einem dann umgehen können? Und ja, es gibt also die Zahl Sternenkinder geboren werden, ist ja total hoch geworden in der Weile. Und umso erschreckender ist es wie selten darüber gesprochen wird, das stimmt. Wollte ich kurz sagen? Ich habe das vorher auch tatsächlich nie gewusst.

Als ich schon schwanger war glaube ich, habe ich irgendwann im Radio davon gehört dass es eine Organisation gibt für Mamas die einen Rückbildungs-Kurs machen müssen und ihr Baby ist gestorben. Da hab' ich noch so gedacht Stimmt, da hab ich noch nie drüber nachgedacht. Das ist so was ja braucht und war irgendwie ganz interessiert bei dem Thema aber es war für mich halt nicht wichtig.

also Ich kann das gar nicht so richtig beschreiben. das war halt so fern und plötzlich steht man dann da und brauche sowas selber. Ja Und ich persönlich wohne ziemlich aufm Dorf. für mich war der Weg Bis in die Stadt vierzig Minuten zu fahren um da ein Rückbildungskurs zu machen der Für Sternenkindmamas extra ist.

Es waren wir zu viel. Ich konnte das so nicht. Ich muss aber zugeben, auch mit dem Wunsch wieder schwanger zu werden und gut für mich und mein nächstes Kind zu sorgen. Und auch gut für mein lebendiges Kind zu Sorgen habe ich tatsächlich intensiver Rückbildung gemacht als in meiner ersten Schwangerschaft mitkind.

Ich wirklich jeden Tag kleine Einheiten gemacht habe, aber zu Hause ganz viel mit Vorerfahrung aus meinem ersten Rückbildungs-Kurs. Aber auch teilweise einfach mit irgendwelchen Yoga oder Pilates einhalten oder was auch immer. im YouTube bietet zum Glück auch relativ viele Sachen und es sind ja so Kleinigkeiten die für den Beckenboden total wichtig und entscheidend sind.

Ich glaube schon, dass so ein Kurs wo eben andere erfahrene Sternenkind-Mamas bei sind auch wirklich helfen kann. Es gibt ja auch ganz viele Onlinekurse für Rückbildung und das kann ja auch emotional sehr tragend sein. Für mich persönlich ist zum Beispiel eine Trauergruppe nicht in Frage gekommen weil ich einfach gemerkt habe... ...ich habe Angst davor noch mehr zu erfahren wie ein Baby alles sterben kann wenn mir das Angst macht weil ich gerne wieder schwanger werden möchte und ich mich nicht noch mit mehr Ängsten belasten möchte.

Aber ich gehe zur Therapie und das ist total wichtig für mich. Also gar nichts zu machen wäre definitiv nicht das Richtige für mich gewesen, aber da muss auch einfach jeder für sich gucken. Aber dann zu sagen, ich setze die Rückbildung aus, ist glaube ich ganz, ganz schwierig also... ist schon echt wichtig, weil ich habe auch gemerkt, dass mein Beckenboden das wirklich gebraucht hat.

Gerade weil ich meinen Kind gebären musste ohne dass es helfen konnte. Das macht ja auch noch mal einen totalen Unterschied und ich hatte kein Kind, das sich gestillt hab oder durch Kuscheln Oxyzine ausschüttet wodurch die Rückbildung nochmal angetrieben wird sondern... Es ist ja alles noch mal ein bisschen langsamer.

Und auch die Trauer und dieser Schock, der in einem besteht, sorgt ja dafür, dass der Körper gar nicht so kann wie er müsste oder wie er sonst arbeiten würde. Deswegen ist das, glaube ich, total wichtig. Ich verlinke hier nochmal eine Hebamme mit der ich befreundet bin, die sich darauf spezialisiert hat.

Dorothea Sup heißt sie. Die hat einen Podcast zum Thema ... Sternen Kinder, der heißt Sternenkindpunkt Liebe soweit ich weiß. Auch ein Instagram-Kanal und ich weiß nicht ob sie im Moment jetzt gerade Rückbildungskurse anbietet für Sternenkindermas, aber eigentlich tut sie das? Und hat es getan. also das genau verlinke ich hier auf jeden Fall auch in den Schaunots.

Es ist glaube ich echt super weil man ist auch in so einem Trauerprozess gar nicht so richtig in der Lage sich da irgendwas rauszusuchen. Ich hab das tatsächlich so nicht formuliert und bin auch nicht auf die Idee gekommen. Aber ich glaube, wenn eine Freundin gesagt hätte, du, ich guck mal für dich und such dir was raus, was bei dir in der Nähe ist oder komm, ich kauf dir das Programm erst mal und du machst das und du zahlst mir das Geld zurück, wenn du wieder emotional soweit denken kannst oder so, es kann ja auch nicht jeder tragen.

aber manchmal geht's ja einfach nur um diese ... Prozesse des Helfens, das irgendwo anrufen, dass irgendwas organisieren. Das geht einfach in dem Moment nicht und man kommt auch selber nicht auf die Idee manchmal was man braucht sondern es hilft. wenn jemand kommt und sagt ich kann das und das für dich tun möchtest du das wirklich aktiv Vorschläge machen und nicht sag mir wenn ich dir helfen kann funktioniert im Kopf in dem Moment nicht, einem fällt nichts ein wie man helfen oder Hilfe bekommen könnte.

Sondern man braucht diese Ideen, diese Vorschläge... Das kann ich mir gut vorstellen weil man halt so denkt ja man kann mir ja nicht helfen. Mein Kind ist gestorben. Es ist halt unwiederbringlich. und dann solche Ideen. das ist auf jeden Fall Total, total die gute Idee. Du kannst auch Nina wenn du magst mir im Anschluss noch mal schreiben Wenn du wie so eine Liste hast von Ideen was man fragen könnte Also Hilfsvorschläge und dann würde ich dir auch mit in die Show notes packen.

Das ist bestimmt hilfreich. Ist natürlich individuell und sind deine Ideen, das war es natürlich nicht für alle. aber dann könnte man da als ja nicht als Betroffene sondern als betroffenem Umfeld sozusagen nochmal nachschauen und sich das durchkamen. Aber selbst als Betreffende kann man dann vielleicht auch noch mal einen klaren Garten.

Stimmt, das würde mir jetzt helfen. Dann kommt er ja manchmal nicht drauf. aber wenn man zumindest schon mal so eine Liste hat und dann kann man sagen okay das gebe ich jetzt Freundin Sabine und das gebe meinem Freund Marc oder so und das könnten die für mich machen das ist ja glaube ich auch schon Mal sehr selbst Bestatter anrufen oder sowas.

also dass es Ich war unglaublich dankbar, dass ich dem Bestatter als erstes eine E-Mail schreiben konnte und ihm nicht anrufen musste um zu sagen unser Kind ist gestorben. du musst uns helfen. Und wenn das aber jemand für uns übernommen hätte wäre dieses Aussprechen von unserer Kindesdote geht nicht über die Lippen in den ersten Momenten so.

Da ist man froh, wenn das jemand anderes übernimmt zum Beispiel Aber das weiß man im Nachhinein immer erst Ja genau Genau, von daher glaube ich auch dass diese Folge jetzt total aufklärend sein kann für viele. Und bin dir da wirklich sehr dankbar Nina das du heute hier warst. Gibt es noch irgendwas wo du das Gefühl hast das würdest du gerne noch erzählen?

Ich glaube ich habe tatsächlich alles erzählt. aber eine Sache wollte ich unbedingt noch zu deinem zu deinem Kurs, zu deinen Programmen sagen. Das fand ich nämlich ganz toll! Meine Hebammer hat mich damals bestärkt das bei dir zu machen und ihre Worte sind so sage ich jetzt all meinen Freunden immer weiter um eben sie zu ermutigen weil es ist ja schon... Es ist nicht wenig Geld aber es lohnt sich und meine Hebamme hat das so toll formuliert.

Weil man steht ja immer da oder muss mal so viel Geld bezahlen und Kinderausstattung ist auch so teuer. für eine Hochzeit die im besten Fall einen Tag im Leben ist, geben wir so viel Geld aus weil es ja der perfekte Tag sein. Aber für eine Geburt, die uns selber extrem prägt und ich merke das bei unserer ersten Worte habe ich das total gemerkt wie lange ich daran zu hadern hatte dass es nicht hundert Prozent so lief wie ich mir das vorgestellt hatte.

Dass ich mich trotzdem hinterfragt habe was hätte ich besser machen können usw. Und wenn die Geburt sogar Total traumatisierend verläuft kann es ja sogar passieren, dass man eine schlechte Bindung zum Kind aufbaut. Es prägt uns nicht nur selber sondern auch unser Kind auf eine gewisse Art und Weise. Das heißt das ist etwas was unser Leben lang ist Und dafür wollen wir dann nicht die Zeit investieren oder das Geld, was ja total quatsch ist Aber für ne Hochzeit würden wir's tun.

Da hat sie so einen Punkt getroffen den ich total bestärkend fand zu hundert Prozent wert ist. Und ich dir einfach total dankbar bin. erstens, dass du mir so schnell die Hypnose für die Sternengeburt geschickt hast aber auch einfach deine Erklärungen deiner Atmung, die ich total klasse fand und die mich auch so getragen hat weil schon allein durch diese Bauchatmung lockert man ja auch den Beckenboden In dem Kurs, den ich bei unserer ersten Tochter gemacht hatte.

Da wurde der Fokus viel mehr auf die Ausatmung gesetzt aber dabei wird der Beckenboden ja erst locker wenn man einatmet und beim Ausatmen spannt man den ja an. so eine Sachen sind einfach so Kleinigkeiten die das Ganze so unfassbar positiv verändern können und es lohnt sich einfach unglaublich Auch wenn das natürlich eigentlich geplant war, dass unser Kind lebendig zur Welt kommt bin ich unglaublich dankbar für diese kraftvolle und wunderschöne Geburt.

Und das ist halt einfach auch ein riesen Teil davon ist deinem Kurs geschuldet und dafür bin ich einfach so dankbar und möchte einfach nur mitgehen. es lohnt sich wirklich. Dankeschön auf jeden Fall. Danke lieben Nina! Das berührt mich sehr und es gibt auch seit her einen extra Bereich in der App für Sternenkindgeburten, also wo es rundherum Hypnosen gibt und das wird sich auch noch erweitern.

Also hast du nicht mehr gesehen glaube ich, dass war dann danach. Doch, das habe ich tatsächlich auch noch. Das hattest du mir geschrieben gehabt und ich meine sogar dass man jetzt ruht ja mein Account gerade aber dass man nach wie vor darauf zu kaufen kann. Ja genau, man kann da immer drauf zurückgreifen weil es eben sein kann dann hat sich nicht wieder freigeschaltet für den Kurs also für die nächste Geburt und hatte aber dazwischen ein Kind verloren und dann kann man sie nutzen damit man uns eben nicht anschreiben muss weil ich hatte halt überlegt wir machen wir das dass wir eben auch nicht triggern dass die Frauen dann nicht plötzlich Angst bekommen.

Aber ich finde, wir haben es jetzt eigentlich ganz schön gelöst. Es ist ganz unten eben diesen Nachthimmel gibt sozusagen mit Sternenkinder als Titel und dann hoffe ich dass das eben gefunden wird für die Betroffenen. Es gibt ja einfach auch wirklich nicht wenige. Ja, das stimmt! Dass es rauskommt aus der Tabuzone ist schon wirklich wichtig für unsere Gesellschaft und für alle individuellen Betroffene.

Und was ich auch ganz unbedingt noch, auch wenn die Zeit jetzt schon so spät ist. Aber ich habe eine Erfahrung gemacht, die auch nochmal so bejahend ist für das Konzept, was du ja verfolgst. Weil ich persönlich zum Beispiel kann mich auch nicht in eine tiefe Hypnose versetzen und dennoch macht es unglaublich viel mit mir.

aber Es geht mir ein bisschen darum zu erzählen Es sagt vielleicht nicht jedem was, aber es gibt ja diesen Konditionierungsprozess. Der erklärt wird, was passiert wenn man lange irgendwas übt und damit immer ein Signal oder eine Reaktion bekommt und was der Körper da mit einem macht? Und das ist ja irgendwie nichts anderes auf einer gewissen Art und Weise.

Ich übe immer etwas und bringe das in Verbindung Das sind auch die Anker, die so einen Konditionsprozess sind und alles. Ich habe eine Sache, bei der man so unglaublich toll merkt. Das ist funktioniert. und zwar hat unsere Tochter in der Frühschwangerschaftsphase von Victoria immer eine Geschichte gehört Und ich hatte leider in den ersten drei Monaten unglaubliche Schwangerschaftsübelkeit.

Ich habe es geschafft, dass jedes Mal wenn meine Tochter jetzt diese Geschichte aufstellt selbst jetzt wo ich nicht mehr schwanger werde bin mir jedes mal schlecht wird, wenn ich die Geschichte höre. Ja total! Hast du einen Anker gesetzt? Akustik-Schmuck? Im Kurs setzen wir natürlich eine schöne Anker.

Deswegen wird diese Geschichte... Jetzt leider nicht mehr gehört oder nur wenn ich nicht im Raum bin. aber Ja, da finde ich irgendwie doppelt spannend. Und das zeigt das find ich so schön, weil bei dem anderen ... Man kann es ja immer nicht gut wirklich belegen, denn es kommt dann auch ein bisschen auf Glück an, dass unter der Geburt die Bedingungen dementsprechend sind, dass man das wirklich abrufen kann.

Aber ich finde, das zeigt mit so einer Kleinigkeit was das wirklich ausmacht, wenn wir uns auf etwas einlassen und eine Sache mit einer anderen in Verbindung bringen Ja, gut mit Übelkeit ist natürlich schlecht. Aber das geht ja einfach... Du bringst es ja mit so positiven Sachen in Verbindung Und dass das wirklich funktioniert und im Gehirn, das auch wirklich ankommt.

Selbst wenn wir es gar nicht so merken ... Wenn mir nicht schlecht werden würde, sondern ich müde davon, würde mir das nicht auffallen. Dann höre ich die Geschichte halt und bin kaputt. Aber durch diese Übelkeit ist ja schon sehr prägnant, wird mir das bewusst. Das zeigt einfach, dass es wirklich funktioniert.

Dass wir da eine gewisse Verantwortung übernehmen können. Ich finde, das Gefühl von macht in etwas. Ich habe eine Verantwortung, kann ja auch total bereichernd und stärkend sein, weil man eben nicht alles lenken kann. Ich kann nicht lenken ob mein Kind wirklich lebendig zur Welt kommt oder nicht aber ich kann dafür andere Sachen lenken und eben alles geben was ich geben möchte und geben kann was in dem Moment das ist wo ich denke dass es das Richtige und ich glaube damit können wir schon unglaublich viel bewirken schon allein damit dass es uns gut geht.

Ja absolut Das wollte ich gerne noch einmal erzählt haben, weil ... Ich glaube dass das vielleicht auch nochmal ein bisschen bestärkend sein kann. Wie das eben wirklich was das mit uns macht und wie es funktioniert. Ja. Das stimmt! Ich danke dir sehr, liebe Nina. Wünsche dir deiner Familie natürlich von Herzen alles Gute.

Vielen Dank, dass du so offen über alles gesprochen hast und auch mit so vielen tollen Ideen noch gekommen bist und Tipps. Und ich glaube wirklich, dass alle die gerade zugehört haben, egal ob selbst betroffen oder vielleicht auch Hebammen, die eben in der Begleitung sind, dass sie alle viel für sich mitnehmen konnten.

Davon bin ich überzeugt. also alles lieb. Das wäre wirklich schön ja. Vielen Dank! Vielleicht dann bis irgendwann wenn du wieder den Kurs machen möchtest genau. Ja da hoffe ich auch sehr drauf. Ja, das war es schon mit dem Interview mit Nina zu ihrer stillen Geburt und ich bin natürlich ganz gespannt.

Wie war's für dich? Wie war es für dich zuzuhören? Gibt es Gedanken dazu, Hinweise vielleicht auch was gutes Gefühl hast? dass wäre eigentlich doch in so einer Podcastfolge wichtig gewesen noch zu sagen dann schreib uns sehr gerne. du kannst uns zum Beispiel auf Instagram unter die punkt friedliche Punkt geburtschreibende wird es zur heutigen Folge einen Post geben Und du kannst uns auch ansonsten erreichen, z.B.

per E-Mail an infoetdie-friedliche-geburt.de. Und ja, lasst uns gerne austauschen. Besonders schön ist es natürlich als Kommentar weil man dann einfach euch noch besser miteinander verbinden kann also alle die betroffen sind oder auch Betroffene begleiten. Also auf Instagram wäre das toll oder auch zum Beispiel auf YouTube wenn ihr dort in die Kommentare schreiben mögt und ich bin gespannt freue mich von dir von euch zu lesen Ja und wünsche euch allen Von Herzen alles Gute und dass ihr gut durch diese schwere Zeit gehen könnt.

Und euch hoffentlich getragen und begleitet fühlt von liebevollen Menschen. Alles Liebe, bis bald! Deine Christine.

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