
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 224
LBBW Kunstsammlung | Stephan Schorn & Birgit Wiesenhütter | ART COLOGNE Podcast
Freitag, 1. November 2024 · 1 h 00
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Shownotes
Die LBBW Kunstsammlung – Eine Sammlung ist mehr als ein Bestand
Sammlungen erzählen Geschichten. Sie entstehen aus Entscheidungen, aus Beziehungen, aus einem langen Atem. In dieser Folge steht die LBBW Kunstsammlung im Mittelpunkt – und mit ihr die Frage, wie institutionelles Sammeln heute zwischen Verantwortung, Öffentlichkeit und künstlerischer Freiheit verortet ist.
Aufgenommen im Kontext der ART COLOGNE, richtet das Gespräch den Blick auf Sammeln als Prozess: nicht abgeschlossen, sondern in Bewegung. Übergänge, Verschiebungen und Kontexte prägen die Präsentation ebenso wie die Gespräche, die Kunst überhaupt erst sichtbar machen.
Gesprächspartner:innen
Stephan Schorn verantwortet das gesellschaftliche Engagement der LBBW und führt die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg. Seine Perspektive verbindet institutionelle Verantwortung mit langfristigem Denken – und mit der Frage, wie Unternehmen Kultur unterstützen können, ohne sie zu instrumentalisieren.
Birgit Wiesenhütter arbeitet als freie Kuratorin an der Schnittstelle von Sammlung, Ausstellung und Öffentlichkeit. Für die ART COLOGNE kuratierte sie die Präsentation Transitions der LBBW Kunstsammlung und bringt einen präzisen Blick auf Prozesse, Übergänge und kuratorische Setzungen ein.
Die LBBW Kunstsammlung
Die LBBW Kunstsammlung besteht offiziell seit 1999 und hat sich über mehrere Jahrzehnte kontinuierlich entwickelt. Sie umfasst Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und wird bis heute fortlaufend erweitert. Im Mittelpunkt stehen dabei langfristige Sammlungslinien, die aus kuratorischen Prozessen und institutionellen Entscheidungen entstehen. Die Sammlung ist regelmäßig in Ausstellungen sichtbar, wird in Kooperationen mit Museen und Kunstinstitutionen eingebunden und tritt auch im Rahmen der ART COLOGNE öffentlich in Erscheinung. Sammeln zeigt sich hier als strukturierte, verantwortungsvolle Praxis zwischen Unternehmen, Öffentlichkeit und zeitgenössischer Kunstproduktion.
Kontext: ART COLOGNE und Sammlung
Als älteste internationale Kunstmesse für zeitgenössische Kunst bietet die ART COLOGNE seit Jahrzehnten einen Ort, an dem Markt, Vermittlung und persönliche Begegnung zusammenkommen. Die Einbindung einer institutionellen Sammlung in diesen Rahmen wirft grundlegende Fragen auf: Wie zeigt sich eine Sammlung auf einer Messe? Welche Narrative werden sichtbar? Und wie verändert der Ort den Blick auf die Werke?
Sammeln als Haltung
Im Gespräch wird deutlich, dass Sammeln nicht als Besitz verstanden wird, sondern als Verantwortung. Stephan Schorn beschreibt die LBBW Kunstsammlung als gewachsenes Gefüge – getragen von Partnerschaften, Dialogen und einem Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge. Entscheidungen entstehen nicht isoliert, sondern im Austausch mit Künstler:innen, Kurator:innen und Institutionen.
Birgit Wiesenhütter ergänzt diese Perspektive um den kuratorischen Blick: Transitions versteht Sammlung als Bewegung. Werke treten in Beziehung zueinander, Übergänge werden sichtbar, Chronologien öffnen sich. Die Präsentation verzichtet auf Hierarchien zugunsten von Resonanzen.
Vermittlung, Öffentlichkeit, Partnerschaft
Ein zentrales Thema der Folge ist Vermittlung. Wie wird Kunst zugänglich, ohne vereinfacht zu werden? Welche Rolle spielen Unternehmen als kulturelle Akteur:innen? Und wie lassen sich wirtschaftliche Strukturen mit künstlerischer Autonomie verbinden?
Das Gespräch zeigt, dass Partnerschaften tragend sind – nicht als Sponsoring-Logik, sondern als langfristige Zusammenarbeit. Sammlung wird hier als Gespräch verstanden, das über einzelne Ausstellungen hinausreicht.
Zur Folge
Diese Episode lädt dazu ein, Sammlung neu zu denken: als lebendigen Prozess zwischen Institution, Kunst und Öffentlichkeit. Sie macht sichtbar, wie Verantwortung, kuratorische Praxis und Messekontext ineinandergreifen – und wie Kunst im Dialog bleibt.
Themen der Folge
LBBW Kunstsammlung · ART COLOGNE Podcast · Sammeln als Praxis · Kuratieren · Partnerschaften · Vermittlung · Institutionelle Verantwortung
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Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar:
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Wer tiefer in Strukturen, Preise, Archive, Märkte und Verantwortung im Kunstbetrieb einsteigen möchte:
Kunstmarkt (dieleichtigkeitderkunst.de/category/kunstmarkt)
Innerhalb der ART-COLOGNE-Reihe knüpfen u. a. die Folgen mit Daniel Hug & Benjamin Agert (dieleichtigkeitderkunst.de/art-cologne-i-auftakt), Christian und Karen Boros (dieleichtigkeitderkunst.de/x-art-cologne-wirke…) sowie Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, ZADiK (dieleichtigkeitderkunst.de/225-prof-dr-nadine-…) an.
Links & Credits
LBBW (lbbw.de/sammlung-lbbw/kunstsammlung-homepage_a…) · ART COLOGNE (artcologne.de)
Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.Letzte redaktionelle Überarbeitung: Februar 2026.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Music. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit der Kunst, Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich sehr, diese besondere Folge gemeinsam mit der Art Cologne präsentieren zu dürfen, Die Art Cologne findet in diesem Jahr vom 7. bis 10. November in der Kölnmesse statt, Kunst zu sammeln bedeutet, Geschichten zu bewahren und Kultur zu fördern, Doch was macht eine Sammlung wirklich bedeutsam? Ist es nicht auch die Stärke der Partnerschaften, die sie pflegt und unterstützt, wie wirken Institutionen und Unternehmen zusammen, um Kunst zu fördern und ein starkes, kulturelles Erbe für die Zukunft zu schaffen.
Um Antworten zu finden, freue ich mich besonders in dieser Folge zwei herausragende Gäste begrüßen zu dürfen, Stefan Schorn, Leitergesellschaftliches Engagement der LBBW und Geschäftsführer der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, sowie Birgit Wiesenhüter. Freie Kuratorin der diesjährigen Sammlungspräsentation. Transischens, der LBB auf der Art Cologne, Gemeinsam werden wir erkunden, wie Kunst, Unterstützung.
Partnerschaft, Hand in Hand gehen, um unsere kulturelle Zukunft zu gestalten. Liebe Birgit, lieber Stefan, danke, dass ich euch heute hier besuchen darf, Bevor wir über die Sammlung sprechen, erzählt doch ein wenig von eurem Weg zur, Ja, freue mich sehr, dass du hier auch an diesem besonderen Ort gekommen bist. Wir sitzen in der Vorstandsetage der Landesbank Baden-Württemberg. Die ist ganz frisch eingerichtet, weil das Hauptgebäude wird gerade Renoviert von Grund auf alle Leitungen erneuert, deswegen hat man einen Ausweichquartier geschaffen, in dem er tatsächlich auch 60 Werke der Sammlung untergebracht haben. Insofern ist das auch ein sehr, sehr schöner Ort, um da heute, mit dir den Podcast aufzuzeichnen. Ich fühle mich auch sehr wohl. Ja, das kann man sein. Doch, das stimmt. Und wir haben das Glück, dass wir ja hier tatsächlich jeden Tag,
arbeiten dürfen. Ich mache das selbst auch noch nicht so lange sondern habe damit erst vor einem guten Jahr begonnen als Leitergesellschaftliches Engagement, bin aber schon 16 Jahre hier im Gebäude Kann also schon 16 Jahre mit, den Werken, die eben in den Fluren und in den Boros hängen, entsprechend mein Alltag und meine Arbeit entsprechend gestalten, weil ich vorher, lange eben als Kommunikationsleiter des Sparkassenverbands gearbeitet habe und der Sparkassenverband Baden-Württemberg teilt sich mit der Landesbank Baden-Württemberg das Gebäude.
Und auch die Kunst, wobei der ganz überwiegenden Teil zur LBW gehört und der Sparkassenverband hat da nur Wenig Anteile dran an der Sammlung, der Hauptteil kommt natürlich von der LBW. War davor auch schon durchaus immer wieder mal tangiert mit dem Thema Kunst auch in der Arbeit, nicht nur privat, weil ich war davor sechs Jahre Sprecher der Stadt Stuttgart. Da ging's unter anderem darum, dass eines Tages der Anruf kam, dass die Erben von Otto Dix gerne eigentlich eins der bekanntesten Gemälde, die zumindestens innerhalb des Kunstmuseums hier in Stuttgart zu finden waren, nämlich das Bildnis der Tänzerin Anita Berber, eines der großen.
Werke auch der neuen Sachlichkeit, dass die das verkaufen wollten und es ging die Frage, schaffen wir es das Vorkaufsrecht auszuüben? Und der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Schuster ging dann zum LBW-Chef Siegfried Jaschinski war das damals und sagte, Mensch kostet zwar wirklich eine Menge, aber Wäre das nicht was, um, Sammlung der LBW zu bereichern, aber gleichzeitig natürlich es als Dauerleige aber dann Richtung Kunstmuseum zu geben. Also insofern war das auch eine sehr spannende Erfahrung, die ich schon, vor vielen Jahren mit der Sammlung hatte, weil das hat dann auch funktioniert und die Tänzerin ist jetzt auch eins der Hauptwerke, was in der Ausstellung die neue Sachlichkeit ab Ende November in Mannheim zu sehen sein wird. Das,
Tänzerin geht also auf Reisen, Anita Berger und wird dann in Mannheim zu sehen sein für vier Monate. Insofern gab's immer wieder Punkte, davor war ich Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen Da standen jetzt zugegebenermaßen erst mal die Theater im Fokus, aber gleichzeitig hatten wir natürlich auch mit der Stiftung Weimarer Klassik viele Ansatzpunkte, die eben natürlich auch mit der bildenden Kunst immer wieder, ganz stark in Berührung standen.
Insofern hat mich das immer schon beschäftigt und freue mich jetzt sehr, dass ich die Sammlung begleiten darf, genauso mit verschiedenen anderen Punkten, die wir jetzt dort integriert haben, in diese Gruppe. Du hattest schon erwähnt, die Stiftung, die ist natürlich klar, erstmal rechtlich selbstständig, deswegen gibt's da sozusagen auch einen eigenen Geschäftsführer.
Aber zum anderen gehört noch dazu, dass soziale und freiwillige Engagement der Kolleginnen und Kollegen. Jeder, der 1.000 LBW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darf, wenn Sie oder er möchte einen Tag im Jahr sich frei nehmen, um eben eine gemeinsame soziale Aktivität oder auch Bäume pflanzen, Waldpflegen und andere Dinge, also auch was in der Natur zu machen.
Nutzen im Augenblick schon etwa gut 1tausend Kolleginnen und Kollegen jetzt im ersten Jahr und das klassische Spendenwesen gehört mit dazu und alle Aufgaben, die so, Mit der Vernetzung, mit der Gesellschaft insgesamt zu tun haben. Sehr spannendes Feld von dem die Sammlung ein besonderes eben auch neues. Ganz gespannt bin ich ja auch mehr über dich zu erfahren Ich weiß, dass du Ende der 60er Jahre in Koblenz geboren bist und ursprünglich Theologie studiert hast.
Warum Theologie? Das war damals tatsächlich mein Interesse. Ich habe Theologie in Würzburg studiert, was einfach ein sehr breit angelegtes Studium ist. Ich war in der Kirche damals auch sehr intensiv unterwegs. Und fand dann diese wissenschaftliche Beschäftigung mit dem ganzen verschiedenen Disziplinen, die eben so eine Theologie ausmachen, sehr spannend. Habe sehr viel in der Kirchengeschichte, grad in der neuesten Zeit gemacht, habe dort auch die Diplomarbeit dann geschrieben und das war einfach ein sehr, sehr Spannendes Feld, habe parallel in dem ganz frisch eingerichteten Kunstkabinett des Bistums Würzburg gearbeitet. Dort hat ein sehr kunstinteressierter Leiter immer wieder sehr provokante Ausstellungen, wo man mit dem christlichen Themen sehr zumindestens für
Anfang der 90er Jahre sehr ungewohnt umgegangen ist, dass das eben gezeigt werden konnte. Also insofern. War das für mich ein sehr spannendes Feld, habe aber gleichzeitig eine Journalistenausbildung begonnen beim Institut zur Förderung Publizistischen Nachwuchses in München, sodass das klar war, dass das auf jeden Fall danach in Richtung Journalismus geht und so war's dann auch.
Ich war dann eben zunächst in der Zulieferredaktion von Antenne Bayern für den Sonntagmorgen und danach eben bei Antenne Bayern direkt und bin dann sozusagen vom Journalismus, was ja viele dann machen, auf die Sprecherseite. Nach Thüringen gewechselt. War das dein erster Bezug zur Kunst? Nein, ich glaube, das wäre wahrscheinlich auch dann dem Moment fast ein bisschen spät, sondern wir hatten tatsächlich einen Elternhaus, meine Schwester und ich, die sehr, sehr viel mit Kunst angefangen haben und sind es immer wieder auch bei Ateliers von Künstlern gewesen. Jetzt keine, die hier in der Sammlung sind, weil, hätte dann die die finanziellen Möglichkeiten überstiegen, sondern einfach an verschiedenen Urlaubsorten, auch besonders, wo man einfach Künstlerinnen und Künstler kennengelernt hat,
und vor allen Dingen waren wir aber auch viele Museen unterwegs, deswegen ist das schon was. Relativ lange bei mir jetzt schon mit meinem Leben mit dazugehört. Kannst du dich noch an einen besonderen Moment erinnern? Also es gab Verschiedene Momente ein. Es war sicherlich die Begegnung mit äh Pigcasso in Südfrankreich.
Einfach ich glaube, das ist immer so diese Verbindung, die wir ja hier auch versuchen in der Vermittlung grade der Werke herzustellen, zu sagen, in welchen Kontext gehört so ein Werk. Was wollte die Künstlerin oder Künstler, was wollten die jetzt einfach mit dem Bergaussagen, wo arbeiten die sonst? Und das hat man bei, ich finde bei Picasso in diesem Südfrankreich, wo es ja dann in der Provence ganze Museen drum rum gibt, die eben auch Sein Atelier zeigen und anderes, das ist, finde ich, schon was, wo man sagen kann, das ist eine sehr besondere Begegnungsstätte, wenn man das so hautnah dann auch noch mal nachvollziehen kann Birgit und jetzt zu dir. Danke, dass du dir Zeit genommen hast. Ja, sehr gerne. Ich finde das auch eine tolle Gelegenheit, auch über die Sammlung zu sprechen, die eine hochkarätige und wirklich wunderbare Sammlung ist.
Ich habe grad festgestellt, Stefan, dass wir Anfang der neunziger Jahre im gleichen Ort gewohnt haben. Ich habe nämlich in Würzburg angefangen zu studieren, Kunstgeschichte und Germanistik. Bin dann nach Freiburg gewechselt und habe da auch das Studium beendet, war dazwischen auch noch in Italien, in Florenz.
Ja nicht wirklich ein klassisches Studium kann man nicht sagen, ich habe zwar Kunstgeschichte studiert, aber am Anfang war der Schwerpunkt auf der Germanistik. Und ich habe dann eigentlich mit dem Wechsel erst nach Freiburg da die Verhältnisse geändert und gewusst, das interessiert mich einfach noch viel mehr. Es geht zwar um Geschichten in beiden Fächern. Es geht darum, wie Welt sich ausdrückt, eben in Text, in Bild, in anderen Medien Aber die Kunst hat's mir dann eben doch mehr angetan.
Kannst du dich an deinen Moment erinnern? Ja, da gibt's natürlich auch mehrere, also ich habe muss auch dazu sagen, ich habe auch selber immer gemalt irgendwas gemacht, also auch handwerklich und so weiter und, Habe so Ende der Schule auch überlegt, ob ich nicht tatsächlich Kunst studieren wollen würde. Und dann war ich hier, Stuttgart oben an der Akademie, damals gab's ja noch kein Internet und man wusste jetzt nicht immer, wann ist da jetzt der Mappenkuss oder was auch immer, dann bin ich da einfach mal hingegangen mit meinem Zeug. Ich habe mich halt da durchgefragt und auf dem Treppenabsatz war so ein älterer Mann, Der hat gesagt, haben Sie was dabei? Dann habe ich ihm das gezeigt. Da guckt sich das so an, guckt mich an, guckt also ganz lang, da habe ich schon gedacht, oh Gott, sagt der jetzt.
Und dann sagt er, ja also, jetzt überlegen Sie noch mal genau, ob Ihnen was einfällt, was Sie noch lieber machen würden oder ob Sie sich was anderes vorstellen und wenn Ihnen nix einfällt, dann kommen Sie dann und dann. Dann hat er mir das Datum und den Ort genannt und, Und damit hat er mir echt was zu denken gegeben, bin ich nach Hause gegangen, dachte, na ja, also wie hat er das jetzt gemeint? War's jetzt so schlecht oder war's so, dass es was werden könnte?
Und dann habe ich aber genau das gemacht, was er gesagt hat. Ich habe nämlich mal überlegt, ob mir was anderes einfällt. Dann habe ich gemerkt, mir fällt total viel ein, weil mich wahnsinnig viel interessiert und ich immer auch was beruflich machen wollte, wo's mir nicht langweilig wird. Das heißt auch das Thema Journalismus hatte ich mir auch überlegt, weil ich dachte, ah hat man immer wieder mit neuen Aspekten zu tun.
Und in der Kunst wird's einem eben auch nicht langweilig. Da geht's um die ganze Welt und, immer durch die Sicht von jemand anderem, auf die man sich einlassen muss, wenn man's, will, ja, wenn man da auch einen Zugang finden möchte und das fand ich auf vielen Ebenen sehr spannend. Und Kunstgeschichte hat natürlich nicht nur mit zeitgenössischer Kunst zu tun, also ich habe das insofern dann natürlich klassisch studiert und fand das auch sehr spannend, aber ich habe schon früh auch gemerkt, dass ich.
Gerne mit zeitgenössischer Kunst auch beschäftigen möchte. Es gibt auch noch ein Erlebnis als Kind tatsächlich, Wo ich echt sagen muss, das hat mich beeindruckt und zwar bin ich eben auch mit Originalen aufgewachsen. Meine Eltern sind viel in der Welt rumgereist. Ich war als Kind da auch dabei. Wir haben in Argentinien mehrere Jahre gelebt und die haben da überall Bilder mitgebracht.
Und als Kind nimmt man Bilder ja anders wahr, auch wenn man mit denen aufwächst und, auch gemerkt, dass es äh ein Unterschied ist, ob man ein Bild einfach mal kurz anguckt oder ob man mit dem lebt und dieser Unterschied auch Abbildung und Originalen, das ist einfach so ein Erlebnis, wie gesagt schon als Kind, aber dann auch während des Studiums, wo ich gemerkt habe, ich möchte gerne mich mit Kunst beschäftigen und am besten eben mit, Originalen. Und du bist doch in Kassel geboren und so ein absolutes Dokumentar-Kente, oder?
Ja, da habe ich die wenigste Zeit meines Lebens nur verbracht, nur weil das auf dem Geburtsschein steht, heißt es noch nicht, dass man da lange war, obwohl ich einen Bruder habe, der da noch lebt und äh deshalb habe ich da ja auch so eine Base, wo ich da hin kann. Natürlich bin ich dann auch öfter zu Dokumente habe mit zwei Jahren sind wir nach Buenos Aires gezogen und das ist natürlich was ganz anderes. Mhm.
Und jetzt sind wir hier zusammen in der LBBW in Stuttgart. Vielleicht könnt ihr ja mal kurz umreißen, was die LBBW eigentlich ist. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, glaube ich, gab's den Namen dann auch gar nicht. Das könnte sein, ähm wobei. Gibt's tatsächlich diese Landesbank Baden-Württemberg ist ein fusioniertes Haus, das hat man hier in Baden-Württemberg öfter, dass im Laufe der Jahrzehnte, seitdem's das Land so gibt was ja vorher sehr sehr strenge, eigenständige Gebiete waren, die bis heute immer noch so ein bisschen die badische Seite guckt was machen die da in Württemberg, Hohenzollern gibt's auch noch und in jeder Partei wird drauf geachtet, dass man zum Beispiel, wenn man die Regierung stellen darf, dass man ein ausgewogenes Verhältnis hat zwischen Badischen und Württembergischen Ministerinnen und Ministern, dass man,
Genau das austariert. Wir haben Karlsruhe als sehr große badische Stadt. Wir haben natürlich Stuttgart als ehemaliger Hauptstadt des Königreichs Württemberg. Wir haben Mannheim als Kurfürstliche Stadt, die sozusagen auch nochmal einen ganz anderen Bezug dazu hat und das alles hinzubekommen in eine Landesbank rein.
Drei Jahrzehnte gedauert. Es gab immer wieder Anläufe, zum Beispiel von Lothar Späth und anderen, die versucht haben zu sagen, es muss doch irgendwie möglich sein, dass wir diese verschiedenen, Häuser, die alle einen Vorstand haben, die alle ein Risikomanagement haben, die alle ähnliche Dinge tun, ob man die nicht doch zu einer starken Landesbank zusammenbringen.
Und das hat man dann tatsächlich eben Ende der 1990er Jahre geschafft, und zum 1. Januar 1999 ist dann diese Landesbank Baden-Württemberg entstanden aus der Landesgirokasse eigentlich einer der ältesten großen Sparkassen, die es hier in Württemberg gab, eine Gründung von Königin Katharina die immer wieder auch zitiert wird, weil sie eben in den wenigen Jahren, die sie hatte, so unglaublich viel geschaffen hat, unter anderem eben eine Sparkasse gegründet hat, damit diejenigen, die eben nicht die Möglichkeit haben, zu irgendwelchen privat zu gehen, trotzdem einen sicheren Aufbewahrungsort für ihr Geld hatten.
Sie hat zwei Krankenhäuser gegründet, eine Schule, die Universität Hohenheim, die als Landwirtschaftsschule um eben zu sagen, es muss doch Methoden geben, um auch die Landwirtschaft effektiver machen zu können. Und war in den wenigen Jahren eben sehr sehr aktiv und dann kam dazu ein Teil der L-Bank und eben eine, ehemaliger, badische, kommunale Landesbank und eine württembergische, kommunale Landesbank, die waren schon zusammengefügt in die südwestdeutsche Landesbank und die ganzen hat man hier zu einem Haus zusammengeformt.
Als ich 2008 hierhin kam, hieß es noch, ah da in der Kantine, da kochen die ehemaligen Köche der Landesgirokasse. Da sei es Essen besser und die anderen haben auch gesagt, nee, nee, geh ruhig dahin. Da sind die ehemaligen Landesbank-Köche unterwegs. Das ist inzwischen etwas weniger geworden, weil es natürlich noch mehr Fusionen gab. Es kam noch die BW Bank dazu, die ja auch mal ursprünglich eigenständig war, die jetzt eine Anstalt, in der Anstalt, wie das so schön heißt, ist, es kam die Landesbank aus Mainz dazu, also die Rheinland-Pfälzische Landesbank, die Landesbank, Sachsen, die sächsische Landesbank in Leipzig mit ihrem Sitz und alle ham, das ist eben das Besondere auf unserer Sammlung, alle haben ihre,
Kunstbestände mit eingebracht. Deswegen hat sie so eine große Breite Die Ursprünge waren ja in der städtischen Sparkasse Stuttgart, also Anfang der 1970er Jahre, da hat man klassisch hier gesammelt, was zu Stuttgart gehörte. Adolf Holz und sein Schülerkreis. Gut, das meiste von Adolf Hölze war schon woanders, aber man hat zumindest noch ein paar Fenster bekommen, andere Dinge und den Schülerkreis und die ganzen. Die kamen dann mit dazu.
Aber durch die Fusion hat man immer wieder den Fokus erweitert und natürlich auch sehr, sehr viele spannende Werke mit dazugekommen. Wir haben durch die sächsische Landesbank eine wirklich spannende Position von ostdeutschen Künstlerinnen und Künstlern. Wir haben in Mainz weil jeder hatte immer so ein bisschen den Fokus auf die regionalen Bedeutung. Mainz hatte einen starken Fokus auf Max Levogt, weil er lange in Rheinland-Pfalz gewirkt hatte.
Und dadurch ist die Sammlung heute natürlich auch zu groß und entsprechend spannend geworden. Deswegen, Gab's in deiner Zeit jedenfalls wahrscheinlich kurz erst nachdem du Banken wahrgenommen hast und vorher noch nicht, aber hier in dem klassischen Privatkundenmarkt tritt sie ohnehin als BW-Bank auf.
Und nicht als LBW, also da kennen die allermeisten jetzt zum Beispiel unsere Kinder kennen nur die BW Bank. Also inzwischen kennen sie natürlich auch die Elbe wie, weil da irgendwie der Vater arbeitet, aber ansonsten ist die klassische Kundenvariante die BW Bank. 3tausend Kunstwerke, 1hundert Jahre Kunstgeschichte und du, liebe Birgit, sitzt mir gegenüber als freie Kuratorin. Was ist denn genau deine Aufgabe?
Also ich habe im Prinzip mehrere Aufgaben, mich unterstützt die Sammlung LBBW, Aktuell ist die Sammlungsleiterin Sarah Habern im Elternzeit. Und es gibt verschiedene Dinge zu tun. Also aktuell ist es eben der Auftritt bei der Messe, bei der Art Cologne. Die Ausstellung, die ich dort kuratiere, Transitions heißt die.
Aber ich habe auch an Publikationen mitgearbeitet. Ich habe hier auch Bilder aufgehängt, jetzt nicht hier im Vorstand, aber in anderen Orten und ja, ich unterstütze im Prinzip, die Sammlung, da wo grade Unterstützung nötig ist. Was macht die Sammlung für dich so besonders, Ja, das ist gar nicht so einfach zu sagen. Also einmal ist es einfach eine tolle Sendung mit vielen Highlights drin, also das ist wirklich was, wo man aus dem Vollen schöpfen kann. Das macht natürlich Spaß, sich damit auch zu beschäftigen.
Ich mag aber auch tatsächlich diese Breite, das was äh du Stefan schon erwähnt hast, dass es eben aus verschiedenen Ecken kommt. Also wir haben eben diesen Ursprung, diesen Kern mit Hölze, wie's 1971 begonnen hat. Und am Ende eben durch diese Fusionierung von diesen verschiedenen Banken dann auch Leipziger Schule aus äh Sachsen LB dabei und wir haben in den 90erjahren so Parallelentwicklungen, dass einmal, der Landesgirokasse, eher nationale Kunst gesammelt wurde, aber in der SüdwestLB eben eher auch auf US-amerikanische Kunst gesetzt wurde. Also das finde ich unheimlich spannend und das ist eben eine sehr vielfältige Sammlung. Wie ist das denn jetzt seit dir?
Bei Neueinkäufen stark auf den süddeutschen Raum ausgerichtet. Da gibt es so eine Ausrichtung nicht. Also es gibt ein Sammlungskonzept Und es wird hier beschrieben, dass ein nationaler Zusammenhang da ist, also dass der Künstler oder die Künstlerin irgendein. Bezugspunkt äh zu Deutschland hat, ob es hier aufgewachsen oder geboren oder studiert oder was auch ihr arbeitet, gibt's auch Ja also da gibt's unterschiedliche Bezugspunkte.
Das ist äh festgelegt, aber Südwestdeutsch oder Süddeutsch ist jetzt nicht von Nöten, aber trotzdem schaut man natürlich hier auch. Also das gibt schon auch einen regionalen Bezug, weil man natürlich hier auch vor Ort ist, ganz klar. Organisiert der auch für eure Kunden beispielsweise. Ich könnte mir ja vorstellen, dass dort auch viele Kunstaffine Kunden dabei sind, Kunstevents, vielleicht mal ein Atelierbesuch oder einen Besuch in einer Ausstellung. Also wir sind da so ein bisschen noch am Anfang.
Wir haben einfach jetzt eine Phase gehabt, die LBW insgesamt hatte ja bis 2009 sehr sehr gute Jahre. Dann kam die Finanzkrise, Und dann wurde natürlich zunächst mal alles, was nicht ganz, essentiell zum Bankgeschäft gehört auf den Prüfstand gestellt. Das war jetzt nicht so, dass man irgendwie angefangen hat, Kunstwerk im großen Stil zu verkaufen, aber man hat natürlich schon gesagt, also jetzt neue Ankaufen, damit müssen wir jetzt schon mal einen Moment Pause machen.
Und hat dann auch, was die Zahl der Kolleginnen und Kollegen angeht, die sich um die Sammlung kümmern und Ähnliches das deutlich reduziert. Lutz Kasper war damals Leiter der Sammlung bis zum Ende des vergangenen Jahres, hat es da auch gut verstanden dann trotzdem immer noch, Entsprechend was vorzubereiten und vor allen Dingen es hinzubekommen dass in dem Moment als es der Landesbank so ab 2tausendachtzehn, 19 wieder deutlich besser ging, dass man auch das gleich genutzt hat, um zum Beispiel dann zu sagen, Wir machen jetzt eine große Jubiläumsausstellung zu 50 Jahren Sammlung LBW, kooperieren mit dem Kunstmuseum hier in Stuttgart und nehmen eben diesen, charakteristischen Würfel, dieses Reis für die Wechselausstellung und,
bespielen den komplett auf allen Etagen eben mit den verschiedenen Sammlungselementen, gerade auch so ein bisschen, das war so wie so ein kleiner Gang durch die neuere Kunstgeschichte. Man da eben entsprechend mit hinbekommen hat. Das war das Verdienst von Lutz Kasper gemeinsam eben mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen. Birgit war da auch mit Nee, da war das Kunstmuseum war auf jeden Fall sehr stark auch mit engagiert und Sarah kam dann eben Ende 2022 mit dazu und wir haben jetzt zwei Kolleginnen, die auch, Gemeinsam mit Birgit auf der Art Cologne in einem Artist-Talk erlebbar sein werden. Barbara Thomann und Marie, Luise Zilonka, die dort entsprechend auch dann über unsere Sammlung sprechen werden, grade auch über das, was auf der Art Cologne passiert.
Birgit ja wirklich vieles durchaus Beeindruckendes vor, weil's normalerweise ist ja so eine Messe immer so, dass da, Eigentlich alle erst mal hingehen, um zu gucken, hm, was könnte ich vielleicht auch für die eigenen vier Wände oder für die eigene Sammlung gebrauchen? Und dann kommt mal zu unserem Stand.
Manchmal habe ich das Gefühl gerade wenn's letztes Jahr erlebt habe wie so eine kleine Vollbremsung der Sammler war, da hängt nirgendswo ein Preisschild dran, weil's natürlich auch nicht zu kaufen ist Das ähm ist tatsächlich einfach nur da, um die Besucherinnen und Besucher zu erfreuen, um ihnen einen Eindruck zu geben über das, was die Sammlung LBW ausmacht, aber um ihnen einfach auch, Oase da zu schaffen, wo sie wissen, okay, kaufen kann ich ihnen nix, aber ist trotzdem sehr spannend, dass hier entspannt zu schauen. Aber tatsächlich habe ich das öfter erlebt, also ich war ja für die Bank schon öfter auch auf der Messe, habe aus den Stand betreut und äh wirklich erlebt dass die Leute kommen und fragen, äh so wie viel kostet das, wie viel kostet jenes und ah so ein toller Patty Bon und so weiter. Dann verstehe ich das zwar, muss ihnen dann aber erklären, dass wir gar nix verkaufen, aber natürlich das Interesse freut einen trotzdem, also es ist ganz klar.
Also da sind viele gute Sachen dabei. Ihr sagt jetzt grade schon die Ursprünge der Sammlung sind etwa 50 Jahre alt. Warum ist es denn für eine Bank so wichtig, eine Kunstsammlung aufzubauen, ist es, der Invest-Gedanke? Nein, der Invest-Gedanke, ich glaube, das ist Es wird ja das darf man ja nicht Reinhold wird, sagt das zwar auch immer mal wieder, dass er sagt, ja im Notfall hätte man ja dann ja auch noch die Kunst und das hat er ja inzwischen in neun Museen eindrucksvoll ausgestellt, aber ich glaube, auch er denkt nicht wirklich daran, da etwas aus der Sammlung zu anderen Gründen sagt, natürlich ist es einfach toll.
Wenn die Kolleginnen und Kollegen eben zwischen echten Kunstwerken arbeiten können, sich mit der Kunst auseinandersetzen, dort ist ja eben auch gefragt, gibt's, Aktionen, da sind wir tatsächlich dran für Kundinnen und Kunden haben wir das rund um den Messeauftritt auf der Art Cologne eben mit Timberresheim, aber wir haben's auch bei anderen Gelegenheiten Wir haben jetzt in Mannheim eine kleine Ausstellung auch versammelt in dem dortigen Gebäude LBW, wo wir auch gucken, dass es entsprechend immer wieder nicht nur die Begegnung mit den.
Werken gibt, sondern auch mit denjenigen, die eben die Werke auch schaffen. Und das ist auch ein ganz klares Ziel, was wir mit der neuen Gruppe erreichen wollen, wird, dass wir das auch noch ausbauen. Und insofern ist das sicherlich ein spannender Aspekt, der da mit reinfließt. Ihr zwei habt mich ja jetzt schon mitgenommen auf einen Rundgang durch einen Teil eurer wunderbaren Sammlung.
Dabei stellen sich natürlich die Fragen, wechselt ihr häufig die Hängung und kuratiert neu. Wir sind ja deshalb auch hier in der Vorstandsetage, weil im Haus eins grade leider, keine Kunst da ist, weil schon seit einiger Zeit umgebaut wird. Ansonsten hätten wir da auf mehreren Etagen das ausgebreitet.
Und da hätten wir auch wirklich sehen können, wie hier dieses Arbeiten und Kunst eben miteinander funktioniert. Es gibt ja auch Kunst in Filialen und anderen Gebäuden der LBB da gibt's auch, Bewegung, da gibt's Veränderungen und in Mainz gab's ein riesen Neubau, da war natürlich viel zum Neuaufhängen, aber hier wird jetzt nicht so oft umgehängt. Und gibt es dann einen, Kuratoren-Team, die entscheiden, welches Berg wo hingehangen wird oder kann ich vielleicht als Mitarbeiter sagen, ach ja, ich hätte gerne nie wen aller da. Nee, das ist tatsächlich so, dass das unser Kuratorenteam, ich hab's ja eben schon erwähnt, die beiden, die das jetzt im Schwerpunkt machen, gemeinsam, mit dem Kollegen, der eben auch den besten Überblick sozusagen hat über das, was tatsächlich vorhanden ist. Dirk Musketius und der Anasteglich, die beiden, die,
dann zu viert immer auch drauf und schauen auch, was entsprechend möglich ist, aber es gibt immer wieder auch Kolleginnen und Kollegen, die sagen, ich würde gerne mal in das Depot reinschauen. Und die das dann auch machen und dann einfach mal auch dort gucken, gerade wenn sie neu sind oder wenn sie entsprechend auch ein Büro haben, dann das entsprechend mit ausstatten können, Klar ist, dass wir natürlich auch ein New Work-Konzept hier haben, wie wahrscheinlich die meisten großen Unternehmen in Deutschland. Das heißt, es gibt natürlich viele Bereiche in denen man jetzt gar kein individuelles Büro mehr hat und in dem Moment ist es natürlich so, dass man dann sich bisschen drauf einigen muss, was
Wollen wir denn insgesamt hier hängen haben und es gibt natürlich insgesamt deutlich weniger Fläche, wo man was hinstellen oder aufhängen kann. Bei allen Werken, die eben bisschen Platz brauchen, ist immer relativ schnell das Thema Brandschutz und Fluchtwege. Man muss mitbedacht werden. Das Thema haben wir jetzt nicht nur alleine, sondern es haben ja auch Museen und andere die damit eben umgehen müssen und so ist es natürlich auch, wenn du in dem Moment, wo du weniger Wände hast, weil du eben sagst, es macht mehr Sinn, wenn Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, ohne dass gleich eine Tür dazwischen ist, Dann wird auch die Fläche ein bisschen kleiner. Und wer entscheidet über die Neueinkäufe? Auch die beiden? Das haben wir ein mehrstufiges Verfahren. Wir,
Sind zunächst mal tatsächlich eine Sammlung, die auch sagt, Sammlung lebt nur dann, wenn man tatsächlich auch neue Positionen jedes Jahr mit dazu bekommt. Das machen wir jetzt wieder, seit wenigen Jahren, weil klar in so einer Phase der Finanzkrise gab's erstmal ein komplettes Stoppschild, was das Thema Neuerwerbung anging und das hat man jetzt gelöst, sodass wir jetzt tatsächlich in den letzten Jahren immer wieder da auch entsprechend Positionen kaufen konnten und dazu noch ein Kuratorium gebildet haben mit externen Sachverstand, Also da sind die Direktorinnen und Direktoren hier von Stuttgart, von Mannheim, von Gießen, von Düsseldorf.
Die Präsidentin der Stiftung Weimar Klassik und andere mit dabei, die einfach, Dann noch mal den externen Sachverstand mit reinbringen, so dass dann das in der Mischung eigentlich ganz gut funktioniert, dass man tatsächlich auch immer. Spannende Position findet aber zum anderen auch welche wo man davon ausgeht das sind jetzt wirklich Künstlerinnen und Künstler die, auch in zehn Jahren noch sehr spannend sein werden. Wenn ich jetzt Mitarbeiterin bei euch wäre und sagen würde, Mensch Stefan, Birgit, darf ich mal einen Blick ins Depot werfen?
Welche Werke würdet ihr mir zeigen? Das ist jetzt gar nicht so einfach. Es gibt ja nicht nur ein Depot damit fängt's schon an. Okay, wir ich glaube, äh dass manche, die ins Depot gehen, fällt auch täuscht sind, weil es ist jetzt nicht so, dass die da alle so schön fein säuberlich aufgehängt, dass man sie alle hübsch angucken kann, sondern es ist sind ja nicht nur Bilder, also Flachware, die dann irgendwie auf so ein Gitterding das mal rein- und rausziehen kann, aufgehängt sind.
Das sind ja auch Objekte, die sind dann in Kisten und das ist halt ein Abstellraum auch, muss man so sagen. Aber wenn man sagt, das Depot ist die Datenbank und ich kann jetzt einfach was raussuchen, was jetzt einfach richtig toll ist, ja. Da gäb's natürlich viele Sachen, die ich gerne zeigen würde und und manche zeige ich ja jetzt auch auf der Art Cologne. Eins ist zum Beispiel.
Eine Arbeit von Wolfgang Tillmanns aus einer Serie Freischwimmer, Das ist eine Serie, wo er mit Fotografie zwar arbeitet, aber in der Dunkelkammer, also jetzt nicht mehr mit dem Fotoapparat ablichtet, die, uns umgebende Wirklichkeit, sondern eigentlich mehr oder weniger mit mit Licht malt. Und das ist eine Arbeit, die ist relativ groß und in rot und schwarz gehalten. Das verläuft so ineinander und, Ich finde die halt eine unheimliche Tiefe und so eine Sogwirkung und sowas zeige ich gern, deshalb, stellen wir das ja jetzt auch aus. Du hast doch auch einen Lieblingswerk hier. Ja, also was hier hängt, da gefällt mir natürlich die Gabriela Opel Kofler sehr gut.
Die durfte ich auch selber vorschlagen bei einer Kuratoriumssitzung und das ist eine Künstlerin, die hier in Stuttgart lebt, aber aus Südtirol stammt und was mir bei ihrer Arbeit unheimlich gut gefällt, einmal diese. Diese Feinheit, die da drinne ist, mit diesen vielen kleinen Strichleinen und dieses ja, das ist ja auch was akribisches, wie das gezeichnet ist.
Dann geht es bei ihr um und Mensch den Zusammenhang, also wie entwickelt sich die Natur im Zeitalter des Menschen. Da kann man jetzt an Dystopien denken und Vorstellungen, die ganz furchtbar sind und sie thematisiert das durchaus, ja, dieses Ungleichgewicht, das entsteht, aber es ist nie dystopisch im Sinne von oh je, da ist nix mehr zu retten, sondern es hat immer so einen positiven Aspekt schon in der Farbigkeit immer ein konstruktiven Asp eine Hinwendung dazu, wie kann man denn das vielleicht besser hinkriegen? Also es ist eine eine interessante Arbeit. Es ist auch eine ästhetisch ansprechende Arbeit und sie hat eben diesen positiven Funken, der immer mit rüberkommt. An was gefällt dir besonders gut? Magst du uns auch schon etwas zu deinen Zielen mit der Sammlung verraten? Also ich
Finde wirklich auch spannend, das was wir in den letzten Jahren neu erworben haben und noch nicht zeigen konnten. Also wir sind hier in einem Bereich unterwegs, wo schon sehr viel hängt Von dem, was wir neu erworben haben, deswegen war das auch toll. Also es war ja gerade für Sarah Habeck Korn einfach ein Fest zu sagen.
Es gibt eine komplett neue Etage, da hängt nichts und es gibt viele freie Wände und gestalten Sie das einfach so, wie Sie gerne möchten. Und da hat er oft sonst niemand reingesprochen, sondern sie hat wirklich aus den neueren Dingen das rausgegriffen und das finde ich ist sehr, sehr gut gelungen. Und jetzt ist es natürlich hier leider kein Museum, sondern da arbeiten wir ja noch ein bisschen dran, dass wir das auch stärker nicht nur den Kolleginnen und Kollegen zeigen können, sondern insgesamt der Öffentlichkeit. Mein Ziel ist, dass wir es hinbekommen, weil doch die LBW jetzt inzwischen an vielen deutschen, Orten mit einer Niederlassung am Standort vertreten ist, dass wir wie so eine, Sammlung on tour, also so eine kleine Wanderausstellung hinbekommen, die tatsächlich auch an verschiedenen Orten funktioniert.
Das Schöne an Messepräsentationen ist zum einen, dass man in wenigen Tagen ein sehr großes, interessiertes Publikum hat, aber sie ist halt wirklich auch nach vier Tagen wieder, und verschwunden. Und insofern wär's natürlich schon schön, auch noch mal bei den vielen guten Ideen, die Birgit, aber eben auch Sarah Barber und Marie.
Aktuell haben, dass man da vielleicht ein Format hinbekommt, wo man das auch länger zeigen kann an verschiedenen Orten. Der Öffentlichkeit macht er ja schon mit The Bridge von Sia Armagani, da bist du vorher hochgelaufen, ja. Mhm. Eine schöne Freude Also es ist eine der sozusagen ein Aufgang vom Bahnhof aus, wenn man kommt.
Leider ist es so, dass nicht jeder das sofort als Kunst wahrnimmt, aber es ist insofern sehr spannend geprägt, weil das eben ein gelber Einschnitt sozusagen in die ansonsten ohnehin schon spannende Treppe eigentlich per se ist, dass man eben wie über so eine genau mit Stufen allerdings vom Bahnhof aus hier.
Hinauf geht und ja. Apropos und seiner Vorstellung eines idealen menschlichen Zusammenlebens. Euch sind Unterstützung und Partnerschaft augenscheinlich sehr wichtig. Ich denke an eure Förderung des ZKM, das Kunstmuseum Stuttgart, der Kunsthalle Mannheim an die Kollaborationen mit den großen deutschen Kunstmessen.
Da wäre die Art Cologne schon genannt. Warum ist es euch so wichtig, durch Partnerschaften mit eurer Sammlung in den öffentlichen Blick zu treten? Weil man Kunst finde ich jedenfalls gerade als öffentliches Unternehmen nicht nur dafür sammelt, damit's im Eigenen Wänden oder im eigenen Depot liegt. Das ist, glaube ich, schon entscheidend. Eine Bank wie die LBW, die ja zum einen dem Land Baden-Württemberg und den Bürgerinnen und Bürgern dort quasi gehört, zum anderen der Stadt Stuttgart und zum Dritten in Sparkassen in Baden-Württemberg.
Hat auch bei dem, was sie tut, wenn's kein klassisches Bankgeschäft ist, immer den Auftrag auch in der Öffentlichkeit zu wirken. Deswegen ist, Der Auftritt bei Messen wichtig und spannend, einfach weil dadurch viele Interessierte per se schon mal erreicht werden, aber eben auch darüber hinaus, Man sagt, okay, wir sind jetzt in den Museen vertreten, wie schon erwähnt, auch mit Leihgaben noch in anderen Museen darüber hinaus. Wir versuchen, mit einer Partnerschaft, mit Monopol auch da nochmal den Kreis zu weit indem wir dort sowohl Werke vorstellen als auch hin und wieder mit einem Sonderheft einfach die Entwicklung der Sammlung tatsächlich zeigen, wie hat sich das in den letzten zwei, drei, vier Jahren jeweils entsprechend weiterentwickelt
und wir gucken gleichzeitig auch, dass wir immer wieder auch Zugänge zu Kunst schaffen für diejenigen, die jetzt nicht wie. Bei Birgit und mir irgendwie, wo die Eltern von vornherein sagen, wir leben quasi mit, Kunst zusammen, wir gehen Museen, sondern dieses eben vom Elternhaus nicht mitbekommen. Wir haben zum Beispiel in Mainz immer wieder Führungen für, Kinder, die jetzt eben sowas grundsätzlich von zu Hause aus nicht mitbekommen, was ja auch eine sehr spannende Begegnung ist. Das heißt, dass wir uns auch öffnen, Erst noch am Anfang, aber da wollen wir immer stärker hin für Gruppen, egal ob das jetzt Kinder, Jugendliche sind oder auch Erwachsene, die nicht diesen Zugang haben und Das ist ja dann oft eine Vermittlungsfrage. Deswegen ist die Arbeit von Birgit und den anderen Kolleginnen eben auch so wichtig, dass wir immer auch sagen.
Gerade bei Werken, die jetzt nicht so auf den ersten Blick, wo man sofort sagt, oh, wie schön oder oh, was ist das? Sondern wo klar wird, wenn man paar wenige Sätze, Erklärung weiß, dann kann man mit dem Kunstwerk schon ganz anders im täglichen Vorbeigehen oder sonst hat man sehr viel mehr von dem. Weil man eben einfach etwas mehr hineinfühlen kann, was die Ausgangslage ist und, reicht ja oft schon, wenn man mal einen Titel dazu sagt und wenn man merkt, von wem, denn das entsprechende Werk ist. Das heißt, deswegen diese Vermittlung ist für uns einfach nochmal eine wichtige Aufgabe, dass eben die Sammlung nicht per se einfach nur für die LBW da ist, sondern wie sie eben auch für die Öffentlichkeit entsprechend zugänglich machen und präsentieren. Aber wir gucken eben auch zum Beispiel über die Stiftung,
Können wir ja logischerweise nicht die eigene Sammlung fördern, machen wir natürlich auch nicht, aber da fördern wir sehr viele andere Museen, die es eben auch grade in Baden-Württemberg gibt, rund um das Thema Kunst. Und grade auch dann, wenn sie entweder Künstlerinnen und Künstler präsentieren, die noch nicht so ganz bekannt sind oder auch, wenn sie spannende Vermittlungskonzepte haben.
Verleiht ihr eigentlich auch an bestimmte Ausstellungen Kriegt ihr vielerlei Anfragen? Also das stimmt. Wir bekommen eine ganze Reihe von Leihanfragen und wir müssen dann halt immer schauen, brauchen wir das Werk möglicherweise für eine unserer eigenen Präsentationen. Wenn das aber nicht der Fall ist oder Je nachdem wir eben auch entsprechend anfragt, verleihen wir auch sehr gerne. Wir haben im Augenblick eine.
Arbeit im Gropiusbau hängen Kaffee Deutschland also er hat praktisch den ganzen Gropiusbau mhm. Und hat ganz stark ja, Neben den politischen Themen, die es natürlich auch gibt, die KFW Deutschland natürlich auch hat, immer dieses Thema, dass man möglichst viel Alltag in seine Ausstellung reinholt. Also der Innenhof des Gropiusbaus ist mit Tischtennisplatten voll und man ja, es wir das mitmachen kann man Kaffee sich zubereiten. Es gibt einen anderen Ort, da gibt's Flatles-Suppe, und so weiter. Also ich da, genau. Es ist sehr interaktiv gestaltet und zwar mit Dingen, die man sonst nicht in den Ausstellungen und den Kunstmuseen vermutet, was einfach auch wieder Also fast schon wieder zum Thema Transitions passen, aber was einfach auch eine sehr schöne Gradüberschreitung
Nochmal es gibt es eigentlich auch ein Werk, dass ihr niemals ausleihen würdet? Und es gibt ein paar Werke, die sind einfach so stark entweder mit dem Gebäude verbunden, dass man sie ja gar nicht ausleihen kann oder wir haben im großen Sitzungssaal, Ein Werk von Gerhard Richter hängen das Claudius heißt, dass einfach so groß ist, dass man's sowieso nur quasi mit dem Kran übers Dach wieder irgendwann raus, kommen würde, wenn man das je daraus bringen möchte. Also ich meine, es wurde verliehen, aber an Gerhard Richter selbst. Und da merkt man auch, wie wichtig ihm das Werk ist. Mhm. Ja, aber es ist schwierig.
Ein Werk, was mich die letzten 16 Jahre immer, wenn ich in diesem Sitzungssaal saß und wir hatten da auch Pressekonferenz und alles Mögliche war schon immer bedeutend, so ein tolles, großes Werk eben von Gerhard Richter da ansprechen, mit im Raum zu haben. Den nächsten Podcast zeichnen wir dort auf. Genau. Reisen wir doch jetzt mal zur Art Cologne.
Warum ist es euch als süddeutsches Haus so wichtig? Im Rheinland präsent und aktiv zu sein Und jetzt sag mir nicht, weil du in Koblenz geboren bist. Weil das auch ein guter Grund wäre natürlich. Ja die Art Cologne ist die erste Kunstmesse und es ist eine bedeutende Kunstmesse und natürlich ist es toll, da präsent zu sein mit der Sammlung Ich würde auch sagen, es ist für beide Teile was Schönes. Also, Es ist eine kuratierte Ausstellung jedes Mal, die wir ja auch machen und auch mit Vermittlungen angedacht. Also wir machen ja auch die Art Talks zusammen mit Monopol.
Also da gibt es dann mehrere Ebenen. Und der Stefan hat's ja schon erwähnt, es gibt dann auch Kundenveranstaltungen, Führungen am Stand und solche Dinge. Also es gibt wirklich um Vermittlung. Es geht darum, das zu zeigen und so sehe ich eigentlich auch meine Aufgabe mit den vielen unterschiedlichen Dingen, die ich mache. Es hat immer was vermitteln zu tun, also ob ich jetzt einen Text schreibe, ob ich eine Ausstellung zusammenstelle oder ob ich eine Führung mache. Es geht ja immer darum, anderen näherzubringen, ja, diese Auseinandersetzung damit einfach zu fördern oder irgendwo einen Ansatzpunkt auch zu liefern. Ja, ich habe deine Texte bei Adline gelesen, das machst du ganz hervorragend. Oh, vielen Dank. Transitionsveränderungen.
Warum dieser Titel, diese Ausstellung gerade jetzt auf der Art Cologne? Also wenn man überlegt, was will man da eigentlich ausstellen, also zumindest geht's mir so, ich gehe mir eher von den Kunstwerken aus, was ich gern zeigen möchte, Und daraus entwickelt sich das dann eigentlich. Und hier hat sich dieser Titel Transitions erst relativ spät ergeben, weil ich erst eher von Grenzen ausgegangen bin, aber gleich ganz bewusst davon ausgegangen bin, dass eine Grenze immer gleich eine Verbindung darstellt. Das ist ja das Interessante dran, also es wird was getrennt und gleichzeitig.
Schöner Widerspruch und das fand ich ganz spannend spannend und habe auch gesehen, dass wir da ganz viele Dinge haben, Arbeiten, die wir da zeigen können und erst dann im Gespräch, ne, weil wenn man dann Englisch, ne, auf einer internationalen Messe mit Borders, dann hat man immer das Thema, dass politischen immer gleich so stark drinnen und so hat sich das dann entwickelt im Gespräch auch mit den anderen Kuratorinnen, die ja da sind, dass dann gesagt haben, nein, also dann weg von den Borders und hin zu Transitions und Und dann kommt man natürlich nochmal ganz anders ins Denken, weil dann ist es eine Bewegung, ja? Dann ist es nicht die Grenze, also dieser Punkt, an dem man sich da trifft, sondern dann ist es die Bewegung darin, die interessant und spannend ist.
Ihr habt dort einen, ich glaube, 240 Quadratmeter großen, ja. Was werden wir denn sehen? Oh, viele, also es sind unterschiedliche Altersklassen dabei, der Älteste ist Thomas Schütte, der dabei ist mit einem ganz tollen frühen Werk. Also da hat ja oft auch mehrere Übergänge Transitions in einem Werk und weil Thomas Schütte, sieht man das auch gleich. Es ist ein Werk, das äh Installation an der Wand ist. Viele kleine.
Eine einzeln anschaut, sieht's aus wie ein abstraktes kleines Bild und in der Zusammenstellung, so wie die dann gehängt werden, entsteht eine Mauer Und in der Mitte ist ein Durchgang. Und womit er sich da auseinandersetzt ist eigentlich ganz klar, sein Lehrer Gerhard Richter, weil Gerhard Richter klar mit diesen abstrakten Arbeiten, mit Malerei vor allem als Vorbild einerseits aber dann auch jemand, an dem er sich auch abarbeiten muss. Und da gibt es so kolportiert immer diesen schönen Satz, dass manche in der Klasse wohl gesagt haben, naja, mit einem Lehrer, der immer alles, wenn er was mal besser malen kann, kann man eigentlich nicht Maler werden und so ist Thomas Schütte ja dann auch zur Bildhauerei gekommen. Dieses Werk markiert auch diesen Übergang, auch diese Auseinandersetzung eben mit
Gerhard Richter und dieser Entscheidung dann eben, Richtung Wildhauerreisig zu entwickeln. Und ja, Tim Berresheim ist gleich vorne dran und das ist auch eine sehr schöne Zusammenarbeit. Wir haben zusammen ein Interview gemacht in Aachen in seinem Atelier Sein Studio auch als Beitrag für Monopol als. Und da kam die Idee von ihm, also nicht nur unsere Arbeiten, die wir sowieso in der Sammlung haben, von ihm zu präsentieren, sondern so macht er das in seiner Ausstellungspraxis oft, eine mit dem gleichen Datensatz wie unsere Bilder, Early Bird Serie.
Daraus entsteht eine Wandtapete. Die ist jetzt sechs Meter lang, fast vier Meter hoch, also das ist schon eine Ansage und da werden die Bilder dann auch manche davon zumindest gehängt Und es empfängt einen schon. Also das ist wirklich ganz vorne dran. Da geht's um Kunst und Computer, wobei Timberresheim immer wichtig ist, dass ein Teil seiner Kunst analog ist und nicht digital, das ist immer nur der kleine, aber entscheidende Prozentsatz, der dann eben zu diesen Bildern führt.
Gegenüber wird's dann auch Arbeiten haben, die sich mit KI beschäftigen. Das ist was ganz anderes, da entsteht was, da wird was generiert, das ist bei Tim Gerresheim eben nicht so. Er entscheidet alles selbst. Er gibt die Befehle, er macht die Programme, die dazu führen, Und Mary Ort Ramis beispielsweise arbeitet mit der KI, indem sie, natürlich muss man ja da auch Input geben und so weiter, aber das es ist eine Zusammenarbeit.
Also sie versteht es als dann eine gute Zusammenarbeit, wenn keiner von beiden, also KI oder sie komplett die Kontrolle hat Und da entstehen ganz fantastische Welten und wir haben's ja vorhin schon erwähnt, der Titel der Ausstellung ist Transitions und, da sind ganz vielfältige Übergänge angesprochen bei Tim Berresheim geht's natürlich auch um diesen Übergang von der analogen in die virtuelle in die digitale Welt und bei Mary Audri Ramis hat das natürlich auch so einen Ansatzpunkt, aber gleichzeitig geht es auch Mary Otto Ramis darum von dem realen in völlig fiktive Welt dann einzutauchen kannst du Early Bird noch näher beschreiben? Also man sieht einen Bird als einen Vogel, aber Early Bird bezieht sich
für Timberressheim und auch auf ihn und seine Situation als Künstler seit 2tausend2 macht er Computer, unterstützte Kunst. Da war er eben wirklich der Early Bird, derjenige, der eben früh dran ist und da habe ich ihm im Interview auch danach gefragt, wie das so ist und das hat natürlich die schönen Seiten und die Schattenseiten.
Die schönen Seiten, so hat er das gesagt, es ähm er kann eben wirklich selbst erschaffen, ohne dass er immer auf was sich beziehen muss, was schon da ist. Aber es ist auch nicht ganz klar, was es ist, was da rauskommt und da hat man natürlich auch ein bisschen Erklärungsprobleme, also das changiert da wohl Ja, man sieht also diesen Vogel in sehr unterschiedlichen Versionen, diesen Early Bird, aber es gibt dann jetzt nicht an unserem Stand, aber es gibt dann auch andere Serien von ihm, da ist dann ein Phoenix zum Beispiel zu sehen.
Der ja aus der Asche neu geboren wird und das hat dann schon auch mit seinen Ansatz zu tun, dass eigentlich diese neuen Technologien, die wir haben, Ja, immer wieder was Neues hervorbringen. Also es ist nicht so, dass dann etwas zu Ende ist, sondern es wird immer wieder was weitergehen. Gutes Beispiel ist da immer für ihn der Faustkeil. Der Faustkeil ist ein Werkzeug, das als man das erfunden hat, viel verändert hat in dem Sinne, dass es neue Problemstellungen gab, neue Lösungsmöglichkeiten hat, das Leben verändert, die Möglichkeiten verändert und so ist es mit dem Computer.
Auch. Ich erinnere mich an die wirklich beeindruckende Ausstellung im NRW-Kunstforum Das war jetzt erst früher vierundzwanzig. Dort war eine große Tapete einer Höhle einer abgescannten Höhle. Mhm. Gebildet. Ja, das war hier ganz in der Nähe, auf der Schwäbischen Alb. Diese Höhlen dort, die sind ja mittlerweile auch Unesco-Weltkulturerbe.
Und er musste sich da ganz schön anstrengen, um überhaupt reinzukommen. Ist gar nicht so einfach. Da ist die Uni Tübingen unterwegs und forscht Da hat man Dinge gefunden, die jetzt mittlerweile Museum natürlich zu sehen sind, Kleine Figuren, flöten, denn Löwenmenschen, also ganz spannende Dinge Und er sieht sich ja selber so ein bisschen als einen Archäologe, jemand, der eben gräbt und schaut, wie haben die Menschen das früher gemacht, ja.
Und wie entwickelt sich das eben weiter? Was für Möglichkeiten noch einen spannenden Aspekt auf der Messe. Auch nochmal die Tapete, kann man glaube ich auch abscannen mit dem Handy. Richtig. Nee, das ist nicht die Tapete, das Bilder, die da die sind augmentiert und die Tapete ist aber einer glüft. Das bedeutet, man kann sie mit einer 3D-Brille dann eben in 3D auch sehen. Also man haben auch hier diese, das ist Transitorische diesen Übergang, ne, der wirklich hier in so einen realen Raum reicht oder eigentlich den virtuellen, weil was wir dann übers Handy sehen, wenn man die App runterlädt, dann kann man in seinem Handy, wenn man das so auf das Bild hält, dann sieht man, wie sich dieses Bild in unseren Raum
Aber es ist natürlich im Handy virtuell, aber hineinbewegt, man kann's von rechts angucken, von links und man sieht's dann auch von rechts und von links. Gespannt. Schwert. Das ist schwer zu erklären, wie du es aussieht. Man muss es wirklich sehen. Aber ist toll. Ich finde es auch immer klasse, wenn wir einfach auch mit Künstlerinnen und Künstlern so einen engen Bezug haben Dass Sie dann auch sagen, Sie gestalten quasi wirklich diesen Stand ja auch mit. Klar war's Birgit Entscheidung als Kuratorin eben ihn da zu fragen, was man dort noch machen kann, aber dann die Idee mit der Tapete oder mit anderen.
Wir werden auch von Tobias Rehberger, der hier in Esslingen geboren wurde, ganz ums Eck rum. Ein spannendes Werk zeigen, für das ein dunkler Raum notwendig war. Auch das bekommen wir gemeinsam in Kooperation mit der Messe hin, dass tatsächlich dort ein Raum geschaffen ist für ein Werk, das jetzt auch bei uns in der Sammlung schon länger ist, aber jetzt eben auch immer nur, gezeigt werden kann, wenn alles drum rum entsprechend passt und stimmt. Mhm. Ja, das Werk heißt 84 Jahre Und es ist ein Durchschnittsalter einer Frau in Deutschland, muss man dazu sagen. Sie ist aber auch auf diese Länge konzipiert. Also das ist wirklich so lang Das heißt, es ist gleich klar, keiner kann es jemals ganz sehen, aber man weiß, was passiert und zwar ist es so, dass das computerbasierte Arbeit und der Cursor, der wandert von oben links nach unten rechts und dann ändert er die Farbe.
Aber eben ganz allmählich. Er macht dann in 84 Jahren alle, Farben in allen Höhentiefenschattierungen eben durch. Das sind 3,6 Millionen. Schattierungen und wer sich das jetzt so vorstellt am Computer, wie ist da der Übergang? Also der ist wirklich ganz minimal. Das heißt, wenn man da drinnen steht zehn Minuten, dann wird man wahrscheinlich gar nicht viel Veränderung merken, aber wenn man danach zwei Stunden wiederkommt, dann merkt man vielleicht, dass sich ein bisschen was verändert hat und das ist natürlich eine Parallele zum Leben, ja, so wie wir uns verändern, wenn man sich es dauernd sieht, dann merkt man das gar nicht so, aber wenn man sich jetzt ein paar Jahre nicht gesehen hat, dann merkt man, ah ja, da hat sich was verändert,
Und wie gesagt, über 84 Jahre, das heißt, niemand wird dieses Werk ganz erfassen können und ich glaube das ist schon so ein Grundzug, der durch das Werk von Tobias Reber geht, dass man also ein Werk nie ganz erfassen kann. Welche weibliche Position bringt ihr mit? Wir haben Mona Ardi Liano, eine Stuttgarter Künstlerin, die, Objekte zwischen ähm ja realen und furrealen Ebenen macht. Ähm wir haben Alexandra mit ihrem Pferd um die Ecke das Center tot, ja.
Die Alexandra Birken arbeitet hier mit einem Schaukelpferd, das sie allerdings verändert hat und vor allem in der Mitte Durchgeschnitten hat. Das kommt öfter vor bei ihren Arbeiten hier, haben wir jetzt aber auch noch einen Titel, der das ganze Werk ins politische führt, nämlich und dann geht es um die Ecke, ja? Also das ist heftig eigentlich und es geht um die Ecke, das heißt dieses Pferd ist deformiert, dass es geht nicht geradeaus, also ist ein heftiger Umbruch.
Ja da kann man drüber nachdenken, was da mit alles angesprochen ist und ich finde, das macht ja gute Kunst auch aus, ne. Es ist nicht mit einem erledigt, sondern da kann man noch Weiter drüber sinnieren. Und es sieht einfach auch spektakulär aus, muss man echt sagen Ja, ich find's auch ein bisschen also einerseits ist es ja ein ein Schaukelpferd, ist ja was für Kinder, aber dadurch, dass es so verändert ist und dann hat's noch Menschenhaar und so und dann das kriegt Auch was ganz Gruseliges auf eine Art und Weise. Also man merkt, da ist man eigenartig unterwegs. Mhm. Das hat den menschlichen Bezug, aber irgendwie lustig ist es auch nicht unbedingt.
Ein, menschlichen beziehungsweise eher figurlichen Bezug hat auch das Werk von ein Hund. Ja ja Yalli äh also es ist aus ihrer Serie Yalie. Und da gibt's Animers, gibt auch Treas zum Beispiel, es gibt auch andere Zusammensetzungen, weil es ist ja ein modulares Werk, setzt sich zusammen aus Oktogonen, die miteinander verbunden sind, Keramiken, die ganz unterschiedliche Muster haben, aber durchbrochen sind und kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Netz oder Gitter, das ist es ja letztlich auch und manche kennen das jetzt vielleicht auch aus aus Indien, dass es diese diese Wende gibt, die eben durchlässig sind. Einerseits.
Es ist eine Abgrenzung, aber gleichzeitig eine Verbindung. Man kann durchschauen, aber man kann nicht alles sehen und ja, es ist im Prinzip wie unsere Wahrnehmung, die immer auch nur bruchstückhaft sein kann fragmentarisch und je nachdem, welche mal eben einnimmt, sieht man das eine und das andere eben nicht und diese Muster sind ganz unterschiedlich und sie findet die auch in unterschiedlichen Kulturkreisen, manche sind auch erfunden und von ihr selber also musste die dann wirklich an indische, solche Ornamente erinnern aber auch Muster, die wir jetzt zum Beispiel aus ähm aus dem 20 Jahrhundert kennen, Also Verbindungen in vielerlei Hinsicht, ja. Und letztlich kann man auch noch sagen, es ist,
zwar eine Abtrennung, aber es ist im Raum. Man kann ja auch drum herum gehen und es ist dann auch fragwürdig, ob das überhaupt ein anderer Raum ist, ja? Man ist ja eigentlich immer im gleichen Raum. Also passt auch super zu der Ausstellung. Finde jetzt Birgit hat da wirklich auch tolle Werke aus der Sammlung heraus gesucht, wenn du um, Moment, wo du sagst, okay, jetzt in diese Richtung geht's thematisch, dann ist es ja schon auch immer wichtig, auch da die verschiedensten Positionen, mitzunehmen. Wir wir gucken natürlich auch immer drauf, auf dass wir eben möglichst divers unterwegs sind, was die Künstlerinnen und Künstler angeht. Birgit hat's ja gerade auch schon beschrieben und da passt das einfach auch noch sehr gut mit dazu.
Was spannend ist und wo sich's auf jeden Fall lohnt, wenn man jetzt zur Art Cologne dann nächste Woche kommt, dass man auch sagt, komm, jetzt gucken wir uns die Ausstellung an, eigentlich ist es ja gar kein Stand, es ist ja wirklich ein, richtig schöne große Fläche, die auch noch was auch sehr schön ist im in dem Hallenplan nochmal speziell eingezeichnet ist, also insofern sind wir auch von dem her mit der Kooperation sehr, sehr zufrieden.
Und dieses Jahr wird's auch tatsächlich eine Sitzecke geben. Das hat mir bisher auch nicht. Es gab zwar immer Tisch, weil man ja selber auch mal hinsitzen möchte oder so, aber dieses Mal auf 240 Quadratmetern leisten wir uns das auch wirklich da eine Sitzecke, wo man wirklich verweilen kann, also da kann man auch bleiben und eine Weile entweder sich ausruhen oder einfach auch schauen, mit uns ins Gespräch kommen bei Alexandra Birken fällt mir ein, gehört zu eurem Team auch ein Restauratorinnen-Team? Nee, das sind Freie, wir arbeiten relativ viel mit freien Kolleginnen und Kollegen. Das ist einfach so, dass, So schön wie's wäre alle Gewerke sozusagen im eigenen, Haus zu haben, Rahmenbau und gerade das ganze Thema Restaurierung, aber es ist so, dass wir jeweils mit sehr, sehr langen Partnerschaften,
zusammenarbeiten, die aber natürlich auch für andere. Insbesondere die großen Museen tätig sind und insofern ist das schön, dass wir das so machen können und die natürlich dadurch auch immer noch einen anderen Blick nochmal mit einbringen. Das ist durchaus dann auch spannend zu sehen, weil sie eben grad wissen, och, da arbeiten wir ja an dem und dem schon mal oder mit der Künstlerin und mit dem Künstler haben wir schon mal das und ihr jenes begleitet, das natürlich in dem Moment, wo wo das Werkstätten sind, die hier in Stuttgart zu Hause sind, aber die eben für verschiedene Auftraggeber arbeiten, ist das auch noch mal ein besonderer Aspekt und seid ihr auf der Art Cologne auch als Sammler unterwegs? So ein bisschen ja,
Das ist allerdings weniger meine Aufgabe, sondern eben die Aufgabe, gerade auch des Fachkuratoriums. Da kommen schon manche Vorschläge auch von der Art Cologne her, dass man immer wieder auch sagt, wir haben da das und das gesehen bei der und der Galerie. Mal nachgefragt, ob das vielleicht auch noch für die Ankaufssitzung im nächsten Jahr interessant sein könnte. Kriegt einfach auch einen guten Überblick. Ja.
Ja und man kann den Kontakt zu den Galerien pflegen, auch zu den Künstlern oder Künstlerinnen, die dann da sind, die man da trifft, auch bei uns am Stand. Also das ich glaube, das hat schon viel Einfluss, also auf dieses ganze Miteinander. Es ist ein Treffpunkt, aber auch eben ein ein, ja, ein sich vernetzen und und.
Kriegen, was bietet derjenige an, diejenige? Das ist schon ganz spannend. Die Werke, über die wir gesprochen haben, sind ja auch Teil der Werke, die ihr hier ausstellt zurzeit, Wie wird denn dann mit den Leerstellen umgegangen? Ach, wir haben einfach vor, dass wir jetzt ist ja eigentlich auch ein ein schönes Zeichen, dass man sagt, hier die Werke sind für uns und für unsere Sammlung so charakteristisch und so bedeutend, dass sie jetzt zur Zeit auf der Art Cologne sind und deswegen schreiben wir das genau so hin. Da gibt's Schilder, die wir gemacht haben, wo man sagt, sie vermissen dieses Kunstwerk, In wenigen Tagen ist es wieder da, aber im Augenblick, wenn Sie's jetzt sehen wollen, kommen Sie doch zur Art Cologne. Das würde ich auch sagen. Kommen Sie zur Art Cologne
Bevor wir zur Art Cologne reisen, kommen wir doch noch mal zurück hier noch Stuttgart oder beziehungsweise nach Baden-Württemberg. Auf welche Ausstellungen oder partnerschaftlichen Verbindungen. Freut ihr euch denn hier in der nächsten Zeit? Also in der Tat sind wir jetzt relativ stark in Mannheim vertreten.
Weil Mannheim eben dieses Jubiläum mit 100 Jahren neue Sachlichkeit ja sehr groß feiert und das ist natürlich auch ein sehr sehr spannendes Projekt, das wirklich ein Museumsdirektor vor 100 Jahren den Einfall hatte, das so zu nennen. Und damit ja quasi einen ganzen Epochenbegriff, eingeführt hat, ohne dass er das natürlich ahnen konnte. Deswegen ist da eben Anita Berber hin unterwegs. Wir sind da aber auch mit zwei, drei Veranstaltungen noch mit gleichzeitig vertreten.
Haben wir in unserem Standort in Mannheim eben grade im Augenblick eine aktuelle Sonderausstellung, die war jetzt auch schon für die Öffentlichkeit, geöffnet und ist im Augenblick natürlich sehr, sehr stark auch für die Kolleginnen und Kollegen dort entsprechend zu erleben. Wir sind dann im Frühjahr.
Wieder hier in Stuttgart unterwegs. Die städtische Sammlung feiert 1hundert Jahre. Das ist das, das ist der Kernbestand des heutigen Kunstmuseum Stuttgart. Dementsprechend feiert auch das Kunstmuseum hundert Jahre, auch wenn es natürlich den Begriff Kunstmuseum erst seit 20 Jahren gibt, seitdem eben dieser Neubau am Schlossplatz hier in Stuttgart fertig ist.
Auch dort sind wir vor allen Dingen als Förderer, der Jubiläumsausstellung mit am Start die Ausstellung wird keinen Eintritt kosten, das heißt da musste man viele Förderer finden, die sozusagen diesen, Einnahmeverlust entsprechend ausgleichen und da freuen wir uns einfach drauf, da auch entsprechend mit dabei zu sein Da freue ich mich, wenn ich im Frühjahr wieder hier nach Stuttgart komme, um mir eure Ausstellungen die lange Nacht der Museen, Die findet dann auch statt. Genau, im März. Die ist dann sozusagen das nächste nach der Eröffnung der, Jubiläumsausstellung des Kunstmuseums sind wir auch noch bei der langen Nacht im Museen hier in Stuttgart, entsprechend mit dem Hauptgebäude der BW Bank am kleinen Schlossplatz, also des unmittelbaren Steinwurf vom Kunstmuseum entfernt mit vertreten. Ich freue mich drauf
Vielen vielen Dank, dass ihr mir hier so ausführlich Einblicke in eure Sammlung, in eure Partnerschaft, so Art Colone, in eure Aufgaben geschenkt habt und wir euch, dank dieser Kollaboration mit der Art Cologne euchs ein Stück weit näher kennenlernen durften. Vielen, vielen Dank. Ganz Spaß. Ja. Mir. Music.
War's für heute. Diese Folge ist eine Kollaboration mit der Art Cologne, der ersten Kunstmesse der Welt für zeitgenössische Kunst, die vom 7. bis 1. November 2024 in der Köln-Messe stattfindet, ihr wünscht euch weitere Infos über die Art Cologne, dann schaut gerne auf WWW Punkt Art Cologne Punkt DE oder Instagram at ArtColone Fair.
Die nächste Folge, die Leichtigkeit der Kunst wird kommenden Freitag veröffentlicht. Folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner Podcast, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesunde Bewertung.
Ich freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich weitere Themenvorschläge oder Gesprächspartnerinnen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von Die Leichtigkeit der Kunst nutzen oder eine E-Mail an folgende Adresse schreiben. Info at die Leichtigkeit der Kunst Punkt DE, Danke fürs Zuhören und tschüss, bis zum nächsten Mal. Deine Claudia.
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