
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 589
NFL DRAFT AWARDS: GEWINNER & VERLIERER
Donnerstag, 30. April 2026 · 1 h 53
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: linktr.ee/downsettalk.podcast +++
Verbessere deinen Online-Schutz mit einer All-in-One- Sicherheits-App! Hol dir hier ein exklusives NordVPN-Angebot + 4 Extra-Monate ➼ nordvpn.com/downsettalk Ohne Risiko dank der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie von NordVPN.
🌎 Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzt den Code talk beim Checkout vor eurer Reise. Downloadet jetzt die Saily App oder geht zu saily.com/talk ⛵
Folgt uns bei Instagram: instagram.com/downsettalk
Und Tik Tok: tiktok.com/@downsettalk
Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Willkommen zu einer neuen Folge Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und mit Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Es ist der 30. April 2026. Der NFL-Draft liegt hinter uns und wir werden das heute ganz genau besprechen. Wir verleihen heute mal wieder unsere Draft Awards.
Ich feiere das nach wie vor sehr. Wir haben, glaube ich, ich weiß gar nicht, vor zwei Jahren haben wir es umgestellt. Zwei oder drei Jahren haben wir es umgestellt. Und Gewinner und Verlierer kann halt immer so sehr so, es sind irgendwie auch Teams, dann habt ihr wahrscheinlich irgendwo überall schon mal gehört, ja, die hatten einen guten Draft, die vielleicht nicht so, selbst wenn unsere Perspektive hier und da anders ist.
Bei den Kategorien heute, ich habe es jetzt wieder gedacht, als ich die Folge vorbereitet habe, hat richtig Bock gemacht, weil es auch jetzt für mich, der jetzt ja, ich meine, ich habe zwölf Stunden lang Draftgrades geschrieben und keine Ahnung, was alles gemacht, waren es trotzdem noch mal andere Gedankengänge und andere Gedankenanstöße.
Ist auf jeden Fall eine meiner Lieblingsfolgen. Wir haben schon einen Post-Draft Q&A gemacht. Und zwar exklusiv bei RTL Plus. Da haben wir eure Fragen beantwortet, die euch auf dem Herzen lagen. Hört da gerne mal rein. Wie gesagt, exklusiv bei RTL Plus, aber für alle kostenlos zugänglich. Und Stichwort Frage zum Draft.
Quick Question So eine hat nämlich auch Schmitzer gestellt und mit der starten wir in die heutige Folge Was war euer Late-Round-Stil des Drafts? Ich meine, das könnte auch ein Award sein, wir sprechen auch über einige, deswegen, ich lasse hier auch mal bewusst welche weg, weil ich weiß, dass wir sie später noch thematisieren werden, weil ich sie noch an anderer Stelle dabei habe und deshalb, gibt es hier eher so ein Callback.
Ich weiß nicht mehr zu welcher Folge. Wir haben letzte Woche irgendwann über folgenden Spieler gesprochen. Und zwar über Ua Bernhard. Oh, ja, stimmt. Der nigerianische Spieler, der über das International Pathway Program in den Draft gekommen ist. Der Typ, der ein wirklich peak athletischer Freak ist, noch keinen Snap organisierten Football gespielt hat und jetzt tatsächlich gedraftet wurde.
Also es ist generell eine verrückte Story, eine geile Story. Siebte Runde zwar erst, aber hey, er wurde gedraftet. Er ist das rohste aller rohen Prospects wahrscheinlich, die es so gibt, aber er hat halt den perfekten Landingspot erwischt. Weil wenn du dir überlegst, okay, irgendwie ein super rohes, krass athletisches Talent, wo soll der landen oder wo kann man sich den vorstellen?
Und wenn es ein Team gibt, wo man zumindest sicher sein kann, dass wenn es da nicht funktioniert, dann wird es wahrscheinlich nirgends funktionieren. Er ist am Ende bei den Philadelphia Eagles gelandet, was ja auch das Team ist, das Jordan Mailata gedraftet hat. Ja, ein bisschen was anderes, ich weiß, aber das gleiche Programm.
Ja, aber nicht so viel anders, ehrlicherweise. Ich meine, der hatte auch kein Football gespielt davor. Also klar, der hat Rugby gespielt. Kann man sagen, ist natürlich eine gewisse Überschneidung vielleicht da. Gerade für die Position ist es eine gewisse Überschneidung. Aber trotzdem, von Rugby zu Left Tackle ist halt schon nochmal eine andere Geschichte.
Und Bernhard, ja, also ich würde vielleicht die Niners noch reinwerfen. Also wenn du jetzt sagst, spezifisch Defensive Line Prospects, die Niners sind natürlich auch eines der besten Teams, wenn es darum geht, Defensive Linemen zu entwickeln oder auch manchmal die Karrieren von Defensive Linemen nochmal zu retten.
Aber viel besser hätte es nicht laufen können. Und jetzt bin ich auch super gespannt, was daraus wird. Es ist einfach eine Story, die ich jetzt verfolgen werde. Kurz vor dem Draft irgendwie ging das so rum. Man hat da irgendwie so die athletischen, Werte gesehen, die 6% Körperfett und dann natürlich die Werte, wie er getestet hat, die komplett crazy waren.
Aber der hat noch einen ganz weiten Weg vor sich und den werden wir jetzt halt einfach auch verfolgen. Aber für mich, ich bin ein bisschen pragmatisch davor gegangen und hab sogar so einen leichten Fantasy-Touch mit drin, im Late-Down-Stil. Mein Late-Down-Stil ist Cade Ron Allen, der Penn-State-Running-Back, den die Commanders in der sechsten Runde gedraftet haben.
Ich mochte den eigentlich, ich kenne es, einer der wenigen Running-Backs, die später gedraftet wurden, als ich's gedacht hätte. High-Floor-Runner, superkompakt, gute Vision, smart, geht gut durch enge Räume, richtig gut zwischen den Tackles. Unfassbar produktiv gewesen. der verlässt ja Penn State mit dem Career-Rushing-Rekord über 4000 Yards für Penn State.
Ich mochte den für diese Rolle echt gerne. Ich hätte den auch in der vierten Runde genommen, Commanders Draften in der sechsten. Und wenn ich dann das Backfield angucke, du hast Jacory Kroski-Meritt, Rashard White und Jerome Ford. Ich finde, es gibt einen Case dafür, dass Cajon Allen sich als Between-the-Tackles-Runner eine Rolle in diesem Backfield erarbeitet.
Und wenn er das kann, dann hast du hier natürlich einen richtig, richtig guten Pick gelandet. Ja, ich war jetzt nicht der größte Fan von dem Spieler. Gleichzeitig muss ich sagen, ich glaube, ich hatte dem eine frühe vierte Runde gegeben oder so was. Dementsprechend ist es dann gut, ihn zwei Runden später zu bekommen. Ja.
Es gibt definitiv, über ein, zwei Running Backs werden wir noch an anderer Stelle sprechen, aber das war unsere Quick Question zu den Late-Round-Steals. Alle anderen Awards gibt es gleich, dazwischen aber noch die News. Ja, wir kommen zurück zu den Philadelphia Eagles und die haben mal wieder was für ihre Edge-Position gemacht und haben Jonathan Greenard von den Vikings getradet oder airtradet. Genau, das ist während Tag 2 des Drafts passiert.
Der Preis war ein Drittrunden-Pick dieses Jahr. Das war die 98 overall. Und ein Drittrunden-Pick nächstes Jahr. Also Vikings kriegen immerhin noch einen 2027er-Pick, den ja GMs nur sehr ungern rausgetradet haben, weil wir nächstes Jahr eine sehr, sehr starke Draftklasse erwarten. Granat bekommt von den Eagles auch gleich einen neuen Vierjahresvertrag. 100 Millionen Dollar.
Der Interims-GM der Vikings, die haben ja gerade keinen, also keinen richtigen GM, der hat offen drüber gesprochen, okay, das ist ein Trade, den sie aus Cap-Gründen im Endeffekt machen. Und, äh, ja, Minnesota ist da einigermaßen eng geschnürt, ne, was so Salary Cap angeht. Aber ist jetzt nicht so, dass der Cap da auf Jahre hin verbaut wäre.
Also man hätte das vielleicht auch hinbekommen können. Und das wissen wir letztlich einfach nicht, was diese gesamte Interims-GM-Nummer, wie sich das auf solche Entscheidungen auswirkt. Und klar, den Vertrag irgendwie müssen wir mit einberechnen. Aber unterm Strich kriegen die Vikings da in puncto Value sowas wie ein Late-Second-Round-Pick in der Range, Early-Third-Round-Pick.
Und das ist dann halt schon, finde ich, dünn für einen Spieler wie Granat, wo wir einfach wissen, du kriegst einen wirklich etablierten Edge-Rusher für die Eagles. Das ist perfekt, weil das ist genau der Spieler, der ihn gefiltert. Ja, ich habe da eigentlich nichts weiter hinzuzufügen. Es ist irgendwie auch wieder so ein typischer Eagles-D-Line-Move, der in ein, zwei Jahren oder wahrscheinlich schon nächste Saison sehr gut aussehen könnte.
Und der Need, da auf dieser Position etwas zu tun, war ja auf jeden Fall gegeben. Und sie haben ja im Draft ansonsten auch die Position nicht weiter adressiert. Also ich meine, das war während des Drafts. Genau, genau. Das ging auch so drei Tage lang rum, dass es vielleicht diesen Trade geben wird. Insofern war das wahrscheinlich irgendwie in der Mache.
Aber ja, der Need war da. Wir dachten ja eigentlich, ich weiß nur, als wir irgendwann Januar, Februar dann, eher Februar wahrscheinlich, über so Free-Agency-Themen gesprochen haben, dass wir eher eigentlich gedacht haben, Jalen Phillips kriegt einen neuen Vertrag in Philly, dass sie den nicht gehen lassen.
Der ist als Free-Agent gegangen. Sprich, Edge war einfach auch ein Thema. Stichwort Edge war auch ein Thema bei den New Orleans Saints. Die haben ansonsten glaube ich ja auch nicht viel gemacht auf der Position, aber auch die haben sich einen neuen Passrusher geholt und zwar per Trade, nämlich Tyree Wilson, ein ehemaliger sehr früher Picker.
Ja, so das Wasser auf das Excitement nach so einem Draft, wenn man dann sieht, dass ein ehemaliger Top-Ten-Pick dann drei Jahre später für einen Siebt-Runden-Pick gegen Fünft-Runden-Pick-Tausch getradet wird. Also sehr wenig Trade-Value. Klar, Tyree Wilson wurde nicht das, was man sich erhofft hat. Er passt aber, finde ich, schon wieder in die Saints-Defense rein.
So ein großer, langer, schwerer Edge-Dates. Gerade als Pass-Rusher wurde er natürlich nicht das, was man sich erhofft hat. Aber du kriegst einen soliden Run-Defender, denke ich, in Brenton Staley's Defense, die gute Run-Defender an der Line of Scrimmage auch einfach braucht, damit sie in ihren leichten Boxen spielen kann.
Mein Bitter ist, ich hab noch mal geguckt, weißt du noch, wer die fünf Spieler nach Tyree Wilson waren in dem Draft? Also die fünf Spieler, die danach gedraftet wurden in der Reihenfolge? Nee, aus dem Kopf nicht. Ich weiß aber, dass wir, also wir haben beide, glaube ich, diesen Pick massivst kritisiert.
Ja, war halt Risiko. War halt hohes, hohes Risiko dabei. Ich glaube, du musst jetzt noch einen Ticken mehr. Ich war ja wirklich gar kein Fan von diesem Spieler. Das war einer dieser Spieler, die halt wenig Production im College vorweisen konnten, aber athletisch alle Tools mitgebracht haben. Ich glaube, da bin ich tendenziell immer noch mal skeptischer, was die Position zumindest angeht. Und ich fand den Pick schon damals grausam.
Aber ja, erhelle mich, welche hervorragenden Spieler sind da nachgegangen? Die nächsten fünf Picks waren B. John Robinson, Jalen Carter, Daniel Wright, Peter Skoronski, Jameer Gibbs. Also zwei der besten Running Backs der NFL, zwei Starting Offensive Linemen und einer der drei, vier besten Defensive Tackle.
Gut, bei Jalen Carter gab es Gründe, dafür, dass es so spät ging, aber ja, das tut weh. Aber ich hätte lieber einen Spieler wie Jalen Carter mit seinen Fragezeichen gedraftet, als Tyree Wilson mit einer ganz anderen Form von Fragezeichen. Ja, fair. Ja, die Raiders im Nachhinein wahrscheinlich auch. Das waren die News.
Wir kommen zu unseren Draft Awards. Der NFL Draft. Ich glaube, wir freuen uns beide sehr auf diese Folge und auf diese Awards. Die meisten Awards kommen ja, glaube ich, auch, oder vielleicht sogar alle von euch, oder? Von der Community. Es sind mehrere Community dabei, über die Jahre, genau. Die haben sich so gesammelt.
Ich meine, wir hatten, glaube ich, irgendwann mal so ein Gerüst entworfen. Aber dann viele von euch haben über die Jahre Awards hier eingestreut. Und du hast aber noch mal ein bisschen was angepasst für dieses Jahr. Ja, ich meine, es gibt ein, zwei Awards, die in manchen Jahren halt mehr Sinn ergeben als in anderen.
Wir haben zum Beispiel einen spezifischen Quarterback-Award, der halt jetzt in diesem Draft vielleicht nicht ganz so viel Sinn ergibt, weil also der Award geht ja so in die Richtung, meistens schlagen weniger Quarterback ein als gedacht, welche schlagen nicht ein in einem Draft. Wäre dieses Jahr, glaube ich, so ein bisschen, ja, ein bisschen lame gewesen und über Ty Simpsons sprechen wir mit Sicherheit später noch.
Also ein, zwei Kleinigkeiten angepasst an diese Draftklasse und auch ein bisschen was noch dazu, dann dafür hin, dazugefügt, um Awards zu haben, die vielleicht so eine generelle Meinung von uns jeweils nochmal ermöglichen. Ja, und so hast du einfach auch eine gewisse Varianz mit drin. Man spricht über Teams, über die man vielleicht so als in einer klassischen Gewinner-Verlierer-Folge gar nicht gesprochen hätte, weil, ja, eine ganze Draft-Klasse dann irgendwie zu beurteilen ist was anderes als vielleicht ein Pick.
Und da habe ich ein perfektes Beispiel bei einem Award mit dabei, wo ich die Draft-Klasse an sich überhaupt nicht mag, aber einen Pick trotzdem super fand. Ja, habe ich auch einen. Und ja, so kriegt man da einfach ein besseres Gesamtbild, finde ich, hin. Und wir haben sehr schöne Awards dabei. Erinnere mich dran, dass ich dir ganz am Ende noch einen Spontan-Award hinwerfe, wo ich mir sicher bin, dass du eine Antwort drauf findest, aber Ich versuche, dran zu denken.
Ja, ich hab's mir notiert. Sehr gut. Also, wenn ich jetzt nicht dran denke, dann ist alles verloren. Der Players-Only-Award, mit dem starten wir. Der Players-Only-Award bedeutet also, unabhängig von Strategie, einem Trade, Anzahl der Picks und so weiter. Welcher Draft hat uns am besten gefallen? Einfach nur gemessen daran, welche Spieler hat das Team gepickt.
Und ich habe da eigentlich eine klare Nummer 1. Die haben wir auch schon nach der ersten Runde gesprochen. Das wurde dann nur noch bestärkt. Ich werde dieses Team aber trotzdem hier nicht erwähnen. Okay. Weil ich das an anderer Stelle auch noch haben möchte. Ich möchte ein bisschen mehr Abwechslung drin haben.
Und ich könnte aber, oder ich befürchte, dass wir vielleicht sogar das gleiche Team dann letztendlich hier haben. Nämlich die Kansas City Chiefs. Mhm. Die Chiefs sind für mich ... Also ist es das Team, was du jetzt nicht nennen willst? Doch, doch. Das nenne ich. Obwohl ein Spieler dabei ist, der ganz klar dein Maiger ist.
Ja, mehrere in dem Fall tatsächlich. Das macht die Chiefs für mich so hoch. Bei Manzuri Lane, gut, da waren wir beide super hoch, aber da war ich auch vom Big Board her höher, als jeder andere. Ich hatte den dann vier. Ich hab den nirgendwo so hoch gesehen. Außer bei mir, aber das konntest du nicht sehen, weil ich hab mein Dickword nie veröffentlicht. Der hatte ihn dann drei, ja.
Peter Woods war ich auch höher als fast jeder andere. Den hatte ich dann 22 overall gerankt und da gibt's ein paar, so, da passt nicht in ihr. Scheme ist jetzt nicht so der, der irgendwie zwei Blocker beschäftigt, aber halt ein explosiver Pass. Und R. Mason Thomas war ich ziemlich sicher höher als jeder andere.
Das war für mich ein Top-30-Spieler, den sie dann an 40 gedraftet haben. Also die ersten drei Picks auf für mich wirklich Home-Round-Picks. Ich mag spezifisch auch so die Gedankengänge, die man da erkennt. So gerade Woods und Thomas, der bewusste Versuch, nicht weiter die gleichen Prototypen für die Defensive Line zu holen, sondern eben mehr Explosivität, mehr Speed reinzupacken.
Das haben sie ja letztes Jahr schon mit Oma Norman Lott versucht oder auch gemacht. Die hat sich dann halt verletzt. Aber diese Front jetzt mit Woods, der idealerweise auch dann in ein, zwei Jahren vielleicht dein Chris-Jones-Nachfolger ist, Mit R. Mason Thomas, diesen Pass-Rusher-Typ hatten sie gar nicht bisher, haben die so viel mehr Qualitäten mit drin.
Und dann, ich meine, also dann auch noch hinten raus, das würde schon reichen für mich. Ja, aber da komme ich ins Spiel. Genau, da kommen dann mehr noch deine Spieler. Da mochte ich wirklich die gesamte Draft-Klasse. Genau, also ich gehe, also man zu den Lane müssen wir nicht drüber sprechen. Peter Woods, das, was ich gesehen habe, mochte ich auch. R. Mason Thomas ist dein Spieler, auf jeden Fall, da warst du deutlich höher als ich.
Aber wir haben ja unsere MyGuys hier in der letzten Folge Donnerstag genannt. Und für mich mein offensiver MyGuy war Emmett Johnson. Emmett Johnson war einer meiner absoluten Lieblingsspieler in dieser Draftklasse. Er war mein Nummer 2 Running Back. Ich hätte ihn Ende Runde 2 gedraftet. Sie draften ihn Runde 5.
Ey, wenn da irgendwas im Backfield passiert und Emmett Johnson muss übernehmen. Ich bin da so gespannt drauf. Selbst wenn er nicht übernehmen muss, ich finde ... Er und Kenneth Walker ergänzen sich eigentlich perfekt. Das stimmt, ja. Das ist so ein bisschen Charbonnet-Kenneth-Walker, finde ich. Weil du hast mit Emma Johnson, der natürlich nicht diesen Top-Speed hat, aber ein richtig konstanter Runner einfach ist, Down-for-Down.
Was jetzt vielleicht nicht unbedingt die Stärke von Kenneth Walker ist, auch wenn er da in den Playoffs ziemlich gut aussah. Aber ich glaube, Walker würde auch weiterhin davon profitieren, wenn er eben jetzt nicht 250 Carries auf einmal kriegt, sondern dass du es weiter so ein bisschen dosieren kannst.
Und dass die beide eine Rolle haben. Das würde mich nicht überraschen, weil sie haben schon für dich sehr ... Und das ist schon sehr klar so das ergänzende Piece zu Kenneth Walker für das Backfield. Ja, und die haben das komplette Backfield umgestellt. Ich meine, da sind sämtliche Verträge eigentlich ausgelaufen.
Der kann halt legit einfach die Nummer zwei werden in diesem Backfield. Ja, sehe ich auch. Also, wenn ich heute eine Prediction abgeben müsste, hätte ich da, glaube ich, keinen höher. Also, außer natürlich Walker als ihn. Ja. Und dann, vor allem der letzte Pick noch mal. Also, da war ich ein bisschen schockiert generell, wie weit dieser Spieler gefallen ist.
Aber da gibt es eine Begründung dafür. Ich weiß nicht, ob du die mittlerweile gesehen hast. Die kam so nach dem Draft raus. Ja, erzähl ruhig. Ich meine, der hat ja diese Rückengeschichte. Garrett Nassmeyer muss man dazu sagen. Genau, Garrett Nassmeyer. Der hat ja diese Zyste irgendwie am Rücken, die auf irgendwie einen Nerv klemmt und so weiter. Das ist die eine Sache.
Aber das Problem, warum er wohl fällt, ist eine potenziell längerfristige Kniesache. Also er hat wohl eine ähnliche Geschichte wie das, was wir mit, wie hieß er jetzt wieder? German McCoy, genau. German McCoy hatten, also der Corner, der auch im Draft gefallen ist, wo so eine längerfristige Kniesache vielleicht ist, die eventuell seine Karriere auch beeinflussen könnte.
Nicht eins zu eins das Gleiche, aber so eine Prognose in die Richtung. Und deswegen ist Nassmeyer wohl so gefallen. Genau, das hatte ich danach auch mitbekommen. Trotzdem denke ich mir so, okay, also das ist jetzt kein Spieler ... Wo ich jetzt zum Beispiel deutlich höher war als der Konsens. Ich hatte ihn noch mal höher, weil ich hatte ihn über Ty Simpson rein sportlich gesehen.
Klar, wenn es da diese Fragezeichen gibt, dann ist es verständlich, dass er später geht. Aber der war ja einer der letzten Spieler, der gepickt wurde in diesem Draft. Das ist viel später als gedacht. Das ist ja nicht nur, das ist ja, auch Konsens hatte, denke ich, ich glaube, Runde drei oder so. Genau.
Und ja, dann ist das halt mein Nummer zwei Quarterback, der da jetzt leider in ein Team gekommen ist. Und das, finde ich, passt dann auch perfekt für diesen Award, wo es nur um Players Only gibt. Weil sowohl für, also Emmett Johnson, klar, hat es jetzt gar nicht so schlecht erwischt. Trotzdem gäbe es ein, zwei Teams, wo die Chance vielleicht sogar noch eine größere Rolle irgendwie zu übernehmen.
Also die Teams hätte es ja durchaus gegeben, wo es halt keinen Kenneth Walker gibt, der gerade frisch geholt wurde für viel Geld. Und Garret Nassmeier hat es halt auch super bitter erwischt. Trotzdem mag ich ja den Pick, weil der Spieler mir so gut gefallen hat. Weil, ich meine, die haben Justin Fields geholt.
Patrick Mahomes fällt zwar noch aus, aber wahrscheinlich wird Justin Fields jetzt erstmal spielen und wer weiß, ob Garrett Nassmeyer überhaupt den Roster schafft. Also deswegen nicht optimaler Landing-Spot, weil noch nicht mal die Backup-Rolle irgendwie halbwegs garantiert ist. Für einen Siebtrunden-Pick ist sowieso gar nichts garantiert, aber auch da hätte es Teams gegeben, wo die Chance, glaube ich, größer gewesen wäre.
Wobei ich sage auch, wenn er fit ist, also wenn er fit ist, ist das eine Frage. Also als Backup, ich weiß nicht, ob ich ihn nicht sogar lieber hätte als Justin Fields für so eine du musst mal ein Spiel machen und 20 Pässe anbringen Rolle. Nicht jetzt heute, aber wenn wir jetzt mal so in zwei, drei Jahren das Fenster denken.
Ja, ich hoffe, wir sehen ihn irgendwann. Früh oder später. Ja, Preseason bestimmt. Nee, ich meine richtig NFL. Ja gut, fair. Das vielleicht dieses Jahr eher nicht. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass wenn der jetzt sagen wir mal, er bleibt fit und dann spielt er so eine solide Preseason, Dann ist er als Nummer-3-Quarterback irgendwie dabei.
Vielleicht nicht active am Gameday. Wobei wir ja auch gar nicht wissen, wann Mahomes fit ist. Also vielleicht ist auch Fields Woche 1 der Starter. Und Nasmeier der Backup, das kann ja durchaus auch sein. Und dann aber, dass der eventuell für die nächsten 3-4 Jahre der Backup in Kansas City ist. Der Michael Panics Award ist hier die nächste Kategorie.
Erklärt sich von selbst die größte Überraschung im Draft. Und die letzten, also vor allem letztes Jahr, gab es jetzt nicht so die perfekte Parallele. Weil Michael Penix steht natürlich noch mal, das ist irgendwie noch mal was Besonderes, vor allem, wenn es halt ein Quarterback ist. Aber dieses Jahr gab es einen Quarterback, der ganz überraschend vom Board gegangen ist.
Vor allem, dass das Team einen Quarterback gepickt hat. Ich bin nicht dran vorbeigekommen, hier Ty Simpson zu den Rams. Also die mit Abstand, für mich persönlich, mit Abstand größte Überraschung zu nehmen. Es ist die größte Überraschung. Ich habe eine Alternative noch, weil wir das Thema natürlich auch schon viel besprochen haben. Es ist halt so ...
Strategisch? Ich muss aber nochmal darauf zu sprechen kommen, weil wir haben ja schon nach der ersten Runde darüber diskutiert, da war ich persönlich, also ich war von Anfang an sehr kritisch, hab's dann irgendwo auch nachvollziehen können, strategisch. Ich hab wirklich viel darüber nachgedacht. Und generell dann über den gesamten Draft der Rams, darüber haben wir jetzt noch nicht so in der Form gesprochen und das kann man ja noch dann anschließend tun.
Das war's nicht, in meinen Augen. Der Draft war es nicht und das fängt an bei Ty Simpson, weil für mich ist das halt einfach kein kohärentes Auftreten, das ist kein roter Faden in der Gesamtstrategie. Wenn du die letzten zwei Off-Seasons, also bisher diese und die letztes Jahr, wirklich komplett auf Winnow gehst, versuchst das Maximum irgendwie, den Kader an das Leistungsmaximum sozusagen zu bringen, für jetzt, für die anstehende Saison.
Und dann holst du einen Quarterback für die Zukunft, der ja dazu auch noch super roh ist, super unerfahren ist. Der war ein Jahr Starter auf College-Level. Und klar, wenn sich Stafford verletzt und dann schmeißt du Ty Simpson rein. Oder Matthew Stafford beendet seine Karriere nach dieser Saison und dann ist Ty Simpson da. Toll, gar keine Frage.
Wer weiß, ob du demnächst noch mal so früh pickst und die Chance hast, überhaupt einen der besseren Quarterbacks in einer Draftklasse zu nehmen. Alles verständlich. Und für mich trotzdem keine gute Entscheidung. Also ich sage, es kann natürlich eine hohe Chance sein, dass wir in Woche 12 hier sitzen und sagen ...
Ja, so ein McKay Lemon oder ein Kenyon Sadiq oder ein Ruben Bain, der würde jetzt schon mehr helfen irgendwie. Kann natürlich auch sein, dass sich Stafford in Woche 8 verletzt und wir sagen, war doch ein gutes Investment, da irgendwie Ty Simpsons zu nehmen. Das Problem für mich ist einfach fast noch mehr als der Pick selbst.
Also dass sie einen Quarterback für die Zukunft nehmen, war überraschend. Aber es gibt strategische Gründe, wie man das begründen kann. Mich wundert es halt fast noch mehr, dass sie bei Ty Simpsons so hoch sind. Einfach weil er eben nicht diese athletische, physische Upside hat. Dieses der schmale Frame, Verletzungen gehabt letztes Jahr, wenige Starts, schwierige Kombination.
Er ist smart, er liest das Feld gut. Ich fand ihn in der Hinsicht in Teilen seines Spiels besser als Mendoza zum Beispiel. Und vielleicht wird er halt wirklich so ein Quarterback, der davon lebt, dass er super smart und super spielintelligent ist. Aber diese Art Quarterback, so Drew Brees ist ja so das Aushängeschild dafür, das passiert ja nur mit sehr, sehr, sehr viel Spielpraxis.
Und Spielpraxis ist das, was Ty Simpson, sofern nichts sehr schief geht, erst mal nicht bekommt bei den Rams. Deswegen ist er noch mal ... Also wenn jetzt die Rams irgendwie. Sagen wir, die hätten mit da an 13 einen der Playmaker gedraftet und dann hätten sie vielleicht überraschend hoch einen Drew Aller oder so bei jemandem gepickt.
Dann hätte ich gesagt, okay, die Upside ist da, das ist aber ein Spieler, der nur entwickeln muss, hätte irgendwie mehr Sinn ergeben. Offensichtlich waren sie bei Ty Simpson sehr, sehr, sehr, sehr hoch und sehen den als den Quarterback der Zukunft. Ich finde es aber trotzdem halt kurios, dass sie auf so einem Quarterback wieder landen, weil es eigentlich die Kategorie Quarterback ist, von der sie weggehen wollten und weggegangen sind mit dem Goff für Stafford-Trade dann damals.
Ja, und wenn du dann sowas machst, dann musst du Sean McVay vorher vielleicht nochmal ein paar Schauspielstunden nehmen lassen, dass er das zumindest ansatzweise auch verkaufen kann, dass das wirklich eine Konsensentscheidung intern war. Also ich glaube nicht, dass Sean McVay das nicht wollte, weil das würde komplett allem widersprechen, was wir über diese Franchise und auch über dieses Front Office in Zusammenarbeit mit dem Coaching-Staff wissen aus den vergangenen Jahren, weil die arbeiten eigentlich sehr gut zusammen, Hand in Hand.
Aber, also keine Ahnung, vielleicht hatte Sean McVay auch einen schlechten Tag. Gab ja diese Pressekonferenz, über die wir schon gesprochen haben. Dann ist ja aber auch noch das Telefonat rumgegangen. Und das war wirklich mein absolutes Highlight. Wie Ty Simpson am Telefon sagt, let's make history together.
Und Sean McVay wirklich ganz trocken. Keinen Bock drauf. Yeah. Und dann sich irgendeine Floskel aus den Fingern zieht. Ja, war das unangenehm. Wow. Nach allem, was wir ja wissen, kommt der Impuls Richtung Ty Simpson mehr von Sneed, dem GM, der da auch Connections zu der Family hat und den schon länger kennt und so weiter und so fort. Der Impuls kam wohl von da.
Ich bin voll bei dir. Also die würden keinen Quarterback in Runde 1 draften, bei dem Sean McVay nicht voll an Bord ist. Was ja aber nicht heißen muss, dass McVay nicht A, vielleicht lieber trotzdem was anderes gemacht hätte mit dem Pick. Und B, wir einfach hier eine Situation haben, wo der Head Coach und der Quarterback, also Matt Stafford, meine ich jetzt damit, unfassbar eine unfassbar enge Connection zu haben scheinen.
Sprich, ich vermute, also wir wissen ja, dass die Rams Stafford dann auch irgendwie einen Tag vorher oder wann, also auf jeden Fall vor dem Pick in Kenntnis gesetzt haben, dass sie planen, einen Quarterback zu draften. Ich vermute, das war jetzt auch kein Gespräch, das McVay mega geil fand, das Stafford mitzuteilen. Das kommt da wahrscheinlich auch noch mit dazu.
Nochmal, die werden den nicht draften, wenn McVay nicht an Bord ist. Aber es muss ja nicht heißen, dass es deswegen seine bevorzugte Wahl war. Genau, aber seine bevorzugte Wahl wäre jemand gewesen, da bin ich mir ziemlich sicher, der eher dafür sorgt, dass man das Maximum aus der kommenden Saison rausholt. Und da bin ich wieder bei dem alten Thema.
Also ja, das ist natürlich alles ganz schön, schon mal in die Zukunft planen und was passiert nach Matthew Stafford. Aber geht es da in der NFL darum? Geht es nicht, gerade für ein Win-Now-Team, und das sind die Rams, geht es nicht eher darum ... Alles darauf zu setzen, jetzt in den Superbowl nochmal zu kommen mit Stafford, der vielleicht seine letzte Saison erlebt, mit Sean McVay, der schon vor ein paar Jahren nach dem Superbowl-Titel mit Rücktrittsgedanken zumindest beschäftigt war, zumindest nach allem, was man so gehört hat.
Geht es nicht eher darum, es bringt dir doch nichts in der NFL, Jahr für Jahr in die Playoffs zu kommen und Jahr für Jahr ganz gut abzuschneiden, weil es gibt keine irgendwie leistungsbezogene Verteilung von TV-Geldern oder Sonstiges. Richtig. Es geht doch darum, am Ende diesen verdammten Ring zu gewinnen.
Ja, und ich finde vor allem den Punkt, den du gerade noch so am Anfang im Nebensatz gesagt hattest, selbst wenn wir den Ty Simpsons Pick mal so ein bisschen separat betrachten, sie hätten halt finde ich mit den Picks danach auch immer noch deutlich mehr machen können, um Impact-Spieler für jetzt zu finden.
Also, dass sie dann den vierten Tidant dann da irgendwie halt draften mit dem nächsten Pick statt. Da waren echt auch noch gute Receiver auf dem Board. Du hättest da auch einen Wide Receiver picken können. Das ist halt so ein bisschen das, wo ich sage, selbst der Ty Simpson-Pick für sich betrachtet, Quarterback, ich werde jetzt nie ein Team bashen.
Das vielleicht für den Quarterback in dem Alter mit der Verletzungshistorie, die Stafford hat, vorsorgt. Nochmal, da gibt es Nuancen und so, aber da wäre jetzt nicht kategorisch sagen, furchtbar. Aber dass sie dann eben mit dem Pick 2 und auch mit dem nächsten Pick dann danach eher so Spieler für die zweite, dritte Reihe irgendwie nehmen, das fand ich halt dann echt nicht ideal.
Ja, es müsste schon eher der Jordan Love Award sein, weil da gibt es halt ja deutlich mehr Parallelen noch. Du hast einen MVP Level Quarterback, der allerdings in einem hohen Alter ist, bei Stafford auch noch die Verletzungen natürlich eine große Rolle spielen. Und wenn ich es damals bei den Packers kritisiert habe, dann muss ich sie jetzt auch irgendwo kritisieren. Natürlich lernt man auch in gewisser Weise dazu und Jordan Love ist ja auch ein Beispiel.
Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Also zum einen haben sie perfekt vorgesorgt, weil sie haben jetzt wieder einen guten Quarterback. Gleichzeitig ist es eines der größten What-ifs der letzten Jahre. Was wäre gewesen, wenn die Packers da einen offensiven Playmaker gedraftet hätten? Wären sie dann vielleicht noch mal in den Superbowl gekommen mit einem Quarterback, der MVP-Level gespielt hat mit Aaron Rodgers und nicht mit Jordan Love, wo sie dann halt den Pick irgendwie ein paar Jahre, wo der Pick ein paar Jahre keinen Impact hatte.
Das kann man schon argumentieren. Gleichzeitig, der große Unterschied für mich ist hier, dass die Rams deutlich weniger dringende Needs haben oder hatten zu dem Zeitpunkt als die Packers im Vergleich. Weil die Packers hatten ... Das stimmt, wobei wir ja bei Playmaker letztlich. Über einen 33-jährigen Davante Adams sprechen.
Und falls mit dem irgendwas sein sollte, der hat auch letztes Jahr wieder ein paar Spiele verpasst, dann hast du halt echt nicht viel, was Wide Receiver angeht, hinter Puka. Ja, du hast auf jeden Fall jetzt ... Ich weiß nicht, wie viele Tight Ends sie jetzt im Roster haben. Fünf oder so? Ich meine, sie spielen mehr mit drei Tight Ends, glaube ich, als alle anderen in der Liga.
Aber dass du in Runde zwei dann noch einen Tight End... Ne, es sind noch ein paar mehr. Ich gucke hier gerade mal, du hast Kobe Parkinson, Tyler Higby, Terrence Ferguson, letztes Jahr Second-Round-Pick gewesen. Jetzt McClare, Second-Round-Pick dieses Jahr gewesen. Du hast aber auch noch einen Davis Allen, Fünft-Runden-Pick vor drei Jahren gewesen.
Und noch so ein paar ja, gelinde gesagt, No Names und Undrafted Free Agents hast du auch noch zwei Tight Ends geholt. Wie viele willst du haben? Plus dann danach noch einen 25 Jahre alten Offensive Tackle. Das kann halt sein, dass diese Draft-Klasse der Rams in dem Jahr, wo die. Um den Superbowl mitspielen wollen, keinerlei Impact hat. Und das ist für mich nicht der richtige Weg.
Ich hab hier eine schöne Überleitung noch, weil ich hab ja gesagt, ich hab eine Alternative noch für den Award. Also, Simpsons ist die größte Überraschung, aber der absurde Run auf Blocking Titans, finde ich, ist ein Punkt, der hier auch irgendwo reinpasst. 22 Titans wurden insgesamt gedraftet, 17 davon in den ersten 5 Runden.
Wir wussten, das ist eine tiefe Klasse. Wir wussten nicht, wie hoch dieser Run anfängt und Und wie krass Teams diese Blocker priorisieren. Und da waren natürlich auch ein paar Receiving-Titans dabei. Also Tanner Kosciol zum Beispiel, den die Jaguars in der fünften Runde dann gepickt haben. Matthew Heibner, glaube ich, oder Hipner, den die Ravens in der vierten gepickt haben, auch eher ein Receiving-Titant.
Aber der Großteil waren Titans, die entweder straight-up einfach Blocking-Titans sind oder Titans, die zumindest Inline-Blocking erfahren. Und ich meine, das ist das, wo die Liga hingeht. Wir haben das jetzt von einigen Teams gesehen. Rams sind das prominenteste Beispiel. Wir haben das aber auch schon über die letzten zwei Jahre von einigen Teams gesehen.
Ich weiß noch, dass vor zwei Jahren Arizona und Pittsburgh zum Beispiel das auch schon vermehrt gemacht haben. Das ist ein klarer Trend, ligaweit. Aber ich fand's krass, wie extrem offenbar irgendwie alle Teams drauf waren. So dachte ich, wir müssen unseren Blocking-Tightight kriegen. Okay, jetzt hat der Run angefangen, da müssen wir ihn halt in Runde drei nehmen, obwohl das eigentlich ein Spieler ist, der vielleicht eher eine Fünftrunden-Crate oder sowas haben sollte.
Also das hängt, glaube ich, mit zwei Dingen zusammen. Zum einen liegt das, glaube ich, auch irgendwo an dieser Draftklasse. Dass man schnell irgendwo in einem Bereich ist, wo man sagt, naja gut, jetzt können wir auch den Blocking-Tighthand nehmen. Du hast darüber gesprochen, wer weiß, wie tief die Boards überhaupt waren, die Draftboards der Teams bei dieser Klasse.
Und zum anderen natürlich, irgendwo ist es ja die logische Konsequenz, wenn das Run-Game wieder wertvoller, wichtiger wird in der NFL, dann werden erst mal... Die Entwicklung in der Interior Offensive Line haben wir schon gesehen. Und dann der nächste Schritt ist natürlich dann halt, gute Blocker außerhalb der Offensive Line zu haben.
Und da fängst du halt bei Titans an. Warte mal ab, wenn jetzt noch mal wieder so ein Jahr kommt, wo das Run-Game irgendwie ultra wichtig ist bei vielen erfolgreichen Teams, dann sehen wir plötzlich nächstes Jahr ganz viele Run-Blocking-Wide-Receiver irgendwie. Haben wir ja jetzt auch schon wieder ein paar gehabt. Also ich meine, der Sean Strimling, der Niners-Pick. Stimmt.
Eine seiner Kernkompetenzen ist, er ist ein guter Run-Blocker. Ja, über den sprechen wir gleich auch noch. Also, das war unser Michael Panics Award. Wir machen weiter mit dem Trevor Walker Award. Noch so ein Tool-Z-Edge-Rusher, der früh im Draft ging, sehr, sehr früh, an eins. Sprich, der Award für den größten Boom-or-Bust-Pick.
Ich lege einfach mal vor, ich könnte mir vorstellen, dass wir hier den gleichen haben. Ich habe hier zwei Optionen, aber ich finde, das sind auch nur ... Also, für mich ... Es muss ja ein früherer Pick haben. Richtig, sehr gut. Genau. Und da kommt für mich, also zwei sind da bei mir im Endeffekt in der Auswahl.
Ich hatte auch zwei, aber den anderen habe ich wiederum später nochmal. Deswegen habe ich mich hier auf einen festgelegt. Wir haben das ganze Jahr, wir haben ja auch noch ein Award zum Boom-Or-Bust-Draft sozusagen. Also welches Team hat extrem boom-Or-Bust-ig gedraftet. Und da habe ich mich dann wiederum für das andere Team entschieden.
Ich gehe hier mit Caleb Banks. Ja, ist auch mein Platz eins. als Defensive Tackle, der an 18 zu den Vikings gegangen ist. Und das ist der Inbegriff, Also nicht ganz der Inbegriff, also wenn man es mit Sean Walker vergleicht, ist es dann nochmal was anderes. Also es gibt irgendwie Toulsy-Player, die wenig Production hatten.
Gerade was D-Liner angeht. Caleb Banks ist halt vor allem, ja, sind ja Verletzungen das Thema. Der hatte ein tolles 2024er-Tape, dann aber Verletzungen, mehrfach irgendwie den Fuß gebrochen, drei Spiele letzte Saison nur gemacht. Talent-wise gehört er sicherlich in diesen Bereich. Moment, Moment, bei der Combine nochmal den Fuß gebrochen.
Stimmt, ja. Also, das ist 327 Pfund die Fetze Flyman, der mehrere Fußbrüche und ich glaube sogar 23 auch schon Probleme mit dem Fuß hatte, also Und generell Fußverletzungen, das sind halt häufig Verletzungen. Die hartnäckig sind. Also, bestes Beispiel, die immer wieder kommen, wo du immer wieder auch Probleme mit hast und das ist bei Fußverletzungen ja des Öfteren der Fall.
Ich meine, Talentwise gehört das sicherlich in diesen Bereich. Wenn der fit gewesen wäre, wäre der vielleicht sogar noch höher gegangen, keine Ahnung, aber das ist halt ein Risky-Pick, das ist ein Boom-or-Bus-Pick. Wenn der fit bleibt, toll, ja, wenn nicht, dann ist 18 ganz schön teuer gewesen. Das Ding ist halt, das Tape ist auch noch inkonstant, finde ich.
Also ich finde, die Verletzungen sind der eine Punkt und deswegen habe ich den auch im Endeffekt kaum noch wirklich in der ersten Runde gesehen. Also die allermeisten hatten den halt früher zweite Runde, was ich auch deutlich eher bei ihm gesehen hätte. Aber das Tape war halt auch super inkonstant. Also die Flashes von ihm sind herausragend.
Wenn du das aus ihm konstant rauskriegst, dann reden wir sicher über einen Top-12-Spieler in diesem Draft und dann hast du hier alles richtig gemacht. Aber es ist halt, also wenn ihr euch seine Run-Defense zum Beispiel anguckt, die Run-Defense-Snaps von Caleb Banks. Da ist alles dabei. Von der dominiert zwei Blocker zu der schießt durch eine Gap mit seinem riesigen Frame zu der wird von einem irgendeinem random Dude auf Guard einfach aus dem Play geschoben. Da ist wirklich alles dabei.
Ich fand den extrem inkonstant. Ja, die Flashes sind wirklich, wirklich der Hammer. Aber ich fand den Pick sehr, sehr riskant an der Stelle. Ich frage mich generell bei dieser Vikings-Draft-Klasse, da sind wir wieder bei dem Thema Interims-GM. Wie viel waren das einfach Picks, die die Coaches haben wollten weißt du was ich meine und wie viel hat der GM hier das letzte Wort gerade wenn die den Draft so angehen und dann halt irgendwie Brian Flores sagt den will ich haben, stellt sich dann so ein Interims-GM da sagt dann nee das machen wir nicht oder es kriegt dann halt Brian Flores einfach seinen Spieler der sagt dann im Endeffekt eventuell naja Risiko das ist jetzt nicht meine Verantwortung.
Was schert es mich, was irgendwie vielleicht, wie man in drei Jahren auf diesen Draft guckt. Ich bin ja nicht mal GM, also der wird das mit mir in Verbindung bringen. Richtig, richtig. Ja, dann würde ich sagen, ich glaube, wir haben beide den anderen Kandidaten, den gleichen Kandidaten im Kopf. Da kann ich dir sagen, der kommt später nochmal dran.
Machen wir schon weiter mit dem Cole Strange Award. Cole Strange, vor ein paar Jahren, völlig überraschend, in der ersten Runde, der Guard, der zu den Patriots gegangen ist, wo keiner mit gerechnet hat. Also, man kann sagen, der weirdeste Pick im Draft. Cold Strange war ja aber auch ein massiver Reach. Und so habe ich es dieses Jahr ausgelegt.
Weil ich habe ja auch schon gesagt, direkt nach der ersten Runde, es waren zum großen Teil ja Spieler, die in der ersten Runde gegangen sind, wo man zumindest mal drüber gesprochen hat. Eigentlich alle. Also ich hätte jetzt wirklich gesagt, ich meine viele Rutledge, Rutledge, Darian Price waren vielleicht so die, die am seltensten da genannt wurden, aber sie wurden da genannt. Also bei Price hat er Sjettle immer wieder mal gehört.
Und Rutledge war so ein Spieler, vor allem so die letzten, ich würde sagen, zehn Tage vor dem Draft, hat man das auch immer wieder mal gehört, dass der in Runde eins gehen könnte. Und das gab es ja bei Cole Strange nie. Also vor dem Draft hat kein Mensch gesagt, Cole Strange geht in Runde eins. Ich habe mich für einen Spieler in Runde zwei entschieden, wo sogar eine teambezogene ...
Also viele Teams haben ja so Fan-Seiten, nenne ich es jetzt mal. Also wo es nur um das eine Team geht, wo dann gerade rund um den Draft, ja auch die einzelnen Spieler besprochen werden und dann nach dem Draft die, die gedraftet wurden und da wurde dieser Spieler sogar mit Cole Strange in Verbindung gebracht aufgrund dieses krassen Reaches und dieses Huch, was macht der in der zweiten Runde?
Also, nur mal als kleinen Überblick. Ich rede jetzt hier über einen Spieler, der bei Mel Kuyper zum Beispiel im Big Board auf Platz 127 war. Bei Todd McShay von The Ringer auf Platz 284. PFF hatte bei ihm eine Day-3-Grade. Bleacher Report, Big Board Platz 185. Dieser Spieler ist in der zweiten Runde gegangen. Okay, ja, ich glaube, ich weiß, wer es ist. Zu den Jacksonville Jaguars.
Und zwar Tight End Nate Burgh. Borkircher, glaube ich. Borkircher, irgendwie so. Borkircher würde ich es aussprechen. Also ich sage Borkircher, klar. Wenn es den Allgäuer gibt, gibt es auch den Borkircher. Logisch. Aber die Amerikaner würden wahrscheinlich Borkircher, Kircher sagen. Irgendwie sowas. Wie auch immer, ist einer der von dir angesprochenen Blocking-Tightends, den niemand da erwartet hat, würde ich behaupten. Nie, nie, niemand.
Ein massiver Reach. Das ist ein Spieler, der hat 19 Bälle letztes Jahr gefangen, auf College-Level. Der wird hauptsächlich blocken. Und das war der erste Pick der Jaguars. Das spielt irgendwie auch noch da mit rein, sodass es einfach so ein unbefriedigender Pick war. Mal ganz davon abgesehen, dass es ein crazy Reach war, zumindest gemessen an allen Analysten-Boards.
Ich meine, das kann in der NFL anders aussehen, wenn die irgendwie Insights hatten darüber, dass irgendein Team, vielleicht die Texans, die kurze Zeit später ihren überraschenden Tight End getraftet haben, keine Ahnung. Aber weißt du, dass irgendein Team an ihm Interesse haben könnte. Trotzdem, das ist crazy hoch. Und ich glaube, niemand hat damit gerechnet, dass der in Runde 2 vom Board geht. Ich hab ein paar Takes dazu.
Bist du fein damit, wenn ich einfach meinen Reach Award hier vorziehe? Weil er ist mein Pick für diesen Award. Und dann können wir den Boardkircher einmal zu Ende machen. Ja, also wir haben noch einen anderen Award, wo es eher um das eigene Board geht, was Reaches angeht. Da hab ich einen anderen Spieler, aber ja, klar. Also das Ding ist, du hast die Punkte zum Spieler ja schon gesagt. Ich meine, das ist ein Blocking-Titon, der wird 25 kurz vor Saison starten.
Das ist jetzt auch kein abseits 20-jähriges Prospekt. Den Run haben wir schon angesprochen auf die Blocking-Titons. Ich hab mal versucht jetzt wirklich, okay, wie können wir das mit ein bisschen mehr Nuance betrachten? Weil wenn ihr irgendwo auf Social Media jetzt unterwegs wart zum Draft, jeder haut auf die Jaguars ein.
Wahrscheinlich auch zu Recht. Kein Team hat so absurd an jedem Board, am Consensus-Board, was auch immer ihr anguckt, gereacht wie die Jaguars mit fast jedem Pick. Aber wenn wir uns das Titan-Thema mal angucken also spezifisch jetzt hier Jacksonville, Jaguars sind eines der 11-Personal-Teams ligaweit spielen, haben letztes Jahr 70% 11-Personal gespielt, also mit drei Wide Receivern und nur einem Tidant.
Was ja auch Sinn ergibt, wenn wir uns die Receiver-Gruppe zum Ende der vergangenen Saison angucken, mit Parker Washington, Jacobi Myers und Brian Thomas. Und da sprechen wir ja noch gar nicht über den Travis Hunter oder was auch immer der jetzt als Receiver noch macht. Aber wenn du die drei Receiver hast, hast du ja auch einen Anreiz dafür, mehr auch die drei auf dem Platz zu haben.
Und dann hast du Brandon Strange eben als den Tidant in 11-Personal. Wenn sie in 12 Personnel waren also einen zweiten Titan draufbringen waren sie halt so eine Liga durchschnittliche Offense, das Ding ist, okay, warum sehen wir diesen Anstieg in 12 und 13 Personnel also drei Titans, weil Teams. Defenses in Base Personnel bekommen wollen, wir haben das ganze Jahr drüber gesprochen, immer wenn wir über Seattle und sowas defensiv leichte Boxes, leichtes Personnel und verteidigen trotzdem den Run gut und die Idee ist ja, wir packen zwei drei Titans drauf um zu versuchen, dass der Gegner wieder den extra Linebacker statt einen Safety oder Corner draufbringt, mehr Leute in die Box bringt.
Und dann wollen wir sie im Passing-Game attackieren können. Das Ding ist, Jacksonvilles Passing-Game letztes Jahr aus 12-Personal war nicht effizienter als ihr Passing-Game aus 11-Personal. Die meisten Teams, die gut darin sind, mit zwei Teilen rauszugehen, die sind dann viel effizienter, weil sie eben plötzlich leichtere Looks, leichtere Boxen, also schwerere Boxen in dem Fall, weniger Passverteidiger von der Defense kriegen.
Und das lag aber nicht daran, aus Jaguars Sicht, dass Defenses ihre Titans nicht als Blocker respektiert haben oder so was. Im Gegenteil, die Jaguars hatten eine der höchsten Base-Defense-Rates gegen sich, wenn sie mit zwei oder mehr Titans auf dem Platz waren. Was wiederum heißt, einen guten Blocking-Titant dann in Runde zwei zu priorisieren, ist eigentlich das Pferd von hinten aufgezornen. Das ist eigentlich falsch rum gedacht.
Und ich meine, ich mag die Idee generell nicht, jetzt so jemanden in Runde zwei zu draften. Ich habe Zweifel aber auch, was die Logik der Jaguars angeht. Und ich glaube, ich meine, die haben ja dann mit Tana Korsiol den Receiving-Titlet in Runde 5 gedraftet. Ich glaube, dass so jemand einen größeren Impact für die vielleicht sogar haben kann, weil es eigentlich mehr das ist, was sie als zweiten Titlet noch gebrauchen können.
Weil das Problem für sie war eigentlich nicht, sie kommen mit zwei Titlets raus und der Gegner, ja, respektiert es irgendwie nicht, was das Run-Game angeht oder so. Ja, aber auch so ein Team, wo man sich fragt, wie viele Titlets wollt ihr haben? Und wir werden natürlich auch noch mal auf die komplette Off-Season der Teams schauen und ich hab's schon mal an anderer Stelle gesagt, das ist nicht so, dass die Jaguars keine Baustellen haben, dass die keine Fragezeichen haben, die haben einige, wichtige Spieler verloren und haben in der Free Agency schon, in meinen Augen, viel zu wenig gemacht und jetzt so ein Draft hingelegt, boah.
Die hat halt hier einen Linebacker, Defensive Tackle, wären alles Needs gewesen, die sie hier hätten angehen können. Ja, also, weirder Draft, aber ja, Jacksonville wird nochmal ein eigenes Thema sein, für mich der Cole Strange Award und eigentlich dürfte es mich nicht so überraschen, aber irgendwie hat es mich dann doch wieder erwischt, ist der Caelan Black Pick zu den San Francisco 49ers.
Darüber sprechen wir gleich noch, Adrian. Wir sprechen über den ganzen Draft der Niners gleich noch. Okay, soll ich zwei, drei Sachen dazu sagen oder willst du es dir aufheben? Lass uns aufheben, wenn wir komplett über diesen Niners Draft sprechen. Gehe ich aber mit, gehe ich komplett mit. Ich möchte auch noch eine Honorable Mention loswerden. Den hattest du schon mal angerissen in unserem Q&A, nämlich Caden Wettchen.
Caden Wettchen. Der Retourner für die Steelers. Genau, Wide Receiver. Fair. Der selber nicht damit gerechnet hat, dass er vielleicht in Runde 4 schon von Bord geht. Deswegen war er nämlich auf dem Golfplatz. Wo sag ich? War am Golf, als ihn die Steelers angerufen haben. Ich kannte das Video zu dem Zeitpunkt noch nicht, als du davon erzählt hast.
Ich hab's mir jetzt angeguckt, das ist ja einfach großartig. Steht da auf dem Golfplatz. Und das ist natürlich auch ein Cold Strange Award, weil, wenn selbst der Spieler nicht davon ausgeht, jetzt schon gedraftet zu werden, weil er halt einer ist, der schon auf College-Level ein absoluter Gadgetspieler war und eben Returner.
Jemand erwartet nicht zwingend, dass er in der vierten Runde geht, aber auch das, finde ich, ist sinnbildlich für diese Draftklasse, wo früh, also ich hab, meine Vermutung war ja so Kicker und so, das war dann nicht der Fall, aber dass früh in so eine Richtung gegangen wird, dass Leute nach Spezialisten suchen.
Aber das wird dann halt, das waren dann die Blocking-Tightends, das waren Returner. Returner, genau. Ich find, es gibt ein paar Teams, die Patriots hab ich mir da auch aufgeschrieben, keine Ahnung, ob's daran lag, dass Mike Rabel nicht da war am dritten Drafttag, aber ich find, es gibt ein paar Teams, wo du dir so die, fast den ganzen Tag drei anguckst und denkst dir so, was um alles in der Welt ist das denn?
Ja, wir haben halt hier noch vier Picks. Ja, da picken wir halt jetzt einen. Aber ich glaube, du hast nichts da völlig richtig. Tag drei war für viele Teams mehr so eine Dart-Pfeil-Geschichte. Noch mehr als sonst dieses Jahr. Der Puka Nakura Award, a.k.a. der Pick, wo wir uns in ein, zwei Jahren fragen ...
Wie konnte der so weit fallen? Wie ist das möglich? So ein großartiger Spieler. Bei Puka Nakua ist natürlich, also klar, das Extrembeispiel ein Fünftrunden-Pick, jetzt einer der besten Receiver der Liga. Ich sage jedes Jahr, also das muss schon ein später-Pick sein. Da gehen wir immer so ein bisschen auseinander, glaube ich, wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere. Also ich finde mindestens dritte Runde. Eher später.
Ich habe extra zwei Alternativen, falls du mir wieder solche Klammern anlegen willst. Ich gehe voll auf die Zwölf. Ich bin komplett on Brand, was diesen Award angeht, weil ist er auch ein Wide Receiver, der in Runde 6 ging, also noch später als Bukanakura. Und ein Rams-Pick ist. Oh, den hab ich mir sogar auch als Option aufgeschrieben. Sehr gut. Stark.
Denn die Rams haben in Runde 6, und das ist das, was ich meinte, den Pick find ich super. Die meisten anderen der Rams nicht. Sie haben mit dem mit diesem Pick den den Wide Receiver Nummer 31 in diesem Draft vom Board genommen. 31! 30 Receiver sind vor ihm gegangen. Vor CJ Daniels, Und wie gesagt, ich bin kein Fan von diesem ganzen Rams-Draft, aber dieser Pick hat mir sehr gut gefallen, weil, wenn ihr euch daran erinnert, wir haben ja über den Spieler in der Wide Receiver-Folge gesprochen.
Das ist ein Spieler, der schon jetzt eine super spannende Geschichte hinter sich hat. Der war ein Zwei-Star-Recruit aus der Highschool, hatte kaum Interessenten, kaum College waren irgendwie da interessiert, war bei Liberty, hat da vier Jahre gespielt und dann ein Jahr LSU, dann noch ein Jahr Miami, also sechs Jahre College-Football hinter sich, hat sich sukzessive gesteigert, hat sich überhaupt in diese Position gebracht.
Ich hätte nicht gedacht, dass er so spät geht, aber es freut mich dann mit der Hintergrundgeschichte, dass er überhaupt gedraftet wird und ich finde halt, der bringt solide Maße für einen Outside-Receiver mit. Der hat mir richtig gut auf Tape gefallen. Also da war vor allem bei mir immer die Notiz so die zweite Phase, der Route, wo er ein richtig großes Repertoire an Moves hat, an Fakes, an Breaks und wirklich sehr gut regelmäßig da war innerhalb einer Route, als Route Runner und ein hervorragender Spieler am Catchpoint, also wirklich super Ballskills insgesamt.
Es ist halt bei ihm die Frage, wie viel kann er sich noch weiter steigern? Der hat eine krasse Entwicklung hingelegt, das ist jetzt kein herausragender Athlet, der irgendwie mit Expressivität, mit Speed gewinnen kann, der mit Physis gewinnen kann, das ist er alles nicht. Da gibt es Limitierung, aber ganz ehrlich, Puka Nakua hat auch diverse Limitierungen.
Das war genau so mein Gedanke. Puka hatte in Teilen ein ähnliches Profil. Ich meine, CJ Daniels ist halt schon 24 und so, da gibt es schon einige Sachen. Aber gerade was so Speed und Athletik angeht, das waren ja die Gründe, warum Puka so spät ging. Und dann hast du mit Daniels ja aber auch noch den Faktor, dass der blocken kann, nah an der Formation.
Und dann hast du, finde ich, schon so ein bisschen diese Formel. Also ich habe mir hier aufgeschrieben, das wäre so meine, den hätte ich dir vielleicht noch als Lieber irgendwie noch gegeben, wenn du den jetzt hier nicht gebracht hättest, weil es schon so ein, Also noch mal, guckt auf die Debt-Chart der Rams. Genau, das wollte ich sagen.
Und jetzt mache ich das Szenario aus, wo der Wante Adams sich drei verletzt und vier Wochen ausfällt. Klar, die geht viel mit drei Titans draus, aber wer spielt dann da neben Puka? Da sind es halt einfach nicht so viele. Genau, wenn es richtig gut läuft ... Wer weiß, wie viel die mit drei Receivern überhaupt spielen, aber wenn sie mal mit drei Receivern spielen, kann der derjenige sein. Auf jeden Fall.
Wenn der ein gutes Trainingcamp hat. Ich liebe einfach diese Story rund um CJ Daniels. Es wäre auch eine typische NFL-Story, wenn der jetzt überraschend gut performt als Sechstrunden-Pick. Okay, ich kann den hier kurz machen, weil den ersten würdest du nicht gelten lassen und den zweiten haben wir schon besprochen.
Okay, viel verspägt. Der erste ist für mich Ruben Bain. Ich glaube, dass wir in drei Jahren sagen werden, dass die NFL sagen wird, wir haben, das war ein Fall von Overthinking und dass der erst an 15 gegangen ist. Ja, da habe ich zwei Reden. Ist relativ natürlich so eine Fallen. Aber das ist kein Puka-Nakua-Pick. Genau, aber ist kein Puka-Nakua.
Für mich ist es Emmett Johnson tatsächlich. Den haben wir ja vorhin schon mal besprochen. Ich meine, dass die Liga mit dieser Running-Back-Klasse so zurückhaltend war, war jetzt nicht so überraschend. Wir haben ja hier auch ausführlich darüber gesprochen, dass das keine gute Running-Back-Klasse ist. Aber dass dann Runde zwei und Runde drei keiner geht bis halt Caelan Black irgendwann, Ende Runde 3, ich glaube es wird da ein paar geben, die dann erst an Tag 3 gegangen sind, wo wir in ein paar Jahren drauf schauen und sagen gerade in so einer schwachen Klasse, hätte das halt schon eigentlich ein Drittrunden-Pick sein können, also Emmett Johnson ist hier mein Pick, aber das könnte auch Mike Washington
bei den Raiders sein, das könnte Jonah Coleman bei den Broncos sein, Cage und Allen habe ich ja schon bei der Quick Question angesprochen für Washington aber ich glaube aus der Gruppe könnten ein, zwei dann die vielleicht in zwei Jahren starten, oder eine große Impact-Rolle haben, wo man sich dann schon so sagt, ey, in dem Jahr, wo alle irgendwie ihren Blocking-Titon erst mal Runde 3 gedraftet haben, vielleicht wäre da der Running Back-Pick doch sinnvoller gewesen.
Ja, Jonah Coleman und Emmett Johnson finde ich zwei sehr gute Shouts an der Stelle für diesen Award. Wir machen weiter mit dem Butterbrot-Draft-Award. Oder den Butterbrot-Award. Finde ich noch besser. Und zwar, er hat ein richtig solider Draft, wo niemand sagt, boah, geil, aber auch niemand sagt, was war das, was haben die denn gemacht?
Einer, der solide ist, null flashy und normalerweise gehe ich hier häufig in die Richtung so, ja, wer hat so die unflashiest Position gedraftet? Interior Offensive Line, Interior Defensive Line, noch ein Safety, noch ein Linebacker mit dazu. Da hat solide Picks. den ich dir verkaufen will an der Stelle.
Also was du gerade beschrieben hast, ist der Houston Texans Draft. Ist das dein Pick? Nee, ich hab ein anderes Team. Ich hätte, wenn ich in die Richtung gegangen wäre, auch die Texans genommen. 100 Prozent, hab ich auch drüber nachgedacht. Ich geh aber in eine andere Richtung. Okay. Weil gefühlt wird das einem Butterbrot nicht gerecht.
Ich bin ein riesen Butterbrot-Fan. Ah, okay. Und Butterbrot ist eigentlich was mega Geiles. Das hängt sehr von den Zutaten. ab, logischerweise. Also wenn du kein gutes Brot und keine gute Butter hast, da gibt es immense, Qualitätsunterschiede. Das stimmt. Ja, wenn du irgendwie so, keine Ahnung, ich will jetzt keine Marken hier nennen, aber wenn du irgendein, so ein Fabrikbrot vorgeschnitten aus der Tüte nimmst und dann irgendwie so eine billige Butter da drauf schmierst, ja, dann ist es halt nicht so geil.
Wenn du aber ein richtig geiles Brot vom Bäcker nimmst und dann vielleicht noch eine leicht gesalzene Butter. Eine fluffige leicht gesalzene Butter daraus. Schön dick. Geil. Aber was ist ein Butterbrot noch? Das ist eine Sache, wo du genau weißt, was du bekommst. Da gibt es keine großen Überraschungen. Wir haben Brot und Butter.
Wenn du aus Versehen Kümmelbrot nimmst, okay. Das wäre mal eine Überraschung, keine positive. Aber normalerweise... Salzbutter oder sowas. Salzbutter oder sowas. Salz und Butter. Ja, aber das ist doch das Beste, was es gibt. Ich mag das auch, aber es gibt Leute, die das nicht mögen. Es gibt auch Leute, die Kümmel mögen, muss man fairerweise sagen.
Ich mag auch Kümmel, aber nicht unbedingt ein Brot. Ah, okay. Ja, aber Salz gehört überall. Salz ist der größte Gamechanger, den es gibt. Egal, du weißt, was du bekommst von einem Butterbrot. Was soll da schon passieren? Und deswegen habe ich einen Draft genommen, der nahezu komplett zu antizipieren war.
Also was Position angeht, was teilweise die Spieler angeht. Ich glaube, wir haben die gleiche Wahl. Und dann natürlich High-Floor-Spieler. Ja, wie Butterbrot. Das ist auch ein hoher Floor. Upside ist limitiert. Mhm. Die Detroit Lions. Mhm. Also ich habe Houston als Alternative. Ich sage gerne noch ein, zwei Sachen zu den Texans gleich. Aber Detroit war auch meine Wahl.
Jeder wusste, dass die in Runde 1 ein Offensive Tackle nehmen. Die haben da mehr Arbeit reingesteckt als in jede andere Position. Das war ein Need. Dann holen sie auch noch einen mit Blake Miller, der unglaublich viel Erfahrung hat, einen hohen Floor hat. So, zack. Dann draften sie einen Passrusher, einen Edge-Defender, der natürlich auch ein großer Need war, wo wir wussten, okay, die Lions werden eher früh als spät diese Position adressieren.
Haben sie gemacht. Und dann haben sie noch einen Michigan-Passrusher genommen. Michigan-Passrusher zu den Lions. Mindblowing. Kleiner Upgrade noch dazu, um vor die Ravens zu kommen. Aber jetzt nichts, was dich irgendwie vom Butterbrot wegbringt. Dann so eine Sache. Alex Anceloni, den Linebacker, verloren in dieser Offseason.
Ja, dann wird halt ein Linebacker gedraftet. Noch einer von Michigan. Hinten raus noch ein paar Spieler, die manche sogar Höhe erwartet haben. Wenn du auf die Needs vor dem Draft von den Lions schaust, so bei den unterschiedlichen Plattformen, dann stand da Offensive Tackle, Edge, Defensive Tackle, Cornerback, Linebacker.
Oder Linebacker hab ich vor allem noch mit reingeworfen, zum Beispiel ISBN hatte nicht Linebacker, sondern Runningback. Aber für mich war es eher Linebacker. Ja, haben sie alles erfüllt. Ja, es war genau mein Gedanke. Was ja auch immer eine schöne Abwechslung ist. Wir haben die letzten Jahre sehr viel über mehrere Lions-Drafts, sehr kontrovers hier auch, wurde viel kontrovers diskutiert.
Und das war halt hier, ich meine, jeder Lions-Draft braucht irgendwie einen Uptrade. Muss einfach dabei sein, war ja auch der Fall. Aber selbst der war ja halt relativ unspektakulär verglichen mit dem, was sie teilweise die letzten Jahre gemacht haben. Und dann eben nicht nur, dass sie die Position gedraftet haben, sondern auch die Spieler selber, also Blake Miller, du hast schon ganz viel jetzt gesagt, noch würde noch eine Sache hinzufügen, nämlich, dass sie damit auch die Sache erfüllen, die sie uns seit Wochen, wenn nicht seit Monaten erzählen, nämlich, dass Penny Sewell auf die linke Seite gehen soll, das ist auch noch erfüllt damit und dann Derek Moore für mich war unter diesen ganzen Tag zwei
Edge-Rusher und vielleicht am ehesten, den würde ich auf Nummer eins setzen, wenn es darum geht. High Floor, Low Ceiling. Das war so für mich, das war sein Profil. Sprich, auch das ist so die Butterbrot-Richtung. Also ich finde, Detroit ist hier die richtige Antwort. Vielleicht zu den Texans noch ein, zwei Sachen.
Warum ich mich für Detroit entschieden habe und nicht Houston. Ich fand, hier waren sowohl die Picks als auch die beiden, die sind ja für die beiden ersten Spieler jeweils hochgegangen, fand ich dann schon relativ aggressiv, dass ich es dann zu sehr wertend in eine negative Richtung in dem Fall gehe, als dass es das Butterbrot wäre.
Aber die Message ist halt völlig klar. Du draftest einen Guard-Slash-Center Runde 1. Du draftest einen Nose-Tackle, einen Run-Stuffing-Nose-Tackle Runde 2. Du draftest dann mit Marlin Klein ja noch einen Inline-Titant. Also die Message war völlig klar. Wir wollen mehr Power, wir wollen mehr Physis in unser Team reinbringen.
Ob du dann dafür für einen Interior-Offensive-Line-Man und einen Run-Stuffing-Nose-Tackle hochtraden musst und dass das deine ersten beiden Picks sind, kann man drüber diskutieren. Aber ich finde, bei den Lions war es noch mehr so dieses, das ist so sehr Floor, Need, Floor, Need. Einzelne Sorte war dann abgehakt, dass Detroit ja, finde ich, schon die klare Antwort ist.
Ja, und bei den Texans, also Butterbrot ... Also wann habe ich mir mal ein Butterbrot geschmiert und danach gesagt oder während des Essens gesagt so, ach nee, das ist es nicht. Ach nee, das ist es nicht. Und das habe ich schon bei den, egal wie geil die Storys waren. Ja. Caden McDonalds, haben wir auch schon kurz drüber gesprochen im Q&A.
Ja, coole Story. Marlin Klein, natürlich aus deutscher Perspektive. Ich meine, wir beide haben dann alles andere als eine Schlandbrille auf. Aber ja, ist cool. Ist cool, dass ein deutscher Spieler in Runde 2 geht. Mega Story. Ja, massiver Reach. Massiver Reach hat keiner mit gerechnet, dass der so früh geht.
War halt in diesem Tide and Run. Genau. Ich weiß nicht, ob wir den ... Vielleicht müssen wir irgendwie rückblickend da drauf gucken und das auch noch mal ein bisschen anders bewerten. Also jetzt nicht nur ihn, sondern all diese Tide and Picks, weil die so weird teilweise waren und alle aber halt da kamen.
Aber ja, Runde 2 war schon ... Also ich dachte, ich hatte den schon mit einer späten Drittrunden-Grade. Also ich hatte den jetzt nicht drei Runden später oder sowas. Es gibt aber wenige, die den an Tag drei hatten. Es gibt viele, die den noch deutlich niedriger hatten. Aber deswegen war jetzt zum Beispiel für mich persönlich gar nicht so ein krasser Reach, wenn ich jetzt nur anhand meiner Analyse gehe.
Aber ja, also die sind halt alle, diese ganzen Titans, da sind alle entweder am obersten Limit ihrer Range oder halt deutlich, deutlich darüber hinausgegangen. Genau, das ist eine schöne Überleitung zum Reach Award. Da hast du ja deinen Gewinner schon genannt. Das ist für uns einer, um ihn auch so ein bisschen vom Cold Strange Award abzuheben, nicht der größte Reach irgendwie so nach dem Konsens, sondern vor allem nach unseren eigenen Boards, nach unseren eigenen Einschätzungen.
Da hast du Nate Berkirch ja schon genannt, der Jaguars Tight End. Ja, und ja, da kommen wir zu einem Thema, zu einem Team, über das ich auf jeden Fall noch sprechen wollte, weil das ist jetzt vielleicht nach runden Grades nicht der krasseste Reach, so, aber ich gucke jetzt auch nicht so viele Spieler an wie du, ich habe gar nicht so viele Boards, Positional Boards, um da jetzt vielleicht auch diese ganz absurden Reaches zu haben, mit dabei zu haben, aber ...
Vor allem müssen wir hier über zwei Spieler sprechen, die das Team beide in der gleichen Runde gedraftet hat und beide mindestens mal eine ganze Runde früher, als ich das gemacht hätte. Und wir müssen grundsätzlich über diesen Niners-Draft noch mal sprechen. I'm not a fan. Mach erst mal deinen Case. Ja, wir müssen vor allem über die zwei Spieler sprechen.
Für mich diese Reaches sind gerade einer. Also man kann schon beim ersten Pick der Niners anfangen, Bitte schon, Stribbling, der Wide Receiver. Wir haben schon über ihn gesprochen. Ich habe kein Problem mit dem Spieler. Ich hatte ihn vorher nicht angeschaut, habe es jetzt aber nachgeholt. Es gibt ja aber einen Grund, warum ich ihn vorher nicht mit auf der Liste hatte, weil kaum jemand ihn in der Region erwartet hat.
So, und dann musst du hinterfragen, haben die Niners hier das Board? Haben die Niners hier ihr eigenes Board gespielt oder haben sie auch mal nach rechts und links geguckt? Weil da waren ja zu dem Zeitpunkt Anfang zweiter Runde noch ganz andere Spieler, ganz andere Wide Receiver auch auf dem Board. Und man kann auch darüber sprechen, ob das die erste Position sein muss, die die 49ers angeht. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Reach ist für mich vor allem eben Cale und Black, der Running Back, den du angesprochen hast. Das war mein Nummer 9 Running Back. Runde 4 Great. Sein College Tape zeigt ganz klar, dass der Mann limitiert ist. Also das ist auf jeden Fall jemand für die Early Downs. Trotzdem auch so was Size angeht nicht der beeindruckendste.
Also wer weiß, ob das mit den Early Downs auch in der NFL so gut klappt. Und dann muss die Frage sein, wie viel mehr? Also Pass-Catching hat da eigentlich keine Rolle gespielt. Der ist nicht besonders schnell. Keine gute Vor-die-Yards gelaufen bei der Combine. Vision fand ich inkonstant und das sollte für so einen Early Down-Runner auch die oberste Prio sein. Pass-Blocking fand ich inkonstant. Vielen Dank.
Boah, und dann so jemanden, vor allem noch, wenn man daran denkt. Also ich finde es grundsätzlich gar nicht so schlimm, dass die 49ers mal wieder Running Back gehen, weil da kannst du auf jeden Fall jemanden gebrauchen. Aber auch hier habe ich das Gefühl, sie haben gar nicht nach rechts und links geguckt, weil sie haben ihn als dritten Running Back von Bord genommen.
Genau, das ist es halt. Und fast eine komplette Runde später ging erst der nächste. Gut, das kannst du zu dem Zeitpunkt nicht wissen, aber kannst du vielleicht auch so ein bisschen einschätzen. Ja, das und, also es ist ja mein Cold Strange Award-Pick. Und zwar nicht so sehr, weil die Niners einen Running Back draften, das haben wir letztes Jahr immer wieder gesehen.
Isaac Garendo 2024, Tyrion Davis-Price 2022, Trey Sermon 2021. Pass auf, ich hab's mir rausgeschrieben. Seit 2019, seit der Ära Lynch-Shanahan bei den Niners, haben die sieben Running Backs gedraftet. Mit Black, jetzt noch mit dazu genommen, sieben Running Backs, bis auf einen einzigen, alle Runde drei bis fünf. Also wirklich klassisch Mid-Rounds.
Der einzige von diesen sieben Running Backs, Black ausgeschlossen, mit ernsthaftem Impact, war Elijah Mitchell, den sie in Runde sechs gedraftet haben. Alle anderen, ich glaube, ja, Garendo hat ein paar mehr Spiele gemacht, aber die meisten haben nicht mal zehn Spiele für die Vordergründers gemacht. Und Garendo wird ja auch noch eine Rolle wahrscheinlich irgendwie haben.
Letztes Jahr war es ja auch Jordan James, der ist ja der Nächste in der Liste. Mal gucken, der hat jetzt als Rookie quasi gar nichts gemacht, was der dann für eine Rolle kriegt. Sie haben ja generell diese Midround-Picks, wo du einfach dich fragst, also was soll das jetzt? Also Running Backs waren es oft irgendwie, aber sie hatten ja auch sowas wie der Kicker-Pick in Runde 3 oder einen Cameron Latu in Runde 3.
Worauf ich aber gerade hinaus wollte, ist, der Part, der es für mich zu einem zusätzlich strange Pick macht. Und ich mochte Black sogar als so ein Between-the-Tackles-Runner eigentlich ganz gerne, aber halt nur zwei bis drei Runden später. Was diesen Pick noch zusätzlich so weird macht, ist für mich, die Niners hatten vier Picks zwischen Pick 90 und 140 und mit allen Running Backs noch auf dem Board außer halt die beiden Notre Dame Guys.
Und nicht nur priorisieren sie Caelan Black, sondern von diesen vier Picks zwischen 90 und 140 ist Black auch noch der erste, den sie da auswählen, der erste Spieler-Pick, den sie da machen. Das ist für mich ... Wir reden halt hier über ein 24-jähriges Running-Back-Prospect. Stimmt, das kommt auch dazu, ja.
5-9 groß, athletisch okay, keine Rolle im Passing-Game, Speed limitiert. Der hatte eine 1.000-Jahr-Saison im College und die kamen jetzt für ein sehr, sehr starkes Indianerteam im Alter von 23, 24 Jahren. Die auch einfach viel gelaufen sind. Genau, also, ich weiß nicht. Naja, und ich finde es schwer nachvollziehbar.
Ich finde es auch schwer nachvollziehbar. Und dann kam ja noch ein weiterer Reach, gemessen an meinem Board, mit dazu. Auch in Runde 3. Romelo Heights, der Passrusher. Ja, den kann ich nachvollziehen mehr. Da bin ich nicht so negativ. Ich sehe ihn auch nicht ganz so kritisch. Deswegen habe ich Black auch zuerst genannt.
Aber es sind Spieler, die ich auch persönlich nicht mochte. Auch Runde 4 great bekommen. Aber auch hier muss man darüber sprechen, ist das der Spieler, der dir jetzt weiterhilft? Also, das ist ein reiner Passrusher, Speedrusher in meinen Augen, der im College schon nur Rotationsspieler war und noch einer, der 25 Jahre alt sein wird.
Oder ist, weiß ich jetzt nicht. Aber auf jeden Fall schon ein älteres Prospect. Also zwei ältere Prospects, in meinen Augen, beides Reaches in der dritten Runde für die Niners. Und wie gesagt, ob ich jetzt ein großer Fan von ... Vom allerersten Pick bin, vom Wide-Receiver-Pick, weiß ich auch nicht. Also der Niners-Draft war einfach komisch.
Also mich rettet so ein bisschen, oder für mich rettet der Draft das so ein bisschen, weil ich zumindest mit Romelu Hyde und Grayson Holt, den sie danach noch gedraftet haben, zumindest die Idee sehe, das sind halt Rotationsspieler, also die Niners-Front steht ja, da ist jetzt ja kein Starting-Spot frei, wenn die wieder fit sind.
Wenn die fit sind, steht sie. Genau, wenn die fit sind. Wir haben gesehen, was passiert, wenn die nicht fit sind, wie die Front da aussah. Richtig. Aber gerade auch auf Edge, Du hast eigentlich drei große, schwere Rusher mit Bosa, mit Michael Williams und Keon White. Also die Physis und so hast du da.
Sie haben für Osa Odigizua getradet. Ich finde, Grayson Halton ist so eine Light-Version von Odigizua. Das fand ich zumindest okay zu sagen, wir haben hier stilistisch, holen wir Leute rein, die uns da irgendwie vielleicht noch ein bisschen ergänzen können oder eben stilistisch als Rotationsspieler passen zu den Startern, die wir haben.
Das fand ich in Ordnung. Stripling ist halt so, der wird ja auch viel jetzt diskutiert. in Social Media habe ich jetzt viel dazu gesehen, wo manche den Pick jetzt anfangen zu verteidigen und andere sagen, hier mal wieder der Anfang vom nächsten Reach-Draft von den Niners. Es ist für mich ein Reach, ja, aber ich glaube auch, dass Stripling ein Spieler ist, der wie alle Receiver irgendwo, aber vielleicht bei ihm noch krasser als bei den Meistern in diesem Draft, die Rolle einfach super entscheidend sein wird.
Und der ist ein guter Blocker, der hat guten Speed. Ich habe ihn in der Q&A-Folge angesprochen, Und wenn ihr den noch nicht gehört habt, hört da gerne rein. Ich hab ihn da angesprochen als vielleicht so ein Dark Horse-Überraschungspick aus diesem Draft. Einfach weil ich eben sehen kann, der geht in die Jawan Jennings-Rolle.
Wer weiß, wann Kittel wirklich fit ist? Wer weiß, wie viele Spiele Mike Evans nächstes Jahr macht? Wer weiß, wie viele Spiele Christian Kirk nächstes Jahr macht? Wer weiß, wie viele Spiele Ricky Pearsall nächstes Jahr macht? Das sind ja alles verletzungsanfällige Spieler. Ich bin bei Strip-Lag echt so ... Ja, der war zu hoch für meinen Geschmack.
Aber ich glaub, das könnte sich als ein trotzdem solider Pick erweisen. Das will ich gar nicht bestreiten. Für mich ist eher die Höhe entscheidend. Vor allem, weil man gehört hat, es gab Teams, die an dem Pick interessiert waren. Ja, auf jeden Fall. Angebote gab es da wohl anscheinend keine, die die Niners von dem Pick wegbewegt hätten.
Der Improvement Award, also welche Offense, Defense oder Position Group von einem Team hat sich in diesem Draft am meisten verbessert. Und gerade wenn man nach Offense und Defense geht, finde ich, gibt es drei richtige Antworten hier. Okay. Ich habe eine klare Antwort. Okay, dann mach mal deine klare und dann nehme ich eine von den anderen.
Naja, ich will eigentlich eine andere nehmen, weil über die haben wir jetzt schon mehrfach gesprochen. Ich finde, die klare Antwort ist die Chiefs-Defense. Ja, ist auch bei meinen drei richtigen Antworten dabei. Ist die simpelste Antwort. Ich hab mich dann ansonsten aber mehr auf Position Groups verlagert.
Okay, dann kann ich ... Als meine Alternativen, deswegen mach ruhig mal. Also vielleicht ist ja eine Position Group auch mit dabei. Ich finde, es gibt die Dallas Defense, über die man sprechen kann. Aber ich finde noch da drüber ist die Browns Offense. Die Browns Offense hat in diesem Draft einen Riesenschritt gemacht.
Was natürlich auch einfach an der Menge an Picks, die sie da reingesteckt haben, liegt. Aber sie haben einen neuen Offensive Tackle geholt. Einer, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Für mich auch der Nummer 1 Tackle in diesem Draft. Und dann holen sie zwei Wide Receiver, die beide ultra spannend sind, komplett unterschiedliches Skillset mitbringen mit Casey Concepcion und Denzel Boston dann in Runde 2.
Übrigens, Denzel Boston war der Receiver, den ich den Browns in Runde 1 gegeben habe. Holen sie dann in Runde 2. Kann ich nur feiern. Und dann sind schon die ersten drei Picks in die Offense gegangen. Drei tolle Spieler vermeintlich. Auch welche, wo ich sehe, dass es eben passen könnte mit den Receivern.
Also wenn wir jetzt Jerry, Judy, Casey Konzeption und Denzel Boston, das ist auf einmal außer es sind Flops, kann natürlich auch passieren, aber es sieht auf einmal auf dem Papier aus wie ein richtig gutes Trio. Dann später auch nochmal in Runde drei mit Austin Barber nochmal in die Offensive Line gegangen.
In Runde fünf nochmal Offensive Line. auch nochmal ein Tide in Runde 5, noch ein Tide in Runde 7 und Talon Green hey, Talon Green noch ein Quarterback, als hätten sie nicht genug aber halt ein Quarterback, den man vielleicht auch irgendwie anders nutzt, das war dieser Arkansas Quarterback. Unfassbar athletisch also wirklich nochmal irgendwie Cam Newton und Anthony Richardson in Schatten gestellt, was der so an athletischen Werten dabei der Kombination geliefert hat, historische Performance.
Und ich meine, vielleicht ist das so ein Gadget-Spieler vielleicht auch, den man mal so in Wildcard ... Glaube ich auch. Das könnte ein Taysom Hill ... Wildcat, nicht Wildcard. Das könnte so ein Taysom Hill-Typ werden. Genau, Taysom Hill. So irgendwie in die Richtung, wer weiß. Aber sie haben halt einen Großteil ihrer Picks in die Offense gesteckt und gerade die ersten drei könnten richtig gut aussehen.
Ja, also Browns Offense gehört hier rein. Also Chiefs Defense wäre meine Antwort, um das hier einmal zu sagen. Aber ich finde, Cowboys Defense muss auch ganz weit oben dabei sein. Caleb Downs ist ein super Pick und dann halt vor allem diese Front. Also sie draften Malachi Lawrence als ihren Outside-Linebacker-Speedrusher.
Sie draften später LT Overton, das ist eher so ihr 3-4-End, also näher an der Formation, näher an der Line, mehr so der Run-Defender. Und dann haben sie ja noch dazwischen Jason Barham gedraftet, diesen Edge-Linebacker-Hybrid, der ja auch ein spannender Spieler ist, wo ich auch auf die Rolle gespannt bin, die sie ihm da geben.
Also Cowboys-Defense-Fields. Viele sprechen so ein bisschen darüber Micah Parsons ultra light, weil er einfach so ein Spieler ist, wo du nicht weißt. Ja, er ist so ein bisschen. Arvel Rees-Lich in diesem Draft vielleicht. Genau, in diese Richtung geht der. Der fände ich super spannend. Ich habe noch eine andere Sache, weil ein Team, das ich irgendwo ansprechen wollte, als Alternative zumindest hier, die Saints Passcatcher.
Die Pairscatcher der Saints draften Jordan Tyson, Top 10. Sie draften Oscar Delp, den Tidant, danach, den ich sehr, sehr mochte. Das war, glaube ich, ihr dritter Pick dann. Das war ja ein Defense-Pick, aber sonst ist ganz viel Offense erst mal. Der super explosiv ist, der Inline-Blocking-Erfahrung hat. Also ich mochte Delp sehr.
Und Bryce Lance haben sie dann später noch gedraftet. Der sehr roh ist als Receiver, muss man ehrlicherweise sagen. Aber die Größe und der Speed sind halt wirklich legit. Hat er auch bestätigt dann mit den Testings. Ist der Bruder von Trey Lance, für alle, die sich vielleicht fragen. Das ist ein spannender Receiver.
Und ich hätte es, glaube ich, eher kritisiert, wenn jetzt jemand den irgendwie Runde 2 oder so gepickt hätte, weil der wirklich super roh ist. Aber Saints draften den halt mit ihrem, ich glaube, vierten, fünften Pick irgendwo da. Das ist dann auch sogar in der Richtung gut. Also Saints Passcatcher, die ja wirklich auch nicht viel hatten, jetzt außer Chris Olave, nach dem Rashid Jahit-Trade letztes Jahr. Das finde ich auch deutlich verbessert.
Hätte ich an anderer Stelle noch mit reingeworfen. Kann ich mir jetzt aber sparen, das ist doch schön. Machen wir weiter mit dem Under-the-Radar-Award. Ein Team, über das zu wenig gesprochen wird. Das können wir auslegen, wie wir wollen. Also kann positiv oder negativ sein. Ein Team, was vielleicht ein bisschen untergeht.
Ja, ich glaube, ein Draft, über den wir jetzt auch noch gar nicht gesprochen haben und über den generell in meinen Augen so ein bisschen, ich habe aber auch nochmal deine Draftgrades angeguckt, auch Grades von anderen amerikanischen Analysten angeschaut und die sind überall so, ja, die sieht niemand so richtig positiv, aber sie schneiden dann doch immer noch okay ab, irgendwo im Mittelfeld meistens.
Aber meines Erachtens wird nicht negativ genug über den Chicago Bears Draft gesprochen. Und ich glaube, das liegt daran, dass der erste Pick halt ein Home-Run-Pick sein kann. Ja, genau. Aber das blendet alles, was danach passiert ist. Oder überschattet alles, was danach passiert ist, im positiven Sinne.
Wie gesagt, weil Dylan Thienemann, der Safety, den sie in Runde 1 bekommen, toller Spieler und der kann einen Riesen-Impact haben. Das steht außer Frage. Aber es ist natürlich auch relevant, was machst du mit den anderen Picks und. Da haben wir ein Team, das auf Platz 31 war letztes Jahr, was Pass Rush Win Rate angeht.
Auf Platz 26 bei Run Stop Win Rate. Und die machen nichts auf Edge. Nichts. Nichts. Gar nichts. Und Defensive Tackle in Runde 6. Runde 6 war der früheste Zeitpunkt, wo die Bears gesagt haben, ja, Defensive Line, da sollten wir vielleicht was tun. Und das ist nur mein größter Aufreger, was diesen Draft angeht.
Die holen sich per Trade Garrett Bradbury für Center. Okay, ist jetzt, ja, weiß nicht, vielleicht war kein teurer Trade. Okay. Aber dann gehen sie mit ihrem Runde 2 Pick wieder auf Center und holen sich Logan Jones. Okay. Weird fand ich das von der Herangehensweise. Also ist das wirklich der Need, den du schon so früh adressieren musst?
Ja, vielleicht, keine Ahnung. Vielleicht auch was für die Zukunft. Okay. Dann in Runde 3 erst noch einen Tight End. Eins dieser Teams, wo man sagt, wie viele wollt ihr denn haben? Wieder ein Blocking-Tight-End auch? Und dann dazu aber noch einer mit kurzen Armen. Also ich weiß, ja ... Rush war das, oder? Der Stanford-Tight-End, glaube ich. Ich hab den Namen aufgeschrieben.
Einer von diesen explosiven Tight-Ends, glaube ich, auch gewesen. Aber ja. Es war Sam Rush, ja, von Stanford. Um einmal kurz reinzugrätschen, der Nummer-eins-Kritikpunkt für mich ist wirklich, dass sie nichts für die Defensive Line gemacht haben. Also, weil das ist, wenn ihr euch auch vor dem Draft anguckt, jeder hat eigentlich gedacht, Runde 1, Edge.
Oder vielleicht geht der erste Defensive Tackle hier. Wenn Dillian Zinemann da ist, finde ich voll in Ordnung. Voll okay. Aber dass sie dann halt das an Tag 2 komplett ignorieren, da war ich auch kein Fan davon. Ja, und dann halt, wie gesagt, Blocking-Tighthand mit kurzen Armen. Sie haben zwei gute Tight Ends. Ja. Die sie, also mit Kmet und natürlich mit Coles und Loveland.
Klar, nicht unbedingt die Blocking-Tight Ends. Jetzt haben sie den noch mit dazu. Von mir aus irgendwie noch einen anderen Type. Aber sie haben ja nichts. Es gibt ja durchaus Problemstellen, die man adressieren kann. Und dann holen sie noch einen Receiver, den die wenigsten so hoch hatten. Eigentlich niemand, der absurd schnell ist, aber ...
Gadgetspieler. Wer weiß, ob der mehr als einfach nur schnell ist in der NFL. Ja, Returner, Gadgetspieler für mich. Deswegen alles, was nach Dylan Zinemann passiert ist bei den Bears, fand ich nicht gut. Und Zinemann reißt es, was so Grades und Noten angeht, so ein bisschen raus. Aber Under the Radar kein guter Draft. Ja, finde ich gut, dass du hier die einmal rausnimmst, weil ich hatte die Bears tatsächlich sonst gar nicht drin.
Aber wahrscheinlich unterstreicht es deinen Punkt sogar, dass man da mehr negativ drüber sprechen müsste. Ich hab hier einen positiven Draft und aber auch einen, über den wir, ich glaube, seit unserem Recap zu Runde 1 in keiner Weise mehr irgendwie gesprochen haben, das ist der Draft der Washington Commanders.
Wir haben generell seit dem Recap nicht mehr gesprochen, Adrian. Obwohl doch Q&A. Ich hatte aber so ein bisschen den Eindruck, auch in den allgemeinen Talking Points zum Draft, so nach dem Sonny Stiles Pick war Washington irgendwie kein Thema mehr und ich meine, die hatten keinen Pick in Runde 2. Die hatten nur noch einen weiteren Top-140-Pick.
Dementsprechend kann man es irgendwo nachvollziehen. Aber ich finde die Klasse richtig gut für das, was die an Draft-Munitionen hatten. Also sie starten mit Styles natürlich, super Pick an 7. Dadurch war aber Receiver das große Thema, weil das war ja so die Frage, Washington Top-10 nehmen sie einen Defender oder nehmen sie einen Receiver?
Dass sie dann an 71 Antonio Williams bekommen, der eine super Ergänzung zu Terry McLaurin ist, so ein kleiner, agiler, explosiver Slot-Receiver, das war schon ziemlich der Best-Case. Dann picken sie halt wieder nicht in Runde 4 und dann fällt Joshua Josephs zu ihnen in der 5. Runde. Ich meine, da gibt's Gerüchte mit Character-Concerns, deswegen ist der wohl weitergefallen als gedacht.
Aber also an dem Spot dann so einen Spieler zu bekommen, der vielleicht wirklich auch einen Impact haben kann in deiner Pass-Rush-Rotation. Und dann noch, ich hab mich jetzt schon ein paar Mal angesprochen. Cajon Allen, den ich echt mochte am dritten Tag. Also, das war für mich echt so ein Tag, so ein Draft, wenn ich da jetzt drauf gucke.
Josephs mit einem Sternchen dahinter. Aber den fand ich echt gut, wenn man bedenkt, dass die, wie gesagt, zwei Picks in der Top 140 hatten. Ja, Josephs, auch einer meiner absoluten Lieblingspicks in diesem Draft. Wie gesagt, wir wissen nicht, wie es da charakterlich aussieht, die Soft-Faktoren, aber rein sportlich.
Ich hatte den über einem Armeisen Thomas, über einem Romello-Height. Also sportlich hat er mir hervorragend gefallen. Aber stimmt, guter Punkt. Also über Washington. Washington sind wir auch in der Vorbereitung jetzt auf diese Folge, wo man so versucht, möglichst alle Themen irgendwie abzudecken. Standen sie nicht einmal irgendwie zur Debatte. Und das passt ja perfekt hier.
Für den Under-the-Radar-Award. Der nächste ist der All-or-Nothing-Award. Also eine Draft-Klasse von einem Team, der einfach eine riesen Bandbreite hat. Wenn wir da in drei Jahren drauf schauen, könnte das vielleicht ein Homerun-Draft gewesen sein. Okay, warte ganz kurz. Das können nur zwei Teams sein, in meinen Augen.
In meinen Augen kann das nur ein Team sein. Aber ich glaube, ich weiß auch, welches du als zweites Team meinst. Ich habe, glaube ich, den anderen als du, als Nummer eins. Ich habe die Dolphins. Ja, die Dolphins habe ich an einem anderen Punkt. Die habe ich hier nicht dabei. Für mich ganz klar die Dolphins.
Weil ich finde, wenn man sich überlegt, welche Draftklasse kann wirklich in beide Richtungen gehen, dann ist die, die ist nach oben und nach unten, ist komplett offen. Weil im Best Case hast du hier eine Draftklasse, wo direkt in Jahr 1 schon sieben Spieler starten. Und wenn es dann ... Ja, fair. Also es liegt natürlich auch an den Dolphins.
Ja, fair. Aber Best Case ist, weil sie auch auf gute, wichtige Positionen gegangen sind. Findest du, das ist so mein Konzern mit dieser Klasse. Zum Teil, warte kurz. Aber du könntest dir Best Case, dein Starting Tackle für die Zukunft gefunden haben. Dein Starting Corner Nummer 1 Corner für die Zukunft.
Zwei Starting Receiver vielleicht für die Zukunft, wenn es richtig gut läuft. Starting Linebacker, ja okay. Noch ein Starting Linebacker, noch ein Starting Linebacker. Ja, fair enough. Aber was mich so stört, beziehungsweise bei den Dolphins kann ich es insofern halt nachvollziehen, dass sie auf eher riskantere Prospects gehen, weil du einfach nicht ganz den Druck hast wie andere Teams.
Du kannst jetzt einfach mal so ein paar riskante Würfe wagen, so ein paar riskantere Experimente und wenn es klappt, super, wenn es nicht klappt, ja gut, dann wirst du nächstes Jahr wahrscheinlich auch nochmal früh draften und auch einige Picks haben. Weil das ist schon sehr viel Boom or Bust. Also du hast mit Caden Proctor, den sie in Runde 1 gedraftet haben, ist für mich neben Caleb Banks der Boom or Bust-Pick der ersten Runde. Das wäre auch mein zweiter Wahl da gewesen. Genau.
Was ist, wenn der Tackle nicht kann in der NFL und dann Guard spielt, dann muss der schon absolute Elite-Guard sein, damit sich dieser Nummer 12-Pick gelohnt hat. Ja, und dann hast du über zum Beispiel Joanne gedraftet. Wenn wir sagen, hättest du einfach den draften können. der viel sicherer wäre. Also Ioane war super, super Prospekt in meinen Augen für die Interior Offensive Line.
Du draftest einen undersized Linebacker, was auch nicht ohne Risiko ist. Du holst dir einen Speed-Only-Wide-Receiver, der vielleicht nicht mehr als Gadget-Waffe sein wird. Du holst dir mehrere Spieler mit Verletzungsfragezeichen, wie zum Beispiel Chris Bell, den Wide-Receiver, Ganz davon abgesehen, dass ein Team mit so vielen Needs dann auch ein Run-Blocking-Tight-End in Runde 3 nimmt. Insgesamt zwei Tight-Ends.
Das kann ein Draft werden, Best Case, der so ein Grundgerüst legt für die Dolphins der Zukunft. Kann aber auch einer sein, wo vielleicht nur Chris Johnson, der Cornerback, in drei Jahren irgendwie noch eine Rolle spielt. Ja, ich komme zu den Dolphins später noch mal. Deswegen halte ich mich gleich zurück. Aber ich finde, es gibt noch ein anderes Team, wo du die gleiche Schere aufmachen kannst.
Entweder ist es ein Foundational Draft oder in drei, vier Jahren sagen wir. Das war der erste Draft, wo der Rebuild gescheitert ist. Und das ist meine klare Wahl hier auch. Für mich sind es die Jets. Und ich weiß, dass du die da nicht nennen wirst, weil du die natürlich viel positiver hast, als ich. Ich sehe dein Gesicht heute zum ersten Mal bei der Aufnahme und es ist wild.
Über den spreche ich gleich noch, über diesen Draft. Pass auf, die Jets. Also ... Drei ihrer ersten vier Picks könnten voll einschlagen. Und dann sprechen wir über einen Monster-Draft. Ich hab halt bei allen, die sie da gedraftet haben, echte Bedenken. Und wenn sich eher die Bedenken bei diesen drei Prospects bestätigen, dann haben wir einen Draft mit vier Top-50-Picks, der nicht die Grundlage des Rebuilds ist, die er sein sollte, sondern eher was ist, wo wir sagen, sie haben hier irgendwie irgendwelche Spezialisten gedraftet.
Also David Bailey kann der beste Pass-Rush aus diesem Draft werden. Vielleicht ist er aber auch einfach nicht gut genug gegen den Run. Vielleicht ist er zu eindimensional als Passrusher selbst. Vielleicht ist er zu ähnlich, also das Skillset zu ähnlich mit dem von Will McDonald, den sie ja schon haben.
Kenyon Sadiq, kann er blocken, inline oder nicht? Wenn nicht, ist er mehr als ein Straight-Line-Explosivitäts-Runner. Also kann er wirklich als Route-Runner sich entwickeln, weil da ist er bisher noch nicht, finde ich. Oder nicht? Also Best Case, du hast hier den athletischsten Teil der NFL. Der Worst Case, du hast einen rein vertikalen Playmaker, der dir als Route Runner nicht viel gibt und hast eigentlich Mason Taylor letztes Jahr Top 45 gedraftet für so eine Rolle.
Und hättest dir an 16 statt Sadiq, keine Ahnung, Dylan Thienemann draften können oder Chris Johnson zum Beispiel draften können. Und dann Omar Cooper. Ich finde Omar Cooper an 30 okay, auch wenn ich bei ihm generell, glaube ich, niedriger war als die meisten. Hier sehe ich die Gefahr, dass sich sein Skillset in der NFL.
Das ist ein bisschen sehr mit dem von Garrett Wilson überschneidet und du nicht zwei Receivers, die sich gut ergänzen, sondern die vielleicht sehr ähnlich sind zueinander. Und dann der vierte Pick in den Top 50, D'Angelo Ponce, geiler Spieler, das Tape ist mega, aber es ist ein 5'9", 182 Pfund Outside Corner.
Ob das in der NFL funktioniert, das müssen wir auch erst mal abwarten. Deswegen ist das so ein Draft, bei dem ich einfach auch bei, muss man auch sagen, bei den ersten beiden Picks weggehe vom Konsens in der Bewertung. Und für mich ein Boomer-Bus-Draft, weil sie halt, sie haben halt krass Straight-Line-Explosivität gedraftet mit ihrem Draft.
Kann sich auszahlen. Kann aber auch sein, dass wir in einem Jahr sagen, ein eindimensionaler Tide-End, dein zweiter Slot-Receiver und ein reiner Pass-Rusher und irgendwie ein Spezialist-Nickel-Slot-Corner. Und das ist halt nicht die Basis dann für deinen Rebuild, sondern das sind halt dann vier gute Roleplayer im Endeffekt.
Ja, finde ich sehr gut argumentiert. Also logisch, mit dem Blick auf diese Pigs ... Aber ich finde halt nicht, dass die Picks an sich Boom-or-Bust-Picks waren. Die ganze Draft-Klasse, ja, verstehe ich, kann ich nachvollziehen. Die einzelnen Picks nicht, wenn ich daran denke. Ich meine, die Browns hatten auch schon mal super viele, ich glaube, die hatten ja auch mal drei First-Round-Picks. Die Raiders, glaube ich, in einem Jahr auch mal.
Und gerade die Raiders, die dann auch in ganz wilde Richtungen da gegangen sind, wo du danach gesagt hast, okay, wenn es klappt, geil, aber puh, das ist Risiko. Das haben die Jets halt zumindest mal nicht gemacht. Das sind alles Spieler, wo du sagen kannst, okay, nachvollziehbar, dass man die an der Stelle pickt.
Das sind jetzt keine Ausreißer, das sind jetzt auch nicht irgendwelche weirden Picks, die keiner nachvollziehen kann, sondern das sind eigentlich so Spieler, die man erwartet. Das Schönste war eigentlich beim Cornerback, bei Pons, den du gerade angesprochen hast, dass die meisten Analysten, inklusive Daniel Jeremiah, auch dann eben natürlich in der Grafik als Vergleich Aaron Glenn hatten.
Dass Aaron Glenn sich selber gedraftet hat. Weil die quasi die gleichen körperlichen Maß und sowas haben. Ja, das ist echt witzig. Ja, also für mich die Dolphins, für dich die Jets. Kommen wir zum Howie Roseman Award. Der Draft, bei dem es eigentlich super easy ist, diesen Draft zu feiern. Und da habe ich die Jets.
Stark. Ich habe mich gerade kurz gefragt, wo kommen jetzt die Jets eigentlich auch bei dir? Deswegen habe ich so große Augen gemacht gerade, weil ich dachte, Moment, also ich habe die Jets schon ausgeklammert bei dem Draft, wo bei dem Player Award, also wo einfach die Spieler perfekt passen, weil also überleg mal, mein Nummer 1, Herrs war schon mal, mein Nummer 1 Spieler insgesamt in diesem Draft, draften sie an zwei, sie draften einen Titan, den ich an eins habe, den ich super gerne mochte, Oma Cooper war mein Nummer 3 Receiver in diesem Draft.
Ja, du warst bei denen halt allen hoch. Das ist die Draft-Klasse, wo wir auseinander gehen. Und Kate Klappnick, der Quarterback von Clemson in Runde 4, war zumindest einer von denen, wo ich gesagt habe, ja, spannend. Spannend, auf jeden Fall. Das war mein Nummer 4 Quarterback. Also der, den ich, also ich hatte den über Carson Beck, über Drew Eller zum Beispiel.
Wo ich gesagt habe, also das ist super ärgerlich, weil da sind Ansätze zu sehen und Talent sieht man, aber noch ganz ganz viele offene Punkte, Fragezeichen, ja, aber wenn er sich gut entwickelt also er bringt eine Rushing Baseline mit, deswegen fand ich diesen Pick auch, der passt noch so in dieses Player-Profil, aber grundsätzlich muss man sagen, es ist halt leicht einen Stream, einen Draft zu mögen mit vier mit vier so frühen Picks oder generell mit drei First-Roundern und dann noch ein Pick in der zweiten Runde.
Das ist einfach, den zu mögen und gerade bei den Spielern dann eben auch, wo alle irgendwie sagen, ja gut, da ist jetzt kein Reach, kein Mega-Reach dabei gewesen. Das ist einfach, ihn zu mögen und gerade was mich angeht. Vor allem, wenn du nichts Weirdes mit diesen Picks anstellst, fällt es mir sehr leicht und ja offensichtlich auch vielen anderen, wie gesagt, wenn man so mal guckt, wie die bewertet wurden oder wie dieser Draft bewertet wurde, den feiern schon die meisten, außer Adrian Franke.
Außer ich. Ich hasse ihn. Ja. Nein. Ich habe mich hier für das andere New York-Team entschieden, für die New York Giants. Also der Draft mit zwei Top-10-Picks ist immer eine gute Wahl für so einen Award, weil es halt einfach leicht ist. Hier sind natürlich zwei der Top-Talente, dann, sofern das Team nichts Verrücktes macht, Dann fällt auch noch Arvel Rees zu ihnen, wo die meisten sagen, oder wo viele sagen, der kann der beste Spieler im Draft werden.
Und sie bekommen Francis Maui Noah an 10, der perfekt bei ihnen reinpasst. Dann kriegen sie auch noch ihren Corner Anfang Runde 2, der in Runde 1 prognostiziert wurde mit Colton Hood. Also das war für mich so der Easy. Jeder mag diesen Draft. Die Concerns, die ich hier aber auch habe, sind bei Rees, wir wissen halt noch nicht genau, ob er auf Linebacker funktioniert, was er erst mal jetzt spielen soll, wie das in der NFL klappt.
Bei Marinoa wissen wir nicht, ob er vielleicht nur, in Anführungszeichen, ein Guard ist und dann, wenn du es halt so drehst und dann irgendwie sagst, okay, sie haben irgendwie einen Off-Ball-Linebacker, der Zeit braucht und einen Guard genommen mit ihren beiden Top-Ten-Picks, klingt dann weniger geil, als man es initial denkt.
Ja, das wäre auch meine Kritik gewesen. Genau, das ist bewusst die negative Seite dargestellt. Beim Howie Roseman Award, der Name kommt ja eben daher, dass fast jedes Jahr Howie Roseman von allen gefeiert wird nach dem Draft und nicht jeder dieser Moves am Ende wirklich gut ist, aber es sieht erst mal gut aus.
Und das, finde ich, sind die Giants-Drafts. Es ist der Giants-Draft hier für mich auch, weil es ist einfach so ein ... Es ist leicht, den Draft zu mögen, wenn der bei vielen Leuten Nummer 1 Spieler, zu 5, an 5 zu dir fällt und du dann auch noch mit Pick 2 und 3 quasi direkte Needs bedienst mit Spielern, die, beide tendenziell sogar noch höher gehandelt wurden.
Jetzt kommt ein sehr schöner Award. Der nicht sauer, aber enttäuschte Award. Für einen Draft bei einem Team oder von einem Team, Wo wir irgendwie viel erwartet haben, optimistisch waren, Hoffnung hatten und jetzt eher enttäuscht sind. Ich fand es schwer, mich da zu entscheiden, weil es gab gar nicht so viele.
Also es gab halt einige Teams, wo man auch nicht viel Hoffnung hatte, weil die zum Beispiel keinen First-Ronder hatten oder. Grundsätzlich die Hoffnung dann eher gering sind. Aber ich bin wieder bei einem Team gelandet, wo eigentlich wo ich seit Jahren nur enttäuscht werde. Und mittlerweile bin ich auch gar nicht mehr sauer.
Ich war oft sauer, ich habe mich oft aufgeregt. aber die Bengals what, die Bengals den Jaff fand ich voll okay wirklich also Moment wenn ich den total scheiße finden würde wäre ich sauer, Aber ich bin enttäuscht, ich sag dir auch warum. Grundsätzlich kein schlechter Draft. Das möchte ich schon mal unterstreichen. Sonst wäre ich sauer.
Weil, also gerade die frühen Picks sind in die Defense gegangen, du hast die O-Line adressiert, wo ich ja auch skeptisch war, wo ich gedacht habe, okay, da ist Not am Mann. Also sie haben wirklich auch die Problemstellen adressiert. Wenn sie das nicht gemacht hätten, wäre ich sauer. Ich bin nur enttäuscht, weil sie es gemacht haben, aber nicht unbedingt mit den Spielern, wo ich es mir erhofft hätte und vor allem, auch mit Spielern mit extremen Fragezeichen, wo ich mir denke, okay, du bist ein Team, du willst sie jetzt gewinnen, du musst jetzt endlich mal irgendwie die Zeit mit Joe Burrow nutzen und dann holst du dir Spieler, wo du, wo es sein kann, dass die gar nicht in der NFL funktionieren oder halt einfach
nicht fit sind. Angefangen mit Cassius Howell. Passrusher, super, wichtig, gut, dass sie direkt da hingegangen sind. Ja, aber der mit den kürzesten Armen überhaupt, einer der kürzesten gemessenen Armen. Nochmal kürzer als Ruben Bain. Nochmal deutlich kürzer als Ruben Bain. Massives Fragezeichen, ob der in der NFL funktioniert. Nicht unbedingt meine Wahl, gerade gemessen daran, wie das Board bis zu dem Zeitpunkt gefallen ist und welche Edge-Rusher dann noch auf dem Board waren.
Dann zwei verletzungsgeplagte Spieler, also Spieler mit extremen Verletzungssorgen. Cornerback to Cario Davis hat 2025 sieben Spiele gemacht, aufgrund von unterschiedlichen Verletzungen. Du hast mit Conor Lu, glaube ich, wird er ausgesprochen, der ein super Center werden kann, zumindest ja, auch gutes Tape schon gezeigt hat, kommt von einem Kreuzbandriss zurück. Da muss man auch erstmal abwarten.
Und gerade dieses Abwarten, wo ich mir denke, nee, die Bengals müssen... Also, da hätte ich mir gewünscht, dass du mehr sichere Spieler vielleicht nimmst. Und dann, was mich am meisten enttäuscht hat. Vielleicht macht der Punkt mich auch einen Ticken sauer. Das, was sie nicht gemacht haben. Linebacker. Ich gucke auf den Depth-Chart, auf diesen Roster und weiß nicht, wie eine der schlechtesten Run-Defenses der Liga vergangenes Jahr besser werden soll, wenn du diese Position, komplett ignorierst.
Die Antwort für einen Bengals-Fans wird jetzt sein Dexter Lawrence. Ja, okay. Das macht die Run-Defense vielleicht besser, ja. Ja, da bin ich bei dir. Aber wenn dann der Running Back ins Second Level kommt, dann will ich sehen, wie diese Linebacker da irgendwas spielen. Ja, das ist eine faire Kritik.
Sie haben ja letztes Jahr die beiden Rookies spielen lassen und das war das schlechteste Linebacker-Duo in der NFL. Und Stand heute spielen die wieder. Also bei dem Punkt bin ich bei dir. Ich fand den Howell-Pick halt cool, so ein bisschen wie R. Mason Thomas bei den Chiefs, weil sie haben halt so viele große, schwere Edge-Rusher, die da jetzt spielen, die Bengals.
Ja, Moment mal, R. Mason Thomas war ja noch auf dem Board. Fände ich viel besser. War der da noch auf dem Board? Also, Cassius Howell war ein Zweitrunden-Pick. Thomas war 40 overall. Ich glaube, dass der vorher gegangen ist. Warte, das check ich nochmal. Ah, du kannst recht haben. Ich dachte, Armisen Thomas wäre Ende.
Nee, Armisen Thomas war 40 overall. Ich dachte, ich glaube, die Bengals haben danach Cassius Howell gedraftet. Aber so oder so, ich mochte halt diesen Faktor Speed-Explosivität dann in diese Front reinbringen, ähnlich wie mit Thomas bei den Chiefs. Finde ich eigentlich ganz cool. hast natürlich insofern recht, man kann das so drehen als Concern, dass du vielleicht keine Impact-Spieler gefunden hast, wenn Howl nicht funktioniert mit den Armen.
Ich mag die Idee, deinen langfristigen Backup oder langfristigen Starting Center jetzt als erstmal, ja, vielleicht für ein Redshirt-Jahr oder was auch immer zu draften, kann sein, dass er dieses Jahr keine Rolle spielt. Insofern verstehe ich jetzt mehr, wo du herkommst. Ich fand den Draft eigentlich nicht schlecht, was die Bengals gemacht haben, ohne First-Rounder logischerweise.
Meine größte Kritik ist ehrlicherweise der Preis, den sie für Dexter Lawrence bezahlt haben, aber das ist natürlich eine andere Geschichte. Ja, das sehe ich immer noch ein bisschen positiver, auch gemessen daran. Also, in diesem Draft, halt in dieser Draftklasse finde ich es nicht ganz so schlimm, immer noch zu teuer, aber wir haben darüber gesprochen.
Du hast recht, Amazin Thomas ist ein Pick für Cashless Howl. Also, ein bisschen entschuldigt irgendwo, aber wie gesagt, ich finde da, also ein Zion Young war noch auf dem Board und das ist glaube ich eine ganz gute Überleitung ne ist es nicht, Ich muss noch meinen Award hier nennen. Wo sprechen wir? Ja, ja, ja.
Oder was meinst du? Spreche ich gar nicht über die Ravens? Was ist denn hier passiert? Muss doch schnell was umbauen. Wir haben nicht mehr so viele Awards. Na, musst du ganz am Ende reinpacken. Ich dachte, dass deine Awards ganz am Ende ... Nee, die Ravens nehme ich woanders. Die Ravens nehme ich woanders und jetzt habe ich sie gar nicht mit dabei.
Also ich war überzeugt davon, dass dein Ravens-Pick beim letzten Award kommt. Hätte ich gesagt. Aber kannst du ja noch überlegen. Kannst du ja noch umbauen. Du hast vollkommen recht. Den Award habe ich nicht gesehen. Spoiler! Sehr gut, sehr gut. Okay. Mein nicht sauer, aber enttäuscht Award. Ich habe es vorhin gesagt, ich komme später nochmal auf sie zu sprechen. Hier ist der Punkt.
Miami. Ist das für mich. Ich liebe groß angelegte Rebels. Ich finde es eines der faszinierenden Roster-Building-Themen in der NFL, wenn ein Team das so radikal angeht. Wenn die wirklich alles wegtraden, Picks sammeln ohne Ende. und wenn die dann in einem Draft, das gibt ja meistens so den ersten, so einen foundational Draft und dann hast du meistens nochmal einen zweiten Draft, wo sich viele Picks haben, aber der erste ist so der, hier wird die Grundlage gelegt.
Die haben 13 Spieler dieses Jahr gedraftet. Sechs davon Top 100. Das ist, viel ehrlicher werden NFL-Teams nicht mit uns, wie wir von außen drauf gucken mit ihren Entscheidungen. Und mit Miami hatten wir ja vorher einiges gehört, so in die Richtung, wir gehen auf Trenches, wir wollen Premium-Positionen, Upside und so weiter.
Das kann man jetzt mit Caden Proctor natürlich argumentieren, aber es ist halt, wir haben es ja beide auch jetzt schon gesagt, für mich mit der größte Boom-or-Bust-Pick in Runde 1 und ich halte das für gut möglich, dass er am Ende nur ein Guard ist. Chris Johnson, Ende Runde 1, das mochte ich natürlich sehr, aber dann, Tag 2 und 3, sagen wir mal die restlichen Top 150 Picks.
Drei Off-Ball-Linebacker, ein Blocking-Titant, ein wahrscheinlicher Receiver-Reach mit Caleb Douglas an 75 und dann Chris Bell später Runde 3. Den Pick wieder mochte ich eigentlich, weil das war mehr das, was ich noch erwartet hatte von diesem Dolphins-Draft. So Upside auf einer Premium-Position, Spieler mit großem athletischem Potenzial und so.
Der wird Zeit brauchen, das ist okay, weil Zeit ist aktuell der eine Luxus, den wir haben in Miami. Aber ich dachte, wir gehen aus diesem Draft und Miami hat so eine richtig gute Basis langfristig. Die haben da wirkliche Säulen, Premium-Positionen und vielleicht haben sie es geschafft, wenn Proctor zum Beispiel funktioniert auf Tackle, wäre so das erste Beispiel dafür, dann liege ich da vielleicht daneben.
Und ich meine, die werden die drei Linebacker bestimmt auch ein bisschen unterschiedlich einsetzen wollen und alles gut. Aber wenn sie schon so gewillt sind, jetzt in diesem Draft auch von der Line of Scrimmage wegzugehen, dann drafte ich doch Caleb Downs an elf. So, das wäre mein erster foundational Spieler gewesen, den ich da picke.
Und dann, wieder im Gegenzug, Line of Scrimmage, die Dolphins haben bis Runde sieben keinen Edge-Rusher gedraftet. Also dieses Thema so, wir gehen auf Premium-Positionen, wir bauen erstmal die Line of Scrimmage auf, da ist der Floor, da bauen wir jetzt hier die Basis für unser Gerüst, für unser Haus, wenn man so will.
Das fehlt mir halt so ein bisschen mit dem Draft. Und wenn ich dann halt angucke, was die dann an Positionen priorisiert haben, das war so mein, ich hatte mehr erwartet einfach von diesem Dolphins-Draft? Ja, finde ich fair. Also du kannst es ja aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Entweder sagst du, okay, das ist das Team, was auf Risiko gehen kann. Mhm.
Du kannst es aber auch kritisieren und sagen, okay, brauchst du nicht vielleicht erst mal eine Foundation? Brauchst du nicht eben diese Basis, um dann weiterzumachen? Ich finde, das kann man ... Kann man in beide Richtungen. Ja, ich finde, es gibt Argumente für beides. Weil, wie gesagt, selbst wenn ...
Klar, eine Basis ist schon mal schön. Wenn sie aber sagen, okay, das ist eh länger angesetzt, dann lass auf Risiko gehen. Und lieber versuchen, irgendwie die Elitespieler ... Oder, keine Ahnung. Ja, halt so Caden Proctor-mäßig, ne, so ein großes... Ja, aber jetzt stell dir vor, am Ende gehen die hier mit einem Guard und zwei Starting Linebackern.
Ja, eben, das ist ja genau mein Thema, das mit dem High-Risk, High-Reward, vor allem noch ein Undersized-Linebacker, also die Wahrscheinlichkeit noch einen Ticken höher, dass das schwierig wird in der NFL. Ja, ja, spannend auf jeden Fall, was die Dolphins da gemacht haben. Jetzt kommen wir... Ich find's spannend, dass er so heißt, ich stolp ja immer wieder drüber, jedes Jahr der Christoph Kröger-Award.
Es geht nicht um kleine Spieler. Vielleicht müssen wir da nochmal das Wording hinterfragen. Vielleicht der beste oder spannendste kleine Spieler, der gedraftet wurde. Nee, es geht um den größten Fantasy-Gewinner des Drafts. Das müssen ja nicht unbedingt Spieler sein, die gedraftet wurden. Sondern können auch welche sein, die einfach von diesem Draft profitieren.
Ich hätte hier zum Beispiel Tyler Schack mit reingebracht, aber du hast schon über die Pass-Catcher bei den Saints gesprochen und dann haben sie ja auch noch in die Interior Offensive Line in Runde 4 investiert. Also Tyler Schack auf jeden Fall zu nennen hier. Aber ich habe hier so viele aufgeschrieben, ich lass dir mal den Vortritt.
Okay. Da bin ich jetzt gespannt, ob meiner bei dir auch auftaucht. Aber für mich der größte Fantasy-Gewinner ist Jonathan Brooks. Der Running Back der Carolina Panthers. Die Panthers haben kein Running Back getraftet. Rico Dowdle ist weg. Sie draften einen Offensive Lineman mit ihrem ersten Pick. Sie draften einen Field Stretching Receiver in Runde 3.
Sie draften einen Interior Lineman, der starten kann, vielleicht sogar dieses Jahr, Sam Hecht auf Center, in Runde 5. Die einzige Frage ist halt, beziehungsweise zwei Fragen. Brooks natürlich individuell, wie kommt der zurück nach der Verletzung? Und Schuber-Habbert, was ist die Rolle von Schuber-Habbert? Aber ich finde, wenn du jetzt diesen Draft anguckst, wo eigentlich viele dachten, vielleicht machen die Panthers Anfang Tag 3 was auf Running Back, wo viele dachten, der erste Pick ist entweder ein offensiver Playmaker oder vielleicht ein Safety und es ist ein Offensive Lineman, wo sie vielleicht zwei Offensive Linemen gedraftet haben.
Für mich geht Brooks als ein ziemlicher Gewinner aus diesem Draft raus. Ja, spannend, weil ich hatte Juba Hubbard auf dem Schirm als Gewinner. Ich glaube halt, dass sie immer noch Brooks eigentlich die Chance geben wollen, dieses Backfield zu gewinnen. Und Hubbard letztes Jahr ja schon dann auch im Endeffekt gegen Dowdl das Backfield.
Absolut. Das war auch überraschend für mich. Also vielleicht muss ich auch irgendwann mal loslassen, was Hubbard angeht. Aber ich bin großer Hubbard-Fan. Und ich war, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, kein großer Jonathan Brooks-Fan. Deswegen bin ich da vielleicht ein bisschen bei. Doch, ich glaube doch, oder? Der war schon ein gutes Prospekt.
Der Hubbard, der war ja schon da mit dem Kreuzbandriss und so. Aber ich glaube, dass du den schon auch mochtest. Das war ja generell ein ziemlich schwacher Running Back-Draft damals. Das war 25, ne? Das war letztes Jahr. Nee. 24. 24? Achso, ja klar. 25 war kein schlechter Running Back Draft. 24? Du, so viel Zeit muss sein.
Running Backs, Running Back Ranking. Ja, okay, machen wir Nummer 2 Running Back. Jalen Wright mochte ich lieber. Moment, aber warte mal. Gemessen daran, was wir bisher von dieser Klasse bekommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit superkleiner Jonathan Brooks ein Topstar ist. Ja gut, wobei, es sind halt Verletzungen bei ihm.
Also der war ja noch nie wirklich fit. Im Endeffekt, das muss man halt einfach sagen. Also mein Top-Tier waren Jalen Wright und Marshawn Lloyd. Wright mochte ich auch, Lloyd mochte ich nicht. Blake Corum, Trey Banson, Ray Davis, Isaac Garendo, Odrick Estimi, Brandon Allen. Das sind so die Running Bicks, die ja... Das war welchen Schwacher.
Bucky Irving ist der große Gewinner dieser Draftklasse. Okay, ja, finde ich gut. Ich nehme den Quarterback, der letztes Jahr gemessen an Fantasy Points per Game, enttäuschend auf Platz 16 gelandet ist. Enttäuschend, weil boah, wurde auf jeden Fall Top 3 auf der Position gedraftet. Lama Jackson. Oh, okay.
Lama Jackson für mich an der Gewinner dieser Draftklasse. Ich will nicht zu viel über diese Draftklasse sprechen, weil wir es tun, ist gleich noch, aber zwei Wide Receiver, Runde 1 Interior Line, also Map Protection, Pass Catcher, vor allem einen, den ich sehr, sehr spannend finde, für mich ein Gewinner. Aber ich habe noch mehr.
Zum Beispiel, also wenn wir auf die Spieler gucken, die gedraftet wurde, ist das perfekte Szenario für Darian Price eingetreten. Der Running Back, der bei den Seahawks gelandet ist. Gerade mit der Verletzung von Zach Charbonnet. Es kann einfach jemand sein, der Day-One-Starter ist und sehr viel Volume bekommt.
Also Charbonnet, der Kreuzbandriss war Mitte Januar. Die OP war Mitte, Ende Februar. Der wird auf keinen Fall Woche 1 fit sein. Also der wird, das würde ich eher sagen, da reden wir über Mid-Season, bis der wirklich fit ist. Bei Schaltouden? Mhm. Running Back der Jaguars, weil sie haben keinen Running Back gedraftet.
Wir haben schon nach der Off-Season gesagt, okay, sie haben da ETN gehen lassen, niemanden geholt. Chris Rodriguez war der Einzige. Genau, Chris Rodriguez, ja, okay. Und noch einen Guard gedraftet, der sogar wahrscheinlich value-technisch vielleicht ihr bester Pick war. Immanuel Pregner gedraftet, in Runde 3.
Im Blocking-Titon gedraftet. Wir haben über ihn gesprochen. negativ, aber für Basial Tooten kann es von Vorteil sein. Dementsprechend ja, Gewinner. Und Camp Skeddeboe. Also ich meine, bei einem Team, wo darüber gesprochen wird, okay, die könnten Jeremiah Love draften, wenn sie die Möglichkeit haben. Am Ende sind die Giants ohne Running Back Pick aus dieser Klasse gegangen.
Gut, der abschließende Award. Der MyGuy-Award für einen Spieler, bei dem wir sicher sind, dass er einschlagen wird, auch wenn er kein Top-Pick war. Und ich würde da direkt auch anschließen. Wir haben im Q&A schon über Sian Yang gesprochen, der bei den Ravens gelandet ist. Das wäre hier eine Wahl gewesen. Chris Brezel, der Wide Receiver, der bei den Panthers gelandet ist, den habe ich im Q&A angesprochen.
Boah, aber bist du da sicher, dass der einschlagen wird? Also ich finde, Brezel hat schon so ein Boomer-Bust-Ding. Bei Yang sehe ich es eher, weil der so, also Young bin ich schon auch bei dir. Ich bin mir sicher, dass er eine wichtige Rolle haben wird in dieser Offense. Aber einschlagen du hast recht.
Du hast recht. Ja, das ist vielleicht ein bisschen zu viel. Ist auch nicht meine Wahl. Aber dann wirst du meine letztendliche Wahl auch nicht mögen. Okay. Das ist Jacoby Lane. Ja, okay. Jacoby Lane, Wide Receiver der Ravens. Wie gesagt, ich mag den Draft der Ravens grundsätzlich. Drittrundenpick gewesen. Und ich glaube, Wenn die Ravens in drei Receiver-Sets mal spielen sollten, mal gucken, wie viel, dann wird der starten.
Dann wird der Snaps sehen. Und in meinen Augen hat dieser Spieler riesiges Potenzial. 6-4 unglaublich lange Arme. Ein, Catchpoint Monster. Ja, ein bisschen schmal. Fehlt ihm so ein bisschen die Füße. Es fehlt ihm ein bisschen an Athletik, an Dynamik. aber ein toller Spieler, der hier in gute Umstände kommt wo ich sehr gespannt bin.
Und es war ein Maigai. Es war einer, wo ich deutlich höher war als die meisten anderen. Deswegen passt das hier sehr gut. Ja, spannend. Okay, der ist für mich fast schon auch in der Boomer-Bust-Kategorie so als Spieler. Ja, aber es muss ja einer sein, der nicht früh gegangen ist. Also es darf kein Top-Pick sein, haben wir gesagt vorher. Ne, genau. Also Top-Pick aber ist für mich erste Runde.
Also alles außerhalb der ersten Runde, finde ich, ist hier legitim. Ich habe aber auch zwei Optionen. Ich habe einen Shoutout, der auch ein späterer Pick war, der eher in deine Jacoby-Lane-Richtung geht. Aber den ich hier einmal kurz erwähnen wollte, weil ich einfach glaube, er ist in der absolut perfekten Situation gelandet.
Bei wahrscheinlich irgendwie, weiß ich nicht, 28 anderen Teams würde ich hier nicht mal über ihn nachdenken für diesen Award. Hier ist er mein Platz 2 geworden als ein Tag-3-Pick. Und das ist Brandon Thompson bei den Chargers. Ich bin absolut überzeugt davon, dass Brandon Thompson, der Receiver, den sie in der vierten Runde gepickt haben, super leicht, super schnell, dass der in McDaniels Offense wirklich, also dass der richtig, richtig gut werden kann.
Aber das ist ja mindestens genauso Jacobi Lane-Style. Ja, genau, genau, genau. Ist in die Richtung, habe ich ja gesagt. Mein Pick hier ist TJ Parker bei den Bills. Das ist für mich der Pick. Ja, du hast recht. Also, ich meine, wir wussten, dass die NFL wahrscheinlich ein bisschen niedriger ist als jetzt wir beide bei ihm.
Was, glaube ich, auch viel damit zusammenhängt, dass er halt 25 schlechter war als 24. Hing damit unter anderem zusammen, ich meine, wir kennen nie alle Details, aber hingen unter anderem auch damit zusammen, dass sich, glaube ich, gegnerische Offensers mehr auf ihn fokussiert haben. Jetzt kommt er zu einem Bills-Team, wo er ja nur die Nummer drei sein muss.
Du hast Greg Rousseau, du hast mehrere Leute in, Ed Oliver allen voran. Du musst hier nicht, Offensers werden jetzt nicht den Fokus auf TJ Parker legen. Und wenn wir dann, ich glaube sowieso, dass der funktionieren wird, weil ich finde, der hat einen super hohen Floor. Aber wenn wir dann vielleicht wieder mehr noch die 2024er Version bekommen, dann ist Parker für mich hier der ideale Pick. Ja, das ist der richtige Pick.
Ärgere ich mich Ich bin zu sehr auf Risiko gegangen Aber TJ Parker ist hier der richtige Pick Gehe ich mit, Das waren alle unsere Awards, aber ich möchte noch einen Award on the fly von dir hören. Wir haben es schon so kurz angerissen gehabt in unserem Q&A, aber ich dachte mir, es wäre eigentlich ein schöner Award. Ich nenne ihn mal ...
Warte, ich ... Wir nennen ihn den Whitney Houston Award. Okay. One Moment in Time. Was war der beste, schönste, legendärste, tollste Moment dieses Drafts für dich? Also ich sag ehrlich, der, der mir am meisten hängen geblieben ist, den haben wir sogar im Q&A kurz angesprochen, das ist nämlich der Caden-McDonald-Pick.
Das ist der Moment, also für alle, die es vielleicht nicht mitgekriegt haben. Vielleicht hab ich eine Träne vergossen. Ganz vielleicht. War an Tag 1 im Greenroom, wurde nicht gedraftet. Wurde natürlich, wie alle, die an Tag 1 im Greenroom sind, auch für Tag 2 eingeladen. Ich glaub, es gab noch ein, zwei andere auch, die dann nicht noch mal gekommen sind.
Er ist noch mal gekommen, wurde dann früh gedraftet an Tag 2 von den Texans, und jeder hat, also das war absolute Gänsehaut, als er da rauskam Tränen aus Laufen überall, das war, fand ich schon doch, das war ein richtig, richtig schöner Moment das war ein super schöner Moment, deshalb bin ich auch auf diese Idee gekommen, weil, das ist das, was, also generell ich bin ein Riesenfan dann auch immer von den Videos wie die Leute diese Anrufe bekommen und wie sich dann gefreut wird und boah, da bin ich immer Ja, da habe ich sehr nah am Wasser gebaut immer und sehr emotional und für ihn hat es mich so gefreut, weil der Draft ist ja dann, gerade für alle, die in diesem Greenroom sitzen und die vor Ort sind, das ist halt auch einfach
wirklich One-Moment-Draft. Das ist so ein Once-in-a-Lifetime-Moment, den kannst du nicht reproduzieren, den gibt es nur einmal und, wenn du dann halt den ersten Tag da sitzt und nicht gedraftet wirst, ist es halt super bitter, aber er hat es sich nicht nehmen lassen und wurde dann dafür belohnt, das war super schön.
Hätte ich ja auch genommen, ich überlege gerade nochmal, ich würde dann, was ich auch sehr, sehr schön fand, ist als Avian Terrell, der Bruder von AJ Terrell, ins gleiche Team wie sein Bruder gedraftet wurde und diese Umarmung zwischen diesen beiden Brüdern, die Zeit ihres Lebens darauf hingearbeitet haben, beide NFL-Spieler zu sein.
Der eine hat es schon geschafft und dann gibt es ja, es gibt ja 31 Optionen, wo sie eben nicht beim gleichen Team landen. Und Avin Terrell war jetzt kein Reach der Falcons an der Stelle. Ist nicht so, weißt du, Nee, gar nicht. War ein guter Pick eigentlich sogar. Genau, dass sie irgendwie, weißt du, das ist so, ach ja, wir holen mal den Bruder so.
Der Bruder schwärmt ja auch in höchsten Tölen und die beiden jetzt im gleichen Team. Die Eltern können zum gleichen Spiel fahren, weißt du so. Das stimmt, ja. War auch ein schöner Kommentar, den ich irgendwo gesehen habe. Ah, zum Glück hier nicht irgendwie geteilte Trikots, weißt du, so wie die Kelsey-Mutter.
Nein, Falcons durch und durch, alle in Atlanta. Einfach ein schöner Moment, wie die beiden Brüder sich da umarmen und wirklich auch lange umarmen und das war einfach auch ein richtig cooler Moment. Also ich finde oft, die Anrufe sind halt auch wirklich, also die auf der Bühne sind natürlich special, weil es halt vor weiß ich wie viele, hunderttausend Leuten ist, aber die Anrufe sind halt teilweise manchmal natürlich schön und manchmal aber einfach super witzig. Also wir haben ja Wetschen schon angesprochen auf dem Golfplatz.
Einer war auch, wer war das denn? Ich weiß nicht mehr genau, wer es war. Einer war auf dem Basketballplatz hab ich gesehen, hat irgendwie so mit irgendeinem Kumpel so Basketball gespielt und wurde dessen angerufen. Was ich auch sehr witzig fand, war Drew Aller. Hast du das gesehen? Die Steelers haben ihn da gedraftet. Der war zu Hause auf der Couch, also Standard Home-Draft-Party.
Und ihr alle kennt es. Er wird angerufen, zieht die Kappe auf von seinem neuen Team. Drew Aller ist lifelong Cleveland-Browns-Fan. Und als der gedraftet wurde von den Pittsburgh Steelers, hast du richtig gesehen, wie der gezögert hat, diese Mütze aufzusetzen. Das fand ich sau witzig. Also sympathisch und sehr, sehr lustig.
Wenn ihr das Video seht, guckt es euch an. Ihr werdet sehen, wie ihr wirklich so zehn Sekunden lang diese Mütze anguckt und so ein bisschen dann rumfummelt, bis er sie dann irgendwann endlich aufzieht. Auch noch ein guter Moment, das sozusagen Hintergrundvideo von dieser ganzen Mikei Lemon Geschichte.
Wie der am Telefon ist. Ach so, ja, ja, ja. Und mit den Steelers spricht. Und dann die Leute um ihn herum sagen, ey, hier sind die Eagles. Die Eagles sind dran. Du musst mit den Eagles sprechen. denn die kommen hoch für dich. Und er so fragt. Wieso die Eagles? Was wollen die Eagles? Und es erst ihm jemand erklären muss, dass die gerade vor die Steelers gehen und du hörst sogar noch, wie der GM des Steelers da am Telefon ist.
Hier ist der GM des Steelers, wir wollen dich jetzt dann mit dem nächsten Pick draften. Ultra peinlich für die Steelers. Bei ihrem Home-Draft. Mein Gott, ist das unangenehm. Aber diese ganze Situation, wie Mikei Lemmoner einfach aussitzt. Hä, was passiert hier gerade? Ich telefoniere doch. Ich werde doch gleich, hä?
Jetzt kommen die Eagles. Ja, klar. Aber auch geil. Sehr gut. Alright. Oh, es gab noch einen. Ich weiß leider nicht, wen die Seahawks draften wollten, aber die haben den nicht erreicht und die hatten Empfangsprobleme. Ja, da gab es ja auch, die Cardinals hatten ja auch bei Jeremiah Love die falsche Nummer.
Deswegen hat der Pick so lange gedauert. Die haben ihn erst nicht erreicht. Auch wild. Oh, die Cardinals. Na ja, gut. Das war unsere Folge zum NFL Draft, unsere Draft Awards. Ich hoffe, es hat gefallen. Adrian, letzte Worte? Es gibt noch ein bisschen Draft-Content. Wenn ihr diese Folge hört, dann gibt es wahrscheinlich morgen meine ersten Lieblings- und Unlieblings-Picks.
Mittlerweile jährliches Format für alle Supporter bei Patreon und dann übermorgen wahrscheinlich auch schon die zweite. Also ich mache erst AFC, dann NFC. Und dann machen wir aber auch erstmal so einen kleinen Haken hinter diesem Draft, weil dann kommende Woche werden wir unsere Rookie-Review machen.
Also gehen wir wieder ein bisschen mehr in die NFL mit so einem leichten Draft-Kontext, weil wir natürlich über den Draft vom letzten Jahr sprechen. Dann haben wir unsere Draft Review drei Jahre später. Also alle sagen ja immer, ein Draft kann man erst nach drei Jahren bewerten. Das machen wir dann in zwei Wochen.
Da könnt ihr euch drauf freuen. Das soll es aber heute gewesen sein. Wenn ihr diese Special-Folgen hören wollt, könnt ihr das, wenn ihr uns bei Patreon supportet. Das war es aber für heute. Schöne Woche euch.