Einer rennt Einer hinterher

#130 Trainergeheimnisse - Was Hobbyläufer von Profis lernen können: Unser Coach Kuhlmann Special

Dienstag, 16. Dezember 2025 · 1 h 05

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Shownotes

Heute haben wir einen echten Hochkaräter zu Gast: „Coach Kuhlmann“, Trainer von Hendrik und Esther Pfeiffer. Gemeinsam mit Timo Kuhlmann blicken wir nochmal zurück auf den Valencia Marathon – und zwar aus Trainerperspektive. Wie erlebt ein Coach dieses ganze Spektakel? Wie viel Nervosität steckt auf der anderen Seite der Strecke?
Natürlich geht’s auch um Hendriks Training: Wie plant man eine Saison sinnvoll? Wie oft macht Schwelle Sinn – und wann wird’s zu viel? Was sagen Puls und Laktat wirklich aus? Und vor allem: Was können Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer vom Profi-Training lernen, ohne gleich selbst Profi sein zu müssen?
👉 Lauft mit, hört rein – wir freuen uns auf euch!Und kleiner Teaser: Nächste Woche beantwortet Timo dann auch noch eure persönlichen Fragen, die wir letzte Woche für euch gesammelt haben!
Let’s go! 🏃‍♂️🔥
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Da sind wir wieder ihr Lieben. Schön, dass ihr dabei seid. Eine ganz besondere Folge. Während Hendrik jetzt gerade in diesem Moment mit Esther seinen wohlverdienten Urlaub genießt, haben wir im Vorfeld für euch etwas aufgenommen, eine besondere Folge Timo Kuhlmann ist zu Gast. Coach Kuhlmann und wir machen eine Doppelfolge in dieser Woche beantwortet er alle Fragen nochmal rund um Valencia, es geht konkret. Konkret um Hendriks Training, aber eben auch um das Training für uns alle, für uns Hobbyläufer. Was können wir uns so von den Profis abschauen und in der nächsten Woche gibt es dann eure Fragen. Timo beantwortet alle Hörerfragen, also wir gehen rein, Hendrik, Timo und ich sind

dabei, viel Spaß, einer rennt einer hinterher euer Lauf Podcast Hendrik, da bist du gesund und munter. Wir sehen uns gerade über die Webcam und ich muss sagen Hey, also siehst ja wieder richtig fit aus und das freut mich besonders direkt neben dir dein Trainer der Timo herzlich willkommen ihr 2. Ja Moin Moin Schmidt.

Ja, wir halten Wort, wir halten Wort, ne, wir haben es euch versprochen, wir lassen endlich mal ein bisschen ausführlicher wieder Timo zu Wort kommen. Es haben richtig viele Leute tatsächlich auch geschrieben, weil die ganzen Ergebnisse, die jetzt ja auch uns gelungen sind, die sind zum großen Teil natürlich auch auf Timo zurückzuführen.

Und ja, präsent ist er halt nicht so sehr ne, in den Videos sieht man ja immer am Laufband daneben stehen, aber ich glaube, dass einige tatsächlich noch gern noch mal n bisschen mehr wissen wollen. Wir hatten dich ja schon zweimal ausführlicher bei uns zu Gast. Ist aber jetzt schon ne ganze Weile her und ich glaube seitdem gibt es jede Menge Veränderungen ja auch bei bei uns bei dir. Und vor allem aber auch jetzt einfach mal reinzuschauen in das Training, was geklappt hat, das ist für unser Hören natürlich unglaublich interessant, ne und auch das vielleicht so n bisschen runter zu brechen auf die, da haben wir natürlich jetzt für euch hier den Mann der es am besten weiß und Schmidti und ne wir haben, wir haben ja

auch schon mal n bisschen drüber gesprochen, wir sagen das ja nicht einfach so, sondern wir sagen schon das ist aus unserer Sicht das Trainertalent in Deutschland, auch wenn unsere Karriere erst aus dem meine irgendwann mal vorbei ist. Ne, dann ist seine noch lange nicht vorbei und hört heute heute mal warum. Meine meine Timo ganz kurz, meine übrigens auch nicht, weil ich habe gelernt, in den Altersklassen gilt, du musst einfach überleben, dann kommst du irgendwann automatisch aufs Treppchen, also in Richtung m 90 habe ich dann Chancen und da brauche ich natürlich den richtigen Coach an der Seite. So jetzt aber ihr beiden, wie geht es euch denn Timo, du bist doch auch da ne Achterbahnfahrt

der Gefühle, der erzähl mal wie geht es dir jetzt nach diesem Erfolg? Ja, also n bisschen hängt es auch noch nach. Vor allen Dingen die Nacht von SONT auf Montag war relativ kurz, weil mein Flug dann doch schon sehr früh ging und wir dann noch länger im Restaurant saßen, zusammen. Aber ja nee, war war n schönes Wochenende n schöner Ausflug nach Valencia, der n bisschen besser geendet ist als der erste Ausflug vor n paar Wochen und das haben wir uns natürlich alle erhofft und ja ist natürlich auch anstrengend so für n Coach ist ja auch ne gewisse Anspannung, hing ja jetzt sehr viel auch.

Für Hendrik von Ab und ist auch immer wichtig als Coach, dass die Athleten erfolgreich sind. Und ja, deswegen war die Anspannung auch groß und das kostet natürlich dann auch immer Energie und das hab ich jetzt schon noch, die den Anfang der Woche ganz gut gemerkt, ja. Und der Erste hat den ja auch ganz gut gequält, ne, indem sie dann bei Kilometer 29 da geschrieben hat oder irgendwie was ausführlicheres schreiben wollte, aber dann nur 2 Buchstaben oder in etwa 2 Wörter rausgebracht hat, ja geht und dann ist die Nachricht aber.

Nicht weitergeschrieben worden, sondern einfach abgeschickt worden. Und Timo hat dann das R geht bekommt und dann ging auf jeden Fall der Puls hoch. Ja, das war das war ne sehr spezielle Situation. Wir wussten ja zu dem Zeitpunkt schon, dass du so n bisschen bisschen Magenprobleme oder nicht nur n bisschen, sondern stärkere Magenprobleme hast und in so einer Situation dann die Nachricht zu bekommen r geht hab ich natürlich erstmal in die Richtung interpretiert, dass das irgendwie nicht mehr ging, dass du läufst, sondern dass du jetzt gehen musst.

Und im Endeffekt hat es dann aber Gott sei herausgestellt, sie hat dann noch mal kurz. Ne Spanei Hinterhergeschickt hat sich dann herausgestellt, dass du mit dem Ikares mit dem Pacer dann nach vorne gegangen bist und Druck gemacht hast. Und von da war es das ne richtige Achterbahnfahrt erst im Tal und dann wie bei Colossus im Heidepark zum Beispiel wieder auf so n Berg drauf und ja war war n cooles Erlebnis so ne spezielle Situation. Aber Stichwort, er geht.

Henrik, Wie geht es dir denn jetzt? Also eine Woche ist vergangen, noch nicht ganz. Du konntest ja kaum gehen. Ich mein, Wir haben das Video gesehen von euch beiden, Hendrik und Timo. Also beim Timo sah es noch frisch aus. Hendrik, Was machen die Beinchen und und untenrum. Jetzt geht es geht ganz gut sogar.

Ich hab mich echt relativ gut erholt, da jetzt in den letzten paar Tagen. Wir nehmen jetzt heute am Donnerstag auf, auch da noch mal kurz ne der zu Beginn der Folge der Hinweis warum wir das heute schon Donnerstag machen. Weil unser Urlaub ja ansteht. Es und ich, wir holen unsere Flitterwochen nach und sind deswegen 2 Wochen mal wirklich komplett aus der Welt und deswegen auch diese Folge als Special angelegt, die ist zweigeteilt, das heißt in der Folge, die jetzt heute erscheint, haben wir den Teil, wo wir mit Timo sprechen, jetzt auch unter dem Eindruck von Valenci natürlich noch, aber wir haben natürlich auch Hörerfragen gesammelt, jetzt in der letzten Zeit und das sind richtig viele

geworden, da hast du einiges zu tun, gleich Timo und diesen Teil, wo wir die Hörerfragen an Timo weiterreichen. Das wird der zweite Teil sein und der erscheint dann eben in Woche 2 unseres Urlaubs und dementsprechend haben wir hier ein großes Coach Kuhlmann Special gemacht. Aber zurück zu deiner Frage, ja, also der Tag selbst verharrt, der war wirklich fies, haben wir auch ausführlicher drüber gesprochen als als ja oder so sehr ins Detail gegangen, ne, dass man weiß warum tat weh war fürchterlich, riesen Schmerzen, Schüttelfrost alles dabei, die Tage danach waren aber deutlich besser so und jetzt heute fühle ich mich eigentlich ganz normal wie? An Tag 4 nach dem Marathon, wie man sich da fühlt, also Treppen gehen schon wieder morgen würde

ich schon wieder laufen können, wenn ich wollte, ne, also gut verarbeitet, alles andere ist verheilt und von daher war das wirklich eine akutphase, absolute Hölle, aber insgesamt habe ich ihn gut verpackt und das ist glaube ich schon auch ziemlich wichtig, weil das ja eben darauf hindeutet, dass von den Beinen her das alles im Bereich war, ne, der war natürlich im Grenzbereich, aber trotzdem so, dass sie sagt, das habe ich gut hinbekommen. Und das ist ja nicht bei jedem Marathon so. Wenn du schlechten Marathons, da kannst du ja wirklich auch immer richtig abschießen und dann hast du da noch 2 Wochen mit zu tun und das war definitiv nicht der Fall und das ist natürlich auch schon ne schöne Perspektive

jetzt, die das eröffnet, dass im Grunde die Baustelle Beine und Training nicht so groß ist. Da hat ziemlich viel ziemlich gut funktioniert. Habt ihr mal zusammen gefeiert? Gab es irgendwie was leckeres zu essen. Wie hast du dich belohnt? Ich mein klar, der Urlaub kommt jetzt, das ist die Riesenbelohnung aber gab es irgendwie ja so ne Leibspeise in Düsseldorf alle gemeinsam.

Leider nicht ne Timo musste schon früh fliegen um um 6 am am nächsten Tag. Ich habe eben auch ein bisschen Zeit gebraucht bis sie überhaupt wieder auf dem Damm war, dass ich dass ich raus konnte aus der aus, aus dem Airbnb da in Valencia und deswegen hatten wir gar nicht so viel Zeit mehr zusammen gehabt, wir waren dann essen abends alle war auch cool ne auch mit dem Management von uns und unter anderem Filimon Abraham, Simon Boch, Nick ILO die waren dabei, gesa kam am Ende noch dazu, so eine Runde hatten wir da aber.

Nee, die Tage danach ist und jetzt heute auch noch, die sind unfassbar anstrengend für mich, weil sich jetzt ganz viel, was ich vor Valencia mir sag ich mal schieben wollte, jetzt noch in die Tage zwischen Urlaub und Valencia gepackt hab und dementsprechend ja fühlt sich das jetzt gerade nicht so an wie ne Phase in der man sich belohnt, sondern noch mal richtig Rand klotzen muss, bevor dann eben am Freitag dann mit der Reise die Großbelohnung kommt.

Ne bei Timo jetzt auch direkt wieder weiter. Ich hab Timo ganz ganz kurz an dich gefragt, weil Hendrik Predigt ja immer die Marathonvorbereitung, hört erst mit der Nachbereitung auf. Wie schaust du denn jetzt auf Hendriks Nachbereitung, was muss der denn jetzt so machen nach dem Valencia Marathon und wann ist das dann auch wirklich abgeschlossen, dieser Block? Also erstmal muss er die Füße stillhalten. Das ist immer bei Hendrik ganz besonders wichtig, dass er auch die Füße still hält, weil wir hatten ja nicht nur die Situation, dass er jetzt den Marathon gelaufen ist, sondern es gab ja auch die Situation.

Mit dem mit der Entzündung Gleitgewebe um die Achillessehne rum im Ansatz Richtung Wade. Und das war ja ist jetzt ganz wichtig, dass das eigentlich eigentlich noch mal komplett ausheilen kann, dass er sich davon komplett erholt, dass er dann den Urlaub auch in gewisser Form vernünftig genießen kann.

Und Hendrik hat es ja schon gesagt, als ja die Flitterwochen gab es damals nicht in diesem großen Umfang und das jetzt quasi das nachholen der Flitterwochen, das sollen die beiden natürlich auch genießen. Natürlich haben die jetzt auch n Urlaub gewählt, wo n Laufband in der Nähe ist, wie wir das von den von den beiden Pfeifers kennen, aber da steht da das laufende absolut nicht im Fokus und deswegen ist mir wichtig, dass er sich sowohl körperlich als auch mit der Achillessehne im Speziellen als auch mental, weil er da ja natürlich auch n aufgrund der Magensituation natürlich auch früh sich schon sehr quälen musste, mehr als man es normalerweise im Marathon machen muss, dass er sich davon auch mental gut erholen kann und

dass wir dann. Wenn die beiden wieder kommen, dann ja die neuen Ziele auch frisch und erholt angehen können. Was würdest du denn als Profi sagen? Dem Profi auch raten? Wie viele Tage soll man denn gar nicht laufen? Also jetzt nicht nur wir Hobbyläufer, sondern wirklich auch ein Profi, ein erfahrener Profi wie Hendrik.

Also das ist immer ganz individuell. Hendrik hat es schon erwähnt, also man erholt sich ein bisschen unterschiedlich von Marathons, manchmal geht es relativ flott und man fühlt sich eigentlich am dritten Tag schon wieder bereit. Und und geht dann auch laufen. Ich hab es bei Johnny Deike gesehen, der ist jetzt Mittwoch glaub ich schon mal ne Lockerrunde mit seiner mit seiner Gruppe dann Leverkusen gelaufen, das geht dann schon, hat Hendrik auch schon, hat Hendrik auch schon öfter so gemacht, das ist dann manchmal kein Problem, aber es gibt dann auch Situationen und gerade die Situation die Hendrik jetzt hat, auch wenn er sich schon wieder ganz gut fühlt, auch im Hinblick wie gesagt mit der Achillessehne, dann kann es

schon mal sinnvoll sein auch mal ne Woche nichts mit laufen zu machen wenn man sich n bisschen bewegen will, vielleicht auch alternativ. Form zurückzugreifen. Radfahren, Arktrainer, Stepper, irgendwie sowas schwimmen gehen ist auch immer eine ganz gute Variante, weil das massiert ja immer noch durch den Wasserdruck auch ein bisschen die Muskulatur, darüber holt man, dann holt man sich dann ein bisschen schneller, regeneriert sich ein bisschen schneller.

Als Hobbyläufer würde ich immer auf jeden Fall erstmal pauschal sagen, mach mach erstmal eine Woche nichts und guck wie du dich dann fühlst. Gerade wie gesagt ist auch eine mentale hohe Anforderung, die so ein Marathon hat dem durchzustehen und. Ja, da gibt es verschiedene Gründe, warum man sich dann ein bisschen Zeit geben sollte und dann guckt man, wo man steht und kommt langsam wieder rein, nicht direkt wieder mit dem vollen Volumen, sondern langsam reinkommen auch wie gesagt Alternativtraining nutzen, das hilft immer ganz gut und dann kommt man da ganz gut raus, ja.

Lasst uns doch noch mal nach Valencia blicken, Hendrik, ihr beiden vielleicht. Beschreibt doch mal von Anfang an, ihr seid gemeinsam hingeflogen, ich glaub ihr wart auch zusammen in der Wohnung, wie läuft das dann ab, also wie kann man sich das vorm Staat oder vielleicht sogar schon. Am Abend vorher vorstellen sitzt ihr da zusammen, geht man dann noch mal irgendwie die Taktik durch oder versucht man bewusst diese Laufthemen beiseite zu schieben, weil man irgendwie mit einer Lockerheit reinstarten will und dann auch diese vorstart Atmosphäre? Wie macht ihr das gemeinsam?

Ja, in dem Fall waren wir tatsächlich in der Unterkunft zusammen. Die muss einen Tag später angereist, dann am Samstag in Valencia bei Halbmarathon, da waren wir tatsächlich auch gemeinsam in der Unterkunft, das ist auch nicht ganz unwichtig, wir haben ja diesmal bewusst. Auch nicht das Adec Hotel gewählt, sondern weil da eben ja auch mehr Trubel ist. Und weil du da dann auch eventuell mit rechnen musst, dass du jemand Fremden auf deinem Zimmer hast. Das wollten wir alles vermeiden und deswegen Airbnb in der Nähe des Hotels gesucht.

Und ja, als Timo dann ankam, dann doch, dreht sich schon trotzdem noch alles auch um den Tag. Also die Erfahrung habe ich jetzt ja auch, dass ich da jetzt nicht komplett durchdrehe, wenn wenn dann am Tag vorher das Thema laufen ist, sondern. Ich habe trotz des Drucks unter dem, dem ich da jetzt gestanden habe, die Vorfreude immer gehabt und deswegen rede ich dann auch gern darüber, wie man das Ding angeht, gucke in die Wettervorhersage rein, wenn das zumindest so schön aussieht wie jetzt hier in Berlin, da war das ja tatsächlich sehr unangenehm, da rein zu gucken, weil es dann eigentlich von Tag zu Tag schlechter wurde, das war hier anders, von Tag zu Tag besser, und dann haben wir natürlich am

Tag davor auch viel Zeit zusammen verbracht. Ich kann ja vielleicht mal ein bisschen erzählen, vielleicht interessiert das ja auch einige Hörerinnen und Hörer. So ein bisschen, wieso ein Wochenende so aus einer Coaches Sicht eigentlich abläuft? Ich glaube, das ist mal so einen Einblick, den kriegt man ja nicht so oft, oft gibt es ja in den Lauf Podcasts, ist ja oft so, dass dann die Athleten erzählen, wie das aus ihrer Sicht so ist.

Und vielleicht können wir mal so ein bisschen beschreiben, wieso ein wieso ein Wochenende eigentlich aus aus Coaches Sicht so ein bisschen abläuft. Also Hendrik hat schon erwähnt, ich bin einen Tag später geflogen, ich bin Samstag früh dann angereist, bin dann direkt zum zum Shake out Run gekommen mit 2 Partnern von Hendrik. Wo wir da, wo wir da einmal so einen Termin hatten zum Check Out Run, Fototermin et cetera und bin dann tatsächlich mit Hendrik und Esther, dann Hendrik Shake Out Run mitgelaufen, der hat sich dann dazu entwickelt, dass es für mich erst ein zügiger Dauerlauf war, dann ein defensiver Tempodauerlauf und ich dann nach 8 Kilometern gesagt habe, okay, ich laufe jetzt noch mal zur alten Formel

1 Strecke, die kann man ja da tatsächlich belaufen, sogar in Valencia und ich bin Formel 1 Fan, deswegen habe ich gesagt, dann laufe da jetzt noch mal hin und gucke mir das noch mal an, weil das hatte ich da vor ein paar Wochen nicht gemacht und. Und dann haben wir uns danach sind dann Hendrik und Ester einmal in ihre Unterkunft. Ich bin eine, meine, habe da eingecheckt und dann haben wir uns abends getroffen noch mal, haben gemeinsam gegessen bei Hendrik und Ester auf dem Apartment, ich habe für mich und für Ester dann noch mal die ganzen Standorte aufgeteilt, dass wir nicht an der gleichen Stelle sind, sondern dass wir an verschiedenen Punkten sind, sodass wir Hendrik möglichst maximal supporten können und

habe das dann bei Google Maps einmal eingespeichert, wo man da hin kann. Und das so n bisschen aufgeteilt. Ich guck da immer n bisschen, wie ist das gut machbar, wie kann man die Distanzen gut schaffen, wieviel Kilometer hat man da als als Trainer dann oder als Supporter dann auf dem Rad auch quasi hinter sich zu bringen, schafft man das zeitlich ist das machbar und gucke dann, dass ich auch meistens kilometerpunkte quasi treffe, dass ich dann halt die Zwischenzeit noch einschätzen kann und das haben wir dann ja. Samstag hab ich das dann vorbereitet für ist dann für mich.

Wir haben noch mal so n bisschen übers Rennen gesprochen. Viel hatten wir auch schon im Vorhinein noch hier in Düsseldorf besprochen, weil dann die Startliste auch draußen war und gewisse Dinge kriegt man auch bei Social Media mit, zum Beispiel Alexie, mit dem dann Hendrik auch viel gelaufen ist. Der Olympiasieger im Triathlon vom letzten Jahr, Paris, da war mir eigentlich klar vom Training, dass der, dass, der in der Gruppe irgendwie sein wird. War.

Obwohl er tief. Auf der ja im Vorfeld, den haben wir ja auch getroffen, dann, als wir da mit Corus den. Lauftreffer am Tag davor hatten ist ja auch Chorus Athlet und da haben wir kurz mit ihm gesprochen und da hat er gesagt, nee, nee, nee, ich steige nicht bei euch in die Gruppe ein, Ich möchte eine Gruppe dahinter wählen, aber hat er nicht getan, hatte Timo Recht behalten. Ja, der ist ja auch, also der ist sogar erst in der ich meine, die ersten Kilometer ist ja breites breites Spitzenfeld in Valencia, da ist ja Valencia einmalig, auch vielleicht zu den ganzen Majors, die es so gibt, ist in der Breite der Spitze zunächst jetzt mal Valencia schon einmalig und der ist dann wohl bei 3 oder 4 Kilometer habe

ich jetzt mitbekommen. Dann noch mal nach vorne gelaufen in eure Gruppe und da waren ja dann auch mit Phil Sassman und mit EMI Karez als Pacer dann auch 2 Trainingskollegen von ihm dabei und ja, da haben wir viel dann drüber gesprochen, dass der vielleicht in der Gruppe ist, dass sich auch darum ne große Gruppe drehen wird und dass ich denke, dass der so n 259 pro Kilometer bis 300 pro Kilometer Bereich Halt losrennen wird. Und dann, als wir dann am Samstag früh war dann die digitale Youtube, das youtube Technical Meeting und da wurden dann die Gruppen vorgestellt und dann haben wir auch gesehen, OK, es gibt eine Gruppe die von Immi Carest gepaced wird auf 630 bis 6315 und dann war auch klar,

dass das die Gruppe sein wird, weil die dann die Gruppe danach sollte nur 6430 anlaufen und mit 6430 ist eine 207 dann doch sehr schwierig machbar. Und da wir viel auch in dem Bereich trainiert hatten, zwischen 25 und 15 300, war eigentlich klar, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, 6300 anzulaufen. Und ja, deswegen war schon frühzeitig klar, wie das Mindset ist, worum es geht und haben nur gehofft, dass halt ne gute Gruppe ist.

Dass der Pacer n guten Job macht und dass sich der Wind n bisschen zurückhält. Die Temperaturen waren ja denk ich ganz ganz gut, viel höher dürften sie nicht sein, aber ich denke so waren die noch optimal. Sind war dann auch in Ordnung in den großen Gruppen. Wenn man jetzt irgendwie am Seitenrand stand, nicht in so einer Gruppe gelaufen, das hat man manchmal schon noch gespürt, aber ich denke, das war dann noch in Ordnung und solche Dinge checkt man dann halt in den Tagen vorher einfach akribisch und ja, der der Marathon Sonntag sozusagen, ja, ich hatte auch eine unruhige Nacht, tatsächlich, das hatte ich selten, wenn ich als Trainer unterwegs war, das kann ich, kannte ich nur als Athlet von

mir, dass wenn ich mal wichtige Wettkämpfe hatte, dass dann die Nacht auch mal ein bisschen unruhig war und ich hab zwar immer Schlaf eingesammelt, jetzt im Vergleich zu Esther, ich hab immer Schlaf eingesammelt, wenn ich selber Wettkämpfe hatte, aber manchmal auch nicht so viel, und ich hatte diesmal auch ne sehr unruhige Nacht als Trainer, das hatte ich so auch noch nicht, wie gesagt und dementsprechend man steht dann ja auch fast genauso früh auf wie der wie der Athlet und du.

Hast ja noch ne doppelte Aufgabe, ne, indem du ja auch dann für die Sportschau da unterwegs warst. Als Ansprechpartner für die TV Übertragung oder Livestream übertragen. Da hatten wir uns dann noch mit dem Ben Wozny, der dann vor Ort war. Mit dem Kamerateam hatte ich mich dann noch immer den Hotel am Samstagabend getroffen, bevor ich in der Geister bin und da haben wir einfach mal so ein bisschen gequatscht, was die so für Infos haben, was ich so für Infos habe, was ich so denke und so weiter das haben die dann so ein bisschen bisschen mit aufgenommen und dann hat er hat er mich gebeten dann bei 816 und 23 4 irgendwie vielleicht da sein zu können und das habe ich dann mit in meinen in meinen Fahrplan quasi eingebaut und ja

genau dann bin ich. So drauf gestanden, habe meine Sachen gepackt, bin dann auch Richtung Start gefahren und dann in den in den Aufwärmbereich zu Hendrik. Hendrik hatte sich dann schon eingelaufen, hatte vorher noch kurz Mitesser gequatscht und bin dann zu Hendrik, Hendrik war am Ende vom Einlaufen und das Einlaufen dort beziehungsweise die Betreuung dort in Valencia für die Elite vom Staat ist eigentlich sehr sehr gut gelöst finde ich, das ist so ein riesen Parkhaus, das ist so 250 Meter lang, das heißt man hat da so eine 500 Meter einlaufrunde. In dem Parkhaus Wettergeschützt.

Und dann gibt es da die ganzen 250 Meter lang die Boxen für die einzelnen Managements mit einem eigenen Dixi drin mit Stühlen drin, wo sich die Athleten dann halt auf den Wettkampf vorbereiten können. Das ist sehr, sehr gut gelöst. Cool. Und ja. Dann spring es noch einmalig hatte ich noch noch nie sonst erlebt. Mich würde interessieren, Timo, einmal klar, du traust das Hendrik zu, aber mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz, mit welchem Gefühl bist du da rein gegangen? Warst du dir sicher der schafft das oder wusstest du Boah das wird n ganz enges Ding wie war da deine Gefühlswelt und du sagst unruhig geschlafen passiert dir sonst nicht ist das n gutes oder n schlechtes Zeichen gewesen oder wie hast du es so wahrgenommen?

Ja gut, wenn man so n bisschen nervös ist, dann ist ja immer was Besonderes in der Luft, dass da versuche ich auch immer so, Athleten, die allen Athleten, die ich trainiere, so mitzugeben. Hey, Nervosität ist super, weil Nervosität zeigt, dass etwas Besonderes vor bevorsteht und dass du etwas erreichen kannst. Was was du dir erträumst.

Und wenn man nicht nervös ist, dann ist es bedeutet es einem nichts und wenn man n schlechtes Rennen hatte und man kann danach sofort so sagen, Ach egal. Dann dann ist es einem vielleicht auch nicht mehr so wichtig und dass man sich, dass man vorher nervös ist und sich nach einem schlechten Rennen vielleicht danach auch n bisschen ärgert, für für ein 2 Tage 3 Tage das ist das soll so sein, das muss so sein, das gehört dazu. Und ja, ich bin schon insgesamt mit einem sehr, sehr positiven Gefühl in in nach nach Valencia gefahren, ich meine wie gesagt n bisschen aufgeregt, dass man ja trotzdem ist der Athlet ja auch als Trainer versucht man sowas natürlich bisschen sag ich mal nicht zu zeigen.

Rein die Zuversicht, die ich natürlich auch hatte und die die Überzeugung, dass Hendrik das kann, vorne anzustellen in dem, was man nach außen zeigt, in der Kommunikation mit den Athleten, das ist immer das allerwichtigste, weil wie gesagt, jeder Athlet, egal wie überzeugt er davon ist, n bisschen, ja n bisschen Nervosität ist halt immer dahinter, und das noch mal n bisschen mit Wegzuschieben und die das minimale, was vielleicht an dem Selbstverständnis dann noch fehlen könnte, halt als Trainer mit oben drauf zu packen, sodass dann. Die hundertprozentige Motivation beziehungsweise nicht Motivation, sondern in erster Linie das Selbstverständnis und die Überzeugung, dass man das schaffen kann. Halt da ist.

Das ist halt ganz wichtig. Und nee, ich war wie gesagt komplett überzeugt, dass das geht. Ich hab das Training ja erlebt und ich kann die Werte ja auch gut vergleichen mit der Berlin marathonvorbereitung und da war schon noch mal noch mal n ticken mehr Form da aus meiner Sicht das einzige was natürlich beim Marathon immer schwierig ist.

Und das kann natürlich auf jeder Distanz sein, aber beim Marathon ist am ja sag ich mal am. Am Vakantesten, dass halt irgendwas passiert jetzt bei zum Beispiel der Magen oder dass die Tageswoche. War ja während des Rennens auch so ne, also die Zuversicht, die hat ja am meisten gelitten eigentlich während des Rennens selbst gar nicht davor.

Der Vibe war recht gut, aber ich hatte ja selber dann bei 10, als ich die Gruppe verloren habe, schon das Gefühl, ja, das wird jetzt sehr unwahrscheinlich, das klappt, dann hat man sich natürlich irgendwie zwischendurch ein bisschen besser gefühlt, aber es waren mehrere Krisen so früh schon im Rennen. Und dann war eigentlich, als es ja alles besser aussah als die Gruppe, auch dann gesprengt wurde, dann diese Krise von 30 bis 35, und da hatte ich halt selber wirklich auch Probleme, noch dran zu glauben, dass es klappt. So als dann dieser 1515 18 1519 kilometer Abschnitt da war, wo ich ja dann im Grunde auf diesen 5 Kilometern da fast 20 Sekunden verloren habe, das war so ein so ein Punkt, wo ich glaube, auch als Außenstehender, dass man da

dann das Vertrauen auch ein bisschen verloren hat. Weil also würde mich auch mal interessieren. Ich weiß es natürlich von Ester, ich weiß gar nicht wie es bei dir war, die Hochrechnung war ja dann drüber und es ist sehr, es ist ja schon sehr selten, dass man dann noch mal den Hebel umlegen kann, so ist mir auch jetzt eigentlich noch nie passiert im Marathon, das war das erste Mal, dass ich wie ich aus einer Krise bei Kilometer 30 bis 35 rauskam und auf den letzten 7 dann die Zeit wieder gut machen konnte.

Also ich habe mich ein bisschen auch. Man bereitet sich auch ein bisschen drauf vor, man guckt sich die Strecke an, man guckt sich das Profil an. Das Höhenprofil, die Windrichtung und weiß halt dadurch ungefähr okay was sind schnellere Passagen, was sind langsamere Passagen und da ist eigentlich ganz klar in Valencia die Passage zwischen 30 und 35 noch mal ein bisschen schwieriger. Es sind nicht viele Höhenmeter in Valencia, aber da geht es noch mal ein bisschen berghoch tendenziell, und dass es dann auf letzten 5 vor allen Dingen dann mehr bergab geht, und da hat man dann auch einen Rückenwind gehabt und von daher war ich dann schon noch zuversichtlich, vor allem weil ich auch das Training kannte und

ich auch das Gefühl hatte, dann. Vom Schritt her und so weiter sah das alles noch noch noch gut aus. Also manchmal ist ja auch so mit Magenproblemen, dass man dann auch den Schritt nicht mehr so laufen kann und so, und das war Gott sei Dank nicht der Fall, also das passte alles vom Schritt und ich kenne halt Hendricks Willen auch, also der wollte das unbedingt und das hat man in jedem Moment eigentlich gespürt, auch wenn vielleicht intern dann in Hendricks Kopf sozusagen auch mit der magensituation Paar Zweifel aufgekommen sind. Trotzdem hat er die immer wieder beiseite geschafft, das hat man von außen einfach gemerkt und in dem Moment. Ich war überzeugt, dass es geht in dem Moment, als ich bei 23,4 gesehen habe, nachdem er ja bei

16, wo er bei 16 bei uns vorbeikommen ist, eine kleine Lücke hatte, bei 17,9 dann quasi wieder reingelaufen ist so ein bisschen und dann bei 23 4 war aber weit vorne in der Gruppe und die Gruppe hatte sich langsam auch schon ein bisschen aufgelöst. Und da war ich überzeugt, okay, der fühlt sich trotzdem mal ein Problem, auf jeden Fall nicht, nicht von den beiden her nicht so schlecht und da war hatte ich dann das Gefühl okay und das geht das das kann gehen und diese Überzeugung dann von außen auch auf ihn zu übertragen und zu sagen Hey drück drauf, du kannst dass das geht und belohn dich und holst dir und so weiter diese diese Information, diese Zuversicht von außen dann auch noch mal Hendriks Kopf so gut es

geht zu pflanzen, das ist das ist glaube ich im Support dann ganz entscheidend um so eine Situation dann zu regeln, ja. Woran hast du denn gesehen? Relativ früh, das hast du ja dann auch im Livestream erzählt, dass es sich um den Magen handelt. Hat Hendrik Dir irgendein Signal gegeben oder hast du das einfach schon als Trainer, weil du ihn so gut kennst, wahrgenommen? Erzähl mir das jetzt.

Ja, hat man gesehen. Man hat es gesehen, dann irgendwann. Ja, also die erste Info habe ich tatsächlich wegen Magen von Esther bekommen, ich stand ja bei 8 und dann bei 16 wieder und Esther hatte dann noch 2 Positionen zwischendurch. OK, und die erste Information, das ist das das was mit dem Magen ist hab ich von Esther bekommen, dann OK und dann hab ich es auch gesehen tatsächlich ja genau und beim Magen ist ja. Lass mal so stehen.

Lassen mehr beschreiben, brauchen wir das glaub ich nicht bei das Problem beim Magen ist ja immer man verliert Energie, man verliert Elektrolyte, oftmals ist der Magen dann so gereizt, dass man auch gar nichts mehr aufnehmen kann und das beim Marathon ja sehr, sehr wichtig. Dass man auch Kohlenhydrate zu sich führt und das das stellt dann manchmal n Problem dar. Das Gute war Hendrik Korrigier mich wenn ich da falsch liege, aber ich hatte das Gefühl, dass er trotzdem noch seine Nutrition gut gut verarbeiten konnte, einigermaßen klar manches, manches kam vielleicht nicht an und ja hat sich dann ja auch nach außen widergespiegelt, dass manches dann auch nicht da sein oder da bleiben wollte, wo es

hingehört, aber. Zumindest kam einiges an und oder zumindest genug, um diese Leistung dann zu bringen. Und ja, so war dann so n bisschen der Werdegang, dass ich davon mitbekommen habe. Das hat natürlich die Unsicherheit, ob das klappt, natürlich n bisschen erhöht, aber dass er dann irgendwie im Rennen geblieben ist und dass das Tempo gepasst hat und er dann auch bei 29 Kilometer gegangen ist, nämlich nach vorne und Druck gemacht hat mit dem Pacer das das hat dann natürlich sehr, sehr zuversichtlich gestimmt, weil. So was machst du nicht, wenn du dich nicht einigermaßen fühlst und also vom von den Beinen her, sonst machst du das nicht in so einer Situation, wenn du mal n Problem hast, dann bist du froh, wenn du mit schwimmen kannst und

hoffst, dass die Gruppe genug Tempo macht. Ja, ja. Vielleicht mal n Schritt weg von Valencia. Ich glaub das ist ja auch für viele Hörer sehr interessant. Ne der ich weiß gar nicht als wir das letzte mal dich im Podcast hatten, ob das noch in der Hannover Zeit war, das war irgendwie um Folge 50 rum musste noch in Hannover gewesen sein, da hat sich ja jetzt jede Menge geändert. Das denke ich ja schon.

Eine spannende Frage. Jetzt auch ne, wie ist jetzt deine Rolle in diesem ganzen Düsseldorf Konstrukt und ich glaube das ist auch eine Frage, die kann ich ja schon mal vorgreifen, die auch von Hörern gestellt wurde, ob du jetzt tatsächlich Vollzeit Trainer bist und damals in Hannover ja eher auch wirklich noch komplett ehrenamtlich falsches Wort, aber sage ich mal als Hobby ne das gemacht hast.

Was hat sich da jetzt alles verändert seit wir weggegangen sind aus Hannover genau und was war der Grund für dich mitzukommen? Ne? Ja, also die Situation war ja die, dass wir gemeinsam Hannover waren, gemeinsam da unser Training gemacht haben und aber die Strukturen, sag ich mal, oder die Möglichkeiten und die Perspektive nicht so gut war, als dass wir das Gefühl hatten, OK, wir können da bleiben und unsere gemeinsamen Träume sozusagen verwirklichen. Und dann hat sich das Halt hier mit Düsseldorf ergeben, und zwar nicht nur, dass wir hier, dass ich als Trainer tätig sein kann, sondern.

Ich habe ja auch schon in Hannover im Eventmanagement gearbeitet und beim Hannover Marathon mitgearbeitet und der Düsseldorf Marathon der Juniper Düsseldorf Marathon hat ja sein Comeback gegeben. Nach 2019 war ja das erste Mal wieder dieses Jahr am Start und da haben die noch jemanden gebraucht, der sich mit Themen wie Strecke, Logistik halt auskennt und sowas auch schon mal gemacht hat und somit die Strecke verantwortet und somit war es so eine Art kombipaket sage ich mal also. Ich sollte hier im Eventmanagement mitarbeiten und auch beim neu gegründeten Uni Party Running Team als Trainer mit mit Agieren.

Und das sollte ja oder ist ein Profi Lauf Team. Von daher war das immer das was ich eigentlich so auch in der Betreuung Halt machen wollte mich dahin zu entwickeln Profi Athleten auf sehr sehr hohem Niveau zu trainieren und das war natürlich dann eine Chance die ich dann halt wahrnehmen wollte und ja meine meine Sachen in Hannover gepackt, habe meine Familie. Ja, martialisch ausgedrückt, zurückgelassen habe und ja gesagt hab OK, mein ledig Status, den nutze ich noch mal und veränder meinen meinen Standort und ja geh den Weg mit den mit den Pfeifers weiter.

Also ihr habt gehört, liebe Zuhörerinnen, ledig Status. Kinder, Kinder, Düsseldorf. Leder bin ich. OKOK das lassen wir auch so stehen. Timo, was mich interessiert, hast du auch nach wie vor, du läufst noch selber, oder? Ich laufe noch selber ja, so gut es geht. Und du und du hast auch noch Kapazitäten. Wenn jetzt Leute zuhören, Hobbyläufer zu trainieren. Minimal sag ich mal.

Also ich hab auch einige Anfragen noch on hold, die ich noch nicht beantwortet habe. Dafür muss ich mich hier auch mal in dem Rahmen entschuldigen, weil viele von denen, die mir geschrieben haben, bestimmt auch Hörer eures Podcasts sind. Von daher tut mir leid, dass ich bisher nicht geantwortet habe.

Das werde ich jetzt. Ich habe ab nächste Woche Urlaub und da werde ich das, da werde ich das nutzen, also nicht nur Hendrik und Esther machen Urlaub, ich mache Heimaturlaub, fahre über die Feiertage bis bis Neujahr zu meiner Familie und verbringe dann meine Zeit und die Zeit werde ich dann nutzen, euch auch allen zu antworten, das verspreche ich also ich habe minimale Kapazitäten, aber tatsächlich aktuell nicht so viele dadurch, dass ich ja hier im Event Management tätig bin und das natürlich auch eine gewisse Zeit einfordert und auch. Jetzt so ein bisschen auch mehr noch eingebunden bin in die gesamt Koordination des Teams des Profiteams, des Uni. Party Running Teams ist halt nicht viel Kapazität, von daher würde ich jetzt aktuell erstmal

die Anfragen die ich habe erstmal beantworten und dann bin ich da erstmal ausgelastet, aber wenn ihr da mal Interesse habt meldet euch einfach und dann dann antworte ich euch auch und dann werde ich da eine Warteliste machen, das heißt wenn sich da was ergibt oder sich Veränderungen anstehen, dann werde ich die auch ankündigen.

Vielleicht werden die auch von Spitti und Hendrik dann angekündigt und vielleicht auch von Esther. Und dann gibt es da auf jeden Fall dann wieder Möglichkeiten, ja. Ja und auch da ne. Wir hatten ja schon mal ganz lose auch überlegt, ob wir dieses Team Five Coaching, was ja auch daneben noch gibt, ob man das vielleicht einfach zusammenschmeißt und wir fusionieren sozusagen, weil das Training, was wir machen, das ist ja auch natürlich auch teammus trainingsphilosophie, und dann hätten wir vielleicht die Möglichkeit, da so ein bisschen Synergien zu schaffen, dass wir vielleicht tatsächlich noch mal ein 23 Leute mehr unterbringen, weil auch bei mir und bei Esther. Kommen immer jetzt Anfragen, die

landen immer weiter auf der Warteliste, die Warteliste wird immer länger und wir hatten tatsächlich jetzt schon bei einigen Hörern oder Interessenten auch des Coachings mal so grob abgefragt, ob die sich vorstellen könnten, tatsächlich dann auch nicht bei Esther oder mir, sondern unter anderem auch bei Timo dann zu trainieren, dass das alles aus einer Hand bei uns reinkommt. Also wir haben das selber noch gar nicht so spruchreif oder sind erste Überlegungen, aber wenn ihr das hier hört und selber grundsätzlich auch ein Interesse daran habt, dann gebt uns gerne auch mal Feedback, ob das für euch auch was wäre. Wenn wir das sozusagen fusionieren, ne und wir da alles aus einem Guss machen von von

uns dreien, würden wir uns auf jeden Fall über Feedback freuen. Timo, erzähl doch noch NN bisschen mal zu deiner eigenen Laufsituation machst du mal n läufchen mit, du sagst eben schon das Einlaufen da beim. Warm ups sozusagen einen Tag vorher. Du bist ja auch richtig schnell gewesen und immer auch noch phasenweise.

Wie sieht das aus, wieviel Kilometer machst du so in der Woche, wieviel Zeit nimmst du dir selber oder kannst du dir noch so nehmen um deine eigenen Läufchen zu absolvieren und hast du vielleicht 2026 noch ein ganz eigenes Laufziel geplant? Also ich laufe schon noch so viel ich kann. Ich nutz meistens immer dann die die frühen Morgenstunden dafür oder in Anführungsstrichen frühen Morgenstunden.

Wir haben ja Gott sei Dank hier eine sehr flexible Arbeitszeitenlösung. Das heißt, wenn ich mal um 09:30 Uhr erst da bin, dann ist das auch in Ordnung, solange ich meine Aufgaben halt erfülle. Von daher gehe ich meistens morgens so gegen 7 07:30 Uhr meine Runden drehen jetzt die letzten Jahre war es leider so, dass ich öfter ein bisschen krank war, Corona hat bei mir ein bisschen Spuren hinterlassen, 6 mal hatte ich das und irgendwie ist mein Immunsystem seitdem nicht mehr ganz auf der Höhe, ich versuche das ein bisschen aufzubauen mit Vitamin C, 10, Gorotat und was man da so alles machen kann. Aber ja, wenn ich, wenn ich ganz normal trainieren kann, dann versuch ich schon meine meine,

da mach ich schon so meine 70 bis 90 Kilometer. Ich lauf damit noch so, ja sag ich mal, wenn ich n bisschen im Training drin bin, sag ich mal über 34 Monate kann ich damit auch schon meinen 33 Minuten auf 10 Kilometer zumindest laufen, für Ester reicht es nicht mehr, ob ich da noch mal hinkomme sei mal dahingestellt, aber. Hoffentlich nicht.

Hoffentlich wird Ester so gut, dass ich das nicht erreichen kann. Richtig, genauso muss man es formulieren. Und ja, also ich hab ich mach auch noch mal Wettkämpfe. Wir hatten jetzt Schloss Marienburg Marathon in der Nähe von Hannover, der ist der ist so südlich von Hannover nördlich von Hildesheim kennen viele, vielleicht auch von jüngeren Hörern von Nexton Hall, der Serie von Amazon Prime, da wurde, da wurde das gedreht und.

Da gibt auch Netflix und RTL Plus und andere Streaming Plattformen. Sollte jetzt keine Schleichwerbung sein, ne, also nein nein verstanden und. Ja da, da hab ich schon öfter mal teilgenommen, dass n bisschen anspruchsvollerer Lauf, besonders Trail, bisschen hoch runter und matschige Wege und ein Kram und das macht halt Bock und da bin ich n Halbmarathon gelaufen, den konnte ich auch gewinnen. Oh, sieh an, ja.

Von daher das es ist noch es ist noch OK. Ich bin mit meiner körperlichen Situation. Im Reinen und zufrieden. Ah, das ist gut. Männer, wo wir jetzt hier zusammensitzen, lasst uns doch mal, weil jetzt 2026 bevorsteht, einmal kurz über Wettkampfplanung sprechen. Mich würde interessieren, einmal, wie machen das die Profis, wie machst du das gemeinsam mit Hendrik auch mit Esther und wie würdest du uns hobbyläufern raten an so eine Jahresplanung ranzugehen?

Ich habe ja schon vollmundig mich einfach mal angemeldet beim Köln Marathon, den Hermannslauf, den will ich auch machen, fangen wir doch mal bei den Profis. Es an. Habt ihr euch da irgendwie schon zusammengesetzt oder sagt Hendrik Dir Pass auf, ich habe die und die Option, also wie macht ihr das? Hendrik hat da ja klare Vorstellungen immer. Das ist immer ganz gut.

Also Hendrik ist ja ein Athlet, der der erstens gerne Wettkämpfe macht und zweitens halt auch immer Ideen hat und Vorstellungen hat, was er gerne machen will, was ich grundsätzlich sehr gut finde. Er schickt mir dann meist immer so eine Art Liste, wo wo dann halt Wettkämpfe drin stehen und dann ordnen wir die gemeinsam so ein bisschen ein.

Das heißt, wir sagen dann, OK, das ist vielleicht zu viel, der passt gut rein, da kann man noch mal da einen kleinen Zwischenblock setzen und so weiter und kann das Ganze so ein bisschen dann, ich nenn es mal periolisieren und dann beginnt eigentlich die die Rückwärtsplanung, so macht man das eigentlich ganz klassisch, das heißt man man guckt wo, wo ist das Highlight, wo wo ist das Peak Grace, das Highlight Rennen und. Dann plant man halt so ein bisschen die ganzen Trainingsphasen runter bis zu dem Zeitpunkt wo man halt startet.

Meistens ist sehr klassisch und so eine 1516 wochige Vorbereitung für so ein Marathon und ja, so gehen wir das meistens an, jetzt zum Beispiel nach Berlin war es natürlich ein bisschen anders, weil der Abstand zwischen Berlin und Valenz jetzt ein bisschen enger war und dann ja auch noch mal ein bisschen Erholung dann auch noch mal ein 2.

Reisen, Anstand Taiwan und Kapstadt und so weiter deswegen ist jetzt ein bisschen komprimierter, da muss man da ein bisschen anders rangehen. Aber grundsätzlich ist das immer so eine Art Rückwärtsplanung und dann überlegt man, welche Trainingsinhalte aufeinander aufbauen, halt, wann wichtig sind, wann Entlastung und Belastung also anstehen, und so kommt man dann ein bisschen erstmal auf das Grundschema, die Grundperialisierung, wie sollen die Zyklen insgesamt aussehen, damit man am Ende am Tag x intopform ist?

OK, aber spannend. Also rückwärts denken und rechnen, das finde ich jetzt interessant. Aber mal angenommen, also kann man sich auch Hendrik und auch dann wie Hobbyläufer 2 Pi Kren suchen pro Jahr, dass jetzt Hendrik sagt Ich nehme mir einen Frühjahrsmarathon und klassisch einen Herbstmarathon und das sind meine beiden Hauptziele und von denen rechne ich dann jeweils runter zurück und teile sozusagen das Jahr in Saisonhälfte 1 und Saisonhälfte 2. Also früher war da immer der Stand, den man auch in einer Trainerlizenzausbildung halt immer lernt. Ist so.

Es gibt eine Vorbereitungsphase 1. Also wenn man jetzt gerade über Bahnrennen nachdenkt, es gibt eine Vorbereitungsphase 1 im Herbst und im Winter, dann hat man vielleicht eine Hallensaison und dann geht es in die Vorbereitungsphase 2 für die Sommersaison, das war immer so eine klassische klassische Aufteilung wie sowas dann halt aufgebaut war, und dann gab es da verschiedene Trainingsphasen, grundlegende Phase, spezifisch grundlegende Phase und so weiter und. Und ich sag mal so, im Marathon, im Straßenlauf und dann auch mit Profi Athleten ändert sich so was ein bisschen. Das heißt gerade jetzt auch, weil wir ja mit den mit den Schuhen und verschiedensten Regenerationstools und so weiter halt die Belastungen sowohl im

Training als auch als auch dann in den Rennen oder der Rennen Impact dann ein bisschen geringer wird im Marathon ist es ja auch so, dass Hendrik ja auch 33 Rennen im Jahr kann er schon in Topform sein, das ist schon möglich, also. Vielleicht ist das auch im nächsten Jahr die Planung, da sind wir jetzt noch in den letzten Zügen, das so ein bisschen erst mal Festzuzurren im ersten Schritt, ob das Halt der Weg sein kann im Jahr 2026 mit 3 Highlights zu planen, das ist durchaus möglich, man muss halt immer beachten, wann legt man auch mal eine sinnvolle Erholung.

Es gibt natürlich auch für Profis, die natürlich ein gewisses Trainingslevel haben, gewisse Belastungsverträglichkeit haben, die können natürlich auch mal länger durchziehen in Anführungsstrichen. Aber man muss auch da die die sinnvolle Entlastung halt mit einbauen. Also nach so einem Marathon, dann muss dann halt auch mal eine Woche ein bisschen weniger sein beziehungsweise vielleicht auch gar nicht, je nachdem wie die Situation ist. Und ja, dann kann man das schon auch mit 3 Highlights aufbauen, so ist es nicht, ja.

Spannend. Was würdest du denn jetzt und auch Henrik gefragt uns hobbyläufern raten? Also jetzt mal mein Beispiel runtergebrochen, ich habe schon gesagt Oktober, da will ich noch mal in Köln Marathon laufen und das soll auch. Ein klares Highlight sein, da würde ich gerne meine Debützeit. Ich habe übrigens gelernt, das hört sich besser an, wenn ich sage, ja, mein Debüt Marathon war ja 248, nicht meine Mara, mein Debüt Marathon, also meine Debützeit ist 248, die möchte ich gerne verbessern, das ist jetzt ein Highlight im Oktober, wie gehe ich jetzt weiter vor und wie sollen alle anderen am besten, was rätst du uns, wie, wie gehen wir da ran und es kommt natürlich hinzu, dass man auch gerne mal ganz spontan sich vielleicht an einem Wochenende.

Ende mal hier bei dem Straßenlauf anmeldet, mal da bei einem Waldlauf, wie sollte man das integrieren? Sind das dann trainingswettkämpfe, nimmt man das als harte Tempoeinheit und was empfiehlst du uns? Also ja, Stichwort, so heißt es wettkampfplanung. Also ich bin übrigens ein Fan von so volksläufen.

Es gibt in Hannover eine schöne Community, da gibt es so eine Art Laufpass in der Region Hannover und das ist eine coole Sache, weil es da viele Veranstaltungen sich zusammenschließen. Und dann so einen in so einem Pass wirklich jetzt? Mittlerweile ist es eine App geworden, halt Stempel sammeln können und dann verschiedene Prämien erlaufen können sozusagen, das ist eigentlich eine sehr sehr coole Sache, in der bin ich auch so ein bisschen groß geworden, also ich bin da schon ein Fan von weil es einfach die das ganze Training auch gerade im Winter einfach auflockert und man muss sich natürlich halt setzen wenn man sagt OK ich will am Tag X meine Topform haben, ich will im Herbst. Beim Köln Marathon jetzt nicht

248 mehr laufen, sondern ich will jetzt die 245 knacken. Ich will jetzt 244 XX laufen, ich weiß jetzt nicht ob das dein Ziel ist, aber vielleicht vielleicht geht das ja, vielleicht geht das ja in die Richtung nach deinen guten Crossrennen bin ich, da bin ich da guter Dinge, dass das geht, jetzt hast du. Mich n bisschen runtergezogen sogar, aber gut ich ich will das ja mach mal weiter.

Sogar die 240. Nee, mach mal weiter. Ich will den Mund nicht zu voll ja, aber mach mal, mach mal weiter genau mach mal die 244 so ne schöne Schnapszahl und das ist jetzt ein Highlight wie wie würdest du jetzt rangehen in unserer Situation mit uns, mein ich wir Hobbyläufer wir alle. Beim Hobbyläufer hängt ja noch viel an an externen Faktoren, sag ich mal. Das heißt, wie sieht mein Terminkalender in 2026 aus? Ich hab zum Beispiel auch einen Athleten aus Köln. Viele Grüße Joey, der ist jetzt sehr, sehr gut gelaufen beim Blumensattlauf 3139.

Oh genau der Stück, der startet für die, der startet für die Meilers Meilers Colonia und der ist jetzt letztes Jahr zum Beispiel Vater geworden und das ist natürlich dann immer so ne Situation in der man n bisschen gucken muss, wie kann man das dringend umsetzen, wo liegt der Schwerpunkt gerade im Leben und das ist ja, da gibt es ja verschiedene Einflüsse, manchmal ist die Arbeitsbelastung höher. Mal hat man noch ganz andere Themen, die man beackern muss, dann wird n Haus gebaut oder man zimmert sich ne Gartenhütte zusammen, weil das wichtig ist.

Im Kleingartenstrebergarten. Wie auch immer, das sind halt so so externe Faktoren, so die die Halt wichtig sind, die im Leben genauso n Platz haben oder vielleicht sogar teilweise dann natürlich n größeren Platz wenn man darüber wenn man an den Punkt denkt, dass man halt Eltern wird. Die halt viel, viel wichtiger sind.

Und. Auch haben sollten ne muss man auch ganz klar sagen. Also ich man hat ja auch noch irgendwie n soziales Leben und geht auch gern mal vielleicht n bisschen aus und und genau ist ja auch wichtig, gehört ja auch dazu. Und, und das ist da ist, da muss man einfach auch das einfach erden, sag ich mal.

Laufendes kann einem sehr wichtig sein und einem viel zurückgeben. Aber es gibt halt noch ganz viele andere Punkte im Leben, die man genauso mit unter einen Hut kriegen will und sollte und muss auch und. Da kann es ja mal sein, wenn jetzt keine Ahnung du im Herbst ein Köln Marathon laufen willst und im Frühjahr weiß der Arbeitstechnisch ja, da wird ein bisschen mehr anstehen, damit ich mir auch den Freiraum schaffen kann, dann auch in der unmittelbaren Vorbereitung für den Köln Marathon ab.

Keine Ahnung, Juli halt dann auch vernünftig mein Training zu machen oder ab Juni muss ich vielleicht arbeitstechnisch ein bisschen mehr machen und dann kann man halt auch mal sagen okay so baut man das ja ein bisschen auf ein bisschen entspannteres Frühjahr, man läuft vielleicht mal ein Zehner mit einem Halbmarathon baut man ein paar Trainingswettkämpfe ein. Paar Formüberprüfungen je nachdem wie man es braucht. Manches aus dem Training heraus, manches. Man ist halt so ein bisschen mit mit Tapering drin und legt quasi die Grundlage für eine schöne Vorbereitung über den Sommer auf den Köln Marathon und das sind, das ist zum Beispiel so was, wenn bei dir das der Fall ist, zum Beispiel das sehr gut funktionieren würde, das heißt,

man muss immer ganz, ganz gut gucken, wo liegen Belastungen wie wohl liegen Schwerpunkte, was ist einem wichtig und wie kann ich das Ganze dann in einen in ein Training periodisieren, das heißt? Ich mache das immer mit allen meinen Athleten, dass ich halt dann den Zettel schnappe und die kalenderwochen Aufschreibe, gewisse Dinge reinschreibe, die halt wichtig sind für den Athleten und dann halt eine Grundaufbauplanung mache. OK, was ist in der Phase wichtig, auch da gehen wir mal da, da ist die Bergphase, darüber legen wir ein bisschen Grundlage, da ist die Schwellenentwicklung im Vordergrund, da ist eine kleinere v 2 Max Phase Phase mit Stabilisierung über die Schwelle und so weiter, dass dass man solche Phasen halt gut gut

planen kann, um so dann den Formaufbau zu haben zum Highlight und das. Das kann ich tatsächlich eben empfehlen. Ob Profi oder Hobbyläufer sich genau diese diese Dinge halt zu überlegen und so den Plan halt optimal aufzustellen. Alles klar, peris. Ist ja nichts anderes als 4. Auch machen Schmidti all das, was er beschreibt, das jetzt eben auch im Breitensport funktioniert. Das ist ja genau das, was bei uns auch funktioniert und bei mir auch natürlich ideal, wenn so eine Vorbereitung lehrbuchmäßig dann die 12 Wochen spezifisch hat plus 34 Wochen, wo man noch mal so eine Grundlage vorher aufbaut, wie du eben gesagt hast. 1516 Wochen sollte man sich schon nehmen für so ein Marathon. 12 spezifische,

das machen wir im Best Case Szenario auch, das ist jetzt so eine Sache wie Valencia mit einer kurzen Vorbereitung da drauf gesetzt werden kann, das sind dann eher sonderspezialfälle, die einfach dann eben auch dem Profi Dasein geschuldet sind, dass da eben dann auch mehr einfach manchmal nötig ist. Aber ich glaube jetzt gerade in der Freizeitläufersicht, da kann man ja sehr, sehr gut auch dieses Lehrbuchmäßige mal machen, so dass man, dass man da so ein Ding sich wirklich so sauber vorbereitet.

Dass, dass man eben sich auch einen Raussucht, wo das dann auch mit dem Beruf vielleicht passt, das finde ich immer ganz, ganz gut so ne, weil ich weiß, dass auch in einer unserer Hörerfragen sein wird. Was sind Sachen, die man sich vielleicht nicht vom Profi abgucken sollte, können wir, dann können wir da in einer 2. Folge noch mal ein bisschen ausführlicher drüber sprechen, aber ich glaube schon, dass so grundlegende Sachen, die bei uns funktionieren, die funktionieren auch beim beim Freizeitläufer, aber nicht alles, was bei uns funktioniert, funktioniert beim Freizeitläufer.

Und was bei uns beiden funktioniert, also beim Hobbyläufer und beim Profi Werbung, ist ganz klar, dass viel Slike unser Partner die Regeneration fördert. Ich hab jetzt wieder Hendrik. Ja, und an Timo geht das natürlich auch. Ich hab wieder sehenden Auges etwas übertrieben, also ich bin beim Cross gewesen, sonntags n Wettkampf gelaufen, hab gemerkt och ja es ging LA LA am Montag dann aber doch euphorisch, motiviert, trainiert, danach noch ganz ungewöhnlich für mich so n paar Sprints mal eingebaut, das hat auch funktioniert und dachte Mensch komm dann machst du Dienstag einfach etwas schnelleres und das war n Fehler zack hab ich mir wieder eingezogen so n bisschen muskuliert. Flair im Oberschenkel habe ich

jetzt rausbekommen, aber auch nur, weil ich wirklich langsam gelaufen bin und ordentlich geschmiert habe. Da sind wir wieder beim Masselkomplex. Ja, es ist einfach, wie Hendrik sagt, ein kleiner Baustein, der wichtig ist, hilft mir nach wie vor, gerade jetzt, wo ich ambitionierter trainiere. Ich schmiere mir schön den unteren Rücken ein, erzähle ich immer, hilft aber über den Pöter auf die Beine und du, Hendrik, brauchst es jetzt wahrscheinlich für deine Regeneration. Ja, auch Toomweise.

Und ich hoffe, dass Esther dich schön knetet. Ja, du kannst ja denken, was was für Vielzahl Produkte ich vor allem jetzt gebraucht hab hier am am Tag danach. Activation. Ja, ja, den Witz haben wir auch gemacht, da hab ich nicht gebraucht. Esther hat mir irgendeine Creme gekauft noch die so dafür gedacht wird das zu fetten. Ne, war gar nicht nötig, dass Repair komplex ist. Das was mir da am meisten hilft und. Das kam vor allem jetzt hier in den Tagen in Deutschland, dann eigentlich da ständig zum Einsatz, war leider nötig. Esther hat dann ne, die die kleine Ratte, die hat dann da aus der Tür heraus mich heimlich gefilmt, wie ich das aufgetragen hab und wollte das dann da hier poste das poste das doch irgendwo hört es dann auch auf

ne auf wenn du dann den großen schwarzen Balken vormachst aber tatsächlich fester geht eben auch dahin wo es wehtut und ist dann eben gerade wenn man mal in einer blöden Situation ist oder wenn man einfach gestürzt ist ne und sich irgendwo was zugezogen hat. Ist das Repair komplex Gold wert und auch präventiv gar nicht schlecht, wenn ihr vielleicht dazu neigt, dass ihr euch die Brustwarzen da aufreibt, sieht man ja auch oft genug beim Laufen, gerade wenn es nass wird oder auch unter den Armen, macht das vorher drauf, dann könnt ihr es sehr gut verhindern das ganze und natürlich kam auch Masse komplex bei mir zum Einsatz, trägt sicherlich auch dazu bei, dass ich jetzt hier am Donnerstag schon wieder sitze

nach der 206 und 1 schon wieder Bock auf aufs Laufen und auf das nächste Rennen. Es gibt einfach heutzutage ein paar Möglichkeiten mehr als es vielleicht noch vor 20 Jahren gab und. Und Vielzack ist eben eine dieser guten Möglichkeiten und deswegen ja auch seit Jahren jetzt schon unser Podcast Partner und deswegen auch eine laufende Empfehlung von uns. Wenn ihr es ebenfalls mal probieren wollt und vielleicht auch noch als Weihnachtsgeschenk noch ist rechtzeitig da bis Weihnachten, dann nutzt unseren Rabattcode 1, rennt 1 hinterher und die beiden einen sind als Ziffern alles andere zusammengeschrieben.

Damit erhaltet ihr 10% auf das gesamte Sortiment Link in den Shownotes. Super. Und was mich jetzt interessiert und ich glaube uns alle brennend, wie ist das denn jetzt in eurer Trainer Athleten Beziehung, Wer hat da jetzt das letzte Wort? Hendrik hat sich ja lange Zeit selbst trainiert und auch Esther bitte ne also wie läuft das? Hendrik hat sich lange Zeit selbst trainiert, wir wissen Gefühlsmensch wenig auf Zahlen Daten, Fakten gehört gesehen ich will gar nicht sagen, dass er sich immer dem versperrt hat aber sagt ne ich achte auf mein Gefühl jetzt kommt Timo er hat das so.

N bisschen zugelassen, Timo. Ihr arbeitet mit Laktat auch jetzt mit Herzfrequenz, nicht nur wegen des neuen Partners. So wie sieht das jetzt aus, wer hat das letzte Wort? Beschreibt mal so n bisschen wie ihr das jetzt kombiniert das Gefühl und die Wissenschaft. Beantwortet das jetzt zuerst. Soll ich mal anfangen? Ja, mach das.

Ja, also ich mein, sowas entwickelt sich auch. Ich meine so n Vertrauensverhältnis entwickelt sich so. Unsere Zusammenarbeit jetzt in der Vorbereitung von Berlin und und, und. Auch Valencia war wahrscheinlich irgendwie noch nie und es ist schon so, dass dieses Vertrauen ja was Hendrik und mich als Trainer hat, sich über die Jahre jetzt auch entwickelt hat.

Ich meine, wir arbeiten jetzt schon zweieinhalb Jahre zusammen und ja, es gibt schon Situationen, die hatten wir jetzt auch in der Vorbereitung, da hab ich dann mein Veto eingelegt und das respektiert Hendrik dann auch, es gibt aber auch Situationen, wo Hendrik Halt sagt, Hey Timo. Mein Gefühl sagt gerade, ich brauche das und dann dann gleich ich das natürlich auch immer ab ich gleich das dann immer ab mit dem mit dem mit dem Trainererfahrungswissen was ich habe mit dem Wissen über Training was ich habe kann das dann auch in der Situation immer mit der Gesamtbelastung n bisschen spiegeln sozusagen und kann halt sagen O.

KN Beispiel entschuldige gibt es n Beispiel irgendwie, wo man das konkreter machen. Kann ja also ja, willst du sagen. Tempowechsel, ja, genau, Tempo. Ja, sag du das Tempowechsel vor Valencia. Ja, genau, da hatten wir einen Tempowechsel und ja, da ging es halt darum. Hendrik hat sich dann doch sehr gut gefühlt und und dann ging es einfach darum.

OK, wie ordnen wir das jetzt ein, fordern wir ihn jetzt alles ab hinten raus was was theoretisch geht, also machen wir jetzt auf einmal das letzte Intervall noch mal 5 Sekunden schneller pro Kilometer und da sagen wir einfach, hey, wir freuen uns salopp gesagt n Keks, dass das in der Gesamtbelastung die wir haben halt so gut geht, machen vielleicht minimal noch mal schneller, weil das Gefühl gut ist.

Und dann haben habe ich halt gesagt, Hey Hendrik, Du brauchst das jetzt gar nicht und habe gesagt, Hey, lauf den letzten Lauf so los und ich gucke mir das von außen an. Du gibst mir vielleicht auch noch mal zwischendurch Feedback, wie du dich fühlst und dann betätige ich mal den Hebel von deinem Laufband und dann habe ich das auch so gemacht.

Ich habe, ich habe ein gutes Gefühl gehabt von außen, er hat mir gutes Feedback von innen gegeben sozusagen, und dann haben wir sozusagen hinten raus bei diesem Intervall so ein bisschen Steigung eingebaut bis zum gewissen Punkt, dass er halt ein bisschen schneller wurde, ohne dass er sich da überfordert. Gefühlt hat beziehungsweise zu sehr gefordert gefühlt hat aber schon auch mal ein bisschen frei geworden ist einfach und ich bin sowieso da Fan davon, Trainingseinheiten so ein bisschen entwickelnd zu bauen, dass man nicht lernt sozusagen. Wie werde ich langsamer, sondern lernt, wie werde ich vielleicht sogar schneller und innerhalb eines Rennens und ja, gibt halt verschiedene Situationen, jetzt

zum Beispiel in Valencia gab es eine andere Situation, Hendrik wollte gerne noch eine 10 am Tag vorher laufen, weil er das Gefühl hat, das braucht er noch und dann macht er auch die 10, dann ist das auch alles in Ordnung. Ich wäre jetzt gewesen zum. Ersten Mal tatsächlich, es gab tatsächlich zum ersten Mal auch das andersherum.

Das wäre vor 2 Jahren komplett undenkbar gewesen, daran sieht man auch, dass Timo präziser trifft am Anfang ne da wo wir es noch nicht ganz so gut kannten, war tendenziell die Vorsichtskomponente etwas größer, ne, weil eben bestimmte Dinge erst mal auch geprüft werden mussten, auch aus seiner Sicht, ob die funktionieren und dadurch gab es eben öfter die Situation, dass man, dass ich sagte, ne, da zieh ich jetzt drüber weg. Das hat massiv abgenommen.

Die Häufung dessen, weil Timo auch tendenziell das das Training jetzt noch zugeschnittener auf mich bauen kann, ne, dann traut er sich eben auch mal ne Belastung reinzuschreiben, die er ganz am Anfang noch nicht unbedingt reingeschrieben hätte. Anders andererseits, weil zum ersten Mal tatsächlich die Situation, dass er mir mehr abverlangen wollte als ich wollte, das hat es eigentlich noch nie noch nie gegeben, das war das 3 * 8 Workout, ne, da hab ich gesagt ja kann ich nicht auch 1010 64 oder was war das 3.

Mal 1010 5 wollte ich gerne machen, ja. 1010 5 wollte ich mal, da habe ich noch Kilometer, mehr noch insgesamt gemacht, aber das letzte Intervall halt nicht so lang und die die 3 * 8, die waren das schwierigste Programm, was ich in der Vorbereitung hatte und da hat er dann, nee nee mach 3 * 8. Das ist natürlich schwieriger, aber das brauchen wir jetzt so ne und das wäre Situation, die wäre sonst nie denkbar gewesen, da sieht man auch wie präziser er auch jetzt trifft Workouts, so dass dass ich gar nicht mehr in die Situation komme, sagen ja ich will jetzt aber noch mal mehr machen, weil ich nicht ausgelastet bin. Das ist ja, und wie ist das ja?

Sorry, das ist ja halt auch das, was halt wichtig ist in der Zusammenarbeit zwischen einem Trainer und einem Athleten. Also man wächst ja miteinander, das heißt, man lernt den Athleten besser kennen, man weiß, wie Belastungen wirken mit dem Athleten, und dadurch ist die gemeinsame Erfahrung nicht mal nur die Trainerfahrung für sich selbst, sondern auch die die gemeinsame Erfahrung miteinander halt ein sehr entscheidender Punkt, um das Training halt optimal auszusteuern. Und für mich ist immer ganz wichtig die Kommunikation, das heißt.

Dass halt das, was Hendrik mir an an Gefühl wiedergibt, dass ich das wahrnehme und in meine Überlegung mit Einbeziehe und das, was ich Hendrik Spiegel er halt auch respektiert und mit mit mit in seine in sein Gefühl sozusagen einbezieht. Und da haben wir mittlerweile n sehr, sehr guten Weg gefunden und man sieht ja auch an Handyergebnissen, wenn man jetzt überlegt, dass er auch noch ne OP im März hatte und dann ja auch schon im Ende Juli mit einer mit einer 10 Kilometer deutlichen 10 Kilometer westzeit eingestiegen ist.

Dass wir da mittlerweile im Setting sind, wo wir, wo wir gut vorwärts kommen und ja jetzt auch noch mal kurz auf Valencia eingehend, klar, man weiß, man hätte was, wäre wenn, kann man immer sagen, jetzt ist erst mal alles gut, weil er ist unter der Kader 9 geblieben ist oder 207 geblieben und das haben wir uns ja erträumt für für Valencia, aber warenprobleme sind natürlich nicht leistungsfördernd, sondern wenn dann eher leistungsmindernd und dann?

Dann dann weiß man OK, vielleicht da, da geht noch mehr und das ist halt ist was Gutes für uns, weil wir wissen, OK, das Training funktioniert, den beiden ging es gut, das Tapering hat funktioniert, der aufbaut funktioniert und darauf aufbauend können wir jetzt halt die nächsten nächsten Ziele gut gemeinsam angehen. Wie ist das denn jetzt mit diesen ja werten, Laktat, Puls? Wie achtest du darauf, hast du das irgendwie in einem System wo du es einträgst?

Wertest du das aus? Was ist mit diesen Werten zahlen dann Fakten? Ich habe eine Excel Liste, die die für ich und da steht dann immer die gesamte Einheit drin und die dazugehörigen Laktatwerte. Puls haben wir jetzt noch nicht so viel gemacht. Ich finde jetzt ganz gut, dass. Hendrik mit dem neuen Partner jemanden an der Seite hat, der im Bereich der diese Auswertungen und so weiter ja marktführend ist aus meiner Sicht und von daher ja können wir, da können wir da denke ich das auch noch gut mitmachen, gerade mit dem Armband, was jetzt da was man sich um den Oberarm spannen kann ist das auch beim Laufen nicht so unangenehm, wieso ein Pulsgurt oder so und dann ist man auch eher mal geneigt dazu zu sagen

ich ziehe das Ding mal an und darüber können wir dann das auch noch mal ein bisschen spezifizieren. Das mag jetzt für einige sehr. Sehr, sehr spannend klingen, dass der der Laufprofi Hendrik Pfeiffer ohne Pulswerte arbeitet. Aber das habt ihr ja schon öfter auch mal gehört hier im Podcast bestimmt, aber es sind halt Erfahrungswerte, es sind Erfahrungswerte, laktatwerte und und auch wie gesagt, man darf das Gefühl des Athleten und auch das Gefühl, was man als Trainer hat, einfach, das muss man einfach mit einbeziehen, das ist ganz wichtig, also man kann so viele Daten sammeln, man kann so wissenschaftlich herangehen, wie man will, wenn man das. Athletengefühl und das Trainergefühl, was man über Erfahrung sammelt, halt nicht

auch mit einbezieht in in in der Gesamtplanung in das was man dann umsetzt und gerade auch in manchen Trains Einheiten macht man ja ein Feintuning. Man sieht die Einheiten sagt Hey, heute ist ein guter Tag, man darf jetzt nicht übertreiben, man muss sich auch mal einfach wie gesagt freuen, dass es gut geht, aber man kann vielleicht ein ganz bisschen mehr machen und an Tagen muss man nicht so gut geht, muss man halt auch einfach mal sagen, Hey, heute reicht es.

Vor Berlin hatten wir einen Workout, das haben wir hier. An der an der Arena Düsseldorf gemacht, da wollten wir 4 * 4 laufen und da haben wir einfach beim vierten gemerkt nach nach nach einem Kilometer okay heute ist nicht der Tag und haben dann einfach mal gesagt wie Kohle Today und und dann haben wir halt gesagt ja dann ist das ist das halt mal so und haben da unten. Ja, ich, ich wollt nur sagen, kann man noch einmal konkret sagen, um welche Werte gerade laktatwerte es sich so handelt und wo die wichtig sind.

Ich kann mir vorstellen, gerade beim Schwellentraining früher war ja immer so die Rede vor einigen Jahren noch von 4 millimol, ich glaub das ist so die anaerobe Schwelle, ich glaub da ist man jetzt weg und ist eher so in Richtung 2,5 korrigier mich in Richtung 3. Wie sieht das bei Henrik aus und wenn wir Hobbysportler uns an solchen Werten orientieren, was ist da für uns besonders wichtig, wenn man jetzt.

Jetzt 5 bis 6 mal die Woche laufen geht. Hast du da vielleicht so ein so ein allgemein Rezept waren jetzt viele Fragen, vielleicht erstmal Henrik und Schwelle wieviel millimol laktat was ist wo entscheidend? Also das Einleiten, das das Wichtigste ist. Auch Laktatwerte sind individuell, das heißt, es geht um um um individuelle Schwellen. Das heißt, manche haben ihre aerobanarobe Schwelle bei 3,5 Laktat, Anrahmens, vielleicht bei 2,5 und das Halt auch ein bisschen herauszufinden, wo da diese Werte liegen. Ist halt ganz entscheidend.

Hendrik ist eher jemand, der wenig Laktat bildet, gerade in den insgesamt, aber auch gerade in den in den in den Dauerlaufbereichen auch gerade in den Bereichen so bis bis 30 bildet Hendrik nicht so viel Laktat, was ja auch sehr gut ist. Dann für die Marathon Performance und was halt auch ein ganz wichtiger wichtiger Faktor ist. Und deswegen ist es halt so, wenn wir jetzt zum Beispiel eine Doppelschwelle machen, dann ist mir halt wichtig, dass dass es vormittags gar nicht so hoch ist, dass es vielleicht eher Richtung 20 geht.

Vielleicht wenn es auch mal 1516 ist auch alles in Ordnung, da muss man auch nicht sagen, dass man jetzt mal auf einmal 10 Sekunden pro Kilometer schneller rennt und wenn es dann nachmittags bei einer bei einer kürzeren Einheiten höheren höhere Geschwindigkeit dann auch mal Richtung 25 geht oder so, dann ist das auch alles in Ordnung, weil bei Hendrik liegt liegt die individuelle eher ein bisschen tiefer, eher so Richtung 25 und das sind so Werte, an dem wir uns dann orientieren, ja. Nur nur noch einmal zum Abschluss. Wie oft würdest du jetzt zum Hobbyläufer raten, an so einer Schwelle, die dann individuell ist, pro Woche zu trainieren, wenn man 5 bis 6 Einheiten in der Woche läuft? Also bei den meisten Hobby

Athleten ist es so, dass die V 2 Max nicht der limitierende Faktor ist, also die V 2 max ist ja auch etwas, was ein bisschen angeborener ist und das jetzt mal die ist auch Trainierbar auf jeden Fall, sonst müsste man das ja nicht machen, die ist auch trainierbar, aber die Schwelle ist deutlich mehr trainierbar als die V 2 max und die. Gerade wenn man als Hobbyläufer, sage ich mal, anfängt, ist es natürlich wichtig, das Schwellenniveau zu verbessern. Das macht man natürlich über über ruhige Dauerläufe, über einen Grundlagenausdauerbereich 1. Würde man klassischerweise früher sagen, jetzt, heutzutage spricht man ja auch über verschiedene Zonenmodelle, aber auf jeden Fall die die lockeren

Dauerläufe, die sind halt halt ganz wichtig, wie hat man salopp gesagt, immer laufen ohne zu schnaufen, der Bereich ist halt, ist halt schon wichtig und ja das. Das ist und dann halt sinnvoll schwellentraining zu machen, wenn man jetzt keine Doppelschwelle macht und keine Ahnung, man würde jetzt mal Laktat messen und dann ist man hinten raus nach dem letzten Lauf mal bei 40, dann würde ich jetzt auch nicht nach Hause gehen und traurig sein, sondern würde ich einfach sagen, das ist trotzdem schwellentraining gewesen, weil meist ist es so den Wert den man am Ende misst, außer man ist jetzt deutlich langsamer geworden innerhalb der Einheit ist meistens der höchste und von daher ist es dann so,

dass man auch viel dann im im richtigen Bereich trainiert hat, wenn man jetzt schon so weit ist, dass man auch an eine Doppelschwelle denkt. Dann ist das natürlich wichtig, dass man das einhält. Aber ich sag mal, die meisten von euch werden ja eher im, wenn ihr eher einmal am Tag dann trainieren, wenn und dann auch ihr Schwellentraining machen und dann ist es auch keine Katastrophe, wenn es mal nicht um 40 geht. Aber ich würde mich immer, wenn man sich so immer so Richtung 30 orientiert, dann macht man sowohl in dem einen als auch in dem anderen Fall definitiv nichts falsch. Also genau.

Ja, Timo, vielleicht noch zum Abschluss, bevor wir rübergehen zu den Hörerfragen in den zweiten Teil. Kleines Spiel, Wir haben. Ein paar Beschreibungen für dich und du musst dich selber anhand einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 trifft gar nicht zu ist und 10 trifft voll und ganz zu. Dich beschreiben. Ganz kurz, muss gar nicht so viel dazu sagen, wir hauen dir die, die die Begriffe dahin.

Und ein bisschen spielerisch das Ganze. Aber ich glaube trotzdem, das ist auch für mich interessant. Tatsächlich habe ich dich aber gar nicht gefragt, solche Sachen, wo du dich selber so ein bisschen verorten würdest, ne, welche trainerschule du dich so sehen würdest, ne, also gar keins von diesen Sachen ist so richtig wertend ne, auch wenn nicht alles auf den ersten Blick irgendwie positiv klingt, von der Beschreibung, aber jedes von diesen Elementen hat er irgendwie seine Berechtigung und bei dir ist eigentlich nur interessant zu sehen. Wo wie du die Ausprägung bei dir sehen würdest, ne? Und können wir gern mal reingehen. Das erste Schleifer wieviel Schleifer steckt in dir? 5 bis 6.

Ja, da geht schon zur Sache, ne, da geht schon zur Sache. Ist gar nicht so leicht. Laptoptrainer Laptoptrainer, also der der Hintergrund eher so der wissenschaftliche Laptoptrainer. Ja, das hat schon schon ne hohe Relevanz. Ich würd sagen 7. Kumpel. 9. Guru. Aber ich bin noch zu jung, als mich als Guru zu bezeichnen.

Also von daher würde ich das. Tono da. Würde ich dann eher andere reinnehmen? Genau zum Beispiel Tono. Ich hoffe, dass sich das entwickelt, deswegen und auch schon besser geworden ist. Aber wie gesagt, ich bin noch zu jung, deswegen würde ich mich da erst mal so bei 3 einordnen. Lessé faire. 113.

Das bin ich definitiv nicht. Glaube ich ja. Krass. Ja, also gemeint lässt sich fair im Sinne von ich lass die Athleten machen. Ach so, ich dachte im Sinne von, ich sag mal so. Nicht einmal selber kommst du heute nicht, kommst du morgen nicht akribisch. Nee, nee, das ist dann so. Ach so. Lässt sich fair im Sinne von ich lass die Athleten Ding machen? Ja, die.

Kontrolle also in dem Sinne von okay, das Athleten Feedback spielt eine große Rolle und die können dann auch mal phasenweise mit. Gut mitbestimmen, was Sie tun, dann würde ich da schon so eine 5 bis 6 sehen, aber da muss man natürlich ein bisschen gewisses Auge drauf haben, sage. Ich mal Experimentierfreudigkeit.

Ach, das ist auch sehr mittig. 5. Ja. Professor. Ich habe viele klassische, 5 war das auch eine 5. Und als letztes noch zum Aufstieg, wieviel Sadist? Oh oh. Oh ja, n bisschen sadistisch, n bisschen sadistisch veranlagt, muss man als Trainer vielleicht schon n bisschen sein, ne, weil sonst würde man den Athleten nicht so nicht solche Pläne schreiben.

Also ja 6 ja bisschen muss das schon sein, aber ich sag mal so, man muss auch ja danke, ich würd den Punkt masochist jetzt gerne hinten selber anstellen und sagen OK ja man muss sich auch, man muss auch selber in der Lage sein sich als Trainer sag ich mal auch in die Athletenlage so reinzuversetzen also Empathie spielt ne große Rolle, das habt ihr jetzt nicht genannt, also Empathie ist mir sehr wichtig und da würde ich mich auch sehr hoch ansehen und die Empathie kann halt nur entstehen, wenn man auch selber weiß was die Athleten da durchmachen und deswegen muss man sich auch selber quälen können und da würde ich mir als Masochist auch schon nachgeben.

Oh schön, das ist doch das können wir doch so stehen lassen und gehen in die Weihnachtswoche. Nein, lieber Masochist als Dadist ist der Timo ne? Lieber Timo, super, dass du das machst mit uns gemeinsam und an alle. Wir machen jetzt weiter und in der nächsten Woche kommt dann die Folge, die wir jetzt im Anschluss aufnehmen, wo Timo all eure Fragen beantwortet.

Hendrik also ich fand das sehr aufschlussreich, lehrreich, hat Spaß gemacht, man merkt ihr seid ein Team und findet irgendwie so wie ich euch jetzt kennengelernt habe und kenne mehr und mehr zueinander. Es ist schon eine Erfolgsstory, ich bin gespannt wo das hinführt. Wird und was da noch alles drin ist und vor allem was 2026 so bringt. Dankeschön.

Und jetzt gehen wir mal rein, ne, wir freuen uns darauf auf die Hörerfragen, da kam jede Menge über 80 Stück, ein Paar haben wir natürlich jetzt indirekt auch schon beantwortet, wir gehen die relativ schnell durch, aber wir wollen auf jeden Fall jeden der gefragt hat zu Wort kommen lassen, deswegen freut euch darauf, das sind die Fragen, die euch vor allem unter den Nägeln gebrannt haben nächste Woche am Dienstag geht es weiter während Esther und ich gerade noch unseren Honeymund genießen.

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