
4. Gott und Geld – worauf vertraust du im Letzten? (Mike Breneis)
Samstag, 15. November 2025 · 1 h 39
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Shownotes
Mike war als studierter Schlagzeuger 20 Jahre im Musik- und Medienbusiness tätig. Heute ist er CEO der HOME Base Salzburg, Leiter des dortigen Medienhauses und federführend in der Weiterentwicklung der HOME Church involviert: von Jüngerschaft mit der ganzen Kirche über Pfarrrevitalisierung bis hin zur Stadtteilentwicklung wächst eines der spannendsten Projekte der Katholischen Kirche, das im gesamten deutschen Sprachraum Inspiration und Ermutigung liefert.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über wahre finanzielle Freiheit, wie viel Luxus man sich als Christ wirklich leisten darf und ob wir Gott sogar unser Bankkonto überlassen würden. Außerdem gehen wir darauf ein, wie man in so einer Zeit noch Kirche bauen kann und welche Rolle ein gutes Ehrenamtsmanagement spielt.
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Vorspann
Einfach herrlich, dass du da bist, Mike!
Loslassen und seine Reise nach Salzburg
Luxus und Christsein – wie damit umgehen
Kirchensteuer, Churchplants und den 10ten geben
Sein Glaubensweg und beruflicher Werdegang
Wie man heute Kirche baut
Die nächsten 5-10 Jahre: HOME Church
Mike - einfach herrlich, dass du da warst!
Ton: Joachim Zeuner
Schnitt: Theresa Haas
Social Media: Matthias Droste
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wie ich dann das gemerkt habe, dass ich das eine losgelassen habe und das andere geschenkt bekommen habe. Wow, das war für mich ein totaler Game Changer in meinem Leben. Plötzlich war er frei. Was darf man sich als Christ eigentlich leisten? Alles. Dann dürfen wir einen Champagner trinken. Ja, ich glaube, wir dürfen Champagner trinken, dürfen wir gutes Essen essen.
Ja, ich glaube, wir dürfen Gutes Essen, essen dürfen wir Dinge einfach genießen, ja, unbedingt, die Innerschaft hasst ja nicht nur irgendwas konsumieren, sondern die Innerschaft hasst ja tatsächlich sein Leben. So zu verändern, dass du in eine größere Fülle kommst, dass du in eine größere Freiheit kommst, dass du, dass du für dich selber eine Perspektive entdeckst, die halt mehr damit zu tun hat, wie gut dich und dein Leben sieht.
Wie betreue ich diese Menschen, wie wie gut sind wir im Ehrenamtsmanagement quasi, und das ist aber nicht gut. Also meine Diagnose ist jetzt nicht gut, wir haben da noch sehr viel zu lernen von anderen Kirchen, gerade jetzt vor 2 Wochen, aber ich bin wieder in in eine meiner in meinem, eine meiner größten Ängste geführt worden und die Angst ist ich Stirb und Gott hat mich nicht verwendet.
Lieber Mike, einfach herrlich, dass wir zusammen sind hier und n bisschen quatschen, Podcast machen. Und herrliches Wasser trinken. Und Österreich ist einfach super. Also nichts gegen Deutschland, aber das Wasser hier in Salzburg ist einfach viel besser. Ja, das ist in den meisten deutschen Städten ja.
Naja, in Bayern haben wir schon viel Wasser auch und so. Also ich will jetzt. Keine keine Stereotype hervorrufen, aber Bayern ist natürlich ganz anders als der Rest oben. Ja, ich hab mir gestern Abend sogar ein Gespräch darüber, wie wie der Weißwurstäquator und alles unterhalb des Weißwurstäquators und da kommt mir vor, das ist genau Bayern, das ist irgendwie noch da, sind irgendwie alle gleich. Wir wurden irgendwie alle in einen Topf geworfen. Ja, das stimmt das.
Kann man schon machen. Ich war jetzt gerade auf Sommerurlaub und es ist einfach immer wieder faszinierend, wenn man dann nach Hause kommt, weiß man dann wieder, wie gut Leitungswasser schmeckt. Kroatien okay okay okay aber einfach für eine andere Baustelle. Ja, absolut. Also ich merke es, wenn ich wirklich weit weg bin. Sri Lanka war ich Bali, dann kannst du das Wasser nicht trinken und das macht alles so viel komplizierter. Auf jeden Fall cool, dass wir jetzt wieder zusammen hocken. Wir haben vor ein paar Wochen mal probiert und dann aus technischen Problemen hat es leider nicht geklappt, so frustrierend, wenn du eineinhalb Stunden redest und dann gehst du hinter die hinter die Kamera und
merkst es wurden nur 16 Sekunden aufgenommen, aber was ich total schätze an dir ist erstens deine Bereitschaft gleich gleich noch mal in den Ring zu steigen und wie entspannt du wirkst dabei. Also mir kommt vor du hast eigentlich so einen. Ja, du wirkst immer, als hättest du irgendwie dein Leben immer im Griff. Ich weiß nicht, ist das so?
Nein, das ist nicht so. Aber ich glaub, der Grund ist vielleicht deswegen, weil du letztes Mal eine Schnupfenase gehabt hast und du den Menschen da draußen einfach nicht zumuten wolltest, dass du mit so einer Schnupfenase redest. Jetzt bist du total fitte und jetzt wird's. Quatsch, ich bin fit. Ja, wie geht's dir?
Bist du entspannt gerade? Mittel entspannt also. Ich wirke meistens entspannt, ob ich dann tatsächlich bin ist die ist die andere Frage also. Prinzipiell. Wir haben jetzt gerade ein sehr lustiges Wochenende hinter uns gebracht. Ich komme gerade aus Wien, meine Frau lebt in Wien, ich lebe in Salzburg.
Long Story, die ich jetzt nicht erzählen werde, aber wir führen halt gerade so eine Fernehe und es ist absehbar, dass sie nächstes Jahr nach Salzburg kommt und und jetzt haben wir halt viele Themen am Tisch, wie zum Beispiel im Wohnung checken für nächstes Jahr und da gibt es jetzt eine konkrete, eine konkrete Möglichkeit, die man jetzt schon anschauen kann.
Und realistischerweise können wir eh erst nächstes Jahr im Frühjahr oder so anfangen zum zum Wohnung schauen, wenn es um Miete oder was auch immer geht. Und das interessante ist, dass sie halt jetzt drauf kommt, wie hoch die Preise in Würzburg sind. Unfassbar. Unfassbar. Das ist halt einfach die teuerste. Also was Immobilien anbelangt die teuerste Stadt Österreichs und.
Und natürlich, also es ist schon schon schwierig, das quasi ihr Leben da in in Wien loszulassen und also irgendwo in in weltlichen Regeln gedacht. Gehen wir mal davon aus, dass man in Salzburg halt dann einfach schlechter lebt als jetzt, wie sie in Wien leben. Mit dem selben Geld. Mit dem. Selben Geld genau und und da ist es halt. Also da ist loslassen drinnen, da ist Gelassenheit haben drinnen gerade letzte Woche bei unserem Back Bomb Prayer den Serenity Prayer gebetet und der Beginn von diesem Serenity Prayer von dem Gelassenheitsgebet, den kennt man so wirklich.
Wieder geht es darum. Dass ich erkenn, welche Dinge ich verändern kann und dass ich erkenne, welche Dinge ich nicht verändern kann und dass man Gott bitte die Weisheit schenkt, zu unterscheiden, was was ist, das den den Beginn kennt man, und dann geht das Gebet aber noch weiter, und das ist so spannend, ja, diese Gelassenheit oder dieses Loslassen von unseren eigenen Vorstellungen, von unseren eigenen Wünschen oder halt auch von der Vorstellung, dass ich hab was gehabt, und jetzt geh ich in einer anderen Stadt und es wird wieder so sein oder mindestens wieder so sein. Und das könnte halt passieren, dass es nicht der Fall ist. Ne und was passiert dann mit mir und was passiert mit uns als paar?
Wie gehen wir damit gut und gesund um und am Ende des Tages ist es halt immer, es ist halt immer Rechte niederlegen meine Wünsche hintan Stellen und Gott einladen in diesen ganzen Prozess einzusteigen und zu sagen du was wünschst du denn eigentlich du für uns in Salzburg also was ist denn deine Idee wie wir erleben werden? Die nächsten Jahre oder Jahrzehnte? Und da wird es dann total spannend. Aber es ist wahrscheinlich nicht nur eine Quadratmeter Frage, oder?
Nee, weniger Quadratmeter in Salzburg wahrscheinlich, oder? Nicht nur also, da geht es natürlich auch okay wie wie Grün oder nicht grün ist das ganze. Haben wir genügend Stauraum, wir sind einfach keine, keine Studenten mehr, die jetzt zusammenziehen, sondern wir sind halt einfach erwachsene Menschen. Die irgendwie so Mitte, Ende 50 na Blödsinn, ich bin ja schon über 50 sind und dementsprechend natürlich auch Zeug herum haben. Ich habe schon relativ viel entsorgt, aber trotzdem, man hat halt einfach andere Dinge als mit Mitte 20 oder Anfang 20 genau und das ist einfach eine andere Baustelle und gleichzeitig gibt es natürlich auch andere Bedürfnisse wie wir haben beide Kinder.
Potenziell könnten 4 Kinder zu uns auf Besuch kommen haben. Wieso etwas wie einen Schlafplatz noch in unserer zukünftigen Wohnung oder Wohnsituation et cetera et cetera, also so ganz normale Dinge, die man halt so durchdenkt und durchexerziert und drauf kommt ja okay, also das Leben in Salzburg ist schon schon teuer.
Also ich hab mal einfach ein bisschen aus Spaß und bisschen aus wer weiß wo der Herr uns meine Frau mich irgendwann mal hinführen wird, einfach mal die Immobilien gecheckt in Salzburg und Umgebung und. Also ich bin echt aus allen Wolken gefallen. Also wir zahlen jetzt einen knappen Tausender und für dasselbe würden wir hier in in Salzburg. Glaube ich nichts kriegen.
Doppelte doppelte zahlen wahrscheinlich ja fast das Doppelte. Also es ist ja unglaublich, also wie sich das mir Komfort entwickelt hat, oder es war nicht immer so schlimm, ich weiß nicht. Also ich bin auch noch nicht so lange in Salzburg, aber angeblich war es Salzburg immer schon schlimm. Aber ich glaub, was sie in den letzten Jahren da seit Corona dann schon einmal potenziert hat, ist dieser Abstand, den Salzburg dann eingenommen hat im Vergleich zu Wien oder sogar weil wir ich glaube Nummer 2 ist nicht mal Wien, sondern Nummer 2 ist irgendsowas wie Innsbruck glaube ich.
Ach. So, ich dachte immer. Vorarlberg, irgendwo. Ich dachte immer, die Hauptstadt ist wahrscheinlich das teuerste. Also in Bayern ist es glaube ich auch in München. Bei weitem. Bei weitem ja. München ist bei weitem das teuerste in Bayern, aber in Österreich ist das nicht so, da ist Salzburg aber eigentlich nur klar, Wien kann nur wachsen, Salzburg kann eigentlich nicht wachsen, ne so das sind die ganzen Berge, also die berühmten Berge und das Berg, dann Münchberg mitten in der Stadt auf der anderen Seite geisberg, das Macht so einen Kessel auf der anderen Seite drüben ist die deutsche Grenze, da kann man irgendwo hinwachsen, das heißt, die Stadt hat einfach. De facto sehr, sehr wenig
Quadratkilometer Fläche, wo sie wirklich Stadtentwicklung machen kann. Das heißt, das was gehen würde, wäre in die Höhe bauen, das geht aber wiederum aus Weltkulturerbe und Altstadt, Deklaration et cetera, also da gibt es 1000 1000 Dinge, die halt da politisch vielleicht auch dagegen sprechen oder zumindest nicht nicht angegangen werden und so gesehen ist ist Salzburg halt einfach relativ klein.
Und kann auch nur klein bleiben. Aber. Das ist ja ein spannender Prozess, dass du mit deiner Frau dann, indem du mit deiner Frau durchgehst, ja zu überlegen, OK, was ist uns wichtig, was können wir uns leisten, was jetzt angesichts der neuen Situation irgendwie ja überhaupt noch möglich genau, und ist es für dich.
Ist es für sie leichter, schwerer als für dich? Fällt für sie ist. Jetzt schon in Salzburg ist natürlich leichter, vielleicht in der Hinsicht. Aber also für mich fällt es insofern leichter, weil ich, weil ich eine gewisse Übung hab, in dem Loslassen von Lebensumständen, als ich hab meinen Job gekündigt, bin in Mission gegangen. Das ist schon mal relativ viel loslassen und ins in in was anderes reingehen, weil ich glaub, dass ich dahin gerufen bin.
Ich hab viel von von meinen Besitztümern quasi auch aufgelassen, hergegeben, ja. Du hast ja eigentlich gerade nur ein WG. Zimmer, richtig? Genau. Ich hab jetzt ein WG Zimmer, das genügt mir derzeit auch, aber wieviel? Quadratmeter sind das. Keine Ahnung. 2015 da wirst du dich wahrscheinlich auf jeden Fall vergrößern.
Ja, es ist wahrscheinlich zwischen 15 und 20 schätze ich mal. Es ist relativ schmal, aber doch lang. Also da geht schon ein bisschen was rein, aber es ist jetzt nicht nicht massig, aber. Also meine jetzige Wohnsituation ist trotzdem voll viel super, weil weil ich halt in einer riesen wg wohne. Also ich habe zwar nur ein Zimmer, aber wir haben ein wirklich Großes, eine wirklich große Wohnküche, wo wir Leute einladen, wir haben eine Dachterrasse, also das was man wenig haben ist Stauraum, aber aber sonst leben wir sehr sehr sehr schön und genießen es und teilen das auch mit vielen Menschen. Also ich fühle mich jetzt gerade überhaupt nicht unterprivilegiert, gar nicht und? Und die zukünftige
Wohnsituation? Es wird sicher noch ergeben, also hundertprozentig, und es, wie gesagt, es gibt da schon eine Option, es hängt die mit der Pfarre St. Martin zusammen, wo wir als homechurch uns wahrscheinlich, was heißt wahrscheinlich, das kann ich schon sagen, das ist ziemlich sicher, dass wir uns dorthin verorten werden, wenn wir eine Einladung von der Pfarre St.
Martin, Das ist eine eine geschichtsträchtige, zwar sehr junge, aber geschichtsträchtige. Pfarre in der Stadt Salzburg im Nord und Nordwesten von Salzburg und mit sehr interessanten Gebäuden und Nebengebäuden. Und da haben wir als Home Church jetzt einfach dann mehr Platz, erstens mal Gottesdienst zu feiern, weil wir platzen heute aus allen Nähten, derzeit feiern wir den im Kapitelsaal. Der ist natürlich limitiert für so und so viele Leute mehr als. 160 170 180 gehen sie halt einfach nicht aus, ohne dass es irgendwie eng wird und dann im neuen Kirchengebäude hätten wir dann wahrscheinlich 400 Plätze frei genau und die Nebengebäude sind auch voll vorinteressant und und totales haben wir totales Potenzial da drinnen was
zu tun. Also wir denken in Richtung Community Center, wir denken in Richtung. Third Places, also irgendwelche Plätze, räume, Veranstaltungsräume, Begegnungszonen bis hin zum Fitnesscenter, Swimmingpool, whalever also das wäre dann so die Ausbaustufe 3. Aber aber, so vom Konzept her, denken wir an Community Center, in Wahrheit also Kirche und Community Center, also das, was die Gesellschaft eigentlich so braucht, durchaus lokal, kirchlich auch gedacht.
Das versuchen wir dort irgendwie zu gestalten und Leute, möglichst viele Leute einzuladen, dass sie kommen, kommen, kommen, kommen, dass sie andocken können, dass sie eine gute Zeit verbringen und wenn dabei eine Gotteserfahrung passiert, dann ist es super, aber es ist eben kein Platz, wo man irgendwo hingedrängt wird, sondern ein Platz, wo man sich möglichst natürlich möglichst in ganz großer Freiheit entfalten kann. Ich war jetzt am Sonntag beim Sunday Morning. Und also es waren glaub ich es war verwunderlich, weil für die Zeit jetzt im Sommer waren ich glaub 200 Leute da. Also ich hab mal so n bisschen versucht durchzuzählen und zwar noch nicht mit Kindern also übervoll. Beim Kommunion empfangen waren
alle extrem eng gestanden und ich hab mich also einerseits hab ich mich so n bisschen gefragt, OK wie wie funktioniert das alles hier so ich war echt fasziniert auch und auf der anderen Seite hab ich mich so gefreut für diese ganze Entwicklung mit Sankt Martin weil dann ist einfach doppelt so viel Platz und ja der Patrick hat dann auch gemeint beim Mittagessen, da war ich gestern war ich in der W.
Er hat dann gemeint ja er freut sich einfach schon wenn die wenn der Sunny Molling umzieht und dann ist einfach die Hälfte des Raumes leer und dann kann man aber sagen, OK, welche Freunde möchtest du einladen, welche Bekannten möchtest du das nächste Mal mitbringen, damit wir diesen Raum füllen und ich finde einfach dieses dieser Gedanke von k wir wollen wachsen, hier wächst Kirche endlich mal wieder, statt dass sie irgendwie veraltet und immer weniger und immer weniger und immer weniger. Also ich finde es echt großartig. Egal.
Deswegen bin ich dabei. Wie lange bist du schon bei dem ganzen Home Church Ding dabei? Also gelandet bin ich in Salzburg. 2017 2018 habe ich dann Loretto kennengelernt übers Pfingstfest 2018 war der Zeitpunkt, wo ich zum ersten Mal in Santiman gegangen bin, das war im Gebetshaus auf der Homebase Salzburg noch mit so 6070 Leuten Gottesdienst feiern.
Das habe ich sehr erfrischend gefunden und sehr spannend und für mich damals, als aus der katholischen Kirche Ausgetretener, der mit Gott, also 20 Jahre lang gar nichts am Hut gehabt hat und zu dem Zeitpunkt 2018 war, ich, war ich vielleicht so ein dreiviertel Jahr, habe ich mich mit dem Thema Gott auseinandergesetzt und habe anerkennen dürfen oder für mich selber entdecken dürfen, dass es vielleicht diesen Gott tatsächlich gibt. Das war ja, das heißt auf auf gut Deutsch war es auch ein frisch Gefangener zu dem Zeitpunkt, und das war cool, also jetzt.
Sag ich noch mal was? Ein frisch Gefangener, ein frisch Gefangener auf gut Deutsch. Genau, sehr. Gut und und ab dem Zeitpunkt hat so meine Glaubensreise halt einfach begonnen und hab da immer mehr mitgearbeitet als Ehrenamtlicher. Ich hab einen guten Job gehabt und die Reise hat sich dann so weiter ergeben. Bis zu dem Zeitpunkt, dass ich halt 2019, glaube ich mal beschlossen habe, dass ich das vielleicht auch hauptamtlich machen könnte.
Und da hat es, das war ein riesen Prozess, das war ein Prozess des Loslassens, dann letztendlich ja auf der anderen Seite ist man dann irgendwie euphorisch und denkt sich, WOW, cool, Kirche und und lässige Menschen und irgendwie Kirche anders als was man, als was man das als Kind vielleicht oder als als Jugendlicher erlebt hat und. Und und dann?
Dann entscheidet man sich, dass man tatsächlich in Mission geht und und seinen Job sausen lässt und den Weg geht mit den logischen Abstrichen, also natürlich sehr viel weniger, oder ich verdiene sehr viel weniger als früher, ich habe dadurch auch weniger, schränkt mir das ein, no definitive Not.
Also das um quasi so den Bogen zu spannen auf auf das, was wir ganz am Anfang geredet haben. Wie werden wir versorgt, letztendlich? In letzter Konsequenz ist es immer Gott egal für wen du arbeitest. Ja also wenn du wenn du für dich sagen kannst, dass es Gott tatsächlich gibt und wenn du für dich so diesen, diese Geschichte des christlichen Gottes sehen kannst und und annehmen kannst und sagst, OK Gott. Der Gott, den ich mir vorstelle oder den ich da annehme, das ist vielleicht tatsächlich der Gott, der, der das alles hier geschaffen hat, der der Schöpfer ist. Und wenn ich diesen Gedanken weiterdenke, dann ist es irgendwie klar, dass Gott alles geschaffen hat, auch alle. Edelmetalle, aus denen wir Geld
machen oder auch alle Hölzer, aus denen irgendwann einmal Papier gemacht werden und Banknoten gedruckt werden. Das heißt in letzter Konsequenz, wenn man das durchaus naturwissenschaftlich sich durchdenkt, ist alles, was wir haben, irgendwie Gott geschaffen, und selbst wenn der Mensch eingegriffen hat und und über Produktionsprozesse irgendwas verändert hat, dann. War es auch in einer in einem in einem Schöpfungsgedanken weitergedacht, war es die Kreativität, die Gott uns als Menschen geschenkt hat und gegeben hat und anvertraut hat, die uns so neugierig und kreativ macht, damit wir immer neue Technologien entwickeln et cetera et cetera und gewisse Dinge halt zu machen, wie wir es heute jetzt im 21. Jahrhundert produzieren.
Und das ist spannend, ja, und wenn du das Anerkennst, dass alles von Gott. Gemacht wurde in letzter Instanz in letzter Konsequenz. Dann kannst du das auch loslassen und sagen, du, das gehört dir, mein Bankkonto gehört eigentlich dir, mein Auto gehört dir, meine Wohnung gehört dir, das geht bis dorthin, dass du sagst okay, meine Beziehungen können ja auch dir und und das ist halt dann, da wird es dann, da geht es dann ans Eingemachte. Also da, da kommt man dann eben raus aus diesem Hey. Cool, coole junge Christen, jaha, Juhu hinzu, Oh shit, das heißt, das heißt ja nicht nur, dass es alles cool ist und happy Seppi und und wir halten alle unsere Arme hoch und machen Lobpreis miteinander, sondern
das heißt ja auch so etwas Unpopuläres wie Gehorsam, Demut. Anerkennen, dass dass das Reich Gottes ja da seine Relevanz hat in meinem Leben und in meinen Strukturen und die das einladen darf und vielleicht darüber nachdenken darf, wie ich mein Leben oder meine Strukturen oder die Dinge, so wie ich sie mir eingerichtet habe, zu hinterfragen.
Also quasi die Rechte, die ich mir vermeintlich Zugestehe oder zugestehen möchte, die ich vielleicht haben sollte oder will die Rechte niederlegen. Genau. In allen Lebensbereichen. In letzter Konsequenz ja. Und das eine ist leichter und das andere ist schwieriger. Also da bin ich noch lange nicht durch.
Was wären so also, wenn du es erzählen magst? Was wären so Bereiche in deinem Leben, wo du sagst, da war es besonders leicht, vielleicht keine Ahnung, gab es da auch Vorbilder in deinem Leben, die das vielleicht schon lange vorgelebt haben und das sind besonders schwere. Sachen jetzt, wenn du auch zum Beispiel sagst okay auch die Umstände machen es leichter mit Salzburg.
Du bist jetzt schon in Salzburg und so weiter du hast schon alles aufgegeben, jetzt wird deine Frau vielleicht schwieriger, weil sie da noch nicht war, aber aber was sind so so Rechte die dir leichter und schwerer gefallen sind? Also bei gewissen einfacheren Besitztümern ist es leichter. Also ob du jetzt. Neue Klamotten hast oder nicht, das ist jetzt nicht so wirklich weltbewegend, zumindest in meiner Welt nicht für manche andere vielleicht schon, deswegen kann man das nicht so leicht beantworten, weil das, was für mich gilt, gilt für andere nicht.
Mein Kleiderkasten war mir nicht so wichtig und trotzdem habe ich dann irgendwann einmal bemerkt, in einer, in einer Phase meines Lebens, wo ich sparen musste, weil ich einfach keine Kohle gehabt habe. Dass Gott dann plötzlich über andere Wege versorgt. Also er schenkt dir dann nicht Geld, damit du was kaufen kannst, sondern er schenkt dir dann halt einfach Winterjacken, weil du Winterjacken brauchst.
Punkt, und das ist so witzig, also irgendwer kommt dann um die Ecke und schenkt dir plötzlich was, wo du eigentlich vorher gesagt hast. Ja, das bräuchte ich, aber ich kann es nicht leisten, das ist das, das ist das, wo ich, wo ich mir leicht tue, oder? Wo ich einfach auch erkannt habe, zum Beispiel. Keine Ahnung.
Ich bin in Salzburg gesessen und habe meinen VW Bus California Coach. Also so jetzt habe ich Werbung gemacht, wurscht, also ein alter VW Bus mit einem mit einem Aufstelldach, so ein klappdach Campingbus, also echter Campingbus, wunderschön wunderschön, ich habe ihn geliebt und trotzdem habe ich ihn verkauft weil ich ihn dann einmal erkannt habe, eigentlich brauche ich ihn nicht, das ist totales Luxusgut. Ich verwende nicht genug, dass ich, dass ich, dass ich mir denke, dass das ist jetzt gerechtfertigt und ich hab zu dem Zeitpunkt auch noch Schulden gehabt und dann bin ich irgendwie drauf gekommen.
Moment, diese VW Busse die die werden ja eigentlich, also den hab ich teurer verkaufen können als was ich dafür einige Jahre vorher bezahlt hab. Und dann plötzlich bin ich mit einem Geldbetrag da gesessen, der letztendlich dann meine meine Schulden zurückgezahlt hat. Das heißt, ich hab was losgelassen und nicht nur dann quasi diese, diese diesen Schmerz gehabt.
Oje, jetzt hab ich was loslassen müssen jetzt, jetzt bin ich plötzlich nicht mehr so mobil wie früher. Und in der Stadt Salzburg brauchst du einfach kein Auto oder fast alles mit dem Fahrrad oder mit dem Bus. Und in meinem Umfeld haben genügend Leute ein Auto, das ich mir einmal ausborgen kann, wann ich wirklich 1 brauche, das heißt, ich habe den Bus losgelassen und habe gleichzeitig aber dann plötzlich diese Freiheit geschenkt gekriegt, schuldenfrei zu sein und da zu dem Zeitpunkt habe ich eigentlich erst gecheckt, wie unfrei mich diese Schulden gemacht haben, also wie viele Jahre ich eigentlich in dieser Unfreiheit von Schulden gesessen bin.
In dieser Unfreiheit, obwohl ich gutes Gehalt verdient habe, aber durch diese Schulden, die ich gehabt habe, durch diese monatlichen Zahlungen, die, die ich bedienen habe müssen, da habe ich immer das Gefühl gehabt, okay, eigentlich habe ich ja gar nicht so viel Großzügigkeit, kann ich auch nicht leben. Also spenden Never ever, weil ich habe ja nichts, ich habe ja nur schulden, genau, also all diese Gedanken waren da drinnen, und wie das dann weg war.
War das für mich total erhellend, für jeden, der für jeden Wirtschaftler, für jeden, der Mathematik kann, denkt sich was redet der Typ daher, das ist völlig, das ist eine völlig normal, diese Milchmädchenrechnung ja, aber in meiner Lebenssituation war es nicht so so Easy Cheesy das wirklich zu durchsteigen und wie ich dann das gemerkt habe, dass ich das eine losgelassen habe und das andere geschenkt bekommen habe, Wow, das war für mich ein totaler Game Changer in meinem Leben, plötzlich war ich frei.
Du hast jetzt gerade gesagt, dass du dir diesen dieses das gegönnt hast, irgendwie mit dem VW Bus und so ein richtig toller Bus und so und und dann hast du gemerkt eigentlich, eigentlich ist es echt ein Luxusgut, das erinnert mich gerade an an ein Gespräch, das ich vorgestern hatte, das ist total interessant, da ging es um die Frage, was darf man sich als Christ eigentlich leisten. Alles.
Und also würde mich echt interessieren, was deine Position ist, weil wir haben nämlich so geredet. Ein Vollzeitmissionar der irgendwie. Na ja, weil sie ein Priester zum Beispiel. Wenn der jetzt mit einem Lamborghini vorfahren würde, warum auch immer er sich den leisten kann, das würde ja gleich irgendwie bedeuten, Boah, der ist irgendwie ja nicht glaubwürdig, oder der müsste doch das Geld lieber den Armen geben oder wie auch immer und dann gleichzeitig aber jemand, der vielleicht Christus, aber in der Wirtschaft arbeitet und halt weil er in der Wirtschaft arbeitet, mehr verdient und irgendwie in andere, ja ein anderes Konzept dahinter steckt, vermeintlich. Der darf sich natürlich n Privatjet kaufen, weil er kann oder ein Missionar, der ja was
weiß ich von Spenden lebt, der wir sagen ja in unserem Seminar immer das, wo wir da irgendwie das lernen, wie das geht, ja, also du musst dich nicht rechtfertigen vor den ganzen Leuten, die dich die dir spenden geben und gleichzeitig würde ich wahrscheinlich jetzt auch überlegen, na ja, wenn der sich jetzt n Privatjet von meinen Spenden kauft, wie wird sich das für mich anfühlen? Und ich hatte dann schon irgendwie diesen Punkt gebracht, so wie du vorhin gesagt hast, Gott versorgt entweder einerseits durch irgendwie spenden oder durch Materialien oder durch einen Job irgendwie aber glaubst du, es gibt so eine Grenze und wie wie wie siehst du das? Also wie?
Wir sind leider nicht in der in der Situation, dass ich jetzt ein Beispiel hätte. Das heißt, wir haben leider keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Organisation, die so viel Spenden in ihrem Topf drinnen haben, dass es sich ein Lamborghini leisten könnten. Deswegen ist es natürlich so n bisschen ein theoretischer Ansatz, aber aber in der Theorie glaub ich, darf man sich alles leisten, also in der Theorie. Dass das eine gewisse Außenwirkung hat, muss einem Bewusstsein, aber gleichzeitig, glaube ich, um es jetzt mal ein bisschen praktischer Herunterzubrechen, dürfen wir einen Champagner trinken.
Ja, ich glaube, wir dürfen Champagner trinken, dürfen wir gutes Essen essen, ja, ich glaube, wir dürfen Gutes Essen, essen dürfen wir Dinge einfach genießen, ja, unbedingt, also ich glaube Gott. Freut sich, wenn wir in Fülle leben, also davon, von dem Bild gehe ich einfach mal aus. Gott meint es gut mit uns, es ist ein guter Gott, er meint es gut mit uns, er versorgt uns und ich glaube, wir sind für Fülle geschaffen. Dass du es nicht hast, dass ich jetzt alles ausgebe, einfach so zum Luxus, das ist völlig klar.
Das heißt, für mich ist es viel wichtiger, was ist denn eigentlich meine Herzenshaltung oder wie wäre denn die Herzenshaltung von jemandem, den ich verurteilen möchte. Davon abgesehen finde ich es halt nicht so clever, warum man jemanden verurteilt, weil das steht uns ja nicht zu, aber aber wenn ich mir jetzt schon ein Urteil bilden möchte über jemanden das Klischee der amerikanische.
Pastor, der irgendwie zum Beispiel über Manipulation alle Spenden dieser Welt akquiriert und dann eben mit dem Privatjet herumfliegt. Da ist es schwierig, ja, aber die die große Frage ist, sehe ich nur diese Schlagzeile oder kenne ich den Menschen und kenne seine Herzenshaltung, kenne sein Herz wirklich, Gott kennt sie auf alle Fälle wirklich und das und das ist für mich eigentlich immer da.
Der springende Punkt mit welcher Herzenshaltung gehe ich mit Geld um? Und die Herzenshaltung sollte sein. Für mich bin ich guter Verwalter dessen, was Gott mir anvertraut, egal über welche, über welche Kanäle, egal ob das jetzt die Spenden sind oder irgendwas, bin ich guter Verwalter, was, was vertraut mir Gott an und wie kann ich das so nutzen, dass ich natürlich gut leben kann oder meine Familie gut leben kann, aber dass ich in diesem.
Königreich Gottes auch Gutes bewirken kann, weil wir sind ja dazu aufgerufen, dass wir nicht nur für uns selbst leben, sondern vor allem für in einem, in einem sehr, sehr guten Miteinander, das ist ja Kirche, also da könnten wir jetzt noch stundenlang drüber reden, was Kirche ist. Aber der kleine Aspekt von dem von dem Versorgen, von diesem Wirtschaftlichkeit, das ist ja auch Kirche, dass wir uns gegenseitig helfen, dass wir uns unterstützen.
Wir sind alle dazu berufen, auch Missionare, die von Spenden leben oder oder in Organisationen arbeiten, die von Spenden finanziert werden. Auch die Menschen sind dazu gerufen, wiederum zu spenden, wiederum Großzügigkeit zu leben, wiederum die Großzügigkeit Gottes nachzuahmen, wiederum andere Menschen. Zu unterstützen et cetera et cetera et cetera. Das heißt, das ganze Ding ist so ein, so ein lebendiger Kreislauf und ich bin halt immer wieder angehalten, mich selbst zu hinterfragen und zu sagen, Okay bin ein guter Verwalter dessen, was Gott beantwortet hat, ja oder nein, und wenn ich das mit ja beantworten kann, ja dann gehen wir jetzt sofort schampagner trinken und Kaviar essen, wenn ich das mit Nein beantworten muss, weil ich
draufkomme irgendwo ist in meinem Herzen ein dunkler Fleck. Ja, dann muss ich dran arbeiten und und überlegen, was was kann ich ändern oder wozu würde mich Gott eigentlich rufen oder was ist das, was, was mich unruhig macht. Und dann wäre es an mir, das vorher zu reparieren, bevor ich Kaviar Essen gehe. So stark, nicht so stark.
Also es ist irgendwie Komfort, Jesus hat es ja auch wirklich als ein großes Thema in seinen allen seinen Predigten irgendwie gebracht oder in vielen seiner Predigten das Thema Geld, Mammon. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Du kannst nur dem entweder also einen von beiden dienen, Gott oder dem Mammon oder sowas, also mir kommt vor die die Art und Weise wie ich mit Geld umgehe und wie ich das ja für mein eigenes Leben nutze oder vielleicht sogar abhängig werde davon, das ist ja echt n großes Ding.
Ich merk auch, dass es für mich immer noch gar nicht so leicht ist. Jetzt lebe ich gerade in so einer. Wir hatten es gerade eben von Wohnungen in so einer 7080 Quadratmeter Wohnung. Eigentlich geht es ganz, geht es uns gut, wir haben eigentlich alles was wir brauchen faktisch, außer dass wir im 2.
Stock wohnen und mit 1 jetzt das zweite Kind ist gerade auf dem Weg ohne. Lift. Ohne Lift genau 2. Stock ohne Lift dann natürlich die, die Kinderwagen hochtragen, weil unten kann man ihn nicht hinstellen. Und oben, aber eigentlich auch nicht. Und Ah hin und her und kürzlich eine ein Haus angeschaut, so ein kleines Reihenhaus wo alles ebenerdig gewesen wäre, aber was 5 600€ im Monat mehr kostet und dann auch überlegt boah sollen wir das jetzt investieren oder nicht? Und irgendwie habe ich gespürt, das wäre zwar echt ein Luxus, aber na na wahrscheinlich wird sich das nicht lohnen, es wäre zwar nett aber es wird sich wahrscheinlich nicht lohnen. Und gleichzeitig will ich aber großzügig leben. Also dass ich mir auch mir
selber gegenüber großzügig bin. Und also hast du irgendwie da ne Idee, wie man das navigieren kann? Ist es ich berede einfach berede einfach beredest du alles mit Gott und was du ausgibst oder? Die größeren Dinge ja, definitiv. Also ich, ich würde keine größere Investition machen ohne ohne ohne mich selbst zu hinterfragen. Und zu checken, OK, mach ich das jetzt. Also was ist jetzt eigentlich so meine meine Geberlaune da? Geberlaune.
Naja, sicher, weil ich bin ja in dem Fall jetzt dann der, der Geld ausgibt so und und und was steckt dahinter? Ist es ist es geltungsdrang weil ich mir irgendwas kaufe um gut dazustehen oder ist es? Zu viel. Der Genuss kann auch sein, ja, also ich genieße total gerne, ja, aber ein zu viel ist er dann vielleicht auch außerhalb des Maßes und außerhalb der Balance, du sprichst ja Grad von Balance, oder ist es oder ist es eben tatsächlich was wo ich sag, OK, das ist, das ist mir wichtig, oder das ist uns als paar wichtig, das ist uns als Familie wichtig, oder das ist jetzt uns als Kirche wichtig, ich mein, ich hab bin ja nicht nur Privatperson, ich hab ja. Quasi die die Organisation der Homebase. Und was, was investieren wir,
wohin ja gerade da wird es ganz, ganz klar, wir, wir sind logischerweise zu einem sehr, sehr großen Teil durch Spenden finanziert, die gesamte Organisation, wir haben ein Paar ein paar Umsätze, aber letztendlich sind spenden, die uns, die uns die Arbeit ermöglichen. Und da ist es ganz, ganz, ganz wichtig zu checken, okay, wie gut leben wir hier Verwalterschaft in unserem Job, wie gut setzen wir diese Spenden ein, zum größeren ganzen Gutes, und das ist ein ganz wesentlicher Aspekt, den man immer machen muss, egal. Egal in welcher Größenordnung.
Dann dann die Investition ist, wenn es eine zusätzliche Investition ist, muss man sich überlegen, ob man es hat oder nicht und nicht nur, ob man es hat oder nicht. Das wäre die wirtschaftliche Frage, sondern auch, ob das wirklich dem Minister dient oder der Sache dient und die Sache ist immer die Sache Gottes. Ich habe jetzt diesen Podcast begonnen und ich habe gemerkt, also ich habe wirklich gespürt, Gott möchte, dass ich diesen Podcast mache und.
Ich musste natürlich bestimmte Dinge dafür kaufen, eine Kamera und Mikrofone und alles mögliche. Und das war jetzt auch nicht alles billig und ich glaube, das hatte also bisher habe ich 3 oder 4000€ investieren müssen und es war ganz interessant, weil der Fakt, dass ich mir 100% sicher bin, dass Gott es möchte, hat mir quasi ermöglicht, dass ich ohne großes hinterfragen diese Sachen einfach gekauft habe. Ich habe sie einfach gekauft.
Ich hab gar nicht. Also ich hab natürlich auf den Preis n bisschen geachtet, aber aber also ich hab ganz easy dieses Geld ausgeben können während wenn ich jetzt irgendwie sag na kauf ich jetzt den ganz teuren Maledivenurlaub oder fahr ich nur auf den Bauernhof nebenan und so geb ich da die 3000,00€ mal schnell aus oder eben jetzt die Frage zahlen wir 5 600€ im Monat mehr für die Wohnung?
Das sind ja auch dann mal in einem halben Jahr 3000,00€. Da gehe ich plötzlich das Geld nicht mehr so schnell aus. Also mir kommt vor, wenn ich so richtig richtig sicher hab, ja der Herr möchte das, das ist irgendwie sein Weg, dann fällt es mir ganz leicht das Geld auszugeben. Und du bist noch immer nicht bankrott.
Na gut, 3000€. Genau. Und das ist. Schon ein bisschen was, aber. Ja, und also die Erfahrung ist dann schon da, wo da, wo Gott drinnen ist, da fließt dann das Geld. Also das sehen wir dann schon auch. Wobei das, das ist eine ganz schwierige, ganz ein schwieriger Zusammenhang, den man, den man nicht so stehen lassen darf, also so naiv stehen lassen darf. Sondern.
Da also nicht wohlstandsevangelium so definitiv. Nicht aber aber, aber man sieht schon da, wo da wo was passiert, wo wo, wo wir alle hoffen, dass da irgendwie der Geist. Gottes drinnen ist, das ist meistens dann auch was, wo Versorgung irgendwie kommt, wo wo Dinge fruchtbar werden in irgendeiner Form, ja, und die die Frage ist ja nicht immer, ob du jetzt eine Kohle kriegst dafür, wie wie vorher schon angesprochen, es gibt ja unterschiedlichste Arten von Versorgung, ja.
Du sprichst jetzt von deinem Urlaub. Ja und und nächstes Jahr zahlt da plötzlich irgendwer euren Familienurlaub und dann denkst du daran denkst du. Ah ja, letztes Jahr habe ich um 3000€ ein Equipment gekauft, jetzt wäre ich gerade auf die Malediven eingeladen. Ja, herrlich. So irgendwie also, liebe Podcasthörerinnen und podcasthörer, wenn jemand den dringenden Wunsch verspürt, Sebi Raber auf Urlaub einzuladen, dann macht es doch bitte. Sehr gerne.
Eine Frage zum Thema Geld hätte ich noch, und zwar ich merke, dass wir in Passau, wir bauen das gerade auf und Geld spielt irgendwie immer ne Rolle. Ja, weil das ist ja irgendwie auch das, was uns uns ermöglicht, möglicherweise den ein oder anderen Missionar mal noch n bisschen einen Boost zu geben, am Anfang mit, damit er seinen Partnerkreis aufbauen kann und so und mir kommt aber vor, die Kirche hat noch ne ganze Menge Geld, in Deutschland sowieso.
In Österreich glaube ich auch noch nicht so schlecht und es gibt überall so die kleinen Feuer, die ja irgendwie wirklich anfangen zu brennen, während die restliche Kirche so immer kleiner wird und immer ja kommt mir vor, immer unbedeutender oder immer weniger das macht, was sie eigentlich, was sie eigentlich ausmacht. Und dann gibt es aber diese kleinen Feuer und. Mir kommt vor, dass eine Begrenzung dieser kleinen Neuaufbrüche oder Anfänge ist, dass man nicht genug Leute hat und das liegt meistens daran, dass man nicht genug Geld hat. Also weiß weiß ich jetzt nicht, ob, wenn wir jetzt keine Ahnung 2000000 auf dem Konto hätten.
Ich habe so viele Anfragen bekommen von Leuten in für Passau, hey, ich würde so gerne bei euch mitarbeiten, wie funktioniert denn das? Ja, wir sind über Partnerkreise finanziert. Das ist eine super Sache. Du suchst dir Leute zusammen, die investieren in dich und dann kannst du bei uns arbeiten und dann ist vielleicht so was, das ist irgendwie zu verrückt, also das, das kann ich doch nicht machen und hätte ich aber 2000000 oder keine Ahnung, einfach einen unbegrenzten Geldtopf sozusagen, dann könnte ich sagen, super, wir haben so viel zu tun, komm doch zu uns und. Deswegen bin ich die ganze Zeit am überlegen. Ja, wie kann man noch alternativ vielleicht zu finanzieren oder wo könnte man vielleicht noch
ein Fundraising machen oder so, weil am Geld sollte es doch nicht scheitern, damit irgendwie die Kirche gebaut werden kann, vor allem weil die Kirche an sich selbst ja eigentlich das Geld hat. Bist du bei dir auch manchmal so, dass du sagst, Mensch, wenn wir doch nur mehr Geld hätten, dann könnten wir mehr Leute einstellen, dann könnten wir schneller wachsen, dann könnten wir größere Dinge tun jetzt für euer neues Projekt mit der Kirche, mit der Church braucht ihr ja auch wieder. Ein paar Millionen also.
Wie wie gehst du damit um, hast du da Geduld oder denkst du dir, ach, wenn wenn es doch nur schon soweit wäre, wenn doch das Geld schon da wäre, wenn wir doch nur unbegrenzte Ressourcen hätten? Also Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke und natürlich für alle die die Sebi rabers Urlaub bereits finanziert haben, für für alle anderen bitte gerne die Homechurch in Salzburg unterstützen. Wir brauchen 2000000€, aber.
Spaß beiseite, am Ende des Tages muss ich geduldig sein. Also es nützt ja nichts, weil wenn ich, also ich darf vielleicht die Kirche kritisieren, wie sie mit ihrem Geld umgeht, und gleichzeitig muss ich sagen, ich verstehe nicht alle Beweggründe, die dahinter stehen. Ich verstehe nicht das Gesamtkonstrukt, das einfach gerade in der römisch katholischen Kirche ein sehr, sehr großes ist. Ich kenne nicht alle Befindlichkeiten, alle Bedürfnisse und nicht alle von diesen Bedürfnissen sind Humbug, sondern die haben, die haben einen Sinn. Ja, und deswegen glaube ich oder so meine, ich möchte nicht Neid davor angeben, ich.
Sondern für mich ist das Wichtigste zu sagen, ich muss davon ausgehen, dass es auch sehr, sehr kluge und sehr, sehr gute Leute gibt, die in der katholischen Kirche arbeiten, und da muss ich nicht nur davon ausgehen, sondern das weiß ich ja auch in der Zusammenarbeit, da in der Rzw Salzburg. Es gibt sehr, sehr, sehr gute Leute da, die hier arbeiten, dass von außen betrachtet der Umgang mit den Budgets.
Manchmal ein bisschen kurios anmutet, ist, ist so und manchmal würde mir vielleicht auch wünschen, dass da mehr Offenheit wäre oder mehr Transparenz oder mehr Möglichkeiten, aber die sind halt einfach nicht und das nehme ich zur Kenntnis und gleichzeitig, also wenn ich mir jetzt nur uns anschaue hier in Salzburg, dann haben wir.
Durchaus schon einige. Einiges an Ressourcen kriegt vielleicht nicht unbedingt Geld, aber zum Beispiel Räume wie zum Beispiel auch dieser hier, wo wir jetzt den Podcast aufnehmen, der gehört der Ärztediözese und wird uns zur Verfügung gestellt. Das finde ich Wunder, wunderschön und so etwas nehme ich einfach dankend an. In Deutschland haben wir noch vielleicht ein bisschen eine andere Situation, weil es da oder weil wir ja wissen, dass es sehr, sehr vermögende Bistümer und Diözösen gibt. Die auf viel Geld sitzen.
Und da ist es vielleicht dann doch unverständlich, warum, warum da nicht mehr gemacht wird, nicht mehr Initiative da ist nicht mehr Mut da ist, in die Zukunft zu investieren oder oder etwas zu gestalten, die Zukunft zu gestalten und dazu gibt es wahrscheinlich vielerlei Gründe, warum das nicht stattfindet oder halt jetzt dann doch stattfindet.
Also wenn, wenn selbst den. Beispiel Passau, dass man einfach mal 8000000 oder was auch immer nimmt und. Hasser oder oder oder den ja, dass es selbst den in Köln plötzlich wird von Church plans gesprochen, also spannend. Ja das das passiert ja, das heißt, es wird ja nicht nichts getan. Ja, den den Prozess in Köln, den Krieg ich so ein bisschen mit über eine Freundin bekannte.
Die in Passau selber im Referat für Neuevangelisierung ein Praktikum gemacht hatte und die jetzt die ganze Zeit, also in Köln, jetzt arbeitet und die ganze Zeit stellenbeschreibungen Herumschickt und auch an mich schickt. Hey, ich möchte nicht nach Köln kommen und so und die wirklich 4 Church plans jetzt machen mit einem tollen Team.
Also lobpreisleiter irgendwie ein jemand einen coolen Priester, irgendeinen jungen Priester. Und dann noch ein oder 2 Leute, die da irgendwie mit dabei sind. Und sie hat mir erzählt, dass wegen diesem ganzen Skandal auch und so weiter hat man irgendwie Unternehmensberatung ins ins Bistum mit hineingenommen und hat gesagt, Na ja, wie wollen wir da stehen in 20 Jahren, also auch finanziell natürlich, aber was sind unsere Werte, um was geht es und sie hat gesagt, eigentlich ist der das Ergebnis des Prozesses gewesen, dass man alle Ressourcen. Auf Evangelisierung packt und dass man jetzt über sie haben ein Strategie und Evangelisierungsteam oder eine Abteilung geschaffen.
Wie cool ist das bitte in einem in einem deutschen Bistum eine Strategieabteilung, wie können wir jetzt das, also das ganze Geld quasi in neue Konzepte reinpacken? Also da kann man eigentlich nur staunen. Also wenn man das ganze Geld in ein Ding investiert, dann also, wenn man sonst nichts hat. Natürlich ist es legitim.
Wenn man, wenn man viel Ressource hat und alles in ein Ding reinsteckt, dann bin ich schon wieder mal skeptisch, auch wenn ich es gut finde, weil weil ich mir denke, OK, dann sterben aber andere Dinge ab und die Frage ist, sind alle anderen Dinge wirklich nicht zielführend. Ich glaube, da muss man auch eine gute Balance finden, aber ich finde es, ich finde es total spannend, was jetzt gerade alles passiert und um zu sagen, dass die Großkirchen einfach viel Geld haben. Ja, das stimmt.
Manches davon ist gebundenes Kapital, das sie gar nicht Cash zur Verfügung haben. Auch das ist ist eine logische. Immobiliensache. Dass die, dass die, dass das Priestertum überaltert ist, dass sie dass aber Menschen rein statistisch gesehen einfach immer älter werden und dadurch einfach pensionssysteme aufgebläht werden.
Die, die die Kirche halt finanzieren muss, weil sie halt außerhalb des staatlichen Pensionssystems sind. Was das in Deutschland ähnlich ist wie in in Österreich. Aber das sind alles einfach so Fakten, die man ja weiß und erfragen kann und dann kann man sich gewisse Dinge schon erklären und gleichzeitig natürlich, natürlich ist Geld da und trotzdem muss man das ganze Halt aus einer Gottesperspektive sehr viel größer denken, weil wenn es Menschen gibt, die sagen so etwas wie die Homechurch finde ich cool.
Aha, so hat Gottesdienst bei mir nicht ausgeschaut, das interessiert mich als erwachsener Mensch, als Familienvater, das, das schauen wir an, und wenn, wenn diese Farbe von von von der Home Church jemandem gefällt und das Ding kontinuierlich wächst, also das heißt zurückkommen drauf, wir gehen jetzt in einen größeren Gottesdienstraum, das bedeutet natürlich auch, wir brauchen mehr Ressourcen, ja, aber wenn, wenn die Community homogen wächst.
Wenn immer mehr Leute drauf kommen, hab aller okay das ist was, was mit mir räsoniert, was ich da kriege ich plötzlich antworten für mein Leben, die ich vorher nicht so gekriegt habe, oder ich habe mich in den letzten Jahren mit allen möglichen esoterischen Geschichten auseinandergesetzt, aber jetzt plötzlich kommt irgendwie so der christliche Glaube wieder in mein Leben und ich Doktor an.
Ja, und wenn das, wenn das wächst und wenn die Community wächst, dann glaube ich, wachsen auch die Ressourcen. Und das ist, das ist für mich ein zwingender mathematischer Zusammenhang. Je größer die Community, je größer der Kreis an Menschen da ist, die das gut finden, was du tust. Und da braucht man jetzt noch gar nichts vergeistlichen, sondern das ist einfach nur so ganz menschlich gedacht, ja, desto desto eher kriegst du spenden und desto desto mehr Ressourcen hast du um um weiter zu investieren, auf weitere Dinge zu tun und ich denke mir.
Es geht darum, die Geschichte gut zu erzählen, authentisch zu erzählen. Wir sind keine, wir sind keine Marketing Zampanos, die irgendwas erzählen, um es den Leuten zu verkaufen, aber wir sollten die Geschichten, die sowieso passieren, erzählen, und darin sind wir halt einfach alle miteinander nicht gut genug, also da, da, da geht noch ganz, ganz viel mehr, gerade jetzt war.
War vor vor einer oder vor 2 Wochen war ein Gathering in Rom von christlichen, also vor allem sogar katholischen Influenzern und dann sind halt da weiß ich nicht, ein paar 100 Leute dort, also eh gar nicht so viele, aber immerhin und tauschen sich aus und da passiert was und das befürchtet sich gegenseitig und und wir merken halt alle da da, da rappelt es gerade in der Kiste, auch in der katholischen Kirche.
Und das ist voll schön, das ist voll super. Und je mehr es rappelt, desto mehr Leute werden munter und je mehr Leute munter werden, desto mehr kommen die auf die Idee. Hoppala OK, ich auch, ich bin gerufen, ja, das ist nicht irgendwie etwas, das irgendwer anderer bezahlt, sondern wir investieren uns alle da rein, weil es halt einfach eine gemeinnützige Geschichte, ja ist ne also wir sind eine gemeinnützige GMBH oder jeder Verein oder was auch immer es ist im Normalfall gemeinnützig und und.
Das das trägt dem Gemeinwohl bei. Und wenn ich das ja kenne, dass das was Gutes ist für unsere Gesellschaft, ja dann werde ich das unterstützen. Also das, was du gerade gesagt hast. Ja, dass je größer die Community wächst, desto mehr sind vielleicht auch die Ressourcen da. Das ist ja auch nichts anderes, als was weltweit passiert mit der Kirche. Also wir sind ja hier im deutschsprachigen Raum, in Deutschland und Österreich, glaube ich, die einzigen, die Kirchensteuer überhaupt haben.
Oder? Ja, bin mir nicht ganz sicher, glaub ich. In Frankreich gibt es auch sowas ähnliches, Schweiz weiß ich nicht genau, also es ist genau, aber es ist es ist sehr, also sehr besonders im anglikanischen Raum kennt man das gar nicht. Ja, genau, da gibt. Es keine Kirchensteuer, sowas gibt es einfach nicht.
Also und wenn ihr jetzt nach Amerika in die USA schauen zum Beispiel, das ist ja also spenden, ist ja das Grundgerüst, wo alles drauf aufgebaut ist, egal, ob das jetzt was religiöses ist oder was soziales, oft ist es einfach von Spenden getragen in etliche NGOS. Die irgendwie aufgebaut sind und auch die ganzen Pfingstkirchen oder Freikirchen, die funktionieren ja alle.
Auf diesem System, gibt einen 10. Und wir haben das wahrscheinlich durch die ganze Verstaatlichung oder diese Kirchensteuer ja, also verlernt. Ja, ich geb irgendwie meine was sind das 3% oder so was die geb ich und das passt schon und aber das biblische Prinzip ist ja eigentlich den 10. Zu geben.
Den 10. Zu geben oder sogar mehr? Also oder? Sogar mehr. Genau, also alles drüber. Sind dann Almosen, also wenn man sie an das Alte Testament hält oder das was, was die Juden gelernt haben und was für uns bis zu einem gewissen Grad natürlich auch gilt, und Jesus will dich aber mit Hahn und Haar und irgendwo dazwischen wirst du dich bewegen, auch wieder da also. Was haben wir vorher?
Worüber haben wir vorher gesprochen? Von Versorgung und von von Gehorsam? So, und was machst du denn jetzt? Also wenn du wirklich, wenn du anerkennst, dass es diesen Gott gibt, wenn du lernst, mit ihm zu kommunizieren im Gebet und weiter darüber hinaus, wenn du, wenn du dich immer besser kennenlernst und diese Beziehung mit diesem Gott versuchst, wirklich mit Leben zu befüllen. Dann resultiert das zwangsläufig darin, dass du Sachen hörst, dass du halt die Stimme Gottes hörst in deinem Leben. Ah, das will ich jetzt nicht ausführen, weil du leitest. Der jüngerschaftsschule du weißt ganz genau, worum es dir geht. Es gibt halt alle möglichen ganz, ganz bunten Geschichten, wie Gott mit dir spricht, ja,
und jetzt sagt er da Sebi. Spende 1000€ diese Organisation so und dann plötzlich hast du diesen Gedanken im Kopf und denkst dir, Alter, das mach ich sicher nicht. Ja, das. Ist weit über den Zeten hinaus. Naja, aber dann fangts an und dann musst du dich nicht prüfen. War das jetzt nur ein blöder Gedanke oder ist es tatsächlich substanziell irgendwas was mich jetzt aufruft, ganz ganz großzügig zu sein? Ja, und dann musst du herausfinden, wie das für dich ist.
Total spannend aber, und da geht es halt dann um tatsächlich um diesen Gehorsam, den den guten, gesunden Schritt vorher zu checken, ist das jetzt Gottes Stimme? Ja, nein, diese Unterscheidung zu machen, und wenn du drauf kommst, dass da tatsächlich ein ein Funke drinnen ist, wo Gott zu dir spricht, dann musst du halt vielleicht auch gehorsam sein und die 1000€ überweisen. Aber was du jetzt denkst, die will man das gar nicht leisten. Und das ist viel zu viel.
Also dieses ganze Thema Rechte niederlegen was Geld betrifft. Irgendwie kommt vor, dass das wirklich, also vor allem auch in unserer westlichen Gesellschaft echt hart ist, obwohl da ich. Habe es ja nie gelernt. Ja, wir sind ja völlig anders geprägt, über Gold redet man nicht, das hat man getrennte Rechnung, gute Freunde. Es gibt einfach so viele Sprichworte oder so geflügelte Worte im im Volksbund und in unserem, in unserem Duktus. Ich hab das auch nicht gelernt, also das hat uns nie mehr erklärt, es war, es war klar, also da, wie ich aufgewachsen bin, so quasi im im großen Wirtschaftsaufschwung, der der 70er 80er Jahre und dann noch vielleicht der 90er. Man ist arbeiten gegangen, man
hat sich ein Auto gekauft, man hat sich ein Haus gekauft, man hat die Familie versorgt. Das waren die wichtigen Dinge und das ist auch gut und richtig. Also ich verurteile das überhaupt nicht, aber das war das, wo ich aufgewachsen bin, wo ich auch mitgekriegt habe, OK, lerne einen guten Job, schau, dass du einen also lerne, einen guten Beruf, schau, dass du einen guten Job hast, verdiene deine deine Kohle und dann dann passiert was und das, womit sich halt einfach auch Menschen, vor allem junge Menschen, heutzutage sehr, sehr, sehr schwer tun, ist Die haben vielleicht sogar 2 Ausbildungen, 2 Studien abgeschlossen, irgendwie relativ schnell, sind 28 und haben alles mögliche schon gemacht, 27
Praktiken unbezahlt und stehen am Arbeitsmarkt und kriegen keinen Job, also das ist einfach auch die Realität, die Zeiten haben sich völlig geändert wenn du eine gute Ausbildung hast heißt das heutzutage gar nicht, dass du einen guten Job bekommst. Und dass du, dass du als Alleinverdiener eine Familie erhalten kannst.
Wer also also das ist das, das passiert halt einfach nicht mehr und deswegen ist, man muss immer schauen, quasi wo, in welchem Umfeld bin ich aufgewachsen. Ich bin ein Kind der 70er Jahre, ich bin so und so und so geprägt, ich komme vom Land, ich habe die und die Sachen mitgekriegt von meinem Elternhaus, vieles davon sehr, sehr gut, und vieles davon hat einfach auch gewisse zeitliche Prägung.
So, und was macht das jetzt mit mir in meinem Leben, mit Gott und wo führt mich Gott vielleicht auch ein bisschen so in eine in eine neue Freiheit, dass er sagt du ja, also deine Glaubenssätze, gell, kannst schon mal hinterfragen und vielleicht an die Wand nageln, weil das hat mit deinem Leben jetzt eigentlich nichts mehr zu tun.
Und. So ist das. Also ich hab schon so viele coole Sachen mit Geld erlebt, also mit Gott und mit Geld erlebt. Dass ich mir zunehmend denke, es ist einfach. Es ist nicht nur irgendwie ja scary zu sagen, OK Gott, ja ich, ich erlaube dir ein bisschen über mein Geld auch der Herr zu sein, sondern es ist irgendwie so vorfreudig und neugierig so, ah, was wird passieren, wenn ich Gott die Erlaubnis gebe, irgendwie auch über mein Geld ja zu herrschen, zu regieren oder da was sagen zu dürfen? Meine Angst ist dann immer gewesen, er sagt, Gib alles weg. Gibt es den Armen so und lebe keine Ahnung, ein ganz einfaches Leben, weil ich dann doch irgendwie auch den Genuss mag, blablabla, aber meine Erfahrung
ist eher, dass ich, je mehr ich da mein Recht abgegeben habe und je mehr ich Gott in dieses Thema Hineingelassen habe, desto mehr bin ich, also habe ich tolle Sachen mit dem Thema erlebt und und ich würde allen Leuten, die sich damit schwer tun, eher sagen. Es es lohnt sich echt. Also es ist was Schönes, es ist so wie du es schon gesagt hast.
Es ist so befreiend, ich könnt so viel Geschichten erzählen, wo Gott mich beschenkt hat, er hat mir meine, also wie ich aus dem Nichts von Leuten, die ich nicht gekannt habe, meine Jüngerschaftsschule in Neuseeland bezahlt und und mir war plötzlich so klar, OK, Gott möchte mich dort haben, also hätte ich irgendwie selber Unmengen an Geld gehabt.
Na ja, dann hätte ich das halt einfach irgendwie bezahlt. Da wäre aber keine Beziehung mit Gott passiert. Also ich finde dieses ganze Thema Geld, das ist so ein Jüngerschaftsprozess den man eingehen kann, wenn man möchte, der ist wirklich auch gesäumt mit Herausforderungen und mit Geduld haben und mit vielleicht auch mal sich fürchten oder Sorgen oder sowas, aber am Ende des Tages ist es was Wunderschönes zu sagen OK Gott, mein ganzes Geld gehört sowieso dir eigentlich, es ist eh nur ausgeliehen.
Es gehört dir gehört die ganze Welt, ja, aber ich bin auch noch mittendrin. Ich bin auch noch mittendrin, was hast du dann, was hast, was ist eigentlich deine Ausbildung, du hast jetzt n bisschen von deiner Kindheit schon erzählt, du kommst zum Land, aber du bist jetzt hier in der Stadt, du bist jetzt der Geschäftsführer vom Medienhaus, hier, wo wir drin sitzen, wie ist dieser Weg gewesen, du hast es n bisschen angesprochen, schon mit. Du hast vorher da gearbeitet und bist da als gekommen, 2017, 18 und so.
Aber wie war dein Weg? Also ich war. Ich habe natürlich einen guten Job gelernt. Sehr gut, super wo man viel Geld verdienen. Kann ja genau, genau genau. Ich habe eine technische Ausbildung, bin eigentlich Elektrotechniker und zum Leidwesen meines Vaters habe ich aber dann nach der Schule, nach der nach der Berufsausbildung bin ich dann auf die Musikuni, damals noch Hochschule, nach Wien gegangen.
Und habe Schlagzeug studiert. Also eigentlich bin ich Jazz Schlagzeuger, das ist das Studium, was ich gemacht habe, Musikschullehrer und Musiker, und dann am Ende des Studiums bin ich aber über einen sommerjob Arealjob in einem Musikverlag gekommen, der klassischer Musikverlag ist. Also musikalisch habe ich eigentlich keine Ahnung gehabt, was die machen. Aber die waren sehr zufrieden mit mir und dann dann wurde mir ein Job angeboten nach der Uni, weil sie gewusst haben, da bin ich jetzt dann nicht mehr als Praktikant da, sondern ich brauche einen Job, Familie gehabt, gerade frisch und und dann habe ich diesen Job angenommen und zuerst Teilzeit und dann aufgestockt und irgendwann war ich dann Vollzeit, habe dann eine
Abteilung, also die Leitung einer Abteilung übernommen. Und war in dem Verlag 10 Jahre und durfte wahnsinnig viel lernen, also was Organisationsentwicklung anbelangt und und prinzipiell, wie geht man mit Mitarbeitern um? Ich war ganz jung und habe plötzlich 2 Mitarbeiter gehabt, der eine in Österreich, der andere in London, also auch da, so wie arbeitet man, arbeitet man remote und das ganze war 2003 et cetera et cetera.
Also ich habe viel viel gelernt, bin sehr sehr dankbar dafür und wurde dann abgeworben. War dann für einige Jahre ein Geschäftsführer eines kleinen Musiklabels. Also ich habe quasi die Saiten gewechselt. In Musikbusiness hat man unterschiedliche Verwertungsarten, also zuerst als Musikverlag kümmerst dich du quasi um die Komposition und als Musiklabel kümmerst dich um die Verwertung einer Tonaufnahme, also Schallplatten ganz früher, dann C DS so zu meiner Zeit. Und jetzt, was man halt alles auf auf Apple und Spotify hört, das muss irgendwer produzieren und veröffentlichen und das das wollen wir als Label, war spannend und dann dann kam ich von Wien, also ich war 22 Jahre lang in Wien und dann kam ich von Wien nach Salzburg
arbeiteterweise weil ich dann für ein großes Unternehmen da in Salzburg. Tätig war die ein Medienhaus haben und da war ich dann quasi in der Co Leitung von der Musikabteilung. Ich habe 6 Jahre dort dann noch gearbeitet und innerhalb dieser 6 Jahre habe ich dann so meine Gottesbegegnung gehabt, das heißt das war jetzt kurz der berufliche Werdegang und und meine meine religiöse Herkunft, diese römisch katholische, also so bin ich geprägt, aber ich bin mit Anfang mit der 20 aus der Kirche ausgetreten.
Aus vielerlei Gründen, die die durchaus sehr, sehr nachvollziehbar Nachhilfe, naja, Aussagen des damaligen Papstes, die mir niemand erklärt hat und die ich einfach als total weltfremd und schräg empfunden habe, oder ich bin heute auch aufgewachsen als Jugendlicher mit den ersten, mit den ersten großen Skandalen in Österreich, also Missbrauchsfällen, das war dann einfach irgendwann einmal nicht mehr lustig, wenn man sie.
In deiner also wenn man sich in seiner Peer Group quasi entschuldigen muss, dass man noch immer in die Kirche geht, obwohl ja alle so böse sind. Genau, also es hat ein Paar so Sachen geben wo man denkt, OK, da kann ich echt nicht mit und der die Übersiedelung quasi in ins Studium und später dann in den Beruf rein nach Wien, von Oberösterreich nach Wien war für mich dann. So der ausschlaggebende Grund, dass ich gesagt habe, okay, jetzt bin ich raus.
Also mit dem Verein mag ich jetzt nicht mehr und ich steige komplett aus der Kirche aus und das war dann 20 Jahre lang. Gerade als Musiker war ich, also ich selber habe mich nie als nicht spirituellen Menschen bezeichnet, sondern ganz im Gegenteil, ich war immer irgendwie auf der Suche und dass es etwas gibt, das war für mich okay.
Dass es vielleicht nicht unbedingt mit dem mit so einem Gottesbild, das ich kennengelernt habe, als Kind zu tun hat, war okay. Das heißt, ich habe mir alles Mögliche angeschaut und bin dann 2017 tatsächlich in einem Gebetsraum hier in Salzburg gelandet, in einer kleinen bis mittleren Lebenskrise, und bin in dem Gebetsraum gesessen und habe tatsächlich wieder mit meiner Religious Heritage Kontakt gekriegt. Habe mit Gott zu reden angefangen oder habe zu beten begonnen eigentlich und dann, und dann ist da was zurück gekommen und am Anfang denkt man sich ja, ja, das bildet man sich ein, weil man halt gerade in einer komischen Ausnahmesituation ist.
Das ist alles so autosuggestiv und blablabla und irgendwann habe ich das aber nicht mehr ignorieren können, dass das vielleicht nicht nur Auto suggestion ist oder nicht nur irgendwas was man, was man selber vorstelle, sondern vielleicht ist da tatsächlich in so einer. Irgend so was wie Gott. Und dann bin ich dem nachgegangen und habe immer mehr versucht herauszufinden, wie das ist. Und parallel dazu habe ich ein paar Menschen kennengelernt in Salzburg, die eben sehr, sehr aktiv Kirche bauen und sich in die Kirche involvieren und und tolle Sachen machen, und das habe ich kennengelernt und mir gedacht, wow okay, also wenn so Kirche ausschaut, dann ist das vielleicht. Muss ich da mein Bild auch von
Kirche revidieren und nicht nur mein Bild von Gott? Und so hat es eines das nächste ergeben, das mir halt dann irgendwann einmal dazu gebracht hat zu sagen, okay, jetzt, jetzt kündige ich und jetzt arbeite ich in dieser Kirche nicht nur ehrenamtlich mit, sondern ich gebe mich dem Ganzen hin, habe lange natürlich im Gebet das Ganze vorbereitet und habe gesagt, Gott, du hast 2 Möglichkeiten.
Entweder ich bleibe in dem einen Job, wo ich gut verdiene, und ich investiere mich ehrenamtlich und mit meiner Kohle in die Kirche, oder ich lasse den Job sausen und gehe mit Haut und Haar in die Mission und und arbeite da quasi im Home Vollgas mit. Und das haben wir lange hin und her diskutiert, wir 2 und irgendwann hat er gesagt, so und jetzt geh, dann bin ich gegangen.
Und jetzt bist du schon wie lange hier? Seit 2020 seit. 2020. Genau so knappe 5 Jahre. Wow und aktuell Geschäftsführer von Medienhaus. Also Geschäftsführer von der Homebase gemeinnützigen GmbH, von der Homebase Service GmbH und und im Vorstand des Vereins Hop City. Also wir haben so eine so eine Konstruktion von 3 Organisationen die, die wir alle miteinander gemeinsam führen und gestalten und.
Und da gibt die gemeinnützige Organisation ist natürlich die, die die Spendenfinanziert ist. Wir betreiben aber auch die Dombuchhandlung in Salzburg. Das ist natürlich ein reglementiertes Gewerbe, dafür brauchst du eine andere Organisationsform, das kann man als nicht als gemeinnützige Gemeinnützigkeit titulieren, das heißt, da haben wir gewerbliche GMBH. Zwingend notwendig zu führen und und den Verein haben wir oder schon vor meiner Zeit.
Also der Verein wurde gegründet, eigentlich mit der Gründung der Homebase, warum weil da die die Sozialprojekte drinnen sind, also. From the Get go war die Idee immer bei den Armen sein, also also das was, was ein Grundvollzug der Kirche ist, also einer der Grundvollzüge der Kirche ist, die ist die Diakonie ist, ist, ist die Diakonie, die Caritas, also das das karitative Element und das, das wurde immer hochgehalten, das heißt, von Anfang an hat das Team der Homebase. Versucht zusammenzuarbeiten, auch mit den Barmherzigen Schwestern in der Suppenküche in Salzburg, hat versucht, sich zu involvieren in in der Betreuung von Obdachlosen, in der Betreuung von Menschen, die quasi am Rande der Gesellschaft sind, denen es nicht so gut
geht. Wir haben auch LA Cantina, das heißt ein lokal, wo du halt bezahlst, was du bezahlen kannst. Das heißt, die, die mehr haben, bezahlen für die, die weniger haben mit. Wir machen Sprachkurse vor allem dann, also vorher schon in der 2015 er Flüchtlingssituation. Was was Syrien anbelangt und dann natürlich auch der Iran ganz, ganz wichtig, aber dann später natürlich die ganze Ukraine Sache hat noch mal völlig andere Menschen nach Salzburg geschwemmt und da versuchen wir auch Deutschkurse zu machen zum Beispiel oder Sprachencafé anzubieten etc. Also.
Der Sozialverein kümmert sich um diese Sozialprojekte. Es. Ist echt. Also dann hast du ja richtig viel Verantwortung. Ja, wirklich viel. Gerade den Verein Home Church und und Bauen bauen das nächste Projekt in St. Martin. Also es ist, es wird definitiv nicht langweilig, es wird eher komplexer, das Geld ist die eine Sache, aber das andere ist natürlich einfach auch die ganzen Dynamiken, was was Teams anbelangt und.
Und wie du sagst, natürlich wäre es voll super, wenn wir noch 20 Mitarbeiter hätten. Ja, aber genau, also da braucht man dann wieder die Ressourcen um diese Mitarbeiter zu bezahlen, das wird sich Allerlang auch erledigen, das das ist gut und gleichzeitig, gerade was zum Beispiel die Arbeit vom vom vom Sozialverein oder auch die Arbeit von der Homechange anbelangt, ich glaube an.
Vielleicht ein Fehler. Ich weiß jetzt nicht, ob es wirklich ein Fehler ist, aber ich sag es jetzt einmal einfach mal so gerade heraus. Vielleicht war ein Fehler von uns auch der immer wieder zu sehr von Hauptamtlichen zu denken, also von Leuten, die wirklich angestürzt sind, die ihre eigenen Partnernetzwerke haben, damit sie spenden haben, damit wir einen Topf haben, aus dem man jemanden bezahlen kann, also anstellen kann, aber vielleicht müssen wir halt einfach vor allem im Bereich Kirche und natürlich auch im Bereich Sozialverein nur einmal ganz anders.
Denken und nur ganz anders über Ehrenamtlichkeit nachdenken, wie wir es bisher gemacht haben. Ich glaube, wir sind halt einfach auch in dem wir leben gerade in dem Luxus eigentlich doch relativ viele Personalressourcen zu haben, aber ich glaube, der Wahnsinn ist, dass wir ja so viele Leute haben in The Church und so viele, die auch mithelfen, ganz aktiv mithelfen. Und quasi wie betreue ich diese Menschen? Wie wie gut sind wir im Ehrenamtsmanagement quasi? Und da sind wir nicht gut.
Also meine Diagnose ist, wir sind nicht gut, wir haben da noch sehr viel zu lernen von anderen Kirchen, ich glaube also, jede freie Kirche dieser Welt hat deutlich weniger Mitarbeiter als wir, und das muss man sich halt einfach auf der Zunge zergehen lassen. Natürlich sind wir nicht nur Kirche, sondern wir machen ganz andere Dinge Ahnung.
Aber das führt jetzt ein bisschen zu weit. Aber ich glaube, dass wir, dass wir da noch ganz, ganz großes Potenzial haben im ehrenamtlichen Management und das, das ist sicher Aufgabe für uns, für die nächsten Monate und Jahre, das noch besser zu durchdringen, zu lernen, gut zuzuhören, was die Menschen brauchen, also was sie wirklich brauchen, weil die kommen ja nicht, die helfen ja nicht, damit sie Kohle kriegen bei uns, sondern die kriegen ja was anderes, ne. Und für mich der untersprechende Punkt ist, wie können wir zukünftige Strukturen so bauen, dass das, dass das einfach ein sehr, sehr gutes Zusammenarbeiten und zusammenleben ist, von den hauptamtlichen und den ehrenamtlichen Strukturen.
So stark, echt wichtig. Also Ehrenamtliche, kommt mir vor, ist so eine eine unterschätzte Workforce, also wir merken es auch in Passau, das ist. Dass wir eigentlich die ganze Zeit von diesem Team, von diesem engen Team denken. Und theoretisch gäbe es schon die Möglichkeit, hier und da Ehrenamtliche einzubinden.
Aber es hängt immer auch an dem, der es managt, und die Incentives, die irgendwie auch es auch gibt, also wenn du einfach nur sagst, ja, wir brauchen halt Leute, könnt ihr mit uns helfen und das bringt aber dem Ehrenamtlichen nichts, dann wird er das wahrscheinlich eher nicht machen. Sondern der hilft halt mit, weil er das Projekt gut findet oder weil er halt was mitbekommt. Jetzt am Sonntag bei der Home Church habe ich mir gedacht, da sitzen sind so viele Leute in Mitarbeit, die ich gar nicht kenne, also ich bin jetzt auch nicht jeden Tag in Salzburg, aber die ich gar nicht kenne, also die wirklich neu dazu gekommen sind und die auch kein Jüngerschaftsprogramm gemacht haben im im Home, im Home, in
Salzburg, sondern naja, die wahrscheinlich irgendwie zu Church gekommen sind und gemerkt haben. Okay das ist das super Projekt, das muss es geben. Ich kann mich mit meinen gaben, ich kann mich mit meinen Gaben einbringen, also über die reine Möglichkeit, nicht nur ich habe gaben, was mache ich damit, sondern es gibt ja auch dann Orte, wo wo man sie einbringen kann oder kurze, kleine Einführungen, hey, du kannst bei der Technik dabei sein, du kannst mit dem Lobpreis dabei sein, du kannst im Welcome Team dabei sein, da gibt es ja etliche Möglichkeiten mittlerweile. Ich glaub James Mellon, der Gründer von Devine Renovation, hat gesagt, dass sie in The Saint Benedict Church in Halifax über 100 Ministrys haben, wo
ehrenamtliche Leute mitarbeiten. Da hab ich gedacht, wie ist das möglich und dann hat er angefangen aufzuzählen. Ja, es gibt irgendwelche Gruppen für alleinerziehende Mütter, dann gibt es Gruppen für alte Leute, dann gibt es Gruppen für diese Kinder. Altersgruppe dann für diese Kinder, Altersgruppe dann für die Teenager, dann für das.
Dann gibt es den Welcome Team. Dann gibt es die Musik Teams, dann gibt es die unterschiedlichen Musikteams, dann gibt es das Essen, dann gibt es Baba Baba und dann hat er das auffällig aufgezählt und ich dachte mir also es gibt mehr als nur den Mesner oder es gibt mehr als nur die Ministranten oder so und jetzt bei euch macht ihr alles mit mit Technik und mit Übertragung und dann gibt es irgendwie den.
Den Regiemenschen und den Kameramann und was auch immer. Also ihr seid echt gesegnet mit ganz schön vielen guten Leuten. Und haben aber 105 Ministrys am Lloyd to City Campus in Salzburg. Also muss man sich auch vergegenwärtigen, was da alles schon passiert. Also wir haben nicht Teams, nicht zwingend Teams gezählt, sondern eigentlich die Ministrys, also ein Sunday Morning ist zum Beispiel Ministry, hat aber hat aber in sich wiederum 12 Teams. Aber 1 on the Morning ist ein Ministry and Set A Evening ist ein Ministry ein Healing Prayer ist ein Ministry, ein Gebet für dich am Mittwoch mittags im Gebetshaus ist ein Ministry. Ein J 9 ganz groß ist ein Ministry du. Bist ganz klein und wenn man das
alles, wenn man die ganzen Aktivitäten vom vom vom City Campus zusammenzählt, dann kommt man irgendwie auf 105 und da haben wir aber gesagt, Moment, das was wir machen müssen ist, wenn du dir diese 105 anschaust, dann. Und du schaust dir jedes einzelne an. Ist jedes einzelne super. Es ist wirklich gut.
Die Frage ist Johannes Hartl neues Buch Focus Was ist dein Fokus, was ist wirklich also das ist immer so eine ganz zwingende Frage die man, die man regelmäßig sich stellen muss, wo ist Gott drinnen, wo will Gott dich wirklich haben, was ist deine Mission, was ist deine, was ist dein Auftrag tatsächlich. Und das Ganze auch, als auch als Minister, auch als Werk, als auch als Organisation.
Und man kann dann sagen, wir sind eine bunte Organisation, ist alles cool, aber trotzdem müssen wir uns, müssen wir uns hinterfragen und müssen wir immer wieder herausfinden, sind wir am richtigen Pfad, ist das das Richtige, was wir da tun, und ich glaube, dass man, dass man gut beraten ist, auch als Organisation immer wieder mal. Gewisse Dinge auch zu streichen und den Mut zu haben, dass man gewisse Dinge streicht, um den Fokus nicht zu verlieren, weil, wie du richtig sagst, ein Ehrenamtlicher geht nicht daher wie in der Kohle, sondern weil er die Vision gut findet, weil er das Team gut findet, weil er sie da wieder findet. Aber die Vision ist nur dann gut, wenn sie ja scharf gehalten wird, wenn sie ja wirklich
prägnant ist. Und dann fühlen sich Menschen zugehörig, dann sagen sie okay for the Greater good bin ich da. Es kostet mich wirklich sehr, sehr viel, am Sonntag um 08:00 Uhr in der Früh da zu sein und zu wissen, dass ich erst um 14:00 Uhr zu Hause bin. Es ist echt sehr, sehr viel Zeit jede Woche, die ich euch verschenke oder vielleicht bin ich nicht jede Woche da, aber zumindest 3 Wochen im Monat bin ich da und das ist wahnsinnig viel Zeit und Investment, aber das machen die Leute nur nur dann oder das machen die Leute deswegen, weil sie sagen, Yes, ich weiß warum ich da bin.
Und das ist ja eh schon. Also du, wenn du sagst, ihr überlegt noch wie man besser im Ehrenamtsmanagement sein kann, ist ja, wenn ich das jetzt richtig raus höre, das Wichtigste, dass die Vision klar ist. Also weil man könnte, ja, ich hatte jetzt erst während du geredet hast gedacht, na ja, man könnte ja irgendwie interessante Kleingruppen machen, oder man könnte ja einen schönen Ausflug mit den Ehrenamtlichen machen und dann fühlen sich Leute zugehörig, weil sie coole, also weil sie dann schlussendlich nicht mit Geld bezahlt werden, aber mit tollen Erfahrungen oder sowas. Aber also ihr habt ja jetzt schon viele Ehrenamtliche, weil die alle an der Vision hängen.
Was würdest du sagen, sind noch so Punkte also wie du hast ja selber gesagt, ihr seid mitten am Anfang, ja, aber das Ehrenamtsmanagement, aber es sind noch so Punkte wo du sagst, das würden wir gerne noch umsetzen oder das ist sind so Überlegungen die wir haben. Also du hast vorher auch gesagt, die haben vielleicht keinen Jüngerschaftskurs gemacht, also viele haben einen Jüngerschaftskurs gemacht.
Und gleichzeitig, ja, das stimmt, und deswegen machen wir jetzt mit der ganzen Kirche jüngerschaftskurs, und ich glaube, das ist so ein Ding, wenn ich, wenn ich merke, wenn ich merke, dass dass diese Kirche, in die ich gehe und in der ich auch einen Dienst übernehme, dass diese Kirche die Lehre von dieser Kirche oder oder einem Workshop oder eben zum Beispiel sowas wie in meiner Small Group, in meiner Kleingruppe, mache ich eigentlich einen Jüngerschaftskurs. Ob ich es jetzt so benenne oder nicht, das ist mir völlig wurscht.
Aber aber in Wahrheit führen wir diese Ganze, diese diese ganze Church Community Community in einen wissenschaftlichen Prozess und wenn wir das schaffen, wenn wir diesen Weg gehen, dann nimmt jeder Mensch so viel mit, dass er sagt, Wow, ja, cool, ich gehe zwar daher und und kümmere mich um. Das café Buffet, blablabla oder mache Welcome Dienst oder stehe hinter der Kamera. Aber für mein Leben hat das tatsächlich eine Relevanz und das ist nicht nur am Sonntag irgendeine Predigt oder so und die ist super, die ist wichtig, aber es ist eben nicht nur der Sonntag, sondern es ist auch während der Woche, dass ich immer wieder Nahrung bekomme, und zwar Nahrung, die ich je nach Lebenssituation jetzt
gerade auch verwerten kann oder brauche. Und ich glaube, es ist gut und richtig, dass man unterschiedliche Angebote macht. Aber ich glaube, man kann sich auch sehr, sehr schnell verzetteln und sagen, ja, und jetzt machen wir noch die Gruppe und die Gruppe und die Gruppe und die Gruppe und die Gruppe und die Gruppe, aber letztendlich haben wir wahnsinnig viele Ressourcen in ein giskanin Prinzip rein und am Schluss bleibt dann doch nichts über und deswegen ist es jetzt gerade für uns eher so ein bisschen so ein Fokusprozess, eher so ein Prozess, wo wir sagen, okay wie. Wie kann man zum Beispiel so einen Kurs bauen, der für alle unsere Smallgroups funktioniert und die in Wahrheit einen Jüngerschaftskurs machen und
halt nicht in 9 Monaten so wie du mit der J 9 in Passau, sondern über 2 Jahre zweieinhalb Jahre 3 Jahre völlig egal. Aber am Ende des Tages hat vielleicht jeder Kirchenbesuch oder nicht jeder kirchenbesuch, aber aber die Menschen, die sich zu dieser Kirche zugehörig fühlen, haben noch 2 Jahre irgendwas. Erreicht oder erfahren oder durchlebt oder Durchrungen, wo sie sagen, Boah, das ist so, das ist so ein Mehrwert, das ist Bate Off, so cool, hab mich einfach in meinem Leben weitergebracht und ich glaube, das ist ja das, was ich so will, er will, dass wir reifen, er will, dass wir einen Weg gehen, also die Jüngerschaft hasst ja nicht nur irgendwas konsumieren, sondern die Jüngerschaft hasst
ja tatsächlich sein Leben so zu verändern. Dass du in eine größere Fülle kommst, dass du eine größere Freiheit kommst, dass du, dass du für die Server eine Perspektive entdeckst, die halt mehr damit zu tun hat, wie Gott dich und dein Leben sieht, das ist eigentlich das Ziel. Ich. Finde es wirklich großartig, was hier in Salzburg passiert und was die Home Church, also wie die Home Church sich entwickelt. Ja, also 200 Leute, die da vorgestern da waren oder gestern da waren und es wird einfach.
Mehr Platz sein und es werden noch mehr Leute kommen und es wird größer werden und es werden mehr Ressourcen da sein um. Gottes Wille. Wenn wenn Gottes Wille ja, vielleicht, vielleicht wird es auch kleiner mal, und dann wird es vielleicht wieder größer, man weiß es mit Gott nie, gell auch ist es fällt es euch als Leadership leicht auch das abzugeben, also bei mir kommt vor, dann dann setzt man sich irgendwie große Träume. Ja, vor die Augen und denkt sich, Boah, und wenn die die Church mal so aussehen könnte und wenn wir mal das machen und dann jetzt, nehmen wir alle mit und so und fällt es da auch leicht zu sagen, OK, aber am Ende des Tages ist deine Kirche Jesus und egal wie du es machen
möchtest, wird es da einfach passt. Es wir sind natürlich Menschen und natürlich, wenn du gerade und so als als Leitungsteam weißt, dass das Geld, was wir da anvertraut bekommen, das sind Spenden von von. Von von weiß, nicht von Tausenden von Menschen, dann kann das schon ein Stress werden. Und es ist natürlich auch so, quasi in einer weltlichen Denke denke ich mir. OK, jetzt investieren wir da Kohle, vielleicht kriegen wir dann wirklich einmal die 1000000 oder die 2000000, damit wir das Ding umsetzen können.
Ja, und was machen wir jetzt damit? Und also erwarten sich dann die Menschen quasi Return on Investment, also den Stress muss man auch aushalten und. Und trotzdem natürlich natürlich im nächsten Moment, sagen wir Stopp, Stopp, Stopp. Es ist seins, und es ist nicht einmal das Geld der Spender, sondern es ist Gottes Geld, das er umschichtet und das er uns anvertraut und wie immer wir zu dieser Kohle kommen sind. Danke Jesus, dass du diesen Weg bereitest, dass wir das machen dürfen, und es ist deins, ja, und das? Auch die Frucht daraus ist seine Frucht und definitiv nicht unsere Frucht.
Und ich glaube, in diesem, in diesem, in dieser Spannung leben wir ständig in diesem Wirtschaftsdenken und Weltdenken und Vernunftsdenken als Mensch und in dieser geistlichen Realität, in der wir einfach auch stehen und wo wir sagen, OK. Das ist deins her. Ja, wir geben, wir machen das, wir liefern quasi unsere Arbeit da rein, aber was auch immer da hinten rauskommt, es ist deins und hat mit uns, wir können es nicht schaffen, wann dann schafft es ja. Es geht ja diese Bibelstelle, wenn der Herr das Haus nicht baut, dann baut jeder, der daran baut, umsonst. Absolut, das war für uns auch in Passau immer wieder so ein ja nicht ein Mantra, aber.
So ein Satz, der immer ganz oft gefallen ist. Vor allem, wenn wir frustriert waren, wieder mit irgendwas, das nicht geklappt hat oder wo es einfach zu lange aus unserer Perspektive vielleicht zu lange gedauert hat, oder? Und dann haben wir irgendwie gesagt, wenn der Herr das Haus nicht baut, dann baut jeder, der daran baut, umsonst seine Zeit, seine Geschwindigkeit, und das ist manchmal echt schwer, Geduld zu haben. Ja, wie gesagt, Geduld ist ist das eine, geduldig bin ich gar nicht und das andere ist so diese Angst. Also gerade jetzt vor 2 Wochen bin ich wieder in eine meiner in eine meiner größten Ängste geführt worden und die Angst ist ich Stirb und Gott hat mich nicht verwendet. Also das ist so so ganz
plakativ, also quasi so alle Entscheidungen waren völlig für die Fische, also dass ich meinen Job. Aufgeben habe und in Mission gegangen bin, dass ich da quasi meinen Lebensstil auch völlig verändert habe, dass ich, dass ich mich da investiere in in, in diese Mission und in die Organisation. Ja, was?
Und das war alles umsonst. Also das ist eine meiner Ängste, dass das am Ende des Tages total umsonst ist, weil es geht ja nicht um ihn, es geht um ihn. Aber also. Das ist so witzig, weil da drinnen, da drinnen sind so viele Dynamiken versteckt, weil warum habe ich diese Angst? Also worum geht es mir denn, geht es mir darum, geht es mir darum, dass ich, dass ich wertvoll sein möchte oder dass es nutzlos ist oder nutzlos gewesen ist.
Alles, was ich gemacht habe etc. Etc. Das ist so so spannend für mich dann da reinzusteigen und zu überlegen okay. Warum habe ich die Angst? Oder wieso kommt dieses Bild immer wieder mal auf mich zu, dass ich, dass ich mir denke, Gott verwendet mich vielleicht gar nicht am Ende meines Lebens komme ich drauf, das war nichts, ist nichts und dann muss ich mich halt wieder zurücknehmen und sagen okay er ist größer das also er macht es ja nicht ich und dann kann ich wieder einen ganz guten Frieden kriegen.
Und ich glaube, also ich. Man kriegt das ja oft selber nicht so mit, aber ich glaub du hast in den letzten Jahren schon so viel Impact gehabt auf so viele Leute. Du wirst wahrscheinlich im Himmel irgendwann da sitzen und merken und überrascht sein. Ja was du alles in Perspektive, also welche Kleinigkeiten du vielleicht getan hast.
Nur in in Salzburg hier oder weiß ich nicht, vielleicht die Möglichkeit, dass du mir hier ermöglichst diesen Podcast aufzunehmen in irgendwie den. Den Räumen, die die Kirche euch aber faktisch auch dir als Leiter des Medienhauses anvertraut hat. Wer weiß, was das für eine Konsequenz hat. Also ich glaube ja, du weißt eh, dass die Angst wahrscheinlich unbegründet ist.
Aber aber du hast jetzt schon so einen Impact und das jetzt nach ein paar Jahren. Ja, aber das sieht man natürlich nicht, wenn man mittendrin ist. Klar, und man sieht immer das, was man nicht gemacht hat oder so weiter nicht man ich. Also ich sehe ja oft nicht das, was ich gemacht habe, sondern ich sehe meistens das, was ich nicht gemacht habe oder sehe ich dann auch den Impact eben nicht und das ist halt so so eine Sache, die die man sich anschauen oder die ich mal anschauen darf. Home Church ist wahrscheinlich eine große Sehnsucht von dir, oder?
Ein großer Traum. Hast du noch andere Träume, so wie sie? Die nächsten weiß ich nicht, kann man dazu sagen. Wie sehen die nächsten 5 bis 10 Jahre von Mike Brenneis aus? Boah, also die nächsten 5 Jahre definitiv das Projekt ST. Martin. Also ich glaube das ist fix, dass wir das angehen, das ist fix, dass wir also fast ganz wunderschöne Diskussionen, Pfarrgemeinderat und 4. Also es gibt ja dort eine bestehende Pfarre, und die ist die, ist zwar vielleicht geschrumpft jetzt in den letzten Dekaden, aber.
Aber das sind noch die, die da sind, sind sehr aktiv und es ist auch ein altes Church plant Thema. Es ist, es ist manchmal einfach schwierig, in eine bestehende Pfarre reinzugehen und etwas Neues zu machen oder Pfarrrevitalisierungsgeschichten zu tun, weil weil da gibt es Gegenwehr, da gibt es natürlich Leute, die möchten das bewahren, was sie, was sie vielleicht auch die letzten Jahre aufgebaut haben. Und das erleben wir hier echt nicht voll schön. Also wir erleben ganz im Gegenteil ganz großes Wohlwollen, ganz großes willkommen sein, ganz große Bereitschaft, auch über über schwierige Themen zu reden, ganz große Veränderungsbereitschaft, wirklich ganz, ganz toll also deswegen, das sind so jetzt.
Die nächsten Jahre werden werden geprägt sein von von diesem Prozess. Die Home Church dorthin zu verorten, zu übersiedeln, einerseits Gebäude zu bauen, also wirklich Räume zu bauen, also physisch auch Räume zu bauen und andererseits natürlich auch inhaltliche Räume zu bauen. Dass Menschen dort eine gute Heimat, eine gute geistliche Heimat finden. Es ist eine eine Kirche in einem interessanten sozialen Umfeld, auch was den Stadtteil anbelangt. Du hast Arm und reich nebeneinander, du hast so wie in vielen Großstädten, also Salzburg ist ja eigentlich eine kleine Stadt, aber aber du hast da einen hohen, einen hohen Anteil an nicht Österreichern.
Nicht deutsch Sprechenden. Wir überlegen uns natürlich auch Angebote, dass jeder reinkommen kann. Also Kirche sollte einfach für jeden sein und deswegen denkt man es auch sehr, sehr gemeinnützig und nicht nicht eng im Sinne von Evangelisation, sondern eigentlich einmal nur da sein, nur Willkommenskultur. Nur Thirdplace, nur abhängen.
Also wie ein Spielplatz, der einfach für alle öffentlich ist. Zum Beispiel. Ja, Spielplatz ist vielleicht jetzt ein bisschen salopp gesagt, aber aber Räume zu schaffen, wo wir denken. Ein Beispiel ist zum Beispiel Kinderkirche, Kinderkirche, die am Sonntag stattfindet, wie halt im Gottesdienst, aber vielleicht auch an allen anderen 6 Tagen.
Das heißt, es gibt Räumlichkeiten, wo alleinerziehende Mütter und Väter mit ihren Kindern kommen können, wann auch immer ihnen der Deckel die Decke auf den Kopf fällt. Wir denken an alle möglichen Angebote, die halt da sein können, damit die Menschen, die da in der Gegend wohnen, hingehen oder hinfahren können und eine gute Zeit verbringen oder andere Menschen kennenlernen. Also Einsamkeit ist natürlich ein Riesenthema. Überall in unserer Gesellschaft ist Einsamkeit echt ein riesen riesen Problem und und da dagegen zu wirken und da einfach diesen ganzen Kirchenplatz quasi aufzumachen und zu sagen kommt hängt sie ab, wir haben ein café da, vielleicht bauen wir wirklich irgendwann einmal
Swimmingpool zu den ganzen Jungs aus der Nachbarschaft, drüben vom Fußballplatz, dann rüberkommen. Und in den Pool hüpfen und auch entdecken, dass Kirche so sein kann und dass Community so ist und dass, worum geht es uns denn es geht ja eigentlich um vielleicht christliche Werte und und und. Eine kommen wir wieder zur Herzenshaltung, also quasi ein ein Miteinander zu leben mit dieser Herzenshaltung und und Menschen nicht, quasi nicht mit mit. Kirchlichen Inhalten zu überfordern, sondern sie einzuladen, uns kennenzulernen und beim Kennenlernen, beim Miteinander drauf zu kommen.
Okay so ticken die und die Ticken irgendwie anders, warum ticken die anders und dann vielleicht einen Weg zu gehen und zu sagen, Ah, spannend okay da gibt's, da gibt's wirklich diesen glauben, dass es einen Gott gibt, und der ist, der meint es gut mit dir. Die ganze Church Blunt Sache der Patrick hat, den habe ich immer wieder gehört und auch die Berner oder so die gesagt haben Hey homechurch soll auch ein Leuchtturm sein für die ganze deutschsprachige Kirche, dass man sagt, wer seine Pfarrei irgendwie erneuern möchte, der der soll doch mal nach Salzburg fahren und sich das Anschauen, die Prinzipien kopieren oder wie auch immer und dann vielleicht eine eigene Homechurch aufmachen irgendwo, oder?
Ein Sunday Morning anfangen oder was auch immer und ich finde es ne super Idee, dass man sagt, OK, hier ist irgendwie ein Beispiel wie ich es auch überall sonst sein könnte, aber mir kommt auch vor, dass und du kannst mich gerne, kannst mir jetzt gerne n bisschen erklären wie du es siehst. Mir kommt auch vor, dass je konkreter man wird und je ja je Ex wie wie soll ich das sagen. Ja, je größer das auch wird, desto schwerer ist es, es irgendwo anders auch noch mal zu machen. Also ich habe es bei der Homebase in Passau jetzt erlebt, es gibt eine Homebase in Salzburg, jetzt gibt es eine in Passau, aber das ist nur möglich gewesen, weil ganz bestimmte Personen mit einer ganz bestimmten Ausbildung, von denen es nicht viele gibt, zur
richtigen Zeit am richtigen Ort waren und. Das irgendwie aufgebaut haben und auch wir sind noch ganz oft an Grenzen gestoßen, wo wir gesagt haben, na ja, können wir jetzt noch nicht machen, können wir jetzt noch nicht umsetzen, können wir nicht einfach so ganz leicht kopieren. Würdest du sagen in der mit der Homechage ist es ganz anders oder braucht man da auch bestimmte ja bottle neck Positionen die wenn die nicht wenn es da keine guten Leute gibt, dann kann man eigentlich keine Homechage machen.
Also ich glaube. Wir haben das Radio nicht neu erfunden und das, was Home Church ist, das gibt es ja woanders und und es gibt gerade gerade im Bereich Church plant in den letzten in den letzten. 1015 Jahren genug Literatur, die man sich mal rein sehen kann. Ich glaube, wichtig ist dabei, über den katholischen Tellerrand hinaus zu blicken, man kann sehr, sehr viel lernen aus der amerikanischen Kirche, man kann sehr, sehr viel lernen von Freikirchen, wie die strukturiert sind, wie die Church plant, denken, wie sie Gemeinden neu gründen, Stichwort als EF Church plant.
Ganz spannend, was da in Bayern passiert, wie viele Asfs das es gibt und wie die alle mit München zusammenhängen oder eben auch nicht und so weiter also das ist das also wenn man sie in den Bereichen involvieren will, sonst wird man sich das auf alle Fälle anschauen. Ich glaube, es wäre gleichzeitig auch Trugschluss zu sagen, Home Church kann ja nur dort machen, wo ich auch eine Homebase habe, das hat eigentlich nicht zwingend was miteinander zu tun, ich glaube, dass du.
Dass du beginnen kannst, in jeder jeder Stadt dieser Welt einen Gottesdienst zu feiern und die Frage, die dahinter steht, ist natürlich schon, bist du alleine oder bist du zu zweit oder bist du zu dritt? Und da sagen wir immer, es braucht so quasi so diese diese kritische Masse an Menschen, die ein Momentum erzeugen, und wenn dieses Momentum spürbar wird, dann kommen andere dazu. Und deswegen ist es ganz schwer, wenn es, wenn es ein 23 Leute sind, die sagen, Hey, jetzt machen wir einen Gottesdienst, weil die tun sich sehr, sehr schwer zu dritt im Moment, um zu generieren.
Wenn es aber 5 oder 8 Leute sind, dann geht das deutlich leichter. Das heißt, das Wichtigste, wenn du da draußen sitzt und sagst, ich möchte was machen, ist, finde deine deine Peer Group, finde deine Leute, die deine Vision teilen oder wo ihr gemeinsame Visionen entwickeln könnt. Finde Menschen die, die mit dir quasi diese diese Church oder was auch immer das dann ist, diesen Gottesdienst gründen und gestalten und tatsächlich auch ein Commitment abgeben und sagen Ich bin jede Woche da und wir machen das gemeinsam. Und wenn es 8 Leute sind, dann kommen 12 weitere und dann kommen 30 weitere und dann plötzlich hast du ein Team das deutlich mehr machen kann als nur einen Gottesdienst und dann machen wir unter der Woche auch
was et cetera, also das. Das Ganze ist dann so ein bisschen so ein Schneeballeffekt, hoffentlich der, der Entenwollend ist, weil deine erste Community ist halt einfach mal begrenzt. Bei uns ist. Bei uns ist es noch mal ein bisschen anders, weil wir halt diesen Medienbereich halt dazu haben und weil wir aufgrund von Corona plötzlich einer der wenigen gut professionell produzierten Gottesdienste im deutschsprachigen Raum waren.
Also es hat ja nicht so viel gegeben. Bei Corona hat sich jede Kirche plötzlich irgendwelche Kameras gekauft oder oder waren damit konfrontiert. Also wenn ich jetzt nicht Livestream, was passiert da? Und dann habe ich keine Leute mehr, wie funktioniert Livestream etc. Etc. Da brauche ich Technik, muss ich einkaufen.
Wir haben das alles gehabt und haben auf Knopfdruck produzieren können und deswegen kennen uns sehr viele Leute, deswegen haben wir einen großen Verbreitungsgrad, deswegen kommt das an dem Morning nicht nur online sondern auch in unterschiedlichsten TV und Radioformaten vor. Und deswegen ist es nicht nur so quasi ein Leuchtturmprojekt im deutschsprachigen Raum, das das inspiriert, damit man damit Leute, die, die vielleicht einen Gottesdienst gründen wollen, in ihren in ihrem Dorf, in ihrer Stadt, in ihrer Region kommen her und schauen sie jetzt bei uns an, wie das geht, und gehen wieder nach Hause und machen das, sondern es sind tatsächlich einfach auch nach wie vor sehr, sehr viele Leute bei uns in den
diversen Medien dran, die zu Hause nichts haben. Und eigentlich, so Nahrung am Sonntag kriegen, wenn sie, wenn sie bei uns am Livestream dranhängen, und das ist sehr berührend und sehr, sehr spannend, und das sind mehr Menschen, als was wir immer glauben, die dann manchmal auch zu uns auf Besuch kommen oder wo wir alle möglichen Zuschriften kriegen, und das ist Wahnsinn, also wir sind tatsächlich, wir sagen das nicht online, Kirche. Weil wir uns eigentlich zu wenig kümmern um die Leute. Also wir haben eigentlich keine online Smallgroups, wo sich dann die Leute aus Bielefeld und Tel Aviv treffen und so weiter das das haben wir eigentlich seit Corona nicht mehr, bei Corona haben wir es gehabt, da haben
wir ganz viel Zoom Calls gehabt etc. Und Gruppen und alles Mögliche während der Woche, aber Alpha Kurse online gemacht, aber das machen wir jetzt eigentlich nicht mehr, weil wir uns gerade sehr konzentrieren auf dieses Geschehen da in Salzburg. Wohl wissend, dass das, was wir hier in Salzburg machen, ganz viele da draußen berührt und einen gewissen Impact in in vielerlei Leben hat.
Und das ist total spannend und das ist ein Bereich, den man vielleicht eben, wenn du jetzt sagst, 5 bis 10 Jahre, naja, wenn dieses dieses Projekt St. Martin Frucht trägt und wenn das gut gut gesättelt ist und da weiter wachsen darf. Dann kann es schon sehr, sehr leicht sein, dass wir dann einmal sagen okay und jetzt kümmern wir uns um alle, die da draußen sind, die zu Hause eben keine gute Pfarre haben, keine gute Kirchenstruktur, keine gute Kirchen Community haben.
Weil prinzipiell würden wir jetzt in unserer Herangehensweise sagen, also geh bitte zu Hause in deine Kirche. Es ist total super, dass du manchmal Sunday Morning hörst und und unsere Predigten nachhörst und so weiter aber bitte suchte deine Leute vor Ort, weil die Jüngerschaft kann man nicht alleine leben. Die Jüngerschaft geht nur im gemeinsamen Austausch, im aneinander reiben und es gibt aber trotzdem genügend Beispiele die wir kennen von Menschen die halt niemanden haben und dann ist es definitiv besser, die sind bei uns und die die hören sich diesen Sunday Morning an.
Die, die nehmen was draus mit für ihr Leben. Und vielleicht können wir uns irgendwann einmal tatsächlich gut um sie kümmern. Das wäre dann so die 5 bis 10 Jahre. Nächste. Tendenz ja, so richtig online zu checken wie wie kann das funktionieren? Kann es ein Ersatz sein für das echte Leben, für das echte Zusammensitzen und sich austauschen? Ich fürchte nein, aber ist es trotzdem wert, da zu investieren?
Ja, ich glaube schon. Es ist auf jeden Fall großartig, was in Salzburg entsteht und allein, dass ihr es macht und dass ihr es ausprobiert, wird wahrscheinlich so viel Erkenntnis schon wieder liefern, was möglich ist und ihr werdet so viel lernen on the Way und ich freue mich jedes schon seit Jahren ja mitzuverfolgen und mitzuerleben und immer wieder dabei zu sein. Also es ist echt ein großes Privileg, dass mich Gott da irgendwie zu euch geführt hat, oder? Ja, dass ich das einfach mitbekommen kann, ist echt cool. Also kann bin jetzt nur ein kleiner Typ oder so, aber ich möchte euch trotzdem ermutigen weiterzumachen und bin schon gespannt, wie sich das entwickelt. Ja, also mit diesem neuen
Projekt, mit der neuen Kirche finde ich so cool, dass das so smooth und so leicht geht, also jetzt mit dem. Leichtes nicht. Smooth, aber nicht leicht, passt sehr gut. Mike, wirklich vielen Dank. Für alles, was du so erzählt hast. Das ist super spannend. Wirklich, war einfach herrlich mit dir zu reden heute und ich bin ganz sicher, dass wir das nicht das letzte Mal geredet haben, so, sofern die Aufnahme jetzt funktioniert hat. Und ja, freu mich einfach dran zu bleiben an dem Thema und bin gespannt wie es weitergeht.
Ich auch. Danke.