
5. Alpha, Mental Health und die Challenges als junger Vater (Jakob Gfrerer – CEO Alpha Österreich)
Montag, 1. Dezember 2025 · 1 h 32
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Shownotes
Jakob ist Geschäftsführer von Alpha Österreich, sowie Trainer für Persönlichkeits- und Leadershipentwicklung. Seine Leidenschaft ist es, Menschen zu wahrer Größe zu inspirieren um gemeinsam die Welt zu verändern. Jakob lebt im Salzburger Land, ist sehr glücklich verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber, warum Alphakurse so geeignet sind für die Erneuerung der Kirche, wie er es durch seinen Burnout durchgeschafft hat und welche schönen, aber auch schweren Momente er als junger Vater erlebt.
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TIMESTAMPS
Vorspann
Einfach herrlich, dass du da bist, Jakob!
Was macht der CEO von Alpha
Die Vision von Alpha
Die Erneuerung der Kirche
Was brennt noch auf deinem Herzen?
Burnout und Männerfreundschaften
Zeitmanagement als Familienvater
Vorbilder und die neue Prime
Jakob – einfach herrlich, dass du da warst!
Ton: Joachim Zeuner
Schnitt: Theresa Haas
Social Media: Matthias Droste
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Einfach herrlich ist jetzt ist eigentlich einfach herrlich. Ich glaube wirklich ein gesundes Maß von Egoismus ist wirklich wichtig, auch dass man in dem ganzen Sammelsurium von Job und Ehe und Familie und Kinder diese ganzen Bereiche leben ja davon, dass, dass ich in diesen jeweiligen Bereichen mit mir drinnen bin, das ist das, was Alpha ist.
Alpha ist das Evangelium. Ungekürzt und geschminkt, aber in einer Verpackung. Die Leute von heute einfach macht, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Wie starte ich denn jetzt das Gespräch mit dir, wenn du jetzt mein Arbeitskollege bist oder mein Nachbar oder mein Studienkollege, also wie schaffen wir es jetzt, von was sind die Ergebnisse der Bundesliga hinzu, wer ist Gott für dich? Du hast also mir kommt vor dein Leben, du hast, du bist Vater, Ehemann, du hast jetzt dann bald 2 Kinder, du bist Vollzeit angestellt bei deinem Traumjob dein Leben. Klingt irgendwie so cool.
Gibt es auch was schweres wo du sagst, Boah, da struggle ich gerade mit oder habe ich gestruggelt Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von einfach herrlich ich bin Sebastian Raber und ich hatte die große Ehre heute mit Jakob Gferrer zu sprechen. Jakob ist der Geschäftsführer von Alpha Österreich und er ist außerdem ein Coach für Persönlichkeitsentwicklung und für Leadership Training.
Er ist glücklich verheiratet und Vater von 2 Kids 1 ist noch im Bauch. In der heutigen Folge sprechen wir unter anderem darüber, warum er meint, dass Alphakurse wirklich super geeignet sind für die Erneuerung der Kirche, wie er es durch sein Burnout Durchgeschafft hat und welche schönen, aber auch welche schweren Momente er als junger Vater erlebt hat und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge Jakob, noch mal. Der Nachname ist echt hart, das können wir gleich, das ist so drin.
Jakob Freerer einfach herrlich, dass du heute bei mir bist. Hier in den Salzburger Studios. Es ist so cool, wieder ein paar Podcasts zu machen und du hattest Zeit, so cool, dass du da bist. Ja danke Sebi, ich freu mich auch riesig und genau mein Nachname hat schon anderen Menschen Probleme bereitet, also no Stress.
Sehr gut. Du hast voll die coole, das coole t Shirt an Shaping new tomorrow find ich nice message. Was? Ja, das ist nicht irgendwie ein besonderes Merchandise von von Alpha oder so, sondern das ist tatsächlich einfach eine dänische Kleidungsmarke Shaping New Tomorrow und die haben also es ist sehr nachhaltig und es ist die, die Werbespots sind richtig cool, also bei Shaping new Tomorrow, da siehst du dann die Leute, wie sie mit diesen Hemden oder t Shirts oder Hosen im Business Meeting sind und sehr schick ausschauen. Und dann gehen Sie raus von der Firma und dann gehen Sie raus auf den Basketballkord und spielen Basketball, weil nämlich das Gewand so elastisch ist und so fein und so wie ein bisschen wie jogging, jogging, Gewand.
Und da bin ich jetzt zufällig heute eingekleidet mit dem, aber ich bin, ich krieg keine Provision dafür. Noch noch nicht, noch nicht. Schau mal, hast du schon mal Sport gemacht damit? Ja, sicher, definitiv. Also geht sehr gut, ist wirklich sehr elastisch und vor allem mit den Hosen kommen. Kann man sich sehr gut bewegen und kann ich sehr empfehlen. Cool, du wirst ja Fußballer.
Ich weiß noch, dass wir vor Ewigkeiten in Salzburg wirklich Ewigkeiten, boah, bestimmt 7 Jahre oder sowas haben wir in dieser Halle gezockt, spielst du immer noch? Ja, hin und wieder. Ich hab jetzt vor 2 Monaten 3 Monaten in einem Hobbyverein wieder angefangen zum zum Fußballspielen, 2 Trainings, dann Knöchel, Außenband, Zerrung, ja was der jetzt über 30.
Da geht's bergab. Da geht's bergab. Ein bisschen aufpassen, entweder schauen, dass ich wieder gesund werde, oder ich sag mal einen anderen Sport. Aber würdest du mit solchen Klamotten auch Fußball spielen? Ich stell mir das irgendwie vor, weil die Hose ist so stylisch auch und so, ja, also voll schnell kaputt, das ist.
Jetzt eher nur so. Wenn ich wenn ich jetzt vom Beruf ausgehen würde und jemand schmeißt mir den Basketball zu, dann würde ich mitspielen, weil ich hab das, das wäre. Dann in der Werbung. Ja genau in der Werbung. Aber wenn ich jetzt, wenn ich jetzt weiß, ich geh zum Fußballtraining, dann hab ich natürlich meine, ja klar, ordentlichen Fußball. Schuhe und Kleidung an.
Ja, ich vermisse es, voll Fußball zu spielen, weil es macht so Spaß. Aber jedes Mal, wenn ich unaufgeräumt, vor allem irgendwo losgespielt habe, habe ich irgendwie die Hüfte gezerrt oder irgendwas oder irgendwie die die Beine, irgendwas, die Füße, keine Ahnung, steigt mir irgendjemand drauf, dort kann ich wieder 3 Jahre lang mich nicht bewegen, ja. Aber ich war nur eine Erinnerung, weil du gesagt hast, wir haben gemeinsam Fußball gespielt. Vor, glaube ich 10 Jahren haben wir beide in Salzburg eine eine Leiterschulung gemacht.
Kannst dich erinnern. Ja, im Home. Aber ich war nicht ich war nicht wirklich Teilnehmer. Also. Du hast irgendwie. Ich war, ich war ich war die ganze Zeit da. Es war Sommer, 2016. 16 ja genau, aber du warst nicht Teilnehmer, du warst trotzdem irgendwie im Haus. Ich war 3 Wochen auf dieser workship Vacation, wo man irgendwie 2 Stunden betet pro Tag und dafür kostenlos im Home übernachtet werden. Genau und ich war halt, das ist einfach genau die Leiterschulung 2 Wochen und die das ist ja so cool, da hängen ja überall Bildschirme im Home.
Und die Vorträge wurden immer gestreamt, im ganzen Haus. Und dann hab ich mich halt immer nicht mit Popcorn, aber immer auf die Couch geflitzt und hab halt du. Musst eigentlich doch Teilnehmer drauf. Ich war. Quasi Teil. Es gab so n paar Workshops, die ja ja wo ich nicht dabei sein durfte, weil ich halt nicht offiziell das Teilnehmergeld gezahlt hab, aber ich hab faktisch schon ziemlich viel mitgenommen so. Jedenfalls, ich komme nur erinnern eines abends um 23:00 Uhr.
Sag mal, du hast die uns angeschlossen kleine Gruppe von von Teilnehmern ist zum zum Salzachsee rausgefahren und ist mitten danach den See reingesprungen. Ich weiß nicht ob du das noch warst. Nein, ich weiß nicht. Mehr OK, aber ich war schon, das war cool. Ist nice. Ich kann mich eh sehr gut an diesen Sommer erinnern, weil ich war extrem angegriffen irgendwie.
Ich dachte die ganze Zeit, ich muss weg von diesem Ort, aber irgendwie wusste ich, irgendwas ist wichtig an dem Ort. Dass ich da bleibe, wenn ich jetzt einfach gefahren wäre und gesagt hätte, Home Salzburg ist Blödsinn, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht im Loretto Movement irgendwie dabei.
Bin so froh, dass ich durchgehalten habe, das war echt echt hart, aber ich kann mich voll viel erinnern an an etliche etliche Momente wo ich weiß nicht mit dem Auto mit irgendwelchen Leuten aus dem Home an Wolfgangsee zum Klippenspringen gefahren bin oder so, aber das war eine herrliche Zeit, das war echt so gut, das war echt lässig.
Einfach herrlich. Einfach einfach herrlich. Du bist Geschäftsführer von Alpha. Ich bin so froh, dass du heute da bist. Ich find es so ein spannendes Thema, die ganze Alpha Bubble oder das ganze Alpha World. Ja, das ist ja eigentlich n weltweites Movement, kenn mich schon n bisschen aus ja und würd voll gerne einfach mehr hören heute von dir was was es damit auf sich hat und war selber schon mal bei einem Alpha Trainingstag. Es war irgendwie im Zuge von Divine Renovation Konferenz. Ich weiß nicht mehr genau in Fulda und ich war so begeistert. Also das ist echt ein so ein großartiges Tool irgendwie. Mir kommt vor, so viele wichtige Prinzipien von Evangelisierung sind da irgendwie drin mit
Freundschaft und essen und irgendwie ne gute Zeit haben und niederschwellig und und wie bist du dazu gekommen Geschäftsführer von sowas zu sein? Ja, das ist spannende Geschichte. Ich habe, ich habe ja Lehrer, ich bin eigentlich Lehrer, Lehramt, studiert Sport und Religion, und ich habe aber eigentlich während meiner Studienzeit immer schon gemerkt, Puh, so an die Schule zieht es mich jetzt nicht wirklich, und das war dann in meinem Masterstudium, wo ich mich sehr intensiv mit mir selber auseinandergesetzt habe und was, was will ich eigentlich wirklich? Habe mich da mit vielen Menschen unterhalten, die irgendwie mal gedacht habe, hey, das was der Macht finde ich wahnsinnig spannend oder das was die Person
macht finde ich wahnsinnig spannend und unter anderem mit einer Freundin die die damals, also die war Coach auch und und Unternehmensberaterin und die hat die Elisa, die Elisa genau vielleicht kommt sie mir ja an den Podcast, das ist eine gute Empfehlung und die Elisa hat damals auch für Alpha in London gearbeitet, Teilzeit. Und hat geleitet diesen Change Prozess für Österreich, weil Österreich zu der Zeit, also vor 5 Jahren, eine unfassbare Entwicklung von Alpha Kursen erlebt hat, also innerhalb von von von 10 Jahren haben sie die Kurse jährlich von 30 Kurse auf über 300 Kurse erhöht, also Verzehnfachung von von Kursen in 10 Jahren und und da hat sie irgendwie aber dann, es hätte viel mehr noch so.
Die Struktur und die Organisation ist nicht mehr Recht hinterher gekommen. Mit diesem krassen Wachstum, und das hat irgendwie so diesen, diesen Generationenwechsel gebraucht und und die Elisa hat hat mir gesagt, Hey, jetzt wäre doch was für dich, kannst du doch bewerben, vielleicht für diese Stelle da was Neues aufzubauen, gestalten und ich habe ja damals nur so gesagt, Hey, das ist schon relativ, ja, das ist schon groß, ja schon sehr senior, ich bin gerade in meinem Masterstudium jetzt noch nicht so viel Berufserfahrung ich. Und sie hat damals gesagt, Nein, ich glaube, das wird passen, weil es wird, es wird um mich herum Leute geben, die mich investieren, da gibt es ein Board, da gibt es Alpha international, da gibt es eine
Zusammenarbeit im Dachraum, und dann habe ich mir gedacht, probieren wir es mal, und dann haben sie mich genommen und ich war ein viel zu großer Schuh am Anfang zum Reinwachsen, aber jetzt wachse ich mehr und mehr rein, jetzt bin ich 5 Jahre da, und so bin ich ins Alpha gekommen, genau. Also ich mein, als ich dich kennengelernt hab, hab ich mir schon gedacht, du bist so ein sympathischer Typ, irgendwie sehr n sehr feiner Typ, der irgendwie sehr viel.
Ich fand du hast schon immer extrem viel so ich kann es ausgestrahlt einfach so Kompetenz und ich kann mir also ich konnte mir als ich das gehört hab, dass du diese Stelle genommen hast hab ich gedacht na klar na wirklich hab ich echt gedacht. Und warum Alpha? Also gut, du wurdest gefragt, aber also warum hast du nicht irgendwie ne andere Geschäftsführerstelle angenommen oder was fasziniert dich an Alpha?
Alpha hab ich zum ersten Mal mitgekriegt, 2010 herum, wo mir mein Cousin erzählt hat, dass Alpha jetzt eine globale Marketingkampagne gestartet hat mit dem Gesicht von Bergrails. Ja, bergreals Your Greatest Adventure und so. Und damals habe ich mir schon gedacht, Wow, das ist ziemlich cool, dass es da christliche Organisation gibt, gibt ja, wo es darum geht, dass Menschen den christlichen Glauben kennenlernen und die betreiben so einen Aufwand im Marketing, dass sie, dass sie mit mit Leuten wie Bergreals zusammenarbeiten. Also es war so erstes Wow und der nächste Berührungspunkt war 2014, da war der Pfingst, also Pfingstkongress in Salzburg, und da war Nicki Gumble zu Gast.
Und ich mit der Maria, mit meiner jetzigen Frau damals beim Livestream haben wir so Interviews gemacht, wo wir die die Referenten interviewt haben und unter anderem haben die Niki Gabel interviewt und die Person, die uns übersetzt hat, war die Marlene, das ist meine Vorgängerin bei Alpha und jetzt immer noch im Team und irgendwie voll witzig, dass ein paar Jahre später dann sich das so ergeben hat, dass ich dann wirklich in dieser Organisation zum Arbeiten angefangen habe und der dritte Berührungspunkt 2019, noch bevor ich bei Alpha angefangen habe, war. War ich privat mit mit Freunden bei der Leadership Konferenz in London und ich stehe da drinnen in dieser, muss man sich vorstellen, so Royal Albert
Hall, meiner Meinung nach so die schönste Veranstaltungshalle, die man sich irgendwie vorstellen kann. Riesig, schöner Konzertsaal und 5000 Leute aus der ganzen Welt, quer durch Rolle, die Nominationen aus allen Branchen. Von Wirtschaft bis Kirche ist Politik alles vertreten und alle beten den Namen Jesus an. Und ich habe mir echt so gedacht in dem Moment, wow, diese Organisation verändert wirklich die Welt auf globaler Ebene, das war so beeindruckend zu sehen, diese diese Wirkung, diese Reichweite, Professionalität und auf der anderen Seite diese Angewiesenheit auf den heiligen Geist, diese, diese Power, dieses Salbum.
Und dann ein Jahr drauf die Möglichkeit da mit zu bewerben und dann auch genommen zu werden und in diesen Kosmos einzutauchen, einfach ein wahnsinniges Privileg und und seitdem ist für mich Alpha exzellenzprofessionalität und auf der anderen Seite eine totale Angewiesenheit auf Gott und ich finde ich glaube diese 2 Sachen sind irgendwie sehr gut und wichtig. So stark.
Also ich habe selber. Noch keinen Alpha Kurs mitgemacht außer den Ehe Alpha Kurs und den fand ich extrem gut. Also was ich total stark finde an Alpha ist, dass sie die Videos die sie machen immer keine Ahnung alle 5 Jahre oder sowas neu produzieren, einfach im Impuls der Zeit zu sein und es ist so unfassbar gut gemacht wieviel Alpha Kurse hast du schon gemacht?
Jetzt sind es glaube ich 54 oder 5 sowas. Ja genau. Mein Hauptjob ist ja nicht der, die Alfakurse zu veranstalten. Mein Hauptjob ist ja der, dass Alfa erstens bekannter wird in Österreich und zweitens, dass ich mit einem Team jeden oder jede, die einen Alfakurs starten wollen, dass wir die Schulen, dass wir die Coachen, dass sie dies bestmöglich machen können, also wir sind so quasi ein B2B Unternehmen, ja, wir sind dahinter gelagert und wir rüsten lokale Teams zu, damit sie die Alfakurse gut, richtig und erfolgreich machen können. Und jetzt kann er dein erster Alphakurs wie war der für dich selber?
Wie? War der für mich selber. Mich hat beeindruckt die die Gastfreundschaft und die Lockerheit, wenn da die Leute dann eintrudeln. Also anfangen tut es eigentlich noch mal vorher, man ladet jemand ein zum Alphakurs ja einen Freund oder so kann man erinnern über einmal einladen mit dem Nachbar Christoph Na Derk heißen und. Sein sein Unternehmer, der hat seinen Dachdeckerbetrieb und ich hab mir gedacht, ja, der wird wahrscheinlich nicht kommen und dann steht er da am ersten Abend und dann war ich bisschen überfordert, da hab mir gedacht, was mach ich jetzt, ich hoffe der Abend wird gut, steht der Christoph da, dann hats Essen geben und es lockert halt brutal auf er du isst gemeinsam und und ich hab immer wieder mal so
Rübergeschaut zum Christoph und er hat sich amüsiert er hat mit anderen Leuten geredet dann kommt das Video dann kommen die Kleingruppen und. Es ist einfach cool zu sehen, wie Sie dann Woche für Woche die, die die Gemeinschaft immer, immer tiefer geht und wirklich auch Freundschaft entstehen, ohne dass es diesen Druck gibt, dass man am Ende irgendwie irgendwas sein muss, also zum Beispiel der Christoph, der ist dann auch noch dreimal nicht mehr gekommen, der hat dann zeitlich nicht mehr Zeit gehabt, aber für den war es trotzdem eine gute Erfahrung, der hätte sich nie gedacht, dass Kirche oder das Christentum sich so anfühlen kann.
Und hab mich dann ein halbes Jahr später wieder mal so über den Zaun gefragt. Hey, wann ist denn wieder Alpha Club? Du hast gesagt Alpha Kurs ja ich möchte und ja genau, also ich finde es einfach wahnsinnig toll in was für einer Art und Weise es Menschen an den Tisch bringt von verschiedenen Hintergründen Bubbles Leute die sonst nie miteinander reden würden, die Essen die sich was anschauen die drüber reden Woche für Woche tiefer gehen, dann kommt irgendwann das Gebet dazu und. Und trotzdem ist es total ergebnisoffen. Jeder ist total frei vom Alfakurs rauszugehen als OK, ich bin jetzt überzeugter Christi, geh jetzt in die Kirche oder ich bin immer nur Atheist.
Aber Leute, ihr habt Freunde gefunden und ich Hilfe euch beim nächsten Alfakurs in der Küche. Ah, das gibt es. So stark also ich finde es echt so ein cooles Tool mir kommt vor. Viele Leute machen ne gute Erfahrung. Ich finde besonders gut, dass es diese Essenskomponente gibt, weil ich liebe essen und so sehr und dann ja da, da kommt man einfach ins Gespräch, ist einfach locker, die Videos sind gut gemacht, die Kleingruppen danach sind gut gemacht, ich finde es so stark, dass dass der der Kurier mich gerne, wenn es falsch ist, aber so hab ich es gelernt, der, der einlädt, ist auch dann der Kleingruppenleiter, also das Macht immer nicht immer o.
K einladen soll im besten Fall jeder, und das ist auch was, wo wir ganz stark. Also großes Arbeitsfeld, weil es oft leider so ist, dass jetzt zum Beispiel eine Pfarre XY sagt, Wir machen jetzt einen Alpha Kurs und dann machen sie einen Alpha Kurs und dann laden Sie ein, den Pfarrgemeinderat, die Ministranten, Firmengruppen, keine Ahnung, alles schon relativ intern oder oder oder Leute die eh schon so ein bisschen in dem Kosmos drinnen sind, was gut ist.
Ja dass die bei, die haben oft auch nicht so diesen diesen. Geben oft die Basics vom Christen, die haben noch nicht gehört, die Wissen, die Wissen vielleicht, was man, was man zum Beispiel am Festtag anzieht oder oder bei uns in Österreich gibt es die Bräuche, sowas wie ein Festtag, was für ein Verein ausrückt, das Wissen vielleicht einige, aber Bibel lesen wahrscheinlich noch gar nicht so viel gemacht und dann redet man immer über sowas und irgendwann nach dem 2.3.
Kurs sind aber dann irgendwie also abgegrast. Und dann ist der entscheidende Schritt der, dass, dass die, dass diese Gruppe hergeht und beginnt einzuladen, Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde, wenn sie, wenn sie irgendwie ein Social Media Account haben, über so Social Media Website, was auch immer, und dies ist das Entscheidende, also wenn man diesen Sprung verpasst, dann dann wird's nur intern, also einladen ist Aufgabe für jeden, der Teil des des Kurses ist.
Und seid ihr so nen ne Dienstleistung, damit die Kurse einfach richtig gut funktionieren oder macht ihr auch? Könnt ich mir vorstellen, ja dass Leute kommen die sagen. Jetzt hab ich n Alpha Kurs gemacht oder ich würd gerne n Alpha Kurs machen, weil das wird meine Pfarrei erneuern. Und wie muss ich das anstellen, dass sich meine Pfarrei erneuert oder dann hat er irgendwie schon 23 Alpha Kurse gemacht und und fragt eigentlich diese strategischen Fragen nach der Kirchenerneuerung macht ihr das auch oder sagt ihr das ist eigentlich nicht unser Feld?
Geht da lieber zu einem so was weiß ich Georg Planck oder so zum Beispiel der der auch ganz viel damit macht oder ihr zu Devine Renovation oder geht zur Erde. Was ist, was ist da die Rolle von Alpha? Ja, genau, also wir haben da so ein so ein Framework, da entschuldige ich mich jetzt für den ein oder anderen englischen Begriff. Es ist eine internationale Organisation, und da gibt es 3 so Phasen, das erste, die erste Phase nennt sich Explorer, und das ist so, da sprechen wir die Gemeinden an, die noch nie, die uns noch nicht kennen, die Alpha noch nicht kennen und die vielleicht auf der Suche sind nach was Neuem, wie sie fernstehende Menschen erreichen können, und da geht es dann. Da geht es dann um Marketing.
Also da geht es darum, dass wir Alpha bekannt machen, dass die überhaupt auf uns aufmerksam werden. Und sobald sie dann den ersten Kurs starten und dann wandern Sie in den nächsten Teil, der nennt sich Experience und da geht es dann darum, dass die Gemeinde Alpha erstmal startet und wir helfen Ihnen, das möglichst gut zu machen, da gibt es die Best Practices, das ist wieso ein.
Qualitätskatalog, den wir nicht wie wie ein Franchise Unternehmen irgendwie so auf Biegen und Brechen einfordern, sondern durch Beziehung. Wir schauen, dass wir bei den bei den Leitern der Alpha Kurse ganz nah dran sind und ihnen helfen, Schritt für Schritt diese 7 Best practices umzusetzen und wenn eine Gemeinde jetzt schon öfter Alpha gemacht hat und vielleicht auch irgendwann einen Schritt wagt, nicht nur einen im Jahr, sondern 2 im Jahr zu machen oder neben dem klassischen Alpha Kurs auch noch eine Uve Alpha zu machen.
Oder einen Ehekurs zu machen. Dann kommen Sie in den dritten Teil und der nennt sich Extent und da geht es darum, dass Alpha nicht nur ein Kurs ist, sondern eine Kultur und diese Kultur von Gastfreundschaft, von von Großzügigkeit, von einer Offenheit für den Heiligen Geist, auch von Empowerment, also dass diese größeren Themen fruchtbar werden in der Gemeinde. Und da ist Zusammenarbeit mit anderen Organisationen für uns extrem wichtig, also zum Beispiel mit Devine Renovation. Gibt es eine offizielle Partnerschaft, weil in diesen Organisationen sehr viel Know How sitzt, wo wir dann uns gegenseitig eigentlich helfen können und es gibt viele Gruppenorganisationen, die sich mit diesen Themen beschäftigen und gerade in diesem dritten
Segment, da arbeiten wir sehr viel mit denen zusammen. Und wenn du. Also wenn jetzt jemand kommt, ein Priester und sagt, Hey, ich zum Beispiel ein Priester, katholische Kirche, Gemeinde, Ich möchte einen Alpha Kurs machen und dann ist er in dieser Explorer Phase hast du gesagt ja genau Explorer Phase und dann startet er so wieviel Hilfe bekommt er von euch jetzt in der Explorer Phase?
Also ist es dann so, dass da regelmäßig Leute kommen. Habt ihr irgendwelche Leute, die dann sagen okay einer von uns ist fix beim ersten Alphakurs dabei? Das wäre cool. Aber habt ihr, habt ihr die Kapazität noch nicht. Oder das ist, das ist eine Vision, die wir haben, dass dass immer beim ersten Abend überall wer dabei ist. Das schaffen wir leider zeitlich nicht. Es gibt es gibt in Österreich jedes Jahr über 300 Alphakurse, was wir machen, sind regelmäßig Trainings, also regelmäßige Trainingsveranstaltungen vor Ort und auch online. Beziehungsweise auch One, One, One Coachings also die man dann buchen kann, wo wo der Priester dann genau durchgeführt wird, wieso ein Alfa abläuft, wie er
sein Team aufbaut, wie er sein Team am besten vorbereitet, welchen Stellenwert Gebet hat und so weiter und wir helfen ihnen so quasi diese Schritte bis hin zum Start, dann bekommt er eine Nachricht nach dem Start von uns dann vor dem Alfa Wochenende noch mal. Also so an strategischen Zeitpunkten in dieser Alfa Reise versuchen wir.
Zu begleiten und so genau, ja gibt. Es irgendwie so ein ein Highlight wo du sagst, OK im letzten Jahr oder jetzt vielleicht in diesem Jahr bisher. Das war so volles Highlight ein Alpha Kurs oder eine Gemeinde die besonders irgendwie da drin irgendwie gewachsen ist und vielleicht auch ein ein Frustding. Du sagst jetzt zwar na ja, es ist halt irgendwie wie es ist so es kommt wie es kommt, aber gibt es irgendwie auch so Frustmomente?
Ja, definitiv auch. Also frustmoment. Kulturveränderung, also die große Vision ist, dass dass sie nicht nur, dass nicht nur irgendwie viele Alphakurse laufen, sondern die große Vision ist, dass sie die Kultur verändert, ja, dass dass unsere Gemeinden wieder zu orten werden, die Leben, glauben, Hoffnung ausstrahlen und die Pulsierend sind, wo Lebendigkeit ist, wo junge Menschen drinnen sind und und wenn du jetzt also alphakurse Laien irgendwie dann als Randerscheinung einer Gemeinde, das bringt nichts, ja.
Diese Kultur muss in jedem Bereich der Gemeinde fruchtbar werden. Es muss vielleicht auch so weit kommen, dass dass gewisse Bereiche in der Pfarre dann gestoppt werden, weil es vielleicht einfach nicht mehr relevant ist, damit Menschen zu Jesus finden, was der ureigene Auftrag ist von von Kirche, und das ist frustrierend, ja, das ist wie ein riesengroßer Riese und und wir wollen da irgendwie Kultur verändern. Ein Ladungskurs nach London?
Da ist ja. Vieles extrem eingefahren oder von der von der alten Kultur in Anführungszeichen. Und auch du hast natürlich das Thema Kulturveränderung, also ist auch noch mal ein Unterschied zwischen Stadt und Land. In Städten gibt es dann gewisse Vorteile, also Gemeinden, die bis sie innovativer sind oder die so ein Church Plan sind, mit denen kann man dann viel mehr machen, die sind experimentierfreudig, die lassen sich auf Neues ein. Am Land hast du oft nur das Thema von sehr viel Tradition. Da ist es viel schwieriger, dann auch irgendwie Strukturen aufzubrechen.
Hoffnung gibt jedoch, weil du das auch gefragt hast, dass es sehr wohl so Gemeinden gibt, also es gibt da im Pongau 80 Kilometer südlich von hier alpenmarkt, die haben vor 10 Jahren begonnen mit Alphakursen und also mittlerweile über 100 Leute, ich glaube, jetzt sind es noch mehr, das ist irgendwie so 100 Leute waren es vor 23 Jahren, die durch Alpha Durchgangen sind und jetzt in Kleingruppen sind.
Alles Menschen, die vorher nichts mit der Kirche herum glauben zu tun gehabt haben. Wow. Das ist wie eine eigene Gemeinde jetzt, und das ist am Land und und die haben halt wirklich gute Leute da drinnen. Also ich kenne die auch persönlich wahnsinnig tolle Leute, Elisabeth Wein, Frankie Schober und so weiter Theresa Hettiger eh Leute, auch die, die du wahrscheinlich auch kennst von Loretto, die drinnen das aufbaut haben und.
Die auch schauen, dass die Leute, die dann aus einfacher auskommen, in die Kleingruppe rein, dass die dann auch anfangen kleingruppenleiter zu werden. Also die machen auch Leiterschulungen und das inspiriert mich ja, weil wenn es da drinnen geht, dann dann geht es woanders. An hast du manchmal so einen Wettbewerbsgedanken? Wenn du jetzt sagst, OK, Loretto hat auch Kleingruppen oder es gibt so viele unterschiedliche Movements oder Ministrys, die auch irgendwie alle so ein bisschen ähnlich agieren. Dass man sagt, Na Alpha soll irgendwie groß rauskommen oder wir wollen noch was zu tun haben. So ist es so ein Wettbewerbsding, oder ist es, wir befruchten uns gegenseitig, wir arbeiten voll viel miteinander zusammen.
Na, ist eigentlich kein Wettbewerb von dem her, weil Alpha nicht auf der gleichen ist. Nicht zu vergleichen mit Loretto oder mit einer Pfarre oder mit. Selbst nicht mit der katholischen Kirche, weil unser unser Mission Statement ist. Wir dienen der Kirche, damit die Kirche Menschen wie Jesus erreichen kann.
Also wir sind wie Dienstleister von der Kirche, die Kirche ist unser und jetzt rede ich von Kirche mit großem K, ist gar nicht nur die katholische Kirche, sondern die Breite der Kirche, also wir haben ja ganz viel mit mit, mit Freikirchen, evangelische und so weiter zu tun. Die wahrscheinlich am meisten, oder also?
Die 60% in Österreich katholische Wow ja die Alpha machen. 30% Freikirchen, 10%, evangelisch und, und die sind unsere großen Fans, die die sind die Kunden unter Anführungszeichen, denen wir dienen. Das heißt, wenn Loretto floriert, wenn in Wien ein Zentrum Johannes Paul heuer die haben, die haben ein Hotel gekauft, renoviert, ein Multimillionenprojekt und jetzt tun sie das im im Herbst eröffnen, das wird ein ein Leuchtturm in Wien und wir feiern das.
Das ist keine Konkurrenz, weil wir wir helfen da ein bisschen mit und und wir helfen mal auch ein bisschen mit, und das ist cool. Also ich fühle mich da nicht nicht, nein, ist in keiner Weise ein Konkurrenzkampf. So stark echt, also so wichtig. Ich habe das auch im Gespräch gehabt mit mit jemand anderem, der auch Podcasts macht und der so ein bisschen in die Richtung geht und der hat einen schlussendlich gesagt es. Es kann eigentlich gar keine.
Es sollte eigentlich gar keine Konkurrenz geben, so wahr, der nimmt mir jetzt den vielleicht den Zuhörer weg oder den Gast weg oder sowas. Und nee, wir arbeiten noch alle an derselben Sache und wie großartig, wenn das Reich Gottes gebaut wird und wenn der eine davon angesprochen wird, der andere davon wäre super ist, ja ist ja wurscht, ich glaube jetzt so ein bisschen dieses, also ich habe das so ein bisschen gefragt, in der Hoffnung, dass es eh nicht so ist, gerne im Wettbewerb, weil das wäre irgendwie einfach schade.
Ja, so cool, echt so cool, dass es Alpha gibt. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Also wenn du jetzt sagst, du machst selber keine Alpha Kurse, sondern du machst mir vielleicht Trainingstage oder wieviel Stunden bist du angestellt bei Alpha wie Vollzeit, Vollzeit eher genau funktioniert das mit der Finanzierung.
Ja, das sind jetzt viele Fragen auf einmal schon 2 kein Problem. Die Frage nach dem wie der Arbeitstag ausschaut, das ist recht witzig, weil das freut mich öfter auch so verwandte, Freunde und so, die teilweise auch mit dem Glauben nicht so viel im Hut haben. Und das ist dann irgendwie immer so witzig, weil das ist irgendwie so ein Job, den kann man nicht so einfach erklären. Nein, das ist nicht so, ich bin Zimmerer, aber ich bin Tischler, ich mache jetzt Tische oder so, sondern das ist jetzt viel umfangreicher und das finde ich, war das coole an meinem Job, also wie ein Tag ausschaut, kann ich dir jetzt gar nicht sagen, es ist jeden Tag anders, was sind meine Hauptaufgaben, meine Hauptaufgaben sind klar als
Leiter der Organisation, Vision und Strategie und. Also eine Vision zu entwickeln und die immer wieder, immer wieder, immer wieder zu kommunizieren, damit sie immer frisch bleibt. Strategie, die die großen Pläne einfach einmal zu entwerfen, die groben Pläne zu entwerfen, dann die Teamführung natürlich, also die Teamentwicklung, auch das Team zum Bauen. Wie viele Leute jetzt gerade wir? Sind jetzt aktuell 5 im hauptamtlichen Team. Wow und dann auf Österreich Ebene gibt es circa 50er Ehrenamtliche die auch auf der österreichischen, also österreichischen Vision auf der Ebene mitarbeiten. Und mit diesen 5 hauptamtlichen beziehungsweise 50 Ehrenamtlichen unterstützen wir gut 300 Kursleiter, die im Jahr Kurse machen genau und wollen
natürlich, dass das immer mehr wird. Genau das ist das, wie Teamführung, Teamentwicklung ausschaut und der vierte große Aspekt ist, ist Fundraising definitiv das auch führt mir zur Frage wo Du gestellt hast zur Finanzierung alfes rein durch Spenden finanziert also kein Gast. Das ist einer unserer Kernwerte, kein Gast. Sollte etwas dafür bezahlen müssen, dass es das Evangelium hört, in einer entspannten Atmosphäre, und das ist das, was Alpha ist.
Alpha ist das Evangelium, ungekürzt, ungeschminkt, aber in einer Verpackung, die Leute von heute einfach macht, sich mit ihm auseinanderzusetzen, die Hemmschwelle runterbringt und. Genau, also keiner Zeit. Was deshalb rein Spenden und da gibt es verschiedene Kategorien oder verschiedene Herkunftsorte von von Spender. Es gibt so Kleinspender, die regelmäßig was geben, weil sie sagen, das finden Sie gut, was immer mehr jetzt auch kommt sind Firmen die sagen, Hey, das finden wir sehr unterstützenswert, wir, wir tragen das mit und dann gibt es auch Großspender, private Stiftungen und. Das ist auch, also ist ein großer Teil meiner Aufgabe, ist dieses Fundraising, damit wir diesen diesen Hintergrundsupport von diesen 300 Alphakursen
ermöglichen können, sicherstellen können? Genau. Und deshalb bist du dann viel unterwegs. Also ich, ich finde netzwerken extrem cool und ich bin voll gerne überall auf irgendwelchen Sachen und lerne neue Leute kennen und dann merke ich wow da den wenn ich mit den mit dem jetzt zusammenbringen könnte oder meine Idee wieder irgendwie pitchen kann.
Liebst du das vielleicht? Was ich sehr lieb, sind die die Meetings mit den Leuten, mit den Menschen dann. Das ist wirklich cool und vor, also denen vorzustellen, was ich für was ich für was die Vision ist. Wir sind als Team zu berichten, was sie da hat, was sie da hat, auch dieses Präsentieren, dieses Pitch noch, was du genannt hast, es das mache ich, mache ich sehr gern.
Was herausfordernd ist, dass sie also der Prozess, bis es zu diesem Meeting kommt, also alles, was davor ist und eigentlich alles, was da noch ist, also die ganze Follower ab, das ganze, wenn es zu administrativ wird und so weiter da bin ich hoffnungslos verloren, und da bin ich so angewiesen auf die Leute in meinem Team.
Genau. Und. Ich beschäftige mich voll viel mit der Frage, wie kann man die Kirche heutzutage erneuern. Und es gibt ja 100 verschiedene Konzepte, die irgendwie etabliert wurden. Hast du eine Idee, warum Alpha sich so also etablieren konnte, also ist es das, dass es einfach sehr niederschwellig ist oder dass es leicht gemacht werden kann?
Ist, weil es cool gemacht ist. Was würdest du sagen? Also? Ich glaub verschiedene Dinge. Ich glaub schon, dass Alpha gibt es jetzt seit rund 40 Jahren, kommt aus England, ursprünglich aus der anglikanischen Kirche und wenn man sich die Entwicklung anschaut, wie es wie es gelaufen ist, es war immer schon eben mit Essen, mit Gemeinschaft, ich glaub, dass das einer der großen Faktoren ist, die Alpha in der heutigen Zeit gut landen lassen, also dieses. Sich zusammensetzen und erstmal essen. Faktor Gemeinschaft, das war von Beginn an da, dann hat es eigentlich begonnen, dass relativ früh auch schon Leute bewusst eingeladen wurden, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, die durchaus beruflich
erfolgreich sind, Einfluss haben. Nicht im Sinne von elitär, aber schon. Auch ist, diese Leute wurden bewusst auch immer wieder zu Alpha geholt, warum damit sie das auch gut ausbreiten kann, warum damit es damit Leute ihre natürlichen Einflussbereich nutzen können, um um eine gute Sache bekannt zu machen, dann vor allem in den 90er Jahren plus vorher noch anzufügen.
Relativ früh wurde auch schon aufgemacht, dass es nicht nur für damals eben anglikanische Kirchenbesucher oder so oder Interessierte zugänglich war, sondern für die volle Breite des Christentums und dann in den 90er Jahren ist es dann global worden und dann ganz besonders aktive Schritte hin auf die katholische Kirche, und es ist so gut gelandet in der katholischen Kirche, also es ist in in Rom bei sämtlichen Tagungen, Konferenzen, jetzt auch wieder im im Jubiläumsjahr immer wieder. Wo Alpha vertreten ist in Rom richtig, richtig cool. Also ich glaube der Faktor Einheit, der Faktor Gemeinschaft und auch schon diese ganz große Offenheit für den Heiligen Geist, das Alpha Wochenende, wo
dann diese Gebetszeit ist. Kaum heiliger Geist, das ist immer der ultimative Surrender, wo du als Leiter oder als Team einfach nur sagen kannst, Herr, jetzt ist seine Chance berühr jetzt die Menschen oder lass es bleiben. Totale Surrender also, und das finde ich schon. Das ist Megariskante, das ist dieser Tanz an der Felskante, wenn er nicht auftaucht, dann dann ist es totaler Reinfall, dann ist es einfach ein paar nette Treffen, aber dann hat sich wirklich gar nichts getan, wenn er aber auftaucht, auftaucht und es passiert immer wieder, dass der Heilige Geist dann auftaucht, Menschen berührt und Menschen was spüren an Frieden oder Vergebung aussprechen oder was auch immer, dann ist es lebensverändert. Das ist, glaube ich, was, was
für die Erneuerung der Kirche ganz entscheidend ist, dass wir, dass wir wirklich damit rechnen, dass Gott wirkt und in den Raum auch geben. Also das braucht es ja. Also es mir kommt vor, wenn wenn der Mensch irgendwann an den Punkt kommt, irgendwie in seinem, in seinem Weg. Von ja, ich will eigentlich mit Gott nichts zu tun haben, zu wo ich will ihm jetzt nachfolgen, er kommt, er muss ja irgendwann an den Punkt kommen, wo er sagt, OK Gott, wenn es dich wirklich gibt jetzt jetzt darfst du mir begegnen, jetzt bin ich offen so und ja, am Ende des Tages kann kein Programm das irgendwie machen, sondern es ist halt irgendwie der Herr, der einfach das Herz berühren muss und so hast du das wahrscheinlich schon
jetzt, wenn du 5 Alpha Kurse eh gemacht hast hast du das schon eh ganz oft gesehen ich find es so stark. Mir kommt vor, in unseren Kreisen gibt es einen starken Überhang. Ich würde mich mich würde interessieren, was du dazu sagst, einen starken Überhang zu von, ich nenne es Event Evangelisation, also Leute kommen zu Events und hoffentlich erleben sie dort irgendwie den glauben, die Kirche, den Herrn wie auch immer.
Und in starken Kontrast zu der sag ich, ich nenn es jetzt einfach mal freundschaftseffingilisation, dass ich einfach weiß ich an der Uni auf der Straße mit meinen Nachbarn einfach ins Gespräch komme, die vielleicht zu mir nach Hause einlade, ohne Event, ohne jetzt auch vielleicht weiß nicht, obwohl du den Alpha Kurs da einordnen würdest.
Vielleicht auch so n Zwischending, sondern einfach nur ich und mein Glaube und ich geh jetzt dann einfach da auf die Leute zu. Ich finde es so stark bei Focus, diese katholische Universitätsbewegung, die eigentlich genauso agieren, die haben kaum Events, also alle Events die sie machen sind irgendwelche Spieleevents, sie machen Spielabend oder n Thanksgiving Dinner oder Sie gehen irgendwie Volleyball spielen auf ne Wiese und die eigentliche Evangelisation oder wo das zum Thema ist.
Das passiert nur im 1 zu 1 und jetzt wie bei Loretto finde ich machen. Und wir auch in der J 9. Wir bilden aktuell die Leute noch nicht so stark aus für Freundschafts Evangelisierung, sondern eher für Events. Leute, die die J 9 fertig machen, die starten vielleicht einen Gebetskreis oder die, die helfen, womit bei irgendeinem Event und was würdest du sagen, wo würdest du da den Alpha Kurs ansetzen, würdest du sagen das ist irgendwie eine super Mischung oder es braucht von dem noch n bisschen mehr oder?
Ich glaube, es ist in der mitten. Von von also, wenn du auf der Seite Event hast und auf der Seite freundschaftsefegrisition 1 zu 1. Im Alltag glaube ich ist Alpha eine gute Brücke zwischen diese beiden. Ich glaube, dass Events total ihre Berechtigung haben. So so defining Moments sind sind total wichtig und kostbar. Ich weiß heute noch Pfingsten 2010 Salzburg war für mich ein defining Moment, da hat irgendwas begonnen, ich weiß es halt noch.
Da habe ich einen Schritt auf Gott zugemacht und er ist 100 Schritte auf mich zukommen gefühlt. Gleichzeitig sind wir uns wahrscheinlich beide einig, dass nur die Events, die sind, nicht die können nicht das irgendwie vollständig erfüllen, dass irgendwie Menschen, also die Freundschaft, Evangelisation ist so wichtig und wahrscheinlich das auch das effektivste, wenn es darum geht, dass man Menschen in ein Gespräch mit dem Glauben bringt oder dass man Menschen mit Jesus bekannt macht. Nur glaube ich, ist zumindest meine Erfahrung und ich bin gern bei Menschen.
Gell, ich bin eine relativ extravertierte Person, dass ich, dass ich oft sehr strugle damit und dass ich mir denke, so wie wie starte ich denn jetzt das Gespräch mit dir, wenn du jetzt mein Arbeitskollege bist oder mein Nachbar oder mein Studienkollege, also wie schaffen wir es jetzt, von was sind die Ergebnisse der Bundesliga hinzu?
Wer ist Gott für die? Da brauche ich irgendeinen Anlass und vielleicht schaffen wir es noch 3 Bier oder so, dass wir mal in diese, in diese Tiefen kommen, aber das ist sehr rar und da finde ich es einfach eben dieser Zwischenschritt, wo du, wo du durch diese vorgegebenen Themen, du wirst in diese Tiefen kommen, aber du beginnst immer oben beim Essen und das Schöne ist die Brücke, was das da runter bricht, nämlich der Inhalt den Gib nicht i vor.
Ich bin nicht der, der den Vortrag macht, sondern wir schauen uns halt einfach gemeinsam ein cooles Video an und dann frage ich dich, hey, wie war's für dich oder was denkst du über das? Das heißt, ich bin auf deiner Seite und wir schauen uns gemeinsam ein Video an und dann unterhalten wir uns darüber und das finde ich auch eine sehr charmante Lösung und von dem her eine gute, eine gute Mischung zwischen diesem Event und zwischen Freundschaftsseffingalisation und.
Du hast es schon angesprochen, dass es das auch gibt für Ehepaare und für Jugendliche Jugendalpha ist das was, was ihr auch viel vertreibt, also. Weil wenn ich an Alpha denke, dann denk ich zuerst mal an den typischen Alpha Kurs und irgendwie jugendalpha oder Ehealpha. Das ist so fast schon wieso Side Projects so aber ist es das wirklich oder wie ist es von? Eher schon.
Also das ist ganz normal, dass das kann wahrscheinlich auch jedes Unternehmen dir sagen, dass es gibt ein so ein Lean How to product. Ja, das also gibt es ja, die 8020 Regel, die Plusminus meistens stimmt das so irgendwie. 20% deiner Produkte generieren 80% deines Umsatzes in unserem Feuer, generieren unsere Produkte überhaupt kein Umsatz, weil sie sind alle kostenfrei.
Aber was jetzt, was jetzt mehr und mehr kommt, hat begonnen, so 2016 / 17, dass wir die erste U Series produziert haben und und für Jugendliche ganz was Neues zur Verfügung gestellt haben, dass in Firmengruppen und in Schulen und so weiter angewendet wurde. Hat sich so stark entwickelt bis zum heutigen Tag, dass jeder dritte Kurs ein Jugendkurs ist.
Also von den 300 in Österreich. Jedes Jahr sind 100 Jugendkurse und wir haben in den letzten 2 Jahren die Uve Series komplett neu produziert und die kommt jetzt im Herbst raus und das ist unser großes Thema dieses Jahr. All the Uve Series. Auf Deutsch oder auf Englisch auf. Deutsch, also auf Englisch, ist es schon draußen und jetzt ist es auf Deutsch übersetzt worden und.
Es ist wirklich krass. Also ich denke mal so jetzt als 31 jähriger, wenn ich mir das anschaue, also ich werde alt es richtig ist schnell geschnitten, es ist so viel animiert, es ist State of the Art wirklich cool und ist ein tolles Produkt, ein tolles Tool, aber das Why dahinter ist ja noch viel wichtiger und das Why ist das eine Generation und da sprechen wir jetzt von Generation z und Generation Alpha, also also 1998 oder jünger. Ist wo, wo wir so viel an an an diesem Gefühl von Lost sein Wahrnehmen, von so viele Reize, so viele Stimmen, so viele Einflüsse, aber so wenig Orientierung, so wenig sind, dass wir für diese Generation Orte schaffen können, wo sie mit Menschen analog reden können,
und zwar nicht über die Oberfläche, sondern über das Tiefe. Mit coolem Material, mit Essen, mit Gemeinschaft. Auch so ein Herz für diese junge Generation, dass wir da mehr und mehr so Orte sehen, in Schulen, in in der Firmung, in in Pfarrn und das ist, das ist mein großer Traum und vor allem in Schulen und ganz stark ist, ist für mich noch mal bestätigt worden jetzt durch diesen, durch diesen Amoklauf, der in Graz stattgefunden hat.
Wo ich echt gerungen habe, wie geht das zusammen, also wie können wir als Alpha eine Antwort geben auf so eine krasse und so eine krasse, erschütternde Tat, die da, die da vor sich gegangen ist. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, wir werden sowas nicht verhindern können, aber was ich mir gedacht habe, die Wahrscheinlichkeit liegt sehr nahe, dass jemand der sowas macht nicht Orte gehabt hat, wo er gute Vorbilder hatte. Gemeinschaft über tiefe Sachen reden konnte, christlichen Glauben entdecken konnte, sein durfte, wie er ist. Und das sind alles Orte, die wir aber durch Alpha bauen wollen, und deshalb würde ich mir wünschen, dass in jeder Schule in Österreich alphakurse stattfinden und dass und dass wir und dass wir mehr und mehr
so Vorbilder heranwachsen lassen, die anderen das Gefühl geben, du darfst sein, wie du bist. Du gehörst dazu, die den Glauben positiv und gewinnen weitergeben und einfach einen positiven Einfluss ausüben. Das. Was du gerade eben gesagt hast mit OK, ich bin vielleicht alleine, dann will ich irgendwie meinen Arbeitskollegen ansprechen oder wie auch immer jemanden in der Gemeinde, aber ich weiß nicht so richtig wie.
Ich finde es so cool, dass Alpha eigentlich ein relativ niederschwelliges Tool ist, also wo man nicht 10 Jahre lang trainiert werden muss, um das irgendwie umsetzen zu können und dann gibt es was und. OK, das kann ich machen. Wahrscheinlich gibt es etliche Leute jetzt in Österreich, aber auch im deutschsprachigen Raum. Alpha Deutschland ist ja auch riesig, die was machen wollen, hast du manchmal so n Stress, dass du sagst, Boah, wir müssen die alle erreichen, aber irgendwie wenn meine Arbeitszeit ist halt nur 40 Stunden, also da, da würde ich irgendwie denken, ich kann es gar nicht wie du selber sagst, ich kann es gar nicht erwarten, dass jede Schule so was macht, ist das dann für dich n Stress auch?
Also wie kommst du dann n bisschen in so n ja. Rettersyndrom rein oder so. Ja, also wir versuchen einerseits, das halt professionell anzugehen, indem wir alles, was irgendwie ausgelagert werden kann oder automatisiert werden kann, auch machen. Ja, es muss nicht immer alles im Face to face Echtzeit Kontakt sein, also wir haben zum Beispiel Plattformen, da kannst du die registrieren, da kriegst du Zugang auf die ganzen Trainingsinhalte, also man kann sehr viel abfedern, aber auch durch durch gute, durch gute Organisation und Prozesse und.
Trotzdem habe ich natürlich öfter diesen Stress oder diesen Druck und so und wo man sich danach klein fühlt und sich denkt, wer bin ich denn eigentlich, wenn es um ein Land geht oder wenn es um so viele Menschen geht oder so viele Interessen oder so viele Menschen, die was machen wollen, dann ich bin einzelne Person oder wir sind im hauptamtlichen Team 5 Leute oder selbst im Ehrenamt 50 aber was ist denn das? Im Vergleich zu so vielen und da, das ist schon auch ein ein Weg, immer noch dann zu sagen, letztlich hat Gott das Projekt in der Hand, diese totale Angewiesenheit auf ihn und auch einfach ganz nüchtern herzugehen und und sich einzugestehen, die Arbeit ist nie fertig, es gibt
keinen Tag bei mir, wo ich am Abend heim gehe und sage, ich bin fertig geworden. Ist nie fertig oder vorm Urlaub, ist nie fertig und das ist so, das ist normal und das ist OK so und das haben wir auch lernen müssen, genau bei teilweise auch ein ein harter Weg. Also ich hab auch voll das Rettersyndrom manchmal, dass ich mir denke, wow, wir müssen die Kirche retten. Wow, es gibt auch so viel zu tun, es gibt so viele Baustellen, die man anpacken könnte und so n bisschen was du gesagt hast am Anfang, dass du nicht genau wusstest, wo du jetzt deinen, also wo du jetzt hingehen sollst. In deinem Masterstudium und da.
Es gibt so viele Möglichkeiten und der Macht was Cooles, das ist bestimmt cool. Also es gibt so viele Baustellen und da tue ich mir selber manchmal schwer zu überlegen naja, aber was ist jetzt mein Platz, was ist jetzt mein Platz, umso cooler, dass du jetzt irgendwie dein, also so klingt es für mich deinen Platz gefunden hast, ist es was, wo du sagst, mache ich die nächsten 30 Jahre.
Wie ich angefangen habe vor 5 Jahren, habe ich mir gedacht, ich mach das jetzt mal für 3 bis 5 Jahre. Weil ich einfach wollte, dass das irgendwie so ein bisschen einen überschaubaren Zeitrahmen hat. Jetzt bin ich 5 Jahre da und jetzt habe ich mal für mich gesagt, Ey, mach das mindestens 7 Jahre, vielleicht wären es noch 10 Jahre 30 Jahre, ich glaube nicht, ich glaube nicht 30 Jahre, weil es haben wir vor der Aufnahme schon geredet, es gibt auch andere Bereiche, mein Leben, die mich sehr interessieren, in denen ich mich vielleicht einmal hineinwagen möchte, noch mehr. Und es ist der erste Grund und der zweite Grund ist der, dass ich glaub, dass es auch gut ist, zur richtigen Zeit und und besser früh genug ihren
Nachfolger, Nachfolger heranwachsen zu lassen. Zu das auch dann zu übergeben und dann schon noch dabei zu sein, beratend und so weiter aber genau, ich glaub ich glaub ich glaub es passt für die jetzige Phase von Alpha Österreich. Dass es mir gibt, an dieser, an dieser Position. Es kann aber gut sein, dass dass auch mal eine Phase kommt, wo es jemand anderen braucht, und das will ich nicht verpassen. Genau.
Sehr weise, sehr cool, sehr cool. Du hast es jetzt gerade angesprochen, was was was liegt noch auf deinem Herzen, was brennt, was brennt bei dir jetzt mal neben Alpha? Ja, also wie Familienvater und Ehemann. Also da ist man schon mal sehr gut beschäftigt. Zweijährigen Sohn, das kannst du wahrscheinlich auch bestätigen, dass man da gut beschäftigt ist.
Sehr genau, zweijähriger Sohn und das zweite Kind kommt bald genau, wir sind hochschwanger, Fett, also das ist natürlich ein großer Bereich, der immer größer geworden ist. Ist auch nicht einfach gewesen für mich, das auch so anzunehmen, dass neben der Arbeit eigentlich gar nicht mehr so viel Platz hat, weil man ja jetzt mit Ehe und mit.
Familie, unruhige Nächte, Verantwortungen, einfach auch der Wunsch, daheim präsent zu sein und diese diese schöne Zeit von von von Kindesalter zu erleben und nicht irgendwas retten zu wollen. Genau in der Hinsicht ja oft auch eine Challenge gewesen, dass es, dass es irgendwie kleiner geworden ist, also Familienvater, Ehemann und was mich sehr beschäftigt, ist, dass.
Also ich bin ich bin Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung. Mich fasziniert einfach das Thema der eigenen Persönlichkeit oder auch von von anderen Persönlichkeiten und wie man sie, wie man sie entwickeln kann, wie man durch durch einen Weg der Reflexion oder auch des Coachings herausfinden kann, wo die eigenen Stärken liegen, wo die eigene Vision liegt, wo das eigene, wo das eigene Why liegt und. Und dann hat es mir so geholfen und ich lieb es jetzt anderen Menschen da kleine Stück wegstecken zu helfen, Schritte zu setzen, hin auf dieses Why oder hin auf dieses, was mein Ding ist oder wohl glaubt, dass Gott mich berufen hat und dann zu sehen, was rauskommt.
Ist es dann ist es dann einfach herrlich einfach herrlich. Hoffentlich ist ob das raus ist, ist es dann wie kriegst du es in deinem Lebensalltag unter? Weil ich habe auch 35 Stunden Job, ich habe extra ein bisschen reduziert. Eben weil Vater sein und Ehemann und das Ganze, das ist einfach extrem umfangreich jetzt. Ich mach diese Podcasts jetzt zusätzlich noch jetzt seit kurzem und ich merke schon, wow jetzt, ich mach das jetzt in meinem Urlaub oder halt in meiner freien Zeit, in meinen Überstunden abbauen.
Aber das ist ja auch ein Riesenprojekt jetzt, und das ist ja wie ein Nebenjob oder wieviel Prozent deines Lebens steckst du da rein, hast du irgendwie 10 Leute, die du da begleitest oder Teams oder eine Person pro Monat oder wie machst du das? Also es ist jetzt auch drastisch weniger geworden, seit ich jetzt bei Art for Full Time bin, habe ich exakt noch eine Person, mit der ich nebenbei was mache im Coaching Bereich vor die letzten 4 Jahre war es waren es mehr. Wieder eine schöne schöne Geschichte und das ist also ein bisschen die rote Linie von von meinem Leben, wenn ich so zurückgeschaut.
Es hat irgendwie immer Menschen gegeben, die entweder mir was zugetraut haben und mich so Empowert haben groß gemacht haben und es hat aber immer auch die Menschen gegeben, die mir was nicht zugetraut haben und die mich irgendwie so ein bisschen klein gehalten haben, wieso, ich mag ganz gerne so dieses Bild, es hat die Menschen gegeben, die mich als Pflanze gegossen haben. Damit ich wachse.
Also die Menschen geben, die immer wieder Rasenmäher waren. Immer wenn ich bisschen wachsen will, Rasenmäher und, und bei diesem Coaching Thema war es war es eigentlich auch so, dass es Reihe von Menschen geben hat, die, die mich da gegossen haben, die mich an die Hand genommen haben. Gibt es in Salzburg einen Unternehmensberater, zu dem ich voll aufschaue und der mich da echt für eine Phase sehr an die Hand genommen hat und mir echt Dinge gezeigt hat und mich mit Literatur ausgestattet hat und mir Tipps gegeben hat und so weiter und der hat mir dann geholfen, dass ich bei einem Freund, der auch einen Betrieb hat und der für seine Lehrlinge so eine wieso eine Akademie aufbauen wollte und dieser
Freund hat mich gebeten, ob ich ihm helfen kann, das aufzubauen und dieser Unternehmensberater in Salzburg. Geholfen für diesen Freund das aufzubauen, und das wird die letzten 4 Jahre gemacht. Jetzt habe ich es übergeben an an an Freunde die das als ich vorher schon ins Team geholt habe und das Waren so Menschen die die das gegossen haben, die mir eine Bühne gegeben haben, die mir einen Fehler machen lassen haben und und und das ist wieso die rote Linie und ich traue davon, dass ich, dass ich auch noch sein kann, der Menschen möglichst viel gießt und nicht abschneidet und im besten Fall so gießt, damit die selber auch zu gießenden.
Menschen werden die, die viele andere weiterbringen. Ich glaube, wir brauchen jetzt viel mehr Gruppe bei uns in Europa, dass wir uns gegenseitig pushen und ermutigen und groß werden lassen. Ist das dann auch mit Berufungscoaching, dass du sagst okay der findet irgendwie seinen Weg? Keine Ahnung, irgendein 18 jähriger der gerade die die als Abitur irgendwie fertig hat und der oder vielleicht 120 Jähriger, der jetzt schon 2 Studien abgebrochen hat, dass der irgendwie seinen Weg findet, oder? Können Sie sich das nicht leisten? Ich weiß nicht, was du nennen, was ist denn. Die Frage ja.
Also solche Menschen habe bis jetzt noch nicht gehabt. Also bis jetzt habe ich ganz am Anfang wie begonnen, habe mit dem Coaching, da habe ich ja pro Bonner gemacht, für Freunde habe ich gesagt, Hey, da habe ich sogar ich gezahlt, habe ich gesagt, hey, ich zahle dir dieses Persönlichkeits assessment, das war damals mit mit Clifton Strength Finder, ich zahle dir das, dafür darf ich die Coachen.
Also mit 5 710 Leuten habe ich so gemacht. Ich weiß nicht mehr wie viele das waren Freunden und natürlich habe ich gesagt, ja sicher gern, klar, aber ich habe dafür eine Erfahrung damit, genau da habe ich nichts verlangt, dann bei dieser Firma von dem Freund da war, da war die Firma der Kunde und nicht der Lehrling oder oder die junge Führungskraft, das Macht natürlich um einiges einfacher, genau im im so Privatkundenbereich. Bis jetzt noch nicht so viel gemacht. Also weil das ist irgendwie in meiner Zeit, wo ich 18 war, wusste ich einfach gar nicht, was ich machen soll mit meinem Leben.
Und als ich dann 20 war, wusste ich es immer noch nicht. Ich glaube, ich bin dann nach irgendwelchen Jüngerschaftsschulen und viel Gebet und glücklicherweise der ein oder andere, der mir dann da geholfen hat, bin ich dann irgendwann drauf gekommen, wo es lang geht und ich glaube, es gibt so viele junge Leute, die. Sich selber nicht kennen, nicht wissen, was sie wirklich auf dem Herzen haben und mir kommt vor, mit dem heutigen Social Media. Also es gibt einfach, du wirst jeden Tag so Beballert mit Möglichkeiten.
Ja, entweder du wirst eigentlich ist eh Influencer, aber wenn du Influencer wirst, dann gibt es wieder 1000 verschiedene Nischen wo du Influencer werden kannst und dann 10000 verschiedene Studiengänge mittlerweile wahrscheinlich die du machen kannst und. Wie du es vorhin mit dem mit dem Jugendeifer gesagt hast. Die Leute, die ja die, die Versinken in Möglichkeiten und mit welchen Prinzipien treffe ich jetzt ne Entscheidung und ich hab mir immer schon gedacht, eigentlich wäre es voll wichtig jungen Leuten zu helfen ihren Weg zu finden, so ein komplexes Ding aber ist das was wo du später mal machen willst. Also ist das auch voll auf deinem Herzen oder willst du? Was genau möchtest du den Leuten
helfen mit deinem Coaching? Also ich glaube auch, dass dieser wahnsinnig wichtiges Thema ist. Und du sprichst mir da in gewisser Weise aus der Seele, weil mir ist immer genau gleich gegangen, einfach einfach maßlos überfordert mit der Frage, was soll ich aus meinem Leben machen. Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe einfach so viele Interessen, mich interessiert so viel, was soll ich da machen? Ja, definitiv konnte ich mir das vorstellen. Also wenn man, wenn man das hinkriegt, dass junge Menschen in ihre Spur kommen oder vor allem meistens, glaube ich jetzt retrospektiv, also bei mir, wenn ich, wenn ich zurückscrolle jetzt so 10 Jahre oder so mit dieser Frage, was soll das mein Leben machen.
Zuerst wollte ich Medizin studieren, dann bin ich nicht genommen worden, dann wollte ich Physiotherapeut werden, bin ich nicht genommen worden, dann war ich Australien. Da habe ich auch so eine Jüngerschaftsschule gemacht, was super war. Ja, und dann bin ich zurück. Ja, jetzt werde ich Lehrer, dann merkt der Lehrer, ist es auch nicht und und jetzt bin ich noch bei Alpha, es ist wahnsinnig cool und nebenbei habe ich das entdeckt, dass mich eigentlich das voll begeistert, Menschen zu helfen, in ihrer Persönlichkeit zu wachsen und rückblickend würde ich mir einfach sagen, als 10 Jahre jüngerer, mach einfach mal irgendwas, ich glaube, das braucht es auch oft, es braucht, glaube ich, diese Vorbilder, die
einfach sagen, ich komm einfach mal in Bewegung und du wirst andere Welt merken. Was dein Ding ist. So bisschen mit dem Podcast einfach mal starten und dann. Und es muss noch nicht alles fix sein und. Dann muss ich mal schauen, ob dass du das machst. Wirklich echt so cool. Ja, schauen wir mal, wo es hinführt. Ja, du hast also mir kommt vor dein Leben, du hast, du bist Vater, Ehemann, du hast jetzt dann bald 2 Kinder, du bist Vollzeit angestellt bei deinem Traumjob dein Leben klingt irgendwie so cool.
Gibt es auch was schwereres wo du sagst, Boah, da struggle ich gerade mit oder habe ich gestruggelt? Ja, definitiv eine Sache, die mir konkret einfällt, ist gleich so nach meinem Start bei Alpha vor 5 Jahren. Das war auch mitten in der Corona Zeit, also da waren relativ wenig soziale Kontakte und dann die kann man erinnern, also 9 Monate oder so wie ich drinnen war im Job, bin ich auch mit meiner Frau gemeinsam in der Früh in die Arbeit gefahren und.
Und ich bin am Auto am Steuer gesessen und meine Frau ist am Beifahrersitz gesessen und wir fahren sie in den Kreisverkehr rein und auf einmal wird mir schwarz vor die Augen so wusch und irgendwie schaffe ich es nur, dass ich dann an den Rand fahre und und die Beine hochlagert. Das ist totaler Kreislaufkollaps und dann bin ich zum Arzt und der ist befreundet, der Arzt von mir und der sagt so Jakob, das was du hast, ist ein Erschöpfungssyndrom, also du bist du bist viel zu schnell unterwegs, kann ich Pausen und der Körper reagiert jetzt mit einem Signal und sagt Stopp und ich hab dann zu diesem Arzt gesagt, Hey gib mir doch bitte irgendwas damit einfach mein Blutdruck wieder in Ordnung
bringt und damit ich einfach wieder weiter Gas geben kann und er hat zu mir gesagt er kann dir jetzt was geben, aber als Bruder sag ich dir geh da durch vielleicht möchte der Herr dir was zeigen. Und das ist die Nummer von einem guten Therapeuten. Und dann ist erst mal diese diese Krise in mir losgetreten worden.
Ich wollte Therapie, also ich werde in die Therapie gehen, ich brauche eine Psychotherapie und dann einmal so ein Buch geben, der Arzt wo drauf steht, Depressionen und Burnout loswerden und ich denke mir so, oh mein Gott, fällt es jetzt so weit bei mir und dann bin ich zu diesem Therapeuten und hab 1818 Monate lang Therapie gemacht und.
Natürlich. Ich habe dann auch wieder, ich war nicht auf von der Arbeit, ich habe weiter gearbeitet, aber gesünder und besser, und das war wahnsinnig schöne Zeit, diese diese Psychotherapie mir zu gönnen, auch auch ein Investment natürlich kostet viel Geld, aber ich würde keinen Cent missen, weil es mich, also mich, noch mal mehr zu mir geführt hat und.
Genau. Und ich merke jetzt immer noch, dass teilweise mein mein mein Tage oder mein mein Arbeitspensum wieder so Tanz an der Felskante sind. Aber ich bin besser darin geworden zu merken, Wow, du bist jetzt über der roten Linie und du brauchst jetzt XYZ als wie eine weitere Ablenkung weiteres das und das das ist.
Das ist ein Unterschied, das habe ich glaube ich dadurch gelernt. Und ich finde es auch wirklich wichtig und ich möchte eine Lanze brechen für das Thema der der mentalen Gesundheit. Und es ist so okay und es ist so wichtig, dir Hilfe zu holen, wenn wenn wenn irgendwas struggles sind auch professionelle Hilfe genau und ich glaube, über das gehört gehört mehr geredet.
Ich habe selber richtig viel Therapie hinter mir, also vor allem jetzt nicht nur so Burnout, oder? Damit habe ich auch mal Gestruggelt am Anfang meines meiner Arbeit im im Home in Passau, wo einfach plötzlich so viel war und so viel Verantwortung und so viel Möglichkeiten. Und dann musste alles jetzt ganz schnell, schnell und gleichzeitig fernbeziehungen und nach Wien fahren, jedes Wochenende und das es war einfach zu viel und. Ich hab dann auch, also mein Körper hat mit Heiserkeit reagiert, ganz interessant, ich konnte dann einfach nicht mehr reden. 3 Monate lang konnte ich fast nicht reden, wow, ich hab irgendwie logotherapie Logopädie machen müssen, also widersprechen lernen quasi und
ich hab versucht das runterzufahren und es war einfach 3 Monate lang. Nicht möglich und seitdem hab ich immer wieder Probleme mit der Stimme. Also früher hatte ich, also ich konnte morgens aufstehen und einfach keine Ahnung Arien singen ja, also es war nie n Problem und manchmal wenn ich jetzt eine halbe Stunde singe oder irgendwo einen Vortrag gehalten hab, bin ich manchmal heiser danach und es geht nicht mehr so wie vorher, weil ich mich glaub ich völlig überfordert hatte, aber ich hab gemerkt jetzt in diesem Bereich. Die Logopädie und auch Psychotherapie, wo ich viel irgendwie in meiner Vergangenheit aufarbeiten musste.
Ja, viele Sachen, das war immer das bestinvestierteste Geld im Raum, auch wenn es viel Geld ist. Aber es gibt viele Leute, denen ich mittlerweile Therapie empfehle, am Ende des Tages, du tust wahrscheinlich jedem gut, weil jeder hat irgendwas und die Versuchung wird immer größer, richtig, richtig viel zu ackern und eigentlich so n Workaholic zu werden oder irgendwann im Burner zu landen.
Sehr inspiriert von einem Buchtitel, der heißt, warum Jesus keinen Burnout hatte und am Ende des Tages, ich hab es noch nicht gelesen, aber ich hab es mir gekauft, weil ich dachte das ja, jetzt muss ich irgendwann lesen, der hatte am meisten zu tun überhaupt, der hat dann morgens bis abends Leute geheilt, aber der hatte anscheinend nie Burnout.
Das ist ja spannend, warum, gell ja, was da die die Gründe sind, er hat. Halt immer das gemacht, was er den Vater hat. Natur sein also wahrscheinlich genau richtig. Also es war wahrscheinlich auch kein gemütliches Leben, also es lag lag nicht die ganze Zeit auf der Couch, aber diesen Sweet Spot zu finden zwischen ich mach vor, ich bin voll in meinem Ding, in meinem Element, ich bin an meinem Platz und ich versuch alles rauszuholen und ich versuch echt mein Bestes zu geben, aber gesund ist echt schwer. Hey, ganz kurz, wenn dir der Podcast gefällt, dann abonniere doch gerne den Kanal.
Lass ein Like da und n Kommentar je mehr du da machst, desto mehr checkt der Algorithmus, dass das wirklich n wertvoller Podcast ist. Und so erreicht er auch viel mehr Leute. Außerdem danke für das ganze positive Feedback bisher, wenn du möchtest, dass ich das noch öfters machen kann und mit noch besserer Qualität, dann unterstütze mich gerne über den Paypal Link in der Beschreibung vielen Dank und jetzt viel Spaß mit der weiteren Folge.
Na, ist voll schwer, das ist voll der Weg und es ist keineswegs bei mir auch abgeschlossen. Ich merke einfach nur, dass dass es gut ist, ein paar so Hilfen, Strategien, was auch immer zu haben um sie wieder auf den Boden zu bringen. Was hast du da gelernt? Also was machst du um irgendwie, wenn du merkst, wow, jetzt jetzt schlitter ich wieder in die in den Burnout in Richtung Burnout.
Ja, ja, ja. Oder wie hast du dein Leben umgestellt, dass das nicht mehr passiert? Hast du irgendwelche Safety Nets ausgespannt? Einiges hat sich geregelt dadurch, dass, dass es wieder mehr, also klar, es war diese Pandemie und es war dann besser, wieder wieder mehr soziale Kontakte, das ist was, wo ich sehr, das ist sehr gern, hab ja mit Menschen mit zu treffen, auszutauschen, nicht in dieser, in dieser Isolation irgendwie zu sein, aber aber darüber hinaus? Ja, schon, dass ich immer wieder Versuch, digitale Medien oder so dann einmal auszustellen, regelmäßig, das ist eine Sache, möglichst in der Früh mit Stille zu beginnen oder mit mit Gebet, mit einer Gebetszeit, aber das führt mir jetzt wieder zum anderen Punkt, das ist dann so
heftig, wenn du dann Papa wirst. Und wenn du dann merkst, das ist nicht mehr dieser, ja, weil vorher war das Gesetz, das war einfach jeden Tag. Da fährt der Zug drüber, es ist fix so und ich kann mich darauf verlassen, dass ich eine frühe Zeit hab und dann komme ich aus dieser Quelle raus in den Tag rein, aber mein Kind ist oder das irgendwer es kann auch meine Hose einmal so, dann bist vielleicht voll fertig, dann bist voll müde, also das ist echt echt krass und das habe ich ganz neu jetzt lernen müssen, wie schaut das jetzt aus gell?
Ja, das war eine Sache was mir was mir geholfen hat. Auch dass ich merke, ich bin ich bin von vom Typ her jemand der, der dann auch wieder mal Dampf ablassen muss. Also meine Frau macht man das größte Geschenk, wenn sie mir am Abend fragt, Wie war der Tag heute und einfach kurz zuhacht und ich so quasi ein bisschen Luft rauslassen kann aus meinem emotionalen Ballon, der sich während des Tages auffüllt, da bin ich aber irgendwie so gemacht, dass ich das dann irgendwo downloaden will und auch was ich gelernt habe, und das ist immer noch offenes Thema.
Ich mache mini Schritte, aber ich kann viel besser werden. Freundschaften, wie viele Freundschaften mit Menschen, bei denen ich einfach Jakob sein darf, mit denen ich Dinge mache, die Unverzweckt sind, der ist fast gestorben gewesen und das habe ich ganz langsam. Baue ich das jetzt wieder auf, das ist mir nicht nur als Papa, nicht nur als jemand und nicht nur als als Leiter von Alpha oder als Trainer und Coach gibt, sondern als Freund. Ja, männerfreundschaften so wichtig. Wir haben in Passau so ne kleine Gruppe an jungen Vätern und wir versuchen uns regelmäßig zu treffen, aber das ist ist so schwierig, vor allem wenn du dann irgendwie verschiedene Männer irgendwie, die müssen sich koordinieren, einen Termin finden.
Wir haben dann den, den Sonntagabend haben wir irgendwie rausgefunden, dass es so. Dann ist sind alle Leute vielleicht wenn sie am Wochenende bei den Eltern oder Schwiegereltern sonst irgendwo waren, dann ging es. Das geht es irgendwie, aber ich glaub, wir treffen uns eigentlich alle 3 Wochen, aber wir haben uns schon seit 2 Monaten getroffen, es ist echt schwierig geworden irgendwie auf die Bedürfnisse, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, seitdem die Kinder irgendwie im im Leben sind.
Also ich muss da wirklich so fokussiert leben und so kämpfen für bestimmte Dinge, dass ich irgendwie schaue, dass ich gut da sein kann. Ja. Also ne tägliche Gebetszeit geht wirklich nur unter großen Kämpfen und diese diese verschiedenen Sachen zu verschiedenen Sachen zu jonglieren von OK, ich hab n Job, ich hab ne Ehefrau, ich hab n Kind und jetzt hab ich bald 2 Kinder. Und das wird eh noch mal n krasser Wechsel. Ich bin sehr gespannt, was du erzählen wirst, wenn du, wenn das Kind geboren ist, bei euch ein 23 Wochen noch gell total wild und da wird sich wahrscheinlich auch noch mal was ändern.
Ich hab das früher als ich Student war geliebt, weil jedes Semester war anders, weil die Vorlesungen immer anders waren und ich musste und ich durfte lernen. Na ja, OK, wann mach ich meinen Sport? Dann geh ich ins Fitnessstudio oder was weiß ich Volleyball spielen oder sowas. Na ja, jetzt ist wieder die neue die neue, der neue Wochenplan jetzt mach ich mir mir wieder einen neuen Wochenplan mit und da leg ich jetzt alles rein was mir wichtig ist. Aber im Studium hast du halt extrem viel extra Zeit und da kannst Fehler machen und wenn du eine Stunde verplempert hast Na ja who cares aber heute denk ich mir ich darf keine Stunde verplempern weil wenn ich ne Stunde verplempert hab. Ja dann dann geht, dann geht
dieses Bedürfnis von mir flöten oder dieses Bedürfnis oder das Bedürfnis von meiner Frau oder von meinem Sohn. Na ja, also gibt es irgendwelche Hilfestellungen wie navigierst du das ich? Wollte jetzt gerade die Fragen, ob du Hilfestellungen für mich hast. Wir brauchen wahrscheinlich dann wir brauchen eine zweite Podcast Folge dann wenn unsere jeweils zweiten Kinder da sind.
So ein davor und danach wo wir uns gemeinsam unterstützen können, ja. Ich glaube wirklich gesundes Maß von Egoismus ist wirklich wichtig. Auch, dass man in dem ganzen Sammelsurium von Job und Ehe und Familie und Kinder diese ganzen Bereiche leben ja davon, dass, dass ich in diesen jeweiligen Bereichen mit mir drinnen bin, nicht ohne mich, und das ist aber möglich, es ist möglich, dass ich in der Familie da bin, aber nicht wirklich mit mir, und damit ich aber dieses mit mir. Reinbringen kann.
In meine Bereiche, braucht zumindest ein bisschen eine Insel, irgendwas, wo ich mit mir bin und ich glaube, das schaut bei jedem ein bisschen anders aus. Was ist das für dich passiert bei mir? Ist es ja schon. Jetzt geht es gerade wieder ein bisschen besser in der Früh. Bei mir sind es nur 10 Minuten, dass ich mich hinsetze und einfach aufschreibe. 3 Sachen, das bemühe ich mich wirklich 3 Sachen jeden Tag, wofür bin ich dankbar. Und dann noch ein vierter Punkt.
Und wofür bin ich dankbar über mich? Also wow, jemand gesagt füg das hinzu, nicht nur 3 Dinge für die du dankbar bist, sondern wofür bin ich an mir selber dankbar, das macht was ja wenn man das jeden Tag aufschreibt und paar mal muss ich lange überlegen irgendwas eingefallen was ich auch sehr lieb ist eine ganz einfache Übung, die hat mir mal mit Therapeut erklärt. Die 4.
Haar, das finde ich extrem cool. Das erste Haar ist halt, also beide Beine am Boden, das kann man auf einmal einfach einen. Sessel machen machen wir mit. Haar halt. Das zweite Haar ist Hand, also wo man so immer schnell zum Handeln wäre. Aber Hand, das dritte Haar ist Haar, Herz, Hand aufs Herz und das macht man dann einfach ein bisschen langsamer und spürt den Boden bei den Füßen und.
Und spürt die Hand auf dem Herz. Und das dann zu genießen. Ein paar Momente, die ersten 3 Haare und irgendwann kommt dann das Hirn, das denken, aber das ist von unten rauf, gell am Boden stehen, gut mit mir sein und dann kommt erst einmal das Hirn, also Übung, die mache ich immer wieder zwischendurch, sehr praktisch und. Romane lesen genau also nicht nur Sachbücher, sondern sondern Fiction, genau Fiction.
Ich habe vor 23 Jahren habe ich 3 Sachbücher parallel gelesen. Roistück. Ja, parallel. Kann man machen. Ja, genau, aber irgendwann war es. Dann so. Ja ja. Ja, Explosion und wieder nicht weiterkommen. Und jetzt halt von Zeit zu Zeit schon für ein Sachbuch ist gerade weniger möglich, aber vorm Einschlafen immer so ein paar Seiten.
Jetzt ist sie gerade Robinson Crusoe, also das Chilled mich brutal her, das ist richtig gut, einfach mal so in der Welt eintauchen und. Das, was mir voll geholfen hat, waren also, weil ich wollte, mich irgendwie geistlich nähren. Aber für mich ist so Romane auch richtig gut und es gibt so Romane, die sind also so christliche Romane.
Ich weiß nicht, ob du da schon viel gelesen hast. Ich glaub nicht nur. Kann ich dir so empfehlen. Also das letzte Buch, das ich da dazu gelesen hatte, heißt Father Elisha Father Elisha, ein der Buchautor heißt glaub ich Michael O'brien oder so und Amerikaner oder Kanadier ich weiß nicht mehr, also weltberühmt.
Und die Geschichte ist so cool, und zwar ein Mönch wird zum Papst geordert es und es spielt in der Endzeit, ein Mönch wird zum Papst geordert, und der Papst sagt, Es gibt da diesen einen Politiker, den sogenannten Präsidenten, und der ist unglaublich sympathisch allen anderen Präsidenten. Und der schafft es, in allen Krisengebieten Frieden irgendwie zu bringen. Mit irgendwelchen Friedensgesprächen und so. Und er ist unglaublich belesen und bla bla bla bla bla und dieser Mönch eben der Vater Elija wird mit der Mission ausgestattet, dass er zu diesem Präsidenten gehen soll und ihn bekehren soll oder ihn irgendwie vom. Zum Glauben also, den Glauben irgendwie nahe bringen soll, weil der Papst sagt, dieser
Präsident ist der Antichrist oder der personifizierte Antichrist, so warum, und es ist so genial, weil der dieser Präsident all die Dinge, die wir Menschen typischerweise wollen, schafft, aber ohne Jesus, also dieser, dieser Präsident schafft Weltfrieden, aber ohne Jesus. Oder er schafft Friedensgespräche oder sonst irgendwie irgendwie.
Fröhlichkeit, Schönheit, Baba Baba, aber ohne Jesus und das ist ein Roman, also es ist keine, es ist keine theologische Abhandlung, sondern es ist wirklich ein Roman, es ist unglaublich spannend geschrieben, und dieser, dieser Mönch, der erzählt dann natürlich von seinen Geistlichen Kämpfen und von dem, was ihm wichtig ist.
Und dann? Wie er die Messe erlebt, die er selber betet und die Leute, mit denen er unterwegs ist. Und dann hat er irgendwelche Momente vor ihm. Unmögliche Situationen, kommt plötzlich ein Engel und hilft ihm oder irgendwie sowas und es ist unglaublich gut geschrieben und obwohl es einfach nur unterhaltsam war, habe ich so viel gelernt, das war für mich fast wieso ein.
Wieso n Lifehack so, ich les einfach n guten Roman und ich bin einfach total unterhalten. Es ist gar nichts, was mit meiner Arbeit zu tun hat oder mit meiner Familie oder sonst was und ich hab mittlerweile ganz viele solche Romane entdeckt, ist also Taylor Coldwell zum Beispiel ist auch eine mittlerweile schon tote Autorin und ich glaub ich hab von der 40 Bücher oder sowas, die haben nur Romane geschrieben und alles mit so einem christlichen Touch oder explizit christlich, zum Beispiel eine Biografie über den Evangelisten Lukas oder einen einen Roman über den über Judas, den Verräter, oder über Paulus oder und die dann aber wirklich historisch, wirklich sehr krass, ja recherchiert hat und einfach
gesagt hat, OK, was wissen wir über Lukas, und dann hat sich so n bisschen was dazu gedichtet und es ist so cool, also große Empfehlung. Danke. Ja, wenn du gerne im Romanen liest. Für mich ist es nämlich auch echt ein Game Changer, wenn ich. Nicht am Handy sitze dann am Abend noch eine Stunde und irgendwelche Shorts durchscrollen oder so.
Danach bin ich nicht glücklicher, sondern wenn ich einfach ein gutes Buch lese. Ja, aber Fokus und so um zu schauen, was sind die Bedürfnisse und wo wo habe ich meine Insel wie du es gesagt hast. Das ist echt das ich hab gemerkt. Und Sport Sport so wichtig. Also einfach mal auspowern. Was machst du gerade? Du ganz klassisch Workout.
Okay einfach zu Hause, ohne ohne Gewicht. Also nur Eigenkörpertraining. Ja, so Freeletics, oder? Ja genau so rumpfstabilisation Set ups Backs a crunchies was auch immer es da gibt. Kann diese ganzen englischen so sehr englisch sein? Backside by ja cool ja fit zu bleiben. Ich mein du bist eh fit, immer noch was ist wahrscheinlich deine Fußballkarriere ja ja, von früher. Genau.
So cool, ey. Ja, also ich merke als Väter, wir müssen zusammenhalten, wir müssen uns stärken, wir müssen uns ermutigen und vor allem auch inspirieren. Ich glaub, es gibt so viele Leute, die Struggeln auch als Ehe, also mit den Ehepartnern struggeln, weil die brauchen ja auch was, für mich ist es echt ne große Herausforderung zu schauen, OK, meine Frau, die ist den ganzen Tag mit dem Kleinen zusammen und wenn ich nach Hause komme, dann braucht.
Von der anstrengenden Arbeit, ja, wo ich auch meine Kapazität schon irgendwie in so viele junge Leute irgendwie investiert hab, da brauch ich eigentlich was, aber ich komm nach Hause und sie braucht eigentlich was und ja, also ich weiß nicht das dann auch noch einzufakturisieren, dass du nicht nur schauen musst, dass es dir gut geht, sondern dass du irgendwie deiner Frau helfen willst, dass es ihr gut geht.
Ich meine jetzt mit der Schwangerschaft deine schwanger Frau ist hochschwanger, wie machst denn du das? Ja, ich geb einfach mein Bestes. Komm an, gib einfach mein Bestes und. Und ja, aber schon in dem Wissen, dass hin und wieder brauche ich einfach selber auch diese kleinen Auszeiten, weil dann kann er ja dann noch wieder mehr geben. Habt ihr das irgendwie festgesetzt? Jeder hat ja irgendwie so ein bisschen seine Zeiten irgendwo. Habe ich festgesetzt jetzt, dass dass es einen Abend in der Woche gibt, der ist, der gehört mir, der ist frei für mich und es gibt einen Abend in der Woche, der ist für die Maria, der ist frei, ja.
Und wir? Versuchen das gelingt nicht jede Woche, aber halt dann einfach so umzusetzen und das ist mir, dann bleib ich länger. In der Arbeit dann noch in der Stadt. Treffe mit jemanden. Jetzt kürzlich war ich mit meinem Schwager mal im Kino oder so, und das ist schon cool. Ich finde also in so Lebensphasen, die so intensiv sind, ich finde, man lernt schon dann in kurzer Zeit, also die war es dann, heute habe ich einen Abend, wenn ich einem gerne hinschaut, also ich.
Kann man. Also ich und das ich. Ich genieße es dann wirklich voll und ich komme raus und bin. Gib mir das Kind, ich geb dir die Blumen oder immer, also da bin ich wieder, da bin ich wieder voll da. Ich find man lernt viel besser aufzudanken wenn die Umstände generell dicht sind, ja und man da noch mal ein bisschen Zeit hat für sich. Ich find's manchmal.
Ich fand's manchmal schon unfair. Also es ist ne coole, ne coole Sache, dass du das so machen kannst. Ich fand's manchmal schon unfair, dass früher das war für mich echt ein länger langer Prozess und ist es auch noch. Früher hab ich halt einfach mir Zeit genommen. Und selbst als ich verheiratet war, dann ist es halt so. Na ja, ich bin fertig, dann komme ich nach Hause, also dann ist es OK, dann meine Frau macht dann einfach irgendwas anderes und ich mache irgendwas anderes, aber jetzt, es gibt eigentlich keine richtige neutrale Zeit mehr, so wo es wo es unwichtig ist, was ich tue oder so, sondern es ist wirklich alles so.
Na ja, wenn ich so, so, so cool ist es Vater zu sein oder irgendwie Eltern zu sein, aber. Wenn ich was für mich brauche, dann heißt es, dass die Last des Elternseins auf der anderen Person, die uns liegt. Immer. Wie macht ihr das mit dem Schlafen? Weil unser großes Thema ist, dass der, dass, dass der Elia, mein Sohn, dass der ohne die Mama nicht schläft und wenn jetzt eine Frau einen Abend für sich hat, wie macht ihr das?
Ja, also bei uns. Wir haben relativ früh schon angefangen, dass wir immer abwechselnd einen Tag leg ich den kleinen jeder einen Tag die man. Wann ungefähr? Mit 6 Monaten oder so. Wow. Ja, da haben wir was verpasst. Oder mit 1. Ja, wir haben vielleicht, wir haben dafür andere Sachen verpasst. Die Sache ist die, ich glaube, ist ganz wichtig zu wissen, für für jeden Papa und für jede Mama.
Es ist relativ easy zu glauben, dass wir irgendwie selber ganz viel verpasst hat oder falsch gemacht hat und alle anderen uns richtig gemacht, alle sind totale Lüge. Weil ich glaube, jeder, vor allem wenn man zum ersten Welt, dann ist man vercheckt Dinge massiv und man kann seinem Kind nicht in jedem gerecht werden und sich auch selber gegenseitig nicht immer gerecht werden. Und jeder Strugglet in Wahrheit an verschiedenen Fronten und ich glaube, das ist mir auch ganz wichtig anzuerkennen, weil man sonst immer glaubt, die Ionen haben das irgendwie leichter oder besser oder so, aber ich glaube das wir da alle eine sehr große.
Ja, sehr große Lernfehler haben hast. Du irgendwelche Vorbilder wo du sagst, so will ich mal werden, das ist der Vater oder der Ehemann, also weil mir kommt vor ich jetzt in Passau, wo ich gerade bin, es gibt einfach grundsätzlich in dieser Generation die 20 Jahre älter ist als 4 oder 25 es gibt einfach echt wenige Leute wo ich sag wow so will ich, so will ich auch mit meinen Kindern umgehen oder das ist einfach diese Nachkriegsgeneration.
Mir kommt vor, unsere Generation, die jetzt schon viel reflektierter ist oder viel mehr Zeit hat, auch irgendwie, sich mit diesen Sachen zu beschäftigen und die Literatur und natürlich überhaupt die Zugänge, Zugänge mit dem Internet. Hast du irgendwelche Leute, wo du sagst, die sind 20 2530 Jahre älter, weiß nicht vielleicht sogar in deiner eigenen Familie wo du sagst, so will ich auch werden oder der hält die Fahne hoch oder die Latte hoch.
Ja, schon vereinzelt aber auch könnten auch mehr sein. Würde würde mir ehrlich gesagt auch mehr wünschen. Also es gibt sowieso Mosaik, also verschiedene Personen wo ich sage in dem Aspekt bist du mir Vorbild, in dem Aspekt bist du mir Vorbild und ich glaube das ist ja ganz gut, weil eine Person eh nicht irgendwie alles abbilden kann.
Aber ich finde das einfach zu zu, zu wissen, dass es diese Person gibt, ist ja nicht ausreichend, die wir mit dieser Person Beziehung haben. Deshalb finde ich auch Podcasts hören oder so, das ist mega cool, aber aber was was, was es glaube ich auch viel mehr braucht, ist diese Beziehung, dass ich da jemanden habe, mit dem ich vielleicht dann mal dem ich vielleicht mal Anrufe oder denen, mit dem ich mal Bier trinken gehen kann oder sowas. Gut, meine Brüder fallen mir ein, meine Brüder sind mein großes Vorbild, mein älterer Bruder sind schon 5 Kinder, der ist schon ein großes Vorbild, noch 23 andere dieser Arzt, von dem ich geredet hab, also wenn jemand heute Papa ist, Ehemann und trotzdem irgendwie fest im
Leben steht und eine Lebensfreude ausstrahlt, das finde ich cool. Und da möchte ich vielleicht noch sagen, eine Sache, die jetzt für mich selber ein Prozess, der für mich selber im letzten Jahr sehr groß war, wo ich einfach gemerkt habe, da war so viel Trauer noch da von dieser Zeit vor den vor den Kindern, also wir waren 4 Jahre verheiratet, wo wir noch keine Kinder gehabt haben, und wir haben auch total frei sind gereist, durch das Zeug hält und haben x Projekte gemacht, auch irgendwie im christlichen Bereich und. Haben in Deutschland so ein Jüngerschaftsformat aufgebaut und und voll coole Zeit und dann Kinder und die Marie ist zu Hause und ist irgendwie alles wieder alles so klein und wir sind dann auch umgezogen.
Wir sind jetzt ein bisschen aus der Stadt rausgezogen, weil wir wollten was größeres haben und ich war echt so in diesem schmerzhaft drinnen und echt oft unter Tränen, dass ich so erkannt hab die Prime ist vorbei, die Prime ist vorbei. Und ich weiß nicht, ob das andere Väter können. Für mich war das ganz. Arg, absolut, absolut.
Und das war dann ein echter Weg und ich habe dann echt mich entschieden einzutauchen in das, was ich jetzt ist und möglichst das, was ich jetzt ist, zu genießen und das Schöne an dem zu finden, auch und? Und irgendwann habe ich dann diesen Satz irgendwie sowieso. Ein Mantra hat es mir daher eingegeben, für mich entdeckt, jetzt ist die neue Prime, jetzt ist die neue Prime, das damals war voll schön und voll gut, aber jetzt geht was Neues los und das ist auch Prime wenn du sie zu dem machst und dieser Satz den ich so oft wiederhole so oft. In so Minimomente keine Ahnung, in der Früh. Mein Sohn geht aus dem Zimmer und der hat so die Angewohnheit, dass er dann immer ins Wohnzimmer rüber geht und ich so an Ohren Sessel, wo ich dann
drinnen sitze mit meiner stillen Zeit und es ist automatisch er geht raus aus seinem Bett, drüber ins Wohnzimmer, läuft auf mich zu und und sitzt einfach ein bisschen bei mir, so ein Minimoment von er chill noch ein bisschen, weil er ist eh noch müde und ich chill da noch und lese noch so ein bisschen was und dass ich mir dann denke, that's The New Prime und ich genieß es und ich. Das hilft mir extrem.
Wow, das hilft mir gerade extrem. Ich glaube, das muss ich auch zu meinem Mantra machen, weil das ist echt the Story of my life. Als der Kleine geboren wurde, habe ich so Gestruggelt zwischen Okay, jetzt ist mein altes Leben vorbei, jetzt ist dieses neue Leben, aber dieses neue Leben, das ist gar nicht so attraktiv, also faktisch wie das alte.
Dann irgendwie schwere Geburt, irgendwie Drama hier, Drama da, wenig schlafen, alle erzählen, so ist es das schönste Kinder zu haben, aber die Realität schaut erstmal ganz anders aus. Wochenbett und die Frau kann nichts tun und man schläft nicht mehr durch und also so viele so viel schweres und dann OK man will essen gehen, aber es ist nicht mehr so wie früher oder?
Meine Frau und ich, wir sind auch ganz viel gereist. Also es ist einfach. Wir waren ne Hochzeitsreise auf Bali und Sri Lanka und Dubai und Bulgarien und einfach wir haben es so geliebt irgendwie die Welt anzuschauen und die neuen Kulturen und es essen und und jetzt es ist vorbei. Also das war so ein, das war wirklich ne Prime das war wirklich ne Prime Prime Time die beste Zeit überhaupt ich hab das geliebt so viel Sport mit meiner Frau gemacht.
Jetzt geht es nicht mehr und so viel ich hab das wir waren so, wir sind hoffentlich immer noch gute Freunde, aber es hat sich ganz anders angefühlt. Ja, wir hatten so viel Zeit miteinander, wenn jetzt wenn wir jetzt Volleyball spielen gehen, es muss immer einer auf der Seitenlinie sitzen, wir können nicht mehr gemeinsam ins Kino gehen, es kann immer nur einer gehen, wenn wir jetzt gemeinsam essen gehen ist es bei weitem nicht mehr das gleiche wie vorher bei einer der während der Kleine isst. Essen Halt ist der eine vielleicht noch n bisschen schneller irgendwie sein, sein Essen, damit er sich dann um den Kleinen kümmern kann.
Meistens will der dann aufstehen, dann sitzt der andere noch da mit seinem Essen, ja genau und isst irgendwie. Auch romantisches Dinner und Du sitzt alleine und isst halt, weil genau ist irgendwo mit deinem Kind unterwegs. Ja, absolut, dann irgendwie. Also gutes Restaurant kannst du eigentlich nicht mehr richtig genießen, dann hab ich schon fast n schlechtes Gewissen, wenn ich aus von Amts wegen her irgendwo mit anderen Leuten essen gehe, weil meine Frau zu Hause sitzt und ich kann das irgendwie noch so n bisschen nach genießen, aber. Und ich hab da sehr viel gelitten und sehr viel, ja auch sehr viel Tränen vergossen, weil ich gemerkt hab, ich hab das Leben früher geliebt, ich hab das echt geliebt und in meinem Fall war es durch, ich hab viel
Mobbing erlebt in der Schule und so und ich hab so viel gearbeitet an mir und an meinem Leben, dass das Leben dann so interessant und so Liebens so lebenswert wahr geworden ist. Und ich hatte schon so Momente, wo ich dann den Eindruck hatte, ich hab jetzt alles verloren. Es ist jetzt diese das, was ich mir so mühsam erarbeitet und aufgebaut hab, ist jetzt vorbei und ich hab echt, also das tut mir wirklich gut zu hören, das ist jetzt die neue Prime, es fühlt sich so richtig nach Leben an und ich hatte echt dann n Prozess auch mit mit Therapie und so, dass ich irgendwie einfach eine Freude hab an meinem Sohn. Genau.
Weil das könnte ja sein, dass ich jetzt denke, er ist jetzt schuld, dass die Prime vorbei ist. Aber er ist ja gar nicht schuld. Ich hab mich ja selber dafür entschieden, aber das ist trotzdem nicht so einfach. Ja, und es ist wirklich mö. Ich merk es ist immer nur weg, aber es ist wirklich möglich, dass das eine, dass das, dass das es sich auch dann so anfühlt irgendwann, dass man sich denkt, einfach herrlich. Einfach herrlich.
Bis jetzt ist eigentlich einfach herrlich und da gibt's für mich ein paar so Momente, die einfach so. Ich versuche dann die Minimomente zu genießen, das heißt? Es klingt voll banal, aber wickelt es. Ja, und das Wickeln erledigt ist oder so, dass ich nicht halt dann gleich den David wieder runterhebe und und so okay spülen, sondern einfach nur kurz so mit ihm ein bisschen Rede oder Spaß mit ihm mach.
Kurz diesen Moment so aufsagen und und innerlich so, das ist die neue Prime. Ist nicht ein großartiges Schlusswort. Ich hatte es ja immer gehofft, dass ich das an jedem ein Ende des Podcasts sagen kann, aber ich kann es wirklich heute mit ganzem Herzen sagen, Jakob sei einfach herrlich mit dir heute zu quatschen, wirklich herrlich.
Ja, die Freude ist ganz meinerseits echt großartige Genossen. Danke, dass du da warst. Danke für deine Zeit und sehr gerne noch mal ein Podcast. Wenn dann unsere zweiten Kids hier auf der Welt sind, dann kommt jetzt meins Ende Februar. Und ja, bin gespannt, wie es auch bei dir weitergeht und ob du irgendwann, also wie auch dein Prozess ist, zu überlegen wie es wie es nach deinem jetzigen Job weitergeht. Das ist ja auch noch mal n Riesenthema, also gibt es sicherlich noch ganz viel zu erzählen, danke. Danke dir, Sebi.