
7. Wie man wieder Klarheit ins eigene Leben bringt (Anton Svoboda)
Donnerstag, 1. Januar 2026 · 1 h 33
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Shownotes
Anton ist katholischer Theologe, Musiker und Songwriter, psychosozialer Berater und er ist im Leitungsteam der Lorettogemeinschaft in Salzburg tätig. Wir sprechen unter anderem über die Unterschiede zwischen geistlicher Begleitung, Therapie, Coaching, wie wichtig es ist, ein gutes eigenes Zeitmanagement zu etablieren und seinen Songwritingprozess und die Rolle christlicher Musik in der heutigen Gesellschaft.
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Vorspann
Einfach herrlich, dass du da bist, Anton!
Was ist ein psychosozialer Berater?
Was brauche ich: Geistliche Begleitung oder Therapie?
Zeitmanager oder Lebenskünstler?
FOMO vs. Entscheidungen treffen
Seine Leidenschaft für Musik
Was ist wahrer Erfolg?
Anton – einfach herrlich, dass du da warst!
Ton: Joachim Zeuner
Schnitt: Theresa Haas
Social Media: Matthias Droste
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Aber ich weiß, was du brauchst. Und du brauchst ja eigentlich das und das und komm, lass mich dir helfen und ich mach noch die Ausbildung, damit ich dir noch schneller helfen kann, weil vielleicht braucht es ja grad gar nicht. Was braucht denn der andere wirklich? Ein großes Problem in unserer Gesellschaft ist einfach diese immer schneller werdende Schnellerwerdung sozusagen, also es ist nicht nur, dass alles schnell wird, sondern auch das Tempo, in dem sich was beschleunigt wird auch schneller, wird schneller und du merkst, ich will mein Leben gestalten, aber ich traue mich nicht, ja super toll, da gibt es ein Thema, an dem man arbeiten kann, wie will ich mein Leben ordnen, was ist mir? Wichtig eine Werte, wenn du das
klar hast, dann ordnet sich der Rest auch die Musik wertvoller, dass sie veröffentlicht ist, aber zugänglicher halt für andere und das war mir irgendwie mein Anliegen, dass wenn Leute da Zugang haben und das vielleicht sogar selber singen können, das berührt mich selber immer sehr, wenn ich höre, dass andere Leute meine Lieder singen und ich halt fest an dir, ich weiß gar nicht wie es weitergeht, aber ich bin um ganz schlecht mit Text und deinen eigenen.
Text. Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von einfach herrlich. Ich bin Sebastian Raber und ich hatte die große Freude, heute Anton Swoboda zu interviewen. Anton ist katholischer Theologe, er ist n bekannter Songwriter, er ist Musiker, er ist hier in Salzburg im Leitungsteam der Loretto Gemeinschaft und er ist ausgebildeter Psychosozialer Berater.
In dieser Folge haben wir unter anderem drüber gesprochen, was sind so die Unterschiede zwischen psychosozialer Beratung oder Coaching und geistlicher Begleitung und Therapie. Unter anderem haben wir auch gesprochen darüber, wie wir unser Zeitmanagement und unsere Prioritäten als Familienväter gut managen können. Und wir haben über Songwriting geredet und die Rolle, die christliche Musik in unserer heutigen Gesellschaft hat jetzt viel Spaß mit dieser neuen Folge. Anton Soboda einfach herrlich, dass du heute bei mir im Podcast bist.
Danke sehr. Ich freu mich sehr, dass ich da sein kann. Richtig cool. Wir sind hier in den Homestudios in Salzburg, shoutout, Homestudios, das ist so cool, dass ich hier. Filmen darf und du hast dir Zeit genommen. Wir sehen uns nicht so häufig immer mal wieder, wenn ich in Salzburg bin. Früher als ich in Augsburg war, haben wir uns ein bisschen öfter gesehen, aber die Zeiten sind schon lange her. Ja, so lange auch nicht.
Oder 67 Jahre. Das ist eben ja bin jetzt 35, das ist gut, schon ein. Kleiner Tief gesehen. Ja, was ist gerade bei dir so los? Viel also ganz. Viele verschiedene Sachen. Das was mir einfallen, ist zum Beispiel, dass unser jüngerer Sohn Jakob in die Schule gekommen ist dieses Jahr. Cool. Und ein riesen Step für ihn und er ist dann noch am Ankommen und wir begleiten ihn da so gut wir können. Es fällt ihm nicht so ganz leicht riesen Veränderung jetzt irgendwie 2 Schulkinder zu haben, dann ich habe meine. Vor ein 2 Wochen, da ist meine Prüfung, meine Diplomprüfung zum psychosozialen Berater abgelegt und habe jetzt meine Ausbildung abgeschlossen wie ich kann in 10 Minuten. Oder so.
Nein, aber es war sehr gut. Ich war sehr zufrieden und meine Prüfer waren sehr zufrieden und ja, super Feedback bekommen war echt schön schön schön, also bewegend genau und da geht einfach jetzt so ein. Abschnitt mal zu Ende und Anführungszeichen, weil es ist noch nicht zu Ende, da gibt's dann noch in Österreich den Gewerbeschein, den man noch einreichen muss bei der Wirtschaftskammer und so weiter und. Dann.
Ja genau du in dem in dem Bereich. Du bist ja nie fertig, also du hast ja dann die Probe oder so, aber du du. Darfst das. Weißt. Ja, du lernst ja, die Laufen dazu genau. Ja genau, hab ich ja mal die die Ausbildung jetzt mal offiziell abgeschlossen. Das war ein großes Depp und ich bin im Vorbereiten von meinem nächsten Album, was irgendwie nächstes Jahr mal zumindest produziert werden soll. Das ist auch aufregend und saucool, also ja und ja, und ich habe eine neue Rolle jetzt hier balloretto in Salzburg, bin da jetzt mit dem Christian Berghammer zusammen verantwortlich für alles was so auf unserem City Campus läuft und da schauen wir, wie wir die Phasen der wir gerade sind, einfach gut gestalten und.
Ja, gehst du noch so oft in die Berge wie die letzten Jahre? Mir kommt vor ein bisschen weniger, das hat irgendwie auch mit dem Beginn der Ausbildung, also als ich begonnen habe, die Ausbildungen zu machen, hat es bisschen abgenommen, bin schon auch immer wieder dort, war erst erst vor paar Wochen wieder einen Kettersteig gemacht, was richtig cool war, aber genau, aber es ist jetzt nicht so, ich glaube, es ist ein bisschen weniger präsent in meinem Leben als.
Ist es ist es so bei dir, dass du, wenn wenn man mitten in den Bergen wohnt, dass man seltener geht, als wenn man nicht in den Bergen wohnt? Nein, ist da mir nichts, weiß ich nicht, also ich bin definitiv mehr in den Bergen, seit ich in den Bergen wohne. Ja okay cool, ich hab's geliebt, in den Bergen zu sein, in Passah gibt's irgendwie nicht so wahnsinnig viele, ja. Gibt.
Es noch ein paar Hügelchen bayerischerweise. Ja genau, von Bergen oder aber dann Oberösterreich runter. Almtal ja, putzgebirge und so. Ja, man fährt schon auch anderthalb Stunden. Ja, die Berge sind schon extrem cool, wir waren jetzt mit der mit den Männern von der Jüngerschaftsschule waren wir jetzt kürzlich im Schnee, waren wir wandern auf dem Berg im Bayerischen Wald, immerhin ist es jetzt nicht so wahnsinnig hoch gewesen, aber.
Ja, aber im Schnee. Das macht dann schon was aus im. Schnee, das war schon, das war schon ne coole Action und dann in der Dunkelheit runter, aber wenn der Schnee liegt, dann ist es halt immer noch hell ohne Ende. Ich denke bei dir und Berge denke ich immer daran, als wir noch in Augsburg waren und. Und du mir mal erzählt hast, irgendwie von eurer Tür zum Schrecksee.
Boah, kannst dich erinnern, ja, ist ja irgendwie viel zu spät losgegangen und dann irgendwie war es doch, war es doch irgendwie der Aufstieg länger und das hat gerade noch vor Dunkelheit irgendwie das Zelt aufgebaut und irgendwie. Crazy, das darf man eigentlich gar nicht. Sagen Ja, das darf man gar nicht.
Sagen, das darf ich gar nicht sagen. Eigentlich haben wir gar kein Zelt aufgebaut. Aber irgendwie hab ich mir so gedacht, so wow das ich weiß nicht ob ich das packen würde, jedenfalls in der Lebensweise, in der ich damals war, da war glaub ich unser Sohn, unser erster Sohn gerade auf der Welt warte.
Ja dann ne will ich. Nicht packen, aber aber, fand ich. Cool, denke ich, machen wir noch. Dran, das war schon sehr cool im in der Nacht im See zu baden. Boah, das waren noch Zeiten, meine Güte, das ist alles so ewig her jetzt, ich bin jetzt schon 5 Jahre in Passau, also jetzt im November sind es 5 Jahre crazy einfach nur ja richtig krass wie ist es 2 Kids zu haben die in die Schule gehen ist es dann also du hast jetzt gesagt das ist voll die Veränderung, wie ist es, warum ist es eine Veränderung oder warum ist vor allem für dich eine Veränderung. Also für mich ist es eine Veränderung, weil es für einen Jakob eine Veränderung ist.
Also sonst verändert sich also ich glaube, es ist einfach so ein für einen Jakob ist einfach wieder so ein Schritt gewesen, so wow okay Kindergarten und jetzt Schule und da genau dann kam noch dazu, dass er, wir sind jetzt vor einem guten Jahr nach Seekirchen gezogen, so ein bisschen außerhalb von Salzburg und jetzt geht er in Seekirchen in die hinfolgschule neues Umfeld, neue Leute. Große Schule einfach ganz andere Anforderungen. Es gibt irgendwie strukturierten Tag, an den muss sich irgendwie anpassen, da gibt es Hausaufgaben, da gibt es irgendwie die ganze Frage, wer ist mein Freund, wer mit wem, bin ich da.
Also das ist ein riesen Ding und und ja und das fordert ihn mehr heraus, als wir gedacht hätten, weil. Weil er in den Kindergarten gekommen ist. Da war das eher so. Ah ja, super, er freut sich eh schon drauf und erkennt das schon von seinem Bruder, den er manchmal begeistert hat und so. Da ging es recht schnell, dass er da ankommt, gab es dann auch seine Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich ist ihm das leicht gefallen und wir haben uns gedacht, ja das will in der Volksschule auch so sein, aber das ist gar nicht so, dann ist echt genau und da braucht er einfach viel Unterstützung und viel Sicherheit und Nähe und Routine und ja und deswegen ist es eine.
Dass das, was also, was sich für mich ändert, ist einfach da ist. Eines meiner Kinder braucht gerade mehr Nähe und Aufmerksamkeit und Begleitung für die Prozesse und Herausforderungen in seinem Leben als vorher. Das ist die Veränderung. Ah, das ist spannend, weil ich hatte nämlich jetzt nicht ausschließlich, aber hauptsächlich. Drüber nachgedacht.
Naja, was hat das jetzt für logistische Veränderungen? Ja, da gibt es auch kleine Umstellungen, aber das wiegt gar nicht so schwer. Ja, also so okay meine Frau bringt ihn jetzt in die Schule, ich mit dem Rafael nach Salzburg, weil die gehen noch in Salzburg in die Schule, ja, aber das ist jetzt im Vergleich dazu eine Kleinigkeit, da musst du dich auch ein bisschen umstellen, unsere unsere Wochenstruktur hat sich ein bisschen geändert und so und ja genau, aber. Ja, ist interessant, also wunderschön wie du da irgendwie auf das Herz deines Sohnes eingehst. Also könnt ja meinen die.
Die meisten Väter denken sich vielleicht, naja, der muss halt jetzt irgendwie klarkommen und wird schon irgendwie werden und so. Und ich liebe meine, ich liebe meine Prioritäten weiter, aber da irgendwie situativ zu schauen, was die Kids brauchen gerade ist. Also muss er eh. Muss ja klar, aber wie begegne ich ihm? Da ist es okay, dass er das Truggelt ist es okay, dass er da braucht, es ist.
Vielleicht normal, dass er ein bisschen ängstlich ist, dass er sich unsicher fühlt mit neuen Leuten und genau, oder signalisiere ich ihm genau eben eher, dass es nicht okay ist und nicht normal und dass es nicht so gehört und dass er irgendwie falsch fühlt, falsch sich verhält, falsch, was auch immer, oder Mhm genau und wir versuchen einfach zu sagen, Hey ist Teil des Lebens nicht einfach, wir sind da.
Voll schön da. Du hast ja gesagt, dass du das Diplom zum psychosozialen Berater jetzt fertig hast. Bleiben wir noch n bisschen. Also da würde ich voll gerne reingehen in das Thema aber bleiben wir noch n bisschen bei der bei der Family haben dir die Skills die du da gelernt hast geholfen, jetzt zum Beispiel auch deine Kids zu begleiten oder so oder also ich meine meine Frau, meine Frau, die ist zum Beispiel die Therapeutin und die sagt, Boah, sie trennt das ganz ganz klar so Therapie sie ist jetzt nicht meine Therapeutin oder die Therapeutin von meinem Sohn oder so, sondern sie ist einfach nur Ehefrau und Mutter.
Und doch kommt mir vor die ein oder andere ja Methode oder würde es vielleicht unterbewusst oder das ein oder andere Herangehen ans Leben. Das das wird ja schon geprägt dadurch, also wie? Ist das bei dir? Also mir ist es so gegangen im Laufe der Ausbildung bin ich so durch verschiedene Phasen gegangen, ja, also auch wo man natürlich ganz viel lernt und. Und versteht auch oder irgendwie Sachen anders wahrnimmt, auch gell.
Und natürlich gibt es da irgendwie manchmal so diese Bewegung, ah, ich will das jetzt irgendwie auch in die Beziehungen reinbringen, aber ich man macht dann, also ich habe dann relativ schnell die Erfahrung gemacht, das funktioniert nicht gut also, und ich glaube, das kennen viele in dem in dem Bereich, und das kennt deine Frau sich ja auch irgendwie zu merken, ja das genau das ist einfach, was nicht passt doch nicht, und und meine Gefahr ist, es ist, dass ich dann so. Ich will oft Sachen irgendwie optimieren oder weiterentwickeln und meins dann irgendwie gut, aber das ist nicht immer das, was es in einer Beziehung braucht und schon gar nicht, wenn das dann so mit so einem halbprofessionellen Ding daherkommt.
Also genau was es aber schon hilft, also Skills würde ich sagen, nur ganz ganz minimal, also ganz minimal. Aber aber Verständnis, also Verständnis wie wie funktioniert unser Inneres, wie funktioniert. Wie konstruiert sich Psyche? Wie wie, was sind da für Prozesse und was gibt es da für Bedürfnisse und und da mehr zu sehen oder mehr irgendwie ja einblenden zu können, einfach das, das ist schon hilfreich, das ist schon. Hilfreich auch für dich selber, also, dass du irgendwie ja mit dir selber auch wie du mit dir selber umgehst. Ja, ich meine, das ist sowieso noch mal ein eigenes Kapitel, weil in diesen Ganzen, also jedenfalls in Österreich, in dieser Ausbildung zum Psychozialen Berater und beim Therapeuten noch viel mehr
macht, ja, ganz viel Selbsterfahrung, also das ist Teil der Ausbildung, dass du dich deinen Themen und deinen deinen Sachen stellst. Also das ist, du kannst die Ausbildung gar nicht machen. Nur mit ok, ich lerne jetzt irgendwas dann. Irgendwelche Skills, sondern du musst sie eigentlich an dir selber das.
Ist das H und O? Damit du weißt auch, wie fühlst du dich an oder was das für ein Potenzial auch oder? Ja, genau. Ich habe dich damals kennengelernt. Ich glaube im Gewetshaus eh im Gewetshaus Augsburg kennengelernt. Ich weiß nicht mehr genau wann 2015 16 irgendwie so. Wann du gekommen bist? Ich bin 2012 nach Augsburg.
Ich. Bin jetzt 13 nach Augsburg gekommen. Ja irgendwie dann noch egal. Auf jeden Fall, wir kennen das schon ziemlich lange, denn ich habe. Bisschen deinen Weg mitbekommen, wie du hier nach Salzburg gekommen bist. Du bist ja eigentlich Theologe, Lobpreisleiter und so. Und dann ich bin jetzt nicht aus allen Wolken gefallen, aber ich hab schon so aufgehorcht, dass ich gedacht hab, ah, er macht jetzt noch ne Ausbildung zum psychosozialen Berater.
Was war so dein der Grund, was war die Motivation das Thema? Für mich hat es eigentlich begonnen mit der also kam so 23 Sachen zusammen. Begonnen hat es für mich so mit dieser Erfahrung, als ich in Augsburg war. Ich war der Leiter der im Gebetshaus in Augsburg, hat das Morgenschicht geheißen, das sind so die Leute, die zwischen 6 und 12 den Gebetsraum füllen mit Gebet, und da hatte ich einfach genau eine Handvoll Mitarbeiter, mal mehr, mal weniger, und hab dann über einen Kollegen dort irgendwie, der hat mich auf die Idee gebracht, einfach mehr durch 11 Gespräche zu führen und. Habe mich dann damit beschäftigt und so. Ja macht ja voll Sinn natürlich, wie soll ich denn sonst leiten, wenn ich nicht an den Leuten
dran bin und dann angefangen diese Gespräche zu führen und habe eigentlich dann in Augsburg in diesen 11 Gesprächen mit meinen Mitarbeitern gemerkt, ah, das liegt mir ja total und ich gehe immer mit so einer Entwicklungsperspektive rein, also ich, ich, ich kann da irgendwie Leuten Sicherheit geben und ihnen helfen was zu entfalten, was in ihnen steckt und Leute kommen wirklich weiter dadurch, dass sie mit mir reden.
Und die Erfahrung war neu, die kannte ich noch nicht. Ich dachte, Ach schau, das ist ja, das ist ja schon spannend, und dann war so ein bisschen die Frage okay, das kann ich ganz gut und und habe mich dann so beschäftigt mit einer Mitarbeiterführung, Organisationsentwicklung, und da ist irgendwie schon so die Sehnsucht in mir gewachsen irgendwie, dass diese Gabe in mir einfach zu entwickeln oder irgendwie auf auf gute Füße zu stellen, irgendwie, hey, da habe ich ja was. Was mache ich denn jetzt damit?
Weil im Theologiestudium habe ich dazu nichts gelernt, also auch viele gute andere Sachen, aber dazu nichts und und was mache ich jetzt damit und da habe ich so das erste Mal, dass du die Frage bewegt okay ich würde gerne noch irgendwas lernen, ich würde gerne noch was in dem Bereich lernen, weil Musik, das habe ich mir großteils irgendwie selber beigebracht und ich habe jetzt nicht die Aspiration, da irgendwie megaprofessionell zu werden, das passt für mich einfach so wie ich es kann, ich habe das Gefühl, das reicht mir Theologie und so, das war super und da.
Genau. Passt auch, aber da ist noch so ein Bereich, der irgendwie, den ich gerne entwickeln würde. Und dann war eben diese Frage okay gehe ich jetzt mehr in Richtung Coaching, Interring mehr Richtung Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, keine Ahnung und dann habe ich, habe ich 2017 18 sind bei mir noch mal einfach so all meine eigenen Themen, Lebensthemen, so ein bisschen mehr an die Oberfläche gekommen und haben mich dann in einen therapeutischen Prozess begeben und.
Und habe dann auch hier in Salzburg war ich bei Beratern und und habe mich da begleiten lassen, einfach und dann einfach noch mal das Potenzial davon selber erfahren, einfach was das mit mir macht, wie gut mir das tut und habe auch noch mal reflektiert, dass ich gemerkt habe, ich bin wirklich ein 1 zu 1 Typ, das liegt mir einfach total und ich gehe wirklich gerne in die Tiefe mit Leuten, also jetzt nur so ein bisschen.
Ich sag's jetzt ein bisschen, das klingt jetzt so, ich will es jetzt nicht abwerten, aber nur so ein bisschen Personal entwickeln und nur so ein bisschen den Leuten irgendwie helfen, halt jetzt den nächsten Karriereschritt zu machen, das ist mir zu, das ist, das entspricht mir nicht, also das hat auch seine guten Sachen. Also so Karrierecoaching zum Beispiel also. Das hat hat auch ein Potenzial.
Aber ich merke, ich möchte irgendwie eine Ausbildung machen, die wo es um 11 mit Menschen geht, wo es ein bisschen tiefer geht. Und dann wollte ich sagen okay Therapeut, oder? Heute ist echt so ein Riesending und da also einfach dauert lang ist sehr teuer, ist sehr intensiv und letztlich geht es auch darum die Kompetenz zu erwerben, damit mit Menschen zu arbeiten, die an einer psychischen Krankheit leiden und die wirklich auch zu behandeln.
Und da habe ich gemerkt, das brauche ich eigentlich, also das ist gar nicht so das, was ich so voll am Herzen hab und dann hat mich einfach eine eine Beraterin, die mich begleitet hat, auf die Idee gebracht, ich könnte diese. Die Beraterausbildung machen, das ist in Österreich ein eigenes Gewerbe, so eine eigene Säule sozusagen im Gesundheitssystem und ist gut reglementiert.
Gibt es standardisierte Schulungen und also ein bisschen geschaut, wie, wo ich das machen könnte, und das war ein bisschen interessant, weil ich erstmal so gemerkt habe, Boah, da gibt es ja unglaublich viel und keine Ahnung wo. Was, wo ich das jetzt machen soll, welche jetzt genau dieser Schwerpunkt oder dieser Schwerpunkt oder dieses singst du und ich hab dann zum Herrn gesagt okay Gott, du weißt eh, was ich am Herzen hab und du hast das irgendwie in mich hineingelegt, diese Idee überhaupt, wenn du möchtest, dass ich sowas mach, dann zeig mir bitte wo oder gib mir irgendwie eine Idee und ich bete es und ich weiß nicht mehr wieviel Zeit vergangen ist. Aber innerhalb der nächsten Wochen kriege ich eine E Mail von einem.
Unterstützer von jemandem, der der meine Arbeit bei der Rettung unterstützt und mitfinanziert. Und er leitet mir weiter so eine Stellenausschreibung für eine Geschäftsführung bei irgend so einem Institut, so ein christliches irgendwas, was ich jetzt tut, und ich denke so, ja, also ob ich da irgendwen kenne, weil die suchen jemanden mit christlichem Background, und ich bin ja da gut vernetzt und so, und ich denke so, ja, schaue ich mir irgendwann an, aber fällt mir jetzt eh keiner ein, also.
Und irgendwann kommt halt der Tag, wo ich mir das wirklich ein bisschen anschaue und mach die e Mail auf, schau mir an und schau mir an, für welches Institut die da eine Geschäftsführung suchen und dann ist es ein Ausbildungsinstitut, das eben diese Ausbildung zum psychosozialen Berater anbietet, das einen christlichen Background hat, so ein bisschen aber einfach mega professionell arbeitet, mit also einen integrativen Ansatz hat. Das heißt also verschiedene Therapieschulen auch irgendwie einfließen lässt und schaut, wie sich das formulieren lässt. Sehr breit, sehr ganzheitlich, leiborientiert und ich dachte, boah ja das genau das würde mich voll ansprechen und dann schaue ich auch, wann startet die
nächste Ausbildung, die nächste Ausbildung hat in 2 Wochen in Salzburg gestartet. No way und. Dann gedacht okay also ich, ich habe es verstanden, das könnte wirklich eine offene Tür sein, Gott, wenn das von dir ist, dann lass es klappen und dann habe ich mich da beworben und bin reingekommen und dann 2 Wochen später dann.
Gestartet einfach. Das ist so ein Privatinstitut, oder? Das hat wahrscheinlich Geld gekostet. Also das ist jetzt nicht so ein staatliches Ding wo du sagst okay. Also egal was du in dem Bereich machst, das kostet Geld. Kostet alles Geld. Kostet alles Geld, ganz grob. Ja, da gibt es jetzt gerade eine neue.
Also in Österreich ist es so, dass es jetzt gerade so eine neue Verordnung gibt und jetzt, wenn du jetzt anfängst, dann musst du das mit Bachelor machen und jetzt das kostet jetzt noch mehr, aber du musst mit so einem, du musst mit einem fünfstelligen Betrag rechnen, oha. Ja, ich bin jetzt eh verwöhnt. Eigentlich die kostenlosen Studien staatlichen Studien im deutschsprachigen Raum krass.
OK das das heißt du hast jetzt den Abschluss gemacht, jetzt bist du offiziell psychosozialer Berater, ich finde es voll cool was du sagst mit dem 1 zu 1 weil mir geht es ziemlich ähnlich, dass ich in der Jüngerschaftsschule merke, OK, es gibt einmal die Gruppe und es ist cool mit der Gruppe irgendwie zu arbeiten, aber die die coolen Themen, die kommen eigentlich im 1 zu 1 raus ich hab es.
Ich hab jetzt niemanden, den ich bewusst irgendwie begleite. Das darf ich auch gar nicht, weil das ist ja irgendwie präventionsmäßig nicht so klug, der Leiter zu sein und gleichzeitig irgendwie ganz systematisch Leute zu begleiten. Aber natürlich kommen die immer mal wieder auf mich zu und sagen, Hey, hast du mal ne n paar Minuten Zeit, können wir mal über was reden oder oder so und vor allem auch in den letzten Jahren ich hab das einfach geliebt mir das mit das einfach anzuhören und dann den Leuten auch Hilfestellungen zu geben oder einfach gute Fragen zu stellen.
Und dann gehen Sie meistens total gelöst aus dem Gespräch raus und denken sich wieder, ah, OK, cool, jetzt ist die Welt wieder in Ordnung, oder? Also im wahrsten Sinne des Wortes, es ist wieder geordnet, meine Gedanken sind geordnet. Und das war immer so, immer so schön. Und gleichzeitig merke ich meine Grenzen.
Also ich kann jetzt nicht einfach irgendwelche therapeutischen Maßnahmen mit denen anfangen zu machen, weil ich. Jede von deiner Frau gelernt hast. Genau, genau oder die ich, die ich also von meinem eigenen therapeutischen Weg irgendwie, also wo ich Therapie empfangen habe, das kann ich einfach nicht machen. Ja und ich merk aber auch, dass manchmal die Grenzen irgendwie fließend werden können, ja wo dann die Leute irgendwie echt mit emotionalen Sachen zu dir kommen und du musst schauen, OK, wo sagst du jetzt?
Ab hier kann ich dir nicht mehr helfen, oder? Ich habe dann oft in der auch in der amerikanischen katholischen Szene oft gehört, naja, du brauchst einfach nur einen guten geistlichen Begleiter und bei uns im Haus gibt es ja wirklich alles mögliche. Es gibt den 1 zu 1 Coach, der dir irgendwie ein bisschen so eigentlich so oberflächlich so du setzt ja irgendwelche Ziele, wie kannst du den Prioritäten in der Jüngerschaftsschule irgendwie setzen und so.
Unbedingt oberflächlich sein muss. Was nicht stimmt, stimmt, also stimmt. Dann gibt es den geistlichen Begleiter, der eh Forum Externum, der völlig außerhalb des Hauses ist, den du dir nehmen kannst oder nicht? Ja, mit dem redest du dann irgendwie über dein geistliches Leben, aber im 1 zu 1 redest du irgendwie auch n bisschen über dein geistliches Leben und dann kommt manchmal der Punkt wo wo man merkt, OK, da bricht jetzt echt irgendwas auf. OK die dieser Person der der sag ich vielleicht hey. Will dir nicht zu nahe treten und könnt dir gut tun, wenn du ne Therapie machst.
Und dann habe ich jetzt hier plötzlich 3 so Angebote. Ich würde jetzt den psychosozialen Berater mal so n bisschen in diese Mitte gucken, auch in den 1 zu 1. Jetzt habe ich geistige Begleitung, den psychosozialen Berater und wir haben wirklich Full on Therapie, also nicht Traumatherapie et cetera und ich weiß noch in meinem eigenen Weg die letzten 10 Jahre, dass ich immer wieder gemerkt hab, OK, da rührt sich jetzt was, da gäb es jetzt eigentlich was zu bearbeiten, aber. Aber ich bin so n bisschen unsicher, welche also welcher Rahmen jetzt der Beste ist.
Ja, gehe ich jetzt einfach nur zu irgendeinem Kumpel und und mit dem Rede ich jetzt einfach mal durch oder brauche ich vielleicht ne Traumatherapie mit EMDR und Brainspotting oder sonst irgendwas oder reicht eigentlich habe ich brauche ich eigentlich mal n richtig guten geistigen Begleiter mit dem ich die Sachen Durchspreche und wer wo hast du da die, wo ziehst du da die Grenzen? Ja, wie hast du das auch in deinem eigenen Leben als Empfänger von diesen Dingen irgendwie gehandhabt? Also ich kann mir vorstellen, dass viele Leute zuhören, die sich denken, vielleicht noch gar nichts von diesen Sachen, aber irgendwie merke ich, ich möchte weiterkommen im Leben und ich möchte irgendwas bearbeiten in
meinem Leben und also wie soll ich denn jetzt jetzt wählen zwischen diesen Methoden? Also ich glaube, das Wichtigste ist da seinem Gespür und seiner Intuition zu trauen. Ich glaube. Unter sich hat man ein gutes Gespür, wo wo was hilft. Mir gerade, wo, wo, wo, wo, wo, wo fühle ich mich wohl und was tut mir gerade gut und das hat weniger damit zu tun, was für eine Profession jetzt mein Begleiter hat. Es hat oft mehr mit der Beziehungsebene zu tun und mehr mit dem auch, kann sich sehr gut einschwingen auf mich, ohne dass ich es jetzt irgendwie esoterisch meine, aber kann sich sehr gut einschwingen auf mich und. Und das macht wahnsinnig viel aus. Das macht viel mehr aus, als man denkt. Man kann ein Therapeut noch so
gut ausgebildet sein, wenn die Ebene nicht passt, dann kann es sein, dass er dir gar nicht gut helfen kann, also da mal selber gut zu spüren, wo zieht es mich irgendwie hin, was was tut mir gut, das ist glaube ich wichtig und dann glaube ich, ist es oft auch hilfreich, da einfach mal so Schritt für Schritt zu gehen, ja. Vielleicht mal anzufangen darüber, mit Freunden zu reden, mal zu hören, was die sagen, und dann zu schauen. Okay brauchst du eine professionelle Begleitung, wird mir jetzt merke ich, da brauche ich mehr okay und dann schaue ich, ist es ein Coach, ist es ein Berater, ist es ein Therapeut, ist vielleicht auch gar nicht so wichtig, wo man mal startet, weil wenn der Begleiter
professionell ist, dann hilfst du dir auch, dich in dem zu orientieren. Also dann hilft er dir auch das einzuordnen und zu sagen, du, da können wir gut arbeiten damit, das kann ich, das kann ich dir anbieten und da merke ich, da wäre es eigentlich passender, wenn du es mit einem Tapeuten in der Schule sprichst und dann natürlich auch noch rechtliche Grenzen, die jetzt aber die Begleiter einblenden müssen.
Also ich zum Beispiel in meiner Arbeit muss einfach schauen, okay gibt es da einen irgendeinen psychiatrischen Krankheitswert, gibt es, da, ist da jemand mit? Von einer Depression ist da jemand mit einer Borderline Erkrankung? Ist da jemand mit einer so und da da ist ganz klar dann das übersteigt meine Kompetenz, das habe ich nicht gelernt ich, da darf ich nicht, also wenn das Anliegen ist, bitte heil mich von meinem.
Mhm. Da geht irgendwas. Ja, die situative Persönlichkeitsstörung und sagen. Super, dass du dich bei mir meldest, aber da bin ich die falsche Adresse. Wie ist es bei dir mit Trauma Therapien? Darfst du sowas machen, also dürftest du zum Beispiel Emdr aus einer Ausbildung zu emdr, also. Alles was traumatherapie, alles, wo es darum geht, wirklich die Wurzel zu behandeln, darf ich nicht.
Trauma ist da vielleicht ein bisschen ein grauer Bereich, weil du ja durchaus Leute begleiten kannst mit den Folgen, die sie haben, um gut klarzukommen. Im Leben, und da sind die Grenzen sicher ein bisschen fließend auch, aber genau grundsätzlich da, wo es darum geht, was mit Krankheitswert zu behandeln, das gehört in eine eine Therapie, und dann gibt es genau also Gespür, eigenes Gespür, dann professionelle Begleiter geben die Orientierung. Ja, und dann gibt es einfach noch auch diese vielschichtigen Dimensionen der Wirklichkeit.
Ja, also wenn es um ein geistliches Thema geht oder wenn du ein Thema mehr von der geistlichen Seite anschauen willst, dann ist sicher ein geistlicher Begleiter genau der richtige, ja die Wahrscheinlichkeit, dass es in dem Thema auch andere Ebenen gibt, ist halt sehr groß und dann musst du schauen, wo die hingehören.
Spannend. Ja, jetzt hatte ich gerade eine Frage, jetzt habe ich sie gerade vergessen. Ich glaube ja. Eine Frage, die ich hätte dazu wäre, wo siehst du da? Ah, jetzt ist es mir mir wieder eingefallen und zwar ich habe gemerkt, dass ich natürlich irgendwie durch meine Lebenserfahrung jetzt mittlerweile jetzt noch nicht so alt, aber ich habe schon viel mit Menschen zu tun gehabt, dass ich merke, OK, ich wünsche mir irgendwie, dass es Menschen einfach richtig gut geht und wenn ich, wenn ich sehe, dass jemand schmerzt.
Dann wünschte ich, ich könnte ihm helfen und ich könnte aber auch wirklich alles adressieren, was was er braucht, dass es ihm wieder gut geht. Also wenn du jetzt zum Beispiel sagst, OK, ich merke OK, da kommt jetzt jemand mit einem tiefen Trauma, das kannst du erkennen, aber du weißt, OK einerseits, rechtlich darfst du nicht und andererseits hast du vielleicht noch nicht die, die die Methoden oder die Ausbildung dazu es zu machen, das heißt, du kannst ihm.
Nicht bis zum letzten Ende helfen so, bis zu der die Wurzel kannst du nicht, aber du kannst ihm helfen damit irgendwie im Leben ein bisschen umzugehen. Oder habe ich das richtig verstanden und und hast du das auch, dass du so ein bisschen dann da sitzt und denkst Boah na wenn ich jetzt ehrlich wäre mit mir selber, dann würde ich eigentlich am liebsten noch diese und diese und diese und diese Ausbildung dazu machen, damit ich den Leuten ich ich sag jetzt einfach mal tatsächlich helfen kann, oder? Oder merkst du es passt gut für dich? Ich bin du bist eigentlich zufrieden mit dem, was möglich ist.
Und weißt du wie ich meine, mein Herz bricht dann so schnell für diese Leute und ich denke mir, man muss denen doch so helfen, dass sie mich gar nicht mehr brauchen am Ende. Ja, genau, und ich glaube, das Wichtigste ist da ist, dass man nicht zu sehr dieses Bedürfnis zu helfen, das total verständlich ist, auf die Leute drauf.
Pappt. Ja, und sie instrumentalisiert dafür, dass ich ein gutes Gefühl habe, dass ich Ihnen helfen kann. Sondern erstmal wirklich schaut, hey was, was empfinden denn die andere Person als hilfreich? Ja, und da gehört ganz viel dazu, erstmal auch sie in ihrer würde und ihrer Selbstkompetenz ernst zu nehmen und vielleicht meine ich da irgendwas zu sehen, aber die andere Person, die ist vielleicht noch gar nicht so an dem Punkt, vielleicht wäre für die das so viel zu schnell, vielleicht ist das ihre erste Erfahrung mit sowas überhaupt und und da wäre es ein riesen Fehler aus meiner Sicht. Da jetzt zu meinen, aber ich weiß was du brauchst und du brauchst ja eigentlich das und das und komm lass mich dir helfen und ich mach noch die
Ausbildung, damit ich dir noch schneller helfen kann, weil vielleicht braucht er das ja grad gar nicht. Was braucht denn der andere wirklich? Was heißt du möchtest ja denn überhaupt. Du bist quasi ganz radikal. Du gehst mit dem einfach den Weg und ergibt den Paint vor genau und du gehst einfach mit.
Ich geh einfach mit und ich glaub was hilfreich ist, das entscheidet letztlich. Mein Klient oder das gegenüber? Ja und was? Ich denke mir vielleicht, ach, ich kann dir gar nicht helfen, ah, vielleicht ja stimmt es dir gar nicht, also das wäre mal meine erste Antwort und natürlich kenne ich den Gedanken auch gut, also harte Bereich, genaue Menschen mit mit traumatischen Erfahrungen zu begleiten, also was mich total interessiert und wo ich einfach gerne noch mehr Kompetenz erwerben möchte auch.
Ja, okay, das heißt das. Ist auch schon geht. Ich habe meine Ausbildung, weil wir haben immer so Freifächer und da gibt es so. Zusatzmodule, die man da machen konnte und so, und da bin ich schon, stehe ich, glaube ich schon ganz gut, auch durch meine eigene Selbsterfahrung und so weiter und gleichzeitig kann man immer noch mehr lernen.
Und ja, also das verstehe ich schon und das kenne ich auch, aber aber ich finde es wichtig, sich nicht selbst zu überschätzen, also erst wenn ich das und das kann ich helfen oder so, das vielleicht gar nicht, schau mal was du jetzt geben kannst und was du jetzt gerade braucht überhaupt und. Ja, ja. Stichwort Selbstleiterschaft das, was du gerade gesagt hast, du begleitest die Person und die gibt quasi die Geschwindigkeit vor.
Ich mir kommt vor, dass ich in dem therapeutischen Raum, was es so gibt 2 Extreme kenne, und zwar das eine extrem ist. Ich bin also ganz radikal nur der, der mitgeht. Und der Klient, der Macht quasi alles, alles, alles. Also es kommt noch nicht mal ein Vorschlag, es kommt noch nicht mal ein ein Hinweis auf, Hey, das könnten wir machen, das könnten wir machen, das können wir an, sondern das selbst.
Das kommt nur, wenn der Klient danach frägt und es ist, es ist wirklich so ein, also als wie als wäre ich einfach so ein Spiegel, ich ich Spiegel das nur ich wiederhole nur das was er sagt, ich stelle vielleicht die ein oder andere Frage. So ganz, ganz radikal gesehen. Jetzt mal einfach mal, das ist so ne Extremposition und die andere Extremposition ist in der Therapie vor allem auch, es gibt diese Methoden die funktionieren und ein Klient könnte einfach kommen und sagen lieber Therapeut, ich hab dieses Thema jetzt, hilf mir und dann sagt der Therapeut super, also wir machen, wir machen jetzt diese Roadmap, wir machen in dieser Stunde das dann das dann das dann das dann das. Und ich führe dich da einfach
durch. Und so ist es, so funktioniert funktioniert es halt, oder? Damit möchte ich dich konfrontieren und dann wirst du irgendwie, dann wirst du irgendwie heil werden und der Klient, der kommt eigentlich nur noch in der Therapie und lässt an sich machen, natürlich, er lässt schon an sich machen, er ist es jetzt nicht, er ist, aber er ist nicht nur der Konsument, der macht ja mit, aber er ist mehr der Konsument als der agierende, was ist da deine Meinung? Also ich glaub.
Das gilt für Therapie und Beratung für alle begleitenden Prozesse gleichermaßen. Ich glaube, es braucht eine Mischung, ich glaube, es ist wichtig, einfach mal da zu sein, zuzuhören, zu begleiten, zu spiegeln, in Resonanz zu gehen, einfach mit dem Gegenüber, und da passiert aber schon wahnsinnig viel, wenn wenn jemand allein, wenn ein Gegenüber erfährt, da ist jemand, der ist bei diesem Thema mit mir wirklich in Kontakt. Kann schon ganz viel ganz viel auslösen, was was total wichtig sein kann.
Und dann bin ich aber auch ein Freund von Methoden, wenn eine Methode hilft. Wichtig ist nur, dass die Methode irgendwie in den Prozess integriert ist. Finde ich also irgendwie, dass du, auch wenn du eine Methode machst, nicht rausgehst, aus der Resonanz nicht rausgehst, aus der Begegnung, nicht rausgehst aus dem Kontakt, sondern das ist der Teil von dem Prozess und. Und manchmal braucht es die.
Manchmal braucht es die nicht, manchmal braucht es die ein bisschen anders, manchmal braucht es gar keine. Also da genau, ich bin da sehr prozessorientiert immer, also ich schaue, was braucht der Prozess gerade hast du eine Methode, hast du keine, brauchst du überhaupt eine, was ist gerade, was passiert gerade eigentlich was und und ist das, was gerade passiert, dem Anliegen zuträglich ist das Ding zuträglich, was der Klient. Wo er hin möchte, dass er gerade will. Du hast jetzt gesagt, dass du eine neue Funktion hast im Loretto Campus in Salzburg.
Du hast Family 2 Kids, die in die Schule gehen, du hast diese Beratungsausbildung gemacht, aber wahrscheinlich auch schon hier und da Beratungen durchgeführt, wie machst du das alles, du machst irgendwie ein Album gerade ja, also deine, deine deine Woche klingt sehr oder dein Leben klingt sehr. Voll also, da musst du noch. Ja, das ist sicher.
Also es ist ein Feedback, dass ich immer wieder Krieg, das ist sicher auch was, wo ich aufpassen muss. Aber darf ich gleich ein Feedback, dass du glaube ich auch bekommst? Ist jedenfalls. Das ist das, was ich dir, glaube ich, schon ein paar Mal gesagt habe ist, dass ich ziemlich beeindruckt bin, wie oft du nein sagst und wie wie du sagst, ich ich, ich frag dich an für eine Lehre in Passau, du sagst du Quartal 3 und 4 ist voll.
Ich habe mit meiner Frau das und das ausgemacht. Ja, so viele Reisen nur noch pro Jahr und mir kommt vor, dass du da irgendwie schon gut deine Grenzen normalerweise selbst ja, aber gleichzeitig gleichzeitig schaue ich auf dein Leben und denke mir OK, also wieviel Beratungen kann er, also kann er überhaupt noch machen? Ja wenn er das so viele andere Sachen hat, ich finde es sehr beeindruckend.
Danke. Also gute Grenzen ist sicher ein ganz wichtiger Bestandteil. Und es ist jetzt, um ehrlich zu sein, nicht so starr, wie du es jetzt vielleicht gerade oder wie es vielleicht auch manchmal wirkt. Also es ist nicht so, dass ich jetzt mit meiner Frau den, wie soll ich sagen, die Excel Tabelle hab, da steht es drin, wie viele lerne ich immer wenn die abgehackt sind, dann ist es leider aus oder so genau so ist es nicht aber.
Ja, wir sind schon im Gespräch darüber, wieviel bin ich weg und ich merke für mich selber also. Ganz kurz noch ein Tee. Ja, gerne. Für mich selber merke ich mir ist es wichtig, mir zu viel weg zu sein. Ich mag das, ich bin nicht so gerne unterwegs, andere Leute sind da vielleicht total gerne unterwegs, lieben das Herumzureisen hier und dort irgendwie zu sprechen, irgendwelche Sachen zu machen, ich merke mal okay, aber brauche ich eigentlich nicht so oft, also bringt mich eher genau, bin schon eher jemand der statiness mag und.
Uns sehr und Struktur. Ich brauche wahnsinnig viel Struktur, ich bin also ich. Für mich fordert das alles, was nicht so strukturiert, es fordert mich heraus und ich versuche meinen Alltag so gut es geht zu strukturieren, weil mir deswegen die Sicherheit gibt und mir auch hilft, meinen Rollen gerecht zu werden. Ganz kurz.
Sorry, ich bin mir nicht ganz sicher, könnte sein, dass man diese Klopfer hört. Das weiß ich auch nicht genau, aber ich kann versuchen, weniger zu klopfen. Ich weiß eben nicht wir. Ganz eh erst im Nachhinein rausfinden, aber einfach nur das ist mir gerade aufgefallen ist. Gut, ich versuche meinen meinen inneren Schlagzeuger in Saum zu halten. Entschuldige weiter.
Genau. Ja, Struktur hilft mir und genau also das ist was, was ich auch brauch und wo ich auch merke, wenn ich das zu wenig beachte, dieses Bedürfnis in mir nach Struktur, dann geht's noch schlecht. Also wenn ich zum Beispiel. Sehr oft meine Grenzen zum Abend hin missachte und dann nach Hause komme, aber immer noch meine whatsapp Basecamp e Mail Nachrichten beantworte mit irgendwelchen Arbeitssachen, das kann einmal notwendig sein, da gibt es mal ein Thema, das irgendwie noch das braucht noch was und dann mache ich das einmal, wenn ich das zu oft mache, dann geht es mir schlecht.
Also ich brauche einfach zum Beispiel diese Struktur von jetzt höre ich auch zu arbeiten, jetzt komme ich nach Hause. Und jetzt bin ich, da ist eine Struktur, die ich brauche, einfach. Ist es so, dass du überhaupt irgendein Home Office mäßiges Zeug machst? Ja, schon besser. Aber dann habe ich die Struktur.
Heute mache ich Home Office und das endet dann auch wieder, mag ich aber auch nicht so gerne, weil es mehr. Verfließt und du Mischst das auch nicht gerne so, dass du irgendwie halber Tag ein Home Office, halber Tag. Ja, mach ich normal, aber mach ich nicht so gerne. Am liebsten ist mir, ich fahr in die Arbeit, Arbeit noch etwas und das geht nicht immer das normale das Leben ist ist bunt, mein Leben ist bunt aber. Aber ich weiß, dass es ist, was mir hilft oder? Dieses Jahr fahre ich sehr gut mit so einer, also das ist jetzt auch notwendig geworden eben durch meine Beratetätigkeit, da klare Strukturen zu schaffen.
Montag ist mein Beratertag, da habe ich im letzten halben Jahr schon vor einem halben Jahr begonnen, das sozusagen festzumachen, um auch mit Ausbildung fertig zu werden, sagen, Hey, ich kann das nicht immer nur so nebenbei machen, ich brauche einen Tag, da bitte mich, mich nur dem dem Abschluss meinen Klienten Punkt und. Und die anderen 4 Tage verwende ich für meine anderen. Sachen also und da.
Versuche ich mich dran zu halten, weil ich merke, das hilft mir und dann habe ich auch eine Chance, dass. Genau, dass ich nicht so das Gefühl bekomme, das fällt immer so unter den Tisch oder ich mache es irgendwie noch schnell so nebenbei. Nein, das hat einen eigenen Tag, das ist richtig gut. Es gibt ja auch so Leute, die Doktorarbeiten schreiben und die dann auch sagen, okay, ich habe diese und diese Lehrveranstaltung, die ich geben muss, aber an diesem und diesem und diesem Tag, ja schreibe ich die Doktorarbeit. Ja, genau, oder auch Musik.
Also das ist vielleicht noch, also das ist etwas, mit dem ich noch mehr gerungen habe, was mir jetzt gerade aber auch ganz gut gelingt. Eine feste Zeit für Musik zu haben und mir zu erlauben, mir diese Zeit zu nehmen und das da eine Struktur drumherum zu bauen. Und dann hat das seinen Platz und dann ist das so und es gibt mir Sicherheit und ja, also anders könnte ich es nicht.
Also so so totale ich weiß nicht andere Wirkung ja vielleicht so irgendwie diesen totalen Lebenskünstler und machen alles so. Wie es halt irgendwie kommt und da mal da und da und spontan noch dieses und jetzt spür ich wieder mehr das und so, das funktioniert für mich nicht, also. Für mich funktioniert das auch eher nicht. Ich merke ich, das ist wahrscheinlich eines der der Lebensveränderndsten Lehren gewesen, die ich gehört hab von Johannes Hartl die einzige, die ich im damals in dieser. In dem Flame Academy Vorgänger gehört habe, da war er für ich dachte so als werde ich euch jetzt noch richtig sort. Jetzt mache ich da irgendwie 10 Monate Bibelschule und jetzt werde ich ganz viel Johannes
Hartl hören, der wird wahrscheinlich alle Lehren machen, er hat genau eine einzige Lehre gehalten und das war zum Thema Zeitmanagement und diese Lehre hat mich so geprägt bis heute, weil er gesagt hat jetzt du erzählst mir vielleicht, dass du viel mit deinen Kindern Zeit verbringst, aber zeig mir mal in deinem Stundenplan, wo du tatsächlich diese Zeit drinsteht. Oder er sagt, OK, du machst viel Sport. Ja, zeigen wir mal wo du es eingeplant hast. Weil also wenn man es nicht einplant, die wenigsten Leute leben so, ja dann mach ich jetzt mal das. Jetzt fühl ich mich nach dem da da da da, sondern die Ablenkungen und das alles alles ringt irgendwie um unsere Aufmerksamkeit das das dann
kommt das dringende vorbei und so und dann dann sind wir wieder, dann schaffen wir wieder die Dinge nicht die wir schaffen wollen und ich ich mir kommt vor also ich hab dann angefangen. Diesen, den Apple, den I Call den Kalender zu nutzen, kann ja auch Google Google Kalender nehmen oder was auch immer und sich mal alles einzuplanen was man eigentlich machen möchte, dann merkt man das also vor allem wenn wenn es viel ist was man machen möchte, dann merkt man da ist nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit übrig, ja. Genau.
Und gleichzeitig sieht man auch, wieviel Zeit überhaupt da ist. Ja und wie man Sie verwenden möchte zumindest ja. Also ich bin auch ein großer Freund von Timeboxing und. Timeboxing. Also einfach. Seiten zu reservieren für bestimmte Dinge wie du. Hast den Montag reserviert für deine Beratertätigkeit.
Du hast irgendeine Zeit reserviert für deine, für deine Musiksachen. Momentan ist es Dienstagvormittag, und das ist super für mich, also auch die Abfolge ist für mich super, also irgendwie wer von beraten dann? Musik. Kreativ? Dann sind sozusagen diese Herzensthemen für mich so eine Woche schon untergebracht. Ah cool, und dann kommt kommt meine meine Leitungsaufgaben für die Leitung.
Das heißt, du hast du deine deine Arbeitswoche mit Loretto startet Dienstag Mittag und endet am Freitag sozusagen. So, so Messerschaft kann man das natürlich nicht trennen. Also das Leben ist anders, aber aber ich versuche also zum Beispiel, ich versuche keine Termine für Montag anzunehmen, also das mache ich ja mal eine Ausnahme, wenn es nicht.
Anders geht, oder? So aber grundsätzlich dafür nicht verfügbar. Den Tag klug und auch nicht zum Dienstagvormittag, aber. Also da mach ich keine Arbeitsmeetings für irgendwas, weil weil ich weiß, wenn ich das mach, dann in der restlichen Woche krieg ich meine Musiksachen nicht mehr gut runter und.
Mhm. So, und da versuch ich einfach mit mir auch recht diszipliniert zu sein und. Ja ich, das find ich echt wichtig. Man muss mit sich selber diszipliniert sein und irgendwie mit sich selber in Absprache, aber das was ich jetzt gelernt hab mit jetzt, also vor allem nach seit der Ehe, aber auch jetzt, seitdem ich Vater geworden bin.
Dass ich es auch mit meiner Frau ziemlich genau absprechen muss, weil es gibt natürlich mehr Bedürfnisse als nur meine eigenen im Leben natürlich. Früher war das ganz anders, ja, da hab ich einfach mein Leben irgendwie gestaltet, halt, und jetzt jetzt muss man sich da irgendwie sehr gut absprechen, ich nehme mal an wann mal dein Beratertag ist wahrscheinlich so 8 Stunden oder 6 Stunden oder was auch immer deine Loretto anstellung ist 1330 32 Stunden. Und dann machst du on top noch die einen Vormittag Musik, oder ah.
Das ist jetzt integrier ich in meine Rettungsdarstellung. Ah, das ist natürlich cool, OK. Verstehe, weil das ja auch. Also ich genau wenn ich Songs schreib, dann singen wir die bei uns ja wenn ich nächstes Jahr oder wann auch immer jetzt ein Album Rausbringe, dann kommt das mit der laretti Musik raus, wenn ich lopas leite, dann leite ich normalerweise im Kontext von laretting lopas gerade also cool, das macht schon Sinn, dass da dass. Das in deiner Arbeitszeit einfach ist. Ja ja klar, das ist natürlich super okay, das heißt du hast ungefähr 40 Stunden.
Also auf was möchte ich hinaus? Ich möchte drauf hinaus. Bei mir ist es ähnlich, ich habe auch sehr viel die 35 Stunden, die Anstellung von in der Jüngerschaftsschule und dem Home in Passau, dann Podcast natürlich jetzt n großes Projekt was schwer irgendwie in Stunden zu fassen ist für pro Woche, weil es einfach so viel so Einzel kleine Sachen sind und dann mal große Aufnahmewochen oder so oder wie vorher gesprochen. Das ist irgendwie n kommt mir vor auf wie n Zweiter. Job, das ist noch wie n zweiter Job. Mit dem du kein Geld verdienst.
Noch nicht. Wer weiß, vielleicht irgendwann wer wer mich unterstützen möchte will. Ich gerade sagen auch, geht raus, also falls du denkst, du könntest uns irgendwie. Noch was geben? Genau, aber was ich, was ich sagen wollte, ist, dass ich. Mal schauen muss, dass meine Ehe, meine Familie, dass die nicht untertisch fällt, weil man könnte ja sagen, OK, jetzt tue ich mich irgendwie selbst verwirklichen und ich mach so viele wichtige Dinge und ich hab ehrlicherweise auch noch viele andere Ideen, was ich schon lange machen möchte und dann irgendwie OK meine eigene Gebetszeit irgendwie noch einzubauen und plötzlich plötzlich wird es von aus 40 Stunden Arbeit und dann der Rest der Zeit ist für die Familie
jetzt 40 Stunden Arbeit plus noch n bisschen extra plus noch Zeit für mich plus noch gebetszeit plus noch Baba Baba. Und eigentlich wollte ich ja immer auch von der anderen Richtung hergehen. OK, erstmal gebetszeit, dann Zeit mit der Familie und dann kommt die Arbeit so von von von der Hierarchie, von der Dringlichkeit auch oder von der Wichtigkeit, vor allem aber wie hast du das gelöst?
Ich meine, deine Kids sind jetzt schon beide im Schulalter, das heißt, du hast schon viele Jahre. Wahrscheinlich des engen Absprechens mit einer Frau, oder wir sind verhandeln, wer darf was machen oder? Dauerthema ein Dauerthema schon. Also wir haben ja schon viel gelernt, wir bemühen uns, wir versuchen immer wieder Sachen aus, aber es ist einfach, also ich nehme es so wahr in der Lebensphase, in der wir sind, ist es nicht so einfach, ich meine erst gestern Abend, ja wir, wir sind zu Hause, wir sind am Abend da es. Essens Abend und dann Kinder ins Bett bringen und dann noch jausenbrote.
Also wie heißt das in Deutschland? Brotzeit, weil sonst. So oder so, Schulbrote machen ja. Ja, und und Jausenbrot in der Küche aufräumen und ja, und dann ist es halt 09:30 Uhr und wir stehen um 05:30 Uhr auf, genau oder dann wirst du weg, da läuft um 6, da stehen wir meistens zu spät auf, aber genau also so und wo genau ist jetzt die Zeit, in der du noch besprichst?
Welche Termine wie koordiniert? Also das ist so genau, wir merken, eigentlich wäre eine gute Zeit für uns am Vormittag, aber da ist es halt, wir arbeiten beide und ja, es ist nicht so einfach, das heißt, es ist ein Ringen, für uns ist es ein beständiges Ringen, um wieder zu schauen, wie machen wir das und was braucht es gerade und wo kriegen wir das gut unter, was ist gerade wirklich dringend, dass wir das besprechen, was kann noch mit erwarten.
Und wie bauen wir die wichtigen Themen ein, über die die sich nicht aufdrängen? Wann sprechen wir über die ja? Ja, das ist echt. Also vor allem ich glaube, jetzt habe ich nur einen Sohn, der ist jetzt ja, als er 19 Monate ist. Jetzt wird er jetzt dann ein bisschen mehr als anderthalb und jetzt kommen noch nicht solche organisatorischen Dinge für ihn ins ins Spiel. Ja, aber je älter die Kinder werden, desto mehr musst du ja auch da irgendwie das ganze organisatorische, logistische, dann geht er vielleicht irgendwann in den Fußballverein, dann musst du denn da hinfahren, dann. Das musst du irgendwie auch mitdenken und dann geht er irgendwann vielleicht zu Freunden und dann geht er irgendwann zu.
Meine Erfahrung ist da jedenfalls, das erlebe ich so, wenn du so gesagt hast, diese grundsätzlichen Prioritäten, diese grundsätzlich, wie will ich mein Leben ordnen, was ist mir wichtig, deine Werte, wenn du das klar hast, dann ordnet sich der Rest auch, weil dafür sorgt das Leben schon, also die, wenn es soweit ist, dann kommt das.
Dann ist halt irgendwann die Frage okay kann ich da für meine Kinder da sein oder nicht? Und dann muss ich wissen, wo ist das, wo ist das in meinem Leben, welche Wertigkeit hat das für mich und dann treffe ich Entscheidungen und dann werden andere Sachen einfach da kommen einfach weniger vor, so ist das dann und das ist okay aber meine Frage ist, dass man da ein bisschen zu den Veränderungsprozessen vertrauen kann, die. Melden sich dann schon und dann merke ich schon, wenn wenn es eine Entscheidung braucht, aber ich brauche für mich das glaube ich schon, ich brauche für mich eine eine Kalium, eine Werte. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Klar sein über die Werte, weil mir kommt vor, dass also jetzt unsere Generation ist
wahrscheinlich nicht mehr ganz so schlimm davon betroffen, oder noch, oder ja, gerade noch nicht schlimm betroffen, aber die nächste Generation und dann die nächste, also gen C, gen afv oder so mir kommt vor. Entweder die haben nicht die klaren Werte oder sie haben einfach nicht den nötigen Mut, Entscheidungen zu treffen. Also es könnte ja jederzeit was Besseres um die Ecke kommen, es könnte ja jederzeit könnte ich könnte ja was verpassen. Wenn ich also dieses Formel Fear of missing out und und dann sitzen die da und sollen euch eine Entscheidung treffen, sollen irgendwie ihr Leben gestalten, das besteht ja aus lauter Entscheidungen und haben nicht den. Haben nicht die Sicherheit, die
innere Sicherheit zu sagen, OK, ich gestalte mein Leben genauso, so strukturiere ich das und so möchte, das möchte ich da, das möchte ich da, das möchte ich da machen, sondern ich hab schon mit so vielen Leuten zu tun, eben aus dieser Generation oder aus diesen Generationen, die sagen, du kannst nicht du mein Leben bitte für mich organisieren, also die, die mir kommt vor, es sind fast so ne Hilflosigkeit haben, wenn es um Prioritäten geht und wenn es um Entscheidungen geht, und ich will mich ganz. Ja, also ganz beschenkt.
Dass dass in der Zeit, wo ich das gelernt habe, Entscheidungen zu treffen, also vielleicht mit was weiß ich mit ja in der Pubertät halt oder so, gell oder dann zum Ende des des der Schule, wo ich dann so richtig Verantwortung für mein Leben übernehmen durfte, musste, ja, wo ich dann gemerkt hab, OK, krass, also wenn ich jetzt dann nicht wüsste, wie ich mein Leben gestalten soll, wenn ich dann nicht.
Die die Notwendige. Was ist das denn, was man braucht? Selbstsicherheit ja, also was verschiedene Sachen gibt glaub ich also ja gibt gibt es irgendwie, also wenn viele Leute die sind vielleicht in die genau in dem Punkt wo sie sagen ja boah würd gern mein Leben gestalten, aber ich trau mich nicht ja oder ich ich weiß nicht so genau, ich bin mir halt nicht sicher was wirklich gut ist für mein, für mein Leben, für mich. Was würdest du denn?
Also wenn du an dem Punkt bist, bist du ja eh schon ein super Punkt. Das stimmt, wenn du merkst. Ich will mein Leben gestalten, aber ich traue mich nicht. Super toll, da gibt es ein Thema, an dem man arbeiten kann, oder da gibt es was, da kann man sich anschauen okay, was was führen dazu, dass du dich nicht brauchst.
Was sind da die Ängste und woher kommen die und wie gehst du mit denen um? Und aber da gibt es ja schon den Impuls, ich will mein Leben gestalten und ich merke, da gibt es super, also du bist ja schon, das ist ja schon die halbe. Die halbe Reise sozusagen okay schwieriger finde ich eben, wo der Impuls noch gar nicht so da ist, also wo, wo Leute vielleicht eher so von dem einen ins andere Stolpern und Dinge passieren. Und irgendwann komme ich drauf, oh Mist, ich habe mein Leben nicht gestaltet und jetzt bin ich von mir selbst enttäuscht und ja, und das finde ich herausfordernder, wie aus Potsdam und ich.
Ich glaube, da braucht es viel auch einfach immer wieder. Diese diesen Zuspruch heißt nie zu spät, nicht zu spät, kannst immer sagen okay bist du aber so und jetzt möchte ich es anders machen und was es dann braucht, kommt darauf an. Selbststand Selbstbewusstsein ist sicher ein Thema, aber auch irgendwie ein gutes und das kommt mir vor.
Vielleicht etwas, was mindestens genauso viel fehlt, ein Gutes in Kontakt sein mit sich selber also spüren zu können, was will ich denn und was brauche ich denn und was taugt mir eigentlich und erlaube ich mir, dass mir das taugt darf ich darf das so sein oder habe ich irgendwelche Ideale, irgendwelche Anpassungen in mir, die mir irgendwie sagen, ja, so soll ich eigentlich nicht sein und so soll ich nicht sein und das sollte eigentlich so und so sein und.
Und bin dann die ganze Zeit irgendwie bei den anderen als bei mir. Und ich glaube, diese Fähigkeit, da gibt es, manche haben das irgendwie gut mitbekommen in ihrer Kindheit und viele haben das eigentlich verlernt und müssen das dann nachlernen wieder. Ja, das ist die gute Nachricht. Man kann es.
Nachlernen kann es alles nachlernen und wir brauchen Orte. Und, und und. Settings und Formate, wo wir das lernen können. Ja, und da gibt es Einzelsettings, über die wir schon gesprochen haben, wieder hilfreich sind, und da gibt es Gruppen, Settings, gemeinschafts, Settings, das ist ja. Finde es faszinierend, dass wir in der heutigen Zeit irgendwie die Individualisierung so ja verbreitet ist oder groß gemacht wird und gleichzeitig die Kompetenz, Entscheidungen zu treffen, so klein ist.
Ja. Ja, also es gibt so wahnsinnig es ist, also die Pluralisierung ist einfach riesig, es gibt unendlich viele Optionen, je besser uns es uns geht in unserer westlich modernen mitteleuropäischen Welt, desto mehr Optionen gibt es ja, weil wir müssen uns nicht sorgen, ob wir morgen was zum Essen haben oder uns morgen eine Drohne auf den Kopf fällt oder so zumindest momentan nicht.
Und ja, das heißt unendlich viele Möglichkeiten, die überfordert sind und wo wir auch. Also gerade auch was den Input angeht, den wir bekommen, einfach über soziale Medien, über über alles, was da irgendwie so auf uns einprasselt. Ich glaube auch, dass wir da einfach an unsere mentalen Kapazitätsgrenzen kommen, also der Mensch ist nicht so anders als wie vor. In 5000 Jahren Nein, als wie vor 3000 Jahren, als wie vor 2000 Jahren.
Das ist nicht so anders, da ist schon was anders, aber es ist nicht so grundsätzlich ganz anders, aber in den letzten, Ich sag jetzt mal 100 Jahren ist, die sind die technischen, die technologischen Möglichkeiten unverhältnismäßig mehr geworden im Vergleich zu dem, wie wir uns mitentwickeln können, das heißt, hier gibt es einen Gap. Von menschlicher Kapazität mit Input und und und Schnelligkeit Tempo umgehen zu können und dem schneller werdenden Tempo von allem und diesen Gap, der ist auch nicht zu schließen, der ist auch nicht.
Du kannst nur lernen damit umzugehen, aber du kriegst ihn nicht zu. Es gibt vielleicht. Evolutionär in den nächsten. Ich weiß nicht wieviel und. Monat keine Ahnung, 1000 Jahre keine Ahnung, da kenne ich mich zu wenig aus, wenn da irgendwas braucht, glaubst der Mensch muss sich anpassen und ja natürlich, wir haben uns ja auch schon, also da gibt es ja Anpassungen, aber die sind halt sind halt jetzt von der Entwicklungsgeschichte sind die so klein, weil das einfach so lange Zeit braucht bis sich der Mensch da gleich zu der Technologisierung und dem Tempo der Hartmut Rosa ist ein ganz bekannter Soziologe, gerade der spricht von Slipping Slopes, der sagt also sozusagen das.
Kein großes Problem in unserer Gesellschaft ist einfach diese immer schneller werdende Schnellerwerdung sozusagen. Also ist nicht nur, dass alles schnell wird, sondern auch das Tempo, in dem sich was beschleunigt wird, auch schneller, und dadurch hast du eben das Gefühl, du, du bist auf so slipping slobes du, du bist auf so einem Hang und der rutscht dir weg und das Tempo, in dem der Wegrutscht, wird immer schneller und du kannst irgendwie versuchen mitzulaufen, aber dadurch, dass das sich immer mehr beschleunigt, die Beschleunigung sich beschleunigt, ist es echt schwer irgendwie nachzukommen und. Genau.
Seine Antwort ist aber, wir brauchen es sind Resonanzräume, wo wir wieder Verbindung haben, wo wir wieder in Verbindung gehen können mit anderen und mit uns selber, weil genau das das ist, was auf der Strecke bleibt durch diese, durch diese Beschleunigung und dieses einfach sprengen unserer mentalen Grenzen, kognitiven, mentalen, psychischen Grenzen wirklich. Es gibt ja so Studien.
Wo man Leute fragt, wenn du nicht 24, sondern 25 Stunden am Tag hättest so eine Stunde mehr. Wie würdest du die dann gestalten? Und die und viele Leute würden vielleicht sagen, Boah, ehrlicherweise, ich bin gerade so gestresst in meinem Leben, ich würde so eine Stunde Pause machen, so, aber die Wahrheit ist, dass die Leute alle sagen, na ja, ich würde halt noch mehr reinpacken.
Aber das ist die, das ist auch das Phänomen, dass du bei diesen Ganzen, bei allen Erfindungen hast, also egal. Also sozusagen. Ich fang an, bei der die Waschmaschine die Waschmaschine, denkt man sich, hey wow, ich muss meine Wäsche nicht mehr waschen jetzt also ich muss sie nicht mehr mit der Hand rufen, jetzt hab ich ja so viel mehr Zeit, das wird so entspannt sein, aber die Wahrheit ist nein wir packen einfach andere Sachen rein, die uns dann beschäftigen und mit KI wird es dasselbe sein, also es ist.
Meine Erfahrung ist, dass dass je besser ich das. Darum mich darum kümmere, dass ich selber gut da bin, also dass es mir irgendwie gut geht, dass ich, dass mein Kopf irgendwie frei ist, dass, na ja, dass ich viele wichtige Dinge in mein Leben integriert habe, die, wo ich irgendwie entspannt sein kann, desto besser, desto besserer Ehemann bin ich, desto besserer Vater bin ich, desto besserer, ja Arbeiter oder Angestellter sozusagen, bin ich, desto mehr kriegt.
Gehe ich irgendwie eigentlich auf die Reihe? So und und mal unabhängig davon, ob wir versuchen immer mehr auf die Reihe zu kriegen, aber diese, ich hätte die Frage an dich, dass was sind so Dinge, die du tust, dass du gut da sein kannst. Wow, gute Frage. Also du meinst einfach präsent sein hier und jetzt so ja.
Also, dass es dir einfach gut geht, dass du ausgeglichen bist, dass dass es in dir harmonisch ist, irgendwie. Ja, ja, ist es mal der der gelegentliche Gang in die Therme oder ist es der Whiskey am Abend, oder? Vorkommen finde ich nein, der Whiskey brauch ich nicht unbedingt, aber die Therme wär gut.
Ja ja gut, Sauna ist gut und. Und tust du die auch bewusst einbauen in dein Leben sozusagen? Oder ist das eher so? Na ja, wenn es irgendwie mal geht, dann geht es aber eigentlich eigentlich muss man durch Durchhasseln so. Also ich versuch nicht durchzuhasseln. Bin aber nicht der Weltmeister was so Selbstfürsorgeroutinen angeht, sage ich auch ganz ehrlich also. Das ist nicht eine Morgenroutine. Habe ich schon, aber die hat mehr damit zu tun, dass wir alle ohne großen Stress rechtzeitig aus dem Haus kommen. Ja, wobei das auch schon, also was mache ich, damit ich da nicht in genau vollen Stress komme, gerne früher und. Ich glaube, was für mich wichtig ist, ist, dass ich lernen musste, lernen durfte, besonders
auf meine Körpersignale, auf die Signale, die mir mein Leib, mein mein Körper schickt, gut zu hören, weil. Bis wir merken, dass ich also bis ich merke, dass ich ins Husteln komme, bis ich das kognitiv, bis ich da reflektiert habe. Hey, jetzt merke ich, mein Leben ist gerade ein bisschen zu schnell und ich komme gerade ein bisschen zu kurz, bis ich an dem Punkt bin, vergeht ziemlich viel Zeit, und wenn ich das, wenn ich das sozusagen reflektiere, bis das da oben angekommen ist, ist oft schon nicht so leicht, dann noch schrauben zu drehen, also es kostet mehr Energie, aber.
Aber ich habe gelernt, mein mein Körper schickt mir schon sehr früh Signale. Ich merke das schon eigentlich sehr früh, wie es mir gerade geht und die Frage ist einfach nur, höre ich da drauf und nehme ich mich ernst in dem und da habe ich schon Routinen, also so, dass ich zum Beispiel versuche, jeden Tag so mit mir einzuchecken, einfach wie geht's mir mal gerade, meinen Körper, meinen Gefühlen, meinen Gedanken, was passiert da gerade, ich versuche.
Oft einen Tagesrückblick zu machen, Gebet der Liebenden Aufmerksamkeit so zu schauen, was ist denn gestern passiert, dann noch mal hinzuschauen, zu schauen, was war denn da, wie ist mir da gegangen, wofür bin ich dankbar, das war ungut, irgendwie, wo ist mir vielleicht auch ein Fehler passiert, wo ich sagte, das tut mir echt leid und und dann schaue ich auf heute und schaue, was ist für heute wichtig, wenn ich so meinen Tag durchgehe, heute ist wichtig und.
Um das festzuhalten, das zu reflektieren. Und das schafft irgendwie eine, hilft mir eine Verbindung mit mir zu halten und dann gut da zu sein und. Das braucht manchmal nur 5 Minuten, oder? Ja, das braucht nicht viel 15 Minuten am Tag und ich find's super spannend. Der Ignacis von leola, Gründer des Jesuitenordens 16 Jahrhundert, hat dieses erst das Examen genannt, dieses Gebet der liebenden Aufmerksamkeit nennen das Jesuiten heute. Das ist das Wichtigste, das ist die wichtigste Zeit des Tages, das ist das Allerwichtigste, dass du diese Rückschau hast und in Kontakt gehst mit dir und deinem Leben, und dann merkst du, wenn du da lernst, dahin zu spüren und hinzuhören, hinzuschauen, auch kritisch
hinzuschauen, also wohlwollend, aber auch kritisch, ja, und dass du merkst, ah, keine Ahnung, ich merke dann so was wie. Gestern Abend oder vorgestern Abend war ich eigentlich schon total müde, bin aber trotzdem nicht ins Bett gegangen, sondern bin noch irgendwo irgendwo meine Zeit verdaddelt und da ist einfach mal zu reflektieren, zu sagen, Ah okay, das war eigentlich ungut und dann okay tut mir leid, dass ich dann nicht gut umgegangen bin und hilf mir heute das alles zu machen und durch solche Prozesse merke ich, wachse ich und komme ich weiter und gleichzeitig hilft es mir aber auch zu sehen, was gut war und meine Ressourcen, meine meine.
Die Momente, wo ich Tag wahrzunehmen, und das ist auch sehr spannend, dass das manchmal im Rückblick anders ist. Ich merke vielleicht, im Moment merke ich, boah, das ist irgendwie ein Gespräch, das ich mühsam finde, zum Beispiel, weil ich merke, es kostet mich echt Energie und ich bin froh, wenn es vorbei ist oder so. Und einen Rückblick merke ich, da war echte Begegnung da, das hat was gekostet, oder da war echte Begegnung, und da bin ich dankbar dafür.
Und so kalibriere ich irgendwie mein Innensystem möglichst regelmäßig, um gut da sein zu können. Ich merke, dass ich oft so extreme Momente brauche, um zu lernen, sozusagen um mich umzuentscheiden, vielleicht, weil ich zu wenig sowas mache. Ich erinnere mich jetzt, ich, ich hab mir jetzt so. So eine Routine wieder angewöhnt, dass ich regelmäßig faste.
Ich faste eigentlich normalerweise am Freitag und oft sind am Samstag aber irgendwelche Partys irgendwie am Nachmittag Kuchen oder so und oder am Sonntag und ich versuche auch auf Süßigkeiten komplett zu verzichten, außer an Festzeiten. Es tut mir unfassbar gut, aber dann habe ich schon öfter den Moment gehabt, wo ich freitags nichts, gar nichts gegessen habe und dann samstags ist irgendwie am Nachmittag so ein Geburtstag und dann ist da so ein Kuchenbuffet und ich denke.
Ah, jetzt darf ich wieder süßes Essen. Und so, ich glaube, komm nicht so schnell mit. Und dann, und dann hau ich mir da 5 Torten rein oder so und dann geht es mir immer schlecht den ganzen Abend und am Abend ist es nicht so schwierig da raus zu, da muss ich nicht so keine Übung machen, das ist. Keine besonders scharfe Wahrnehmung. Genau, und dann denke ich, dass es jetzt irgendwie ungut war, wenn.
Es mir richtig, richtig schlecht geht und dann denke ich mir. Na ja, also vielleicht sollte ich das nächste Mal nicht so machen, wenn ich auf einem Geburtstag bin. Irgendwie zu denken, jetzt jetzt ist die Chance ganzen Kuchen zu essen und dann ist es aber in den letzten sagen wir mal 2 Monaten ist es dreimal passiert und es ist immer gleich passiert, mir ist es irgendwie schon bewusst gewesen, aber ich hab dann kam es halt wieder und ich und jetzt letztes Wochenende war ganz Moment vorletztes Wochenende war ganz extrem, da war ich auf dem 60er meines Schwiegervaters und.
Da hab ich eben auch gefastet gehabt und dann war Samstag Mittag fettes Buffet und ich hab eben n bisschen später gegessen als alle anderen und und dann war ich fertig und war eh schon super satt und dann wurde ne Viertelstunde später das komplette Kuchenbuffet aufgebaut und ich hab mir eh so innerlich gedacht, Nein, das wäre jetzt nicht gut noch was zu essen.
Ja schau hast schon Learning. Hast schon. Aber ich hab trotzdem 5 Stunden gegessen. OK. Und danach hätte ich schon gedacht und danach hatte ich. Eine danach hatte ich eine leichte Magenschleimhautentzündung und ich glaube, diese Magenschleimhautentzündung, die hat sie jetzt gebraucht, sozusagen.
Wie traurig eigentlich, dass ich jetzt mir denke, OK, das nächste Mal, wenn ich auf einem Geburtstag bin und vor allem, wenn ich vorher gefasst habe, esse ich nicht 5 Stücke, sondern 1 oder gleich 2 her, und das frustrierende ist manchmal, ich weiß nicht, ob du das auch so siehst. Ich habe oft das Ding, wenn es so ein Kuchenbuffet gibt und es sind lauter leckere, die sehen alles so gut aus, dann würde ich am liebsten von jedem so ein kleines Stück nehmen, um es zu probieren und die Erfahrung ist leider, dass dass oft nur 20% der Kuchen wirklich so richtig, richtig gut sind und dann habe ich mir aber meinen Magen vollgestopft mit so ganz guten Kuchen, aber mir geht es danach schlecht.
Also und irgendwie ich mir kommt vor, manchmal brauche ich so einen Hammer, so eine Magenschleimhautentzündung, dass ich endlich checke okay, das ist keine gute Idee, aber ich vermute, dass es eher so ist, weil ich diese liebende Aufmerksamkeit nicht so oft praktiziere oder nicht so oft praktiziere. Also ich glaube, eines ist ist einfach Normales drin. Also wir brauchen, manchmal brauchen wir einfach mehr Runden, um mal zu lernen.
Ich glaube, es ist einfach menschlich und andererseits würde ich. Bisschen so in Frage stellen tot dieses ich brauch das so, dann bin ichs dann check weil so wie du es erzählst klingt das so als hätt sich davor ja eh schon was gemeldet. Ja, ich hab dann. Geht es eigentlich mehr darum? Eben nehm ich das ernst.
Nehm ich mich dann mit meiner Empfindung ernst? Ist das vielleicht? Ja, ja, genau zieh ich Konsequenzen. Ja und und. Schätze ich mich auch selbst wert da und diesen Teil in mir, der sich dann meldet, der sagt, Hey, eigentlich passt es jetzt. Hätte ich den Wert und sage hm ich bin mir wichtig und deswegen höre ich jetzt auf, weil ich weiß ja wie das endet und da gibt es einen anderen Teil, der möchte natürlich Kuchen essen, der findet das toll und da ist irgendwie hochgeschmacksreiz und und Kuchen und so und genau und letztlich ist es dann ausbalancieren dann von Bedürfnissen und von ja.
Ja. Aber schleimhautentzündung oder 5 Stück? Kuchen ja, aber auf diese frühen Signale, also das habe ich gelernt, weil mir ich kenne das Thema auch gerade, essen ist für mich ein ganz ähnliches Thema, habe ich einfach genau lernen dürfen, da wirklich auf diese frühen Signale zu achten und mich dann wertzuschätzen, indem ich das ernst nehme. Lass uns noch ein bisschen über das ganze Thema Musik sprechen. Ja, du hast ja den den inneren Schlagzeuger so ein bisschen mitgebracht.
Ja, der ist immer dabei. Ich kenn den Inneren. Schlagzeug hab ich auch meinen Sohn vererbt. Das ist manchmal ein Thema mit dem Abendessen. Klopft zusammen, großartiger, der kann auch ganz gut die Gabel nehmen und einfach auf den Teller und Ding, Ding Ding Ding großartig, bis es dann irgendwann so wie im Ohr weh tut okay aber du bist Musiker aus Leidenschaft, oder?
Das kann man schon sagen, du bist Gitarrist, du singst, du spielst aber noch Klavier, das weiß ich bisschen naja schon schön. Schon auch schön. Ja, ich hab es mir einfach selber beigebracht. Deswegen sind meine Kapazitäten dann grundsätzlich ja anders als zum Beispiel. Also mein Sohn, der lernt Klavier wirklich und dann merke ich ja, das ist ja auch ganz anders. Als das ja.
Aber ja, Ach, du kriegst hin. Ich ich kann so Klassik und ich kann Blues und Jazz bisschen spielen, aber ich kann zum Beispiel kein. Beispiel nie. Ja, ich. Kann zum Beispiel keine Akkorde, ich kann niemals Lobos leiten mit Klavier noch OK, also das hab ich mir irgendwie nie angeeignet oder so und.
Ehrlicherweise, wenn ich, sobald ich am Klavier sitze und Akkorde spielen soll, kriege ich so einen übelsten Tunnelblick und mir denke ich okay hoffentlich tue ich das richtig. Und weil du. Es halt einfach lange anders gelernt hast. Ja, ganz genau. Ich bin halt der Gitarrist. Aber aber du bist, du machst auf jeden Fall Musik aus Leidenschaft.
Du hast schon Moment 2 oder 3 Alben aufgenommen, 2 also. Ich habe ein so ein, so ein Album EP mal in Eigen in Eigenproduktion gemacht, damals noch in Wien und dann 2020. Dein nächstes Album ist größer als größer als genau als. Größer als ich finde deine Lieder extrem schön, finde ich sehr tief. Du verwendest manchmal auch so Wörter, die ich nie in einen Song packen würde, aber die einfach bei dir so gut passen. Mir fällt spontan nichts ein, aber das ist auf jeden Fall was, was mir zum Beispiel das Wort unerschütterlich. Ah ja.
Zum Beispiel das also und und. Es passt aber irgendwie so gut deine deine Lieder spielen ganz viele Leute ja eher so. Überall, wo ich irgendwie bin, höre ich immer wieder deine Lieder. Also es gibt ja auch ein paar Lieder, die wo du, die wirklich sehr bekannt geworden sind, zum Beispiel sei willkommen hier, heiliger Geist, 150000 youtube aufrufe habe ich jetzt heute noch mal geschaut, richtig krass und du leitest Lobpreis bei der homechurch du leitest Lobpreis auf der mehr Konferenz. Oder hast hast.
Geleitet. Ja, ich dürfte auch mal mitsingen bei dir und. Ja, und also seitdem ich dich kenne, verbinde ich mit dir, dass du Musiker bist. Ja, wie bist du auch mein? Wie bist du dazu gekommen und. Wie bin ich dazu gekommen? Indem ich die Austropop Kassetten von meiner Mama entdeckt habe? Zu beyonest ja, ja, ja, das war mein Einstieg oder mein Einstieg, Droge die Austropop Kassetten MC S meiner Mama.
Da hab ich gemerkt, Wow, das packt mich, das zieht mich, das ist irgendwie voll cool. Und dann? Und da hab ich gedacht, ich mach jetzt absolut auch Austropop. Nein, das hab ich mir nicht gedacht. Wobei Austropop wirklich in meiner musikalischen Entwicklung eine Rolle gespielt. Hat also ich bin fasziniert.
Also ich hatte vor, bevor ich Österreicher kennengelernt hab in meinem Leben, also ich find Austropop gar keine Ahnung und ich und ich muss sagen Entschuldigung, der Hype bei Österreichern kommt mir vor ist grundsätzlich eher extrem groß was Austropop betrifft. Schon schon. Naja, also das war so mein Erstick und da war ich keine Ahnung 67 oder so und dann habe ich die Tage gelernt, halt und ja und dann habe ich schnell gemerkt, dass das so mit Noten lesen lernen und irgendwie noch platt spielen ist.
Nicht zum 1. Und hatte dann dankenswerterweise einen den jetzigen Mann meiner Cousine. Der auch Gitarre gespielt hat und einfach besser war als ich und der Ah cool irgendwie die Gabe hat oder das auch von seinem Lehrer so gelernt hat. Ach, man kann sich einfach alles, was man lernen will, kann man sich irgendwie raushören und dann lernt man es halt, also was einem qualmt sozusagen auf CD gehört oder so, das hört man sich halt raus und dann kann man selber lernen und das hat mich sehr geprägt, einfach diese Erfahrung und so habe ich dann ganz viel gelernt, einfach ja.
Cool. Und ich meine, das ist ja eine Sache, ein bisschen Musik zu machen. Ja, ich weiß noch, wie ich damals in meinem Zimmer gesessen bin mit der Gitarre und dann habe ich halt einfach Nothing as matters, so ein Klassiker oder was auch immer, was von Jack Johnson oder was halt da damals so und und ne andere Sache ist.
Aber ein Album zu machen, selber Songs zu schreiben, das finde ich irgendwie jetzt noch mal ein Unterschied ist. Ist es aus dir einfach rausgeflossen? Hattest du irgendwie Bock drauf? War das irgendwie völlig das normalste der Welt? Auf alle Fälle hatte ich Bock drauf, sonst hätte ich es nicht gemischterweise ja, aber ich schreib schon recht lange Lieder, also irgendwie dieses dieses Liederschreiben, das kam irgendwie natürlich für mich, das war irgendwie nie so ein also wie ich mit meinen ersten Gitarrenkenntnissen habe ich beschlossen, man kann, ich kann Lieder schreiben, also akkurse mit 3 Akkorden und irgendwelchen Kindertexten, aber ja. Ist irgendwie.
Das war irgendwie nie so eine Frage. Kann ich das oder kann man das machen, geht das überhaupt nicht? Sicher geht's, die Frage soll dann bin ich zufrieden mit dem und vielleicht gefällt es anderen Leuten auch oder gefällt es nur mir oder so, aber jeder kann Lieder schreiben meiner Meinung nach also und dann sind genau ich bin kein schneller Songwriter, vielleicht ist es anders wenn Leute nur davon leben, dann müssen sie vielleicht einfach schreiben, schreiben, schreiben, schreiben, schreiben. Um einfach genug Masse zu produzieren, um dann auch die Qualität zu bringen, die sie brauchen, um davon leben zu können und so.
Aber das bin ich nicht, ich brauche einfach immer Zeit für Songs und ja, die ich weiß auch nicht genau, die kommen zu mir mit Themen kommen und Melodien kommen und und cool, dann setze ich mich hin und wenn dann so ein Ding da ist, wo ich merke, ah, das könnte irgendwie ein Song werden, dann geht es darum, das auszuarbeiten und dafür Zeit zu nehmen und.
Und. Das ist ja noch mal eine Sache, Songs zu schreiben und sie aber dann noch aufzunehmen und ein Album zu packen oder in IP zu packen und und zugänglich zu machen für mehrere Leute. Also kennen einige Leute, die sagen, OK, ich hab so viele Songs schon geschrieben, aber die sind nur nur ich und mein Tagebuch oder nur ich und der Herr, also. Wie war das für dich, dass du dann gesagt hast, OK, und die nehme ich jetzt auch auf und die wollen auch andere? Leute, weil einfach meine, also weil ich einfach auch so oft berührt worden bin durch die Musik anderer. Also ich hab, ich bin einfach sehr oft in meinem Leben schon sehr berührt worden durch die Musik anderer, und für mich war immer klar, wenn ich irgendwie
was schreib, dann will, dann hat das auch das Potenzial, wieder andere zu berühren und das will ich halt zugänglich machen und das will ich irgendwie ja. Und es zeigt sich dann eh, ob es, ob es irgendwie geht und ob es andere Leute da mitmachen oder so wollen. Und es kann ja auch sein, dass man da irgendwie merkt okay und sie wollen irgendwie nicht zu viele andere oder ich mach das mehr für mich, weil genau, also es kann ja auch, ist ja auch total wertvoll, es macht ja nicht die Musik wertvoller, dass sie veröffentlicht ist, aber zugänglicher halt für andere, und das war mir irgendwie mein Anliegen, das das. Dass Leute da Zugang haben und das vielleicht sogar selber singen können, das berührt mich
selber immer sehr. Wenn ich hör, dass andere Leute meine Lieder singen. Oh, also es berührt mich einfach wirklich immer, berührt mich immer sehr, weil weil ich das alles so viele Songs sind, die einfach wirklich für mich in der stillen Kammer gewissermaßen entstanden sind und dann plötzlich singen, das viele andere Leute, das ist berührt mich oft sehr, ja und? Ist irgendwie ein Riesen, ein riesiger Schritt auch sich verletzbar zu machen finde ich.
Also es kann ja auch sein, dass man was rausbringt und das gefällt anderen einfach nicht, wird nicht zu viel gehört, wird nicht ja und muss man auch umgehen können dann und genau ich ich habe ich habe gestern ein Interview gelesen mit mit Marco Wanda sind wir wieder beim Ausdruck Pop. Wanda sagt ihr was? Na, Wanda ist eine der erfolgreichsten österreichischen Bands aktuellen.
Ich müsste jetzt sagen, natürlich für alle Österreicher. Ist nicht so. Mein Stil ist nicht so mein Stilreich ehrlich, ist aber aber einflussreich und der Bandleader Marco Wanda, eben Künstlername, hat jetzt ein Buch rausgebracht, hat geschrieben und so weiter und da war ein Interview, das heißt sogar Nachrichten und ich fand es spannend, was er geschrieben hat, weil er so auf seinen Erfolg angesprochen wurde. Und er hat gesagt, er empfindet irgendwie Erfolg als was wahnsinnig ungünstiges und irgendwie bei ihm löst eigentlich so ein bisschen Ekel aus und er sieht Erfolg eher so was was, was ihm halt passiert ist und das irgendwie auch damit zu tun, dass er einfach gute Arbeit gemacht hat. Aber es war nie sein Ziel,
irgendwie Erfolg zu haben oder so, sondern das ist halt so und das. Gefällt mir von der Einstellung als Künstler, das gefällt mir einfach zu sagen, Hey, ich mach einfach was ich mach und ich mach es so gut ich kann und wenn es anderen gefällt, schön wenn es wenn es, wenn es irgendwie gelingt, das sogar rauszubringen, zugänglich zu machen, super schön, aber es ist was wie wie das dann weitergeht, ob das jetzt erfolgreich unter Anführungszeichen ist oder wieviel es jetzt gesungen gehört wird oder so, das habe ich eh nicht in der Hand und das lass ich passieren und ja.
Das ist ein bisschen mit dem Podcast, auch weil, weil ich mir denke, ich mache halt irgendwie das, was ich machen kann. Und ich versuche, so gut wie möglich zu machen. Aber wer es dann schlussendlich hört und wie das dann von den Leuten ankommt und keine Ahnung, das habe ich ja nicht unter Kontrolle, da kann man sich ja auch total verrückt machen.
Nein, das hat für mich also geistlich gesehen, das hat für mich auch was zu tun mit. Ich lasse das los auch in die Hände Gottes, ich stelle das zur Verfügung, aber ich. Er ist dann, er darf das dann verwenden wie er will, und ich mache nicht meine Identität oder mein Selbstwertgefühl davon abhängig können. Wir ja schnell machen, können wir ja schnell machen. 150000 Klicks jetzt, das ist jetzt nicht wenig in der christlichen Szene für dann ja.
Man muss aber die ganze Welt durchlassen. Also das ist auch nicht so, also. Es ist toll, es ist, es ist deswegen toll, weil es bedeutet, dass viele Menschen den Song gerne hören und offenbar vielen Menschen der Song dient. Deswegen finde ich es toll, aber. Auch nicht für dich, so da. Braucht man jetzt nicht so wie soll ich sagen.
Also ich finde wenn man sich ein bisschen einfach so umschaut und wenn man sich schon mit Zahlen beschäftigen will, dann beschäftigt man sich halt ein bisschen mit Zahlen, dann merkt man schon, das ist jetzt auch nicht, also weißt du, es ist alles in Relation, es ist alles immer in Relation und. Wichtig finde ich da ein bisschen.
Am Boden zu bleiben grundsätzlich OK. Also ich höre raus, ich höre raus, so ein bisschen so eine Gratwanderung zwischen eigentlich du, du bringst es raus, damit es Leuten hilft, ja und du freust dich auch wenn es vielen Leuten hilft, aber du versuchst nicht nicht das zu machen um möglichst viele Leute zu erreichen im Sinne von weil es so dich und dir dich geht, sondern damit es Leuten dient.
Ja, genau, genau. Und ich bin. Also mir kommt vor, ich genau für mich ist es einfach okay. Jetzt haben wir zu Pfingsten einen Song von mir gespielt, das bist du, der kommt auf die neue CD und das haben wir als youtube Video released. Ja das wird nicht so viel geklickt und das ist okay macht nichts, also war trotzdem cool, dass wir es rausgebracht haben weil ich den Song stark finde, weil ich den Moment stark fand zu Pfingsten und warum auch immer, es wird nicht so viel geklickt und es passt also weißt du das ist total okay für mich einfach und trotzdem machen wir es. Bereits am Wochenende habe ich die den Maxi von den Overalls kennengelernt und auch sein Producer, den Mike Mike Damaker, so Mike.
Damaker. Mike ist stronger Name wirklich echt so ein cooler Name und und sie sind ich glaube dieses Jahr sind sie oder was letztes Jahr. Ich glaube dieses Jahr bin mir nicht mehr ganz sicher, habe nicht nachgeschaut sind sie auf den deutschen Charts auf Platz 1? Gewesen mit christlichem Rap, mit christlicher Musik in den Charts. Auf Platz 1 gab.
Es ja in den USA auch so ein Phänomen mit Forest Rank. Ah ja genau, mit Forest Rank oder ich mein Ich glaub schon vorher ich das auch mal geschafft gehabt. Ja wirklich ich meine ich meine ich irgendwie mit seinem Album, dass das das Beste das Chart 1 Album ist und ich denk mir boah krass also christliche Musik ist jetzt die christliche Blase sozusagen, die ist jetzt nicht so wahnsinnig groß und dann in den Charts auf Platz 1 zu gehen ist das ist ja weltliche Charts sozusagen. Ja, ja, wenn es, wenn es richtig gut ist, ja warum nicht, aber mir kommt vor, wie dass es eine neue, vielleicht eine neue oder eine erstmalige Blütezeit gibt für christliche Musik, also weltweit jetzt auch mit Forrest
Strang oder so, viele Leute hören den und. Gibt es da irgendwie was, wo du in der Musiker in dir, der jetzt nicht nach Fame strebt, unbedingt aber der sich wünscht, dass möglichst viele Leute irgendwie das möglichst vielen Leuten dient, wo du sagst, Boah, lass uns christliche Musik groß machen, ich bin dabei, ich ich, als ich als Anton Mach auch meinen Teil träumst du da groß oder sagst du, das ist irgendwie mein Hobby, ich mach das mal so nebenbei und wenn es zufällig irgendwem toll irgendwie toll findet, dann aber ich werde jetzt da nicht voll reingehen. Na also so der mega.
Also ich würde jetzt nicht sagen, jetzt mein Hobby würde sagen, es gehört irgendwie so eine ganz wichtige Sendung in meinem Leben zu machen, aber was da rauskommt mit zahlen mir nicht. Also ich glaube da also okay, da gibt es irgendwie christlichen Songs, die sind auf Platz 1 cool. Cool spannendes Phänomen.
Was sagt das über unsere Gesellschaft, warum hören die das, warum ja, gibt es da eine Offenheit für für christliche Themen, für Spiritualität, gibt es da irgendwie vielleicht sogar eine Offenheit überhaupt sag ich jetzt mal ganz allgemein, für für irgendwie Zugänge zum transzendenten, ich glaub ja, und ich glaub das Phänomen sagt was ja und das das finde ich spannend dran, aber ansonsten? Finde ich, dass die Bedeutsamkeit nicht an einer Chartplatzierung hängt, weil was was sagt das also es sagt einfach, dieses Lied haben besonders viele Menschen gekauft oder gestreamt okay, das heißt, es ist eine eine Quantifizierung davon, was anderen gefällt und ich sehe nicht, jetzt sehen wir das Evangelium, dass das ein
besonders wichtiger Maßstab ist für Jesus und. Und deswegen ist es für mich jetzt auch kein, also kein Ziel, da jetzt irgendwas zu erreichen, weil ich mir denke, okay, ich hab dann was, wo ich sagen kann, Wow, das gefällt vielen Menschen, wie wichtig ist das also, was sagt das über die Bedeutsamkeit? Ich finde kaum was, kaum was, sondern es kann sein, dass es was ganz bedeutsames gibt, was eine Handvoll Menschen erreicht, und mir ist wichtig, was Bedeutsames zu machen und nicht was.
Erfolgreiches im Sinne von Quantifizierbaren, was auch immer Dingen. Das heißt nicht, dass ich das Phänomen nicht spannend finde, dass ich nicht feier, dass viele Leute Overath hören und so weiter also also ich, ich will nur, ich will nur differenzieren zwischen bedeutsam, Phänomen und Bedeutsamkeit, genau und so ich, ich freue mich, wenn viele Menschen meine Musik hören, und natürlich tue ich auch was dafür, also. Ja, ich bin jetzt nicht besonders gut befreundet mit Social Media, aber ich weiß natürlich, dass wenn wir ein Album rausbringen, dass wir natürlich auch wollen, dass es an die Leute kommt und dass dass Sachen teilen und natürlich bemühen wir uns da drum, weil das hat ja auch was mit Selbstwertschätzung zu tun, zu
sagen, Hey, wir tun gute Arbeit und wir finden die auch gut und wir wollen die auch zeigen, wir stehen auch dazu, also das ist ja voll wichtig, ja. Und da darf, finde ich, jetzt finde ich es jetzt falsch, sich da jetzt unter irgendeinem frommen Mantel zu verstecken und zu sagen, Ach nein, das muss alles daher machen, das ist einfach, wir lassen alles los.
Naja, gut, aber vielleicht heißt es auch Verantwortung für deine Gaben zu übernehmen, indem du dafür sorgst, dass die Aufruf bringen können, aber das ist das eine und dann aber da irgendwelche Zielen mit quantifizierbaren Chartplatzierungen zu machen, denke ich mir, da bin ich eher bei Marco Wander, wenn dann darf das.
Passieren. Aber es ist eher so ein Nebenprodukt nach einer guten Arbeit. Und dein Songwriting Prozess jetzt auch im Vergleich zu Deiner Lobpreisleitung, die du ja sonst auch hast. Wie schaut der aus? Also schreibst du und dann betest du darüber, dann schreibst du oder ist es. Wirklich Songwriting, so ein Prozess.
Ich halte Ideen fest, wann sie mir kommen, das ist ganz unterschiedlich, relativ oft unter der Dusche kann ich leider dann nichts aufnehmen, muss dann nachher schnell machen. Genießen doch mittlerweile wasserdicht. Ja. Genau also so oder ja auch mal in der Gebetszeit oder mal in einem Set auch irgendwelche spontanen Kurse oder Laien zielen irgendwie dann noch aufnehme und genau, oder ich merke irgendwie oder ich komme aus einem Gefühl, ein Song zum Beispiel jetzt auf dem nächsten Album für die mich ultra dankbar und ich weiß nicht wie andere Leute den finden werden, aber für mich ist ein ganz wichtiger Song, weil ich bin so im. Juni, Juni, Juli dieses Jahr.
Es war für mich eine ganz nicht ganz leichte Zeit. Ich bin echt doch so, ich sag es jetzt mal irgendwie so eine Art depressive Verstimmung, wie ich gegangen habe, ich gemerkt habe mir jetzt gerade echt alles zu viel, so viel Entscheidungen zu treffen, so viel Umbrüche, so viel Veränderungen gerade, ich weiß noch nicht genau, wie das alles weitergeht, wo ich in nächstes Jahr in 2 Jahren werden sein wird, wie was meine Rollen sein werden. Und ich mir ging's wirklich nicht gut. Also ich hab mich sehr schwer getan, einfach in der Früh aufzustehen und einfach mit Gott mich zu verbinden und einfach Freude zu erfahren.
In meinem Leben ist mir schwer gefallen in der Zeit und ich bin mit dem Gefühl deiner Songwriting Zeit gekommen gegangen und hab einfach nur mal den musikalischen Ausdruck dafür gesucht nur mal zu schauen wie klingt das ja klar es war eher so ein bisschen Melancholisches getan, Riff einfach und. Ich hab dann einfach mal Text kommen lassen dazu.
So was kommt da so aus diesem Gefühl einfach heraus. Jeder Psalmist der. Ja, und dann und dann ist da was total für mich Kostbares entstanden. Wieso fahren ich halt fest an dir, ich wahrscheinlich zur Seite geht, aber ich bin nur ganz schlechte Texte und meinen eigenen Text. Ja, super, vergessen.
Aber jedenfalls ich halt fest an dir. Ich ehrlich so, dass du es trotzdem probiere. Einfach einfach mal. Gestartet hast einfach mal rein, weil mach mal jetzt das was dann kommt. Also ganz oft ist es kommt, ich merke immer lieber Bolt sein, weil oft kommt es dann aber mach mal dann auch nicht. Es geht darum auch festzuhalten am Herrn auch wenn auch wenn ich gerade nicht sehe, dass er da ist, auch wenn ich gerade nicht spüre, dass er da ist, auch wenn ich gerade alle meine Sorgen, meine Angst halte ich dir hin in meiner Hand und.
Dann ist ein kostbarer Song geworden, der auch aufs Album kommen wird und der so im Gefühl entstanden ist. Und wie soll ich sagen, so kann auch ein Prozess ausschauen. Ja, gibt es. Noch irgendwelche Daten weißt du schon, dann ungefähr also. Wir produzieren jetzt, gehen in die Basic Check Session im Studio.
Anfang März wollen wir mal so ein Schlagzeug Keys ganz grob mal aufnehmen und dann geht es in die Produktionsphase, wo es wirklich dann die Songs einzeln ausproduziert werden. Und das hängt dann so ein bisschen auch von den Zeitplänen von allen Beteiligten ab, wie schnell das dann geht und vielleicht vielleicht Ende nächsten Jahres, vielleicht übernächste. Also kurz vorm Weihnachtsgeschäft so. Ja, wie wichtig ist Vereinsgeschäft noch in Zeiten, wo man fast.
Keine cds verkauft, also gar nicht mehr einsetzt oder? Ja, genau, kurz vor der Mehrkonferenz noch, damit man die sorgt, vielleicht. Mal trinkt er sowas aber. Ja, keine Ahnung, die ist ja eh nicht, oder? Die ist dann die. Ist jetzt 2026, oder? Und dann ist sie erst wieder 28 wahrscheinlich ja spannend.
Also ich, ich finde es echt ein cooles, also ich finde es cool, dass du es so unterscheidest. Ich finde es wirklich ein super Phänomen, dass dass christliche Musik so cool klingt, dass man sie vom Klang her nicht mehr unbedingt unterscheiden muss oder kann, von normaler Musik, auch von den Genres her oder so, aber dass irgendwie die christliche Botschaft dann doch.
Mindestens unterbewusst, irgendwie einfach verbreitet wird. Ja finde ich schon cool und das ist. Total cool und gleichzeitig denke ich mir so. Also da gab es ja einen, da gab es ja in den letzten 1000 Jahren gab es ja da einen totalen Dreh, ja, heutzutage versuchen christliche Musiker, sich an weltliche musikalische Standards anzupassen, interessant und bis vor unter Anführungszeichen, weltgeschichtlich vor kurzem.
War es ja noch andersherum. Da kamen ganz viele Impulse aus der christlichen Kunst, die in die weltliche Kunst hineingegangen sind, in allen Bereichen, und da Frage ich mich schon ein bisschen, was da passiert, und kommt wieder eine Zeit, wo aus christlicher Kunst, aus Lopez Musik, Musik oder was, warum kunstbereich auch immer wieder Impulse kommen, die so attraktiv, so anziehend sind, so innovativ.
Dass die Welt schaut, hast weltliche Musik geschaut. Hey Wow, das ist ja spannend, das nehm ich mit für meinen fänd ich toll. Vielleicht ist es ja, die ist ja nicht toll, ist es ja der der Zyklus sozusagen, dass man sagt, OK, jetzt, jetzt wird christliche Musik wieder relevanter, und dadurch hat sie einen größeren.
Ja, das ist natürlich genau das muss. Man Einfluss. Natürlich sehen in dem gesamt geistesgeschichtlichen Umbruch, den wir erlebt haben in den Lesben. 500 Jahren würde ich jetzt sagen, dass einfach das christliche Weltbild, also genau das wäre jetzt ja, sagt der Charles Taylor, was, der sagt ja so, so ein kanadischer Philosoph, der sagt sozusagen, wie kann es sein, dass im 1516 Jahrhundert es ganz normal war, alles mit einem christlichen Weltbild anzuschauen, und was ist passiert in den 500 Jahren danach, dass es heute nicht so das wäre?
Nein, das Gegenteil sogar. Es ist normal. Es ist nicht mit einem normales, mit einem säkularen Weltbild anzuschauen, die Wirklichkeit, was da passiert also, und das ist ja passiert, das heißt, das muss man mit einrechnen, es ist, es hat sich gesamt geistesgeschichtlich, was verändert, und es ist nicht nur sozusagen glücklich.
Musik ist natürlich nicht mehr so gut wie früher, sondern es hat sich geistesgeschichtlich was verändert, was jetzt die die gesamte. Wie überhaupt an an Wirklichkeit an Dinge herangegangen wird ist ist komplett anders als vor 500000 Jahren ja. Ich find's auf jeden Fall cool, dass du mit deinen Songs und mit deinen Alben irgendwie in diesen Prozess reingehst und wieder viele coole Songs den Leuten gibst, damit sie nie wieder spielen können.
Ja, das wäre. Das wäre schön, wenn das passieren könnte. Richtig cool, genau. Wir sind am Ende angelangt. Schade, jetzt sind wir gerade gut aufgewärmt, Jenny. Jetzt jetzt noch mal eineinhalb Stunden. Genau. Ne, wer weiß wer weiß wie sich der Podcast entwickelt. Also meine bisschen Vorbilder aus Amerika, die machen 3 Stunden oder dreieinhalb oder dreieinhalb Stunden oder so lange es halt dauert so lange. Es dann dauert, das gefällt mir.
Nur nur wer für mich ist wirklich die Frage, wer für mich ist nur die Frage, wer hört. Ja, das stimmt. Also ich aber auch wirklich, finde ich auch. Also wenn ich so diese mega langen Podcasts sehe, denke ich mir auch so, wow ist ja voll nett, aber. Da fang ich gar nicht erst an. Ich. Weiß auch nicht genau. Ich hab auch ein bisschen eine Hemmschwelle da rein anzufangen, ne ich?
Ich merke, wenn das Thema spannend klingt und wenn die Person, die die spricht, spannend ist. Dann dann hör ich den so in so, in so Chunks. Ja stimmt ja OK, ich geh ins Fitnessstudio, hör ne Stunde, dann geh ich irgendwann wieder ins Fitnessstudio, hör ne Stunde, dann fahr ich mit dem Auto, hör dir dann hör den Rest oder so, aber es ist natürlich und es dann es bleibt spannend, kommt mir vor aber jetzt mal noch nicht.
So viel Zeit habe ich auch noch nicht für jede Folge 3 Stunden, aber wer weiß, was noch kommen wird. Ich bin auf jeden Fall super dankbar, dass du heute Zeit dir genommen hast. Dafür total nett, ich habe super viel gelernt über dieses ganze Beratungsding, auch viele Dinge, die du über Musik gesagt hast, waren für mich echt noch mal echt aha Momente, also danke für deine Insights und ich kann auf jeden Fall wieder sagen Anton, einfach herrlich, dass du heute bei mir im Podcast warst. Danke Sebi.