Food Crimes - Was schmeckt dahinter?

GP4: Ein Urteil im Fall Kouri Richins, Alexander Stevens und ein buddhistischer Food Crime

Samstag, 30. Mai 2026 · 33 min

MP3

Shownotes

Wir gehen rein mit Musik und dolce vita. Denn Lilly war in Mailand auf dem Konzert von Olivia Dean und trällert 🎶 “Das ist die gemischte Platte” 🎶. Danach wird es ernster: Es gibt Updates und ein Gerichtsurteil zum Fall Kouri Richins, den ihr in der Folge "Ein tödlicher Moscow Mule" hören konntet. Flo hat außerdem ein paar Sätze zum Strafverteidiger Alexander Stevens zu sagen, ihr hattet da auf ein paar Dinge hingewiesen. Und last but not least gibt es einen für alle überraschenden Food Crime aus der Community. Warum überraschend? Na, hört selbst...
🏡 sparda-west.de/produkte/bauen-und-kredit.html?… (sparda-west.de/produkte/bauen-und-kredit.html?…)

👉🏼 Alle Fotos und mehr Infos zu den Folgen findet ihr auf www.wasschmecktdahinter.de (wasschmecktdahinter.de)
👉🏼 Ihr wollt uns unterstützen und Extramaterial freischalten, das geht auf steady.page/was-schmeckt-dahinter
👉🏼 Folgt uns auf www.instagram.com/wasschmecktdahinter (instagram.com/wasschmecktdahinter)
Unsere Titelmusik kommt von Manolakes 👉🏼 instagram.com/manolakes (instagram.com/manolakes)
"Food Crimes - Was schmeckt dahinter?" wird produziert mit Unterstützung von Storyhouse Productions.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: linktr.ee/foodcrimes
Du möchtest Werbung bei uns schalten? Dann melde dich gerne bei Julep: julep.de/portfolio/food-crimes (julep.de/portfolio/food-crimes)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Lilly, was liegt denn heute auf der gemischten Platte? Die Frage, was aus der mutmaßlichen Mörderin Corey Richens geworden ist. Ein buddhistisches Ritual, das ganz klar ein Foodcrime ist und ein Überraschungsmoment aus der Community. Das ist die gemischte Platte. Was schmeckt dahinter? Mit Florian Reza und Lili Temme. Oder Lili, Lili Temme.

Ich komme ja gerade aus Italien. Zwei Tage Italien und schon wieder... Und schon ist die Italienerin in mir wieder da. Willst du darüber sprechen? Ja, sehr gern. Ich habe es mir hier als kleinen Stichpunkt aufgeschrieben. Erstens, dass heute der 30. Mai ist, wenn ihr diese Folge hört. Und ich hoffe, dass ihr einen wunderschönen Monat Mai verbracht habt.

Das war ja wirklich herrlich. Ich liebe den Mai. Alles blüht. Es gibt Spargel. Ich war gerade in Mailand auf einem sehr schönen Konzert von Olivia Dean. Und die Fußball-WM geht bald los. Ich würde sagen, da ist für jeden was dabei. Da ist wirklich für jeden was dabei. Leider geht die WM ohne Italien los. Hast du davon was gemerkt, Lilly? Wie war die Stimmung? Ja, die Stimmung.

Die Stimmung ist deshalb sehr bedrückt im ganzen Land gewesen. Ich habe mit einigen Menschen vor Ort natürlich gesprochen, aber da die ganze Stadt gefühlt auf diesem Konzert war, auf dem ich auch war, von Olivia Dean, war die Trauer schnell vergessen. Das war von langer Hand geplant. Es ist ja eine Künstlerin, die ich vergöttere.

Und ich habe letztes Jahr im August, ich habe es nochmal nachgeguckt, ein paar Freunden, die sie auch vergöttern und mit denen ich auch schon auf einem Konzert war oder schon sogar auf zwei Konzerten, gefragt, ob sie Lust hätten, wenn sie ihre Europatournee macht. Wieder hinzugehen, aber mal irgendwo anders als in Deutschland.

Ich habe noch nie so schnell eine zehnköpfige Gruppe mobilisiert bekommen. Zu 10 war es ja. Bei der Frage, wir waren sogar zu 12, aber die anderen waren Nachzügler. Ja. Es ging total schnell. Alle waren direkt dabei. Wir haben uns dieses Pfingstwochenende rausgesucht. Zur Debatte standen auch noch London, Paris und Kopenhagen.

Und wenn wir London ausgesucht hätten, hätten wir auch noch Sam Fender live gesehen. Das war dann ein kleines... Du kennst Sam Fender nicht? Nee. Oh mein Gott. Ich werde dir im Anschluss ein, zwei Songs schicken. Du kennst nicht den Mega-Hits von Sam Fender und Olivia Dean, der seit Wochen auf Platz 1 ist. Rain Me In heißt der.

Don't rain me in. Ich kann nicht so toll singen wie die beiden. Flo, Sam Fender wirst du lieben. Das ist ein britischer Musiker, der aussieht wie so ein Assi-Fußballfan. Also nicht der hardcoreigste Assi, aber der sieht auf jeden Fall so richtig aus, wie so ein kerniger Brite, den du im Pub triffst und dann singt der die emotionalsten Songs, schreibt wirklich richtig tolle Texte und die Musik klingt trotzdem fröhlich und der ist schon auch ein absoluter Megastar und der ist mega lustig und der hat für einen seiner Songs irgendwann Olivia Dean dazu geholt und dieser Song dann mit den beiden zusammen wurde nochmal neu produziert und ist übelst durch die Decke gegangen.

Okay, ich werde es mir reinfahren. Ja, also ich bin sehr beseelt. Dieses Konzert war der absolute Oberhammer. Das wurde auch wie alle anderen Konzerte hochverlegt. Es war dann ein Open Air. Es hatte so ein bisschen fast viele Vibes. Zwei Vorbands, obwohl es ultra heiß war und es kein kostenloses Wasser gab, was wirklich spielig ist. Das ist ein Verbrechen. Das ist ein Foodcrime. Ganz ehrlich.

Das ist ein Foodcrime. Und da muss ich jetzt einmal einhaken. Das ist eine Sache, die an den USA sehr gut ist, dass es überall kostenloses Wasser gibt. Das war auch, als wir in Indian Wells waren zum Tennis. Das war ja auch schweineheiß. Du kannst eine Flasche mit reinbringen, leere und die überall auffüllen.

Weil Wasser, niemand kauft Wasser, um irgendwie eine gute Zeit zu haben, sondern du brauchst Wasser zum Überleben. Um zu überleben. Ich finde es auch eine Unverschämtheit und das war da wirklich nicht gut gemacht. Aber dann. Im gleißenden Licht, die Sonne ging unter, es war noch so ein Riesenrad am Horizont und dann steht da Olivia Dean und diese Frau schafft es wirklich auf dem kleinsten und auf dem größten Konzert der Welt so eine richtig süße Stimmung zu erzeugen, die ist einfach Hammer, jeder Song ist toll.

Wir haben sehr tolle Leute im Publikum getroffen, halt Briten, die extra angereist sind und ich war einfach sehr beseelt. ist da wirklich einfach nur fantastisch. Also wenn ihr irgendwann mal denkt, ob ihr auf ein Olivia-Din-Konzert gehen sollt, ich sage, ja, tut es. Sie wird wahrscheinlich noch größer, als sie mittlerweile schon ist.

Also berühmter, meine ich, und erfolgreicher. Manchmal denkt man ja, oh Mann, der Künstler, die Künstlerin ist jetzt so groß, werden die Konzerte noch gut sein? Aber bei ihr ist irgendwie nichts anders als vor vier Jahren, als ich sie das erste Mal gesehen habe. In einem ganz kleinen Club. Also damals hast du sie in einem ganz kleinen Club in Berlin gesehen. Ja, ja, ich hab's ja für mich entdeckt.

Ich hab's ja entdeckt, aber ich gönne ihr natürlich den Erfolg und ich meine, was soll ich sagen? Ich hab damals schon gesehen, Olivia, du machst das. Die kann was. Olivia. Du gehst den Weg. Ja. Weil du gefragt hattest, ich hab mir auch Konzertkarten gekauft. Und zwar für Giant Rooks in Philadelphia, weil ich Giant Rooks auch fantastisch finde.

Und die ja in Deutschland auch die großen Hallen mittlerweile füllen, aber hier eine gute Stunde weg in so einem kleinen Club noch spielen. Und ich habe die damals schon in Boston gesehen. Das war auch der Hammer, weil da waren irgendwie 500 Leute, die überraschenderweise alle Songs mitsingen konnten.

Das war wirklich komplett garg. Da freue ich mich auch schon drauf. Aber das ist noch ein bisschen hin. So, genug geplabbert, oder? Ich habe schon gehört, wir werden zurückblicken auf einen alten Fall. Werden wir. Und zwar zu einem Fall, der vor vier Wochen online gegangen ist. Die Folge trägt den Namen Ein tödlicher Moskau-Mule und behandelt den Fall von Corrie Richens.

Wenn ihr die Folge noch nicht gehört haben solltet, wovon ich nicht ausgehe, dann werdet ihr jetzt gespoilert werden. Also spult jetzt entweder ein bisschen vor, wenn ihr nicht gespoilert werden wollt und die Folge noch hören wollt, oder wenn ihr sie gehört habt, könnt ihr dranbleiben, denn es gibt ein paar Neuigkeiten zu dem Fall zu sagen.

Ich fasse aber nochmal ganz kurz zusammen, was passiert ist. Also Corrie Richens ist eine dreifache Mutter aus Utah, die nach dem Tod ihres Mannes, Eric, ein Kinderbuch über Trauer geschrieben hat. Und dann verhaftet wurde, weil sie ihren Mann ermordet haben soll. Zum Zeitpunkt des Todes von Eric waren die gemeinsamen drei Söhne sieben, fünf und neun Jahre alt.

Ich weiß nicht, warum ich das in dieser dreien Folge gesagt habe, aber ich habe es mir so aufgeschrieben. Das Buch, was sie geschrieben hat, heißt Are You With Me? Also bist du bei mir? Und es handelt von einem Jungen, der seinem verstorbenen Vater nach Trauer. Der verstorbene Vater wacht aber über ihn wie so ein Schutzengel, ist also immer noch da und soll Kindern beim Trauern unterstützend zur Seite stehen.

In der Folge haben wir schon darüber gesprochen, dass der Prozess Wochen gedauert hat und eine Jury hat entschieden, dass die 36-Jährige schuldig ist. Und zwar wegen Mordes mit besonderer Schwere. Der Vorwurf ist, dass sie ihren Ehemann Eric im März 2022 vergiftet haben soll. Und zwar mit einer tödlichen Dosis Fentanyl, die sie ihm in einen Moskau-Mule gemixt haben soll.

Sie hat mit ihm angestoßen auf einen Deal, den sie geschafft hat. Sie arbeitet in der Immobilienbranche und danach ist er verstorben. Außerdem gab es noch die Vorwürfe, dass sie ihn schon mal versucht hat zu vergiften. Und zwar am Valentinstag. Die Vorwürfe sind auch Versicherungsbetrug und Urkundenfälschung rund um seine Lebensversicherung.

Also so ein bisschen der Klassiker. Und beim Prozess kam raus, dass sie eine Affäre hatte und ihren Mann verlassen wollte. Und jetzt gab es die große Urteilsverkündung im Mai und bevor das Urteil verlesen wurde, verkündet wurde, hat sie noch eine lange Erklärung an ihre kleinen drei Söhne vorgetragen und hat gesagt, dass die drei Söhne beeinflusst wurden und dass sie glauben sollen, dass ihr Vater ermordet worden ist von ihr und dass es aber eine absolute Lüge ist.

Und dabei schnieft sie und wischt sich die Nase und sagt weiterhin, wie auch schon die ganze Zeit, dass sie ihren Ehemann nicht getötet hat. Während dieser stundenlangen Verkündung und des Prozesses haben TherapeutInnen dieser Söhne Erklärungen der Söhne vorgetragen. Die sind mittlerweile älter? Oder wie alt sind die mittlerweile?

Genau, die sind jetzt, haben wir ja vier Jahre später, das heißt, die sind neun, elf und 13. Alle Söhne, also alle drei Söhne haben ausgesagt, dass sie um ihre Sicherheit fürchten und Angst vor ihrer Mutter hätten und nicht wollen, dass sie aus dem Gefängnis rauskommt. Der mittlere Sohn hat sogar einen Text geschrieben und hat, ich übersetze es jetzt mal, geschrieben an seine Mutter. Du hast mir und meinen Brüdern alles genommen.

Ich will nicht, dass du rauskommst, weil ich mich dann nicht sicher fühle. Du hast dich nie entschuldigt. Ich will nicht, dass du jemals wieder jemanden verletzt. Och Gott, das ist echt nochmal ein dramatisches Ende zu der ganzen Geschichte. Wobei ich das Ende ja noch gar nicht gesagt habe, was jetzt das Urteil ist.

Ach so, ja, aber ich habe mir gerade schon gedacht, als sie diese Nachricht ihren Söhn überbracht hat, das ist schon schwierig, weil... Ich meine, ich habe ungefähr mitbekommen, wo das Urteil gleich hingeht, aber die Söhne dann so noch zu beeinflussen, ist schon hart, weil ich meine, die sind ja dann gefangen in diesem Urteil, zwischen dem Prozess, zwischen dem, was man weiß und dem, was ihre Mutter, was ihre eigene Mutter ihnen sagt.

Sich davon irgendwie frei zu machen, zu lösen, irgendwie auch in eine eigene, selbstbestimmte Zukunft zu gehen, das ist schon hart. Und dann auf der anderen Seite dieses Urteil zu lesen, ja, man kann nur hoffen, dass die Kinder da irgendwie ihren Frieden mitfinden und eine Zukunft finden. Ja, das ist wirklich auch das, was ich beim Lesen die ganze Zeit gedacht habe und beim Recherchieren.

Die haben ihren Vater verloren, jetzt haben sie ihre Mutter insofern verloren, als dass sie im Gefängnis sitzt und sie den Vater umgebracht hat. Und das einzig Positive ist, dass die Familie von Eric und auch Corys Familie, muss man dazu sagen, sehr familienbewusst sind und sich viel um die Kinder schon von Anfang an gekümmert haben und die auch in der Abhut von seiner Familie bleiben werden.

Also in einem Umfeld, was sie kennen. Und ja, denen ist wirklich nur zu wünschen, dass sie das irgendwie... Verarbeiten und ein schönes Leben weiterführen können. Also es ist so, wie von allen vermutet, der Richter hat ihr die Höchststrafe gegeben. Sie wurde zur lebenslangen Haft verurteilt, ausgerechnet an dem Tag, an dem ihr verstorbener Mann 44 Jahre alt geworden wäre.

Der Richter hat übersetzt so was gesagt wie, wer zu so etwas fähig ist, ist zu gefährlich, um je wieder frei zu sein. Und Corrie hat auf das Urteil reagiert, indem sie die Augenbrauen hochgezogen hat und ihren Verteidiger so ein bisschen ermahnend slash überrascht angeguckt hat. Und daraufhin haben auch die Verteidiger gesagt, dass sie nochmal Berufung einlegen werden.

Das heißt für uns jetzt aber erstmal, dass die Akte geschlossen wird. Der Prozess hat natürlich für sehr viel Aufsehen gesorgt, kann man sich vorstellen. Eine Mutter hat den Mann ihrer Kinder umgebracht und ihren eigenen Mann hat dieses Buch darüber geschrieben, wollte sich daran irgendwie noch bereichern, vermutlich, und hat bis zuletzt alles...

Falls sich da noch irgendwas ändern sollte, was tun sollte, dass die Berufung erfolgreich wird, dann sagen wir euch natürlich Bescheid. Ich sage aber schon mal so viel, ich glaube da nicht dran. Also ich kann mir vorstellen, dass es hiermit jetzt wirklich zu Ende ist. Ja, apropos Verteidiger und den Verteidiger etwas schief anschauen.

Ich möchte noch einmal auf meinen Verteidiger Alexander Stevens zurückkommen, zu dem ihr mir ja relativ viel geschrieben habt. Viele Kommentare sind dazu gekommen und die Bitte, dass ich mich mit ihm nochmal auseinandersetze und das habe ich getan. Also nochmal ganz kurz, worum ging es? Alexander Stevens ist der Verteidiger von Theo, der in der vorletzten Folge der Champagnermord in Weiden der Hauptverdächtige ist.

Und jetzt gibt es da verschiedene Sachen, die ich da noch einmal aufdröseln möchte. Also zum einen, das muss ich hier glaube ich jetzt nochmal sagen, ich habe mich mit ihm tatsächlich nicht so intensiv vorauseinandergesetzt, also mit Alexander Stevens. Ich habe mir die Podcast-Folgen angehört, aber jetzt nicht nochmal so geschaut, welche Hintergründe es da gibt.

Es stimmt, es gibt so ein paar Sachen, die man, glaube ich, zu ihm wissen muss. Und ich habe jetzt mal als wahrscheinlich das bekannteste oder größte Beispiel den Fall aus dem letzten Jahr nochmal rausgesucht. Und zwar war Alexander Stevens und Jacqueline Bell, die beide jetzt den Podcast True Crime 187 machen, vor allem beim BR-Folgen.

Und haben dort den Podcast True Crime Schuld und Unschuld gemacht. Und im Sommer 2025 beendete der BR bzw. Bayern 3 dann den Podcast, nachdem auf einer Live-Tour, die die beiden gemacht haben, ein Fall besprochen wurde, bei dem Alexander Stevens auch der Strafverteidiger des Täters war. Und man muss sagen, des verurteilten Täters, was nicht ganz egal ist, da die beiden zum Beispiel in dieser Live-Show auch über die Schuld des Täters haben abstimmen lassen, was ich ehrlich gesagt für einen Fall, der abgeschlossen ist und bei dem ein Täter rechtskräftig verurteilt wurde, schon schwierig finde, dass man dann noch einmal die Frage aufwirft, ist das wirklich?

Und was noch schwerer wiegt, ist meiner Meinung nach der Fall, dass die Schwester des Opfers die beiden gebeten hatte, den Fall nicht auf der Live-Tour zu behandeln, da sie endlich mit diesem Fall abschließen wollte, und ihn nicht mehr in der Öffentlichkeit hören wollte. Und da haben die beiden auch gesagt, nö, das machen wir nicht.

Sie haben den Fall dann anonymisiert, aber auf der Live-Tour dann trotzdem vorgetragen. Zu diesem Vorfall gibt es zwei Berichte, die ich euch da ans Herz legen kann. Zum einen gibt es einen Artikel von Übermedien und einen anderen von dem Magazin beziehungsweise der Hilfsorganisation Weißer Ring, die sich für die Belange von Kriminalitätsopfern einsetzen.

Ja, nach der Berichterstattung haben die beiden dann auch entschieden, also Jacqueline Bell und Alexander Stevens, den Fall nicht weiter zu behandeln. Ich habe mir das nochmal jetzt hinter die Ohren geschrieben, da auf jeden Fall ein bisschen tiefer reinzuschauen, wo unsere Quellen herkommen oder wer da eigentlich spricht.

Und ich hatte das ja auch schon in der Folge angesprochen, dass ich so ein bisschen. Ja, es ist schon komisch, wenn man diesen Fall mit Theo hört und dann Theo auch in dem Podcast zu Gast ist und man natürlich sehr nah dran ist und den Fall aus Sicht des Verteidigers erfährt an dieser Stelle. Ich muss trotzdem dazu sagen, dass ich auch weiterhin von der Unschuld von Theo überzeugt bin, weil zum einen es auch noch viele andere tolle Quellen geben, zum Beispiel das Oberpfalz-Echo hat eine sehr, sehr ausführliche Berichterstattung zu dem Prozess gemacht und die Dinge, die ich aus dem Podcast erfahren habe, kann man dort auch nochmal abgleichen.

Also das ist jetzt nicht so, dass das nur Aussagen von Alexander Stevens sind, sondern das sind Sachen, die in dem Prozess auch dargelegt wurden und meiner Meinung nach immer noch fraglich ist, warum die Staatsanwaltschaft keine wirklich handfesten Beweise vorlegen konnte und sich nur auf diesen einen Kronzeugen verlassen hat, der sich ja dann in viele Widersprüche verwickelt hat.

Das heißt, die Person Alexander Stevens auf jeden Fall mit Vorsicht zu genießen. Beim Fall selber muss ich sagen, dass sich all die Punkte, die wir besprochen haben, auch von anderen Seiten zu belegen lassen. Ein Grund mehr, warum wir die gemischte Platte weiterhin machen sollten, weil wir hier Raum und Zeit haben, sowas nochmal einordnen zu können und ich glaube, wir sind beide sehr dankbar dann für eure Nachrichten auch.

Die uns manchmal so ein bisschen darauf hinweisen, Sachen nochmal einzuordnen vor allen Dingen. Mir war dieser Mann ja auch wirklich überhaupt nicht bekannt und die Kritik an ihm auch nicht. Und deswegen bin ich froh, dass das jetzt hier nochmal klar gemacht wurde. Ja, und ich glaube, was wir auch für uns da mitnehmen können, ist uns einfach nochmal bewusst zu machen, dass hinter jedem Fall Menschen stecken, Angehörige und so die Faszination, die viele Fälle für Menschen, uns auch auslösen, bei anderen Personen negative Gefühle und auch Traumata hervorrufen können.

Und man da immer überlegen muss, was man erzählt, was man berichtet, was man auch zeigt und da abwiegt. Genau, es gab noch eine andere Sache, die auch angemerkt wurde und zwar seine Rolle als Verteidiger von Gil Oferim. Das war mir auch nicht bewusst, dass er den vertreten hat. Ja, ja, das auch noch.

Das will ich aber so ein bisschen distanzierter sehen, weil das geht halt schnell, dass man so sagt, ah ja, der hat den verteidigt, naja, der ist Strafverteidiger. It's his job. Vor allem, wenn man als Strafverteidiger bekannter wird und gewisse Fälle dann übernommen hat, dann wird man irgendwann auch zu so einem Promi-Strafverteidiger.

Ganz ehrlich, ich mag Geoferin persönlich auch nicht. Gleichzeitig ist das, ja, wie du sagst, sein Job, Menschen zu vertreten, mit denen möglicherweise auch er nicht übereinstimmt. Keine Ahnung, wie die zusammenstehen, aber es ist halt sein Job. Ja. Das waren meine fünf Cent. Und damit bin ich jetzt gespannt, was du noch da hast. Ja, ich habe noch einen weiteren Part auf unserer gemischten Platte.

Übrigens, das wollte ich auch noch sagen. Ich habe, seitdem wir diesen tollen Zweit-Podcast, die gemischte Platte machen, ständig einen Ohrwurm von Das ist die perfekte Welle von Juli. Aber ich sing dann immer Das ist die gemischte Platte. Das ist der perfekte Tag. Ja, verzeiht mir. Ich werde das jetzt vielleicht in Zukunft einfach häufiger mal anstimmen.

Weil wie wir zu Beginn dieser heutigen Folge gelernt haben, bin ich ja eine musikalisch interessierte Person. Ja. Aber jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Thema. Und zwar hatte ich in der letzten Folge wiederum vom Dienstag schon was angekündigt. Wer die Folge noch nicht gehört hat, brauche jetzt nicht zu überspringen, denn ich werde nichts spoilern. Aber ich hatte ja angekündigt, etwas zu einer buddhistischen Praxis zu sagen, die auf den Namen Fang Sheng hört.

Also in dieser letzten Folge ging es darum, dass die 32-jährige Thailänderin Koi während so eines Rituals gestorben ist. Aber die Folge handelt dann weniger von dem Ritual und vielmehr von den Hintergründen zu ihrem Tod. Aber ich bin bei der Recherche auf ein paar Dinge gestoßen, die ich dann gerne mit euch teilen würde.

Und gleichzeitig ist es dann auch noch zu einem Fall, der es nicht geschafft hat geworden. Also es sind quasi zwei Dinge in einem. Ich wiederhole nochmal kurz, Fangschenk ist ein Akt der Barmherzigkeit oder es ist als ein Akt der Barmherzigkeit gedacht. Also man kauft Tiere frei und entlässt sie in die Natur, um Leid zu mindern und gutes Karma zu sammeln im Buddhismus. Das ist erstmal gut gemeint, aber Flo hatte sich auch schon in der letzten Folge gefragt, wo die Tiere denn eigentlich herkommen und ob das dann auch wirklich so gut gemacht ist.

Da fängt es jetzt nämlich an, dass es da hier und da auch ein paar Kritikpunkte gibt und die Frage, woher die Tiere kommen, wird wirklich immer häufiger gestellt. Vor allen Dingen sind es auch nicht immer nur Fische, wie beim letzten Mal, sondern eben unterschiedliche Tiere. Teilweise werden die Tiere, die freigelassen werden sollen, gezielt gefangen oder erstmal in Massen gezüchtet, nur um sie dann verkaufen und später freilassen zu können.

Das erzeugt natürlich einen Kreislauf, der jetzt nicht unbedingt diesem Akt der Barmherzigkeit entgegenkommt. Das heißt, da gibt es wirklich Leute, die züchten diese Tiere, um sie dann wieder irgendwo anders freizulassen. Ja, das ist schon ein bisschen absurd. Ja. Das ist absurd und dazu kommen noch andere Dinge, wie zum Beispiel, dass manche Tiere gar nicht in der Lage sind, dann draußen zu überleben.

Also wenn sie zum Beispiel in Masse gezüchtet wurden, sind sie an Futter und enge Haltungsbedingungen gewöhnt und geraten dann nach dem Aussetzen und auch schon während des Aussetzens in Stress, haben Probleme bei der Nahrungsbeschaffung, bei unterschiedlichen Temperaturen und werden dann wiederum Beute für andere Tiere oder sterben durch eben so einen Stressfaktor.

Und an manchen Orten werden Fische in Gewässer gelassen, wo die Fische dann drin verrotten und wiederum die Wasserqualität verschlechtern. Also es ist wirklich ein etwas komplexeres Problem. Wie gängig ist das Ganze noch? Dazu komme ich gleich. Und dazu kommt noch eine andere ökologische Seite. Wenn Tiere weit außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets freigelassen werden, können sie sich vermehren und heimische Arten verdrängen und so auch ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen.

Im Jahr 2015 hat sich in Brighton in Großbritannien ein Foodcrime dieser Art zugetragen, der eben mit Fangschenk in Verbindung steht. Und zwar gab es da zwei Londoner Buddhisten, die Krustentiere zurück ins Meer lassen wollten. Die haben sich verabredet und sich zusammen mit 100 weiteren Buddhisten zusammengetan, um viele Krustentiere freizulassen.

Das sollte die Krönung von dem Besuch eines taiwanesischen buddhistischen Meisters sein. Die Gruppe hat dann drei Boote im Yachthafen von Brighton angemietet. Ihre Ladung Krustentiere etwa eine Meile vor der Küste entleert und dann vermutlich mit viel gutem Karma dabei dieses Ritual beendet. Und das ganze Ritual...

Lässt sich bis ins dritte Jahrhundert zurückverfolgen, hat aber in den letzten 20 Jahren nochmal eine erhebliche Renaissance erlebt. Es gibt einen Verein, Human Society International und laut diesem Verein, HSI abgekürzt, sind jedes Jahr hunderte Millionen Vögel, Fische, Affen, Schildkröten und andere Tiere an von Schengen-Aktionen beteiligt.

Und diese Society sagt eben, und ich zitiere die jetzt ganz konkret, dass sich eine ganze Industrie entwickelt hat, die auf dem Fang und Handel mit Wildtieren basiert, für die Verletzungen, Krankheiten oder der Tod verheerende Folgen hat. Allein in Taiwan werden laut dieser Society jährlich 200 Millionen Wildtiere für Freilassungsrituale missbraucht.

Na, 200 Millionen. Wie ich eben schon mal gesagt habe und was auch die Organisation noch mal betont, ist, dass viele Tiere bei so einem Ritual tödlich verletzt werden und die Überlebenden oft kurz darauf an Erschöpfung sterben oder an Krankheiten sterben oder anderen Arten zum Opfer fallen. Und dann ist es wiederum ja auch so, dass manche freigelassen werden, wieder gefangen werden und wieder freigelassen werden, aber vorher noch verkauft werden.

Ich war schon dran, ich war schon dran. Ich sag mal so, Karma is a bitch. Karma is a bitch. Ja, nur leider sind die Leidtragenden in dem Fall halt die Tiere. Oh Mann, das ist schon schlimm. Weil ich meine, ich verstehe die Intention. Ich verstehe das Gute darin, zu sagen, man möchte Tiere in Gefangenschaft wieder in die Natur entlassen.

Aber was sind denn Tiere in Gefangenschaft? Ich meine, bei Fischen, so ein Goldfisch oder so ein Guppi, ja, also der wird jetzt in der Freiheit auch nicht lange überleben und bei allen anderen Tieren, da kommen wir dann dahin. Selbst wenn man, ich muss gerade an den Tiger King wieder denken, Like, wer ihn noch kennt, und an diese ganzen gefangenen Tiger und Löwen, die überall auf der Welt bei meistens reichen Menschen irgendwo im Garten wohnen, das wären ja eigentlich so Paradebeispiele, dafür diese dann wieder in die Freiheit zu entlassen.

Aber ja, du sagst es ja, selbst wenn sie nicht gezüchtet werden für diesen Anlass, sind viele dieser Tiere ja lebensunfähig in der Wildnis, leider. Das ist ja auch, wenn man auch über Kritik an Zoos zum Beispiel spricht und sagt, ja, die sollen alle freigelassen werden, das geht ja auch oft nicht. Also du kannst ja nicht einfach diese Tiere da rausnehmen und dann in ihr natürliches Habitat setzen, weil sie haben kein natürliches Habitat mehr.

Ja, oder haben eins und werden dann aber wiederum wieder eingefangen und das ganze Spiel geht von vorne los. Also dann ist das Ziel verfehlt. Etwas aus der Kategorie gut gemeint, aber Ziel verfehlt, ja. Und ich habe gesagt, dass es ein Foodcrime ist, weil das Ganze hier strafrechtlich wirklich verfolgt wurde in Brighton.

Weil ein paar Tage nachdem das Ritual stattgefunden hat, hat sich ein Fischer vor der Südküste Großbritanniens gewundert, weil er Hummer und Krabben in seinem Fang hatte, die er nicht kannte. Er meinte, die sind nicht heimisch. Hatte sich bei der zuständigen Meeresschutzorganisation gemeldet und die haben das dann bestätigt und dann wurde das eben zurückverfolgt und dann war es tatsächlich so, dass diese beiden Initiatoren, zwei Londoner, 30 und 32 Jahre alt, vor dem Amtsgericht Brighton schuldig gesprochen wurden, gegen das Naturschutzgesetz verstoßen zu haben, indem sie nicht heimische Arten in die freie Natur freigesetzt haben und dadurch unermesslichen Schaden an der Meeresfauna verursacht haben.

Die beiden wurden dann zu einer Geldstrafe und Entschädigungszahlungen von insgesamt über 28.000 Pfund, was ungefähr heutzutage 30.000 Euro sind, verurteilt. Das ist schon ordentlich. Dafür hätte man sehr viel Hummer kaufen können. Oh Mann, ja, also ich finde die Idee grundsätzlich schön und mausig. Umsetzung ein bisschen fotzig. Wer die Referenz jetzt verstanden hat, der oder die möge sich nun warm, handschlaglich berührt fühlen.

Ja. Ja, spannend. Das war das. Ansonsten, falls du jetzt nicht noch irgendwas Überraschendes hier für unsere gemischte Platte hast, würde ich doch mal sagen, kommen wir zum Überraschungsmoment der heutigen Folge, der auch angekündigt wurde. Denn es gab hier zwischen Flo und mir ein kleines Missverständnis, kann man sagen.

Ich dachte, Flo bringt den Community-Foodcrime mit. Und ich dachte, du bringst den Community-Foodcrime mit. Wir haben ein bisschen aneinander vorbeigesprochen. Ich bringe meinen aber dann in zwei Wochen mit. Ich weiß auch schon, welcher das ist, aber ich habe den jetzt nicht vorbereitet. Aber wir haben gerade gesehen, wir haben in diesem Moment, bevor die Aufnahme losging, eine Nachricht bekommen. Einen Foodcrime.

Und wir haben ihn noch nicht angehört. Das heißt, wir machen das jetzt einfach zusammen und dann werden wir das mal an. Das heißt, wir hoffen, da ist jetzt nichts Schweinesches dabei. Ja. Ansonsten müssen wir uns mal was überlegen. Aber ansonsten, du bist ja auf der Nachricht drauf, Flo, ja? Ja, ja. Dann würde ich sagen, spielen wir jetzt mal ab. Ja. Hallo, ihr Lieben.

Ich finde, ein absoluter Foodcrime ist die im Internet bestehende Sauerteig-Mutti-Mafia, die einen lockt mit, schau, wie schön mein Sauerteig ist, wie toll bio wir alle sind und mach ganz schnell deinen Sauerteig. Und wenn man dann einmal etwas hineinschaut, wie das eigentlich funktioniert, muss man auf einmal einen Teig ansetzen, dann drei Stunden diesen Teig kneten und wenden, vier Stunden rumlassen, nachts aufstehen, um irgendeine Trügprobe zu machen, von der kein Mensch weiß, wie sie richtig funktioniert.

Am besten noch fünfmal um den Teig rumhüpfen und singen, dann wieder nach drei stunden sofort wenn die spannung stimmt ihn bei 240 grad in den heißen ofen schieben ich meine natürlich man hat tagelang seinen ofen auf 240 grad vorgeheizt nur um den perfekten punkt mit dem teig abzupassen und dann hoffen und, Bangen, dass auch der Dehnungsschnitt richtig war, um ein Brot zu haben.

Also es ist ein absoluter Wahnsinn. Ich habe es jetzt öfter probiert und wabbelig ein Teighaus bekommen, und kaufe dann doch lieber jetzt absolut verständlicherweise für 4 Euro bei meinem Durstbecker ein Brot, als mir stundenlang dieses Gezedere zu geben und mir dann im Internet anzuhören, ach wie leicht das doch ist und wie schön das ist doch.

Alle backen ein Sauerteigbrot und kommen doch bitte in unsere Sauerteig-Community. Nein, das ist absoluter Foodcrime. Hammer. Gehe ich zu 100% mit. Die Sauerteig-Mafia. Ja, bin ich dabei. Ich wäre auch gerne dabei. Also ich wäre auch gerne eine von denen, die immer ihren Sauerteig auf Lager hat, immer einen Perfekten angesetzt hat, immer alles läuft.

Aber ich gehörte auch zu denen, die während Corona Sauerteigbrote gebacken haben, schuldig. Und ich habe dann aber auch gemerkt, man muss einfach unfassbar viel Brot essen, die ganze Zeit, weil du musst ja permanent produzieren. Wenn du nicht permanent produzierst, dann musst du den wegwerfen. Das ist auch dämlich.

Und deswegen musst du permanent Brot essen. Dann habe ich es einfach irgendwann sein lassen. Aber ich kann bei allen mitgeben, den Dehnungsschnitt, die richtige Temperatur, den richtigen Zeitpunkt, die richtige Stunde abpassen. Du musst deinen kompletten Alltag um diesen dämlichen Sauerteig herum strukturieren.

Kannst du schon mal üben? Für was? Für Kinder zum Beispiel. Bist du ready? Die gebe ich in Woche zwei ab. Also, ja, ich sag mal so, ne? Ich war noch nie in diesem Strudel drin, aber eigentlich seh ich mich da. Also ich würde, ich wär eigentlich schon interessiert daran, mal das auszubringen, weil ich natürlich die ganzen Videos auch kenne und ich weiß, wie lecker das schmeckt dann, weil ich hab im Freundeskreis schon Leute auch, die da in der Sauertag-Mafia wahrscheinlich mit nem Fuß drin stehen.

Ich red grad viel Stromberg. Deswegen, bevor ich das nicht selber probiert habe und daran verzweifelt bin, möchte ich mir da noch kein abschließendes Urteil zu erlauben. Aber alles, was du schilderst, liebe Hörerin, klingt absolut nachvollziehbar. Und wenn du schon in diesem Frustrationsmoment warst, des Öfteren, wie sich, glaube ich, hier raushören ließ, dann ist es auf jeden Fall ein Foodcrime.

Gehen wir mit, würde ich sagen. Ja. Ich musste auch gerade an das Buch Yesterday denken. Hast du von dem gehört? Das ist gerade der absolute Hype. Und zwar ist die Prämisse so genial wie einfach. Eine Treadwife, also so jemand, die sich auf Instagram als die perfekte Hausfrau präsentiert, wird zurückversetzt ins Jahr 1800 irgendwas und muss dieses Leben leben, was sie versucht, so auf Instagram darzustellen.

Und ich stehe auf der Warteliste bei meiner Bibliothek, aber die Wartezeit beträgt mehrere Monate. Oh wow. Das heißt, ich bin gespannt. Aber daran erinnert mich das auch ein bisschen, dass dann all diese Leute sozusagen, die sich an diesem einen Ding so aufhängen, an diesem, mein Brot, ich will zurück zur Natur, ich mache was Handfestes.

Ja, wenn du früher so einen Haushalt betrieben hast, wo du ein Brot backen musstest, damit die Familie überlebt, dann mag das irgendwie gut sein. Aber jetzt, ich möchte da ehrlich gesagt nicht meinen Alltag drum strukturieren. Ja, aber man möchte, weil das muss ich auch kurz sagen, das gute Brot hier beim Bäcker kostet schon lange nicht mehr 4 Euro.

Also wenn du hier so ein richtig leckeres Sauerteigbrot irgendwo kaufen willst, dann bist du da schnell mal 8 Euro los. und das finde ich auch wirklich Wucher. Da würde ich, glaube ich, lieber erstmal... Ja, aber Lilly, da würde ich dir wieder den Einwurf meines Freundes von der WU einwerfen, wenn du das ja hochreichst, deine Arbeit.

Hör mir auf mit diesen komischen Typen, der alles berechnet und die Effizienz, ausrechnet. Da kriege ich das... Nee. Das kann ich, glaube ich, nicht öffentlich sein, aber das ist der Großneffe eines sehr bekannten Österreichers. So viel gibt es ja nicht. Was ist ein Großneffe? Sein Vater ist der Cousin von dem.

Ah ja. Tja, da werde ich wohl gleich, wenn wir hier die Aufnahmen stoppen, werde ich wohl gleich erfahren, wer das ist. Aber ihr leider nicht. Ja. Und er sieht aus wie Sebastian Kurz. Das hat mich immer komplett fertig gemacht. Aber egal, wir kommen schon wieder zum Thema ab. Du, mit was für Leuten du so verkehrst oder verkehrtest, sagen wir.

Verkehrtest, ja. Ich glaube, mittlerweile sind wir in unterschiedlichen Bereichen unterwegs. Ja. So, das war's. Ich würde sagen, das war's. Ich würde es hier abkürzen, weil wir haben noch eine ganze Folge jetzt aufzunehmen. Und zwar die, die jetzt am Dienstag kommt. Lilly weiß noch nicht, worum es geht. Ihr wisst noch nicht, worum es geht.

Aber ich weiß, worum es geht. Und es wird spannend. Richtig. Sag ich dann nur. Ich freue mich drauf. Wir hören uns dann in ein paar Tagen wieder. Also ihr uns, wir hören uns jetzt. Ihr hört uns in ein paar Tagen wieder. Dann wiederum, wieder eine Woche. Dann wieder gemischte Platte. Leute, wir machen hier immer weiter.

Die Uhr, die ist am, wie sagt man, das Uhrwerk. Rödel. gut macht euch ein wunderschönes Wochenende und gehabt euch wohl und hört Olivia Dean, ganz dringende Empfehlung Tschüss.

0:00 / 0:00