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EXKLUSIV - Jens Keller: „Bei Schalke 04 hatte ich mit Abstand den größten Druck!“

Montag, 6. April 2026 · 43 min

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Shownotes

EXKLUSIV - Bei mir war der ehemalige Bundesligaspieler und Bundesligatrainer Jens Keller zu Gast. Wir sprachen natürlich lange über seine Zeit bei Schalke 04, den immensen Druck, den er dort verspürt hat, den Umgang damit, aber natürlich auch über eine sehr erfolgreiche sportliche Zeit mit Spielen in der Champions League gegen Real Madrid. Wie ist es, im Bernabéu an der Seitenlinie zu stehen? Wie unterscheidet sich die Arbeit bei einer Champions-League—Mannschaft von der Arbeit bei einer Mannschaft in der 3. Liga? Wie geht man kommunikativ mit Weltstars um und sorgt dafür, dass sie dem vorgegebenen Weg folgen? Das und vieles mehr erfahrt ihr in der 49. Folge Football Finance zusammen mit Jens Keller. Zudem ging es aber auch um seine Stationen nach Schalke 04 (Union Berlin, 1. FC Nürnberg, FC Ingolstadt, SV Sandhausen), um die Frage, ob er sich vorstellen könnte, wieder als Trainer ins Profigeschäft zurückzukehren und um sein aktuelles Leben - viel Spaß beim Hören!

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🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: Daniel Karmann/dpa

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Intro
Wie ist das, von seinem Freund bei Schalke 04 entlassen zu werden? (Horst Heldt)
Schalke 04: Die schönste Station?
Als Trainer in der Bundesliga: Im Hintergrund bei Erfolg, im Vordergrund bei Misserfolg
Umgang mit Misserfolg als Trainer
Schalke 04: Großer Klub, viele Fans, großer Druck
Unterschied zwischen Champions League und Liga 3
Brutales Tagesgeschäft, Ergebnissport, Arbeiten auf gepackten Koffern
1. FC Nürnberg, Union Berlin, FC Ingolstadt, SV Sandhausen
Entlassung als Trainer: Vertrag, Abfindung, Geld verdienen ohne zu arbeiten
Kein Spaß mehr am Trainerjob: Belastung, Zeit, Abhängigkeiten
Das aktuelle Leben und die Zukunft von Jens Keller
Outro

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Dann kriegst du erst mal wieder einen Chitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Gar keine Frage war Schalke nur durch der größte Druck und ich weiß noch Jan Klaus von Dela kam nach der Saison zu mir und sagt unglaublich was du hier leistest mit dem Druck mit dem du hier umgehen musst und trotzdem so ruhig bleibst. Ja gut das sind riesen Erlebnisse gewesen. Wir haben bei Real Madrid gespielt, Champions League, Galatasaray war ein besonderes Spiel.

Mordsatmosphäre dort im Stadion, ja, aber auch in der Bundesliga und natürlich auch unsere Heimspiele. Schalke auf der Arena oder in der Arena zu spielen, ist was Großartiges. Irgendwann ist das Geld nicht mehr, nicht mehr wichtig, sondern die Lebensqualität und ich bin mittlerweile 55 Jahre und habe keine Lust mehr, von Woche zu Woche nur um mein Leben zu gestalten, weil das ist einfach so gewinnst du hast du eine gute Woche, verlierst du ist die Woche nicht so gut, verlierst du das zweite Mal.

Ist eine Scheißwoche und beim dritten Mal kannst du schon wieder anfangen und packen. Herzlich Willkommen zu Football Finance zur 49 Folge mit jemandem, der als Spieler für den VF B Stuttgart unter anderem gespielt hat für 1860 München Vf L Wolfsburg lief insgesamt über 250 Male in der ersten und zweiten Bundesliga auf und kehrte dann als Trainer zurück zum VF B Stuttgart. Anschließend folgten dann Schalke, Union Berlin, Ingolstadt, der 1.

Fc Nürnberg und zuletzt der SV Sandhausen. Gibt unfassbar viel Spannendes, was wir jetzt im Folgenden mit Ihnen. Besprechen werden, weil eben Champions League mit Schalke, 04, Abstiege, Aufstiege, Entlassungen, sein aktuelles Leben und vieles, vieles mehr. Herzlich Willkommen, freu mich sehr, dass du da bist, Jens Keller. Ja, da grüße ich Luis.

Treffen wir uns hier in Nürnberg und bevor wir darüber sprechen, warum wir jetzt genau hier sitzen, wird es gerade den Zuschauerinnen und Zuschauern auffallen. Du hast ein Pflaster auf der Stirn und da interessiert wahrscheinlich viele und auch mich, was passiert, nichts Schlimmes hoffentlich. Nee, die anderen sehen viel schlimmer aus als ich. Ja, genau, genau, genau.

Ich musste mir leider heute morgen was rausschneiden lassen. Es ging nicht anders von der Zeit und so eine Hautirritation und deshalb sieht es jetzt so aus wie es aussieht. Entstellt dich keineswegs, also immer noch, siehst immer noch immer noch gut aus und. Deine sportliche Vergangenheit wird vermutlich, du wirst mich gleich korrigieren, wenn es doch so ist, nicht der Grund sein, warum wir jetzt hier in Nürnberg sitzen. Warum ist dein Lebensmittelpunkt hier und seit wann ist es so? Ja gut, ich war ja sportlich hier, ich war ja genau ersten FC Nürnberg und hab das jetzt hier als Zweitwohnsitz und Pendel zwischen Köln und Nürnberg derzeit. In der Zeit, als du beim ersten FC Nürnberg warst, ist es so entstanden, dass du hier dann

genau. Tatsächlich wurdest OK und immer noch in Köln oder mittlerweile hauptsächlich hauptsächlich in Nürnberg. Viel in Nürnberg, aber meine Kinder leben da auch noch in Köln und deshalb bin ich auch sehr viel. Bist du unterwegs wirklich sehr, sehr spannender Gast? Ich hab es gesagt, 49. Folge in der kommenden Woche. Wir haben gerade schon kurz gesprochen. Sitzt dann Frank Baumann hier aktuell in Charge bei Schalke 04 und du hattest dort auch sehr erfolgreiche Jahre, gerade wenn man es mit der aktuellen Zeit vergleicht, obwohl sie es ja jetzt wieder packen könnten in die erste Liga aufzusteigen und so nach 49 folgen, finde ich es immer ganz spannend mal durchzugehen oder dann finde ich

es immer cool auch Namen zu hören, wenn man sich mit dir beschäftigt. Wikipedia, Transfermarkt, wo auch immer, wo du eben Stationen hattest. Der so mit dabei war, mit dem du auch schon zu tun hattest. Und da sind mir natürlich Namen aufgefallen und die dürften alle 4 stimmen natürlich Horst Heldt bei bei Schalke 04 Matthias Sammer in Stuttgart, Guido Bucher, Spieler genau als Mitspieler, Guido Buchert als Spieler als Mitspieler und Friedhelm Funkel. Trainer bei Eintracht Frankfurt.

Und 1. Fc Köln? 2. Und 1. Fc Köln auch noch stimmt, stimmt 2003, wann warst du bei Köln 2? 2000 bis 2002. Genau stimmt in der Zeit war bei Friedhelm dort dann natürlich noch mal 225 noch mal aufgestiegen. Mit 2 Spielen habe ich mit ihm auch drüber gesprochen, wenn ich die Namen so durchgehe, weil es immer spannend ist, gerade über die im Laufe der Zeit, mit wem hat man noch Kontakt, bei wem ist der Kontakt noch am engsten zu den 4. Ja, bei Hostel.

Wir haben zusammen gespielt, dann war natürlich klar bei Schalke. Sportvorstand hat mich zu Schalke geholt und auch so privat mit dem Host hab ich noch relativ viel so ja wie es halt geht von ihm seiner Zeit aktuell da erstmal war ich sehr angespannt aber. Ja, da haben wir schon noch hin und wieder Kontakt, ja.

Ich habe ihn auch schon hier gehabt, waren damals an der Alten Försterei gesessen. Sehr, sehr guter Typ und ich finde es trotzdem spannend. Wie gesagt, du hast mit ihm gespielt, ihr wart dann auch zusammen bei Schalke, man weiß ja immer nicht, wie man dann so auseinander gegangen ist. Gerade bei Schalke war es ja so ein bisschen unglücklich gelöst.

Es gibt eine kleine Geschichte, dass du. So ein bisschen eine Stilfrage, dass du gefragt hattest, ob sich die Verantwortlichen zu dem Zeitpunkt sicher sind, dass du noch da bleibst. Und die haben gesagt, ja, ja, mach dir keine Sorgen, weil du bist in den Doppelpass gegangen und ich glaube, 2 Tage später wurdest du dann doch entlassen.

Genau genau wurdest du dann doch entlassen und ich hatte die Geschichte eben auch mit Michael Önning, der jetzt zuletzt bei mir war und auch Martin Bader, beide schon bei mir zu Gast gewesen, da war es auch so ein bisschen eine Stilfrage, ein bisschen unglücklich da. Dass Michael Önning in den Winterurlaub gefahren ist und 2 Tage später eine SMS bekommen hat. Du, wir machen doch nicht mit dir weiter. Wie ist es denn gerade, wenn man mit jemand zusammen gespielt hat und dann noch gut gearbeitet hat, erfolgreich gearbeitet hat, wie geht man speziell danach dann da auseinander, wenn dann so eine Entscheidung so getroffen wird und auch so mitgeteilt wird?

Es sind ja auch immer Entscheidungen, die er nicht alleine getroffen hat. Jetzt aus Helgrad, da waren ja viele hinten dran und klar war man die ersten paar Wochen, wo man natürlich selber ein bisschen angefressen war, aber. Da hat sich überhaupt nichts verändert. Jetzt in der Freundschaft. Unterm Strich bin ich immer sehr dankbar, dass ich die Chance überhaupt gehabt habe, zu arbeiten, Champions League zu trainieren und bei Schalke Cheftrainer zu sein, deshalb sicherlich die ersten Wochen war schwierig, aber danach ist es alles wieder so, wie es vorher war und wenn wir uns sehen, wie gesagt, wir sind öfters auf Golfturnieren zusammen und ich freue mich immer wieder wenn ich ihn sehe. Also hielt es nicht so lange an,

weil bei Michael Önning und Martin Bader hat es eine gewisse Zeit gedauert. Michael hat mir gesagt. Dass sie sich dann mal auf einem Geburtstag getroffen haben, wo sie beide eingeladen waren, von einem Wegbegleiter. Und da hat man sich dann irgendwie nach sehr, sehr langer Zeit mal wieder ausgesprochen. Aber sehr schön, dass ihr es dann direkt. Habt ja, das ist einfach das Geschäft. Und wie gesagt, er alleine trifft die Entscheidung nicht. Gibt es den Aufsichtsrat damals?

Clemens Tönnies ist natürlich auch noch sehr mächtig und deshalb musste er natürlich auch gewisse Dinge machen, die der Aufsichtsrat oder die da. Also es kam ja nicht von niemandem alleine und deshalb bin ich auch persönlich jetzt nicht beleidigt gewesen. Aber man ist natürlich am Anfang enttäuscht, gar keine Frage, aber wie gesagt, es hat unserer Freundschaft überhaupt keinen Abbruch getan.

War Schalke für dich persönlich die schönste und erfolgreichste Station, wenn du zurückblickst? Das Schönste ist natürlich etwas ganz Besonderes auf Schalke zu arbeiten. Es ist ein unglaublicher Verein mit unheimlicher Strahlkraft, war damals der zweitgrößte Verein Deutschlands, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist. Dortmund wird es vielleicht jetzt überholt haben. Und.

Deshalb Champions League trainiert. Wir sind Dritter und Vierter geworden in der Bundesliga, natürlich was ganz, ganz Großes, aber auch Union Berlin, ein ganz spezieller Verein, ja mit tollen Fans, die Atmosphäre, also jeder Verein hat irgendwo sein sein ja i Tüpfelchen gehabt wo man sich. Wo was ganz Besonderes war. Viele Traditionsclubs, wo ich sowohl gespielt habe als auch gearbeitet habe als Trainer und deshalb haben viele Vereine oder jeder Verein hat sein Besonderes. Man lernt, man lernt bei jeder, bei jeder Station, wahrscheinlich so ein bisschen bisschen mehr dazu. Gerade Union und Schalke waren aber auf dem Papier die erfolgreichsten, also den besten Punkteschnitt gehabt, auch wie, du hast es gesagt, als Schalke

Dritter und vierter Platz gewesen, auch bei Union damals als Vierter abgegeben hat, dann erst im Jahr drauf glaube ich mit dem Aufstieg damals geklappt gegen VF B in der Relegation und. Aber wo ich jetzt mit dir darüber sprechen will, ist auch wirklich Schalke 04, weil ich es spannend finde, gerade in der Zeit Cheftrainer gewesen zu sein. Champions League Mannschaft ich mein Schalke ist eh ein riesiger Pressure von außen, das sagt dir jeder mit dem du drüber sprichst und dann auch noch mit diesem unglaublichen Kader ich mein Martin, Holtby, Hunterlaverfahren, Draxler, Höwedes whatever Champions League dieser Glamour an der an der Seitenlinie zu stehen nimm uns mal gerne mit in diese ich glaub knapp 2 Jahre waren es

dann im Endeffekt als Cheftrainer. Nimm uns mal bitte mit in diese Zeit was? Was hast du zu erzählen? Was hast du da vor Ort erlebt? Ja gut, das sind Riesenerlebnisse gewesen. Wir haben bei Real Madrid gespielt, Champions League, Galatasaray war ein besonderes Spiel, mordsatmosphäre dort im Stadion, ja, aber auch in der Bundesliga und natürlich auch unsere Heimspiele, Schalke auf der Arena oder in der Arena zu spielen, ist was Großartiges, der brennt die Hütte, die Derbys natürlich gegen Dortmund immer was ganz Spezielles.

Du hast doch 2 gewonnen, 2 Derbys. Ich habe von 42 gewonnen, 1 unentschieden nur 1 verloren. Also die Quote war ganz gut, ja. Ich bin ja Dortmund Fan deswegen. Man hat auch schon gehört, als ich weg war, waren sie froh, weil Dortmund, dass ich nicht mehr auf Schalke gewesen bin. Dass du nicht mehr, dass du nicht mehr da warst. Ja, nee, aber gerade als Mensch stelle ich es mir auch spannend vor, weil man hat sowieso schon Druck. Frank Baumann wie gesagt, ist nächste Woche zu Gast und auch Horst Zelt hat gesagt, der Trainer ist die wichtigste Personalie in diesem in diesem ganzen Konstrukt in diesem ganzen Verein.

Ja, das wird aber nicht immer ganz so gelebt. Ja, das ist sicherlich der Wichtigste, gar keine Frage, aber ja, beim Trainer ist es ja immer so, wenn man erfolgreich ist, dann heißt wir als Verein, wir sind erfolgreich und wenn n Misserfolg da ist, dann bist du es als Trainer. Also das ist schon. Und wenn der Trainer so wichtig wäre, dann würde man auch länger an ihm festhalten und würde ihm auch das Vertrauen länger schenken und die Chance zu geben auch was aufzubauen und deshalb er ist sicherlich wichtig für den Moment, aber es ist auch das einfachste Glied, das ausgewechselt wird. Würdest du sagen, das hat sich wirklich negativ verändert, gerade auch in den letzten Jahren, dass ein Trainer gar nicht mehr entwickeln darf?

Peter Neurora bei mir hat auch darüber geschimpft, dass es. Dass die Halbwegszeit von einem Trainer einfach sehr, sehr kurz ist mittlerweile. Ja, ich glaube schon, dass sich das verändert hat. Es kommt natürlich auch durch die ganze Medienlandschaft, ja, und der Druck von außen wird immer größer, früher gab es halt die Reporter oder die die Schreiberlinge, die vor Ort waren und heute bist du natürlich bundesweit durch die neuen Medien überall im Fokus.

Es sitzen viele Leute da, die abends irgendwas schreiben und sonstige Dinge machen, wo sicherlich auch der Verein immer durchliest. Und deshalb wurde. Sicherlich hat sich das extrem verändert, aber das ist die Zeit, das ist ja nicht nur im Fußball so, das ist überall im Leben so und man muss mit der Zeit gehen und muss das irgendwo akzeptieren. Aber ist es inhaltlich negativ?

Würdest du es negativ bewerten, die Entwicklung? Ja klar ist es negativ. Als Trainer musst du gewinnen, egal wie du es machst. Die ersten Spiele oder? Da geht es nicht darum, was arbeitest du, wie trainierst du, wie entwickelst du Spieler, wenn du am Wochenende das Spiel nicht gewinnst, wird der Druck von Woche zu Woche größer und egal, ob du gut gearbeitet hast, ich sage immer, ob du mit der Mannschaft jeden Tag ins Schwimmbad gegangen bist und ein Bier getrunken hast. Wenn du am Wochenende gewinnst, hast du alles richtig gemacht. Es war super, wenn du überragend trainierst und die Mannschaft im Training super arbeitet und du verlierst am Wochenende, dann interessiert das kein Mensch.

Und deshalb ist es natürlich für einen Trainer schon schwierig, da irgendwas aufzubauen. Unterm Strich musst du gewinnen, egal was du machst. Die ganze Zeit, und das ist einfach schade, weil es gibt einfach auch Spieler, die gewisse Zeit brauchen oder auch ein System oder und dass man die Zeit nicht mehr nicht mehr unbedingt bekommt heute.

Es gibt Ausnahmen in der Bundesliga, Freiburg nehme ich immer sehr sehr gerne mit dem Christian Streichen lange jetzt auch Herr Schuster. Und die bekommen einfach auch die Zeit. Und, und das hat man nicht allzu oft. Es gibt einfach keinen Ersatz für sie. Genau, auch emotional als Trainer. Wollt Grad sagen, nicht nur vom vom Job her, sondern natürlich auch klar von den Emotionen und.

Siege kann man nicht kaufen. Das hat Martin Bader gesagt, weil ihm das so ein bisschen dann auch in den Jahren, wo er nicht mehr im Charge war, gefehlt hat, so diese diese Emotion auf den Spieltag hinzuarbeiten. Und dann gewinnst du 3 einzelne und das ganze Umfeld ist gut drauf, wenn du verlierst, geht es.

Genau andersrum, genau, genau die andere Richtung. Das ist immer so abzuwägen, was vermisst man ja klar noch mal. Für Siege gibt es keinen, keinen Ersatz, aber Niederlagen sind natürlich auch umso bitterer und der Druck steigt dann von Woche zu Woche, von Tag zu Tag, ja. Und deshalb, je nachdem, wie man wie man leben möchte, möchte man den Druck.

Klar, die Freude fehlt dann natürlich auch, aber es ist, was einem im Leben wichtig ist. Du hast 2023 in dem Podcast Kultkicker zu Gast und den habe ich mir angehört in der Vorbereitung. Da hast du gesagt, dass du gerade als Spieler auch teilweise echt jähzornig warst. Wenn du dann verloren hast. Ist es als Trainer noch schlimmer, wenn man dann heim geht und verloren hat?

Nehmen wir uns mal mit in dein Gefühlsleben, gerade nach Niederlagen. Klar, als Spieler bist du einer von vielen, da bist du ein Teil einer Mannschaft und als Trainer bist du derjenige, wo dann wieder das Ruder rumreißen muss, wo überlegen muss, wie gewinnst du das nächste Spiel, was musst du unter der Woche machen. Als Spieler warst du dann auf dem Platz und klar, ich habe aber auch in jedem Trainingsspiel. Ich konnte nie verlieren, ne konnte ich auch als Trainer nicht, aber da musst du es natürlich auch in irgendeiner Form akzeptieren, analysieren und dir Gedanken machen. Wo war das Problem, was können wir, was können wir da wieder besser machen und das ist natürlich auch unheimlich schwer oft ja, man ist genauso

emotional und man hat auch n Wut dann man hat verloren, aber als Trainer musst du dann relativ schnell wieder auf die sachliche Ebene kommen und einfach analysieren und und schauen, dass es besser wird. Hast du bei Schalke den größten Druck verspürt in deiner Karriere von außen? Das ist ja, das ist, wie ich gerade schon gesagt habe, Schalke ist ein Verein, der in ganz Deutschland oder auch europaweit begutachtet wird. Wenn du jetzt in einem anderen Verein, der ist sicherlich in der Region auch, aber Schalke ist bundesweit unheimlich viele Mitglieder, das Stadion immer voll, ein Aufsichtsrat, der mächtig ist und gar keine Frage, war Schalke natürlich der größte Druck.

Wie hat sich das bei dir selbst bemerkbar gemacht? Also wie, wie bist du mit diesem Druck umgegangen? Weil ich stell mir vor, ey Trainer weil Schalke 04 es gibt einfachere Jobs, ne und gerade in der Zeit natürlich noch ganz andere Ansprüche. Ich mein du wurdest damals glaub ich auf was Platz 7 oder Platz 8 entlassen in der Bundesliga, da würden wir heute viele sagen Jo unterschreiben wir genauso ne.

Ja gut, wir waren im ersten Jahr, wo ich übernommen hab, waren wir Vierter, im zweiten Jahr waren wir Dritter und dann war die WM. Und das war unser großes Problem. Wir hatten mit Bayern München die meisten Spieler bei der WM. Dementsprechend hast du keine Vorbereitung gehabt und dann sind wir nicht so richtig gut aus den Startlöchern gekommen. Übrigens, Dortmund war damals noch hinter uns, also auch die haben da n Problem gehabt, ja, aber dann war die Leine relativ kurz bei über den Verantwortlichen und sie haben dann gehandelt und.

Aber auf Schalke, wie gesagt, das wird von außen, das wird überall und wie man das wegsteckt, ich kann es auch nicht sagen, ich hab mich selbst gewundert, immer weil ich es eigentlich relativ gut hingekriegt hab, wir haben das letzte Spiel in Freiburg gehabt und Christian Streich zu mir gesagt, Jens, wie machst du das auf Schalke, ich werd hier teilweise schon wahnsinnig, sagt er, und bei dir ist es ja der Wahnsinn, weil ich ja von mir hast du es gemacht, versuch es mal. Versuch es mal zu erklären, was glaubst du bist du so resilient, dass du so.

Ja, ich kannst du gar nicht sagen. Ich habe nichts Spezielles gemacht. Klar hat man dann immer mal wieder Sport getrieben, selber um einfach mal ein bisschen abzuschalten, was natürlich unheimlich schwer ist abzuschalten auf Schalke, ja, das ist wirklich 24 / 7. Klar, nach erfolgen kannst du dann mal abschalten, weil sie sich dann alle freuen, aber du musst ja trotzdem wieder den Fokus haben und ich habe nichts Spezielles gemacht, überhaupt nichts Spezielles, sondern ich habe so gut wie möglich meinen Job gemacht, habe mich darauf konzentriert. Hatte Gott sei dank auch damals eine Mannschaft, die das alles so mitgemacht haben, weil ich bin aus der Jugend hochgekommen. Und wenn die Superstars mir

nicht vertraut hätten, wäre ich früher weg gewesen und ich weiß noch Youngglas von Delaar kam nach der Saison zu mir und sagte unglaublich, was du hier leistest mit dem Druck, mit dem du hier umgehen musst und trotzdem so ruhig bleibst. Und nein, irgendwie habe ich es hingekriegt, aber ich habe da kein spezielles Rezept gehabt. Finde ich spannend, weil genau das hätte ich dich noch gefragt. Dieser Umgang mit diesen, mit diesen Topstars, weil es sich wahrscheinlich noch mal unterscheidet, so eine Truppe zu führen, so eine Champions League Mannschaft zu führen mit internationalen Stars, die teilweise bei Real Madrid und Co.

Dann gekickt haben oder dann dort hin gewechselt sind und dann auch dritte Liga trainiert. Also nehmen wir uns mal den Umgang mit so einer mit so einer Mannschaft zwischenmenschlich, wie unterscheidet sich das von einer Drittliga oder Zweitligamannschaft rein inhaltlich als Trainer. Ja, inhaltlich jetzt nicht allzu viel.

Du musst, egal wo, musst du die Mannschaft hinter dich bekommen, du musst versuchen, dass sie an deine Idee glauben, dass sie mit dir den Weg mitgehen, das immer wieder erläutern, warum du Dinge machst. Das Why ist das entscheidende und auch Fragen stellen den Jungs, ob sie es a verstanden haben B ob der Plan auch für sie passt und.

Und das hab ich ganz gut hingekriegt bei Schalke. Und die Jungs sind mitgegangen, den Weg und das ist das Entscheidende. Ich glaube nicht, dass ich damals als Jugendtrainer hochkommen konnte und hier oft Disziplin machen und sagen, du nicht und lauf mal mehr und mein Jefferson Far Fun hat ja so immer n bisschen Gewichtsprobleme gehabt, ja, aber ich hab ihn trotzdem so genommen, dass er am Wochenende Vollgas gegeben hat und für uns auch Spiele entschieden hat und das ist glaub ich.

War für mich damals das Wichtigste, dass die Mannschaft an das geglaubt hat, was wir gemacht haben. Du hast gerade gesagt, du bist aus der Jugend hoch bei Schalke. Es war die zweite Cheftrainer Station, also in Stuttgart warst du auch zunächst Jugendtrainer, warst dann Co Trainer von Christian Groß und dann Chef und dann bist du aber wieder, dann wurdest Du entlassen bei Stuttgart als Cheftrainer, warst dann erst mal wieder im Scouting tätig und bist dann als Jugendtrainer zu Schalke 04. Dann ähnliches ähnliches vorgehen, Cheftrainer wird entlassen, ich glaube damals dann. Damals Huub Stevens und du bist aufgerückt und jetzt muss man sagen, dass die ersten Spiele ich meine, Huub Stevens wurde damals entlassen, jetzt auch

nicht, war auch nicht auf dem Abstiegsplatz, sondern irgendwie oberes Mittelfeld, aber Schalke hatte natürlich Champions League Ansprüche und ich glaube auch deine ersten 56 Spiele waren jetzt auch nicht, dass du alle 6 gewonnen hast. Ich glaube von den ersten 51 gewonnen 2 Unentschieden 2 verloren. Ich habe es mir in der Vorbereitung mal angeguckt wie, warum wurde dir da dieses Vertrauen? Geschenkt auch über 56 Wochen und dann auch darüber hinaus, wo du da mit dir, ja wir.

Haben ja, ich habe glaube ich mein erstes Spiel war ein Pokalspiel, das haben wir schon sehr, sehr gut gemacht, haben allerdings gegen Mainz dann verloren. Ja, und dann war mein erstes Bundesligaspiel in der Rückrunde gegen gegen Hannover. 54 das war. Ja, ein spektakuläres Spiel, aber wir haben es gewonnen und dann war es das zweite, Glaube ich, in Augsburg unentschieden gespielt und da stand dann schon in der Bild Zeitung auf der Titelseite das Gesicht der Krise und.

Und ich habe 4 Punkte geholt aus 2 Spielen. Wenn du das im Schnitt holst, wirst du deutscher Meister, ja, aber ich glaube, dass Horst dann auch gesehen hat, wie ich gearbeitet habe, wie die Mannschaft und das war halt das Gute, da drauf geschaut hat und wie haben wir gespielt und warum haben wir dann verloren und und er hat dann, und dann haben wir zu Hause gegen Fürth verloren und da war es dann, wo ich auch zu Horst gesagt habe, ja gut, jetzt haben wir mal verloren, was schreiben die jetzt und er hat gesagt, da gehen wir durch und da danach. Sind wir einen ganz guten Lauf gekommen und gesessen sind ja dann auch Vierter geworden im letzten Spiel gegen Freiburg, was auch ein enormes Druckspiel

war. Da ging es darum, Freiburg war Fünfter wie Vierter. Das weiß ich sogar auch noch. Genau. Wenn Freiburg gewinnt, hätten die uns überholt und hätten die Champions League Quali gehabt und wir haben in Freiburg gespielt das letzte Spiel und haben das dann Gott sei Dank gewonnen und haben dann die Quali gehabt und sind auch durch die Quali dann durch.

Im Park Saloniki, oder? Genau. Da gab es noch die Champions League Quali gibt es ja jetzt hochholz gibt es gar nicht mehr. Genau da haben wir zu Hause, glaube ich, unentschieden gespielt. Auch da war schon wieder, wo ich den Koffer schon wieder gepackt habe. Aber dann haben wir dann auch spektakulär dort mit 9 Mann nachher das Spiel, das Spiel in Saloniki gewonnen, also da ist ja Jimmy Jones vom Platz gestellt worden und noch mal. Und dann haben wir zum Schluss noch 9 Mann, haben wir aber trotzdem das Spiel gewonnen.

Hast du immer das? Komplette Vertrauen dann auch auf Schalke danach gespürt, weil das ja so ein bisschen auch diskutiert wurde. Dann nach deinem Rausschmiss im Doppelpass. Ich habe mir das angeguckt, Horst Zelt war zu Gast, wurde kritisiert damals von Sport 1, Redakteur oder Chefredakteur, das immer wieder zu lesen, weil wie du sagst und auf Schalke nochmal spezieller 3 Spiele, 4 Punkte Jens Keller muss man vielleicht doch entlassen, dann geht es ja immer so weiter, hast du das Vertrauen gespürt?

Jetzt von Host ja jetzt drumherum im Verein war es ein bisschen schwieriger. Aber ja, ich habe halt mich konzentriert auf das, was ich beeinflussen konnte. Und das war mit der Mannschaft zu arbeiten. Und klar hätte ich mir hin und wieder auch mal mehr Rückgrat oder oder mehr den Rücken gestärkt, wäre teilweise angebracht gewesen, aber trotzdem habe ich da die Chance gehabt, das war erfolgreich und tolle Zeit zurückzublicken.

Hattest du als Trainer irgendein spezielles Ziel, weil ich mir gerade diese ersten Wochen. Oder anders hat sich in diesen ersten Wochen so eine Art Gefühl bei dir entwickelt? OK, es muss jetzt klappen, wenn ich Champions League Trainer bleiben will, möglicherweise auch bei einem anderen Club, ich muss jetzt erfolgreich sein bei dieser Station, um Bundesligatrainer zu bleiben, weil noch mal wie gesagt, du bist aus dem Jugendbereich zu Stuttgart, warst dann Cheftrainer, dann 2 Monate warst du dort Trainer, bist dann wieder in die Jugendabteilung von Schalke und hast dann wieder die Möglichkeit bekommen hast. Hattest du irgendwie ein Gefühl, dass du sagst, ey okay, das muss jetzt funktionieren?

Ich muss jetzt erfolgreich sein. Nein, überhaupt nicht, weil jetzt in erster Linie klar, wenn man Trainer wird und selber Bundesligaspieler war, dann möchte man so so hoch wie möglich, aber mir hat das unheimlich viel Spaß gemacht, auch mit der Jugend zu arbeiten, sonst wäre ich jetzt nicht von Stuttgart wieder zurück, Schalke u 17 gemacht, der Job an sich macht mir ja Spaß, das ist dann erstmal egal auf welcher Ebene man es macht. Und für mich war überhaupt kein Ziel Champions League Trainer. Ich wollte einfach mal einen Job gut machen, dann habe ich im Nachwuchsbereich gut gemacht, sonst wäre ich auch bei Schalke nicht hoch.

Ich hatte damals 17 Spiele, 17, Siege mit der U 17 ja und deshalb hat Horst mich auch hochgezogen, ich mein Wir kannten uns ja auch aus Stuttgart und kennen uns ja eh schon sehr lange, ich weiß nicht ob das seine Idee war, also ich bin aber nicht dahin gegangen zu Schalke und habe gesagt, ich will irgendwann bei euch oben sein, sondern mir hat der Job auch mit der Jugend Spaß gemacht und da Spieler zu entwickeln, da kann man auch noch was probieren, da ist der Druck nicht ganz so ganz so enorm und deshalb war das für mich nie ein Ziel Champions League, ich meine welcher Trainer kann sagen ich will mal Champions League Trainer werden, sagen kann man es, aber es erreichen nicht allzu viele und.

Dass ich das Glück dann hatte, bei Schalke hochgezogen zu werden und hab dann auch den Erfolg dort gehabt, war war was ganz besonderes, aber das war auch im Nachhinein nie mehr wo ich sag, ich will wieder Champions League Trainer irgendwo machen, sondern mir hat der Job richtig Spaß gemacht und da war es mir in erster Linie egal auf welcher Ebene.

Wirklich okay ist es, ist es tatsächlich so, dass du nicht dann auch während der Station das Gefühl hattest? Boah, es ist schon geiler, in der Allianz Arena zu spielen oder im Signal Iduna Park oder in der Veltins Arena oder Champions League im im Sakko draußen zu stehen und gegen die besten der Welt anzutreten und so eine Topstar Mannschaft zu trainieren als dann möglicherweise dritte Liga, SV Sandhausen oder auch in der Jugend kam nie auf, dass du dieses Level halten möchtest, weil dann wieder zurückzugehen ist ja von außen betrachtet ein Rückschritt, auch wenn es sich bei dir nicht so angefühlt hat. Weil dir der Job wurscht war, wo es ist. So ungefähr kam nie auf.

Nein, überhaupt nicht. Also wie gesagt, es war ein tolles Erlebnis, aber natürlich der Druck ist auch enorm, aber es war nie meine Intention danach wieder. Es ist schön, wenn ich es geschafft hätte, irgendwo wäre das für mich fein, aber wie gesagt, an sich hat mir der Job einfach Spaß gemacht und irgendwo wo man vertrauen spürt und wo man sagt Okay, da kann man was aufbauen, allzu wenig Vereine gibt es da leider und deshalb.

Hab ich mich immer wieder auf den Job gefreut und hab da genauso viel Energie und so viel Spaß gehabt. Auch wie in der Champions League und ich hab das erlebt. Ich hab ja mit Stuttgarter auch Euro League, haben wir auch gespielt damals, ja das hab ich auch schon erlebt und ich hab das erlebt und aber wie gesagt es ist auf dem Platz mit den Jungs zu arbeiten ist egal. In welchem Bereich macht mir gleich viel Spaß. Ich habe den Podcast kultkicker vorhin schon mal angesprochen, der Teil meiner Vorbereitung war und wir kommen jetzt so ein bisschen zu den Stationen, die dann auf Schalke folgten, war Union Nürnberg, FCI und dann eben auch Sandhausen und du hast den Podcast 223 aufgenommen.

Zu dem Zeitpunkt warst du dann 3 Jahre schon raus aus dem Trainergeschäft, danach folgte dann der SV Sandhausen, hast du glaube ich im Winter übernommen, Herbst Winter. 2023 bis Sommer 24, damals dann Neunter geworden, den Aufstieg verpasst. Mittlerweile ist ja Sandhausen auch in der Regionalliga und du hast im Podcast damals sinngemäß gesagt, jetzt ist mittlerweile schon recht lange so langsam könnte mal was Neues kommen, irgendwie neue Aufgabe, was hat dich dann die Aufgabe in Sandhausen annehmen lassen, was hat dich daran gereizt?

Ja, man muss ja sagen, dass ich dann auch nicht mehr so extrem heiß war auf den auf den Trainerjob, ja. Ja. Weil einfach das, was ich vorher alles erläutert habe, der Druck einfach enorm ist. Lebensqualität geht verloren, man ist nur noch im Tunnel, man lebt ja ein Jahr da, 2 Jahre dort, man ist auch im sozialen Umfeld immer wieder rausgerissen und klar, nochmal, der Job macht Spaß, man verdient natürlich auch gutes Geld, aber irgendwann ist das Geld nicht mehr nicht mehr wichtig, sondern die Lebensqualität und ich bin mittlerweile 55 Jahre und habe keine Lust mehr. Von Woche zu Woche nur mein Leben zu gestalten, weil das ist einfach so.

Gewinnst du, hast du eine gute Woche, verlierst du ist die Woche nicht so gut, verlierst du das zweite Mal. Ist eine scheiß Woche und beim dritten Mal kannst du schon wieder anfangen, packen und da bin ich mir mittlerweile einfach zu schad, ich habe da keine Lust mehr zu mein Leben nur noch von Woche zu Woche zu gestalten und ich möchte mein Leben genießen jetzt noch ich habe viel erreicht und viel erlebt in meinem Leben und möchte jetzt einfach auch mal die schöne Seite des Lebens. Genießen, wie gesagt, Fußball ist auch eine schöne Seite, aber es ist trotzdem immer Druck.

Man ist immer aus dem sozialen Umfeld, da wird man rausgerissen, man hat immer wieder ein neues Leben irgendwo und deshalb und Sandhausen habe ich gemacht, weil mein bester Freund damals sportlicher Leiter war, der hat mich gefragt, hat gesagt, der hilf mir und macht das, und ich dachte mit ihm zusammen mit dem besten Freund was zusammen aufbauen, hätte Spaß gemacht, war auch eine Zeit lang schön, aber wir sind uns dann nicht ganz so einig gewesen, wie es weitergehen soll mit dem Verein und mir. OK, er hat sich dann auch in den 3 Jahren nicht so sehr das Gefühl entwickelt, unbedingt wieder. Zurück zu müssen nach ganz oben.

Eigentlich. Gerade das Gegenteil hat sich entdeckt, sondern ich habe einfach das Leben schätzen gelernt, am Wochenende frei zu haben, auf Geburtstagen auch schön, ja zu Geburtstagen zu gehen, wo man, wo man kann, dann zeitlich auch Urlaub zu gehen, wann man möchte, Golfturnier spielen, wann man möchte, das habe ich echt schätzen gelernt und aus dem Grund fühle ich mich sehr, sehr wohl, so wie es aktuell ist. Von außen guckt man sich es an und sagt OK, beim Club dann nicht mehr an den Erfolg anschließen können wie jetzt bei Union oder bei Schalke und auch bei Ingolstadt war der Punkteschnitt alles andere als als gut und von außen wirkt es, ohne dass man jetzt seine persönliche Sicht der Dinge kennt, wieso ein

kontinuierlicher Abstieg, ne, also man hat irgendwie in der Champions League trainiert, dann kommt Union wo man um den Aufstieg um die Bundesliga mitgespielt hat, den Club musstest du dann auf dem Relegationsabstiegsplatz. Hinterlassen. Das war natürlich eine recht schwierige Zeit. Da war Corona Zeit, das wäre für alle Seiten recht schwierig. Klar, Sandhausen war erfolgreich, noch, also aus meiner Sicht mit dem Material, was wir hatten damals war nicht allzu viel mehr möglich, hat man dann gesehen, das Jahr später sind sie abgestiegen, also da sehe ich schon auch, dass es erfolgreich war und ich sage, die Mannschaft war das Jahr später besser als die, die ich hatte. Ja, und das ist dann einfach so.

Klar, es war jetzt Nürnberg und Ingolstadt war jetzt nicht von Erfolg geprägt, weil ich sagen muss, auch da, da haben wir guten Fußball gespielt teilweise, wir haben mit Nürnberg die Bayern 52 in der Wintervorbereitung Weggehauen, Trainingslager, alles weggehauen, spielen überragend gegen St. Pauli und machen aus 500 prozentige Chancen das Tor nicht und kriegen einen Kondor glaube ich war es sogar noch ein Torwartfehler und verlieren das Spiel 10. Wo sogar ios Luwukay gesagt hat.

Unglaublich, dass wir es gewonnen haben und dann ist das alles die Euphorie, was wir in der Vorbereitung hatten, natürlich ein bisschen zusammengebrochen, dann kam Corona, was unheimlich schwierige Zeit war, und dann waren die Ergebnisse nicht da, aber wir haben teilweise richtig gut Fußball gespielt. Welchen Einfluss hatte dann speziell Corona unmittelbar? Ja gut, weil wir ja überhaupt nicht trainieren. Klar, alle Vereine nicht, und das ist ja eigentlich eine Glücks glücksgeschichte gewesen.

Wir haben mit 6 oder 7. Vierergruppen trainiert am Tag eine Stunde oder Dreiviertelstunde Co Trainer. Wir sind mit 2 Bussen zum Spiel gefahren, das Stadion war leer, wir durften uns nicht freuen, nicht gemeinsam umziehen und also das war ja alles einfach der Wahnsinn, das waren so die Gladiatoren die in den Ring mussten, ganz Deutschland stand still und wir mussten spielen. Durften aber nicht so trainieren, dass wir richtig spielen konnten.

Also es war alles eine Glückssache zu der Zeit. Wie hast du dann die Relegation verfolgt? Kannst du dich noch erinnern? Da kann ich mich noch gut erinnern, weil ich hatte ja dann auch noch ein Jahr Vertrag und da war ich schon emotional natürlich dabei, und das war ja, ich habe den Fernseher ausgemacht und habe mich geärgert, weil da stand ja 22, glaube ich, oder?

Das stand irgendwie so. Genau. Und dann hat der Schleusener in der Nachspielzeit noch. Reingegrätscht. Genau, und somit haben Sie sich ja gehalten und das Schöne war und da sieht man, dass man glaube ich viel auch richtig gemacht hat, dass die Spieler nach dem Abpfiff noch in der Sporthose Mathenia, Valentini, Behrens mich facetime angerufen haben und Trainer du hast du es hier mitgeschafft und so. Da sieht man schon, dass man da trotzdem was bewegt. Hat ja, das ist schön, aber was hat dich geärgert? Du hast gerade gesagt, es hat dich geärgert. Ja, dass sie eigentlich abgestiegen sind in der regulären Spielzeit.

Ach so, ja, und deshalb hab ich den Fernseher ausgemacht, weil ihr ja gedacht habt, das Spiel ist aus, du hast das Tor gar nicht mehr. Nicht mehr mitgekriegt. Oh Gott, ich hab es gar nicht mehr mitgekriegt. Oh Gott, Oh Gott, OK, aber was heißt Vertrag? Nehmen wir uns da mal mit, weil ich heiße ja auch Football Finance, wäre ich jetzt auch kurz zu gekommen, also das Thema Abfindungen, Vertragsauflösung bei Trainer ist ja ein spannenderes Konstrukt als bei Spielern, weil Spieler selten suspendiert werden, sondern eher Trainer eben entlassen werden, was hätte das bedeutet wenn die abgestiegen wären?

Vertragslos, dass ich auch keinen Vertrag mehr hatte und zweite Liga dadurch, dass sie drin geblieben sind. Ich hatte damals anderthalb Jahre unterschrieben. Der lief dann einfach. Weiter der lief dann einfach weiter. Genau. Wie fühlt sich das an, als. Trainer weil es gibt das Extrembeispiel aus Würzburg, ich komme aus Würzburg.

Bernd Hollerbach bei den Kickers und er war für 7 Spiele bei Hamburg Trainer und hat sich eine hatte eine Punkteprämie die auch für die zweite Liga galt und der Vertrag lief weiter also der HSV ist abgestiegen in einem Jahr als Bernd Hollerbach dann kurz Trainer war und HSV in der zweiten Liga ist.

Ein anderer HSV ist in der ersten Liga und dann hat der sich natürlich schön die Spiele angeguckt, hat gesagt schön heute haben wir wieder gewonnen. War dann ein ordentliches Geld da, ne wie wie, wie fühlt sich das an, wenn man dann zu Hause ist, ist das so ein schönes Gefühl oder ich wollt. Gerade sagen, warum soll es sich schlecht anfühlen, man wird auch rausgeschmissen, einfach mal so und dann ist das einfach das Schmerzensgeld, das man dann auch einfach bekommt, ja es man wird ja nicht immer rausgeschmissen, weil es Gründe gibt, sondern weil es manchmal dem einen nicht gefällt dann.

Ja, hat man nicht ganz die Punkte so geholt, aber so, und das ist ja das gute Recht, dass dann der Trainer wenigstens sein Geld noch bekommt, ja. Und das war bei deinen Stationen. Ich glaub gerade beim Club ist der Vertrag, du hast ja gesagt noch n noch n Jahr weitergelaufen, bei Schalke waren es glaub ich auch noch 8 Monate, war dann jeweils so, dass das einfach weiterlief.

Du hast Monate. Nicht man hätte ja auch ne Verfindung machen, genau das. Aber ja, ich hab ja. Habe die dann weiterlaufen müssen. Ist ja, ist ja auch nicht so schlecht und dann hast du das Leben genossen und hast gemerkt, ah, vielleicht ist es der Trainerjob gar nicht. Mehr ja, das ist ja dann ein anderes Leben genießen. Ich meine, klar, man bekommt noch Geld, aber man wollte ja wieder in das Business rein, das mal 23 Monate ist es schön das Leben zu genießen, aber wenn man dann halt noch richtig heiß ist, dann möchte man schon wieder und ist das schon angespannt. Aber klar, wenn man dann monatlich noch ein paar Euro kriegt, dann ist es einfach.

Wann ist dieser Reiz verloren gegangen? Ja, eigentlich schon so ein bisschen nach nach Nürnberg. Nach Nürnberg. Schon ein bisschen nach Nürnberg, wo wo mich dann wie gesagt die Corona Nummer war. War schwierig dann hier Nürnberg allgemein ein bisschen die Situation schwierig, aber auch da kam der Sportvorstand zu mir und sagt Jens Ich möchte dich eigentlich nicht entlassen, ich weiß wie du arbeitest, ich weiß was du machst.

Nur er kann sich nicht gegen den Aufsichtsrat. Er wollte dann widerrufliche Freistellung machen, dass ich wieder zurückkommen kann, auch im Nachwuchsbereich oder wo ich gesagt habe, es macht ja keinen Sinn für keine Seite und ja, aber da habe ich schon so ein bisschen gemerkt, dass mir der Spaß so ein bisschen verloren ging.

Krass. Welche Angebote flattern dann gerade noch so 2 Stationen Ingolstadt und Nürnberg noch rein, die in der zweiten Liga jetzt nicht so erfolgreich waren wie vielleicht von dir von dir angedacht? Nehmen wir uns da mal gerne mit, gerade in diesen 3 Jahren. Ja gut, kam schon. Angebote anfragen auch aus dem Ausland, aber ich habe dann einfach wie gesagt, ich hätte wahrscheinlich nach Nürnberg gar nichts mehr gemacht, wenn Matthias Imhoff nicht bei Sandhausen gewesen wäre, wo ich gesagt habe okay mit einem Freund zusammen was zu machen, habe ich noch mal Lust zu. Es kommen trotzdem Anfragen, Angebote, aber ich habe alles relativ schnell auch abgesagt und gar nicht tiefer tiefer rein.

Ich habe immer gesagt, wenn irgendwo was Spannendes im Ausland kommen würde, das würde ich noch machen, da hätte ich noch heute so. Wahrscheinlich heute auch noch, aber von Monat zu Monat wird es geringer. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich es noch mache, aber ich habe gesagt, ich war nie als Spieler, nie als Trainer im Ausland und das wäre noch mal einfach eine Lebenserfahrung, die ich so mitnehmen würde. Es kamen Angebote, aber nicht so, dass ich gesagt habe, das wären Länder, wo ich mich wohlfühle und. Auch ja mit mit Ländern, mit Korruption und wo du weißt, OK, also du kannst weißt.

Ja nicht, ob du das Geld bekommst. Nein, um das ging es ja nicht mal, sondern aber, wenn der Präsident entscheidet, wer spielt und wer nicht spielt. Das ist nicht meine Mentalität und da wäre ich nie, nie glücklich geworden. Kam jetzt auch noch nach Sandhausen, eben schon noch die ein oder andere.

Weil das finde ich ganz spannend, was dann letztendlich noch kommt, wenn man dann mal länger raus ist und jetzt auch gerade heute wieder offen, sagt du so, so richtig, richtig heiß bin ich gar nicht mehr auf dem Trainerjob in der 1.2. Liga finde ich ganz spannend die Parallele zu Tobi Schweinsteiger, der ja als junger Trainer aufgestiegen ist, mit Osnabrück einer der Top Absolventen der der UEFA pro Lizenz glaube ich war zusammen mit Thomas Tuchel 10 macht ja so n bisschen seine Jobs, jetzt ist hier der Zoneexperte da bei gamecode AI. Sportvorstand, ich glaube, so haben sie es tituliert und sagt, Boah, eigentlich, dieses Tagesgeschäft reizt mich gar nicht mehr, ne, weil diese Freiheit komplett abhanden geht. Das ist auch das Gefühl, was.

Das vor anderthalb Jahren Cheftrainer oder? Ich weiß nicht wie lange er war. So lang war er nicht oben. Also er war ein Co Trainer noch beim HSV und Co Trainer auch beim Club also aber Cheftrainer aber. Cheftrainer war er, Osnabrück genau nicht. So lang. Also er sagt da schon ne und ja ich kann ihn, kann ihn verstehen, ich sag ja er ist noch recht jung und und. So nach der ersten Station Cheftrainer wäre es bei mir nicht so, da war ich schon noch heiß, aber es wurde die Jahre einfach, da wurde immer wieder mehr weggenommen, auch die Art und Weise wie man dann teilweise freigestellt wurde, wo du einfach sagst es ist auch menschlich nicht mehr ganz so ganz so in Ordnung gewesen in vielen Bereichen und ja, und da fragt man sich halt, brauche ich

das für mein Leben nochmal fußballjahre ich schaue es auch heute noch und das ist hobbyberuf alles mein Leben lang. Seit ich 18 bin, war ich Profi, aber mir hat so ein bisschen den Spaß weggenommen und ich genieße mein Leben so wie es ist gerade. Kannst du uns mal sagen, wie sieht denn dein Alltag gerade aus?

Was macht denn Jens Keller heute? Oh ja, ich mache viel Sport, probiere es zu machen, dann klar macht man in anderen Bereichen, sei es Finanzen oder Immobilien, wo man, wo man sich bewegt und rumschaut jeden Tag wieder irgendwas zu tun hat. Also es ist komisch, die Zeit geht irgendwie rum, ohne dass es einem langweilig wird.

In Deutschland reizt sich gar nichts mehr sportlich Fußball. So spontan würde ich jetzt sagen. Nein. Gibt es kein Angebot wo du sagst? Ich sag jetzt mal nicht mehr als Trainer, eventuell eher auf der auf der anderen Seite oder aus Gauding oder auch im sportlichen Bereich. Das vielleicht ja. Aber jetzt auf der Trainerbank?

Ich gucke jede Woche Bundesliga. Klar, wenn du siehst, die Leute, die die gewinnen, wo ich denke, och geiler Tag heute wieder für den und gucke die anderen an, wo ich denke, woah nee, das willst du doch nicht haben und man muss auch sagen bei mir war dann auch irgendwann das Reisen und Hotels, du bist ja ständig in irgendwelchen Hotels am Wochenende dort und hier und wo ich mir dann auch nicht mehr vorstellen konnte das so wirklich jedes Wochenende zu machen.

Ach. Hast du das dann erst recht spät gemerkt, also wann? Wann kam so dieser Switch? Du hast gerade gesagt, so richtig heiß aufs Trainergeschäft warst du nach Nürnberg nicht mehr, aber wo hast du vielleicht auch schon gemerkt, OK, das ist wird nicht mein Traumjob sein jetzt für 1020 Jahre, weil so wirkt es gerade so n bisschen ne, dass du sagst Reisen und dann hier die Abhängigkeit hat es vielleicht sogar schon viel früh begonnen oder war das nee? Das war, das war schon n absoluter Traumjob. Ja, also in.

Deshalb habe ich meine Ausbildung gemacht. Deshalb bin ich damals auch, wo die mich gefragt haben. Ich hätte ja auch nein sein können, sowohl in Stuttgart als auch auf Schalke. Nein, ich wollte schon mal schauen, wie hoch komme ich nach hinten, wie weit kann es gehen bei mir absolut, aber dann hatte ich das erreicht und klar war ich nach Schalke auch noch heiß, nach Union auch noch so, aber dann habe ich so langsam gemerkt, Nürnberg habe ich auch sehr sehr gerne natürlich noch gemacht, gar keine Frage, Traditionsklub und. Wo ich mich schon drauf gefreut habe. Aber ich sage ja mit jeder, mit jeder Freistellung ist so ein bisschen was weggegangen, wurde mir so ein bisschen Energie genommen auch und der Spaß

einfacher genommen. Und wenn du keinen Spaß mehr hast bei dem, was du machst, dann wirst du nicht erfolgreich sein und das muss man dann sich auch irgendwann eingestehen und. Einfach, dass man sagt okay, ich möchte weiter in der Öffentlichkeit sein und möchte weiter, bin ich nicht und brauche ich auch nicht. Also was nicht der Trainer, der dann irgendwo im Stadion aufgetaucht ist.

Wenn es mir schlecht lief oder in Talkshows um sich wieder mal auf die Bildfläche. Ja, die ein oder andere Talkshow, aber nicht in die Bildfläche, sondern es gehört auch einfach dazu. Macht ja auch Spaß, nein, aber ich, ich habe noch nie in irgendeinem Stadion gesehen, also ich bin wo ich, wo ich keinen Job hatte und noch wollte, war ich nicht in einem einzigen Stadion, glaube ich.

OK, gibt es einen Karriereschritt, den du bereust? Eine Station. Bereuen ist immer das Feld zu. Groß vielleicht das Wort aber. Ja, das ist viel zu groß, weil man trifft Entscheidungen zu der Zeit, wo man, wo man sie trifft und dann macht man das mit allen Abwägungen und Gedanken und im Nachhinein kann man dann immer sagen, OK, das war vielleicht der falsche, aber zu dem Zeitpunkt, wo man die Entscheidung trifft, war es genau die Richtige.

Sicherlich hätte ich den einen oder anderen Schritt nicht gemacht im Nachhinein, aber das ist Erfahrung und deshalb kann man erfahren. In welcher Lehre das? Als Spieler jetzt schon. Ich bin damals von Wolfsburg als Kapitän und in der Liga gewesen, nach Stuttgart noch mal zurückgegangen als Spieler, weil die einfach damals international gespielt haben, das wollte ich einfach noch mal machen und es war im Nachhinein haben wir mit Stuttgart in der Top Mannschaft gegen Abstieg gespielt und Wolfsburg ist dann international gekommen. Aber das war einfach so, dass Stuttgart dann eine Mannschaft mit Stars mit großen Namen waren. Und in Wolfsburg haben wir was aufgebaut über zweieinhalb Jahre, da waren wir ein

verschworenes Team und es hat unheimlich viel Spaß gemacht und den Schritt hätte ich vielleicht nicht mehr gemacht, aber ich habe da dafür Euro League oder damals UEFA Cup spiele noch gemacht als Spieler war auch ein Erlebnis, also nein, alles hatte sein für und wieder und ich bereue jetzt eigentlich im Nachhinein sogar nichts. Und als Trainer gab es da was, wo du sagst, hätte ich jetzt im Nachhinein nicht gemacht.

Nein, war alles, alles hat Erfahrung mitgebracht und alles hat irgendwo seinen Sinn gehabt und Spaß gemacht. Und ich schön mit dem Weg, den ich gemacht habe, sehr zufrieden. Schön zu hören. Vielen, vielen Dank. Und einmal dann ich noch auf die Bank. Ja, nächstes Ende April bin ich noch in Mallorca für eine. Von Matze Knoop Kinderlachen, glaube ich, oder was er, was er macht, da ist so ein Traditionsspiel gegen mallorquinische und ehemalige Bundesligaspieler und da bin ich noch mal Trainer.

Also doch die Rückkehr, da haben wir es doch noch rausgekritzelt Jens Keller kehrt zurück die Schlagzeile in der Bild Zeitung auf die Trainerbank naja, das ist ja ein schöner schöner Anlass. Vielen Dank für deine Zeit, hat Spaß gemacht, sind noch mal ein Paar, die die Station durch und was ich immer immer spannend finde, wie sich die Menschen dabei gefühlt haben, gerade auf Schalke Champions League dann.

Es dann 1000 dritte Liga, aber innerlich hast du gesagt, hat sich es nicht groß unterschieden. Job ist am Ende Job vielen vielen Dank war war sehr spannend euch wieder vielen Dank fürs Zuhören fürs Zuschauen und nächste Woche wie gesagt folgt dann die 50. Folge Football Finance zusammen mit Frank Bauern Baumann der aktuell erleben darf wie es auf Schalke so so zugeht aktuell erfolgreich zum Glück ich hoffe sie packen es weil Schalke gehört in die erste Bundesliga, das wirst du.

Unterschreiben, das wär. Es wäre traurig, wenn sie es dieses Jahr wieder nicht pangen würden. Das ist für ganz Deutschland klar, für den Verein, für die Fans, die einfach großartig sind, aber natürlich egal wo die Hinkommen, bringen natürlich auch massig an Fans mit, eine Stimmung mit und deshalb Schalke muss in die erste Liga, das.

Ist einfach eine Religion, deswegen freut euch drauf. Wir haben auch da einige spannende Dinge besprochen, gute Zeit, gute Woche und dann sage ich, hören wir uns in der 50. Folge football finance.

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