Anmelden

Football Finance

EXKLUSIV - Michael Leopold: „Bundesliga-Konferenz hören in der Badewanne war für mich das Schönste!“

Montag, 30. März 2026 · 51 min

MP3

Shownotes

EXKLUSIV - Bei mir war einer der bekanntesten Fußball-Moderatoren unseres Landes zu Gast: Michael Leopold. Leo steht regelmäßig bei der legendären Bundesligakonferenz zusammen mit Didi Hamann im Studio bei Sky, ist darüberhinaus als Reporter in den großen Stadien unterwegs und war Teil der aller ersten Bundesliga-Konferenz überhaupt im Jahr 2000. Wir sprachen darüber, wie dazu kam, dass er mit gerade mal 28 Jahren die erste Bundesliga-Konferenz kommentieren durfte, über seinen Werdegang zu seinem heutigen Traumjob und über die verschiedensten Themen, die junge Menschen am Anfang ihrer Karriere heute beschäftigen. Außerdem ging es natürlich um große Begegnungen, die Frage nach dem „Was jetzt?“ - wenn man den Zenit erreicht hat und die persönliche Weiterentwicklung auf höchstem Niveau. Leo erzählte mir, wie er sich beim Hören der Radio-Bundesliga-Konferenz in der Badewanne in den Fußball verliebte, gab mir einen Einblick in sein Gefühlsleben vor einer großen Bundesliga-Sendung und gab seinen bekanntesten Kontakt in seinem Telefonbuch preis. Steckt viel drin in der 48. Folge meines Podcasts „Football Finance“ zusammen mit Michael Leopold - viel Spaß beim Hören!

#MichaelLeopold #Moderator #Kommentator #Konferenz #Sky #Podcast #FootballFinance #Interview #Exklusiv #ChampionsLeague #Sportjournalismus #Bundesliga #fußball

- LIKE wenn euch das Interview gefallen hat
- ABONNIERT für mehr Fußball-Insider Content
- KOMMENTIERT eure Meinung zu meinem Podcast mit Michael Leopold

🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music

------------------------------------------------------

Intro
Werdegang von Michael Leopold
Machen sich junge Menschen zu viel Druck?
Der Gesellschaft etwas zurückgeben
"Bin froh, dass die großen Sendungen nicht zu früh kamen"
Türöffner, Talent, Glück und harte Arbeit
Das große Ziel von Michael Leopold
Wann hatte Michael Leopold das letzte Mal Gänsehaut?
Berühmte Kontakte im Telefonbuch
Live-Publikum, Druck, Anspannung, Verantwortung
Die Kehrseite eines Jobs im Fußball: Arbeit statt Romantik
Traumjob Fußballmoderator im Wandel
Ziel erreicht und was dann? (Entwicklung, Lernen, Perfektion)
Nähe zu den Spielern, Trainern und Funktionären
Konkurrenz unter Kollegen: Miteinander statt Gegeneinander
Outro

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Dann kriegst du erstmal wieder einen Chitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Man hört ja, dass ich aus dem Süden komme. Ja, und ich hatte, das war auch immer ein Kritikpunkt und und ich habe das wahnsinnig nah an mich herangelassen und ich habe dann aber immer Schulungen und und Coachings gehabt und die 2 das nächste Mal. Head Coaches haben beide zu mir gesagt, Trainierst dir nicht ab, du willst nicht die Tagesschau sprechen, man versteht dich, du bist es, mach deinen Weg und und wenn es klappt, dann klappt es und wenn es reicht, dann reicht und das war ein Top Tipp und dann gab es für mich nur 1.

Ab nach Hause, ab in die Badewanne, Radio an, Fußballkonferenz, danach sportshow das war, das war in Stein gemeißelt. Ja, es ist immer diese Anspannung, und ich glaube, du kannst halt anders damit umgehen. In jungen Jahren brauchst du dann vor so einer großen Sendung keine Ahnung, die letzten 10 Minuten ganz alleine für dich und bei uns, wenn du jetzt im Studio dabei wärst, da geht es eigentlich bis eine Minute vor sende opener oder 30 Sekunden vor sende Opener gibt es eher noch einen Spruch. Herzlich Willkommen zu Football Finance. Zusammen mit meinem heutigen Gast. Er war einer der ersten hier bei Sky bei der Bundesligakonferenz 2000 bei der ersten Bundesligakonferenz 2000 hat er schon mitkommentiert, ist

mittlerweile eines der bekanntesten Gesichter hier bei Sky, eher als Moderator zu sehen mit Didi Hamann im Studio beim Bundesliga Spieltag, das Kommentieren vermisst er so ein bisschen hat er mir gesagt, am Telefon werden wir gleich auch noch drüber sprechen, ist darüber hinaus aber auch an den Spielfeldern noch unterwegs, führt Interviews und ja liebt den Sport, liebt darüber hinaus auch noch den.

Den Eishockeysport, da werden wir auch kurz zu kommen und freue mich sehr, dass du heute hier sitzt. Herzlich Willkommen in meinem Format in meinem Podcast Michael Leopold. Vielen Dank für die Einladung. Freue mich auch. Schön, wieder hier zu sein bei Sky. Wir waren. Am 11 Juni mit Pletty eine Etage weiter unten gesessen.

Da haben wir über den Transferjournalismus gesprochen, das war unmittelbar nach dem Ende des Transferfensters damals bei der Club WM, da war Pletty noch völlig gestresst, kam er Reingelaufen bei dir. Handyakku leer wahrscheinlich. Handyakku leer genau, aber es kam noch ein Anruf während der Folge. Das wurde auch mit Reingeschnitten, nicht wer nicht wer angerufen hat, aber dass ein Anruf kommt bei dir soweit alles.

Soweit alles gut. Ganz normaler in Anführungszeichen ganz normaler Büroalltag, hatten gerade eben ein paar Sitzungen, alles gut. Sehr gut und. Ich habe es dir auch schon am Telefon gesagt. Ich glaube, vielen geht es so, wenn sie dich sehen und auch schon lange verfolgen kann man glaube ich sagen für viele wahrscheinlich ein Vorbild, weil einige den Traumjob haben, irgendwann mal in diesem Studio zu stehen und regelmäßig mit großen Persönlichkeiten Interviews zu führen auf der großen Bühne. Die Größte, die wir haben im deutschen Fußball, ich möchte, bevor ich dir gleich die erste Frage stelle, mal deinen Werdegang.

Ja, vortragen und wenn man sich den anschaut, ist es auf den ersten Blick sehr straight, sehr ohne große Vorkommnisse. Also du hast, du hattest immer schon den, aber da wirst du mir gleich sagen. Was wären denn große Vorgaben? Große, große Stolpersteine, große Hürden. Da wirst du mir aber gleich sagen, ob das so stimmt oder nicht. Du hattest schon als Jugendlicher, ich glaube, das ist korrekt, den Berufswunsch irgendwann mal Sportreporter zu werden.

Steht tatsächlich in der Abiturzeitung. Steht in der Abiturzeitung. Da ging es schon los. Genau hast du eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Gemacht, nebenbei schon Praktika gemacht hast, dann Kommunikationswissenschaften studiert, dann beim Radio begonnen, 1996 ins Fernsehen gewechselt, damals DSF, heute Sport 1. Du bist jetzt seit 1999 bei Sky und hast eben wie gesagt auch 2000 die erste Bundesligakonferenz moderiert und kommentiert, wenn man es sich jetzt so anschaut. Ist es tatsächlich genauso reibungslos gelaufen, wenn du zurückblickst, oder oder gab es doch größere Hürden, wo du sagst, da hätte es deutlich schief oder anders laufen können?

Also wenn du es so vorliest, dann denkt man sich wunderbar. Nein, natürlich gab es ganz oft auch mal Fragezeichen. Klappt das, klappt das nicht, du wirst auch mal beim bei einer Praktikumsanfrage abgelehnt, aber ich glaube also zunächst mal, wenn du Vorbild sagst, fühle ich mich geehrt und ich glaube, das ist das, was ich allen jungen Kolleginnen und Kollegen immer zurufen würde, wenn ihr diesen Traum habt, dann versucht es ja, es gibt ja nichts Schlimmeres, als irgendwann mit 4050 zu Hause zu sitzen und zu sagen, hätte ich es doch versucht, ob es dann klappt, ich, ich betone immer.

Weil die Medienwelt ja immer so in diesem, in diesem Glitzerwelt Dingsbums dargestellt wird. Ja, ich glaube, es ist am Ende des Tages, wie in jedem Job. Du musst heiß sein auf dem Job, du musst Talent haben, du musst flexibel sein, du musst fleißig sein, du musst kontinuierlich dranbleiben, du musst Eigeninitiative zeigen. Aber, und jetzt kommt alles entscheidende Punkt du, es kommt irgendwann auch der Tag, wo du jemand benötigst, der sagt Hey. Du bist es in dir sehe ich, was du bekommst die Chance und dann musst du abliefern.

Und dann glaube ich, trennt sich noch mal die Spreu vom Weizen, dann musst du halt auch auf auf Strecke abliefern, aber prinzipiell jetzt der Weg dahin ist glaube ich kein anderer als in einer großen Company in der freien Wirtschaft, wo auch immer im Handwerk all die Komponenten, die ich genannt habe plus dann eben aber irgendwann mal der entscheidende Faktor Glück.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und auch mal den richtigen Chef, der in dir eben etwas sieht. Ja, die Türöffner, die sind die, die brauchst du zu 100% würdest du sagen, es hat sich über die Zeit verändert, wenn du so die ganze Medienbranche beobachtest es. Gibt mehr Türen. Es gibt mehr Türen.

Klar ist es auch schwieriger geworden. Nein, finde ich. Konkurrenz? Nee, das finde ich tatsächlich nicht, weil du viel mehr Plattformen hast, als ich angefangen habe, gab es im Endeffekt 23 Möglichkeiten, da zu arbeiten. Das meinte ich auch mit Fragezeichen, wenn es da nicht geklappt hätte. Ja, dann hätte, hätte es Plan B werden müssen. Das wäre Plan B gewesen in deinem Fall. Ich wäre tatsächlich fast in der Bank hängen geblieben. Genau, Bankkaufmann hast du.

Ja, ja, ja, hab ich geschlossen und hatte dann auch im Anschluss tatsächlich kein ganz schlechtes Angebot vorliegen und wollte es auch, weil es finanziell aus damaliger Sicht einfach lukrativ war, wollte ich es fast unterschreiben. Ich sage fast, weil meine damalige Freundin dann zu mir gesagt hat, jetzt bist du doch schon beim Radio.

Und und wolltest immer was mit Sport machen. Jetzt geh doch mal wenigstens studieren und dann kannst du immer noch gucken und vielleicht wäre es dann der Weg zurück in die Bank gewesen, aber das ist jetzt natürlich ja spekulativ, kann ich nicht mehr genau sagen, wie es dann ausgegangen wäre, aber es gab bei mir schon so ein Zeitfenster im Kopf, wo ich für mich klar festgehalten hatte, wenn es bis dahin nicht klappt.

Dann dann dann was anderes. Über welches Zeitfenster sprechen? Wir ja, ich hab so, ich hab so für mich immer, das ist jetzt das klingt das verrückt, ich hab halt die 33 irgendwie im Kopf gehabt, ich hab Doppel 3 gesetzt und gesagt, wenn du wenn du bis 33 irgendwie denkst, die Perspektive reicht nicht aus und das ist ja übrigens auch subjektiv ne, was ist die Perspektive, muss es die Champions League sein, die es dann geworden ist oder oder reicht die zweite Liga das das entscheidet ja jeder für sich selber, aber so klassisch kann ich dann beispielsweise auch in der Familie ernähren. Wollte immer Kinder haben, das war so dieser Plan und und da war er dann eben im Hinterkopf und wenn es bis dahin perspektivisch nicht reichen

sollte oder wenn ich das Gefühl hätte, es würde nicht reichen, dann glaube ich, hätte ich tatsächlich Plan B eingeschlagen. Und war es ja dann bei der Bundesligakonferenz 28. Also es hat ganz gut funktioniert, hat funktioniert 5 Jahre früher dran. Ich hatte tatsächlich, wenn ich das erwähnen darf, an dieser Stelle Finance. Ne, ich hatte zuletzt eine Veranstaltung für das Bankhaus Metzler mit Rudi Völler, OK und Rudi war ja damals mit dabei und war.

Experte und wir hatten genau dieses Thema. Ich war mit Abstand der Jüngste in der Combo und ich kann mich noch heute an diese, an diese Pressekonferenz erinnern, als unser Team vorgestellt wurde und ich hab. Ich will jetzt nicht sagen, ich hab gezittert, aber ich war schon unfassbar nervös. Ich war der Jüngste, es war auch klar, dass es da genügend andere gibt, die da jetzt gerne sitzen würden und und jeder Platzhirsch fand es auch nicht super, dass ich da saß und plötzlich kam Rudi zu mir und hat 15 Minuten mit mir gequatscht und Rudi kann konnte sich lustigerweise auch noch daran erinnern. Und, und der hat irgendwie so gespürt, so Hey, das ist der Jüngste mit dem Quatsch ich jetzt ja so einfach auf menschlicher Ebene und dann gab

es tatsächlich n paar Kollegen, die hinterher gesagt haben, oh, du kennst deinen Rudi und so, woher kennst du den Rudi und so, ich hab natürlich nicht gesagt, dass ich ihn nicht kannte zu dem Zeitpunkt. Glaub ich so. Ich hab schon ganz dicke. Buddies ja und nee, aber Rudi wusste es witzigerweise auch noch, weil wir erst eben bei dieser Veranstaltung darüber gesprochen haben und und mir hat es damals wahnsinnig gut getan, war irgendwie so n so einmal so, Puh. Ja, ey läuft schon jetzt schon ich. Ich hab auch Bild auf Instagram bei dir gesehen, vielleicht waren die sogar von der Konferenz. Auf jeden Fall warst du da deutlich jünger, auch zusammen mit Rudi Völler ihr.

Kennt euch. Ihr kennt euch schon richtig lang. Finde ich spannend, dass du die Zahl 33 nennst, weil ich bin jetzt 23 geworden und werde auch immer so ein bisschen von meinen Eltern gebremst, weil die sagen, ey, du musst jetzt mit 23 noch nicht alles erreichen, deswegen fand ich es jetzt spannend, welche zahl du nennst, weil hätte ja auch sein können, dass du sagst mit 25, weil so ist es gerade in meinem Kopf so ein bisschen.

Ich will eigentlich jetzt am liebsten würde ich jetzt schon, oder? Weißt du, woran es liegt? Ich habe ja, ich habe ja 4 Kinder und deshalb bin ich. Die oder der Älteste. Die jüngste wird 11 und der älteste ist 25. Also vergleichbar. Ihr seid ja viel, viel schneller mit der Schule fertig. Ja, ihr habt ja auch, wir mussten ja alle noch Bundeswehr oder Zivildienst, das war bei mir damals zum Beispiel 15 Monate, ich hab Zivildienst gemacht, das heißt, du musstest den kompletten Urlaub sammeln, um um nach einem Jahr aufhören zu können, um nicht noch ein Jahr zu verlieren, ja.

Also bei uns hat es länger gedauert. Ja und ihr seid seid viel viel schneller und ich glaube, vielleicht ist das nur ne gefühlte Wahrheit, aber ich ich finde auch ihr habt in jungen Jahren viel viel mehr Möglichkeiten als wir sie noch hatten in jungen Jahren und ich bin überhaupt nicht rückwärts gewandt, nicht dass du dich jetzt wunderst, weil ich sage als wir sie hatten, im Gegenteil, ich bin ein totaler Freund des nach vorne guckens.

Bin ein totaler Freund des generationenübergreifenden Miteinanders, vor allem auch in der Arbeit. Ich glaube, wir sind sowohl im Privaten als auch im Beruflichen immer am stärksten, wenn wir die Generationen. Unterschiedlichen Alters zusammenbekommen und uns austauschen und die Stärken gemeinsam suchen und nicht gucken, was haben wir und was haben die Jungen und und was steht dagegen, sondern ich ich suche immer die Schnittmenge.

Ja da bin ich ein großer Freund davon und deshalb glaube ich seid ihr auch so ein bisschen ungeduldiger. Das auch genau und natürlich auch so ein bisschen die Vergleichbarkeit. Also man führt halt mittlerweile Vergleiche durch mit Menschen, die am anderen Ende der Welt leben und die vielleicht mit 23 schon die erste 1000000 verdient haben. Auch Thema Social Media, ne, weil man sieht irgendwie tags. Täglich OK, man hat vielleicht gerade einen coolen Podcast geführt.

Mit Michael Leopold würden auch vielleicht möglicherweise mit mir ein Paar tauschen wollen, das Mal zu machen, auf der anderen Seite sieht man da ach krass, der ist mit 23 schon da, der ist schon da, der ist schon da, aber. Aber ich sage immer auch dieses, dieses, dieses Vergleichen am Ende. Ist es Quatsch, weil.

Total. Und ich sage immer, geht euren Weg und der eine braucht länger und beim anderen geht es schneller. Ich kann zum Beispiel für mich sagen. Ich glaube, bei mir war es ganz gut, dass die großen Sendungen nicht mit mit Ende 20 kamen, sondern später, weil ich irgendwie mehr bei mir war und auch mich selber mehr gefunden hatte zu dem Zeitpunkt.

Ich, ich bin da immer sehr, sehr offen, zum Beispiel, man hört ja, dass ich aus dem Süden komme, ja, und ich hatte, das war auch immer n Kritikpunkt und und ich hab das wahnsinnig nah an mich rangelassen und ich hab dann aber immer Schulungen und und und Coachings gehabt und die 2. Jetzt der nächste Mal. Head Coaches haben beide zu mir gesagt, Trainier es dir nicht ab, du willst nicht die Tagesschau sprechen, man versteht dich, du bist es, mach deinen Weg und und wenn es klappt, dann klappt es und wenn es reicht dann reicht und das war n Top Tipp und erst als ich für mich beschlossen habe ich versuche nicht mehr im Kopf Wörter mit r zu vermeiden on r was völlig absurd ist weißt du was ich meine ja weil es nicht geht und weil du auch nicht bei

dir bist. Erst als ich bei mir war hab ich mich auch wohler gefühlt ja und insofern ich glaube. Alles hat seine Zeit und bei einem ist es eben früher und beim anderen oder bei der anderen ist es vielleicht später. Ich glaube, das Entscheidende ist nicht zu vergleichen, sondern sich wohlzufühlen auf dem Weg, auf den man sich begibt.

Du hast auf der anderen Seite auch mal gesagt, weil du gerade finde ich spannend, wollte ich nämlich noch drauf kommen. Ich war froh, hast du auch im Interview oder in einem der Interviews, die ich in der Vorbereitung gehört habe, gesagt, ich war froh, dass die großen Sendungen nicht zu früh kamen, andererseits hast du auch gesagt, du hättest damals vielleicht schon ein bisschen. Mutiger sein können und aus deinem Nest aus Düsseldorf rausgehen.

Können also das war ja, das war jetzt eher bezogen auf das Ausland, wo ich heute auch zu meinen Söhnen zum Beispiel immer sage, geht ins Ausland, ich war einfach nicht mutig genug zu sagen, Hey, ich hau jetzt mal nach dem Abitur. Aber es ging Angst so sehr um den Job an. Sich nee, es ging nicht so, es ging eher um diese, diese Auslandserfahrung. Ich habe dann das große Glück gehabt, dass ich jobbedingt unglaublich viel unterwegs war und auch sehr, sehr viel kennenlernen durfte, eben auch im Ausland. Aber das war der Mut, war eher auf dieses Ich geh jetzt mal ganz woanders hin gerichtet und und Job Tennis war es eher so gemeint, dass dass ich schon ich es passt. So klar kann man immer sagen, im

Nachhinein hätte das ein oder andere vielleicht n Tick früher passieren dürfen, aber ich bin jetzt eher so, dass ich in mir. Ruhe diesbezüglich und sage, das hat schon so gepasst. Es hat schon so sein sollen. Gibt es ganz konkrete Sendungen oder Aufgaben, die dann im Laufe der Zeit. Aus dem Nest entschuldigen bin ich übrigens sehr früh aus dem Nest Düsseldorf bin. Ich Nest bist du früh raus, wann bist du wann? Bist du Anfang 20 ich wollte, ich wollte. Mit dem Studium.

Ja genau ja, klassengehalt ja, ich wollte eigentlich während zum Zivildienst nach Hamburg und auch das kann man sich heute ja nicht mehr vorstellen. Aber du wurdest ja zugeteilt und bei uns war in der Klinik. Da waren dann 3 Plätze frei und da wurden Zivildienstleistende gesucht und dann haben wir die gepackt. Ja, das sind dann so die OK, ja sind dann so die Zufälle, auf die man damals keinen Einfluss hatte. Absolut ist ja auch eine große Debatte, jetzt wieder Zivildienst und so weiter ist aber heute nicht nicht unser Thema.

Weil du es gerade gesagt. Hast aber ein Spannendes. Aber ein Spannendes ist so. Also ja, gut, können wir, kann ich kurz sagen. Also ich finde es, ich finde es absolut sinnvoll, wenn dieses soziale Jahr wieder kommen muss, also. Geschadet, und da sind wir wieder beim beim generationenübergreifenden Miteinander. Mir hat es total geholfen.

Und vor allem ist es dann, glaube ich, auch was anderes, wenn es wirklich alle betreffen würde. Das ist ja immer so, auch wieder die Vergleichbarkeit, wenn du sagst, ja gut, warum muss der nicht, aber ich verplemper jetzt wirklich mit großen Anführungszeichen jetzt ein Jahr auf meinem Karriereweg, wenn es alle machen würden, wenn es universal wäre, dann gäbe es auch glaube ich.

Ich glaube, das ist kein Verplempern. Deswegen. Dass man, egal welche Aufgabe du dann annimmst. Ich glaube, dass du unfassbar viel gewinnen kannst und tatsächlich, auch ich glaube, du kannst unfassbar viel geben in diesen 12 Monaten. Absolut. Deswegen habe ich die die Anführungszeichen ganz, ganz, ganz.

Groß gemacht gibt es konkrete Sendungen, Aufgaben, wo ich gerade drauf raus wollte, wo du wirklich im Nachhinein sagst, weil. Ich sagte, ich habe viel gelernt. Bei uns war es ja dann so. Wir waren in erster Linie Hausmeistertätigen zuständig und da hast du wirklich gelernt, dass die kleinsten arbeiten, die härtesten sind. Ja, also wenn du mal einen Schlosspark in Anführungszeichen oder so ein so ein Klinikpark das laubwerk Rechst an 2 Wochen am Stück. 1515 Monate war.

Es also ich konnte dann halt den Urlaub sammeln und war dann am Ende 12 Monate. Genau abkürzen, aber da wirst du demütig. Ja und und dann hast du auch hole und Bringservice gemacht und ein paar Betten geschoben und solche Sachen, aber in erster Linie waren wir Hausmeister, ja und das hat dich brutal geerdet.

Ja, und meine meine Eltern hat es zu dem Job geführt, den sie heute beide so oder so ähnlich ausführen. Also am. Körperbehindertenzentrum in Würzburg Beispiel und mein Vater ist jetzt sonderpädagoge, seitdem meine Mutter auch an einer an einer anderen Schule, mittlerweile aber auch da haben sie sich kennengelernt, also sonst würde ich heute mit dir sitzen.

Also du hast, du warst aber auch Ansprechpartner, weil da waren ja doch viele einsame Leute auch in und man hat das glaube ich schon weiß gar nicht, ob das meine ganzen Jungs, die da mit mir ziviles gemacht haben, da im Kopf haben. Du bist ja oft auch über die Gänge und die Leute haben dich einfach angesprochen und wollten einfach n bisschen quatschen.

Ja ja, und haben sich gefreut, dass n junger Kerl, der erzählt vielleicht noch was vom Fußball. Ja und und das meine ich miteinander und und und da hab ich Angst, dass das so n bisschen in unserer Gesellschaft verloren geht. Ist es vielleicht sogar schon. Also deswegen würde es dem ganzen ganzen glaube ich gut tun.

Felix Lobrecht deswegen wollte ich gerade drauf raus, um wieder auf den auf den Job zu kommen, hat mein Podcast gesagt, weil er ja mittlerweile auch die Hallen füllt, also Felix Lobrecht würde ja was sagen, Comedian, einer der größten den wir glaube ich haben in dem Land, also füllt Arenen und hat auch mal gesagt, ey, wenn ich zurückblicke auf mich selber vor 3 Jahren, ich bin so froh, dass ich dort, weil da ist die Arena Tour ausgefallen wegen Corona, ich bin so froh, dass die ausgefallen ist, weil ich dort noch nicht so weit war, gibt es da bei dir einen? Konkrete Beispiele wo du sagst, boah Gott sei Dank hat sich ist die Tür in dem Moment wo ich mich geärgert habe zugegangen, aber da war ich eben noch nicht

bei mir da war. Ich könnte es jetzt tatsächlich so konkret nicht sagen, also oder könnte es jetzt nicht so an einem Jahr festmachen, aber ich würde im Nachhinein sagen, so dieses peu a peu an die größeren Aufgaben heranzuführen, hat mir gut getan und was ich auch immer sage, ich finde halt, wenn du Fernsehen von einer Pike auf lernst.

Ist es halt immer am besten, weil wenn du weißt wie ne News Redaktion funktioniert. Wenn du weißt wie ein LDS Shop funktioniert, was was hinter den Kulissen in der Regie passiert, dann hast du natürlich ein ein viel besseres Verständnis fürs Gesamtbild und insofern hilft das immer und auch das sag ich dann immer auch. Wir hatten heute beispielsweise praktikantenschulung, ich sag dann immer zu zu den jungen Mädchen und Jungs. Nehmt, nehmt es wie in der Trainingseinheit. Ich sage immer zu meiner Tochter, wenn du im Trainings scheiß machst, dann gehe ich hin, dann ist es verschenkte Zeit ist auch unfair dem Trainer gegenüber oder deinen Mitspielerinnen gegenüber und so sehe ich auch ein Praktikum, nehmt alles mit, saugt alles auf

und geht in alle Abteilungen, guckt euch die Grafik an, die Regie, was immer ihr mitnehmen könnt, nehmt es mit. Jetzt reicht es ja trotzdem, dann nicht bei jedem, egal wieviel man investiert, egal wie diszipliniert man ist. Egal, vielleicht auch ne talentiert, dann nicht, aber also egal wieviel man investiert, nicht alle werden Moderator oder? Auch mal jeder Fußballprofi.

Genau, und das war nicht. Das CEO bei einer großen Firma. Ist so genau und da wollte ich jetzt bei dir fragen, weil du eben mit 28 dann schon dort warst, wo viele vielleicht mit mit der 30 erst sein wollten. Was hat bei dir möglicherweise den entscheidenden Unterschied gemacht, weil irgendein. Muss tatsächlich die 2 Personen, die an mich geglaubt haben.

Ich hab zu diesem Zeitpunkt ja hab zu diesem Zeitpunkt ja schon schon viel gemacht in Anführungszeichen und irgendwann hat dann Ralf Fürther und und Benno Neumüller. Die beiden im Austausch haben dann festgestellt, möglicherweise wäre Leo die letzte passende Komponente für die Konferenz und und Carsten Schmidt damals auch Grüße und alle 3 hat gesagt, so machen wir es also am Ende des Tages das was ich gesagt habe, am Ende musst du auch irgendwann mal.

Das Glück haben, dass es jemanden gibt, der in dir was sieht. Wann hast du bei dir selber gemerkt, dass aus dem Traum Realität werden könnte? In der Hinsicht talentvoraussetzungen, weil jetzt zum Beispiel in meinem Fall, ich bin jetzt 23, darf jetzt heute schon die 48 Folge football finance moderieren.

Glückwunsch. Wann. Wann ist die 50 geplant? In 2 Wochen mit Frank Baumann O. K Oh schöner Gast. Wirklich schöner Gast, Sportvorstand bei Schalke 04 Ich hoffe Sie schaffen es mit dem Ausstieg, weil der kommt ja aus Würzburg, ist gebürtiger Würzburger, ist mit. Mein Vater zum Nürnberg Training gefahren, so lange kennen wir uns schon genau und wo ich drauf raus wollte. Wann hast du es bei dir selber gemerkt, weil auch wenn man mal so ein Projekt beginnt wie jetzt diesen Podcast oder auch wenn du mal in so ein Praktikum gehst weißt du ja noch gar nicht ob du das so gut kannst vom Talent, dass es mal reichen könnte. Wann hast du bei dir selber gemerkt, vielleicht im Verlauf der Karriere okay warte mal ich

kriege echt gutes Feedback, ich fühle mich richtig wohl, ich mache das wohl ganz gut, das könnte das könnte echt passen. Das war tatsächlich in den Anfangstagen dann auch mit Blick auf Eishockey. Wir haben jetzt. Konkrete Phasen wo du sagst, Boah, da hab ich so n Schritt gemerkt. Boah da. Da also der ganz große Schritt ja, an dem bist du dann ja auch noch mal gewachsen, war natürlich die Konferenz, auch wenn wenn wenn ich heute ich hab das im im im kicker Interview zuletzt zum Fünfundzwanzigjährigen ja auch gesagt, wenn ich heute im Rückblick natürlich schon betonen muss, keine Art wirklich.

Geahnt, dass das der heiße Scheiß wird, ne und und es gab ja auch viele, die gesagt haben, nee, das bekommt ihr nicht hin, die technische Komponente war damals ne unfassbare Herausforderung. Ja. Witzig, dass du sagst, das glaube ich. Erklär mal heute einem. Dass der schwierigste Part war zu sagen, Wir bekommen das Bild zeitgleich mit dem Torschrei auf den auf den Schirm, ja, das kann ja heute keiner mehr nachvollziehen, aber so war es ne und ja, weil das war natürlich so mit Abstand der größte Step und sich dann da in Anführungszeichen durchzusetzen und zu sagen, Hey, hier bin ich die Konstante und und und. On Air Field Moderation beim Eishockey und so entwickelt sich auch noch, dann hast du schon

gemerkt, dass dass, dass du nicht ganz falsch bist. Das ist Eishockey, habe ich vorhin schon angesprochen. Hast du gerade auch noch mal gesagt, spielst du immer noch regelmäßig und ich glaube, du hast so eine Hobbytruppe? Oder? Ja genau, wir spielen jeden Montag. Jeden Montag. Ja, geil, also ich muss selber sagen, Eishockey ist jetzt nicht mein Nummer 1 Sport, das ist dann doch eher beim Fußball.

Bei mir war ich bin mit Fußball und mit Eishockey aufgewachsen und also wenn du heute. Selbst auch gekickt. Ja, ja und beides. Und ja, ist einfach große Leidenschaft. Geht auch nie weg. Fußball ist mit Achillessehne schwierig, also. Ist sie immer gerissen? Nee, aber ich habe immer Probleme und immer im Schlittschuh.

Im Schlittschuh geht's und am Schluss? Da ist die Belastung, die Stampfbelastung nicht so, nicht so hoch. Welche Position hast du dann gespielt? Ja, beim Fußball Mittelfeld, offensiv oder Sturm und beim Eishockey auch Stürmer. Kreative Zehner vor der hinter den. Schlitten die einen sagen so, die anderen so.

Gifte würdest du sagen, weil ich habe da Urs Meyer wahrscheinlich. Also ganz wichtig. Das finde ich mal. Gibt doch so die die Menschen, die dir immer erzählen, da hätte ich mir damals diesen Innenbandriss nicht geholt, das hätte ich auch dann, ja, dann wäre es jetzt, also ich war nie eine Verletzung vom Profisport entfernt, ne, nur um das einmal klarzustellen.

Ich auch. Bei beim Würzburger Kickers hab ich gespielt, das war damals Semi bis. Wie war es bis sechsliga Süd? Bis Sechsliga Süd OK, gut ja, also es hätte das hätte ich auch immer, also da gehört so viel dazu, dass du dich etablierst da, also bei mir war es keine Verletzung, es hat einfach vom Kopf nicht gereicht.

Ich hab mich dann für den Weg, den ich jetzt eingeschlagen hab für den. Finde das. Ist immer wichtiger. Dann habe ich mit meinem Mann. Spricht dann so. Ja, aber auch gekickt, aber wie gesagt, es war keine Verletzung vom Profisport entfernt. Habe ich schon. Mit ein Paar habe ich schon mit ein Paar drüber gesprochen, die sagen Hey Knieverletzung wäre es gewesen, dann wäre ich nicht Schiedsrichter geworden, dann wäre ich Profi geworden. Damals, als ich 16 war, dann bin ich in dem Bann so und danach war es irgendwie vorbei.

Ja klar. Kann ich immer so reisen? Genau. Und Urs Meyer hat mal gesagt, ja Schiris oder er selber, wer gerne, er wollte eigentlich in Sansiro, das war sein großer Traum, wollte da mit dem Fallrückzieher Schweiz gegen Italien beim Männerspiel in der 89. Minute das Tor machen, das war so sein Ziel, dass er sich gesetzt hat, anders hat das dann hingeschafft als Schiedsrichter. Weil er nicht gut genug war.

Felix Brück war auch schon bei mir und was ich spannend finde im Hinblick auf das selber mal gespielt zu haben, hilft ja. Als Schiedsrichter würde ich schon sagen, das habe ich auch mit Felix und mit Urs drüber gesprochen. Das hilft auch. Bewegungsablauf und da wollte ich dich jetzt fragen, inwiefern hilft es oder ist es vielleicht sogar Grundvoraussetzung, wenn man so ein Spiel kommentiert?

100% unheimlich, oder? 100% und ich glaube zum Beispiel auch, wie eine Kabine funktioniert. Ja klar hast du den, den den kulturellen Faktor noch in der Bundesliga Kabine, wo einfach viele in. Vielen Nationen sitzen, das hast du so natürlich in der ja doch, hast du inzwischen ja auch bei uns jetzt in der Bezirksjob war es damals noch nicht so, aber hat sich ja auch gewandelt.

Ich finde, dass es funktioniert, das miteinander ja dafür ein Gefühl zu haben, wie funktioniert ne Kabine, wie funktioniert ein Miteinander zwischen Trainer und Mannschaft, ich finde. Dass das tatsächlich, dafür hast du nur n Gespür, wenn du es selbst mal erlebt hast. Und ich glaube auch da ist Empathie, zum Beispiel Empathie, ist glaub ich, zum Beispiel ein wahnsinnig hoher Faktor, der so n Stück weit unterschätzt wird in unserem Beruf.

Ich glaube, gerade in den in den Field Interviews, in den Gesprächen als Moderator mit den Leuten ist. Ist Empathie nicht, glaube ich, nicht ganz fehl am Platz, wenn du sie hast? Ist ganz, ganz gut, glaube ich ich. Wollte gerade sagen, gerade wenn es große Niederlagen gab, geht es ja gar nicht so sehr darum, jetzt die richtigste Frage zu stellen, sondern vielleicht nicht die falsche, wo er dann sagt, Oh Gott ey, wie kann man denn so uneinfühlsam sein? Ne in der in dem Moment, das kann ich mir ja, kann ich mir gut vorstellen, gab es ich mein Urs Meier hat gerade sein Ziel. Genannt Fallrückzieher im Sansiro gegen Italien hast du mal so ein konkretes konkretes Ziel formuliert? Ich fand nee, aber ich fand die

Radiokonferenz einfach wahnsinnig. Ich bin ja, ich bin ja offiziell alt im Vergleich zu dir und ich bin ja darf ich glaube ich schon sagen, ein Kind der Bundesliga, ich bin einfach mit der Bundesliga groß geworden und für mich war, wir haben im Süden der Republik, ich habe das schon ein paar Mal erzählt, also falls jetzt einer eine Schnittmenge muss zu der Podcastio Donauwelle oder Herr Oberland?

Donauwelle. Sorry, nee. Alpenwelle Oberland um das. Alpenwelle auch. Alpenwelle so. Aber worauf ich hinaus will, wir haben im im, im Süden der Republik, wenn du wenn du C Jugend gespielt hast beispielsweise war das Samstag Nachmittag 14:00 Uhr und dann warst du ja um 15:00 Uhr in der Regel 1515 fertig, zweimal ne halbe Stunde plus Pause und dann gab es für mich nur 1 ab nach Hause, ab in die Badewanne, Radio an Fußballkonferenz danach sportschau.

Das war, das war in Stein gemeißelt, ja, und und, und das war ich fand dieses, diese Radiokonferenz, die hat mich, die hat mich so unfassbar geflasht, immer und begeistert, und das war das, das fand ich einfach immer cool und dachte mir, so, ey, das ist, das wär n geiler Beruf. Das war zu machen auch so ne, dann mit 28 sogar noch mit Bild, dann noch mit Bild, also sogar. Das ist n totales Privileg.

Ich weiß das unglaublich zu schätzen. Ich glaube trotzdem, so selbstbewusst darf man sein, glaube ich, wenn man so lange dabei ist. Du musst schon arbeiten. Ja, du musst schon fleißig bleiben, du musst, du musst auch das Feuer bewahren. Ich kenne so viele Kollegen, auch bei uns, denen es genauso geht, wo ich mir denke, hey, Wahnsinn, du fährst zum, ich weiß nicht wievielten mal jetzt ins Stadion als Pferdreporter und bist immer noch top vorbereitet und heiß, aber genau so muss es ja sein ja, aber das ist ein großes Privileg, einfach so arbeiten zu dürfen, klar. Absolut.

Wie gesagt, hoffentlich wenn wir uns in 30 Jahren wieder hören, also so viel älter bist ja ungefähr genau 31 Jahre. Dann sitze ich hoffentlich. Weißt du, jetzt komme ich wieder auf die Veranstaltung mit Rudi Völler. Weißt du, wie es dann wäre? Ich hab Dieter Kürten treffen dürfen, OK, war auf dieser Veranstaltung, der ist 90 unfassbar gut in Shape. Ja ich hab gesagt Dieter was ich bei 90 so aussehe und dann auf dieser Veranstaltung sitze dürfte oder könnte auch. Hut ab.

Ja genau, genau. Vielleicht hat es dann trotzdem so lange um Gottes Willen. Übrigens, ich will mich nicht mit dieser Kurden vergleichen, Legende ne, aber du weißt was ich meine vom All und das war wahnsinnig. Jetzt krieg ich gleich Gänsehaut, als die da vor mir stand, dachte ich, Wahnsinn ich sag Michael, schön war's und dann dachte ich mir so wow ja ah das war Wahnsinn, jetzt hab ich wirklich Gänsehaut. Glaube ich ja, da wollte ich eh noch drauf rausfahren. Warst du das letzte mal, dass du wirklich Gänsehaut verspürt hast, weil du bist ja ne ne coole Socke, das kann man glaube ich sagen und mittlerweile weiß ich nicht, wie viele 100 Sendungen moderiert.

Gab es das öfter, glaube ich, als viele denken, was ein unfassbares Erlebnis war, waren die Special Olympics. OK. Da hatte ich tatsächlich täglich 10 mal Gänsehaut. Da gingen übrigens viele Blahm auch so, den ich getroffen habe. Wir waren bei den Sommerspielen in Berlin, das ich kann nur jedem empfehlen.

Wenn man denkt, man hat ein Problem, geht da mal hin. Das ist unglaublich. Ja, bei Promis. Wer war es da zuletzt, würdest du sagen, ich meine, das wird lange her sein, da kannst du mir nicht erzählen, dass er jetzt das war. Franz Beck war OK, war es dann die erste Begegnung damals, oder? An die erste. Tatsächlich kann ich mich gar nicht mehr erinnern. OK, ich kann mich natürlich daran erinnern, dass wir seine letzte.

Sendung gemeinsam gemacht haben und und die erste nach seinem Comeback. Ich glaube sogar im Zweifel war beides die gleiche, ich hab es aber jetzt tatsächlich nicht mehr genau am Schirm und ja, ich durfte halt mit ihm einfach einfach über einen langen Zeitraum glücklicherweise zusammenarbeiten und franz war schon war schon sehr beeindruckend. Ich.

Ich finde es krass und das, weil ich egal mit wem ich gesprochen habe, auch Matthias Sammer, also der hat auch gesagt, der Größte, den wir je hatten und wird auch immer der Größte sein, also Franz Beckenbauer. Ja, wie ich glaube, also. Also nee, was ich nur schade finde, dass ich ihn halt aufgrund des Alters nicht mehr erleben durfte, ne, weil also wenn alle sich einigen wirklich das sagen, nahezu alle, mit denen ich gesprochen habe, wenn es um krasse oder beeindruckende Persönlichkeiten ging. Wär schon, aber gut.

Er ist im Nachkriegsmünchen aufgewachsen. Und das das klingt dann immer so wie ne Floskel, aber bei franz war es 100% so und er hat halt nie vergessen wo er herkam und und und. Und das war Wahnsinn. Also Franz hat er war seine Aura, wenn er reinkam war er da und er hat alle gleich behandelt alle, es gab keine Unterschiede.

Einfach ein Vorbild, einfach ein absolutes Vorbild. Ich will mal kurz den Ricardo Basile noch machen, weil wir gerade bei bei beeindruckenden Persönlichkeiten waren und du hast auch in unserem Vorgespräch, als wir telefoniert haben, hast du gesagt, Oh, jetzt ruft gerade der an, jetzt ruft gerade noch der an, also namentlich waren es glaube ich damals Patrick Helmers und Simon Rolf ist das sind doch schon mal 2 vor mir aus dem aus dem Fußballbereich.

Simon hat zurückgerufen, weil ich, weil ich ihn um ein Vorgespräch gebeten hatte und mit PET haben wir die Sendung mal besprochen. Genau, genau habe ich mir gedacht und im Laufe der Zeit werden ja sich ein Paar gesammelt haben bei dir im Telefon. Was würdest du sagen? Wer ist der bekannteste, wenn ich dir wollte ich einmal stellen.

Die Frage, würdest du Bekanntheitsgrad Nachrichten? Fragt, wie man so viel, ja. Genau im Fußball ist es wahrscheinlich der Bundestrainer, ne? Julian Agelsmann okay meinst du? Nein, wir rufen jetzt natürlich nicht an, aber der würde der würde zu angerufen, Entschuldigung, das ist schon auch cool, also vielleicht schaue ich es mir dann privat danach.

Nochmal an übrigens. Auch noch okay na cool, der Tobi Schweinsteiger auch schon war auch schon bei mir im Podcast, ja. Ist ja auch bei mir, sag ich mal einer der positiven Kollateralschäden dieses Podcasts, dass man sich n gewisses Telefonbuch aufbaut. Hast du das, dann ist ja auch wichtig immer so ne Balance zu finden. Hast du das dann forciert in jungen Jahren oder das passiert? Also ich finde auch, man klopft sich auch dafür nicht auf die Schulter und sagt, Guck mal was ich für n dickes Telefonbuch habe, sondern ich würd es eher so sehen wenn du so lange dabei bist und es wär nicht so, dann hättest du was falsch gemacht. Ich glaube auch, dass die Balance unfassbar wichtig ist. Wie oft ruf ich die Leute an?

Ich, ich versuche sie wirklich nur dann anzurufen, wenn wenn mir wirklich inhaltlich was auf dem Herzen liegt oder so, weil die haben ja auch, das muss ja auch in deren Zeitbudget und in deren Stressbudget passen und, und das versuche ich halt einfach einfach, da versuche ich, eine gute Mischung zu finden, und manchmal schreibe ich einfach auch nur mal eine whatsapp einfach nur aus der Lameng, weil mir was aufgefallen ist. Und ja, auch.

Aber wie gesagt, ich glaube, so schätze ich dich jetzt auch ein. In ein paar Minuten, in denen wir uns kennengelernt haben. Ich laufe jetzt nicht durch die Gegend und ziehe zweimal in den Hosenträger und dann sage ich, hey. Schau mal, wenn ich alles in meinem Telefonbuch habe, aber du kannst dich schon auf die. Deutsche Delikato Frage gestellt. Ich musste sie als Herr geworden, falls Julian zuhört. Julian Nagelsmann genau also wenn Julian Nagelsmann zuhört, dann dann bitte schreib einen Kommentar, weil ich will es wissen, wenn es so ist, dann dann sag bitte Bescheid, ja. Ich möchte mal von den sehr, sehr vielen positiven Seiten des Jobs vielleicht auch auf eine, Nee nicht unbedingt negative Seite kommen, aber vielleicht

auch mal auf negative Erfahrungen, die du zwangsläufig bestimmt auch mal hattest. Im Laufe der Zeit, weil wie gesagt, ich hab mir Interviews angehört, ich hab das ein oder andere gelesen im Vorhinein auf die. Auf die Folge, und da wirkt alles sehr abgebrüht und es ist auch zwangsläufig so. Du hast, ich weiß nicht wieviel Sendungen das wird, wird man nicht zählen, mehrere 100 moderiert, kommentiert, sind sind wir noch mal 1000.

Ja, 100%. Ach ja, locker wahrscheinlich ja gut, wenn man so stimmt. Ich habe ja die Zahl vorhin genannt, 2000 da, da kam ein bisschen bisschen was zusammen, mal ganz ehrlich. Weil ist es ja trotzdem jedes Mal. Live ist es trotzdem mal ein großes Publikum, ist es was anderes, als wenn man jetzt, da kann man es schon nicht vergleichen mit dem normalen Job, wenn man jetzt irgendwie in ein Unternehmen geht, weil da gucken nicht so viele zu, wann warst du das erst das letzte Mal? Ehrlich, aufgeregt, Nervosität.

Nervosität ist das falsche Wort, aber du bist schon konzentriert im Tunnel. Anspannung ist normal, aber. Das, glaube ich, muss auch immer so bleiben, so. Diese klassische Nervosität. Klingt das jetzt arrogant, wenn ich sage, die gibt es nicht mehr? Also. Es klingt ehrlich, weil ich es gibt. Eher diese.

Es gibt, nein, aber es ist immer diese Anspannung und ich glaube, du kannst halt anders damit umgehen. In jungen Jahren brauchst du dann vor so einer großen Sendung keine Ahnung, die letzten 10 Minuten ganz alleine für dich oder es gibt ja auch viele Kolleginnen und Kollegen, die sagen, wenn ich in ins in die Maske gehe, dann sind das meine 15 Minuten, bei mir ist es eher so, dass du lernst ja wann, wie wie kann ich umschalten und bei uns wenn du jetzt im Studio dabei wärst. Da geht es eigentlich bis eine Minute vor sende opener oder 30 Sekunden vor sende Opener gibt es eher noch einen Spruch an die die oder an schickt.

Man sich die Memes bei Instagram und. Aber dann bist du halt da und das und das. Aber das das, das fühlst du ja über die Jahre, wann wie das so ist, aber es aber es ist total wichtig, dass du diese Grundanspannung hast, diese Körperspannung, den Fokus auch bei den Interviews, dass du da bist, weil dann mal sonst sonst.

Also ich glaube, dann bist du auf fehl am Platz, wenn das mal nicht mehr da ist, dann musst du aufhören, ja. Hast du bei dir dann vielleicht trotzdem wahrgenommen? Im Laufe der Zeit? Ich glaube, das ist auch so ein negativer Aspekt, dass dieses Kribbeln weniger wird, dieses diese Schmetterlinge im Bauch, weißt du was Job ist?

Weißt du wie ich meine, also wenn du zu nah dran bist? Ich bin ja ganz weit weg noch von dem, was du gemacht hast und machst. Aber selbst wenn man dann als Praktikant sehr nah dran im Sommer 24 bei der EM dran ist, dann hat es nicht mehr so diese Romantik, weil man einfach OK news OK hier, jetzt muss ich liefern und.

Verbindet das nicht mal mit einem schönen Erlebnis mit einem Bierchen, sondern es ist Job. Also. Ich weiß genau, was du meinst. Ich verstehe auch total den Gedanken. Ich würde auch sagen, natürlich ist manches ernüchternd. Ja, wenn du nah dran bist und und und nimmt natürlich auch so manchmal so n bisschen diesen diesen Glenn Faktor, diesen Zauber genau, aber ich gehe einfach immer, immer, immer wahnsinnig gerne ins Stadion und genauso gerne ins Studio und es ist einfach.

Es ist nach wie vor eine ganz große Leidenschaft und da ist immer nach wie vor einfach diese Liebe zum Spiel und diese Liebe zu diesem Job. Da. Ja, also das würde ich schon, das glaube ich, geht auch nie weg. Also beim Grinsen. Gerade merkt man es dir auch an, dass es einfach so ist. Ja, es ist auch so. Also ich gehe auch privat noch ins Stadion, genauso. Ja, also ich gucke jetzt die Frage kommt ja oft, wieviel guckst du noch zu Hause, das ist natürlich weniger geworden, auch mit der Familie logischerweise, wenn du jetzt mal frei hast und sagst jetzt nicht.

Am Sonntagnachmittag. Ich gucke mir jetzt noch, zeige ich bewusst keine Mannschaften, gucke mir jetzt ja auch noch an, sondern gemacht hat was mit der Familie und den Kindern, aber kommt ja leider nicht so oft vor, dass während der Saison, dass man ein freies Wochenende hast oder aber die Nähe, aber der Zauber, der geht nicht weg, der bleibt und und dazu bin ich auch zu sehr mit mit Sport groß geworden und und Stadion war für mich immer ein Sehnsuchtsort, sowohl im Fußball als auch im Eishockey. Stadion ist für mich immer das ist ein ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, ein Sehnsuchtsort, so ein ultimatives Erlebnis.

Ich glaube, das ist auch noch mal der Unterschied zum Studio würde ich jetzt einfach mal sagen, weil das da spürst du es noch mal ganz anders, wenn du den Menschen in die Augen guckst. Du hast sie vor dir, du riechst den Rasen, du siehst die Spieler. Studios ein anderes Arbeiten gibt natürlich auch dafür mehr Ruhe. Ja, das stimmt.

Du kannst natürlich auch in den Gesprächen wirst du weniger abgelenkt und so. Das hat alles seine vor und Nachteile, aber ich ich wollte damit quasi deine Frage beantworten, dass dieser Zauber nicht weggeht. Gab es mal einen Moment oder vielleicht sogar eine daraus resultierende Phase, in der du. In gewisser Sicht mal ausgebrannt, warst in irgendeiner Form, dass du erschöpft warst, weil das möchte ich noch dazu sagen.

Ich schon krass finde, was ihr und auch andere Moderatoren leisten oder für mich immer so das Nonplusultra ist irgendwie Markus Lanz, der ja wirklich über Themen spricht, die jetzt nicht Fußball sind, da kann man sich auch mal versprechen, sondern hohe politische Themen und es ist jedes Mal live, es ist live, es ist live, es ist live, es ist live, es sind jedes mal Millionen Menschen und du musst dich ja jedes Mal wieder hochfahren. Kann ich mir vorstellen, dass es auch mal in einer gewissen Lebensphase, wenn dann auch da muss jetzt überhaupt nicht drauf eingehen, was das gewesen war, möglicherweise wenn dann im Privaten vielleicht mal was nicht so läuft, wie es laufen soll, und dann aber wirkt sich

das auf den Job aus. Aber ich glaube, dass also wenn es jetzt im privaten Mal nicht so läuft, das kanalisiert ja jeder anders. Also bei mir war dann der Job eher ne Hilfe, immer OK, ja, ich hab dann eher da die Ablenkung gesucht. Aber gab es das Gefühl? Mal. Ja, ich weiß, ich weiß was du meinst, ich ich, ich. Ich würde es gerne so formulieren. Natürlich haben wir ne Verantwortung, weil ich finde und die größte Verantwortung die wir haben ist ja, wir repräsentieren ja auch den Job der anderen an einer Bundesliga Sendung arbeiten 6070 Leute mit und die haben das Recht, dass ich deren Arbeit gut repräsentiere ja, also das heißt aber am Ende ist es ja wie in jedem anderen Job auch, der Druck den du dir selber machst.

Ja und und den der den da bin ich ganz schlecht, ich mach mir wahnsinnig Druck oft ja. Das ist nicht gesund, aber andererseits sag ich dann auch ey, was in welchem Umfeld dürfen wir arbeiten, was ist das für n Privileg, ich sag es ganz bewusst immer, andere gehen fünfmal auf den Bau, die Woche oder sechsmal und und buckeln wirklich hart.

Ja, und natürlich ist auch unser Job Arbeit, Rudi Carrell hat ja immer n paar gute Weisheiten von sich gegeben hat, wenn es leicht aussieht steckt Arbeit dahinter und genauso ist es ja, es ist natürlich auch Arbeit, aber es ist eine eine unglaublich. Tolle Arbeit und es ist ein großes Privileg, so arbeiten zu dürfen. Ist es 100%?

Auch in der Maschinenfabrik und hab mir meine hab mir in Ferienjobs die die Finger wo kein Witz die wirklich im wahrsten Sinne des Wortes an der Maschine und so die Finger wund gearbeitet ich komme mein Opa war Bergmann OK im Süden Deutschlands wissen vielleicht gar nicht so viele, gab es ja auch ganz viel Kohleabbau. Und also ich bin jetzt nicht mit Kaviar groß geworden in jungen Jahren, sondern mit viel, viel Liebe in der Familie und und wir wissen schon, wie es arbeiten geht. Also insofern, glaube ich, erlaube ich mir oder kann ich mir erlauben, den Vergleich zu ziehen und da ist unsere Arbeit natürlich mit all den Faktoren, die du genannt hast. Reisen darfst du nicht vergessen, sind sehr, sehr anstrengend.

Du musst natürlich aufpassen, jedes Wort kann auf auf die viel zitierte Goldbarge gelegt werden, aber unterm Strich. Ist das schon? Ist das? Unterm Strich ist es ein Riesenprivileg nur auch das, was du jetzt zum Ende gesagt hast. Jedes Wort auf die Goldwaage, vielleicht heute sogar noch mal ein bisschen mehr als früher durch Social Media, da hast du es halt eine halbe Stunde später schon, irgendwie, wirst du zitiert.

Kann ich mir schon. Das muss übrigens ja. Das das muss übrigens auch gar nicht immer so eine unglaubliche Tragweite haben. Da geht es ja auch um Kleinigkeiten. Thema vorbereitet sein, ich sag mal vor 40 Jahren, wenn ein Kommentator gesagt hat, Kenny Dogglesh Liverpool hat gestern noch blaue Haare gehabt, ja, hatte der gestern blaue Haare, genau.

Kann ich ganz. Absolut. Heute hättest du 30 Sekunden später dazu, so Leopold hat gar keine Ahnung, der hatte grüner. Ja, hab ich gerade nachgeguckt. Das mein ich, es wird, es wird kleinlich, aber jeder einfach checken kann jeder kann, jeder kann auch in gewisser Weise schon. Journalist sein früher gab es da gewisse Gatekeeper. Das ist einfach so.

Aber das das meine ich, finde ich dann schon eine Herausforderung, dann jedes Mal wieder auf einen Moment da zu sein, weil eben so viele dabei zuschauen, ich glaube. Das ist die Kunst. Das ist die Kunst. Ich. Glaube das ist die Kunst unseres Jobs und dann eben auch auf Strecke, dass es eben nicht nur ein Jahr so ist oder dass du kommst rein und hast.

Du bist sofort am Peak, sondern ich glaube, wenn du dann lange dabei bleiben willst, ist das die große Kunst. Jetzt befinde ich mich ja gerade in einem Prozess. Logischerweise, ich bin 23 Jahre alt, ich bin noch lange nicht am Ende, was jetzt meine moderatorischen Fähigkeiten angeht, was das Kommentieren angeht, was auch immer ich mal später machen werde, wer weiß, vielleicht wird es auch eine Mischform sein, hoffentlich irgendwo bei einem Sender, Sky oder wo auch immer, jetzt mit 54 ist es.

In der Hinsicht was anderes, weil du diese ganze Entwicklung schon hinter dir hast und in 2 Jahren werde ich zurückblicken auf mein 23 jähriges ich und werde sagen, Oh Gott, habe ich das damals noch schlecht gemacht, hoffentlich nicht mehr so schlimm die die Unterschiede, aber wenn ich jetzt auch zurück auf mein 21 jähriges ich gucke, sage ich, oh Gott, was hast du denn da gemacht, wie hast du es da geschnitten, wie hast du da die Frage anmoderiert und das ist jetzt die Frage, wenn man mal ich heb dich jetzt mal da hoch musst du musst du nichts zu sagen, aber du bist ja jetzt schon im Zenit in angekommen meiner Meinung nach was Sky angeht was?

Was die Moderation angeht, ich mein du stehst im Studio mit Didi Hamann während der Halbzeitpause der Bundesliga. Wann bist du an den Punkt gekommen, wo du gemerkt hast, OK, jetzt ist es nahe, zumindest inhaltlich auch an der Perfektion. Ich stell mal ne Gegenfrage, wäre das nicht schlimm, wenn es anders wäre?

Was wäre es nicht schlimm, wenn du zurückgucken würdest, auf das dein 21 jähriges ich und sagen würdest. Eigentlich war ich viel besser mit 21. Wäre so, wäre so. Mich interessiert es nur, wenn man jetzt lernst, wenn man aus ist. Nein, du lernst nie aus und und du, du, du musst schon immer auch reflektieren. Und ich glaube auch, dass es trotzdem in Etappen immer wieder noch mal besser wird.

Also würdest du sagen, jetzt wenn du auf dein 51 jähriges ich guckst? 51 vielleicht nicht, aber 45 ja 35 ja, würde ich sagen. Klar handle ich heute Situationen anders als damals. Die Erfahrung kann man dann logischerweise mit in meinem Alter noch noch gar nicht haben. Also nein, und und ich glaube, dass das auch ganz normal ist.

Aber auch da und jetzt schließt sich so ein bisschen der Kreis zum Einstieg des Gesprächs. Ich habe zu dir gesagt, bei einem kommt es früher, beim anderen kommt es später aber. Hab da einfach vertrauen in den Weg. Ja und und wenn du dann zurückblickst, dann dann dann wirst du immer auf Etappen zurückgucken und wirst immer auch sagen, Oh da zu dem Zeitpunkt ah ja stimmt, da ging es mir übrigens gar nicht so gut, war ich auch im Job nicht so bei 100% oder oder hey da hatte ich, da hatte ich ne richtig geile Zeit da da lief es lief es total durch ja ich glaube das so ist das Leben. Und ich glaube auch, das hast du nicht explizit nur in unserem Job.

Das geht doch jedem so. Eben. Nein, das finde das finde ich nur spannend, weil zum Beispiel mein mein Papa auch Bühnenkünstler ist, mit Zauberkunst unterwegs und der ist jetzt der hat dieses Jahr dreißigjähriges Bühnenjubiläum und der sagt auch wenn ihn jemand fragt, Ey, wie lange braucht denn das, um so gut zu werden, sagt er ja 30 Jahre, weil du einfach auch mit jedem Auftritt lernst und er das auch noch mal jetzt speziell auch auf die letzten Jahre gerechnet gemerkt hat, dass er jetzt mit 52 noch mal deutlich besser ist als. 146 hätte ja auch sein können, dass du es in Nuancen gemerkt hast, dass ich sag, OK, da hätte ich eine Gesprächssituation nicht so gut handeln können, wie es jetzt heute macht.

Durch die 5 Jahre, die noch dazu gekommen sind, obwohl du schon ein recht hohes Niveau. 100% beim Papa ist jetzt so, der sägt jetzt auf der Bühne und es gibt keine Verletzten, oder? Genau, genau. Früher sind ein Paar, sind ein Paar verletzt von der Bühne gegangen. Ja, es war auch, aber da tritt ich so n bisschen in die Fußstapfen, obwohl mich die Zauberkunst hat mich nie daran gereizt, selbst zu selbst zu tun.

Ich find es schön das anzugucken, aber bei mir wurd es dann eher der Sport und der und der Fußball gegen Ende. Möchten vielleicht die ein oder anderen Zuhörerinnen und Zuhörer noch ne schöne Anekdote hören. Das gehört glaub ich immer dazu, wenn man in dem Job so lange arbeitet, fällt dir spontan eine ein und ich mein wirklich diese romantischen Begegnungen, weil ich mit Jonas Friedrich schon gesprochen hab, auch mit Uli Köhler, ich mit Uli Köhler kommt da noch mal aus einer anderen Generation, hat noch mal anders mit den Bayern Spielern damals kommuniziert und vielleicht auch privat Zeit verbracht, gibt es da was was dir einfällt wo du sagst, OK, das wird man zunächst vielleicht nicht denken, dass man da und da dann noch

zusammensitzt. Also wenn man das zum zum Dinner trifft oder doch im P 1 diese klassischen Klischees. Boah, nee, die die hatte ich jetzt gar nicht so ist jetzt ist jetzt kein Geheimnis, dass ich mit Thomas Müller, dass wir uns gut kennen und und und, dass wir, dass wir da, wenn wir jetzt keine Ahnung mal mal Schafkopf spielen, viel Spaß haben, aber ich weiß, was du meinst. Das hatte ich jetzt so im klassischen klassischen Sinne nicht, es ist einfach schön, dass du die Leute aus der Sportart, die du liebst, kennst.

Und dass du weißt, die meisten würden wahrscheinlich jetzt am Flughafen auch nicht irgendwie den Kopf einziehen und vorbeigehen, sondern würden Hallo sagen. Ich glaube das, das ist das schönste und und und. Begegnung ja, da komme ich natürlich wieder am Ende auf, auf auf Franz zurück und und da werde ich halt einfach so nie vergessen, wie er Menschen behandelt hat.

Das gilt auch übrigens für Fritz von Thun und Taxis und und ich hoffe, dass es mir gelingt, dass ich Menschen ähnlich behandle, weil man weiß doch selber auch in jungen Jahren auch logischerweise. Benimmst dich mal doof oder? Oder lässt dich mal zum Thema hinreißen was zu sagen, wo du eigentlich sagst warum ist doch gar nicht deine Baustelle, halt doch einfach die Klappe. Ja und da lernst du ja auch dazu und ich hoffe schon, dass ich in den letzten 10 Jahren da einfach eine sehr erwachsene erwachsene Haltung gefunden habe und vielleicht hoffentlich noch in den letzten 10 ich glaube, dass ich immer schon höflich war, aber.

Aber dass ich mich viel weniger auch hinreißen lasse über irgendwelche Dinge. Dann, wenn welche Leute schimpfen oder so, ich halt da immer nichts von dem, ja, die machen es so und die machen es so und der bei dem Sender und die bei dem Sender, ich sag macht doch einfach euren Job gut und und gut und freut euch, dass dass dass alle anderen auch n Job haben und und ich glaube da da lernst du in jungen Jahren glaub ich auch schnell dazu und das ist mir glaub ich einfach am wichtigsten. OK, aber ich möchte.

Einfach ins Studio gehen am Samstag und möchte einfach die Leute begrüßen und möchte irgendwie nicht da reinkommen und sagen, so, Hey, jetzt kommt der der Zampano und jetzt machen wir die Kamera an und dann am Feuer haben wir hier jetzt mal 5 Stunden bundesligasendung weg und danach gehe ich wieder und und zu Hause klatschen alle nee und dann komme ich halt nach Hause und bring Müll raus. Ist so.

Und was ich dir auch feedbacken kann, ich hoffe das hat vielleicht der ein oder andere Praktikant oder Praktikantin auch schon gemacht. Wie gesagt, ich war ja auch schon vor 2 Jahren, ich glaube wenn ich mit dir zu tun gehabt hätte und auch jetzt mit dir zu tun habe in dem Moment in dem wir gerade sprechen, ich bin ja auch erst 23, merkt man das auch als junger Mensch, wenn man einem mit auf Augenhöhe gegenübertritt. Also das hast du auch nicht bei allen Menschen in der Medienbranche, es ist einfach so, aber mit dir ist es ist sehr angenehm und ich glaube das ist also ich will nur sagen, es hilft auch wirklich sehr.

Selbst wenn es ein Lob gibt für ein richtig ausgedrucktes Blatt. Das hilft einem, weil das das gefällt. Es ist einfach schön, das zu hören von Menschen, denen man ja in irgendeiner Form auch nacheifert, das. Ist freut mich das. Kommt auch an, natürlich. Dass du das sagst und ich sag dir 1. Also bei mir war es zum Beispiel, ich sag jetzt bewusst nicht, wo es war und mit wem es war, aber ich hab das auch anders kennengelernt in meiner Ausbildung.

Das meint, es gibt eben auch die anderen Beispiele. Und und es gab auch Kollegen, da hast du schon, wenn du in die Montagskonferenz gegangen bist, gedacht, so, Puh. Hoffentlich. Hoffentlich ist dem jetzt nichts aufgefallen, was ihm nicht gefallen hat, sonst wird es ziemlich unangenehm. Ja und und ja, wie gesagt, natürlich macht man mal Fehler oder natürlich lässt man sich mal zum dummen Satz hinreißen, aber ich hoffe, dass man lernt im Laufe des des Lebens und der der Arbeitskarriere, dass man da dazulernt und und dass man. Ja, da auch relaxter wird und wie gesagt auch immer dieses dieses Kolleginnen und Kollegen bashing oder dieses Sender bashing weißt, ja muss ich dir nicht sagen, ich ich kann damit wenig anfangen, aber nicht weil

weil ich jetzt irgendwie hier will, dass du mir auf die Schulter glaubst, sondern weil ich es wirklich, ich denke mal also es gibt einen tollen Spruch, du wirst ja selber nicht besser, wenn du andere schlechter machst. Ist so. Ja, absolut. Und mehr mehr finde ich, muss man dazu nicht sagen. Vielen, vielen dank, Leo Michael, Was, was ist eigentlich die? Wie wirst du meistens genannt, Leo oder Michael? Eine leider schon verstorbene Oma hat Michael gesagt. OK, meine Mama, sagt Michael, wenn es streng wurde sowieso Michael zu Hause, aber ansonsten sagen die wenigsten Michael, ich, ich, ich darf es jetzt einmal sagen oder bei mir war es ja ganz hart eigentlich in der Jugend und in der in der Schulzeit und auch beim Fußball

war ich immer nur Poldi und Oh, Leopold ne und ich. Ich mochte es nicht so gerne, aber es es war halt so ja, also ich hab mir im Schlusshaus auch als Poldi vorgestellt und dann bin ich irgendwann beim zum Studium und dann gedacht so und jetzt ab jetzt stell sich als Michael vor ich möchte dieses Poldi loswerden, zumindest in dem Kreis und es hat glaub ich 2 Wochen gedauert und dann war es Leo und damit konnte ich aber besser leben und seitdem ist es eigentlich bei allen Leo außer und ich hab tatsächlich noch Kontakt zu meinen Jungs aus der Heimat. Sind in der Weltgeschichte auch verstreut, aber. Die sagen noch Poldi.

Ja, die sagen noch Poldi. Wir haben so eine whatsapp Gruppe, weil wir bin ein sehr großer Musikfan und wir gehen immer noch zusammen auf Punkkonzerte gemeinsam und und da bin ich tatsächlich noch Poldi, aber ich es fällt mir komischerweise schwer, weil es fühlt sich so an, als wäre es in einem anderen Leben gewesen, gibt es weit so lange her, ja, da fällt es mir dann immer schwer zu schreiben Gruß Poldi schreibt dann immer Grüße Leo aber ja also Michael war irgendwie. Sorry Mama, schöner Name hat sich nicht. Durchgesetzt so dann Leo.

Dann sage ich vielen, vielen dank Leo für deine Zeit heute. Danke dir für die Einladung. Sehr, sehr gerne. Hat wirklich wirklich Bock gemacht, hat wirklich Spaß gemacht. Gegen Ende darfst du noch ein privates Ziel nennen, was du vielleicht noch hast und dann vielleicht interessiert mich noch viel viel mehr noch ein Berufliches, welches berufliches Ziel hat man noch, wenn man Michael Leopold ist? Bin.

Beruflich würde ich sagen, wenn es so bleibt, wie es ist, ist wunderbar. Privat würde ich sagen, Gesundheit steht über allem, klingt langweilig, ist die Wahrheit, gerade in meinem Alter kommen die Einschläge näher, ja, es ist so, du, du, du gehst auf Beerdigungen, du, du kommst mit mit ganz vielen Krankheiten in Kontakt, da steht die Gesundheit über allem und ich würde mich freuen, wenn wir es irgendwann schaffen würden, die komplette Familie noch einmal eine Kanadareise. Aber das ist ja mit Schule und allem, dass wir alle zusammen bekommen und dann mal 5 Wochen ist ist schwierig, aber das ist glaube ich so das das würde ich mir so noch mal wünschen, weil Kanada ist so ein sehnsuchtsland, ich durfte da auch öfter mal sein, beruflich

und und auch im Urlaub und und wenn wir das noch mal alle hinbekommen würden zusammen, also wirklich alle, alle, alle, dann wäre es schön. Das wünsche ich dir, das wünsche ich euch noch mal. Vielen Dank für deine Zeit, hat hat Spaß gemacht, ich hoffe ihr konntet n bisschen was mitnehmen, habt Michael Leopold n bisschen besser kennengelernt als vielleicht bislang von der Sky Konferenz 15:30 Uhr bei Sky euch wie immer schöne Woche, gute Zeit, freue mich auf die nächste Woche, freue mich auf die nächste Folge bis dahin tschüss ciao.

Anmelden oder registrieren

Jetzt

0:00 / 0:00