
Holger Schwiewagner über Greuther Fürth, Transfers und Investoren ⚽️☘️ | Football Finance | Folge 14
Montag, 5. Mai 2025 · 50 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Wir sprachen mit dem Geschäftsführer der SpVgg Greuther Fürth über die Besonderheiten des Klubs als Urgestein der zweiten Bundesliga, erfolgreiche, kontinuierliche Arbeit und einen möglichen Aufstieg in die erste Bundesliga. Er gab uns einen Einblick in den Aufbau der Führungsriegen im deutschen Profifußball und nahm uns mit in den Prozess eines Transferabschlusses. Außerdem diskutierten wir mit ihm über den geplatzten Investoren-Deal, er nannte uns als Präsidiumsmitglied der DFL zunächst die Gründe für den geplante Einstieg, dann aber auch die Argumente für den Abbruch der geplanten Verhandlungen. Er verriet uns sein kuriosestes Erlebnis am bekannten „Deadline-Day“, nannte seine schönsten Erlebnisse bei der SpVgg und erklärte den Unterschied zwischen Greuther Fürth und dem HSV oder Schalke 04 - viel Spaß beim Hören! 🎙️
📸 Quelle: www.facebook.com/kleeblattfuerth
Unsere Socials:linktr.ee/footballfinance
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich Willkommen zu Football Finance zusammen mit Michael Bauer heute wieder und unserem heutigen Gast. Er ist gebürtiger Vierter und im kommenden Jahr schon 20 Jahre bei Greuther Fürth beschäftigt, war von 2006 bis 2012 zunächst Marketingleiter beim Kleeblatt und ist jetzt seit 2012 Geschäftsführer. Der Spielvereinigung Greuther führt sitzt darüber hinaus noch seit 2022 im Präsidium der DFL, ist Mitglied des DFB Vorstandes und sitzt jetzt hier bei uns im Podcast herzlich willkommen. Holger Spielwagner.
Hallo zusammen, hi. Wir sitzen hier in einer der Logen im Sportpark Ronhof. Man sieht es, glaube ich, zumindest bei vor allem bei Holger im Hintergrund ganz gut in der Loge auch von Thomas Sommer, und da gibt es auch ne kleine Anekdote. Ich war tatsächlich schon mal hier mit Thomas Sommer selbst, war mit meinem Vater mal bei einem Spiel eingeladen und weiß ich, noch, saß er uns dann gegenüber, haben wir uns gegenseitig vorgestellt und dann hat man halt die Namen ausgetauscht, ja, wer bist denn du, wer bist denn du? Und dann sagt er, ja, Ich bin der Thomas. Ich so ja OK, Thomas, können wir jetzt erstmal nicht viel viel mit anfangen.
Guck doch mal hinter dich und dann wurde relativ schnell klar, es handelt sich um Thomas Sommer, also kennen die Location hier schon und wir sitzen hier auf der Haupttribüne sehr sehr schön. Seit 2017 gibt es die also noch relativ relativ modern, ich habe auch gehört, speziell glaube ich auch hier, ich weiß gar nicht ob es in einem Gespräch zwischen dir und meinem Vater war, aber auch vielleicht geht es anderen Vereinen so, ihr seid glaube ich auch darauf angewiesen, dass ihr eure Räumlichkeiten regelmäßig in irgendeiner Form.
Haben vermietet. Wie oft ist es der Fall, also wie oft ist es auch eingeplant und was ist das Ziel pro Saison, was ist da eingepreist? Ja, tatsächlich ist es ja so, dass so ein Fußballstadion, wenn es nur mehr 17 bis 20 mal in der Saison genutzt wird, einfach nicht wirtschaftlich ist. Und deswegen haben wir uns beim Bau der Haupttribüne sehr bewusst dafür entschieden, eine Veranstaltungslocation zu entwickeln, die. Hier in der Region auch, wie wir finden, einzigartig ist. Und deswegen haben wir neben dem Fußball im Jahr so knapp 200 Veranstaltungen, größere, kleinere, mittelgroße, aber tatsächlich vom Neujahrsempfang der Stadt Fürth über Hochzeiten bis hinzu kleineren Tagungen bieten wir also unter der Woche im Prinzip alles an.
Genau, es ist alles irgendwie mit dabei war mit dem Wirtschaftsgipfel zum Beispiel, weil hier jetzt auch schon. Paar mal hier dabei ist es grundsätzlich in jedem Stadion flächendeckend bei den Proficlubs so oder ist es hier ein spezieller Fall? Nein, wir gehören zu wenigen Stadien, die das in der Form anbieten.
Aber es ist schon zu beobachten, dass gerade bei bei Neubauprojekten das Thema Event mittlerweile eine große Rolle spielt, weil, wie eingangs schon gesagt ist, auch um die Wirtschaftlichkeit des Stadionsbetriebs geht und dass man es mal einordnen kann. Das ist in unserem Fall schon ein siebenstelliger Betrag pro Saison, der hier an Umsätzen generiert wird. Die Haupttribüne wurde 2017 eingeweiht und man kann ja auch sagen, der hat auf jeden Fall Bundesliga Niveau und ihr spielt auch kontinuierlich.
Ich sage mal seit 30 Jahren auch in der zweiten Liga, mindestens zweimal hat es ja auch geklappt mit dem Aufstieg. Welche Grundprinzipien führen denn bei euch dazu, dass ihr Kontinuität habt, dass ihr. Nicht irgendwie. Vergleichsweise eine Fahrstuhlmannschaft seid, wenn man da jetzt mal so Paderborn, Bielefeld, Kaiserslautern nimmt, die da mal zwischen 234 liegen hin und herwechseln, was macht euch da aus, dass diese Kontinuität stattfindet?
Also erstmal die Seriosität würde ich sagen. Die Grundwerte eines ordentlichen Kaufmanns hätte jetzt unser ehemaliger Präsident Helmut Hack gesagt. Aber tatsächlich sind es genau diese Themen, Verlässlichkeit, Planbarkeit, wie man so schön sagt, nicht mehr ausgeben, als man tatsächlich einnimmt. Das gelingt nicht immer im Fußball, ganz im Speziellen, aber wir versuchen natürlich schon die Bodenständigkeit, die uns Franken vielleicht auch ein Stück weit anheftet, auch tagtäglich zu leben in unserem Tun und handeln. Und einfach keine verrückten Dinge zu tun. Der ein oder andere Fan, der würde sich das sicherlich wünschen, dass wir auch mal ins Risiko gehen oder große Transfers machen.
Wir haben aber denke ich in den letzten ja knapp 3 Jahrzehnten sind ja seit 1997 in der zweiten Bundesliga nachgewiesen, dass man mit Ruhe und bedacht und einem klaren Plan dann auch schon so lange im Oberhaus spielen kann. Ohne jetzt Greuther Fürth kleinreden zu wollen. Du hast jetzt auch die Bodenständigkeit angesprochen.
Hat es sich persönlich auch mal gereizt, mal irgendwohin zu wechseln, wo, wo Drumherum einfach viel mehr los ist? Also so HSV, Schalke, Köln, solche Vereine, die in einem ganz anderen Licht stehen. Ein guter Freund von mir hat mal einen schönen Ausspruch getätigt. Das Gras ist woanders auch nicht grüner, das beschreibt es im Prinzip ganz gut, wie meine Haltung dazu ist.
Mir ging es immer darum, etwas entwickeln zu können und auch zu dürfen, das. Ist hier in Fürth der Fall? Ihr habt es angesprochen, die Haupttribüne ist seit 2017 im Betrieb, wir planen gerade den Bau der Gegengerade und ich kann sagen, in all den Jahren hat sich das Kleeblatt stetig weiterentwickelt und ich bin der Überzeugung, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen, wir sind da noch nicht am Ende und deswegen. Stellt sich die Frage für mich momentan nicht. Jetzt könnten wir ja auch auf die Idee kommen, ich sag mal voneinander zu lernen.
Wir denken da an Vereine, jetzt mal wie Freiburg oder Heidenheim, die teilweise ja schon europäisch, ich würde fast sagen etabliert sind, die da regelmäßig vorhanden oder vertreten sind ist so was bei euch auch denkbar, dass dass ihr so eine Vision habt, dass ihr da. Darauf hinarbeitet. Du hast gerade gerade gesagt, der Weg ist da auch noch nicht zu Ende.
Unsere Zielsetzung ist erstmal, dass wir uns als Zweitligist, der wir sind, und ich finde, das gehört einfach auch dazu, dass man sich richtig einordnet, diese Kontinuität fortführen und das Fundament oder die Basis Stück für Stück immer weiter nach oben verschieben. Da arbeiten wir dran. Ich bin der Überzeugung, es kann uns auch gelingen, dass wir mal länger als eine Saison auch in der ersten Liga bleiben.
Ich finde, es ist aber auch immer ganz wichtig, den Standort Fürth und die Möglichkeiten hier richtig einzuschätzen und wir würden uns nie dagegen wehren. Wir sind glaube ich maximal ambitioniert, wir beschweren uns auch nicht über unsere Rahmenbedingungen oder über vermeintliche Nachteile, sondern wir wollen angreifen und wir hatten.
Ja, im Jahre 2012 schon mal die Möglichkeit ins DFB Pokalfinale einzuziehen. Wir sind knapp im Halbfinale an Borussia Dortmund gescheitert und spätestens da war klar, das Kleeblatt kann auch mal ja Erfolge erzielen, die vielleicht außerhalb der Range sind und deswegen ich will es nicht ausschließen, wenn wir über internationales Geschäft sprechen, dann gibt das der Standort aktuell nicht her, sprich das Stadion wäre nicht zugelassen.
Und ein Umzug in die Nachbarstadt wäre, glaube ich, für viele Anhänger des Kleeblatts ein absolutes No go. Also müssen wir wahrscheinlich in Ingolstadt oder so spielen. Beim Thema voneinander lernen ging es uns auch vor allem darum. Natürlich könnt ihr zum einen auch vielleicht von Freiburg, Heidenheim und Co.
Lernen, aber wie können denn vor allem auch größere Clubs? Von euch lernen, weil ich hör es oft oder wenn auch drüber berichtet wird. Du beschreibst es jetzt auch bei vermeintlich kleineren Vereinen, wo einfach nicht so viel drumrum los ist. Freiburg Heiden haben wir es angesprochen, auch Fürth wird bodenständig gearbeitet, klarer Plan, kontinuierliche Arbeit. Bei größeren Clubs hat man gerade in der Berichterstattung ja oft einen anderen Eindruck.
Also klar, gerade diese, diese Pole wie Schalke, HSV, wir haben es angesprochen, ist das überhaupt in der Form so umsetzbar und möglich, weil zum Beispiel auf Schalke haben sich jetzt viele probiert, jetzt Würzburger, Würzburger, Gebürtiger Frank Baumann geht jetzt auf Schalke, werden wir vielleicht auch noch bei uns hier im Podcast begrüßen dürfen, hat jetzt aber erst mal genug zu tun glaube ich.
Sind die Prozesse da so viel größer, anders oder könnte man da genauso bodenständig und kontinuierlich arbeiten? Also die Einflussfaktoren, gerade die die äußeren, sind natürlich um ein Vielfaches stärker. Die Kräfte, die da wirken, auch über die Medien und über die Fanbasis, sind definitiv nicht vergleichbar, aber Kontinuität ist etwas. Der Überzeugung bin ich, das kann auch in einem großen Verein funktionieren.
Und es gibt ja genug Beispiele, also genau schauen wir nach München oder auch nach Dortmund, da sind Menschen in der Verantwortung, die über Jahrzehnte, die die Geschicke und auch die Entwicklung positiv beeinflusst und gelenkt haben und deswegen ja es es ist möglich, ich glaube, man, man darf sich aber halt auch von diesen äußeren Einflüssen nicht so sehr von seinem Weg und von seiner Strategie abbringen lassen und. Das ist sicherlich ein Thema, das wir im Fußball haben, dass bei vielen Vereinen dann über die Gremien, über Fans, über Medien Einfluss genommen wird und sich der ein oder andere davon in seinem Tun und Handeln beeinflussen lässt. Und das Glück, das kann ich schon sagen, das haben wir hier in Fürth.
Dass das bei uns nicht der Fall ist und es deswegen auch so gut funktioniert. Werden eben trotzdem viele auf euch geguckt. Geguckt haben gab es mal irgendwie Angebote, weil ich denk mir halt von außen musste es ja gesehen werden, ich mein du hast angesprochen seit 97 seid ihr irgendwie Zweitligist als ich würd fast sagen ich weiß nicht da kennst du die Zahlen besser seid ihr der.
Der Club mit den meisten Zweiligajahren in diesem Zeitraum. Dieser Tabellenführer der ewigen Zweiliga Tabelle. Das das wollte ich, das wollte ich nämlich hören. Und da sind vielleicht andere auf die Idee gekommen, Holger Schwiewagner als einer der führenden Kräfte seit 2012 dann vor allem macht es ganz gut, könnte auch bei uns funktionieren, gab es da mal konkrete Anfragen oder hast du immer gesagt, ich bin vierter Junge, ich bleib hier? Ja, Anfragen gab es und und und.
Gibt es. Für mich ist es aber hatte ich nie eine Frage als eine Frage der Haltung. Und ich bin überzeugt, dass hier noch einiges zu bewegen ist. Und deswegen bin ich auch nicht offen. Ich sag immer zu meiner Frau, der Tag kann irgendwann kommen, aber er er kündigt sich nicht an. Kündigt sich noch nicht an. Trotzdem noch mal bei dem Thema voneinander lernen. Wie vernetzt ist man denn tatsächlich in der Profifußballwelt, gerade in in der Bundesliga oder zweiten Bundesliga hättest du jetzt spontane Frage, hast du von jedem.
Zumindest vom einen der Verantwortlichen, von jedem Zweitligaclub die Nummer und sagst kannst anrufen und telefonieren. Also von den meisten habe ich sie auch, von von vielen Kollegen der der ersten Liga, um auf die Frage konkret zu antworten. Wir sind sehr vernetzt, zum einen, weil wir alle miteinander einen sehr persönlichen Austausch pflegen, zum anderen, weil die DFL auch in diversen Formaten das Ganze unterstützt, dass dieser Austausch zustande kommt.
Wir haben, denke ich. Alle gemerkt und voneinander gelernt, dass ein Wissenstransfer sinnvoll ist und nicht nur standortbezogen, sondern dem Fußball in Deutschland gut tut. Und deswegen schaffen wir es meistens, muss ich sagen, die Rivalität innerhalb der 90 Minuten plus x auf der Wiese zu lassen und alles was drumherum ist dann auch sehr sehr kollegial, auch im Austausch zu klären. Gerade in den Derbys kann das vielleicht schwer fallen in dieser Saison.
Leider dafür führt. Nicht ganz so, nicht ganz so gut funktioniert, aber ist sehr interessant ist glaube ich auch für viele Zuhörerinnen und Zuhörer interessant. Ja wie wie eng dann auch das Verhältnis Zwischeneinander ist. Es heißt regelmäßige Kommunikation, was kann man sich da drunter vorstellen, wie oft oder was sind dann die Hauptthemen, gerade unter der Saison Transferfenster sprechen wir gleich drüber. Also A gibt es im im Kreise der DFL verschiedene Kommissionen, Marketing, Internationalisierung, Stadion, Sicherheit, Fanwesen, Finanzen.
In denen sich regelmäßig ausgetauscht wird. Wir treffen uns regelmäßig zu Mitgliederversammlungen, dann im Kreis der der 36, also der ersten und zweiten Liga, und natürlich greift man auch immer wieder mal zum Telefon, wenn man operativ ein Thema hat, von dem man weiß, mit dem hat sich der Kollege befasst, gerade im Finanzbereich, wenn es dann mal um. Lohnsteuerprüfungen beispielsweise geht, ist das schon immer auch sehr interessant zu hören, wie war es denn bei euch so und wie gesagt, da ist eine große Offenheit da, weil wir, glaube ich, alle im gleichen Boot sitzen und die gleichen Themen auch haben, abseits dann eben vom Rasen, und wenn es dann um die Verpflichtung des ein oder anderen Spielers geht, da kreuzt
man dann schon auch mal die klingen. Du hast jetzt gerade auch angesprochen, also in Transferperioden ist diese Kommunikation ja vermutlich deutlich höher. Deutlich intensiver kannst du uns da mal mitnehmen in so einem Prozess vor dem Transferabschluss, was da alles passiert. Also wir haben jetzt mal als Beispiel aus dem vergangenen Sommer Roberto Massimo vom VFB Stuttgart verpflichtet.
Was passiert da alles? Wer ist da alles involviert, bis da letztendlich dann die Unterschrift fällt? Kannst du uns gerne mal wirklich auf diese Reise mitnehmen? Also wie beginnt so was, wer macht den ersten Vorschlag und wer sorgt dann für den Abschluss? Interessiert glaube ich viele. Das Spannende ist, dass dieser Prozess nie gleich abläuft. Roberto war im Sommer ablösefrei, wir hatten eine Vakanz auf auf dieser Position, das heißt, wir haben uns also im im Vorfeld der Transferperiode mit dem Markt befasst und. In der Regel verpflichten wir ablösefreie Spieler, das heißt, wir haben den Markt gescreent, was ist verfügbar, haben dann letzten Endes eine Liste erstellt, was. Heißt in dem Zusammenhang, wir,
also wer sind die Menschen dahinter? Das ist die Scouting Abteilung in Zusammenarbeit mit der sportlichen Leitung. Zu der Zeit noch Raschid Assusi als Geschäftsführer Sport. Und ja, dann geht man konkret erstmal auf die Berater zu. Also heutzutage ist es so, dass der Erstkontakt in der Regel immer über die Berater läuft, den Spieler bekommt man dann im zweiten oder im dritten Gespräch mal mal vor die Nase, um erstmal abzuklopfen, besteht überhaupt Interesse an einem Wechsel nach Fürth, man klopft mal grob die die Rahmenbedingungen entspricht die Gehaltsvorstellungen der Partei ab. Und dann kommt es zu einem ersten Kennenlernen, wo man sich über die die sportlichen Ziele austauscht, wo es aber auch darum geht, dass der Spieler den
Trainer kennenlernt und umgekehrt, weil es ist natürlich eine gegenseitige Erwartung auch da, was die Leistung auf dem Platz angeht, aber auch was Spielzeit angeht. Ja, und dann geht es, wenn man grundsätzlich merkt, also das könnte passen, dann geht es in die Details. Vertragsverhandlungen, Konditionen, Laufzeit, mögliche Ausstiegsklauseln und Ablösesummen, die festgeschrieben werden. Wie gesagt, auch nicht immer der Fall und wenn man dann Einigung erzielt, dann kommt es zu einer sogenannten Stu sporttauglichkeitsuntersuchung, das heißt jeder Spieler der einen Lizenzspielervertrag in Deutschland unterschreibt, muss sich dieser Untersuchung unterziehen, würde er die nicht bestehen.
Würde er auch nicht lizenziert werden, das heißt, er dürfte keinen Lizenzvertrag unterschreiben und wenn das positiv zum Abschluss gebracht wurde, dann setzt man die Unterschrift und dann geht es offiziell am 1.7. Los mit der Zusammenarbeit. Wird es bei euch, ich sag mal immer mehr auch zum Thema, dass die Spieler, ich sag mal Ihren Vertrag auslaufen lassen und stattdessen dann ein Handgeld wollen. Also speziell wenn du jetzt sagst, ihr verpflichtet vor allem ablösefreie Spieler, man erlebt es auch im im Oberhaus immer häufiger einfach noch n Jahr warten und dann statt 30000000 Ablöse nimmt man lieber das Handgeld. Auch das ist jetzt pauschal nicht zu beantworten. Ich finde, es geht sehr oft um
die sportliche Perspektive für den Spieler, man erlebt es immer wieder, man liest es auch immer wieder, dass Spieler vermeintlich ihre Verträge aussitzen. Hatten wir in Fürth auch schon, kann man keinen Hehl draus machen, aber in der Regel ist es schon so, dass man gerade mit der Spielerseite, also sprich mit dem Berater, auch ganz klar über Karriereplanung spricht. Heißt, was ist der nächste richtige Schritt für den Spieler, verlängert man noch mal oder geht es dann eine Liga höher, also in den seltensten Fällen sind bei uns Verträge laufen gelassen worden, sprich ausgesessen worden. Man hat sich dann meist vorher geeinigt. Und was mich persönlich auch noch interessiert, schaut ja auch nach gewissen
Charakterzügen, also wie es diese Person als Mensch nicht im im Sport speziell, sondern dass man den auch abseits vom Rasen kennenlernt oder unter die Lupe nimmt oder auch vielleicht mal mit einem anderen Sportdirektor oder sowas spricht, welche Erfahrung es da gibt. Ganz klar also, die Persönlichkeit spielt eine große Rolle.
Da bedient man ja das Netzwerk. Also sprich hört sich mal um bei ehemaligen Mitspielern, bei bei ehemaligen Trainern, Sportdirektoren, was ist das für ein Junge, wie verhält er sich abseits der Wiese, aber das ist auch Teil unseres Scoutings, will ich nicht zu viel erzählen, aber für uns ist beispielsweise auch wichtig, wie sich ein Spieler im Training verhält, also auch das schauen wir uns an, wir schicken unsere Scouts nicht mehr ausschließlich nur zu den Spielen.
Sondern sichten auch die ein oder andere Trainingseinheit. Und da geht es dann um so Kleinigkeiten. Wer räumt danach die Hütchen auf, wer trägt das Tor mit raus, also alle die Themen, die man auch vom Amateur Fußballplatz kennt oder von Jugendmannschaften. Wer schmeißt sein Leibchen in die Ecke oder wer räumt es ordentlich auf? Also auch auf diese Dinge wird geachtet. Sind an diesen Geschichten tatsächlich dann auch schon Transfers nicht oder haben nicht stattgefunden? Also jetzt muss jetzt nicht das Leibchen gewesen sein, das irgendwie in die Ecke geworfen wurde, aber wo ihr eigentlich gesagt habt, sportlich passt es absolut und der hat wirklich in jedem Training wo ihr da wart,
nicht das Tor mitgetragen, gab es solche Fälle tatsächlich schon, weil du es gerade beschreibst? Sagen wir so, wir haben uns aus charakterlichen Gründen auch mal bewusst gegen einen Spieler entschieden. Das ist die Offizielle, das ist die, das ist die offizielle Antwort. Wo wir noch ein paar Namen hören, ja. Genau jetzt.
Jetzt wären wir noch zu den Namen gekommen. Was mich noch interessiert, weil ich es dann zumindest auf der anderen Seite immer bei Sky Sport News eben auch mal mitbekommen habe oder man bekommt es ja auch so mit dieses Phänomen des Deadline Days, ne, also wenn noch mal alle vermeintlich alle Vereine noch mal verrückt spielen und denken, Oh, wir brauchen jetzt doch noch ein 2 Spieler, wie hast du diese Tage immer erlebt und? War das in Fürth immer schon abgeschlossen, hattet ihr damit nie was zu tun oder haben dich auch mal an den Deadline der wirklich 78 irgendwie verantwortlich von anderen Clubs kontaktiert?
Wie wie läuft es hier so ab oder wie hast du es erlebt? Also wir nehmen uns eigentlich jedes Jahr vor, dass wir es nicht bis zuletzt ausreizen und möglichst 2 Tage vorher alle Themen zum Abschluss gebracht haben. Die Realität sieht dann anders aus, ein Stück weit ist. Ist immer davon abhängig, was passiert.
Eine Etage höher, sprich in der ersten Liga oder möglicherweise auch im Ausland, sprich wenn einer den Stein ins Wasser wirft, dann schwappt die Welle irgendwann auch mal hier in Fürth rein. Also das kann passieren. Tatsächlich hatten wir auch schon so Fälle ausländischer Transfer Spieler saß mit Sack und Pack bei uns im Büro, musste aber dann unverrichteter Dinge wieder den Rückflug an treten.
Weil einfach der abgebende Verein es nicht geschafft hat, den Transfervertrag rechtzeitig zu übersenden. Berühmte Faxgeräte, die gibt es Gott sei Dank nicht mehr, aber die Registrierung hat nicht mehr funktioniert und ja dann. Ist man unverrichtete Dinge wieder nach Hause geflogen? Ist auch eine kuriose Geschichte, wenn man der Verein es wirklich nicht schafft, sitzt man schon da, will gerade unterschreiben, dann wegen so Kleinigkeiten, das passiert dann einfach auch auf höchstem Niveau, ne.
Ja, und es ist dann natürlich auch immer eine Frage der Priorität in dem Fall, dass es sich um einen Club aus der Premier League handelt, der den Spieler abgeben wollte oder verleihen wollte, muss ich sagen und die hatten scheinbar Wichtigeres zu tun. Die hatten, ich wollte gerade sagen, ein Deadline Date ist einfach viel los.
Wir waren gerade schon so ein bisschen beim Thema Struktur im Verein. Also wer sind die Verantwortlichen bei so einem Transferabschluss kommen wir kurz drauf zu sprechen, gerade im November hat sich hier rein personell viel verändert, also Manager und Trainer zeitgleich entlassen, neue neue Sportdirektor eingestellt mit Stefan Fürstner und der neue Cheftrainer Jan Sievert, der auch immer noch da ist. Ohne dass du jetzt speziell auf den Fall im November eingehen musst.
Da hast du glaube ich alles so beantwortet. Wie läuft denn sowas grundsätzlich ab, wie sind die Prozesse und vor allem auch wie wie langwierig, weil man man denkt sich natürlich als Fan immer, da passieren bestimmt schon Prozesse im Hintergrund, bis dann natürlich bis jemand entlassen wird, aber dass man auch irgendwann Alternativen dann vorschlägt, also. Also ich kann mir nicht vorstellen, korrigier mich, wenn ich irre das erst in dem Moment wo ihr euch dazu entscheidet jemanden zu entlassen, das dann erst nach Alternativen gesucht wird.
Also. Man muss, denke ich, unterscheiden zwischen Trainer oder einer Veränderung auf der Trainerposition und Managern einer Veränderung auf der Managementposition. Beim beim Trainer ist es schon so, dass man sich über die Jahre. Einen Kreis an an potenziellen Kandidaten zurechtlegt, die für den Fall der Fälle dann auch in Frage kommen.
Natürlich immer ist derjenige dann frei, kommt er aus dem Vertrag raus, hat er überhaupt Lust, die Aufgabe in Fürth dann wahrzunehmen, aber da läuft eigentlich ein Marktscreening läuft immer ab. Auch da beschäftigt man sich schon intensiv, gerade auch mit der Persönlichkeit, mit dem mit dem Charakter des jeweiligen Trainers.
Statistiken auch wenn man das nicht glauben mag, spielen da eher eine untergeordnete Rolle, weil es hat immer damit zu tun, welche Situation findet den Trainer beim jeweiligen Verein vor. Jan Sievert kam jetzt auch nicht mit der besten Statistik genau für das vielleicht mal nur am. Rande hat das Field glaube ich unter anderem und.
Hat das Field Mainz Mainz genau genau im Management, ist es ein anderes Thema. Hier ist ja der Aufsichtsrat in erster Linie in der in der Verantwortung der für die Bestellung und Abberufung der Geschäftsführer verantwortlich ist. Und da ist es natürlich so, dass hinter so einer Freistellung. Ein Prozess steckt zum einen im Rückblick, aber zum anderen auch im Ausblick.
Also heißt konkret, es geht auch immer darum, wie soll das Unternehmen, wie soll der Verein strategisch für die für die Zukunft ausgerichtet sein. Ja, und hier kann es dann natürlich immer mal wieder auch zu zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen und dann muss sich sowohl der Aufsichtsrat als auch der der jeweilige Geschäftsführer natürlich dann auch die Frage stellen, macht dann eine Zusammenarbeit Sinn und um noch einmal auf den. Herbst letzten Jahres zu sprechen zu kommen, da gab es einfach unterschiedliche Auffassungen in der Ausrichtung und auch das habe ich offen angesprochen. Da war natürlich auch meine Meinung vor dem Aufsichtsrat gefragt.
Letzten Endes hat aber der Aufsichtsrat die Entscheidung getroffen. Die ihm auch obliegt. Und dann den Geschäftsführer auch freigestellt. Ist das immer so? Also kommt der Impuls grundsätzlich vom Aufsichtsrat oder sagst du auch mal als Geschäftsführer oder auch mal der Sportdirektor Du das mit dem Manager für die schwierig oder auch mit dem Trainer, also gerade beim Trainer machen wir es mal einfacher, von wem kommt grundsätzlich der Impuls oder ist das.
Unterschiedlich. Das ist dann, das ist dann meine Aufgabe, das ist dann auch die die Aufgabe des operativ Verantwortlichen, der Aufsichtsrat, wie der Name schon sagt. Ist zumindest in Fürth, das kann ich sagen, ein echter Aufsichtsrat, der sich nicht ins Tagesgeschäft einmischt und in der Regel ist es dann schon so, dass ich bei wichtigen Personalentscheidungen als Geschäftsführer den Aufsichtsrat informiere, auch in den Austausch gehe mit dem Aufsichtsrat, die Grundlagen einer möglichen Entscheidung erläutere und mir zumindest dann mal ein ein Meinungs und ein Stimmungsbild abhole.
De facto ist es aber in meiner Verantwortung als Geschäftsführer dann auch beispielsweise einen Cheftrainer dann von seiner Aufgabe zu entbinden und freizustellen. Es unterscheidet sich wahrscheinlich immer so ein bisschen von Verein zu Verein. Ich möchte ein bisschen Licht ins Dunkle bringen, auch für viele Zuhörerinnen und Zuhörer und auch für uns, weil man hört. Prominenteres Beispiel gerade was die Führungsebene angeht. FC Bayern kennt man die Namen einfach eher Christoph Freund als Sportdirektor Max Eberl, aktuell Manager Vorstand Finanzen, Doktor Michael Diederich und Vorstandsvorsitzender Christian Jan. Christian Dresen Wer ist denn grundsätzlich wem? Untergestellt Übergestellt weil
auch bei Dortmund war es ja jetzt immer eine Diskussion. In den Medien sind es zu viele, die irgendwie Einfluss nehmen. Wer darf eigentlich wen über wen bestimmen, ist vielleicht ein bisschen drastisch ausgedrückt, kannst du uns da mal so erklären wie grundsätzlich so eine Führungsriege eigentlich aufgebaut ist und wer wem überstellt?
Also ich bleib vielleicht beim Beispiel FC Bayern, da gibt es auch einen Aufsichtsrat unterhalb des Aufsichtsrates ist dann der Vorstand. Sprich, der Vorstand wird auch durch den den Aufsichtsrat bestellt und unter dem Vorstand ist dann der Sportdirektor. Also Christoph Freund ist der Mitarbeiter von Herrn Eberl. Und Max kann dann am Ende auch entscheiden, ob er weiter mit Christoph Freund zusammenarbeitet. Er heißt könnte ihn auch freistellen oder entlassen. Ach Max Eberl könnte den Sportdirektor richtig freistellen.
Ja so, ich hätte es jetzt andersrum geht aber was ja gut so ist und so ist es bei uns auch, heißt Stefan Fürstner untersteht mir als Geschäftsführer und in der Hierarchie ist es dann so, dass der Cheftrainer Mitarbeiter des Sportdirektors ist. Aber als Geschäftsführer, als Vorstand hat man dann die letzte Entscheidung, ob ein Mitarbeiter dann weiter im Amt bleibt oder freigestellt wird.
Jetzt kann man ja auch viel vom Wort Neuausrichtung in den Medien lesen, speziell nach so einem Paukenschlag. Und du hast gerade auch schon von Ausrichtung gesprochen. Was musste sich denn aus deiner Sicht ändern bei den Entscheidungsträgern, dass man weiterhin die Fürther Idee den Fürther weg. Nachhaltig fortführen kann und da erfolgreich sein kann. Also welche Punkte hast du dann vermisst oder vielleicht auch gesucht, damit das funktionieren kann? In erster Linie, glaube ich, geht es schon darum, mit welchen Ressourcen man gerade in Fürth arbeiten kann und will. Und da ist natürlich auch, wenn wir über Bodenständigkeit reden, auch der vernünftige Mitteleinsatz gefragt, also wieviel wollen wir ins Risiko
gehen und. Und können wir ins Risiko gehen, weil es geht um die langfristige Beständigkeit des Clubs? Das ist das eine, also mit welchem, mit welchem Etat kann man planen, möchte man planen, das zweite ist mit der mit der Art und Weise, wie wir arbeiten wollen, wir haben schon immer auf viele junge Spieler gesetzt, wir wollen diesen Weg auch weitergehen und. Also das ist jetzt keine grundsätzliche Abkehr vom bisherigen Ansatz oder der bisherigen Strategie. Nichtsdestotrotz ist auch immer die Frage, in welchem Markt bewegt man sich da und da ist natürlich ein Unterschied, ob ich einen u 19 Spieler, also einen a Jugendlichen verpflichte oder dann einen Spieler, der schon über die Regionalliga oder die dritte Liga seine ersten
Schritte gesammelt hat, also. Langer Rede, kurzer Sinn, Wir müssen den Weg der entwicklungsfähigen Spieler weitergehen. Wir müssen uns aber auch differenzieren, weil das, was wir seit 5 Jahren gut gemacht haben, das machen mittlerweile auch andere Vereine, das heißt, die Konkurrenz ist größer geworden und wie es in der freien Wirtschaft auch der Fall ist.
Wer sich da nicht differenziert vom Wettbewerb, der wird auf Dauer nicht Überlebensfähigkeit sein, nicht überlebensfähig sein und deswegen. Gilt es da an einigen Stellschrauben zu drehen und seht mir nach, dass ich darüber nicht so sehr gerne rede, weil das ist natürlich Teil unserer Idee, die wir auch gern für uns behalten, weil wir glauben, dass sie erfolgsversprechend sein wird da.
Wollen wir natürlich keine Wirtschaftsspionage hier ermöglichen, muss doch noch mal nachhaken. Wir haben es auch vorhin schon und vielleicht auch aufbauen jetzt auf den Punkt gerade ich und Luis, wir haben ja eine Würzburger. Vergangenheit bei mir, zumindest ich. Wohne immer noch in Würzburg. Genau. Genau, und da gab es mal das Projekt, so in 3 Jahren in die dritte Liga kann man sich sowas entführt auch vorstellen, bitte also nach.
Oben ne, also nicht genau. Entführt natürlich andersrum. Wir wollen nicht in 3 Jahren in die dritte Liga, aber dass man jetzt sagt, vielleicht mal, ich will nicht sagen mit aller Macht, das hast du, glaube ich schon gerade mit der Bodenständigkeit auch verneint, aber dass man sagt, Wir legen jetzt mal einen 5 oder zehnjahresplan mit Gewissen.
Irgendwie Milestones auf den Tisch und und wollen dann Augsburg oder Mainz 05 die sich da ja auch etabliert haben, mal nachahmen. Ich bin schon der Überzeugung, dass man mit einer strategisch angelegten, über 3 bis 5 Jahre laufenden Kaderplanung die Voraussetzungen schaffen kann, um aufsteigen zu können. Also ich spreche bewusst im Konjunktiv. Das eine sind die Voraussetzungen, das andere ist dann natürlich, was passiert tatsächlich auch auf auf der Wiese und das Quäntchen Glück ist im Fußball natürlich immer ein Faktor, aber ja, das ist schon möglich. Wichtig ist es auch da, dass man nicht versucht, sich diese Voraussetzung zu erkaufen, also Geld alleine schießt bekanntermaßen auch nicht immer
Tore, sehr oft, aber nicht immer. Und deswegen auch da mit Auge und mit Maß und Verstand solche Entscheidungen treffen. Aber auf diesem Weg wollen wir uns jetzt wieder begeben, zugegebenermaßen, die letzten Jahre waren eher rückläufig in der Entwicklung, auch ein Grund, warum es dann Veränderungen gegeben hat im Management und jetzt bauen wir langsam wieder auf, das wird Zeit brauchen, das wird Geduld brauchen, das wird auch Ressourcen brauchen.
Aber wir wollen uns wieder auf den Weg machen, weil ich auch glaube, wir wissen, wie es geht. Ein früherer Professor von mir hat mal quasi die Frage immer in den Raum gestellt, investiere ich in Beine oder in Steine. Also wir hatten jetzt hier irgendwie neue Haupttribünen und solche Themen ist das dann auch mal entscheidend, dass man sagt, jetzt gehen wir wirklich mal einen Schritt zurück, dafür haben wir nachhaltig jedes Jahr ein paar Millionen Euro mehr Überschuss und.
Oder läuft das erst am Rande, dass man sagt, Kaderetat wird nicht angerührt? Wir machen das Kreditfinanziert über eine Bank, wie man das vielleicht vom Eigenheim oder so kennt. Ja, es ist ja nicht schwarz, weiß entweder Beine oder Steine, sondern es ist immer eine gesunde Mischung aus beiden und mal ist das Verhältnis in die eine Richtung und mal in die andere Richtung.
Aber auch da herrscht bei uns die Überzeugung vor, wir brauchen optimale infrastrukturelle Voraussetzungen, dass die Jungs gut arbeiten können. Dass sie ihren Fokus auch voll auf ihre tägliche Arbeit auf der Wiese richten können, bei den Profis auf der einen Seite, im Nachwuchs, aber auch auf der anderen Seite.
Also deswegen, wir werden immer in unsere Infrastruktur investieren, mit möglichst wenig Einfluss auf den Etat, der der Profimannschaft, aber auch da wird es mal Phasen geben. Wo man bewusst mal sagen muss, wir leisten uns den ein oder anderen Spieler nicht und gehen den mutigen Weg und setzen auf einen in Anführungszeichen günstigeren jungen Spieler, der uns perspektivisch auch die sportliche Performance verspricht. Kannst du uns auch mal einen Einblick dazu geben, wieso eine Kalkulation, ich sag mal vom Kaderbudget in Punkte umgerechnet werden kann?
Also ich habe das mal vor 10 Jahren, das ist schon sehr lange her gesehen. Ich sag mal so die ersten 2030 Punkte wenn man kalkulieren würde ich will 30 Punkte bringt einem natürlich nichts, dann würde man absteigen unter Umständen, aber das ist sehr günstig, aber ab dann wird irgendwie jeder Punkt deutlich teurer und wenn ich sage ich habe jetzt in der Kalkulation 40 Punkte steigen nicht ab jetzt machen wir mal 10 Punkte mehr, dass dann zum Beispiel der Etat gleich doppelt so hoch ist, kann man das in so eine Range auch einordnen. Also angenommen ihr würdet euch jetzt mit aller Macht nach oben kaufen, dass dann eben nicht ein paar Millionen mehr reichen, sondern dass man gleich Kader.
Verdoppeln müsste oder kann man das überhaupt so berechnen? Also da würde ich mir jetzt sehr schwer tun, was Substanzielles beizusteuern. Ich versuche es mal etwas anders herzuleiten, gut 40% des Umsatzes eines eines Zweitligisten geht in den Kader und jetzt kommt es einfach darauf an, wie strukturiert man einen Kader.
Das geht bei einfachen Parametern los. Wie viele Spieler brauche ich, da brauche ich 2628 oder 30, das wird die Kaderkosten entsprechend nach unten oder nach oben schrauben und wie besetze ich ihn, will ich jede Position gleich stark doppelt besetzt haben oder fahre ich die Strategie, dass ich einen absoluten Stammspieler auf der 1 habe und auf der 2 einen, nennen wir ihn jungen Herausforderer, der. Der in der Lage ist, Druck zu machen auf auf den Stammspieler und darüber lassen sich kaderkosten natürlich schon regulieren und dann spricht man ganz oft von der berühmten Achse, die darf natürlich auch etwas teurer sein als Spieler Nummer 8 bis bis 11 im Kader.
Also ich glaube das sind die Parameter die bei der Zusammensetzung eines Kaders und dann am Ende auch der Kaderkosten von relevant sind, aber was das Preisschild eines Spielers angeht. Da werden 17 meiner Kollegen in der in der zweiten Liga ne andere Vorstellung haben als wir, die hier in Fürth haben. Das sieht man ja nicht zuletzt an an Kaderkosten beispielsweise Schalke 04 oder beim HSV und es ist dann schon oft auch interessant zu hören, dass wenn.
Wenn ein Spieler beim einen oder anderen Verein angeboten wird, das Gehalt dann plötzlich um 100% teurer ist als bei uns. Jetzt wird es aber trotzdem, kann ich mir denken, diese Visionäre hier auch im Verein geben, was auch Werbepartner angeht. Wir gucken jetzt einfach mal nach hinten, die die Werbebanner oder auch Investoren, wie auch immer, die genauso was vielleicht auch fordern, oder ist es hier führt von Anfang an wenn man hier einsteigt.
Passt man sich entweder diesen Weg an oder man wird gar nicht erst Werbepartner oder in irgendeiner Form. Also es wird ja bestimmt Menschen geben, die jetzt nach 30 Jahren zweite Liga vielleicht ein bisschen nicht ungeduldig werden, aber sagen, EY oder diese Vision haben. Um 105, Freiburg, Augsburg, da wollen wir hin und da wollen wir jetzt wirklich auch die nächsten Jahre hin.
Wie geht ihr mit sowas um? Also dass der Wunsch da ist und die Ambitionen finde ich total legitim. Klar, und das spornt uns ja auch an, also das ist auch mein Antrieb tagtäglich, ich habe es vorhin gesagt, ich will was entwickeln, ich möchte was erreichen, und das dürfen auch unsere Fans und und unsere Partner haben, was aber in den Jahren, die ich zu verantworten habe, schon deutlich wird.
Seriosität und Kontinuität bedingt auch auf der anderen Seite Partner, die bereit sind, diesen Weg entsprechend lange und auch ruhig mitzugehen. Und das ist etwas, was Fürth auch auszeichnet, angefangen bei bei unserem Hauptsponsor Hofmann Personal, die seit über 20 Jahren hier Partner sind, über den genannten Thomas Sommer. Bis hin jetzt zu zu Puma, die jetzt im sechsten Jahr schon wieder mit dabei sind.
Es sind alles Partner, die nicht auf den kurzfristigen Erfolg, sondern auf den Mittel bis langfristigen Erfolg und die Mittel bis langfristige Entwicklung, das Vereinschauen und deswegen ja gleich und gleich gesinnt, sich gern vielleicht an der Stelle auch die passende Aussage dazu, die die schnellen Erfolg wollen, gehen meist woanders hin.
Wollte ich gerade sagen, weil es Beispiele gibt es genug bei anderen Vereinen oder ich sag mal auch bei den Würzburger Kickers haben wir es ja hautnah oder ich auch miterlebt. Als man dann einmal in die zweite Liga aufgestiegen ist und direkt von Europa geträumt hat, erzähl mal wo Kickers mittlerweile ist. Vierte Liga, Aufstieg wird auch in diesem Jahr nicht klappen sondern sogar Schweinfurt 05 das ist für jeden FW kahler sehr sehr bitter, aber ist ein anderes Thema. Ist eine andere, andere Geschichte bei solchen Projekten, die jetzt bei euch nicht nicht anstehen. Also wir haben das 3 * 3 Projekt angesprochen, bräuchte es Investoren oder weitere Werbepartner weiteres weiteren Etat, damit sind wir auch ganz
schnell beim Thema 50 + 1. Du bist ja im Präsidium der DFL seit 2022 und ich lese einfach mal eine Schlagzeile aus dem Januar, Februar letzten Jahres vor. Die DFL hat den geplanten Einstieg eines Investors abgesagt, das Präsidium der Dachorganisation der 36. Profi Vereine beschloss am Mittwoch in Frankfurt einstimmig die Verhandlungen zum Abschluss über den Milliardendeal nicht mehr fortzuführen. Da ging es eben darum, haben wir mit Klaus Brüggemann auch drüber gesprochen, für eine Milliarde 8% der Ligarechte zu verkaufen, was war denn, weil du eben Teil des Präsidiums bist, Präsidiums bist.
Deswegen lese ich es vor, was waren dann erstmal die Beweggründe diesen Deal überhaupt einzufädeln, also erstmal die Gründe dafür. Die Gründe dafür waren ganz klar, dass. Der deutsche Fußball und zu der Aussage stehe ich oder stehen wir nach wie vor einfach investitionskapital braucht um sich weiterzuentwickeln, sei es in den internationalen Märkten, sei es aber auch in den nationalen Märkten, und da lag es natürlich nahe, auch einen Prozess zu beginnen, der ja, begleitet von einem solventen Partner, auch frisches Geld in die in die Ligen gespült hätte.
Den Weg gehen wir jetzt ein Stück weit anders. Wir suchen uns in den entsprechenden Märkten entsprechende strategische Partner, keine klassischen Investoren, also wir versuchen diesen diesen Weg trotz des, ja, man kann es so sagen, gescheiterten Investorendeals. Auch vorzuführen, aber auf eine andere Art und Weise.
War das dann tatsächlich diese Proteste? Also es war mit der ausschlaggebende Grund, aber ich kann mir vorstellen, jetzt ohne euch was zu unterstellen, aber gerade auch andere große Organisationen, UEFA, FIFA setzen ja auch einfach Dinge über den Fan hinweg durch, waren das tatsächlich, was tatsächlich nur der Grund, dass Tennisbälle geworfen wurde oder habt ihr selber gedacht, Oh, vielleicht ist ein bisschen zu früh, vielleicht gibt es andere Wege, wie du es gerade angesprochen hast?
Ja, also der der Zeitpunkt war im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich zu früh und. Aber was heißt zu früh? Also weil es gibt ja eigentlich keinen zu. Frühen Zeitpunkt oder sowas. Vielleicht war der deutsche Fußball noch nicht bereit dafür einen einen externen Partner mit aufzunehmen in dieser Konstellation und klar, die.
Die Fanbasis ist ist die Basis des deutschen Fußballs, und die zu ignorieren wäre fatal. Aber auf der anderen Seite diese Entscheidung allein davon abhängig zu machen, wäre auch fatal. Es war am Ende eine Mischung, auch aus der Resonanz, der der Clubvertreter, der Kolleginnen und Kollegen der 36. Bei einem sehr knappen Votum, auch seinerzeit in der Mitgliederversammlung für den Investoren Deal, der Gebröckelt hat, sei es durch die Proteste der Fans, aber auch durch mangelnde Überzeugung aus den eigenen Clubs und dem Präsidium, ging es ja nicht darum, einen Deal durchzudrücken, von dem man überzeugt war, sondern eine möglichst große Mehrheit hinter diesem Projekt zu versammeln.
Das. Das war nicht mehr gegeben und deswegen musste man dann auch so konsequent sein und die Verhandlungen abbrechen. Für viele war es vielleicht oder gerade für die Fans aus der Perspektive so ein Schritt in die falsche Richtung. Ich bin mir auch bis heute noch sicher, viele haben gar nicht so wirklich verstanden, nicht alle Fans, aber viele auch ich selbst hatte zu dem Zeitpunkt gar nicht so richtig den Überblick, um was es überhaupt geht, was überhaupt der Plan ist. Thema 50 + 1 ist noch mal eine ganz andere Geschichte. Sprechen wir aber auch über Investoren. Viele haben das vielleicht auch falsch verstanden, haben gedacht, OK, jetzt haben wir bald hier englische Verhältnisse, wie siehst du
diese 50 + 1 Regel wie Modifizierbar ist sie vielleicht auch in der Zukunft? Also Klaus Brüggemann beispielsweise unsere erste Podcast Folge hat auch gesagt, er geht davon aus, sie wird in irgendeiner Form modifiziert, vielleicht nicht abgeschafft, wie ist dein Blick da drauf? Also 50 + 1 ist der USP, den der deutsche Fußball im im internationalen Kontext hat und den den gilt es zu erhalten.
Da gibt es auch im Präsidium ne ganz klare Position, das ist auch meine persönliche Position als Verantwortlicher hier in Fürth, aber wir müssen natürlich schon schauen, dass wir 50 + 1 so rechtskonform wie möglich ausgestalten, also das heißt keine Angriffsflächen bieten. Beispielsweise eben im europäischen Recht. Dass diese Regel gekippt wird, weil, wenn sie denn gekippt wird, dann ist es wahrscheinlich ne Entscheidung diedas.eu GH treffen wird und und nicht wir als Liga und da sollten alle, auch diejenigen die mit harten Bandagen für 50 + 1 kämpfen, schon genau überlegen, ob wir uns da mit dieser Vorgehensweise auch über die Proteste einen Gefallen tun respektive. Im ein oder anderen Club es so
Sinn macht, wenn EV gegen kgaa öffentlich medial ein Schaugefecht aufführt. Also da müssen wir sehr genau hinschauen, weil da geht es dann nicht um die Einzelinteressen am jeweiligen Standort oder im jeweiligen Club, sondern da geht es um die Interessen des deutschen Fußballs und ich glaube, das hat noch nicht jeder erkannt.
Und du glaubst eben auch, dass diese Regel erstmal so beibehalten wird, wie wir sie aktuell haben. Das ist die Frage, kann ich leider nicht beantworten, weil das. Ist deine ja Voraussicht sage ich mal in die nächsten Jahre wird sich da was tun oder? Da wird sich, da wird sich was tun, weil auch die Behörden sich aktuell mit der Prüfung der 50 + 1 befassen und wir schon davon ausgehen müssen, dass hier eine Modifikation gefordert wird.
Aber das haben wir jetzt aktuell nicht in der Hand, sondern wir müssen einfach schauen, dass wir die Regelung, so wie sie besteht. Auch richtig durchsetzen. Und ja, das ist jetzt aktuell die Aufgabe. Alles andere wird dann die Zeit mit sich bringen, das. Fand ich nämlich ganz interessant, weil Klaus Brüggemann war der Auffassung, dass, wenn das mal jemand auf höchster Ebene irgendwie durchklagen würde, wie auch immer, wer auch immer das dann ist, dass das gekippt werden könnte. Glaubst du trotzdem?
Die Bundesliga oder der deutsche Fußball muss ein Schritt in diese Richtung gehen. Das war ja vielleicht auch einer der Gründe für diese 8% der Ligarechte, um weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben. Also ich finde es immer spannend, wenn wenn es heißt, jetzt auch deine Frage, wir müssen da einen Schritt in die Richtung gehen wir, wir gehen diese Schritte ja schon, also Bayern München hat Investoren an Bord.
Über Wolfsburg, Leipzig, Leverkusen will ich gar nicht sprechen. Sind ja noch mal speziellere Modelle sind. Speziellere genaue Modelle der VFB Stuttgart hat Porsche und und Mercedes Benz an Bord. Also wir haben ja schon Investoren in den in den Clubs, im im deutschen Fußball, die haben nur keine Mehrheit, genau, aber machen wir uns mal bitte nichts vor.
Das eine ist die Mehrheit auf dem Papier, das andere ist natürlich trotzdem das Durchsetzen der Interessen in jeweiligen Gremien. Und ich will da keinem zu nahe treten. Ich kann es auch am Ende nicht beurteilen, weil ich nicht in diesen Sitzungen dabei bin, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die eben genannten still am Tisch sitzen und nicht im im Rahmen dieser Gremiensitzung auch ihre Meinung und ihre Haltung zum Ausdruck bringen.
Vielen, vielen dank Holger für deine Zeit bis dahin. Sehr, sehr interessante Einblicke und zum Ende gibt es wie immer noch traditionell unsere schnelle, ja unsere Schnellfragerunde Holger die erste Frage von mir, was ist so dein schönstes sportspezifisches Erlebnis, wenn du so zurückdenkst einen Moment was du hier miterlebt hast in Fürth.
Natürlich der erste Aufstieg 2012 und da tatsächlich der Moment, als. Düsseldorf in Dresden nur Unentschieden gespielt hat, da waren wir hier alle zusammen im Stadion, alle Mannschaft, die Familien, dazu unglaublicher Moment, also wird mir immer in Erinnerung bleiben. Wann wird es den Moment wiedergeben?
Wann sehen wir Greuther Fürth wieder in der ersten Bundesliga? Ich hoffe, in den nächsten 5 Jahren in. Den nächsten 5 Jahren okay, dann haben wir ja zumindest schon mal einen groben Anhaltspunkt. Dieses Spiel würdest du gerne noch mal spielen mit einem anderen Ausgang. Ich habe dann so spiele gedacht wie das angesprochene Halbfinale oder auch das Relegationsspiel, glaube ich. 13 / 14 gegen den HSV hat man ja glaube ich zweimal unentschieden gespielt.
Genau. Also das sind tatsächlich die beiden Spiele, die ich genannt hätte. 2011 / 2012 DFB Pokal Halbfinale gegen Borussia Dortmund. Warst du hier im Stadion? Ja, natürlich. Ich kann mich auch immer noch sehr plastisch an den Moment erinnern, weil da war Totenstille, also da hattest du eine. Stecknadel fallen hören in dem Moment, aber das war dann auch die Initialzündung für den Aufstieg, muss man auch sagen. Und natürlich die Relegation gegen den HSV ein Jahr später, da gab es noch die Auswärtstorregel. 2200. Also ähnlich 00 in Hamburg und 11. Oder 11. 1.
Hier ja mit großen Chancen das Spiel zu gewinnen, aber es hat nicht sollen sein. Dann wäre es zumindest in die Verlängerung gegangen. Aber ja, die beiden Spiele. Wir sind ja, wir beide sind ja Dortmunder, das war ja das Halbfinale gegen Fürth, das war schon, das war schon der Wahnsinn, ich habe das, ich war ja da zu dem Zeitpunkt noch wirklich kleiner Junge, aber ich konnte es auch nicht fassen, das war ja also, das konntest du ja nicht schreiben, diese Geschichte, das hat Keeper eingewechselt, Pfosten, Hinterkopf, also ihr seid die Sachen oftmals durchgegangen und mein Freund Luis Breunicke auch hier bei Fürth 34 Jahre gespielt, jetzt mittlerweile bei Regensburg Innenverteidiger war
glaube ich in diesem Spiel Balljunge, hat er mir erzählt und ja war auch ein schwieriger, ein schwieriger Abend dann ja. Oder in der Nacht für für alle Beteiligten in Fürth kurze entweder oder Frage Greuther Fürth gewinnt beide Derbys in einer Saison und der FCN steigt auf oder man verliert beide Derbys in einer Saison und der FCN steigt nicht auf.
Am liebsten beide Derbys gewinnen, das war klar. Und selbst aufsteigen. Und selbst aufsteigen okay aber wenn du, wenn du die Frage beantworten müsstest oder vielleicht zustellen. Nein, nein, ich möchte einfach bei uns bleiben. Also. Was Nürnberg macht, ist mir in der Regel egal. Das ist die beste Antwort. Dein Karrieretipp an junge Menschen, die noch ihr Berufsleben komplett vor sich.
Haben viel anschauen, viele Eindrücke sammeln, immer wieder auch über den berühmten Tellerrand gucken und alles mitnehmen, was geht. Hast du eine Weisheit fürs Leben? Haltung bewahren und. Nicht zu sehr in die Zukunft blicken, sondern jeden Tag leben und nehmen, so wie er ist. Holger letzte Frage von mir dein lieblings Podcast. Ja, tatsächlich.
Wir haben uns vorher kurz darüber unterhalten. Neben eurem Podcast liegt ganz knapp der Podcast der Großbrüder einfach mal Luppen vor euch, aber wirklich nur ganz knapp vor euch. Damit können wir gerade so leben. Toni und Felix groß, dass vielleicht noch vor. Vor uns sind vielen, vielen dank Holger, für deine Zeit. Hat hat wirklich großen Spaß gemacht in der wirklich coolen Location, also hier im Sportpark Ronhof. Thomas Sommer vielen Dank auch an alle, die wieder zugeschaut, zugehört haben, wo auch immer, wir freuen uns auf nächste Woche und bis bald Tschüss.