Football Finance

Katharina Kleinfeldt über die Darts-WM, Journalismus und Fußball 🏟️🎤 | Football Finance | Folge 12

Montag, 21. April 2025 · 51 min

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Shownotes

Die bekannte Sportmoderatorin erzählte uns, wie es zu ihrer Begeisterung für den Fußball kam und verriet uns, warum sie von ihrem damaligen Trainer den Spitznamen „The Wall“ bekam. Wir sprachen mit der Sport1-Moderatorin über die Bedeutung ihrer Familie, ihren Werdegang, ihren Umgang mit negativen und oberflächlichen Kommentaren und das Leben in der schillernden Welt des Spitzensports - viel Spaß beim Hören! 🎙️

📸 Quelle: IMAGO/Moritz Müller

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Herzlich Willkommen zu Football Finance zusammen mit Michael Bauer heute wieder und unserem heutigen Gast. Sie ist eine der bekanntesten und beliebtesten Sportmoderatorinnen in Deutschland, begann ihre Moderatorische Karriere. Nach einem Volontariat bei Sky Sport News und war damals mit 24 Jahren die jüngste Sky Moderatorin Ewa im Sommer 2023 ging sie dann zu Sport 1 und spätestens seit der letzten Darts WM ist sie für viele oder die meisten deutschen Darts Fans das Gesicht im Elli Pelli herzlich Willkommen Katharina Kleinfeld.

Dankeschön. Vielen, vielen Dank, dass ich ja bei euch sein darf. Wir freuen uns, dass wir praktisch bei dir sein dürfen. Wir treffen uns hier in München in deiner Agentur und ich habe es gerade schon gesagt, du warst mit 24 Jahren schon feste Moderatorin, dann bei Sky Sport News damals gewesen, ich habe ja auch eine Verbindung, war im Sommer dort gewesen für ein Praktikum, dann auch bei Sport 1 sprechen wir alles noch drüber, also ich bin jetzt 22 geworden, ich muss mich ranhalten, ich habe noch knapp 2 Jahre, um den Rekord zu knacken, mal gucken, ob ich das hinbekomme.

Weil das alles schon so früh bei dir losging, war das dann auch schon während Studium Schulzeiten schon immer das Ziel, auch wirklich Moderatorin zu werden. Und da hat dich erstmal die Branche an sich interessiert. Ehrlich gesagt war das nicht von Beginn an mein Ziel. Also es war so, dass ich ein Sportinteresse entwickelt habe über mein Zuhause, über den Sport, den ich selbst getrieben habe. Aber ich hab ja jetzt zum Beispiel nicht klassisch den Papa gehabt, der großer Fußballfan war und dadurch irgendwie auch schon, weiß ich nicht Samstag nachmittags dann immer um 1530 auf der Couch gesessen habe, sondern eher selbst das Interesse entwickelt, über wie gesagt den eigenen Sport, also selbst Fußball

gespielt. Meine Familie Insgesamt ist auch sehr sportlich. Und und dann später auch während des Studiums. Ich hab mich dann, ehrlicherweise hab ich mich für 2 Studiengänge ganz speziell interessiert, einmal war es Sportjournalismus, Sportmanagement und das andere war Wirtschafts und Medienpsychologie, also es hätte auch ne ganz andere Richtung gehen können, ich war immer schon sehr breit aufgestellt was meine Interessen angeht und hab dann im Prinzip mich dafür entschieden diesen Studiengang zu machen, weil ich da.

Ich hab n bisschen auf mein Bauchgefühl gehört. Also ich hab da auch irgendwie gesehen, dass ich praktischer arbeiten kann und nicht nur theoretisch was also ich will jetzt gar nicht sagen, dass das in der Psychologie dann alles nur Theorie ist, aber ich hab irgendwie das Gefühl gehabt, ich brauch n bisschen was lebendigeres, etwas was n bisschen greifbarer ist und auch im im Studium dann auch schon so n bisschen ja zu fühlen ist. Und so war es dann letztlich auch und darüber hat sich dann letztlich irgendwann.

Eher dieser Weg entwickelt und auch der Wunsch erst entwickelt das Interesse ja in diesem Bereich dann auch richtig Fuß zu fassen und zu arbeiten, aber es war nicht von Beginn an so, dass ich gesagt hab, OK, ich muss irgendwann die Sportschau moderieren oder so, sondern wie gesagt, dieses Interesse, das hat sich über über die Zeit dann ja das hab ich mir irgendwie erarbeitet und entwickelt und bin da jetzt wo ich bin sehr happy. Ja, kann so n bisschen nachvollziehen. Ich studier auch medienkommunikation, es geht eben auch so n bisschen mehr in die Theorie und nebenbei versucht man eben auch durch das, was wir hier gerade machen oder auch dann praktikas sich irgendwie die oder Praktika, cetera Plural sich die

Erfahrungen zu holen und zu sammeln. Hast du oder wann hast du gemerkt, du hast auch dieses Talent, was vielleicht auch die Sprache angeht, was das Auftreten angeht für die Moderation, weil man stellt dich ja nicht ohne Grund mit 24 da auch bei Sky Sport News vor die Kamera. Also ich glaube, meine Mutter, die die würde sagen, dass sie das schon, dass sie das schon relativ früh gesehen hat, also die ehrlicherweise bringt die da immer ein Beispiel aus dem Urlaub, wo wo ich dann irgendwie als kleines Kind mal auf eine Bühne gegangen bin und dann da irgendwie schon angefangen habe. Vor mich hinzu sprechen und die Leute anzusprechen, das ist natürlich ne schöne Familiengeschichte, aber muss am Ende ja auch eigentlich nichts

bedeuten. Grundsätzlich hatte ich aber immer schon Spaß daran, mit Menschen zu interagieren und auch kein Problem damit, also trotz Nervosität, die es auch immer bei mir gab, irgendwo aufzutreten, ich hab Gitarre gespielt, stand vor. Größerem Publikum hab damals auch gesungen. Also wie gesagt, das ist so im Bereich des wie soll ich sagen, also wenn man wenn man am Lagerfeuer sitzt, dafür reicht das, aber ja, das hat zumindest auch geholfen und und hat im Prinzip auch schon waren das so frühe Ausläufer von dem was ich heute mache oder Theater gespielt oder wie auch immer, also das war schon immer da, Interesse für Sprachen auch. Und für Journalismus auch schon sehr früh und für Sport. Wie gesagt, auf einer anderen

Ebene auch. Also das war letztlich alles schon da, und irgendwann hatte ich dann die Möglichkeit, diese Komponenten zusammenzufügen. Ich. Find es gerade schön, dass du diese Familiengeschichte ansprichst, mit dass deine Mutter gesagt hast, du warst schon früh auf der Bühne. Das kennt man ja auch von heutigen. Ja, Sängern oder Musikern, die dann irgendwie mit 2 Stunden mit dem Mikrofon in der Hand irgendwo standen. Dann ist es bei dir so n bisschen ähnlich zumindest, oder es ging früh los.

Ja, irgendwie so. Aber wie gesagt, das ist ne ist ne schöne Geschichte, aber ob man da immer so viel an früh schon ableiten kann weiß man ja auch zu dem Zeitpunkt nicht. Das stimmt. Du hast in der in der Jugend, du hast ja schon gesagt, auch selbst gekickt, Fußball gespielt, relativ lang glaub ich sogar 78 Jahre was ich gelesen hab bis dann zum studieren in Berlin, ich glaub dann hat es aufgehört, in dem Moment kommt sie ursprünglich aus Schotten in Essen. Wie ernst oder aussichtsreich war denn die Spielerinnenkarriere von Katharina Kleinfeld? Die war ernst insofern, dass es mir unfassbar viel Spaß gemacht hat.

Und es war ein großer Lebensinhalt für mich, weil das natürlich auch eine prägende Zeit ist, in der ich das gespielt habe. Du lernst ein Mannschaftsgefüge kennen, du lernst Hierarchien in dieser Mannschaft kennen, ich war auch eine Zeit lang Kapitänin, Wir haben Hessenliga in der U 16 gespielt, später Oberliga ich.

Das war, das war schon auf einem guten Niveau. Das war jetzt aber natürlich und das, das weiß ich auch nie so, dass ich darüber nachgedacht hätte, weil es auch nicht, also weil mein Talent auch dafür, glaube ich, nicht gereicht hätte, das soweit auszubauen, dass du da dem dann auch professionell nachgehst. Aber es war trotzdem anspruchsvoll und da war sehr viel Ehrgeiz mit verbunden, den hatte ich schon immer. Und das war auch ne sehr prägende Zeit, die mir heute auch hilft, sowohl diesen diesen Background zu haben für den beruflichen Weg, den ich gegangen bin, aber auch egal in welchem Bereich ich jetzt arbeiten würde, dieses Mannschaftsgefüge, also es war ja kein kein Solosport, den ich da betrieben habe, sondern eben

n Teamsport und ich glaub, das hilft immer, egal wo du dich später aufhältst. Wo du jetzt gerade gesagt hast, dass es vielleicht nicht für die große Karriere gereicht hätte, hast du es anscheinend nicht ganz so schlecht gemacht und den Spitznamen The Wall verpasst bekommen. Sag mal bitte, wie es zu diesem Namen kam.

Ja, es klingt. Katharina the Wall Kleinfeld. Klingt interessant, ne, das ist letztlich ist es ehrlich gesagt damals ein ganz schöner oder auch ein liebevoller und. Ein Kompliment eines Trainers damals gewesen. Dadurch, dass ich in der Defensive, in der Innenverteidigung auch mal auf der 6 gespielt habe und die ja die Bälle gut abgelaufen habe, auch einen guten Überblick übers Spiel hatte und dadurch das Spiel auch wieder eröffnen konnte und eben verhindert habe, dass hinten was durchkommt.

Also eigentlich war es ein großes Kompliment, was natürlich mit diesem Spitznamen, der sich auch gar nicht so durchgezogen hat, aber der natürlich sehr prägnant ist. Ja, der sich dann so geäußert hat. Aber wie gesagt, das war eigentlich n Kompliment und ich weiß auch, dass das damals das das lief ganz gut mit vor allem den Mitspielerinnen, die ich da hatte und auch der Trainer, bei dem das damals aufkam, der hat da große Stücke auf mich gesetzt, hat mich auch mit damals in der Ziehung mit den Jungs dann spielen lassen, also so schlecht kann es nicht gewesen sein, was ich da gemacht habe.

Und ja, also ich bin bin sehr happy, dass ich diese Zeit so erleben durfte. Bei dem Spitznamen habe ich direkt natürlich auch an die mögliche Karriere nach der Karriere gedacht. Also Darts ist ja ein großes Thema, wird halt ein Problem mit Martin Schindler, ne, aktuell hat der noch The Wall als Spitzname, aber ich glaube wenn du sagst du Pass auf Martin ich ich stoß irgendwie dazu uns Elli Pelli zu WM, dann finden wir da auf jeden Fall eine Lösung, das kriegen wir irgendwie hin. Aber ich glaube, um ehrlich zu sein, ich, ich würde also ja absolut.

Hast du spontan ne Idee? Ich hab spontan, nee, hab ich tatsächlich noch nicht. Ich wurde oft nach Einlauf Musik gefragt oder Einlauf Liedern. Haben wir später auch noch die Frage. Ja, und ich kann mich nicht festlegen. Also ich hab. Weil du brauchst. Ja, du brauchst ja letztlich etwas, was wirklich, was die Halle auch richtig mitnimmt.

Also wir sehen das ja immer wieder, bei welchen Songs es funktioniert und auch womit, welchem Publikum ist es ein deutsches Publikum, ist es ein englisches Publikum, wer kennt den Song, Mister Brightside zum Beispiel von Nelson Aspinal funktioniert natürlich super in in UK, hier in Deutschland, in Berlin. Letzte Woche hatte ich so das Gefühl, es funktioniert, aber wir Deutschen sind alle nicht ganz so textsicher ich. Wollte ich.

Wollte gerade sagen, wir können die Hook, aber alles drumrum wir sehen. Genau. Und dann irgendwann geht. Und genau so ist das. Und deswegen also ich hab mich da noch nicht festgelegt, hab so ein paar paar Songs im Kopf, aber Spitznamen. Also wenn ihr Ideen habt und wie gesagt, Martin Schindler darf den wohl behalten, weil wie gesagt das ist etwas was schön war in meiner Vergangenheit, aber zukünftig können wir gerne was anderes machen. Wir waren jetzt auch schon viel bei deiner Familie, bei deiner Kindheit.

Das das hört sich alles sehr ideal an, also viel Zeit verbracht bei deinen Großeltern auf dem Bauernhof, irgendwie 13. Cousinen und Cousins ein sehr enges Verhältnis zur Schwester. Welche Rolle gibst du denn deiner Familie jetzt so in Bezug auf deine Karriere? Also war es eine große Unterstützung im Werdegang, vielleicht auch heute noch beschreib uns das gerne. Mal absolut.

Also ich glaube insofern, als dass ich eine gewisse Stabilität und eine, also sowieso eine behütete Kindheit und Jugend hatte, mich also selbst entfalten und entwickeln konnte. Mir auch nicht auferlegt wurde, in welche Richtung ich gehen muss oder welche vielleicht auch sinnvoll wäre, welche lukrativ ist, sondern eher was. Was macht dir Spaß, wo, wo zieht es dich hin und darin haben mich meine Eltern vor allem sehr unterstützt, Berlin als als Studienstandort kam so zustande, dass mein Papa Berliner ist und meine Großeltern daherkamen, das heißt, ich hatte so eine Verbindung zu der Stadt und wollte wollte ja auch relativ schnell dann raus in die große weite Welt. Und dieses diese Kindheit, die

ich da so erlebt habe, wenn ich das heute sehe, ich bin ja seit mehr als 10 Jahren jetzt in Großstädten unterwegs oder lebe in einer Großstadt, das liebe ich heute, aber ich bin sehr froh, dass ich anders groß geworden bin, dass ich diesen anderen Background habe und auch sehr unbedarft groß werden konnte, also gut und Social Media und so weiter das ist natürlich noch mal ein anderes Thema, aber grundsätzlich.

Einfach meine Freizeit sehr viel draußen auch verbracht habe und große schwere Themen damals relativ selten aufgetreten sind. Also das das ist einfach so, das stimmt schon. Und würdest du dich als als Frühstarterin bezeichnen? Wir haben jetzt vorhin schon so ein paar Kindheitsgeschichten gehabt, also hast du irgendwie gemerkt, du bist da schon einen Schritt weiter und wenn es dann in so eine Richtung geht, in der du jetzt arbeitest, dass es einfach frühzeitig gepasst hat und du das irgendwie in dir hattest.

Das kann gut sein. Ich habe da ehrlich gesagt so noch nie drüber nachgedacht. Aber wenn ich so zurückblicke, dann trifft das schon hier und da zu, also worauf vor allem mein Papa sehr geachtet hat, ist, dass wir meine Schwester und ich auch relativ schnell selbstständig werden konnten, das heißt nicht im Sinne von der Selbstständigkeit an sich, in der ich jetzt mittlerweile bin, sondern dass wir.

Uns auch selbst um uns dann gekümmert haben. Also ihr braucht jetzt nicht glauben, dass ich sofort alles im Griff hatte, als ich ausgezogen bin. Keine Sorge, da ich rufe heute noch meine Mama an, wenn ich irgendwie fragen habe im Haushalt oder wie auch immer, aber grundsätzlich, dass wir, dass wir den Mut aufbringen konnten, auch schnell alleine unser Leben zu bewältigen und da haben sie uns früh drin unterstützt auch Dinge zu machen, die vielleicht nicht ganz.

Eine dem dem klassischen Frauenbild entsprechen, also meinem Papa, war es früh sehr wichtig, dass wir Bälle fangen können. Das das klingt so komisch, aber er wollte einfach, dass wir, dass wir im Sportunterricht diejenigen sind, die jetzt nicht unbedingt als letzte dann in ne Gruppe gewählt werden, oder dass wir, dass wir einfach mit so n paar Dingen umgehen können, dass wir auch n Reifen wechseln können. Also ich muss zugeben, ich könnte das jetzt heute wahrscheinlich nicht ohne Anleitung, aber ich habe es zumindest schon mal gemacht.

So und also solche Dinge mit anpacken zu können, auch Finanzen, das ist ja auch, ich weiß nicht, wie groß das Thema heute noch wird, aber auch da haben sie uns rangeführt, uns dazu kümmern, also wie gesagt, so ein bisschen über den, über den in Anführungszeichen klassischen weiblichen Tellerrand hinaus zu gucken und da selbstständig durchs Leben zu gehen, und ja, da passt vielleicht die.

Die Bezeichnung Frühstarter kann schon sein. Sehr spannend was du da sagst. Ich glaube, egal ob männlich oder weiblich, es ist aus meinem Empfinden heraus so, dass dass da die Eigenständigkeit immer mehr nach hinten wandert, was das Alter angeht. Also heute. Ja, also wir beraten Kunden, die sind teilweise über 30 und die halten auch sehr viel Rücksprache noch zu Hause so, und das ist ja auch verständlich, bei großem Thema aber so gut, wo man so irgendwie dieses irgendwo mal reingeworfen werden, vielleicht ein bisschen vermisst.

Das wäre jetzt auch meine nächste Frage, wenn du so behutsam aufwächst und sehr familiär und plötzlich in der Öffentlichkeit stehst, hat das mal auch zu Kipppunkten geführt, wo du sagst, vielleicht doch nicht so der der Karriereweg, weil dann gibt es vielleicht mal schlechte Kommentare, mal Druck von außen, also etwas ganz anderes wie in der behutsamen Kindheit. Nee, absolut nicht.

Was es übrigens damals auch schon gab, waren Situationen, wo ich mich durchgebissen habe, also natürlich lebst du auch in der Schule, in der Kindheit, Dinge, Situationen, die unangenehm sind und wo du, wo du durch musst. Und das habe ich früher schon gehabt, dass ich mich dann durchgebissen habe, ich war ja mit 16 Jahren damals auch in den USA für fast ein Jahr das. Das ist auch nicht immer nur Zuckerschlecken. Du kommst in ne andere Familie, die hat andere Wertevorstellungen, also jetzt nicht komplett andere, aber natürlich auch andere Tagesabläufe. Du musst dich da erstmal n bisschen arrangieren und da ist auch nicht alles immer nur einfach und klar wird es nach außen hin dann erstmal so auch

transportiert möglicherweise, aber du musst dich schon auch viel durchbeißen und das habe ich trotz behüteter Kindheit gleichzeitig aber auch gehabt, auch vor allem durch einen Papa, der sehr. Sehr stark war, sehr dominant war der auch viel gefordert hat, also Förderung und Forderung gingen da so einher miteinander und ich glaube, dass da eben schon dieser Grundstein gelegt wurde, dass ich mich durchbeiße ich bin kein Mensch, der schnell aufgibt, ganz im Gegenteil, manchmal halte ich zu lange durch oder beiße mich zu lange durch und ich glaube, das ist aber auch etwas, was mich eben dahin gebracht hat, wo ich heute bin, nicht schnell aufzugeben, eine gewisse Resilienz zu haben auch.

Auch leiden zu können, hier und da und trotzdem auch den Ehrgeiz und die Kraft zu haben, weiterzumachen, den Schritt, mehr zu gehen als andere, das habe ich während des Studiums beispielsweise auch, das habe ich auch früher schon hier und da, also wie gesagt, das eine schließt das andere nicht aus.

Behütete Kindheit, aber trotzdem wurden wir auch gefordert und und dahin geführt, dann heute so auch durchs Leben gehen zu können. Kommen wir noch mal zum zum Start deiner deiner moderatorischen Karriere mit 24 ich habe es angesprochen, muss es ja auch wahrscheinlich Türöffner gegeben haben, die irgendwie gesagt haben, ey die die Katharina macht es gut, die die Stellen oder setzen wir jetzt vor die Kamera fallen dir spontan 23 Personen ein, denen du heute noch dankbar bist wo du sagst EY ohne die vielleicht wäre ich jetzt noch nicht da wo ich jetzt bin, vielleicht irgendwann mal gewesen, aber jetzt schon so früh.

Ja, absolut. Also da gibt es einige. Dir müssen natürlich Türen geöffnet werden, weil ganz ohne Menschen, die auf dich bauen, die dir auch eine Chance geben. Geht es nicht. Also da kannst du glaube ich noch so ein großes Talent haben, dann funktioniert es nicht, auch das muss ein bisschen Hand in Hand gehen und klar, da fallen mir einige ein. Also es gab, Oh, da müsste ich wirklich einige nennen, das ist wirklich, ja, es ist echt schwierig, um ehrlich zu sein, da jetzt welche rauszuheben, weil was? Weil da natürlich ein Rad dann irgendwann ins andere gegriffen hat, also während des Studiums beispielsweise gab es jemanden, der mir die Möglichkeit gegeben hat, bei einem Online Sportmagazin zu moderieren, um

dann wiederum ein Casting beim ZDF mitzumachen. Dann wiederum gab es jemanden, der mir eine Tür zu Sky geöffnet hat, dass ich dann ein Gespräch führen konnte, da wurden dann Videos weitergeleitet, ohne dass ich das wusste um den damaligen Sportchef bei Sky zu zeigen. Was ich so mache und daraufhin hat er sich bei mir gemeldet und so kam dann irgendwann auch dieses Volontariat zustande. Dann gab es später jemanden bei Sky, der mich über viele Jahre begleitet hat als als Chef und auch als eine Art Mentor, ohne den sicherlich hier und da manche Dinge auch langsamer erst stattgefunden hätten, zum Beispiel auch bei bei Sky Sport News, damals dann anzufangen als Moderatorin, da gab es natürlich auch Menschen, die gesagt haben,

ah, das ist vielleicht noch ein bisschen früh für sie, jetzt also jetzt nicht aufgrund des Alters, aber vielleicht. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn sie jetzt noch mal einen anderen Weg eine Zeit lang geht und wir sie da möglicherweise auch ein bisschen noch schützen. Und er war dann eher jemand, der mir diese Tür dann schon geöffnet hat und gesagt hat, nee, wir lassen Sie das jetzt machen, wir setzen sie da jetzt hin und wir sind dann auch fein damit, wenn es da mal, ja wenn es mal, wenn es mal Sendungen gibt, die jetzt nicht ganz so perfekt laufen, weil so ist das halt einfach bei bei Jungen.

Menschen, das ist ja im Sport genau das Gleiche. Also da kaufst du ja dann auch mal Phasen mit ein, in denen es nicht ganz so perfekt, nicht ganz so rund läuft. Wenn du junge Talente heranführst. Aber du siehst eben diesen, diesen Rohdiamanten, und du willst den Schleifen und. Wie gesagt, da gab es, da gab es einige, also jetzt Namen zu nennen wäre ich glaube, da würde ich dann dem einen oder anderen nicht ganz gerecht werden.

Um ehrlich zu sein. Okay das ist auch auf Deutsch in Bühnen, wo ich mir denke, wenn dann alle aufgezählt werden, sag einfach, ich danke allen, die mich für mich unterstützt haben, dann ist es kürzer. Du hast aber gerade die andere Seite auch schon angesprochen, was ich mir gedacht habe, genau mit 24 dann irgendwie feste Moderatorenstelle bei Sky Sport News wird es welche gegeben haben und zu dem Thema wollen wir jetzt ein bisschen kommen und mit dir auch ausführlicher darüber sprechen die. Die gesagt haben werden, ja, ist ja klar, dass die das jetzt ist, weil sie sieht gut aus, sie ist eine Frau, natürlich darf die das jetzt schon in dem Alter machen, ist unfair Pipapo diese ganzen Vorurteile und Dinge

wurdest du damit konfrontiert oder war das kein Thema? Doch. Doch, doch, doch. Klar, aber das wird dir dann wahrscheinlich nicht ins Gesicht gesagt, sondern man kriegt, nein, man kriegt da Stimmungen mit. Genau. Man kann existieren da zu spüren. Also ich habe nie an meinem Weg gezweifelt. Auch nie an deinem Können und Talent gerade zu beginnen.

Ja, also natürlich, wenn du, wenn du auch wenn du wenn du Coachings hast und man guckt sich ja diese Coachings zum Beispiel die waren für mich auch teilweise relativ hart. Also ich glaube, das wird wahrscheinlich jedem Moderator so gehen, der die Möglichkeit hat, auch mal mit erfahreneren Moderatoren zusammenzuarbeiten und du nimmst deine eigenen Sendungen dann sehr dezidiert auseinander und sich selbst dann anzugucken. Ich weiß nicht wie es euch geht, wenn ihr euch den Podcast anhört, dann.

Das ist zu Beginn schon auch hart. Also. Er ist immer perfekt, mein Gott. Na klar, freu mich immer auf die Analyse mit luls Papa. Ja genau. Also da, da ist natürlich auch nicht immer. Also da findest du auch nicht immer alles total geil, aber du lernst dir dann dieses Feld zuzulegen und auch mit Kritik musst du früh umgehen lernen, ich. Ich weiß nicht, wie das in anderen Branchen ist. Ich seh das dann bei Freundinnen, auch bei meiner Schwester, wo das dann vielleicht n ticken. Später erst kam.

Ich hab auch relativ früh dadurch, dass ich mit 21 Jahren angefangen hab bei Sky mit sehr viel älteren Männern zusammengearbeitet und in diesem Umfeld dich mit Anfang 20 dann erstmal zu entwickeln und zu behaupten das das prägt dich natürlich und da wie gesagt da legst du dir auf kurz oder lang ein dickes Fell zu. Und heute merke ich zum Beispiel, kann ich da relativ gut dann auch damit umgehen.

Also sind natürlich jetzt auch 10 Jahre, die ich dann in diesem Bereich arbeite, aber das war natürlich zu Beginn hier und da nicht so einfach und gleichzeitig, wie gesagt, habe ich nie darüber nachgedacht, aufzugeben, das gab es nicht. Also nein. Deswegen bist du wahrscheinlich auch da, wo du jetzt bist. Ne.

Das ist genau dieses, dieses durchbeißen, was du jetzt schon angesprochen hast. Du hast jetzt auch schon das Moderationscoaching genannt oder 1 von vielen, an denen du wahrscheinlich teilgenommen hast, wollte ich jetzt auch drauf raus, weil ich selbst habe dann bei Sport 1 auch schon an dem Moderationscoaching teilgenommen, mit Hartwig Thöne auch liebe Grüße an der Stelle an Hadi und er hat eben auch angesprochen, weil da waren natürlich dann auch Mädels dabei, dass er gesagt hat. Gerade zu Beginn kann das auch durchaus ziemlich schwierig sein für eine Frau als Moderatorin, weil er hat angesprochen, wenn ich mich jetzt 2 Wochen mit dem selben Outfit vor die Kamera setze, interessiert das

überhaupt niemanden. Bei einer Frau ist das leider eine andere Geschichte, das ist einfach immer noch so, dass man dann gewisse Kommentare liest, was jetzt das Auftreten angeht, dann wird das Outfit bewertet, das spielt eigentlich überhaupt keine Rolle oder sollte keine Rolle spielen. Welche Position nimmst du dort ein, weil es.

Nimmst du gar keine ist also ist es für dich gar kein Thema. Ich meine damit, also provozierst du dann auch mal bewusst. Oder was meinst du? Zum Beispiel genau. Oder auch wie du, wie du, wie du Auftrittst macht. Er hat es dich in manchen Facetten auch schon ängstlich gemacht, dass du gedacht hast, ey, du hast negative negative Kommentare gelesen, gerade zu Beginn, jetzt ziehe ich mich anders an, als ich mich eigentlich anziehen würde. Wie gehst du damit um, welche Position nimmst du da ein? Grundsätzlich hat immer erstmal jeder eine Meinung zu deinem Outfit.

Das ist wirklich. Aber bei Frauen halt viel, viel mehr das. Ist ja absolut das ist, das ist einfach so, das ist auch in in anderen Branchen so, da kann man sich jetzt drüber aufregen oder damit spielen und das auch irgendwann ein bisschen lieben lernen. Bei mir hat es ein bisschen länger, länger gedauert, dahin zu kommen, dass ich damit angefangen habe zu spielen, also o. K was meinst du damit oder was heißt Spiel? Ist die Ausbildung bei Sky sehr journalistisch geprägt und komme über den Inhalt?

Was glaub ich auch gut ist, dass es so rum passiert ist und hab erst relativ spät angefangen mich richtig dann auch damit auseinanderzusetzen selbst mehr Input. Zu geben oder oder mich da auch ein bisschen mehr mit zu beschäftigen. Wie wirkt meine Klamotte, wie wirkt Make up, Haare und so weiter dass diese ganzen Dinge auch stimmen, das gehört nun mal dazu.

Also es ist nicht Radio, das heißt. Wirst bewertet. Du wirst genau, du wirst bewertet und du selbst. Du willst ja auch, dass es, dass es zum Gesamtbild irgendwie passt. So, und damit kannst du dann natürlich auch spielen. Damit meine ich jetzt nicht mit den weiblichen Reizen, sondern einfach mit. Ist das jetzt etwas was, was hipp aussieht? Ist das etwas, was elegant aussieht im Stadion kleidest du dich anders als im Studio und da hilft natürlich, wenn du eine Stylistin hast, so wie wir es bei Sport 1 zum Beispiel haben, die, die sich damit auskennt, weil da merke ich auch, ich stoße an meine Grenzen, das ist auch Zeitaufwand, das ist richtig viel Zeitaufwand.

Glaubt man gar nicht, ne, also was da dahinter steckt. Da ich merke das wenn ich mich jetzt auf auf Events zum Beispiel vorbereite. Wo ich niemanden habe, der mir dann Klamotten zusammenstellt. Und ich mache das selbst. Ich brauche Stunden dafür, dann gehe ich in die Stadt, gehe ich irgendwo einkaufen oder online. Also das ist so viel Zeit, die dafür drauf geht, deswegen bin ich da sehr dankbar, wenn ich da jemanden an der Hand habe, der sich erstens damit auskennt, der es zweitens richtig gut macht und der drittens dafür sorgt, dass ich da etwas habe, womit ich mich wohl fühle, weil du letztlich auch du hast. Dann was, wieso eine Rüstung auch an das ist so dein Arbeits outfit.

Und wenn du, wenn du dich wohlfühlst, in dem, was du anhast, also du hast jetzt einen Anzug an, Michael, das ist, das ist ja was anderes, als wenn du im Jogginganzug jetzt hier sitzen würdest. So, du fühlst dich anders, und das macht schon auch, macht schon viel aus, wenn du dich wohlfühlst. Wenn du dich sicher fühlst, dann kannst du gut performen. Und diese Unterschiede habe ich auch festgestellt und deswegen auch irgendwann angefangen, mehr Wert darauf zu legen, wenn. Das wissen viele im ländlichen wahrscheinlich gar nicht, weil auch bei Skyshot News zum Beispiel werden ja auch die Outfits abgestimmt, irgendwie gibt es auch immer Stylisten und Make up wird dann alles gemacht, aber auch klar bei Männern, die müssen auch noch mal abgepudert

werden, also solche Dinge und dass es dann viel Zeit frisst. Habe mir nur gedacht, es könnte ja auch schade oder du hättest es gerade zu Beginn vielleicht manchmal schade finden können, dass eben solche Dinge eher besprochen werden als das, was du vielleicht dann geliefert hast, dass du einfach inhaltlich super warst, mal in einer Sendung, dass du super Fragen gestellt hast, dass du richtiges Timing hattest.

Das liest man dann wahrscheinlich eher weniger, ne oder? Ja, also auf Social Media weniger. Tatsächlich, zumindest in meinem Fall. Bei mir richten sich Kommentare häufig tatsächlich eher um das Outfit oder drehen sich um das Outfit. Sehr selten geht es da um den Inhalt, ich weiß aber wiederum, bei wem ich mir das Feedback zum Inhalt holen muss. Ich weiß auch, mit wem ich darüber spreche und auch, von wem ich das Feedback annehme.

Denn so wie ich es eben auch gerade gesagt habe, zum Outfit äußern sich die Menschen so, wie sie wollen, aber auch zur Sendung. Also die Leute geben dir ja ungefragt immer ihr Feedback mit, ohne dass du es gerade eingefordert hast, ohne dass du es auch willst. Und das ist einfach Teil des Jobs. Das gehört irgendwie dazu. Musst du mit umgehen lernen und dann aber auch filtern können. Wem vertraust du, auf wen achtest du, auf wessen Feedback willst du dich verlassen?

Thema Feminismus, Debatte wir haben darüber auch mit Valentina Maceri gesprochen und du bist ja auch mit aufgeführt bei denjenigen, die es bei ihrem Buch unterstützt und. Wie ist dein Blick auf diese ganze Debatte überhaupt? Also ist es schon zu viel, dass man überhaupt da noch drüber spricht, oder ist genau das richtig?

Welche Meinung vertrittst du da? Ich glaube, dass es wichtig ist. Also grundsätzlich erstmal wichtig ist, dass darüber gesprochen wird, weil nach wie vor vor allem beim Thema Equal Pay, wir sind einfach noch nicht bei einer Gleichberechtigung angekommen, trotzdem. Also ich glaube das, worum es Valentina auch ging, hier und da war ja, dass es vielleicht zu sehr dann in die andere Richtung kippt.

Ich glaube, manchmal muss es vielleicht so ein bisschen auch in die andere Richtung kippen, also dass jetzt beispielsweise ja Thema Frauenquote also. Männer an manchen Punkten wiederum benachteiligt sind. Meinst du das mit? Anderen, also nee, das nicht, dass sie nicht benachteiligt sind, aber dass du also zum Beispiel auch beim Thema Diversity, ich finde es wichtig, dass.

Der Gesellschaft auch gezeigt wird, was auch die Regel sein kann. Und dazu musst du auch Leute haben, die den Mut haben, Menschen in Positionen einzusetzen, wo sie vorher vielleicht nicht eingesetzt wurden. Also egal ob es jetzt die Hautfarbe ist, ob es beim Thema Inklusion jemand ist, der der eine Behinderung mitbringt, oder ob es mehr Frauen sind, ob das durch eine Quote geschaffen wird oder wie auch immer, ist dann.

Ist dann das nächste Thema was ich wo ich mitgehe bei dieser Debatte ist, dass es keinen Sinn macht, Menschen in Position zu bringen, aber da, da spreche ich von von jedem, der nicht die Leistung bringen kann, die gebracht werden muss in dieser Position. Also es macht keinen Sinn jemanden auf einen Stuhl zu setzen, der einfach nur da sitzt, damit du das Thema Diversity bedienst, obwohl er da eigentlich nicht hingehört, das macht keinen Sinn.

Weil dann schadest du, glaube ich, dieser Debatte. Dann schadest du diesem ganzen Thema und und sorgst eher dafür, dass sich wieder eine Gegenbewegung entwickelt und dass Leute davon angefressen sind, dass es so ist. Aber wie gesagt, ich finde es trotzdem wichtig, dass du, dass du Türen öffnest. Das heißt, wie gesagt zum Beispiel auch wenn du jetzt beim Thema schwarze Moderatoren bist, das gab es ja bis vor einigen Jahren nicht in der Form, wie es heute vielleicht gibt. Und überhaupt, Menschen, die Schwarz sind, beispielsweise die Möglichkeit zu geben zu sehen, ey, das geht, ich kann da hinkommen oder auch bei Frauen, dass junge Mädchen sehen, hey, ich kann diesen Beruf ausüben, weil ich das jetzt da sehe, das finde ich schon wichtig, also

ich finde, es hätte oder es einfach nur weiterlaufen lassen. Hätte nicht geholfen, aber ich sehe natürlich schon auch, dass es hier und da zu Problemen führt, aber das ist, das ist ja immer so, wenn sich Dinge bewegen, dann muss man, dann muss man gucken, wo ist jetzt, wo ist jetzt die richtige Mitte, wo ist der Weg. War das auch dein Antrieb?

Also wir haben mit Valentina darüber gesprochen, es war auch ihr großes Ziel, da als Vorbild voranzugehen, um das auch anderen zu zeigen in diesem Business, wo eher die Männer bis dato dominieren. Was treibt dich da an? Also sind es auch solche Themen oder hast du da noch ganz andere Hintergründe? Also ich freue mich auf jeden Fall, auch wenn ich da ein Vorbild sein kann, so wie ich auch Vorbilder hatte, so wie ich das auch gesehen habe.

Ich glaube, das ist, das ist wichtig und so wie ich gerade gesagt habe, wenn du damit auch jungen Mädchen zeigst, auch heutzutage, was ja auch immer wichtiger wird durch Social Media mit dem Thema Klamotten zum Beispiel, dass du, dass du dich da auch ausprobieren kannst, dass es irgendwie auch ein bisschen dazu gehört, dass es nicht nur um den Inhalt geht, der sehr wichtig ist und der die Basis sein sollte, aber dass du darüber hinaus dich dort auch als Frau entfalten kannst und und ausprobieren kannst. Und dass das alles im Prinzip im Einklang funktionieren kann, da als Vorbild vorwegzugehen.

Klar ist mir das wichtig, weil wir nach wie vor auch in gewissen Bereichen im Sportjournalismus ja wenig Frauen haben. Beim Thema Kommentar zum Beispiel. Es gibt nach wie vor sehr wenig Frauen, die das aber auch machen wollen, also das liegt jetzt nicht daran, dass Ihnen da Steine in den Weg gelegt werden, sondern einfach, es gibt sehr wenig Frauen, die das überhaupt machen wollen und das dann ist das auch OK, finde ich, also du musst ja nicht. Dann künstlich das erzwingen, dass du da als Frauen in diesen Positionen hast.

Wenn wenn sie es gar nicht selbst wollen, so, aber dann bin ich wieder bei einem anderen Thema, was ich gerade angesprochen habe. Zeig Ihnen, dass es geht, also da schon die Tür zu öffnen und dann auch Frauen, die durchaus eine Tendenz dahin haben oder die den Wunsch haben dorthin zu kommen, die zu fördern und das eben auch als als Vorbild im Prinzip für für Jüngere dann zu haben, das ist finde ich schon wichtig. Und da hast du da noch einen großen Antrieb, wo du sagst, da da arbeitest du drauf hin, das wäre so das das ganz große Ziel eine ganz andere Sendung vielleicht oder irgendwas, wo du schon lange von träumst.

Also ich würde jetzt erstmal sagen, dass ich es klingt. Es klingt wie Fußball von Spiel zu Spiel gucken, nein, natürlich auch erstmal 1 weiter schaue, ich würde unheimlich gerne in der Bundesliga moderieren, also das was ich jetzt gerade in der zweiten Liga mache am Samstagabend ich. Champions League wäre dann wiederum nächster Schritt.

Die öffentlich rechtlichen sind natürlich auch immer noch so das ganz große, wo man, wo man irgendwann mal hin möchte, die Olympischen Spiele, aber ihr seht schon, es geht eher so für mich darum, was ist der nächste Step, wie wie kann es weitergehen und gleichzeitig auch das, was ist. Das deutsche Wort für Alpreciaten, also das.

Ja, also das wertschätzen, wertschätzen, was man hat. Ja, ernsthaft, und das tue ich, also ich, ich liebe meinen Job und ich bin sehr, sehr dankbar dafür, was ich da machen kann, und mir macht es unfassbar viel Spaß. Eine Kollegin, die ihren Job auch geliebt hat oder weil wir gerade über das Thema Antrieb gesprochen haben, bei der der Antrieb jetzt ja im letzten Jahr verloren gegangen ist, ist Annika Zimmermann. Vielleicht hast du es mitbekommen. Zdf Moderatorin und Reporterin Ja, hat auch dann in der Champions League für Prime Video am Seitenrand gestanden, bei den Spielen jetzt plötzlich ist aus, hat ja innere Lehre beschrieben, auch körperliche Symptome haben sich bemerkbar gemacht, die. Genaue Diagnose möchte ich jetzt

auch nicht sagen. Was das sein könnte, aber es hört sich ja so ein bisschen nach Burnout an. Das hört sich so ein bisschen nach Depression an und ich habe es ja auch gemerkt, jetzt in meiner vergleichsweise kurzen Zeit bei bei Sky und Sport 1, dass das ein Job sein kann, der auch sehr, sehr gefährlich werden kann in vielen Aspekten, weil generell der Journalismus, aber auch gerade weil du darüber hinaus noch sehr viel unterwegs bist in verschiedenen Städten, dann auch in anderen Ländern. Auch die, die anderen Reporter.

Bei Sky hab ich immer gedacht, Boah was die alles. Oh ups, was die alles bewältigen müssen ist schon Wahnsinn. Siehst du diese? Also es ist ja erst mal n absoluter Traumjob von außen, der wirkt auch so und das es wird auch für dich so sein und viele Streben das an aber kannst du. Diese Erschöpfung nachvollziehen, weil ich kann das schon, weil du die Tür vielleicht irgendwann auch nicht mehr zu machen kannst, weil andere Jobs, sage ich mal, leben ja davon, dass du einfach bis 16:00 Uhr beispielsweise arbeitest.

Und dann hast du mit dem Thema auch nichts mehr zu tun. Aber gerade beim Journalismus musst du ja irgendwie immer to Date sein, dann schaust du am besten am Abend noch Fußball, weil am nächsten Tag geht es ja genau darum und dann muss ich ja auch was dazu sagen können, wie empfindest du das? Genauso wie du es gerade beschreibst.

Das ist eine Never ending Story. Also du bist du bist eigentlich immer irgendwie online und schaust was was passiert ist, wie die Spielstände sind, guckst selbst Fußball, bist viel unterwegs, aber es gibt auch große Unterschiede zwischen den Lebensformen von verschiedenen Sportjournalisten. Da muss man einfach für sich selbst, glaube ich, einen Weg finden, der zu einem passt. Also bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich mich vor anderthalb Jahren selbstständig gemacht habe, auch mit dem Ziel, mir meine Zeit ein bisschen besser einteilen zu können. Und das funktioniert.

Ich habe geballte Zeiträume, das heißt, wenn ich sendetage habe oder ich habe jetzt zum Beispiel 3 Tage am Stück, ich habe später noch eine Sendung, morgen eine Veranstaltung, Samstag Vorbereitung, dann auf den Doppelpass, Sonntag Doppelpass, also jetzt sind es wieder so 4 Tage am Stück, wo sehr viel passiert. Wo ich auch n bisschen gucken muss, wie mache ich dann im Schlaf, vor allem weil du dann auch viel unterwegs bist, wo man auch n bisschen gucken muss, auch Ernährung und so, dann passt das alles auch, dass du nicht krank wirst. Also jetzt natürlich nicht in diesem kurzen Zeitraum von 4 Tagen, aber so generell und dann wiederum habe ich n paar Tage am Stück, wo ich sehr frei bin in

der Gestaltung meiner Tage, wie bereite ich mich vor, wann bereite ich mich vor. Wo verbringe ich diese Tage? Da habe ich durch diese Selbstständigkeit jetzt auch die Freiheit zu sagen, ich verbringe 23 Tage dann bei meinen Eltern, bei Freunden oder eben nicht zu Hause, das das ist Fluch und Segen zugleich, also du lebst diesen Traumjob und gleichzeitig musst du dich halt dann auch selbst organisieren, du bist ist auch viel alleine unterwegs. Also momentan bin ich ja auch nicht so wie in der Festanstellung in den in den Redaktionsalltag eingebunden, was ich übrigens immer geliebt habe, also auch im Büro zu sein und auch zu quatschen und dieses Socializen, das habe ich ja dann eher an den Sendetagen und

dazwischen sind es ja quasi wie Homeoffice Tage. Also um auf deine Frage zurückzukommen, ich glaube, man muss für sich selbst herausfinden, was will. Man ist einem auch ein Wochenende heilig, wo man frei haben möchte. Ich hatte auch Kollegen oder Kolleginnen, die irgendwann gesagt haben, nach ein paar Jahren ey, das ist es nicht für mich, ich will gerne am Wochenende Zeit mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind, passt das auch zu einer zu einer Partnerschaft, also wenn Du einen Partner hast, der ganz anders arbeitet als du, dann musst du auch gucken, wie passt das zusammen, wann siehst du deine Freunde und Familie. Das wird halt dann irgendwann wegeniger, wenn du ein bisschen unterwegs bist.

Wenn du viel unterwegs bist, dann kannst du natürlich diese Freundschaften nicht so pflegen, wie wenn du dauerhaft in einer Stadt bist. Das gehört alles dazu. Aber wie gesagt, ich komme immer wieder an den Punkt, du musst gucken, was passt für dich und ich habe da diese diese Änderung vorgenommen, auch mit dem Ziel, ein Ticken mehr Freizeit zu haben, ein Ticken mehr mir das selbst einteilen zu können und.

Fahre damit sehr gut. Das ist für jetzt momentan genau das Richtige. Gab es trotzdem mal Phasen wo du sagst, da waren diese Gefahren durchaus präsent? Vielleicht 09:30 Uhr, Jahre, Jahre wo du sagst, Boah, jetzt bin ich wirklich am absoluten Limit. Ja, wo ich hätte. Es kippen können. Total, wo du nur am Arbeiten bist, wo du nichts anderes machst, wo also einen Tag die Woche frei, dann das Maximum ist und du ja auch nicht nur 8 Stunden am Tag arbeitest, wo du viel reinsteckst. Natürlich gab es das.

Gleichzeitig glaube ich trotzdem, dass du das auch in anderen Branchen haben kannst. Dass du Phasen in deinem Leben hast. Das liegt vielleicht dann auch ein bisschen am Alter. Oder wie sind deine Lebensumstände, wo du einfach super viel Powers, wo du ganz viel reinsteckst und dann wieder eine andere Lebensphase kommt, wo du vielleicht die Prioritäten noch ein bisschen verschiebst?

Das muss jeder letztlich dann auch so ein bisschen für sich entscheiden und gucken, geht das da, wo ich dann unterwegs bin. Beruflich kann ich mir das so gestalten, wie ich auch leben möchte. Jetzt haben wir gerade bei den Gefahren, die durchaus lauern können. Wir wollen aber jetzt noch gegen Ende zu den positiven Aspekten kommen. Was, wenn du es wirklich mal einzeln benennst, was macht dir wirklich an deinem Job am meisten Spaß, also was ist das, was dich jeden Tag erfüllt?

Die Emotionen, die Leidenschaft, die du beim Sport einfach transportierst. Das, was während eines Spiels oder eines Sportereignisses passiert, was Menschen letztlich auch verbindet. Ich meine, ihr kennt das ja, wenn du im Stadion bist. Was da sich entlädt an Freude an. Ja, auch manchmal Traurigkeit, je nachdem, wie der Spielverlauf, wie der Spielverlauf so ist. Aber das hast du ja, das hast du vor allem beim Sport mit Sicherheit auch noch in anderen Bereichen des Lebens. Aber ich glaube nicht in jeder Berufswelt, und das ist etwas, was mir total Spaß macht, der Umgang dann auch mit Menschen, ich liebe es, in Interviews mit Menschen auch zu interagieren, eine Gesprächsatmosphäre zu

schaffen, was? Wo Menschen sich auch wohlfühlen, klar musst du auch kritische Themen besprechen, aber grundsätzlich ist erst mal gut, wenn der Mensch, der dir gegenübersteht, sich wohlfühlt, bei dir zu stehen, auch wenn er dann eine Frage beantworten muss, die ihm jetzt vielleicht nicht so passt und das das alles zusammen macht.

Mir macht mir wahnsinnigen Spaß, auch die. Die Vielfalt der der Sendungen, die ich habe, also mal im Stadion zu sein, das. Wollte ich jetzt gerade noch fragen, was was dir inhaltlich am meisten Spaß macht, aber das ist wahrscheinlich gerade diese Kombination aus. Ja, das ist die Kombination. Also jetzt gerade am vergangenen Wochenende, als ich im im Stadion war in Köln.

Mir macht es einfach unfassbar viel Spaß, das ist meine, ich merke das dann auch immer wieder, meine große Leidenschaft, durch diese Sendung zu führen, Experten da an meiner Seite zu haben. Dann wiederum auch eine Sendung zu haben, die im Studio stattfindet, die ganz anders aufgezogen wird, hat hat andere Vorteile, bringt anderen Spaß mit sich. Ja, es wird halt nie langweilig und das das macht es letztlich für mich aus.

Jetzt möchten wir gegen Ende noch kurz über das Thema Erfolg, Geld, Anerkennung, so diese ganze Welt sprechen. Du warst ja jetzt schon sehr jung, sehr erfolgreich und trotzdem, das können wir ja sagen und das sagen auch andere über dich. Du bist bodenständig, du bist auch sympathisch geblieben, würdest du sagen, das war auch?

Ja, da gibt es auch andere Beispiele, aber. Da bin ich jetzt der Fußballer und nenne natürlich keinen Namen. Ich kann es ja sagen, zum Beispiel wenn man, wenn über dich gesprochen wurde, das war jetzt nicht allzu häufig, dass das aber gerade auch in der Sky Redaktion oder egal wo ich war, dann haben sie geschwärmt von der Katatine Kleinfeld, weil du einfach einfach sehr, sehr lieb, sehr nett bist. Und das war jetzt der Aufhänger, oder dass ich mich hier unterstützt.

Und würde so sagen, es ist so Teilerfolg auch deiner Eltern durch die ganze Erziehung oder achtest du da aktiv auch heute drauf oder sagst du so bist du einfach ich meine. Man lernt das, als ob ich mich die ganze Zeit verstelle. Dann würde ich das richtig gut hinkriegen. Ihr hättet mal erleben müssen, wie die Podcast.

Story Das war ganz anders so. Wir müssen jetzt auch den Podcast beenden, weil ich kann jetzt langsam nicht mehr. Kommen die schwierigen Fragen? Nein, ich, also ich bin einfach so ich, ich verstell mich da nicht, das wäre auch glaube ich viel zu anstrengend um ehrlich zu sein, sich dauerhaft dann irgendwie zu verstellen. Und sicherlich haben da meine Eltern großen Anteil daran, dass das mein Charakter irgendwie so ist, wie er ist und letztlich aber auch.

Also alles, was es ist ja bei euch auch so ist, bei jedem Menschen so alles, was auf dich einwirkt übers Leben hinweg, ob das jetzt die Erziehung ist zu Beginn von den Eltern, dann Freunde, die dich geprägt haben, Sport, den du getrieben hast im Mannschaftsgefüge, später der Job, die Menschen, mit denen du da arbeitest. Das alles wirkt ja auf dich und das, das hat mich auch geprägt und.

Aber grundsätzlich habe ich, glaube ich, Charakterzüge, die einfach so sind, wie sie sind und mit denen ich ganz gut fahre. Also wo ich mich tatsächlich nicht verstellen muss, um durch die Welt zu kommen. Was würdest du denn sagen? Sind so die Themen, die du da überhaupt nicht magst in dieser ganzen Welt, wo es viel um Promis geht, die viel Geld eben auf dem Konto haben, die sich gerne vielleicht auch mal in den Mittelpunkt stellen?

Gibt es da Dinge, wo du sagst, das hast du irgendwie so erkannt, da kannst du nicht viel mit anfangen? Sich in diese rote Teppich, Glamour, Glitzerwelt, weil, wie Michi gesagt hat, dann trifft man halt auch auf Menschen, denen das vielleicht auch zu Kopf gestiegen ist und du vielleicht in manchen Momenten gemerkt hast, ey, das und das generell an der Branche, obwohl obwohl wir sie lieben, Fußball, Medienbranche, das widerstrebt dir.

Schwierig zu sagen, dass es einem widerstrebt, weil wir bewegen uns ja auch in dieser Welt. So ein paar. Irgendwie widerstrebt es nicht so sehr im Sinne von. Ich rege mich darüber auf, sondern es ist halt so, also wir werden das nicht ändern und wenn man ich glaube, wenn man das nicht möchte, dann muss man sich tatsächlich überlegen, ob man dieser Branche den Rücken kehrt, weil es gehört halt einfach auch ein Stück weit dazu und es ist auch okay ich glaube, es kommt dann halt darauf an, wie treten Menschen dir gegenüber auf und wenn sie dann natürlich sehr.

Sich irgendwie so verhalten, dass es unangebracht ist oder hochnäsig oder wie auch immer, das ist ja dann aber deren Sache. Also du kannst ja diese Menschen nicht beeinflussen, du kannst ja nur beeinflussen, wie du darauf reagierst. Und wenn du mit dir fein bist, selbst jetzt, wenn du neidisch bist darauf, dann ist das möglicherweise ein Problem, aber wenn du mit dir selbst fein bist und deinen eigenen Weg gehst, auf dich guckst, und das ist es wirklich am Ende, wenn. Dann ist es, dann ist es egal, was die anderen machen oder wie sie durchs Leben laufen.

Hast du trotzdem Menschen erlebt, wo du sagst, Boah, die haben sich negativ entwickelt? Ich meine, du bist jetzt schon wie die 1012 Jahre mit dabei, wo du sagst, krass, da vor 5 Jahren hat man noch so und so mit der gesprochen oder mit ihm und gab es diese Beispiele auch im näheren Umfeld? Ja, sicherlich gab es das auch, ja.

Okay ja, dann nenn doch mal Namen. Genau. Jetzt mal aus. Hast du auch selbst schon von der Presse in dieser Form betroffen, wo du vorhin gesagt hast, das ist nicht so die Arbeitsweise, wie wie du es magst? Also ich stell mir da so Spekulationen vor, zum Beispiel übers Privatleben oder solche Dinge.

Wenn man sagt, stimmt vielleicht gar nicht, oder wie landet das da jetzt und was unterstellen die da und? Ja, also klar das das glaube ich, lernt dann irgendwann jeder, der so ein Stück weit in der Öffentlichkeit steht, mal hier und da kennen. Was ich dann gelernt habe ist, du musst da auch irgendwie drüber stehen, weil es gibt.

Es gibt viele Menschen, die sowas ständig erleben, über die wird viel geschrieben und es ist nicht mal ansatzweise irgendwas richtig davon und du musst aber irgendwie damit damit umgehen und auch da sind wir wieder bei dem Punkt, du kannst nicht alles beeinflussen was andere machen, was sie schreiben, wie auch immer, aber du kannst beeinflussen wie du selbst damit umgehst und und auch da braucht man eine gewisse Resilienz, muss man lernen, sich ein dickes Fell zuzulegen.

Aber grundsätzlich also muss man auch sagen, hat sich das ja bei mir total in Grenzen gehalten, also da gibt es ja ganz andere, die wirklich auch anders davon befallen sind, also. Katharina, vielen, vielen Dank an der Stelle schon mal für deine Zeit. Wir sind, was den Hauptteil des Podcasts angeht, am Ende aber gegen Ende wie immer noch unsere traditionelle Schnellfragerunde. Katharina erste Frage von mir, was war bisher dein schönster Karrieremoment, der dir sofort in den Kopf kommt? Oh Gott, da gibt es so viele, da wieder einen Rauszuheben ist gar nicht so einfach, also ob.

Du sagst, das war ganz besonders, da waren die Emotionen besonders hoch. Vielleicht bei dir. Da waren die Emotionen also grundsätzlich sind sind vor allem Sportereignisse, wo du, wo du lange Zeit auf etwas hinarbeitest sind, sind noch mal anders, als wenn du jetzt irgendwie. Irgendein Spiel während der Saison Besuchs also, damit mein ich irgendwie weiß nicht NN, Wimbledon Finale oder bei der Darts WM Finale das also Darts ist jetzt weil es noch nicht so lange her ist, eher n bisschen präsent. Ich müsste tatsächlich jetzt n bisschen überlegen ob es noch etwas gibt, was was noch größer war. Ich vergesse auch schnell viel.

Macht es, dann macht es dann auch die die Größe, weil es hätte ja sein können, dass du sagst, sein erstes Mal am Seitenrand war dann das krasseste und wurde dann emotional auch nicht mehr getoppt, aber es hätte jetzt spontan. Also die erste Live Sendung für Sport 1 beispielsweise. Die war sehr aufregend für mich am Spielfeldrand, weil das von der Größe dann irgendwie auch noch mal eine andere Sendung war und ich wusste, dass auch viele Zuschauer, gerade also vor den Bildschirmen, auf viele Chefs und Kollegen aus der Branche, also.

Da war dann schon ein bisschen mehr Druck drauf auch. Also das war dann für mich persönlich natürlich noch mal was anderes als und das ist ja quasi die zweite Komponente, wenn das Sportereignis an sich emotional ist. Ja, ich glaube, das war wahrscheinlich so, die mit die aufregendste Sendung, die ich in den letzten Jahren hatte, aber ich glaube auch, dass jede erste Sendung irgendwo noch mal einen besonderen Reiz hat und irgendwie auch ein Highlight ist. Du hast gesagt, du hast zu Hause eine gewisse Eigenständigkeit gelernt, unter anderem auch beim Thema Finanzen. Was war bisher dein bestes Investment? Ob es dann wirklich das Beste war, muss ich noch rausstellen, aber aber ich, ich kümmere mich

darum um auch Altersvorsorge mit mit Immobilien, das heißt investiere in in Wohnungen. Ob das dann wie gesagt alles so aufgeht, wie ich mir das vorstelle, das weiß ich jetzt noch nicht. Aber ich hoffe natürlich und wichtig ist, glaube ich, dass man überhaupt irgendwas macht, natürlich auch mit Depots, mit Aktien et fs und so weiter ja, ob es dann das Beste ist? Wie gesagt, Mal schauen, also ich glaube auch andere Investitionen so in sich selbst, das merke ich auch immer mehr, die sind auch wichtig, Zeit für sich selbst. Ja, und andere Dinge, die man in sich investiert dann. Gibt es einen großen Traum, den du dir noch erfüllen möchtest? Ganz speziell bei Valentino Majeri zum Beispiel war es die ballandor Wahl, die sie gerne

mal moderieren würde. Ballandor ja, also Olympische Spiele war ja toll, Olympische Spiele würde ich super gern mal moderieren, genauso wie eine Weltmeisterschaft, das ist nichts, also eine Fußballweltmeisterschaft, das ist wahrscheinlich nichts, was euch überrascht, aber. Das sind Großereignisse, Champions League, Finale, das ist das, was mir gerade. Ob ein Hövel oder Bommes so durch die durch das Turnier durch die Wettbewerbe leiten ZDF oder ARD. Zum Beispiel?

OK, das wäre. Wir haben es vorhin schon kurz am Anfang angesprochen. The Wall nehmen wir nicht als Staatsnamen. Was wäre denn dein Walk on Song, wurdest du bestimmt schon mal. Gefragt wurde ich schon mal gefragt, aber wie vorhin beschrieben, ich hab mich noch nicht festgelegt. Sing Halleluja finde ich.

Ist zum Beispiel so ein Party Song, den man da irgendwie gezogen hätte? Ja, wenn ihr da noch Vorschläge habt, also wie gesagt, wir sind immer wieder jeden Donnerstag eigentlich auf der Suche nach was könnte ein guter Walk on Song sein und das ist echt nicht so einfach, weil du brauchst halt etwas wo die Leute. Sind dann auch schon vergeben.

Ja, viele Gute. Also ich meine Mr. Brightside ist halt wirklich. Absolut geil. Seven Nation Army finde ich auch super von Michael. Foll ist das dein Lieblingswalk am Song Wir. Hamster breathing ja, also von von denen aktuellen total Gänsehaut pur, wenn du in der Arena bist. Im Elli Palli beispielsweise, Wahnsinn.

Entweder oder, Frage Elli Palli oder Spielfeldrand im vollen Stadion. Oh, ist das gemein? Oh, ist das gemein? Wenn du jetzt am Wochenende weißt, auf was freust du dich mehr? Im Elli Penny zu stehen oder am Vollen. Stadion Elli Penny ist halt einmal im Jahr und und im Fußballstadion habe ich ja das ganze Jahr über, also dann dann schon eher Fußballstadion, aber also super gemeine Frage, beides, beides ist natürlich ganz weit oben.

Dein Karrieretipp für junge Menschen. Gebt nicht auf, immer weiter machen, wenn ihr ein Ziel habt, verfolgt das und auch wenn euch. Die Hürden in den Weg gelegt werden, Steine in den Weg gelegt werden oder euch gesagt wird, dass ihr noch nicht so weit seid, ihr das nicht könnt, ihr aber selbst daran glaubt und vielleicht auch ein 2 Leute habt die die euch ermutigen, dann glaubt weiter dran und und geht den Weg, es lohnt sich. Hast du eine Weisheit fürs Leben, die du mit uns teilen möchtest?

Eine Weisheit fürs Leben. Das, was ich auch eben gesagt habe, nicht aufgeben, weitermachen, das das ist etwas, was. Was mir immer auf jeden Fall geholfen hat, ohne dass ich es mir jetzt vorgesagt hätte. Aber wenn ich zurückgucke, habe ich genau das gemacht und es hat geholfen. Letzte Frage von mir, Katharina, dein Lieblingspodcast. Also noch mal football finance, Anne. So, das war genau das wollten wir hören zum Schluss. Ich hab wieder mal nicht mit der Antwort gerechnet, das ist Wahnsinn, ne, aber was?

Soll ich? Sagen immer, das muss an uns liegen, hier ist Wahnsinn. Nee, Katharina, vielen, vielen Dank, hat großen Spaß gemacht mit dir hier zu sprechen über die Themen, interessante Einblicke, vielen Dank auch an alle, die zu Hause zugehört, zugeschaut haben, wo auch immer, wir freuen uns auf nächste Woche und bis bald Tschüss.

Von mir. Ciao. Ciao.

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