
Prof. Dr. Axel Faix über Fans, Identität und die 50+1 Regel ⚽️🔊 | Football Finance | Folge 13
Montag, 28. April 2025 · 59 min
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Shownotes
Wir sprachen mit dem Professor für BWL und Unternehmensführung an der Fachhochschule in Dortmund über seine Studien zur zurückliegenden UEFA Euro 2024 in Deutschland, die neusten Erkenntnisse bei Untersuchungen zu den Themen Identität und Zugehörigkeit von Fans und die Gefahren einer sich immer weiter zuspitzenden Entfremdung und Kommerzialisierung. Er verriet uns, woher ganz grundsätzlich das Talent des Menschen kommt, „Fan“ von etwas zu sein und wir sprachen darüber, welche Auswirkungen das Kippen der noch bestehenden „50+1 Regel“ haben könnte. Was lässt der Fan noch alles mit sich machen? Wie teuer dürfen Abonnements noch werden, dass sie nicht mehr gekauft werden? Und welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit im Jahr 2025 in den Köpfen der Fans? Das und vieles mehr erfahrt ihr in dieser Podcastfolge - viel Spaß beim Hören! 🎙️
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Herzlich Willkommen zu Football Finance. Wieder zusammen mit Michael Bauer und unserem heutigen Gast. Er ist Professor an der Fachhochschule in Dortmund für BWL und Unternehmensführung beschäftigt und interessiert sich für die Funktionen und Aktivitäten von Managements, Werteorientierte Unternehmensführung und jetzt spannen wir den Bogen zu unseren Inhalten für das Thema Nachhaltigkeit im Profifußball. Heute sprechen wir mit ihm allerdings vor allem über den Fußballfan.
Er hat dazu im Hinblick auf die zurückliegende EM an dem Sammelband Die UEFA Euro 2024 aus sportökonomischer Sicht mitgearbeitet, führte dann im März 2024 zusammen mit Fan Q noch eine repräsentative Studie zu dem Thema durch und wird uns jetzt einige interessante Einblicke dazu geben. Herzlich Willkommen Professor Doktor Axel Feix freut uns sehr.
Vielen Dank. Freut mich auch. Ich würde den Spieß zu Beginn gleich gerne mal umdrehen und sie ganz offen fragen, wie sie als Fan, weil ich gerade die Heim EM angesprochen habe. Da haben Sie ja im Vorhinein so ein bisschen Daten erhoben aus ja, aus wissenschaftlicher Sicht, gesellschaftlicher Sicht, wie haben sie die Heim EM wirklich als Fan verfolgt, also wie waren sie begeistert, wie fanden sie es? Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich mach noch mal ganz kurz ne Vorbemerkung, wir haben intensiv mit mit Studien die EM begleitet, also vorher zweimal hinterher noch mal und können dann auch relativ gut über den über den Bogen der entstanden ist Aussagentreffen über Akzeptanz, was hat es mit den
Fans gemacht darüber aussagentreffen? Und das Ganze haben wir mit der WM in Kata auch schon gemacht. Also wir können dann auch richtig schön vergleichen, wie die beiden Turniere angekommen sind, was mit den Fans gemacht hat, wie sie darauf reagiert haben. Genau zu den Studien kommen wir. Dann noch als Fan hat es mir richtig gut gefallen. Ich mache jetzt nicht den Fehler von einem Sommermärchen 20 zu sprechen, weil es war kein Sommermärchen 20 es war was ganz anderes.
Ich habe vor dem Turnier habe ich mit dem Kollegen Stenger gesprochen, von der Gesellschaft, die die Euro gemacht hat, und er sagte auch noch mal, die Leute machen den Fehler, also es war dann so in 23 Leute machen den Fehler, dass die das als ein Sommermärchen 20 einsortieren, das wird wahrscheinlich wunderschön, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, das nicht alles jetzt völlig aus dem Ruder läuft, aber das wird was völlig anderes als das Sommermärchen 20.
Ich habe es gesehen, ich habe viel am Fernsehen verfolgt, gerade die Deutschen Spiele, und ich habe ein Spiel live sehen können, und zwar das Spiel im Achtelfinale. In Dortmund. Wahrscheinlich Köln. Da hat Spanien gegen Georg, dachte Deutschland, nee, Deutschen habe ich leider nicht sehen können, das war schwierig Karten zu kriegen, ich dachte es hat nicht funktioniert, aber wir haben. Das Georgien Spiel gesehen und das hat groß hab ich hab ich Viertelfinale gesagt gerade ne.
Ich weiß nicht. Achtelfinale Viertelfinale ist wurscht. Genau 1 von beiden. Das war das Spiel, dass die Spaner letztendlich überlegen nach Hause gebracht haben mit 41. Aber wo Georgien sehr lange mitgehalten hat und auch vergleichsweise spät, erst nach dem eigenen 10 den Ausgleich kassiert hat, und da kriegt man auch noch mal so n.
So ne so n, so n so n Anflug von Gefühl, da ist der große Außenseiter Georgien, den ja viele auch gar nicht bei dem Turnier erwartet haben, gegen den hohen Favoriten Spanien, die halten mit und die liegen einzeln mit vorne und die werden sich mit allem was sie haben, das könnte eine Überraschung werden, dann haben die Spanier am Ende vergleichsweise humorlos diesen Traum dann beendet. 41 war es, glaube ich, 4. 1.
Aber das macht so n Turnier insgesamt aus. Wir haben, ich habe hier relativ intensiv auf Dortmund, die Szene in Dortmund geschaut, weil wir auch erhoben haben, was für Effekte in Dortmund zu erwarten sind. Wir haben es diskutiert, haben Überlegungen angestellt, die Stadt Dortmund hat ja so um die 2223 24000000€ in die Hand nehmen müssen und. Um als Veranstalter n Platz zu bekommen, Spiele ausrichten zu können.
Und dann stellten natürlich viele so aus der Stadt dann auch die Frage, lohnt sich das im wirtschaftlichen Sinne jetzt nicht nur im Sinne von wir sind Teil eines großen Turniers, wir schreiben Geschichte mit, wir hinterlassen so n ideellen Eindruck in der Welt, sondern kann sich das Ganze auch mehr oder weniger hart rechnen. Dazu haben wir dann.
Analysen gemacht, bisschen was erhoben und ich bin der Ansicht, das hat sich auch in der Hinsicht klar ausgezahlt, aber darauf kam es an der Stelle gar nicht an. Also ich hab in Dortmund relativ viel erlebt hier rund um die Euro, beim Spiel hab ich nur 1 gesehen, hat mir super gefallen. Zu diesen wirtschaftlichen Vorteilen eines Großevents in der eigenen Stadt oder dem eigenen Land sprechen wir später auch noch drüber. Hat sie denn auch.
Sie haben es gerade schon gesagt, der Vergleich zu 2006 hinkt einfach, weil es eine andere Zeit war. Ich glaube, Deutschland oder auch die Menschen in Deutschland haben sich, habe ich irgendwann mal gelesen, den Satz fand ich ganz schön, noch nie so gut gefallen wie 2006, und da hat sich einfach ein bisschen was getan.
Trotzdem waren sie überrascht, im positiven Sinne, wie sich Deutschland als Land irgendwie präsentiert hat, haben sie das so erwartet, oder wie fanden sie das, wie sich auch das Land präsentiert hat in allen Facetten? Es gab ja, es gab ja wirklich viele. Richtiggehend überraschende Entwicklungen.
Wenn ich an die Fanmärsche denke. Der Niederländer, der Schotten, diese eine berührende Szene, die ja dann auch sehr stark geteilt wurde. 2. Schottische Fans helfen einer älteren Dame über die Straße, gegen jede Erwartung wären viele andere wahrscheinlich vorbeigegangen, hätten es gar nicht gesehen.
Also die Euro hat in vielerlei Hinsicht hat sie überrascht, sie hat. Parallelen finde ich zur WM 2006, weil jeweils die sportlichen Erwartungen jetzt nicht übermäßig hochfahren an das deutsche Team. Aber die Situation in 2006 und 224 war natürlich ne völlig andere 2006 wird ja auch von vielen Soziologen als so ne Art Wendepunkt noch mal beschrieben in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Turnier die Rolle als gut auftretender Gastgeber, als freundlicher, offener Gastgeber, hat noch mal zum anderen Bild von Deutschland beigetragen.
Die Deutschen haben sich ein Stück weit selbst gefunden, haben so was wie Freude am eigenen Land entwickelt, für die man sich ja auch gar nicht schämen muss, so ein so ein, so ein Stolz, die Idee von stolz ist ja etwas, was. Lange Jahre also vor 2006 relativ schwierig zu handhaben war, geht es direkt in Richtung so.
Ist glaube ich immer noch nicht ganz so einfach, auch immer noch, wenn wir über andere Nationen sprechen, zum Beispiel mit Valentina Majeri, die. Italienerin die ganz andere Geschichte, ja, auch wie jetzt hymten mitgesungen werden oder da hängen Flaggen in den Straßen, da werden Trikots getragen, auch wenn keine WM oder EM ist das in Deutschland überhaupt nicht. Wir haben vorhin bereits über Studien gesprochen. In der Studie von ihnen vor der EM, also März 2024 haben knapp 50% damit gerechnet, dass wir in der Gruppenphase rausfliegen, knapp 35% haben bei der Nachfrage auf die Vorfreude aufs Turnier.
Von der Skala 1 bis 51 bis 5 Sterne nur einen Stern vergeben und auch die Führungsriege vom DFB 55% haben nur einen Stern vergeben. Wie wichtig war es jetzt, so rückblickend im Nachgang, dass sich die Mannschaft auch so positiv dann präsentiert hat, wie sie sich eben präsentiert hat? Also ne Ausgangslage vielleicht wie 2006 muss man trotzdem erstmal was leisten, wie von welcher Bedeutungskraft war das? 2006 war eine relativ junge Mannschaft am Start, es waren viele, die die gerade so ins Rampenlicht getreten waren. Podolski hatte zwar bei der EM 2004 schon mal so erste Duftmarken setzen können, aber die Mannschaft fand sich dann auf dem Weg zu 2006 und lebte eigentlich davon, dass man von ihr nichts erwartet hat und
insofern war damals der dritte Platz war eine riesengroße Überraschung und die Mannschaft war in der Lage das Land mitzureißen oder jedenfalls den Teil der. An der Stelle, die Sympathien hatte, die Situation in 2024 Follow 23 war natürlich eine etwas andere, wobei ich das natürlich jetzt so sage und bewerte.
Aussicht von jemand, der über die Fans den Blick auf das Spiel hat. Ich bin jetzt kein Sportwissenschaftler und kann nichts dazu sagen, ob jetzt die Kaderzusammensetzung, das Coaching, ob das jetzt geglückt war oder nicht. Aber ich hab im März 23, das war noch unter der Flickzeit hab ich das Länderspiel gesehen, dass Deutschland gegen Belgien. 2 zu 3 verloren hat.
Ich muss jetzt gerade überlegen, wie es tatsächlich ausging. Das stimmt. Ich kann mich, glaube ich, noch erinnern. Ich weiß nicht mehr genau, wer ich glaube, sogar Deutschland hat geführt, 20 oder dann wird das Spiel noch gedreht oder irgendwie ja okay ich kann mich ans Spiel erinnern, ja. Also ich muss gestehen, dass ich, dass ich mich jetzt so in der Erinnerung so ein bisschen schwer tue, also das Spiel, aber ich kann mich noch gut erinnern, dass Florian Wirtz keinen besonders guten Tag hatte, vergleichsweise früh ausgewechselt wurde und dass die Belgier in meiner Wahrnehmung sich als.
Völlig eingespielte, abgezockte Truppe präsentiert haben, die den Deutschen Glaube ich noch das Anschlusstor erlaubt haben oder Anschlusstore erlaubt haben, aber eigentlich nie Gefahr liefen, das Spiel tatsächlich nicht gewinnen zu können und in dieser Zeit früher 23 haben wir begonnen mit Studien zur Vorfreude auf die Euro und.
Fußball ist n schnelllebiges Geschäft. Die Haltung, die Bewertung von einer Mannschaft kann sich sehr sehr schnell ändern. Damals in 23 gab es viele, die wir, wenn wir gefragt haben, wir haben es zitiert, auf die zur Vorfreude, die empfunden wird, die wirklich ganz schlechte Noten gegeben haben, die praktisch keine Vorfreude empfunden haben, die auch sowas wie Identifikation mit der Mannschaft haben wir überhaupt nicht durchscheinen lassen.
Und das Ganze hat sich dann vergleichsweise schnell gedreht. Der erste wesentliche Beitrag war, dass Rudi Völler wieder auf der Bildfläche, also aktiv im DFB erschienen ist. Trendwende eingeleitet dann durch Nagelsmann und auf einmal so auf dem Weg zum Turnier merkt man, da bewegt sich was, wir haben in den Fans, sind damals Befragung gemacht und haben auch sofort gesehen, die Identifikation nimmt zu.
Die Identifikation ist so ungeheuer wichtig, mit einer Mannschaft, vielleicht auch nur mit einzelnen einzelnen Spielern. Die Identifikation haben wir nach der Euro auch dann noch mal abgefragt, die war also stark gestiegen, die Identifikation heißt ja im wirklich engen Wortsinne nicht nur etwas positiv bewerten, nicht nur etwas gut finden, nicht nur etwas nett finden, sondern letztendlich so n Stück weit so sein wollen wie.
Sich etwas von einem Gegenüberholen ins eigene Selbstbild einbauen, so n bisschen so, ich möchte so sein, Ich möchte Eigenschaften haben von ihm, ihr oder der der Gruppe und insofern ist so ne Identifikation, wenn sie da ist ist n ungeheuer starkes Ding, aber ich kann, ich kann sie auch vergleichsweise einfach vertreiben, insofern so ne tiefe echte Identifikation wird basal natürlich immer vergleichsweise stabil bleiben, aber. Etwas, was an solchen Momenten hängt, wie der oder solchen Objekten, hängt, wie der Nationalmannschaft, das kann sich auch schon mal so n Stück weit verflüchtigen. Es ist was anderes ob ich ne Identifikation zu einem Verein hab.
Ich bin Fan meines Vereins seit na irgendwie meinem sechsten Lebensjahr und das wird sich auch bis zu meinem Tod wahrscheinlich nicht ändern. Fanfan der Nationalmannschaft bin ich ja eher phasenweise. Das bin ich bei großen Turnieren im Anlauf zu großen Turnieren aber nicht unbedingt. Wenn jetzt mal ein paar Monate Winterpause ist.
Ja, es war ja zwischen November und März, gab es ja vergleichsweise wenig was mit der Nationalmannschaft dann draußen passiert. Ist können wir da die Brücke auch schlagen zur Politik oder generell zu den Umständen in Deutschland? Es war ja damals schon, ich sag mal, schwierig, und gefühlt wird es immer zäher, also.
Soziale Themen wirtschaftlich speziell in dieser Woche, jetzt, wenn wir mal den den Trump und den Markt anschauen, die Regierungsbildung auch schwierig, also gefühlt in diesem Land, ist alles schwierig, die Unzufriedenheit wächst, wenn man es sich jetzt mal vorstellen würde, Deutschland wär zum Beispiel in der Gruppenphase rausgeflogen.
Hätte das dann darauf einen Einfluss, dass es noch mal irgendwie alles schwieriger wird, weil damals, es war ja gefühlt problematisch im Land, dann war 2 Wochen EM, also für Deutschland 2 Wochen und dann irgendwie, dann ging es wieder weiter mit dem normalen Leben, wie groß ist da der Einfluss vom Fußball oder speziell von der Nationalmannschaft?
Oder wird da die Tragweite möglicherweise auch überschätzt? Das kann ich mir ja das das, das kann ich mir gut vorstellen, also die die Dinge hängen wechselwirkend miteinander zusammen, das ist klar. Das eine kann aufs andere wirken, so n so n so n Fußball kann so ein Land oder ne Stimmung in dem Land zumindest in Ausschnitten tatsächlich messbar auch beeinflussen, gibt es ne Reihe von Studien nach Großturnieren nach der WM 2006 fanden Forscher zum Beispiel.
Dass ich so was wie ein ich habe ein gutes Gefühl, mir geht es prima so ein so ein wellbeing Effekt, dass der sich nach der WM eingestellt hat und ungefähr so 6 Monate lang angehalten hat. Also Fußball kann in die Gesellschaft Reinwirken natürlich ist ein Fußballfan der zu seinem Club geht, am Spiel teilnimmt oder das Spiel sieht und.
Der Verein gewinnt das Spiel, der geht natürlich happy nach Hause, hält das ganze Wochenende an. Montag, Dienstag, also es macht natürlich was auf der anderen Seite hängt mein Empfinden, meine Wahrnehmung, meine Bewertung von Fußball hängt natürlich auch sehr stark vom Umfeld ab, von dem, was passiert, wenn es mir wirtschaftlich nicht gut geht, was von mir zum Glück normalerweise nicht der Fall ist.
Dann habe ich auch im Fußball weniger Spaß, dann interessieren mich diese Dinge auch vergleichsweise selten, also wenn die Dinge. Hängen sehr stark miteinander zusammen. Es gibt eine Wechselwirkung und das Empfinden ist aber auch in hohem Maße individuell. Ja das, was den den den Hardcore Fan ausmacht, das was der Hardcore Fan erlebt, ist jemand der bei einem Turnier vielleicht einige Wochen als man spricht ja auch schon mal so von Flaneuren als Fan auftritt, danach aber mit Fußball wenig zu tun hat.
Vergleichsweise schwach oder gar nicht ausgeprägt. Es gibt eine sehr interessante Segmentierung von Fans, die hat. Unter anderem kennt die auch den Begriff des Flaneurs, der Flaneur ist, jemand, der bei Großereignissen gerne Mittut das ist auch gar nicht jetzt wertend oder abschätzig gemeint, aber er ist so ein bisschen der Spaziergänger, der Begleiter, er guckt ein bisschen zu in dem Teil, geht vielleicht zum Spiel, hat Freunde dabei. Nutzt vielleicht auch die Gelegenheit, im Umfeld von Spielen Freundschaften zu pflegen, geschäftliche Beziehungen zu pflegen.
Also der Flaneur ist durchaus ne relevante Erscheinung, wir haben den Flaneur übrigens auch zur Euro 2024 in unseren eigenen Fananalysen haben wir den wiedergefunden, wir haben nach der Euro relativ frisch, da war also der Schlusspfiff war gerade verhallt, da haben wir eine Studie gemacht, so unter dem Leitidee. Wie war es, wie haben sie es empfunden, wie habt ihr es empfunden?
Haben uns um solche Dinge gekümmert, wie Identifikation, ist sie gestiegen, ist sie gewachsen, so im Laufe der letzten Wochen, Monate, aber auch im Verhältnis zur Vam and Cutter, wie steht es um die Vorfreunde auf die kommenden Großturniere und haben also einen starken Anstieg, hat sie eben schon mal angedeutet, starken Anstieg der Identifikation dann auch festgestellt, aber interessanterweise aber dann. Paar Multivariate Datenanalysen gemacht und dann haben wir gesehen, man kann kann Fans sehr schön einteilen und wir haben 3 Segmente gefunden, 3 Segmente von denen 2 eigentlich hohe Identifikation, hohe Nähe geäußert haben, gerade auch zur deutschen Mannschaft, die an den Spielen zumindest am TV teilgenommen haben, weil die
gesehen haben oder Public Viewing sich aber so n bisschen unterschieden haben. 1 von den 2 Segmenten war also sehr stark Public Viewing orientiert. Also sie waren da wahrscheinlich auch oft bei Spielen so gut das dann eben ging und ein Segment war eben fernsehorientiert und eine Gruppe kann man aber tatsächlich. Das dritte Segment konnte man tatsächlich so eher als Flaneur beschreiben und das Waren in der Größenordnung so um die 20%. Um die 20% der Fans lassen sich sehr gut mit diesen Flaneuren dann beschreiben und das bedeutet immerhin ein Fünftel. Wobei ich sagte, ja, das ist jetzt nichts, was man werten kann, man kann sie so gut oder schlecht finden, ich finde das sind Fans, die sind da, die
haben ihre Motivation hinzugehen, wenn Sie die Karte bezahlen, dann ist ja auch gut und es gibt ja ganz viele unterschiedliche Gründe zu einem Spiel zu gehen, jemand der auf dem Sitzplatz. Im Stadion ist hat ja möglicherweise leicht andere Haltungen als jemand, der auf dem Stehplatz ist. Also insofern ungefähr 20% Flaneure bei der Euro in 2024 in Deutschland.
Ich schieb gern noch kurz den den Satz, dann bin ich aber fertig damit hinterher, dass die Studie selbstverständlich repräsentativitätsansprüchen genügt. Also wir haben an der Stelle haben wir natürlich dann abgesichert, dass das jetzt keiner kommen kann und sagt so. Was sie da jetzt gemessen haben, das gilt für die Stichprobes darüber hinaus aber ohne Gültigkeit.
Also da haben wir schon gesehen, dass man das ganz gut verallgemeinern kann. Falls wir keine wirtschaftliche Antwort finden auf die USA, dann können wir ja wenigstens dort Weltmeister werden. Genau. Das würde mir gut gefallen, das wäre mir richtig gut. Das ist dann unsere Antwort darauf, auf die Strafzölle und alles, was da vielleicht noch kommt, in dem im nächsten Jahr.
Sollte nicht die einzige Antwort bleiben. Ich wollte gerade sagen, ich wollte gerade sagen, braucht es ein bisschen mehr. Ich bleib noch mal kurz in der Vergangenheit. Wir haben jetzt ein bisschen Zurückgeschaut auf die zurückliegende EM. Hol einfach mal ein bisschen aus, will aber dann gleich in die Zukunft kommen, weil darum geht es ja ne WM 2022 in Katar also ich fass mal ein paar Sachen zusammen, die wo viele Fans verloren gegangen sein könnten, also die WM in Katar hat viele nicht begeistert, wir brauchen nicht drüber reden, es war eine Winter WM, da war die Stimmung schon nicht so nicht so schön, sitzt im November bei 5 Grad irgendwie vorm Fernseher und. Muss sich dafür begeistern, dass
Deutschland jetzt spielt. Gekauft also gekaufte Fans, das wurde jetzt nie nachgewiesen, aber das war einfach ein verstörendes Bild. Wenn du eine WM siehst und im Fernseher siehst du dann Menschen, die offensichtlich nicht aus Deutschland kommen oder auch nicht aus England konnten um auch nicht aus Italien kommen und dann voller Imbrunnenstar jubeln. Ist halt irritierend, als als Fan sage ich mal. Also ich spreche jetzt auch aus meiner Sicht, ich bin ja auch Fußballfan, dann allein der Austragungsort, die die toten Arbeiter.
Im Vorhinein wurde alles breit diskutiert, dann ist es so, dass die Streaming Anbieter immer mehr werden und immer teurer werden, also wir hatten es auch mit. Mit Carsten Ramelow, der, der sieht das gar nicht mehr ein, also der, der können sich es finanziell, ich glaube, das ist kein Geheimnis, der können sich es finanziell leisten, aber sagt auch wenn ich mittlerweile 67 Abos brauche, um alles zu sehen, mache ich nicht dann im genau jetzt der Blick in die Zukunft, wir haben eine aufgeblasene Club WM, Wir haben die WM jetzt in den USA wo auch 48 Mannschaften dabei sind, das könnte man sagen, vielleicht noch für den Fan argumentieren, wir wollen ja mehr Fußball sehen. Viele Fans würden auch sagen,
steckt wahrscheinlich ein wirtschaftliche Interesse dahinter, ziemlich sicher sogar. Und dann gipfelt alles, sage ich mal so in der WM einfach 2034 in Saudi Arabien, wo man auch als europäischer Fußballfan sagt, weiß ich nicht, da bislang jetzt nicht so mein ja präferiertes Land für Fußball gucken und auch was da politisch noch hinten dran hängt bei all diesen Dingen. Da kann man ja einem Fan schwierig erklären, dass es um den Fan geht, also worauf Steuern wir dann möglicherweise zu?
Gibt es irgendwann mal einen Kollaps des Systems oder wird dieser, wird der Fan das immer mittragen, weil die Abos laufen? Ja, Sie würden es ja nicht weitermachen. Auch will die Anbieter jetzt nicht namentlich nennen, aber wenn es nicht funktionieren würde, würden sie es ja nicht machen. Also wie schätzen Sie das ein, war jetzt natürlich sehr weit ausgeholt, genau gerne mal auch ausführlich drauf antworten interessiert uns wirklich.
Ich, ich versuche mal die Antwort ein bisschen zu zerlegen, die ich gebe. Ich greife erstmal den Ast mit der mit der mit den Weltmeisterschaften auf, weil so jetzt in dieser kleinen Amulation steckt so viel Komplexität drin, ein kleiner Abriss, so dessen, was den Fußball im Moment heute so ausmacht, was am Fußball auch eigentlich zerrt, der, der Fußball ist immer auch ein Spannungsfeld gewesen, und. Da sind Gegensätze, die muss man versuchen zu überbrücken. Das ist im Fußball, an verschiedensten Stellen wird das sichtbar, bin ich, bin ich, bin ich. Pro Pyrotechnik, bin ich gegen Pyrotechnik, es gibt Argumente für beide Positionen da irgend n Kompromiss zu finden ungeheuer schwierig und genauso geht es
eigentlich mit den Themen, die jetzt gerade angesprochen haben bei der WM 34 in Saudi Arabien. Ich, ich nehm zumindest mal den Gedanken auf. Das ist zumindest ein Land, in dem nicht erst seit vorgestern Fußball gespielt wird. In Saudi Arabien gibt es eine gewisse Fußballtradition, also die Liga musste nicht erst erfunden werden, um kurz danach sich um die Weltmeisterschaft zu bemühen, aber insofern ist es es bleibt, es bleibt ne schwierige Angelegenheit in einem Land, in dem die menschenrechtsfrage Ungleichgewichte als als Probleme klar zu erkennen sind. Zum Ausrichter einer WM zu machen. Also es gibt es gibt gute Argumente, die, die dagegen sprechen, was mir persönlich nicht gefallen hat, ist das Ganze in ne doppelvergabe
reinzustecken, das war ja das wohl so der der Schachzug in Anführungsstrichen davon Infantino, dass die 30er und die 4 und 30er per Akklamation zusammen gewählt worden sind. Also wenn ich jetzt mit der 30er WM gut zurechtkomme. Ist ja auch schon so eine ganz spezielle Konstruktion, die dann auf den 3 Kontinenten stattfindet.
Südamerika mit einigen wenigen Spielen, die möglicherweise ja noch mehr werden, Afrika mit Marokko und dann die 2 Länder in Europa so, dadurch ist dann Asien frei und Saudi Arabien als einziger ernstzunehmender Bewerber. Warum stimmt man das Ganze nicht auf, warum kann ich diesem Gesamtpaket nur zustimmen oder eben nicht.
Insofern, ja, ich kann das, ich hab da auch meine, meine meine Schwierigkeiten damit, aber wie gesagt, in Saudi Arabien wurde zumindest vorher schon mit einer gewissen Leidenschaft ganz offensichtlich Fußball gespielt. Der Fußball läuft durch ne Entwicklung und der Kern der Frage, die sie gestellt haben war ja, so interpretiere ich das mal.
Was macht das mit dem Fan, was hält der Fan noch aus, wann verzweifelt der und sagt. Das ist nicht mehr mein Spiel und ich dreh dem ganzen den Rücken zu. Und was erträgt dann noch, weil er sagt, Na, hier knirscht zwar so n bisschen, die Rahmenbedingungen gefallen mir nicht mehr, aber ich liebe das Spiel so sehr, dass ich nach wie vor schaue, ja, das ist so die, die die Grundfrage, die dahinter steckt, wir machen viel empirische Forschung mit Thank you, aber ich mache auch mit Kollegen an allen Hochschulen relativ viel empirische Forschung, und ich bin mit so einer. Gruppe der Uni Leipzig Martin Karden Sebastian Bauers grüßen da Leipzig sind wir intensiv seit einigen Jahren auch dabei, dass wir uns mit der Frage
beschäftigen, was treibt eigentlich den Exit von Fußballfans an, also dass die Entscheidung von Fußballfans, sich tatsächlich in Anführungsstrichen Rumzudrehen zu sagen, das ist nicht mehr mein Sport oder das ist nicht mehr mein Verein, ich kehre dem ganzen jetzt den Rücken und wende mich etwas anderem zu, also wir haben eine Reihe von Sachen, die. Gemacht Untersuchung zur Frage, was was löst diesen Exit aus, was treibt ihn an, was sorgt vielleicht dafür, obwohl der Exit in der Luft liegt, dass Fans trotzdem ihren Vereinen, ihren Nationalmannschaften an die Treue halten und als eine tatsächlich für mich sehr maßgebliche Schlüsselinformation als Schlüsselergebnis.
Haben wir eine Reihe von Studien gefunden? Es ist im Wesentlichen eine Entfremdung, die dafür sorgt, dass Fans sich vom Fußball verabschieden, die Entfremdung der Fan ist nicht sauer oder verstört, weil der Fußball kommerzialisiert wird, der wird kommerzialisiert, das ist auch der Professionalisierung geschuldet, die Internationalisierung geht damit einher, es gibt eine gewaltige Digitalisierung im Fußball. Das Ganze hat viel mit Geld zu tun. Das alleine ist es noch nicht, solange es ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreitet.
Erst wenn es zu einer Entfremdung führt, wenn also Fans auf ihr Spiel, ihren Verein, ihr Turnier schauen und sagen, das ist nicht mehr das, was ich mal erlebt hab, ja, ist ja ne Referenz an die Vergangenheit, wenn man es anders gesehen erlebt hat, dann sieht man das, was in der Gegenwart passiert und was in der Zukunft vielleicht passieren kann, ja noch mal völlig anders. Entfremdung ist der Schlüssel, ich kann kommerzialisieren, ich darf es nicht so weit treiben, dass jemand sagt, ich verstehe hier nicht mehr, was gespielt wird. Es gibt Fans, die begrüßen zum Beispiel die Initiative, dass man mit Bodycams Spieler in die Liga schickt, gibt wahrscheinlich fantastische Bilder und es gibt Fans, die sagen, das geht mir zu weit, ich
brauche das nicht. Mir reicht der Blick aufs Spielfeld. Mir reichen auch die so und so viele Perspektiven, die ich mit den Kameras habe. Mich würde an der Stelle auch zum Thema Identifikation noch interessieren oder besser gesagt verlorene Identifikation. Thema Formel 1. Ich kenne das, ich sage mal, mit einem deutschen Weltmeister, ob Schumi ob Vettel laute Motoren, Fernseher an und das war einfach eine Facette mehr wie jetzt.
Jetzt ist es irgendwie. Verloren gegangen. Aktuell haben wir auch gar keinen oder einen deutschen Fahrer, aber keinen Top 3 irgendwie drin und dann ist es heute etwas komplett anderes wie vor 20 Jahren oder vor 10 Jahren noch kann man da auch das auf andere Sportarten halt zu übertragen Identifikation wenn die generell verloren geht, dass der Fan dann sich distanziert und aktuell fällt mir auch noch ein der Rennkalender, der ist fast doppelt so lang wie vor 15 Jahren also ich glaub 26 rennen, das ist fast jedes Wochenende wenn die Saison läuft. Ja.
Ist ja ein Fußballkalender, auch der ist ja auch völlig überfrachtet. Man weiß gar nicht mehr, wann die ganzen Turniere überhaupt noch stattfinden sollen, ich glaube, das ist für alles das, was Fansein ausmacht, immer der entscheidende Schlüssel ist. Und das gilt dann über den Sport hinaus auch für andere Bereiche der Kultur.
Warum bin ich Fan von oder ich bin es nicht, aber wenn ich es wäre, wäre das auch der Antwort, die die Antwort auf die Frage Warum bin ich Fan von Taylor Swift, es hat immer mit Identifikation zu tun. Im wahren Fantum, man sieht das ja so nett bei den Swifties, die sich auch tatsächlich oft so kleiden wie ihr Vorbild, dann ist es ein Idol, dem hängt man nach, über das will man alles wissen, da ist eine Bindung, die entsteht, die Verbindung erträgt auch einiges, die erträgt auch einige Dellen, wenn es mal Probleme gibt, ist der Fan nicht sofort derjenige, der sein Fansein beendet.
Das wäre tatsächlich. Ein Sport. Möchte kurz reingehen, weil das wäre tatsächlich auch eine Frage gewesen, die wir noch gestellt hätten. Nur zu dem Thema, weil sie es gerade angesprochen haben. Swifties und Identifikation, woher kommt denn ja generell beim Menschen das Talent dafür, sich für eine Person zu begeistern, egal ob es jetzt die Swifties sind oder damals die Biwas oder wie sie alle hießen, ohne dass man ja wirklich per se was zurückbekommt, weil auch. Also man eifert jemanden, nach dem man wahrscheinlich nie treffen wird.
Also die 99% der Fans werden Taylor Swift nie sehen, die Treffen und dasselbe kann man ja auch auf Fußballclubs projizieren. Also der Fußballclub gibt einem ja in dem Sinne natürlich dann irgendwie Emotionen, Emotionen kann ich es mir erklären oder dazugehörigkeitsgefühl, aber so, also woher kommt das im Menschen?
Also sie kriegen was zurück, das ist ja das Schöne daran, sie kriegen was zurück, Sie kriegen Material für ihr Selbstbild, Sie sehen sich anders in einem bestimmten Licht. Sie haben als Fußballfan haben Sie ja oft, wenn Sie im Stadion sind oder je nachdem in der Gruppe Fußball gucken, vor dem Fernseher im Keller, je nachdem oder Public Viewing, sie sind hier oft in einer Gruppe, es gibt eine Community, an der nimmt man Teil, zu der gehört man, da wird man erwartet, da übernimmt man eine Rolle, die Gruppe zeigt sich in einer verabredeten Kleidung, hat das Trikot irgendwelchen Merchandise. Vom Verein aber.
Also man nimmt an einer Gruppe Teil, zieht aus der Gruppe Freude, gibt der Gruppe was, es gibt eine extrem interessante Studie, die fragt nach Loyalität von Sportfans, untersucht verschiedene, man nennt das gerne Points of Attachment, also verschiedene Bezüge, was ist es, die Mannschaft, ein einzelner Spieler, was sorgt dafür, dass ich eine Loyalität über eine Saison hinweg habe und der entscheidende Faktor ist die Fan Community. Die Community, an der ich teilnehme. Das.
Ist schon der Gedanke der Kollektivität. Ungeheuer wichtig, ungeheuer wichtig ist was, was, was, was Kollektives, das sich über Monate, Jahre, vielleicht Jahrzehnte hält. Und dieser Gedanke ist, oder das ist etwas, was was, was auch als Belohnung gesehen werden kann auf die Art und Weise entsteht und verfestigt sich.
Loyalität, Identifikation, ich kriege was zurück, das merkt man ja auch daran, wenn es nicht mehr da ist. Fehlt mir was, wenn ich ins Stadion gehe, der Club gewinnt, geht es mir gut, geh ins Stadion, Club verliert oder spielt enttäuschend geht es mir nicht gut, also meine emotionale Befindlichkeit hängt davon ab was der Club tut, was mein Idol tut, je nachdem also eine enge Verbindung entsteht da und das ist sicherlich allen Sportarten ähnlich.
Formel 1, Tennis, ich finde bei Formel 1, das ist so meine persönliche Haltung an der Stelle, ich sehe es für mich immer so ein bisschen schwierig, weil ich mir einbilde, wenn jemand auf dem Platz Fußball spielt, dann kann ich erkennen, ob der das halbwegs gut macht oder nicht. Ich erkenne, ob seine Pässe ankommen oder ihre ne, ihre oder seine Pässe ankommen, ob der Ball gut angenommen verarbeitet wird, irgendwas Überraschendes passiert, Tor gemacht wird oder nicht. Ich kann bei einem Formel 1 Fahrrad, ich kann nicht erkennen ob der das gut macht oder nicht, ich sehe hinter die Platzierung, der ist dritte oder vierte, aber dass dann dass der in der siebten Kurve im Sekundenbruchteil etwas Außergewöhnliches gemacht hat.
Das nehme ich nicht zur Kenntnis, das weiß ich nicht, das kann ich nicht beurteilen. Deswegen ist es für mich bei bei Formel 1 immer sehr schwierig, das ist so mittelbar, beim Fußball ist es für mich unmittelbar, beim Tennis ist für mich unmittelbar, beim Schwimmen ist es ein bisschen schwierig, da sehe ich ja relativ wenig von dem, was im Wasser passiert, viel ist ja unter Wasser an der Stelle, aber je mittelbarer es wird, umso schwieriger wird es dann für mich, das zumindest dann so aufrecht zu erhalten, also Identifikation.
Ist eine Grundlage für Loyalität. Als Fan bin ich loyal. Ich verzeihe dem Objekt meiner Begierde viel, aber nicht alles. Wird der Fan den Wechsel von der Nationalmannschaft zum Thema Trikotausstatter verkraften oder wird das dem Ganzen irgendwo einen Abbruch tun? Bitte, das ist eine kurze Antwort.
Ich kann, ich kann es mir nicht vorstellen, dass es es gab, als bekannt gegeben wurde, gab es. Es gab natürlich einen Stollen im Wasserglas und Adidas ist der traditionelle Partner oder war traditionell, der ist ja noch er, ist traditionelle Partner der Nationalmannschaft und sowas wie das Wunder von Bäh, ohne die Legende, dass Adi Dassler da selbst an den Stollen rumgeschraubt hat, das ist ja praktisch gar nicht erzählbar das. Aber jeder der so ne Gesamtsicht aus dem Fußball hat wird erkennen, da geht es um richtig viel Geld. Und wenn Wettbewerber ja ganz offensichtlich Adidas klar überbieten, gibt es dann für n wirtschaftlich handelnden Verein gibt es eigentlich keine Möglichkeit zu sagen wir halten jetzt der traditionalistischen
Idee die Treue. Es wird auch schnell vergessen sein. Wir haben Thema Tradition. Wir haben auch immer wieder Diskussionen, ob Investoren einsteigen dürfen, da gibt es ja unterschiedlichste Fanlager und und auch inzwischen dem einen wird es mal irgendwie vermeintlich erlaubt, dem anderen doch nicht gleichzeitig.
Wir haben auch schon mit Klaus Brüggemann drüber gesprochen damals, also irgendwo benötigt der Fußball das ja gegebenenfalls auch für die Konkurrenzfähigkeit. Konnten sie das bisher messen oder wird sowas irgendwann mal kippen, dass da auch der deutsche Fan vielleicht offener wird oder sind wir da einfach ein anderes Volk und deswegen ziehen wir das diese Anti Haltung da gnadenlos durch?
Ich mein speziell beim beim Investoreneinstieg war es ein deutsches Phänomen. Ich meine in anderen Ländern gibt es Investoren schon in England ganz speziell, aber auch in anderen Ländern, Frankreich, Italien. Aber zum Beispiel die Super League, die ja auch verhindert wurde durch die Fanaufmärsche, die einfach demonstriert haben, bis dann die Nachricht kam, das passiert doch nicht.
Da hat der Fan ja schon Einfluss gehabt, ne, die? Die Super League ist noch nicht ganz vom Tisch beziehungsweise soll die Initiative in die Richtung gehen, aber im Moment ist es da relativ ruhig. Es gibt in Deutschland ja etwas, das gibt es in den anderen großen, zumindest europäischen Ligen nicht, den kleineren auch nicht, nämlich die 50 bis 1 Regel. Die 50 + 1 regelt, die verhindern soll, dass ein Investor an einer Kapitalgesellschaft, einer ausgelagerten Spielbetriebsgesellschaft die Stimmenmehrheit übernimmt, nicht die Kapitalmehrheit. Na ja, Klaus Brüggemann ja hier gehabt bei Hertha BSC hatte ja der Investor über so n verschaffendes Modell hatte der tatsächlich ne kapitalmehrheit,
aber eben nicht die Stimmenmehrheit und. Wir alle wissen oder diejenigen, die sich im Fußball näher beschäftigen, wissen, wie die Sache bei der BSC ausgegangen ist. Also ne gnadenlose Geldverbrennung, aber ich komme auf die Frage zurück, pro conta Investoren Deutschland hat die 50 + 1 Regel hat sie zu recht, die Regel ist nicht perfekt, aber sie sorgt dafür sie soll dafür sorgen, dass eine, man nennt das gerne Vereinsprägung, eine Vereinsorientierung im Profifußball das Dominante sein soll. Und ich finde das gut, das ist für die Fußballkultur ist es gut, das ist für das, was den Fußball ausmacht, gut und wichtig.
Ich glaube, es sollte nicht wesentlich verändert werden, ich bin ein großer Fan davon, diese Regel eher zu verschärfen, Schlupflöcher abzustellen, was nicht ganz leicht ist. Anstatt darüber nachzudenken, die Wegzugeben oder stark aufzuweichen. Investoren haben in Deutschland keinen ganz, ganz leichten Stand und dafür haben auch Investoren Beispiele gesorgt, die es in der Vergangenheit gab, die einfach nicht gut geendet sind. Also München 1860 die Geschichte ist verstörend. Uerdingen hat auch keine Vorteile gehabt von der Aufnahme eines Investors.
Gut jetzt, wenn man so in die unterhalb der zweiten Liga arbeitet oder geht, dann dann spielen ja bestimmte bestimmte andere Regeln eine eine Rolle. Die Fans haben sich gewaltig aufgelehnt gegen Investoren als es darum ging eine Beteiligung an der Auslandsvermarktung der DFL zu erwerben. Da war in Rede eine Milliarde Größenordnung sollte ein Investor aufbringen, um dann für 20 Jahre 67 8% ungefähr.
Ne. Genau beteiligt zu werden, was man unter mehreren Blickwinkeln sehen kann. Also ich fand es erstmal eine eine Angelegenheit, über die kann man diskutieren. Die DFL hat ja dann die ersten Abstimmungen tatsächlich auch eine 2 Drittel Mehrheit zustande gebracht, so Abstimmungsverhalten Kind weiß man jetzt nicht ganz genau, wie man das bewerten soll, aber es ging auf jeden Fall 2 Drittel oder zumindest kurz vor den 2 Dritteln, dann je nachdem wie man das bewertet.
Also ist schon eine große Mehrheit dafür da gewesen. Ich fand das vom Effekt her auch jetzt gar nicht so dramatisch, ja diese Größenordnung ist. Aus meiner Sicht überschaubar beherrschbar. Das ist jetzt nichts dramatisch aufregendes, aber es war offenbar so n Kipppunkt erreicht, der bei den Fans was ausgelöst hat, was in der Dynamik auch schwierig vorherzusehen war.
Wir haben dazu ne Studie gemacht und haben gefragt Pro contra Investoren einstieg wir haben die Studie gemacht Ende 23 da hatten die Proteste gerade erst begonnen. Die Spieltage im Frühjahr 24, die ja dann wirklich ganz systematisch flächendeckend immer wieder mit Unterbrechung dann die zu tun haben, die Tennisbälle, genau die Tennisbälle, die die die Goldtaler, da lagen wir noch ein bisschen vor, und wir haben dann gefragt, so was spricht dafür, was spricht dagegen, und da war es gab ungefähr so, na, ich glaube, Größenordnung 20% der Befragten, die sagten, wir sind dafür, warum auch nicht? Es gibt ne ne finanzielle Zuwendung für die DFL, die kann damit arbeiten, die kann sich um internationale Vermarktung kümmern, Digitalisierung, die
kann für ne Grundierung sorgen, bessere Grundlagen des Fußballs, also es gibt da sicherlich ne Reihe von Gründen, die auch tatsächlich dafür sprechen, vielleicht gibt es auch sowas wie n wie n wie n Management Know how, was dann von außen zugeführt werden kann, das mag dem einen oder Verein ja auch dann gut zu Gesicht stehen, aber wir haben auch dann vor allen Dingen haben wir dann gefunden, was ist denn der Grund, der dagegen spricht? Und der zentrale Grund ist die Seele des Fußballs, die droht verloren zu gehen.
Der Sport wird ein anderer, die Kultur wird beschädigt, und das war etwas, was offenbar so n kipppunkt dann ganz gut beschreibt und zu Maßnahmen geführt hat, die es ja zuvor noch nicht gegeben hat im deutschen Fußball, also die die Proteste sind in ihrer Dynamik, in ihrer Wucht sicherlich sehr stark. Unterschätzt worden.
Wir haben damals in der Befragung, wir haben unter anderem auch die die Frage gestellt, glaubt ihr also bei den Thank You Studien gibt es so eine Art Verabredung, derjenige, der Antworten soll zur Antwort eingeladen wird, wird geduzt deswegen also so glaubt ihr so sinngemäß, dass die Proteste, die jetzt um sich greifen, dass die einen Effekt haben werden, dass wir mit Erfolg hat die Mehrheit hat dann geantwortet, glauben wir nicht. Wir glauben, das sind zwar Proteste, die berechtigt sind, aber wir glauben nicht, dass die ne Wirkung haben und wenige Monate später ist die Entscheidung tatsächlich kassiert worden.
Also das ist glaube ich so n so n so ne Zäsur in der Beziehung zwischen Fans und dem Profifußball, ich für meine Begriffe wie gesagt, hätte damit jetzt nicht so riesengroße Probleme gehabt, was ich aus einer Managementperspektive für schwierig fand oder gehalten hab ist. Wenn ich mit so einer Konzeption um die Ecke komme, finde ich es gut, richtig und wichtig, wenn man eine Zielsetzung hat, die inhaltlich beschrieben wird. Ich möchte folgendes erreichen, ich möchte in der Auslandsvermarktung binnen von so und so viel Jahren folgenden Status erreicht haben.
Ruf ich n Ziel auf und denk dann darüber nach, wie ich am besten das Ziel erreichen kann. Das ist n ganz traditioneller Ansatz, also in der BWL wird das ja regelmäßig verfolgt, hier war mir das Ziel vergleichsweise schwammig beschrieben und es ging eigentlich nur die Mittel, die man akquirieren wollte um bestimmte Richtungen dann vorantreiben zu können, das finde ich hat dann auch vielen ein ja oder ne Zustimmung erschwert, das hätte man kommunikativ sehr anders handhaben können insofern. Die Beteiligten haben daraus gelernt. Es wird irgendwann wahrscheinlich n neuen Anlauf geben.
Die Investorenfrage wird auf den Tisch kommen, wir haben 50 + 1 gibt viele Anlässe über Investoren Aktivitäten Deutschland nachzudenken, Multi Club Ownerships kommen gerade so als Phänomen so am Horizont. Auf und werden so richtig in der Breite wahrgenommen. Das wird sicherlich das das nächste große Thema sein. Mich würde da auch die Gegenseite mal interessieren. Also Management Sicht jetzt vielleicht aus Sicht des Ja des Sponsors oder der Firma, die da Geld investiert. Wir sitzen hier in Dortmund, sehen das Stadion, man kann sich ja über den Namen streiten, die eine Fangruppierung nennt das nach wie vor Westfalenstadion, der neue Name oder ist ja jetzt auch sehr lange schon her.
Könnte ja auch bei einem Unternehmen dazu führen, dass man sagt, in Zukunft investieren wir da gar nichts mehr rein. Gibt es dazu auch Studien, dass also diese Distanz durch Tennisbälle und Co. Durch Fan Gegenwehr inzwischen auch den ein oder anderen abschreckt oder der das Budget für solche Zwecke dann geringer wird?
Ja, die also, die überlegen es sich von der Hand zu weisen, dass das auch dann Investoren abhalten kann. Tatsächlich so n so n gerade so n namens Sponsoring, das ist ja dann auch sehr sehr sehr auffällig, das soll ja auch dann auffällig sein. Dann tatsächlich nicht zu machen, obwohl man es eigentlich machen würde.
Ich Sie haben dazu jetzt selbst keine Studien gemacht, ich kann es mir nicht vorstellen, dass der Fußball auf die, also der Profifußball, dass der vergleichsweise unattraktiv wird, weil es bleibt noch zu viel, was mit Strahlkraft verbunden ist. Bleibt noch zu viel, was an Emotionen dran hängt, was für. Sponsoren immer noch attraktiv genug ist, um da Geld rein zu investieren.
Ganz im Gegenteil, Man wird ja manchmal überrascht von Unternehmen, die sich jetzt so im fußballerischen Umfeld als Sponsoren betätigen, also der Rheinmetall Deal gerade hier in Dortmund hat ja auch dann den ein oder anderen tatsächlich überrascht. Ich fand die Sache extrem spannend, weil ich dachte, warum macht denn jetzt Rheinmetall ein Sponsoring, wo ist denn jetzt? So so der, der der Image Effekt, der angestrebt wird. Normalerweise hat ja Sponsoring immer was damit zu tun, dass man so ne Art Imagetransfer anstrebt von dem Objekt, das dann gesponsert wird oder den Subjekten die da gesponsert werden und bei Rheinmetall die Absatzmärkte sind von Staaten gekennzeichnet die als Kunden
auftreten, insofern ist das n spezieller Absatzmarkt und man fragt sich erstmal so nach dem nach dem Sinn. Diese Sponsorings von von Rheinmetall irgendeinen Sinn wird es geben, wahrscheinlich Corporate Citizen gut darstellen, leichtere Gewinnung von Mitarbeitern, so was in der Größenordnung wird man sich vorstellen können, also ganz, ganz im Gegenteil, es kommen Sponsoren aus Branchen, die normalerweise dem Fußball eigentlich nicht verbunden sind.
Rheinmetall tritt auf und also ich glaube der Fußball hat noch genügend Möglichkeiten um. Sponsorings aufzunehmen. Sponsoring ist glaube ich auch jetzt so in der letzten Zeit die Einnahmequelle gewesen im europäischen Maßstab, die vergleichsweise stark gestiegen ist, was auch n bisschen damit zusammenhängt, dass die medialen Einnahmen über die Zyklen der Verwertungsverträge jetzt konstant sind.
Und dann gab es n Peak bei Werbung, Sponsoring, der hat dazu geführt, dass es jetzt etwas stärker in den Mittelpunkt gerückt ist. Jetzt haben wir viel über die die Ligen gesprochen, auch die großen Turniere. Ein Thema gegen Ende, was ja für sie auch die große Rolle spielt, ist das Thema Nachhaltigkeit im Profifußball, vergeben dort auch Abschlussarbeiten. Ja, auch die Ligen, aber vor allem eben die Turniere werden ja auch immer wieder politisiert. Spielt immer eine Rolle, auch gesellschaftliche Themen, alles drum und dran, wenn sie jetzt ihre Abschlussarbeiten angucken, die sie vergeben, welche Gedanken inspirieren sie da also, was würden Sie da gerne hören, ohne jetzt zu große Tipps zu geben, aber was finden Sie
dahingehend interessant bei dieser Thematik Nachhaltigkeit im Profifußball und was meinen Sie speziell damit, weil da wird es ja nicht nur darum gehen, dass es irgendwie der Natur nicht schadet, sondern. Was beschäftigt sie da und interessiert Sie da? Ich fange mit dem zweiten Gedanken mal an, also Nachhaltigkeit rund um den Profisport wird typischerweise so mit 3 Feldern verbunden, ein Feld hat mit der ökologischen Seite des Geschehens zu tun.co 2. Abdruck, also ökologischer Fußabdruck, viele 100000 Fans fahren an jedem Bundesligaspieltag durchs Land. Da in einer bestimmten Art und Weise für zu sorgen, dass das kanalisiert wird.
Die DFL hat ja jetzt ein Portal aufgebaut, mit dem man sich dazu Fahrten verabreden kann, also die ökologische Seite des Geschehens, aber auch die soziale Seite des Geschehens, das miteinander, Vereine sind ja vergleichsweise stark aktiv, wenn es zum Beispiel darum geht, Tafeln in ihrer Umgebung dann zu unterstützen, also die soziale Idee, das Miteinander und.
Und es geht aber auch um letztendlich so eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Also vernünftig haushalten, Einnahmen, Ausgaben, Relation im Auge behalten, so ein negatives Eigenkapital ist eben ein bisschen mehr als ein schöner als Fehler, wie ich meine, müsste man drauf achten, also es gibt mehrere Facetten von Nachhaltigkeit, die ursprüngliche Nachhaltigkeitsidee hat ja vor allen Dingen damit zu tun, wenn ich etwas einem System entnehme, wenn ich Ressourcen verbrauche. Darauf zu achten, was ich hinterlasse, welche Vorteile ich bekomme und möglicherweise dann auch dem ganzen Mal Einhalt zu gebieten, auf eigene Vorteile zu verzichten, weil ich dann den nachfolgenden Generationen zu wenig hinterlasse, ist ja so die ursprüngliche Idee von
Nachhaltigkeit kommt ja aus der Aus der Forstwirtschaft, Holzeinschlag so anlegen, dass also die nachfolgende Generation auch noch da mit vernünftigen Wäldern arbeiten kann und ja, mittlerweile wird es entlang dieser 3 Felder. Sehr stark betrieben, was mich interessiert rund um Nachhaltigkeit und Profifußball ist.
Was verlangen Fans tatsächlich im Blick auf die Nachhaltigkeit von ihren Fußballvereinen? Und das war jetzt, das wäre jetzt auch noch eine Anschlussfrage. Können Sie gerne schon mit Inkludieren, gerade bei den Großevents? Spielt es da für Fans wirklich ne Rolle? Gibt es da Zahlen und Daten? Sie werden welche haben, weil wenn ich jetzt zurückdenk an die EM in Deutschland, ich glaub da möchte ich viel hören in so einer Phase, wenn ich dann mit dem Bier auf der Straße steh als OK ist es jetzt nachhaltig, ist es jetzt gut, wie sieht es ökologisch aus? Also da geht es ja erstmal um das Event per se. Ja, die Euro 2024 hat ja tatsächlich für die Nachhaltigkeit einiges getan.
Es war ja auch erklärtes Ziel dafür. Zu sorgen, dass Beiträge geleistet werden, die Nachhaltigkeit voranbringen, das lief vor allen Dingen über Leuchtturmprojekte, die bei den Wesentlichen austragen, Städten aber bei den Austragen Städten dann immer aktiviert worden sind. Also der Gedanke war da und ist, ich find es, ich find es richtig, wenn Großturniere auch dazu eingesetzt werden, diesen Gedanken der Nachhaltigkeit zu transportieren. Ob ich den Erwartungen der Fans ein bisschen vorlaufe oder hinten dran bin, das mal zweitrangig im Moment. Hauptsache der Gedanke wird erstmal transportiert, aber das was sie angesprochen haben, wir wissen jetzt aus Studien, die allerdings mit der Euro nicht zu
tun haben, aber die den normalen Ligabetrieb betreffen. Nachhaltigkeit ist eine wirklich zweischneidige Angelegenheit, wir haben 2021 haben wir mal eine sehr schöne Studie gemacht und haben gefragt. Welche Nachhaltigkeitsanforderungen stellen Fans an ihre Clubs und haben dann zunächst mal mit weiteren Experten geredet, haben uns Anregungen geholt? Worüber kann man jetzt die Fans nachdenken lassen? Befinden lassen, war Andreas Rettich dabei und wir hatten dann ne sehr schöne Batterie und dann kam raus im Blick auf was was was wollen Fans, was ist wichtig. Auf einer Skala von 1 bis 5 haben wir abgefragt, damals 11 Kriterien 11 Gesichtspunkte.
Zufälligerweise waren das gerade 11 das ergab sich ganz gut, und die bekamen alle so Gewichte zwischen 3,8 3,9 und praktisch kurz vor der 5. Also im Prinzip war das alles sehr, sehr wichtig, wir haben dann später Analysen gemacht und haben dann gefragt, wie steht es denn tatsächlich um die Nachhaltigkeit von Clubs und. Und da kommt Freiburg besser weg. St.
Pauli kommt ganz gut weg, Hoffenheim kommt ganz gut weg, Bayern München kam nicht so gut weg, Wolfsburg kam nicht so gut weg, aber das waren dann auch so Ergebnisse konnte man, konnte man schön schauen, was was man also die spiegelten sehr schön die Aktivitäten der Vereine in den letzten zurückliegenden Jahren und dann haben wir ne Analyse gemacht, wir haben das nicht gefragt, wir haben das analysiert, inwieweit sind.
Nachhaltigkeiten Nachhaltigkeitsaspekte, die erfüllt werden inwieweit sind die für die Zufriedenheit von Fans mit ihrem jeweiligen Clubmanagement, dem Management ihres Lieblingsclub maßgeblich? Wirkt das auf die Zufriedenheit oder wirkt das nicht auf die Zufriedenheit? Und haben festgestellt, dass das in den allermeisten Fällen für die Fans so gut wie keine Rolle spielt.
Für die Zufriedenheit mit dem Clubmanagement ist was anderes als zu sagen, ich möchte gerne den.co 2 Abdruck minimiert haben oder klein haben, aber für das Handeln des Clubmanagements spielt das also zumindest wenn man die Signifikanzkoeffizienten betrachtet spielt das so gut wie keine Rolle, mit anderen Worten.
Nachhaltigkeitsgesichtspunkte im Profifußball sind bei Lichte betrachtet nice to have, nicht mehr oder nicht weniger. Jetzt kann man natürlich die die Schlussfolgerung ziehen, dann muss der Profifußball mit seiner Vorbildfunktion ist ja ein role Model, dann musste eben noch mehr tun um deutlich zu machen, dass es unser gemeinsames Anliegen Interesse ist, sein muss, dafür zu sorgen, dass wir alle diesen Gedanken stärker beherzigen, ist aber dann eine andere Frage interessant.
Es gab nicht einen einzigen Signifikanten. Wir haben das mit Regressionskoeffizienten gemacht, der mit Zufriedenheit von Clubmanagement zu tun hat. Das ist fürs Clubmanagement jetzt auch nicht ne überragend gute Nachricht, weil man sollte ja auf so n gewissen Zucht achten, der von den Fans ausgelöst wird, die dürfen ja ruhig auch gerne so n bisschen treiben, das war ne super spannende Studie. Der Vollständigkeit teilweise selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben, brutalst repräsentativ also. Die Befunde sind sehr stark und sehr robust. Ich find's schön, dass sie es immer noch mit mit dazu sagen. Vielen, vielen Dank an der Stelle schon mal Herr Feix, für die wirklich interessanten
Einblicke und Hintergründe ist ja auch immer wirklich interessant, dass das Ganze dann mit Zahlen, Daten und Studien belegt ist. Zum Abschluss haben wir traditionell wie immer noch unsere kleine, schnelle Schnellfragerunde. Die erste Frage von mir, Herr Feix, was ist ihr schönster fußballspezifischer Moment, der Ihnen sofort in den Kopf kommt? Ich bin ja schon ein paar Tage älter, deswegen habe ich ein Paar erlebt und überlege gerade, was es war. Wahrscheinlich war es an die Brehme WM Finale 90 und er macht das Ding rein, Deutschland ist Weltmeister, wahrscheinlich war es das.
Nehmen wir genauso. Gibt es ein Ziel oder einen Traum? Gerne auch aus Karrieresicht, den sie sich gerne noch erfüllen würden. Ich habe noch einen Haufen Pläne. Ja, das 10. Buch schreiben. Auch ein Wort, das 10. Buch also. Kleiner Ehrgeiz an der an der Stelle. Es gibt ein paar, es gibt so ein paar fachliche Dinge, die ich, die ich gerne noch erledigen wollte, wo man dann sagen kann, so dieser Bereich ist aus. Was zum Beispiel?
Rund um die Exit Forschung, also Forschung über Exits von von Fußball super komplexe Angelegenheit, viele, viele Zugänge, Empirie, quantiativ qualitativ also sowas sowas wahrscheinlich und privat hab ich natürlich auch n paar kleine Dinge vor, aber. Damit will ich jetzt hier keinen langweilen. Das müssen Sie jetzt sicher sein. Gibt es irgendeine Neuerung im Fußball, eine Entwicklung in den letzten Jahren, vielleicht auch aus Fansicht, die sie wirklich rückgängig machen wollten, machen wollen, würden also viel diskutierter VR beispielhaft, oder sagen sie so wie der Fußball aktuell inhaltlich dasteht, steht er gut da. Ich.
Finde es gut, wenn er mal innehält. Innehalten kann der aber nicht, weil das ist ein internationales Geschäft. Innehalten könnte man selbst n nationalen Raum vergleichsweise schwierig, aber wenn es um Europa League, wenn es um Champions League geht, dann bin ich auch immer in einem internationalen Kontext und da kann ich nicht innehalten. Beim VHR würde ich nur für 1 plädieren, eine wirklich ein, eine wirklich klare Vereinheitlichung der. Eingriffsregelungen Erfordernisse, ansonsten würde ich ihn so laufen lassen.
Ich finde, er sorgt für mehr gerecht, ist nicht perfekt, sorgt für mehr Gerechtigkeit, aber. Es ist ja auch faktisch so. Eine klare, einheitliche Anwendung, wann eingegriffen wird und wann nicht. Und das ist ja das, woran sich dann immer wieder auch das entzündet. Wer ist für sie der beste Spieler aller Zeit für Sie? Also rein emotional.
Haben Sie einen, wo Sie sagen, den haben Sie schon immer bewundert, Franz Beckenbauer O. K. Franz Beckenbauer ohne wenn und aber, weil der mit einer. Leichtigkeit, den Ball gestreichelt hat und dann geht er trotzdem über 60 Meter präzise auf den Gegenspieler. Ich weiß, wenn ich mit Jugendlichen schon mal spreche, dass da yunel Messi weit vorne liegt, ja.
Jetzt bei mir zum Beispiel so. Von Neymar redet jetzt keiner mehr. Bei mir ist es ganz klar Franz Beckmauer. Wie ist ihr Karrieretipp für ganz junge Menschen, die noch ihre Karriere vor sich haben? Nicht immer dem allerersten Gedanken folgen wenn es eine Leidenschaft, eine Idee gibt, dann ist das gut und wichtig und richtig, dann soll man die auch verfolgen.
Aber kurz mal innehalten, was bedeutet das, was bedeutet das heute, morgen und übermorgen kommt irgendwann etwas, was du vielleicht nicht mehr stehen kannst? Wie geht das weiter? Sich mal versuchen Reinzuversetzen in ne Situation, die 2345 Jahre später stattfinden mag, ist die anfänglich Geahnte verspürte Lust. Ist die denn immer noch da?
Also immer der Leidenschaft folgen, dem Interesse folgen, aber auch innehalten und gucken, wie könnte das werden und vielleicht n Plan B mal so zumindest im Hinterkopf haben. Ich hab, wenn ich mit Studierenden spreche, die sind manchmal sehr erfolgreich, manchmal sind sie auch weniger erfolgreich, manchmal hat man auch Gespräche, wo es einfach darum geht, dass das maximale Scheitern zu verhindern.
Dann erlebe ich oft, dass. Menschen, junge Menschen, so einer Eingebung folgen und dann aber so n so nen Inhalt nicht stattgefunden hat, die auch vor. Was heißt das denn, was heißt das in 2345 Jahren, wie muss ich dann, wie kann ich dann weitergehen? Haben sie eine Weisheit fürs Leben, die Sie gerne mit uns teilen würden?
Ich hab jetzt so keine Weisheit die die ich. Die ich, die ich jetzt hier so quasi philosophisch teilen, teilen würde. Was ich aber mir auch. Keine Beweise dafür. Was ich, was ich mir, was ich mir oft auch selbst sage, ein Spiel dauert 90 Minuten. Am Anfang steht es 0 zu 0 und wir haben alle die Mannschaften haben 11 Spieler zu beginnen auf dem Feld also mit anderen Worten es ist vieles möglich auch wenn man es zunächst gar nicht glauben mag und. Wenn Bayern München gegen, sagen wir mal den VF L Bochum spielt, dann werden die von 100 Spielen, wenn sie wahrscheinlich 96 gewinnen, dreimal Unentschieden spielen, 1 verlieren, manchmal verlieren sie aber 1.
Insofern am Anfang steht es 00 11 Spiele auf dem Platz, 90 Minuten Zeit das Ding zu machen, also ist einiges möglich was man am Anfang gar nicht für möglich gehalten hat. Herr Feix, letzte Frage von mir, Ihr lieblingspodcast. Also ganz vorne natürlich Football Finance und ich hoffe, dass ihr mit dem Projekt weiterhin viel Erfolg haben werdet und weiter wachsen werdet.
Aber ich geb auch zu, ich mag Copper TS, Ich liebe diese schnellen Wortspiele rund um den zurückliegenden Spieltag, die Geschwindigkeit mit der Anspielung gemacht werden und. Das macht er schon richtig gut. Wir waren heute beim Fan sein und ich bin auch ein sehr, sehr großer Fan von Tommy Schmidt und dementsprechend kann ich das absolut verstehen, dass er nach uns kurz danach auf der 2 kommt. Bei Ihnen in der im Ranking vielen vielen Dank für ihre Zeit hat wirklich großen Spaß gemacht, sehr sehr interessante Einblicke, auch vielen dank dir Michi. Michi muss auf Michi muss jetzt los zum Flieger der der muss schon wieder weiter vielen Dank an alle die zu Hause zugehört haben und zugeguckt haben und
wir freuen uns aufs nächste Mal bis dann tschüss.