
Hi, Family! Der Elternpodcast für Familien mit neurodivergenten Kids (ehem. Hi, Baby! Podcast)· Folge 435
Warum dein Kind beim Runterfahren erstmal noch wilder wird
Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 21 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
💜 Alle Links & Rabattcodes zu meinen Werbepartnern findest du hier: linktr.ee/hibabypodcast
Der Tag ist vorbei. Das Licht gedimmt. Eigentlich soll jetzt Ruhe einkehren. Und dein Kind? Dreht jetzt nochmal richtig auf.
Anstatt in die Entspannung zu gehen passiert das Gegenteil: Es wird plötzlich noch wilder, lauter, alberner oder körperlich unruhiger.
In diesem AHA! Moment geht es darum, warum Runterfahren bei neurodivergenten Kindern mit ADHS oder Autismus manchmal komplett unentspannt aussieht – und warum Bewegung, Reizsuche und Aktivität Teil von Selbstregulation sein können.
🎧 Hör rein, wenn du dich schon mal gefragt hast:
„Warum dreht mein Kind ausgerechnet dann nochmal richtig auf, wenn wir doch gerade zur Ruhe kommen wollen?“
📖 Isabel Demirels Buch "Anders glücklich – Familienleben jenseits der Norm" (amzlink.to/az0YgeWRqK9zd )
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Aha-Moment, kurz erklärt, tief entlastet. Dein Wochenimpuls für weniger Grübeln und mehr Klarheit im bunten Familienalltag jenseits der Norm. Mit mir, Isabel Demirel, im High Family Podcast. Heute geht es um etwas, das euch vielleicht auch immer wieder irritiert. Du versuchst gerade, dein Kind runterzubringen. Also es ist eigentlich jetzt so, der Moment, dass Entspannung reinkommt in den Alltag, und anstatt, dass dein Kind da mitgeht, weil es vielleicht diese Entspannung auch dringend nötig hätte, wird es erstmal noch wilder.
Also der Klassiker, es ist abends, es war ein voller Tag, wie so oft. Du machst extra das schöne, gemütliche, warme Licht an. Das Kind ist schon bettfertig, Zähne geputzt, Schlafanzug an. Also die ganzen kritischen Faktoren sind alle schon abgehakt. Und jetzt könnt ihr es euch eigentlich gemütlich machen, eine gute Nachtgeschichte lesen.
Du möchtest vielleicht noch ein bisschen mit deinem Kind über den Tag sprechen. Aber genau jetzt denkt sich dein Kind, perfekter Zeitpunkt für Parkour. Und fängt an, im Bett rumzuhüpfen oder das Geschwisterkind, das eigentlich schlafen will, nochmal so richtig toll wach zu machen. Und du merkst, wie du selbst dabei so ein bisschen wahnsinnig wirst und dir denkst, kannst du jetzt einfach bitte runterkommen?
Und wir Erwachsenen, wir denken ja häufig, Entspannung sieht ungefähr so aus, die Aktivität ist beendet, die Ruhe beginnt. Jetzt. Knopf drücken. Also Kind liegt friedlich im Bett und hört Wahlgesänge. Naja, ist halt nicht so ganz die Realität, insbesondere bei den neurodivergenten Kindern. Und deshalb ist der übergeordnete Aha-Satz dieser Folge oder Aha-Moment dieser Folge, runterfahren ist ein Prozess und manche neurodivergente Kinder brauchen auf dem Weg in die Ruhe erstmal Bewegung, Geräusche oder eine andere intensive Regulation.
Das heißt jetzt nicht automatisch, dass die Entspannung gescheitert ist, sondern dass sie vielleicht einfach ein bisschen anders aussieht, als du es dir vorstellst. Und ich finde das ganz wichtig, sich das einmal klar zu machen, das einmal zu verstehen, weil man dann auch viel entspannter damit umgehen kann.
Ganz wichtig vorweg, es gibt keine Diagnose namens mein Kind dreht abends nochmal komplett am Rad. Und wir haben auch keinen wissenschaftlich sauberen Beleg dafür, dass neurodivergente Kinder grundsätzlich vor jeder Entspannung erstmal komplett eskalieren müssen. Aber was wir wissen, Selbstregulation ist bei neuroentwicklungsbedingten Besonderheiten, wie also ADHS und Autismus, häufig erschwert.
Und ein aktueller großer Überblick über Forschungsreviews findet bei ADHS und auch bei Autismus durchgehend erhöhte Schwierigkeiten mit emotionaler, kognitiver, und verhaltensbezogener Regulation. Und was bei ADHS noch dazu kommt, ist, dass Forschungen gezeigt haben, dass es vermehrt Schwierigkeiten gibt, dabei das eigene Aktivierungsniveau passend an die jeweilige Situation zuzuhalten.
Anzupassen, dass man das eigene Aktivierungsniveau nicht so gut an die Situation anpassen kann. Hyperaktivität oder das Suchen nach intensiven Reizen können dabei teilweise selbstregulierende Funktionen haben. Und bei Autismus wissen wir, dass sensorische Bedürfnisse sehr unterschiedlich sein können.
Also manche Kinder vermeiden bestimmte Reize, andere suchen intensive Bewegung, Druck, machen bestimmte Geräusche, weil die sie runterregulieren, oder irgendwelche andere sensorische Erfahrungen, die sie runterbringen. Heißt übersetzt Ruhe im Raum oder dieses von dir angekündigte, jetzt fahren wir mal alle runter.
Das bedeutet noch lange nicht, dass der Körper oder dass das Kind schon bereit ist, in diese Ruhe zu gehen. Ich gehe da ein bisschen tiefer rein mit dem ersten Aha-Moment. Runterfahren ist ein Übergang und eben nicht dieser Lichtschalter. Ja, so Party vorbei, klick, wir entspannen uns jetzt. Das ist ja das, habe ich gerade schon gesagt, was wir Erwachsenen oft denken.
Der aufregende Teil ist beendet, der Tag ist beendet, jetzt geht es ins Bett oder auch am Nachmittag. Das Kind kommt von Kita, Kindergarten, Hort, whatever nach Hause. Jetzt darf es sich entspannen. Aber für das Nervensystem ist tatsächlich genau dieser Wechsel von der Aktivität in die Entspannung nochmal eine Aufgabe.
Also auch das ist ein Übergang und Übergänge wissen wir ja sind für neurodivergente Kinder generell schwierig. Also zum Beispiel von laut zu leise, von vielen Menschen zu Kernfamilie, von, Bewegung draußen sein zu ich lege mich jetzt ins Bett und. Bin still oder von Input, Input, Input zu nichts tun.
Und dann ist eben so ein Satz wie, jetzt entspann dich doch einfach mal, genauso hilfreich wie, schlaf jetzt. Ah ja, gut Mama, danke, Problem gelöst. Also der erste Aha-Moment nochmal kurz zusammengefasst. Auch der Wechsel von Aufregung in Ruhe ist ein Übergang und Übergänge brauchen manchmal Zeit. Also dann kannst du es dir so vorstellen, dass dein Kind einfach einen Übergang braucht, um in diese Entspannung reinzukommen.
Also es ist ein Weg dorthin und dieser Weg kann auch tatsächlich erstmal so aussehen, dass das Kind nochmal komplett auftritt, weil dieser Übergang erstmal so anstrengend für das Kind ist. Zweiter Aha-Moment, wild sein kann Regulation sein. Ich erkläre auch das nochmal ein bisschen genauer, warum das Kind dann erstmal, nochmal komplett auftritt, weil man ja dann als Eltern oft direkt so diese Panik bekommt, boah nee, jetzt dreht das Kind nochmal richtig auf, jetzt, kriege ich es irgendwie gar nicht mehr runtergefahren.
Wenn man das mal verstanden hat, dass das vielleicht auch eine Regulation sein kann, um diesen Übergang hinzubekommen, dann geht man damit wahrscheinlich auch nochmal ganz entspannter, deutlich entspannter um. Also wir denken, das Kind hüpft, rennt, singt, tönt in der Gegend rum, also offensichtlich ist es immer noch total dysreguliert.
Aber vielleicht macht der Körper mit diesem Rennen, Singen, Quietschen, Wildherumtoben etwas ganz Sinnvolles. Gerade bei ADHS wird ja diskutiert, dass Bewegung und Reizsuche helfen können, das Aktivierungsniveau zu regulieren. Und bei Autismus können sogenannte Sensory Seeking Verhaltensweisen, also das ist so, dass so sensorische Verhaltensweisen, die irgendwas sensorisch mit dem Kind machen, ebenfalls dazugehören.
Also dass so diese aktive Suche nach Bewegung oder Druck oder irgendwelchen intensiven Körperreizen entsteht. Zur Regulation dazugehören. Heißt, manche Kinder regulieren sich eben nicht, wie wir uns das so sehr wünschen würden, über eine Massage mit Lavendelöl oder eine Kerze, die man anmacht, oder Meditationsmusik oder weißes Rauschen, sondern die regulieren sich tatsächlich über Bewegung.
Auch sehr zen, nur eben anders. Also zweiter Aha-Moment kurz zusammengefasst. Was von außen wie noch mehr Aufdrehen aussieht, kann für dein Kind tatsächlich Teil des Runterfahrens sein. Und das verändert halt total die Sicht darauf. Dass du halt nicht gleich denkst, boah, wie kriege ich jetzt mein Kind dazu, sofort ruhig und still und entspannt im Bett zu liegen, sondern dass du dich vielmehr fragst, hilft das gerade meinem Kind, damit es sich gleich ruhig und entspannt ins Bett legen kann?
Und das kann man ja auch einfach mal beobachten. Also wenn das Kind fünf Minuten noch wilden Parcours durchs Elternbett macht und danach aber deutlich ruhiger wird und richtig gut runterkommt, dann war dieses wilde Parcours vielleicht nicht unbedingt eine Störung der Entspannung, sondern es war der Weg hin zur Entspannung.
Dritter Aha-Moment, wenn wir zu oft sagen, jetzt beruhig dich doch mal, jetzt entspann dich doch mal, dann kann genau das noch eine weitere Anforderung werden. Also stell dir vor, dein Kind kommt von einem vollen Tag nach Hause, das ist immer noch auf 120 Prozent, wir sind aber schon im Abendmodus, wir haben das Abendessen schon vorbereitet, wir haben das Licht gedimmt und so weiter und so fort.
Und dann wollen wir halt, dass das Kind mitmacht, dass das Kind jetzt ganz gezielt runterkommt, weil wir wissen, war ein voller, anstrengender Tag. Und dann sagen wir vielleicht so Dinge wie, jetzt setz dich mal ruhig hin, werd mal leise, hör doch auf zu hüpfen, wir entspannen uns jetzt, kannst du bitte mal still sein?
Und so wird aus dieser Entspannung für das Kind plötzlich eine weitere Anforderung, Also noch eine Aufgabe. Heißt natürlich nicht, das Kind darf jetzt zwei Stunden das Sofa zerlegen, weil sein Nervensystem das gerade braucht. Nein, aber vielleicht hilft weniger Druck dem Kind, dass es schneller zur Ruhe findet, als wenn man jetzt 15 Mal wiederholt, dass das Kind sich jetzt endlich mal ruhig an den Tisch setzen soll.
Also dritter Aha-Moment noch mal kurz zusammengefasst. Manche Kinder kommen leichter zur Ruhe, wenn wir Ruhe nicht sofort von dem Kind verlangen. Und es ist so ein bisschen paradox, ich weiß schon. Gleichzeitig aber finde ich auch total logisch, weil das Kind spürt ja schon, die sitzen am Tisch, da ist eine Kerze an vielleicht, da ist alles auf ruhig gemacht.
Und wenn es dann diesen Druck nicht verspürt, dass es ja jetzt sofort mitmachen muss und dass es noch die Möglichkeit hat, so ein bisschen auszulaufen, weil es ja gerade noch auf 180 Prozent war oder so, dann ist es für das Kind vielleicht auch einfacher umzusetzen. Vierter Aha-Moment, Entspannung muss nicht für alle gleich aussehen.
Aber so simpel wie so wichtig. Und ich glaube, das ist der Punkt, der uns Eltern vielleicht sogar am meisten helfen kann. Einfach mal diesen Perspektivwechsel, dass das eigene Kind nach einem aufregenden Tag, vielleicht zehn Minuten Trampolinspringen noch braucht oder noch eine Runde Schaukeln braucht oder noch eine Runde Musik in voller Dröhnung vielleicht dann mit Kopfhörern braucht.
Oder aber ein Entspannungsbad oder eine schwere Decke, unter die es sich drunter legen kann. Oder eine Runde alleine sein, eine Runde kuscheln, nochmal ein bisschen mit den Lieblingsspielsachen spielen. Oder halt auch jemanden, der nicht direkt, wenn das Kind nach Hause kommt, fragt, na, wie war dein Tag?
Und das Spannende ist, dass das auch nicht jeden Tag dasselbe sein muss. Sondern dass du dir einfach bewusst machst, dass all das Regulation sein kann oder Entspannung sein kann. Und je nachdem, wie der Tag war, das ist ja auch bei uns Erwachsenen so, bei uns ist ja auch nicht immer alles gleich, will das Kind vielleicht an dem einen Tag wirklich allein in seinem Zimmer nochmal ein bisschen was für sich spielen und kann dann so runterkommen.
Oder es braucht wirklich nochmal Vollgas auf dem Trampolin oder eine wilde Verfolgungsjagd in der Wohnung und Fangespielen mit den Geschwistern oder so. Also da kann man einfach ein bisschen breiter denken und gucken, hey, es ist nicht automatisch das, was mir hilft, um mich zu entspannen, auch das, was meinem Kind hilft.
Also der vierte Aha-Moment zusammengefasst. Das Ziel von Regulation ist nicht, dass dein Kind möglichst schnell still aussieht, Sondern das Ziel ist, dass sein System... In seiner Zeit wieder in einen Zustand kommt, in dem es sich gut steuern kann. Weil das ist ja reguliert sein, da kannst du dich gut steuern.
Und das finde ich einfach wichtig, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass ein stilles Kind nicht automatisch ein reguliertes Kind ist und ein hüpfendes Kind ist nicht automatisch ein dysreguliertes Kind, Sondern wir dürfen lernen, genauer hinzuschauen und uns zu fragen, wie sieht Regulation bei meinem Kind eigentlich aus.
Und wie gesagt, es muss nicht immer gleich sein. Jetzt gibt es noch drei konkrete Praxistipps für euch. Der erste ist, probiere mal mit dem Kind aktiv und dann ruhig, was ich damit meine. Also wenn dein Kind nach aufregenden Situationen regelmäßig nochmal so richtig auftritt. Dann versuch nicht sofort in dieses stille Entspannungsding reinzugehen, wenn du möchtest, dass das Kind jetzt runterfährt, sondern baue so einen kleinen Zwischenstopp ein, der dann auch wirklich nochmal aktiviert oder der nochmal so aktiv ist.
Was auch immer, also gemeinsames Tanzen oder Durchkitzeln auf dem Sofa, Trampolin springen, hüpfen, die Treppe hoch und runter, was auch immer. Und danach machst du dann so diese ruhige Schiene. Aufs Sofa sitzen, ein Hörbuch anhören oder ein Buch anschauen zum Beispiel. Also, dass du es dir eher so vorstellst, dass das Kind keine Vollbremsung braucht von der Aktivität in die Ruhe, sondern einfach noch so ein Auslaufen, so ein ganz entspanntes.
Der zweite Tipp ist, reduziere Anforderungen, nicht zwingend Bewegung. Und das ist auch ein ganz wichtiger Unterschied, runterfahren muss jetzt nicht automatisch bedeuten, das Kind muss stillsitzen. Es kann auch einfach nur bedeuten, es gibt jetzt keine zehn Fragen mehr, es gibt jetzt keine sozialen Erwartungen, keine Entscheidungen.
Der Körper kann ruhig noch so ein bisschen aktiv sein und eben so auslaufen. Dafür wird aber alles reduziert, was Gehirnleistung kostet. Und manchmal kommt die körperliche Ruhe dann auch von ganz allein hinterher, wenn der Kopf merkt, okay, jetzt gibt es keine To-dos mehr und keine Anforderungen mehr an mich.
Und der letzte und dritte Tipp, findet eure persönliche Entspannungssequenz. Also beobachte einfach mal bei deinem Kind, wenn das bei euch so ein Thema ist. Für einen gewissen Zeitraum, fünf oder sieben Tage. Was passiert eigentlich bei meinem Kind, bevor es gut runterfährt? Und vielleicht merkst du dann irgendwie ein Muster und merkst, okay, also zuerst machst du den Kühlschrank auf, holst dich irgendeinen Snack, dann springt es nochmal durch die Wohnung, und dann sucht es sich irgendein Spiel und wird total entspannt und kommt vielleicht auch in so einen Hyperfokus und fährt richtig gut runter.
Oder mein Kind möchte tatsächlich kuscheln und schmusen und erstmal mit Mama oder Papa ein Buch lesen und es kommt dadurch dann total runter. Und falls du so ein Muster findest, ist es super wertvoll, auch wenn das jetzt nicht heißt, dass es immer so sein muss, aber du kannst das dann benutzen, um da eine Routine draus zu machen.
Einfach so vorhersehbar auch für das Kind, dass du zum Beispiel sagst, hey, wenn wir jetzt übermorgen von diesem großen Geburtstag nach Hause kommen, dann können wir erstmal was snacken, dann können wir 15 Minuten toben oder wild durch die Wohnung springen. Und dann ist aber der Moment, wo wir runterkommen und wo es ein bisschen ruhiger wird und dann können wir uns vielleicht zusammen ein Buch anschauen oder was auch immer.
Und das nimmt zum einen dem Kind diese Unvorhersehbarkeit und es weiß, okay, cool, so läuft es ab. Und gleichzeitig nimmt es ja auch dir den Druck, weil du nicht jedes Mal denkst, oh Gott, jetzt wird es schon wieder schlimmer und dabei soll mein Kind eigentlich runterkommen. Also, wenn dein Kind beim Runterfahren erstmal noch wilder wird, heißt es nicht automatisch, dass dein Kind nicht gut in die Entspannung findet.
Das könnte einfach nur bedeuten, dass Regulation bei deinem Kind anders aussieht, als du sie dir vorstellst. Vielleicht muss der Körper erstmal noch was loswerden, sich bewegen, Spannung abbauen, nochmal ein bisschen Vollgas geben und dann kann es in die Ruhe kommen. Und wenn wir aufhören, Entspannung ausschließlich mit Stillsein zu verwechseln, können wir auch ganz anders hinschauen.
Und wie immer bekommst du zwei Aha-Sätze von mir zum Mitnehmen. Der erste ist, runterfahren ist kein Lichtschalter. Manche, Klammer auf, Neurodivergente, Klammer zu, Kinder brauchen Bewegung und Reize, um überhaupt in die Ruhe zu finden. Und der zweite ist, Regulation heißt nicht, dass mein Kind still aussieht, sondern dass sein Körper wieder besser mit sich und seiner Umgebung klarkommt.
Genau, das war's zum heutigen Aha-Moment. Ich hoffe, du hattest ein paar Aha-Momente in dieser Folge. Ich freue mich, wenn du am Sonntag wieder zuhörst bei einer regulären High-Family-Podcast-Folge. Bewerte den Podcast super, super gern, wenn er dir gefällt. Folge ihm, teile ihn mit Freunden und Familie, aktiviere bei Spotify die Glocke, damit unterstützt du mich total.
Und wenn du mich auf Instagram noch nicht gefunden hast, isabel-demirel heiße ich da. Und da teile ich auch immer ganz viel zum Thema neurodivergentes Familienleben. Lass es dir gut gehen, gönn dir was. Bis dahin, alles Liebe, deine Isa.