
HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk
Kann der HSV Leipzig schlagen? Neue Insights über Demichelis
Freitag, 11. September 2026 · 30 min
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Shownotes
Die beiden Abendblatt-Reporter Frederik Kastberg und Stefan Walther analysieren die Lage beim HSV. Wie hat Merlin Polzin mit seiner Mannschaft das 0:5 gegen Mainz verarbeitet? Wie der Trainer in der Kabine vorging und welche personellen Veränderungen es auswärts in Leipzig geben wird.
Abwehrchef Sebastiaan Bornauw muss ersetzt werden. Dafür kehrt der unersetzliche Mittelfeldtaktgeber Albert Sambi Lokonga zurück. Darf Rückkehrer Fabio Vieira diesmal von Beginn an ran?
In Teil 2 des Podcasts gibt Sportjournalist Guido Schäfer von der „Leipziger Volkszeitung“ neue Einblicke, wie es zum Trainerwechsel im Sommer bei RB gekommen ist. Warum Ole Werner gehen musste und Martin Demichelis gekommen ist, obwohl ein ganz anderer Coach als Favorit auf der Chefetage galt. All das besprechen wir in der neuen Folge von „HSV, wir müssen reden“.
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HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. 0 zu 5 gegen Mainz 05. Der HSV hat einen katastrophalen Heimspielstart in die Saison hingelegt und musste sich nach dem Sonntag erstmal ein bisschen schütteln. Darüber reden wir jetzt im HSV-Podcast. Bei mir ist mein Kollege Stefan Walter.
Stefan, wie hat sich der HSV in dieser Woche von dieser doch sehr heftigen Heimserlage erholt? Also ich wurde nicht geschüttelt. Erstmal, moin Freddy. Ja, es ging schon damit los, dass das Trainerteam wie erwartet wirklich sehr inhaltlich dieses Spiel ausgewertet hat. Also sich nicht wirklich hat treiben lassen von all den Emotionen, die dann natürlich auch einhergehen, wenn man zu Hause so deutlich unter die Räder gerät.
Man ist erstmal genauso vorgegangen, wie man es immer macht. In dem man sich eben klare Spielszenen rausgepickt hat, in denen die Abläufe nicht hinhauten, so wie man sich das vorgenommen hatte. Und man hat sich dann vor allem die fünf Gegentore nochmal angeschaut und hat jedes Gegentor mit einer Botschaft versehen.
Und da ging es so im Kern darum, daran zu appellieren, dass die Spieler wieder mit mehr Intensität agieren sollen. Also eigentlich so das Hauptschlagwort des Polzin-Fußballs, Defensivbereitschaft, und Polzin und vor allem dann auch sein Partner Loic Favey haben dann eben auch nochmal. Daran appelliert, was es bedeutet, eigentlich Bundesligaspieler zu sein.
Also so diese drei Merkmale standen da so im Fokus dieser insgesamt fünf Botschaften. Wie sie ganz genau im Detail ausgesehen haben, wissen wir natürlich nicht, weil wir dann ja doch nicht in der Kabine leider dabei sein dürfen. Aber das war im Prinzip so der Kern der Aufbereitung der Mainz-Niederlage.
Wir waren ja beide letzten Sonntag im Stadion, haben das Spiel gesehen, haben auch die doch sehr heftigen Noten verteilt, aber bei dem Spielstand, glaube ich, war das auch gerechtfertigt. Was hat denn dir jetzt so in der Nachbetrachtung auch wirklich am meisten gefehlt? Also was hat dich auch vielleicht überrascht? Wo dachtest du, wäre der HSV schon weiter, auch nach der doch eigentlich ganz soliden Vorbereitung?
Also was mich selbst als neutralem Reporter wirklich gestört hat, war, dass die Mannschaft sich überhaupt nicht gewehrt hat. Also gerade nach dem 0 zu 3, gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, im Moment war natürlich total beschissen, wenn ich das hier mal sagen darf im Podcast, aber direkt nach der Einwältigung von Fabio Vera, als eigentlich wieder eine neue Energie von den Rängen zu spüren war, aber eben nicht auf dem Rasen vom HSV.
Und dann stand es direkt wieder 0 zu 3, herber Dämpfer, nachdem man eigentlich, wieder rankommen wollte mit Vieira auf dem Platz. Aber trotzdem fehlte mir dann eben wirklich auch eine gewisse Resilienz. Also ich hatte das Gefühl, die Mannschaft ergibt sich dann ihrem Schicksal. Und das hat mir wirklich nicht gefallen. Und da bin ich mir auch sehr sicher, dass das Polzin nicht gefallen hat.
Insgesamt war es wirklich weit weg von dem, wofür Polzin auch stehen will. Es war gar keine Intensität zu sehen. Defensiv fand ich auch einfach die ganze Herangehensweise viel zu anfällig, also gar keine Restverteidigung so richtig vorhanden, nicht vorbereitet auf eigene Ballverluste, das waren so Themen, aber eben gerade so dieses Thema nicht richtig gewährt und...
Von vornherein keine Energie, wie man sie zu Hause sehen will. Das war schon ernüchternd und da bin ich mir auch sehr sicher, dass das Trainerteam da ansetzt für das Spiel jetzt in Leipzig. Du sprichst das Spiel in Leipzig an. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für viele HSV-Fans dürfte die vermutliche Rückkehr von Albert Zambi-Lokonga sein, der ja in Mainz noch gefehlt hat, jetzt diese Woche aber wieder mit der Mannschaft trainieren konnte.
Welche Rolle schreibst du ihm zu? Warum ist er so wichtig für den HSV, für vor allem die defensive Stabilität? Man hat durch sehr frühe Mittelfeldtransfers im Sommer eigentlich alles gegeben, um irgendwie unabhängiger von Sambi Lokonga zu werden. Eigentlich der Schlüsselspieler in der vergangenen Saison von den Spielern, die so ein bisschen unter dem Radar laufen. Also natürlich hat jeder Wehra und Wuskowitsch auf dem Schirm.
Aber dieser Sambi Lokonga, der war eigentlich nie zu ersetzen, wenn er mal ausgefallen ist. Jetzt fiel er aus gegen Mainz, wie leider eben immer mal wieder durch seine muskulären Beschwerden. in dem Fall war es der Rücken. Und dann ist leider die ernüchternde Erkenntnis, trotz kräftigen Aktivitäten auf dem Transfermarkt, ist er weiterhin nicht zu ersetzen.
Also einfach als Taktgeber, der wirklich den Rhythmus vorgibt, der enorm ballsicher ist, der der Mannschaft auch Ruhe vermittelt in mal kritischen Phasen, in denen der Gegner am Drücker ist. Genau dieses Element fehlt weiterhin, wenn Sambi nicht auf dem Platz steht. Im Spielaufbau war Rennberg komplett auf sich allein gestellt.
Nadir tornte relativ häufig offensiv im linken Halbraum herum. Das habe ich nicht so richtig verstanden von der Positionierung, warum er sich da fast schon versteckt hat, was den Spielaufbau betraf. Die Innenverteidiger waren damit sowieso überfordert. Da steht dann eben jetzt kein Luka Vuskowitsch mehr, der von hinten das Spiel aufbaut, sondern da müssen die Mittelfeldspieler ran.
Rambo alleine kann es auch nicht richten und Und das geht so auf jeden Fall nicht allein von der Positionierung auf dem Platz her. Und das sind eben die Elemente, die die Zambi so wichtig machen für diese Mannschaft. Und eben leider, muss man sagen, auch weiterhin unersetzlich. Unersetzlich, aber dann gegen Leipzig vielleicht wieder mit dabei.
Ein anderer Spieler, der ausfällt, ist Sebastian Bornau, der auch jetzt seit dem Main-Spiel an muskulären Problemen leidet. Ihn wird wahrscheinlich Jordan Toronariga in der Innenverteidigung, in der Abwehrzentrale ersetzen. Neben ihm nach wie vor Nicolas Capaldo und dann vermutlich Shafik Nanja, also so sieht es zumindest aus, so darauf deutet einiges hin, aber.
Ja, denkst du, das ist die richtige Wahl? Der Schaffig Nanga ist ja auch erst 19 Jahre alt, hat aber eine gute Vorbereitung gespielt, hat ja auch gegen Mainz in einer Halbzeit gespielt, konnte dann eindlicherweise das auch nicht verhindern, das Unglück aus HSV-Sicht. Wie siehst du den Ausfall von Bonau und den mutmaßlichen Einsatz von Nanga?
Ja, würde ich gerne zweiteilen meine Antwort, weil ich an und für sich diesen Weg für sehr richtig halte, nämlich auf junge Nachwuchsleute zu setzen, in dem Moment, wenn mal Etablierte ausfallen wie jetzt Borno. Borno oder Borno, davon beides sagen. Ich sage meistens Borno, das nur als kleine Erklärung für den Hörer.
Bei Nanja ist es so, dass es wirklich ein vielversprechendes Talent ist, der vor allem über Speed verfügt, der bei einer Vorbereitung hauptsächlich als rechter Innenverteidiger eingesetzt wurde. Du hast das auch gesehen, weil du im Trainingslager auch in Österreich dabei warst, Seine Position ist dann schon eher etwas rechtslastiger, weil er keinen linken Fuß hat.
Und dort eben auch gerade als linker Endverteidiger einer Dreierkette auch mal vor Probleme stößt, die er so als rechter Dreierkettenspieler nicht hat. Glaube ich schon, dass das eine Schwachstelle in Leipzig werden könnte. Und wenn ich jetzt Martin Demichelis wäre, würde ich schon die Mannschaft auch darauf vorbereiten, dort immer wieder zu pressen und drauf zu gehen, weil Nanga eben mit seinem linken Fuß nicht so sicher ist.
Und trotzdem unterstütze ich eben diesen Weg oder kann dem etwas abgewinnen, auf Nachwuchsspieler zu setzen. Jetzt fällt Bono aus. Der ist eigentlich fast so unersetzlich wie Samvilokonga. Das hat er gegen Mainz nicht gezeigt, aber rein vom Profil her gibt es diesen Spieler so nicht nochmal im Kader.
Also jetzt muss John Toronariga im Abwehrzentrum spielen. Da wird man schon auch noch mal ein kleines Gefälle merken. Und Nanja muss dann vielleicht ein bisschen über sich hinaus wachsen, um dann in Leipzig auch was mitzunehmen. Du sagst jetzt, Bonho ist unersetzlich. Allerdings hat er jetzt in seinen HSV-Spielen, die er wislang gezeigt hat, also vor allem das in Mainz jetzt noch nicht so gezeigt, dass er diese Unersetzlichkeit, dieses Prädikat verdient.
Aber wir wissen natürlich, was du meinst, dass einfach das Profil, das er mitbringt, so im Kader nicht vorhanden ist. Und er hat ja auch in den vergangenen Jahren schon gezeigt, dass er es deutlich bessern kann, so wie viele andere Spieler auch. Jetzt gegen Leipzig könnte auch Mahmoud Omari wieder spielen, der aber nach seiner Schulterverletzung doch schon etwas länger raus war und jetzt diese Woche wieder gespielt hat.
Also du denkst auch, dass es aufgrund der Vorgeschichte jetzt eher auf Shafik Nanjai hinauslaufen wird. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass nach der jetzt ja recht langen Verletzungspause, also wirklich mehrere Wochen von Omari, dass er gleich in die Startelf kommt. Dafür kennen wir beide auch Merlin Polzid zu gut. Das macht er in der Regel nicht.
Jetzt war ich allerdings in Dänemark und habe dort ein Interview mit Robert Latzel geführt. Nicht in Dänemark, aber ich war dort. Er war natürlich in Wolfsburg. Also ich habe gar nicht so richtig Trainingsendrücke mitbekommen. Deswegen würde ich die Frage ganz gerne weiterreichen an dich. Du hast dann vielleicht ein bisschen mehr mitbekommen, gerade auch noch zu Beginn der Woche, wo die Einheiten öffentlich waren.
Was ist so dein Eindruck, wie robust ist sie auch schon in den Zweikämpfen? Ich finde, gerade daran erkennt man ja immer bei Rückkehrern, ob man schon wieder auf sie setzen kann und ob sie sich dann eben auch zutrauen, wirklich dahin zu gehen, wo sie wehtut. Ja, also ich kann da auch eine persönliche Anekdote mit reinbringen, weil Schulterverletzungen, davon kann ich ein Lied singen. Ich habe beide Schultern schon operiert.
Ich weiß, dass man nach so einer Verletzung einfach erstmal ein bisschen verhaltener ist, vor allem in den Zweikämpfen. So habe ich es auch bei Omari wahrgenommen, was man jetzt doch auch vielleicht etwas aus der Ferne nur beobachten kann. Aber gerade so eine Schulterverletzung, ja, ich hatte das Gefühl, und er wurde auch in den Zweikämpfen nicht komplett reingenommen, Wurde so ein bisschen geschont noch.
Man muss sich da, glaube ich, erstmal an diesen Kontaktsport wieder gewöhnen. Muss dann wieder auch dieses Vertrauen in den Körper gewöhnen, dass jetzt da nicht sofort wieder was passiert. Deswegen, genau, weil du es auch angesprochen hast, Paul Zin ist nicht jemand, der nach ein paar vollen Trainingstagen, nach einer längeren Pause einen schon wieder sofort reinwirft.
Denke ich auch, dass er eher auf Nanga setzen wird und Omari vielleicht ein paar Minuten bekommt, aber erstmal langsam wieder ins Spielgeschehen eingegliedert wird. Eingegliedert wird auch aktuell immer noch Fabio Vieira. Wir haben eben auf der Pressekonferenz von Berlin-Polzin gehört, dass er jetzt zum ersten Mal eine volle Trainingswoche gemacht hat, nachdem er ja gegen Mainz nur eine Halbzeit gespielt hat, wurde jetzt eine Halbzeit eingewechselt.
Und jetzt ruhen natürlich auch viele Hoffnungen auf ihm, dass er mit ein bisschen mehr Zeit den HSV wieder offensiv gefährlicher machen kann. Glaubst du, dass er das schon leisten kann, jetzt wo er auch deutlich mehr Druck auf ihm lastet, allein durch diesen ganzen Hype, der um ihn entstanden ist? Ja, ich glaube schon, dass Paul Zin jetzt Vera in der Startelf bringt in Leipzig.
Ich hatte das vor einer Woche schon gesagt, dass ich mir wiederum nicht vorstellen kann, dass er in Mainz schon in der Startelf steht, weil auch da können wir ihn vollziehen. Vera hat wenig Spiele in den Testspielen gegen Ende der Vorbereitung mit Arsenal gemacht, spielte dann auch im Training nicht mehr die ganz große Rolle und hatte dann eben nicht diese hundertprozentige Fitness, die Polzinov von seinen Spielern verlangt, wenn er sie von Beginn an bringen will.
Deswegen konnte ich mir diese Mainz-Startelf-Nominierung nicht vorstellen. Das haben meine Kollegen ja noch ein bisschen anders bewertet. Jetzt in Leipzig würde ich mal offensiv prognostizieren. Dort setzt man auf Vera. Jetzt hat er noch mal eine Trainingswoche mehr absolviert mit seinen neuen Mitspielern.
Er ist nun mal das neue Herzstück der Künstler in der Offensive, der dann auch den Unterschied machen soll, mit seinen ganz besonderen Fähigkeiten am Ball auch. Und ich glaube, dass man darauf in Leipzig nicht verzichten will, auch wenn natürlich hauptsächlich Leipzig den Ball haben wird. Aber auch bei den Umschaltmomenten ist Vera genauso gefährlich und wichtig, weil er dann eben auch mit seinen entscheidenden Pässen die schnellen Spieler schicken kann.
Dazu zählt auch der neue Stürmer Theramoffi, der dann ganz neuen Speed in den Angriff bringt. Und ich denke schon, Vera und Moffi zusammen, wenn sie noch Luft haben und nicht hinten heraus dann irgendwann ein bisschen platt wären, das hätte Sinn in Leipzig aus meiner Sicht und ich hoffe, dass die Prognose diesmal stimmt.
Und das werden die HSV-Fans auch hoffen. Welche Hoffnungen schreibst du dem HSV zu? Oder was glaubst du, welche Chancen hat der HSV in Leipzig? Weil Leipzig hat ja auch jetzt nicht den allerbesten Saisonstart hingelegt. Am Donnerstag in Como verloren in der Champions League. Wie siehst du die Ausgangslage vor dem Spiel am Sonntag? Ich finde schon, dass Leipzig aktuell den Eindruck macht, dass da aus HSV-Sicht was geht.
Also rein auf dem Papier, wenn man sich auch die Marktwerte anguckt, dann ist Leipzig natürlich die klare Übermacht und der HSV wiederum der klare Außenseiter. Und normalerweise geht dort dann nicht so viel, aber auch vor einem Jahr hat der HSV einen guten Eindruck unterlassen, war phasenweise sogar die bessere Mannschaft.
Und ich finde auch dieses Mal, auch trotz des 0-5 gegen Mainz, man muss sich dort nicht verstecken. Spiele direkt nach der Champions League sind immer schwer, gerade für den Favoriten. Man kann Leipzig ärgern, man muss nur mit einer ganz anderen Energie auftreten als gegen Mainz. Und in Leipzig läuft bei weitem auch noch nicht alles rund, aber da will ich gar nicht zu viel drüber erzählen.
Da haben wir uns ja auch noch einen Experten reingeholt. So sieht es aus. Wir haben nämlich für den zweiten Teil dieses Podcasts einen Experten von der Leipziger Volkszeitung eingeladen, mit denen wir so ein bisschen über die Leipziger Sicht sprechen, über das Spiel am Sonntag, über den Start von Leipzig, auch wie es überhaupt zu der Trainerentscheidung gekommen ist mit Martin Dimitschelis.
Der für Ole Werner gekommen ist. Da, Werden wir jetzt gleich mal reinhören und ich bedanke mich bei dir schon mal, Stefan. Und jetzt viel Spaß mit dem zweiten Teil. So, bei mir ist jetzt jemand in der Leitung, der auf jeden Fall die Sonnenbrille noch tragen muss nach einer kurzen Nacht. 1 zu 4 hat Leipzig in Como verloren in der Champions League. Den Auftakt haben sich die Sachsen mit Sicherheit anders vorgestellt.
Aber das wird er uns gleich alles in Ruhe erzählen. Herzlich willkommen und vielen Dank für deine Zeit, Guido Schäfer. Ja, guten Morgen, Grüße in schöne Hamburg aus, warte mal, wo bin ich denn eigentlich? Wo haben die gespielt? Ach so, ich bin in Mailand und die haben in Como gespielt. Das ist 50 Kilometer von meinem Hotel in Mailand entfernt.
Wie bist du dann gestern Nacht noch von Como nach Mailand gekommen? Ja, wir haben so ein Medien-Shuttle von RB Leipzig organisiert. Das war so ziemlich das Einzige, was richtig gut geklappt hat, was sie sich vorgenommen haben, was Planungen angeht. Also wir kamen dann so um ein Uhr, halb zwei im Hotel an und ja, wir sind einigermaßen ratlos, aber nicht tatenlos. Wir werden wunderbare Artikel, schreiben, wir von der Leipziger Volkszeitung und Hoffnung stiften.
Aber starker Service auf jeden Fall von RB Leipzig. Wenn der HSV irgendwann mal wieder in der Champions League spielen sollte, werde ich die Presseabteilung mal daran erinnern, dass man einen Shuttle-Service organisieren kann. Also bist du wenigstens gut wieder im Hotel angekommen. Ich will aber mal kurz über das sprechen, was du im Stadion und in Kobo gesehen hast. Was war da los?
Ach, das Stadion ist ja legendär, überhaupt ja komo. Da ist der George Clooney, der Georg-George Clooney hat da ja eine Villa. Das ist ein Idyll hoch drei, ganz komo. Und die Hotels waren unbezahlbar, deswegen sind alle Medienvertreter und auch die Mannschaft selbst in Mailand abgestiegen, im benachbarten Mailand.
Das Stadion fasst 11.000 Zuschauer mit angelegten Ohren, 12.000. In der Champions League nur 10.975. Also sensationell. Du fährst da durch Komo oder läufst durch Komo und plötzlich steht vor dir so eine Häuserwand und dann heißt es hier so Stadion. Ja, dahinter ist dieses Mini-Stadion. Der Rasen ist 1A.
Innen drin ist es alles ein Rustikal. Das ist der Verein. Den gibt es schon seit 1907. Das Stadion seit 1927. Hat natürlich mit Champions League nichts zu tun. Die haben irgendwie so eine Sondererlaubnis. Ich weiß gar nicht, warum die überhaupt da spielen dürfen. Das zweitkleinste Stadion in dieser Champions-League-Saison, Brot Klimtab, noch ein kleineres.
Aber es geht da richtig zur Sache und die spielen geilen Fußball. Ich wollte das nicht missen, das 1 zu 4, darauf hätte ich verzichten können. Aber das Erlebnis, in Komo zu sein, in diesem Mini-Stadion zu sein, das war schon besonders. Okay, sehr spannend. Auch einige Zahlen dabei, die ich so auch noch nicht kannte.
Also zweitkleinste Stadion hier in der Champions-League. Wirklich interessant. Aus HSV-Sicht, Ich sage mal so, die Stimmung der Fans ist natürlich sehr, sehr betrübt nach dem 0 zu 5 zu Hause gegen Mainz. Und diese ganze Transfer-Euphorie, die auch durch die Rückkehr von Fabio Wehre entstanden ist, davon ist kaum noch was zu spüren hier in Hamburg.
Jetzt gibt es aber ausgerechnet Leipzig ein bisschen Hoffnung aus HSV-Sicht. Also 1 zu 3 in Bremen verloren, muss ja nicht unbedingt sein, 1 zu 4 in der Champions League. Jetzt fragen sich natürlich einige Fans, geht da was aus HSV-Sicht in Leipzig? Wie schätzt du so die Leipziger ein? Warum läuft das einfach noch gar nicht rund bisher in dieser Saison?
Ja, erstmal freut es uns natürlich alle, dass der HSV oder sagen wir mal, die Fußballfans, der normale, neutrale Fußballfans, freut sich, dass der HSV eine zweite Bundesliga-Saison spielt. Allerdings muss ich als alter Mainzer sagen, ich habe ja für Mainz 5 ewig gespielt, Das war sensationell, was Mainz 05 bei euch da in den Rasen gepresst hat, in jeder Hinsicht.
Klasse gespielt, also wirklich tolle Struktur im Spiel gehabt und das hat mich schon sehr gefreut und auch überrascht, dass sie dem HSV so klar überlegen sind. Also der HSV wird schon irgendwann auch Punkte sammeln, aber ich glaube nicht, dass das in Leipzig der Fall sein wird. Leipzig wird über die Bücher gehen.
Es gab nämlich auch positive Aspekte. Selbst dieses Spiel, dieses 1-4 in Gromo, es kommen Spieler zurück. Brian Krula kann wieder spielen. Hassan, Odrohego, das sind so Unterschiedsspieler. Auch wieder fit. Dann hat er André Maximovic gezeigt, mit seinen 19 Jahren, dass er ein richtig geiler Kicker ist.
Also ich will euch nicht zu nahe treten, euch Hamburgern, aber für den HSV wird es reichen. Ich erinnere mich, das hast du letztes Jahr auch schon gesagt und dann hat es zwar gereicht für Leipzig, allerdings war es spielerisch dann doch ziemlich eine knappe Kiste. Ja, das stimmt. Und der HSV hat alle in der Liga überrascht, in Leipzig mithalten zu können.
Gerade so nach so einem Champions-League-Spiel sind ja auch mal schwierige Spiele dann auch für den Favoriten. Mal schauen. Ja, das schon, aber die fliegen jetzt, wir haben einen Donnerstag, wir fliegen ja mit der Mannschaft nach Hause und bis Sonntag sind die auch wieder hergestellt. Da wird ein paar Wechsel auch vornehmen, Der Trainer, wie gesagt, Brian Krula wurde ja nur eingewechselt.
Der wird auflaufen. Ich glaube, Otto Heiko ist ein ganz, ganz toller Spieler. Wenn der gesund bleibt, ist das ein absoluter Stammspieler auch in der deutschen Nationalmannschaft. Der wird möglicherweise auch auflaufen gegen den HSV. Es gibt ein paar Wechsel auf jeden Fall. Also an der mangelnden Brüche wird das nicht liegen.
Die Frage ist jetzt, wie man das vom Kopf her verarbeitet. Aber wie gesagt, das war jetzt blöd. In Bremen haben sie wirklich beschissen gespielt. Es gibt so Tage, ja, was weiß ich, war es zu warm. Der Föhn von der Weser, das frühe 0-1. Aber jetzt beim FC Como zu verlieren, das wird noch ganz anderen Truppenteilen so gehen. Das hört sich jetzt doof an, vielleicht auch nach Durchhalteparole.
Aber Como, die wissen wirklich, wie es geht. Die haben einen wunderbaren Trainer, einen wunderbaren Spielstil mit Nicolas Pass und Co. Geile Spieler. Also, wenn die italienischer Meister werden, würde mich das nicht sonderlich wundern. Da kann man mal verlieren. Starke These auf jeden Fall, aber überragender Trainer ist direkt das Stichwort.
Für unsere nächste Thematik. Wir wollen mal so ein paar Insights von dir erfahren, was da im Sommer in Leipzig los war. Also ich würde mal behaupten, außerhalb Leipzig haben nicht so viele verstanden, warum Ole Werner gehen musste nach einer eigentlichen, wie man so aus der Distanz beobachten konnte, recht vernünftigen Saison.
Wieder für die Champions League qualifiziert, nach einer Saison ohne internationalen Fußball. Mehrere wirklich ansehnliche Auftritte auch, natürlich getragen vom Superstar Diomondé, aber trotzdem war das alles echt eigentlich gut, was Leipzig so fabriziert hat. Auf einmal kommt Martin Demichelis als neuer Trainer, obwohl man, was man so lesen konnte, der Sportvorstand Marcel Schäfer eigentlich total überzeugt von Ole Werner war und mit ihm verlängern wollte.
Und dann gab es da möglicherweise die Fraktion Jürgen Klopp, deinem alten Mitspieler aus Mainzer Zeiten, der dann nicht so überzeugt von Ole Werner war, dann kam Demichelis. Kannst du das alles nochmal rekonstruieren, was da los war, wie es zum Trainerwechsel kam, den eigentlich gar nicht bestanden hat?
Naja, das Ganze hat ja eine Vorgeschichte vor dieser aktuellen Saison, also bevor Ole Werner dann Trainer wurde. Wollte man ja unbedingt, da waren sie sich alle einig bei RB, Klopp, Schäfer, Minzler und Co. Beide Schäfer, übrigens Master Schäfer und Guido Schäfer, sie wollten Cesc Fabregas loseisen vom FC Komo.
Und da soll es auch schon sehr hoffnungsvolle Angebote gegeben haben oder Gespräche. Dann hieß es irgendwann, er hätte sogar schon zugesagt. Aber es kam nicht zu dem Wechsel. Man hat schon gesehen, dass dieser Cesc Fabregas etwas Besonderes in sich trägt, wie so viele, Top-Trainer in Europa momentan, im italienischen Wurzeln, also die wissen einfach, wie man Fußball spielt, die haben eine wunderbare Erziehung genossen, wohl als Menschen und als Fußballer und als Trainer.
Also Fabrik Gass war die Wunschlösung. Der sagt nein, beziehungsweise der FC Komo hat nein gesagt. Die Milliardäre dort, die Chefs, die Eigentümer haben gesagt, ihr wollt uns 20 Millionen ablösen, zahlen. Was ist denn 20 Millionen? Das merken wir gar nicht. Geld spielt keine Rolle, der bleibt bei uns. So, und dann nach langem Hin und Her wurde Ole Werner Trainer und ja, ich mag den auch sehr, ich schätze ihn, den Fußball, den er hat spielen lassen.
Der war jetzt nicht so prall, es gab Ausreise nach oben, 5-0 gegen Hoffenheim, 6-0 gegen Frankfurt, ansonsten war das schon etwas, rückwärts gewandt, wenn ich so an das Spiel auch gegen euch, gegen HSV denke, da hast du mit viel Glück gerade so gewonnen. Geheim gegen Köln mit angelegten Ohren, auch nur 2-1 gewandt.
Es gab viele Spiele dieser Art und Weise. Und RB wollte einen anderen Fußball. Den wollte auch Marcel Schäfer und Jürgen Klopp. Ole Werner hat sich aber nicht reinreden lassen. Er hat auch mit seiner komischen Fünferkette da rumgegeigelt immer. Und dabei hieß es, eins ist bei uns mal betoniert, das ist die Viererkette mit einem offensiven Spieler mehr, Flügelspielern und so. Ole Werner hat sich gedacht, naja, komm, ich punkte, ich hol siegel. Ist mir jetzt auch egal, was die Obrigkeit vorgibt.
Er ist sehenden Auges in seine Entlassung gegangen, glaube ich. Er wusste, dass ja was passiert in dem Moment, wo er die Anweisungen oder die Anregungen, sage ich mal, vom Klopp umkommend geht. Ja, und Marcel Schäfer hätte ihn wahrscheinlich irgendwie gehalten, aber der Marcel Schäfer ist auch zu Ole gegangen. So, Ole, wir müssen da schon einen anderen Fußball spielen und ich will dir mal ein bisschen Qualität zuführen.
In deinem Trainerteam, mit dem er seit Jahren zusammenarbeitet, da hat Ole Werner mal vollziehbar gesagt, nee, lass mal stecken, ich finde, dass wir das gut machen, mein Trainerteam, da lasse ich keine Luft haben. So, dann war Ole Werner weg und ja, irgendjemand kam dann auf die Idee, Martin Denikeles mal anzuschauen.
Der hat in Mallorca, da irgendwie kam im Januar 26 oder was waren die ganz klar auf dem Abflugsplatz und dann hat er mit denen noch einen anständigen, tollen Fußball plötzlich gespielt, auch das, was RB will, vorne drauf gehen, Tiererkette und intensiv und so, Balljagd. Und da hat er sich dann wohl Bettfeind gemacht für die Roten Bullen und er ist jetzt Trainer.
Und ich bin weit davon entfernt, jetzt schon an den Trainer zu zweifeln, nach drei Spielen. Der muss seine Truppenteile jetzt erstmal kennenlernen, kennenlernen, wie fit ist, wen er jetzt schon bringen kann und wen nicht. Und da hat er schon ein paar Erkenntnisse gesammelt. Und das ist nicht gut für euch, weil dieser Erkenntnisgewinn wird dazu führen, dass eine Sensationsmannschaft den HSV am Sonntag ab 15.30 Uhr beherrscht.
Oder auch nicht. Also unabhängig von deiner Spitze, jetzt natürlich in Richtung HSV-Fans, würde ich jetzt mal so grob zusammenfassend sagen, mit Martin de Micheles ist das jetzt auch die Rückkehr zum altbekannten RB-Fußball. Also vorne draufgehen. Im Prinzip das, was Yusuf Paulsen auch jahrelang praktiziert hat, wofür man die Kunde geholt hat. Also dieses aggressive Draufgehen und Umschaltspiel dann auch.
Ja, das schon. Aber das ist ja natürlich auch alles, wenn ich das immer höre, du musst frühe Ballgewinne und Gegenpressing und so ein Zeug. Ja, wie willst du denn dann frühe Ballgewinne, wie soll das gehen, wenn du gegen Mannschaften in den Bundesliga, gegen Mannschaften spielst, die zuvorderst im tiefen Block stehen?
Also da ist nicht so viel mit vorne Ballgewinnen und so, sondern die Gegner, wenn sie es gut machen, wie jetzt auch die Bremer, die stehen da hinten und die überspielen dann das Mittelfeld, die lassen erst gar nicht zu, dass sie den Ball verlieren beim Spiel nach vorne und dann unsortiert in der Abwehr stehen.
Das wird der HSV auch wissen, wie man das macht gegen die Roten Bullen. Also die wollen vor allem schneller irgendwie spielen, vertikaler spielen und dazu haben sie auch die Möglichkeiten. Sie haben schnelle Spieler, sie haben technisch gute Spieler. Also ich bin überzeugt, dass die noch eine ziemlich gute Saison spielen werden, die Roten Bullen, auch wenn das momentan nicht danach aussieht.
Aber man sollte im Fußball auch die Emotionen, wenn es geht, so ein bisschen weglassen. Nach dem einzigen Komo heißt du mir, es müssen Köpfe rollen. Der muss weg, der muss raus, der Trainer ist ein Blinder. Das mache ich nicht, weil ich weiß, dass sowas ganz, ganz schnell in eine andere Richtung gehen kann und dann muss man sich bei tausenden Leuten entschuldigen, was man für einen Scheiß geschrieben hat.
Das ist so, ja, das kennen wir nur zur Genüge. Ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass der HSV sich da was einfallen lassen wird, um das Leipzig ihm so schwer wie möglich zu machen. Gerade Merlin Polzin ist ja auch bekannt dafür, seine Taktik auf den Gegner auszurichten. Gerade gegen Mainz war das in jedem Fall mal nicht die richtige Herangehensweise.
Also dort ist man eigentlich ins offene Verderben gerannt, gerade defensiv viel zu riskant gespielt, war auf Ballverluste nicht wirklich vorbereitet, hatte kaum eine Restverteidigung. Das wird in Leipzig mit Sicherheit anders aussehen. Also da wird man eher ein paar Schritte weiter zurückstehen und auch nicht beide Spieler offensiv platzieren, sondern mindestens einen defensiv. Also das wird ein anderes Spiel als gegen Mainz, so viel sicher.
Ich würde gerne nochmal auf die Trainerpersonale zurückkommen. Du meintest jetzt, Marcel Schäfer hat schon auch ein Stück weit gezweifelt an Ole Werner, hätte aber möglicherweise mit ihm weitergemacht. Also gelesen hat man ja über eine Vertragsverlängerung geredet. Ist er dann am Ende von Jürgen Klopp überstimmt worden, der Marcel Schäfer?
Oder wie war das dann so in der finalen Entscheidung? Ja, alles müsst ihr in Hamburg auch nicht erfahren, aus unseren intimsten Kreisen. Ja, irgendwann war es schon so, dass man sich dann zusammen geeinigt hat, dass es mit Ole Werner nicht weitergeht. Wie gesagt, Marcel Schäfer hat dem Ole Werner so die Hand gereicht und hat gesagt, du, wenn du bereit bist, da so ein bisschen, das war ja, die Erfolge waren ja da, aber die anderen Weisen des Fußballs, wenn du das ein bisschen adaptierst und auch noch zulässt, dass wir da ein Trainerteam ein wenig aufpeppen, dann hätte Marcel Schäfer sich auch durchgesetzt und hätte gesagt, ich bin ja der Chef vor Ort, Klopp und Co hatten ja nur eine beratende Funktion,
dann wäre der auch noch Trainer, aber da ließ wiederum der Ole Werner keine Luft dran und dann war es so. Guter Mann der Ole Werner, ich mag den irgendwie, das geradlinig, der wird wieder einen tollen Verein finden, wenn ihr noch ein paar Mal verliert, da wird vielleicht einer gesucht, Ich glaube, zuvor wird der Vertrag mit Merlin-Polzin erstmal verlängert.
Deine Spitzen auf jeden Fall, die enden hier nicht. Das ist auch völlig okay. Aber interessant nochmal zu erfahren, wie das in Leipzig war. Martin Dimitri ist natürlich auch eine sehr spannende Trainerpersonalie, noch ein bisschen ein unbekanntes Blatt und eine, die ihr Bundesliga möglicherweise prägen kann in den nächsten Jahren.
Wir wollen zum Abschluss noch einmal über Jan Diomondé beziehungsweise vor allem, die Nachfolgelösung sprechen. Wie löst Leipzig dieses Problem jetzt, ohne seinen Superstar auf dem Flügel zu spielen, für 125 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt, der Mann schon dritten bei den Küsten. Wie fängt Leipzig dieses Loch auf? Muss das Nusser alleine regeln oder wie schaut das aus?
Ja, also der Jan Diomondé, sowas habe ich ja wirklich noch nie gesehen. Das ist ein unfassbarer Spieler gewesen. Und das war auch so ein Argument vielleicht von Klopp und Co., die gesagt haben, wenn wir mal ehrlich sind, hat der B viele, viele, viele knappe Spiele deswegen auf seine Seite gezogen, weil der Jan Diamante, wenn es 0-0 stand und hinten mal alles liest, sich einfach mal einen Ball genommen hat, an drei vorbei spaziert ist, hat ein Tor geschossen oder alles vorgelegt.
Der hat sehr viele Spiele aufs Gleis gesetzt. Ja, ohne ihn, da ist die Last ein wenig auf ein paar Schultern verteilt. Nusa soll jetzt besser zur Geltung kommen. Brian Bruder ist jetzt quasi fest verpflichtet, auch ein geiler Fußballer, der ganz viele Dinge kann. Jetzt haben sie noch einen Stürmer, Gold Gui oder wieder auch wie immer heißt, aus Chelsea.
Die haben schon einen stimmigen Kader und ich bin mir sicher, dass da kann keiner in die 1 zu 1 die Fußstapfen von dem Jan Diomandei schlupfen, aber insgesamt bietet das jetzt ein bisschen mehr Raum für ein paar andere Spieler zur Entwicklung. Man hat ja auf Johann Bacayoko, Ist mir ein Rätsel der Mann, der hat alles, der hat einen Körper, der hat einen linken Fuß vom Allerfeinsten, aber der kommt irgendwie noch nicht aus den Puschen.
Ja, also ohne Jan Diomondé ist das Leben kein einfaches, allzumal auch noch der Saisonbeginn fehlt und bis zum Oktober der Christoph Baumgartner, der hat ja auch die Saison seines Lebens gespielt, 14 Tore, glaube ich, in 8 Tore gelegt. Aber sie haben das gut gemacht ich glaube die Transferperiode ist gut gelaufen, auch wenn das momentan nicht so danach aussieht, Also du nimmst den HSV-Fans zum Abschluss wieder ein kleines bisschen Hoffnung, die aufgekommen ist nur aufgrund der nackten Ergebnisse von RB Leipzig aber mal schauen ob der HSV es ähnlich taktisch gut macht wie vor einem Jahr vielleicht sogar diesmal auch was zählbares mitnehmen kann.
Guido, vielen, vielen Dank auf jeden Fall für deine Einschätzung es war sehr interessant und ich weiß vor allem zu schätzen dass du morgens um neun nach einer kurzen Nacht zur Verfügung gestanden hattest. Du hättest jetzt auch schon einen ersten Artikel schreiben können. Ja. Champions League Spiel. Von daher vielen Dank auch von unseren Hörern. Macht's gut. Grüße.
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