
Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast
Eifersucht
Freitag, 31. Juli 2026 · 46 min
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Shownotes
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In dieser Folge geht es um ein sehr starkes Gefühl: und zwar Eifersucht. Inwieweit waren die Kinder aufeinander eifersüchtig, wenn es wieder Zuwachs gab? Wie haben Anna-Maria und Anis darauf reagiert, was raten sie anderen Familien diesbezüglich und wichtigste Frage: wie steht es in Sachen Eifersucht eigentlich um sie selbst?
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Kinder! Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?
Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Eine neue Runde, eine neue Woche, eine neue Folge eures Lieblings-Podcasts im Bett mit Anna-Maria und Anis. Mein Name ist Anis.
Hi, ich bin's Anna-Maria. Ja, und alle, die sich jetzt gerade wundern, weil man sieht uns ja jetzt seit Neuestem. Ich bin ja immer mal echt stolz drauf, Anna-Maria, dass wir das durchbekommen haben. Und ich muss auch sagen, du warst auch schon so ein bisschen die treibende Kraft dahinter. Also du hast da echt gesagt, nee, wir wollen das gerne als Wodcast machen.
So wie man es heutzutage sagt, ich bin da ein bisschen altmodischer. Finde ich gut, gefällt mir. Auch die Situation, dass wir hier im Studio sind und so jede Woche, finde ich sehr, sehr gut. Und alle, die sich jetzt wundern und sagen, warte mal ganz kurz, also dieses Oberteil kenne ich und dieses T-Shirt kenne ich auch.
Hab ich es kurz eingeschlafen? Nicht wundern, Leute, wir sind nämlich eigentlich mitten im Sommerurlaub und haben, damit wir eben keine Sommerpause machen müssen, was wir hätten machen können, finden wir selber aber nicht so cool, haben wir gesagt, wir nehmen jetzt ein paar Folgen auf und haben natürlich jetzt nicht so viel Wechselwäsche mitgenommen. klarzustellen.
Also ich habe noch was mit langärmlich, aber dann erstegen wir. Ja, das ist leider echt viel zu warm. Deswegen nicht wundern, aber die Inhalte sind fresh und extra für euch sozusagen kreiert. Und ich habe mein Handy in der Hand, sorry dafür, aber da sind die Fragen von euch drin. Genau, wir machen nämlich jetzt zwei Folgen.
Wir machen sozusagen eine Doppelfolge mit Fanfragen. Wie sind die heute Morgen auf dem Weg ins Studio? Sind wir die durchgegangen? Echt coole Sachen dabei, muss ich echt sagen. Vielseitig. Finde ich echt cool. Freue ich mich sehr drüber und würde sagen, wir starten doch einfach mal direkt rein, mein Scherzi.
Ich würde auch immer sagen, dass wir die beide beantworten, nicht einantworten lassen, weil jeder hat auch nochmal eine andere Sicht auf die Dinge, glaube ich. Ja, gerne. Natürlich, sehr, sehr gerne. Also, ich hoffe, euch gefällt's. Ich bin sehr gespannt und ja, ich hab Bock. Ganz kurz, Entschuldigung, weil ich gerade so ein bisschen absichtlich Berlinert habe.
Ist dir aufgefallen, dass keiner unserer Kinder so krass Berlinert, bis auf eins? Amai. Aber wie kann das sein? Oder ist es auch bayerisch? Jetzt? Ich glaube, das ist auch bayerisch. Also, ja, jetzt. Es gibt schon so ein paar Sachen, aber dieses Ich. Ich ist nicht bayerisch, ich ist Berliner. Berliner CD. Ja eben, das ist ja genau der Punkt. Und selbst Alia sitzt teilweise vor ihr, guckt mich an. Ich gucke Alia an und denke mir so, äh, ich will mir jetzt, ich will das jetzt nicht.
Wo ich mir denke, wow, krass. Oder meinst du, es ist wegen Englisch, Deutsch, ich? Sie sagt auch jetzt und so. Aber ich glaube, jetzt ist auch bayerisch. Bayerisch. Jetzt, das ist auch so wie Tante Moni, noch ein bisschen fränkisch, bayerisch, auf jeden Fall. Aber sie hat ganz, ganz explizite Berliner Slang Dialektgeschichten da in ihrer Aussprache und das finde ich echt sehr crazy, weil sie, beziehungsweise die Drillinge, haben ja wirklich nichts mit Berliner Mut, außer dass sie da geboren wurden.
Sie waren neun Monate, ne? Ja, neun Monate, als wir dann nach Dubai gezogen sind und ja, das ist mir aufgefallen, aber ist auch egal. Es geht jetzt heute nicht... Bleibt die Tür offen? Ja, die Luft ist einfach zu krass. Darum soll es jetzt nicht gehen. Ich bin sehr gespannt. Wir haben Fanfragen und let's go. Ich bin der Host. Du bist der Host.
Waren die Kinder? Ich wusste es. Warum bist du so berechnend? Berechenbar? Ja. Ich weiß, wenn ich einen Oberteilantrag anziehe und da kein BH darunter trage, dass du mir ständig das Gefühl gibst, dass du da hinguckst. Nein, jetzt warte mal ganz kurz. Das Gefühl gebe ich dir heute? Ja, sehr aufdringlich.
Okay, ich gebe zu, heute Morgen habe ich das so runtergezogen und wir haben so ein bisschen geknuddelt. Weißt du? Nee, runtergezogen habe ich nicht gemerkt. Hast du gar nicht gemerkt? Ah, okay, super. Schön. Das kann ja mal passieren, dass man es nicht merkt. Das ist mir früher manchmal nach dem Stillen passiert. Ich weiß, du das noch? Dass ich den BH wieder zurechtgerückt habe, aber das Oberteil nicht hoch. Und dann bin ich so von einer Brust raus, aber mit BH rumgelaufen.
Wunderbar, ganz toll. Nicht nur das. Auch wenn du von Toilette kamst, einfach hinten dein Kleid war so im Tange eingewickelt. Du kommst von Toilette runter, wieder. Hey Leute, alles klar? Drehst dich so um, so alle das ganze Kleid hoch. Das ist mir jetzt gerade in Frankreich erst wieder passiert. Aber gut. Gut.
Fernfragen. Waren die Kinder eifersüchtig, als sie Geschwister bekamen? Fangen wir bei Montre an. Mit Alia. Wer soll anfangen, du oder ich? Wie du möchtest, fang du ruhig an. Dann fange ich mal an. Oh, jetzt muss ich mal ein bisschen zurück in meine Erinnerung. Also ich hatte, wenn wir bei Montri jetzt anfangen, ist meine Erinnerung, vielleicht liege ich auch komplett falsch, Montri hatte für mich immer einen relativ entspannten Eindruck gemacht.
Also ich kann mich bei Montri nicht daran erinnern, dass er so richtig so ablehnend oder übermäßig eifersüchtig irgendwie reagiert hatte. So nach dem Motto, das ist meine Mama. Er hat auch nie großartig mir das Gefühl gegeben, dass ich nicht sein Vater bin und so. Das fand ich auch echt cool. Er hat das nicht bei Alia gemacht. Bei Alia war er zehn.
Beziehungsweise einen Tag bevor er zehn wurde, kam Alia. Alia hat einen Tag vor Montri Geburtstag. Da hat er mich noch darum gebeten, bitte nicht an seinem Geburtstag. Gerne. 20. Juli ist Aliyah, Montreux am 21. Juli geboren, 2002, 2012. Dann kamen die Zwillinge. Bei den Zwillingen war er dann schon wieder ein Jahr älter. Die sind 13 gekommen, muss man sich echt nochmal vor Augen halten.
Anna-Maria, was du da geleistet hast. Ja, Alia war ein Jahr, als die auf die Welt kamen, hat gerade laufen gelernt, das war krass. Das war der größte Schock meines Lebens. Aber dieser Schock Alia gegenüber. Und Montri dann auch. Meine Wahrnehmung. Warte, ganz kurz. Weil auch bei den Drillingen hatte ich nicht das Gefühl gehabt. Bei den Drillingen war es so ein bisschen so, wow, okay, krass.
Das ist immer die eine Person. Ja, es sind viele, plötzlich. Aber es war jetzt nicht so, nee, ich will die nicht oder geht mal weg oder so. Da war Montre eigentlich immer entspannt. Nee, die Drillinge hat er richtig Nachtschichten gemacht. Nee, Zwillinge meine ich. Ich meine die Zwillinge. Er hat mir gesagt irgendwann mal, ich weiß, er hat gesehen, dass das dann bei mir losging, dass ich sehr gestresst war. Alia, das fiel mir überhaupt nicht schwer.
Montre war zehn, dann kam ein Kind, aber dann war ich ja gleich schwanger mit Zwillingen. Das ist schon krass, ne? Wenn du ein Einjähriges hast oder vier Monate als Baby, fünf Monate alt bist und du bist schwanger mit Zwillingen, musst du dich übergeben, du hast trotzdem die Nächte, die du aufstehen musst.
Also diese Jahre haben schon sehr an meinem Körper gezehrt und auch an meiner Seele. Und das hat Montry schon gesehen. Du warst nicht anwesend zu den Jahren, also wirklich weder physisch noch psychisch, also wirklich nicht anwesend. Du warst auf Clubshows drei Tage die Woche. Unter der Woche weiß ich nicht, wo du warst, aber nicht zu Hause.
Es waren ich und die Kinder. Und Montri hat, glaube ich, dort ganz stark gesehen, wie sehr ich am Ende bin, aber das nie gezeigt habe. Ich habe das ja nie gesagt. Ich habe nicht gesessen und gemeint. Aber ich war manchmal so, dass ich nicht mal mehr essen konnte. Aber egal, um diese Sachen ging es gar nicht. Aber ich war dann so am Limit.
Da war, glaube ich, so ein, dass er gesehen hat, Mann, das hat er mir auch mal gesagt, das war unnötig, hat er mir gesagt, das Wort hat er genommen. Dass wir so schnell, und er war ein kleiner Junge. Das hat er ein paar Mal dann noch später gesagt. Genau, aber auch dann mit dem Lachenden, als er älter wurde.
Nein, nein. Es war nie abwertend, abstoßend, abgehend. Und er hat mir auch geholfen. Und auch sein Kumpel Till aus der Nachbarschaft. Ich weiß noch, dass ich abends nochmal angerufen habe. Die waren drüben. Ich habe gesagt, könnt ihr rüberkommen? Ich muss Alia hinlegen. Und dann haben die kurz auf einer Decke unten, ich meine, die waren kleine Jungs.
Die Zwillinge bespaßt, dass ich halt Alia ins Bett bringen kann. Und vorher habe ich ihr eine Geschichte gelesen. ging da nicht mehr, weil ich hatte dann Säuglinge, die unten waren und das sind so die Sachen, Das tat mir schon leid. Weißt du, dann hätte da jemand sein müssen, der sich um Alia kümmert. Und ich hätte die Zwillinge machen müssen.
Da sind wirklich Sachen zu kurz gekommen. Da war dann keine Nanny und so. Das tat mir leid in der Zeit. Montri, was ich gesehen habe mit Alia, er hat die dann manchmal genommen, während ich geduscht habe. Und dann habe ich so hinterher gesehen. Fotoshooting haben die so veranstaltet. Hat er mit ihr und seinem Kumpels auf dem Boden.
Ich meine, sie war dann ein paar Monate alt. Dann haben sie den Bambi daneben gestellt, den Echo. Dann haben sie sie hingesetzt. dann haben sie ihr was auf den Kopf gesetzt. Und da habe ich hinterher gedacht, mein Gott, sie ist ein kleines Baby. Aber nie böse, also nie so, auch jetzt nicht so ärgernd, so nach Motto, man kneift jetzt mal oder so. Das kam dann später bei anderen unserer Kindern.
Aber wir sind ja gerade bei Montri. Wie war das bei Issa eigentlich? Weil als wir ja oder du erfahren hast, dass du mit Issa schwanger warst, waren wir ja getrennt. Das heißt, du hast es ja in Ghana gesehen, mitbekommen, erfahren. Da habe ich Montris erste Reaktion nicht so richtig mitbekommen. War auch schwierig. weil er, glaube ich, wieder gesehen hat.
Und dann hat er mal einen Aufsatz geschrieben. Es war ganz krass, was er sich wünscht. Und dann hat er geschrieben, was er sich wünscht. Es war ganz krass. Er hat irgendwie geschrieben, dass seine Mama mehr schlafen kann, nachts nicht aufstehen. Solche Sachen, wo ich dachte, boah, ich habe vor ihm das nie gesagt und das versucht immer so zu verheimlichen. Aber der wird das natürlich schon mitbekommen.
Ja, die haben ihre emotionale Intelligenz. Ja, und an solchen Sachen merkst du schon so, dass ich dachte, ey, sowas sollte sich ein Kind in dem Alter irgendwie gar nicht wünschen. Und ich glaube, er hat das schon... Das nicht ganz verstanden, was wir da veranstaltet haben, was auch echt sein gutes Recht ist, hat nicht dazu geführt, dass er seine Geschwister abgelehnt hat oder irgendwas. Er wurde in sich gekehrt danach. Also das würde ich schon sagen.
Also Montri war da echt immer easy, aber Montri ist halt auch eher so ein passiv-aggressiver Typ. Er ist gar kein Typ, der Ruhflucht, der Stress macht. Nein, aber ihn bewegen oder haben die Dinge dann trotzdem, glaube ich, wehgetan oder sie gemerkt. Und er hat immer sich so rückversichert, ob er wirklich gehen kann oder ob das hier zu viel...
Und da habe ich ihm gesagt, natürlich kannst du gehen. Also ich wollte ihm nie das Gefühl geben. Also ich habe mir immer gedacht, ich habe mir viel Mühe gegeben zu verheimlichen, dass es stressig ist. Ja, hat es sich auch Kopf gefallen. Ja, genau, gemerkt hat er es trotzdem. Und Alia... Warte, ganz kurz, dann haben wir ja sechs Jahre Pause gehabt.
Ich würde gar nicht, ich würde jetzt erstmal anfangen am Anfang. Das Montri mit Alia und jetzt kommt Alia mit den, Zwillingen, weil das waren immer so diese größten Sprünge, finde ich, dass wenn einer jung war und dann ein jüngeres Geschwister, also das jüngste Kind war und dann der nächste sie entthront hat quasi, das sind so immer, finde ich, die größten Veränderungen gewesen und Montri hatte das mit Alia und dann gleich den, Zwilling und da ist er mir dann auch durchs Netz gerutscht, dann konnte ich nicht mehr die Mama sein, die ich vorher für ihn war, also es war, wie gesagt, es war schwierig, aber.
Nicht alles schlecht oder schlimm und Alia aber war eine ganz andere Nummer. Die war sehr challenging. Immer noch? Ja, genau, immer noch. Sie war nicht einen Tag ohne mich. Sie war drüben mal bei Natascha, bei der Nachbarin, immer zum Spielen. Die hat das geliebt, das war es aber. Sie war nicht bei meinen Eltern alleine.
Sie war nirgendwo im ersten Jahr und dann bin ich ins Krankenhaus gekommen. Und das war auch nicht gut. Das waren deine Verlustängste, die du hattest. Deine Mutter ist in der Zeit gestorben. Ja, als meine Mutter verstorben ist, war Sarah bei uns zu Hause und war sozusagen, glaube ich, die erste Person, die tatsächlich dann mal irgendwie Alia mal ins Bett gebracht hat. Und dann weiß ich noch, dass sie mir gesagt hat, hä, wie macht ihr das?
Also da weiß ich noch, da waren unsere Kinder, aber ich glaube, geschult aus anderen Umständen. Die waren immer ganz easy. Wir konnten die ins Bett legen, auch als Säugling. Und die sind dann auch im hellen Licht. Wir hatten ja oben gar keine Jalousien. Haben die dann gespielt mit ihren so Teddys oder Nuckis.
Ja, und dann sind die eingeschlafen. Da musstest du nicht die rumtragen. Und dann hat Sarah noch zwei, sie hat gesagt, hey, wie, ich lege die einfach ins Bett. Ja, du legst sie ins Bett, sagst Tschüss, und dann drehst du dich um und sie wird dann schlafen. Und ich weiß auch, wenn ich mal Freundin war, konnte ich Alia auch in jede Schlaf, oder auch Montri in jedes Schlafzimmer legen und die sind dann da eingeschlafen.
Ja, wirklich. Was dir natürlich als Elternteil eine ganz große Freiheit gibt. Und diese Freiheit brauchte ich, um mich um die anderen Kinder dann zu kümmern. Oder jetzt wie um Arbeit abends oder so. Also ich finde, das ist was, was Eltern, glaube ich, das Leben sehr, sehr erleichtert. Und das heißt nicht, dass unsere Kinder nicht kuscheln. Wir haben sehr viel Körperkontakt, auch morgens.
Und ich finde, morgens hat man viel mehr Kapazität. Ich jedenfalls. Abends bin ich sehr gestresst und dann möchte ich eigentlich gar nicht so. Da ist ja auch der Akku, der den Tag über sozusagen halten muss. Der hat dann auch so ein bisschen. Ausgelaufen. Und wenn man morgens aufwacht, klar, man ist so die erste Minute, Man ist so ein bisschen verschlafen, braucht erstmal so ein bisschen, um in die Gänge zu kommen.
Aber wenn man dann erstmal wach ist, dann hat man auch Kapazität. Man hat Motivation, Kapazität, noch gute Laune. Und bis einem dann über den Tag die Kraft und auch die Laune teilweise. Und die Sachen erreichen, um die man sich kümmern muss. Und ich weiß noch, Alia, genau, und das ist das, was glaube ich ganz viele unterschätzen.
Wenn du ein zweites Kind kriegst, Montreux war ja jetzt schon groß. Das geht mir wirklich um die kleine Alia und dann kommen Zwillinge. Zwei Babys ist ja eh schon eine krasse Sache. Und der Große, der Fußball hat, Elternabend. Also muss sich ja auch noch gekümmert werden. Und ich weiß noch, wie wem mein Herz tat, dass ich dann nicht mehr diese Zeit für Alia hatte, die mich aber ab vorhin wirklich komplett auch gefordert hat.
Also sie war ein Kind, die wollte, dass man sich beschäftigt. Die konnte so nicht stunden, die hat nicht stundenlang irgendwo auf dem Boden gesessen und alle eine Leine gespielt, so wie die Drillinge. Nö, die brauchte wirklich die Intense Entertainment. Und dann bin ich mit den Zwillingen nach Hause gekommen und ich werde ihr Gesicht nicht vergessen.
Sie war komplett schockiert. Sie war ja klein, ein Jahr, vier Monate. Aber sie, ihr Gesichtsausdruck, ich weiß sogar noch, wie sie stand bis heute und wie sie geguckt hat und in dem Moment hat sie sich entschieden, dass sie dich vereinnahmt. Weißt du das noch? Sie ist von mir, hat von mir abgelassen und hat sich komplett auf dich fokussiert und dann war das so schlimm und es tat mir so leid.
Anis durfte über Tag, Leila und Jibrael weder füttern noch offen annehmen. Weißt du noch, was sie gemacht hat? Sie hat sich auf den Boden geschmissen und geschrien. Sie wollte nicht, bei mir wusste sie, ich habe gestillt. Ich durfte das, das hat sie gelassen. Aber dann war das teilweise so, ich meine, sie war ja klein.
Ich habe sie dann mitwickeln lassen, mitfüttern, habe immer zu ihr gesagt, boah, die nerven, wenn die schreien und dann hat sie immer gelacht. So spielerisch und bei mir war es dann wirklich okay. Aber es war dann zum Beispiel so draußen, dass, wenn wir spazieren gegangen sind. Ich musste sie schieben und du durftest dann nicht. Dann ging es mal.
Aber sie hat den Ton angegeben, wer was darf. Das weiß ich noch. Genau, und das war auch die Zeit, in der ich auch keine Fotos machen durfte. Mit Fans, ne? Da hat sie angefangen zu schreien und geschubst. So weggeschubst und so. Das ist mein Papa. Er war sehr, sehr vereinnahmt. Das war krass, ja. Ich glaube auch wirklich tatsächlich, dass sich so etwas wie Eifersucht und Besitzanspruch in solchen Jahren schon bildet.
Weil ich habe das bei Alia so stark gemerkt, dass sie wie ein Knacks bekommen hat. Sie hatte einen Schock. Ich weiß noch, dass sie nichts mit der Liebe zu tun hat, die sie fühlt für Gibray und Layla und die sind ja sehr eng. Aber sie hat dieses Mama nur für mich und Mama schläft mit mir und ich schlafe zwischen ihr, alles.
Auf jetzt sind da zwei Babys und sie hat gar keine Kapazität und das hat sie verstanden. Also hat sie es auf dich projiziert und dann weiß ich noch, hat sie versucht mit Salzstangen, dann wenn ich Auto gefahren bin auch, wir hatten ja kein Kindermädchen, das heißt, dann habe ich dann Salzstangen gefunden, abgebrochene im Body, weil sie versucht hat, die anscheinend hinten im Auto zu füttern, dann habe ich immer gedacht, scheiße nicht, dass die mal ersticken da hinten oder ein Zäpfchen, samt Silberpapier in der Windel.
So Sachen, dass ich dachte so, oh mein Gott. Und dann ging es irgendwann so weit, dass wenn sie wusste, ich gehe kurz ins Kinderzimmer, hat sie die Gelegenheit genutzt, ist losgerannt und hat sich dann so auf die geschmissen. Ich meine, sie war ja ein Baby selber. Sie war nicht drei und auch nicht zweieinhalb.
Sie war ein Jahr, vier Monate. Das heißt, sie war in ihren Bewegungen unkontrolliert. Sie hat den schon dann so grob, also ich dachte immer so, scheiße. Und du willst dir auch nicht dann sagen, hey, lass oder mach. Und dann habe ich mit dir geredet und gesagt, guck mal, wir müssen jetzt das einfallen lassen.
Ich bin viel zu Hause gewesen, Habe alle Freundinnen eingeladen und ich habe so tolle Freundinnen. Ich habe jetzt Anna, die zum Beispiel gerade gestern nach Bayern gezogen ist, die kam fast jeden Tag und saß einfach mit mir in diesem Wohnzimmer und dann haben wir die untere Etage deiner Mama komplett umgebaut.
Wir haben vorher in den oberen zwei Etagen gewohnt. Du hattest, das war damals dein Haus, ein sehr großes Haus. Oben so eine Loft-Wohnung, wo wir waren. Fand ich auch wunderschön mit Kaminen offen. Das war einfach toll. Unten deine Mama. Und dann haben wir die Wohnung unten zum kompletten wie ein Kinder-Indoor-Spiel-Paradies gemacht mit Zäunen. Also ich hatte so kniehohe Zäune, die unser Nachbar gebaut hat.
Und dadurch hatte ich Bereiche, weil ich musste ja auch kochen. Das kam ja auch noch dazu. Versorgen, kochen, einkaufen. Wir mussten ja auch alle essen. So, das heißt, was mache ich mit Zwillingen, während Alia dann da rumrennt? Das heißt, wir hatten einen Zaun. Und die Kleinen lagen ganz hinten in diesem sicheren Bereich und Alia hatte vorne ihre...
Sicher vor Alia. Genau, sicher. Ja, dass man sich umdrehen konnte und auf Toilette, weil sie eben zu klein war. Und ich habe gedacht nicht, dass sie denen wirklich mal wehtut. Das heißt, man muss sich da irgendwie arrangieren. Jetzt im Nachhinein denke ich so, oh Mann, deshalb wollten wir unbedingt nochmal die Drillinge, also ja ein, ein, weil diese Viererkombi, die wir hatten, die konnte man gar nicht, leider kaum genießen, weil wir leider schlimm waren.
Das war pure Kraft, purer Stress, so, also... Hausdurchsuchung, Finanzamt, der Tod deiner beiden Eltern, wir, unsere Ehe, auch es war schwierig. Du musst dir vorstellen, du hast es gerade jetzt erwähnt, das ist mir gerade in den Sinn gekommen, weil es waren ja diese ganzen Kühlmannstraßenzeiten, die du gerade erwähnt hast.
Meine Mutter ist am 6.4. gestorben. Das war ein Samstag. Und ich weiß noch genau, ich bin aus dem Benjamin Franklin Krankenhaus zurückgekommen mit dir und Montre wusste das nicht. Weil Montre zu Hause geblieben. Ich erinnere mich an die Szene, ja. Er ist an dem Morgen geflogen gekommen von seinem Papa. weil wir haben gesagt, er muss jetzt nach Hause kommen.
Richtig, er war in Köln bei Pravid. Er kam nach Hause, hat das alles gar nicht mitbekommen. Wir waren kurz zu Hause, dann hat das Krankenhaus angerufen. Wir sind wieder zurück ins Krankenhaus, dann ist meine Mutter verstorben. Und dann sind wir zurückgekommen. Und ich musste, ich wollte Montrier, weil er war sehr eng mit meiner Mutter.
Weiß ich noch ganz genau, da stand ich im Hof mit ihm. Ich weiß noch, wie du seine Schultern angefasst hast. Und ich meine, guck mal, er war elf Jahre, noch nicht mal. Also er war zehn auf dem Weg, elf zu werden. Und dann stand ich so vor ihm und hab ihm das halt erzählt und so und ich wollte mir halt Mühe geben da halt jetzt auch nicht so loszuheulen so weil du weißt wie es ist das hatten wir auch schon mal gehabt, auch Verantwortung unseren Kindern gegenüber.
Aber das habe ich nicht so richtig gut geschafft. Und dann stand ich da und er hat es so richtig gar nicht verstanden. Und das war ein sehr krasser Moment, als ich Montri beibringen musste, dass meine Mama verstorben ist. Und am nächsten Tag Sonntag, also wirklich in der Nacht auf Sonntag, also meine Mutter ist gerade verstorben, nicht mal 24 Stunden später, bin ich mit ihr ins Krankenhaus gefahren.
Weil ich so Bauchschmerzen hatte. Genau. Und da wurde nur, weil man das halt bei Frauen so macht, rein prophylaktisch wurde ein Schwangerschaftstest gemacht. Ich weiß auch gar nicht, warum die das gemacht hat. Das wusste ich gar nicht. Ich glaube, es ist so, bevor man irgendwie, wenn man so, Bauchschmerzen oder generell irgendwie im Unterleib was hat, damit man dann nicht irgendwie unnötig jetzt, ich sag mal, ein Röntgenbild oder Medikamente verabreicht, erstmal checken, ob du schwanger bist, um eventuell nicht unwissentlich dem Fötus oder Embryos zu schaden.
Und dann hat man bei so einer Routinekontrolle festgestellt, dass du schwanger bist. Der hat das auch so ganz nebenbei gesagt. Ich weiß ja genau, du lagst da. Achso, Test ist ja positiv, wissen sie ja schon wahrscheinlich. Was für ein Test? HIV? Was für ein Test? Achso, die haben so einen Schwangerschaftstest gemacht, ihre Frau ist schwanger.
Ach so, wussten sie gar nicht. Jetzt musst du dir das mal vorstellen. Diese ganzen Sachen, dann Montri, dieser arme Kerl, Zwillingsgeschwister, Alia, die sie erfordern, war unsere Ehe, dann der Tod an den Eltern, auch der arme Kerl. Und wir haben noch gar nicht über die Polizei geredet. Ja, also, ne, wirklich. Und diese anderen Menschen, die da noch in unserem Leben waren.
Plus dieses Rap-Geschäft auch noch. Es waren so prägende Jahre. Und rückwirkend, denke ich mir, trotzdem waren die auch so schön. Also ich hatte, das habe ich noch Leila gesagt. Immer, wenn ich mit Leila alleine bin, So wie gestern zum Zahnarzt war, da sag ich, ey Leila, weißt du noch die Zeiten mit Melinda? Ich hatte so eine tolle Babyschaft und sie war so dein Ersatz irgendwie. Und die kam dann irgendwann immer an den Wochenenden.
Und ich hab auch mit den Vieren, so als sie dann ein bisschen älter waren, die ersten zwei Jahre war echt Überleben. Und danach, ich hatte so viel Spaß mit denen und das war eine so intensive Zeit. Ich hab noch nicht gearbeitet, ich war rund um die Uhr bei meinen Kindern und, unseren Kindern. Und ich hab eine so schöne Zeit dann trotzdem mit denen gehabt.
Und dieser Vierer-Bundle hat auch echt Spaß gemacht. Und eben, und der Anfang, da waren die ja klein. Aber wie gesagt, Alias Eifersucht und auch Alias Bruch, den sie bekommen hat, dieses ich muss jetzt teilen, das war so stark. Und sie war dann im Nachhinein ja sehr besitzergreifend, was die Zwillinge betraf.
Ja, sie hat ja bei beiden wirklich besitzergreifend, mit wem die spielen dürfen und sie durften keine anderen Freunde haben. Und dann hat sie immer zu mir gesagt und auch so geschrien und so voller Emotionen und Alia war zum Beispiel, ich habe so eine Situation mit ihr gehabt, da habe ich mich auch ein bisschen mit ihr gestritten im Bad, sie war so klein und sie wurde so wütend und weißt du, wenn Kinder so eine Aggression, und da habe ich sie so angeguckt und eigentlich wollte ich mit ihr schimpfen und da habe ich sie so ganz nah rangezogen und dann habe ich sie so doll an mich rangeholt und da habe ich richtig gemerkt, wie dieser kleine Körper sich so, entspannt und sie auch einfach jetzt Liebe möchte in dem Moment und dann dachte
ich so, oh man, weißt du, und das werde ich nie vergessen, das war in dem Badezimmer deiner Mama unten, und da habe ich gedacht so, nein, die ist einfach komplett überfordert hier mit diesem ganzen Ding und sie ist selber noch so klein. Auch wenn sie in dem Moment groß wurde, die große Schwester. Und Alia war dann immer so, Die brauchte diese extra Portion Nähe, ein bisschen Aufmerksamkeit darunter, haben dann denke ich auch Dibi und Layla ein bisschen gelitten.
Ist einfach so, weil Aliyah diese Dominanz hat, die die beiden nicht hatten. Definitiv und man hat ja selber auch nur gewisse Ressourcen und wenn du dann halt eine extra Packung Aliyah gibst, fehlt das natürlich wieder an anderer Stelle. Auch aus schlechten Gewissen raus, genau. Und nichtdestotrotz lieben die sich alle wahnsinnig, aber da war doch diese Eifersucht ganz deutlich zu spüren, die hinterher in Besitzanspruch.
Und sie hat auch mal zu mir gesagt, du weißt ja gar nicht, wie das ist. Sie war so klein, wie das ist, wenn man eifersüchtig ist. Also sie fand das ja selber schlimm. Jetzt hat sie das nicht mehr. Jetzt sehe ich das nicht mehr. Eifersucht sehe ich nicht mehr bei ihr. Siehst du das noch? Nee, nicht mehr so, wie wir es von ihr kennen oder kannten.
Aber ich glaube, dass es immer noch Momente gibt, gerade auf Leila bezogen, wo sie das so spürt. Und ich glaube, sie hat nur jetzt eine andere Art und Weise, wie sie das zeigt. Ja, das kann sein. Indem sie so vorgibt, selber alles zu managen und ihre eigenen Freunde zu haben und ihre eigenen Sachen zu machen.
Und ja, ich habe das eh schon. Ich habe die Jeans und ich habe das und so alles. Ich glaube, das ist eine andere Art und Weise. Aber tief drin, definitiv. Und du siehst ja auch selber. Wir hatten in der letzten Zeit auch so eine Phase gehabt, wo ich wirklich das Gefühl hatte, dass Leila und Ali nicht mehr so eng waren.
Ja, genau. Als wir neu nach Deutschland kamen, da hat jeder sich so um seine Freundschaften gekümmert. Und jetzt sind die wieder zack. Und jetzt wieder Arsch auf einmal. Ist wieder komplett zurückgekommen. Finde ich gut. Isa war, glaube ich, nicht so jemand, der für viel Eifersucht gesorgt hat. Der ist einfach irgendwie...
Der ist mitgerutscht. Der ist gekommen und der war auch... Da waren die Zwillinge ein Jahr, acht Monate auch wieder geil. Auch nicht viel älter. Nein. Zwillinge ein Jahr, acht Monate. Wir haben 2012, wir haben Juli 2012. Wir haben November 2013 und dann haben wir August 2015. Aber weißt du warum? Aus der Sache mit Alia habe ich eben gelernt. Und dann hatten wir auch eine Nanny, die auch bei uns nachts gelebt hatte, sie so im Wechsel.
Und wir haben das ja dann so gemacht, die haben sich nicht, und das machen glaube ich viele Leute, ich würde sagen, falsch instinktiv, sie kümmern sich dann um die Älteren. Die holen sich Nannys oder Babysitter, die sie mit dem älteren Kind entlastet, damit du Zeit für deinen Säugling hast. Und da habe ich mir irgendwann gedacht, hey, mein Baby schläft eh.
Ja klar fütter ich das. Also Grundbedürfnisse. Genau, aber diese langen Schläfe, die die haben, in der Zeit kann ich doch mit den Großen eine Fahrradtour machen und die Nanny bleibt mit den Kleinen. Und das machen, glaube ich, viele unbewusst wirklich. Das haben wir dann mit den Späteren, habe ich gesagt, nein, ich möchte die so wie Isa bei der Nanny lassen.
Und dafür kann ich mit den Großen eine Fahrradtour machen, mit den Großen Pony reiten gehen, was ja mit dem Säugling auf dem Arm gar nicht geht. Weil ich wusste, er hat jetzt gegessen, so, der schläft jetzt drei Stunden und ich lasse ihn bei, und viele wollen ja das neue Baby, weil es so klein ist, aber gerade das fand ich irgendwie einfacher und das hat dann auch, das habe ich gemerkt, dafür gesorgt, dass die Eifersucht nicht kam.
Also das ist, glaube ich, die schlauere Variante, dass man wirklich sagt, wenn man ein Baby bekommt und man holt sich die Großeltern, lass die aufs Baby aufpassen. Das schläft sowieso die ersten Wochen. Und mach in der Zeit was mit den Großen. Und das hat dann dafür gesorgt, glaube ich, dass Isa da nicht so dominant reinkam. Richtig, aber er ist eh jemand gewesen, der hat sich dann auch einfach geholt, was er wollte.
Also der war sehr robust. Der war auch einfach easy. Ich weiß noch, der ist beim Spielen unterm Tisch eingeschlafen. Dann habe ich den gesucht, weil ich dachte, das Mittagsschlaf hat er einfach schon geschlafen. Also easy auf jeden Fall, vor allem im Vergleich, auch im direkten Vergleich zu den anderen Kindern, die ja schon da waren.
Ich meine, er war dann unser fünftes Kind zu Hause. Auch nachts, der war total easy. Und tagsüber, wenn der halt wach war, der hatte kein Problem gehabt. Das war, als er älter wurde, oh mein Gott. Ja, aber auch schon, ich weiß noch, als er da mit seinem blauen Schnuffel da irgendwie rumgelaufen ist und auch als er schon lag und so, der wusste das auch. Und als Alia nämlich.
Der hat jede Gelegenheit genutzt im Auto, wenn Laila und Gibi, die ja noch nicht mal zwei. Gezogen, gekniffen. Und ich weiß doch genau, dass wenn Alia und oder Laila oder auch Gibi sich mal auf ihn so raufgelegt haben, als er noch nicht so richtig laufen konnte, der hat sich auch gewehrt. Also er hat geschrien, der hat so weggeschubst, der hat so richtig so, der wurde so sauer.
Der war tough. Der war tough, der hat das selber geregelt. Und dann haben wir lange Zeit, sechs Jahre lang, hatten wir praktisch eine Fünfer-Kombo gehabt. Mit Montri, relativ alt, mit zehn Jahren. Und dann vier, die zusammengeklebt sind. Und dann kamen die Drillinge. Und dann haben wir eben drüber geredet. Dann habe ich gemerkt, unsere Ehe verändert sich langsam. Du hast die Therapie gemacht.
Ich habe gemerkt, es verändert sich einfach was Großes bei uns. Und jetzt wollte ich noch mal eins nur für mich. Ohne Babysitter, ohne nix. Weil halt diese Viererkombi, habe ich das Gefühl, das ist so an mir vorbeigezogen vor lauter Stress. Und auch emotional war ich ja gar nicht richtig da, weil wir uns die Ehe auch so belassen war. Und da habe ich gedacht, ach nö, eins noch.
Und dann kam wieder diese Kombo. Und da haben wir wieder das gehabt. Da ich mit den Vieren immer zusammen war, War es wieder Alia, die gesagt hat, weißt du noch, im Krankenhaus hatten wir es eigentlich so gemacht, dass du bei mir bleibst, dann ging das nicht, weil Alia Theater gemacht hat. Das heißt, ich war nach dem Kaiserschnitt mit drei Babys alleine und ich musste die auch alleine versorgen. Corona, die Krankenschwestern waren weg.
Es gab auch nur eine auf der Station. Ich musste alle zwei Stunden füttern, habe 45 Minuten gebraucht. Das hat gar keinen Sinn gemacht, habe ich denen gesagt. Und dann weiß ich noch, ich konnte nicht mehr schlafen. Also ich konnte, ich hatte keine Zeit zum Schlafen, habe dann irgendwann Fieber bekommen.
Ich habe gesagt, ich muss aus dem Krankenhaus raus. Amaya lag ja noch zehn Tage da. Und dann bin ich erst mit Naima und Leonora auf Amaya Station gezogen nach zwei Tagen. Wir waren da ja auch nur Gäste, wir waren ja keine Patienten. Das heißt, nach zwei Tagen wurde ich entlassen. Mit den beiden habe ich aber gesagt, ich bleibe hier bei Amaya auf der Neo.
Das heißt, wir sind in ein Zimmer gezogen. Amaya lag in diesem Raum. Was haben wir gemacht? Ich saß den ganzen Tag entweder auf der Neo oder in diesem Raum. Oder sie war bei mir. Sie war ja dann nicht da, alleine. Und es war so anstrengend, Leute. Das war so. Und dann auch noch das schlechte Gewissen. Und das ist ja das, was einen so zehnfach plagt.
Die Kinder zu Hause. Das ist so, als ob du eine Affäre hast. Und du hast deinem Partner gesagt, so, ich liebe den auch. habe, ich liebe auch dich, aber der ist jetzt hier. Und entweder kommst du damit klar, also du musst jetzt damit klarkommen, weil das ist jetzt so. Und so ähnlich ist das ja. Findest du nicht, das ist so ähnlich? Ja. So, so ist das Prinzip mit dem Geschwisterchen.
Du bist da nur für die Person. Und auf einmal ist da genau noch eine Person, die ist jetzt auch da. Du wurdest ja auch nicht gefragt. Und für die habe ich die gleichen Gefühle und so erklärt man das ja auch. Aber diese Eifersucht, natürlich ist das menschlich und ist das schmerzhaft. Entschuldigung. Und ähm.
Aber erzähl doch mal von dem Anruf. Ja, eben. Und die durften ja nicht kommen, weil Corona war. Das heißt, das ist ja auch schrecklich. Die hören dann aus den Medien morgens, es war ein Riesenknall in den Medien, so Bushido-Drillinge sind da. Lailas Lehrerin ganz süß hat das Foto gezeigt. Und Laila hat das dann, die ist erst mal ihre Schwestern durch die Lehrerin auf dem Projektor gesehen und hat, oh, das war so niedlich. Und dann hat die Lehrerin mir das noch per WhatsApp geschickt, wie Laila vor ihrer Klasse steht und so erklärt.
Aber hat die noch nicht live gesehen. Die durften nicht kommen. So, ich wurde auch noch 40. Das heißt, ich war mein Geburtstag ganz allein im Krankenhaus, sitze an diesem Rang. Wir sind raus, also die sind gekommen. An diese Schranke. Aber an diese Schranke. Erinnerst du dich an die Situation? Kennt ihr diese Werbung am Gefängnis wie eine Mutter? Die lief früher in den Kinos. Happy Birthday. Wie oft müssen wir noch singen?
Noch zwölf Mal, dann kommt Papa raus. So eine Mutter mit einem Kinderwagen und drei Kindern, die vor einem Gefängnis stand und halt Happy Birthday für den Vater gesungen hat. Und genau so war das. Die kamen zum Virchow-Klinikum, du und die Kinder. Und Ali hat kein Wort mehr geredet. Kein Wort. Du warst im Rollstuhl? Ja, ich war im Rollstuhl, wurde hingeschoben.
Die standen Montre mit Ballons, mit Melinda. Das Wetter war so scheiße. Arjen und Eckart waren auch noch da. Leider auch verstorben mittlerweile, einer unserer Freunde. Und ich weiß noch, das war so schmerzhaft, weil die waren beleidigt. Dann wollte jemand nicht mit mir, Alia wollte nicht mit mir reden.
Obwohl dein Geburtstag war und so. Es war crazy einfach. Und dann hat sie dich immer angerufen, wenn du bei mir warst. Genau, dann haben wir uns dafür entschieden, weil eben die Reaktion und so stark war wieder zu Hause, dass du bei den Kindern bleibst und nur ich im Krankenhaus, damit die eben nicht das Gefühl haben, sie werden jetzt vernachlässigt.
Und das war dann wieder Lia, die dich anruft und sagt, wo bist du, bist du schon wieder bei ihr? Ich muss jetzt los. Ich komme gleich. Und du guckst mich so an. Sag mal, wie redest du mit ihr? Ich sag so, was heißt sie, du kommst jetzt gleich und so. Ich sag so, ja, aber sie hat gefragt, wo ich bin. Ja, dann lässt du sie halt fragen, wo du bist. Du bist im Krankenhaus bei mir und deinen Kindern.
Das ist deine Tochter, die mal kurz mal klarkommen kann. Ja, es war crazy. Aber sind wir nach Hause mit den Drillingen? Erstmal nur mit zweien. Amaya kam ein paar Tage später nach. Meine Mama ist bei ihr geblieben, was auch wirklich wunderschön war. Ich musste jetzt nach Hause. Ich habe Fieber bekommen im Krankenhaus. vor Erschöpfe. Ich musste mich erholen.
Das geht im Krankenhaus nicht. Und wir sind natürlich den ganzen Tag warmeier geblieben. Entweder warst du da oder ich, meine Mama eh die ganze Zeit. Wir haben dieses Kangarooen auch gemacht. Genau. Und. Dann hat sie die gesehen und siehst du sofort auch diese Liebe und diese Faszination. Aber wenn dann diese Zu-Bett-Geh-Aktionen waren, wie die Drillinge, haben wir auch von Tag 1 in ihren Betten geschlafen, zwar alle nebeneinander, aber dann haben wir die in Schlaf gestreichelt und das hat ja manchmal auch ein bisschen gedauert, kam sie rein.
Ich muss noch Hausaufgaben machen. Ich so, okay, kannst du das bitte mit Melinda oder mit Montri oder mit Marcel? Nein. Ich sag, Alia, ich lege deine Schwester an, sagt sie. Ist mir egal. Nee, besorg den Babysitter. Ich sag, du hattest ja auch keinen. Ich sag, dann besorg den, ich kann einen Babysitter machen. Dann hab ich gesagt, oh Alia, das ist nicht. Und da weiß ich noch.
Und dann stand sie oben an der Treppe und hat ihre Geschwister aufgestacht und hat gesagt, na, habt ihr auch das Gefühl, ihr habt keine Mutter mehr? Ich weiß so, ja. Oh, mein Herz, ich wollte weinen. Ja, das war die Treppe hoch nach oben zu uns, das Schlafzimmer, ja. Und da haben wir dann auch, weil ich wollte die Drillinge auf Teufel komm raus alleine machen, weißt du das noch? Ich wollte keine Nanny, ich wollte das alles nicht mehr, ich wollte alleine.
Habe ich versucht, die ersten zwei Wochen, was ist passiert, Alia hat. Fühlt sich ja auch so, als hätte sie keine Mama, weil ich war ja dann auch nicht mehr da. Und dann haben wir angefangen, eine Nanny, und es war auch super, und ohne geht es, also es geht auch nicht. Dann kommen auch alle zu kurz, und er ist so, oder? Ja, ist so. Also wirklich.
Und die Nanny kam dann erst nur nachts, so dass ich mal sechs Stunden schlafen konnte. Wir haben zusammen die Zwölf-Uhr-Fütterung gemacht, und die sechs Uhr morgens, und die um drei hat dann die Krankenschwester übernommen. Wir hatten eine Krankenschwester, das war echt toll, auch dass wir uns das leisten konnten, weil du gehst sonst am Stock.
Und dadurch hatte ich natürlich abends ein bisschen Zeit mit den Kindern, Und anders, Leute, will ich auch gar nicht sagen, wir haben den Luxus, uns das immer alles so bezahlen zu konnten. Wir haben es zu spät gemacht, wir hätten es viel früher machen müssen. Ja, stimmt. Dadurch sind halt Sachen gewesen, die, glaube ich, nachtragend eben, wie es bei Alia so ein gewisser Grundeifersucht, so es tut mir auch leid, oder bei Montri, der muss ja den Schock seines Lebens bekommen haben, der hat einfach mittlerweile neun Geschwister, was hältst du denn davon?
Ne, acht Geschwister. Acht. Neun? So. Hä, sieben Geschwister? Nein. Pravid hat auch ein Kind bekommen. Sein Vater hat nach ihm nie wieder ein Kind bekommen. Und in dem Jahr, wo die Drillinge kamen, kriegt sein Vater noch einen kleinen Sohn. Er hat acht Geschwister. Er hat einfach acht Geschwister mehr als ich. Das ist so krass.
Und er war zehn Jahre Einzelkind. Das musst du dir mal vorstellen. Haben wir alle noch gut Gas gegeben die letzten paar Jahre. Oh mein Gott. Ist ein bisschen witzig. Wir wollten ja eigentlich eine Fragerundenfolge machen. Aber wir haben jetzt praktisch so lange schon über diese eine Frage gesprochen, dass ich einfach sagen würde, machen wir die Richtigkeit. Aber ich würde dich trotzdem noch fragen.
Denkst du, das war, ich will nicht sagen Fehler, keins der Kinder ist ein Fehler, aber, war das ein Fehler, die so dicht hintereinander, wir waren das auch in dieser Zeit. Puh, und dann denke ich mir so, nein, das ist so schön, weil jetzt nach hinten raus sind die so eng miteinander. Na klar war das teilweise so anstrengend für alle, aber jetzt ist das so unbezahlbar, findest du nicht, diese Konstellationen, die wir da haben?
Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht. Wirklich viele Fehler. Auch wirklich richtig schwerwiegende Fehler. Dinge, mit denen ich wirklich auch Menschen, die mir sehr nahe stehen, dich, meine Kinder, unsere Kinder, auch wirklich mit Leidenschaft gezogen habe. Das war kein Fehler. Ich meine nur das Timing, was wir da gemacht haben.
Es ist so, wie wir sind. Es ist einfach total crazy. Es ist total übertrieben. Wirklich, ist es einfach. Aber wir sind so, unser Leben ist so und ich glaube, dass wir beide uns gegenseitig auch so ergänzen. Dass auch nichts anderes hätte passieren können, nicht wenn wir beide zusammengekommen, also weil wir beide zusammen, hättest du einen anderen Partner gehabt, hätte ich eine andere Partnerin gehabt.
Wie war das denn bei dir in deinen Vorhinein? Ich weiß noch, bei mir in meinen Partnerschaften, ich hatte zwei längere, zwischen meinem ersten Ehemann, Montries Papa und dir. Und da ging es immer um Kinder. Also ich habe immer Partnerschaften gehabt. Die Männer wollten sesshaft werden. Ich habe immer geheiratet.
Die wollten eine Familie mit mir gründen. und ich weiß noch, ich dachte mir so, das hat mir so, ich wollte, habe mich gewunden wie eine Schlange und dadurch, dass wir jung waren, konnte man das immer so ein bisschen... Raustürgern. Genau, aber das war immer Thema, so es war ein reelles Thema, wahrscheinlich auch wenn Montri da waren, wir eh schon so ein Leben gelebt haben oder die gesehen haben, ich kann das Mama sein, auch wenn ich crazy war.
Keine Ahnung, aber ich hätte fast meinen Arsch verwettet, dass ich. Niemals, also, verstehst du, was ich meine, niemals im Leben. Also acht Kinder haben. Soll ich dir antworten auf deine Frage? Ja. Okay. Nee. War nie Thema. Du wolltest doch schon vor langem Vater werden. Du hast mich gefragt, wie das war mit den Partnerinnen vor dir.
War nie Thema. Aber dein Wunsch war trotzdem da. Ich habe für mich, für mich persönlich, unabhängig von irgendwelchen Partnerinnen, habe ich immer das Gefühl gehabt, den Drang gehabt. Und ich wusste tief im Inneren so, ich möchte unbedingt Familie haben. Es war, es ist jetzt auch kein böses Nachtreten so, aber keiner meiner Beziehungen.
Was war die längste vor mir? Weiß ich nicht, keine Ahnung. Zwei Jahre, drei Jahre? Vielleicht zwei oder so. Also doch schon auch. Irgendwie sowas. Nein, war niemals für mich der Punkt, dass ich sage, hey komm. Ich kann mir dich ja gar nicht mit einer anderen Frau verstellen. Das versuche ich manchmal, weil ich weiß ja auch, du bist ja echt komplex auch.
Ich bin ja genauso komplex. Denkst du das nicht auch manchmal? Ich habe ja so einen an der Waffel teilweise auch. Und du ja auch. Das kann ja gar kein anderer. Weißt du, was ich meine? So handhaben, meine ich. Naja, ich hoffe mal, deswegen sehen wir ja, dass wir jetzt mittlerweile sind wie in unserem 16. Jahr, haben acht Kinder.
Ja, fingers crossed. Fingers crossed. Und ist schon ein kleiner Unterschied zu dem... Und hast du das auch, dass du mir denkst, kein anderer könnte mich so obszäm ist oder verstehen oder... So, ich gucke dich mal und denke so, boah, wer, wer, weißt du, macht das A mit und B kommt darauf klar. Damit meine ich ja beide Seiten.
Ich meine ja mich genauso. Ich habe ja auch ganz krasse Mechanismen. Da darfst du mir ja gar nicht dazwischen kommen. Und diese Sachen, die wir miteinander erlebt haben, deshalb habe ich ja so ein Grundvertrauen in unsere Ehe irgendwie. Vielleicht deshalb auch keine Eifersucht. Und meine jetzt nicht, dass ich nicht eifersüchtig wäre, wird jetzt jemand kommen, dich so offensiv anflirten und darum geht es nicht.
Aber dass da keine Grundeifersucht ist, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass da eine ganz krasse Basis ist und damit meine ich nicht nur die Kinder. Also ich habe schon das Gefühl, dass wir schon sehr wenig Leerraum haben innerhalb unserer Beziehung, unserer Ehe. Was ist Leerraum? Raum haben innerhalb unserer Ehebeziehung, in der so komische Sachen entstehen können. Das ist das, was du vielleicht gerade meintest mit dieser oder ich sag mal, latenteneifersucht.
Geht für mich genauso, wenn da jetzt ein Typ kommt und sagt, hey, wie sieht's denn aus, Süße, gib mir deine Nummer oder bla. Weißt du, da brauchen wir nicht drüber reden. Aber ich hab's wieder so wie vorhin auch, wenn ich mir was vorstelle oder wenn ich dir zuhöre, dann hab ich halt so ein Bild und ich sehe es einfach so, dass wir sind wie so ein Würfel.
Und der ist dicht. Und innerhalb von diesem Würfel ist eben nicht wie in so einem Käseleib, so diese Lufträume, weißt du, in denen so... Meinst du, da passt nichts zwischen? Ja, entweder passt da kein Blatt Papier zwischen, aber wir haben einfach keinen Platz, wo etwas entstehen kann. Weißt du, es ist ja wie, wenn du eine Höhle hast und dann entsteht plötzlich eine Wunde oder weiter drin irgendwie, weißt du so. Ich würde nicht nur den Platz...
Nein, aber wir füllen uns gegenseitig, so unsere Ehe ist erfüllt, so ausgefüllt, weißt du, ich meine? So, eben auch aufgrund unserer Erfahrungen, in unserer gemeinsamen... Aber meinst du, hättest du jemand anders, einfach hypothetisch gesprochen, hättest du eine andere Frau geheiratet? Also ich weiß, ich hätte mit keinem anderen Mann acht Kinder bekommen, das weiß ich. Guck mal.
Ich hätte, glaube ich, mich vielleicht nochmal zu einem, einfach der Fairness halber, das wusste ich immer, dass ich dachte, oh, entweder muss ich mir einen Mann mit Kind suchen, aber ich kann ja nicht einem Mann sagen, habe ich ja gemacht. Ich kann dem ja nicht die Chance nehmen, ein Kind, kein Nicht-Vater zu werden.
Guck mal, unwahrscheinlich, dass es so passiert wäre, sehr unwahrscheinlich. Ich würde sogar so weit gehen und das auch ausschließen. ja, aber ich muss einfach fair sein, wer weiß, vielleicht hättest du jemanden kennengelernt, mit dem hättest du vielleicht dann doch auch 10 Kinder bekommen. Na, weil guck mal, weil guck mal. Gar kein Fall. Aber warte mal.
Mal nur so gefragt, wenn dir einer vorher erzählt hätte, würdest du mal mit Bushido zusammenkommen und würdest du mit dem 7, 8, 9 Kinder bekommen? Was hättest du gesagt? Ja, auf keinen Fall. So, verstehst du? Ich meine, sehr absurde Vorstellung wäre das gewesen. Ich glaube es auch nicht, wenn wir mal ehrlich miteinander sprechen.
Du weißt, ich saß im Kinofilm mit meinem Ex-Partner. Wieso, egal. Und ich hab dich gesehen. Ja, ich hab dich auch mal gesehen. Das ist so ein Ding, was ich mir... Ja, und ich dachte mir, ich hatte dich halt wirklich nicht auf dem Schirm an. Natürlich kannte ich die Musik und das war überhaupt nichts für mich, aber du weißt ja, ich kenn nicht mal Musikvideos.
Das heißt, ich hatte dich nicht auf dem Schirm an. Natürlich wusste jeder, wer Bushido ist. Und dann seh ich dich auf diesem Kinofilm, den ich gucken musste und dann war da eine Szene, wo ich auszunehmen und ich dachte so, Der ist niedlich, aber so eine Millisekunde. Also ich geh mit dir nicht mehr ins Kino. Warum? Warum?
Nicht, dass da auch irgendein Film kommt, wo du dann so eine Achso, aber das Thema... Ne, darüber will ich gar nicht reden. Hm. Ich weiß, was du meinst. Du bist ja echt eifersüchtig. Eifrig. Krass. Eifrig. Da bist du eifersüchtig. Das ist niedlich. Ich sag extra Eifrig, damit wir nicht wieder so eine 16er...
Wollte ich mir den Film danach... Ey, lass mich in Ruhe, Mann. Ich sag nicht, worum es geht, aber ich hab mir den Kinofilm dann irgendwann auch nochmal bei Apple TV gekauft. Und ich hab ihn noch nicht mal geguckt, weil ich Angst hatte. Hey, und du bist eifersüchtig. Krass. Guck mal, guck mal. Es geht nicht darum. Das ist süß. Es geht nicht darum, es geht um was ganz anderes.
Und du bist nämlich, einmal hast du nämlich die Firewall mal runtergelassen. Und dann hast du auch selber zu mir gesagt, okay, stimmt, das war nicht fair. Was meinst du jetzt? Du hast etwas gesagt. Über diesen Film, über den Schauspieler? Egal was. Okay, du hast eine Aussage getätigt, in der du anscheinend das Gefühl hattest, dass du mit deiner Freundin redest.
Ja, manchmal passiert das, wir verbringen so viel Zeit miteinander. Richtig, genau. und in dieser Sekunde, wo du es gesagt hast, habe ich reagiert. Dann wolltest du so, warte mal ganz kurz so, hast dann aber gemerkt, stimmt so, war nicht cool und hast es dann auch gesagt, also komm mir nicht nur, weil du dir bei Apple TV diesen Film geholt hast. Lass mich in Ruhe, ich will darüber gar nicht mit dir reden.
Vielleicht hättest du mit dem neun Kinder bekommen. Nein. Das ist auch was, was mir in Erinnerung geblieben ist, als wir uns kennengelernt haben. Übrigens, da habe ich dich gefragt, welche Frauen du schön findest, weil ich finde das interessant. Dann erkennt man einen Typen und ich weiß noch, du sagtest Jennifer Connelly, und jeder Mann hätte wahrscheinlich gesagt keine Ahnung, wen es damals gab Megan Fox auf die Eins die du natürlich auch wahnsinnig attraktiv fandest was sie zu der Zeit auch war das muss man einfach mal sagen, kann ich verstehen aber Jennifer Connelly ist so.
Man hat an so Aussagen, habe ich ganz früh schon bei dir gemerkt, dass du tiefgründig bist und anders als andere, weil du viel weiter blickst, weil du eben nicht dieses Klischee, was man denken würde, erfüllst, sondern, also ich kann das schwer in Worte passen, aber es waren so einige Aussagen am Anfang, als wir uns kennengelernt haben, wo ich echt dachte so, oh, der ist anders, der hat andere Dinge auf dem Schirm, der ist tiefgründiger, der guckt nicht nur auf solche Punkte und ihr könnt ja alle mal Jennifer Connelly googeln, als ich jünger war, es war keine perfekte Aussehne.
Ja, keine perfekt aussehende Frau, aber mit einer Wahnsinnsausstrahlung und ich habe verstanden, was du meinst. Und das hätte wahrscheinlich kein anderer Typ gesagt zu dem Zeitpunkt. Du weißt, was ich meine. Und das ist dann schon mal okay. Ja, und dann lass es mir doch auch, wenn da mal einer ist, wo ich mir dachte.
Das war aber ganz anders. Du hast es jetzt total süß erzählt, was mich betrifft. Finde ich cool. Ja, es war auch anders. Bei dir hing in der Wohnung, okay, du hast alles gesagt. Ja, was du gesagt hast. Nee, nee, nee. Das Kalender. Bildschirm auf dem Laptop. bis der irgendwann verschwunden ist, dein Schonbildschirm. Lass uns mal dieses Thema einfach mal so ad acta legen.
Du weißt genau, was ich meine. Nur wir beide waren an dieser Sekunde anwesend. Braucht auch kein anderer. Es ist alles gut. Müssen wir auch nicht thematisieren. Das bleibt zwischen uns beiden. Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas. Bist du immer noch sauer? Ja. Ich bin so sauer, dass ich niemals wieder, wenn ich diesen Namen lese, wenn ich diese Person sehe, ich habe so einen Abturner. Der kann doch nichts dafür.
Ist mir scheißegal. Ich habe den gestern schon wieder irgendwo was gelesen. Dann habe ich den wieder so verflucht. Ich habe gesagt, egal was passiert, ist mir scheißegal. Der kann machen, was er will. Du bist niedlich. Du bist auf so einen Fernsehcrush eifersüchtig. Ach, du hast einen Fernsehcrush. So nennt man das jetzt. auch, wenn man das mal kurz hatte, man.
Ich dachte, da gibt es nur Tim, der so einen behinderten Fernsehcrush hat. Das hatte ich auch noch nie. Das ist vielleicht auch eine Rolle, die verkörpert wird. Ah, okay. Aber so schnell wie man denkt, dass es da ist, ist auch wieder weg. Man, das kennst du doch auch. So schnell wie man denkt, hast du es aber auch ausgesprochen. Das war nämlich das Problem. Ja, das war das Problem.
Genau, das passiert mir manchmal. So, und wir hören uns nächste Woche wieder. Ich gebe dir jetzt einen Kuss. Wir machen jetzt aber mal eine richtige Fragerunde bei der nächsten. Wir haben uns jetzt ein bisschen verplappert. Das macht auch nichts. Aber dafür sind wir bekannt. Also Leute, ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen. Nicht wundern, in der nächsten Folge werden wir dieselben Klamotten haben, weil wir werden jetzt direkt im Anschluss unsere hoffentlich richtig echte Fragerunde-Folge machen.
Das hat, wie gesagt, ich wiederhole es nochmal. Ich sage jetzt schon mal Tschüss, weil ich gehe jetzt rum und gebe dir einen Kuss. Ich will aber keinen Kuss aus schlechtem Gewissen. Ich habe kein schlechtes Gewissen. Ich habe kein schlechtes Gewissen. Solltest du aber haben. Nee, habe ich nicht. Solltest du ruhig haben. Ach, habe ich nicht. Doch, das war krass.
Das war ein richtiger Box in die Magengrube, Alter. Das war richtig krass. Aber ist egal. Genau, wir befinden uns in der Sommer, theoretisch in der Sommerpause. Wir selber sind jetzt im Urlaub und können daher nicht live aufnehmen. Produzieren im Vorfeld deswegen auch die gleichen Klamotten. Aber der Inhalt bleibt wie immer spicy, falls ihr es nicht gemerkt habt.
So, und jetzt kriegt ihr den Vodcast. Denke ich immer an Wodka. Welche Vodcast? Ist ja auch ähnlich. Voll komisch. Also den Podcast als Video bekommt ihr exklusiv bei RTL Plus, auf RTL Plus und den Podcast zwei Wochen und danach über, wo es Podcasts gibt. Und ich hoffe, ihr schaltet nächste Woche rein, wenn wir wieder da zurück sind.
Mal gucken, wie die nächste Folge wird. Tschüss. Ciao, bis dann. Vielen Dank.