Karriere Insider

+30 Jahre als Investment Banker - meine größten Learnings! | Karriere Insider

Mittwoch, 20. Mai 2026 · 1 h 26

MP3

Shownotes

<!--td {border: 1px solid #cccccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}-->In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Steffen Leckert, der auf über 30 Jahre Erfahrung im Investment Banking zurückblickt, über seine Karriere und die wichtigsten Learnings aus dieser Zeit. Steffen gibt Einblicke in seinen Werdegang, zentrale Stationen seiner Laufbahn und die Entwicklung der Investmentbanking-Branche über die letzten Jahrzehnte. Dabei erklärt er, welche Fähigkeiten entscheidend sind, um langfristig erfolgreich zu sein, und wie sich die Anforderungen im Job verändert haben. Außerdem spricht er über typische Herausforderungen im Banking, den Arbeitsalltag und die wichtigsten Faktoren für nachhaltigen Karriereerfolg. Zusätzlich teilt er konkrete Tipps für Studierende und Berufseinsteiger, die eine Karriere im Investment Banking anstreben.

LinkedIn Steffen Leckert: linkedin.com/in/steffen-leckert-ba6b3514b
Karriereseite Carlsquare: carlsquare.com/de/karriere
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…

_____________________________________________

Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Unterschiede im Arbeitsalltag zwischen Associate und Managing Director
- Privatleben und Hobbys als Managing Director
- Entwicklungen im Investment Banking – 2006 bis heute
- Arbeitsalltag bei einer Bulge Bracket Bank
- Wechsel zu Mediobanca
- Gehaltsmöglichkeiten im Investment Banking
- Misconceptions im M&A
- Wechsel zu Lincoln und Houlihan Lokey
- Wechsel zu Carlsquare als Managing Partner
- Motivation und Antrieb
- Entwicklungen und Relevanz im Mid-Market
- Einstieg bei Carlsquare und Unterschiede zu anderen Banken
- Künstliche Intelligenz im M&A
- Akzeptanz von M&A-Beratern bei Unternehmern
- Aktuelle Herausforderungen bei Carlsquare
- Buchempfehlungen
- Weitere Fragen (Tipps, Routinen, usw.)
- Outro

_____________________________________________

Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…

Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.

LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hattest du zu dem Zeitpunkt schon für 5 verschiedene Banken gesehen gehabt? Gibt es da wirklich schon starke Unterschiede zwischen. Amerikanischer Kultur ist sicherlich anders als eine deutsche oder auch eine französische oder eine italienische. Hat man da überall in etwa die gleichen Deals? Also ich glaube schon, dass es da Unterschiede gibt.

Und zum ersten Mal so so ein kleiner Setup gegangen bist, war das dann so, wo du schon auch innerlich ein bisschen kämpfen musstest, wo du dir vielleicht auch dachtest. Aber was sagen jetzt andere Leute? Ist so ein schlauer Step oder so. Wenn dir dieser Podcast gefällt, dann kannst du mir in meinem Team einen Riesen gefallen tun und diesen Podcast auf der Plattform, wo du ihn gerade anhörst, einmal abonnieren und eine positive Bewertung da lassen.

Das hilft uns extrem, diesen Podcast noch größer, noch bekannter zu machen und dadurch natürlich noch viel mehr spannende, hochwertige, hochkarätige Gäste an Land ziehen zu können. Ansonsten, wenn du gerade im Studium bist und vorhast eine ambitionierte Karriere nach deinem Studium zu starten, beispielsweise im Investmentbanking, im Consulting oder im Private Equity.

Dann informiere dich gerne mal auf Pump and carriers.com über unsere Angebote. Wir betreuen aktuell über 1100 Studierende aktiv bei uns in unseren Coaching Programmen, die sind aus der gesamten Dach Region, arbeiten alle gemeinsam an diesen hohen Zielen, wir haben ein super erfahrenes Coaching Team aus Ex investmentbankern, ex strategieberatern Noten, Experten, Stipendien, Experten et cetera zusammengestellt, die dir als Teilnehmer zur Seite stehen, dich individuell dabei beraten, wie du bestmöglich in einem Studium vorgehst. Du bekommst darüber hinaus und.

Ein super umfangreiches Netzwerk. Du lernst ganz viele andere spannende Studierende kennen, die dir nicht nur in deinem Studium viele Vorteile bringen, sondern natürlich auch langfristig in deiner Karriere ein sehr, sehr wertvolles Netzwerk bieten. Auf unserer Webseite findest du alle Infos zu den Inhalten, vom Coaching, zu den Kosten, ganz viele Erfahrungsberichte und so weiter und sofort, da kannst du dich gerne einfach mal informieren, wenn du noch nicht direkt mit dem Coaching loslegen möchtest, dann findest du auf unserer Webseite auch zahlreiche kostenfreie Reports, wo du mehr Insights über deine Zielbranche bekommst. Du findest webinaraufzeit.

Zeichnung und du kannst dir natürlich auch mal mein Spiegel Bestsellerbuch nach ganz oben bestellen. Darüber bekommst du dann auch ganz viele wertvolle Informationen wie du. Vorgehen musst, um in deine Zielindustrien reinzukommen und jetzt weiter viel Spaß mit diesem Podcast. Steffen Herzlich Willkommen im Karriere Insider Podcast. Vielen Dank, dass du heute Zeit nimmst, freut mich. Freut mich auch, dass ich hier sein kann. So, du bist aus München angereist, kennst aber hier die Frankfurter Hochhäuser auch noch ganz gut, ne? Die kenne ich noch ganz gut.

Ich war hier 20 Jahre. Und ist n familiäres Umfeld hier für mich? Du hast an der European Business School damals studiert gehabt. Lass uns noch mal 23 Jahre zurückgehen, Abizeit, sagen wir mal so 1516 17 war da für dich schon klar, du machst die Investmentbanking Managing character Karriere. Nee, eigentlich überhaupt nicht.

Also ich glaub, wenn ich so zurückdenke, 1516 Jahre, da war ich ja noch in der Schule, ich glaube, da wusste ich noch gar nicht, was Investmentbanking ist und bedeutet. Komme aus einer Unternehmerfamilie, mein Vater zusammen mit seinem Zwillingsbruder war n Unternehmer die wir hatten ne Polstermöbelfabrik in Oberfranken. Ich glaub das Einzige was ich vielleicht zu der Zeit gedacht hätte, dass ich irgendwann ins Unternehmen gehe, aber ich glaube an Investmentbank Banking hatte ich da nicht gedacht. O.

K das war dann geprägt durchs Studium, durch die Kontakte, die du da gemacht hast. Genau. Also ich glaub so an der European Business School im Rheingau hat sich dann so langsam herauskristallisiert. Da gab es eigentlich 2 Richtungen. Die einen sind Richtung Marketing gegangen, die anderen Richtung Banking. Marketing war nicht so mein Thema, Banking fand ich dann interessanter, weil es irgendwie analytischer, quantitativer ist. Ja, und so bin ich da hineingeschlittert eigentlich, ohne dass ursprünglich mal das mein Karriereziel war bei. Welcher Firma hast du den Berufseinstieg gemacht? Bei Barrents.

Das war damals in den Neunzigern. Das war in den Neunzigern. 93 habe ich dort begonnen. Ja, was waren das für Zeiten, was waren da Themen im Investmentbanking, was für Deals hat man da gemacht und wie war das bei Barings? Also zunächst mal Barings war ja ein sehr traditionelles Haus, war, glaube ich, die älteste englische Investmentbank über 200 Jahre alt, natürlich sehr von der Tradition geprägt auch und sicherlich war.

Die. Gesamte Investmentbanking Zeit etwas anders als als heute ist. Ich glaub es gab mehr Distanz zwischen den Juniorenbankern und den Sina Bankern. Ich denke auch so im Rückblick, dass natürlich die Investmentbanking Branche an sich damals noch etwas mehr Glanz und Glamour vielleicht hatte, als es heute der Fall ist. Aber ansonsten die Themen.

Jetzt rein inhaltlich von den MNE Transaktionen. Die sind natürlich schon vergleichbar, auch was wir heute noch machen. War das in Frankfurt oder war das in? London, Das war in London. In London. Also du bist dann nach London gezogen, mit Anfang, Mitte 20 und hast dann da als Ende des angefangen. So ist es genau.

Warst du, wie lange insgesamt dort? Also ich war in in London war ich so zweieinhalb Jahre knapp 3, und dann bin ich von da aus nach Paris gegangen. OK, und das war auch bei Baranks. Das war auch noch bei Baranks, wobei, das war dann. Nach 2000 nach 1995 ist ja Banks in die in den Konkurs gegangen und dann von IG übernommen worden.

Heißt das hieß dann IG Banks, also hier in Paris war. OK, da hatten wir nämlich im Vorgespräch auch schon so n bisschen drüber gesprochen, dass du hin und wieder mal bei Banken auch unterwegs warst, denen es dann nach einer Weile nicht mehr so gut ging, was sich dann irgendwann aber nicht mehr fortgesetzt hat. Zum Glück.

Und wollen wir hoffen, ja. Dann bist du zu DLJDLJ. Ja. DLJ gewechselt, das muss ich sagen, das hat mir jetzt nichts gesagt. Was war das für n Unternehmen? Das war auch ne amerikanische Investmentbank, die zu dem Zeitpunkt das war Ende 99 Anfang 2000 nach Europa kam. Eigentlich stark in Amerika bekannt für eher das High Yield Geschäft, dann aber Investmentbanking aufgebaut hat und wahrscheinlich ist heutzutage bei den jüngeren Bankern.

Der Name deswegen bekannt, weil damals 2. Ich glaub Analysten oder Socials ein Buch geschrieben haben. Das nennt sich The Monkey Business und das ist so ne, das ist so ne Pflichtlektüre, eigentlich fast für jeden Investmentbanker und das waren eben 2 Associals von DLJ. OKOK das heißt aber, das hast du auch nur 5 Monate, da hast du so 56 Monate. So ist es, weil dann wurde ja DLJ von Credit Suisse übernommen und das deutsche Team.

Ich war damals schon wieder zurück in Frankfurt. Hat sich dann entschieden, eben von da aus nicht bei Credit Suisse zu bleiben, sondern als Team zu Lehman zu. Gehen. Holen wir uns mal noch mal ab, so um die um diese Zeit. Das war so die Jahrtausendwende, du hast jetzt gerade schon 2 Firmen angesprochen, die irgendwie insolvent waren oder übernommen wurden, ich meine das war vor Nine Eleven, das war vor der Finanzkrise 2728 was waren damals Themen, weshalb irgendwie es den Banken nicht mehr so gut ging? Gut ich, ich glaub die die.

Banking Situation war natürlich ne ganz spezifische Situation, weil das aufgrund eines Bankers Traders in Singapur eben zu diesen Verlusten gekommen ist, die dann die Bank aufgebraucht haben. Also der ist Kontrakte eingegangen, die eben große Verluste ausgelöst haben und deswegen musste die Bank Konkurs anmelden.

Ich glaube das war jetzt nicht dem der Zeit geschuldet, sondern der spezifischen. Situation der Bank und hat aber natürlich damals glaube ich die ganze Finanzbranche wachgerüttelt, dem Sinne, dass es gewisse Risikomanagement Vorrichtung eben geben muss, um um solche Themen zu vermeiden, was sicherlich sich dann auch über die Jahre in stärkere Regulierung des genannten gesamten Finanzsektors übersetzt hat. Ich glaub was so in der in der Jahrtausendwende glaube ich natürlich n interessanter.

Entwicklung war, war ich. Der der Aufstieg. Des neuen Marktes und dann auch der Fall des neuen Marktes. Das war ja so 2002 1001 und ich glaub DLG beispielsweise die das wurde das Unternehmen wurde, die Bank wurde 2 Ende 2000 dann verkauft dann an Credit Suisse, das war eigentlich zu einer Halbzeit sicherlich dadurch getrieben, dass das eben sehr guter Preis dann auch bezahlt worden ist.

Ich glaub 2 Jahre später hatte dann Credit Suisse mit DLG weniger Mitarbeiter als es vor vor der Übernahme war. Also da sieht man wie wie volatil dann auch eigentlich der Finanzsektor zu der Zeit war. Aber ja, also von daher ich ich glaub das ist sicherlich ne so so n bisschen n roter Faden, der sich insgesamt durch durch meine Karriere zumindest durchzieht, dass und auch ne Lehre, dass natürlich sich die die Zeiten sehr schnell ändern können, dass dass es kein ruhiges Fahrwasser unbedingt ist. Das macht es aber auch natürlich interessant. Dann bist du zu Lehman Brothers gewechselt. Das war dann auch Frankfurt, wie DLJ und dort warst du dann bis zum Executive Director aufgestiegen. So, so ist es.

Ich hab glaub ich am Anfang wieder relativ viel Zeit, dann noch mal in London verbracht. Weil das war n Neues oder auch n neues Büro hier in in Frankfurt was erst aufgebaut wurde und da war natürlich auch die Verbindung mit dem dem Londoner Büro sehr wichtig, aber grundsätzlich ja, ich war dann hier fast 7 Jahre bei Lehman Brothers und das war eigentlich ne tolle Zeit, weil in der Phase Lehman Brothers sicher sich extrem gut entwickelt hat. Wahrscheinlich so gut sogar oder auch von der von den Ambitionen von Dick Fult getrieben, dass dass es vielleicht dann auch zum Verhängnis wurde, der der Bank ja und den den Ambitionen und der den Positionen, den Risikopositionen, die die Bank eingegangen ist.

Wie hast du damals so deine deine Karriereschritte angegangen? Also wenn du so n bisschen überlegst, hast du versucht dich auf irgendeinen. Bereich zu spezialisieren. Was für ein Typ von Investmentbanker wurdest du da? Also was würdest du sagen, waren so deine Stärken, was sich auch ausgemacht. Hat also ich glaube am Anfang hat mich also immer das MNE Geschäft glaube ich am meisten interessiert von den verschiedenen Produkt Kategorien, die es eben im Investmentbanking gibt. So über die Jahre und das ging sicherlich bei Lehman Brothers los, hab ich daran gefallen gefunden, wirklich mich in Sektoren einzuarbeiten und auch eigentlich die schon relativ früh aus meiner Sicht die Notwendigkeit gesehen, dass es, dass es sehr sinnvoll ist, dass

man auch den Sektor versteht, die Spieler kennt, in einem jeweiligen Sektor, um dem Kunden dann auch. Mehrwert liefern zu können, also nicht nur das MNE Handwerkszeug zu beherrschen, sondern eben auch zusätzlich die Dynamiken in einem Sektor zu verstehen und das ich glaub, das hat sich relativ schnell bei mir abgezeichnet, dass ich, dass ich gerne so in Richtung diese diese Sektorverantwortlichkeit oder Expertise gehe und weniger n breit aufgestellter, wie wie es damals noch stärker gab als heute, aus meiner Sicht so n so n reiner Coverage Banker. Relationship Banker sein wollte, sondern wirklich auch inhaltlich Beiträge liefern kann.

Für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die vielleicht noch nicht so ganz so tief im Thema drin sind. Welche Sektoren, welche Sektorteams gibt es dann typischerweise bei so einer Investmentbank wird es Lehman Brothers, Bank of America et cetera. Also. Bei den bei den. Balchpacket, und das ist natürlich bei mir jetzt n bisschen her ist glaub ich die Vertikalisierung der Sektoren nicht ganz so ausgeprägt, wie es wir beispielsweise jetzt im Mitmarket praktizieren. Das heißt, da gibt es eben die großen Sektoren Industrial, Consumer, Telekom Utilities, solche Themen, während im Mitmarket sich jetzt mehr und mehr glaub ich eingebürgert hat und heute wirklich Praxis ist, dass. Dann diese Sektoren noch mal

stärker unterteilt werden und sich wirkliche Sektorspezialisten pro Subsektor herauskristallisieren. Finde ich spannend. Eigentlich hätte ich jetzt gedacht, so aus dem auch heraus, je größer eine Firma ist, desto nischigere Experten haben die, aber ist eher genau das Gegenteil. Das erste Gegenteil also.

Zumindest ist es meine Erfahrung, da muss man natürlich auch wissen, dass die großen Banken auch nur die sehr großen Transaktionen betreuen, und von denen gibt es gar nicht so viele. Und deswegen ist es ist es sicherlich so, dass man auch gar nicht diese einzelnen Subsektorspezialisten vorhalten kann in den in den großen Banken. Das heißt diese diese Vertikalisierung, so wie wir es jetzt erlebt haben im im Mid Market, ist schon ein Phänomen, was eher von den Boutiquen herkommt. Ich Boutiquen finde ich gar nicht das richtige Wort, sondern eher von diesen unabhängigen MNA copon Finance beratungshäusern, wie wir es eben bei Karlsquer auch sind. Mhm.

OK, dann warst du insgesamt so knapp 6 oder fünfeinhalb Jahre bei Lehman Brothers und dann hat sich langsam schon angedeutet, oh oh, die Firma ist vielleicht n bisschen zu riskant unterwegs oder war der Wechsel dann zu Bank of America noch davor? Der war noch davor und wie es ja immer so ist und ich glaub das prägt auch n Stück weit meine Karriere und ist vielleicht auch n so n Hinweis für die jüngeren Banker im im Endeffekt, wenn ich so zurückblicke ist sind auch die einzelnen Karriereschritte meistens dadurch. Gegeben.

Das persönliche, so das kennenlernen, Beziehungen sich ergeben und ich bin dann zur Bank of America gegangen, weil mich, weil ich den Andreas Dombrett kennengelernt hab, der an sich n sehr bekannter Banker natürlich in Deutschland ist, dann Bundesbank Vorstand war und der mir angeboten hat das MNE Geschäft für die Bank of America in Deutschland aufzubauen.

Das fand ich ne tolle Opportunität zu dem Zeitpunkt und so bin ich dann von Lehman vor der Lehman Pleite zu Bank of America gegangen. Die hatten zu dem Zeitpunkt für Deutschland noch gar kein m und a Team und haben das irgendwie aus London. Die haben das mehr aus London gemacht und das war auch noch die Zeit, als sie eben eigentlich so manche Investmentbanking Produkte aufgebaut haben. Die kamen natürlich als Universalbank stärker über das Kreditgeschäft und das, was wir nennen, so das Corporate Banking.

Und haben auch in der Person von Andreas Dombrett dann das Investmentbanking in Deutschland aufgebaut. Was ist da wichtig oder was? Was waren da dann? Weshalb hat er dich ausgewählt? Also warst du auch dafür bekannt, dass du sag ich mal gute Kleinkontakte irgendwie vielleicht hattest? War das eher so die m und a expertise? Nee, wir hatten uns im Endeffekt auf einer Transaktion kennengelernt, wie es immer so ist. Ich war auf der.

Verkaufsseite damals eben bei Lehman für für n Unternehmen hier in in Frankfurt interessanterweise, der Andreas war auf der Kaufseite für Rothschild zu dem Zeitpunkt und so haben wir uns auf der Transaktion kennengelernt, zwar auf der Gegenseite, aber ich denke er hat dann vermutlich die Art wie ich die Transaktion geleitet hab auf der Verkaufsseite geschätzt und mich deswegen angesprochen.

Mhm OK, und das hast du dann auch 4 Jahre gemacht als Managing Director. Wie unterscheidet sich so der Alltag von einem Managing Director bei so einer Bulch Bracket Bank zu dem eines eines Einsteigers oder oder Associate? Oh, das ist ne gute. Frage also ich mein die die die Tätigkeiten, die sind natürlich schon unterschiedlich.

Ich glaube wenn man so so so ne Karriere im Investmentbanking betrachtet, dann ist zu Beginn sicherlich wichtiger oder steht eher im Vordergrund die analytischen Fähigkeiten. Dinge zu durchdringen, aufzuarbeiten und je weiter man sich entwickelt, dann auch die Fähigkeit, natürlich Projekte zu gewinnen, Kundenkontakte aufzubauen.

So so, ich nenn es immer die kommerzielle Seite des des Bankings rückt dann stärker in Vordergrund und wenn man Management Director hat, dann ist dann hat man meistens natürlich auch. Umsatzverantwortung und Umsatzziele und die gilt es dann zu erfüllen. Das ist sicherlich weniger der Fall, wenn man Analyst oder Social ist. OK, und die ich mein, wenn man die über die Hard Facts sprechen so Arbeitszeiten kann man da irgendwie was zu sagen oder auch also ich weiß Pre covid von wo man arbeitet und so weiter. Also ich denke mal, das ist auch so. Vielleicht n bisschen Mythos, dass. Wenn man, wenn man anfängt, dann sind natürlich das oft sehr lange Stunden und ich glaub man denkt immer, na ja, wenn ich mal MD bin, dann dann dann wird das

alles weniger. Also für mich gesprochen, ich kann da jetzt sicherlich nicht für die ganze Branche sprechen, aber ich hab so den Eindruck, dass die Arbeitszeit eigentlich nicht weniger geworden ist. Man beschäftigt sich mit anderen Dingen, aber bei mir ist es schon noch so, dass ich auch am Wochenende öfters mir Sachen anschaue.

Oder auch abends lange und ich, ich denke, es ist wichtig, dass man natürlich Spaß an seinem Job hat und und so lassen sich auch dann die Arbeitszeiten natürlich gut verkraften. Also das heißt, ich würde schon sagen, man hat andere Inhalte natürlich, aber es bleibt relativ n Job der der einen Recht gut ausfüllt. Würdest du dann aber sagen, dass du über die Zeit hinweg, also vor allem dann auch als Managing Director? So dieses berufliche und private vielleicht sich auch irgendwo so verwebt oder verschwimmt, dass man irgendwie dann so ne die ganze kleinen Dinners hat, aber das dann auch irgendwie so Freunde werden, man mal auch über das redet und so weiter wohingegen der Analyst Halt da

vom PC hockt und halt die powerpoint und Excel Models. Das ist richtig, das, das hat wirklich so n Charakter, dass natürlich die die Grenzen und es kommt einmal natürlich mit der, mit der vielleicht der Seniorität im Banking. Was du angesprochen hast, aber auch natürlich mit heute, den ich denke, mit den technologischen Möglichkeiten, dass man eben remote arbeitet und auch von zu Hause oder von zu unterwegs arbeitet, sodass also die Grenzen sicherlich zwischen dem Privatleben und dem Berufsleben n Stück weit verschwimmen. Und das hängt aber dann auch sehr stark von der von der Persönlichkeit selber ab.

Also es gibt sicherlich. Menschen, die die ne strikte Trennung bevorzugen und sagen, also wenn ich nach Hause komme, dann lege ich den Stift weg und auch den das iphone und oder oder den Computer und und schalte. Komplett ab und es gibt andere, die die. Das aber auch nicht als Last empfinden, wenn letztendlich auch im im privaten Umfeld an sich so dieser dieser Flow weitergeht. Ja, und ich, ich zähle mich eigentlich eher so zu dem zu dem zweiten Typus.

Und so, dass dann in der Tat natürlich so n Stück weit die die Grenzen da verschwenden, ne? Zu dem Zeitpunkt, das war also, als du am Ende Manager Director bei der bei der Bank of America warst, war von 26 bis 210 wir müssen auch auf jeden Fall gleich mal über dann 2728 sprechen, wie das wie das war, aber wenn wir uns so überlegen, da warst du, das war so 1615 Jahre nach dem Studium, wie war da dein, sag ich mal.

Privatleben gab es in dieser Zeit Hobbys? Beziehungen und so weiter und sofort. Oder war dann schon eigentlich die Arbeit und und das war es. Nee, also und ich glaub das ist auch ne. Ich würde mal sagen ne Empfehlung für jeden jüngeren Banker, so ne versuchen zumindest n ausgeglichenes auch soziales privates Leben zu führen, auch wenn natürlich.

Die vielleicht die Zeit eher dann knapp ist oder begrenzter ist. Aber das gehört. Denke ich schon. Dazu auch um erfolgreich zu sein, dass man ne gewisse ausgewogenes Lebens Stil. Hat und sich auch vielleicht die Zeit für seine privaten und sozialen Kontakte nimmt. Nach 15 Jahren Banking war ich zu der Zeit schon verheiratet, ich hab mit 30 geheiratet, ne Französin. In Paris kennengelernt als ich in Paris war und und ich glaub, das ist auch natürlich wahnsinnig wichtig, dass man da privat auch den Rückhalt hat und auch jemand hat, der ja auch so n bisschen hoffentlich natürlich das versteht, was warum es teilweise lange Arbeitszeiten sind und man gewisse Opfer erbringt, auch für den für den

Beruf. Um um halt im privaten dann auch n gewisses Gleichgewicht zu haben. Ne ich glaub das ist schon ganz wichtig. Ja o. K. Dann lass uns mal über 22728 sprechen, also bis im Mai 26 zur Bank of America gegangen um da so NM und a Team aufzubauen. War das gerade so Peak M und A auch so in der in der in deiner Zeit als Investmentbanker so so 526 waren, da gerade so die meisten Deals. Das war das war ne Zeit wo sehr viele LBO. Transaktionen durchgeführt worden sind, mit sehr hohem Leverage.

Und das war auch so n bisschen der Ansatz der Bank of America damals mit einer starken Bilanz auch über die Finanzierung in das MNE Geschäft einzusteigen. Und das war sicherlich eine der Hype Phasen während der letzten ja. 2030 Jahre also, wie es kurz vorm neuen Markt Zusammenbruch war. Das war ne andere Hype Phase, wie es aber auch.

Wenn man jetzt zurückdenkt, so die Zeit vor Covid war also die Jahr 2018 1920 waren auch extrem aktive und gute Jahre fast übertrieben gute Jahre, weil es dann auch immer Auswüchse natürlich in den in den in den Märkten gibt. Oder sei es. In der Form von einem Spec oder sei es in der Form des neuen Marktes, wo Unternehmen an die Börse gehen, die weit weg von jeglichem Profit oder oder positiven Cashflows sind. Und in der Zeit war es, glaube ich, so 2526. Wo sicherlich insbesondere LBO Strukturen durchgeführt worden sind, die aus heutiger Sicht einfach. Zu Überlevert waren und bei bei einer kleineren Schieflage dann natürlich die Unternehmen mit sehr hohem Leverage dann auch in Probleme kamen.

So, und dann hast du das so nach und nach irgendwie ein bisschen miterlebt, dass es. Das alles n bisschen zurückhaltender wird oder wie wie war so die Wahrnehmung wie? Das am meisten. Start in die Finanzkrise damals war. Meistens kommen ja dann diese, diese Einschnitte doch sehr abrupt. Wenn ich so zurückblicke. Also man, man spürt schon immer, dass das möglicherweise Sachen aus dem Router laufen, keiner weiß aber so genau, was dann wirklich diesen Auslöser ausmacht, dass. Dann entweder die Börsenkurse einbrechen oder natürlich dann im Fall der der Lehman pleite.

Ein ganzes Finanzsystem zusammenfällt. Und das, das sind natürlich interessanterweise Erfahrungen, die, glaube ich, die Banker, alle haben, die jetzt schon länger dabei sind, aber dennoch wiederholen sich immer wieder diese fast diese Zyklen. Jedes Mal ist es irgendwie anders, jedes Mal spürt man, jetzt sind wir, glaube ich, an einem Zeitpunkt, wo es, wo es langsam ne Überhitzung gibt, was dann der Auslöser ist. Dass die Stimmung oder die Marktsituation kippt, ist dann oft dann doch irgendwie unverhofft und unerwartet. Und anders als man es.

Denkt OK, das heißt es ging dann sehr, sehr plötzlich irgendwie in so einem ja Intervall von so 345 Wochen oder so. Ja, ein bisschen länger. Also ich, ich, ich kann mich noch an an eine Transaktion erinnern. Ich glaube, dass. Das war ein Buyout von damals, einem. Unternehmen im mehr so im Construction Bereich hatte die Bank of America finanziert eine Milliarde Finanzierung zusammen mit einer anderen Bank.

Und normalerweise war es zu dem Zeitpunkt eben Gang gäbe, dass dann die Finanzierung aus Syndiziert wird. Und das war, das war dann im Sommer 2008 und das war wirklich genau da, wo dann eigentlich die Märkte zusammengebrochen sind und ne Syndizierung nicht mehr möglich war und. Und letztendlich der der Kredit dann auf der auf der Bilanz der Bank blieb. Also das das war.

Glaub ich n Vorgang der über n paar Monate ging und dann ist natürlich auch der, das hat sich ja dann immer weiter beschleunigt. Bis hin dann wirklich zum zum Konkurs von von Lehman Brothers. Ja. Habt ihr in der Zeit dann trotzdem noch irgendwelche Deals gemacht oder war das dann? So also das hat man so im Vorfeld als als langsam. Immer deutlicher wurde, dass wir wirklich hier eine sehr schwierige Situation haben.

Ich glaub die erste Bank, die ja da dann auch mit übernommen wurde, war Burst Stearns von JP Morgan und und dann kam Lehman und Morgan Merrill Lynch war ja fast dann die nächste Bank, die dann die dann letztendlich gerettet wurde durch die Bank. Of. Ich war auf auf der Bank of America Seite, also das war schon ne Zeit wo dann also?

In den Monaten vorher ist es sehr schwierig, wurde noch Deals zu machen, ja. Mhm, was hat man dann so gemacht? Ist eine gute Frage also. Also auf der MNE Seite ist es natürlich so, dass man sich immer beschäftigen kann und mögliche Transaktionen sich anschaut. Ich glaube auf der Finanzierungsseite war es dann eigentlich erstmal sehr schwierig, überhaupt neu Finanzierung zu begeben.

OK so. Und dann war das irgendwie 2 Jahre ein bisschen Talfahrt. Dann ging es langsam wieder voran. Oder wie? Dann ging es, dann ging es langsam wieder voran, dann kam noch diese Phase, diese sogenannte Dead Sovern Crisis, wo die die einzelnen Länder überschuldet waren, also insbesondere beispielsweise in hier in Europa, Griechenland, dann auch Italien hatte teilweise sehr hohe Finanzierungskosten, wo man teilweise sogar natürlich n bisschen auf der Kippe stand, ob nicht mal auch n auch n Land Konkurs anmelden muss, gewissermaßen, wenn man die.

Die Anleihen nicht mehr refinanzieren kann. Das hatte sicherlich auch die das Banking geprägt für die Jahre nach Lehmen, also so von würd mal sagen von 2008 bis 1011, aber seitdem ging es dann eigentlich wieder kontinuierlich bergauf, die nächsten 7 Jahre 8 Jahre waren eigentlich sehr gute Jahre. Nee, das Wachstum war eigentlich unterschiedlich, natürlich von den Regionen recht hoch.

Transaktion Aktivität war hoch, Finanzierungsmöglichkeiten waren da. Also das war eine relativ lange Phase des des Wachstums jetzt im MNE Markt ja für in der, ich würde mal sagen 2012 bis 2020 fast. So, und wenn wir vielleicht jetzt nur dann und dann schließen wir das Ball spracket Kapitel so ein bisschen ab und gehen dann eher nach und nach Richtung Market.

Aber so bei so einer Ball spracket du hast irgendwie so eine Handvoll. Kunden in Deutschland, die irgendwie groß genug sind und dann bisschen Konkurrenz mit so 67 anderen großen Banken, die auch diese Kunden haben wollen. Ich kenne das irgendwie von Freunden bei bei auch bei bulch Brackets, die sind dann irgendwie die ganze Zeit schlägt man denen irgendwelche möglichen Ideen vor und so weiter und sofort versucht denen irgendwelche Strategien zu entwickeln auch so Nuggets zuzuwerfen, sodass wenn die mal n Deal haben dann zu einem kommen, irgendwie weil man den gut oft genug gute Ideen irgendwie geliefert hat.

War das auch so? N bisschen deine deine Wahrnehmung wie, wie, wie und wie verteilt sich auch so das was man macht an ne so n bisschen Clients Kontakt halten, Ideen einbringen und wieviel ist dann wirklich? Jetzt haben wir n Deal und jetzt machen wir jetzt machen wir mal ne Transaktion oder so. Also ich glaube, das hängt natürlich schon von der Situation ab, aber so n bisschen wie du beschreibst natürlich die die sehr großen Banken und ich komme ja aus. Wenn ich jetzt das Bank of America Beispiel nehme, dann dann mit Merrill Lynch zusammen.

Komme aus einer einem Umfeld, wo die Bank natürlich als Universalbank sich als Partner oder Bankinstitut ganzheitlich für die großen Kunden. Versteht das heißt da, da gibt es natürlich sehr viele unterschiedliche Beziehungen mit den großen Kunden. Und das ist auf der Corporate Banking Seite, das ist auf der Landingseite und dann bis hin zum Investmentbanking und das ist letztendlich ist es auch fast so n Zusammenspiel von den verschiedenen Disziplinen, die die Banken versuchen natürlich gut zu organisieren und so, dass dann der, dass der Kunde natürlich diesen diesen Mehrwert der Bank sieht und sich aber auch in gewisser Weise.

Fast in der Notwendigkeit sieht gewisse Projekte fießt dem, der den großen Banken zu bezahlen und und auch für große Projekte zu engagieren. Also das ist n ich, ich würde mal sagen, das ist ne Mischung aus dann schon auch den Beziehungen die man hat, aber aber fast in institutioneller Weise über verschiedene Produkte hinweg und umso umso stärker man als Großbank dort in den Unternehmen natürlich verankert ist, umso. Größer ist dann auch die Möglichkeit, dass man bei wichtigen großen Transaktionen mit dabei ist. So grob, so aus seiner Erfahrung. Wieviel Unternehmen gibt es denn so in Deutschland, die da für die Bulch Brackets interessant sind? Ja, man kann es ja.

Also zunächst mal für die Bulch Brackets sind natürlich die Unternehmen interessant, die auch Kapitalmarktgeschäft haben, weil das MNE Geschäft ist. Das ist sicherlich in gewisser Weise lukrativ, aber die großen Banken JP Morgan, Bank of America. Oder auch auch die anderen, die die reinen Investmentbanken, die verdienen natürlich viel, also mehr Geld mit mit den Kapitalmarktprodukten, so dass Kapitalmarktgeschäft wichtig ist.

Das heißt, private Unternehmen, die gar nicht an der Börse sind, sind per se erstmal weniger interessant, möglicherweise schon mal für ne große MNE Transaktion, aber da fällt tendenziell das Kapitalmarktgeschäft weg. Das heißt, dann kann man es natürlich relativ einfach am an den Dax werten ablesen und dann vielleicht noch n Dax und dann hört es auch schon bald auf. Es gibt wir.

Haben natürlich auch große Industrieunternehmen wie ne Bosch beispielsweise oder andere, die die große Unternehmen sind, aber dennoch auch die, die sind wahrscheinlich nicht ganz so. Bedeutend für die Balchsprack wie die großen Unternehmen, die an der Börse sind. Und deine Netzwerkpflege ist dann mit mit wem auf welchem Level. Das ist dann primär CFOCEO.

Also das. Deswegen wahrscheinlich auch hab ich immer eigentlich ne Vorliebe für das MNE Geschäft hab gehabt weil MNE ist sicherlich das strategischste Produkt der Investmentbank und da findet die der Dialog schon eher auf der Vorstandsebene statt, also insbesondere CFO und bis hinzu CEO wenn wenn es große Transaktionen sind.

Auf den auf der Finanzierungsseite ist man eben dann eher im Finanzbereich. Dann oft ist der Treasurer von von großem Unternehmen der erste Ansprechpartner. OK, das heißt, das war, das war dann so auch Teil von einem Job, irgendwie mit den Sea Levels von den großen Konzernen im Austausch zu sein, organisiert man dann als Bank irgendwelche Dinners, sind das wie, wie läuft so der das?

Ja, das macht man auch, dass man so CEO Dinners organisiert und. Es gibt natürlich auch immer irgendwelche Veranstaltungen, wo man mal dann auf dem C Level die die Kontakte einlädt. Aber so so wenn ich jetzt so zurückblicke, so richtig unterschiedlich ist das jetzt auch nicht was wir machen im im im Mitmarket wahrscheinlich halt von der Unternehmensgröße unterschiedlich, aber die die um die Kontakte zu pflegen auszubauen oder auch erstmal zu initiieren sind natürlich die die die. Mittel sehr ähnlich.

Im Endeffekt ja. Gut, dann warst du bis Mitte 210 bei Bank of America, dann ging es weiter zu mediobanca. Hol uns dann mal ab mediobanca, was ist das für eine Bank und wie kam dieser Wechsel zu zustande? Also. Wie, wie schon vorher angedeutet, der Wechsel kam eigentlich auch wieder dadurch zustande, über persönliche Kontakte, also der Andreas Dompre, der dann im Zuge der. Übernahme der der von Merr Lynch dann auch ausgeschieden ist, als Deutschland Chef der der Bank of America Merr Lynch. Die hat mich dann in Kontakt gebracht mit dem Frank Schönherr, der zu der Zeit eben Mediobanca für Deutschland aufgebaut hat und und auch da hatte ich dann die Möglichkeit wieder das MNE Geschäft und auch

Sponsor Coverage mit aufzubauen und da hab ich sympathisiert. Ich glaub bis zum Zeitpunkt war mir mediobanca auch noch gar nicht so wirklich bekannt, aber ich fand es ganz charmant, weil im Endeffekt ist die Mediobanca so n Stück weit vergleichbar, fast wie mit einer Deutschen Bank für uns hier in Deutschland. Also es ist schon eine der wichtigen Investmentbanken Geschäftsbanken in Italien.

Die ursprünglich dadurch entstanden ist, dass die Mediobanca eben privates Kapital Unternehmen zur Verfügung gestellt hat, auch in Form von Beteiligung an Unternehmen und auf der Basis dann ein richtiges Investmentbanking aufgebaut hat. OK, das heißt aber es war dann eine kleinere Bank, die auch kleinere Kunden adressiert hat, oder waren das dann trotzdem so die italienischen Großkonzerne? Sozusagen ja.

Also ich glaube, der, der Antritt hier in Deutschland, und das war vielleicht auch so ein bisschen naiv gedacht als ich. Da angefangen habe, war wahrscheinlich, sich auf Unternehmen zu konzentrieren, die Crossborder Transaktionen zwischen Italien und Deutschland betreiben, wo dann midiobanca sicherlich ne relevante Adresse ist, weil das Netzwerk der Midiobanca in Italien wirklich sehr gut ist.

Im Endeffekt ist natürlich der Transaktionsmarkt eher klein. So viele crossborder Transaktionen zwischen Deutschland und Italien passieren dann doch nicht. Und wobei zu zu der Zeit haben wir natürlich schon versucht, auch nationales Geschäft zu entwickeln und auch da war es wieder so der Ansatz über die Bilanz kommen, dass man auch Kredit zur Verfügung gestellt hat, den den Unternehmen oder den Investoren, um auf der Basis dann auch MNA zu machen.

Hattest du zu dem Zeitpunkt schon für 5 verschiedene Banken dann gesehen gehabt, wird, so sagen, der Job was war immer mehr oder weniger das gleiche, auch das das Umfeld, die die die Setups irgendwie Art wie man kommuniziert wie man arbeitet, die Art wie die Kollegen drauf sind oder gibt es da wirklich schon starke Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern?

Also ich glaube der der Hauptunterschied. Also es gibt 2 Themen um die Frage zu beantworten das das eine ist die Frage des Geschäftsmodells, also bin ich in einer in einer globalen Universalbank mit allen möglichen Produkten, was sicherlich Auswirkungen auf auf das tägliche Geschäft hat, weil man dann doch stärker vernetzt ist innerhalb der Bank und versucht eben auch mit den anderen Disziplinen. In der Interaktion zu sein, das ist bis hinzu dem Modell wo wo ich jetzt unterwegs bin, also das reine Beratungsmodell mit eigentlich nur einem Produkt, nämlich transaktionsbezogene Beratung, dem dem Kunden zu geben. Ich glaube, das ist eine sehr wichtige Unterscheidung und die andere Unterscheidung ist

vermutlich schon so ein bisschen eine kulturelle Unterscheidung. Amerikanische Kultur ist sicherlich anders als ne deutsche oder auch ne französische oder ne italienische mit vor und Nachteilen würde ich sagen. Also die die Italiener, die sind sicherlich sehr erfrischend und sehr herzlich und und und auch humorvoll, vielleicht nicht immer ganz so pragmatisch und direkt und zielstrebig wie es n Amerikaner ist. Vom vom Ansatz her.

Ja, aber würdest du sagen, dass wir auch. Für dich sehr lehrreich. Sehr hilfreich, dass du immer wo anders dann auch wieder warst, weil du immer da wachsen musstest. Oder war das so zum im Nachgang so gut? Du hättest auch irgendwie jetzt dann irgendwie 1520 Jahre bei der gleichen Firma arbeiten können. Im Rückblick würd ich sagen, ich find es eigentlich. Es war ne gute Erfahrung in der Tat, weil doch man sicherlich bei jedem.

Neuen Umfeld was mitnimmt, sich was abschauen kann vor Nachteile, vielleicht im Vergleich zu den anderen Adressen, wo ich vorher war, sieht und und sich dann so natürlich weiterentwickelt, ist es jetzt ein muss, würde ich auch nicht sagen. Also es ist halt wie gesagt bei mir dem der Tatsache geschuldet, dass durch über persönliche Kontakte sich das so ergeben hat, das war ja sicherlich nicht so geplant. Die also ich sag mal für viele oder ein n paar junge Leute ist natürlich auch ein Grund ins Investmentbanking zu gehen. Diese Gehaltsmöglichkeiten, die sind auf den Juniorebenen dann recht vergleichbar und auch recht transparent ne und je höher man kommt, desto relevanter wird dann wahrscheinlich auch irgend so ne

so ne bonuskomponente ne wie hast du das wahrgenommen, hat man da überall in etwa die gleichen Deals und also. Gehaltsdeals und es kommt halt einfach drauf an, wo du arbeitest, wieviel Umsatz du der Firma reinbringst und wenn du in dem einen Setup einfach viel mehr Umsatz reinbringen kannst, dann verdienst du damit entsprechend auch mehr.

Oder gibt es da dann auch starke Unterschiede zwischen einzelnen Banken auf so MD Level? Also ich glaube schon, dass es da Unterschiede gibt. Ich mein, Ich würde sagen, dass vermutlich zumindest mal der Ruf, und das ist wahrscheinlich meistens ist da auch was Wahres dran. Dass bei den größeren amerikanischen Häusern die Gehaltsniveaus höher sind als im europäischen Vergleich, muss man auch dazu wissen, dass natürlich auch der amerikanische Markt selber n anderer ist. Also auch die FIS, die jetzt als für die Investmentbanking Beratungsleistung gezahlt werden, typischerweise höher sind.

Vielleicht auch der Lebenshaltungskosten natürlich höher ist und dadurch auch die Gehälter und auch die die Boni höher sind. Und vielleicht ist es auch n Stück weit natürlich, dann übertragen von den amerikanischen Häusern auf auf Europa, aber es ist schon auch so, dass dass man in kleineren Setups durch unternehmerischere Strukturen, als es in den großen Banken der Fall ist, sicherlich auch lukrative. Bonusmöglichkeiten hat, die sind vermutlich also so, wie ich das jetzt auch erlebe, natürlich noch vielleicht stärker an der individuellen Performance gebunden als der übergeordneten Performance des Unternehmens.

So und als Managing Director. Was musst du alles machen? Du musst die, also du musst Deals reinholen, musst du auch dein ganzes Team aufstellen, irgendwie absprechen wieviel in der Listen du bekommst und so weiter und sofort oder ist das in? Vor allem solchen größeren Set UPS, so die haben schon die haben eh 10 m d's und das ist alles ziemlich gerade vorgeben wer wieviel hat und du bist eigentlich wieso ein angestellter Chef dem gesagt wird du bist halt in der Position, alles andere wird von USA, London oder so gestellt. Nee, also ich glaube, dass also ein Glaube, ein, ein, ein Element, was im Investmentbanking überall gleich ist.

Es ist immer irgendwo n Kampf um Ressourcen und man hat gefühlt eigentlich immer nie genug und das glaube ich ist im großen Setup so wie auch im kleineren Setup. Das heißt man muss muss auch bei einer sicherlich bei einer Ballracket Bank wenn man n Sektor verantwortet oder ein Produkt verantwortet natürlich für seine Ressourcen sich einsetzen, kämpfen und natürlich am besten hat man dann Argumente wenn man natürlich auch wirtschaftlich.

Gut wirtschaftet und Gewinne macht und viel Umsatz produziert. Dann sind natürlich die Argumente auch gut, mehr Ressourcen vielleicht zu haben oder Zugang zu haben und und ich glaube das das ist ein Thema, das das zieht sich eigentlich durch durch durch die ganze Branche durch. Was glaubst du, haben so viele vielleicht von Praktikanten bis hin zum irgendwie bis zu zum Ende Listen, der so erst seit ein 2 Jahren dabei ist?

So ne Miss Conception irgendwie über das Verhältnis zu so einem Managing Director, was für den vielleicht auch wichtig ist oder so fällt dir da irgendwie spontan was ein. Also Miss, das weiß ich nicht. Also ich hatte ja schon mal einmal gesagt, also es ist sicherlich nicht so, dass also insbesondere heutzutage, dass die MDS irgendwie kurze Arbeitszeiten haben, sondern ich, ich denke da.

Da ist es schon so, dass dass wir da auch recht recht eingespannt sind, so rund um die Uhr. Ansonsten weiß ich jetzt gar nicht, was was vielleicht so Miss Perception sein könnte. Also dass ich vielleicht irgendwie die die Leute, wenn sie jetzt nicht unbedingt, wie sie sich den Alltag vorstellen, aber sozusagen das mit.

Das vielleicht n falsches Verständnis dafür ist, mit was für Themen du dich als Majing Director eigentlich so rumschlagen musst oder sonst was. Ne das das mag sein. Also ich glaube man man sieht wahrscheinlich weniger auf den jüngeren Ebenen, dass das natürlich neben dem reinen Deal Making auch recht viele administrative Aufgaben dazu kommen.

Managementaufgaben dass wir uns als Partner auch viel über die Strategie des Unternehmens Gedanken machen. Und das sind solche Themen, die die natürlich auch Zeit in Anspruch nehmen und die sie sehen, glaube ich, die Dinge einen Kollegen nicht unbedingt. Hattest du zwischen deiner Position bei Cardsquare und Mediobanca noch mal 2 Stationen auch noch mal als Manager Director?

Also ich glaub du hast wirklich sehr sehr viele verschiedene Setups kennengelernt, einmal bei Lincoln und danach noch bei Ulin Loki. Wie kamen die Wechsel vielleicht jeweils noch mal zustande, auch wieder über persönliche Kontakte. Ja, in der also in der Tat, die der, der also der Wechsel von Mediobanca zu Lincoln war eigentlich dadurch getrieben, dass.

Die Italiener dann auch ne neue Strategie für Deutschland ins Leben gerufen haben. Was da wiederum dazu geführt hat, dass der Frank Schönherr weggegangen ist und mit ihm bin ich dann auch weggegangen und der der Kontakt zu Lincoln kam dann wieder über den Andreas Dombrett zustande, weil ich da den Michael Trill kennengelernt hab, auch wieder sympathisiert hab. Also das ist eigentlich so n wiederkehrendes Muster in meiner in meinem Laufbahn in meiner Lauf Karriere und. Ja, und ich glaub dann war ich 5 Jahre bei Lincoln. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte da dann auch schon den Industriebereich Mitverantwortet hier im deutschsprachigen Raum und dann kam die diese neue Opportunität auf mich zu.

Das war allerdings in dem Fall diesmal über N Headhunter für Hooligan, die zu dem Zeitpunkt eben auch hier das Corporate Finance aufbauen wollten. War in in dem Jahr 2017 noch eher für Restructuring bekannt. In Deutschland oder in Europa sogar als für Corporate Finance und und so bin ich da zu Hooligan gegangen, weil ich das eben schon als eine sehr interessante auch opportunität fand.

Dann den Industrial Bereich da mitzugestalten. So, du hattest in sehr vielen Stationen quasi so die Aufgabe bis neu wo reingekommen und solltest das aufbauen, das richtig geht man dann vor. Also das eine ist sehr wichtig, dass man irgendwie die. Kunden irgendwie bekommt aber zum zweiten, wenn man so n neues Team aufbaut muss man auch irgendwie Mitarbeiter bekommen. Hast du die dann immer so mitgenommen? Hattest du so ne ne Pyramide unter dir die quasi mit dir immer von Unternehmen zu Unternehmen gewechselt ist oder war das immer neu?

Also schon meistens immer neu. Ich glaube heute in dem aktuellen Setup gibt es den ein oder anderen, den ich jetzt aus meinen vorherigen Positionen schon gekannt habe und dann auch mit zu uns gekommen sind. Also das hilft natürlich mittlerweile, dass ich da relativ lange im im Markt bin und und relativ, also viele Stationen hatte und und damit auch natürlich unterschiedliche Kontakte geschlossen habe.

Aber grundsätzlich ist es schon immer so gewesen, dass ich relativ von neu angefangen habe, hoffentlich dann auch Mitarbeiter, Kollegen begeistert habe für für den Bereich, den ich verantworte, und ich denke auch es. Mein meine Erfahrung dann mit mit übergeben hab, weil weil das gehört natürlich schon auch dazu, dass man, dass man denke ich als als MD nicht nur natürlich auch Deals machen muss oder Projekte gewinnen muss. Man muss aber auch so ne Mannschaft hinter sich versammeln können, die auch gerne für einen Arbeiten, weil im Endeffekt ist es n Mannschaftssport und nicht n einzelkämpfersport und und man kann glaube ich nur erfolgreich sein wenn man ne gute n gutes Team hat und auch. Kollegen hat, die sich für die

gleiche Sache einsetzen. OK, und dann als letzte Station dann jetzt seit über 5 Jahren Karl Square, da ist jetzt ein Titel Mensching Partner. Liegt es daran, dass die einfach bei Karl Square so heißen oder ist es auch eine andere ein anderes sage ich mal unternehmerisches Setup. Das ist ein, das also ist ja auch wirklich ein anderes Setup, weil wir eine Partnerschaft sind.

Also sprich wir sind auch selber Unternehmer und Eigentümer und deswegen wahrscheinlich auch der Titel, der das eben n Stück weit reflektiert, die diese Partnerschaft, ja das hat auch glaub ich schon kulturell noch mal NN unterschied zu einer zu einer Angestelltenverhältnis. In der größeren Bank mit.

Dem Mark Miller hatte ich schon mal auch ein Podcast gemacht. Wenn ihr da mehr zur Gründung von Carlsquare et cetera erfahren wollt, können wir euch den unten noch mal verlinken. Schaut da auf jeden Fall mal vorbei, so vielleicht auch einmal Status quo, heute carlsquare wie wie groß seid ihr und was genau macht. Ihr wir sind knapp 200 Mitarbeiter verteilt jetzt über 12 Büros.

Und. Wir sind die USA. Wir sind die USA mit 3 Büros, also in Nordamerika, Boston, San Francisco und Vancouver. Ja, wir sind eine reine Beratungsunternehmen, also wir, das heißt, wir beraten bei MNE Transaktionen, bei Finanzierungen, ist immer transaktionsgetrieben und sind eben, was man so das das klassische wahrscheinlich so MNE Boutique bezeichnet, wobei ich finde. Boutique hatte ich glaube ich eben schon erwähnt, ist aus meiner Sicht nicht unbedingt der richtige Begriff mehr, weil weil man damit n kleines Setup vielleicht assoziiert. Mittlerweile sind ja die die unabhängigen MNE beratungshäuser auch globale Firmen geworden mit mit einer ja internationalen, wenn nicht sogar globalen

Präsenz. Und ich? Ich verbinde zumindest für mich den Begriff Boutique immer da damit, dass wir eben unabhängig sind. Das heißt, wir geben wirklich nur in Anführungsstrichen advice Beratung, ohne gleichzeitig noch ein weiteres Produkt oder Kredit oder oder sonstige Themen verkaufen zu wollen. So, und da bist du in München auch wieder für einen Sektor für einen Bereich zuständig. Was machst du?

Also wir nennen den Sektor Industrial Technology. Was fällt da so darunter? Da fällt ist ein relativ breites Feld. Also wir haben das noch mal weiter untergliedert in 16 Subsegmente, aber im im Wesentlichen also der der große gemeinsame Nenner sind natürlich Unternehmen, die eine Fertigung haben, die ein B2B Geschäftsmodell haben. Und ja, also von Unternehmen, die Produkte, Komponenten herstellen, bis hinzu Maschinen Anlagen. Das ist so.

Der klassische deutsche Mittelstand. Gehobene Mittelstand. Wobei wir schon immer den Anspruch haben, sehr gern Technologiethemen besetzen und auch das Suchen. Und das ist auch heutzutage natürlich in der Industrie sehr wichtig, technologische Ansätze zu haben, ja. Was für in was für einer Größenordnung bewegen sich dann so die Deals, die du aktuell begleitest? Also ich die typischen Deals dealgröße bei uns sind so zwischen 25 bis 250000000 Unternehmenswert, da liegen wahrscheinlich 8090% unserer Transaktionen in dieser Bandbreite.

Wir machen auch mal größere Transaktionen bis hinzu einer Milliarde, aber der das das Gros ist sicherlich so in diesem in diesem Feld, in diesem Segment. Und der Vorteil ist, in dem Segment gibt es einfach viel mehr. Aktivität als jetzt bei irgendwelchen DAX Konzernen. Also an gemessen an Anzahl der Transaktionen das auf jeden Fall. Ja, OK, und das heißt, gibt es auch mehr? Bemerkst du da eine ähnliche Konkurrenz wie jetzt irgendwie bei den Walsh Brackets, wo ja sehr klar erkennbar ist, welche CFOS und CEOS jeder irgendwie haben will in seinem Kontaktbuch oder ist das so im Mitmarket noch ein bisschen mehr so? OK, wir haben jetzt hier von irgendwas mitbekommen und davon hat noch fast niemand anders

mitbekommen und man hat eher so n bisschen so mehr so Alleinstellungsmerkmale und es geht nicht nur darum nur immer genau den gleichen Leuten immer wieder vorne hinzu laufen, sondern. Also was, was mich an in dem in dem midmarket Segment wirklich begeistert oder auch also im Vergleich zu ballspracket sehr sehr sehr positiv.

Letztendlich überzeugt hat in dem Bereich unterwegs zu sein ist, ist die Tatsache, dass die, die die Varianz unserer Kunden deutlich größer ist. Also wir betreuen den den Familienunternehmer, der vielleicht in der 2.3. Generation jetzt sein Unternehmen führt. Wir betreuen teilweise auch bei stärkeren Technologieunternehmen noch den das Gründungsunternehmen, das Startup, das eben schon gewachsen ist.

Wir betreuen aber auch den mittlerweile die Private Equity Investoren, die in Exit suchen für ein Portfolio Unternehmen und wir betreuen aber auch Industriekonglomerate, die ein eine Nebenaktivität, also nicht mehr Kernaktivität verkaufen wollen. Also dieses ganze Spektrum an unterschiedlichen Kunden und Konstellationen in dem midmarket Bereich ist aus meiner Sicht deutlich variabler und breiter als als man eben im Budgets. Hat.

Und dein Alltag sozusagen. Der ist dann auch anders, oder ist das schon in etwa das Gleiche? Also ich also es dreht sich natürlich schon alles darum, Transaktionen zu machen und neue Projekte zu gewinnen, aber ich denke sich immer wieder auf neue Kundenprofile auch einzustellen. Das ist durchaus vielleicht anders, als wenn man.

In der Ballsprechkette arbeitet und immer nur nur in Anführungszeichen mit dem mit dem CFO des des Dax Konzerns spricht. Jetzt hast du über die den Verlauf meiner Karriere wirklich sehr viel gearbeitet und du wirst irgendwann wahrscheinlich an einem Punkt angekommen sein, wo man sagt, OK, mit einem moderaten Lebensstil.

Das würde vielleicht auch ausreichen. Ich könnte auch ein bisschen weniger arbeiten, was ist so für dich, der? Der Antrieb dahinter gewesen hast du auch manchmal irgendwie Momente oder auch mal gehabt, wo du ja manchmal überlegst? Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, wo du dir dann denkst, vielleicht jetzt hier irgendwie mal 2 Jahre durch Australien rumreisen oder was auch immer, wäre auch mal cool gewesen.

Das ist eine gute Frage. Also. Also zunächst mal muss ich sagen, und das ist vielleicht auch ein so ein bisschen eine Empfehlung für für die jüngeren Kollegen, man kann diese Arbeit eigentlich nur machen, wenn. Wenn man wirklich auch Spaß dran hat, also wenn die wenn die einzige Motivation ist, NN gutes Gehalt zu verdienen und vielleicht auch n guten Bonus am Ende des Jahres, das kann man vielleicht n paar Jahre lang machen, aber irgendwann wenn man keinen Spaß an der der Arbeit hat, dann ist dieser monetäre Aspekt glaub ich nicht, nicht dann so vordergründig, dass man, dass man diesen diesen Lebensstil führen will.

Bei mir war es so, dass dass ich. Ist ja vielleicht am Anfang des Interviews so n bisschen rausgekommen, fast n bisschen zufällig dazu gekommen bin. Es war nie ganz am Anfang, vielleicht mein mein Wunschberuf, weil ich auch gar nicht wusste, worum es geht und und ich hab eigentlich so diese, diese, diese Liebe und diese den Spaß und und was es ausmacht eigentlich erst über die Jahre so richtig erfahren und entwickelt.

Und und mittlerweile muss ich sagen, so dieses dieses Umfeld in dem wir arbeiten immer wieder neue spannende Leute kennenzulernen, auf jedem Projekt, jedes Projekt ist auch anders und birgt immer wieder neue Überraschungen. Das ist so die Triebfeder für mich eigentlich und warum ich es auch auch weiterhin gerne mache und hoffentlich auch noch n paar Jahre, so dass ich jetzt auch im Rückblick sagen würde, ich hab das jetzt nicht vermisst, dass ich, dass ich da jetzt keine 22 Jahre mal keine Auszeit genommen habe, sondern es hat sich nicht ergeben und ich bereue es aber auch nicht, weil weil ich muss sagen ich mir macht es echt Spaß, was ich jetzt mache.

Das würdest du auch sagen. Trifft dann auf sehr viele deiner Peers, die so lange in der Industrie sind, auch zu. Also was, was ich so ein bisschen festgestellt habe, und vielleicht ist das jetzt auch nicht ein ganz subjektives Bild. Durch die wir, wir haben ja so n bisschen das angeschnitten, dass natürlich die, dass die Investmentbanking Industrie sich verändert hat durch die vielen verschiedenen Einschnitte, die es gab, das heißt, die Regulierung beispielsweise ist natürlich sehr viel stärker und und dominanter und und einschneidender geworden, und ich, also ich, ich hab, ich kenne viel, viele Beispiele, die so wie ich in in großen Banken angefangen haben und. Wo dann allerdings die internen

Prozesse so schwerfällig geworden sind, dass und und wo jegliches Unternehmertum auch irgendwie fast abgetötet wird, dass dass die sich trotz vielleicht des Prestiges und trotz vielleicht auch einer guten Bezahlung in diesen großen Häusern gar nicht mehr so so wohlfühlen, und das hat schon dazu geführt, dass entweder eben viele dann in kleinere Setups, wie wie ich auch gegangen bin oder fast sich ganz von der von der Industrie verabschiedet haben.

Also das heißt, ich glaub das ist ne, das ist ne, das kann man gar nicht pauschal beantworten. Ne also ich glaub es gibt viele Beispiele wie ich auch die die halt sehr sehr gerne das machen, andere die die über die Zeit dann auch n bisschen Mühe geworden sind. Wenn wir so das Stichwort Prestige nehmen, war das bei dir so n wo du so zum ersten Mal dann weg bist von so einer Balch bracket, die jeder kennt, irgendwo deine ganzen Studienkameraden an der EBS irgendwie gesagt hätten, OK ne das ist ne top Adresse und.

Dann zum ersten Mal so in so n kleineres Setup gegangen bist. War das dann so wo du schon auch innerlich irgend n bisschen kämpfen musstest, wo du dir vielleicht auch dachtest? Ah, was sagen jetzt andere Leute? Ist es so n schlauer step oder so? Es ist so richtig bewusst hatte ich mir das nie überlegt, weil man kann mal vielleicht sagen, der so der Einschnitt in meiner Karriere war möglicherweise, als ich von Bank of America mehr Lynch dann zu Mediobanca gegangen bin, wobei ich das selber gar nicht so empfunden hatte.

Ich hatte Mediobanca wie gesagt dann schon so als so ne Bank empfunden, die. Also natürlich in in in Italien n tolles Renommee hat und dann vielleicht noch mal der der Schritt dann zu Lincoln, aber im im Nachhinein ist es vermutlich schon so ne, dass dass man sagt, Na ja, worum geht denn der jetzt von von Bank of America da irgendwie zu so einer italienischen Bank und dann noch mal zu irgendwie so einem so einer mit Market beratungsbude die die man da gar nicht so wirklich kennt, so in der Öffentlichkeit und.

Also ich, ich war dann eigentlich auch im Nachgang nie so richtig Prestige getrieben. Muss ich sagen, also ich, dass ich da so angefangen hab bei Barings und und dann bei Lehman das das war mir gar nicht so bewusst, wahrscheinlich zu der Zeit erst nur so im Rückblick, das auch natürlich mit der Geschichte, wie es, wie es sich ergeben hat, dass das, dass das natürlich sehr bekannte Adressen waren im Endeffekt und.

Für mich war das eher fast so ein bisschen neutral, normal fast da anzufangen, weil weil viele meiner Kommilitonen das ähnlich gemacht haben und hat sich dann so entwickelt. Aber also genau, also ich bin war da nie so Prestige getrieben. Würdest du sagen, dass jetzt über die letzten 2025 Jahre so auch die Attraktivität, vielleicht auch mehr und mehr so zu so diesem Mitmarket, vielleicht sogar auch Small Market Bereich Geschiftet ist?

Also dass das allgemein für Investmentbanking auch irgendwie spannender ist. Es ist mehr erschlossen es, es gibt weniger Regulatorik et cetera. Also. Auf jeden Fall, und das gilt jetzt natürlich hauptsächlich für das MNE Geschäft, weniger für Kapitalmarktprodukte, weil die die MNE Setups natürlich keine, im Wesentlichen kein Kapitalmarktgeschäft haben, also die diese Ganze die. MNE Aktivität zumindest in Deutschland. Frankreich ist n bisschen anders, aber in Deutschland oder auch in anderen Ländern so bis zu einer gewissen transaktionsgröße ich sag mal bis 500000000 Unternehmenswert wird eigentlich fast heute dominiert von den unabhängigen MNE Beratern, wie wie wir es sind und Lincoln oder oder Hulien das das als ich

angefangen hab vor 30 Jahren gab es das gar nicht, also da haben diese Art von Transaktionen auch die Geschäftsbanken gemacht, also ne Deutsche Bank oder ne Commerzbank. Und und dann eben, wenn es größer wurde, dann die die größeren amerikanischen Banken. Das heißt, dieser, dieser ganze Markt dieser unabhängigen MNE Parade, der hat sich erst über die letzten 30 Jahre wirklich entwickelt, und ich glaube, der der Erfolg gibt diesen diesen Modell auch recht.

Ich glaube wirklich, dass wir, und da spreche ich jetzt für die Branche, nicht nur für für Cal Square. Dass wir sicherlich uns noch stärker fokussieren und spezialisieren auf die einzelnen Themen in den Sektoren, für die MNE Transaktionen, als es die größeren Geschäftsbanken machen können. Und, und das ist in der Tat so, also dass dass heute, wenn jemand als Berufseinsteiger sich überlegt, wo. Wo will ich, wo will ich anfangen? Und wenn ich MNE machen will, da gibt es heute sicherlich wesentlich mehr Möglichkeiten als es zu meiner Zeit gab, weil da gab es eigentlich nur die die größeren Banken. Wie würdest du dann sagen, unterscheidet sich jetzt ein Einstieg zum Beispiel bei euch zu, wenn man bei so einer Large Cap Investmentbank einsteigt?

Was ist vielleicht auch für wen passend? Es gibt sicherlich vor und Nachteile. Ich würde sagen ne ne large cap. Die sind natürlich so aufgestellt und und organisiert, dass die ein Recht, also umfassendes Training auch am Anfang den den Berufseinsteigern geben können, auch über ein Produkt hinausgehen.

Also eben nicht nur mna, sondern auch möglicherweise eigenkapitalthemen fremdkapitalthemen man, man hat das vermutlich schon die Möglichkeiten. Umfassender, umfassenderes Corporate Finance wissen sich anzueignen, als es wir in in der MNE Umfeld tun können, dafür ist man natürlich weniger schon direkt, vielleicht auch auf den Deals mit Kundenkontakt und gewisser Verantwortlichkeit unterwegs, als es bei uns der Fall ist.

Wir haben natürlich flachere oder? Kleinere Teams wir wir setzen unsere jüngeren Mitarbeiter auch direkt auf den Deals mit ein. Die Treffen auch die Kunden vom ersten Tag an, was was sicherlich auch ne tolle Erfahrung ist. Aus meiner Sicht, das heißt das hängt so n bisschen ab davon was was die Vorlieben sind, was vielleicht auch die mittelfristige Karriereambitionen sind von jedem einzelnen, ob der Einstieg in der MNE Beratungsfirma wie wir sind sinnvoll ist oder eben dann doch im im ballspracket Umfeld.

Wenn du jetzt überlegst, wenn du so auf Praktikanten, Juniors oder so guckst bei dir was was gefällt dir gut? Also wird auch einmal unterteilt, bevor du sie einstellst. Was gefällt dir da gut und dann auch wenn sie irgendwie seit 23 Monaten da sind, was gefällt dir da dann gut? Also was man vielleicht jetzt nicht so completely ob wir es irgendwie sich sowieso schon zusammenreimen. Können also also.

Also was, was ich immer feststelle, wenn jemand wirklich wissensbegierig ist und offen ist und eben nicht nur jetzt sein, seine eigentliche Tätigkeit als Praktikant oder Analyst ausführt, also sprich vielleicht irgendwelche Slides, bound oder oder oder vielleicht gerade mal Multiplikatoren rechnet, sondern sich eben über den Tellerrand interessiert für die Themen, die wir eigentlich machen und worum es geht.

Dass die Lernkurve sehr steil sein kann, also innerhalb der ersten 234 Monate jemand, der noch mit relativ wenig Erfahrung kommt, dann auch schon doch sehr schnell sehr produktiv sein kann bei uns und auch wirklich n Beitrag liefert, gute Ideen einbringt. Also das finde ich immer beeindruckend. Jetzt in dem Interview vorher.

Also ich glaube. Das ist vielleicht auch meinem Hintergrund geschuldet. Man muss schon ne gewisse Affinität mit Zahlen und quantitativer Analyse haben, wenn man im Investmentbanking einsteigen will, weil wir im Endeffekt natürlich schon viel quantitative Themen haben, wenn wenn einer damit auf dem Kriegsfuß steht, dann dann finde ich, ist es nicht der richtige Job, aber was natürlich auch auch schön ist. Am Anfang, wenn man merkt, der ist ne gewisse Offenheit da, also n super intelligenter Autist, der nur also aus tolle Spreadsheets bauen kann, aber so in dem sozialen Kontakt mit mit Mitmenschen schwierig ist, der wird wahrscheinlich auch keine Karriere im Investmentbanking machen können und das kann man glaube ich so in diesem im

Vorfeld in den Interviews des. Kriegt man so ein bisschen schon schon raus? Stichwort Produktivität. Wie nutzt ihr bei euch schon KI? Weil da höre ich auch schon teilweise, dass so bei den großen Investmentbanken halt das noch überhaupt gar nicht irgendwie genutzt als Wort wird und das ist also im Vergleich zu sage ich mal den eher midmarket Set ups von Leuten, die irgendwie bei beiden irgendwie jetzt in der deshalb Praktiker gemacht haben, dass die dann.

Schon sehr überrascht sind, wie wenig, wie wenig die großen Banken auch da Sachen richtig implementiert haben. Wie was nutzt ihr da und wie nutzt ihr das? Also wir haben in der Tat eine KI Initiative, auch ein eigenes Team, das sich wirklich damit befasst und gibt natürlich auch ständig neue KI Tools, die man die man auch kaufen kann.

Also oder abonnieren kann. Die wir prüfen, ob die sinnvoll sind für uns. Wir haben, wir haben jetzt eine Anbindung, die wir eingeführt haben, nennt sich Langdock, und wir versuchen natürlich schon, unsere Prozesse dadurch zu automatisieren, zu verbessern und ich, ich glaube, dass das ist natürlich jetzt auch so als als Ausblick und vielleicht als Rückblick, wenn, wenn ich so mir überlege, wie sich das Investmentbanking entwickelt hat, von dem Staat als Sicherheit begonnen hab bis heute.

Hat sich also ein Thema, was sich wirklich geändert hat, ist natürlich so dieser, dieser schnelle Zugang zu Informationen, den wir vor 30 Jahren nicht so hatten und heute durch die Datenbank, die wir verwenden, durch die technologischen Mitteln wir natürlich viel schneller Informationen verarbeiten können oder schon verarbeitet bekommen von anderen Datenquellen, so dass wir schon.

Deutlich produktiver heute sind als vor 30 Jahren. Das heißt, wenn wir heute n Pitch machen, dann dauert es halt vielleicht 2 Wochen, was vorher 4 Wochen oder oder 6 Wochen gedauert hat. Wenn wir jetzt nach vorne schauen mit den KI Tools, das wird sich noch mal so deutlich beschleunigen, alles dass das natürlich spannend bleiben sein wird, wie wie sich die ganze Industrie, und das gilt jetzt sicherlich nicht nur für Investmentbanking, aber für uns auch, weil weil sich glaube ich, unsere Branche sehr gut dafür eignet. Wie sich das weiterentwickeln wird, also viele der Prozesse, die heute noch, ich sag mal, händisch gemacht werden, werden sicherlich automatisiert werden können. Aber ist dann deine Tendenz,

dass man dann einfach weniger Leute braucht oder ist eher die Tendenz, dass man etwa die gleiche Anzahl an Leuten braucht, aber alle halt einfach schneller und besser? Und mehr machen. Irgendwie. Ich ich glaub es geht in die Richtung. Ja, also zweite die zweite genau ja man meistens ist ja dann doch so, dass neue Technologien da nicht dazu führen, dass man jetzt plötzlich nur noch alleine die Sachen macht, ich aber ich, ich glaube wir werden noch produktiver werden sein, noch mehr gleichzeitig machen können, die Analysen schneller erstellen können. Aber das Profil des Analysten wird sich glaube ich schon ändern.

Also vielleicht auch in der in der Richtung, dass das natürlich so das inhaltliche Wissen, was man eigentlich haben sollte, aus meiner Sicht, wenn man ich sag mal ne g und v ne Unternehmung analysiert und und und weiß welche welche Dynamiken dahinter stehen oder oder welche Parameter ob. Das dann vielleicht auf der Strecke bleibt, dafür andere Qualitäten sich herauskristallisieren, das muss man mal sehen. Was ich mir so ein bisschen denke ich meine der Wert der Dienstleistung wird ja nicht weniger so den man für ein Unternehmen erbringt, irgendwie so und deshalb denke ich mir, wer wird sich durchsetzen, wird sich jetzt der Durchsetzen der irgendwie preisdumping betreibt und quasi. Die gleiche Dienstleistung wie

früher mit niedrigeren Kosten erbringen und deshalb niedrigere viel verlangen kann oder wird sich eher der Durchsetzen, der quasi den gleichen Preis wie früher verrechnet, weil er quasi die gleiche Anzahl an Leuten beschäftigen muss, aber dafür halt eine viel bessere Dienstleistung erbringen kann?

Also ich denke ich mir schon eher, dass es solange jetzt die FIS jetzt nicht unsachlich höher sind, weil bisher ist es ja scheint, scheint die FIS ja immer gerechtfertigt zu sein, es würde nicht gezahlt werden können. Könnte ich mir vorstellen, dass halt sich da in dem Bereich zumindest so dieses Preisdumping, was man natürlich KI theoretisch betreiben könnte, nicht unbedingt durchsetzen wird, oder? Das würde ich auch glauben.

Ich glaube auch, dass durch diese neuen Tools wir an sich einfach noch die die Dienstleistung verbessern werden oder gegenüber unseren Kunden und ich denke auch, dass es so im im im Rückblick, auch wenn man es vielleicht nicht ganz vergleichen kann, aber wenn wir. Wenn wir heute Datenbanken einsetzen, die es früher nicht gab, die wir ja auch bezahlen müssen, dadurch sicherlich n besseren Dienstleistung anbieten können n Umfang umfassenderen Analysen fahren können, dann hat es ja auch dazu geführt, dass wir jetzt nicht irgendwie billiger geworden sind, weil wir die Information schneller haben als früher, sondern sondern eher vielleicht sogar teurer, weil weil die Dienstleistung noch noch besser und umfassender ist.

Und wie beobachtet ihr die? Beobachtet ihr allgemein die Akzeptanz von m und a Beratern so bei den Unternehmern, ist das zunehmend auch so im Mittelstand oder ist das mehr oder weniger das gleiche wie vor 10 Jahren? 5 Jahren. Ich glaube schon, dass es. Also es ist ne gute Frage, weil ich ich weiß noch, ich glaube auch so 20 Jahre zurückgedachter, also über über bekannte n befreundeter Headhunter, der hat mal gesagt, also deine Branche MNA, die wird es bald nicht mehr geben, weil die die braucht, die braucht man eigentlich gar nicht und jetzt 30 Jahre oder 20 Jahre später sitzt man immer noch da und ich ich hab fast schon den Eindruck, dass dass die die Dienstleistung des MNE Beraters eigentlich.

Was heute stärker anerkannt ist als vielleicht vor 20 Jahren, gerade auch im Mittelstand, weil vielleicht überhaupt erstmal es auch bekannter ist, was wir überhaupt machen, dass wir auch Mehrwert schaffen in den Transaktionen und natürlich immer so mit n bisschen n Blick nach nach Amerika gerichtet, wo, wo wir sicherlich noch n großes Gap haben, weil weil der der amerikanische. Kunde natürlich einfach stärker bereit ist, für Dienstleistungen auch Honorare zu bezahlen, haben wir hier sicherlich und das ist n kultureller Aspekt, immer die die Situation, dass wir, dass wir wahrscheinlich nicht das gleiche Preisgefüge haben werden und und der Kunde nicht bereit ist, für die gleiche Dienstleistung den gleichen

Preis zu bezahlen, aber aber dass dass auch n Mittelständler mittlerweile, wenn er daran denkt, sein Unternehmen zu veräußern. Dass er das nicht alleine macht oder nur mit seinem vielleicht Wirtschaftsprüfer um die Ecke, dass er dass glaub ich diese Überzeugung oder Kenntnis Einzug gefunden hat, dass dass es ne professionelle Dienstleistung dafür notwendig ist, um um optimales Ergebnis zu erzielen.

Ich glaub das hat sich hat sich schon verbreitet und durchgesetzt, also von daher eher eher positiv für uns, ja. Es läuft bei dem Unternehmen nicht immer alles vollkommen perfekt. Was ist so das Thema, wo ihr euch weiß ich nicht wie offen du auch natürlich darüber sprechen willst, aber wo du sagst, das sehen wir so gerade für uns als größte Bedrohung schrägstrich Herausforderung wo wir uns am ehesten sozusagen Gedanken machen, was irgendwie potenziell negativ negative Entwicklung. Also man ist, man kann ja schon immer beobachten, dass dass sie Märkte konsolidieren und.

Und wir als Karlske haben schon den Anspruch, zumindest mal im im deutschen Markt, aber auch mittlerweile im internationalen Markt mit den mit den größeren Namen im Wettbewerb zu stehen. Und jetzt ist es allerdings natürlich so, dass wir als ne Partnerschaft und privates Unternehmen nicht den gleichen Zugang haben zu Kapital, wie wie es vielleicht n Hooligan oder andere haben, die an der Börse notiert sind und und und dadurch ne ganz ganz anderes. Ganz andere Möglichkeiten haben die auch ständig irgendwie selber als MNE aktiv aktiv sind und und unternehmen dazu kaufen. Das heißt so diesen diesen Anschluss vielleicht zu verlieren zwischen den den größeren Spielern, globalen Spielern, das ist sicherlich ne

Herausforderung für uns als in dem Setup, in dem wir heute sind. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch charmant und ich, ich glaube jetzt so, wenn man so die letzten Jahre sich anschaut, zumindest hier im deutschen Markt, waren wir da ganz erfolgreich und und sind auch jedes Jahr unter den führenden MNE Beratern.

Die macht ja selber auch ein bisschen m und A hier und da mal ne. Wir machen auch, aber aber das hält, das stimmt, aber das hält sich natürlich im Vergleich zu den den größeren Wettbewerb noch in Grenzen. Also das, das ist schon, das ist, glaube ich, ein. Eine Frage braucht man irgend, also ist ist ist Größe wichtig um erfolgreich zu sein in einem gewissen Marktsegment.

Und ich glaube schon, dass es das ist. Und dann ist halt die Frage für uns, können wir, können wir genauso mitwachsen wie es, wie es andere vielleicht auch tun, ne o. K. Dann lass uns mal so ein paar Persönlicheren Tipps kommen. Jetzt hast du vorhin schon dieses. Jetzt noch mal Monkey Business angesprochen.

Navigating through wallstreet Jungle oder so heißt das glaube ich. Was gibt es sonst noch für Bücher, die du spannend und gut findest? Sei müssen jetzt auch nicht unbedingt Investmentbanking Bezug haben, aber du sagst Hey jetzt büchertipps die man einfach mal nachkaufen kann, das ist immer ziemlich beliebt.

Ja, also ein Buch. Was ich aber das das, das hängt natürlich jetzt an meiner, an meiner Karriere, es gab einmal n Buch über den Fall eben der oder den den Konkurs von von Barings, da gab es übrigens auch n Film dazu, der ist eigentlich ganz interessant, das geht natürlich jetzt 25 Jahre zu oder oder noch länger also. Also so ne Art Doku oder n Film.

Wieso margin call? Genau, schon n richtiger richtiger, also Thriller Film. Den kann ich empfehlen und ich glaub das andere Buch was ich auch empfehlen kann ist von dem Paulson, das war der Finanz Minister der amerikanische zu der Ex Goldman zur Zeiten der der Lehman pleite weil das Buch rekonstruiert wirklich so diese ganzen Abläufe wie es dann dazu kam, dass auch dann wirklich Lehman in den Konkurs gelassen wurde seitens der amerikanischen Regierung und nicht gerettet wurde und auf. Auf der anderen Seite dann aber Merrill Lynch in gewisser Weise gerettet wurde und ich glaub, das ist relativ faszinierend und hat natürlich auch so n bisschen damit zu tun, dass es, dass es ne gewisse Fete gab zwischen dem

Dick Fool, der der CEO von Lehman und und Goldman und das da sieht man eben auch, dass dann doch solche solche Entscheidung teilweise auch persönliche Hintergründe haben, und das fand ich eigentlich ganz faszinierend. Was hast du für Tipps Richtung Ernährung, Gesundheit oder so ne, weil ich sag mal, also du bist jetzt nicht sag ich mal so wie man sich den typischen Investmentbanker nach 30 Jahren Karriere vorstellt, als Kompliment sozusagen ne, also du siehst noch super super fit super fit aus.

Haarpracht ist ist noch vorhanden. Hast du da irgendwelche besonderen Sachen gemacht oder ist das einfach persönliche Konstitution und die Zuschauerinnen und Zuschauer, die jetzt am Anfang der Karriere sind, können sich da leider nicht so viel abschauen. Also für die Haarpracht. Da glaube ich, habe ich keine Tipps. Aber also ich glaube einen Tipp hätte ich schon im Sinne von der eigenen Disziplin, weil wir haben vorher schon mal davon ein bisschen gehabt.

Es ist ja schon so, dass dass wir lange Zeiten arbeiten, auch als Analyst, wenn man anfängt, aber selbst heute noch und also bei mir ist es schon so, dass ich versuche, so n bisschen Sport zu machen. Ich mache jeden Morgen meine meine Übungen auch dem geschuldet, dass ich versuche, Rückenschmerzen zu vermeiden und so, aber aber so, so n einigermaßen gesunder Lebenswandel ist glaub ich nicht verkehrt, um um eben auch so diesen Rhythmus im im Investmentbanken. Geschehen dann gut, gut mit mithalten zu können, weil man darf eben nicht vergessen und das auch für die Jüngeren, das also so das Investment und so ne Investmentbanking und und ne Karriere ist ist wirklich n Marathon ist jetzt nicht n Sprint und und da gibt es Höhen

und Tiefen und und wie gesagt wenn man wenn man auf der also als Ausgleich dann einigermaßen guten Lebensstil hat, das hilft sicherlich. Sonst irgendwelche Punkte wo du sagst, OK, das war irgendwie vielleicht ne Lebensweisheit, die ich mal mitbekommen hab von irgendeinem Vorgesetzten oder vielleicht auch so n mal so n kritisches Feedback, was du dir sehr zu Herzen genommen hast, wo du am Anfang irgendwie anders drauf warst oder so wo du gesagt hast, da hab ich richtig was draus gelernt. Also ich glaub eine Sache die die die ich sagen würde ist und und es ist ja glaub ich jetzt auch schon mehrmals durchgekommen.

So ne so ne Karriere im Investmentbanking Banking hat auch immer viel mit mit Beziehungen zu tun. Also das heißt ich hatte immer in meinem, also zumindest in meinem jüngeren Bankingleben so eine Person die die mich irgendwie gefördert hat, sei es bei bei Lehman, das war damals der der Head of MNA für Europa n Superbanker Victoria Piñati, der mit dem ich dann viel gemacht hab, wo ich wirklich.

Glaube ich das Handwerkszeug gelernt hab dann der Andreas Dompreten, dann dann andere. Also das so diese man man braucht glaube ich in diesen in diesen Organisationen so eine Art Bezugsperson die die einen auch fördert und und das hilft auf jeden Fall in der Karriere, das ist sicherlich eine Sache und was ich wahrscheinlich unterschätzt hab und so im Rückblick, ich hab immer gedacht.

Wenn man gute Arbeit macht, das das reicht, und ja, also dass dass man sich nur durch die Qualität seiner Arbeit auszeichnet. Aber man muss eben auch verstehen, dass man in Organisationen arbeitet mit anderen Kollegen, Mitarbeitern, und wahrscheinlich ist es in den in den Ball spreche den großen Firmen noch mal noch mal wichtiger, aber dieses, dieses, dieses Networking innerhalb der Organisationen, und ich will das gar nicht als als Politiks nennen, sondern eher positiv, sondern wirklich seine.

Sein Netzwerk aufbauen, auf Kollegen zugehen, sich austauschen, bekanntwerden, Netzwerk haben. Das sind sicherlich Themen, die die auch eine Rolle spielen und die wichtig sind, und das habe ich, würde ich mal sagen, zurückblickend gerade in meinen jüngeren Jahren wahrscheinlich zu wenig betrieben. Ich habe gedacht, also wenn ich, wenn ich ein gutes Spreadsheep ohne Fehler abliefer, dann ist es schon alles gut und und es und es reicht eigentlich nicht.

Und vor allem auch dann perspektivisch ne, je höher man kommt, wird wahrscheinlich auch das Netzwerk dann immer wichtiger. Oder es wird auch also klar. Also ich mein wir bei jetzt in unserem in unserem Setup ist ja ne überschaubar, also da da, da kennen wir uns, das sind natürlich die persönlichen Beziehungen sehr wichtig und aber auch einfacher irgendwie, ich glaube kann ich jetzt gar nicht mehr so richtig beurteilen, aber wenn man bei einer Bank of America mehr Lynch arbeitet mit 200000 Mitarbeitern. Auch wenn das Investmentbanking natürlich kleiner ist, aber aber klar, um um da sag ich mal in in wirklich sehr seniore Position zu kommen, dann das ist schon sehr sehr wichtig, da dieses dieses Networking intern ne das

auch verkaufen von sich selber. Also mal es es geht nicht nur darum, dass man und und das ist glaube ich auch ganz interessant, wenn man wenn man Interviews führte fürs Recruiting ne wenn wenn einer sich selber nicht. Verkaufen kann im im in gewisser Weise, dann ist er im Endeffekt wahrscheinlich auch kein guter Banker, weil er muss, ja er muss sowohl auf der Business origination Seite verkaufen können, aber auch sich selber im in in so einer Organisation.

Vielleicht Abschluss noch so n bisschen wirtschaftlich zu Deutschland. Wie ist da deine Einschätzung? Also weil ich mein ihr kriegt sehr eng natürlich mit wie es den Unternehmen wirklich geht wie? Risiko bereit Avers, die auch sind. Wenn du jetzt mal die letzten 234 Jahre vielleicht auch dir anschaust und aber auch natürlich mit anschaust.

Du hast schon wirkliche Wirtschaftskrisen miterlebt und war ich meine 2 220 hast du dann auch noch mal deutlich stärker miterlebt als die meisten dir zuhören. Wie schätzt du die aktuelle wirtschaftliche Situation von Deutschland ein, weil gerade sich schon viele irgendwie so Gedanken machen hier irgendwie? Arbeitslosenquote ist auf einem sehr hohen Stand, Entlassungen, Stagnation und so weiter und sofort. Also.

Ist ne gute Frage und ich bin jetzt natürlich auch nicht so der der vielleicht Volkswirt oder Wirtschaftsexperte, aber so was wir mitbekommen, gerade bei mir im Industriesektor ist es schon so, dass die die Industrieunternehmen insbesondere vor wirklich großen Herausforderung stehen, die vielfach sind. Erstens ist natürlich Deutschland immer n sehr exportgetriebenes Wirtschaftsland gewesen und glaub ich auch wird es weiterhin sein und die aktuellen. Politischen geopolitischen Spannungen natürlich dazu führen, dass die Bekannten und gewohnten Absatzmärkte, sei es Richtung USA, sei es Richtung Asien, China momentan große Herausforderungen bieten.

Und das sehen wir auch in den Zahlen der Unternehmen, die einfach über die letzten 23 Jahre eher schlechter waren und. Und wo auch weiterhin das die die Investitionstätigkeit in in vielen Bereichen einfach unter den Erwartungen bleibt, weil weil ne gewisse Unsicherheit Sicherheit da ist. Und Unsicherheit ist immer schlecht für für Investitionen in in neue Technologien oder in neue Produktion und das bremst also die Wirtschaft auf der anderen Seite hab ich schon n gewisses Vertrauen eigentlich so in in dieses in diese Deutsche.

Qualitäten ich glaube wir im Vergleich auch zu unseren amerikanischen Kollegen. Wir sind immer leider fast so n Stück weit zu negativ und das drückt dann auf die Stimmung, was natürlich auch n negativen Effekt hat, aber wir sollten glaub ich eher versuchen n Stück weit positiver zu sein und auch Zuversicht in die in die Zukunft zu haben, weil ich glaub schon, dass dass weiterhin die dieses. Industrielle, qualitativ hochwertige Fähigkeiten in in in Deutschland und und auch darüber hinaus zu zu produzieren, Investitionen zu tätigen, Innovationen zu haben, dass es die weiterhin gibt und also ich würde hoffen, dass wenn sich auch insgesamt auf der geopolitischen Ebene die, die die Wogen wieder etwas glätten.

Das ist so. Wenn erstmal so wieder n die dieser ne ne ne positivere Stimmung kommt. Das ist wie ne Initialzündung ist die dann einiges bewegen kann und und auch Sachen freisetzt. Also von daher bin ich leichter optimistisch, dass wir, dass wir jetzt in den nächsten Jahren wieder ne ne positivere Entwicklung sehen. Das ist n sehr schönes Schlussstatement. Steffen, vielen vielen Dank erstmal für deine Zeit. Gibt es irgendein Thema, irgendein Bereich wo du sagst auf dem Weg nach München hast du dir dazu vielleicht Gedanken gemacht?

Den wir es noch überhaupt nicht angesprochen haben in den letzten. 90. Minuten. Also du denkst, das wäre vielleicht wichtig für junge Leute zu hören, das hättest du vielleicht gerne gehört, als du damals an der App studiert hast oder als du dein Abi gemacht hast oder als du hier angefangen hast in London.

Also ich, ich glaube, wenn wir, wir reden ja über das Investmentbanking und ich, ich glaube, jeder muss also vielleicht 23 Botschaften, also erstens, es ist wirklich um. Es ist ne ist n langfristiges Commitment Engagement um um ne Karriere in dem Bereich zu machen und man man muss auch da bereit sein, dass es auch mal Rückschläge gibt.

Das das ist nun mal ein sehr volatiles Industrie oder oder Marktsegment und die Energie mitzubringen. Das dann jeden Tag neu anzufangen und Spaß zu haben und auch jedes Jahr neu zu beginnen mit ist ein Projektgeschäft wo man jedes Jahr wieder bei 0 anfängt. Ich glaub das das muss einem Gefallen und das muss man wissen. Und aber wenn man, wenn man daran gefallen hat, ist es eine tolle Sache, glaube ich.

Und kann ich dann auch jedem nur empfehlen. Okay also mit einem langen Atem von Anfang an reingehen, am besten durch solche Podcast sich erstmal überlegen, hat man da Lust drauf, will man sich das will man sich darauf einlassen, aber du sagst, für dich hat sich es auf jeden Fall gelohnt diesen Weg eingeschlagen. Auf jeden Fall.

Ich bereue es nicht. Steffen, vielen, vielen Dank für deine Zeit. Ihr bei Carspray ihr sucht natürlich nämlich an, immer fleißig auch gute Praktikanten, Analysten et cetera. So ist es ja, wenn. Man mit dir zusammenarbeiten möchte. Auf welches Team muss man sich dann bewerben? Ja, also am besten. Also ich bin ja in München und wir, wir haben da auch ein unter anderem, aber auch ein Schwerpunkt auf Industrie, industrielle Technologie.

Und ja, am besten dann in München bewerben bei uns. Perfekte Karriereseite von Karl Square verlinkt bei euch unten, schaut gerne auch in der gemeinsamen Folge mit Marc Miller rein, um auch noch ein bisschen mehr über die Gründungsgeschichte von Karl Square zu erfahren und dann euch weiterhin viel Erfolg. Klasse, vielen Dank.

0:00 / 0:00