Karriere Insider

Top-Managerin Angie Gifford über die Arbeit bei Microsoft, Meta und Goldman Sachs | Karriere Insider

Mittwoch, 22. April 2026 · 1 h 27

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Angie Gifford, Top-Managerin mit internationaler Erfahrung, über ihren außergewöhnlichen Karriereweg und Einblicke in die Welt globaler Tech- und Finanzkonzerne. Angie berichtet von ihren Stationen bei Unternehmen wie Microsoft, Hewlett-Packard und Meta, wo sie zuletzt als Vice President für Europa tätig war. Dabei teilt sie spannende Erfahrungen aus ihrer Arbeit auf Management-Level – unter anderem aus Meetings mit Persönlichkeiten wie Marc Zuckerberg und im Umfeld großer Player wie Goldman Sachs. Außerdem spricht sie darüber, welche Fähigkeiten für eine erfolgreiche internationale Karriere entscheidend sind, wie man sich in komplexen Organisationen durchsetzt und welche Learnings sie auf ihrem Weg gesammelt hat. Zusätzlich teilt sie konkrete Tipps für Studierende und Berufseinsteiger, die eine Karriere im internationalen Business oder in großen Konzernen anstreben.

LinkedIn Angie Gifford: linkedin.com/in/angelika-gifford
Karriereseite Goldman Sachs: goldmansachs.com/careers
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…

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Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Einstieg bei Microsoft
- Auszeit & Weltreise
00:30.05 - Wechsel zu HPE
- Aufsichtsrat bei TUI, Rothschild und ProSieben
- Antrieb & Motivation
- Berufliches Netzwerk und Privatleben
- Learnings & Tipps
- Einstieg bei Meta/Facebook
- Was ist Mark Zuckerberg’s Motivation?
- Entwicklungen von KI in Deutschland und den USA
- Nochmal studieren: Was würde Angie heute machen?
- Einstieg bei Goldman Sachs
- Typische Arbeitswoche
- Tipps für junge Zuhörer:innen
- Weitere Fragen
- Outro

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Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.

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Warum sagen solche Leute nicht so? Wisst ihr was den ganzen Stress, den ich mir hier jeden Tag irgendwie gegeben muss, it's not world. It, ich sag mal von Mark ist World it und jetzt nicht monetare World it, sondern das ist wirklich wirklich. Er hat damals das gegründet, Everybody A Voice and connect People, viele glauben da nicht dran und ich war am Anfang auch so ein bisschen naja als das wieder so ein Plakat was hier so um so einen Marketingspruch aber er lebt es wirklich, er ist natürlich anders als Bill Gates, hatte auch eine Vision und das hat mich natürlich schon gereizt auch in den amerikanischen Firmen. Wo sind meine Freunde und wo sind berufliche Wegbegleiter? Möchte ich das jetzt mal so

sagen und die sortierst du dann irgendwann mal aus, besonders wenn du in den Karriere mal so krass gemacht hast und auch gespürt hast. Und das ist nicht immer angenehm, wenn du dann spürst, dass du von, ich sage es jetzt mal 50 Einladungen im Jahr vielleicht noch 10 bekommst, nur weil du keinen Titel mehr hast. Wenn dir dieser.

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Angie, legen wir los. Herzlich Willkommen im Karrierensader Podcast. Ja, ganz lieben Dank für die Einladung. Freue mich hier zu sein es. Freut mich wirklich sehr, dass es klappt. Wir sind uns damals, ich glaube vor anderthalb oder 2 Jahren beim MMK in München saßen wir nebeneinander beim Dinner, haben uns sehr gut verstanden und jetzt sitzen.

Sind wir hier? Jetzt sitzen wir hier in Frankfurt an dem Freitagnachmittag. Ja, wir. Hatten uns im Vorfeld schon ein bisschen abgestimmt und du weißt, ich fange mit meinen Gästen ganz gerne so in der Schulzeit an. Hol uns mal ab, die Angie damals mit 1516 Jahren was war die berufliche Perspektive, die du damals hattest?

Was waren Ziele, was waren wünsche, Träume, Vorstellungen? Das ist ja viele Fragen auf einmal wünsche, Träume, Vorstellungen. Ich sag mal so, also ich war immer sehr, sehr bezogen aufs Ausland. Ich bin also ganz behütet aufgewachsen, komme aus dem Ruhrpott, aus Essen, mit 7 dann in das schöne Rheinland gezogen mit meinen Eltern, sie 7 war und immer schon Ausland, Ausland, Ausland, weg weg. Ich war mit 13 schon im Schüleraustausch in England. Mit 16 3 Monate in Nashville, Tennessee, zu einer Sprachschule und dann bevor ich dann die Banklehre angefangen habe, auch noch mal 6 Monate einen Austausch mit der Sowen Bank auch in Nashville.

Also für mich war immer sehr wichtig, ja so schnell wie möglich neue Leute, neue Kulturen, neue Eindrücke kennenzulernen war immer schon sehr sehr neugierig und hatte eigentlich so Berufsvorstellungen selber keine. Aber wer hatte die mein Vater? Was hatte der für dich vorgesehen? Mein Vater hat erst mal gesagt, Lern was Gescheites, geht zur Bank und ich meine, das waren noch Zeiten, da gab es noch keine at Ms. Ich habe noch Kontoauszüge einsortiert, jeden Monat, jeden Montag fing dann die Woche an und habe noch wirklich Dienst am Kunden von der Pika aufgelernt Überweisungen ausgeschrieben. Ich habe auch Geld ausgezahlt, ab und zu auch mal ein bisschen zu viel oder zu wenig Kasse hat

nicht immer gestimmt. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, hat mir nicht geschadet, erstmal wirklich diesen Kundenkontakt, diesen diesen Service Gedanken. Also habe mich schon wirklich geprägt, die Banklehre, aber dann habe ich gesagt, das ist nichts mehr. Das war dann Bankkauffrau. Ich bin dann Bankkauffrau geworden in Wesel. Das war nach dem Abitur klassisch. Abitur gemacht.

Abitur, Bankkauffrau bei der Sparkasse und hast dann aber gemerkt, okay jetzt hier für 20 Jahre am Schalter stehen. Wir müssen ein bisschen mehr sehen. Ist nicht meins und habe dann gesagt, ich gehe zur Deutschen Bank, weil ich war immer schon sehr auslandsanphie, wie gerade gesagt und habe dort auslandsakreditive, also bin in die Auslandsabteilung gegangen, habe dort gearbeitet und ein duales Studium angefangen bei der Deutschen Bank, aber um ganz ehrlich zu sein, nachdem das abgeschlossen war, habe ich auch gemerkt, was kann ich hier bewegen, was kann ich hier gestalten, wie geht es für mich weiter und ja bin dann nach München gegangen, weil ich wollte eigentlich aus der Bank raus und wollte das ganz. Ganz Neues machen, wo ich eben

die Möglichkeit habe, mehr ich zu sein. Und auch ich glaube n größeren Erfolg zu haben als ich jetzt da in in der Deutschen Bank gehabt hätte, wo es auch gerade zu der Zeit noch, und das war natürlich in den Neunzigern, davon auch nicht vergessen, natürlich auch für Frauen relativ schwer war. OK, das war ja das war, das war insgesamt so, 5, fünfeinhalb Jahre Bankerfahrung der Sparkasse, dann Deutsche Bank, was war das in München, was du dann gemacht hast?

Du wirst mich wahrscheinlich fragen, warum bist du jetzt nach München gerade gegangen, oder? Ja genau, ich könnte natürlich sagen, ich habe damals schon das Potenzial der Tech Welt erkannt. Das heißt, damals war München noch nicht so attraktiv. Nein, OK, ich kenne München nur als ja zum einen Beraterhauptstadt und immer mehr auch Tech Hauptstadt in Deutschland. Damals, wie gesagt, David, das war noch, es war langer, langer Zeit, war München noch nicht so attraktiv, auch nicht so in Anführungsstrichen mit den tollen großen Firmen. Aber ich hatte 2 Männer, die mich, die dafür verantwortlich waren, dass ich in München ging, und zwar der eine war mein Freund, der hat in Neubiberg Luft und Raumfahrttechnik studiert und der andere war ein

super genialer Chef, der mich überzeugt hat, in seine junge Start Firma zu kommen und dort Dienstleistungskonzepte zu entwickeln für den vernetzten Arbeitsplatz. Das wirst du wahrscheinlich jetzt ja du runzelst die Stirn genau. Ja was ist denn das überhaupt? Wir gesagt ne das war 1990. Da hast du Broschüren geschrieben, Design, Marketing, Broschüren.

Wenn ihr PC mal ausfällt, wie können Sie sich einen PC mieten, wenn ihr Drucker streikt, wie können Sie einen neuen Drucker kriegen oder brauchen Sie einen Systemingenieur, der Ihnen mal Ihre ganzen PC s vernetzt? Also das war damals die Firma Micro Age, Wir waren ein kleines feines Team und du konntest wirklich von der von der Strategie her über die Marketingmaterialien über letztendlich den Vertrieb konntest du alles aufbauen selber gestalten war wirklich klasse, hat mir sehr sehr gut gefallen.

Aber das Learning auch für mich war, dass ich gemerkt habe, es geht nicht immer nur nach oben, weil wir wurden sehr schnell dann fusioniert, einmal zweimal fusioniert und es gab eben auch liebe Kollegen, die dann auch Freunde geworden sind, die zum Chef gerufen wurden. Das war damals nicht mehr mein ursprünglicher und mit einer Bananenkiste zurückkamen und in die Bananenkiste konnten sie ihre persönlichen Sachen rein tun. Weil sie die Firma dann mit sofortiger Wirkung verlassen haben.

Also war für mich auch sehr, sehr spannend und auch sehr lehrreich, mal zu sehen, der Weg geht nicht nur immer nach oben, sondern da gibt es auch mal knicke, da gibt es auch mal Themen, die nicht so gut laufen, ich muss sagen, ich hatte Glück und war nicht eine derjenigen, aber ist es mal gut das in jungen Jahren noch mitzubekommen.

War das damals so ein, also ein heutiges Start? Ups Tech ist dann viel Avenger Capital finanziert et cetera super irgendwie 5 x Growth, ansonsten läuft es nicht. War das damals dann schon so oder war das irgendwie n anderer Business Case? Ja, das war n anderer Business Case, wo wir einfach gesagt haben, wir heben Synergien.

Wir haben 3 Firmen zusammengepackt und haben die Synergien im Bereich sag ich jetzt mal vertrieb gehoben, im Bereich Systeme gehoben und so weiter einkaufssysteme also das das ganz klassische da stand jetzt auch kein Private Equity dahinter, sondern das Waren einfach die Gründe die gesagt haben One Plus One plus One. Das ist ein Max Reeson Max Four und das war im Prinzip der Grund, aber dann auch schnell mitbekommen haben, so einfach ist es nicht.

Wir mussten uns dann leider auch von einigen Leuten trennen. OK, das hast du dann so insgesamt was anderthalb 22 Jahre gemacht. Genau und dann hast du für dich gesagt, OK so, du willst doch noch mal was bisschen größeres kennenlernen, genau, und dann kam es zu Microsoft. Ja, komm mal wieder zum Thema Ausland.

Das war natürlich ne lokal deutschlandweite agierende Firma und ich wollte gerne in ne globale Firma, die also international tätig ist, wo ich dann meinen Drang, auch neue Kulturen neugierig. Andere Geschäftsmodelle kennenzulernen, auch verwirklichen konnte und bin dann 1992 zu Microsoft gegangen. Wo stand Microsoft damals?

Hatte da schon jedes, jeder Haushalt hatte wahrscheinlich noch nicht einen Computer bei sich zu Hause, nein, Windows XP oder wie auch immer die Version noch viel früher war wahrscheinlich. Es war Bill Gates. Every PC on every dest in the world oder every dest APC in the world. Um das noch mal besser zu sagen, genau das war die Vision, die wir hatten, und es war damals noch ne relativ kleine überschaubare Firma, somit hattest du auch die Möglichkeit mit Bild direkt zu arbeiten, was sehr sehr spannend war und wenn man das natürlich jetzt so verfolgt. Und mal so so über die Schulter guckt in den Rückspiegel und denkt, Wow, das war schon sehr, sehr cool und ich bin auch wieder angefangen mit diesem

Thema, Aufbau, Ausbau von von Bereichen, das heißt, Ich bin angefangen dort dienstleistungskonzepte kommt dir sicherlich bekannt vor zu entwickeln für den Bereich Service, Wir haben Services früher immer for Free weggegeben, also jeder konnte die Hotline anrufen und sein Problemchen schildern und wir sind dann an ein Pay for Support Model umgestiegen, wo die Kunden zum ersten Mal zahlen mussten, aber das konnte man nicht alles selber abnehmen.

Wir haben einen Partner gebraucht, ein Partner Ökosystem habe ich dort aufgebaut, die dann für uns diese Support Verträge die wir abgeschlossen haben, den Service auch erbracht haben. Danach bin ich in den Bereich Sales gegangen, habe Sales aufgebaut für Deutschland, danach Consulting, dann Marketing, also wenn du mal Microsoft zurückblickst ich habe keinen Job länger als 3 Jahre gemacht, also von daher gesehen sehr sehr interessantes Spektrum und. Und ich würde sagen, die größte Herausforderung, die ich dann hatte, das war eine große Roy Organisation, weil jeder denkt, natürlich, ja, das ist ja toll, Microsoft immer nur 2030% Wachstum Year over Year ist ja klasse, da musst du ja nicht viel mitbringen, du schwimmst

auf der Welle, aber was Microsoft ganz cool gemacht hat war, dass sie gesagt haben, wir wachsen zwar 26%, aber der Markt ändert sich, wir müssen uns transformieren, wir müssen was Neues machen mit der Organisation. Du kennst es vielleicht selber vom Vertrieb. Der Vertrieb sagt natürlich die Produktabteilung gibt mir ein Produkt mit einem roten Schleifchen, aber mein Kunde will ein gelbes Schleifchen, was wir gemacht haben.

Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte von Microsoft den Product, den Product sozusagen Developern haben wir eine Profit und Loss Verantwortung für ihr Produkt gegeben, also eine Umsatzverantwortung. Das heißt, wenn jetzt damals noch Daimler oder Coca Cola gesagt hat, ich hätte gern die UNT Features in der nächsten Office Version, haben die Developer gesagt, interessiert mich nicht.

Jetzt haben Sie gesagt, was möchtet ihr, sie wussten genau wenn die großen Enterprise Verträge nicht mehr unterschrieben wurden und die sind dreistellige Millionen gewesen, dann haben sie ein Loch in ihrer Pnl, also war ein geschickter Move auch von Bildern von Steve Ballmer damals zu sagen, wie kann ich die Product Teams enger letztendlich mit dem Kunden verdrahten? Und die zweite Geschichte war, wir haben uns komplett vertikal aufgestellt, wir haben Manufacturing, Automotive, Healthcare und ich habe dann den Public Sector übernommen, dass wir wirklich die Sprache des Kunden sprechen, dass wir nicht nur Produkte verkaufen, sondern Lösungen verkaufen. Es war viel Unverständnis bei den Mitarbeitern, wir haben 40% der Mitarbeiter von ihren Jobs

genommen, mussten sich alle neu bewerben, und das ist natürlich so ein Thema, Du wirkst 2628% in der Dachregion und trotzdem machst du so einen Riesendrehorg. Aber mir hat es einfach gezeigt, du musst im Business häufig um die Ecke schauen, du musst Gefühl entwickeln. Wie entwickelt sich der Markt, was muss ich heute tun, wo ich nicht mit dem Rücken an der Wand stehe, um morgen erfolgreich zu sein. Und das war du hast quasi immer, du warst immer so 3 Jahre in jeder Position, diese große Transformation, was für eine Position hast du die begleitet gehabt? Da war ich, da kommen wir nachher noch mal drauf zu sprechen.

Vorher, in einer längeren Auszeit und habe im Prinzip gesagt, Ich will einfach mal kein Team haben, ich will nichts aufbauen, ich will umbauen. Also so eine Art Springer Inhouse Consultant. Genauso genauso. Und ich habe dann auch eine in Deutschland sehr bekannte Consultingfirma mit ans Board ans Board genommen und habe dann im Prinzip gesagt, Wir machen das gemeinsam und war wirklich ein ganz ganz tolles Projekt, muss ich sagen.

Weil du hast gesehen, du konntest was bewegen und wir haben das aus Europa raus gemacht und das Ganze wurde natürlich dann weltweit auch adaptiert und ist dann schon cool in so einer großen Firma, wo du immer denkst, mein Gott, wir wurden ja immer größer, Tausende von Mitarbeiter eingestellt, aber du hast trotzdem die Möglichkeit so im Nukulus sowas zu entwickeln, der sich dann im Prinzip, das war das Projekt ist dann skaliert und wenn du heute zurückblickst, sind immer noch vertikalisiert die Product Teams haben immer noch kombinierte Goals mit den Vertriebsleuten also es ist etwas was auch jetzt. 25 Jahre später immer noch Bestand hat.

Warst du insgesamt ca 20 Jahre knapp bei. 21. 21 sogar okay 21 Jahre bei Microsoft gewesen. Wo stand Microsoft grob als du eingestiegen bist und wo Stand Microsoft grob als du die Firma verlassen hast? Microsoft hat in der Zeit eine sehr herausfordernde Reise hinter sich und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin sehr stolz heute zu sehen.

Ich bin lange raus, wo Microsoft mit Satya steht und. Damals war das ganze Thema de Bundling vom Internet Explorer weißt du wahrscheinlich auch noch, die Firma sollte aufgeteilt werden, sozusagen zerschlagen werden, Internet Explorer, dann der nächste große Strike war im Prinzip Desktops und die Service Business auseinander zu dividieren, das hat Bill wirklich geschafft mit schlauen Anwälten damals natürlich auch abzuwenden, aber wir waren damals natürlich auch ein Monopolist, ganz klar, und wir wurden auch so gesehen bis.

Bis dann der Tag mit Linux und der Stadt München kam. Erinnerst du dich vielleicht auch dran? Das war natürlich eine gewisse Complacencies, die wir auch hatten, wir haben gedacht, unser Operating System ist das Operating System Forever und for the World, Aber Linux hat uns gezeigt, es ist Open Source, es ist Free und viele Kunden haben gesagt, ich probiere das mal aus, also es war ein gesunder gesunder Wake Call für Microsoft, dass wir jetzt eine Konkurrenz hatten wir. Die Linux hieß und uns einfach noch mal überlegen müssen, wie geht unsere Roadmap, wie geht unsere Produkt Roadmap weiter. Eine Geschichte, dann haben wir natürlich gesagt okay, was machen wir beim ganzen Thema Mobility und du erinnerst dich 7 Milliarden Nokia 7 Milliarden

die Rechnung ist leider auch nicht aufgegangen, dann das ganze Thema Search mit Bing okay ich sehe schon an deinem Gesicht genau so und dann kam das Thema Azure. Cloud Computing und da muss ich sagen, wirklich cudus zu Satya, der wirklich die Firma mit dem Cloud Geschäft zu dem wieder gemacht hat, was die Firma früher mal war, eine strategische Softwarefirma, sehr gut gemanagt, sehr gut ausgerichtet, ausgerichtet, sehr kundenorientiert und da haben wir eigentlich den Turnaround auch geschafft.

Wenn du dir auch mal den Aktienverlauf anschaust, also auch bei Microsoft und das ist ganz wichtig, auch zu verstehen, wenn du mal die Historie guckst. Wir hatten viele Hick UPS, wir sind an vielen Stellen falsch abgebogen. Aber dann auch ein toller CEO mit einem Super Management Team hat die Firma wieder auch auf den richtigen Weg gebracht und eine zu den wertvollsten Firmen jetzt in der Welt wieder geführt. Also von daher für mich eine sehr sehr spannende Reise zu sehen.

Du kannst strategische Fehler machen ja aber du musst daraus lernen, vielleicht nicht gerade noch mal und noch mal machen und du kannst eine Firma dann wieder auch in Anführungsstrichen auf den richtigen Wegbringen und hier sehr sehr erfolgreich auch im globalen Markt dann agieren. Was denkst du, hattest du das schon so? Hattest du diese Vision verstanden, als du damals gejoint bist?

Wann war das? Du bist gejoint 1993 hattest du da gesehen? Hey, das wird so ein Riesending, weil ich sag mal natürlich ne, wenn man 20 Jahre bei einer Firma verbringt 21 Jahre die hier und hier teilweise um 2025% wächst, Aufnahmen in einer Technologie in einem Industriezweig, was das die Veränderung des hier 21.

Jahrhunderts am Ende des Tages war. Und sich dann noch gut anstellt. Ne, dann ist man natürlich auf so einer Welle, die immer größer wird und so weiter, dass man dann ne sehr erfolgreiche Karriere drauf bauen kann ist natürlich klar, war das so wirklich so ne bewusste Entscheidung oder war das vielleicht auch ne?

Du hattest irgendwie 5 offers und und Microsoft ist es geworden und die sind jetzt halt eine der größten weltweit erfolgreichsten, bekanntesten Unternehmen der Welt und die 5 anderen oder die 4 anderen wären so ja OK gewesen. Ich sage ganz ehrlich, ich bin eine People Person und ich hatte natürlich andere Angebote, aber der damalige GM von Microsoft, der Rudi Galles war einfach der Sympathischste, der Authentischste, der auch gesagt hat, hier stehen wir, da können wir hingehen in 5 bis 10 Jahren, da könnte dein Karriereweg, so könnte der sich gestalten und von daher gesehen habe ich gesagt, der gefällt mir. Aber David, wenn du mich jetzt fragst, ich wusste genau, als ich da angefangen habe, eine

Paid for support Hotline aufzubauen, also im Prinzip oder ein Konzept aufzubauen und ein authorize Support Center sage ich mal zu etablieren, habe ich natürlich nie gedacht, wie groß Microsoft mal werden wird. Also du musst da denken es war 92, da war Microsoft eben noch nicht so groß, aber wir sind ja dann wahnsinnig gewachsen, haben natürlich in vielen, vielen Märkten auch wie gesagt einen gewissen Monopolstatus bekommen, der aber auch, und das ist auch wieder ein gutes Learning für.

Für mich auch Nachteile mit sich bringt. Wir haben damals für für Kinder mit Migrationshintergrund die Schlaumäuse entwickelt, das ist ein Lernprogramm gewesen, mit dem wir in die Kindergärten gegangen sind, weil wir gesagt haben, die Kinder, die eben nicht, sag ich mal deutsch so gut können, weil sie eben Migrationshintergrund haben, wollen wir damit in Anführungsstrichen ausbilden, wir wollen sie begeistern, wir wollen spielerisch eine gewisse Gamifikation war damals schon da.

Ja, und das haben wir dann auch gemacht, sehr erfolgreich. Aber es gab dann viele Politiker, gesagt haben, schau dir mal an, die gehen in die Kindergärten und die Brainwashen jetzt schon die kleinen Kinder auf Microsoft, also immer wenn du so eine große Brand arbeitest und du hast jetzt gesagt, ja, die sind ja gewachsen und da kann man dann eine tolle Karriere machen, also ich muss ganz ehrlich sagen, mit einer großen Brand, die auch so eine so eine große Stellung in der in der in der Gesellschaft hat, weil jeder hat ja dann Microsoft auch benutzt, weil. Wo Sonne ist, ist leider auch Schatten und es war sehr, sehr gut, dass ich das auch so früh in meiner Karriere gelernt habe. Der Weg ist nicht linear,

sondern da gibt es ab und zu auch mal Zickzacks und da musst du natürlich auch einen gewissen Gegenwind mal aushalten können und ja, das prägt. Hast du ansonsten Unterschiede gemerkt? Jetzt, dass es eine US Firma war, also US Technologieunternehmen zu. Sag ich mal bekannten von dir, die dabei BMW oder oder so ne den deutschen Siemens was weiß ich gearbeitet haben.

Also von der wie man an gewisse Probleme rangegangen ist von der Führung was gewollt wurde, also war das auch damals so ganz anders als so diese deutschen Firmen gemanagt wurden. Also ich sag dir ganz ehrlich, ich habe noch nie außer Deutsche Bank und dann bin ich auch relativ schnell wieder weg in der deutschen Firma gearbeitet. Ich habe deutsche Aufsichtsräte jetzt gehabt, ich glaube, die Amerikaner haben es verstanden gute diverse Teams und. Zu bilden.

Die Amerikaner verstehen es auch, paritätische Teams zu besetzen, was die Gender Themen angeht, aber auch sonst Vielfältigkeit reinzubringen und was zumindest Microsoft mir damals geboten hat, ist eine gestalterische Freiheit. Natürlich kommen viele Dinge von der Corporation in Seattle und du bist in gewisser Weise natürlich auch der ausführende Arm, aber. Aber du hast lokal wirklich eine gestalterische Freiheit und kannst sagen, ich muss das in Deutschland so machen, in Frankreich so und in England muss ich so implementieren, und ich glaube, die haben sehr, sehr viel sehr, sehr schnell verstanden, wie sie viel aus dir rauskriegen. The good of View und also Teaching you what You Don't know also die haben sehr, sehr gutes

Gespür im Prinzip, wie sie diese Teams erfolgreich machen, und wir haben nicht diese hierarchischen Ebenen, du hast sofort das du weil die Sprache ist natürlich Englisch. Und du hast einfach die Möglichkeit. Du hast Gefühl gehabt, ein Part of Will Something Bigger und natürlich mit den Option Programmen, die es damals schon gab. Die Incentivierungsprogramme hast du dich ja auch, wieso ein kleiner Aktionär dann auch gefühlt? Du hast dieses dieses, diese Zugehörigkeit, das war schon was tolles und so hast du die Leute auch alle angetrieben einen super Job zu machen und to go the extra Meyer. Jetzt hattest du vorhin angesprochen, aber das ist auch eine Auszeit gehabt in dieser Zeit. Private Gründe nehme ich mal an.

Hast du jetzt gedacht, oder? Habe ich mir gedacht. Ja, also ich habe 2004 mein erstes Kind bekommen und nach 3 Monaten und das im November und nach 3 Monaten einfach festgestellt, das ist nicht so das was ich mir vorgestellt habe, nur zu Hause und ich bin der festen Überzeugung und wenn ich dann junge Frauen mentore, sage ich das doch immer, wenn du nicht glücklich bist, sei es in deinem Job, aber auch in deinem privaten Umfeld. Dann wird sich das übertragen.

Dann wird sich das auf dein privates Umfeld übertragen oder deine Kinder übertragen whatever und das war bei mir genauso. Ich war eben nicht diejenige, die mit einem dreimonatigen Kind alleine zu Hause glücklich war, sag ich auch ganz offen, viele haben mich dann auch als Rabenmutter bezeichnet, weil ich den Kevin dann auch im Prinzip nach 3 Monaten zu einer Nachbarin gegeben habe, die Tagesmutter ist.

Wo andere Kinder aber auch waren. Und wir haben uns das dann dazu paritätisch aufgeteilt. Mein Mann und ich, wo wir gesagt haben, wer holt ihn abends ab, wer verreist war, wir wollten nie zusammen verreist sein und ich habe ihm damals, dann war er ein Jahr alt, ein Versprechen gegeben, bevor du in die Schule kommst, machen wir eine Weltreise, er hat natürlich freundlich genickt, hat nichts verstanden, fand es aber ganz klasse, er hat irgendwie nur Welt gehört, war alles gut. Ja, und ich habe dann mein Versprechen wirklich eingelöst. Ich bin dann rausgegangen, bevor er eingeschult wurde, und wir haben bin 18 Monate raus.

Ich hatte 12 Monate hatte ich die Elternzeit und hatte aber noch 6 Monate zur Welt drangehangen und habe gesagt Okay 6 Monate machen wir eine Weltreise, ich habe noch 2 Stieftöchter in den USA, die sind dann auch noch mitgekommen und das haben wir durchgezogen. Bevor du die nächste Frage stellst, sage ich dir gleich, wie wie mein Freundeskreis und sonstige Menschen reagiert haben.

Sehr skeptisch also, die hätte haben gleich mal gesagt, Frau giffert, sie waren kurz davor, der General Manager von Microsoft Deutschland zu werden, warum machen sie das jetzt, da verbauen sie sich doch ihre Karriere, es wird jeder Fragen, haben Sie einen Burnout, haben Sie goldene Löffel geklaut oder haben Sie eine Lebenskrise? Oder sind sie ganz schwer krank?

Also die haben mal gesagt, gar nicht machen aber auch mein Umfeld konnte das wenig verstehen, die kannten die Angie immer nur, es geht nur einen Weg, nämlich den nach oben, und jetzt sagt die Angie plötzlich 18 Monate geht sie raus und ich muss ganz ehrlich sagen, das war die Beste, eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, weil ich kam von der Weltreise zurück und habe gleich die Möglichkeit gehabt, beim Frank Walter Steinmeier die Enquete Kommission zu beraten, Wachstum, Wohlstands, Lebensqualität. Weil du hast dann auch mal andere Sichtweisen auf Dinge. Du guckst auch in andere Dinge mal rein, als wenn du so linear immer in deinem Microsoft Umfeld bist. Und ich habe damals wirklich

mein erstes Mandat gekriegt. Die Firma, die ich bis heute Liebe, die TUI, die kam auf mich zu, ich habe gesagt ja, aber ich war noch nie in einem Aufsicht, ja das macht nichts, aber sie können das das das, die haben mir eher aufgezeigt warum ich da ein guter Kandidat bin und von daher gesehen war das wirklich super, ich habe wie gesagt die Enquete Kommission gehabt, ich habe die TUI gehabt. Das waren alle die positiven Dinge, aber dann ging der Sabbatical ja auch mal zu Ende und da muss ich auch ganz ehrlich sein, so wenn du vor 2 Monaten vor Sabbatical Ende bist und du weißt immer noch nicht, wie es dann so weitergeht und du hattest ja bei Microsoft auch eine sehr hohe Position, dann ist natürlich die Frage, wie

geht es jetzt weiter, wird es weiterhin Microsoft, wollen die dich noch mal zurückhaben und da gab es schon einige schlaflose Nächte, das will ich hier auch bei dir gar nicht verheimlichen, wenn du dir überlegst, was die richtige Entscheidung. Hätte es vielleicht doch den GM Job damals geben sollen?

War es das wirklich? Also da kommen schon immer diese Zweifel gut, ich hatte dann Glück oder whatever oder auch gute Kontakte, die ich immer gehalten habe in Microsoft und die wussten einfach was ich kann und habe dann einen Job gekriegt für Europe, Middle East und Africa, die Cyber Security Center aufzubauen und das war natürlich eine super spannende Herausforderung, schon mal zu überlegen, What The Bad Guys are doing also. Und du musst einfach da auch um die Ecke gucken und dir überlegen, bei der nächsten Produktversion, wo hast du die Backdoors, wie kannst du die Closen oder wenn du einen Cyber Attack hast bei einem großen Kunden in dem Meer, wie fliegst du dein Swat Team ein?

Die haben amerikanische Pässe, kommt bei der Middle East Middle East in Africa Customer auch nicht immer so gut an also du musst es wirklich schauen im Prinzip wie baust du die Center aus, wie kriegst du die Bad Guys, wie kriegst du die Gehired um dann good Guys zu werden wie? Wie baust du dein Kundenportfolio auf? Also es war eine super spannende Aufgabe, muss ich sagen, und ich kann nur jedem empfehlen, wenn er die Möglichkeit hat, vielleicht nicht 18 Monate, aber sie einfach mal zu sagen, Hey, ich mache jetzt mal das Chapter Moment zu und dann geht und die Türe mache ich jetzt bewusst noch zu und öffne dann. Eine andere Türe und meistens ist so die andere Türe wird für einen geöffnet.

Nur wenn man immer in deinem Hamsterrad drin ist, sieht man manchmal auch nicht opportunitäten die links und rechts sind und sieht man vielleicht auch nicht Dinge die im Prinzip einem einem auch sehr wichtig sind. Aber es hat dann auch geholfen, quasi auch noch so lange dann irgendwie Karriere zu machen und aktiv zu sein.

Dadurch, dass du halt weißt, okay, ich habe jetzt. Wenig Sachen, die ich bereue, nicht gemacht zu haben, ne, weil man sonst, wenn man nie irgendwie die Welt bereist hat, irgendwie da nie was gemacht hat außer seine 3 Wochen Urlaub im im Sommer oder sowas. Vielleicht denkt man sich dann nach 60 Jahren hm was it was it irgendwie ne und jetzt hast du wenigstens damit so ein ein Bucket sozusagen abgehackt weißt du ich war mal da, ich war mal da, ich war mal da, also glaubst es hat auch geholfen dann länger overall durchzuhalten.

Es formt dich als Mensch. Ich weiß nicht, ob es mir geholfen hat, länger durchzuhalten und die Energielevel, den ich ja immer noch habe, so fortzuführen. Aber es formt dich als Mensch, weil du wirst sehr humble, wenn du mal andere Kulturen erlebst. Wenn du diese ganzen Länder bereist, wenn du auch siehst, wie das wie dein Kind da agiert, beziehungsweise 3 Kinder, die wir dabei hatten, was das mit denen macht. Also du steigst da nicht nur in den Luxushotels ab und legst dich da an den Strand, sondern mal viel viel Kultur gemacht, das Land wirklich bereist auch.

Versucht auch im Prinzip zu verstehen, wie ist die Kultur, was sind auch die ökonomischen Bedingungen, wie die Leute leben und du kommst auch sehr, sehr in Anführungsstrichen Humble wieder zurück nach Deutschland und denkst dir, wow, uns geht es hier auch sehr sehr gut. Und von daher gesehen, es war nicht nur für die Karriere prägend, sondern auch, glaube ich, für meine Persönlichkeit prägend.

Und ich hoffe auch für die Kinder prägend einfach mal diese Erfahrung machen zu dürfen. Und du machst das wirklich Once in a Lifetime. Also ich würde jetzt nicht sagen, ich gehe jetzt morgen wieder auf eine Weltreise, aber David, es kann die niemand nehmen und das sage ich mir immer wieder, das ist eine Zeit, die mich sehr geprägt hat und die mir heute niemand mehr nehmen kann.

Klar, jetzt kannst du sagen, es war ein Bucket was man abhakt, aber für mich war es einfach mehr als ein Bucket. Anderthalb Jahre. 18 Monate, wir waren 6 Monate unterwegs, 6 Monate unterwegs. Nee, zwischendurch dann immer mal wieder Homebase. Nein, nein, nein. 6 Monate hast gepackt für 6 Monate und du hast auch Kartons wieder zurückgeschickt, weil du gemerkt hast, dass du so viele Klamotten gar nicht brauchst oder hast alles weggeschenkt.

Und dann, wie gesagt, habe ich für für Frank Walter Steinmeier gearbeitet, für die Encad Kommission. Dann kam die TUI, dann habe ich noch kleinere pro Bono Projekte gemacht und dann wieder zurück nach 18 Monaten in die Cyber Security Rolle bei Microsoft war auch eine große Umstellung wenn du so frei gearbeitet hast und jetzt kommst du dann im Prinzip wieder in diesen geregelten Ablauf.

Heute hat mir Microsoft eben auch die Möglichkeit gegeben, auch wieder zu gestalten und das das kann ich nur jedem empfehlen, immer auf den Job zu gucken. Wieviel kannst du du sein, wieviel kannst du bewegen und gestalten? Ich hasse dieses Wort Purpose over pay roll, aber es ist schon was dran, du musst einen Purpose haben und du musst dich in deinem Job wohlfühlen um auch wirklich gut zu sein. Wieviel war dafür so auch technisches Software It Verständnis notwendig?

Also du hast ja gelernt hier BWL, Duales Studium Bankkauffrau. Und dann hast du damit irgendwelchen tech Nerds zu tun. Aus den USA muss irgendwelche Cyber Security Risk irgendwie outfiggern hattest du dann über die 1015 20 Jahre zuvor auch wirklich ein sehr gutes technisches Verständnis aufgebaut oder warst du schon halt immer die BWL Erin die Managerin?

Du musst you have to go deep. Also ganz ehrlich, wenn du, wenn du gerade mit den mit den Cyber Security Teams arbeitest, dann musst du schon auch verstehen. Was ist ein Zock Cyber Security Operation Center? Was ist in Truth, was ist eine Malware, was ist kein Bomb? Also du musst wirklich schon wissen, was du da über was erzählst.

Also von daher, ich habe immer versucht technologisch auf ein Hunderter Level, du kannst ja bis zum 4 500 er Level gehen, also du kannst mich heute auch e einseitig immer so hunderter Level bis 2 hunderter Level befragen, dann wird es mir wirklich zu technisch, da steige ich aus also. Aber was ganz wichtig ist, in allen, in allen Themen, die ich gemacht hab beruflich, du musst ein gutes Verständnis von der Materie haben und das das, das hab ich durchgezogen.

Also ich geh auch nicht in thyssenkrupp Aufsichtsrat und weiß nicht wie in Hochofen aussieht, also du musst da rein, ansonsten kannst du einfach nicht gut sein. Aufsichtsrat Mandate finde ich gleich auch super, super spannend. Dazwischen gab es dann noch eine Station bei HP. Verstehen Sie es richtig?

OK, das heißt du warst bei Microsoft bis so Ende 213 und 214 ging es dann zu HP wieder amerikanisches Tech unternehmen kann man so sagen ne wie kam der Wechsel zustande? War weiterhin in München ne. Ja, also München ist immer die Homebase. Ich sage mal, da, wo ist there war my Clean Close are, aber dann bist du natürlich sehr, sehr viel unterwegs, lebst auch Monatsweise in anderen Ländern, aber ich habe nie gesagt, ich ich ziehe komplett um, komme vielleicht nachher noch mal drauf, warum das so war, warum ich das gemacht habe, aber für mich war wichtig, die Homebase in München zu haben. Windows, HP sage ich mal ist auch so ein bisschen Hand in Hand.

Wenn ich an den HP Laptop denke, dann denke ich auch an Windows. Denkst du auch an Windows? Aber es war mehr so das Thema. Ich will den ganzen die ganze Value Change verstehen und ich habe nur Software bis jetzt gemacht und ich möchte einfach mal das Hardware Business verstehen und deshalb bin ich auch zu HP gegangen weil die haben natürlich die die Drucker gehabt und die Laptops gehabt und die die großen Mädel Centers, die Riesen Server und ich wollte einfach mal verstehen wie das alles ineinander greift, wieso eine Firma auch agiert ich habe eine tolle Chefin mit der MC Gridman.

Haben dürfen. Und sie habe ich eigentlich eingestellt, um dieses ganze Thema und mit mit Software und Hardware zu verbinden, weil du musst dir vorstellen China produzierte Server, da fallen die alle vom Band. Ich bin jetzt mal ganz plakativ der Bub Dan Dell, damals noch das Bubble drauf, der nächste hat Compaq das Bubble drauf gemacht, dann kam HP das Bubble aber wir hatten keinen Differentiator und der Differentiator war genau der Software Layer der oben drüber kommt und.

Wo du wirklich sagst, da kannst du dich mit differenzieren, da kannst du strategische Relevanz, da kannst du stickiness kreieren und das war mein Job. Mein Job war eigentlich zu sagen okay welchen Software Layer brauchen wir, wie muss der gestrickt sein, wie muss der entwickelt sein, um genau diese stickiness und diese strategische Relevanz zu kreieren, und das war mein Part damals bei HP hörte sich auch alles gut an, habe ich auch ein Jahr erfolgreich gemacht, tolles Team aufgebaut, nur dann natürlich das Thema HP.

Wieder mal eine große Firma beim Eds damals gekauft oder bevor ich angefangen habe wurde EDS gekauft, Tausende von Servicemitarbeitern. Dann haben wir natürlich den Bereich, du kannst dir vorstellen, dass Drucker und Laptops von der Marge natürlich auch nicht so toll sind, das heißt sie hat zuerst im Prinzip das Druckergeschäft und das Laptopgeschäft verkauft, PC Geschäft verkauft, dann hat sie den ganzen Servicebereich abgestoßen und dann hat sie auch Software abgestoßen und da war für mich der Zeitpunkt gekommen, da sollte ich für eine Firma Micro Focus Arbeiten und Mainframe verkaufen und. Mit meinem Team, wo ich gesagt habe, Cut, ich bin jemand, der steht für Innovation, jemand,

der steht für Schnelligkeit, für technologischen Fortschritt, und ich kann jetzt keine Mainframes verkaufen und bin dann im Prinzip bei HP auch rausgegangen. HPE gibt es immer noch, HP Enterprise nennen die sich und immer gut erfolgreich muss ich auch sagen. Also es war jetzt kein kein falscher Schritt, den sie gemacht hat, ich glaube nicht, dass alle 4 Bereiche zusammen überlebt hätten, aber so hat jeder Bereich im Prinzip seine Nische und sein Best Owner auch wieder gefunden.

Und dann bin ich in die Aufsichtsratsgeschichten Reingestiegen und habe gesagt, OK, große Firma, nee, eigentlich nicht wieder, ich möchte mal ein bisschen freier agieren und auch ich möchte mehr Zeit für unseren Sohn haben. Aufsichtsratsmandate du hast parallel bei TUI, Rothschild und prosieben Sat 1 Media ne genau gleichzeitig so ein Aufsichtsratsmandat bei so einem Unternehmen der Größenordnung.

Wie kann man sich das vorstellen? Ist das einmal im Quartal so ein Meeting, trifft man sich für 45 Stunden im Headquarter, es gibt irgendwie Kaffee, Kuchen, Plätzchen und man hat im Vorfeld ein paar Dokumente, die man sich anschaut, ist das quasi ein halber Vollzeitjob, was macht man da? Das ist jetzt so nett wie du das beschreibst, weil ich sag mal, du hast die alte Welt der Aufsichtsräte vielleicht beschrieben vor 2030 Jahren.

Das Thema Aufsichtsrat hat sich komplett gewandelt, im Aufsichtsrat übst du Aufsicht. Um Aufsicht zu üben, musst du das Geschäft verstehen. Und das, glaube ich, ist ein ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt. Du sitzt eben nicht, ich stell dir jetzt mal ein großes, schönes Schiff vor, ein großer Dampfer, du sitzt also nicht wie früher mit dem Captain beim Captain Stinner und du überlegst dir da mal. Ja, wo fahren wir denn jetzt mal hin, was sind denn so die strategischen Ziele, was könnte man denn machen, wie könnten wir das machen und strategisch sehr, sehr hochtrabende Gespräche. Heute bist du wesentlich mehr im Maschinenraum vom Schiff gefragt, wo du mal deinen blauen Overall anziehst, wo du dir schmutzige Hände holst und wo du

wirklich im Maschinenraum verstehst. Wie funktioniert es da unten und an welchen Schrauben musst du auch drehen? Du drehst selber nicht an den Schrauben, weil das ist das operative Teil des Geschäfts, aber du musst wissen an welchen Schrauben man drehen muss, damit der Tanker ein bisschen schneller fährt, also.

Also was ich damit sagen möchte, die Zeiten wo wir wirklich im Aufsichtsrat eine Agenda runter sozusagen abgearbeitet haben und dann gesagt haben, ja ist jetzt 16:00 Uhr, jetzt gehen wir mal alle schön essen, die sind vorbei, was A hat eine sehr große Verantwortung, das ist eine liability, auch wenn du im Aufsichtsrat bist für das Unternehmen persönliche Haftung hast du an der Stelle und du musst natürlich auch zusehen in einer sich globalisierenden Welt in einer immer stärker durch Technologie getriebenen Welt und.

Dass du mit diesen Themen im Aufsichtsrat auch immer to Date bleibst, also auf der einen Seite musst du das Geschäft verstehen. Du musst aber um die Ecke auch gucken, wo geht die Reise hin in den nächsten 315 Jahren mit dem Asset, was du hast oder den Aufsichtsrat, wo du bist. Und du darfst nicht da keine Angst haben, mal in den Maschinenraum zu gehen und wirklich zu sagen, Hey, wie funktioniert das hier alles und wenn du dir heute die Aufsichtsratsvorsitzenden anschaust, auch in Europa sind alles cx OS, die wissen wie große Firmen ticken.

Die auch schon mal Krisen erlebt haben, die Resilient sind und die sehr, sehr große Erfahrungen mitbringen. Und ich glaube, das ist sehr wichtig, dass wir heute diese Menschen auch in den Positionen haben und den Aufsichtsräten haben, weil ansonsten auch im Thema Regulierung, die du natürlich sehr, sehr stark jetzt Corporate Governance Kodex hast.

In den Aufsichtsräten musst du wirklich erfahrene Manager in den Aufsichtsräten sitzen haben, divers sage ich gar nicht, muss, muss es natürlich sein. Aber trotzdem, du musst eine Erfahrung im Aufsichtsrat mitbringen. Wie viele Leute sitzen in so einem Aufsichtsrat typischerweise? Es kommt immer darauf an, wenn du im Prinzip Aufsichtsräte hast, wo es 2 Bänke gibt.

Das ist einmal im Prinzip die Arbeitnehmervertreter, nehmen wir jetzt mal die, die Thyssenkrupp, da sitzt die IG Metall mit 10 Leuten und im Prinzip, wir sind die Aktionärsvertreter, 20 Leute, jetzt schaust du mich so an und sagst, wie kann das noch produktiv sein? Ja genau. Wir haben natürlich Ausschüsse, wir haben Ausschüsse, du hast den Strategieausschuss, der auch paritätisch besetzt ist, aber natürlich weniger Leute drin sind, die sich wirklich Strategie austauschen.

Du hast ein Audit Committee, die die ganzen Themen, im Prinzip also Prüfungsausschuss, die die ganzen Finanzthemen sich anschauen, du hast einen Nominierungs und Germanoration Ausschuss, also die unterschiedlichen Ausschüsse, wo natürlich die Themen vordiskutiert werden und auch diskutiert werden in einem Tiefgang, was du mit 20 Leuten nicht machen kannst. Du fragst mich heute, wie oft mindestens viermal im Jahr mindestens, aber du kannst es gleich mal verdreifachen, weil die Firmen heute alle den Bedarf haben, wesentlich stärker dich als Sparringspartner zu nutzen und auch zwischendurch mal Meetings einzuberufen und zu sagen, wir haben einen m und a deal.

Jetzt macht es Sinn dieses Asset zu erwerben. Lass uns jetzt mal drüber diskutieren, also dieses Thema, du kannst viermal im Jahr sagen, da fahre ich dann was weiß ich zu Tui hoch. Nach Hannover. Und dann machen wir viermal im Jahr eine Aufsichtsratssitzung. Das war damals auch bei der TUI schon nicht der Fall, weil natürlich gerade im Tourismusmarkt immer was Neues gekommen ist. Im Bereich sag ich jetzt mal Flugzeuge, Profitabilität, die Source Markets, dann kam natürlich das ganze Thema covid, es kommt natürlich auch immer an, zu welchem Zeitpunkt du in den Aufsichtsrat gehst.

Ist es im Prinzip eine Zeit wo du wo die Firma wächst oder ist es eine Zeit wo du auch dekonsolidierst? Und im Prinzip sagst okay die Zukunft dieser Firma ist eben nicht mehr in der Form, wie sie heute dasteht, sondern wir müssen uns überlegen, wie können wir auch die einzelnen Geschäftsbereiche stand Alone erfolgreich machen.

Das heißt, wenn du 4 aufsichtsratspositionen gleichzeitig hast, ich glaube, das hattest du so 2019 2020 rum, also noch Thyssenkrupp dazu kam und du sagst okay eigentlich 12 mal im Jahr habe ich für jedes Unternehmen was zu tun, dann kannst Du sagen, jede Woche im Jahr habe ich irgendwie ein Thema. Mindestens mindestens mindestens. Aber du musst natürlich schauen, du hast doch unterschiedliche Themen, die ich einarbeiten muss, wenn du zu prosieben gehst, war es damals i Balls, I Balls, I Balls, wie kriegen wir im Prinzip noch eine größere Marketshare, wie kriegen wir Einschaltquoten, dann gehst du zu Rothschild, da redest du über ganz andere Themen in Paris mit Eric und David du Rothschild, da redest du über den neuesten

Fund, der aufgelegt wird, da redest Du Asset Management und und so weiter und sofort, dann gehst du im Prinzip zu Thyssen Krupp. Und dann schaust du dir an den Elevator Deal. Also Aufzüge möchtest du verkaufen, wie sieht der MA Prozess aus, wo stehen wir da, dann hast du die unterschiedlichen Geschäftsbereiche die mal mehr oder weniger gut laufen, dann hast du diese diese Themen und Prinzip und dann gehst du zu Tui und dann kommt das Thema wie branden wir die TUI neu, wie machen wir die Subbrands für Leute die Single sind die Reisen wollen für ältere Ehepaare, für die Familie mit Kindern also was natürlich an dem Portfolio sehr sehr spannend war du bist immer neuen Herausforderungen musst du.

Musst du dich stellen und immer schnell umschalten. So nach dem Motto, Wo bin ich jetzt gerade? Oh, jetzt bin ich bei Thyssen, da ist ein ganz anderes Thema und auch eine andere Schnelligkeit, als wenn du jetzt im Prinzip eine prosieben Sat 1, die ja schon damals schon sehr sehr digitalisiert waren, natürlich anschauen muss.

Das ist jetzt das neue Program Set, glauben wird, dass das Fliegen wird für für prosieben oder eben auch nicht und viel auch schon mit Advertising mit Sponsoring Asset. Wir haben auch bei prosieben ein komplettes digitales Asset Portfolio aufgebaut. Also von daher gesehen war das eine super spannende Zeit, muss ich sagen, wo ich sehr viel gelernt habe, immer wieder zu pivotieren und immer agil zu agieren und mich auf die auf die Leute einzustellen.

Wenn du mit David und Erik Rutschelt im Aufsichtsrat sitzt, agierst du natürlich anders, als wenn du jetzt bei prosieben oder mit mit Tuni Agierst. Also das das war schon eine Herausforderung, aber die war super spannend. Also du siehst, du siehst schon ich, du merkst schon, das war natürlich eine Sache Travel und dann im Prinzip.

Tv und und und stahl da zu haben und in den Aufsichtsräten zu agieren und auch Banking war super. Also ich glaube, das ist intellektuell unglaublich, unglaublich spannend und und aufregend und auch von natürlich den Personen, mit denen man agieren kann, sehr spannend und natürlich auch von dem Impact, den man da haben kann, weil ich sage mal, ich kann natürlich auch als irgendwie Consulting Partner da irgendwie dir so Themen anschauen, aber als Aufsichtsrat bist du natürlich schon in einer ganz anderen Flughöhe dann unterwegs. Ist das etwas, was man sagt?

Ey, das mach ich einfach, weil es mir richtig Spaß macht, weil mit es da so viel gibt, oder ist es auch so finanziell at that stage of the Carrier N interessanter Step für die Leute. Oder ist es dann finanziell eigentlich schon eher ein starker Rückschritt zu dem, was du theoretisch in einer Executive Position auf dem Level in der Karriere verdienen könntest?

Und dass man klar sagt, Ey, das sollen Leute machen, die das nicht wegen dem Geld machen, sondern ganz klar, weil sie Lust auf diese Themen und. Die Verantwortung haben ist also, ich sag jetzt mal. Im Aufsichtsrat wirst du jetzt nicht überproportional viel verdienen, wenn du Aufsichtsratsvorsitzender bist, du natürlich ein bisschen mehr, aber genau wie du es schön formuliert hast, das sind wirklich Menschen, die sagen, ich habe in vielen Firmen gearbeitet, ich habe eine große Expertise und ich möchte die jetzt einfach einbringen in ein Board, um um die Firma, wo du im Board sitzt, the next Level of Growth zu bringen, um das jetzt mal schön in Denglisch zu sagen, wo ich ja immer in verfalle.

Das das ist eigentlich das Thema was du, was du da in Anführungsstrichen auch mitbringst und die Einstellung musst du mitbringen und bei mir war ein bisschen die Krux, da gibt es einen Corporate Governance Kodex, der lässt dich nicht so oft in den Maschinenraum, der sagt ganz klar, du übst Aufsicht und du bist nicht mehr operativ tätig, aber wenn du so eine Tui Apps hast und du siehst einfach du kannst mit der TUI App kannst du natürlich so ne so ne so ne Value Chain komplett den den Leuten dann im Prinzip sagen Sie fliegen nach Tunesien oder nach Mallorca whatever hier sind schon mal die die die Wettervorhersage hier kannst du schon mal deine Golfstunden buchen, Massage und so weiter

und dann kommen die an und dann hast du schon den Wein auf dem Zimmer stehen die sie gerne trinken also dieses mitzugestalten da war ich glaube ich zu oft im Maschinenraum wenn man den Corporate Governance Code sich mal anschaut. Als dass ich oben am Captain Dinner saß, nur ausschließlich. Also ich habe mal beides gemacht und da muss ich sagen, müssen wir in Deutschland noch lernen, meiner Meinung nach.

In England hast du ein One Tier System, da hast du also kein Two Tier System, du bist wesentlich stärker dann auch in das operative Geschäft noch eingebunden als Board und das finde ich sehr sehr gut weil du merkst ich bin ein starker Verfechter, du musst das Geschäft kennen und du musst wissen die Stellschrauben die du an denen du drehen kannst und auch die wo du dich immer hinführen kannst.

Weil das nützt ja auch nichts, als Aufsichtsrat zu sagen, Oh ja, Status quo ist ok, jetzt machen wir mal 34 Maßnahmen, um das zu halten. Du bist ja auch der Sparringspartner für den Vorstand, der sagt, Pass auf, wir wollen in 5 Jahren da sein und backwards Engineering musst du jetzt mal. Das das, das und das machen und wir müssen heavy investieren, wir müssen Schulden machen, um im Prinzip jetzt zu investieren, damit wir in 3 Jahren im Prinzip einen vernünftigen Ri haben und Market Share Gain haben und mit der Firma noch erfolgreicher sind.

Wirst du dir über diese in dieser Zeit in den 2530 Jahren deiner Karriere n unglaubliches Netzwerk auch aufgebaut haben? Wie wie war da dein sag ich mal dein Sozialleben vielleicht noch auch am Ende von der Microsoft Karriere, wo du ja schon ne klare Position im Unternehmen hattest? Waren dann trotzdem die Dinners die Abende mit Leuten von allen möglichen anderen Unternehmen Positionen gefüllt an den Wochenenden Familie waren da immer immer in Kontakt mit anderen Leuten oder? Hast du das irgendwie digital gepflegt? Das Netzwerk, was für eine, was für eine Position hat oder vielleicht auch bis heute so dieses dieses Netzwerk, auch dieses berufliche Netzwerk so in deinem Leben, wie ist da vielleicht auch so die

Vermischung zu dem, was du sonst privat machst? Also ich glaube, ein wesentliches Learning für mich war, du solltest nicht privat mit beruflich vermischen, wenn es um das Thema auch Freunde geht. Du kannst natürlich aus dem aus dem beruflichen Umfeld schon über viele, viele Jahre einen Freundeskreis in Anführungsstrichen erarbeiten oder auch pflegen, aber das sehe ich auch bei vielen, vielen Coaches, die ich habe.

Die denken immer, ich habe eine tolle Start Firma, wir sind alle, wir mögen es, die große Familie und wir haben uns alle gern und so weiter und sofort und da muss man schon sehr unterscheiden. Freunde findest du vielleicht im Business, aber die Relifference findest du außerhalb des Business. Das ist meine meine private Angie Meinung. Es passiert natürlich schon mal, dass du einen Pass du hast, die sich auch das Leben lang begleiten. Also ich habe jetzt sehr, sehr gute Freunde noch aus der Microsoft Zeit, aber diese diese Vermischung immer zu denken die Arbeit ist meine Familie, das haben wir gerade auch bei Meta die Meta beziehungsweise die Facebook Family. Da musst du vorsichtig sein,

dass du nicht irgendwann mal sagst und eine Family, die habe ich doch auch am Wochenende meine Facebook family, das heißt ich arbeite jetzt am Samstag, ich arbeite am Sonntag, ich treffe mich auch mit den mit den meinen Facebook Kollegen, wir gehen, machen zusammen tolle Dinge, da habe ich versucht das wirklich zu trennen und zu sagen, Hey ich bin die Angie im Job und der geht wahrscheinlich, der Job geht bis Freitag, was weiß ich 21 22:00 Uhr. Aber am Wochenende habe ich meinen Freundeskreis. Am Wochenende habe ich meine Familie und da tippe ich nicht rum und mache jetzt irgendwelche Network Dinner aus. Finde ich sehr, sehr spannend, weil ich kenne auf jeden Fall auch die Leute, die genau so was

dann am Wochenende machen. Dann wenn es hier und da und so weiter und so. Fort, weil ich sag mal, die ich am Wochenende treffe. Die mögen mich, weil ich die ingie bin, weil ich so bin, wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten, und die mögen mich nicht, weil ich bei Meta VP European is in Africa war und bei Microsoft eine gute Karriere hatte und so weiter und 4 Aufsichtsräte.

Die habe ich sehr viele, viele, viele Jahre schon, und die mögen mich, weil ich so bin, wie ich bin und von daher gesehen. Ich persönlich trenne das, aber wie gesagt, ich habe auch ein paar Freunde aus den unterschiedlichen, Aus den unterschiedlichen Bereichen oder aus unterschiedlichen Firmen, in denen ich war, aber grundsätzlich habe ich, das ist nur ich, das schon getrennt sauber getrennt, mein Freundeskreis und meine, meine beruflichen Kollegen und wie gesagt, Spillover gibt es da und Spillover gab es immer, aber ich finde das sollte man schon trennen, weil das sage ich dir jetzt auch warum. Wenn du 18 Monate raus bist, dann merkst du auch mal, wer deine richtigen Freunde sind.

Lieber David, und dann dezimiert sich das auch sehr. Das war für mich damals auch ein Learning und du hattest den Titel nicht mehr, ich bin raus, ich hatte, als ich zurückkam nach 6 Monaten ja auch keinen Job in dem Sinne und du wirst auch von vielen, vielen Listen gestrichen. Du wirst auch als ich bei HP dann raus war und meine Aufsichtsrätin noch gemacht habe, du hast viele Einladungen nicht mehr gekriegt. Du bist von vielen von vielen Listen gestrichen. Du wurdest auch aus E Mail alias rausgenommen und so weiter und sofort und da siehst du wirklich mal. Die Streu hat sich da vom Weizen getrennt für den für die Leute, die für die weiterhin wichtig war, ist, weil du hast einen wahnsinnig Erfahrungsschatz und

die n bisschen weitsichtig waren und gesagt hat, er hat jetzt zwar nicht mehr den Titel, aber die hat ja die Erfahrung. Die ist toll, oder wir wollen Sie weiterhin haben. Bei uns im Netzwerk, aber es gab auch Leute, die ganz klar opportunistisch gesagt haben, ohne Titel, ohne Firma im Background, ohne potenzielles Sponsoring, was wir auch kriegen können, bist du nicht mehr. Finde ich aber sehr interessant, dass du das so klar trennst, weil ich habe es gerade schon gesagt. Also ich kenne das von vielen, die dann sagen, dass sich das schon sehr stark vermischt, ne, also dann ist irgendwie die Geburtstagsfeier ist ein halbes Firmenevent und so weiter und sofort.

Jetzt, das war also quasi, das ist so ein ein großer Tipp oder etwas, was für dich sehr gut funktioniert hat. Zweitens diese diese bewusste Auszeit auch mal zu nehmen, ne gab gab es sonst noch irgendwie, so sag ich mal produktivitätsthemen oder oder auch so vom Work Life balance Themen wo du gesagt hast das hab ich vielleicht n bisschen anders gemacht als so. Der generelle Career Mainstream Advices oder so oder waren das so die 2 Hauptthemen?

Das waren die 2 Hauptthemen. Ich habe mir immer gesagt, das Leben ist eine Ganztagsschule ohne Ferien, so und so musst du das Leben betrachten, sowohl privat als auch beruflich immer neugierig bleiben, wirklich gucken, was macht dir Spaß, wo bist du glücklich und die auch gucken in welchem Umfeld bewegst du dich und du hast gerade von der Geburtstagsfeier Schönes geredet. Schönes Thema, Wir haben gerade Geburtstage gefeiert, mein Mann und ich runde Geburtstag.

Und da habe ich genau das getan, was du eben gesagt hast, was andere Leute nicht tun. Ich habe niemanden, es war niemand auf der Geburtstagsfeier aus dem Job, es war kein 4. Und die haben sich auch alle angeguckt und haben alle gesagt, Wow, die Angie hat eigentlich eine gute Karriere hier gehabt und ich hatte 23 Leute wirklich noch von Microsoft, ansonsten war niemand da, weil ich einfach gesagt habe, das sind meine Freunde und das ist noch mal ein anderes Level des Vertrauens, was ich habe und der Freundschaft, als ich die jemals im Job habe. Also von daher gesehen hat das Prinzip für mich funktioniert. Aber es gibt auch viele Bereiche, wo man einfach sagt, Hey, wenn ich wenn ich jünger

bin in der Karriere, wo ich einfach auch mal sage, ich vermisch das und das macht dann auch durchaus Sinn. Also ich habe viele Startups, die ich oder einige Startups, die ich betreue, die sagen, Hey, wir sind am Wochenende, gehen wir Mountainbike oder wir gehen zusammen Skifahren, Wir sind gute Kumpels. Das natürlich.

Also ich möchte es auf keinen Fall ausschließen, aber ich glaube, gewissen gewissen Lebensphasen fängst du auch an, auszusortieren und einfach zu sagen, wo sind meine Freunde und wo sind berufliche Wegbegleiter, möchte ich das jetzt mal so sagen und die sortierst du dann irgendwann mal aus, besonders wenn du in deiner Karriere mal so Katz gemacht hast und auch gespürt hast. Und das ist nicht immer angenehm, wenn du dann spürst, dass du von, ich sage es jetzt mal 50 Einladungen in einem Jahr vielleicht noch 10 bekommst, nur weil du keinen Titel mehr hast. Nach deinen Supervisor Report Positionen gab es dann doch noch mal den Wechsel in den Maschinenraum, nämlich zu meta. Damals hieß es noch Facebook

oder hieß schon meta Facebook. Wie kam das zustande wieder US Tech Unternehmen? Jetzt muss ich ein bisschen privat werden. Ich habe mir das lange überlegt, ob ich hier so privat werde bei dir. Ich hatte ja den den Kevin und wir hatten ja das Thema schon Weltreise und da war der ja damals 15 und ich hab gesagt, ist doch prima, jetzt mach ich nur noch Aufsichtsräte, jetzt hab ich auch mehr Zeit und das ist auch einen meiner Learnings, die ich auch immer weitergebe. Überleg dir das gut.

Mal so viel Zeit hat man gar nicht. Oder wie genau genau so also und hab dann einfach gesagt, OK, ich hab die Aufsichtsräte und ich kann jetzt n bisschen mehr da sein, hatte mir dann eingebildet naiv ja ne Pubertät brauchte ich dein Sohn. Ja, mein Sohn hat mir da mal nett mitgeteilt, dass er jetzt gerne er war noch Privatschule The Barrier International School, weil wir eben auch mal damit geliebäugelt hatten. Mein Mann ist der Amerikaner, in die USA zu gehen, dass wir uns n bisschen aufteilen, jetzt mal 10 Jahre Deutschland, dann 10 Jahre USA, deshalb auch eben die internationale Schule, ja, aber mein Sohn hat dann gesagt, ich möchte sehr, sehr gerne jetzt mal in ein Internat nach England, ich sag bitte. Ich hab doch jetzt mehr Zeit und

wir können mehr Zeit miteinander verbringen, hat er gesagt. Schön, er hat nicht gesagt, The Train has left the station, aber ich hab es so im Prinzip interpretiert und er ist dann wirklich nach Oxford in n Internat gegangen, das war ein Grund. Und hat gesagt, ich möchte einfach jetzt was neues und ich, ich muss auch ehrlich sagen, wenn ich in den Rückspiegel gucke, war ich ja genauso getaktet. Ich habe dir ja erzählt mit 13 erster schulaustausch 16 3 Monate in Nashville, ich kann ihm das gar nicht übel nehmen, dass er das auch wollte, nur wenn du es als Mutter dann erlebst, habe ich erst mal festgestellt, wie unangenehm das auch sein kann oder wie traurig man dann wird, wenn der einzigste Sohn dann sagt er geht

nach England um es kurz zu machen. Ich kriegte dann den Anruf und habe gedacht warum rufen die mich überhaupt an, was möchten die eigentlich von mir und. Und hab dann die ersten Gespräche geführt und war am Anfang sehr skeptisch, weil ich kam natürlich von der von einer Firma Microsoft, die auch Monopolstellung hatte, also auch Monopolist war und hab natürlich dadurch auch ich hab dir erzählt durch die ganzen Challenges die wir schon hatten ne also auch gemerkt also hm und Social Media war so n Thema für mich wo ich auch gedacht hab wow Datensicherheit.

Was machen die da und so weiter und sofort und habe durch die Gespräche aber damals gemerkt, war sehr sehr getrieben auch wie machen wir die Plattform sicherer, wie vermeiden wir hate Speech und so weiter es hat mir sehr gut gefallen, nicht nur was auf den Plakaten dann in irgendwelchen Fluren hing, sondern im Prinzip, was dann auch eine sheryls Handberg mir erzählt hat und gesagt Pass auf, wir hatten unsere Learnings, wir müssen hier anders werden, wir sind wahnsinnig schnell gewachsen, wir sind eine super junge Firma.

Aber wir brauchen auch jemand wie dich, Angie, der den Vertrieb ein bisschen mit aufhält, mit aufzubauen, weil klar, wenn du Monopolist bist. Genau wie bei Microsoft ist das alles, kommt das Geld sozusagen rein. Da gab es einen tollen Algorithm. Nur als ich reinkam, dann gab es eine Tik tok plötzlich und dann gab es einen Snap, der Aufgesattelt hat, dann gab es eine Google, die also wesentlich stärker in den Advertising Bereich investiert hat. Und von daher gesehen, das war auch genau jetzt, warum ich reingekommen bin.

Ich sag das immer so schön, der Need it den Adult in The Room und dieser Adult war ich halt, der gesagt hat, fein, wir müssen mal ein bisschen Struktur reinbringen in den ganzen Vertriebsbereich Enterprise Sales Bereich, wie betreuen wir unsere Kunden, wie machen auch langfristig mit denen Verträge, also das war damals so mein Job und mich haben wirklich die 2 Dinge überzeugt, die Menschen, mit denen ich geredet haben, die wirklich die Waren angezündet, die waren, die wollten und haben auch gesagt, wir müssen uns ändern, das heißt natürlich auch sehr selten, dass Firmeninhalte. Habe die so auch oder sage ich mal Top Management von der Firma die so erfolgreich ist, sich plötzlich aber hinstellen und sagen ich habe mir den Spiegel

vorgehalten, wir müssen anders werden, wir müssen uns ändern und natürlich dann auch letztendlich noch mal einen Bereich zu haben wie Social Media, den ich nicht kannte und da kommt wieder dieses neugierig sein, was auch mal Take a risk, so Mentalität die ich halt habe einfach mal da rein zu springen.

Was denkst du, treibt so ein Mark Zuckerberg an, noch so Gas zu geben? Weil ich sage mal, ich stelle immer fragen den Leuten, die sage ich mal, finanziell auf dem Niveau sind, wo man sich den ganzen Act nicht mehr unbedingt geben muss, und da ist natürlich Mark Zuckerberg ein ganz, ganz, ganz, ganz anderes Level noch mal, ich meine, der ist immer noch recht jung, aber was würdest du sagen, warum solche Leute, warum sagen solche Leute nicht so?

Wisst ihr was den ganzen Stress den ich mir hier jeden Tag irgendwie geben muss? It's not worth it. Ich sag mal von Mark is worth it und jetzt nicht monetär Worth IT, sondern das ist wirklich purpose. Der hat damals das gegründet damals. Du kennst die Facebook Story, Give everybody A Voice and connect People und viele glauben da nicht dran und ich war am Anfang auch so ein bisschen naja ist das wieder so ein Plakat was hier so rum so ein Marketingspruch aber er lebt es wirklich und deshalb sind auch die ganzen Themen die wir auf der Plattform haben mit denen er sich natürlich auch auseinandersetzen muss, sehr hirtvoll für ihn, weil er einfach sagt. Deine intrinsische Motivation ist wirklich give Everybody Voice and connect People und

natürlich das Ganze in einer Form und Art und Weise. Wie können wir die nächste technologische Revolution machen oder Evolution, die zu einer Revolution führt, das ganze Thema Metaverse brauche ich dir nicht zu erzählen, war vielleicht ein. Bisschen war dann in die Richtung Bing. Ja, war ein bisschen früh, aber ganz ehrlich, schau dir heute die die Brillen an.

Meter was war früh? Raybe Brillen Meter sind sehr, sehr gut. Raybe Brillen Oakley Brillen, die ich meine, da kommt eine Neue, die Orion kommt raus, also eine super, super tolle Brille, also er ist da schon der absolute Visionär und das treibt ihn auch ein, er ist natürlich anders als Bill Bill Gates hatte auch eine Vision und das hat mich natürlich schon gereizt, auch in den amerikanischen Firmen immer für Leute zu arbeiten, Think Big or go Home und das jetzt mal auf den Punkt zu bringen und das habe ich mich auch ein Stück weit geprägt, um zu sagen.

Hey, das schaffen wir und wir werden dahin kommen und immer wieder dir Ziele zu stecken, die sehr herausfordernd sind und wo du am Anfang vielleicht noch nicht glaubst, dass du es schaffst, aber dann doch irgendwie dich da näherst und letztendlich sagen kannst, ja with dann that. Stichwort amerikanische Firmen und KI auf dem Münchner Management Kolloquium war letztes letztes Jahr immer die Standardfrage wo steht Deutschland im Bereich KI können. Können wir noch den Anschluss schaffen et cetera? Jetzt kennst du vor allem die US Firmen, die sag ich mal da halt gut Gas geben und jetzt jetzt hast du gerade Aufsichtsrat Mandat oder bist du in der Position bei Goldman ja und hast noch Thyssenkrupp das das das

Mandat siehst also sowohl immer noch die US Firmen aber auch wie es irgendwie um die deutschen Firmen geht, wie würdest du sagen wie groß ist die Gap von der deutschen Industrie zu den US Firmen und was ist vielleicht auch so deine Prognose? Für für die deutschen Unternehmen, für die deutsche Wirtschaft. Das Thema Lutch Language Model jetzt zitiere ich meinen Sohn The Train has left the station 72% der Language Model werden in den USA entwickelt, Bubble digit dann nochmal 1314% China und der Rest ist unter ferna Leave und das müssen wir uns einfach klar machen.

Das Thema ist dann aber. Aber wo wirklich die Value Creation jetzt liegt, ist in den Apps, die wir oben drauf packen. Und da glaube ich, haben wir super Firmen in Europa und auch sehr, sehr gute Firmen in Deutschland. Was uns aber fehlt ist VC Capital Venture Capital. Wenn ich mir heute anschaue wie amerikanische Start UPS in die in die Funding runden gehen und was sie kriegen und.

Und was die Deutschen beziehungsweise die europäischen Fundings wie die ausschauen, das ist n Bruchteil davon und da triffst du bei mir jetzt wirklich n wunden Punkt und ich werd es nicht leid es immer wieder zu patchen und zu sagen wir haben genauso viele super Startups. In Europa wie in Nordamerika. Aber wie finanzieren sie nicht?

Wir haben keine private Investors, die reingehen und diese und diese Firmen finanzieren, also das erste Thema erstmal ist eine Finanzierung dieser Start Ups, wenn du mich fragst, wie geht es europäischen KI Firmen oder wie geht es deutschen KI ist immer ein Thema Funding das zweite Thema ist aber ganz noch ein für mich noch ein noch wichtigeres Thema ist Regulierung weil Funding kriegst du schon also wenn du smart bist Und ich glaube die haben alle verstanden, jetzt auch in Europa, wir müssen den Startup, damit die erfolgreich werden auch das Funding zukommen lassen, aber wenn du heute mal ein Startup fragst, ich meine du bist ja in der Szene, du bist ja jung, du redest ja mit vielen

Start UPS klar im Finance Sector, aber trotz alledem super junge Firmen, super erfolgreiche Firmen frag dich mal nach Regulierung wir sind in Europa absolut überreguliert, wir haben 230 It Gesetze in Europa und wir haben 180 Menschen. Die checken, ob diese IT Gesetze in den Firmen auch eingehalten werden. Wenn du heute mit dem Mittelständler oder mit dem Startup redest, dann sagt der Frau Giffert Ich nehme jetzt mal lieber die amerikanische KI, wissen Sie warum? Die ist ja, ist ja alles schon Ticket in the Box. Ich bin dsa, DMA, GDPR und EI ACC konform wenn ich die einsetze bevor ich jetzt hier anfange selber was zu entwickeln und das ist genau das Thema was ich glaube, was Europa noch gerade Deutschland zurückhält

hier im EI Bereich noch stärker zu sein und warum viele Mittelständler auch wieder auf die amerikanischen Firmen zurückgreifen. Trotz alledem kann ich alle Firmen nur ermutigen wo Licht ist ist auch Schatten oder wo Sonne ist wie auch immer. Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Und wir haben bei thyssenkrupp zum Beispiel viele AI Piloten jetzt auch gestartet.

Wir haben mittlerweile im Supply Chain Management im Bereich MX eine ganz tolle Lösung, die wir jetzt auch patentiert haben, die wir auch an unsere Kunden schon verkauft haben, also Supply Chain Management komplett mit AI gesteuert, wir haben viele viele andere Knowledge Boards, wir haben agentic AI angefangen.

Aber seeing ist believing du musst das Projekt nicht nur aufsetzen, du musst es umsetzen und du musst letztendlich auch ein Ri aufzeigen, weil viele reden heute über Ai, aber solange du ai oder KI nicht in das Day to Day Business integriert hast, solange sich akzeptiert wird von deinen Mitarbeitern, wirst du ein Use Case haben der nicht skaliert und die Leute einfach sagen es war ganz nett in der Sandbox, aber es skaliert einfach nicht und ich habe auch im Prinzip kein Ri für die großen Investitionen die ich auch tätigen muss. Also unterm Strich gesagt, wir müssen wirklich besseres Funding für die Start UPS bringen.

Wir müssen eine regulatore Sicherheit die Regulatoriens angucken, wir müssen die Sicherheit auch den Mittelständlern als auch den Start UPS schaffen, hier im Prinzip in den Bereich rein zu investieren, Mut zu haben, zu Innovieren und bitte, bitte nicht zu sagen über Regulierung und Unterfinanzierung gibt mir genug Gründe um nach Amerika zu gehen, das ist das große Thema was ich mit den Start ups habe, die sagen ingie. Wenn ich mit dieser Idee noch in Menlo Park beziehungsweise jetzt hier nach Silicon Valley gehe, dann habe ich 3 Investoren die Schlange stehen und dann gehe ich rüber. Wenn du jetzt überlegst, du willst jetzt vielleicht nicht gründen, du willst Karriere machen und du könntest noch mal zu der Angie von mit 1819 Jahren

sprechen. Wer dir hier vielleicht zuhört, was würdest du dir heutzutage raten, meinst du immer noch bankausbildung duales Studium beim deutschen großen Unternehmen ist The Way to go. Gute Frage. Wir sind in einer ganz anderen Welt. Wir sind in einer globalisierten Welt und diese ganzen linearen Lebensläufe, wo man sagt, man macht das, dann macht man das meine, war ja auch nicht besonders linear, um ehrlich zu sein, aber wo du genau planst, ich glaube, das ist outdated, ich sollte es erst mal in dich reinhören und überlegen, was willst du und was macht dir Spaß und was kannst du und was kannst du nicht. Also wenn ich coache, dann sage ich immer, nimm dir mal ein Stück Papier und sag, was kannst

du heute schon, was kannst du heute nicht, willst du es aber lernen? Was hast du zu bieten? Es ist ja immer im Prinzip auch in einem sehr, sehr starken Wettbewerbsmarkt ist highly competitive der Markt heute für Schulabgänger highly competitive, was ist mein usp, was habe ich anzubieten, aber dann auch sich zu überlegen, wo will ich hin, was will ich noch lernen und dann runter deklinieren, wo will ich das tun, soll es in Europa sein oder habe ich auch Middle East, Abu Dhabi, Dubai oder will ich nach Singapur oder will ich in die USA oder will ich nach Indien?

Zweiter Punkt, Dritter Punkt. Wenn ich das definiert habe, welche Firmen würden in Frage kommen, mit welchen Produkten bin ich eher im Automotive Sektor, will ich gar gar keine Produkte verkaufen, will ich keinen Vertrieb machen, will ich in die in die Mc Kinsey Bain whatever Schiene reingehen also ich glaube was ganz wichtig ist, was ich aber nicht gemacht habe, weil ich ganz ehrlich auch nicht brauchte damals, das war eine andere Welt, ich bin zu Microsoft.

So viel Optionen. Oder wie? Ja, ich musste. Ich musste gut sein, ich habe viel gearbeitet und ich habe immer wieder mich selber neu erfunden und. Und bin oftmals in große Schuhe geschlüpft, bin dann wieder hingefallen und bin wieder aufgestanden. Aber die Welt heute ist eine andere, du musst dir wirklich klar machen, was macht dich glücklich, aber was kannst du auch, was willst du lernen, wo willst du das lernen. Also ich glaube du musst dich schon mal hinsetzen und ein bisschen für dich planen und auch in dich reinhören will ich bin ich mehr so der Operator, dass ich im Prinzip sage okay ich will mal jetzt hier so eine Krisen Operation führen oder bin ich mehr ein Stratege und kann

mir ein Startup will ich mir ein Startup aufbauen Nein. Nur ich glaube was, was immer noch gut ist. Vielleicht bin ich jetzt auch zu konservativ. Eine gute Brand im Lebenslauf stehen zu haben, erstmal von der Pika auf zu lernen und zu sagen, Hey ich meine, ich hör ja auch deine Podcasts, wenn du in den Bereich Pi gehst und oder gerade in dem Finance Sektor, da sind gute Brands einfach schon schon wichtig, dass du wirklich sagen kannst, ich habe mal so 3 Jahre bei keine Ahnung ob das jetzt Goldmann ist oder whatever bei einer guten Brand gearbeitet die mir auch im Rahmen von Trinie Programmen unterschiedliche Abteilungen aufgezeigt haben, wo ich arbeiten kann, was mir Spaß macht, die unterschiedlichen

Bereiche, was sind pro, was sind Cons, was liegt mir also von daher gesehen gute Brand ist schon cool natürlich sagen viele ja ich mache mich jetzt selbstständig hola. Basierend auf was basierend auf Deinem Bachelor oder oder Master basierend auf 5 Praktikas, die du vielleicht gehabt hast. Also da bin ich immer so ein bisschen noch konservativ, vielleicht zu konservativ, aber ich sage in der heutigen Zeit, sich selbstständig zu machen. Du musst schon eine gute Nische finden, du musst einen guten Investor finden, du musst eine super Business Idee haben und du musst auch eine Resilienz haben, dass du 5 bis 10 Jahre finanziert wirst.

Du kannst jetzt nicht sagen, du exitist das Ding jetzt in 3 bis 4 Jahren, das sind die allerwenigsten also. Also von daher einen guten Plan. Und wenn der gute Plan noch ein gute Brand letztendlich enthält, die dir eine gute Basis, ein gutes Absprungbrett dann auch bietet, dann würde ich sagen das. Freut mich, dass du jetzt nicht was komplett konträres erzählst zu dem, was ich sonst den ganzen Tag von mir gebe. Das ist immer ein sehr, sehr gutes Zeichen. Ich finde es immer interessant, also sage ich mal, das ist schon der allgemeine Tenor, dass das weiterhin weiterhin gilt. Es ist natürlich schon so.

Dass häufig Leute irgendwie, die so vor 30 Jahren irgendwie eingestiegen sind, da war halt die Welt einfach auch noch eine andere. Also das war farless competitive irgendwie, da war es irgendwie schlau. Hast du irgendwie 10 Jahre lang studiert, einen Doktor gemacht, dann bist du mit Anfang 30, hast du dann irgendwie angeklopft und jeder wollte dich, das ist halt heute alles ein bisschen schneller, man muss ein bisschen mehr gucken, wo man wo man bleibt, aber ich glaube, die Grundprinzipien bleiben lange erhalten, auch wie man so eine Karriere dann progressiert Netzwerk. Menschenkenntnisse und so weiter wird wahrscheinlich auch in Zeiten von KI weiterhin relevant sein, um voranzukommen. People work with people people

by from people people ist das key Element. Leadership ist ein Key Element hier also das darf man wirklich nicht unterschätzen und das sage ich auch immer den jungen Kollegen und Kolleginnen, du musst auch mal einen Job machen, der dir keinen Spaß macht. Sorry to say wenn du in die Firma rein willst und das ist jetzt nicht dein Traumjob, mach ihn, geh da rein, geh. Gib dein Bestes, auch wenn du mal abends nach Hause kommst. Oh Gott, da muss ich wieder hin.

Ja, ich hatte auch das Thema, da gehe ich nie wieder hin, das ist ja so. Ich hatte genau diese gleichen Themen, das sieht jetzt alles so schön linear bei mir, linear bei mir aus, ich lag auch mal auf der Couch und hab gesagt, da gehe ich nie wieder hin, dann stehst du aber am nächsten Tag auf und sagst ich muss wieder angreifen ich habe ein Team, ich bin dafür verantwortlich, also ruhig auch mal zu sagen Hey.

Zähne zusammenbeißen und durch. Und ich nehme jetzt vielleicht auch erstmal einen Job, um reinzukommen in einer High competitive World und dann zu schauen okay wenn ich die Firma mehr kenne und die Firma kennt mich und kennt meine Kompetenzen noch besser, dann habe ich die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu machen, aber einfach mal durchhalten, eine Resilienz zu zeigen, ein Biss zu zeigen und nicht zu warten, bis mir jetzt hier 3 Jobs auf dem Silbertablett die Zeiten, sorry.

Sind vorbei. Neueste Station ist noch was bei Goldman, das heißt du hast das Thyssen Krupp Advisory Board noch bis jetzt zum Ich glaub Ende letzten Jahres bei meta raus und jetzt seit kurzem bei Goldman. Was genau ist das für ne Position, was machst du da? Ja, Goldman hat ja nen Private Equity Arm und im Rahmen der Private Equity gibt es n Value Excelerator, der ist separat.

Das sind 120 bis 140 Consultants weltweit die in 6. Center of Excellence aufgeteilt wurden. Ich bin im Center of excellence für growth, revenue growth, go to market Strategien, dann gibt es noch ein Center of Excellence, ein Operation Center of Excellence und so weiter und sofort und unsere Aufgabe ist es, mit unserer Expertise die Portfolienfirmen zu beraten, das gefällt mir sehr gut, weil das ist ein Pull Modell, also die Portfolienfirmen von Goldman können sagen ich brauche jetzt jemand der mit mir eine neue go to market Strategie definiert oder der mir mal hilft.

Mein EI vernünftig zu implementieren oder KI schon auf Deutsch und die können uns dann ziehen und wir gehen dann in die Assets rein, beraten die und gehen dann aber auch teilweise sehr stark ins operative Geschäft mit rein und schauen uns die Teams anschauen, uns die die Strategien an, die umgesetzt werden sollen, also schon eine sehr sehr enge Verbindung, die natürlich da auch entstehen kann über die Zeit, wenn du das Assets in einem gewissen Zeitraum auch berätst.

Ist das dann so als Idee, dass man sagt, okay, man ist da? Einmalig für 3 Tage und geht dann wieder raus und schickt irgendwie einmal n Abschlussbericht hin oder ist es dann wirklich so, dass du sagst, hey, du wirst perspektivisch, ich meine du machst es noch nicht so lange, aber dass es sein kann bis jetzt ein Jahr bei so einer Company involved?

Wieso eine Art Aufsichtsratsmandat oder so? Weil, wie ist doch die, die die Intensität? Ja, bleiben wir mal beim Schiff. Also du bist mit dieser Aufgabe schon im Maschinenraum. OK, du guckst eher Maschine. Eher Maschine. Genau, Captain Sinner weniger. Du bist eher im Maschinenraum und zu gucken, wo wo musst du an den Schrauben drehen gemeinsam mit den Teams, dass die langfristig auch erfolgreich sind, aber natürlich wenn du eine gute Relationship aufgebaut hast und dir das Asset liegt und du ein Value reingebracht hast, hast du natürlich auch die Möglichkeit ins Board dann zu gehen.

Und dann im Prinzip aus dem Maschinenraum dann ins Board. Ich will nicht sagen aufzusteigen, aber mitzuarbeiten und dann auch strategisch noch mal mehr mit dem mit dem Asset zusammenzuarbeiten. Eine gute Kombi würde ich sagen, um hier langfristig auch eine Partnerschaft aufzubauen zwischen den Value Accelerator Advisor und im Prinzip den Assets in Private Equity. OK, spreche aber jetzt mit Goldman Sachs, dem irgendwie der Bank an sich hat das jetzt gar nicht so viel zu tun, sondern es sind eher diese sage ich mal execution Skills, die du über die vorherigen Berufe.

Station auch gesammelt hast, die du jetzt bei den Portfolio Companies mit einbringen. Kannst genau und deshalb ist für die es auch gut, glaube ich, dass wir 0,06€ of Excellence haben. Wir wissen genau, welchen Advisor sie ziehen, wir sind teilweise auch mit 3 bis 5 Advisor vor Ort bei dem Asset und jeder hat seinen Spezialbereich, was ich sehr gut finde, weil du gehst dann tief rein, weil das ist ja genau deine Expertise und du gehst jetzt nicht auf der Management Ebene rein und bist dann sehr sage ich mal auf. Auf der Management Ebene mit meta Themen beschäftigt, dafür gibt es schon einen Vorstand, die brauchen die nicht, die brauchen wirklich in spezifischen Bereiche Hilfestellung.

Was machst du denn jetzt da zum Beispiel für Portfolio companies? Was betreust du da? Ich bin jetzt jetzt ganz neu und ich habe eine sehr spannende Firma, die Firma eukos. Die besteht aus 3 unterschiedlichen Firmen, Bien, Zanker, Hansa House und Living House, das ist eine der europaweit führenden Firmen für.

Für Pre fabricated House also im Prinzip Häuser, die in Anführungsstrichen vorproduziert werden. Du kriegst die dann schlüsselfertig hingestellt, also das Geld. Also braucht man einen großen Lkw oder um diese. Wohnung mehrere lkws braucht man da und arbeite mit denen zusammen. Speziell ist auch im Bereich Digital sind die wirklich leading in Europa, die haben jetzt ein tolles digitales System entwickelt casai Casai, das heißt du könntest dir heute David heute Abend. Im Prinzip dein Traumhaus schon im Internet sozusagen konfigurieren.

Also das ist das EI System für den Fertighausmarkt hier also wirklich leading Edge und macht viel Spaß mit denen zu arbeiten. Spannend. Wie sieht so eine typische Woche jetzt aktuell noch bei dir aus? Also du hast gesagt, du warst jetzt, heute ist Freitagnachmittag, letzter Termin der Woche hoffentlich wie wie war deine Woche, also ist es jetzt langsam entspannter oder ist es immer noch viel zu tun?

Es hätte entspannter sein können, wenn man 1. Und da hast du gar nicht nachgefragt, was sind so Tugenden, die ich so mitgeben würde. Genau da kommen wir jetzt. Jetzt sind wir nämlich anderthalb Stunden Into The Podcast, jetzt haben wir noch ein paar Tipps, Tricks und Learnings. No sagen. Also ich kann bis heute nicht nein sagen und deshalb sieht mein Kalender auch wieder sehr voll aus, weil ich einfach das Thema habe, dass ich mich für zu viele Dinge begeistern kann. Und einfach auch mal Nein sagen muss und sagen muss, OK, das mach ich jetzt mal nicht.

Also die Woche sieht jetzt so aus wie gesagt Ich hab eine Woche definitiv die ich mit mit portfolienfirmen arbeite für Goldman, was mir sehr viel Spaß macht, aber dann bin ich ja auch bei der Lon School of Economic für die German Society dort im im Board und wir hatten. Dann so n Dinner. Genau die haben Sympos, die haben jetzt das Deutsche für für die für die Deutsche Society hat n sehr sehr schönes.

Im Symposium gehabt 4 Tage lang mit ganz tollen Speakern. Wolfgang Ischinger ist mit mir auch im Bord, die Botschafterin, die deutsche Botschaft zu England ist im Bord, also tolle Leute im Bord, da kommt wieder das Netzwerk her, die wir stellen unser Netzwerk zur zur Verfügung, im Prinzip tolle Speaker reinzubringen, Themen zu besetzen und die haben jetzt n genauen Career Dinner, zu dem ich dann auch wieder gehe, wo wir im Prinzip den Studenten im Prinzip sagen OK fein, wie war unsere Karriere, was sind so die Learnings The do and don't the bad and the beautiful. Spannendes Thema.

Dann bin ich jetzt Patron bei Boardwave Boardwait ist eine Association, die Investoren mit CE OS und Start UPS zusammenbringt. Das Ganze ist in US in New Cases gestartet, wir sind mittlerweile in Frankreich, wir sind in Deutschland, wir machen dort Dinners, wir machen Networking, wir machen Mentoring, wir bringen die richtigen Start UPS zusammen, um dann voneinander zu lernen, wir bringen aber auch die Start UPS zusammen, um Investoren zu finden, Expertise weiterzugeben. Gegeben.

Also es ist eine reine pro Bono Geschichte wo ich mir aber auch vorgenommen habe gerade female Startups besonders zu promoten und da meinen Beitrag zu leisten. Ja gut, dann habe ich natürlich noch die Thyssen Krupp und in naher Zukunft wahrscheinlich noch ein weiteres Mandat. Dir wird nicht langweilig, wenn wir gerade female Founders auch ansprechen. An die jungen Zuhörerinnen explizit ein 2 Worte von dir, was können die sich hinter die Ohren schreiben? Junge Gründerin oder gut oder?

Zuhörerinnen allgemein die Welt auch Karriere machen wollen, die die hohe Ziele haben, sich immer noch so ein bisschen das Gefühl haben, man ist vielleicht manchmal ein bisschen außen vor als junge Frau. Sprich so ein schönes Thema. Wir haben den 27 Februar, was haben wir denn heute, weißt du das jetzt gebe ich mal die Frage zurück.

Einen Tag vom letzten Februar Tag. Ja, das ist jetzt deine Antwort. Meine meine Antwort ist, Frauen in Europa mussten bis heute arbeiten. Um den gleichen Paid zu kriegen, den bis 3112 die Männer bekommen haben. Ja, genau, und jetzt sind wir natürlich auch bei meinem Lieblingsthema, das ganze Thema paritätische Besetzung, auch im Prinzip Frauen in Berufen in den richtigen Beruf sparten auch reinzubringen und da muss man nicht immer links rechts auf einzelne Personen, nur auf die Politik oder nur auf die Frauen oder nur auf die Gesellschaft schauen, sondern ich sage immer this the power for, ich glaube, die Politik muss verstehen. Dass die Kindheit mit dem Kindergarten nicht vorbei ist, sondern für viele Frauen, da das

Thema erst anfängt, weil die Grundschule anfängt, also die Politik muss es schaffen, Betreuungskonzepte gerade auch hier in Deutschland zu schaffen, dass Frauen die Möglichkeit haben, eben auch wieder in Vollzeit reinzugehen. Die Arbeitgeber sind gut beraten, wenn eine Frau schwanger ist aus dem Aus an den Mutterschaftsurlaub geht vielleicht nicht gleich. Die Einlasskarte, das Telefon, den PC und das Firmenauto wegzunehmen und sich dann zu wundern, warum die Frau nicht mehr zurückkommt, die ja hochqualifiziert war und einen wahnsinnigen Beitrag geleistet hat. Also der Arbeitgeber, glaube ich, muss da auch umdenken. Wir haben durch Covid natürlich jetzt eine höhere Akzeptanz von Heimarbeit, glücklicherweise,

wir haben nicht mal das Thema, du musst von 8 bis 5 oder 8 bis 6 im Büro sitzen, um eine gute Arbeit zu machen, dann hast du aber das Thema Gesellschaft. Wieviel Kinderwelgen siehst du im englischen Garten in München, die von Vätern geschoben werden? Wer ist es, die für Mütter geschoben werden, dann gehen wir nach Schweden und nach Norwegen, also die gesellschaftliche Akzeptanz, dass Väter auch zurückstecken und das in Anführungsstrichen die Frauen Karriere machen, da fehlt es auch noch ein Stück weit in Deutschland, da sind nordische Länder oder die Nordic Countries wesentlich weiter schon als als wir und der letzte Punkt sind die Frauen, da komme ich jetzt zur Beantwortung deiner Frage. Aber du musst dir mal eine

Treppe vorstellen, David, stell dir mal eine Treppe vor und hinter am Ende der Treppe ist eine Tür und die ist halb offen und hinter dieser Türe ist der tolle neue Job, größerer Schreibtisch, 2 Assistentinnen größer, mehr Gehalt, nächster gärlehrer Schritt jetzt der Mann und ich bin jetzt ganz bewusst stereotypisch, weil ich will da auch ein bisschen provozieren und ein bisschen die Frauen nur ein bisschen aus der Reserve locken, der Mann macht 2 Stufen auf einmal, reißt die Türe auf und denkt Wow, neuer Job. Größeres Gehalt, noch eine Sekretärin mehr oder Sekretär mehr, den nehme ich.

Try and Arrow überlegt gar nicht, bin ich gut genug, kann ich das in vielen, vielen Fällen, die gehen einfach da rein und sagen, ich mache das schon, die Frau geht die Treppe hoch, macht die Tür auf, sieht den neuen Job und sagt was passiert, wenn ich scheitere. Kann ich das überhaupt? Kann ich das noch mit meiner Familie vereinbaren?

Ich bin doch eigentlich ganz glücklich und zufrieden, wo ich heute bin und geht in vielen, vielen Fällen, mach dir die Tür zu und geht wieder runter am Anfang der Treppe und bleib da wo sie ist. Und da versuche ich Frauen wirklich zu ermutigen, in größere Schuhe zu schlüpfen, zu laufen, auch mal Hinzufallen und wieder aufzustehen und sich dieser neuen Herausforderung einfach zu stellen.

Also man kann nicht sagen, es sind nur die Frauen, die nicht wollen. Man kann auch nicht sagen, es ist nur die Politik, die die Voraussetzung nicht schafft. Es ist die Gesellschaft, aber es sind auch die Arbeitgeber, die umdenken müssen, weil letztendlich, wir haben Fachkräftemangel in in Deutschland, wir haben gut ausgebildete Frauen, die wirklich super smart sind, die wollen auch, aber wir müssen einfach die Rahmenbedingungen schaffen, dass sie auch können. Man wird zwar sagen, das hat sich in den letzten 2030 Jahren stark weiterentwickelt, oder also sag ich mal. Also wenn wir sagen, in den 50er Jahren noch kurz vor dir waren wir bei 0% ne und jetzt haben wir hier 226 bei wieviel Prozent von dem wie es eigentlich sein

könnte, sind wir gerade in Deutschland. Also ich würde, ich würde maximal sagen bei 50% maximal. Wenn du die Statistiken anguckst vor Ständinnen Aufsichts vor Aufsichtsrat, Vorsitzenden. Je mehr Leute, die Markus heißen als Frauen oder irgendwie sowas ne. Also ganz ehrlich, wir haben da noch wirklich aufhol.

Potenzial und es ist n Wirtschaftsfaktor. Also immer dieses Thema ja Frauen und es ist ein Wirtschaftsfaktor, Wir brauchen die Frauen, wir brauchen die Frauen auch in nicht nur in Pflegeberufen, in Lehrberufe, ich möchte auch Frauen in Mint berufen haben, ich möchte da auch das Berufsbild ein bisschen ändern, aber das ist natürlich auch sehr stereotypisch, wie wir wie wir noch bis vor.

Von der Dekade, die Frauen auch oder die Mädels und die Jungs großgezogen haben. Du hast wahrscheinlich gleich mal ein bisschen blau angezogen, Frauen in Rosa oder Mädels in Rosa, dann hast du wahrscheinlich ein Dreirad gekriegt und da kam die Puppe, dann kam hier die Xbox und da kam mehr Shop Till You Drop und dann geht das Thema, was machst du denn? Ja du studierst mal Politik oder Kommunikationswissenschaften, Marketing oder Lehramt, nicht das Lehramt nicht schlecht, wir brauchen tolle tolle Lehrer.

Bildung ist ein Riesenthema bei uns in Deutschland. Aber wo gehen die Männer rein in die Mint Berufe? Die werden dann Maschinenbauingenieur und so weiter und sofort also auch vom Verdienst her und vom Ansehen in der Gesellschaft müssen wir mehr Frauen in diese, in diese anderen Berufssparten bringen, und die können das auch und ich habe viele, viele Frauen, die wollen das auch nur wenn du in Studien gerne 98% Männer hast oder Jungs hast und dann sitzt hast du da 10 Frauen sitzen, die sagen natürlich auch komm.

Wir sind hier 10 Frauen, da gehen wir doch mal lieber wieder in den anderen Studienzweig rüber. Also ich habe da viele Diskussionen über die letzten Dekaden gehabt, Dekaden sage ich ganz ehrlich, ich sehe Call Walk One, Wir fangen an mal mit dem Walk, aber wir sind noch längst nicht beim beim, dass wir hier wirklich laufen und das finde ich ein Thema, was immer wieder auf die Agenda muss und bitte bitte nicht als reines Frauenthema.

Sondern wirklich als Wirtschaftsfaktor. Genauso wie ich das Thema Diversity immer wieder auf Trapez bringe, weil du musst ein diverses Team haben, weil dein dein Markt, dein Klientel draußen ist, auch divers. Und wenn du sagst, ich stelle jetzt nur alle, sage ich mal sehr homogene Menschen. An auch wissenschaftlich belegt, dass die. Dann bringt dir das nichts.

Du musst wirklich auch bei meta, wir haben gesagt, wir bedienen 3,8 Milliarden sind auf der Plattform, wenn wir keine diversen Teams haben, sei es sage ich jetzt auch mal aus anderen Ländern kommen, sexual orientation, Gender, aber natürlich auch altersdiversität. Kannst du so ein breites Kundenbasis gar nicht vernünftig bedienen und kannst du nicht erfolgreich sein? Das heißt auf jeden Fall vielen Dank, dass du auch als Vorbild Fungierst.

Jetzt für die jungen Damen, was ich so mir vorstellen könnte, was schon auch für viele so ein Punkt ist, dass es halt einfach deutlich weniger weibliche Vorbilder gibt als männliche Vorbilder, an denen man sich orientieren kann und man irgendwie mitbekommt. Okay, das ist wirklich möglich. Also ich weiß nicht, ob du das vielleicht hin und wieder auch miterlebt hast. Ich habe dann teilweise auch miterlebt, dass mir Frauen sagen, dass die dass jetzt auch Frauen dann teilweise in hohen Karrierepositionen nicht unbedingt so supportive sind, wie sie sein sollten, sondern dass dann auch, dass jetzt nicht unbedingt jede Hand gereicht wird von einer Frau, dass nicht jede Frau eine andere Frau

supported. Aber ich glaube, je mehr Vorbilder man allgemein hat, die sowas dann auch supporten, desto schneller trauen sich dann auch mehr junge Frauen zu, so einen Karriereweg auch zu gehen. Da kommt wieder das schöne Thema, was du wahrscheinlich ansprichst. Ja, also die Frauen untereinander sind sich alle nicht grün und da muss ich sagen, ich habe nicht die Erfahrung gemacht, ich habe wirklich die Erfahrung, gerade jetzt meine letzte Erfahrung bei meta, also die meine Chefin ist sozusagen Frau, deren Vorgesetzter war eine Frau und dann gab es ja x handberg eine Frau, also wir hatten jetzt bei Meta komplett in Anführungsstrichen im Vertrieb nur Frauen und. Und ich habe wirklich kann nur

Anekdotisch jetzt sagen, aus meinen Erfahrungen her, wenn du offen bist, wenn du auch weißt, was im Prinzip wichtig ist für dein Klientel, wärst du dumm, sage ich jetzt mal wirklich so sanft plakativ, dass du nicht in diverse Teams hast, die Frauen mit Integrierst und die beste Kombination ist wirklich diverser, je besser und ich habe schon festgestellt, dass viele Frauen sich die Hände reichen. Natürlich gibt es immer mal Differenzen, aber ganz ehrlich, David?

Jetzt bei Männern auch. Hallo, jetzt hast du es gesagt, das hast du bei Männern auch, aber wenn du erfolgreich bist, brauchst du diverse Teams, auch wenn du wenn du wenn du wenn du in den Firmen transformierst je diverser die Teams sind die du hast, die dann trans, die dann im Prinzip im Projektteam drin sitzen, umso besser fühlt sich auch natürlich die, die die Basis der Mitarbeiter repräsentiert, wenn die nicht nur Entschuldigung, aber weiße Männer da oben sitzen sehen.

Sondern im Prinzip sehen. Hey, die haben wirklich jetzt hier mal ein Management Team zusammengestellt, wo wir uns auch mit identifizieren können. Macht viel Sinn, ist schon was dran. Andy, vielen, vielen Dank auf jeden Fall schon mal bisher für deine Zeit, ich will dich auch nicht zu lange am Freitagnachmittag beanspruchen, gibt es irgendwie ein 2 Punkte wo du dir gedacht hast hm also jetzt hier gerade von Goldman rüber spaziert bis das sind vielleicht ein 2 Punkte die ich ganz gerne einbauen würde in den Podcast, über die wir noch überhaupt nicht gesprochen haben. Ein 2 Punkte.

Ich habe noch ganz viele Punkte, nein. Viele Punkte habe ich nicht mehr. Wir haben ja schon viele, viele Dinge besprochen. Für mich wäre einfach noch mal wichtig, jetzt gerade für junge Damen und Herren, also das ist im Prinzip auch dein Hörer Klientel, sich schon Gedanken zu machen, wo will ich hin, nicht nach Prestige nur zu gehen und zu sagen, das ist ein super Brand, da muss ich jetzt unbedingt rein, sondern sich wirklich mal hinzusetzen, was kann ich was.

Das kann ich noch nicht. Wo will ich in 5 bis 10 Jahren sein, wie ist der Weg dahin, ist es nur Deutschland, ist es auch Ausland, auch mal ins Ausland zu gehen, weil das ist für mich eine ganz, ganz wichtige Komponente dieser Auslandserfahrung, sowohl im Beruf als auch privat und auch nicht zu vergessen, da gibt es noch ein anderes Leben außerhalb des Jobs, und dieses Leben sollte man leben.

Da gibt es auch noch eine Gesundheit, die sehr wichtig ist, weil ohne Gesundheit und ohne Happiness bringt dir das andere nämlich auch alles nichts. Also wirklich schon mal zu schauen, Hey Work Life Balance ist, was man nicht vernachlässigen sollte, natürlich in den ersten Jahren wird so sein, dass du wirklich Battle to the Metal machen musst.

Und wenn du dann eifrig unterwegs bist als Manager, würde ich dann empfehlen, mal gucken in den Rückspiegel. Ich habe viele viele Junge, sehr sehr ambitionierte. Menschen kennengelernt, die sind nach vorne geprescht und haben aber nicht mal in den Rückspiegel geguckt. Wo ist mein Team geblieben, das ist auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Leadership wird in der Zukunft mehr gefragt sein als Ever, weil du hast natürlich die KI die jetzt kommt und du musst einfach schauen, wie bringst du ein starkes Team dahin die KI zu nutzen.

Sie Value kreieren, zu nutzen und trotzdem im Prinzip ein gutes Team zu sein, ein gutes Team im Prinzip, was die Firma nach vorne bringt, was weiter kreativ ist, was weiter die Innovation vorantreibt, also wirklich leading mit einer guten Kommunikation Kommunikation schafft, Transparenz, Transparenz verschafft Vertrauen und hier wirklich auch mal dich immer wieder selber zu hinterfragen, was für ein Leader bin ich und die Firma die die die Menschen die folgen nicht irgendwelchen Strukturen die Folgen.

Orientierung, die Menschen im Beruf folgen klarer, ehrlicher Kommunikation und die Menschen folgen einem Chef, der ihnen die Möglichkeit gibt, was zu gestalten, was zu bewegen und abends nach Hause zu gehen und auch stolz zu sein, für die Firma zu arbeiten. Das war ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Vielen, vielen Lieben Dank für deine Zeit. Hin und wieder bist du auch auf linkedin am Posten, das heißt, dein Linkedin Profil packen wir unten in die Beschreibung und. Gibt es sonst noch irgendwelche Links, die dir wichtig wären, wo Leute sich irgendwie informieren können oder sonst was? Nein, Linkedin ist schon meine meine primäre Plattform jetzt von daher gesehen alles perfekt.

In linkedin habe ich die Profile und die Links, die mir wichtig sind, ist meine Business Plattform von daher. Schaut auf. Jeden Fall ist gut. Vielen Dank noch mal für deine Zeit. Ich glaube, das hat sehr vielen Leuten sehr inspiriert. Auch für mich ist wirklich so ein, also ich finde es wirklich immer toll, Leute sitzen zu haben, die nach nie nach.

So viel Jahren Karriere immer noch wirklich brennen, Motivation haben und das zeigt mir auch immer wieder so. Ihr müsst schauen, dass ihr n Job findet, für den ihr wirklich brennt, ne? Also das ist der Beruf, kann so n oder ist ja von jedem von uns, der nicht irgendwie vollkommen reich geboren ist so n wichtiger Teil des Lebens, womit man so viel Zeit verbringt und da was zu finden, was einem wirklich Spaß macht, wo man auch erfolgreich ist.

Idealerweise, damit man auch n bisschen Geld verdienen kann, um sich n gewissen Lebensstil zu finanzieren. Ist schon ne sehr wichtige Sache und vielen Dank, dass du heute hier bei der Karriereperspektive Orientierung viel geholfen hast. Sehr sehr gerne. Danke dir für die Einladung. Dann vielleicht bis zum nächsten Mal.

Bis zum nächsten Mal. Danke ciao.

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