
Roland Berger Partnerin über Arbeitsalltag im Consulting | Karriere Insider
Mittwoch, 1. April 2026 · 50 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
.In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Chantal Jäger, Partnerin bei Roland Berger, über ihren Karriereweg im Consulting und ihren heutigen Arbeitsalltag auf Partner-Level. Chantal gibt Einblicke, wie ihre Karriere in der Strategieberatung verlaufen ist und wie man sich Schritt für Schritt bis zur Partnerin entwickelt. Außerdem spricht sie darüber, wie sich der Job im Laufe der Karriere verändert – vom operativen Projektgeschäft hin zu Umsatzverantwortung, Business Development und Teamaufbau. Sie erklärt, welche Fähigkeiten für eine langfristig erfolgreiche Karriere im Consulting entscheidend sind, wie man intern sichtbar wird, mit Druck umgeht und welche Erwartungen heute an Consultants auf unterschiedlichen Karrierestufen gestellt werden. Darüber hinaus teilt sie konkrete Tipps für Studierende und Berufseinsteiger:innen, die eine Karriere in der Strategieberatung anstreben, und gibt eine ehrliche Einschätzung zum Arbeitsalltag, zu Entwicklungsmöglichkeiten und zu den Herausforderungen auf dem Weg zur Partnerschaft.Hier geht es zu ihrem LinkedIn-Profil: linkedin.com/in/chantal-j%C3%A4ger-aa3733163/K… Roland Berger: www.join.rolandberger.comMein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&… Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff… - Vorschau00:00:46 - Intro00:02:30 - Vorstellung & Karriereweg00:06:12 - Aufgaben, Verantwortung und Arbeitsalltag als Partner00:11:48 - Welche Bereiche gibt es bei Roland Berger00:20:31 - Internationale Zusammenarbeit bei Roland Berger00:22:01 - Wie eng ist die Zusammenarbeit mit Angestellten in Projekten?00:24:30 - PowerPoint und Excel in der Beratung00:25:56 - Welche Bewerber überzeugen bei Roland Berger?00:28:35 - Work-Life-Balance und Routinen00:32:08 - Alleinstellungsmerkmal von Roland Berger00:34:25 - Herausforderungen der nächsten Jahre00:37:29 - Persönlichkeitsentwicklung00:39:32 - Wie läuft der Bewerbungsprozess bei Roland Berger ab?00:41:50 - Wie überzeugt man im Praktikum?00:43:26 - Red Flags im Bewerbungsgespräch00:46:08 - Freizeit & Hobbys00:47:45 - Weitere Fragen00:50:30 - Outro_____________________________________________Weitere hilfreiche YouTube-Videos:Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcastINVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0fUNTERN… WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnUDie besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0KsDie besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4wALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlYALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Als ich mein erstes Praktikum gemacht habe, hat mich der damalige MD zur Seite genommen. Ich fand, das fand das sehr nett, dass er sich die Zeit genommen hat und Zwinkerte dann mit dem mit dem rechten Auge und meinte so, It's your time to shine use it. Vor allem bei einem Restrukturierungsfall, um jetzt einen solchen Mal rauszugreifen, da geht es wirklich um teilweise um Stunden beziehungsweise um Tage, also da können wir nicht einfach sagen, wir schieben das jetzt noch mal eine Woche. Das heißt, man muss auch mit diesen Schwankungen, die das Projektgeschäft mit sich bringt, auch umgehen können. Als junger Kollege wägt man immer ab, OK, muss ich, jetzt arbeite ich lieber hinter hinten
raus, noch mal 23 Stunden länger oder gehe ich mit zum Termin, ich würde jederzeit dann sagen, geht mit zum Termin, ja, schaut euch das an, so lernt ihr. Wenn dir dieser Podcast gefällt, dann kannst du mir in meinem Team einen Riesen gefallen tun und diesen Podcast auf der Plattform, wo du ihn gerade anhörst, einmal abonnieren und eine positive Bewertung da lassen. Das hilft uns extrem, diesen Podcast noch größer, noch bekannter zu machen und dadurch natürlich noch viel mehr spannende, hochwertige, hochkarätige Gäste an Land ziehen zu können.
Ansonsten, wenn du gerade im Studium bist und vor hast eine ambitionierte Karriere nach dem Studium zu starten, beispielsweise im Investmentbanking, im Consulting oder im Private Equity. Dann informiere dich gerne mal auf pumpkincarriers.com über unsere Angebote. Wir betreuen aktuell über 1100 Studierende aktiv bei uns in unseren Coaching Programmen, die sind aus der gesamten Dach Region, arbeiten alle gemeinsam an diesen hohen Zielen, wir haben ein super erfahrenes Coaching Team aus Ex investmentbankern, ex strategieberatern, Notenexperten, Stipendienexperten et cetera zusammengestellt, die dir als Teilnehmer zur Seite stehen, dich individuell dabei beraten, wie du bestmöglich in einem
Studium vorgehst. Du bekommst darüber hinaus. Du hast ein super umfangreiches Netzwerk. Du lernst ganz viele andere spannende Studierende kennen, die dir nicht nur in deinem Studium viele Vorteile bringen, sondern natürlich auch langfristig in deiner Karriere ein sehr, sehr wertvolles Netzwerk bieten.
Auf unserer Webseite findest du alle Infos zu den Inhalten, vom Coaching, zu den Kosten, ganz viele Erfahrungsberichte und so weiter und sofort, da kannst du dich gerne einfach mal informieren, wenn du noch nicht direkt mit dem Coaching loslegen möchtest, dann findest du auf unserer Webseite auch zahlreiche kostenfreie Reports, wo du mehr Insights über deine Zielbranche bekommst. Du findest Webinar auf.
Aufzeichnung und du kannst natürlich auch mal mein Spiegel Bestseller Buch nach ganz oben bestellen. Darüber bekommst du dann auch ganz viele wertvolle Informationen, wie du vorgehen musst, um in deine Zielindustrien reinzukommen. Und jetzt weiter. Viel Spaß mit diesem Podcast. Vielen Dank, dass du dir heute Zeit nimmst. Vielen Dank für die Einladung, wenn ich das. Richtig verstehe, dann war das für dich heute keine große Anreise, weil du sitzt hier hinten 800 Meter entfernt im Operturm, richtig.
Richtig Fußweg keine 8 Minuten. Seit wann bist du in Frankfurt? Ich bin theoretisch beruflich seit 15 Jahren in Frankfurt. Ich hab sogar schon als Werkstudentin hier gearbeitet, lebe aber tatsächlich erst seit covid Beginn hier. Also ich bin 2 Wochen vor Covid nach Frankfurt gezogen und war da vor meiner Heimatregion Mannheim Heidelberg sehr treu.
Ich war dort natürlich auch zum Studium und bin dadurch auch dort geblieben und gependelt als Berater ist ja egal wo man lebte. OK, dann bist du bei einer Big VBKBMG eingestiegen. Nach dem nach dem Studium. Und hast dich dann jetzt quasi immer mehr. Oder hast du gemerkt, OK, die Beratung, das gefällt mir und hast dich dann immer mehr Richtung Roland Berger orientiert, wo du jetzt auch seit kurzem Partnerin geworden bist. Herzlichen Glückwunsch noch mal dafür. Vielen Dank, wie war das, war das für dich, war das für dich schon lange klar?
OK, Beratung des isses hattest du auch mal hier und da mal andere Sachen ausprobiert oder ausprobieren wollen vielleicht. Ich habe mit, ich glaub 1516 angefangen zu arbeiten, immer neben der Schule, auch neben dem Studium, hab sehr viel gearbeitet und da war wirklich alles dabei, von ja arbeiten in der Großküche für ich war hab mal für die Hauptversammlung, ich glaub der SAP war das 2600 Knödel gerollt ja so als kleiner Fun Fact hinzu, ich hab in einem Autohaus gearbeitet.
Ich war im Service, also ich hab alles Mögliche ausprobiert, war in verschiedenen Unternehmen, hab Organisationsentwicklung bei einem Logistikunternehmer gemacht, also alles alles querbeet um mich da schon n bisschen auszutesten und wusste aber ich wollte gerne mit Unternehmen ganzheitlich arbeiten, also mir nicht nur einzelne Facetten anschauen, sondern das Unternehmen an sich und hatte da immer schon den Drang wenn ich gesehen hab irgendwas funktioniert nicht so gut zu schauen, was kann man daran verbessern, dass es eben Smoothie läuft. Und so bin ich zur Unternehmensberatung gekommen. Also das war sicherlich nicht, ja nicht in Stein gemeißelt bei mir in der Familie ist niemand Berater, ja, also ich bin die erste dieser Art, ja, das führt
manchmal doch zu dem einen oder anderen Stirnrunzeln, aber ja, für mich ist das unglaublich viel, weil du mit Unternehmern arbeiten kannst, mit ja auch Sea Leveln arbeiten kannst, die. Extremes Wissen mitbringen, die einen selber immer fachlich, aber auch persönlich bereichern. Ja, also diese Gespräche und du Gestaltest die Wirtschaftslandschaft mit und das hat mich an der Unternehmensberatung immer gereizt und reizt mich auch weiterhin.
Der Grund, warum ich immer noch da bin. Hattest du denn in den ersten Jahren in der Karriere bei der Big Forque so ne so ne so n Vertical direkt dem du zugeordnet warst, wo du gesagt hast, ich hab Projekte in der und der ich mein? Wenn du jetzt in Frankfurt bist, Finanzindustrie viel gemacht und das ist bis heute meine Heimat oder hast dich erst mal so n bisschen ausprobiert.
Ich hab begonnen, in einer Gruppe, die damals von Saal Oppenheim zu KPMG gewechselt ist und hab dort einen ganz wunderbaren Mentor gefunden und war dann, da ich auch im Bankingbereich studiert habe, im Financial Institutions Geschäft. Also das heißt, ich hab Deals gemacht, also alles rund um m und a Transaktionen im. Financial institutions Bereich, also Banken, Asset Manager, Versicherungen, so n bisschen exotisch. Ja, wenn man auf die Beratungslandschaft schaut, hier in Frankfurt eigentlich gar nicht so außergewöhnlich. Ja, die Banken sind sehr nahe, man, man kennt sich, es ist sind kurze Wege und da hab ich dann auch die ersten Jahre verbracht, also sehr stark fokussiert auf diese Themen und hab dann nach und nach auch immer mal n
Industrieunternehmen mit eingestreut. Ich hab parallel an der Hochschule unterrichtet, das heißt Ich hatte immer in der Theorie auch schon die Industrieperspektive mit dabei. Und ja, hab dann aber nach einigen Jahren gesagt, jetzt brauche ich mal was anderes. Ja, ich möchte jetzt gerne auch noch mal Industrieunternehmen sehen, auch Restrukturierungsthemen sehen und bin dann zu Roland Berger gewechselt.
Wenn wenn du jetzt du bist jetzt seit seit hatten wir ja gerade schon gesagt, seit Januar, seit Anfang des Jahres Partnerin, das heißt, der der typische Partner in der Unternehmensberatung eine typische Partnerin ist, dann auch. Umsatzverantwortlich ne, das heißt, du musst neue Projekte ranholen. Man hat dann auch typischerweise so n irgendwie so n Pitch so n Partner Pitch oder sonst was wo man irgendwie sagt das ist mein mein Business Case was war das bei dir? Genau.
Also ich schau mir vor allem das Thema KVM und a an. Ja, aber eigentlich den gesamten Transaktionsprozess, also das heißt. Ich decke auch mit der Vorerfahrung, die ich habe, alles ab von dem ganz klassischen m und a Prozess bis hin zur Integration. Also auch Post Merger integrations, Joint Venture, Bildung, Mergers alles. Gut und Transaktion so vom vom vom vom Lifestyle ist es dann ähnlich wieso ein m und a Investmentbanker mit auch am Wochenende hier erreichbar sein und so weiter und sofort und es ist eher so klassisch.
Beratung Montag bis Donnerstag recht viel, Freitag entspannter und und Wochenende ist dann schon sehr wenig los. Das ist ne spannende Frage und ich find es auch interessant wie du wie du die beiden nebeneinander stellst. Die beiden Professionen. Ich würde sagen es ist ne Mischung. Also ich arbeite eigentlich schon am Wochenende. Ja das ist sicherlich bei uns nicht so, dass das die Regel ist.
Ja, aber. Aber als Partner hab ich natürlich auch den Anspruch, dass ich meine Projekte alle vordenke und mir am Wochenende auch Gedanken zu neuen Angängen mache, zu ja neuen möglichen Kunden. Mache mir n Überblick, verschaffe, wie die Prozesse laufen. Weil wir ja nicht nur, also typischerweise nicht nur auf einem Projekt unterwegs sind, sondern auf mehreren. Und da nutze ich für mich ganz persönlich gerne das Woche, da ist es so, dass sich natürlich seit Covid da auch einiges geändert hat.
Ja, viel läuft natürlich remote, ist aber durchaus so, dass wir normalerweise die Teams 3 Tage vor Ort beim Kunden haben, wir schauen, dass wir natürlich auch die Möglichkeit zum Homeoffice anbieten oder Co locaten, also das heißt. Wenn das Team nicht beim Kunden sitzt, schauen wir, an welchen Standorten sind die Kollegen und ich geb dir jetzt mal n Beispiel in meinem Projekt. Gerade hab ich Kollegen aus München, der Schweiz und Berlin und die Kollegen kommen häufig dann nach Frankfurt, Ja und wir sitzen hier zusammen und ja, arbeiten gemeinsam. Aber es hilft bei vielen Themen, dass einfach die Kollegen zusammensitzen.
Großer Vorteil ist, hier sitzen sie noch auch noch n paar Kollegen, die auf dem Projekt arbeiten. Der Kunde sitzt hier in Frankfurt, das heißt, die Wege sind da auch relativ kurz, die Kollegen reisen normalerweise Montagabend an, ja schlichtweg, weil sie Dienstagmorgen auch nicht so früh unterwegs sein wollen, das heißt, sie haben die Option, dann auch Montagabends anzureisen und.
Normalerweise verlassen Sie donnerstagabends, da in Frankfurt und. Montag, Freitag hat man quasi Homeoffice sozusagen und Dienstag und bis Donnerstag ist man dann zusammen. Genau richtig. Und ich bin da noch mal, vielleicht auch etwas exotisch unterwegs, aber ich bin ein typischer Office gänger, das machen viele ja nicht. Wie gesagt, viele sind gerne im Homeoffice. Ich schätze aber den Austausch total und deshalb, also wir sehen von hier aus ja auch den Opernturm, bin ich doch relativ oft im Büro.
Also ich bin eigentlich wirklich, wenn ich nicht reise, jeden Tag im Office, ansonsten bin ich häufig auch so 3 Tage die Woche unterwegs, nicht immer unbedingt am gleichen Ort, sondern je nachdem wo die Kunden sitzen, gibt aber auch Wochen, die ich wirklich komplett hier in Frankfurt bin, ja weil einfach durch durch Covid sich so viel geändert hat und du so viele Teams Meetings hast oder Zoom Meetings oder ähnliches.
Manchmal ist es auch so. Du gehst dann ins Office, aber triffst dich physisch mit gar niemandem, weil du die ganze Zeit in Teammeetings sitzt, ja. Ich mein ein Grund, weshalb ja auch viele Leute in die Beratung gehen und was für mich auch einer der wirklich Haupt selling Points an der Beratung ist, vor allem wenn du halt über auch Beratungshäuser wie Roland Berger sprichst, die n sehr sehr hohes Qualitäts, sehr hohen Qualitätsanspruch haben, an ihre Arbeit aber dadurch natürlich auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist halt, dass du wirklich. Links und rechts umgeben bist von Leuten, wo du wirklich sagst, da kann ich eigentlich von jedem was lernen und a man ist mit vielen auf einer
Wellenlänge. Natürlich gibt es auch Leute, die ein bisschen anders drauf sind als man selbst. Aber ich glaube, man findet da schon sehr schnell echt viele Leute, so auch vielleicht in seiner Altersgruppe, die ähnlich ticken wie man selbst, mit denen es auch einfach Spaß macht da zu verbringen. Plus du hast halt auch viele sehr super smarte, inspirierende Leute um sich rum und natürlich sind auch die Projekte inhaltlich spannend, aber das dann halt nur von zu Hause zu machen, vor allem als Junior.
Hast du jetzt natürlich auch noch nicht, dass keine Ahnung 500 Quadratmeter Haus in Kronberg, von dem du Easy Homeoffice machen kannst, sondern da ist die, dass die Wohnung vielleicht noch n bisschen kleiner da ist. Natürlich dann auch so n Arbeitsplatz im Büro, wenn man da coole Leute um sich rum hat, macht da natürlich auch n bisschen mehr Spaß, nehm ich an. 100% also wir erinnern uns alle dran, ja, während Covid als die ersten vom Bett aus oder dem Kleiderschrank aus arbeiten mussten, ja, und wie du sagst, nicht jeder hat diesen Luxus eines Arbeitszimmers, den hatte ich lange auch nicht, ja. Vielleicht bin ich auch deshalb so gerne ins Büro gegangen und habe das schlichtweg beibehalten. Es ist genau wie du sagst, also
ich rate auch jedem jungen Kollegen, jeder, der neu bei uns anfängt, kommt ins Büro, ja trefft euch mit den Kollegen, vernetzt euch mit den Kollegen, es ist so so wichtig und das ist auch etwas, das habe ich am Anfang meiner Karriere unterschätzt, obwohl es mir immer wieder gesagt wurde, ja, deshalb möchte ich da ins gleiche gleiche Carepuls schlagen, vernetzt euch, ja, das ist das A und o mit euren Peers, mit Kollegen, egal in welchen Bereichen ihr.
Ja, geht raus, trefft euch mit mit private Equities et cetera. Ja, also sprecht mit den Leuten. Stay Connected ist glaube ich da die ja o. K das hattest du gerade schon angesprochen. Also deine, das was quasi jetzt dein Sub sub sub Bereich ist, es vor allem so distress M und A allgemein auch m und a Prozesse Post Merger Integration et cetera. Jetzt hat es aber gesagt, bei Roman Berger gibt es auch noch ganz viele andere Bereiche, was sind denn da so die? Anderen Bereiche, in denen man irgendwie bei euch was machen kann.
Und wie läuft das auch ab, wenn man bei euch anfangen will, wenn man Internship zum Beispiel machen will, klicke ich da dann direkt auf der Webseite habe ich da 50 verschiedene so ein dropdown Menü und dann sage ich will Post Merger Integration ich will ins Team von der Chantal oder bewirbt man sich einfach auf Internship und man wird dann random zugeteilt wo gerade ein Projekt frei ist? Genau fangen wir erstmal an welche Bereiche gibt es und dann wie plane ich meine Karrieren ein der Bereiche. Gute Frage, Wie läuft das bei uns grundsätzlich, wie sind wir aufgestellt?
Wir haben eine Matrixorganisation, das heißt, wir haben Industriebereiche und wir haben funktionale Bereiche, funktionale Bereiche sind zum Beispiel RPT und TIS, also Restrukturierung, Performance und Transformation, und das ganze Thema TIS ist alles rund um Transaktionen, also Transaction in Investor Services, das sind ist zum Beispiel ein Bereich, den wir haben, auf funktionaler Ebene ist auch der, in dem ich jetzt angesiedelt bin.
Und dort beschäftigen wir uns eben um das Ganze mit allem rundum Restrukturierung, Performance, Improvement, People and Transformation. Das heißt ja auch Reorganisation und eben den gesamten transaktionsbereich Investor Support. Wir haben Transaction Services, das ist das ganze Thema Carfout PMI, Joint Venture und eben M und A mit Distress und normalem m und a nenn ich es jetzt mal ganz ganz salopp. Dann haben wir noch Operations als Beispiel, die sich ja um die komplette, um die komplette Ablauforganisation auch kümmern. Also klassisch klassischer Beratungsansatz in den Industrien.
Ich führe jetzt gar nicht alles auf, weil es ist wirklich recht umfänglich, aber wir haben bei den Industrien zum Beispiel Ottomotive, da ist Roland Berger auch extrem stark drin, ja restro und Ottomotive, das sind die 2 Dinge, wofür man Roland Berger kennt. Und da haben wir aber auch ganz andere Bereiche. Transportation Tourism, das ganze Thema Consumer Goods und Health, also auch Krankenhäuser, ganz klassisch Konsumgüter, Capital Goods, wo wir uns um alles rund um Maschinenbau und Co.
Beschäftigen. Also das Portfolio ist unglaublich breit, Infrastructure regulated haben wir, das heißt, es geht wirklich sehr stark in die Breite und die Idee, wie wir arbeiten, ist Wenn ich ein Projekt mache in einem bestimmten Bereich. Ich nehme jetzt mal an, wir machen ein Carfout eines Automobilunternehmens, dann arbeite ich nicht nur mit meinen Kollegen aus dem TS Team, sondern wir schauen, wer passt dazu, wer ist genau bei diesem Unternehmen vielleicht auch schon mal gewesen aus von den Automotive Kollegen und ziehen uns dann da natürlich die Experten zusammen, also unsere Stärke von Roland Berger liegt wirklich darin, dass wir diese Matrix auch leben, also wir haben funktionale Expertise und Industrieexpertise.
Krise und die fügen wir auf den Projekten zusammen und können so dem Kunden natürlich auch ganzheitlicher eine Beratung bieten. Ja, also wir wissen, was passiert im Markt, sind da unglaublich nah dran und können es funktional sauber State of the Art umsetzen, ja und die Kombi ist glaube ich super, super spannend.
Da hat man so ein internes Karteisystem und da hat dann hat dann hat dann jeder Mitarbeiter so wie wie bei so Fußball quartettkarten so. Stärke Automotive 8 von 10 hier 3 von 10 und so sucht man die sich zusammen oder kennst du die ganzen Leute sowieso? Und weil es ich glaube, die ist gut dafür, der ist gut dafür oder wie wie, wie, wie bringt man so sein Projektteam zusammen?
Ich muss gerade echt schmunzeln, weil ein bisschen ist es so. Ja, also wir haben sogar wirklich intern Profile von Mitarbeitern. Ja, das heißt, nach Projekten werden da auch Projekterfahrungen eingetragen, das heißt, ich kann sehen, wer hat das schon mal gemacht. Wie läuft es aber in der Realität?
In der Realität ist es so, dass wir vor allem auch auf Partnerebene, aber eben auch darunter unglaublich gut vernetzt sind, ja, wir kennen also unsere Kollegen, und dann iteriert man sich da so n bisschen ran ja, also wenn ich jetzt weiß, ich hab im Automotive Bereich etwas und weiß nicht ganz genau welcher der Kollegen dafür zuständig ist, schreib ich einmal an den Head, der schaut sich das an und sagt mir dann schon an wen ich mich da richten kann und entsprechend weiß die Person dann auch wie die Teams.
Ja, wie die gerade aufgestellt sind. Wer ist auch gerade frei, wer passt für das Thema perfekt, wen brauchen wir unbedingt und da muss man sagen, wir sind bei Roland Berger in Mentorenteams organisiert, also das heißt, jeder Principal und Partner, also Principal, ist die Stufe unterpartner, hat eigene Mentees, Mhm und weiß daher auch immer ganz genau Bescheid, was können die Kolleginnen und Kollegen und wo sind die gerade im Einsatz, ja, wie lange geht das noch und das heißt, Wir suchen unsere Projektteams dann so zusammen, dass wir wirklich schauen, Best Team to the Client. Wen können wir einsetzen?
Wer ist dafür geeignet? Und dann? Haben wir das da dann selber als Consultant, Senior Consultant oder einfach auch so ein bisschen Mitspracherecht? Absolut ja. Also es ist so, dass wir mit den Kollegen sprechen. Ich spreche mit meinen Mentis alle 2 Wochen, es handhabt aber jeder so ein bisschen anders.
Wir haben dann so viermal im Jahr ein relativ ausführliches Gespräch, wo ich mit den Kollegen bespreche, auf welche Projekte möchten sie gehen, weil eine Sache, und du hast vorhin gefragt, wie funktioniert das auch mit dem Stuffing bei. Bei uns bist du einem einer Plattform zugeordnet. Ja, Plattform ist jetzt, ich nehme jetzt mal das Beispiel TIS ja also Transaction Investor Services in dieser Plattform gibt es aber 3 Practice Teams Investor Support, Transaction Services und M und A und du wirst quasi einer Practice zugeordnet. Ja, nehmen wir mal n Beispiel, jetzt ist ein Kollege im Transaction Services zugeordnet, sagt aber ich hab unglaublich Interesse daran auch mal was in der Restrukturierung zu machen oder ich möcht gern mal n
Consumer Goods topline Projekt machen. Ja also in den Industrien, das hatte ich vorhin gar nicht dazu gesagt, machen wir ganz klassische Unternehmensberatung ja, also es hat auch nichts mit Restrukturierung zu tun, sondern sind wir ganz klassische Strategieberater. Kümmern uns um Einkaufsoptimierung.
Wie gesagt Topline Planung, Marketing Branch Strategien, also ganz ganz breites Portfolio und man kann sich dann aus seiner Practice heraus auch. Sozusagen. Ich will es nicht sagen, bewerben, das ist das falsche Wort. Man kann Wünsche äußern, wo man gerne hin möchte und dann liegt es am Mentor, das dann auch umzusetzen, ja sich in Verbindung zu setzen mit den Kollegen und Kolleginnen und zu schauen, welches Projekt muss gerade gestufft werden und gibt es ne Chance den Kollegen da mit drauf zu bringen. OK, und so ein Projekt wie lang das zum Beispiel geht, hängt wahrscheinlich auch immer davon ab, was ist das für eine Projektart, in welchem Punkt auf der Matrix et cetera. Absolut.
Also das ist super unterschiedlich. Ich hatte jetzt ein carford Projekt letztes Jahr betreut, das ging ein Dreivierteljahr Mhm, und da gibt es immer noch Ausläufer davon. Wir haben aber auch Projekte, die gehen 6 Wochen, also wenn wir an unsere Diligence denken, da sind manchmal Kollegen da, die haben so Sprintprojekte, die gehen mal 4 Wochen, ja, und das sind komplett unterschiedliche Arten, ich hab einen Kollegen, mit dem hab ich gerade gestern gesprochen aus dem Consumer Goods Bereich.
Der ist bei einem Unternehmen hier in der Region schon seit ich glaub 2 Jahren tätig. Ja immer wieder mit anderen, aber da wenn es allein wenn es um das Thema IT Strategie geht, ja wir haben bei Roland Berger auch sehr viel mit AI jetzt gearbeitet, ja haben da auch Projekte schon für große Unternehmen gemacht, da dauern die Projekte einfach ein bisschen länger. Ich mein, das kann ja durchaus auch von von Vorteil sein, wenn man quasi sehr viel mit dem gleichen Kunden zusammenarbeitet, um dann da.
Für seinen eigenen Partner Case eines Tages schon die Kontakte zu knüpfen, oder? Absolut. Also es gibt Kollegen, die schon sehr, sehr lange bei einem Mandanten sitzen, immer wieder mit anderen Themen, und da muss man wirklich sagen, das ist das tolle an der Beratung, selbst wenn du beim gleichen Kunden bist.
Hast du immer wieder andere Themen? Ja, und du kennst irgendwann den Kunden so gut, dass man sich beim Eingang beziehungsweise bei der Pforte schon mit Namen begrüßt. Ja, und das ist alles für und wieder ja, je nachdem was man gerne hat, die einen mögen es lieber, kurzfristige Projekte zu haben, die super schnell loslaufen, ja auch zu restrukturierungsprojekte, die können super lange gehen, ja, also es gibt jetzt ja noch den einen oder anderen Fall, bei dem wir jetzt auch tätig sind, der durch die Presse ging, da sitzen die Kollegen jetzt schon einige Zeit, ja, und auch große Teams und auch.
Auch da, es kommt immer drauf an. Wir haben kleinere Projekte wo dann irgendwie 3 Berater sitzen, wir haben aber auch Projekte, wo die Kollegen zu 15 sitzen, also es kommt wirklich ganz darauf an, welcher Kunde es ist und welches ja in welcher Branche und welche ja welche Funktion in Anführungszeichen auch da angesprochen wird und ich glaub das Gute ist wir sind von der Größe her noch.
So klein in Anführungszeichen, dass das gut funktioniert, ja. Hattest du dir auch schon mal? Du warst quasi bisher in dein Homebase, war jetzt immer Deutschland gewesen, nach Frankfurt. Genau. Also meine Homebase war Frankfurt. Ich war eine Zeit lang in London, damals für KPMG, und als ich bei PWC war, war ich in Irland für sehr lange, also ja, längere Zeit und hab das immer sehr genossen.
Ja, ich hatte jetzt letztes Jahr ein sehr langes Projekt in Frankreich, vor dem vor dem. Geschieht auch, dass man quasi, obwohl man in Deutschland zugeordnet ist. Was man in Frankreich Projekte. Macht absolut also wie gesagt die anderen beiden Themen. Das eine Waren wirklich das Secondman, das ich gemacht habe bei den alten Arbeitgebern und einfach ein sehr sehr langes Projekt im Ausland, aber jetzt bei Berger ist es so, dass man wirklich sehr flexibel auch crossborder arbeiten kann. Wir versuchen die Teams wirklich so zu stuffen, dass wir die Leute mit drauf nehmen, die.
Das Skillset haben ja und die das Wissen mitbringen, das wir brauchen, weil das Ziel muss immer sein, das beste Team zu stellen. Und wenn der Kollege gerade in Paris sitzt, ja, den wir brauchen für ein Projekt und wir das Wissen, aber benötigen, dann arbeiten wir mit dem zusammen. OK, und dann würde man quasi in dem Fall, wenn jetzt ihr quasi für ein Projekt von einem deutschen Kunden einen Kollegen aus Paris brauchen würdet. Dann wäre es ideal, wenn der dann Dienstag bis Donnerstag auch hier in Frankfurt wäre.
Je nachdem, wo der Kunde sitzt. Manche Kunden wollen das, manchmal ist es so, dass wir die Kollegen nur als Experten brauchen, ja, also das heißt, wir nehmen die zu einzelnen Themen mit hinzu, vieles läuft da auch remote, also es ist nicht mehr so wie früher, dass wir stetig durch die durch die Welt fliegen oder mit der Bahn fahren, sondern wir versuchen das, was möglich ist, remote abzubilden.
Das würde mich auch interessieren so mit du hast es wenn man gesagt ne, vor allem wenn man jetzt so einen. Datenraum dann zum Beispiel vorbereitet und so weiter du sprichst da mit 4 verschiedenen Mitarbeitern so, das heißt, man ist dann auch wirklich im aktiven Kontakt mit den Mitarbeitern von dem Unternehmen, von Chefetage bis hinzu ganz, ganz normalen Facharbeitern, sozusagen aus den einzelnen Abteilungen. Genau richtig.
Also ich hatte ein ein Projekt letztes Jahr, da haben wir mit den Mitarbeitern wirklich an der Produktion gearbeitet. Ja, da haben wir mit denen auch gesprochen, uns mit denen ausgetauscht. Es kommt wirklich immer aufs Projekt an, was wir machen. Und wir haben da aber auch keinerlei Berührungsängste und das macht es ja auch gerade spannend. Ja, weil erst dann versteht mein Unternehmen richtig. Ja, hast du vorhin ganz am Anfang gesagt, so irgendwie, du bist die erste Beraterin in der Familie. Manche können damit jetzt nicht so viel anfangen und auch so in der breiten Öffentlichkeit, ich glaube, es wird schon immer besser, ne, aber trotzdem ist es trotzdem so, Berater dann vor allem natürlich auch
Restrukturierungsberatung irgendwie, die dann natürlich alleine dadurch assoziiert sind, dass sie in einer nicht so ganz günstigen Zeitpunkt quasi bei dem Unternehmen dabei sind. Hat man dann dann hin und wieder auch, muss man da auch mit Ablehnung dann irgendwie umgehen oder dass man muss man da so sich auch ein bisschen so eine dicke Haut hin und wieder mal entwickeln, weil vielleicht der ein oder andere Mitarbeiter auch nicht so gut auf einen zu sprechen ist.
Das ist so also manchmal. Manchmal ist es durchaus so, dass man nicht unbedingt willkommen geheißen wird. Ja, ich drück es mal so aus, aber ich finde, wenn man da freundlich rangeht, ja, und das hat, kann ich jetzt über die letzten 1213 Jahre sagen. Hat das noch immer ganz gut funktioniert? Ja, also es ist durchaus so, dass natürlich Skepsis am Anfang herrscht, das ist manchmal so, andere Kunden sind unfassbar dankbar, also es kommt wirklich drauf an, in welcher Situation kommt man ins Unternehmen, wenn man natürlich da ist für ein klassisches Kostensparprojekt, dann begegnet wird einem vielleicht nicht mit offenen Armen begegnet, ja, die anderen sagen, hey, ist aber notwendig, weil wir müssen das hier auf einen neuen Kurs bringen.
Das heißt, es kommt immer so n bisschen aufs Projekt an. Nichtsdestotrotz finde ich, egal in welcher Situation, wenn man den Menschen offen begegnet, wenn man erläutert, was die Hintergründe sind, ja warum man hier ist, sofern man es sagen kann, manchmal ist auch der Fall, dass man es schlichtweg aus Vertraulichkeit nicht sagen kann, ja und muss dann vorwände finden, warum die ja Finanzdaten jetzt benötigt werden.
Aber normalerweise kann man da sehr offen mit den Kollegen umgehen. Und wenn man da freundlich ist. Also ich hatte bisher jetzt noch kein wo komplette Ablehnung irgendwie geherrscht. Hat so ein zweites Vorurteil. Ist immer so ne die Berater machen nur irgendwelche powerpoint Präsentationen, ist das auch de facto schon eigentlich so das Endding, dass man quasi all die Infos zusammenträgt um damit dann ne gute strukturierte Management Präsentation zu machen um den Leuten dann zu zeigen?
Was zu tun ist? Oder ist es quasi jetzt in so einer, in so einem auch im Restrukturierungsumfeld so, dass auf sowas eigentlich gar kein Wert gelegt wird und dass ihr da auch wirklich irgendwie dann Verhandlungen mitführt? Und was weiß ich macht. Auch. Da kommt es wieder drauf an, über welche Projekte wir sprechen. Per se ist powerpoint und Excel sind unsere Freunde, ja ich drück es mal so aus, also das ist schon das, womit wir hauptsächlich arbeiten, nichtsdestotrotz in der Restrukturierung, vor allem wenn es um Liquiditätsplanung geht. Klar bereitet man da auch mal ne Präsentation vor, aber da geht es vor allem um die Zahlen, ja um den Inhalt, da geht es darum, dass man attendible Impact
schafft, wie es immer so schön heißt, ja, dass man wirklich mit dem Unternehmen zusammen schaut, wie bekommen wir diese Situation jetzt gelöst, ja. Natürlich auch da muss man reporten, wenn es gegen Banken geht und ähnliches. Ja, also die brauchen dann natürlich auch ne Übersicht, die Gläubiger brauchen Übersichten, wenn wir jetzt mal in die in diesen Situationen denken, also ja, powerpoint trotzdem bei uns hoch im Kurs, ja, aber sicherlich mit unterschiedlichem Grad, je nachdem was für ne Art von Projekt man macht.
Ja ich hab auch schon Projekte gemacht, da ging es am Ende eigentlich ums Modell, also da ging es gar nicht darum, dass großartig powerpoint Slides produziert werden, sondern dass man ein funktionierendes Excel Modell hat. Was sind dann Qualitäten, wo du bei Bewerberinnen und Bewerber drauf achtest? So also was sind Sachen wo du sagst? Ich glaube das ist sehr, sehr wichtig, um bei uns irgendwie einen sehr guten Job zu machen, um auch voranzukommen und die, die die Clients am Ende des Tages auch zufriedenzustellen. Die Frage ist vielschichtig und ich würde jetzt aber mal damit anfangen, dass wir sehen wollen, dass die Leute dafür brennen. Ja, also warum möchten die diesen Job machen? Es ist natürlich immer wichtig,
dass die Ausbildung robust ist, ja, dass die Leute wissen, wovon sie sprechen. Also wer BWL studiert hat, sollte durchaus auch wissen, wie wie ne G und V aufgebaut ist. Ja, das ist manchmal dann in Bewährungsgesprächen werden dann solche Feinheiten vergessen, ja, aber da geht es natürlich drum, die Basics müssen sitzen, aber bei uns geht es wirklich auch darum, wir haben ja entrepreneurial Spirit als einen unserer unserer Kernwerte. Und dieses, das leben wir auch.
Ja, also das ist wirklich ein ein Kern, das heißt, wer bei uns anfangen möchte, sollte zeigen, dass er das gerne möchte, ja dass er, warum er gerne bei uns arbeiten möchte, auch zeigen, dass er bereit ist zu lernen, und das ist für mich immer ganz wichtig, also wenn ich vor allem junge Kolleginnen und Kollegen, Interviewer oder potenzielle Kolleginnen und Kollegen, geht es mir vor allem darum, warum wollen die diesen Job machen und. Haben Sie die Motivation zu lernen? Und ich kann sagen, ich lerne jeden Tag ja mit jedem neuen Kunden, mit jedem neuen Mandat, mit jeder neuen Herausforderung lernt man etwas dazu, das heißt, man lernt in diesem Beruf nie aus, das ist auch der Grund, warum ich den immer noch gerne mache.
Und das bedeutet aber auch, wenn jemand sich jetzt bewerben wollen würde und erwartet, dass er jeden Tag eine repetitive Tätigkeit vorfindet, dann ist er falsch bei uns. Ja, also es heißt, wir brauchen Leute, die wirklich Spaß dran haben, die dazulernen wollen, die sich entwickeln wollen und die eben auch mit dem Projektgeschäft umgehen können.
Also ich hab es jetzt auch n paar Mal gehört, dass Bewerber und Bewerberinnen dann sagten, ja gut, aber geregelte Arbeitszeiten sind schon wichtig. Wir versuchen das, wir haben, da hat sich auch unglaublich viel getan in der Beratungsbranche, dass wir da diese extremen Spitzen rausnehmen, nichtsdestotrotz, vor allem bei einem Restrukturierungsfall, um jetzt einen solchen Mal rauszugreifen, da geht es wirklich um teilweise um Stunden ja beziehungsweise um Tage, also da können wir nicht einfach sagen, wir schieben das jetzt noch mal ne Woche, das heißt, man muss auch mit diesen Schwankungen, die das Projektgeschäft mit sich bringt, auch ja.
Leben können beziehungsweise umgehen können. Ich glaube, das ist einfach wichtig, dass aber unabhängig von vom Unternehmen, ich glaube, das ist in allen Beratungshäusern der Fall und das ist etwas, wo, also ja, worauf ich einfach achte, ja, also sind die Leute motiviert. Wie hast du das? Vielleicht ist ein ganz guter Punkt, so wie hast du das mit diesen Spitzen und so weiter für dich gemanagt, so mit Privatleben fit, ne macht einen sehr sehr fitten Eindruck jetzt gerade auf mich, also wie.
Damit dann auch klarzukommen. Vielleicht hier mal ne Nacht nicht, nicht die ganzen 8 Stunden geschlafen und so weiter hast du da für dich für dich gewisse Learnings, gewisse Routinen entwickelt, die dabei helfen? Absolut. Also ich hatte jetzt ja auch n paar Jahre Zeit mir was anzutrainieren und ich muss dazu sagen, es hat sich wirklich viel getan in der Beratung.
Ja ich weiß noch früher, da war das auch mal schick irgendwie so n allnider zu machen, ja das ist es ja schon lange nicht mehr und das soll auch überhaupt nicht vorkommen. Das heißt ich ganz persönlich für mich, hab mir ganz klare Sportblocker zum Beispiel gesetzt, weil du das Thema Ansprachst. Die sind natürlich immer zu extremen Randzeiten, also das heißt, ich geh morgens um 7 zum Beispiel zum Sport. Ja, das ist aber etwas, was mir einfach liegt, a mach ich gerne morgen Sport b kann ich dann frisch zur Arbeit gehen, ich starte meist so um 8 08:30 Uhr im Office, ich genieße das aber auch extrem, wenn ich dann erst mal eine Stunde hab um ganz fokussiert zu arbeiten, bis die Calls um 9 starten. Aber nichtsdestotrotz ist die
Beratung und ich bin auch immer ein Fan davon, das nicht zu beschönigen. Ja, also es ist kein Nine to Five Job, aber deshalb machen wir das ja auch, ja, weil wir eben spannende Projekte haben, trotzdem ausgleiche sind wichtig, ja, ich finde die häufig im Sport oder auch meinem schönen Essen dann am Freitagabend, und das klappt eigentlich ganz gut. Jetzt, ich war ja, ich hatte ja vorhin gesagt, ich glaub 221 war es, wo ich auch bei bei Roland Berger in München eingeladen war, und da hatten wir dann auch zum Beispiel besprochen, hatte ich ein Interview mit jemanden geführt, der glaub ich so n dreimonatsbettical sich eingelegt hatte, weil er meinte es gibt irgendwie ne Möglichkeit, entweder du machst da ganz normal deinen Urlaub
oder nimmst irgendwie diesen ganzen Urlaub. Am am Stück und so weiter das ist dann bei euch im Bereich theoretisch vor allem in Juniorenpositionen, wenn man das Mal machen möchte nach Absprache wahrscheinlich auch möglich, nehme ich an. Ja, da muss ich wirklich sagen, haben wir unglaublich tolle Programme.
Also wir haben zum einen die Möglichkeit, Sabbatical zu machen, eine meiner Mentees hatte jetzt 5 Monate Sabbatical und ist. Erstmal einfach raus, genau, kann danach wieder normal. Sein genau also die war dann einfach raus und ist einmal um die Welt gereist. Ja und kam wieder und hat voller Elan dann wieder gestartet.
Ja, also das heißt das gar kein Problem. Haben wir haben die Möglichkeit Sabbaticals zu nehmen. Ne zweite Möglichkeit die wir haben ist einfach zusätzliche unbezahlte Urlaubstage, das ist auch etwas, also wenn man sagt, man möchte jetzt irgendwie nicht 456 Monate raus oder gar ein Jahr, sondern man möchte 10 Tage Urlaub mehr haben, dann ist das eben auch etwas was man abspricht, dann haben wir die Möglichkeit von Fellowships zum einen Social Fellowship und zum anderen, aber das ist in der Zeit, arbeitet man für ein.
Ja, soziales Projekt ja oder eine eine NGO in irgendeiner Form, ja zum Beispiel Richtung Sustainability und bekommt dann einen reduzierten Anteil seines Gehaltes trotzdem bezahlt, arbeitet aber in der Zeit für das Unternehmen ja, also für für die, für die NGO, für den Verein, was auch immer ja nicht eben, nein, nein. Genau, nein, nein.
Nein, sondern wirklich ganz privat. Also wenn man sagt, man möchte gerne. Weiß nicht, irgendwie helfen beim Aufforsten von von einem Regenwald und da gibt es ein interessantes Projekt. Ja, wo man eben auch Impact leisten kann, dann kann man sich da bewerben und dann kann man das machen. Also es gibt es einmal im sozialen und einmal im entrepreneurial Bereich, also das heißt, wenn man sich auch selber etwas aufbauen möchte. Auch da gibt es Möglichkeiten, das zu machen. Also das heißt, da ist, da ist Roland Berger unglaublich breit aufgestellt, also wir versuchen da relativ viel zu ermöglichen. Ohne ohne jetzt Namen zu nennen, aber trotzdem so ein bisschen zu vergleichen.
Jetzt gibt es sag ich mal, es gibt zum einen im Strategieberatungsmarkt irgendwie die die amerikanischen, sehr auch sehr großen Strategieberatung und dann gibt es im Restrukturierungsberatungsbereich gibt es auch so ein 2 andere internationale Player und so ein paar kleinere Boutiquen. Wenn wir vielleicht einmal so den Vergleich machen, so Roland Berger, würde es so kleine Boutiquen und dann würde es irgendwie die, die Internet, also die aus den USA kommen, dann große Player, was würdest du sagen, macht Roland Berger da einzigartig, sind da irgendwie die, die die Unterschiede wo du sagst, ich meine du hast jetzt auch noch nicht überall gearbeitet, aber du kennst auch andere badungshäuser wo du wo du irgendwie sagst, das glaube ich
findet man bei Roland Berger besonders. Das ist ist auch eine spannende, spannende Frage. Wenn wir uns einmal anschauen, wo kommen wir her, ja, und was ist, was ist unser Kern und du hast vorhin schon gesagt, in Beratungen arbeiten normalerweise sehr motivierte Menschen und ich muss wirklich sagen, das ist durch die Bank weg bei Rolandberger so, also ich habe noch nie mit einem Kollegen gearbeitet, wo das nicht der Fall war, ja, die Leute sind motiviert, die Leute sind toll ausgebildet und die Leute arbeiten gerne, ja, also arbeiten gerne bei uns und wollen eben auch die Projekte gut machen, so und das.
Das ist sicherlich etwas, was die anderen Häuser auch von sich von sich beanspruchen oder von sich behaupten. Ja, das will ich auch gar niemand anderem abstreiten, ja, aber ich glaube, die Mischung aus den Menschen, die bei uns arbeiten, mit den Kompetenzen, die wir haben, und dieser Matrixorganisation in Kombination mit unserer Größe, wir kommen, ich sag jetzt mal, wir kommen aus dem Mittelstand in Anführungszeichen, das heißt, wir, wir können die Sprache auch von vom Mittelstand sprechen, wir können aber auch mit großen Unternehmen arbeiten. Und sind da immer sehr, sehr flexibel. Und das heißt, unsere Beratungsansätze sind extrem zugeschnitten auf den jeweiligen Kunden. Ja, und auch da kann man immer
die Frage stellen, ist das das, was uns wirklich unterscheidet, aber ich glaube, die Kombination macht es aus, ja, ich glaube, das macht uns zu jemandem, dem man vertrauen kann, ja, mit dem man gerne zusammenarbeitet, und wir versuchen für jeden Kunden wirklich ganz maßgeschneidert das Projekt zu entwickeln, das das Unternehmen auch braucht. Was glaubst du, werden für euch die so die großen Herausforderungen in den nächsten Jahren sein? Also ich hätte jetzt einen Neulichen Podcast aufgenommen mit einer Partnerin von der Beratung, die hat sich jetzt aus MHP RAUSGEGRÜNDET mit einem vollen Fokus auf KI so und die hat zum Beispiel gemeint so die ganzen großen Beratungshäuser, so müssen halt schon sehr stark
gucken wie sie das dann halt auch in in Lösungen irgendwie für die Kunden. Verpacken sozusagen. Also ist das bei euch schon ein großes Thema, glaubst du, das wird eine große Herausforderung, glaubst du, das kriegt ihr recht gut abgefedert oder gibt es andere Themen, die gerade bei euch groß auf der Agenda stehen? Also das AI Thema steht bei uns ganz oben auf der Agenda. Haben wir jetzt auch schon einige Dinge zu veröffentlicht, da haben wir auch große Projekte zu schon laufen. Also wir haben zum einen intern unglaublich viel gemacht, also dass die Berater unterstützt werden, dass man sagt ja immer, wenn das Unternehmen wüsste, was das Unternehmen weiß, ja, das ist natürlich etwas, da kann
einem AI unglaublich viel. Viel helfen also. Da haben wir riesige Schritte nach vorne gemacht, aber vor allem eben auch in der Beratung Richtung Kunden. Also das ist n Thema, das steht bei uns ganz auf oben auf der Agenda und ich glaube, da können wir auch gut Schritt halten und das ist eben genau das, was ich sagte mit der Größe, Wir sind kein Tanker, ja, wir sind von der Größe noch so, dass wir ein Schnellboot sind, und dann haben wir zudem noch unsere kleinen Beiboote in den einzelnen Ländern, die auch noch mal spezielle Expertise haben. Und so können wir relativ schnell auf auch Marktgegebenheiten reagieren.
Ja, auch das Thema Thema Sustainability ist ja auch ein ein großes Ja das, das wir haben, auch das ganze Thema electrification, ja, also all diese Dinge, die uns die die Wirtschaft bewegen, das sind Themen, die bei uns auf der Agenda stehen, und ja, die wir, die wir da sehr stark verfolgen. Jetzt zum Thema KI. So, ich bekomme dann auch häufig die Frage, David bin in 5 oder 10 Jahren, braucht man überhaupt noch Unternehmensberater oder werden die alle ersetzt?
Was ist da deine? Machst du dir sorgen? Ich mache mir keine Sorgen und ich glaube, wir müssen lernen, wie wir mit den Tools, die uns gegeben sind, besser werden und umgehen können. Also ich sehe das nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung. Dinge, die man vielleicht vorher auch nicht so gerne gemacht hat.
Ja, wie research kann man jetzt erledigen lassen, aber auch da darf man sich auch keiner Illusion hingeben. Wir wissen alle, dass KI auch gerne mal ein Eigenleben entwickelt, ja, und man muss alles, was ja da generiert wird, natürlich auch überprüfen, muss sich anschauen, ob das so passt, ja, muss die Quellen überprüfen, das heißt?
Ich sehe es eher so, dass uns KI unterstützt, dass sie uns das Leben an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch vereinfacht, aber dass es uns nicht ersetzen wird, vor allem nicht das Zwischenmenschliche. Ja, also es gibt immer noch Gespräche, die man führen muss. Wir haben vorhin auch drüber gesprochen, dass vor allem in Krisensituationen die Emotionalität auch eine ganz, ganz große ist.
Und auch da muss man, das kann keine KIR setzen, ja, da muss man auf die Menschen eingehen, muss auf die Situation eingehen, und es sind immer ganz individuelle Gegebenheiten, vor allem wenn, wenn man in solchen Insolvenzsituationen oder Restrukturierungssituation ist. Wie hast du das gelernt, diese diese Empathie zu entwickeln oder auch jetzt vielleicht auch Vertrieb et cetera ist in das. Sind das interne Mentoren?
Bei Roland Berger? Habt ihr Budgets für externe Coachings irgendwie wie wie oder liest du gerne Bücher irgendwie oder wie wie bildest du dich fort, also wie hast du das entwickelt? Das war ne Mischung ganz früh und da muss ich wirklich n Kompliment aussprechen an meinen ersten Mentor, der das ganz wunderbar gemacht hat.
Ja, also der hat eigentlich von Tag 1 immer gesagt, Hey du kommst mit, du sitzt mit am Tisch, du schaust dir das an, von ihm hab ich auch gelernt. Wie man die ein oder andere Verhandlung so führen kann, auch wenn das Gegenüber vielleicht ein etwas erhitztes Gemüt aufweist. Das heißt, ich hab viel durch sehen und mit Mitgehen gelernt.
Ja, auch da, das ist natürlich als als junger Kollege wiegt man immer ab, OK, muss ich, jetzt arbeite ich lieber hinter hinten raus, noch mal 23 Stunden länger oder gehe ich mit zum Termin, ich würde jederzeit dann sagen, geht mit zum Termin, ja, schaut euch das an. So lernt ihr. Ich finde es immer noch unglaublich bereichernd, wenn ich mit erfahrenen Kollegen mitgehe und wir gemeinsam Termine führen, weil man man wird nicht dümmer, ja, man lernt mit jedem Gespräch neu dazu und auch das ganze Thema Sales, ja, das ist etwas, da muss man rangeführt werden.
Es gibt sicherlich die ein oder andere Person, die das im Blut hat, ja. Aber ich hab das nach und nach gelernt. Ich lese unglaublich viel, schau mir, schau mir an, was was macht Sinn, wie kann man an an Menschen herantreten, weil ganz viel unseres Jobs ist eben auch Menschlichkeit, ja und Psychologie, also wie reagiert das gegenüber auch in Verhandlungssituationen ja jetzt bei m und L Transaktionen wie wie geht man miteinander um, ja wie sind Verhandlungstaktiken das ist die eine Seite, ja nichtsdestotrotz, weil du das Thema Coaching angesprochen hast. Wir haben bei Roland Berger unglaublich viele Schulungen. Ich glaube, wie wie jedes andere Beratungsunternehmen auch, und die Zielen eben auch darauf ab,
unsere vor allem jungen Kollegen natürlich so aufzustellen, dass sie sich nicht unwohl fühlen, ja und wissen, wovon Sie sprechen und Tipps, Tricks und natürlich auch Techniken an die Hand bekommen. OK, Stichwort Junge Kollegen. So, ich hatte vorhin schon so ein bisschen angesprochen, so mit den Interns, wenn man sich da bewirbt, ob man da in so einem dropdown Menü irgendwas ausfällt, das macht man nicht, wenn ich das richtig verstanden habe.
Jein. Also es ist so, man kann durchaus Wünsche äußern, ja und kann dann schon sagen, Hey, der und der Bereich interessiert mich, wäre es möglich, dass wir da, dass ich dorthin komme und ich würde mal sagen, in den meisten Fällen bekommen wir das auch hin, ja, also es ist manchmal so, dass wir. Ist das auch sogar.
Also ich mein zeigt das nicht sogar auch so von von Vorteil, wenn ich halt sage Hey ne ich habe gesehen ihr habt hier den und den Post Merger Integration gemacht fand ich super spannend euer Ansatz. Ich hab das da und da auch schon mal gemacht. Von dem her will ich in dem Team sein, ist eigentlich auch n Pluspunkt.
Das ist super. Also wenn die Kolleginnen und Kollegen, also ich Interview, unglaublich viel, ja vielleicht der ein oder andere, der das hört, vielleicht treff ich den dann auch mal im Interview, aber es ist so, dass wir am Anfang abklären, was möchte die Person ja, weil es bringt nichts, jemanden wohin zu stecken, wo er oder sie kein Interesse dran hat. Ja, so, und wenn jemand sagt, meine große Passion war es, ich würde gerne im Consumer Goods Bereich ein Projekt machen. Aus denen und den Gründen.
Ich hab da vielleicht auch Vorerfahrung, war in Industrieunternehmen unterwegs, dann macht das natürlich auch total Sinn, ja, die Person dort dort hinzu ja auf Projekte zu stuffen so, jetzt ist es aber so, dass wir natürlich auch nicht immer wahrscheinlich jeden Wunsch erfüllen können und manchmal ist es auch sinnvoll, je nachdem wie lang das Praktikum ist, ja, dass man sich auch 2 Dinge anschaut und dann schauen wir schon, dass die Kollegen auf unseren Projekten mitlaufen, das heißt, wir haben keine Praktikanten, die irgendwelche internen Sachen machen und in der Ecke sitzen.
Sondern die kommen mit zu uns aufs Projekt. Das das das das Praktikum ist für euch auch schon so n primärer Recruiting Kanal dann. Absolut. Also wir legen da echt wert drauf. Wer bei uns n Praktikum macht, ja weil das ist uns also eine der primären Sourcing Quellen sag ich jetzt mal. Hintergrund ist schlichtweg, man lernt sich kennen und ich finde, das ist auch das Gute an Praktika.
Man zum einen kann der Bewerber beziehungsweise der intern uns kennenlernen und weiß versa, man weiß was zu erwarten ist. Derjenige sieht auch ob das womit geworben wurde auch wirklich in der Realität zutrifft. Ja das ist vielleicht auch nicht immer bei jedem der Fall, dass Vorstellungen Realität da vielleicht auseinanderfallen.
Und daher sind sind Interns eigentlich wirklich klasse. Wenn wir die dann auch später im Unternehmen einstellen. Können, was muss ich machen im Internship, um mit maximaler Wahrscheinlichkeit auch einen fulltime Offer zu bekommen danach. Sich reinhängen, sich rein also zu mir hat, als ich mein erstes Praktikum gemacht habe, hat mich der damalige MD zur Seite genommen.
Ich fand, das fand das sehr nett, dass er sich die Zeit genommen hat und Zwinkerte dann mit dem mit dem rechten Auge, meinte so It's your time to shine, use it und dachte ich so okay und de facto ist es aber so, ja, also man muss in der Zeit zeigen, dass dass man lernwillig ist, dass man auch mal Rückschläge einstecken kann, ja, weil nicht alles, was man als intern machen wird, wird genauso im Ende im Slidedeck enden. Ja, da muss man auch mit zurecht kommen, ja und man muss einfach willens sein, immer weiter zu lernen, ja und sich reinzuhängen auch immer gerne nachfragen, ist noch was zu tun, ja und die Arbeit, und das ist wirklich wichtig, kann. Qualitativ hochwertig erledigen ja, also ist das das Beste, was du in der gegebenen Zeit
bewerkstelligen konntest. Wenn du die Frage mit Ja beantworten kannst, dann schick die Slide ab, ansonsten vielleicht noch mal drüber nachdenken. Ein Bewerbungsprozess ist recht klassisch. Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse und dann hat man bei euch einen Assessment Tag. Genau richtig. Bei uns gibt es assessment Days, die finde ich auch immer sehr spannend.
Man durchläuft dann 3 verschiedene Interviews, ein Persönlichkeitsinterview und 2 Fachinterviews und. Und ja. OK, das heißt nicht immer Personal fit und Case Interview zusammen, sondern einmal hat man Personal fit. Ist das mein HR oder auch? Da sitzen wir also. Ich bin auch häufig bei diesen Recruiting Tagen mit dabei, also je nachdem wie wie es einzurichten ist. Aber das sind ganz normale Beraterinnen, Berater die beim Recruiting mit dabei sind.
Wenn ich dir sagen würde in dem Interview, dass ich, weil du ja sagst, finde es gut, wenn die Leute klar wissen, was sie machen wollen, wenn ich dir sage, du Chantal, ganz ehrlich so. Maybe werde ich auch wie du Partnerin hier bei Roland Berger aber sehr wahrscheinlich bin ich nach 23 Jahren raus und ich mach das in erster Linie für die Lernkurve. Am Anfang ist das ne ne Red Flag ist das n chaoretherum wollt ihr schon, dass die Leute auch sehr langfristig bei euch bleiben oder ist es auch voll OK, wenn die Leute das als als Karrieresprungwott für die ersten Jahre mitmachen? Ich bin da super realistisch.
Ja und Beratung hat ne Fluktuation, wir brauchen ja auch ne Fluktuation, weil es ist genau wie du sagst, wir können am Ende kann nicht jeder Partner werden der irgendwann mal als Junior Consultant anfängt, außer wir haben so ein enormes Wachstum, was im Moment die Wirtschaft glaube ich nicht in dem in dem Maße hergibt, aber das heißt grundsätzlich freuen wir uns natürlich über jeden, der auch langfristig in der Beratung bleiben möchte, aber ich bin da wirklich ganz realistisch und wenn jemand sagt.
Ich möchte das bis zu einem gewissen grade machen, dann ist das auch in Ordnung. Ja, häufig wird das nicht so klar artikuliert, ja, aber man merkt das ja irgendwann ja habt. Ihr dann auch so, so sag ich mal so n career Service Office oder so da was den Leuten hilft Placements zu bekommen. Genau haben wir jetzt genau. Also wir haben unser Alumni Netzwerk und da kommen auch regelmäßig.
Natürlich auch Stellenausschreibungen, dann rein. Das heißt, wir schauen schon, wo wir die Leute placen könnten, ja, was auch passt. Weil ist ja auch für euch relevant, wenn ihr Alumni sitzt. Genau richtig. Das ist ja das, was, was viele Jahre die Beratung vielleicht nicht ganz so gut gemacht hat.
Einige sehr große Player sind da meist da drin, ja und platzieren wirklich ihre ihre Ehemaligen. Sehr strategisch bei bei potenziellen Kunden oder bei bereits bestehenden Kunden. Und ich glaube, es ist einfach wichtig. Nicht jeder will immer in der Beratung bleiben und wie gesagt, Ich bin da sehr realistisch mit und das Schönste, was wir doch sehen können, ist, dass wir jemandem das Skillset mitgegeben haben, dass derjenige später in einem anderen Unternehmen in einer anderen Rolle aufblühen kann.
Ja, und das finde ich klasse. Er ist nicht mehr genau wie der Name war, aber er war glaube ich Senior Partner bei Rollenberger und er war davor, er war. Glaub ich auch Leiter von der Automotive Practice und er war davor n paar Jahre bei ADAC aber davor auch bei Roland Berger gewesen und ich glaub ADAC war n Kunde oder so, dann ist er da n paar Jahre hingewechselt in Vorstand oder so und dann wieder zurück zu Roland Berger.
Sowas ist dann auch hin und wieder der Fall. Genau also so Returns haben wir auch. Ja, also wir haben doch auch einige Kollegen, die ne Zeit lang in Industrie gehen und dann wieder zurückkommen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Ja, der ein oder andere. Gesagt vielleicht. Naja, das Tempo in der Beratung fand er oder sie dann doch ganz gut.
Ja und die Leute kommen auch zurück, aber es ist auch ein schönes Kompliment für uns. Ja, man könnte ja auch überall. Ja, absolut. Ich meine ist schon ein gutes Zeichen, wenn man wenn wenn es dann doch so viel Spaß gemacht hat, dass man wieder zurückkommen. Möchte genau richtig, ja. Sehr, sehr, sehr spannend.
Vielen Dank auf jeden Fall schon mal für diese sag ich mal beruflichen Einblicke vielleicht noch ganz kurz am Ende, weil ich das immer auch ganz gerne mache, so die die Privatperson. So, jetzt hast du gesagt, morgens ist dann häufig irgendwie der Sportblocker drin. Wenn du nicht mehr den Gedanken bei der Arbeit bist, wofür ist dann sonst noch Zeit für was, was Hobbys et cetera angeht? Ach, das ist relativ breit.
Also ich treffe mich unglaublich gern mit Freunden, ja, unternehme mit denen dann auch was, kochen oft zusammen und ja, im Sportbereich bin ich da auch ganz breit aufgestellt, ab und an, klar, ich versuche mich mal den Golf, das kann ich aber nicht besonders gut, ja, aber ich finde es ganz schön, ja es ist entspannt, man kann, man läuft doch auch ein bisschen was. Wie machst du das also gehst du dann regelmäßig? Auf irgendwelche so Konferenzen oder so oder schreibst du Leute auf linkedin an?
Hey, wie wär es mal mit einem Kaffee am Opernplatz oder so wie wie machst du das? Ganz unterschiedlich. Zum einen, man hat ja über die Jahre dann doch schon den einen oder anderen kennengelernt in der Branche, das heißt da einfach die Kontakte halten und auch da kann ich nur auch die jüngeren Kolleginnen und Kollegen ermutigen.
Ich hab heute noch Kontakt mit Mandanten, die ich hatte, als ich Consultant war. So also, wenn man das einfach beibehält. Ja, man muss da sicherlich jetzt nicht jede Woche Kontakt haben, aber dass man vernetzt bleibt ja Linkedin, du hast es schon angesprochen, ist da ein ganz großer, ganz großes Hilfsmittel und ansonsten auch gerne mal ja so mutig sein und Leute einfach anschreiben, ja wenn man denkt, man kann was mit an den Tisch bringen, finde ich ist ein Gespräch immer sinnvoll. Dann werden wir im Nachgang mal sehen, wie viele von euch sich trauen, diesen Teil auf linkedin anzuschreiben. Immer gerne.
Versuchen, was mit an den Tisch zu bringen. Dann vielleicht letzte Frage, so zum auch Mischung zwischen privat und beruflich jetzt wenn du weißt du hast echt viel zu tun irgendwie, du bist ein bisschen müde, bisschen und ja würdest am liebsten jetzt eigentlich nicht arbeiten und vielleicht irgendein Youtube Video anschauen oder was weiß ich ne womit du deine Zeit hin und wieder vielleicht auch mal vertrödelst das sind so die Sachen die dir nicht so gefallen, die aber einfach dazu gehören.
Ja, so administrative Themen, also das sind so Dinge, die bleiben einfach nicht aus, haben wenig dann direkt mit dem Mandanten. Sozusagen als Partner, was für Admin Sachen muss man dann so machen? Ja, Stuffing eingeben, Systemseitig ja Rechnung in Auftrag geben, solche Dinge, also das sind, das sind so Sachen, irgendwelche Freigaben erteilen für Dinge, die jetzt nichts direkt mit dem mit dem Kunden zu tun.
Okay also das Drumherum hört auch nicht auf als Partner. Nein, das wird sogar noch ein bisschen mehr. Würdest, würdest du aber sonst sagen, also es macht schon ein. Mehr Spaß je Senior. Man wird oder kann man das gar nicht so sagen. Ich glaube jedes Grade hat so seine, hat so seine Vorteile, aber mir persönlich macht es je mehr Spaß je je seniorer man wird, weil man einfach auch mehr mitsprechen darf. Ja, am Anfang ist man doch eher die Person, die Maschinenraum Dinge abarbeitet, Analysen vorbereitet. Und ich find es ganz spannend, weil die Perspektive sich natürlich ändert.
Früher als als Consultant oder auch im im Banking als Analyst. Ja hat man Auswertung gefahren und dann kam der Partner und hat irgendwie gesagt oder MD und hat gesagt, Ja fassen wir das mal zusammen. Ja in Kurzversion bitte und man struddlete dann und überlegte gut, was ist denn wichtig, was ist nicht wichtig, ja. Heute, wo ich auf der anderen Seite der Medaille bin, kann man dann schon auch bisschen helfen.
Ja, kannst sagen, Hey das und das ist mir wichtig, denk mal darüber nach und daher jedes Great hat so seine Vorteile, aber ich ja find es sehr gut in der Position, der ich jetzt gerade bin. Wünsche ich dir da auf jeden Fall noch sehr, sehr viel Spaß. Vielen Dank für deine Einblicke, ich überlasse den Gästen immer am Ende noch mal gern das letzte Wort, das heißt, wenn du sagst, fällt auf dem Weg hierher, wenn du irgendeinen Gedanken hattest, wo du sagst, das würde ich gerne loswerden, was du aber nicht. Als jetzt irgendwie noch nicht aufkam, dann kannst du gerne noch irgendwas loswerden.
Ansonsten ist auch vollkommen in Ordnung. Ich glaub, wir haben schon über extrem viel gesprochen, aber ich find es klasse, dass du so viel Aufklärungsarbeit wieder leistest. Ja ich glaub das hilft den. Jungen Menschen da draußen sehr sich zu orientieren und zu schauen, wo der Weg hingeht. Und ja, was ich euch nur mitgeben möchte, ist ja denkt drüber nach, was ihr gerne machen wollt und probiert aus, macht Praktika, schaut euch an, wo euer Leben hinführen könnte, ja und?
Dann be Bolt und bewerben. Perfekt. Chantal. Vielen, vielen dank Karriereseite von Roland Berger und chantals Linkedin Profil findet ihr natürlich in der Beschreibung und ansonsten wenn man Google benutzen kann, dann findet man es wahrscheinlich wahrscheinlich auch dann vielen vielen Dank für deine Zeit und dann bis zum nächsten Mal. Mach's.
Gut, ich hab zu danken, ciao.