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M&A-Banker & Unternehmer: "Der Mittelstand ist in Gefahr!" | Karriere Insider

Mittwoch, 11. März 2026 · 1 h 18

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Volker Wintergerst, M&A-Berater und Unternehmer, über seine Erfahrungen in der Welt von Unternehmensverkäufen, Nachfolgeregelungen und Transaktionen im Mittelstand. Volker gibt Einblicke in seine Arbeit im M&A-Umfeld, erklärt, wie Verkaufsprozesse im Mittelstand ablaufen und warum viele Familienunternehmen aktuell vor großen Herausforderungen stehen. Außerdem spricht er darüber, weshalb er glaubt, dass der deutsche Mittelstand zunehmend unter Druck gerät, welche Rolle Investoren und Nachfolgefragen dabei spielen und welche Perspektiven er für Unternehmer in den kommenden Jahren sieht.

LinkedIn Volker Wintergerst: linkedin.com/in/volker-wintergerst-4058b112b
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Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…

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Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Vorstellung
- Einstieg bei Ebner Stolz
- Wechsel zu Dr. Wieselhuber & Partner
- Ausgleich und Familie
- Restrukturierung bei Dr. Wieselhuber
- Gründung & Entwicklung von Wintergerst
- Wie bekommt man in der Restrukturierung Mandate?
- Fee- Strukturen in der Restrukturierung
- Aktuelle Herausforderungen
- Learnings & Motivation
- Privatleben & Freunde
- Tipps für Zuhörer:innen
- Welche Bewerber:innen überzeugen bei Wintergerst?
- Outro

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Weitere hilfreiche YouTube-Videos:

Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcast
INVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0f
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Die besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4w
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Ja, ich hatte mal einen Fall, das war für mich eigentlich das Kernprojekt, da war ich so im vierten Berufsjahr eine Firma auch noch in Stuttgart, ein großer Private Equity stand dahin, die wollen das unbedingt rausschieben, ganz einfach das Geschäftsmodell an sich nicht schlüssig, ich glaube, das bricht zusammen, wir haben uns dann einfach nicht geeinigt mit dem Vorstand dort und haben gesagt, Nee, für uns nicht plausibel, gab dann die Lösung eben, dass es eine andere WP Gesellschaft dann freigegeben hat und die Firma ist dann an die Börse gegangen, aber ich kann so viel sagen, die gibt es heute nicht mehr. In der Rehstufe, welchen wir ausschließlich nach Tagessätzen, also einfach nach Zeitaufwand im

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Ja, einen schwäbischen Gast haben wir jetzt hier, das heißt, ich Wechsel auch so latent in Schwäbische. Ich komme auch aus der Nähe von Stuttgart ursprünglich, wo bist du aufgewachsen? Ich bin in Nürtingen aufgewachsen. Nürtingen, also 30 Kilometer südlich von Stuttgart. OK, das heißt aufgewachsen Nürtingen. Wann wurde dir zum ersten Mal klar, OK, du wirst Unternehmensberater, du gehst in die Richtung Corporate Finance M und a.

Woah, das hat sich erst im in der Endphase von meinem Studium gezeigt. Mir war es schon früh klar, schon in der 10. Klasse circa sich mal was mit Wirtschaft studieren möchte, insofern war es für mich einfach, weil die meisten Mitschüler von mir, die wussten es damals nicht, die haben das lang sich überlegt, für mich war es relativ früh klar und dann konnte ich irgendwie schon früh mir überlegen an welche Uni ich mal gehe.

Aber dass ich mal in die Beratungsbranche gehe, das konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen. OK was was war dann unimäßig für dich? Was stand da zur Option? Es gibt ja in Nürtingen gab es damals schon diese HFBU Nürtingen. Genau. Ja. Ich kann natürlich da, ich hab da Kontakte rein gehabt, weil 2 von meinen Mitschülern deren Vater war da Professor und für mich kam es irgendwie gar nicht in Frage, also.

Raus aus der Heimat, ich. Musste unbedingt mal weg, muss mal was anderes machen. Und wo hast du dann studiert? Ich hab dann schlussendlich in Münster angefangen. Also damals WWU Münster ne. Genau hieß damals Westfälische Wilhelms Universität Münster. Heute heißt es ja nur noch Universität Münster, weil das Wilhelm, wollte man jetzt nicht mehr haben, Mhm. Und ja, das ist in Westfalen da oben, und wenn ich dann zu meinen Freunden gesagt hab, ich geh nach Münster und haben immer gesagt, ich geh nach Norddeutschland, aber ist eben dann doch nur im Westen und hat es mir echt gut gefallen am Anfang.

OK, und da hast du dann auch verschiedene Praktika gemacht, oder wie kam so die berufliche Orientierung ganz im Studium? Während dem Studium hab ich einige Praktika gemacht. Ich hab 1 in in. Frankreich gemacht. Ich habe meine meisten Praktika, war eigentlich immer im Ausland, dann habe ich in USA in Connecticut mal ein Praktikum gemacht bei der Beiersdorf AG, die machen Nivea Creme und da war ich aber dann in deren US Tochtergesellschaft für einige Monate ja und dann dann habe ich mich irgendwann mal, habe ich mich mal mit der Wirtschaftsprüfung befasst und dann habe ich mir noch ein WP Praktikum gemacht.

OK. Zum und du hast damals quasi Diplom. War das dann? Wahrscheinlich ja, ja, ja, ab einer gewissen Generation nach gerechnet macht man nur auf Psychologen. OK, wie ging es dann weiter nach dem Studium? Wo hast du deine ersten Jahre Karriere verbracht? Ja, ich bin dann von Münster erstmal dann nach Tübingen gewechselt. Damals war das Studium, weil das Uni Studium war, aufgeteilt in nicht in Bachelor und Master wie heute, sondern in in Grundstudium und Hauptstudium, und das war eigentlich der einzige Zeitpunkt, wo man überhaupt hat wechseln können. Weil die Anerkennung von Studienleistung war damals noch relativ schwierig.

Oder bin ich eben nach meinem Grundstudium Vordiplom hieß das nach Tübingen gewechselt und da habe ich mich dann endgültig entschieden, dass ich von der VWL Richtung R Richtung Finance, Accounting, steuern gehen möchte und das habe ich dann in Tübingen vertieft. OK so, das heißt, da hast du dich dann vertieft und dann auch nach dem Studium in Tübingen den Berufseinstieg. Genau dann habe ich so die ganzen Schwerpunkte und da habe ich gedacht, na ja, das Steuern ist super. Ich habe mich viel mit Steuerplanungsmodellen mit Investitionsrechnungen befasst und dann habe ich mir gedacht, Einstieg, Steuerberatung ist das Ideale. War dann auch der Plan, das Steuerberater Examen zu machen? Ja, absolut.

Das war so der übliche Werdegang, das konnte ich mir damals vorstellen, bin ja dann zu Ebner stolz gegangen, was damals heute ist. Eine relativ große Einheit, noch sehr, sehr mittelständisch, aber sehr modern und renommiert war. Aber doch sehr, sehr überschaubar mit auch Sitz aus Stuttgart. Ne genau, also eben stolz kommt ja ursprünglich aus Stuttgart und die anderen großen Einheiten, die sind ja dann so gekauft oder verschmolzen worden, ja OK. Das heißt, da in der Steuerberatung bist du dann eingestiegen.

Ja, Steuer, das ging damals nicht. Man konnte, man konnte immer nur beides machen im Sommer Steuerberatung, im Winter Wirtschaftsprüfung, so war ein typischer Prüfungs und Steuerassistent. Und Steuerberater bei Ebner Stolz. Damals hat man dann jetzt nicht irgendwie für den kleinen Bäckermeister oder so gemacht, sondern schon eher für größere Mittelständler et cetera, ne. Ja, genau das ist so der typische gehobene Mittelstand. Aber Mittelständler sind in Baden Württemberg eben auch Milliarden Unternehmen, das sind schon global aufgestellte Unternehmensgruppen meistens gewesen. Und da bist du dann auch aufgestiegen bis zum Managing Partner war glaube ich dein letzter Titel. Ja, da gab es ein paar Brüche

bei mir. Als ich dann bei Ebner gesteuert bin mit dem Steuern dann. Habe ich irgendwie gemerkt, das ist irgendwie da anders. Die interessanten Sachen haben eigentlich nicht die Kaufleute gemacht, sondern das Waren, das war dann meistens bei den Steuerjuristen angesiedelt und dann war ich eben so in der Deklarationsberatung und das war dann gar nicht mein Ding und dann hatte ich das Glück, dass ich einen Chef hatte, der sich auch für Corporate Finance interessiert haben und dann habe ich da intern einfach meine fachlichen Schwerpunkte verändert.

Das heißt, Corporate Finance bei Ebner Stolz. Was macht man dann? Ist. Als ich da gestartet bin, gab es das noch gar nicht. Ja, das war NN Inselthema mein Chef hat sich dafür interessiert und ich und vielleicht noch 23 andere und das True Diligence war damals das das Hauptthema was Corporate Finance anging und da Ende der 90er Jahre sehr viele mittelständische Firmen, die die hohe Wachstumsraten hatten an die Börse gegangen sind, haben wir dann sehr viele. You dilligence Untersuchung für Börsengänge gemacht das war der Schwerpunkt.

Für n Börsengang ne du dilligence Untersuchung ja dann als ebener Stolz hat man dann vor allem Financial du Dilligence gemacht, nehme ich mal an wer war der Auftraggeber, war das dann die Firma die NIPO gemacht hat oder die keine Ahnung Börsenaufsicht oder so wer wer macht bei einem Börsengang die du dilligence das oder wer beauftragt die du dilligence? Das das ist unterschiedlich am in das. In wenigen Fällen haben es die Firmen selber beauftragt. Aber in aller Regel zur Absicherung haben das die konsortialführenden Banken beauftragt. Mhm OKOK, das heißt, wie wie lief das dann so ab? Hast hat quasi die Bank zu eben Herr Scholz gesagt, EY, schaut euch mal das Unternehmen an und dann seid ihr mit einem Team aus wieviel Leuten rein.

Genau. Also das war damals. Am Anfang war es ziemlich stark Learning by doing, da gab es ja 0 Vorlagen da, da hat man sich n bisschen rangetastet und ich denk mal über die Jahre sind wir dann zu einem der Standardsätze sogar geworden durch dieses Learning by doing. Und waren eigentlich mit allen relevanten Banken, die damals Emissionen gemacht haben, in Kontakt.

Und da waren wir immer auf der Shortlist, da gab es natürlich immer so kleine Patches noch, da waren wir nicht immer dabei, aber ich glaube eben nach Stolz hat damals über 100 Börsengänge gemacht, ich selber 20. Okay das heißt, wie lange ging dann so eine Dividence? Das war nicht allzu lang, das hat immer so 6 bis maximal 8 Wochen gedauert.

Okay 68 Wochen, und da geht ihr quasi in das Unternehmen rein. Durchsucht alles oder sag ich mal von die Financial Seite. Schaut euch an ob da alles irgendwie sauber aussieht oder ob da irgendwelche Sachen n bisschen. Ja, wobei der Schwerpunkt war immer die Planung, die Planungs, die Planungsplausibilisierung spricht die Planung nach vorne gerichtet, das war ja dann auch Bestandteil der Emission, wo man den Investoren gezeigt hat, das war ist die Managementplanung, die wollte man eben durch einen fremden dritten Plausibilisieren, ob das alles an den Fuß hat, ob das Sinn macht und das, das war der Schwerpunkt, und so kam ich dann eben mehr. Von vom Wirtschaftsprüfer, der nach hinten guckt. Ja, der, der vergangene

Abschlüsse anguckt, mit einer nach vorne gerichteten Perspektive da rein, OK. Das heißt, es ging jetzt nicht darum zu kontrollieren, ob da das Unternehmen irgendeinen Quatsch gemacht hat in der Vergangenheit, sondern eher sozusagen OK, schaut das irgendwie für uns sinnvoll aus? Was ist die Vorhaben, das auch Mhm das auch das war auch dabei logischerweise, es ist ne volle Financial duerations gewesen.

Aber da das oft junge Unternehmen waren, war der Schwerpunkt eher nach vorne gerissen. Jetzt. Und wie macht man sowas? Also woran erkennst du ob das plausibel ist oder nicht? Ne. Also wenn du jetzt vielleicht mal so runterbrägst irgendwie, das sind so die 5 Pfeiler oder so die wir uns angeschaut haben und wenn ich überall ein Häkchen hinter machen konnte, dann hat es gepasst oder wie wie ist man vorgegangen um so zu entscheiden ob das plausibel ist oder nicht?

Jetzt hat immer 2 Aspekte. Das ist erstmal das allererste. Ist natürlich mal die formale Richtigkeit, ist ist die Planung was immer ne integrierte Planung ist. Zwischenergebnis Finanz bilanzplanung ist die in sich schlüssig ist, ist da kein formaler Fehler drin und das zweite ist natürlich das materielle und damit muss, da muss man sich in Geschäftsmodelle, in Industrien einarbeiten, in Markt und Wettbewerb.

Also es hat schon noch so n commercial Aspekt. Absolut ja. Wenn man n Haken hinmacht. Die Planung ist in sich plausibel. Ist der Teil eben zwangsläufig mit dabei. OK, wie oft habt ihr dann gesagt, OK, das Ergebnis oder das was die Pforten, das passt schon. Genauso war das 90% der Fälle oder 0% weil man immer irgendwie was geändert hat, also man hat. Immer was geändert, aber aber wenig. Ja, also man hat es, also man hat n paar Punkte verändert, aber es war in aller Regel, das will man bei 95% der Fälle sagen, war das nichts Grundsätzliches. Die 5% sind dann die spannenden Sachen. Was wurde dann also, was ist da euch so aufgefallen, ja? Ich hatte mal einen Fall, das war für mich eigentlich so das Kernprojekt, da war ich so im

vierten Berufsjahr eine Firma auch noch in Stuttgart, die LBBW war damals die Konsortialführende Bank und ein großer Private Equity stand da hinten, die wollen das unbedingt rausschieben und mir hat es einfach nicht eingeleuchtet, ich fand es einfach das das Geschäftsmodell an sich nicht schlüssig, ja ich ich glaube das bricht zusammen.

Und wir haben es. Ich hab da mit meinem Chef natürlich gesprochen, um mich da abzusichern, und der hat es auch so gesehen und wir sind haben uns dann einfach nicht geeinigt mit dem mit dem Vorstand dort und haben gesagt, Nee, für uns nicht plausibel. Es gab dann die Lösung eben dass es ne andere WP Gesellschaft dann freigegeben hat und die ist dann an die Börse gegangen, aber ich kann so viel sagen, die gibt es heute nicht mehr. Ja, weil das wär jetzt nämlich so n bisschen meine Frage, weil weil wenn du weil ich hab auch Freunde die so im im Bereich FDD irgendwie arbeiten, die sagen halt teilweise auch ich mein der PE braucht das Halt für die Bank und der PE will schon, dass wir das, also der die haben ja

selber Institute Legends gemacht, die wollen das Ding kaufen und wenn wir jetzt sagen, ja nee, das ist Quatsch. Dann kriegen wir also, das ist mega unerwünscht, das ist total unerwünscht eigentlich, es ist mega, es ist auch nicht vorgesehen, das ist einfach Eingetaktet in einem riesen Zeitplan und da sind die 6 bis 8 Wochen eben für die vorgesehen, da kann man n paar kritische Anmerkungen machen, muss immer freundlich und nett sein, aber im Grundsatz soll das Ding durchgeschoben werden, da liegt eigentlich niemand in der Ganzen in dem ganzen Bereich der der Interesse hat, dass es gestoppt wird, ja. Ist das ist das dann nicht irgendwie? Natürlich war war war für mich total blöd. Ich fand es halt einfach

unplausibel und ich habe mich da, es hat mich einfach nicht überzeugt. Ja und das ist ist natürlich immer das schwierigere sowas mal zu stoppen oder da nicht mitzumachen, da kriegst du von allen Seiten Druck und das war für mich echt ein ziemliches Learning auf der persönlichen Ebene. Aber hast du dir dann auch so gedacht? Okay eigentlich ist der Job, den ich hier mache vollkommen unnötig, weil also eigentlich, es geht ja darum, dass du. Dass ich einfach die Haken setz, irgendwie. Und wenn, wenn es nicht macht, dann macht es halt wer anders sozusagen.

Das hat sich dann eher so im Laufe der Zeit entwickelt. Ich war damals Ende 20, da fand ich, hast du nicht alles in Frage. Aber das ist natürlich nicht mega wichtig, dass sie da überhaupt mit Vorständen abreden dürfen. Und klar, man ist natürlich der Ansprechbare für den Vorstand in so einer Situation und als das dann jemand anderes freigegeben hat, zunehmend hab ich dann gedacht, na ja, das ist natürlich irgendwie halt so n paper, was dann irgendjemand immer freigibt.

Das ist dann aber erst hinterher bei mir gekommen. Damals hab ich das natürlich noch n bisschen ehrfürchtiger betrachtet. Ja, wie, wie lange warst du dann insgesamt bei Ebner stolz? Ich war fast 15 Jahre da, ne, ich bin aber relativ früh nach 5 Jahren Partner geworden. Nach 5 Jahren schon OK, weil es damals auch n bisschen n jüngeres Unternehmen war. Ne also oder hattest du schon gute Businesskontakte et cetera? Nee, eigentlich gar nicht.

Mhm, das war damals n sehr, also ich find. Im Verhältnis zu anderen relativ modernes Unternehmen aber trotzdem sehr konservativ. Man hat sich nur mit Gleichaltrigen per du angeredet, wenn jemand 3 Jahre älter war, waren wir meistens schon per sie, die Doktoren haben sich mit dem Doktortitel anreden lassen, also das war war ne Situation, die kann man sich heute gar nicht mal so richtig vorstellen, es war dann eher so, dass dieses Thema Due Diligence Corporate Finance für Ebner Schnells einfach wichtig war.

Und ich hatte mit wenigen anderen da dieses Spezial Know How und ich denke das war einer der Gründe, warum eben der lang gesagt hat, dem Volker Wintergast noch mal ein Angebot und man hat mir dann dieses Angebot gemacht, relativ frühen Partnerkreis zu. OK, und da war dann aber auch schon auch mit sozusagen die Bedingung Hey, du bringst uns auch Neugeschäft ein, du. Das ist dann der Change ja, als als Partner muss man da jemand ein eigenes Geschäft entwickeln.

Klar, er ist eingebettet in eine große Orga. Man kriegt natürlich auch aus der Organisation Aufträge oder Leads und sofort. Aber du musst dann anfangen, selber was zu machen und und mein Thema war dann, nachdem wir ja viel über die Banken bekommen haben, das Gleiche jetzt mal in der Pride Equity Szene ein bisschen voranzubringen.

OK, dann hast du quasi 10 Jahre lang als Partner den PESMFDDS verkauft, sozusagen. Ja, das hat sich dann der Bolus mit sich. Ich hatte damals eine relativ gute Kontakte zu 3 i. Weiß nicht ob du die noch erscheinst. Das ist ne börsennotierte PE Gesellschaft aus aus dem Vereinigten Königreich und die waren damals in Deutschland Mega aktiv.

Die haben glaub ich 7 oder 8 Offices gehabt, also in Frankfurt, in München, sogar in Stuttgart und mit denen hatte ich die Waren für mich so bisschen der Dore Opener und hatte da auch viele Gleichaltrige die dort gearbeitet haben in leitender Position und so kam es dann immer wieder, dass sie eben mich da auch beauftragt haben, mit allen möglichen Sachen. OK, dass das dann für 3 i sehr viele irgendwie potenzielle Portfolio companies die angeschaut die die hier in Deutschland kaufen.

Wollen die, die kaufen wollten, aber es ging dann auch noch später auch so. Eine PE Branche macht, da hat ja nicht nur Leads die Sie neu kaufen wollen, sondern die haben ja dann irgendwann manchmal auch ein Portfolio was relativ groß ist und da sind auch einige dann gewesen wo die sich überlegt haben. Will ich es überhaupt behalten?

Will ich die Nachfinanzieren, ist das Geschäftsmodell noch tragfähig, will ich sie vielleicht pleite gehen lassen, will ich sie schnell verkaufen und das heißt, meine Tätigkeit war dann deutlich umfangreicher, war dann auch in vielen Fällen drin, weil bei Krisenunternehmen die was 3 i hatte und so kam ich dann über das Corporate Finance auch in das Restrukturierungsgeschäft. OK.

So, das heißt, das hast du bei Ebner stolz für dann noch 10 Jahre quasi als Partnerin etwa mit begleitet. Genau, und dann bist du zu Doktor Wieselhuber und Partner gewechselt, genau wie kam das? Da war ich so Ende 30 ne, mir hat es an sich bei Ebner stolz so von der Atmosphäre immer gut gefallen, aber es gibt natürlich auch viele viele Wirtschaftsprüfer was was ihnen nichts Schlechtes ist.

Aber eben ich dachte na ich will mal irgendwo noch woanders hingehen, wo man sich eben noch mehr nach vorne richtet und auch mehr mit Strategien befasst. Und hab eigentlich gar nicht aktiv gesucht. Aber irgendwann hat sich mal mal jemand n Headhunter gemeldet, ob ich mal Interesse habe an einem Gespräch in München und so kam da irgendwie mal der Kontakt zu Doktor Wieselhofer n Partner zustande, damals noch mit dem Professor Wieselhofer persönlich und es hat mir eigentlich ganz gut gefallen und so hab ich mir das tatsächlich überlegt da mal zu wechseln noch. Und das war quasi damals.

Wie groß waren die damals 100, Wiesenlubber 50 Leute 100? Ja, so jetzt, ich weiß gar nicht genau, wie groß die waren so zwischen 80 und 100 gefüllt. OK und quasi beratungsboutique mit Fokus auf vor allem was Turnaround, Restrukturierung oder. Also Wieslubber war damals vor allem in Strategieberater. Strategie OK.

Der Wieslubber hat mir damals erklärt, wie n. Anfangen Roland Berger oder sowas. Ja, genau das ist der Vergleich. OK, der Herr Wiesl war damals mir erklärt, er hätte mehr oder weniger zeitgleich mehr Roland Berger gegründet, also es war immer so der Anspruch und das Gleiche eben für Familienunternehmen und da ich, da ich eben die Strukturen von Familienunternehmen von Ebner stolz gut kannte, hattest du mich eigentlich dich ganz gut angefühlt. OK, und dann bist du da rein mit dem Ziel. Aber für die so eine Retro Practice aufzuziehen oder schon auch, dass du dann dann strategieberater wirst? Nee, ich war im Bereich Restrukturierung und Finance hieß dieser Bereich.

Den Finance Teil hab ich dann so ein bisschen mitgebracht, weil das mein Schwerpunkt war es. Es gab damals mal bisschen über 2 Bereiche, ist eines war das Managements Consulting, da waren nach Branchen gegliedert, gab es da verschiedene Fachbereiche und dann gab es den Bereich Restrukturierung und Finance und da da war ein ein Kollege da schon da und den hab ich dann ergänzt und das war so ein bisschen in den Nachfolger.

Lösung angedacht es kamen neben mir noch 2 weitere Partner dann dazu, die mit mir am gleichen Tag gestartet sind. Lass uns da mal vielleicht einen kurzen Schwenk in ein Privatleben machen, wie sah es damals bei dir aus, hattest du irgendwie schon Familienplanung oder sonst irgendwie was oder noch voller Fokus auf Karriere als du da diesen Wechsel gemacht hast? Für mich war Familie immer wichtig und auch Privatleben. Mir gefällt es auch in Stuttgart gut, deswegen bin ich auch bis heute da geblieben, ich hab da viele Freunde, ich bin da mega verwurzelt und hab da auch meine Familie, also ich hatte damals schon 2 Kinder, die damals an meinem Kindergartenalter waren und in der Grundschule.

Also hast du so mit Anfang, Mitte 30. Genau ersten. Genau, ja. Und ja, genau die hat so den typischen klassischen wegnehmen deshalb im Schwäbischen so gemacht. Dann die 2 Kinder gehabt und Einfamilienhaus Einfamilienhaus gerade gebaut, so war das. OK, und dann quasi dieser Wechsel bist du dann nach München gezogen oder hast du das aus Stuttgart gemacht? Ja, genau das war das war n bisschen so das Problem, weil die Position die ich hatte, die war in München angesiedelt. Ich wollte aber in Stuttgart leben bleiben und man hat dann. In dem Zusammenhang eben für Wieslow auch n Standort in Stuttgart gegründet, für den war ich formal mit zuständig, aber mein eigentlicher Hauptsitz war war in München, da bin ich immer eben gependelt.

Ich hab dann immer in Stuttgart hab ich Mandate gehabt, aber in München musste ich eben auch ein zweimal die Woche sein. OK, und das waren dann Mittelständler sozusagen. Und an die bist dann nicht mehr über die PES rangekommen, sondern direkt über die Inhaber oder so oder auch und waren dann auch viel über. Irgendwelchen PES gehört also egal, es war. Restrukturierungsmandate kommen ja häufig auch von den Banken über Bankenkontakte also es war die ganze Bandbreite. Und das Restrukturierung.

Hast du das schon bei Ebner stolz sozusagen gemacht gehabt oder hast du das dann erst dort so richtig angefangen? Ich hab. Das da eigentlich so richtig erst angefangen bei Ebner stolz hab ich das nur mal ausnahmsweise gemacht, weil da der Schwerpunkt tatsächlich mehr auf meinem Modell war und bei. Bei Vislu war habe ich bin ich da eben so richtig in diese bankenorientierte Sanierung reingekommen. Was waren damals so die Restrukturierungsfälle, die man so häufig gesehen hat?

Welches Jahr war das? Das war von 29 bis 12 war ich bei vislu. Ja, also kurz nach der Finanzkrise. Genau was hat man da dann so gesehen für Fälle. Ja gut, das waren diese typischen Finanzkrisenfälle. Ja, die, die damals war ja eine, die ist ja damals ganz neu gewesen, ist sowas passiert, man konnte auch gar keine Planung machen, man ist Aufsicht gefahren. Was haben wir für Fälle gehabt?

Die sind ja immer auch ein bisschen an der Branche. Wir haben viel Solarunternehmen damals gehabt, damals gab es noch eine Solarindustrie in Deutschland, bevor sie nach China abgewandert ist. Das waren, da habe ich bestimmt 3 oder 4 Solarfirmen gehabt, und so habe ich dann halt mich in der Branche irgendwann mal ausgekannt.

Okay und die hatten irgendwie, die konnten nicht mehr ihre Kredite refinanzieren oder was waren dann so die Themen? Ja genau, die sind dann halt eine Krise gewesen. Die haben negative Ergebnisse geschrieben, Umsätze sind eingebrochen. Und so so kam es dann dazu. Also das war ein typisches Geschäftsmodellproblem.

Das waren dann so deine ersten 23 Moves, die du dann immer so gemacht hast, wenn du in so ein Unternehmen reingegangen bist. Damals in der Restrukturierung. Ja gut, wir gucken uns immer in wie in jeder Restrukturierung zuallererst mal die Liquidität an, die ist so so, wie wenn man ins Krankenhaus kommt, ja kommt ein Patient kommt rein und dann macht man erst mal so ein und sonst wie, und das ist eben bei Unternehmen, ist es einfach mal die Liquidität. Und das muss man erstmal abklären. Das ist ein Anfängerfehler, sich mit der Strategie des Unternehmens zu befassen und habe aber nicht gemerkt, dass die die Firma irgendwie womöglich schon zahlungsunfähig ist.

OK, das heißt, du guckst ja an, wieviel Geld auf dem Konto, wo kriegt man noch Geld her, irgendwie kontokorrentlinien Kredite, was weiß ich. Genau, man guckt sich den Liquiditätsstatus an, guckt, ob das Unternehmen im Moment zahlungsfähig ist und macht so eine kurzfristige Planung nach vorne. Wie wird sich denn wohl den nächsten Wochen entwickeln? OK, was dann?

Das zweite, was man macht. Wenn wenn da das wenn die Ampel da mal auf grün geht, dann ist das zweite, dass man sich mit dem Geschäftsmodell, mit dem Management, mit den mittelfristigen Perspektiven auseinandersetzt. Wenn da die Ampel nicht auf Grün geht, dann ist man im Rescue Management, dann muss man irgendwie erstmal das in Ordnung bringen und das wackelt man dann erstmal, dass man mit mit Lieferanten spricht, mit Banken spricht, dass man einfach wieder in eine Zahlungsfähigkeit kommt, wenn die nicht gegeben sein sollte, weil eben die Gefahr dann groß ist, dass man dann doch irgendwie. Dann womöglich Insolvenz anmelden müsste. Wieviel nimmt man da alles an?

Sozusagen an Projekten, weil man sagt eigentlich, man kann halt überall irgendwie gucken, dass man das beste macht, oder ist man da dann schon als regulierungsberater recht, sag ich mal picky und nimmt gewisse Fälle dann gar nicht erst an. Also. Ich wir sind grundsätzlich bereit, das alles anzuschauen. Wenn das einfach, das ist ja ne kapazitätsfrage und natürlich auch ne Frage der Größenordnung ist, kann man da wirklich n Mehrwert leisten?

Ich sag mal, wenn das Unternehmen zu klein ist, irgendwie irgendwie nur 3000000 Umsatz, machen wir uns die ganze Tage selbst, dann können die sich das nicht leisten und dann passt es auch nicht zu einfach, passt einfach nicht zusammen. Genauso ist es wenn es zu groß wäre, wenn es irgendwie Milliarden Unternehmen sind, das können wir weder bei Wieselhuber war das machbar noch jetzt bei Wintergast, das können wir einfach nicht abbilden. Und da macht es keinen Sinn, da würde man ja dann in so einem Fall irgendwie kaputt gehen dran. Also das muss da passen und die Branche muss auch passen, das heißt, Branchen zum Beispiel Chemie, kenne ich mich gar nicht aus oder oder auch Pharma kenne ich mich nicht aus und ich kenne mich auch als Gesundheitswesen

nicht aus, würde ich halt nicht machen in andere Branchen wie Solar, da kann man sich einarbeiten, das machen wir dann natürlich und mit der Zeit kriegt man dann eine Expertise, dann kann man es natürlich umso besser. Davon hängt es im Wesentlichen ab. OK und? Dann warst du quasi 2 Jahre 23 Jahre wieselhuber und dann hast du gesagt, ich mach jetzt meine eigene Company auf, ja. Das war eher so n bisschen aus der Not raus. Tatsächlich war bin ich jetzt nicht derjenige gewesen, der unbedingt mal Unternehmer spielen wollte. Ich hatte bei Wieselhuber n Zweijahresvertrag, das war von vornherein begrenzt und wir wollten uns danach zusammensetzen, wie es weitergeht und die Idee, so der Wunsch, war dann doch eher diese

München Fokussierung und alles. Und das hat sich für mich einfach mit meinem ganzen Privatleben nicht so gut angefühlt, wie ich gedacht habe. Und dann sind wir aber in sehr offenen, guten Gesprächen gewesen und dann habe ich überlegt, was mache ich dann, ich habe ein paar Vorstellungsgespräche geführt mit anderen sehr großen Adressen und es hat aber für mich irgendwie so im Bauch einfach nicht gepasst. Ja, und vielleicht kommen wir da nachher noch mal drauf, warum es nicht gepasst hat.

Und Fakt ist, dann hat meine Frau irgendwann zu mir gesagt, mach doch selber was und das habe ich dem Herrn Wieselhuber dann wiederum gesagt, der das verstanden hat und mit dem haben wir uns dann verständigt, dass ich den damaligen Stuttgarter Standort von Wieselhuber einfach übernehmen, den Mietvertrag, die die Gebäude drin und auch die Mitarbeiter, die 5, die damals waren, und das war so der der Gründungseffekt.

OK, cool. Ja, das heißt, du musstest ja nicht von 0 auf starten, sondern konntest ohne. Bad Blood sozusagen. Auch die ganzen Kontakte weiter nutzen und. So gut Kontakte kann man immer mal nutzen, die sind ja auch persönliche Kontakte, aber das war mir immer wichtig, dass es da, dass da irgendwie, dass man sich in die Augen gucken kann, dass man sich sieht, dass man sich auch als Kollege wertschätzt, auch wenn man mal in gegenseitigen Patches ist und denkt, es ist bis heute so geblieben, OK. Wie groß seid ihr heute jetzt im Going Forward? Was sind wir dann 1213 Jahre?

Genau, ich hab das dann mit meinem damaligen Team gegründet. Wir waren dann zu fünft und sind jetzt heut 35. Boah. Was weiterhin fokussieren auf Restrukturierungsfälle? Wir wir haben 2 Teams. Das eine Team macht ganz klassisches M und a Geschäft, also Kauf und Verkauf von Unternehmen und das zweite Team macht Transformation und Restrukturierung.

Wie groß sind die Teams hier? Die sind etwa gleich groß. OK, also 1213 Mann machen M und A und dann noch mal 1213 also. Turn on Restrukturierung weiterhin Fokus Mittelstand. Mhm OK also und da weiterhin Fokus, vor allem auch auf inhabergeführte Unternehmen. Auch mit E. Own, sondern. PE own kommt immer mal wieder jetzt aber das ist nicht unser Hauptfokus, Mhm.

Was für eine Größenordnung ist dann so das typische Unternehmen, was ja? Also macht die m und A und Turnaround für sage ich mal gleiche Unternehmensgruppen oder gibt es da schon Unterschiede? Nee, das ist alles das. Ist das gleiche los, weniger das. Sind das ist auch das, was ich immer in meinem ganzen Leben schon gemacht habe, ist so der mittelgroße Mittelstand, heißt das sind Umsatzgrößen zwischen 20000000 so bisschen die Untergrenze und 200000000 ist circa die Obergrenze.

OK, und die kommen wie zu dir. Überall hast du so ein Unternehmernetzwerk, ein Großes. Oder wie, wie, wie kommen so die, wie kommen so die typischen Projekte zu dir? Also ich bin, da ich ja jetzt schon länger im Geschäft bin, ist es jetzt sehr, sehr vielschichtig geworden. Der klassische Weg in der Restrukturierung oder Transformation ist über die Banken, da würde ich mal sagen, kommen 75% der Mandate her. 25% kommen mittlerweile auch aus anderen Netzwerken zum Beispiel. Quasi die Bank sagt dem Unternehmer, Hey, hör mal zu. Du willst hier die ganze Zeit noch mehr Kredit? Jetzt hol dir mal hier die Wintergerst ins Haus, sonst geben wir dir keinen Kredit mehr oder wie wie holt dich die Bank rein?

Ja, das ist ein bisschen platt, sag ich mal so, das wird, das wird ein bisschen netter verpackt, sag ich mal so, wenn ein Unternehmen aus Sicht der Bank ein zu schlechtes Rating kriegt, ja wenn einfach die Ratingklasse zu tief wird, wenn die Jahresabschlüsse negativ sehen, wenn die Liquidität knapp wird. Wenn das Eigenkapital zu wenig ist, da gibt es eine Reihe an Ansatzpunkten, was eben eine Bank im Rating macht. Dann kann dann kann in der Bank eine Sanierungsabteilung sagen, ich hole mir dieses diesen Kunden in die Sanierungsabteilung rüber und darüber kann die Sanierungsabteilung für sich entscheiden und muss da in der Bank niemanden fragen und immer dann, wenn eine Sanierungsabteilung zuständig

wird, dann will die in aller Regel mal eine externe Untersuchung haben. Wie sieht es da überhaupt aus, ihr möchtet einfach Transparenz haben. Wie geht es dem Unternehmen, was da los, damit sie einfach noch mal einen externen Blick drauf hat und dazu gibt es in der Regel schreiben von von der Bank an an das jeweilige Unternehmen, dass sie sich wünschen würden, dass da jemand beauftragt.

Also die Tagessätze zahlt schon das Unternehmen. Nicht genau. Das Mandat ist immer beim Unternehmen OK, aber der Vorschlag kommt in aller Regel von Seiten der Bank. Ja, und dann sagt das Unternehmen ja, aber wir wissen nicht, dass. Wen? Und dann sagt die Bank, Ich hab da ein Paar, die schicke ich euch mal vorbei, die pitchen dann und dann entscheidet das Unternehmen genau so wollen.

Also das ist immer so eine Sache. Ein Unternehmer beauftragt den den Berater und der hat da auch, der entscheidet das auch wer da kommt und das Mandat ist auch von dem Unternehmen, aber es macht keinen Sinn eine Waldwiesenberatung da rein zu nehmen, wo die Bank sagt habe ich noch nie gehört, habe ich kein Vertrauen zu, weil dann dann harmoniert das nicht, das heißt diese.

Welche Beratungsgesellschaft oder welche Auswahl an Beratungsgesellschaften der grundsätzlichen Frage kommen, das ist zwischen Unternehmen und der Bank abzuklären. Das heißt jetzt, jetzt hat Sie vorhin gesagt, ein ein Dax Konzern, der wäre nun mal zu groß für euch. Das wäre nicht nur da, damit dann eher unrealistisch, dass ihr sagt, das könnten wir jetzt gar nicht bewerkstelligen, das ist nicht unsere Expertise, sondern auch die Bank, wenn jetzt irgendwie Adidas sagen würde, wir machen jetzt unsere Restrukturierung mit Wintergerst, dann würde auch die Bank sagen. Das ist vielleicht ja noch mal zu klein. Das.

Was nicht schon absolut also wäre einfach abwegig. Muss man sagen OKOK. Das heißt aber in dem Segment sozusagen, da wissen das dann sozusagen die Banken, dass ihr das könnt, dass ihr das schon häufig gemacht habt und dass sie quasi auf eure Einschätzung oder auch die Arbeit, was ihr dann machen würdet, auch sozusagen vertrauen können.

Absolut. Also wenn wir irgendwie Firmen haben, die 100000000 Umsatz macht und und die Bank beispielsweise das noch gar nicht gesehen hat, aber der Unternehmer selber denkt. Wär vielleicht ganz gut, wenn ich mich da mal unterstützen lass und zu einer Bank nachher sagt, ich habe jetzt die Firma Wintergast an Bord, dann wird es in der Regel von der Bank akzeptiert, weil die uns kennen.

Wir haben Kontakt zu allen wesentlichen relevanten Banken. OK und dann? Dann ist es quasi so, dass die Bank dann auch n bisschen noch mal bisschen optimistischer ist, was irgendwie neue Kredite et cetera gibt, weil die Halt wissen, das Unternehmen hat auch so ne. Seriöse Beratung an der Seite oder was ist dann so der Haupt benefit auch für das Unternehmen?

Ich würde mal einen Schritt zurückgehen. Das heißt, solange ich, dass die mehr Kredite kriegen, aber da ist es eben so, dass es, wenn eine Bank denkt, das Unternehmen, dem geht es nicht gut beziehungsweise dem geht es überraschend, nicht schlecht, dann ist deine Vertrauensstörung da, weil eine Bank hat einen Kredit da draußen und eine Bank will, dass der Kredit sicher wieder zurückkommt, das ist ja im Prinzip das Geschäftsmodell von der Bank.

Und wenn jetzt überraschend schlechte Zahlen kommen, das war eben nicht die Voraussetzung. Wenn eine Bank diesen Kredit gegeben hat, die ist eben von einer anderen Bonität ausgegangen, und da glauben die eben oftmals nicht so richtig den Angaben des, was das Management allein da macht und da möchte man halt einen externen Blick haben, sprich die Daten, die dann von uns plausibilisiert kommen.

Die sind dann halt dreimal noch mal überprüft und den glaubt man dann und da hat man wenigstens mal ne einheitliche Grundlage und dann auch wieder sehr in diese Financial Delivery Ausrichtung. Genau am Ende ist es nicht so viel anders. Ob ich eine Final Institutions bei einem sehr wachstumsstarken Unternehmen nach vorn mach oder ob ich das eben bei einem krisenunternehmen Mach.

Am Ende ist es eine ähnliche Tätigkeit. Mhm OK, die einfach beurteilen soll, wie geht es im Unternehmen wirklich, weil der Unternehmer natürlich das alles wahrscheinlich ein bisschen besser darstellen würde, als es wirklich es sozusagen könnte sein könnte sein. Es ist incentiviert, hier ist ne das jetzt nicht.

Genau. Vielleicht immer 100% schlecht oder pessimistisch zum an das Ganze. OK, das heißt, ihr startet quasi dann immer mit so einer Plausibilitätsplanung et cetera, dass die Bank noch mal ne zweite Meinung bekommt und dann ist aber schon euer Ziel dann auch das Turnaround Projekt mit zu verkaufen sozusagen, oder dass man dem Unternehmen auch hilft, oder ich würde es.

Nicht verkaufen sagen, sondern wir bieten Konzept und Umsetzung aus einer Hand an. Und wenn wir ein Konzept schreiben. Dann glauben wir auch dran, dass wir das mit dem Unternehmen zusammen so umsetzen können. Und das ist wiederum für alle Beteiligten auch wichtig, dass da nicht nur n Konzept da steht, was denn vielleicht immer mehr oder weniger umsetzt, sondern dass man dann seine sein eigenes Konzept auch mit in der Verantwortung ist.

Das ist sowohl für die Banken wichtig als auch für das Unternehmen. Mhm, OK, wie harmoniert ihr dann mit auch M und A und. So Restrukturierung Turner und gibt es da dann auch Anknüpfungspunkte wo man sagt, OK, das war jetzt irgendwie n Sanierungsfall und jetzt machen wir irgendwie so distressed M und a, weil es funktioniert nicht mehr? Oder ist es eigentlich, sind es eher so 2 los voneinander losgelöste Bereiche oder ist es quasi so, dass die m und a Beratung hilft irgendein Unternehmen zu kaufen und dann wird es restrukturiert im nächsten Schritt irgendwie also harmonieren diese 2 Bereiche auch. Sodass man sich gegenseitig irgendwie, sag ich mal, Bälle zuspielen kann.

Oder haben die eigentlich gar nicht so viel Anknüpfungspunkte? Beides. Die haben manchmal keine Anknüpfungspunkte, wenn wir ne klassische Nachfolgesituation für n Unternehmen noch Familie lösen, wo vielleicht rauskommt, dass die oder die immer Familie sich entscheidet die Unternehmen zu verkaufen oder Teile zu verkaufen und mit dem Geld was anderes zu machen, dann hat es mit Restrukturen gar nichts zu tun, dann ist es einfach Familienunternehmen betreuen, Lösung finden, auch mit den. Im Vorfeld evaluieren vielleicht verkauft man es doch nicht, vielleicht gibt es ein Konzept, wie Nachfolger auch eingearbeitet werden kann.

Also da sind wir relativ offen, wenn du es auf distress M und a ansprichst, dann hat es eine eine enge Verknüpfung, weil wir eben wissen, wie man in Krisensituationen umgeht, das ist unser Know How auf der einen Seite und Know auf der anderen Seite ist wir wissen wie m und a Projekte laufen, wenn man das miteinander verknüpft. Dann kann man dann Benefit in diese Nische machen und deswegen haben wir immer wieder auch m und a Mandate von Unternehmen, die in der Krise sind, weil es einfach anders ist, auch komplexer ist und auch ne ne andere Geschwindigkeit zum Teil erfordert, wie man wie man da zu Lösungen kommt. Wie ist jetzt so deine?

Deine Wahrnehmung ist nach 1015 Jahren oder ich mein du bist als Partner bist ja schon seit 30 Jahren fast schon unterwegs wo du Umsatz. Verantwortung hast Netzwerk Reinbringst wird es mit jedem Jahr leichter und besser, weil man sich ne immer bessere Reputation aufbaut, kann man das so irgendwie unterschreiben. Ja, ich mach das tatsächlich jetzt 30 Jahre. Echt erschreckend eigentlich.

Ich bin auch. Also ich hab bin auch immer erschreckt, wenn ich sag ich hab vor 10 Jahren mein Studium angefangen, das ist schon lange. Her ja, also ich sag es mal so in unserer Branche in der Beratungsbranche. Spielt ne die Marke ne Rolle und ich hab mal angefangen mit Wintergast wo das eben keine Marke war.

Heute ist auch mal so ne in Fachkreisen bekannte Marke, aber immer noch irgendwie ne eher unbedeutende Marke würd ich mal sagen, aber spielt ne die eine Rolle, aber wenn ich die großen Brains angucke wie Roland Berger oder Mc Kinsey da, da kommt natürlich viel mehr über die Marke, aber es ist immer auch wichtig das zu flankieren über einfach n persönliches Netzwerk über Persönlichkeit von jedem Einzelnen.

Partner dort, und das ist natürlich bei mir ein bisschen ausgeprägter, weil ich halt auch da der Namensträger bin und schon lange im Geschäft bin. Ich sag immer so die, die die Unternehmer. In unserer Branche zwischen 50 und 60, das sind die, die grundsätzlich das in dieser Zeit das beste Potenzial haben, weil man das Netzwerk geht ja immer plus -10 Jahre vom vom Alter, was was ganz gut passt.

Also weil wir sind jetzt dann Leute zwischen 40 und 60, und das sind eben. Gerade auch die Entscheider. Die Entscheider in den Unternehmen wenn ich jetzt gerade irgendwie erst 30 bin, dann habe ich mein Netzwerk zwischen 20 und 40, also mit den zwanzigjährigen brauche ich nicht groß reden, weil die eben in aller Regel keine Entscheider sind. Und insofern ist ist eben dann n Fokus eben auch ist dieses Netzwerk sehr stark, sehr stark zu bespielen in dieser Altersgruppe und das muss man wissen, auch was die Aufteilung angeht.

Ich hab ja auch jüngere Partner noch bei mir in in der Company, wir haben jetzt n jungen Partner, der ist 34. Der der wird natürlich sich zum Teil schwerer tun mit einem Sechzigjährigen wie da n Vertrauensverhältnis aufzubauen und und da bei dem schlussendlich so n Auftrag dann allein abzuholen und das ist immer wichtig, dass wir diese Rollenverteilung kennen und sich da gegenseitig unterstützt.

Ist es im sag ich mal restrukturierungs und im Mund a Umfeld, sodass man auch häufig die gleichen Mandate hat, also oder die gleichen Kunden. Ne, also, dass dass du schon, ich sag mal der, der vor allem die bei den größeren Beratungen da ist, ja irgendwie der der Traum, dann sozusagen die Staaten vielleicht mit einer Restrukturierung und dann macht man den Turnaround und dann hat man aber auch Strategiethemen und Wachstumsthemen und digitalisierungsthemen, Internationalisierung, dann kauft man zu ne, also entwickelt quasi unternehmen die ganze Zeit dabei und ist die ganze Zeit an der Seite. Ist das quasi so, macht ihr quasi auch dann so die ganzen weiteren Sachen auch, oder?

Sagt ja, OK, wir machen halt Drehstudio und m und a, weil das würde ja dann eigentlich implizieren, dass man jetzt auch nicht so häufig mit den gleichen Leuten dann zusammen arbeitet und man eigentlich immer wieder neue Kunden dann braucht. Also wir machen es natürlich ganz gern, wenn wenn wenn es passt. Aber wir haben auf der anderen Seite bleiben wir bei unserer Fokussierung, wir wollen, wir wollen nicht alles machen, weil wir eben auch nicht groß sind, ja, das darf man nicht vergessen, wir wollen lieber in den beiden Feldern richtig gut sein.

Und da haben wir aus meiner Sicht auch mit dem Team von 35 genug zu tun und deswegen machen wir keine Digitalisierung oder sonstwie. Allerdings kommen diese Fragestellungen hoch und da kooperieren wir dann oder oder empfehlen mal geh doch mal da hin oder dort wie mit und diese Ratschläge werden dann oft auch angenommen und da freuen wir uns, wenn irgendwie n Kollege, der irgendwie da besser fokussiert ist, dann durch uns n Mandat bekommt, weil wir bekommen dann irgendwann von dem auch mal wieder was zurück.

OK, also das ist der total andere Ansatz. Es gibt ja die manche großen Beraubungen, die dann versuchen, alles aus in ihrer Marke zu machen und bei uns ist eher der andere Ansatz, wir kooperieren mit ganz vielen. OK, das heißt, deine deine Deine gleichen Ansprechpartner sind quasi die Banken, da hast du irgendwie teilweise seit Jahren irgendwie die gleichen Ansprechpartner und n paar PES sozusagen, die dann immer mal wieder n anderes Unternehmen irgendwie Portfolio Company haben, aber ansonsten wo du sagst ja eigentlich primär die inhabergeführten.

Unternehmen, da hat man dann halt einmal bei so einem Unternehmer, dann Fall und dann macht man dann einen guten Job. Dann empfiehlt der einen Feld in seinem Netzwerk weiter, aber der wird dich jetzt nicht noch mal ein dreiviertel Jahr später alle regeln, sollte er dich nicht anrufen, weil sonst war die Restrukturierung. In also bei dem Verkauf in den Familien und dem verkauft wird, dann ist es nachher bei jemand anderem, da kann es manchmal sein.

Es ist aber auch schon ungewöhnlich, dass der. Neue Eigentümer dann sagt hat mir eigentlich ganz gut gefallen, wie ihr das gemacht habt. Ihr wart zwar auf der anderen Seite, aber lass uns doch mal schauen was wir da miteinander noch tun können. Es kommt will mal sagen in 10 bis 20% aller Fälle vor.

In der Restrukturierung versuchen wir uns wirklich nach 2 Jahren spätestens überflüssig zu machen, weil wenn man nach 2 Jahren die das nicht hingekriegt hat, dann stimmt da was nicht. Ja also entweder ist es halt irgendwie nicht sanierbar, da muss man sich was Grundsätzliches überlegen oder wir sind der falsche. Also wir wollen uns da, wir haben immer einen klaren Exitplaner so was geht 2 Jahre, das kann man in der Regel nicht kürzer hinkriegen, aber dann muss auch irgendwann mal Schluss sein.

Vom ich meine, du bist jetzt ja auch Unternehmer. Nicht nur nicht nur Berater, Geschäftsmodell M und a Beratung ist ja, dass du einen gewissen Retainer irgendwie dann hast und dann aber auch einen Abschlussprämie irgendwie die. Irgendwie am an gewissen Erfolgs KPIS gemessen wird. Und damit ist man dann incentiviert irgendwie.

Wenn du n selfside hast möglichst hohen Preis irgendwie rauszuschlagen oder rauszuholen et cetera hat man in der restro Beratung so ne ähnliche viel Struktur oder hat man da eher quasi höhere Tagessätze und weniger so erfolgsbasiert? Also ist n ganz anderes Abrechnungsmodell in der Restro, welchen wir ausschließlich nach Tagessätzen OK.

Also einfach nach Zeitaufwand. Da gibt es manchmal festpreise, dass irgendwelche Leistungen dann als Package verkauft werden, aber im Grundsatz ist es ne zeitabhängige Vergütung, demgegenüber das m und d Geschäft im wesentlichen Erfolgsbasiert ist und das heißt wir haben beide Modelle bei uns drin, was mir ganz recht ist, weil ich bin im im Grundsatz doch n vorsichtiger Typ das m und d Geschäft wenn man da ne ne megatransaktion mal hat, da kann man auch mal n siebenstelliges Honorar kriegen. Da freut man sich natürlich drüber, aber das muss man erstmal haben, so n Mandat, das ist ja nicht sicher. Ich weiß, ich weiß ja nicht was ich nächstes Jahr für für m und a Mandate hab, das kann ja auch

sein, ich hab nächstes Jahr keins was so ungefähr groß ist oder man kriegt es nicht verkauft, das ist übrigens auch n Thema was man nicht unterschätzen sollte, gerade in der jetzigen Wirtschaftslage ist es ja nicht immer gottgegeben, dass jedes Unternehmen auch NN Käufer findet und deswegen ist mir das immer auch ganz recht, wenn n Teil einfach mal durch zeitabhängiges Honorar auch abgesichert ist.

Ja, ja, also ich kann mir schon vorstellen, dass so als m und a Beratung ist natürlich die Wahrscheinlichkeit also fluktuiert, also ist deutlich variabler, ne, also das das das kann toll sein. Ja, ganz gut. Da dann aber ganz gut läuft. Aber ja, und das sind übrigens auch ganz andere Typen, das habe ich über die Jahre kennengelernt, weil ich, ich habe ja so in beiden Bereichen mein Faible, ein Stück weit. Ich ich selber bin übrigens mittlerweile bei Wintergast für M und A zuständig.

OK, ich hab das mal abgegeben an den Kollegen, ich bin ab und zu noch in Restrukturierungsmandaten drin, aber dann eher, weil mich eben viele Banker kennen. Ich leite dann in Moderie oft mal so Bankenrunden, aber mein Hauptfokus innerhalb unserer Company ist m und AE Mhm. Und was verkaufst du da am liebsten aktuell?

Ja gut, jeder will immer die tollen, wachstumsstarken gutgehenden Unternehmen verkaufen und jeder Private Equity, die kommen ja oft zu uns und fragen, was habt ihr denn für Mandate grad und dann klären die mir immer, was Sie gern hätten. Dann denke ich, ja verstehe ich, hätte ich auch gern, aber das ist eben die Ausnahme es bei gerade in diesem Bereich Mittelstand gibt es eben auch viele Unternehmen die sind. Die sind einfach auch nur mittelmäßig. Deren Ertragslage ist mittelmäßig, da ist die Marge irgendwie nur 4 oder 5%, da gibt es da irgendwie n Problem, oder? Da ist dieses Management nur mittelmäßig. Aber genau das sind ja eigentlich auch viele Potenziale, oder?

Weil ich sag ja immer so ne topgemanagte Firma da will, da zahlt jeder n hohen Preis für und du kannst gar nicht so viel mehr optimieren, aber vor allem so ne mittelmäßig geführte Firma. Kann man noch für n recht günstigen Preis dann kaufen und Potenziale heben, oder? Genau. Dass dann der Pitch, den du dann machst. Ne, nee, nee, oder wenn sich das n wenn sich das NPI zutraut, ja n unternehmerischer PI traut sich das zu, der sagt, der sieht diese Potenziale und sagt, OK, da Krieg ich es vielleicht n bisschen billiger, weil weil das eben da und da diesen Makel hat und ich krieg das dann hin und mach das besser, das Unternehmen und und das ist dann der Benefit, aber das trauen sich halt auch nicht alle zu.

Da unterscheiden sich ja auch viele PES von den anderen. Manche sind ja sehr unternehmerisch unterwegs und andere sind eben dann eher so Financial Engineering orientierte PES, die haben da einen anderen. Fokus. Siehst du gerade irgendwelche? Sage ich mal so, unternehmerische Risiken für für für euch oder für für sage ich mal Beratungshäuser ähnlicher Größenordnung ähnlicher mit ähnlichem Geschäftsmodell?

Sport, KI oder allgemeine Wirtschaftslage oder wie auch immer. Also die Wirtschaftslage, die ist im Moment sehr schlecht, ja, insbesondere auch in so einem Bundesland wie Baden Württemberg mit einer sehr großen industriellen Basis, und ich da sind, denke ich, auch viele Beratungsartikel am Ende des Tages sind immer alle von betroffen, also da durften sich nichts vormachen, ist eben nur zeitversetzt in unserem Restrukturierungsgeschäft.

Gibt es natürlich jetzt im Moment eine Sonderkonjunktur, die auch noch glaube einige Jahre anhalten wird, weil eben dieser ganze Strukturwandel auch begleitet werden muss, hingegen im m und a Geschäft ist das grundsätzlich nichts Gutes. Ja und das betrifft sowohl das das das gute M und a Geschäft, wir nennen das immer sunshine, weil eben dann viel mehr Wettbewerb auch von anderen m und a Firmen die halt auch von Frankfurt und von von München sonst wo einfliegen dann da ist.

Aber das geht sogar auch ins Distress M und a Geschäft rein, weil die ganzen Boutiquen die jetzt im Sancha nichts zu tun haben, die kommen so auf die Idee, das könnt ihr ja vielleicht auch mal distress versuchen. Also das ist an, am Ende wird es ein Stück weit kompetitiver. Mhm OK, Thema KI macht ihr das irgendwie Kopfschmerzen und Sorgen? Nee, das finde ich eigentlich cool. Also ich bin ein Mensch, ich freue mich immer über Veränderungen und bin auch immer neugierig, was das bringt. Wir haben einige KI Projekte bei uns am laufen unterschiedlich zur Restrukturierung und M und A und machen da gute Erfahrung mit.

Das das ich glaub wir können da eher davon profitieren. Ich hab viele Restrukturierungsberater, die mir jetzt schon seit 2 Jahren sagen, dass sie wirklich nur den Kopf schütteln können, wenn sie so die ganzen Unternehmen sehen und dass man das, was man so in der Presse mitbekommt, eigentlich immer noch nur so die Spitze des Eisbergs ist.

So wie es um die wirklichen Verhältnisse von vielen deutschen mittelständischen Unternehmen, aber auch Konzernen oder so dasteht. Wie ist so deine deine Einschätzung? Gut, bei Konzernen kenne ich mich ja nicht so aus. Ja, also da kriege ich mehr so aus dem privaten Umfeld was mit, wie das in der ganzen Automobilindustrie läuft oder bei bei den großen Zulieferern im Mittelstand ist die Sorge schon relativ groß.

Und zwar bei allen. Und das, das sind immer wieder die gleichen Themen, das hat eben viel was mit mit der fehlenden Innovationskraft und auch der Unflexibilität von vielen Dingen hier zu tun, also das ist die Stimmung ist aus meiner Sicht nicht gut und das das ist aber auch so ne so ne psychische Haltung n Stück weit, weil auch die Wertschätzung für Unternehmer einfach wenn ich jetzt die Ganze 30 Jahre von meinem Berufsleben schaue, die hat immens abgenommen.

Eigentlich erstaunlich. Die Wertschätzung nimmt ab, jeder denkt immer so, auch in der politischen Diskussion. Es sind Leute, die verdienen mega viel, da kann man sich eigentlich noch was wegnehmen, aber keiner sieht, dass dass die Unternehmen auch die Lösung es sind oder dass die diejenigen sind, die dann dafür sorgen, dass diese ganze, dieser ganze Sozialstaat überhaupt auch finanziert werden kann, aber das ist im Moment die Situation, und es ist nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sondern denke ich, auch eine gesellschaftliche. Ja, also das ist das ist schon.

Also ich hab dazu erst tatsächlich heut Vormittag n Video aufgenommen wo ich wo wo wo es auch so n bisschen um dieses Thema kam. Ich notier mir hier mal den Heimstam wo wir das gerade gesagt haben, weil ich glaub, dass den Ocean bau ich sogar in dieses Video von heute Vormittag potenziell ein, weil genau das seh ich auch als großes Problem.

Das Problem ist halt so, dass man man man fühlt sich halt so n bisschen irgendwie. Auch auch machtlos. So irgendwie ne und dann denkt man sich so OK ne, also natürlich wär es gut wenn jetzt alle Leistungsträger und Unternehmer irgendwie auf einen Schlag sagen wir engagieren uns jetzt alle politisch um da hier wirklich noch mal das Ruder rumzureißen. Das Problem ist, wenn du und ich jetzt irgendwie hier was anfangen, dann macht das halt den Braten jetzt nicht mehr groß fett ne das macht da jetzt nicht so den Unterschied und das ist auch ja sehr undankbar irgendwie und dann denkt man sich OK komm dann fokussier ich mich jetzt halt einfach auf mich. Guck, dass ich vorankomm ich mein, wenn ich hier Arbeitsplätze schaff, dann tu

ich der Gesellschaft ja auch was Gutes. Und wenn ich mehr Umsatz mach, muss ich mehr Steuern zahlen, dann tu ich auch was tu ich auch was gutes und so ist halt irgendwie jeder so n bissle am am schwäbischen sagt man bruddeln ne, aber es ist irgendwie es es geht schon so n bisschen Berg runter so tendenziell ja die Berg hoch geht ne oder? Es geht zu tiefer.

Ich glaub die die Standesorganisation, die äußern sich schon mittlerweile deutlich, was auch gut ist, denke ich. Aber das wird dann auch immer schnell abgetan. Also die, dieser Diskurs ist eben schwieriger geworden und wird auch härter werden, denke ich. Die meisten Unternehmer, also auch ich, tätige mich politisch nach außen gar nicht, ich rede halt mal mit einem Bundestagsabgeordneter oder mit der ich, ich kenne ja ein paar Politiker, sagst denen halt, und die finden immer ja hast recht, aber aber tun, sie sind dann auch irgendwie in ihren Zwängen da irgendwie offensichtlich gefangen. Was ich aber erlebe ist was es früher nicht so gegeben hat, ist, dass eben so klassische Familienunternehmer in der 3.4. Generation sagen, die vielleicht

vor 20 Jahren gesagt haben, die interne Nachfolge ist ist ist der Standardfall, ich werde mal auf meine Kinder überleiten und das Unternehmen bleibt auf Dauer in der Familie, das würde ich heute nicht mehr so sagen, dass das jeder so per se denkt, und zwar nicht nur allein deswegen das das irgendwie Eltern denken sind meine Kinder die richtigen. Sondern dass sie irgendwie auch sagen, das wird alles hier nicht besser.

Ich hab keine Lust mehr und meine Kinder haben auch keine Lust. Also ich möchte das, ich möchte meinen Kindern das gar nicht erst genau zumuten. Das ist das, denen ich antun will. Genau das wollte ich sagen, ne, weil ich hab ich hab mal auch n Podcast gemacht mit dem Wolfgang Krupp. Junior? Ja, genau, ja.

Die sind ja sehr bekannt. Das Familienunternehmen Presse und in der Öffentlichkeit sehr bekannt, ne und die sind dann ja quasi n Beispiel dafür, dass sie es übergeben haben an die nächste Generation, da hab ich ihn auch gefragt, ob er halt andere. Kinder, auch von Familienunternehmen kennen und da meint der Halt auch so, dass halt ganz häufig eben auch so die Stimmung ist.

Von den und von den Eltern sozusagen. Hey, wir wollen gar nicht, dass ihr das hier jetzt alles durchmacht, weil wir sehen ja schon, wie sich das hier alles entwickelt und du wirst so n Kampf die ganze Zeit haben, da ist es halt wirklich sehr sehr selten, dass die dann halt trotzdem sagen, die nächste Generation, wir, wir tun uns das in Anführungszeichen an und übernehmen das, statt es jetzt noch irgendwie für n guten Preis zu verkaufen.

Und ich kenn die Familie nur aus aus der Presse eigentlich und guck mir das natürlich auch mal, weil das so der Inbegriff des traditionellen Familienernehmens ist. Das ist aber mittlerweile die Ausnahme, und zwar von von beiden Generationen, von der abgebenden wie zu der wie zu den Kindern. Dass das beide so zwingend wollen. Und sich da auch Reinkämpfen.

Ich mein, Das ist ja nicht nur, dass man da irgendwie n angesehener Unternehmer in Burlading da oben ist das Magda und dort mal nett sein, aber ist natürlich auch ne Verantwortung und und es wackelt die ganze Zeit und das ich kenn viele und vor allem wenn er in Bashing dazu kommt nach dem Mollow irgendwie, warum leistet der sich dies oder jenes und und und da muss noch was anders gemacht werden und sonst wieder sagen viele da hab ich keine Lust mehr.

Dann verkaufe ich das Halt und da rede ich wirklich auch von dem gar nicht von den ganz großen oder dem so so Mittelständler. Wenn die gut laufen, dann kommen da mal 2030 40000000 Kaufpreis rüber, wo wo man natürlich jetzt rein privat, wenn man jetzt kann man natürlich wunderbar damit klarkommen, da sagt sich nachher, da kaufe ich mir für 2 3000000 irgendwie Finca auf Mallorca und dann habe ich da meine Ruhe, das ist mittlerweile eine Sichtweise, die ich immer häufiger höre, das hätte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen können. Aber wer kauft dann diese Unternehmen? Weil ich sag mal an sich solang jetzt nicht der neue Investor sagt, ich zahl dir 20 30000000 mach den ganzen Laden dicht und verkauft die Firma in

Einzelteilen, sondern solang da einer reinkommt der irgendwie sagt OK ne ich seh hier irgendwie was man damit anfangen kann ich bring das weiter zum Wachstum ist es ja per se nicht schlimm oder? Also ist es dann per se nicht negativ. Ich find es also nur ich bin da n bisschen unemotionaler, ja. Weil Familienunternehmen ist für mich per se nicht unbedingt ein Vergio.

Ich bin ja auch ein Familienunternehmen, deswegen kann ich da eigentlich selber auch ein bisschen in eine Kinder auch. BWR. Gemacht. Nee, ich komm gleich dazu vielleicht, aber da könnte ich ja auch da drüber nachdenken, nur das ist jetzt mal mein Leben, das ist meine Firma und was meine Kinder machen, das das hat nicht zwingend miteinander was zu tun und es muss auch für die ja jeweils passen und wenn jetzt. Unternehmen bei, bei manchen Familien vielleicht auch nicht mehr gut aufgehoben sind.

Das gibt es ja auch. Manche sind auch nicht in der Lage dazu, Unternehmen zu führen, manchmal auch nicht mehr mehr als Gesellschafter, das erlebe ich ja auch ab und zu, dass dass da einfach dysfunktionale gesellschafterkreise sind, da sind da irgendwie 56 Familien sind weit weg, dann ist ne angestellte Geschäftsführung da und die können, die können gar nicht mehr richtig ne Geschäftsführung bestellen, also die haben da, die haben da einfach auch n professionalitätsproblem schon als Gesellschafter. Das ist doch manchmal dann auch besser, das in andere Hände zu geben, zum Beispiel einen Private Equity, der da was draus macht und private Equities haben immer ein schlechtes Image bei Familienunternehmen.

Ich versuche immer da zu bewerben, das sind ja nicht alles finanzhaie, die allermeisten sind sind auch nicht alles Heuschrecken oder die allerwenigsten, sondern da gibt es auch passende, die da die da an sich ne ne ne ne gute Entwicklung und und auch ne Stabilisierung von so einem Unternehmen gewährleisten können.

Oder man bettet eben Unternehmen in, in, in Konzerne ein, die oft aus dem Ausland kommen. Wir machen relativ viel internationales Geschäft, wenn wir verkaufen, also eigentlich überall auf der Welt, auch auch viel nach Asien, und damit mache ich nicht nur China, sondern zum Beispiel auch Japan oder auch USA und und manchmal ist es eben dann auch eine gute stabilisierende Lösung für so ein Familienunternehmen, und dann geht es dann ja dann in vielen Fällen auch besser, vielleicht weiter, wie wenn es jetzt weiter in der Familienhand geblieben wäre, Mhm. Also insgesamt schon jetzt nicht die aller positivste Zukunftseinschätzung.

Was würdest du jungen Menschen empfehlen, die irgendwie jetzt heute im Studium sind oder am Anfang ihrer Karriere und was aus sich machen wollen? Wie geht man mit der Situation um, ja? Gut, ich mein, jede Generation hat Herausforderungen. Das wird jetzt auch mal wieder schwieriger. Also die die letzten 10 Jahre liefen ja super. Man musste halt nur irgendwie sagen, ich bin jetzt irgendwie Bachelor, Master und und hat gleich 5 Angebote gehabt. Das ändert sich gerade, als ich von mir am schwimmen fertig war, war es auch so oder war es noch viel schwieriger, also kommt halt auch mal vor.

Ich glaube man muss halt auch mal jetzt versuchen andere Wege zu gehen und wenn jetzt halt Porsche und Mercedes keine Absolventen mehr einstellen, dann. Dann kann man natürlich in die Beratungsbranche gehen. Die ist ein Stück weit aufnahmefähig oder halt auch mal selber, was sich überlegen ganz andere, wo du wie du es zum Beispiel gemacht hast, einfach auch andere Wege und kreativere Wege zu gehen. So was würde ich einfach empfehlen und nicht nur irgendwie zu hoffen, ich gehe zu einem der Big Brands und habe dann einen Job auf Lebenszeit, wo hauptsächlich irgendwie alles geordnet und sicher ist.

Das das erinnert sich halt gerade im Moment. Was meinst du so oder was wenn du so ein bisschen zurück überlegst du noch vor 30 Jahren wirst es jetzt irgendwie ne wo man Geld verdient hat, wo man irgendwie Kontakte hat wo man eine Firma aufgebaut hat. Gibt es irgendwelche Sachen wo du denkst da habe ich meine Einstellung zu grundlegend geändert, also über die letzten 30 Jahre, da wurde ich vielleicht desillusioniert oder sonst was oder?

Eigentlich, auf die du anders guckst. Irgendwie, wo du früher dachtest, es wär mir voll. Wichtig ist jetzt gar nicht mehr wichtig oder andersrum. Nee, würde ich jetzt nicht so sagen. Also ich, ich, ich hab einfach immer noch das gleiche Werdegerüst wie früher, weil die das Umfeld hat sich natürlich sehr stark verändert. Ich find es gibt halt weniger Freiheitsgrade in Deutschland, Mhm, deswegen beneide ich jetzt die jüngeren Generationen nicht unbedingt.

Ja, also insbesondere nicht diejenigen, die einfach mal was reißen wollen. Es gibt halt mega hohe Steuern, abgaben, Häuser sind teuer, also diese Rahmenbedingungen, die waren schon mal besser, gerade so die jüngere Generation, das ist im, das ist in dem Land zunehmend erstarrt und da würde ich mir manchmal denken, da müssen natürlich die Jüngeren, die sind ja auch betroffen, die müssen sich da mehr freikämpfen und sich mehr äußern. Aber du quasi für dich bist quasi jetzt in der in der Situation wo du sagst, OK, ich mach das jetzt hier noch für wie lange hast du da irgendwie so n so n Plan. Tatsächlich nicht.

Mir macht es da Spaß, wenngleich mir klar ist, ich muss meine Rolle verschieben, ich brauch auf jeden Fall internen Nachfolger, die bauen wir auch auf, wir, wir verjüngen zunehmend unseren Partnerkreis, ich unterstütz die Kollegen. Muss mich auch bei manchen Sachen immer bewusst ein bisschen zurückhalten. Ich muss nicht zu jedem Thema was sagen, weil ich eben auch gespürt hab, ich hab früher mir gar nicht mal gedacht, aber merke natürlich die wirken wenn ich was sag als Namensträger, dann nehmen die Leute es eben mega ernst. Ich hab es oftmals gar nicht so ernst genommen, hab es aber halt schon gesagt und da versuche ich mich eben ein bisschen rauszuhalten und nicht nicht jedem Thema eine Meinung zu haben, die einfach laufen zu

lassen, auch mal die auch mal. Zuzugucken, wie vielleicht was bisschen schief geht, wo ich vielleicht anders machen würde, aber die müssen ja auch ihre Erfahrung sammeln, das ist mir irgendwie wichtig, dass die, dass der jeder auch so seine Wege gehen kann und ich mich dann irgendwie überflüssig mach in der Funktion, wo ich heute bin, also als Managingpartner überflüssig mach, das ist so bisschen mein Ziel, was ich in den nächsten 5 Jahren hinkriegen möchte, heißt aber nicht, dass ich deswegen. Nicht mehr irgendwie arbeiten möchte, aber halt in einer anderen Funktion wahrscheinlich.

Wie sieht so dein Privatleben heute aus? Also vor allem auch vielleicht so, wenn du jetzt irgendwie was mit Freunden machst, zum Abendessen verabredet oder wie auch immer ist es dann schon primär irgendwie Kontakte, die auch auf der einen oder anderen Form irgendwie in das Business wieder irgendwie einzahlen, zufällig oder nicht zufällig.

Oder hast du irgendwie noch so einen Freundeskreis, die überhaupt nichts mehr jetzt mit Wintergerst zu tun haben? Wie sieht es bei dir aus? Es ist bei mir gemischt. Also ich habe meine alten Schulfreunde und auch aus dem Sport her habe ich also für meine Jugend an Freunde. Ich mache mittlerweile seit 5 Jahren wieder relativ intensiv.

Sport, was machst du da? Ich bin Ruderer, ich fahre seit 5 Jahren auch wieder Rennen in der Achtermannschaft. Neckar dann, oder? Vom Neckar, ja. Das bedeutet aber auch, fünfmal die Woche trainieren und das absorbiert bei mir schon mal mega viel Zeit. Und diese ganze Ruderszene hat mit meinem Business nahezu nichts zu tun. OK, allerdings ist natürlich so wie immer, die Ruderszene ist überschaubar in Deutschland, die kennen sich auch alle untereinander und irgendwann gibt es in Folge als Ruder gibt es in Folge als Unternehmensberater und. Zunehmen, das ist irgendwie ganz lustig. Komm dann durch Zufall ich ich rude ja nicht, damit ich irgendwie Aufträge krieg, sondern ich Ruder weil es mir Spaß macht, auch da habe ich

zunehmend Mandate von Leuten die selber Ruderer sind die. Dann quasi, das ist auch so ein bisschen, was du vorhin meintest, wenn halt die Leute dann irgendwann in der gewissen Hierarchiestufe sind oder so, dann OKOK, aber ansonsten so dann auch private oder Freunde, die dann auch irgendwie. Für Wintergers sozusagen. Auch ehemalige Geschäftspartner oder sonst was sind also, das vermischt euch dann auch, gibt es auch. Ich hab zum Beispiel meine Kinder bei, die haben viele, viele Jahre aktiv Hockey gespielt. Fanhockey ich hab mit dem Hockeysport davor nie was zu tun gehabt, ich war da immer halt als Papa da, aber dabei hab da aber viele nette Leute kennengelernt, so am Spielfeldrand und da sind wieder

Steuerberater, Anwälte, Unternehmer dabei und es hat aus diesen Hockeyfreundschaften sind dann auch zum Teil viele. Auch so Geschäftsbeziehungen entwachsen, aber nicht bei mir war das nie so, dass ich sage, ich gehe jetzt auf den Hockeyplatz um da jemanden kennenzulernen. So, ich bin halt hingegangen, weil meine Kinder Hockey gespielt haben und ich, ich bin irgendwie so ein Kontaktmensch und so hat sich das immer entwickelt, ich hab, ich würde auch nie, das ist zumindest nicht mal ich, würde es nicht mit Golf anfangen, weil es ist ist einfach nicht meine Sportart, nur weil man denkt, da kann man vielleicht Leute kennenlernen, ich mach halt meine Sportarten.

Was würdest du sonst sagen? Was waren so sag ich mal Erfolgs, Faktoren oder Punkte wo du gesagt hast, hey ich glaub da, da hab ich vielleicht auch n bisschen bisschen bewusst dran gearbeitet jetzt irgendwie über die letzten 2025 Jahre wo du sagst OK das hat mich schon weitergebracht oder sag ich mal stärken die du jetzt einfach als Person irgendwie angeboren hast.

Gut, ich hab immer das Glück gehabt, dass ich für wirtschaftliche Zusammenhänge mich immer interessiert haben und da glaub ich auch n Talent. Hab das eine ist was man an Uni lernt. Dann lernt man Methodik und sonst wie. Aber nicht jeder hat auch ein Talenten Feeling für für Unternehmen, für Situationen oder auch für eine Sitte, wo ein Unternehmer vielleicht auch steht und was man da machen kann, was man dem für einen Rat gibt. Das Talent hast du, da hast du nicht, sag ich jetzt mal so, das zweite ist für mich das Team.

Ich bin schon immer ein Teammensch gewesen, auch schon vom Sport her. Und so ist auch bei uns die Firma denke ohne Team, ohne dieses ganze Backing kann man da auch nichts reißen, das finde ich wirklich ganz ganz wichtig und dann brauchst du einfach auch Glück. Also das ist wahrscheinlich das Wichtigste.

Ja, das also, das ist halt das, was man, was man, was man dann von außen immer nicht so ganz sieht und auch planen kann oder so ne aber ist dann schon auch an vielen Situationen. Also natürlich ne mit irgendwie harter Arbeit. Und kann man es oft versuchen, dann erzwingt man natürlich irgendwo n bisschen Glück auch, aber Glück ist auch schon immer dabei ne und du kannst auch irgendwie mal wenn du fünfmal hintereinander Pech hast, dann wird es halt.

Nichts. Ne. Ja genau, wenn jemand nur Pech hat, dann denk ich mir auch manchmal ja ist halt traurig, aber tut mir auch leid, vielleicht hilft manchmal auch dann die harte Arbeit bestimmt, aber wenn man jetzt zweimal auf die Nase gefallen ist, ich muss mir da einfach mal n bisschen langsamer tun, mal hinnehmen.

Da nicht verkrampft, werden bisschen gelassener. Das ist so n Rat den ich jetzt jemand geben würd. Ist gerade vielleicht letzter Punkt, weil wir gerade auch das Team angesprochen hatten noch ML er hat es gesagt, jetzt also 35 Leute stellt ihr aktuell ein, ist das so ne Größe wo du sagst das passt? Da wollen wir genauso bleiben, gibt es irgendwie praktikumsmöglichkeiten für die Zuhörerinnen und Zuhörer holen uns da gerne mal noch n bisschen. Ab also es gibt es beides bei uns. Wir haben immer 3 Practis bei uns. Die laufend da sind, machen die dann m und A oder retro, können die sich entscheiden das das da sind wir relativ offen, wir brauchen immer 2 im M und a und einen in der Richtung so ist in etwa die Verteilung, das ist

aber für dieses Jahr sind wir ausgebucht also so bisschen Herbst rein würde ich mal sagen und was Absolventen angeht stellen wir im Jahr 5 bis 6 ein. Weil wir wachsen, muss aber rechnen, ist auch mal wieder 2 weggehen. Es passiert auch in der Beratungsbranche, so dass wir dann irgendwie netto 3 bis 4 pro Jahr wachsen, das ist so bisschen unser Plan und von daher, klar kann man sich bewerben, wir merken jetzt schon, dass es jetzt jünger geworden ist, offensichtlich am am Arbeitsmarkt, Ich krieg es auch von meiner eigenen Dozententätigkeit mit, bin ja noch Lehrbeauftragter an der Uni Tübingen für M und A.

Und da rede ich halt auch mit den Studis und so. Und vor 34 Jahren waren da waren die alle mega entspannt und das da spürt man so ein bisschen, dass es jetzt nicht mehr ganz so ist oder manche auch nur ins Masterstudium gegangen sind, die eigentlich schon nach dem Bachelor hin aufhören wollen, weil sie sich quergetan haben. Ich denke mal auch, dass das Promotionsstudium wieder attraktiver wird, also das sind so so Aspekte, die im Moment halt so sieht.

Okay das heißt Karriereleite von euch verlinken wir gerne mal unten in der Beschreibung. Und ansonsten also du sagst Einsteiger sucht man aber wenn ihr jetzt irgendeinen wenn ihr jetzt irgendjemand zuhört, der vielleicht bei einem größeren Haus kurz vor Partner ist, aber das jetzt irgendwie da das Gefühl hat, da kann ich nicht so viel bewegen, wenn man n guten Business Case hat, kann sich wahrscheinlich auch bei dir melden, so. Also bei uns ist auch die Partnerposition offen. Ich, also ich, wir sind im Moment 4 Partner bei uns 2. Und und noch 3.

Oder wir. Und 3 andere, 2 Jüngere, die so. Mitte 30 bis 40 sind. Und dann gibt es noch einen weiteren Partner, der in meinem Alter ist und wir haben ganz klar gesagt, Wir stellen Anteil zur Verfügung und Partner heißt bei uns auch Gesellschafter, nicht nur irgendwie bei vielen größeren Beratungsfirmen, da steht der Partner drauf in Wirklichkeit, es ist weiterhin einfach ein Angestellter zum Teil ja nicht mal mit Gesellschafteranteilen versehen, ist bei uns anders. OK.

Ja, sehr, sehr cool. Volker, Vielen, vielen Dank für die Einblicke schon mal. Ich weiß es nicht, ob es irgendein Thema gab, wo du im Vorfeld dachtest, OK, vielleicht können wir darüber noch sprechen, was wir jetzt gar nicht angesprochen hatten, wenn du es noch mal überlegst auf der Fahrt von Stuttgart hierher gab es irgendein Thema, wo du meinst ey das da hätte ich gern ein paar Sätze zugesagt, das habe ich gar nicht angesprochen. Ich glaube, wir haben relativ viel gestreift, auch wie ich die Firma gegründet habe, die entstanden ist. Was mir wichtig ist.

Vielleicht ich mein, du hattest mir mal. Wir hatten, als wir im Vorfeld mal gesprochen haben, was machen denn Bewerber oft falsch? Sehr. Sehr gerne, sehr gerne. Das ist gut, weil wir gerade auch über das Bewerbungsdehema gesprochen haben. Genau dann hol mich mal ab jetzt in den vor allem jetzt vielleicht auch so in den letzten 34 Jahren oder so ne, ich mein, dass vor 30 Jahren nicht jeder wusste, wie man Lebenslauf erstellt, ist nachvollziehbar heutzutage mit JGBT und Youtube Videos und so weiter und sofort meiner Wenigkeit. Sollten sag ich mal die Basics, die meisten schon auf dem Schirm haben.

Aber was sind denn trotzdem so Fehler wo du sagst, OK, das bemerken wir häufig oder so, deshalb lehnen wir Leute ab. Ich, ich denk mal die im Bewerbungsgespräch selber, also die würde sagen man soll sich halt schon mal informieren was die Company so macht, was sie für Veröffentlichungen hatte. Ich meine letzten 12 Monaten ist ja alles irgendwie relativ schnell recherchierbar. Warum gibt es hier überhaupt?

Wo sind die positioniert, wer ist denn der Partner? Also so einfach diese diese Viertelstunde mal ne Recherche zu machen, das würde ich einfach jedem empfehlen und wir erleben es tatsächlich immer wieder, das manchmal einfach so reinstolpern und das ist einfach schon mal einfach schon mal nicht gut.

Ja ich les mir ja auch den Lebenslauf von jemandem dann wenn ich es gebeten werde in n Vorstellungsgespräch zu gehen, der sieht mir den Lebenslauf ein. Ich Google noch mal so bisschen was du so findest. Bei manchen finde ich gar nichts, bei manchen finden wir ein bisschen was immer ganz interessant, was ich auch in Ordnung finde und versuche dann da auch mal ne Verknüpfung, aber wir wollen ja in den gegenseitigen Dialog kommen und das bedingt eben von beiden Seiten das Gleiche, das zweite ist was ich auch nicht so richtig gut finde ist das Thema Outfit, wir sind einfach ne. Eine renommierte Beratungsfirma, die die intern recht locker ist, aber unsere Mandanten, für die geht es immer um richtig viel, und die wollen es zum Teil eben

auch übers Outfit auch respektiert haben. Und man sollte so angezogen zum, das ist ein Vorteil, so geht man zum Mandanten hin und man geht da nicht mit der Jeans hin oder mit sonstiger Freizeitkleidung, das kann man im Büro bei uns machen, aber wenn man eben einen Mandantentermin hat, dann geht es halt nicht und. Für ein Vorstellungsgespräch ist es einfach mal Overton in der Branche, dass man sich zumindest mal da irgendwie mal ein bisschen anpasst.

Und selbst wenn man dann ein bisschen overdress kommen sollte, ist es im Zweifel. Besser einmal Overtoest zu kommen, wie total undertoest ja, also so wär so n bisschen mein Ratschlag dazu. Das heißt nicht gleich schwarz und weiß, deswegen geht es niemanden die die Person, wenn man jetzt irgendwie falsch angezogen das Gesamtbild genau also die ist einfach mal so n ist so n kurzer Eindruck, wenn alles andere passt und super nett und jemand denkt Wow die das Mensch tut mir jetzt echt leid ich bin irgendwie falsch angezogen hier und man sagt du steht dann lacht man 5 Minuten drüber und dann ist er auch wieder erledigt jetzt will ich es gar nicht überbewerten. Aber das sind so Hinweise, da

sollten sich einfach mal ein bisschen mit mit der Branche irgendwie mal auseinandersetzen und befassen. Ja und Standort Ihr seid primär in Stuttgart, genau, wir hatten aber auch in Hamburg. Wir haben in Hamburg eine ganz kleine Einheit. Es hat ein bisschen historische Gründe bei mir in der Familie, aber ich habe auch, als ich bei Eber stolz und wiesluber war, immer in Hamburg viel zu tun gehabt. Hat auch viel Familienunternehmen. Hat auch viel Familien nehmen.

Wir haben jetzt erst eine große Molkerei verkauft aus Norddeutschland, die Molkerei Rücker an Meckle. Nach Bayern runter und das ist so ein Thema, wo dann so ein Hamburger Standort mal ganz sinnvoll ist. Aber unser Main Standort ist ist in. Stuttgart. Aber es gibt Hamburg und schon gerade mehr, genau, ja, sehr cool.

Ja, also das Thema, dass man sich auch so, deshalb versuche ich das auch immer so ein bisschen rauszuarbeiten, auch so ein bisschen vom Geschäftsmodell weißt du, also ich mein am Ende des Tages. Ist natürlich ne m und a Beratung immer grundsätzlich recht gleich aufgebaut und so weiter aber dass man das einfach einmal verstanden hat, auch was.

Worauf kommt es hier eigentlich an? Ne ich mein weil bei einem bei einem JP Morgan kommt es halt auf andere Sachen an, alleine basieren auf dem Geschäftsmodell ist bei einer kleinen m und a Beratung da kann ich halt dafür mit anderen Sachen dann punkten ne die ich dann ja auch in so einem Vorstellungsgespräch erzählen muss und ich glaub der liebste Bewerber ist dir ja der wo du sagst Hey.

Der der sorgt dafür, dass es unserem Unternehmen besser geht. Mit dem kann ich richtig gut Geld verdienen, sozusagen weil er einfach checkt, was Sache ist, worauf es ankommt, den kann ich gut entwickeln et cetera, und ich glaub, dass dass man da auch so n Business Verständnis sozusagen zeigt, um um zu sagen, Hey, ich interessier mich auch wirklich bei euch am Unternehmen, ich will jetzt nicht nur ihren Job, ich will jetzt nicht nur n Angestellter sein, sondern ich hab auch wirklich Interesse so Unternehmen voranzubringen, ich glaub das ist auch so n wichtiger Punkt den viele irgendwie kann ich. Unternehmerisch genug, irgendwie auch denken, selbst wenn man sich auf n Angestelltenjob

bewirbt. Da ist ja vor allem so auch im M und A Consulting ja entwickelt man sich ja selbst, wenn man quasi, selbst wenn man nur n angestellter Partner eines Tages ist, entwickelst du dich auch immer mehr so ne unternehmerische Rolle und ich glaub sowas früh genug auch zu zeigen, dass man so unternehmerisch denkt, dass man zeigt ich versteh was sie für n Geschäft macht, worauf es.

Wirklich ankommt ist glaub ich auch n guter Punkt, das find ich mega wichtig. Ja ich mein natürlich was kann man als Student so mitbringen oder als Studentin? Natürlich müssen wir irgendwie. Mal die Basiskenntnisse von der Uni mitbringen. Also das ist für uns immer eine notwendige Voraussetzung. Man muss an einer gescheiten Uni studiert haben, man muss vernünftige Noten irgendwie vorweisen, wobei das auch nicht schwarz und weiß ist.

Und man muss irgendwie zeigen, dass man da da gute Basiskenntnisse mitbringt, aber das zweite ist so die Persönlichkeit auch, sich mit mit unserer Firma, mit dem Team zu identifizieren, aber auch natürlich mit den Mandanten und und auch. Versuchen zu lernen, wie tickt so ein Unternehmer, wo steht denn der und der, der tickt natürlich nicht nur digital. Da geht es nicht nur um Kaufpreis, sondern da ist jemand da, der will, nach der in der dritten Generation die Firma jetzt verkaufen, das ist für den auch eine emotionale Entscheidung, da muss der Kaufpreis passen, aber das ist auch eine Zeit des Abschiedsnehmens, dann hat es viel mit eigener Jugend zu tun, wie das die Eltern da gemacht haben, das ist so eine

Gesamtsituation. Und das kann man nicht erwarten, dass das N jüngerer Einsteiger bei uns alles weiß, aber die die Neugier, das Interesse und weil das ehrliche Interesse sich da mal reinzuversetzen, das ist für uns wichtig. Und wenn man das aber bejaht, dann kann man natürlich da mega viel auch lernen, weil dann dann wächst man natürlich in ne ganz andere, in ne viel breitere Sichtweise da rein, das ist dann halt nicht nur Deal Modeling und Excel beherrschen, sondern das ist, das geht dann viel viel weiter.

Vielleicht letzte Frage, wie oft passiert es quasi, dass dann so n emotionaler Unternehmer dann kurz vorm Seining abspringt und sag ich mach das doch nicht. Das passiert de facto nicht. OK, aber viele sind kurz davor und viele behaupten es. Wir sind dann so kurzschlussreaktionen und manchmal muss man sagen, werd mal vernünftig, manchmal sagt man mal nix, auch mal ganz cool. Ich hatte letztes Jahr vielleicht noch ne kleine Anekdote ein.

Da war man in der Verhandlung drin und dann hat der Käufervertreter Heiler ein paar Risiken gesehen und das Unternehmen dann aus Sicht dann von dem Unternehmer schlecht gemacht. Der ist aufgestanden, hat eine riesen Schimpftirade abgelassen, sind die ganzen Anlässen dabei gewesen, war am Flughafen in Zürich, hat gesagt, die Verhandlung ist beendet, es er verkauft nicht mehr, blablabla.

Und ist Rausgerannt. Ich bin Ihnen da hinterher und hat sich dann in der Lobby von dem Hotel dann auf den Boden gesetzt, war ein es waren unglaubliche Szenen und hat mir noch mal die Anmaßung gegeben, dass das jetzt beendet soll. Ich bin dann zurück, hab gesagt wir bleiben jetzt erstmal hier, wir verhandeln mal weiter ohne den Unternehmer, wir gucken mal wieder die Einigung wäre wenn denn er da irgendwie so wäre wie 2 Stunden davor. Und dann hat er zweimal drüber geschlafen und dann haben wir es so gemacht.

Aber das sind so Sachen, die passieren dann halt und das und das sind Ausnahmesituationen. Du hast doch irgendeine monatelang an Arbeit reingesteckt und dann ja, ja. Und wenn du nach 2 Tagen immer noch so, ich mach es halt nicht, dann muss ich es auch. Das ist dann das Fall, ich muss es am Ende respektieren, das sagt man, ich bin ja nur der Berater und das ist der Entscheider, aber manchmal.

Sind halt auch Affekt Entscheidungen mal kurz da, die man dann hinterher bereut und das ist vielleicht auch wichtig das zu erspüren und einfach zu sagen das wahrscheinlich in 2 Tagen später zieht ihr das anders und so war es dann. Viel Fingerspitzengefühl zwischenmenschlicher, das wird die KI lange nicht machen. Genau, genau so ist es.

Volker, vielen Dank für deine Zeit. Gute gute schlusspunkte Nummer gewesen. Wie gesagt, ein linkedin und Karriereseite et cetera verlinken unten in der Beschreibung und dann euch auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg. Dankeschön. Dankeschön.

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