
REALTALK mit Selfmade-Milliardär Peter Löw auf dem Weg nach München | Karriere Insider
Mittwoch, 4. März 2026 · 1 h 02
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Shownotes
In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Prof. Dr. Dr. Peter Werner Maria Löw – allerdings nicht im klassischen Studio-Setting, sondern während einer gemeinsamen Autofahrt von Starnberg nach München. Aus einer spontanen Situation entsteht ein offenes, ungefiltertes Gespräch über Unternehmertum, Verantwortung, politische Entwicklungen, persönliche Überzeugungen und das, was Peter Löw aktuell bewegt. Im Mittelpunkt steht weniger der strukturierte Karriereweg, sondern vielmehr seine Sicht auf Erfolg, Verantwortung und die gesellschaftlichen Fragen, die ihn heute beschäftigen. Wer den ausführlichen Karriereweg hören möchte, sollte unbedingt zuerst die reguläre Podcast-Folge mit ihm anhören.Karriereweg von Peter Löw: youtu.be/EZzxQDojfxMLinkedIn Peter Löw: linkedin.com/in/peter-l%C3%B6w/Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&… Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff… - Vorschau00:00:58 - Intro00:02:34 - Öffentlich über Vermögen sprechen – Risiken & Erfahrungen00:05:25 - Was kommt nach dem Vermögen?00:07:17 - Elektroautos & Elon Musk00:12:07 - Internationale Wohnsitze00:13:48 - Weingut in Südafrika00:25:12 - Kirche in Deutschland vs Ausland00:28:28 - Stimmung in Deutschland: Früher vs. Heute00:31:50 - Aktuelle politische & wirtschaftliche Lage00:44:37 - Entwicklungen von KI00:49:55 - Anwesen in München00:53:22 - Wallfahrt Jakobsweg01:01:39 - Outro_____________________________________________Weitere hilfreiche YouTube-Videos:Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcastINVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0fUNTERN… WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnUDie besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0KsDie besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4wALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlYALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU__________________________… du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics… Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-… Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics… Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org… gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi… du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers (linkedin.com/company/pumpkincareers)
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Die Frage ist ja immer, was will man in seinem eigenen Leben machen. Der einfache Mensch, der hat ja den Traum, er arbeitet und geht dann in die Rente, in den goldenen Lebensabend, das ist ja inzwischen schon statistisch nach gewesen, dass das eben an sich kein erstrebenswertes Ziel ist. Denn wenn einer Mal, der sein Leben lang anständig gearbeitet hat, einfach aufhört zu arbeiten und dann hier und da Golf spielt oder sonstige.
Da können auch karitative Sachen sein. Das führt dann doch statistisch dazu, dass die Lebenserwartung stark runtergeht. Also das Problem ist ja im Augenblick, dass alle Parteien irgendwo inzwischen desavouiert sind, es gibt ja gar keine, indem man sagt, die nehme ich, und da weiß ich, das klappt, wähle ich eine CDU, dann holt sie sich als SPD ein Partner, und dann wird SPD Politik gebracht, also die CDU macht ja gar nicht mehr eine CDU Politik.
Herzlich Willkommen zu dieser Karriere. Insider Podcast Folge kleine Disclaimer bevor es losgeht, das wird jetzt keine komplett typische Karriere Insider Podcast Folge, denn das war eine, ja, ich sag mal eher spontane Konversation. Während einer Autofahrt mit Peter Löw. Wir waren bei Herrn Löw zu Hause, haben ihn zu Hause begleitet und sind dann gemeinsam in sein Büro nach München gefahren, von Starnberg aus, und die Autofahrt hat sich ziemlich lange gezogen und dann haben wir fast eine Stunde miteinander gesprochen und ich dachte mir, okay das jetzt in das eigentliche Youtube Video, wo wir ihn zu Hause in sein Büro begleitet haben.
Reinzuschneiden ist vielleicht ein bisschen zu lang, aber nachdem der letzte Podcast, den ich mit Herrn Löw gemacht hatte, alleine auf Youtube hat. Jetzt schon fast 70000 Aufrufe hat noch mal ganz ganz viel weitere Aufrufe auf Spotify, Instagram und so weiter erhalten hat, dachte ich mir, vielleicht geht es euch wie mir, dass ihr hören wollt, wie Peter Löw zu verschiedenen Dingen steht, was ihn so beschäftigt, privat wie er zu politischen Themen steht und so weiter und sofort und über genau diese Themen haben wir eben auf der Autofahrt gesprochen. Es ist nicht ganz so strukturiert wie der typische Karriere Insider Podcasts, es geht nicht ganz so sehr. Um seinen Karriereweg wie in den
normalen Karriere Insider Podcast folgen, hört euch auf jeden Fall, bevor ihr diesen Podcast hier anhört, den letzten Karriere Insider Podcast mit Herrn Peter Löw an, damit ihr wisst, wer er ist. Vom Mc Kinsey Berater zum Selfmade Milliardär und ja, jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit diesem Auto Podcast. Ich hoffe die Audioqualität ist gut genug und wie immer freuen wir uns über eine positive Bewertung. Das ist jetzt ja schon recht ungewöhnlich. Quasi, dass.
Vor allem auch in Deutschland. Leute auch mit ihrem Vermögen so öffentlich darüber sprechen und auch solche Einblicke geben. In Deutschland sind ja viele der vermögenden Familien sehr privat, teilen das ungern öffentlich, hatten sie damit auch schon mal negative Erfahrungen mit ihrem, sag ich mal, auftreten oder dass sie allgemein irgendwie neidische Kommentare bekommen oder sonst wirklich auch potenziell irgendwie, wir werden es gerade von Wachpersonal.
Sage ich mal wirklich Richtung Diebstahl, Erpressung oder sonst was. Irgendwas geht. Nö, eigentlich nicht. Also wir haben ja seit ich habe seit 20 Jahren Wachmannschaft, auch wegen der Kinder, das klappt eigentlich sehr gut drüber hinaus, habe habe ich festgestellt die der Neid oder der Neid, der Neid taucht immer dann auf wenn eine wenn jemand sagen wir mal etwas mehr hat als ein anderer. Wenn einer schon irgendwie viel weiter ist, dann ist das eher so ein bisschen, wie soll ich sagen, jenseits der eigenen Sphären, und dann ist das wieso ein, wieso eine Märchengeschichte für viele.
Das ist spannend, weil also viele sprechen ja immer so von dieser Neidgesellschaft in Deutschland, aber sie haben damit jetzt nicht so diese starken Berührungspunkte. Na ja, gut, also man kann auch sagen. Ein gewisser Wohlstand verpflichtet eben auch. Es gibt ja Leute, die höher haben, viel Geld verdient und fahren dann auf der großen Yacht und Essen täglich Kaviar, das ist jetzt gar nicht das, was mich antreibt, sie sehen ja, ich stehe früh auf, habe auch den ganzen Tag irgendwas zu tun, ist auch einigermaßen durchstrukturiert, ich habe Verantwortung für viele Angestellte und da muss man sich halt doch auch dann immer gute Gedanken machen und das das.
Das Geld, das ich verdiene, wird ja jetzt nicht für irgendeinen wahnsinnigen Luxus ausgegeben, also zum Teil eben in Hauspersonal oder oder Mitarbeiter. Bloß dadurch werden eben auch Arbeitsplätze geschaffen und das ist sozusagen volkswirtschaftlich gesehen eher auch ganz gut, aber. Und darüber hinaus habe ich eben auch viele Projekte, wo ich sage, die sind haben auch einen gemeinnützigen Hintergrund, also das European Heritage ist eben eigentlich ein Projekt, das Defizite des Staates auffängt, in dem eben alte Denkmäler wieder hergerichtet werden.
Das kostet natürlich auch alles ein bisschen Geld, und das. Das treibt einen dann bei der Arbeit auch wieder an, weil man kann sagen, wenn man jetzt noch irgendwo bisschen was dazu verdient, dann kann man eben auch in dem Bereich mehr bewirken. Ja, das also das, was sie auch in dem Podcast angesprochen hatten, dass es natürlich die Leute gibt, die dann einfach auf der Yacht nur noch Urlaub machen, ist natürlich dann auch die Fragung wie erfüllt die dann sind. Weil vor allem der der Unternehmer, der sich über Jahrzehnte was aufgebaut hat, der hatte ja immer den Antrieb, irgendwie, wofür er arbeitet, und das, was sie vorhin zum Beispiel auch gesagt hatten, ihr ehemaliger oder dann später wieder ein Geschäftspartner, der
sich dann zur Ruhe gesetzt hatte, dem wurde dann recht schnell auch langweilig. Das ist wahrscheinlich auch sehr gut, wenn man sich dann auch nach und nach solche Herzensprojekte, die einem weiter Antrieb und Erfüllung im Leben geben. Die Frage ist ja immer, was will man in seinem eigenen Leben machen.
Der einfache Mensch, der hat ja den Traum erarbeitet und geht dann in die Rente, in den goldenen Lebensabend. Das ist ja inzwischen schon statistisch nachgewiesen, dass das eben an sich kein erstrebenswertes Ziel ist. Denn wenn einer Mal, der sein Leben lang anständig gearbeitet hat, einfach aufhört zu arbeiten und dann hier und da Golf spielt oder sonstige. Können auch karitative Sachen sein, macht das führt dann doch statistisch dazu, dass die Lebenserwartung stark runtergeht, weil ihm der, sagen wir mal, weil einem auch die die Bestimmung des Lebens abhanden kommt. Also, und man hat ja einen Platz in der Gesellschaft und, und daraus ergibt sich eben auch eine gewisse Verantwortung, und wenn man sich dann irgendwo
völlig auf das Altenteil, wie man früher gesagt hat, zurückzieht. Dann ist man auch relativ schnell überflüssig, jedenfalls für eine Gesellschaft. Man bringt ja gar nichts mehr, man ist ja nur noch am konsumieren und diese diese Bedeutungslosigkeit oder diese Überflüssigkeit, die das fällt ja vielen Leuten tatsächlich dann auf, und es gibt ja auch diese Phänomene wie Altersdepression und sowas. Jetzt hätte ich bei Ihnen eigentlich erwartet, dass sie von Elektroautos rein gar nichts halten. Weil das nicht, so, sage ich mal, traditionell ist, wie wie der Verbrenner.
Jetzt sitzen wir hier beim Tesla, was ist, haben Sie dazu eine Meinung oder auch vielleicht Elon Musk? Ist auch natürlich ein gutes Gesprächsthema. Was halten Sie von Elon Musk als Unternehmer? Hättest du jetzt 2 verschiedene Themen, würde ich sagen von Elon Musk als Unternehmer würde ich sagen, er hat das alles sehr genial gemacht von seinen. Persönlichen Einstellungen, das weiß ich nicht, die würde ich überwiegend nicht teilen, aber will ja sagen, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.
Elon Musk ist halt der Typ des sehr fokussierten Unternehmers, der, sagen wir mal, nicht dem europäischen Ideal des Bildungsbürgers so entsprechen würde, also der hat schon auch sehr viele Defizite, theologisch, philosophisch. Soziologisch und so weiter aber das, was er macht, macht er sehr effektiv und sehr erfolgreich. Dafür kann man ihn nur bewundern, man muss ihm aber nicht in allen seinen Schritten folgen, dafür sollte jeder selbstbewusst genug sein, um sagen zu können da, das habe ich echt eine deutlich andere Meinung. Und was war ihr Elektroautos, Elektroautos ja. Ich meine, wir haben so eine positive Meinung, sonst würden wir hier nicht in Tesla erfahren. Ja, sagen wir mal, es gibt
tatsächlich viele Produktvorteile. Für mich war nicht das Saulus Paulus Erlebnis, aber doch ein wichtiges Erlebnis, das mich da auf diesen Tesla jetzt hier gebracht hat, den habe ich schon 6 Jahre glaube ich ist ich bin mal im Flugzeug am Flughafen abgeholt worden von einem Taxifahrer und. Und der fuhr durch die Gegend und ich sagte mir, ich kenne dieses Auto überhaupt nicht, weiß gar nicht, was das ist. Und dann sagt er eben, das ist ein Tesla und dann hat er mir von seinem Tesla Vorgeschwärmt, also sagt die Betriebskosten sind niedriger, die Reparaturkosten sind niedriger, ich zum Beispiel brauche nicht so viel bremsen, weil der eben durch diese Generator aufladefunktion so praktisch so eine Eigenbremsung hat, man muss
nicht mehr an die Tankstelle, man stinkt nicht mehr nach. Benzin oder was einem da alles immer so passiert. Also und und vor allen Dingen sagt der Wagen, ich saß in diesem Taxi, der sagte, dieser Wagen hat jetzt 380000 Kilometer drauf und läuft immer noch ohne große Reparaturen und irgendwas und da habe ich gesagt dann probiere ich es mal aus, dieser Wagen hat er gekostet, ich glaube 50000€ hat aber 750 PS.
Also wenn man da schiebt, schon ganz. Er schiebt ganz gut an und hat ein hohes Drehmoment, von außen sieht er aus wie ein Mittelklassewagen, bloß der Ferrari, der neben einem an der Kreuzung steht, der hat in der Regel keine Chance. Ja, das ist immer eigentlich ganz lustig, aber es hat sich auch bewahrheitet, die Betriebskosten sind sehr viel niedriger, es geht praktisch gar nichts kaputt, es sei denn man hat einen Steinschlag oder irgendwas externes. Ich brauche überhaupt gar nicht mehr zur Tankstelle, weil der wird gleich oben bei uns im Haus abends von der Wache an die Steckdose gesteckt und wir haben so im Garten eben Solaranlagen. Also ich fahre praktisch umsonst, ohne Reparatur, ohne ohne Stromkosten.
Für lange Strecken nehme ich ihn nicht. Genau, ich hatte. Ich habe jetzt seit Mitte Januar den vollelektrischen Makan von Porsche, den. Den finde ich auch. Also wirklich, das macht echt. Ich finde es auch an, also ich finde es ein cooles Gefühl diese Beschleunigung ohne dieses schalten ne was man von einem, also dass es gar nicht so irgendwie mal kurz einen kleinen Holperer macht oder sowas ja OK das ist der alte, nur das Einzige was schon ein bisschen der Punkt ist auf Langstrecken ne ich sehe es jetzt hier gerade bei dem der hat jetzt voll geladen so 370 Kilometer zeigt er an.
Wenn man dann aber vielleicht mal 170 oder so oder 180 auf der Autobahn fährt, dann ist man eher so bei so 320 / 330 Kilometer. Das ist dann natürlich schon ein bisschen nervig, wenn man eine längere Strecke fährt, aber vor allem für nach München rein und. Zurück ist nur in München rein eine gute Stunde, da war Kitzbühel.
Geht auch ansonsten nervig ist halt dann die langen Ladezeiten. Also es gibt jetzt die Schnellladestation, da dauert es halt dann eine Viertelstunde, aber es ist eben nicht ganz so schnell wie tanken, aber wenn man eben regelmäßig. Die den für gewisse Strecken nimmt. Dann ist das eigentlich ganz praktisch.
Stichwort Kitzbühel, Sie hatten vorhin auch schon angesprochen, Sie haben ein paar verschiedene Anwesen, wo sie quasi dann auch mit der Familie leben, das ist aber alles quasi in diesem Bereich, Bayern, Österreich, Schweiz, also da fühlen sich wohl oder haben sie auch irgendwie in ich sag mal Italien, vielleicht auch irgendwo in Saudi Arabien, Dubai, irgendwie die Ecke, irgendwie Sachen.
Wo sie, wo sich regelmäßig länger aufhalten. Naja, wir sind zum Beispiel häufig in Wien in der Stadt, da haben wir ein Haus im ersten Bezirk, dann sind wir durchaus häufiger auch in Italien wären wir ein Anwesen am Gardasee und auch bei Florenz in Florenz ist es so, dass wir da einmal im Jahr viele Freunde einladen, so ein bisschen wie.
War wie Boccaccio damals in der Pestzeit und de Camarone wird ja beschrieben, wie der dann auf so einem Landgut sich immer Freunde einlädt und die sich dann abends Geschichten erzählen, so ist das bisschen bei uns auch. Da kommen dann 2030 Leute, wir holen uns dann eine Köchin aus dem oder 2 aus dem Nachbardorf so. So eine richtige Mama und die kocht dann halt. Durch Nudeln und.
So genau die kocht, dann so richtige Hausmannskost, was eigentlich alles sehr nett ist. Da sind wir auch häufiger gut und ich selbst komme ja aus Baden, baden da. Gibt es ja auch noch das Elternhaus, in dem ich aufgewachsen bin. Okay aber schon, sage ich mal, zentraleuropäisch Richtung Italien noch gut also nächste Woche. Fliegen wir nach Südafrika, da haben wir ja ein Weingut okay, da ist die Ernte, da ist das immer. Die Ernte ist für die für die Einheimischen unten immer eine ganz wichtige, ganz wichtige Zeit, weil da wird ja die Arbeit des Jahres sozusagen, dann sieht man die Früchte der eigenen Arbeit, und da fahren wir deswegen runter, weil wir dann auch so eine kleine Zeremonie
machen und. Und da wird auch noch ein bisschen gebetet und gedankt für das letzte Jahr. Zusammen mit den Arbeitern. Und gibt es dann so eine so eine kleine Agape, dann werden die alle zum Essen eingeladen, aber ich will eben auch, dass die, dass die Mitarbeiter in Afrika jetzt nicht das Gefühl haben, da gibt es den Verrückten aus Deutschland, der da irgendwie eine alte Weinfarm betreibt, sondern. Dass die auch das Gefühl haben, dass man sich auch kümmert um die Leute und dass auch einen die Arbeit, die sie leisten, interessiert.
Und das kommt auch immer gut an, ist immer sehr nett. Kommen dann irgendwelche schwarzen, etwas kräftigeren Mütter, die einen dann gleich in den Arm nehmen und so ist immer alles sehr herzlich und die in Südafrika ist natürlich alles auch immer von so einer großen Fröhlichkeit getragen. Ist das dann bei. Stellenbosch oder stellen?
Ja, das ist die die drittälteste Weinfarm in Südafrika und damit wahrscheinlich fast schon auch auf der südlichen Hemisphäre, weil die ist von 1696 also schon schon schon uralt und die haben wir im Rahmen des European Heritage Projektes. Eben irgendwann erworben und unsaniert, war mal eine ganz berühmte Farm, bis dann irgendeine Generation, also die Familie, von der wir es abgekauft haben, die Betrieb diese Farm schon seit 1800 ungefähr stellte, auch einen Präsidenten von Südafrika und die 1213 Generation, das waren 2 Brüder, die. Die haben halt den Wein eigentlich nicht mehr verkauft, sondern eher selber getrunken, waren also schwere Alkoholiker. Und dann ging das Ganze den Bach runter und da haben wir das dann kaufen können, an der ist das
jetzt eher ne fast auch schon ne unternehmerische Beteiligung, weil die den Wein da auch verkaufen, also sich das mehr oder weniger von alleine oder ist das schon auch eher ne sag ich mal. Stiftungs Heritage Thema. Na ja, also es ist zum einen ein heritage Thema, aber wir wollen ja alle unsere Heritage Objekte auch dahin führen, dass sie zumindest ihren eigenen Unterhalt selber erwirtschaften, weil wenn das nicht so ist und die einen durchgehend negativen Cashflow haben, dann wird vielleicht mal eine spätere Generation sagen, das stoßen wir doch lieber ab, ja, aber wenn die sich selber tragen, vielleicht sogar positiv Beitrag leisten. Dann ist sozusagen der Drang, das unbedingt loswerden zu müssen, nicht so hoch.
Und da unten ist es, um es mal zu zeigen, wie wir es entwickelt haben, es sind ja 180 Hektar bei Stellenbosch, also auch eine große Farm mit einem original alten Hausbestand. Wir sind also, glaube ich, auch das einzige noch in dem Zentralbereich Original bestehende. Weingut, das also noch alle Häuser aus dem frühen 18 Jahrhundert hat. So, das war die Idee, dass man das auf jeden Fall halten muss. Was haben wir jetzt als wirtschaftliche Ideen drüber hinaus gemacht?
Wir haben uns mit den besten Weinmakern unten zusammengetan, haben die Weinflächen neu entwickelt und gehören jetzt auch wieder zu den besten Weinen Südafrikas, das. Das Weingut selbst war 1970 jahrelang immer als bestes Weingut Südafrikas Gerankt. So und da meuten wir wieder hin, da sind wir auf einem guten Wege.
Und da kommen sicherlich auch einige Cashflows her. Warum die was sind die Hebel, also sag ich mal, das eine ist ja die Lage, wieviel Sonne scheint da hin und so weiter und sofort, aber was ist dann also ich meine da kann man dann nicht mehr, man kann ja nicht der Sonne sagen, wie soll es besser scheinen oder so die. Die was sind die Hebel?
Wissen Sie das, was er ja also dort gemacht wurde und damit der Wein besser wird? Ja, aus den Bodenverbesserungen, das heißt also, wenn man jahrelang den Boden nicht mehr geblickt hat, dann Laugt der aus, dann das nennt sich dann eben Bodenverbesserungsmaßnahmen dann die Bewässerung wurde geändert, wir haben die ungewöhnliche Situation.
Also wenn ein Weingut an einer Stelle seit mehreren 100 Jahren funktioniert, dann muss da irgendwas Besonderes sein. Eine Besonderheit ist bei diesem Weingut, dass das einmal im Jahr eine Überschwemmung ist. Man glaubt es ja gar nicht, dann steht das Weingut, also nicht die Gebäude, weil die sind auf so einer Insel, die dann höher ist wie die Halligen, da ist das Weingut so einen halben Meter überschwemmt vom erste River heißt der und. Und das hat den Vorteil, dass die ganzen Salze rausgespült werden, durch die, die durch die Irrigation entstehen. Sie wissen, diese dumerische Kultur ist untergegangen, weil die haben da zwar die Irrigation erfunden, also die Bewässerung, bloß dann scheint die Sonne
drauf, dann vertun sie das und die Salze bleiben zurück, das heißt über die Jahrzehnte und Jahrhunderte sammeln sich dann die Salze und irgendwas ist der Boden versalzen. Und das ist da eben nicht durch diese Überschwemmung. Und es kommen eben auch nützliche Schwämme wie beim Nil, die dann auch wieder so irgendwelche Düngerstoffe bringen. Das ist ne Besonderheit, dann ne andere Besonderheit ist die wir sind eigentlich in der Ebene drin und das ist auch ungewöhnlich am Hang am Hang, warum am Hang, weil diese Weintrauben schwitzen und bilden dann und schwitzen bei Sonneneinstrahlungen bilden nehmen beim Schweiß und. Mit trotz Osmose geht ein Teil des Zuckers auch raus, das heißt, die Fangen von außen
anderen zu faulen, wenn man nicht irgendwie reagiert. So und dagegen die Natur hat, hat man rausgefunden, hilft dann, wenn man eine Hanglage ist, dann ist durch den Wechsel von von morgens Temperatur zu Abendtemperatur gibt es immer einen Wind. Der Föhnt und trocknet die Tauben, das heißt, die sind außen dann nicht feucht, sondern trocken, und dann fangen die nicht an zu faulen.
Deswegen werden in Deutschland immer meistens die Weine an Hanglagen gepflanzt, also nicht nur wegen der Sonne, sondern vor allen Dingen wegen des Windes, und da unten ist es so, dass wir jetzt nicht in der Hanglage sind, das ist ganz erstaunlich, sondern völlig in der Ebene, bloß wir sind 2 Kilometer vom Meer entfernt und. Und dort habe ich eben auch durch Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Land immer einen Ablandigen oder auflandigen Wind, der geht immer entweder hin oder wieder zurück und dadurch entsteht auch dieser Föneffekt und wir haben noch eine viertel Besonderheit da unten, das haben sie vielleicht schon mal gesehen, also viele kennen das. Wir haben mit übernommen.
Die größte Laufentenkultur der Welt. Da hat also da hat also unten einer der Vorgänger kam dann auf die Idee und sagte, Na ja, ich kann jetzt immer Arbeiter in die Weinberge schicken, die die Schnecken und sowas rausholen, aber lass lass doch die Enten für mich arbeiten, hat dann also eine, wir haben 1500 Enten, die werden jetzt morgens immer in die in die Weinberge geschickt. Und essen bis mittags alles was halt Ungeziefer und Mücken. Also wir haben überhaupt keine Mücken und gar nichts, obwohl wir da einige Seen haben, fressen dann alles raus, kommen abends wieder und dann mittags wieder und dürfen dann nachmittags auf dem See schwimmen und kommen dann abends wieder in die Stelle.
Das ist inzwischen schon eine große Publikumsmagnet, da kommen sie also schon mit mit Bussen angefahren. Wie heißt das Weingut? Vergnügt vergnügt Löw also. Löw ist auch genau, ist ja schön, und wir sagen mal vom Geschäftskonzept, Wir haben jetzt einmal eben den Weinbau mit 6070 Hektar, die jetzt da bewirtschaftet werden, viele Liter entstehen dann da so pro Jahr, aber das sind glaube 3 400000 oder sowas. Okay gut, da kommt schon was zusammen. Ja, es kommt schon was zusammen dann. Dann haben wir ein Hotel jetzt eingerichtet an dem Weingut auch.
Ja wir haben also dann teilweise, also wir haben so alte Reetdachhäuser, denn da unten ist tatsächlich die bäuerliche Bauweise, sind reetdachhäuser also bisschen südartig fast und haben dort jetzt Kapazität? Ich glaube, wir haben jetzt 4030 40 Zimmer ist so ein Boutique Hotel, aber 5 Sterne gerated. Ja, ist also alles eher sehr schick und die Hotelgäste können dann immer ins Mena Haus oder in den Zentralkomplex. Da ist es so ein bisschen museumsartig, weil das eben auch noch die alten Zimmer sind von aus dem 18. Jahrhundert, eigentlich sehr hübsch und dann haben wir noch 2 Restaurants drauf, einmal ein mehr casual Restaurant draußen sitzen und südafrikanische leichte Küche, also die Kochen ja ganz toll da unten.
Und dann eben noch ein Sternerestaurant, also Fine Dining, damit der 5 Sterne Mann ihn auch, sagen wir mal gar nicht so recht das Hotel verlassen muss, sondern dann da essen gehen kann. Und da nächtigen sie dann auch, wenn sie unten. Sind ja, wir haben ein eigenes Haus da unten und gut mit 8 Kindern brauchen wir auch viel Platz. Also wir haben da unten 6 Schlafzimmer, weil alle kommen doch nicht immer mit.
Okay das heißt? Viel Europa, dann noch Südafrika ist ein Punkt, wo sie häufiger sind, wo sie dann auch mit der Familie ja hin und wieder sind. Ein, zweimal im Jahr. Mhm, dann hatte ich. Gesehen waren sie jetzt vor kurzem mit Ihrer Frau in den USA. Das war quasi aber dann eher Holiday. Nee, das war meine Frau, ist ja Country Sängerin und die hat in Nashville ihr zweites Album aufgenommen.
OK, da war ich sozusagen als als. Als helfende Hand Mhm als Brody heißt das also, ich durfte dann immer mal am Mikrofon rumschrauben. OK, aber dort in den USA haben sie quasi jetzt keine unternehmerischen Beteiligungen. Wir hatten schon viele, also sie wissen ja. Hatte ja im Laufe des Lebens so an die 300 Gesellschaften erworben, davon eben auch einige in den USA. Oder auch verkauft, vielleicht verkauft. Dann wieder ja, ja genau, also in den USA sind die kulturellen Unterschiede noch am geringsten.
OK, also Unternehmen in Frankreich kaufen ist schon anspruchsvoller. Die Gottesdienste in den USA sind die vergleichbar, da gibt es ja auch, sag ich mal so, diese mega churches und so weiter und sofort. Wenn Sie sagen, das ist vergleichbar mit einem deutschen katholischen Gottesdienst oder ist das schon eine andere Art des Christentums, was primär in den USA, also ich.
Hatte ja tatsächlich ein eine. Wir hatten oder meine Frau hatte einen Auftritt in einer methodistischen Kirche. Mhm, ja, und das war wieso eine Riesen Turnhalle mit einer riesen Tribüne mit allen möglichen Instrumenten. Das war jetzt kein Gottesdienst, aber war ein Riesenkreuz. Man kann sich schon vorstellen, dass das Ganze nicht so in dem liturgischen Rahmen abläuft wie bei uns.
Ja, und das sind ja, sind ja auch Freikirchen, also die sind dann eigentlich an gar nichts gebunden, die sagen halt, wir wollen das Evangelium verbreiten, das hat ja auch alles seine seine Richtigkeit, aber ich war eben auch in in 2 Gottesdiensten katholischen, und auch da ist die da, ist zwar die. Gleiche Liturgie, aber die Stimmung ist eine völlig andere. Also es war Bumsvoll alle bester Laune, fröhlich ja, aber ich war letzte Woche nur auch in Katar und bin dort in den Katar katholischen Gottesdienst genau das gleiche, also es war schwer beeindruckend.
Ja, es war ein amerikanischer Priester und innen drin war praktisch die gesamte Welt vertreten, also Asiaten, Europäer, Amerikaner, Südamerikaner, Afrikaner. Wieder so eine Art kleine Weltkirche abgebildet haben, aber das Ganze auch wieder mit einem mit einer Fröhlichkeit und einem Engagement bei uns ist ja manchmal so ein bisschen trist und da sehe ich ja auch so eine gewisse Aufgabe, hier mal wieder ein bisschen mehr Schwung in in die einheimischen Kirchen zu bringen. In Deutschland ist ja, so die allgemeine Auffassung, dass die Kirche im Niedergang sei und.
Und sowieso in 20 Jahren eh keiner mehr den ganzen Quatsch mitmacht. Bloß wenn sie in der Welt herumreisen, ist ja eigentlich das Gegenteil der Fall. Also wenn man nur. Kein Amerika. Als ich in ich war einmal in oder schon mehrfach in Rom, wenn man da in Rom ist, am Vatikan, da sind ja wieso Fan, also fangemeinschaften, die da aus Brasilien und Argentinien herreisen und mir lauter junge Leute mit ja Indian Flaggen dann und so weiter. Ja, und wenn sie in den Ländern, also wenn statistisch gesehen. Um mal die nüchternen Zahlen zu nehmen, ist es ja so. Die katholische Kirche wächst in den letzten 10 Jahren ist die ich glaub 100000000 oder so Menschen gewachsen, also miesige Mengen die dazu kommen, so als
könnte man sagen, Na gut, die Weltbevölkerung ist auch gewachsen, aber die katholische Kirche ist überproportional gewachsen, also die ist von. Und wahrscheinlich auch in Ländern, wo jetzt nicht unbedingt der Bevölkerungszuwachs unbedingt kommt. Also es sind ja nicht dann primär die, die Inder, irgendwie die Katholiken. Ja, da sind aber auch neue Katholiken. Ja, aber es ist einfach überall wächst die katholische Kirche und das Interesse an an Religiosität ist eben überall sehr groß, bloß nicht so recht in Deutschland und vielleicht auch nicht in Österreich und.
Und wir haben hier so eine eigene Nabelschau und denken, Oh, es ist alles ganz schlecht in der Weltkirche, wenn sie eben in Rom sind, die Leben alle in dem Gefühl, wir wachsen gerade, wir sind ein riesiges Erfolgskonzept und schauen immer ganz verwundert, was da eigentlich hier in in Deutschland so an an depressiven Verhaltensweisen.
Abgeht. Das ist mit, dass man sich hier nichts zutraut und nicht an Wachstum denkt, das ist, sieht man ja nicht nur in der in der Kirche, sondern auch irgendwie in der Politik, Wirtschaft et cetera, ne. Ist da irgendwie gerade zumindest der aktuelle Deutsche meins? Ich weiß nicht, ob das damals, sag ich mal, als sie, die in den Anfängen ihrer Karriere waren und man noch so Teile des Wirtschaftswunders hatte, ob da irgendwie die Stimmung ne andere war oder war, auch damals ist da, nee, nee, die Deutschen eher halb leer, ist halb voll.
Nee, nee, die Stimmung war sicherlich ne anderes, aber will sie da jetzt nicht korrigieren. Aber Wirtschaftswunder war irgendwie 25 Jahre vor mir ja solche ja. Also Wirtschaftswunder war das alles schon nicht mehr, sondern ich bin ja sozialisiert worden, eher in der Hippie Zeit und Vietnamkrieg und solche Geschichten, aber nichtsdestotrotz, die deutsche Wirtschaft wuchs damals.
Es gab zwar dann die Ölkrise, also da gab es dann solche Sonntage, wo man nicht mehr Auto fahren durfte, also ein bisschen Symbolpolitik, aber tatsächlich war eigentlich die Stimmung gut, ja auch. Also gerade im unternehmerischen Bereich. Man hatte, man fing dann an, die erste Welle war immer, dass alles ausgelagert wurde, was man heute auch nicht mehr so macht, weil die Lieferketten eben dadurch gefährdet werden. Ja, aber das war immer so, dass man sagte, gut, manche Industrien haben ja auch komplett geschlossen, also Textilindustrie, in Deutschland gibt es ja gar nicht mehr, und die, das hatte damals seine Ursachen, und das zweite war eben, dass man dann doch viele.
Viele Dinge, so in Japan entdeckte so Kanban und und just in Time und solche Sachen, die dann auch hier rüber appliziert wurden. Ja, aber heutzutage jetzt will ich nicht sagen, also die die deutsche Industrie hat es ja auch schwer, wir haben eine zu hohe Steuerlast und wir haben zu hohe, zu hohe Strompreise und zu hohe Gehälter, so das ist halt einfach so und da kann man ja sagen, der Wohlfahrtsstaat, und das muss man doch durchhalten und irgendwas, na ja, gut, also die Weltwirtschaft, die lacht sich halt dann ein und.
Und sagt, dann nehmen wir denen halt die Marktanteile ab und hinterher sitzen wir da und sagen, Oh je, Oh je, wir haben keine Aufträge und die Steuereinnahmen werden dann wahrscheinlich ja auch zurückgehen. Also es ist alles eine eine hausgemachte, schwierige Situation, in die wir uns so praktisch selber rein manövriert haben und da aus der wir nicht mehr rauskommen, die.
Die aber auch nicht dazu führt, dass man jetzt große Lehren daraus zieht. Ja, also wenn man jetzt immer noch daran denkt, den Wohlfahrtsstaat aufzubauen, auszubauen und gleichzeitig noch Steuern zu erhöhen, dann ist man halt einfach völlig aus der Zeit gefallen, das führt einfach sicherlich zu einer Verschlechterung des allgemeinen Wohlstands überhaupt. Also sie sind dann schon jetzt nicht so optimistisch für Deutschland aufgestellt, sondern denken schon eher, es ist eigentlich schon.
Zu spät jetzt hier den Karren noch mal groß rumzureißen. Nee. Nee, nee, nee, also das wirst du ja überhaupt nicht. Ja, also nehmen wir doch mal den so einen worst case, das passiert. Deutschland fällt halt dann auf ein Niveau wie Argentinien zurück, Argentinien war ein sehr, also Argentinien vor Miley, Argentinien war in den vor und nach dem Ersten Weltkrieg eines der reichsten Länder der Welt, in so alte Filme anschauen, dann heißt es immer der reiche Onkel aus Argentinien und so, also das war.
Ein Zelte so als ein sehr kultiviertes Land. Und das hat sich dann durch Aufbau des Wohlfahrtsstaates dahingehend verändert, dass den Leuten in Summe auch den Ärmeren einfach schlechter geht. Also diese Wohlstandsdebatten, die sind, die hören sich immer gut an, bloß die sind nicht zu Ende gedacht, denn ganz am Schluss werden einfach alle ärmer und das ist nicht schlau und es trifft meistens gar nicht so sehr die reichen, denn der Reiche sagt sich irgendwann, dann gehe ich halt woanders hin. Sondern es betrifft die Immobilien. Und das sind eben die Ärmeren, denen man erst irgendwelche Wohltaten für einige Jahre zukommen lässt. Aber am Schluss, die Rechnung kommt eben am Schluss und dann kann das alles nicht mehr
gezahlt werden, die Leute sind daran gewöhnt, ja, und man tut sich eben doch sehr schwer, sein Leben wieder völlig umzukrempeln, es geht schon, ja, und man kann auch auf dem Niveau wie Argentinien leben, wie Argentinien vor 10 Jahren, aber es ist halt einfach dann. Kein wichtiges Land mehr auf der Welt. Ja, ja, ich hatte dann ein Buch von Ray Delio gelesen, wo er sehr ausführlich das auch über die letzten 300 Jahre erklärt, wieso die Imperien aufgebaut werden, dann nach und nach zerfallen, ne, wenn die, dann hat man den Wohlstand, den man sich tüchtig erarbeitet hat, dann. Will der Schiffsarbeit in den Niederlanden für den Lohn nicht mehr anfangen, die Schiffe zu bauen, dann wird es nach und nach nach England ausgelagert.
Dann wird aber in England werden immer mehr Schiffe produziert und dann läuft Halt England, Niederlanden den Rang ab und dann geht es da halt den Berg runter und jetzt haben wir halt auch hier irgendwie viel Konsum, immer mehr Schulden, die Leute sind immer weniger bereit zu arbeiten, man lagert nur ins Ausland aus und dann? Verspricht der der Sozialstaat.
Und dann geht es dann ja aber auch immer mehr dann in die Richtung, dass die Vermögenden immer immobiler auch werden, weil der Staat dann immer mehr Einschränkungen macht, weil er nicht will, dass die vermögenden Leute raus genau ne. Ja, damit tut er sich aber jetzt auch noch schwer. Gut, es gibt ja wegzugssteuern und so was, aber an sich ist die Mobilität eben in dem Bereich sehr viel größer, bloß wenn eben so ein ein wohlhabenderer Unternehmer geht, dann ist das schlecht für die gesamte. Ökonomie es geht da gar nicht darum, dass der dass das Geld an sich weg ist, sondern da geht ja auch der der unternehmerische Einsatz weg, die Investitionen gehen da nicht mehr her, und wir sehen ja schon, wir haben einen
starken Rückgang an Investitionen, weil weil das, sagen wir mal, zum einen unheimlich ist, vielen in Deutschland zu zu investieren, aber auch, weil eben die die Renditen ja einfach nicht stimmen, und solange wir in einer Welt leben. Die nicht komplett durchreguliert ist, sondern immer noch Freiräume bietet.
Dann wird immer derjenige, der Freiräume haben auf Kosten desjenigen, der sich da immer selbst knebelt, sich Vorteile zu verschaffen suchen und, und das muss man halt sehen, also dass dieses Rise and Fall of Empires, diese Mechanismen sind ja alle bekannt, ja als auch die Linken kennen, die bloß die Agenda von Linken ist ja eine ganz andere. Der deren Theorie ist ja wir, wir nehmen in Kauf, dass langfristig der Wohlstand eben deutlich runter geht, bloß in dieser Blase, die wir uns dann selber schaffen, wollen wir eben durch Komitees oder Revolutionskomitees oder irgendwas, da sitzen wir dann oben und sind dann der Reiche, also wir in Kuba sind eben der Staatschef, wir haben zwar einen niedrigeren Lebensstandard als
irgendwie. Ein wohlhabender, in Deutschland selbst als Staatschef. Aber ich habe halt meine Clique, in der ich Din bin, meine meine, ein paar Millionen Einwohner, da bin ich halt im Ranking ganz drin. Die sind auch sehr egoistisch und es geht jetzt nicht darum, dass. Dass alle gleich sein sollen, sondern dass alle gleich sein sollen, aber sie dann schon noch mal erhöht sein sollen. Na?
Ja, aber das ist ja auch die Erfahrung. Also egal. Wo sie sind und nicht so Russlands und ihren ne. Die sind immer dann oben irgendwo ein Stalin oder so. Landete dann in der Spitze ein Lenin, der am Schluss dann 28 Rolls Royce besaß, die er alle sich konfisziert hatte. Das ist immer das gleiche, ja, also einer, der es im Leben zu nichts bringt, der sagt Wir machen Revolution, da bringe ich es vielleicht zu was, also das ist dem sein Geschäftskonzept. Und bin dann der Primus unter unter den anderen. Ja, was ich so, wovor ich schon ein bisschen Bedenken, bedenken hab, dass die vor allem die junge Generation fühlt, sich von den Altparteien sehr im Stich gelassen. Ne, wenn man man sieht irgendwie
jetzt über 1015 Jahre, wie das Land immer mehr abbaut, immer mehr irgendwie. Die Leute werden unzufrieden et cetera. Jetzt gehen die viele junge Leute gehen dann irgendwie in die zu den Linken, die haben einen großen Zuspruch, die anderen gehen dann eher ins AFD Lager, was jetzt nach außen dann auch nicht unbedingt Stabilität signalisiert in der internationalen Welt.
Was würden sie so einem jungen Menschen politisch raten, was was meinen sie macht da Sinn? Wenn man irgendwie sagt, OK, ich will hier irgendwie auch vor allem wirtschaftlich ne, ich sag mal es gibt ein paar Themen, da kann man sich vielleicht drüber streiten, aber dass es uns hier irgendwie wirtschaftlich gut gehen soll, noch in 2030 40 Jahren, ich glaube da sind alle theoretisch, die jung sind und irgendwie ambitioniert sind, weil sie sich was aufbauen wollen, sich einer Meinung.
Ja, ja. Also das Problem ist ja im Augenblick, dass alle Parteien irgendwo inzwischen desavouiert sind. Ja, es gibt ja gar keine, die man sagt, die nehme ich, und dann weiß ich, das klappt. Wähle ich eine CDU, dann holt sie sich als SPD ein Partner und dann wird SPD Politik gemacht. Ja, also die CDU macht ja gar nicht mehr eine CDU Politik ja hier in Bayern eine CSU, man weiß es nicht so ganz genau, ist ein bisschen unberechenbar, aber die eine FDP, da könnte man ja sagen, es soll eine Partei sein, die die eine liberale Wirtschaftspolitik verfolgt, so dann machen die eine Koalition mit Grünen und einer SPD.
Und machen die im Wesentlichen die ganze Zeit Grüne und SPD Politik Heizungszusätze und lauter so wilde, wahnsinnige Projekte, die jetzt alle wieder komplett zurückgedreht werden? Sie können sich ja vorstellen was das kostet, erst hin, dann wieder zurück, völlig irre, ja und hat das aber alles tapfer mitgemacht, insofern man kann die, man weiß gar nicht mehr, wenn ich jemand wähle, bekomme ich am Schluss nicht das, was ich eigentlich haben will, das ist im Augenblick so ein bisschen die Krux. Und da kommt man auch langsam so an die Grenzen des demokratischen Systems.
Ja, man weiß also auch nicht so recht, wenn sie schauen ins Ausland, in in Niederlanden, da haben sie überall minderheitsregierungen und sowas, ja, also die einzige Regierung, die einigermaßen gut funktioniert und sind jetzt eben tatsächlich sowas wie Meloni auf der einen Seite und in Spanien unten der, der, wie heißt der Gonzales, oder?
Der, der der Linke auf der anderen Seite ja beide Länder, die relativ stabil jetzt geführt werden, immer so bisschen unter anderen Prämissen, aber sonst? Es ist also im Augenblick ein wildes Tuwabou sie sehen ja die, die englische Regierung kriegt überhaupt nichts mehr hin, weil immer ein Skandal nach dem anderen kommt. Ja, in Frankreich regiert ein Regierungschef, der eigentlich überhaupt gar keine Mehrheit mehr werden soll. Und ja, der überhaupt keine Mehrheit im Volk mehr hat, aber dann irgendwie da durchregiert.
Das ist also, da müsste man auch mal irgendwie sich schlau dran setzen, ob man da nicht einen Systemwechsel mal irgendwo hinkriegt, also es muss ja demokratisch bleiben, wir wissen ja statistisch, dass die demokratischen Staaten eigentlich immer die reicheren sind. Ein demokratischer Staat aus meiner Sicht definiert sich dadurch, dass der Staat nicht sehr stark ist.
Ja, die Staatsmacht ist reguliert und kann deswegen nicht. Kommt eine Neuerierung, dann passiert nicht sofort was, sondern es ist mühsam, mit den ganzen Regulatoren und dadurch ist der Einzelne in seiner Entfaltungsfreiheit relativ frei, auch der Unternehmer. Und das heißt, ich habe nicht wie in einem zentralistischen Staat, wo in der Mitte, sagen wir mal bei Stalin, nur noch der Stalin oder ein Hitler da sitzt und sich alles ausdenkt, also alles nur über ein Gehirn läuft, sondern in so einem libertären oder liberalen Staat, da habe ich halt die die Leistung, die Wirtschaftsleistung beruht dann tatsächlich auf Millionen Gehirne, die alle sich täglich Gedanken machen, was sie machen
können, ja, und da kommt eben der große Erfolg her. Weil dann können die Leute und hier ne Idee und da ne Idee und sowas. Bei Stalin hätte das erst mal alles genehmigt oder geprüft werden müssen, dadurch entschleunigt sich alles und man kommt nicht so weit ne. Also das haben. Also haben Sie sich manchmal Gedanken gemacht, ob sie vielleicht in die Politik so richtig einsteigen? Ja, ja, so die richtigen Gedanken. Also ich werde immer ab und zu mal gefragt. Letzte Woche war irgendeiner da, der war der Wirtschaftssenat und sagte, Mensch, das wäre doch was, aber dann dann sie verbrennen, also jeder soll doch ich würde sagen Schuster bleib bei dein Leisten, macht das was du gut kannst. Ja, wir haben ja auch
Mitarbeiter bei uns die kommen oder kamen aus der Politik und sagten sie halten sie nicht mehr aus und sind dann tatsächlich zu uns gekommen, weil man muss doch immer seine eigene Meinung stark. Folgen ja der Partei und auch der Öffentlichkeit. Also man kann jetzt nicht so sagen, was man will, der Unternehmer hat es ja gut, der sagt einfach, was ist, sagt er, was seine Meinung ist.
Und was soll passieren? Ja, also dann sagt Alter, ich find es nicht gut, der CEO kann es wieder nicht machen, der Angestellte der der muss da erstmal sich an die an die Guideline sondern alles mögliche halten, der Unternehmer der sagt einfach. Ich finde diese so und so, und das ist an sich, dass der Vorteil des Unternehmertums, und das sollte eben auch gestärkt werden, weil da kriege ich eben gerade Charaktere raus, die sie eben nicht hundertmal haben verbieten lassen müssen. Ja, ich sehe das auch sehr als eigentlich keine interessante Option, wenn man, wenn man jung ist und wirklich was Leistend erreichen möchte, in die Politik zu gehen in Deutschland, weil es halt so undankbar ist.
Ne, also es. Man ist sehr, also ich mal monetär lohnt sich das nicht wirklich, man, man man ist in dem kompletten Feuer der Öffentlichkeit, wo alles was man sagt 10 mal falsch interpretiert wird von allen möglichen Lagern, dann muss man sich die ganze Zeit rechtfertigen und bis man als Einzelperson da wirklich was bewegen kann, dann musste man sich dann schon wahrscheinlich 20 Jahre lang die ganze Zeit verbiegen, uns allen allen Recht machen, ne.
Ja, meinen sie mal das Parkwort da hinten rum. Ist ja Stau in München. Ja, ich glaube, es könnte mit der Sicherheitskonferenz schon zu tun haben. Nächste Woche ne nee, morgen ab morgen schon. Na ja, deswegen oh Gott heute bei uns, also ich weiß gar nicht ob wir da hinkommen, weil das ist ja gleich das nächste Gebäude, ne ah. Ich dachte, das wäre jetzt nächste Woche. Ne ne, es geht morgen los, sagt ihnen. Professor Dr. Wildemann, was mit dem spreche ich morgen an der TU München.
Ah, den Berger. Kannten Sie, den persönlich, den Roland und den Roland? Ja. Nee, eigentlich. Ich war gut, ich war ja MC kinsimon, also insofern hatte ich jetzt nicht geschäftlich, ich hatte. Vielleicht unternehmerisch irgendwie ne, wenn man in in München ja ja in weiß schädlichen Kreisen sich vielleicht mal bewegt oder so, das nicht. Ja, sagen wir mal, er ist ja ein guter Helden und Rater, also. Und nachdem ich ja bei MC Kinsey Weg war, hatte ich ja. Im Wesentlichen mehr so viel mit den Beratern. So, na ja, und habe dann auch tatsächlich die Lehre. Für mich war, möglichst wenig Berater, kostet viel Geld, dauert alles viel länger, verkompliziert viele Entscheidungswege, weil da werden dann immer irgendwelche Gremien und Zirkel und irgendwas
gemacht zum lernen, wunderbar ja, aber für die Führung des eigenen Unternehmens, also echt nur im Notfall. Ja, wenn ich irgendwo gar keine Kapazitäten mehr habe. Haben sie, dass die Unternehmensberatung durch KI maßgeblich bedroht ist? Oder denken Sie alleine, weil das ja auch viel Politik, dass ich das CEO absichern kann, dass er sagen kann, ich habe hier MC Kinsey beauftragt für die Studie oder für die Expansionsstrategie, die haben auch gesagt, das ist eine gute Sache, also dass das alleine durch aus diesen politischen Aspekten alleine schon weiterhin sehr relevant bleiben wird. Na ja, also das ganze Feld ist ja sehr komplex. Ich denke, dass die einfachen Brot und Butter Geschichten, das kann sicherlich durch KI gemacht
werden, also Vorschlagslisten für Kostensparmaßnahmen oder sowas da, da ist es ja jetzt bei Mc Kinsey auch schon so, da gibt es schon so fertige Programme, die kann man sich bei denen rausziehen und dann geht man halt nach diesem Programm irgendwie vor. Das kann sein, dass man da zur Automatisierung kommt in bei Strategieberatung, das ist nun mal sehr komplex. Und das komplett einer KI zu überlassen. Sie müssen ja auch sehen, was passiert dann, dann haben Sie auf der einen Seite der KI und auf der anderen Seite in der KI. Und Brabbeln die Miteinander und Babbeln. Oh je und.
Also das ist ja dann hat man es auch nicht mehr in der Hand, zu recht, wie man da agieren will und die die erfolgreichsten Strategien sind ja meistens die, die auch sehr überraschend sind. Das sind auch auf der Box, sondern erst der. Die da warten nur mit der Marktpraktik oder Wettbewerb nicht rechnet, ja. Und die muss halt, da muss erstmal einer das machen. Also wenn man der KI sagt, Mach immer standardmäßig irgendwas out of the Boxartig, dann ist das nicht mehr out of the Box automatisch, sondern ist das ein Standardvorgehen. Also ich kann es auch nicht so endgültig beurteilen, aber es ist noch ein Langer-Weg dahin, aber wenn mal eine KI irgendwie sozusagen oder mehrere KIS tatsächlich das machen würden. Dann sind wir wieder in einer
regulierten Planwirtschaft drin. Ja, weil dann sind das nicht mehr so die unternehmerischen Entscheidungen, die die, sagen wir mal, wenn alles nur noch nach Vernunft und gewissen Vorgaben ist, dann kann man schon teuer ausrechnen, wo es rauskommt, ja. Ja, spannend, spannend, ja. Also ich denke ich denke auch, also bis bis diese Bereiche oder auch ne, das sage ich mal Unternehmertum irgendwie ne oder private Equity. Wenn wir jetzt eher in einem nicht in dem Bereich denken wo es irgendwie vor allem um hier finanzengineering geht, sondern wirklich wo es darum geht mit dem Unternehmer das Unternehmen besser zu machen, auszubauen.
Also wenn wir so weit sind, dass das von KI abschließend ersetzt wird, also dann. Glaub ich. Dann sitzen wir alle zu Hause. Ne, genau dann können Sie auf Ihre Yacht sitzen und im Golfclub spielen kann man sagen Nein, zurück geschafft hat ja gut, jedenfalls ein unbedeutendes und an sich auch nicht sinnvolles Leben führen.
Ja ja, da hoffen wir mal, dass wir da nicht so hinkommen, ja. Also gerade ist es noch bei den meisten Partnern von den Beratungen und so weiter mit denen ich spreche. Die sagen eigentlich alle. Klar, es macht die Leute auf der niedrigen Position alle in Ticken produktiver, aber die Sparen jetzt noch nicht großartig Mitarbeiter ein und haben jetzt auch nicht das Gefühl, dass ihre ganzen Kunden sagen, wir brauchen hier keine Berater mehr, weil wir können ja selber unsere Analyse mit Jgbt machen oder so wird sich jetzt natürlich fragen, wie sich das dann die nächsten 5 bis 10 Jahre weiterentwickeln wird. Naja.
Es ist ja bei KI und Medizin ähnlich. Das. Da gehen die Leute immerhin und schauen immer selber. Und da ist auch die, die die Treffer, also sagen wir mal, dass dann die richtigen Antworten kommen. Das ist dann bei 60%, das ist dann vielleicht, das will man dann vielleicht doch nicht haben, ja gerade bei wichtigen Entscheidungen mag ja für die Grippe und den Schnupfen, also eben für den nicht ganz entscheidenden Bereich so sein, aber naja, nee, also das wird es sicherlich große Änderungen dadurch geben.
Sie hätten ja, glaube ich, auch erzählt, 1 von den Unternehmen, dass sie gerade rein investieren oder aufbauen. Ist ja auch so ein Bereich künstliche Intelligenz. Ja, richtig genau. Also hier kommen wir auch nicht weiter, das ist ja heute echt. Das ist auch durch den Streik noch ja Streik dann morgen bei der Munich sicher.
Nee, heute. Nee, ich. Glaube nur also weil das wäre dann ja wirklich. Krass, aber wieviel? Wieviel Leute fliegen dafür ein wieviel wieviel Leute sind da insgesamt bei so einem Sicherheitskonferenz nicht sagen aber ich würde sagen wenn man mal so abschätzen würde in den Saal passen glaube ich 4 500 Leute oder also. Mehr als irgendwie 3 4000 Leute, die da insgesamt für anreisen werden es halt dann auch nicht sagen. Ja, es sind mit Security und was polizeiabsperrung und so weiter ne ja also für München ist es wohl ein Geschäft die Hotels. Dürften voll sein.
Hier ist die Lmbu. Der eine noch, die ist da echt verteilt und die ganze Stadt. Hier müssen wir hin. Ja, da haben Sie Park, Parkhaus unterm Gebäude, oder wie machen? Nee, ich habe nebendran. Parkhaus Quick aber jetzt, wir sind ja noch nicht lange drin bei Nachbarn noch mal einen Parkplatz, ich kann. Wir können es ja mal versuchen, ob wir bei uns da auf den Hof kommen.
Ja, das kriegen wir hin, sind keine Hauptsperren so, und der Nachbarn macht hin und wieder ein bisschen Probleme, aber ansonsten fühlen sie sich da wohl. Ja, der baut halt auch sein gesamtes Haus um. Das ist der Palaz, der, der das Palais Arko hörte, mal den Grafen Arko und. Das sind die, die ja um die Ecke gleitet. Einer von denen hat doch mal so einen aus der Retterepublik erschossen.
Beim Bayerischen Hof sieht man ja noch am Boden die diese Linien, da so eine Leiche, wo die? Ausgemalt wurde oder so ausgemalt. Nee, die Familie Arco war eine sehr bedeutende Familie und bei uns in der Straße ist die Besonderheit, die das Kind. Gegenüber der die Ständeversammlung war also der, die nach absolutistischen Herrscher, die haben ja dann irgendwie noch eine gewisse Beteiligung schwanthalerstraße von gewissen Kreisen der Bevölkerung haben wollen und so wurde eben drüben in der praller Straße der Ständetag einberufen oder die Ständeversammlung und. Und dann ist einmal im Jahr der König hin oder dann der Kurfürst hingefahren und hat dann den eröffnet, also mit goldener Rutsche.
Da haben wir noch einen Stich davon, also so wie in England. Welches Jahr in etwa war das? Und das ist so um 1700, ja. Und der das der Gebäude komplett den sie gekauft haben, der ist. Der war genau gegenüber. Auch so erhalten von 1700 mit n paar Restaurierungen und. Beispielsweise Mitte, Mitte des 18. Oder erste Hälfte 18.
Jahrhundert. Da ist der ist, sagen wir mal, die Fassade ist weitgehend erhalten, ansonsten ist ne Bombe reingefallen und wo hat n Großteil der ganzen Anlage zerstört? Bloß nach dem Zweiten Weltkrieg haben die das wieder aufgebaut, zum großen Teil, und zwar mit dem Material, das da war. Also sind noch die alten Steine wieder genommen worden, die man dann einfach wieder aufgebaut hat. Insofern hat man jetzt also nicht so ein ganz billiges 50er Jahre häuslein, sondern sondern weitgehend noch eine veränderte oder reassemblete alte Bausubstanz und in der ganzen Straße waren nur solche Paläste.
Einer nach dem anderen und viele sind kaputt gegangen. Aber der bayerische Hof hat da eine ganze Reihe aufgekauft und da auf der anderen Seite nebendran, das ist nebendran okay. Also wir sind eingeklemmt zwischen Erzbischof und Bayerischer Hof. Ich meinte, dass der ist der Haupteingang von Bayerischen Hof, ich auf der anderen genau genau.
Der bayerische Hof, ein großer Komplex. Das quasi der Hintereingang ist auf ihrer Seite und da wo man. Haupteingang ist ja auch von den Nadenplatz, wenn wir es von den Gottesdiensten in den anderen Ländern hatten, sind sie mal den Jakobsweg ja entlang gepilgert, klar. Ja, sind Sie auch. Nee, also ich war in Santiago de Compacella im im. Also ich denke mal die letzten 4 Kilometer oder so sind wir gelaufen, jetzt nicht nicht, das war nur ein Tag, dann quasi. Aber da der Gottesdienst am Sonntag ist ja dann irgendwie 10:00 Uhr 11:30 Uhr jeweils glaube ich ja, hört man da die Rero genau genau, und das ist dann schon auch eine andere Stimmung.
Dann, ich kann ein bisschen spanisch, ich habe jetzt nicht jedes Wort verstanden, das war primär auf Spanisch, was vor allem der Priester erzählt hatte, aber die die Stimmung ist dann schon eine andere als in so den meisten deutschen Gottesdiensten, wo irgendwie dann teilweise die Kirche dann auch nur, sage ich mal, zu 12% gefüllt ist oder so ne.
Naja, so eine Wallfahrt, die hat tatsächlich auch sonstige positive Effekte. Also viele denken ja immer, man läuft den Jakobsweg entlang schwanthaler und der ist dann irgendwie so heilig und strahlt dann irgendwie aus dem Boden heraus. Es ist viel an der. Straße einfach entlang gelaufen oder hatten welche haben sie gewählt? Ich habe gestartet in Lyon, also ich bin ja jetzt nicht Monate, sondern habe dann 10 Tage. 200 Kilometer sind das, glaube ich, gelaufen.
Die Idee ist eben auch, durch den Lang das lange laufen, dass dann doch die körperlichen Bedürfnisse, also Wasser, Müdigkeit und so was in den Vordergrund treten und sozusagen die ganzen Errungenschaften des normalen Lebens, also die in der Pawlowschen Pyramide nach oben kommenden Sachen, alles stark in den Hintergrund treten. Also ich hatte begonnen mit Buch, Kopfhörern, 2 kleinen Lautsprechern, wo ich mir dachte, stelle ich mir irgendwo hin und höre mir abends noch irgendwelche gregorianischen Gesänge an.
Das ist dann nach 3 Tagen eigentlich schon vorbei, weil man sagt, das ist mir zu schwer. Ja das ganze Gelumpe so man ist froh wenn man dann in sein Hospiz oder zum Bauern kommt und sich dann da hinlegt was zu essen kriegt und hat sich es auch. Und dann erholt man sich lediglich und geht vielleicht abends noch in den Gottesdienst.
Aber ansonsten hat man da jetzt gar keine Lust, irgendwie viel zu machen. Und das ist, glaube ich so die Erfahrung, dass man so auf sich selbst reduziert wird. Also alles, was einem sonst wichtig im Leben ist, das gute Essen, das Theater, die Zeitung, die Information, was weiß ich das. Das das sozusagen, tritt völlig in den Hintergrund. Das ist für den Menschen, der das nicht gewohnt ist, auch mal eine interessante Erfahrung.
Also. Diese Route von Leon dann nach Santiago Compostela, sage ich mal, ist das dann primär? Wir hatten schon auch viele Pilger gesehen, der hat wirklich eine, also der hat seine hat 50 verschiedene Wege oder so, mit denen man dahin kommen kann und da sind ja einige Wege dann wirklich so kilometerweise nur an so.
Ja, an der Straße halt ne läufst du auch im Ausland an der Straße? War das bei ihnen auch so oder war das eher sag ich mal naja teilwege und ja hat man da auch Küste ein bisschen ne? Ne, da läuft ja eben das. Leon ist in der Besenderin ja okay ja mal von unten. Nee, also ja, in der Tat. Dazu kommt das so, sie müssen es so sehen, der Jakobsweg also gerade am Schluss kommen die Jakobswege ja zusammen, und dann ist es eigentlich nur noch einer. Bloß der Jakobsweg ist halt schon ziemlich alt und der Städtebau hat da häufig nicht so Recht Rücksicht drauf genommen. Die haben halt dann irgendein Gewerbegebiet da, wo der Jakobsweg Langlef hingebaut und dann muss man halt durch das Gewerbegebiet Mal durch, ja,
aber das im Endeffekt geht es ja auch darum, die Welt ein bisschen abzubilden, und dazu gehören eben auch Gewerbegebiete, aber es waren eben auch sehr viele schöne, landschaftlich sehr schöne. Bereiche, in dem in die gerade in dem Gebiet wie heißt das El C Brajo, also dass der Gehirnberg da läuft, man also eigentlich nur noch im Wald und man sieht auch häufig, wenn der Weg noch original ist, dann ist das nicht ein normaler Weg, sondern dann ist das über Wilhelm Tell durch die Hohle Gasse muss man kommen. Dann läuft man in so einem in so einer Rinne drin, also links und rechts ist schon gelaufen.
Ja viel gelaufen und auch durch die die Bepflanzung, also oben drüber hat man einen schönen Schatten, weil man läuft durch so eine Röhre ein bisschen. Ja und jetzt bin ich mir nicht ganz sicher ob das durch die vielen Leute kommt oder ob das nicht schon von vornherein so ein bisschen die Idee war, man ist windgeschützt und ist sonnengeschützt.
Und man kann auch nicht vom Weg abkommen. Man ist da in so einer Schiene drin, aber das ist eigentlich sehr, sehr schön. Ja und sagen wir mal, wenn sie lange Wanderungen machen, wenn sie es auch schon festgestellt haben, irgendwann schaltet das Gehirn ab, das läuft dann automatisch und man denkt so irgendwas vor sich hin, ich glaube das alleine ist schon ein stark reinigender Prozess.
Haben Sie das dann alleine gemacht? Ich habe es alleine gesagt, ja, na ja, das das alleine hat. Den großen Vorteil und seine eigene Geschwindigkeit läuft also. Man muss nicht sagen, es muss nicht wieder warten oder irgendwas, sondern man läuft so, Trottet vor sich hin, schaut ab und zu mal hoch.
Ach so. Oh, dieser Hut, wo will der hin? Wir wollen auch nach Links ja Hallo und haben sie sich dann auch vor, wie heißt der Dom noch mal? Ja, der, der wo die Pilgermesse auch ist, wo man sich dann hinlegt. Davor in Santiago kommt. Auch gar nicht, ob der das hört. Hatten sie sich dann auch sein Jakob. Ist der Santiago der schon Jakob? Hat sie sich dann da auch hingelegt und erstmal 5 Minuten alles waren dann überwältigt vor Emotionen. Oder war das bei ihnen ein bisschen? Ich hätte schon eher gesagt, der der Weg ist das Ziel. Ja, also dann der Abschluss am Schluss, das ist schön, das sollte man auch so feierlich wie möglich machen, aber es ist, es ist nicht so ein Ziellauf, wo man sagt, am Schluss muss ich dann in einer Zeit durch das
Ziel durch sein, sondern das ist zwar ein Abschluss, aber der ist, man hat auch dann. Wenn man, wenn man es macht, kriegt man ja auch noch jetzt leicht machen. Eine Intelligenz also, das heißt einen Ablass, wenn man also dann die Messe macht, den Weg gelaufen ist und durch das richtige Tor durchläuft, ja, also die Kirche macht es dann schon so, dass man auch da ein ganz besonderes Erlebnis dann mit nach Hause mit diesem Weihwasser, mit diesem Weihrauch. Ding, dass da durch den Saal gelogen wird. Das ist ja jetzt keine liturgische zwingende Vorgabe, sondern dass die Idee ist nur, dass der Pilger weggeht und sagt, wow, Oh, es war toll, einschließlich des Abschlusses. Ich hatte im Reiseführer
gelesen, dass das für die Spanier vor allem aus Nordspanien, ich weiß nicht, ob es immer noch aktuell ist, aber wirklich so ein Ding ist. Dass, das sag ich mal, wirklich so einen guten Ton gehört und dass die teilweise, da kriegt man ja dann wieso einen ich mal so einen Führerschein, wo man seine Stempel machen kann, hin und wieder bei den Büros, wo man war, dass das dann teilweise sogar bei den Bewerbungsunterlagen angehangen wird, vielleicht sag ich mal, ist das nicht mehr ganz aktuell gewesen, aber.
Also jedenfalls wenn ich, wenn ich einen Bewerber hätte, der sagt, er hat den Jakobsweg gemacht, dann. Ist das immerhin schon so ein Zeichen, dass das jemand ist, der ernsthaft. Auf ein gewisses Ziel hinarbeitet. Hinarbeitet der auch Schwierigkeiten in Kauf nimmt und trotzdem durch Halt durchhält bis zum Schluss, weil ich kenne auch viele, die dann zwischendurch sagen, jetzt ist mir zu blöd und brechen dann ab.
Und dann haben wir hier zum Ende der Autofahrt auch noch mal einen Karrieretipp bekommen. Dann haben wir es, jetzt haben wir es jetzt gleich geschafft, oder? Ja, weil sie sehen, jetzt, hier ist schon die Sicherheitskonferenzvorbereitung, da hinten gibt es so ne Brücke, damit irgendwelche Prominenten unerkannt die Straße wechseln können. Yeah, dass Sie meinen, da soll ich jetzt rein, das ist doch völlig ausgeschlossen.