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Anwalt & Steuerberater (ex-Freshfields) über Jura-Studium und Steuer-Tipps | Karriere Insider

Mittwoch, 11. Februar 2026 · 1 h 30

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Prof. Dr. Falko Tappen, Rechtsanwalt, Steuerberater und ehemaliger Freshfields-Partner, über seinen Karriereweg an der Schnittstelle von Jura, Steuern und Beratung. Prof. Dr. Tappen gibt spannende Einblicke in das Jura-Studium, erklärt, worauf es wirklich ankommt, um erfolgreich durch Studium und Examen zu kommen, und wie der Weg in eine internationale Großkanzlei wie Freshfields aussieht. Außerdem spricht er über den Alltag als Anwalt und Steuerberater, typische Karrierepfade im Steuerrecht und welche fachlichen sowie persönlichen Fähigkeiten entscheidend sind. Darüber hinaus teilt er konkrete Tipps und gibt wertvolle Ratschläge für Studierende und Berufseinsteiger, die eine Karriere im Steuerrecht, in der Beratung oder in der Großkanzlei anstreben.

LinkedIn Prof. Dr. Falko Tappen: linkedin.com/in/prof-dr-falko-tappen-09542932
YouTube Kanal Steuercheck: youtube.com/@steuercheck
Karriereseite TCS Steuerberatungsgesellschaft: tcs-treuhand.com/de/jobs
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…

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Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Einstieg bei Freshfields
- Wechsel zu DLA Piper
- Wechsel an HS Worms als Professor für Steuerrecht
- Gründung von TCS Steuerberatungsgesellschaft
- Jura- und Steuertipps auf Social Media
- Konkrete Steuertipps
- Finanzielle Freiheit und Motivation
- Learnings und Tipps für ambitionierte Zuhörer:innen
- Outro

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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…

Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.

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Alles was man brauchte, um ein hervorragendes Ergebnis hervorzubringen, hat man bekommen, was auch immer es sein hätte können, es müsste nur hervorragend sein, man lernt dadurch sehr viel, aber es grenzt etwas ein bisschen so ans Unmenschliche. Ich habe ein Gutachten mal geschrieben. Und das war halt so richtig schlecht. Man darf das auch nicht romantisieren, ne, man ist halt ein Werkzeug, ich bin dann auf den Arbeitsmarkt gekommen mit 2 VB und mal Promotion ne und dann etwas was keiner machen will nämlich steuern.

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Viel Spaß mit diesem Podcast. Perfekt. Dann Herr tappen, herzlich Willkommen im Karriere Insider Podcast. Schön, dass ich die Zeit nehme. Ja, Dankeschön, danke, dass ich da sein kann. Ich bin sehr gespannt. Sie sind der erste Steuerberater, glaube ich, der zu Gast ist. Wobei, ich hatte schon ein 2. Mal irgendwelche Big Four Partner aus der Wirtschaftsprüfung, die auch das Steuerberater Examen gemacht haben.

Aber so richtig Steuerberatung zum allerersten Mal. Und sie sind ja nicht nur Steuerberater, sondern auch Anwalt, ja. Also sagen wir mal so, ich sag immer an dieser Stelle, ich bin von Haus aus Anwalt um mich da so ein bisschen durchzu schlawinern, denn ich bin eigentlich im im im im tiefsten meines Herzens wirklich Anwalt, ja Jurist ja am liebsten Zivilrecht.

Und hab halt eine Geschichte aus einer Großkanzlei kommend und da gilt es, dass man als Zusatzqualifikation den Steuerberater macht und irgendwann war es halt so in meinem Leben, da kommen wir vielleicht noch dazu, dass ich jetzt in erster Linie Steuerberater bin und nicht mehr Anwalt. Das heißt, Sie hatten Jura studiert. Welche Unis, wie war die Zeit?

Ja, also in Bayreuth und Heidelberg und. Ja, jetzt sollte man natürlich sagen, irgendwie, es war voll super. Nee, also ich leiste mir den Luxus, das brutal offen und zu sagen, je älter ich werde, umso mehr mutig, meinen Leuten auch zu. Für mich war das Studium erschütternd am Anfang, das liegt halt daran, dass ich mich angestrengt habe als Schüler und so und ein Einzelkind, schrecklich und.

Und meine Eltern, Großeltern, alle hatten schon irgendwie genaue Pläne mit mir. Und mein Problem war, dass ich keine genauen Pläne richtig hatte und das hat mich in so eine doofe Verhandlungssituation gebracht und ich endete dann mit Jura und ich habe dann alles Mögliche erzählt bekommen, wie cool Jura ist. Alles wahnsinnig toll und man kann alles werden, man. Toll.

Und ich hatte jetzt von zu Hause nicht so viel Geld. Ja, und dann hieß es auch ja, Juristen verdienen irgendwie viel Geld und so und dann habe ich angefangen in Bayreuth zu studieren und Bayreuth ist eine sehr ambitionierte Uni, also damals schon so Wirtschaftswissenschaften, so einen Mix daraus gemacht und da waren meine Kommilitonen, die waren auf Zack, das war das Niveau, war echt hallo, ich war gut in der Schule war ein 1 er Schüler hatte glaube ich im Abi 1,2 und dann gehe ich dorthin kleiner strafrechtschein ich wäre um ein Haar durchgefallen und und dann habe ich gesagt, Hallo, was ist denn hier los? Ja, ich bin hier angetreten, um zu sagen, ich bin einer der besten, ja, das sagt man

natürlich so ne und dann fange ich da so an und bin halt ich will nicht sagen einer der schlechtesten aber naja und dann ging es los, ja und dann dann musste man das lernen noch mal neu erfinden und ich. Halte mich nicht für außerordentlich intelligent. Ich glaube, bin einfach so ein ziemlich normaler Mensch und fühlte mich da sehr herausgefordert und habe die Herausforderung aber angenommen und habe gearbeitet. Ich habe echt gelernt, das ging auf Kosten meiner Aktivitäten im Studium, Freizeitaktivitäten, ja Freizeitaktivitäten, Studentenverbindungen, ähnliche Sachen. Studentenverbindung war auch ich, war ja völlig unbedarft, ne, kannte die Regeln da auch da nicht so. Ich hab mir das schon angeguckt,

hab mir alles angeguckt ne ich hab mir auch Parteien angeguckt und. Ng OS die, das war halt wirklich super, einfach mal an alles reinzuschnüffeln und sich das anzugucken um mal mitzumachen und zu schauen, aber dann habe ich festgestellt, dass die lauter Zielkonflikte haben. Also ich, ich wollte ja performen im Studium und dann musste ich auswählen, was macht denn eigentlich Sinn und sich das Anschauen auch. Auch das Auswählen, das war schön, aber am Ende des Tages ging es echt ums Lernen und ich habe, ich habe mich immer gefragt, wie andere, die halt zum Teil auch deutlich besser waren, wie die das hinkriegen und ich weiß bis heute nicht, was da wirklich war, ist was die mir erzählt haben, die haben dann gesagt, Jo, ich lerne nicht

so viel und so und der eine hat, wie war das ein C Schein im Orgeln Ich glaube C ist ein viel oder es geht da sein Weg, also wenn die Zuhörer wissen, dann wissen die ja der erzählt Quatsch, aber der konnte jedenfalls toll im Orgeln auch noch und war halt einer im. Semestert eigentlich der Beste ne und dachte, Oh Gott, wie kriegt er das so hin, ne und dann habe ich gesagt ja also. Der ist halt nun mal toll.

Mit dem Namen kann man ja machen, Vornamen kann man ja sagen oder ist das was Positives der Simon? Ja der Simon ist halt voll super, das Kriege ich so nicht hin, aber ist mir auch wurscht, ja ich brauche keinen orgelschein, ich kann halt auch nicht jede Aktivität. Mitnehmen ich streng mich also vollaufstudium.

Absolut ja. Und dann habe ich das auch durchgezogen. Ne und bei. Jura ist ja so, da gibt es ja dieses Staatsexamen irgendwie, und es gibt die Prädikatsgrenze, das ist irgendwie bei 99 punkten bist du. Ja, ganz genau so. Und das ist echt so eine Schallmauer. Ja, und dann habe ich gesagt, okay ja.

Ich kriege das hin und dann habe ich halt gelernt ohne Ende, gekämpft ohne Ende und habe das dann in Bayreuth auch geschafft. Man tuned das so ein bisschen als Student, ich weiß nicht, ob das heute noch genauso ist, so dass man diese Zusatzausbildung da hinkriegt innerhalb der Hälfte der Zeit, sodass man dann wechseln kann nach dem vierten Semester, und das habe ich halt gemacht und meine Noten waren OK.

Ja, also war jetzt in Ordnung, ja, ich bin nicht durchgefallen, also jedenfalls nicht durch den Schein, ja, die Klausuren waren schon mal dabei und. Und dann bin ich. Dann habe ich überlegt, was machst du jetzt, brauchst du diese 9 Punkte, wo gehst du hin. Ja und die Simons dieser Welt haben gesagt, Heidelberg, München und so ne und ich dachte OK ja die Simons dieser Welt können sich das auch leisten ja also ne also fachlich ich gehe lieber danach wo ich halt wo wo man statistisch die besten Noten kriegt.

So, und dann habe ich das auch wirklich eiskalt irgendwie analysiert und geguckt und so und ich will keine Uni irgendwie schlecht machen, deswegen sage ich nicht, zu welchem Ergebnis ich da gekommen bin und außerdem ist es ja auch 100 Jahre her und dann wollte ich da schon hin und dann habe ich mir gedacht, Oh nee, du lebst nur einmal. Wer sagt, dass die Simons das alleine hinkriegen? Ja komm, ich mache das, ich nehme die Uni, die ich am coolsten von allen finde, das war Heidelberg. Das alles, so der ganze Nimbus und alles so, was da mit Rumging und ich habe mir gedacht, also.

Heidelberg ist eine sehr renommierte Uni für für Jura. Total. Es ist wirklich, ich weiß nicht, ob das jetzt unbedingt gerechtfertigt ist. Ich kam ja aus Bayreuth, Bayreuth war damals halt alles brandneu, so richtig bayrisch Oberfränkisch par excellence, alles glänzend, hervorragend ausgestattet und dann komme ich nach Heidelberg und man hatte so ein bisschen so den Eindruck, die haben es nicht nötig, also. Aber okay, aber der Ruf ist natürlich grandios und dann bin ich dorthin.

Und ja, das hat dann alles so ein bisschen, hat alles einen anderen Twist genommen, also einmal bin ich ja älter gewesen und ich habe dann meine spätere Frau im Studentenwohnheim kennengelernt, ich weiß gar nicht, ob das die Zuhörer so interessiert, dieses studentische Leben, aber das war halt, ich war halt immer noch sehr arm und.

Und war im billigsten Studentenwohnheim. Das war so richtig krass. Ja, das war so, wie sagt man so neudeutsch live changing, weil wir waren zu sechzehnt auf dem Stockwerk und es war das billigste, das heißt, man kann sich ja vorstellen, wenn man so ein so ein, so ein, wie soll man sagen, so ein Aufnahmelager hat, wer meine Zimmernachbarn, Zimmernachbarn, das war toll. Das war halt ich, weil ich habe ja gelernt. Und jetzt kam das Repetitorium Jura muss man Repetitorium machen, das heißt, vorher habe ich schon viel gelernt und jetzt habe ich gelernt, wie ein Verrückter, das heißt, es war schwierig, vernünftige soziale Kontakte zu haben, aber ich war ja auf dem Stockwerk, das Stockwerk war das Epizentrum meines sozialen Lebens, und ich

hatte da Leute aus allen Herren Ländern der Welt, die coole Sachen gemacht haben, Dinge, Leute, mit denen man nie zusammen gekommen wäre, da waren halt welche, die halt da, wieso eine Großfamilie quasi noch hatten, die haben dann da gekocht in unserer Küche. Gerichte, die ich noch nicht gesehen habe. Einer hatte dann irgendwie ein Bündel Geldscheine irgendwie da und so ne, also es war halt schon crazy ne und der hat dann dann gesagt, er wäre eigentlich seine Eltern, wären Schafhirten im Irak gewesen, er war Kurde, ja und er war dann da in diesem Krieg, aber ist dann irgendwann abgehauen, ja und also Zeug ne und den brauchte man nicht mit Bio essen kommen und so ne und das waren halt wirklich toll all

diese Menschen dort irgendwie zu treffen und vor allen Dingen ungefähr 30 Zentimeter entfernt. Fernluftlinie von dem Ort, wo ich halt saß und gelernt habe. Diese Kombi war halt extrem effizient und schön, einfach ne, das heißt wenn man nicht mehr. Kommt mein Ausgleich und dann Mhm. Brillant. Ja, meine Frau fand das irgendwie nur so bedingt gut, ja, weil es roch immer auch sehr merkwürdig, ja, und sie war die einzige auf dem Stoffwerk, die auch ein Apartment hatte, also sie hatte eine Nasszelle, die hatte ich nicht und so, aber ich war auch schmerzfrei, ja und so alles war cool, aber. War der Fokus lag noch viel mehr auf dem Lernen. Ich hab dann repetitorium gemacht und das war auch sehr prägend.

Ne, ein Repetorium ist sozusagen hochprofessionelles Professionalisiertes. Kommerzielles lernen, das heißt das, was ich vorher mir so selbst angeeignet hatte, wurde jetzt von einem Dienstleister noch mal auf ein ganz anderes Niveau gehoben. Es war damals Altmann, Schmidt, es gibt in Jura so ein paar Matadoren, ja, die sind bis heute auch noch sehr aktiv und man zahlt da ordentlich Geld und kriegt. So jedenfalls der Anspruch.

Das, was man in 8 Semestern Studium eigentlich über ne öffentlich rechtliche Hochschule kriegen sollte, kriegt man dort innerhalb von You Name mit halbem Jahr einem Jahr über ne Gekloppt extrem effizient ja und das war wirklich das war toll, ne weil das da traf ein williger Normalmensch ja mit einem.

Mit Ausdauervermögen nämlich ich auf einen Dienstleister, der wirtschaftlich bis unter die Haarwurzel effizient arbeitete, mit hervorragendem Material zusammen, und das hat dazu geführt, dass ich das Prädikatsexamen geschafft habe, ganz klar ne, ich habe halt keine Fehler gemacht bei der Fortbildung, also bei der Ausbildung, beim Lernen.

Sondern ich habe von Anfang an mit dem besten Material, was zu meinem Lerntyp passte, gearbeitet und habe damit tatsächlich das VB hinbekommen. Und das, und ich weiß noch, als ich, wenn ich das so erzähle, das rührt mich selbst und ganz geistig, ich weiß noch, ich war ja arm, wirklich, also wir haben, ich war das, ich war da echt unter 0 auf meinem Girokonto mit der letzten Miete und.

Und dann war ich mit meiner späteren Frau bei ihr in der süddeutschen Kleinstadt auf dem Platz. Und dann haben wir dieses VB bekommen, also diese diese Note, und dann sage ich zu ihr, wir haben es geschafft und das war so, also kommerziell war die Sache dann erledigt. Weil man direkt mit riesigen Einstiegsgehältern einsteigt.

Genau, schon damals, das war 2002 1004 erstes Examen, 2006, dann das zweite und. Und das erste hätte schon gereicht und das ist halt superkrass, weil das ist halt echt wahr es diese 9,8 Punkte die ich in Heidelberg hatte, garantierte auf einmal ein ganz anderes Leben und der Preis war natürlich schon hoch, also wenn ich sage, ich habe hart gelernt, irgendjemand hatte mal gesagt. Du lernst immer mit den Rollladen runter. Ja mit deiner Lampe und deinem Stapel Blätter. Du glaubst wohl, dass du deswegen leichter zum Richteramt kommst, weil die halt Leute mit Einschränkungen bevorzugen. Also es war schon echt wirklich hart, aber das hat dann geklappt und es hat sich auch alles bewahrheitet und ich habe dann noch mal.

Dann habe ich gesagt okay musst du promovieren, war ja dann kein Problem mit der Note und. Und habe während der Promotion dann bei einer Kanzlei in Stuttgart noch gearbeitet. Also zum ersten Mal richtig Geld verdient, oder? Ja ja, richtig Geld verdient. Also ja, also richtig Geld nicht. Aber das war auch lustig, das heißt, richtig Geld verdient, das ist auch voll lustig, ne, weil ich habe dann also für dich jedenfalls, ich hatte ja eigentlich wenig Geld und habe dann aber in der Kanzlei 1000€ bekommen. Ne im Monat damals ne 1000€ so wie 2000 heute fast. Genau das reicht aus.

Ja, wenn man so studentisches, bescheidenes Leben, obwohl das kommen ja 1000€ hin, so, und da habe ich dann noch Jura, ganz normal, gesellschaftsrecht, alles so, was man so macht, wenn man halt so startet und keinen Plan hat ne und so das Zivilrecht Gesellschaft ja ist ja artig auch egal, ne und das habe ich dann gemacht, die haben Nachfolgeplanung gemacht.

Das ist eine Boutique Kanzlei gewesen und die haben dann die haben so den schwäbischen Mittelstand versorgt bis heute kleine Kanzlei hocheffizient, super profitabel und auf einen Schlag haben die alle rausgeworfen. Ja also alle die halt so Support waren so wie ich und ich bin also von Heidelberg nach Stuttgart gependelt nach Degerloch und das hat mich ja auch was gekostet, ich habe 1000€ verdient, musste das trotzdem noch bezahlen.

Und dann sagt der Partner ja, tut mir leid, bist da draußen, ja, sag ich ja, wieso? Ja, wir haben einen ganz tollen, eine ganz tolle Einstellung gemacht, wir haben einen Rechtsanwalt eingestellt, der auch Steuerberater ist. Ja, meine Freude hielt sich in Grenzen und dann sagt er ja, ist ja nicht so schlimm, ja, von was leben sie denn so?

Ja von dem Geld, ich kann ja nicht von den 1000€ leben, ja dann sag ich doch, ich hab sonst kein Geld ja, aber es ist halt so wie es ist. So und dann habe ich da die Botschaft mitgenommen. Du hast dein erstes Examen, es ist super, du machst deine Promotion, du musst Steuerberater werden, weil wenn du Steuerberater und Rechtsanwalt bist, kann dir im Leben nichts mehr passieren, offensichtlich. Und dann habe ich mir gedacht, okay bin ich nach Hause gegangen, habe mir angeguckt, Steuerberater, was musst du dafür machen, ich komme aus Hessen und irgendwie, obwohl ich Mathe heute sehr gerne mache und meine Familie glaubt, dass ich das voll super kann und meine Kinder auch gut sind in Mathe ich.

Ich verrate mein Geheimnis. Ich habe Mathe in der 11. Abgewählt, ich habe katastrophale Noten in Mathe gehabt, obwohl ich auch dort mich echt angestrengt habe, und dann habe ich geguckt, brauchst du dafür Mathe für und dann habe ich mir das Zeug angeguckt. Steuerberater, Examen habe ich gesagt, Ach was, ja, das ist genau wie Jura genau das gleiche, ja, das ist easy zu lernen, machst du das und ich beim letzten Gespräch als ich dann mein Zeug da abgeholt habe, habe ich dem Partner dann gesagt, ich mache auch Steuerberater, ich werde auch Steuerberater und sagte Ja, machen sie erst mal ihr Zeug da zu Ende und dann gucken wir mal weiter. Naja und dann Promotion zu Ende, Referendariat, Referendariat war ja auch okay, da wurde ich ja

auch versorgt und wenn 1000€ habe ich halt auch so bekommen und das Referendariat habe ich in Rheinland Pfalz gemacht, weil es dort einen zweiten Versuch gab, das heißt, wenn es nichts geworden wäre, hätte ich das noch mal machen können und da gab es eine ganze Menge Leute von Heidelberg aus, die sozusagen das juristische Asyl gesucht haben in dem nächstgelegenen Oberlandesgerichtsbezirk oder Landgerichtsbezirk da. In Rheinland Pfalz.

Und dann habe ich das dort gemacht und es hat dann auch wunderbar funktioniert. Dann habe ich ein zweites VB gehabt und das war ja dann super ne, also ich hatte erstes VB zweites VB Promotion also. Vb voll befriedigend, voll. Das ist quasi dieses. Ja, ganz genau. Und die Karte? Genau. Und ich hatte dann nach dieser Erfahrung bei der Kanzlei dann da ganz am Ende, weil ich ja bis zum, also bis zum fast bitteren Ende in Rheinland Pfalz ja noch nichts mit Steuerrecht zu tun hatte, ne? Dann habe ich gedacht, okay, du kannst nicht an den auf den Arbeitsmarkt kommen und sagen, du bist ja ein Steuerexperte, wenn du noch nie was von Steuern gehört hast. Steuern ist ja schon aufwendig und im Jura Schwerpunkt irgendwie das zu machen geht auf

Kosten der Note, so habe ich mir das gedacht, ich sage okay beiße Sauen, Affe machst in Rheinland Pfalz Schwerpunkt steuern habe ich gemacht, dann gab es dann halt so eine Kinderland Verschickung hat man so ein paar Kurse gemacht und so und dann. Es war nicht wild, ganz wenig, meines Erachtens ziemlich dünn eigentlich, aber umso besser, weil ja so, und dann ging es ans Bewerben beziehungsweise die Kanzleien haben sich ja dann beworben und das ist eine perverse Welt, ich muss ein bisschen aufpassen, was ich jetzt hier sage, weil naja, weil ich bin dann auf den Arbeitsmarkt gekommen mit 2 VB und mal Promotion und dann etwas, was keiner machen will, nämlich steuern. Klar, jeder wollte mich haben.

Und dann habe ich mir gedacht, du drehst den Spieß um. Bisher bist du ja immer der Depp gewesen, jetzt lässt du dich mal hofieren, das machen nicht auch alle mit, also das war überhaupt kein Problem, ich habe 8 genau, ich bin zu einem Headhunter gegangen, also richtig markieren lassen, ja ich weiß kein guter Zug, aber ich erzähle es einfach ehrlich also und dann habe ich gesagt, ich bin hier und er hat sich natürlich voll gefreut und er hat mir 8 Termine gemacht bei 8 groß kann es sein.

In der ganzen Republik. Ich bin dann mit dem Flugzeug nach Hamburg geflogen und München von Frankfurt aus Okay, aber ich wusste eigentlich direkt, wo ich hin wollte, also von von Anfang an, ich wollte unbedingt zu flashigens, das war für mich so der Olymp, also ist die coolste Kanzlei, die man sich so vorstellen kann toll und die zahlt man auch nicht am meisten, weil das spielte ja für eigentlich keine Rolle mehr, weil mein Problem waren diese 1000€ also.

Und und dann dachte ich mir, OK ne und aber ich, obwohl ich das von vornherein wusste, habe ich mir halt die ganzen Leute mal so angeguckt. Ja, die ganzen Kanzleien und ne und bin dann so Freshfields und das war auch genau, also vielleicht sollte ich noch mal eine Sache erzählen, das ist vielleicht ganz witzig. Den Studierenden erzähle ich das auch. Das waren ja 8 Kanzleien und ich wollte so Freshfields und es gibt noch eine andere witzige und schöne Kanzlei damals, das waren Linklaters, das.

Sag ich mal noch. Gibt's auch nicht. Ja klar, Linklaters so, und das sind die Einzigen, die mich nicht wollten. Freshfields und Linklater. Nein, nein, das wollten mich schon. Ja, aber Linklaters waren ja waren die einzigen, die mich nicht wollten, und das war super peinlich bei diesem Vorstellungsgespräch hier, hier, Luftlinie von hier, wo wir hier sitzen, gerade irgendwie keine Ahnung 100 Meter entfernt, sorry nee, nicht ne. Ich war dann so ganz oben.

Top Zimmer, langer Tisch, irgendwie keine Ahnung, ein paar Partner dabei und so ein bisschen so intimidating und und was die als einzige Kanzlei gemacht haben ist, die haben mich fachlich so ein ganz klein bisschen geprüft Hallo ja ich komme doch hierher mit zweimal VB was wagt ihr und mein Problem war ich habe ja Steuern in Rheinland Pfalz gemacht und hatte keinen Plan also. Also das ist nicht übertrieben.

Und weil es so leicht dort ist. Und weil man so wenig gelernt hat damals, weil vor allen Dingen, was lernte man nicht körperschaftsteuerrecht und im ganzen Körperschaftsteuerrecht gibt es eine einzige Norm, die man können muss. Das ist 8 B ksdg, also wenn man halt auch, sagen wir mal, ich erzähle ihnen was über Steuern, und ich erzähle Ihnen eine Stunde lang was von Steuern, die wichtigsten Sachen, die man im Steuerrecht können muss in einer Stunde, dann taucht da 8 B auf, den kannte ich nicht, ich kannte diese Norm nicht, und.

Und dann haben die mir dann einen Fall gestellt und ich hätte so viel Stuss erzählen können. Ich hätte einfach nur irgendwie wenig so ganz grob Ahnung haben müssen, ne Stunde mich mit Steuerrecht beschäftigen müssen eigentlich und dann hätte ich die Antworten eigentlich schon gehabt und dann kannte ich nicht und dann haben die gesagt okay, also nee, das ist komisch hier und die haben mich nicht genommen, so ne kleine narzisstische Kränkung, aber da wollte ich eigentlich sowieso nicht hin, das wäre ja nur die B Kanzlei gewesen und dann bist du Fresh jetzt, die haben zum Glück nicht. Fragt.

Und also das ist, wenn man Vollbefrieden gegen das Staatsexamen hat in Jura, dann ist das gar nicht so, dass da technische Fragen aus unserem Interview dran kommen, sondern es geht einfach nur pasto Pasto rein, oder? Nicht genau. Man kann das eigentlich, man kann es eigentlich so brutal formulieren, wie man will, ich will denen, ich kann nicht behaupten, dass das heute immer noch genauso ist. Ich glaube zwar schon, aber ich kann es nicht beschwören. Aber es war also ich mein, man kann sich das extrem vorstellen und legt dann noch ne Schippe drauf. Also es war komplett wurscht.

Ja, ich glaube ich würde sogar vermuten, ich hätte Mutter und Vater erschlagen können, ja die hätten mich trotzdem genommen. Ja und und dann hieß es aber. Es gibt einen Film, die Firma, ich weiß nicht, die meisten der Zuschauerinnen und Zuhörer werden es nicht kennen mit Tom Cruise ja das Spiel auch in der Großkanzleiwelt in Amerika, das war ziemlich ähnlich, weil die haben gesagt, also pass mal auf, ja, wir haben keinen großen Respekt vor dir, brauchen wir auch nicht, wir sind die coolsten, so nach dem Motto so, das war so die Gesprächsatmosphäre, wir wollen dich aber und wenn du hier anfängst so ziemlich Originalton, dann wird das gut, das wird gut für unsere Mandanten, das wird gut für

dich. Du wirst entweder Partner und wenn du nicht Partner wirst, kannst du zum Mandanten gehen. Die besten juristischen Jobs wirst du bekommen, entweder hier, aber wir können dir nicht versprechen, dass du Partner wirst. Das hängt von vielen Sachen ab und die hast du nicht alle im Griff, aber selbst wenn du nicht Partner wirst, ist das richtig toll und da du steuern machen willst, wirst Du hier Steuerberater machen und das Gehalt war irgendwie 30% geringer als das höchste Gehalt, das ich damals hätte also angeboten bekommen hatte, also 25% 30%. Aber es war mir egal und denen war es auch egal. Das wusste jeder.

Jeder wusste das und da habe ich gesagt, okay, super, ja, ich komme und dann habe ich also angefangen und es waren die ersten 4 Jahre meines Berufslebens, die dann kamen, weil der Job war schrecklich, ich fand es ganz furchtbar, weil das nicht so richtig zu mir passte beziehungsweise. Ich habe mich ja, ich habe ja bis zu dem Zeitpunkt mich nie gefragt, was ich eigentlich gerne mache, ne, sondern ich habe eigentlich immer nur das gemacht, was ich machen musste, ne, ob das jetzt, und das war sicherlich auch eine persönliche Schwäche, da war ich mir heute nichts vor, ich hätte das wahrscheinlich ne bla bla bla, aber ich habe halt eigentlich da das erste Mal mir die Frage gestellt, muss das sein, ne?

Weil andere Kommilitonen mit einem guten Examen haben einen anderen Lebensweg eingeschlagen. Die sind dann Richter geworden oder so, keine Ahnung so, das kann man ja auch machen und ich war jetzt bei Freshfields, wo ich unbedingt hin wollte und habe dann Sachen dort gemacht auf eine Art und Weise, wie also das Leiden des Studiums hat sich quasi fortgesetzt.

Also was war schlimm? Ja, also verschiedene Dinge waren schlimm. Schlimm war also, was heißt schlimm, jetzt muss man sich halt. Meckern auf hohem Niveau. Aber ja, also es war so alles, was man brauchte, um ein hervorragendes Ergebnis hervorzubringen, hat man bekommen, was auch immer es sein hätte können, es musste nur hervorragend sein und man.

Man lernt dadurch sehr viel, aber es grenzt etwas ein bisschen so ans unmenschliche und ich kann das auch verstehen, weil da ist halt Druck auf dem Kessel. Die haben schon damals extreme Stundensätze aufgerufen, mussten und konnten sie auch und die Mandanten mussten und konnten die höchst denkbare Qualität, juristische Qualität verlangen und. Und der, der es letzten Endes produziert hat, ist ja der Anwalt dort gewesen.

Das heißt, am Ende der Kette, ich und dieser Druck wurde halt auch auf mehr oder weniger subtile Art und Weise weitergegeben, und ich sag bewusst mehr oder weniger subtile Weise, weil sie war auch in erster Linie war der Druck ja subtil, niemand hat mir gesagt, du musst so und so lange dort arbeiten, es gibt ja diese Horrorgeschichten, du musst irgendwie irgendwie 18 Stunden arbeiten oder so, es war überhaupt nicht der Fall im Steuern, sondern.

Es war halt eher so die Haltung. Wir müssen nicht 12 Stunden hier sein, man kann auch 8 Stunden arbeiten, wir müssen hochkonzentriert, hocheffizient unser Bestes bringen und dazu muss man ein gutes Familienleben haben, ausgeschlafen sein, sich gut ernähren und so weiter blub, blub, blub und Sport machen, das musst du machen, damit du das Beste liefern kannst, was du liefern kannst. Aber grundsätzlich gar nicht mal so verkehrt, oder? Nee, das ist nicht so verkehrt, aber man darf das auch nicht romantisieren.

Man ist halt ein Werkzeug, das ist bestimmt gut auch für die Ausbildung, die sich ja daran fortgesetzt hat, und ich habe ja auch wahnsinnig viel gelernt dadurch, ja, ich habe sozusagen einen wirklich harten, guten Beraterschliff bekommen, von dem ich heute noch profitiere, aber. Das Leben, dass ich dort gelebt habe, war wirklich hart und es führte zum Teil auch zu grotesken Szenen. Halt, ich kann mir, ich bin mit einem nicht Kommilitonen Kollegen von damals heute noch befreundet, die schönste Zeit war eigentlich, wenn wir halt dann die Left Overs gegessen haben von irgendwelchen Meetings da im obersten Stock und dann war sozusagen der Arbeitstag vorbei und das waren die schönsten Augenblicke, weil der

Rest war also wirklich extrem hochkonzentriert. Konzentriertes Arbeiten was mich aber in erster Linie gestört hat, war die komplette Abwesenheit von Freiheit und Kreativität. Ja, das waren halt Sachen, die halt in meinem Leben bis zu dem Zeitpunkt halt nie vorhanden waren und und ich ahnte, ohne es zu wissen, dass das etwas ist, was halt eigentlich so den. Eigentlich ein lebenswertes Leben ausmacht. Das hört sich jetzt irgendwie ein bisschen schwubbelig an, aber aber etwas halt weiß ich nicht, was einen glücklich auch macht und das fehlte halt komplett und dann hieß es irgendwann, ich habe dann ein Gutachten mal geschrieben über mandatory Convertible Bonds und das war halt so richtig schlecht.

Ich weiß auch nicht, es ging, glaube ich, um immaterielle Wirtschaftsgüter, ob man die bilanzieren kann oder nicht. Und ich habe da irgendwas schreckliches, Schlimmes reingeschrieben. Wussten Sie das schon? Oder also während sie es geschrieben haben, ja. Ich war auch nicht so richtig toll, muss man sagen, weil ich ja mit Fortlaufen der Zeit immer mehr dieses Defizit auch merkte.

Und dann geht das halt auch auf die Performance und dann habe ich dieses Gutachten geschrieben und es war halt richtig schlecht und dann sagte der Partner damals, also hör mal zu Falco. Du wirst nicht Partner. Wir haben hier Shift and Shape oder so ähnlich ist das Programm oder was weiß ich, keine Ahnung, irgendwie so komische Sachen, das ist die Partner lebten übrigens auch nicht besonders angenehm, muss man dazu sagen, weil irgendwie subtilerweise haben die ja natürlich auch den Druck untereinander gehabt und jeder musste sozusagen jemanden, also das weiß nicht ob das so stimmt, aber so in meiner Welt, das kann auch falsch sein, über die Klinge springen lassen und ich war es dann und dann sagte ich okay weißt du, sagte ich zu

meinem Partner, heimlich ist das okay ich mache was ganz anderes, ja. Ich bin sofort. Nein, du machst nichts anderes. Du gehst jetzt hier zu der Bank und Sauerblatt diesen jenes und sage ja nee, komm also lma ja ich mache was anderes und und dann habe ich mich irgendwie beruhigt, das war ja dann auch ein bitterer Schlag, weil ich habe das, ich war ja eigentlich hat mein Ganzes meine Identität auf eine gewisse Weise ja und mein Selbstbewusstsein auch über diese Firma irgendwie bekommen und.

Und dann fragte ich mich, wieso ein Leben danach aussehen sollte. Ja, nach diesem Moment, weil dann bist du halt eben nicht mehr, wenn man halt bei Freshfields Anwalt ist, dann braucht man nicht sagen, dass man toll ist. Man muss auch nicht sagen, dass man 2 VB hat, man muss auch nicht sagen, dass man promoviert, heißt, man sagt einfach nur, wenn man da halt auf so einer Party zusammensteht, ja was machst du ja Jura, ach du bist auch Anwalt, ich bin bei Freshields und wenn der andere auch nur einen Hauch davon Ahnung hat ja von diesem ganzen Zauberer, dann brauchst du eigentlich nichts mehr sagen, so und dann dachte ich mir immer, wie wird das Leben sein, wenn das mal nicht so ist und und dann bin ich

halt, habe ich mir gedacht okay etwas ganz anderes machen. Also der Freund, von dem ich erzählt habe, der hat einen anderen Lebensweg eingeschlagen und ich habe ihm gesagt, komm, lass das sein, ja, wir haben jetzt 4 Jahre das hinter uns gebracht, ja, wir haben jetzt zwar ein bisschen was an Geld zusammengebracht, aber für ein Einfamilienhaus so richtig hier, das wird knapp und das wollte der auch unbedingt, also so ein bescheidener sozusagen American German Dream.

Ja, so Häuschen und so weiter im Grünen und so. Das ist teuer, sagte ich dir. Ich weiß nicht, ob das jetzt hier schon so reicht. Ja, ich habe auch keine Lust mehr und so, ich werde Richter und dann sagte ich, komm lass den Quatsch naja ist egal okay und dann hat er Richter gemacht, Finanzrichter und und ich habe mir gedacht, nee nee, nee, nee, ich probiere das noch mal aus so mit der Großkanzlei, es gibt ja noch andere großkanzlei und dann habe ich halt noch mal so eine Bewerbungsrunde gemacht, die war etwas kühler als die erste, habe dann aber meinen zweiten Arbeit und den letzten Arbeitgeber gefunden und. Das war DLA Piper.

Ist das Aufnahmen, sag ich mal so, sagen wir mal eher. Also wenn wir sagen in Fußball Terms Bundesliga, Freshfields, FC Bayern München sozusagen für sie nochmal ist dann DLA Piper sowas wie BVB Leverkusen oder ist es eher sowas wie Hansa Rostock oder ne, also wo wo wo wo kann man das dann sagen?

Ja, das ist sehr schwierig, ne. Also das ist deswegen schwierig, weil das ne ne andere Art von Kanzlei ist. Ist zwar auch ne Großkanzlei, aber das ist sowas eher. Man kann sich das so eher so vorstellen. Wieso eine wie eine Prüfungsgesellschaft so wie PW C oder so ne, weil das ist halt das ist ein riesen Riesen weltumspannendes Unternehmen, ne mit wahnsinnig vielen Leuten, ne. Und die Rangen von Biss.

Ne, es gibt die Top Performer aber auch ganz. Genau, ja und und diese Magic Circle Kanzleien wie Freshields, die haben ja, die sind zwar auch groß, ja, aber die befriedigen ein anderes, etwas anderes Klientel und da glaube ich damals jedenfalls hätten die Handeln ja. Partner mir da auch zugestimmt, dass es so ist.

Ja und dann bin ich dort hingekommen und dann habe ich meinen ersten, da habe ich einen Partner bekommen. Also ich hatte ja vorher den einen Partner mit den anderen und und das war wie Urlaub, einfach nicht zu fassen, es war wie Urlaub, er hat meinen ersten Schriftsatz bekommen und so ja ganz gut, ja ja hier komm mal da und kannst wegschicken, sag ich was echt wegschicken ja okay krass, ja.

Der hatte einfach sprachlich 23 Sachen geändert, aber nicht viel. Also ich meine 23 Sachen, wenn überhaupt und früher war es so, dass keine Zeile existierte ohne penible handschriftliche Anmerkung, und das war wie Urlaub, es war echt wie Urlaub. Die Zeit bei DLA war echt toll, da habe ich nämlich das erste Mal in meinem Leben wirklich Freiheit gehabt und auch kreative Freiheit.

Ich konnte dann auch als Berater. Wirklich auch Dinge mal so überlegen, auch anders machen vielleicht und vorschlagen und so weiter ich hatte dann irgendwie vielleicht so ein bisschen das ungute Gefühl, ob das eigentlich stimmt, weil das hatte ich bei Flasheets nie, da war immer so super sonnenklar, dass das eigentlich ja hundertprozentig richtig ist. Und da dachte ich mir okay, vielleicht guckst du selbst noch mal nach, ob es wirklich hundertprozentig richtig ist. Aber das war halt schon toll.

Und die Arbeitszeiten waren dann so, wie man also so, also ja, so ähnlich wie bei Freshwels ne so von 9 bis 8 ne. Und für Großkanzleiwelten ebenfalls noch moderat und. Man beim Gehalt dann aber Einbußen. Nee, ich habe mehr bekommen. Ja, ja, doch, das ist. Es gibt so eine umgekehrte Relation zur zum Renommee, würde ich sagen, das heißt, man muss halt mehr Geld zahlen, wenn man halt irgendwie nicht so extrem toll ist.

Also vom vom Bewerber Renommee, nee, ich habe mehr Geld bekommen und. Und dann und auch Bonus und also Zeug. Ja und auch Hierarchiestatus und also Zeug habe ich alles mehr bekommen und auch mehr Freiheit, insofern war das eine coole Zeit und dann sagte meine Frau ja voll toll bisher, ich bin auch froh, dass wir nicht mehr arm sind und ich kann meine Karriere auch machen und so weiter und alles ist ganz klasse, aber dir ist schon klar, dass das so keine Zukunft hat. Wir haben unser erstes Kind damals bekommen. Wie alt waren sie da?

Ich war, wann war das 212 da war ich 29 und. Und ja, sage ich, aber ich kann nichts anderes. Ich bin zwar Steuerberater dank Freshfields, aber ich bin auch Anwalt, aber was soll ich machen, ja ich kann nichts anderes, meine Frau sagt, da hat sie auch recht, ja das ist dein Problem, ja, aber du kannst mir nicht erzählen, dass es ein normales Leben ist, dass man halt 12 bis 14 stunden oder 14 Stunden netto, also am Ende oder brutto halt weg ist.

Wegen Pendeln und so. Weiter? Ja genau, und dann war es halt echt schwierig und dann einer, bei dem ich mich in dieser zweiten Bewerbungsrunde, wo ich eine Freshie war, der mit mir ein Bewerbungsgespräch geführt hat, gegen den ich mich entschieden hatte, gegen die Kanzlei, der war aber weiterhin interessiert und der hat gesagt, wir bleiben locker im Kontakt und so ein blub, blub, Lohn, der war Professorin Worms und. Und der hat mir irgendwann mal einfach nur einen Link weitergeleitet.

Das ist, dass Worms einen neuen Professor sucht für Steuerrecht und dann habe ich da dieses Bewerbungsverfahren gemacht und hin und her lange Rede kurzer Sinn, die haben mich genommen. Ein absoluter Glücksfall also vergleichbar mit den 2 VBS. Also voll examina, weil die Tätigkeit an der damaligen Fachhochschule ist wundervoll. Also es ist halt genau, also das ist ein hat, man hat als Prof. Ein extremes Maß an Flexibilität und Freiheit und Kreativität, und das Macht einen schier glücklich, muss man sagen, man. Nun kann man aber also jetzt ist natürlich so ne Sache mit Geld ist halt immer, ich glaube das interessiert viele Leute sehr arg, ja, aber es ist natürlich auch sehr speziell ne weil manche Menschen verdienen viel,

manche verdienen wenig, ja und für die die wenig verdienen ist das was andere verdienen halt wahnsinnig viel ne und na ja aber wenn man sich vorstellt ich komme ja aus der Großkanzleiwelt und das Gehalt w 2 in Worms war jetzt nicht so viel. Im Verhältnis dazu und jemand, der im Beamtenlaufbahn mittlerer Dienst hat, der wird sagen, ist der besoffen.

W 2 ist doch ein Traum naja, aber es ist halt immer sehr subjektiv wenn man aus der Großkanzlei kommt ist das halt irgendwie ein Taschengeld und aber habe ich gesagt okay ich mache es und meine Frau sagte endlich bist du auch Beamter es ist die Welt erledigt, alles ist gut dann sagte ich ja okay aber irgendwie weiß ich nicht ich würde da gerne noch mal gucken ob da nicht was geht. Und sagt sie ja als selbstbewirklichungstrip, Selbstständigkeit, Nebentätigkeit und so weiter Du machst Worms und bist Prof und so und wir haben Kinder. Wir haben heute 3 Kinder und so und meine Frau ist halt eine sehr moderne, attraktive feministische Frau, die lässt sich nicht die Wurst vom Brot nehmen und die hat gesagt, also hör mal zu, ja, ich will auch

meinen Beruf machen, und zwar richtig und nicht Teilzeit und dann habe ich gesagt, ja, ist alles gut, ja. Aber man kann auch auf Nebentätigkeit was machen. Und dann habe ich in Nebentätigkeit ne Kanzlei gegründet. Ja, und sie hat gesagt, Hör mir auf mit dem Mist. Ja, das ist ein Selbstverwirklichungstrip und hin und her bla bla bla.

Als dann der die Kanzlei den Touran zur Verfügung gestellt hat hat sie gesagt OK das ist cool. Aber ich will von dem Zauber nichts wissen. Worms muss gut funktionieren und lass mich in Ruhe damit, so ungefähr, und da habe ich gesagt, okay der Deal gilt und dann habe ich die Kanzlei gegründet und die hat sich über die Steuerberatungskanzlei, die hat sich dann über die nächsten 14 Jahre super entwickelt und mein Hauptjob ist Prof.

In Worms und aber meine. Sagen wir mal, beratende Tätigkeit mache ich in der Kanzlei und als Nebentätigkeit, und das ist eine sehr, sehr schöne. Wie groß ist die Kanzlei inzwischen? Ja, das muss man als das. Oder wie misst man die also? Eine ganze Reihe von Mitarbeitern es gibt auch viele angestellte Steuerberater, und weil ich das ja sonst mit meinem Nebentätigkeitsdeputat auch so nicht hinbekommen würde.

Anteilseigner bin ich schon, aber es gibt dann halt so wieviel. Wir sind im Moment glaube ich 56, angestellte, Steuerberater und insgesamt glaube ich 25 Mitarbeiter. Gute neben neben. Genau. Genau. Und aber meine Nebentätigkeit ist halt dann eine Nebentätigkeit, das heißt Gutachten schreiben, Sonstiges sage ich und genau. Das ist das und Social Media übrigens ne und so schließt sich der Kreis auch.

Ne, sind wir ja auch. Zusammen ja, ja, weil das ist ja gerade das tolle, ne, das fing ja schon mit DLA an, ne auf einem widrigen Niveau muss man sagen was unternehmerische. Und wissenschaftliche Kreativität angeht. Aber als als Prof. Hat man diese Freiheiten eben ne. Als und es ist aber an der Hochschule. Ja, genau.

Aber das ist kein Jura Studiengang. Dann ne ich glaube Jura kann man nicht an Hochschulen studieren oder es geht nur an Unis. Ja genau, an Fachhochschulen kann man, glaube ich, man kann ja nur wirtschaftsjura studieren oder so. Ja, das ist eine betriebswirtschaftliche Steuerlehre und da wird man Steuerberater so und. Da habe ich, da kann man auch immer Sachen ausprobieren, fachlich ja und gucken, was so passiert. Ne, es passiert ja wahnsinnig viel, auch ne in unserem täglichen Leben, da gibt es halt irgendwie das jetzt Krypto ist Decentralized Finance da ja oder halt social Media oder KI jetzt ne und das sind alles Themen die für die Berater Welt relevant sind, für die Mandanten relevant

sind und die werden. Als allererstes kann ich die ja im Hörsaal aufgreifen, auch wenn es noch gar keinen Mandanten gibt, der sich wirklich dafür, richtig jetzt aktuell interessiert. Es gibt immer so ne so ne Verzögerung, bis das Halt in der Beratung durchschlägt, aber ich kann das schon längst im Hörsaal auch mit den Studierenden besprechen, die machen das dann auch ne, also zum Beispiel Dropshipping sagt ihnen das, was ja klar OKOK ist?

OK, ja. Okay dropshipping und also Zeug, das machen ja Studierende, und ich ermutige die dann halt, unternehmerisch tätig zu sein, weil ich habe dann im Kopf immer meinen eigenen Werdegang und denke mir okay damals threshields und so wie cool wäre das gewesen. Ja, und die sitzen dann im Hörsaal und verkaufen was vorletztes Semester hat einer Unterhosen verkauft über Dropshipping und solche Sachen, ja und dann so Zeug gibt es, aber der eine Macht das mit LEGO Sets und so und ich greife das dann immer gern auf im Hörsaal und dann?

Definiere das dann betriebswirtschaftlich, steuerrechtlich rechtlich durch und das ist die Vorlesung und und seit vorletztem Wintersemester entschuldigung mache ich das dann auch über Social Media? Ja, genau. Und aus der Fliege reingeflogen. Stört mich nicht. Und das. Dann und Social Media hat da den großen Vorteil, dass das ja die Lebenswirklichkeit dieser mit 20 jährigen ist.

Und das ist super. Super superkrass ja, weil ich bin ja jetzt werde 2026 erschrecken und 49 Sie haben überhaupt behaupte ich jetzt mal so übergrifflich sie waren sich gar keine, gar keine Vorstellung, wie krass. Unsere Welten auseinander gehen. Ja, wie alt? Sind sie, ich werd 29 dieses. Jahr, ja 19 Jahre 20 Jahre, aber Täuschung ja genau ja, also unsere Welten sind liegen Lichtjahre auseinander. Ja, das glauben Sie gar nicht, Sie meinen, OK, da sitzt einer vor mir, der sieht irgendwie mehr oder mehr so aus wie ich, nur n bisschen älter, ja, das ist kein Unterschied, das ist ein Irrtum, ja.

Und für mich als Lehrer Lehrender Prof. Ne ist das noch mal tückischer, weil meine Leute bleiben immer gleich alt, aber ich werde älter, weil die sehen halt immer gleich aus, ne ne, weil es ja immer die gleichen so und ich mach das mal so deutlich, ich find das voll cool abends. Um 20:00 Uhr vorm Fernseher zu sitzen und die Nachrichten zu sehen, die Tagesschau. Ich find das toll.

Ja ich, ich glaub fest an den öffentlich rechtlichen Rundfunk und so und auch wenn das irgendwie Leute jetzt total doof finden, ja ich find das super, ich find das einen guten Journalismus und so weiter ich mag das ne. Die Leute, die vor mir sitzen, machen das im Leben nicht. Ja, und ich hab keine Ahnung, woher die Ihre Kenntnisse haben.

Ja und n Wintersemester ne vorletztes Wintersemester, dann plavt man sich ja so die Vorlesung dachte ich mir OK muss man verstehen was die eigentlich machen, ja was sind das für Menschen die die kennen ja und als ich so jung war, klein war ja da gab es so Leute wie Thomas Gottschalk oder so ne, die haben dann irgendwie n Wetten dass gemacht und so.

Was sind die Promis so? Und dann habe ich festgestellt, erstens Hauptinformationsquelle Social Media und dort gibt es Leute, die sind wahnsinnig erfolgreich, wahnsinnig prominent, viel prominenter als Thomas Gottschalk, ja mit viel mehr Followern und dann habe ich mir den Erstbesten, da habe ich noch einen Kollegen gefragt, wir sind wahrscheinlich so die jüngste durchschnittliche Steuerberatungskanzlei Deutschlands, vermute ich mal ja.

Habe ich gefragt. Kinder, erzählt mir mal, wer von wer ist denn so ein cooler Typ, ein Held, ein Promi in eurer Welt? Und dann sagten die Montana Black, so okay komischer Name, keine Ahnung wer das ist und und übrigens alle in meiner Peer Group in meinem Alter plus -10 Jahre kam. Keine Ahnung wer das.

Ist außer die, die schon Kinder haben, die das anschauen. Oder ja, aber auch selbst die nicht unbedingt, weil der Handy Zeit und so. Dann guckt man, dass die Eltern das nicht so mitkriegen Montanaband und die verdienen alle so. Sau viel Geld und wenn jemand viel Geld verdient, dann ist das, dann sind die attraktiv als Anschauungsmaterial, als Unternehmer, die sind als Mandant interessant, also Montana, wenn du zuhörst würde mich freuen und sie sind aber auch als Beispiel super interessant für die Studierenden.

Weil normalerweise so ein Fall in Jura oder Steuern oder BWL fängt Halt so an. Ja der Unternehmer X, der halt irgendwie keine Ahnung ein Transportunternehmen betreibt und blub blub blub ja und da schläft man ja schon nach einer Minute ein, wenn man nicht an die Klausur denkt und jetzt nehme ich solche Beispiele, solche Leute live.

Die kennen die. Ich kenne sie jetzt auch und dann gehe ich hin. Es ist ja Genre typisch, dass man eigentlich authentisch rüberkommt und eigentlich ganz viel offenlegt, und wenn man das, was sowieso schon in den Reals offengelegt wird, kombiniert mit den öffentlich zugänglichen Daten unternehmensregister, dann habe ich ein umfassendes Bewegungsprofil von den Promis, meiner Zuhörer und dann kann ich mit dem Wissen, dass ich den Studierenden beibringe oder was die Mandanten von mir brauchen, dann kann ich die Leute analysieren, das ist besser.

Besser, als wenn ich ein extrem, also wenn ich ein echtes Mandat nehmen würde, weil ich halt unglaublich viele Informationen transportieren kann, und das habe ich gemacht und das mache ich ja, das heißt, ich habe schon alle möglichen Promis ja durchleuchtet und durchgecheckt und geguckt, was man mit denen machen kann, und das ist witzig ist.

Das auch schon auf Social Media. Ja, ja, ja, das kann ich auch so auch. Also Papa Platte war dabei, kennen sie auch ne Papa Platte? Ja Sie glauben alle sie glauben, dass das irgendwie klar ist, dass Sie die kennen wir haben. Haben so eine Erstsemester Veranstaltung wo die mit den Mamas und Papas kommen und dann sage ich zu den Eltern, die mit ihren Kindern da sitzen, mit den Studierenden in zukünftigen, die Wissen gar nicht was die was deren Promis sind, dann mache ich diesen Test. Das hat bisher immer geklappt, die Eltern wissen nicht wer Papa platte ist oder halt montaner Break also aber ist okay und dann nehme ich halt nehme ich die mir vor und dann gab es zum Beispiel Knossi.

Und der hat was gemacht. Das gab richtig Ärger, das ist witzig gewesen, ne, weil der hatte, da gab es mal irgendwas, ich weiß nicht mehr genau wie es heißt, also ich kannte den natürlich vorher auch nicht, ne und dann hatte der irgendwie so was mit Pizza gemacht. Haben Sie das mitbekommen? Der hat so ich hab irgendwas mit Bequis oder so irgendwas mitbekommen ja ist okay aber dann hieß es auf einmal der hat auf einmal 7070 Restaurants oder so ja dachte ich wow ja weil ich suche ja immer solche Leute die erfolgreich sind Promis sind.

Unternehmer sind, weil das ja, weil ich daran halt auch Steuerrecht erkläre und und weil das ja auch meine Mandanten auch live sind. Also ich habe ja hauptsächlich unternehmerische Mandanten, die ich dann optimiere und also Zeug mal, und dann dachte, Wow, da hat jemand von jetzt auf eben angeblich 70 Restaurants gegründet, wie kann denn das gehen und dann auch auf die besagte Art und Weise durchleuchtet, gecheckt und Viren daraus gemacht und sagen wir mal so. Glossi war nicht amused und dann gab es halt auch hier und da einen kleinen Streit, ja live, das ist witzig, und dann hat irgendjemand zu mir gesagt, in der Kanzlei, sag mal, weißt du eigentlich, was du da machst?

Du spielst da mit dem Feuer, weil das ist ja für mich Jahrgang 77 eine komische Welt, Social Media, da ist ja auch macht dahinter und. Und dann hat mir irgendeiner der Kollegen in der Kanzlei erzählt, hier, also wenn der bei seinen Followern irgendwie sagt, da gibt es einen verrückten Prof, ja, der erzählt Mist, ja, ärgert den Mal, dann hast du ein Problem und dann dachte ich mir okay, also ich stecke da kein Herzblut rein. Ja, wenn der meint, ich rede Quatsch, ja, dann sage ich gerne irgendwie knossi ist der Meinung, ich rede Quatsch, jeder möge halt für sich klären, was da richtig ist. Und dann ist es gut.

Ja ich ich suche da keinen Beef und. Und aber es ist eine interessante Welt und vor allem jetzt seit letztem Semester mache ich noch was anderes. Ich mache die Reels für den Studienaccount mit den Studierenden live in der Vorlesung, weil das witzig, ich meine, sie machen ja, haben ja auch einen wahnsinnig erfolgreichen Kanal oder Kanäle, so erfolgreich ist der Studienaccount von mir natürlich nicht, ich habe 2, aber das Schöne ist, die Studierenden lernen, was in der Vorlesung.

Ne, irgendwas. Und dann sage ich denen, jetzt machen wir einen Real und gucken, dass das auch gesehen wird und dann sagen wir wie ein Real ne dann wir machen einen Real. Ja ihr nehmt mich auf live jetzt, wir haben eine Viertelstunde Zeit, wir nehmen das auf eine Minute 50 maximal zu dem Thema ihr schreibt mir jetzt das Script was ihr mitgenommen habt was richtig wichtig ist. Ich erzähle das in die Kamera und. Das darf nicht länger als irgendwie 8 bis 9 Minuten dauern.

Dieser Vorgang, und dann schneide ich mit Cap Cat ja selbst das Real zusammen und wir laden es hoch live heute noch und das klappt und das ist schön, weil die dann sozusagen in der eigenen Blase oder auch mit den eigenen Tools, die sie als auch privat wahrnehmen, wo sie ihre Infos haben, selbst Sachen produzieren macht Spaß und für die Mandanten ist es auch cool, wir haben finde ich für meine Verhältnisse auch ein Paar. Passablen Account ja, auf Tik TOK und Instagram und für die wiederum ist es auch gut, weil früher hat man Newsletter verschickt.

Ja, das war halt selbst fresh. Jetzt hat ja Newsletter verschickt und das ist ja die traurigste Angelegenheit überhaupt, ne, in jeder Kanzlei kam immer wieder mal irgendwie in irgendwelchen Sitzungen auf, wir müssen Newsletter machen und keiner will es machen, ist ja auch langweilig, man schmeißt es eigentlich auch nur weg, aber wenn man.

Social Media als so ein Newsletter. Ersatz die wo man halt sagt die richtig heißen coolen Beratungsansätze mal erzählt, dann kriegen die Leute das auch mit und man ist ja auch gezwungen das in einer Minute 30 zu erzählen. Sie sind jetzt ein ehemaliger Freshfields Anwalt mit 2 VB im Staatsexamen.

Es gibt ja viele andere so die auch so Jura Tipps geben auf Social Media, die auch sehr große Reichweiten haben. Dann nennen wir jetzt vielleicht lieber keine Namen. Ganz direkt. Aber würden Sie sagen, da ist dann juristisch alles auch on Point oder gibt es da auch irgendwie Leute, wo sie sagen, das ist nicht mal ansatzweise auf dem Niveau, wie man eigentlich sauber juristisch arbeitet, aber die machen dann halt gute Tipps, aber dann, weil ich kenne auch ein Paar so Anwälte von Großkanzleien, die auch den ein oder anderen Störtipp dann halt sagen, wenn man das Halt umsetzt, wie das auf Youtube erklärt ist, dann kommt irgendwie in 3 Jahren die Staatsanwaltschaft und dann.

Geht man im schlimmsten Fall ins Gefängnis, wenn man das so macht? Also konsumieren sie da ab und zu mal so andere Jura, Juristen, Leute. Also um ehrlich zu sein, ich konsumiere die nicht, weil vielleicht ist das noch irgendwie. Also mein Leben ist ziemlich durchorganisiert, also auf Zeitfenster von bis zu 5 Minuten runter, das heißt, ich gucke mir das nicht an, weil die meisten Sachen kann ich sowieso, wie ich sozusagen darf. Und das nervt mich dann nur.

Ich kriege das aber von den Kollegen mit, was die sich das anschauen. Ja, wer jetzt gerade irgendwas so erzählt, ja und wenn da irgendwas Interessantes dabei ist, dann kriege ich das halt vorgelesen und gucke ich mir auch an und es gibt. Ein paar Kanäle, die finde ich auch gut, also finde ich wirklich gut, oder was die sagen und klar, es sind die Strukturen zum Teil ambitioniert, aber ich zeig das auch meinen Studierenden.

Ja ich finde man muss, man sollte nicht zu boniert sein ne man man sollte diese Quellen schon auch zur Kenntnis nehmen. Aber handle with care. Also manche Sachen sind heiß, würde ich sagen und das Problem ist aber im Netz würde ich will es ein bisschen größer ziehen, nicht dass falsche Informationen erzählt werden, sondern dass Informationen erzählt werden, die ein bisschen aus dem Kontext gerissen sind.

Ja, die geben dann ein falsches Bild. Ne, ich mache es mal ganz plakativ. Ja, wenn es gibt genügend Leute die erzählen HGMBH Holding und so ist kacke ne weil du kriegst das Geld da nicht raus und da ist schwierig und teuer ne so und wenn man Jura studiert oder auch auch Steuerberater wird, dann lernt man ja irgendwie ist da was dran, ist eine Kapitalgesellschaft und so weiter. Aber das ist gar nicht das, was einen interessieren sollte. Als man dann, es sollte einen nicht interessieren, dass das n eigenständiger Rechtsrede ist.

Es sollte einen interessieren, wirtschaftlich gesehen. Kann ich mit der Liquidität dieser Gesellschaft auch privat rechnen? Kann ich damit arbeiten und die Antwort lautet, Jawohl, das geht ja, du kannst über Darlehen und ähnliche Sachen damit arbeiten und wenn, und es gibt ganz viel im Netz, wo halt gesagt wird, lasst euch nicht verschaukeln mit der Holding oder so, und all die, die das sagen, die haben es nicht gecheckt und die Infos sind technisch gesehen richtig, aber wenn sie so wollen wirtschaftlich.

Bullshit. Und dann gibt es Kanäle, die Steuergestaltung anbieten, und da muss man sagen, die übernehmen ja nicht die Verantwortung dafür. Ich habe ja eine Kanzlei, wo wir den Mandanten über Lohn, Umsatzsteuer, Buchhaltung alles betreuen, das heißt, ich habe den auch bei der Betriebsprüfung noch, und diese Ebene, dass man jemanden also. Gesund lässt.

Steuerlich hat der nicht, der aggressive Strukturen vertritt. Ich finde es intellektuell super reizvoll, aber sie sind manchmal untauglich, weil man das dem Mandanten nicht zumuten kann. Weil was bedeutet das? Heißt, so eine aggressive Struktur, das ist dann so eine Sache, das kann dann mal, kann der Betriebsprüfer sagen, es passt, aber es kann auch sagen, dass er sagt, es passt nicht, und dann hat man einen Haufen.

Ja, weil halt auch strafrechtliches Thema, zum Beispiel, was im Moment super, also jetzt, während wir hier sitzen, quasi das Potenzial hat, den nächsten Skandal zu bieten, ist bei Photovoltaikanlagen und und solchen Sachen der Investitionsabzugsbetrag, den man geltend macht. Das ist ein grandios tolles. Tolles Steuergeschenk des Staates, wenn man so will. Das führt hier zu weit, um das zu erklären, aber das machen ganz ganz, ganz viele mit Photovoltaik und dann gibt es eine Norm, die haben ganz viele Anbieter nicht auf dem Schirm 15 b es TG ganz komisch, das haben wir bei Freshfields hoch und runter gehabt so und.

Und wenn ich jetzt eine Gestaltung mache, die diese Norm komplett ignoriert, dann kann es durchaus sein, dass wir in 5 Jahren bei einer Betriebsprüfung den Betriebsprüfer haben. Der sagt also, wenn du noch einmal mit mir hier diskutierst, glaube ich, färbt sich die Akte rot, das heißt, dann wird geguckt, ob du nicht eigentlich hier sogar eine Steuerverkürzung gemacht hast. Es gibt also Details, die bei bei einer zu. Lessiferen Art unter den Tisch fallen, die aber nachher das ganze bis ins strafrechtliche sehen können. Und das ist was, was im Moment passiert. Ich habe mehrere Gutachten parallel im Moment auf dem Tisch, wo es genau um diese Frage geht, so zurück kommt zu ihrer Frage, im Internet wird

gesagt, in Social Media wird gesagt, Macht das voll cool, tolles Modell so ich mache das voll cool, tolles Modell aber. Aber in der Umsetzung habe ich diese Normen ignoriert und ich falle voll in die sogenannte modellhafte Gestaltung ein. Und dann hänge ich, und das ist halt das muss man im Kopf.

Haben. Wenn sie aber jetzt Inhaber oder Gesellschafter von so einer Kanzlei sind oder allgemein, wenn man Steuerberater einfach ist und man erzählt seinen Mandanten so was, ist man dann also sie sagen, ich hafte da irgendwie für, haften sie de facto oder sagen Sie. Ich hätte halt ein schlechtes Gewissen, wenn mir dann dann in 3 Jahren sagt du, du hast mir das doch empfohlen und das geht gar nicht, also hat man ist ja vielleicht auch interessant für die Leute, die Steuerberater werden wollen, wie hat man da so haftungsthemen? Naja, also man ist was soll man sagen, man kann ja. Nur das sagen, was man auch fachlich sozusagen für richtig hält.

Und es gibt halt manche Dinge, die kann man auch anders sehen, so, und das muss man halt einfach offenlegen, man muss den Mandanten sagen, guck mal, du kannst das machen, ja, und ich finde auch, dass das klappt, aber es gibt ein gewisses Restrisiko, dass das Halt von der Finanzverwaltung anders gesehen wird und so, das ist auch dein gutes recht, Sachen zu machen, die am Ende anders gesehen werden, weißt du, was du machen musst? Du musst es offenlegen, und das ist ganz einfach vielleicht für alle Zuhörer auch mal interessant, auch in eigener Angelegenheit, nicht mal als Berater. Was musst du machen, um auf der sicheren Seite zu sein? Antwort den Mund auf, der Gesetzgeber sagt, du darfst jede absurde Rechtsauffassung

vertreten, das darfst du tun. Ja, ich verlange nicht von dir, dass du Jura oder Steuern studierst, musst du nicht machen, aber wenn dein gesunder Menschenverstand dir sagt, das kann man auch anders sehen, dann musst du den Mund aufmachen, heißt konkret, du musst die Gestaltung, das was du tust im Rahmen deiner Steuererklärung offenlegen.

Und wenn du sagst, ja, ich weiß aber nicht genau, wie ich das so mache, dann sagt der Gesetzgeber, dann frag halt jemanden, der sich auskennt. Das kann ich von dir auch verlangen. Also ich verlange von dir 2 Sachen Nummer 1. Mach Mund auf Nummer 2. Wenn du dich überfordert fühlst, geh zu einem Berater, der soll das offenlegen und wenn du es offengelegt hast, was kann denn dann passieren? Ja, das kann passieren, dass der BFH nach 20 Jahren sagt Hm sehen wir anders.

Ja das ich verstehe das sagt der Gesetzgeber, dass du das blöd findest, aber. Aber dann musst du halt eben die Steuern zahlen mit Zinsen. Du brauchst aber keine Angst haben, dass du dich strafbar gemacht hast. Wenn du aber, und das ist ja ein sehr praxisnaher Fall, im Ausgang ein mulmiges Gefühl hast, und jetzt kommt der falsche Satz, keine schlafenden Hunde wecken willst und es geht schief, dann hängst du. So, und das heißt also jeder, der das hört, ja, und der irgendwo in seinem Leben mal einen Berater zu sich sagen hört, wir wollen mal keine schlafenden Hunde wecken, der sollte möglichst schnell abhauen. Ja, das macht man nicht, das Risiko ist nicht zu tragen, ja, im Gegenteil, egal was man tut,

man muss den Mund aufmachen, das heißt, man muss offenlegen, man muss einfach jetzt mal, derb gesagt, die Eier haben das dann auch zu verteidigen und zu vertreten gegenüber der Finanzverwaltung, und die hat ein Recht darauf, den. Sachverhalt mitzubekommen, und das muss man machen, als Berater ne und dann in die Bütt gehen und das Verteidigen und das ist das was ich halt auch so mache ne und ich sag den Mandanten guck mal wir können dolle Sachen machen, auch mit Stiftungen hin und her und links und rechts ja. Und du kannst auch mit deiner GMBH Transaktionen machen oder mit Deiner Frau und deinen Kindern. Was auch immer legen das aber offen und wir sagen auch, warum wir das so gemacht haben und wie

wie die Bepreisung ist. Und wenn da jemand um die Ecke kommt und sagt, Hey, ich sehe das aber anders, dann be my guest ne, dann können wir halt auch da drüber diskutieren und da hilft mir schon damals auch die Ausbildung bei Freshfields schon was, weil wir haben halt auch dort wirklich hart am Gesetz gearbeitet und man kann sich irren.

Und man kann auch eine falsche Meinung haben, aber die wird dann halt auch offen ausgefochten. So und so kann man das machen, dann hat man auch kein Haftungsproblem, es sei denn man verschummelt halt Sachen und versucht Sachen zu verschweigen, das machen nur Leute die halt drittklassig sind, das macht man nicht.

Jetzt so als als normaler, der jetzt keine noch kein Unternehmen hat, sondern quasi. Vielleicht gerade im Studium ist und dann berufstätig sein wird und vielleicht auch in Bereiche einsteigt. Großkanzlei, Investmentbanking, Unternehmensberatung, man auch viel Gehalt bekommt. Gibt es da so Tipps, wo sie sagen, das kann man eigentlich so als Student einfach mal auf dem Schirm haben, das haben viele nicht auf dem Schirm, wie man da vielleicht steuerlich.

Früh schon irgendwie sinnvolle Entscheidungen trifft. Man kann ja gewisse Kosten. Als Student glaube ich bei der Steuererklärung von der Steuer absetzen, das ist glaube ich auch unterscheiden. Ist man noch in seinem ersten Studium oder ist man dann im Master oder so, da gibt es irgendwie Unterschiede in den ersten Jahren der Karriere, was kann man als Arbeitnehmer in Deutschland absetzen, gibt es da irgendwie so ein Ding, wo sie sagen, es ist super Smart eine GmbH zu gründen um damit hier dies und jenes oder eine UG oder whatever so gibt es da so ein paar Sachen.

Vielleicht erstmal so komplett, ob wir es und dann vielleicht noch mal so ein bisschen eine Stufe drunter für die, die sich da ein bisschen reindenken wollen. Also ich denke mal, man muss ja verschiedene Phasen unterscheiden. Also die Phase wo man noch arm ist, also in der Ausbildung, da sind Ausbildungskosten nach einem sehr mittlerweile ausdifferenzierten Tableau.

Zum Teil steuerlich abzugsfähig und dann wird man sagen, super, ja, was hilft mir das, ich zahle sowieso keine Steuern und dann, den muss man sagen, nee nee du zahlst keine Steuern, aber hebt mal schön deine ganzen Belege auf, du machst nämlich Verluste und die kann man auch später noch. Geltend machen diese Steuererklärung, das heißt, man macht eine Steuererklärung, obwohl man gar keine Steuern zahlt, nicht, weil man irgendwie wenig Steuern zahlen muss, sondern weil man Verluste aus diesen Ausbildungskosten generiert. Diese Verluste sind bares Geld, wahnsinnig wichtig, denn dann kommt irgendwann.

Auch der erste sozusagen arbeitsmonat. Ja, so wie bei mir auch. Und dann kriegt man irgendwie keine Ahnung 8 oder 10 oder 15000€ aufs Konto überwiesen. Ja und dann merkt man auf einmal oder gerade man kriegt es halt nicht überwiesen, weil halt ein Großteil der Lohnsteuer ab ist und sagt mir ja okay, das ist aber hart, ja und dann freut man sich über diese Verluste, eine ganz einfache Regel, es ist vielleicht zu banal, aber ich sage es trotzdem mal verlustsumme mal Steuersatz und. Wenn es drauf ankommt, Steuersatz, grenzsteuersatz und das kann sehr schnell bei den entsprechenden Berufen der Höchststeuersatz sein, dann habe ich knapp 50% mal meine meine Ausbildungskosten, die ich dann

effektiv wiederbekomme, insofern halt schön diese ganzen. Ausbildungskosten Was fällt darunter also? Alles Mögliche, also Material, aber auch Kurse, Kursgebühren, ja klar, auch auch auch ihre Kursgebühren und all solche Sachen können locker darunter fallen. Es gibt da eine ganze Reihe von regeln, ich würde mir da gar nicht so groß den Kopf drüber zu brechen, wenn ich einen Euro zahle. Zweifelsfall einreichen soll das Finanzamt entscheiden. Ja, ganz genau.

Und man sieht wieder die Regeln, was ich gesagt habe, zerbricht nicht deinen Kopf darüber, setz es an, deine Rechtsauffassung kann vielleicht falsch sein. Who care s du sagst was es ist. Ich habe hier und den den Kurs gemacht. Ich setze es als als Kosten an und wenn es klappt ist gut und wenn es nicht klappt ist halt Pech.

Man muss es halt eben nur offenlegen und das ist bares Geld, das ist also für die Phase. Wo man halt noch nichts hat und wie gesagt keine Schere im Kopf haben und sagen, dass man bestimmte Ausbildungskosten nicht abziehen kann. Das stimmt, manche kann man nicht abziehen, Erstausbildung und so weiter aber einreichen finde ich sollte man das im Zweifel auf alle Fälle schön offenlegen, was es ist. Und dann ist gut, dann gibt es die Phase, man fängt an zu arbeiten und dann ist die Steuerbelastung gigantisch, man ist im Zweifel noch nicht verheiratet. Und zahlt ganz viel Steuern.

Und da fängt dann zum Beispiel der IAB an, was ich vorhin gesagt habe, und das ist. Was genau ist dieser IAB? Also der IAB ist, wenn man keine Klausur schreibt, weil so darf man es nicht in die Klausur schreiben, aber es fördert das Verständnis so was wie eine gigantisch tolle, krasse Abschreibung. Eine Abschreibung auf ein zukünftiges Wirtschaftsgut. Dann frage ich Sie, brauchen Sie irgendein Wirtschaftsgut 400000,00€ teuer im Moment nee, genau, schade, weil der Gesetzgeber hat nämlich gesagt, dass sie 50% von den zukünftigen Anschaffungskosten, also maximal 400000€, heute schon absetzen können, Herr Döbele, schade.

Ja, genau. Aber sie haben auch 3 Jahre Zeit, ein Wirtschaftsgut anzuschaffen, was 400000€ wert ist. Fällt Ihnen Irgendeins ein, dass sie jetzt in den nächsten 3 Jahren brauchen? Nicht direkt, ja. Genau das wäre cool, oder? Wenn sie 1 hätten, weil dann könnten sie nämlich heute schon dieses Jahr 200000€ Aufwand generieren und angenommen sie haben einen Grenzsteuersatz knapp unter 50% haben ja auch einen coolen Kanal. Vielleicht ist es ja so richtig, ja dann sind das ziemlich genau 97000,00€ an Cash.

Was Sie dieses Jahr wiederkriegen allein, sie brauchen nichts so, und diese Ausgangssituation trifft ja auf den typischen Angestellten in exponierten Lagen zu. Investmentbanker, Anwalt und so weiter verdienen viel Geld, keine Ahnung was ist so was verdienen sie so im Moment? So 100000 zum Einstieg. Ach ja, die hat man ja schon zu meiner, ja. Gut, die Anwälte bekommen glaub ich so 160 bis 100. 80 aber auch.

Ja, ja. Die Investmentbanker, die bekommen so 100000 recht so. Wenig. Ja, ich. Hätte aber die steigen ja, wenn es gut anstellt, schon mit 2122 ein. Ach so, genau OK, klingt ja. Klingt ja auch am Bonus auch, oder solche Sachen, oder? Ja, also ich sag mal es kommt n bisschen auf die Firma drauf an. Da ist genauso wie sie gesagt haben die absoluten Top Firmen die Zahlen irgendwie 2030% weniger als die aus der 2. Reihe die trotzdem die Top Talente bekommen wollen ja aus der 2.

Reihe, da kann man mit Bonus auch schon auch so 130 bis 150 im ersten Jahr kommen. Und die Top Firmen die jetzt hier irgendwie dann oben in den Türmen sind, da bist du dann eher bei 100 bis 110 mit dem Bonus aber aber es steigt dann ja schon alle 23 Jahre an, dann wird man das Sociate, dann ist man mit Mitte 20 schon das Sociate und dann ist man auch eher bei dieser 180000. Ja, ganz genau.

Und dieser Mensch zahlt halt pi mal Daumen 50 wir reden jetzt mal pi mal Daumen 50% steuern so und das ist kacke, was soll der machen Antwort IAB. Und wenn er jetzt zugehört hat, dann sagt er ja wieso. Ihb Döbel hat auch gerade gesagt, dass ihm auch nichts einfällt, was er soll und in dieser Situation hat der Markt eine Lösung angeboten.

Er hat gesagt wie 400000€, du musst so. Was kostet das Photovoltaik? So und warum? Photovoltaik steht es im Gesetz und sonst wo? Nirgendwo steht es drin, es gibt nämlich ein Feature von Photovoltaikanlagen, das ist ganz toll, die laufen einfach. Ne, man schafft dieses Ding an, ja holt sich irgendwelche Dienstleister die da rasenmähen und die Schafe rüberschicken und so. Das ist quasi alles rundum sorglos und dann läuft es 20 Jahre.

Das heißt, Herr Döbler, Sie wissen, was Sie in 3 Jahren anschaffen wollen, nämlich was? Photovoltaikanlage so. Und damit dürfen sie, weil sie jetzt in dieser Sekunde, also sollte ihr Finanzamt, Bearbeiter, jetzt zuhören. Ja, Herr Döbler hat offensichtlich. Gute Idee. Ja, ich weiß, weswegen sitzen wir hier, sollte der Finanzamt Mensch zuhören.

Ja, Herr Döbler hat offensichtlich vor den Ohren von 100 Tausenden von Leuten gesagt, dass er jetzt die Investment Entscheidung getroffen hat. Nachweise dafür sind seit was weiß ich 2011 oder so oder 15 ja keine Ahnung, ausdrücklich nicht mehr erforderlich, dass Sie diese Investment Entscheidung Entscheidung getroffen haben und damit dürfen sie 2026 200000€ zusätzlichen Aufwand gelten so. Das macht man natürlich bei jemandem, der Halt ein armer Schlucker ist und nur 180000€ verdient ja nicht ne, weil man geht nicht auf 0.

Das sollte man doch nicht machen, das ist ineffizient, aber man kann den IAB auch verteilen. Jetzt nehmen wir halt mal so einen armen Banker, der Halt so 180000€ verdient, ne, dann verteilen wir den IAB auf 2 Jahre 2 * 90000,00€ ja und dann haben wir den effizient gelöst und haben ihm 50% Steuern gespart.

Dann muss man es auch kaufen. Interessant. Was dann passiert in 3 Jahren, wollen sie dann kaufen. Es ist so also vereinfacht und in der Regel muss man dazu sagen, dass die immer, dass man da 20% ek braucht Eigenkapital und 80% Fremdkapital. Jetzt haben Sie aber ja 100000€ wiederbekommen. Rechne, rechne, rechne.

Das ist genau das, was sie Eigenkapital so ungefähr brauchen, das heißt, wenn sie diese 100000€ nicht nehmen, um sie dann irgendwie auf Malle zu verjubeln, sondern wenn sie die halt jetzt irgendwie auf die Volksbank Alzey Worms legen, ja dann haben sie in 3 Jahren auch das Geld dafür, das Eigenkapital zu legen und 80% werden in der Regel fremdfinanziert und dann haben sie eine Anlage gekauft quasi.

Quasi mit komplett Fremdkapital, also Geld, das einerseits der Staat gehabt hätte in Form von Steuern und Geld von der Bank. Und diese Anlagen bringen halt so je nach Anbieter zwischen 7 und 9% Rendite nach Kosten und dann amortisieren die sich grob. Ja, das hängt immer von der Anlage ab und dem Anbieter und ob der sie über den Tisch zieht oder nicht, ja, aber nach so 16 Jahren ungefähr haben die sich amortisiert und da die Dinger viel länger laufen kann ich los. So, und das ist zum Beispiel etwas, das geht wie geschnitten Brot, und das macht jeder Zahnarzt, der halbwegs vernünftig beraten ist.

Und das ist auch für junge, erfolgreiche Leute super attraktiv, die halt eine hohe Steuerbelastung haben. So, und das sehen Sie auch im Netz, das gibt es überall, das ist so eine Steuergestaltung, von der ich vorhin gesprochen habe, was auch die Kollegen anbieten und erzählen und blablabla, es ist halt nur so, dass wenn man das dann umsetzt, dann muss man halt auch gucken, dass das halt auch klappt und.

Also, und da gibt es halt so ein paar Sachen im Doing, die sollte man tun und mal sagen, die sollte man lassen und da spielte dann halt auch vorhin diese Norm, die ich genannt habe, ja auch eine gewisse Rolle. Und ja, aber ja, ich bleibe dabei, das ist State of the Art, dass man so etwas macht, das ist so ein guter Rat. Wieviel Prozent der Leute würden sie sagen, machen das dann auch wirklich so Sachen?

Und wieviel Prozent der Leute also auch in solchen High Thing Jobs? Die sagen dann so oder ehemalige Kollegen bei Freshfield, wo sie sich denken, die kümmern sich. Die arbeiten zwar so viel arbeiten in solchen Jobs, machen so viel fürs Geld, aber so um so Steueroptimierung und so weiter machen sich gar keine Gedanken. Also.

Also ich kann, das ist interessant. Ich habe, so die Einschätzung, dass so viele sich da wirklich überhaupt nicht für interessieren. Also es ist immer schwierig. Ist eigentlich rational. Gar keinen Sinn macht. Ja, es ist immer schwierig, irgendwie was über andere Leute zu sehen, weil es wird bestimmt irgendeinen dieser anderen geben, der sagt, Ertappen, erzählt Quack. Das wird ja so sein, deswegen kann ich, würde ich lieber eher Antworten, mit einem Zitat, das einer dieser Partner zu mir mal gesagt hat, weil ich habe dann gefragt, dass ich da gearbeitet habe, diese ganzen Produkte da gesehen habe, ist es gut. Machen Sie das auch?

Den habe ich übrigens gesetzt und dann sagt er, nee, das macht er nicht, also viel zu teuer, weil optimierte Produkte zum Teil halt einfach nicht da wollen zu viele Leute mit Geld verdienen, aber ihre Frage war ja, wie viele Leute machen solche Sachen wie den Ihb, wieviel Prozent ist natürlich schwer zu greifen, aber gefühlt würde ich sagen von denen die da die. In die Gehaltskategorien hineinkommen und beraten werden. Also einfach mal mitkriegen, dass es das geht, von halbwegs seriöser Stelle würde ich schon sagen, dass 70% das machen, mindestens weil es auch gut ist.

Und was ist, was ist die entscheidende Frage, die sie mir stellen müssen, wenn ich Ihnen erzähle, es ist voll toll. Warum macht's nicht jeder? Noch präziser nicht. Warum macht's nicht jeder, sondern noch fieser, noch übergriffiger? Machen Sie es auch? Ja. Genau mache ich auch. Und sie machen es auch. Ich mache.

Es auch. Und das ist wirklich eine gute Sache. Es ist aber so, dass wie bei jeder Art von Investment natürlich unternehmerisches Risiko dabei ist, wenn der Solateur, so nennen die sich ja, pleite geht, und dann haben sie halt keine Anlage oder wenn sie über den Tisch gezogen werden, ja und 20% zu viel zahlen, ich habe zu viel gezahlt, ist auch blöd, ja, aber.

Aber im großen Ganzen ist das schon richtig. Es ist genauso, wie wenn Sie eine Kapitalanlage Immobilie erwerben wollen, das ist genauso. Kann ich dann nach 2 Jahren das wieder von vorne anfangen und das nächste Anschaffen wollen oder kann man das nur einmal machen? Das ist eine coole Frage. Ja, das ist sehr schön, dass Sie das Fragen, weil das sind genau die Fragen, die sich daran anschließen.

Oder parallel mehrere Kaufen. Wollen genau. Also nehmen wir so ein Standardmodell ja ein paar junges Paar, gerade frisch verheiratet. Dann, und sie sind zusammen veranlagt, dann können Sie das machen und ihre Frau. Das Ganze ist immer pro Gewerbebetrieb. Ja, und da gibt es bestimmte Größenmerkmale, das heißt pro Gewerbe genau, eine Photovoltaikanlage ist ein Kraftwerk, ist ein Gewerbebetrieb, und diese Größen sind komplett ausgereizt beim Rechtsträger Döbele so und sie sind halt nun mal ein Rechtsträger, da ist es ausgereizt, aber sie sind verheiratet und zusammen veranlagt und ihre Frau ist auch ein Rechtsträger und. Ich weiß jetzt gar nicht, sind sie verheiratet, noch nicht okay und dann fragen Sie dann, fragen

Sie Ihre Frau, Hey Schatz, findest du nicht auch Photovoltaik ist ein tolles Investment, oder? Und dann sagt sie Denk doch mal drüber nach, hast du nicht Lust in 3 Jahren zu investieren? Ja Zack Investment Entscheidung hier AB Zack zweites mal zusammen fahren, dann zweimal so und wenn sie dann dann gibt es 2 Gruppen von Leuten die haben das dann ein zweimal gemacht und sagen genug ist genug und dann gibt es. Ich sag es mal übertrieben und bös und ich hoffe die Zahnärzte, auch die Mandanten, die nehmen es mir nicht übel. Das ist so ein Klischee, ne, aber dann gibt es halt manche Zahnärzte, die sind halt wirklich dann richtig spitz auf dieses Zeug, ne oder es sind auch andere Leute, die halt irgendwie zum Beispiel Zahnärzte

Unternehmen verkauft haben oder so und ganz viel und so und die sagen ja okay nice ja so 2 * 400000€ ja mal ne 50% okay ich brauche das Zehnfache. Geht das auch? Und jetzt? Jetzt sind wir wieder bei den Leuten, die halt auch im Internet irgendwie Kanäle betreiben und Steuergestaltung und so weiter blub, blub, blub und ja es geht wollen Sie wissen wie?

Nein, aber das ist das, das ist das Spiel nee, also das wird jetzt tatsächlich glaube ich ein bisschen weit führen. Dafür ist ja. Abonnieren, dann blenden wir irgendwas ein. Nee, aber das geht schon, der Zauber liegt darin, dass der Gesetzgeber gesagt hat, diese Grenzen gelten Pro. Betrieb pro Betrieb also nicht streng genommen nicht pro Investor im weiteren wirtschaftlichen Sinne, sondern pro Betrieb.

Das heißt, die Zauberfrage ist, kann ich mehrere Betriebe haben, so, das heißt, wenn ich es hinkriege, 10 Betriebe. Parallel aufzumachen, die auch vor dem Finanzamt halten als eigenständiger Betrieb. Dann habe ich 10 mal den iaw oder 20 mal so und das heißt, der Berater muss einfach sicherstellen, dass es separate Betriebe sind und dann klappt es auch und dann kriege ich auch einen Gewinn von 2000000 weg und die Frage ist Woah, ist das nicht irgendwie krass, dass das geht? Also mal auf so einer Metaebene, ich gucke da drauf, was macht der da für fiese Steuergestaltung könnte man sagen Hallo.

Das ist die Weißeste Steuergestaltung, die man sich vorstellen kann. Warum Nummer 1, Energiewende, grüner Strom so schlecht ist nicht es ist kein kein technisches, kein fachliches Argument, aber es ist moralisches, auf eine gewisse Weise Nummer 2. Es ist gar keine Steuer. Kein Steuersparmodell, sondern ein Stundungsmodell denn der IAB ist ja sowas ähnliches wie eine Abschreibung. Das heißt, die Photovoltaikanlage kann später weniger abschreiben und der Gesellschaft im Staat, im Fiskus geht eigentlich auf die gesamte Bank gar keine Steuer, gar keine Steuer verloren, es ist nur ein Incentive zu investieren. Und du hast früher das Cash sozusagen, um es dir auch kaufen zu können.

Das. Geld? Ja genau. Und es ist genauso vom Staat auch gedacht. Ja, und deswegen ist das eigentlich wirklich was Schönes, finde ich. Es ist was kluges, es ist man, man ebnet quasi gut verdienenden Angestellten. Den Weg in einer Art von Unternehmertum ja so, und das ist gut und und dabei macht man noch was, was politisch gewollt. Ist auf ganzer Linie eigentlich eine tolle Sache. Finde ich schon und deswegen ist das gut. Ja, also deswegen ja finde ich ist das eine schöne Sache und das ist auch so mit eine der attraktivsten Steuergestaltung, wenn sie so wollen, die im Moment am am Markt laufen. Es gibt natürlich auch.

Harte, krasse Gestaltung, die in Hinterzimmern aus Baldovert werden und so weiter blub, blub, blub, aber das ist glaube ich gar nicht das, was wirklich auch die meisten Leute richtig interessiert. Ja, sondern wer will denn schon irgendwo im Kreuzzug gegen die Finanzverwaltung anzetteln? Ja das will ja normal gar keiner, sondern man will ja eigentlich seine Vermögenssituation verbessern, Vermögensaufbau langfristig betreiben, ja und wenn es eine Möglichkeit gibt sich Steuerlast zu senken und die Liquidität in einem solchen. Durch das esse zu lenken ist das eigentlich, glaube ich, das, was die meisten Leute auch interessiert oder auch interessieren sollte.

Ja, und das ist gut, das wirklich gut. Wenn sie jetzt überlegen vor 30 Jahren ne, als ich noch ein armer Student war und ich habe auch in meinem ersten Jahr in Frankfurt auch in in so einem Sechzehner Stockwerk Münster studentenheim gewohnt. Ich hatte, aber ich hatte tatsächlich eine Nasszelle 1. Genau, ich hatte so ein kleines Waschbecken in meinem Zimmer. Waschbecken hatte ich auch, aber keine Dusche. Nee, die Dusche müssen wir miteinander trinken, genau, aber bei mir war das so.

Es gab diese, dieses, also es war ein Stockwerk wie das schönen Wohnheim, das hieß die Todestürme, weil sich da Leute teilweise depressiv vorten runtergestürzt haben, da haben sie aber ein Netz gebaut, okay, und da war es so, es gab quasi eine riesige Küche in der Mitte und dann 2 Gänge, jeweils auf jeder Seite, wo quasi dann die jeweils, glaube ich, auch so 16 Leute gewohnt haben, die haben sich dann ein großes Bad geteilt und am Ende von ihrem Gang gab es ein Vierer WG Zimmer, da war ich drin. Das hat hier die Zimmer haben glaube ich 200€ gekostet, bei mir 240.

Also es war schon Premium im günstigsten sozusagen eine Frau ne OK, aber nichts desto was muss ich quasi die Dusche mit den mit den 3 anderen da teilen und auch das war und aber die hatten die diese Gemeinschaftsdusche sozusagen, da gab es für diesen Putz Service, wir mussten uns halt um interessieren wir auch selber kümmern und dadurch war das jetzt glaube ich auch nicht so viel sauberer wie das andere.

Ja was ich sagen wollte darauf hinaus wollte werden sie jetzt überlegen. Jetzt irgendwie mit einer Kanzlei mit irgendwie 25 Mitarbeitern, ein paar Jahre Freshfields, die eine oder andere Steueroptimierung haben sie wahrscheinlich ein bisschen mehr Geld auf der Seite als damals. Würden Sie sagen, dass ab welcher Summe ist dann so Geld kein Problem Thema mehr, wann fühlt man sich nicht mehr arm, wann fühlt man sich reich, gibt Geld irgendwie so ein paar schöne Momente, weil sich das Halt auch vorhin so angesprochen hat, mehrfach, dass sie sagen sie waren arm und die haben wahrscheinlich auch ein paar Zuhörer zuhören die. Die auch in so einer ähnlichen Situation sind. Also was, wie hat sich so ihre

Einstellung auch zu Geld so über die Jahre verändert? Also es gibt so 23 Sachen. Also zum Beispiel finde ich es eine Form von Luxus, ja die ich, was ich gerne auch zelebriere und ganz toll finde, ist bei Edeka einzukaufen und nicht auf den Preis zu achten. Bei mir gibt es dann in der Gegend, da gibt es einen Edeka und ich kaufe da ein, worauf ich Bock habe und und. Da kann schon was zusammenkommen beim Edeka. Das ist kein kein Discounter, und das ist toll. Also so so, weil ich tue auch meiner Familie und mir was gutes, kaufe gute Lebensmittel und es ist wirklich. Im Luxus.

Meine Mutter wusste ganz genau, ob bei Penny oder bei minimal die Butter billiger ist und das ist finde ich schon ein ganz großer Unterschied und das ist ein großer Unterschied und es ist der zweite ist, dass. Wir unser Leben nicht nach Geld orientieren, also weil es halt kein limitierender Faktor ist, sondern wir fragen uns, was ist ethisch, was ist moralisch vertretbar, eine Kategorie, eine andere Kategorie ist, was brauchen wir als Familie oder was brauchen wir als doppelt berufstätige Eheleute, um unseren Alltag bewerkstelligen zu können. Wir brauchen 2 Autos.

Zum Beispiel ja, oder wir brauchen auch ein Haus, ja ein großes Ne und und all so Zeug, und das kostet alles wahnsinnig viel Geld und wenn man aber nicht daran denkt, weil man gar nicht genau weiß, wieviel man überwiesen kriegt und wieviel nicht, ja. Kann ist das der große entscheidende Punkt und ab dem Zeitpunkt, wo man halt darüber nicht nachdenken muss, dann ist man halt glaube ich wohlhabend.

Also nach meiner Definition und und das ist auch das ist auch, finde ich auch in erster Linie das erstrebenswerte Ziel, dass man halt eben nicht an Geld denkt, und das ist auch, ich bin ja gleichzeitig auch Unternehmer und beteiligt und alles mögliche, und ich finde, das ist auch was, was man als Unternehmer lernen muss, eben nicht, also einerseits natürlich nicht unnütz Geld ausgeben, das mag sein, aber vor allen Dingen auch interessanterweise das. Nicht am Geld zu kleben, denn sie müssen das Geld ja nutzen. Sie müssen diese Ressourcen nutzen und sinnvoll nutzen, und das ist halt nichts, was sie halt verbraten können. Wenn ich jetzt zum Beispiel Beispiel, wir haben da so bei uns in der Kanzlei oben so ein

Stockwerk und dann will ich irgendwie meine Wheels jetzt besser machen, ja und so, und dann, dann hieß es ja okay, was brauchst du für ein Equipment ja hier in diesem diesen Blablablabla so, und das kaufen wir ja, da kann ich jetzt nicht sagen, ohne das tut mir aber weh, dass das ein Paar. 2000€ sind ja, sondern das ist klar, dass das bezahlt wird.

Das heißt, so eine Distanz zu dem Geld, was auf dem Konto liegt, das ist auch wichtig, und das ist komisch, weil wenn man Angestellter ist, dann tut einem das weh, wenn man da 5000€ vom Konto für irgendwas ausgibt, das darf einem als Unternehmer aber nicht weh tun, wenn es sinnvoll ist. Wissen Sie, was ich meine? Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ja, weil ich finde, bei mir ist interessant, da zu beobachten. Dass das auf dem privaten Bankkonto, weil wir uns halt immer noch nicht ganz so hoch die Gehälter gemacht hatten, da überdenkt man dann teilweise die eine oder andere wegen, sag ich mal wegen 50€ oder hier einen dies oder jenes irgendwie, da überlege ich da manchmal irgendwie ein paar Minuten rum und auf dem Firmenkonto, na gut,

das ist. Ja, genau, aber das ist wichtig. Ich glaube, das ist super wichtig, ne, weil weil weil man dann eher rationale Entscheidungen trifft, ne und nicht halt irgendwo da an dem Euro klebt ne und so ja genau so ungefähr. Ansonsten wäre letzter Part so ein bisschen Tipps, Learnings so für Produktivität ne, also für die. Sei es die Leute, die viel lernen wollen im Studium, da viel Zeit rein investieren wollen oder arbeite. Ich sogar.

Da hab ich sogar was, was ich sagen wollte. Das sind immer diese die schlimmsten alten Männer, die dann irgendwie was erzählen, ne vom Pferd, aber ich hab tatsächlich was ne und zwar. So diese Life Hacks. Ne was man mal das ist die 8020 regel, ja die hat mir so viel geholfen und die finde ich so toll und die wend ich nach Möglichkeit in jedem Lebensbereich an 8020 ja also dasselbe sie wissen. Das war aber bei Freshfields dann nicht ideal, weil da mussten sie 100%.

Dafür absolut genau. Und das macht es ja auch so ätzend. Du musst es halt, du hast, du hast es eigentlich im wesentlichen alles gemacht und alles war fertig, ja, aber du hast trotzdem noch 10 Arbeitstage an diesem Cup da gesessen, ja um irgendwas zu machen oder was ist mir doch egal, ja. In dem Gutachten, Gutachten beispielsweise in dem Gutachten ist, was war da immer das Problem, zum Beispiel Füllwörter. Ja, das hat meinen damaligen Chef getriggert, ja, sage ich okay, aber wenn man sich anguckt, was der Mandant jetzt für diese Arbeit gezahlt hat, dass wir da hier das und jenes Füllwort noch rausgenommen haben, dann hätte es auch drin lassen können, und der hat halt irgendwie 10000€ weniger gezahlt, das wäre ihm vielleicht

auch lieb gewesen, oder deren Anleger. Aber nein, so Parito optimal arbeiten, also 8020 regel, das ist, ich mache jetzt gerade meine Jägerprüfung. Haben Sie einen Jagdschein? Das ist super cool, man lernt. Sehr viel Zeit kostet das. Ja, es kostet viel Zeit. Ja, ich habe jetzt erst einen angelschein gemacht und und weil ich das da als zum Segeln, als Ergänzung Tonne und dann waren da lauter Jäger, und die haben gesagt, Hey, das ist wie eine Berufsausbildung, wie auch immer das.

Ungefähr so zweieinhalb Zentimeter hoch. Und den, das sind die Fragen, easy, den gehen Sie einfach durch, immer wieder. Und wenn sie mal was nicht genau begriffen haben, egal, ja einmal lesen, nicht begriffen nächstes und so weiter 8020 und damit kriegt man das auch ohne weiteres hin, man braucht nicht 100%, ja man kriegt in 20% der Zeit 80% hin und das ist gut, das ist wirtschaftlich und das finde ich, ist wichtig, dass man daran denkt.

Und und noch eine zweite Sache, vielleicht in Äquivalenzeinheiten denken. Das ist auch ein betriebswirtschaftliches Konzept, ja, also nicht in in Euro und Zeit und Familie und Glück und Freiheit und Flexibilität denken, sondern in Äquivalenzeinheiten, denn naja, man hat ja halt nur dieses, dieses eine Leben mit der gegebenen Zeit und die Ressourcen die man hat, und die muss man optimal einsetzen, das heißt, man muss eigentlich nicht vergleichbare Dinge miteinander vergleichbar machen.

Das heißt, in meinem ersten gedanklichen Schritt muss ich Äquivalenzeinheiten bilden. Ich muss Sachen, die eigentlich nicht vergleichbar sind, in ihrer Wertigkeit irgendwo in eine Beziehung setzen, also eine Stunde mit den Kindern gleich. 7000€ oder das? Hört sich fies an, aber auf eine gewisse. Da ist aber was dran.

Ja, weil. Mit den 7000 natürlich wäre es schöner, wenn ich abends mich immer mit zum Gesellschaftsspiel und Brettspiel hinsetzen würde, ja Mhm, aber wenn das dazu führt, dass wir am Ende des Jahres 50000€ weniger haben, frage ich mich, ob dann andere Sachen nicht sinnvoller gewesen wären. Ja, das ist eine knallharte Analyse, aber ja. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, ich kann nicht sagen, ich optimiere meine Erträge und mache keine Brettspiele.

Das geht halt eben auch nicht, da gibt es halt einen Kipppunkt und der ist individuell und den muss man individuell halt finden und mir hilft dabei, diese, diese Vorstellung, diese betriebswirtschaftliche Vorstellung von äquivalenzeinheiten ich muss mir halt überlegen, was ist wie wichtig zum Beispiel ja wartet. Sandra Geissler, im Moment in Worms auf mich, dass ich zum Gespräch komme.

Wir reden viel zu lange und viel schöner, viele Sachen, die unheimlich schön sind und es macht mir sehr viel Spaß und wir haben brutal überzogen, aber das ist mir jetzt so wichtig, dass das, was auch sehr wichtig ist, was ich mit Sandra jetzt besprechen würde, geht jetzt nicht, das müssen wir wahrscheinlich heute Abend im Video Call machen, das heißt die Sachen immer um, wir versuchen in in Wertigkeiten zu.

Und wenn man mehr erfahren möchte, nehmen Sie Klienten. Aktuell noch an ja ja Webseite ist immer traurig wenn halt. Irgendwie. Ich sag dann immer bös. Leute, die Karl Heinz. Heißen. Sehen Sie mir nach, ich sag, ich nenne nur den klassischen Steuerberater mit 3 Angestellten, immer den Karl Heinz, ne so Babyboomer oder so ne, die haben halt die sagen ja wir nehmen keine Leute mehr auf, dann sag ich mir hey sag mal was habt ihr noch mal studiert? Ja seid Ihr Betriebswirte, Kaufleute, es kann doch nicht wahr sein ja wie.

Wie könnt ihr sagen, dass ihr keine Leute mehr aufnehmt? Da müsst ihr mal überlegen, ob ihr euer Unternehmen richtig führt. Natürlich nehmen wir Leute auf, wir wachsen als Kanzlei kontinuierlich, das heißt Mainfos gibt es einmal auf der Website und auf den Social Media. Kanälen absolut perfekt.

Herr tappen, vielen, vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben. Gibt es irgendeinen Punkt letztes Wort quasi an Sie, wo sie gesagt haben auf der Hinfahrt, das wollte ich noch einbauen, da haben wir gar nicht drüber gesprochen. Haben wir alles. Behandelt perfekt. Dann vielen Lieben Dank.

Ich hoffe ich bin mal gespannt ob es euch. Gefallen hat also ich glaub bei den ein oder anderen zukünftigen Gutverdiener waren ein paar coole Tipps dabei an den ein oder anderen Juristen, an den Steuerberater und schreibt gern mal sonst noch Kommentare unten rein, wie ihr das Mal fandet und dann bis zum nächsten Mal bis dann tschüss.

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