
Vom 30-Mann-Schuhgeschäft auf +1 Mrd. EUR in 15 Jahren | Karriere Insider
Mittwoch, 21. Januar 2026 · 58 min
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Shownotes
In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Dr. Dominik Benner, der ein kleines Schuhgeschäft mit 30 Mitarbeitern in nur 15 Jahren zu einem Unternehmen mit über 1 Milliarde Euro Umsatz aufgebaut hat. Dominik erzählt von seinem unternehmerischen Weg, den entscheidenden Wachstumsphasen und den strategischen Entscheidungen, die diesen außergewöhnlichen Skalierungserfolg möglich gemacht haben. Außerdem spricht er darüber, welche Fehler er unterwegs gemacht hat, wie er mit Druck und Verantwortung umgeht und welche Learnings er jungen Gründer:innen mit auf den Weg geben würde.
LinkedIn Dr. Dominik Benner: linkedin.com/in/dr-dominik-benner-9740251a1
Karriereseite The Platform Group: the-platform-group.com/karriere
Stay Hungry: amazon.de/Stay-Hungry-Karriere-Mittelstand-z%C…
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…
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Timestamps
- Vorschau
- Vorstellung & Karriereweg
- Einstieg bei Bilfinger
- Wechsel zu juwi
- Rückkehr ins Familienunternehmen
- Von 30 auf +1.000 Mitarbeiter – die größten Learnings
- M&A aus Käufersicht – mit oder ohne Berater?
- Kritische Berichte im Manager Magazin
- Motivation & Antrieb
- Welche Unternehmen die Benner Holding kauft
- Tipps für ambitionierte Studierende
- Neue Perspektiven nach 15–20 Jahren Unternehmertum
- Weitere Fragen
- Outro
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Weitere hilfreiche YouTube-Videos:
Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcast
INVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0f
UNTERNEHMENSBERATER WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnU
Die besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0Ks
Die besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4w
ALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlY
ALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU
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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
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Die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendein spezielles Produkt grandios neu erfindest und ganz anders bist als alle anderen, die ist so gering. Ich glaube, von der Vorstellung muss man sich verabschieden, das kann zwar passieren, du kannst ein super Erfinder sein und du kannst ein krasses Handelsunternehmen mit einer Supermarke aufbauen, die keiner vorher kannte, kann alles passieren, die Wahrscheinlichkeit ist gering da.
Gab es so eine brenzlige Situation, wo ihr euch vielleicht mit irgendeinem. Einkauf irgendwie ein bisschen verhoben habt und und gemerkt habe, oh, da war unsere to diddle das ist doch nicht so gut. Wir haben jeden Monat irgendwo einen Fall, wo wir sagen, da müssen wir jetzt eingreifen, da müssen wir handeln. 80% der Leute wollen nicht führen, 80% der Leute wollen keine Verantwortung haben und das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen. Dominik, Herzlich Willkommen im Karriere Insider Podcast. Schön, dass du dir Zeit nimmst.
Ja, danke für die Einladung. Ich fange bei meinen Gästen immer ganz gerne bei der Schulzeit einmal an, holen uns da mal ein bisschen ab. Wo bist du aufgewachsen und was waren damals berufliche Perspektiven, die du hattest? Da muss man immer fragen, wo fange ich in der Schulzeit an. Also ich war, fangen wir mal so in der Mittelstufe an, ich war in einer katholischen Nonnenschule, das heißt, auf einem katholischen Schulsystem, und damals hatte ich wirklich die Vorstellung gehabt, dass ich Richtung.
Banker gehe das heißt, ich wollte irgendwann was mit einer Bank zu tun haben, und ich hatte auch immer vorgehabt, mich auch in der Kirche et cetera zu engagieren, und das war damals so meine Perspektive auf die Welt, dass ich irgendwo in der Bank arbeite, möglichst einer großen Bank mit einer verantwortungsvollen Aufgabe, und dass ich auch in meinem Privatleben weiterhin mit der Kirche in hohen Bezug habe.
So, das war so damals meine Blickweite, die ich hatte. Dann habe ich die ersten Praktiker und Bank gemacht, als Schüler oder als Student, besser gesagt. Und dann hat sich meine Perspektive komplett verändert. Warum zum einen, ich habe hier direkt, wir sind ja hier in Frankfurt, ich habe direkt hier bei einer großen Bank hier vor Ort 2 Praktiker machen dürfen und ich war total ernüchtert, wie eigentlich die Aufgabe ist, dass man eigentlich wenig selbst entscheiden kann, dass man eigentlich nur auch als führender Angestellter mein Chef, der hatte dort den Bereich Private West, der war eigentlich nur ein kleines ausführendes Rädchen und und hat eigentlich nur das gemacht, was auch die Analysen empfohlen haben und hat das dann in den Depots der
Kunden umgesetzt. Also kurzum, das war zwar durchaus interessant, aber ich hätte mir das für meine Zukunft auf Dauer nicht vorstellen können und dann war ich sehr ernüchtert und dann habe ich noch mal ein Praktikum gemacht bei der Gontat und Metallbank und direkt in meiner dritten Praktikumswoche ist die Bank insolvent gegangen, weil die waren damals sehr stark im neuen Markt engagiert mit Finanzierungen, das ist dann schief gegangen bei denen, und das war für mich auch so eine Art Erlebnis, wo ich gemerkt habe, Achtung. Das Bankwesen an sich mit der Regulatorik und auch diesen diesen Themen, die dort manchmal stattfinden, das ist, glaube ich, nicht so meine Zukunft, die ich mir vorstelle. Du hattest in Sankt Gallen
studiert, eine der besten oder die beste Uni für Wirtschaft im Dachraum. Wie fandest du das Studium dort? Wie waren die Kommilitonen gepolt? Da hatte das auch n Einfluss darauf, dass du dann Richtung Banking erstmal gehen wolltest, weil du das Gefühl hattest, dass das die ganzen anderen auch gemacht haben.
Wie war da die Zeit, wie fandest? Du das also erstmal. Wie kam ich dahin? Ich hab mich damals an vielen Unis beworben, hab mir auch im letzten Abitur ja mega viele Unis angeschaut, die für mich in Frage kommen. Habe ich mir in England Unis angeschaut, in Frankreich, in der Schweiz und so weiter ich wollte unbedingt mal von zu Hause weg.
Ja, denn ich finde immer, wenn man studiert, sollte man das nicht am Heimatort machen, sondern sollte mal ein bisschen in die Welt rausgehen und dort auch neue Leute kennenlernen und nicht mit den gleichen Kumpels jedes Wochenende weiter abhängen. Das war so ein bisschen meine Perspektive, also möglichst weiter auch mal weg vom Elternhaus und ich kam dann nach St.
Gallen. Fand das ganz spannend, weil das war nicht nur ein BWL Studium, sondern ein sogenanntes Studium generale. Das heißt, man lernt eben auch andere Aspekte wie Geschichte, Philosophie, Religion noch mal sehr gut und tiefer kennen und es nicht nur rein auf BWL ausgerichtet, das fand ich mega, das hat mich da so auch motiviert dahin zu gehen und damals habe ich schon gemerkt, Oh, ganz viele meiner Kommilitonen, so 90% wollten alle in die gleiche Richtung gehen, sprich die wollen Banker werden oder sie wollen zu MC Kinsen die Beratung.
Oder wollen irgendwie was mit Private Equity machen. Und ich habe gesagt, naja wenn alle dahin wollen und da sind echt gute Leute dabei, wenn ich Karriere machen will, muss ich vielleicht da hingehen wo die nicht hingehen, also sprich wenn 90% in eine Richtung marschieren, überlege ich mir lieber wo die nicht hingehen würden und so habe ich dann auch später ein bisschen meine meine eigene Karriere geplant dorthin zu gehen wo nicht 90% der Leute die top sind hingehen.
Wenn. Going forward. Hast du irgendwann auch das Familienunternehmen übernommen? War das damals schon ne Perspektive, nein oder hattest du eigentlich gedacht, ich ich mach ganz normal Karriere? Sozusagen ja. Also danke für die Frage, weil ich komme aus dem Unternehmerhaushalt, das heißt, meine Mutter hat damals Schuhgeschäfte geerbt und hat die dann weitergeführt, und ich habe mich ehrlicherweise nie dafür interessiert, das zu übernehmen.
Das heißt, ich hatte nie den Plan, das Familienunternehmen fortzuführen, obwohl, es war damals schon 4 Generationen alt, das heißt, ich werde die Fünfte. Aber ich hab immer gesagt, Schuhgeschäfte ist schwieriges Business, hat wenig wachstumsperspektive und ist glaub ich auch schwierig mit Wachstum nach vorne zu bringen. Deswegen hat es mich nie interessiert. Ich bin auch modisch nicht interessiert. Und deswegen habe ich gesagt, nee, also das kommt nicht in Frage.
Ich gehe meinen eigenen Weg und deswegen, das war ganz weit weg für mich. Okay, und dann bist du eingestiegen nach deinem Studium, nicht im Investmentbanking oder Pride Equity oder Consulting, weil du dachtest okay, da geht jeder hin, sondern wofür hast du dich dann entschieden? Ja, ich habe damals überlegt, in welchem Bereich gehst du, wo eben 90% der anderen Kommilitonen nicht hingehen und da habe ich so 34 Bereiche gehabt, wo ich gemerkt habe, das interessiert absolut niemanden von diesen ganzen Highflyern und das war der Baubereich, das heißt, ich habe mich für Baufirmen interessiert.
Interessiert sowohl Hersteller wie Holzsieben und so weiter die Beton herstellen oder verschiedene Verbundmaterialien herstellen als auch Bauunternehmen, denn ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Immobilien und hat auch schon während meiner Studienzeit für ein Bauunternehmen gearbeitet in der Schweiz und da habe ich mich beworben und ich glaube, ich war somit der einzige von meiner Uni, der sie überhaupt für das Unternehmen, das war Bilfinger Berger, interessiert hatte und so bin ich eingestiegen, damals als Referent vom Vorstand, das war eigentlich eine ganz spannende Position. Weil du bist in der Zentrale.
Du kriegst also live mit, wie der Vorstand handelt. Du hast eine super spannende Aufgabe, weil du merkst, wie Vorstände dort auf einer ganz anderen Flughöhe Sachen umsetzen und betreiben und es war einfach ein super Sprungbrett im Nachhinein gewesen, schnell im Unternehmen Fuß zu fassen. Wie lange war es denn insgesamt bei Bilfinger?
Ich war dreieinhalb Jahre bei Bilfinger, das heißt, Ich war erst ein Jahr Referent vom Vorstand, dann war ich. Ein Jahr lang zuständig für m und A bei einer Tochtergesellschaft, das heißt mit 27 wurde ich dann m und A Leiter, war super spannend, das heißt ich hab das erste Mal mal im Leben so klassische m und a Prozesse mitgemacht ganz vorn vorne vom NDA Due Diligence, binding Offer und so weiter.
Quasi Unternehmen, die der für Unternehmen, die der Konzern zugekauft. Hat ganz genau wilfinger hat Tochterfirmen veräußert, hat ganz genau wilfinger hat damals sehr viele Unternehmen hinzugekauft, das heißt jeden Monat wurde irgendein Unternehmen erworben. Und dann integriert, und das war super spannend für mich, das so zu erleben. Und da hatte ich schon nach meinem zweiten Berufsjahr sehr viel Verantwortung, auch bei einem großen Unternehmen sagt man es bei Mc Kinsey, hätte ich die niemals bekommen im zweiten Jahr, da wäre ich glaube ich, viele Jahre lang einfach nur der kleine ausführende Part gewesen und ja, das habe ich dann ein Jahr gemacht und dann wurde ich Leiter der Wohnungsverwaltung, das heißt, ich musste dann mit
um die 100 Mitarbeitern muss ich dann die Wohnungsverwaltung leiten. Bei Bilfinger, und da hatten wir ungefähr 70000 Wohnungen im Bestand, die verwaltet wurden für Private Equity Player, Kapitalinvestoren und so weiter und das war wirklich eine Hands on Aufgabe. Ich war damals Prokurist, musste also diese 100 Mitarbeiter mitsteuern und leiten und das mit 28 Jahren war super spannend, aber glaube ich einige Fehler gemacht wenn ich so zurückblicke war ein bisschen unerfahren und naiv teilweise und. Und es war aber ne ganz ganz tolle Erfahrung und hat mich auch fachlich viel gebracht.
Zu dem Zeitpunkt, als du bei Bilfinger eingestiegen bist, hattest du da schon deinen Doktortitel. Ja, also ich hab damals. In 56 Jahren Studium mit Promotion durchgeboxt. Ja, also ich hab erst Bachelor gemacht, da hab ich n Master gemacht. Ein Jahr lang hat das nur gedauert, der Master und danach hab ich direkt die Doktorarbeit gemacht.
Ich hatte das Glück, dass ich 2 einen Doktor, Vater und eine Doktor Mutter hatte, die gesagt haben, ich muss nicht im Institut arbeiten. Also viele arbeiten ja Vollzeit im Institut und kriegen dann nicht so viel mit der Doktorarbeit hin parallel, und ich habe mich wirklich komplett auf die Doktorarbeit fokussiert, habe nur wenig nebenher gearbeitet und war dann in 2 Jahren durch, das heißt, wir haben mit 26 promoviert und habe dann auch gestartet.
Okay, das heißt mit 28 dann schon in so einer hohen Position Verantwortung für 100 Mitarbeiter in einem Konzern wird zu sagen, dass es typisch. Oder? Oder weil eigentlich so von den Stories, die ich bisher kenne, von Leuten, die im Konzern einsteigen, ist schon eher so ne du, jetzt bleib mal hier, erst mal 15 Jahre und dann kriegst du hier ne Option, da hast du vielleicht mal 10 Leute unter dir, aber dass das so flott geht, das ist dann schon auch ein bisschen ne Ausnahme gewesen, oder?
Da bin ich mir gar nicht so sicher. Ich glaube, wenn du in so einem Standardkonzern anfängst, ich will jetzt gerne Namen da nennen, aber angenommen, du fängst das bei brockdown Gamble an, wenn wir es einfach mal so nennen würden, als Beispiel repräsentativ für ganz viele Konzerne, die haben ganz klassische Entwicklungsstrukturen, das heißt, du musst.
Erst 3 Jahre das machen und wenn du befördert wirst, dann kommt das 3 Jahre und so weiter dann musst du dann auslandsstationen machen. Ich glaube aber, wenn du in Konzerne oder auch mittelständischen Unternehmen eintrittst, die nicht so standardisiert sind, dann hast du viele spannendere Möglichkeiten außerhalb dieser klassischen Pfade zu gehen und ich glaube, es war für mich sehr hilfreich, dass ich eigentlich als Referent vom Vorstand.
Schon mal eine ganz andere Sichtbarkeit hatte. Das heißt, der Vorstand kannte mich. Ich hatte eine Möglichkeit, direkt auch mich für ein 2 Positionen zu bewerben, die glaube ich, wenn man von außen und unten anfängt, vielleicht nicht hat und deswegen war das eigentlich eine gute Idee als Referent vom Vorstand zu starten und nicht irgendwie als was weiß ich Junior Mitarbeiter in der Buchhaltung wie. Würdest du sagen, kann man von außen erkennen, ob das jetzt ein Konzern ist, der so standardisierte Karrierepfade hat, wo es jetzt nicht so schnell vorangeht, oder ob das ein.
Sag ich mal. Konzern ist der eher vielleicht so einen Mittelständler Charakter hat, wo man eher gesehen wird, weil ich mein Bilfinger würde ich jetzt nicht als klassischen Mittelständler einordnen. Es ist einer, also ich mein Bilfinger ist heute auch ein anderes Unternehmen geworden, aber damals war es schon auch sehr mittelständisch, weil Bilfinger hat zwar eine Holding oben gehabt, aber da drunter waren ganz viele Subholdings und das waren alles mittelständische Unternehmen, die wurden alle letzten 10 Jahre damals gekauft, die haben eine total mittelständische Struktur gehabt und auch eine Kultur und.
Und da konnte man sich sehr, sehr frei entwickeln. Wenn du da ein guter Mensch bist, der einfach Power hat, der was nach vorne bringen will, der auch vielleicht ein bisschen außergewöhnlich ist, rein klotzt und rein klotzt, dann hast du da schon gute Möglichkeiten bei so einem Unternehmen Gas zu geben.
Ganz ehrlich, du kriegst glaube ich im ersten Gespräch schon mit, ob die Position was für dich ist und ob da so eine Hr Person dir gegenüber sitzt. Sie sagt sie müssen erst 3 Jahre das machen, dann 3 Jahre das und vielleicht das die dann einfach so eine Art Plan schon dir hinlegt nach dem Motto. Wenn du so performst, dann tust du bis zu deinem Rentenalter dich so und so entwickeln und das habe ich, habe ich nie Interesse daran gehabt. Okay das heißt, du hast für dich erkannt, okay, das ist ein Unternehmen, wo ich schnell vorankommen kann, aber das war dann für dich jetzt auch kein Nine to 5 Job, sondern du hast da schon Gas gegeben in der Zeit. Ja klar.
Also ich meine wer Nine to 5 will, kann nine to 5 machen. Das soll keine Kritik sein, aber ich glaube wenn man sich engagiert und wenn man zeigt, dass man mehr Willen hat auch was nach vorne zu bringen. Wenn man Verantwortung haben will, sprich auf die Schultern, auf Verantwortung kommen soll, da muss man eben mehr machen als die anderen und mehr machen heißt mehr arbeiten, mehr Ergebnisse bringen und auch ein paar Vorschläge. Vielleicht bringen, die andere nicht bringen. Dann warst du insgesamt 3 Jahre bei bei dem Unternehmen. Dann bist du noch einmal gewechselt und hast direkt eine Geschäftsführerposition angeboten bekommen. Ja, also war eigentlich ein Zufall gewesen. Ich hatte gar nicht vorgehabt zu
wechseln und irgendwann habe ich dann. Die Firma Juvi, kennengelernt Juvi war damals der Marktführer für erneuerbare Energien in Deutschland. Das heißt, Sie haben Photovoltaik und Windkraftanlagen überall gebaut, in Europa und super spannendes Unternehmen, das heißt, sie haben 2 Gründer aufgebaut, die beide aus dem Landwirtschaftsbetrieb kamen, und haben wirklich ein Unternehmen von 0 auf eine Milliarde hochgefahren, gefahren, und das innerhalb von wenigen Jahren, und ich hatte das große Glück, dass die für einen Bereich einen Geschäftsführer gesucht haben, der auch viel mit Immobilien zu tun hat.
Ja, und so bin ich damals zur juwi Gruppe gekommen in Wörrstadt. Das ist so südlich von Mainz und wurde dort Geschäftsführer für einen der Geschäftsbereiche, und das war eine Mega, keine super Erfahrung. Also ich habe dort so viel gelernt, es war ein cooles Unternehmen auch oder ist es wahrscheinlich heute noch eine sehr sehr starke Startup Kultur, Hierarchien spielten keine Rolle damals, wirklich gar nicht und es kam wirklich nur auf gute Ideen und schnelle Umsetzung an und diese Kultur mal mitzubekommen, es hat mir super Freude bereitet und.
Und ich habe dadurch unglaublich viel auch gelernt als Unternehmer. Was hast du so was waren so deine Top sage ich mal. 23 Learnings aus der Zeit bei Juvi oder Bilfinger, die du auch heute noch nutzt. Ja, also ich glaube einmal so aus Sicht einer Karriere, ja, gehört ja auch viele zu einem Podcast, die eine Karriere auf Plan nehmen leben. Ich glaube, wenn du so in so einem Konzern oder Mittelständler Reingehst, gibt es ein paar Grundregeln, die man beachten sollte.
Das Erste ist die Startposition, also. Eben nicht irgendwo dezentral in einer Junior Position starten, sondern vielleicht eher Richtung Vorstand oder Geschäftsführung, dort eine Assistenzfunktion machen ist im Nachhinein glaube ich immer eine gute Entscheidung, dann im Headquarter niemals die Karriere in irgendeiner Niederlassung starten, die weit weg ist, sondern immer im Headquarter starten und sehr sehr früh auch den Kontakt zum Vorstand aufbauen, zum Geschäftsführer aufbauen und einfach mit dem schon mal so ein bisschen ihn als Sparringspartner oder Mentor zu gewinnen aber. Ich glaube, wenn man das beachtet, waren das Gute letztens Learn, die ich so ein bisschen im Nachhinein auch berücksichtigt hatte.
Bei Juwi war das einfach unglaublich was, was die Leute für eine intrinsische Motivation hatten, es ging ja um die Energiewende, das heißt, wie kann man mehr erneuerbare Energien umsetzen, saubere Energie umsetzen mit Photovoltaik und Windkraft, und das war einfach unglaublich, dass die Leute wie gesagt haben, ob ich hier 10000€ mehr verdiene, ist mir total egal, ob ich einen Firmenwagen bekomme ist mir völlig schnuppe, ich. Ich mache das, weil ich an dieses Projekt glaube, weil ich das einfach cool finde.
Und das habe ich sonst nie in meinem Leben gehabt, dass wirklich so viele Leute mit einer komplett intrinsischen Motivation einfach nach vorne gehen und dafür echt eine super Leistung gebracht haben. Wie lange warst du denn insgesamt bei Juwi? Ich war 3 Jahre bei Juwi und wie gesagt Mega Erfahrung und dann ist etwas passiert, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Mein Vater ist über Nacht gestorben, das heißt der hat einen Herzinfarkt beim Auto fahren und ist sofort verstorben und das war der Punkt wo ich dann zu. Zu dem damaligen Gründer, dem Fred Jung gesagt habe du, ich muss ja als Geschäftsführer aufhören, ich muss da rausgehen, weil ich kann ja mein Familienunternehmen jetzt nicht im Stich lassen.
Obwohl es eigentlich gar nicht dein dein Plan war, das zu übernehmen. Ja, es war überhaupt nicht mein Plan. Aber weißt du, wenn der Moment kommt, wo dein Elternteil stirbt, Vater oder Mutter und du einfach eine Entscheidung treffen musst, kannst du nicht sagen, so war das jetzt nicht geplant oder mein Karriereweg sollte so sein. Ich wollte eigentlich nicht derjenige sein, der das Unternehmen abschließt.
Nach 4 Generationen. Damals war es 130 Jahre alt und ich wollte es nicht zumachen. Wie war sonst der Status quo damals? Weil also sage ich mal, heute macht ja deutlich mehr als nur Schuhgeschäft, wie war damals der Status quo, gab es eine Filiale, gab es mehrere Filialen, gab schon andere Unternehmen, die irgendwie teil davon waren, wie groß wart ihr? Also wir waren damals im Schuhbereich ein kleines Unternehmen.
Wir hatten mehrere Filialen gehabt, hier in der Rhein Main Region und. Und hatten, ich glaube 33 Mitarbeiter, das heißt als mein Vater verstarb, haben wir 3 Tage später die Mitarbeiterversammlung gemacht für den Schuhbereich und da waren dann 33 Mitarbeiter, denen ich gesagt habe, Achtung, das Unternehmen wird nicht zugemacht, das Unternehmen wird nicht verkauft, sondern ich werde es weiterführen, ich werde es anders weiterführen, ob ich es besser hinkriege oder nicht, weiß ich nicht, aber ich werde mir Mühe geben, dass es eine gute Zukunft findet, das war mein Auftrag, so habe ich es auch damals an die 33 Leute kommuniziert und das war schon ein schneidender Schnitt in meinem Leben. Wie ging es dann weiter?
Was hast du heute erst gemacht? Ich? Glaube damals habe ich mir erst mal ein Jahr lang die Frage gestellt, wie geht es weiter, denn ich hatte ja keinen, keinen geheimen Business Plan, wo ich gesagt habe, jetzt lege ich los, jetzt mache ich endlich das, was ich hier will, sondern ich habe mich in meinem ersten Jahr nicht sowohl gefühlt, zum einen weil die Mitarbeiter jeden Tag hat dein Papa das so gemacht oder es war so. Und zum anderen hatte ich noch keine Idee gehabt, was ich machen kann.
Das heißt, ich habe ein bisschen ausprobiert mit anderen Filialkonzepten, aber es war nicht wirklich erfolgreich. Ich habe mal überlegt, ob ich den Standort woanders aufmache, neue Marken reinhole, aber am Ende war das immer ein bisschen operatives Gefrickel am bestehenden, und es hat nicht irgendwas nach vorne gebracht und nach dem einen Jahr habe ich gesagt, so, also stationär mit Filialen habe ich keine gute Idee, wie man das gut nach vorne bringt, ich muss mir was anderes überlegen. Und so fing diese Idee an, dass ich dann für andere Schuhhändler Onlinehandel mache, und das war so der Durchbruch, wo wir gesagt haben, cool, das gab damals noch gar keine Schuhplattform auch Zalando und so weiter waren
damals 00 als Plattform unterwegs, und das heißt, wir waren dann die erste Schuhplattform, die dann für lokale Händler eben online Schuhe verkauft haben. Wie hieß die Brain oder wie hieß die Plattform? Ein Schuh 24 Schuh war damals unser erstes Baby, was wir hatten und der erste Schuh hinter dem Wir hatten, der hat 70 Schuhe am ersten Tag online verkauft und der kam so 70 Schuhe am Tag, das ist ja wirklich viel.
Ja das ist ja mehr als was ich in der Filiale am Tag verkaufe, das lohnt sich für mich und dieser erste Händler der war so der Initialfunke wie dann immer mehr Händler kamen und. Und ich glaube, die ersten 50 Händler, die habe ich alle auch persönlich kennengelernt, besucht vor Ort. Also Händler, sprich so Schuhe wie du.
Also ja genau Schuhhändler, der irgendwie zwischen 1 und zwischen 20 Filialen hat und die haben damals online bis gar nichts gemacht. Das ist heute übrigens auch nicht viel anders, das heißt die meisten Schuhhändler machen online gar nichts bisher und für die habe ich dann eben das Thema Onlinehandel aufgebaut. Okay das heißt, die hatten dann, die hatten ein Sortiment an Schuhen bei sich, irgendwie in den Filialen und in irgendeinem Lager.
Und die konnte man aber auch online kaufen und ganz genau. Und dann hast du die Logistik organisiert, dass wenn jemand den Schuh aus der in der Filiale haben wollte, dass das irgendwie dann ja zu der Person nach Hause kam. Es war schon ein bisschen mehr, weil ehrlicherweise die Datenqualität ist sehr, sehr schlecht.
Ja, in dieser Branche, das heißt, die Artikel hatten alle keine Bilder und wir hatten keine Beschreibung, die hatten keine Merkmale. Es war eigentlich nur im Warenwirtschaftssystem die Angabe Schuh Schwarz 100€ ist in der Größe 43 da, mehr war da nicht und so kannst du ja keinen Onlinehandel machen, das heißt wir mussten erstmal viel früher anfangen, wir müssen erstmal eine Schnittstelle programmieren zum lokalen Händler, dass wir für den verkaufen, dass wir überhaupt seine Daten live bekommen, hin und her Verkauf und Retouren, dann mussten wir den Content erstellen, das heißt wir mussten die Schuhe fotografieren.
Wir mussten die ganze Beschreibung machen und dann im nächsten Schritt haben wir angefangen, das sowohl auf eigenem Online Shop als auch auf Plattformen wie zum Beispiel Amazon und so weiter zu verkaufen und haben dann auch den Kundenservice gemacht, haben die Zahlungsabwicklung gemacht, haben uns um die DHL Verträge gekümmert, haben die Auslandsverzollung gemacht etc. Und das heißt der Händler hat eigentlich nichts machen müssen außer erwartet auf die Order und das war eigentlich immer unser Versprechen.
Ganz kurz, welches Jahr über welches Jahr sprechen wir? Gerade wir reden jetzt von 2013 2002, 2012, 1314 Jahren. Ja genau, 2012 ist mein Vater gestorben, dann habe ich ein Jahr so ein bisschen rumexperimentiert und 2013 kam dann die Schuhplattform, die wir gestartet haben, und das war so der Durchbruch, wo wir gemerkt haben, cool, wir können für lokale Händler Gas geben und für die Onlinehandel machen.
Jetzt springen wir mal kurz in den nach heute so und dann können wir nämlich mal so ein bisschen. Die die wichtigsten Meister und sozusagen in den letzten 1213 Jahren einmal besprechen. Wo steht ihr heute, wie groß seid ihr heute in was für Bereichen seid ihr alles tätig, wie viele Mitarbeiter beschäftigt ihr heute, dass wir einmal so diesen 12 Jahres Wachstumspfad, einmal da durch sprechen können. Ja, sehr gerne.
Also heute sind wir eigentlich recht breit aufgestellt, das heißt, die Unternehmensgruppe, die ich leite oder wo auch meine Familie Eigentümer ist. Wir haben ungefähr zweieinhalb 1000 Mitarbeiter. Wir machen deutlich über eine Milliarde Umsatz damit und wir haben eigentlich 4 Geschäftsbereiche, wo wir investiert sind.
Das eine Thema ist das Thema Onlinehandel, Handel, das heißt, wo wir ursprünglich herkommen, das war der Nukleus und daraus ist eben der Onlinehandelsbereich entstanden, dann haben wir den Immobilienbereich, das sind also unsere Mehrfamilienhäuser und Immobilien, die wir überall bundesweit haben, dann haben wir Produktionsunternehmen, das heißt, wir haben klassische Unternehmen, die Stühle oder Messer produzieren. Arm, und das sind auch sehr alte historische Unternehmen. Und dann haben wir noch einen Bereich, den nennen wir immer Gastronomie und Hotel, sprich wo wir dann so Themen haben wie einzelne Gastronomiebetriebe oder auch hier ein Hotelbetrieb, eine Hotelproduktion also da sind wir sehr breit aufgestellt. Also innerhalb von 1314 Jahren
von 33 Mitarbeiter. Auf was hat es gerade gesagt über? 200€. Über 2 2000 oder zweieinhalb 1000, das ist ja ein sehr extremes Wachstum. Ja gut, was heißt extrem? Also das hast du ja nicht mal gesehen, ist zumindest ziemlich extrem, oder? Ja, aber man darf vielleicht eigentlich nicht nur schätzen, wir sind ja nicht von 33 gestartet und dann haben wir organisch immer weiter den Anstieg gehabt, sondern wir haben ja Unternehmen hinzugekauft, das heißt, wenn wir zum Beispiel dann die Firma Tonet gekauft haben, ist ein sehr bekannter Stuhlhersteller, dann hatten wir auf einen Schlag 200, neue Mitarbeiter hatten relevanten Umsatz und und haben einfach dann die Chance, dieses alte, super bekannte Traditionsunternehmen
weiterzuführen. Und das bedeutet, dass also immer durch diese Übernahme natürlich an Umsatz und Mitarbeitern natürlich zahlen hinzukamen. Wie? Habt ihr das gemacht? Also ist das Konzept so eine Art Evergreen Pe, dass ihr quasi externe Kapitalgeber habt. Habt ihr das alles aus eigenen mit eigenem Kapital finanziert, waren das irgendwie LB OS, wie wie habt ihr diese ganzen Zukäufe gemacht?
Also man muss dazu sagen, wir sind, wir mögen das Wort Private Equity gar nicht, weil Private Equity ist immer eine Partnerschaft auf Zeit, die rein finanziell ausgerichtet ist. Das möchten wir nicht, wir sind ein ganz langfristiger Investor, Wir suchen keinen Exit, wir haben bei den meisten Investments überhaupt keine Partner oder Investoren im Hintergrund, sondern wir machen das selbst mit Eigengeld und wir haben einen ganz langfristigen Ansatz, deswegen.
Das Wort Evergreen ist richtig, was du gerade gesagt hast und und bei uns kommt es jetzt auch nicht darauf an, dass jedes Quartal super ist und wir jetzt nur die Finanzen optimieren wollen, sondern wir legen schon wert darauf, dass das Unternehmen langfristig an Wert gewinnt und langfristig wächst und dass es einfach auf Dauer einen guten Wert hat.
Denn als Familie, du musst dir überlegen, wie kann eine Familie auch in 50 Jahren oder 100 Jahren noch gut aufgestellt sein und das geht nur, wenn du das Vermögen ein bisschen diversifizierst, also in verschiedene Geschäftsbereiche investierst und nicht nur von einem Geschäftsbereich Abhängst. Es kann ja immer mal sein, dass ein Geschäftsbereich untergeht oder ein Problem hat und dass du dann immer breit genug aufgestellt bist, damit das auch in der nächsten Generation weitergeführt werden kann, bist. Du dann quasi der einzige aus deiner Familie, der mitarbeitet und das vorantreibt.
Oder seid ihr ganz viele Leute? Hast du Geschwister, die dann auch mit involviert sind etc? Ja, also schon ein bisschen breiter. Auf uns stellt. Das heißt, meine Frau und meine Kinder sind auch alle beteiligt bei den Unternehmen, die wir haben. Meine Kinder sind noch minderjährig, das heißt, sie sind 11 8 und 3 Jahre alt. Die sind also noch nicht natürlich im Unternehmen drin, aber die kommen öfter auch mit, auch mal zumindest froh, jeden Tag mal, wenn so Ferien sind und meine Mutter ist noch aktiv, das heißt, meine Mutter ist jetzt auch über 70 ist noch jeden Tag im Büro bei uns, mein Bruder arbeitet mit, mein Cousin ist auch im Unternehmen und jeder hat so ein bisschen andere Bereiche bei uns und das
insofern schon noch ein Familienunternehmen. Auch wenn es größer geworden ist über die letzten 10 Jahre. Was waren so die wichtigsten Milestones oder die wichtigsten Entscheidungen jetzt auf diesem Weg dorthin, weil es ja definitiv nicht keine leichte Leistung oder nicht nicht leicht, so ein Wachstum hinzulegen und auch mit Risiken verbunden, gab es da mal Momente, wo du sagst, Oh, das hat sich dann zum Glück sehr gut ausgezahlt, es hätte aber auch irgendwo schief gehen können, also was sind so irgendwie milestones wo du sagst das. Ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Schritt für uns gewesen, dass das auch geklappt.
Hat ich glaube immer, man lernt aus Fehlern und Fehler machst du als Unternehmer jeden Tag oder zumindest oft. So geht es mir auch und ich habe oft aus meinen Fehlern gelernt, zum Beispiel ich habe am Anfang lange Zeit gedacht, ich muss das für den Schuhhandel groß machen und versuche immer mehr Schuhhändler zu gewinnen und irgendwann habe ich dann einen Beirat installiert, Beirat, das waren 5 Männer, die gesagt haben, Dominik, Wir gucken uns mal an was du machst und wir begleiten dich auf deinem Weg und.
Und die haben nach der ersten Sitzung gesagt, Dominik, Du hast einen krassen Denkfehler. Warum machst du das für Schuhhändler und das war mir gar nicht klar, das heißt, mein großer Fehler war, dass ich viel zu lange nur für Schuhhändler gearbeitet habe, ja, und nicht für andere, ich habe, wir haben gesagt, du kannst das für Fahrräder machen, du kannst es für Möbel machen, du kannst es für Autos machen, warum machst du diese Schuhhändler und das war mir einfach nicht klar, ich war einfach betriebsbildend in dem Moment, und das war ein großer Fehler, dass ich das so lange auf eine Branche ausgerichtet habe, ich glaube, der zweite Fehler, dass ich für viel zu lange gewartet haben, um gute Leute zu gewinnen.
Ich war damals noch sehr, sagt man schwäbisch, dort auch bei den Gehältern eingestellt, nach dem Motto über 100000€ darf keiner verdienen, ja das kann ja nicht sein, das muss man auch günstiger hinkriegen und habe dadurch glaube ich auch oftmals nicht so gute Leute bekommen, war auch nicht bekannt, logischerweise war ein kleines Unternehmen und heute sind wir anders, heute gewinnen wir gute Leute, ich habe diese Prinzipien abgelegt mit irgendwelchen Schallgrenzen.
Natürlich achten wir auch weiter, dass es nicht zu teuer ist, die Gehälter. Aber wir suchen heute schon sehr gute Leute aus und der Dritte letztens learn Punkt war glaube ich gewesen, dass wir viel zu lange nur organisch für uns hin gewurschtelt haben und wir hätten glaube ich schon schneller und besser im Markt wachsen können, hätten wir vielleicht ein paar Investoren früher mal reingeholt, auch in zum Beispiel im E Commerce oder hätten wir früher auch mal M und A gemacht. Damals waren wir sehr zurückhaltend, die Bewertungen waren zu hoch.
Aus unserer Sicht hat auch im Nachhinein recht bewahrheitet, es war damals übertrieben, die Leute haben absurde Preise gezahlt und aber das war sicherlich auch im Nachhinein ein Fehler, dass wir gesagt haben, wir schließen das grundsätzlich aus, denn es gibt immer gute Gelegenheiten, und die haben wir einfach an uns vorbeigehen lassen.
Wenn wir jetzt über MA Zukäufe sprechen, habt ihr das dann? Sehr viel selbst gemacht oder arbeitet ihr dann bei solchen Sachen immer mit m und a Beratern zusammen et cetera? Ich habe hier häufig Gäste von irgendwelchen ganzen Small to mid Cap m und a Beratern sozusagen ne die dann entweder selfside oder Weisheit Mandate betreuen.
Wie ist das sage ich mal aus der Praxis von wem der wirklich kaufen möchte lohnt sich das mit m und A Advisor zusammenzuarbeiten und dann macht ihr dann. Oder weil die sagen, natürlich, es macht eigentlich immer Sinn, wie, wie ist es deiner Meinung noch? Na ja, man muss ein bisschen schauen, für wen man das macht.
Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Fonds hätte, ne, einen private Equity Fond, wo ich dann Anlegern Rechenschaft schulde und mich absichern muss, dann würde ich natürlich Advisor reinholen, dann würde ich alle to dilligence Teile extern vergeben, aber bei uns ist ja andersrum, wir kaufen es ja für uns selbst. Das heißt, wir kaufen es in unsere Unternehmen rein, wir leiten das dann auch mit unseren eigenen Leuten und wir führen es gemeinsam dann.
Das heißt, wenn du diese Kompetenz nicht selbst bei dir drin hast für ein Unternehmen, was oft kauft, dann hast du was falsch gemacht. Ja, und das heißt, wir versuchen schon MA selbst zu machen mit eigenen Leuten, haben da auch ein Team aufgebaut, und ich sage mal, MA heißt, man kann schnell unterschreiben, aber die Arbeit fängt erst an, das heißt, die Arbeit fängt mit der Integration an und bei uns heißt eben Integration nicht, wir tun uns ein tolles Reporting basteln und sagen dann jeden Monat gut oder schlecht, so eine Integration heißt bei uns, wir tun wirklich operativ reinfunken, wir tun auch. Aus der Zentrale sehr, sehr eng diese Unternehmen Mitsteuern und schauen eben, dass wir gemeinsam
das erreichen, was wir wollen, nämlich kosten, ein bisschen senken, um sie als ein bisschen erhöhen und dann auf diesem Pfad einfach diese Margenspanne langsam hochzufahren. Und das Ziel ist es. So prinzipiell eigentlich immer die Unternehmen nicht nach 23 Jahren irgendwie zu drehen und zu verkaufen, sondern schon die langfristig in das Familienunternehmen zu integrieren.
Ganz genau also, wie gesagt, wir haben kein Trading Aspekt bei uns, wir wollen nicht mit Unternehmen handeln oder da irgendwelche Exitgewinne erzielen, sondern wir haben schon langfristigen Approach. Kann immer mal sein wenn wir sagen jetzt eine Randaktivität die vielleicht zu klein ist, die macht uns zu viel Aufwand, dass wir uns dann auch mal vielleicht mal im Ausnahmefall trennen, aber. 90% kaufen wir eigentlich für die Ewigkeit und wollen uns auch dauerhaft führen.
Und das sind Unternehmen alle im Dachraum. Oder europaweit, weltweit? Ja, das ist bei uns sicherlich ein Schwachpunkt, Wir sind super stark auf Deutschland, Österreich, Schweiz und die Niederlande ausgerichtet, das heißt, wir sind eigentlich immer in diesen 4 Ländern mit unserem MA Fokus und wir haben aktuell nur 3 Unternehmen, die außerhalb sind, also zum Beispiel in Polen und Spanien sind wir dort aktiv und. Und sonst?
Sind wir komplett auf Dachraum und Niederlande. Ausgerichtet. Das heißt Nachteil, weil man dann irgendwie ein strukturelles Risiko hat. Geografisches Risiko, wenn irgendwie in Deutschland. Guck dir mal Deutschland an, Deutschland hat einen Downturn seit 23 Jahren. Deutschland entwickelt sich leider so und ich bin da auch nicht der Optimist, da sage ich dir huu, nächstes Jahr gibt es einen riesen Aufschwung, das glaube ich gar nicht, sondern ich glaube, dass wir strukturell hier Probleme haben in Deutschland und das wird sich weiter ausweiten und. Und das heißt, Unternehmen haben Probleme, weil Konsumenten nicht mehr viel ausgeben.
Dann haben die Banken irgendwann Probleme, weil sie da auch keine Kredit immer ausreichen, die Insolvenzen steigen und das ist irgendwann ein Zyklus, der dreht sich immer weiter und das ist gefährlich für Unternehmen und wenn du dir Deutschland anschaust, wo wir vor 4 Jahren standen oder vor 5 Jahren, auch wenn Corona war, es war relativ stabil und Deutschland heute ist schon ein anderes Land geworden, wo wir wieder steigende Arbeitslosigkeit haben, wo wir viele Insolvenzzahlen sehen und.
Und wo die einfach, die die gesamte Finanzierungsstruktur mittlerweile ne ganz andere geworden ist. Gab es bei dir auch mal in diesen 1213 Jahren Momente wo so ne Art sag ich mal sag ich so ne Grenzerfahrung war oder so wo es wo es wirklich in 2 Richtungen hätte gehen können und es dann. Möglicherweise geklappt hat, aber es gab es also immer.
Gab es auch so brenzlige Situationen, wo ihr euch vielleicht mit irgendeinem Einkauf irgendwie ein bisschen verhoben habt und gemerkt habt, oh, da war unsere Doodle, ist doch nicht so gut oder war das eher so ein recht, sage ich mal langweiliges, also langweilig wird es wahrscheinlich nicht gewesen sein, aber oder gab es halt quasi diese brenzligen Situationen nicht. So wirklich also Unternehmen hast du immer irgendwo ein Feuer zu löschen, das gehört ganz normal dazu. Wenn du jetzt vielleicht nur ein Ladengeschäft hast mit 3 Mitarbeitern, dann ist dein Leben sehr gut planbar. Dann kannst du auch viel Urlaub machen und da kann nicht so viel passieren bei so einem Ladengeschäft mit 3 Leuten. Aber wenn du ein Unternehmen
hast mit vielen Beteiligungen, mit vielen Geschäftsführern, mit vielen verschiedenen Geschäftsmodellen, musst du schon sehr da hinterher sein und wir haben jeden Monat irgendwo einen Fall, wo wir sagen, da müssen wir jetzt eingreifen, da müssen wir handeln, nicht weil es schlimm ist, sondern weil einfach Entscheidungen anstehen, das heißt, ein Unternehmen muss das Geschäftsmodell zum Beispiel mal anpassen und.
Oder ein Unternehmen entscheidet, in neues Land einzutreten. Und das klappt dann vielleicht nicht. Da müssen wir auch handeln, oder wir haben auf einmal eine neue Kundenstruktur mit neuen Plattformen. Wir verkaufen seit einiger Zeit auch in die USA und nach China und das sind dann schon gravierende Entscheidungen und da musst du schon dreimal überlegen, ob das die gute Idee ist oder nicht, denn man kann schnell sehr viel Geld verbrennen, wenn man so Schritte macht und dann ist es schon eine Entscheidung, gehen wir links oder rechts rum. Ist aber euer Ziel weiterhin quasi euch auf Deutsch, dachraum und und Niederlande zu fokussieren oder plant ihr jetzt auch proaktiv das sozusagen auch
weiter auszuweiten? Also wir müssen es, wir müssen es wirklich machen, weil im Nachhinein war das von mir selbst ein großer Fehler, dass wir so stark hier auf das Thema Deutschland, dachraum, Niederlande ausgerichtet sind. Diesen Fehler müssen wir korrigieren, das bedeutet, wir müssen mehr im Ausland investieren, wir müssen mehr in den USA machen. Weil machen wir uns nichts vor, ob man jetzt Trump mag oder nicht, das ist mir egal.
Der Mann, du musst einfach beachten, dass es der größte Markt der Welt ist. Das heißt, kein Markt ist für E Commerce, kein Markt ist für Immobilien größer als die USA und sich dort zu verschließen und zu sagen, das ignoriere ich mal, kann man machen, das zwingt einen ja keiner dahin zu gehen, aber wir wollen schon aktiv in diesen Markt auch investieren.
Wenn man deinen Namen Google, da haben wir uns im Vorfeld kurz auch so ausgetauscht, da findet man vom Managermagazin einige kritische Berichte irgendwie, wo dann teilweise Buzzwords drin sind, wie einmal war glaube ich Urkundenfälschung drin, einmal hier Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung et cetera ist es wie nimmst du das wahr, also hast hast du da oder?
Ist das ein Thema, was dich aktuell beschäftigt? Der letzte Artikel war jetzt irgendwie kurz vor Weihnachten da rausgekommen ist. Da hast du dazu Statements. Also relativ einfach zu beantworten. Wir haben mal eine gute Webseite online gestellt als Gegendarstellung, das heißt unser Pressebereich hat mal die Webseite genannt tpg Fakten gegen Mythen und hat einfach mal dargestellt was das Manager Magazin darstellt und wie wir es sehen und. Und da kann man sich dann auch gerne einmal einlesen. Da tun wir eigentlich sehr sachlich, gegenüberstellen, was ist die Behauptung und was ist die Realität, wie wir sie sehen, und das tue ich da sehr sachlich, nehmen man unter uns gesagt, bis jetzt hat noch kein
anderes Magazin oder keine seriöse Zeitung sich dafür jemals interessiert, na, das heißt, wir kriegen regelmäßig dort solche freudigen Artikel zu lesen, die sehen wir anders, und die tun wir auch. Gegendarstellung machen, aber ehrlicherweise ist das für mich operativ relativ egal. Dann kann. Am Ende, Wir leben ja davon, dass wir Kunden bedienen, ja, dass wir Umsätze machen und dass wir die Unternehmen voranbringen.
Ob da jetzt ein Magazin so oder so schreibt, ja gut ist legitim, Kritik macht uns meistens sogar resistenter, das heißt, mit Kritik kommen wir eigentlich wieder nach vorne, weil daraus lernen wir vielleicht auch Sachen, und ja, wir sind dann noch mal ein Stück resistenter geworden. Was treibt dich an? Also wenn du, wenn man irgendwie dann mitbekommt, irgendwie, also du.
Versuchst du halt irgendwie das Unternehmen voranzubringen, Arbeitsplätze zu schaffen, Wohlstand für dich, deine Familie zu generieren et cetera. Denkst du dann manchmal okay warum tue ich mir das eigentlich noch an? Ich suche jetzt irgendeinen Käufer, der meine Firmengruppe kauft und dann ist gut, weil ich meine, ich glaube du könntest in deiner jetzigen Situation aus, sag ich mal dem.
Traditionsbewusstsein durchaus, sagen okay. Ich habe meinen Job für die Familie sozusagen getan. Ich habe das Unternehmen von 33 Mitarbeitern gut gewachsen, und wenn ich jetzt sage, ich, ich habe keine Lust mehr, dann würde dir da wahrscheinlich die nächste Generation jetzt nicht den Kragen aus umdrehen. Sehe ich komplett anders, habe ich 3 Sichtweisen dazu die eine Sichtweise ist erstmal, wenn der liebe Gott einem Gaben gibt und sagt das.
Daran ist man vielleicht gut, als als Mensch, als Unternehmer. Dann sollte man das auch nutzen und ich fände es sehr, sehr schade, wenn ich die Fähigkeiten, aber ich kann ja auch viele Sachen gar nicht gut, wenn ich die nicht gut einsetzen würde, und ich sehe es eigentlich als meine Pflicht an, auch für die nächste Generation, für die sechste Generation das gut fortzuführen, so gut ich es kann, das ist eigentlich so eine Art Selbstverpflichtung, das zweite, was ich dazu sagen würde, was soll ich dann machen, also mir macht es ja Spaß, als Unternehmer zu arbeiten. Mir macht das Spaß, Sachen voranzubringen und ich habe da auch einen hohen Freiheitsgrad.
Das heißt, ich kann wirklich entscheiden, geben wir die Investition oder investieren wir dort, machen wir dieses Unternehmen als Übernahme oder tun wir komplett unsere Strategie ändern, das ist schon ein hoher Freiheitsgrad, den würde ich woanders nicht finden und wenn ich gar kein Unternehmen mehr hätte, würde ich das auch vermissen, das ist sicherlich und das dritte, Ich glaube, solange man gut investieren kann, und wir haben ja zum Glück einen rechtssicheren Staat. Solange man gut hier auch unternehmensübernahmen machen kann und nach vorne gehen kann, sollte man das tun. Also dann fände ich es schade, wenn man sagt, komm, ich mache jetzt einen Exit und überlege mal wo ich jetzt ein bisschen Geld parken kann, das ist nicht
meine Philosophie, ich bin wirklich ein Workaholic, der das für die nächste Generation auf oder nach vorne aufbaut, ausbaut und gerne übergeben möchte. Und die die Philosophie, wenn ihr Unternehmen kauft. Sagt ihr dann, OK, der der alte Eigentümer war vielleicht nicht so ein guter Manager, wir können es besser managen, sagt ihr, der alte Eigentümer kann es vielleicht gut gemanagt haben, aber wir als Unternehmensgruppe können so viel Synergien, Effekte heben, dass es für uns so mehr wert sein wird, also mit was für einer Philosophie sucht ihr Unternehmen, die ihr kauft? Wichtige Frage, weil wir kaufen kein Unternehmen, wo der Verkäufer sagt, Tschüss, Ich gehe jetzt in Rente oder ich kaufe mir jetzt mit dem Geld
meine Finca auf Mallorca und bin dann weg. Diese Unternehmen kaufen wir nicht, das heißt wir kaufen nur Unternehmen wo die Geschäftsführung mit uns weiter arbeitet, auch wenn es vielleicht nur 2 Jahre sind und wo wir dann auf Dauer gemeinsam wachsen wollen, das ist unsere klare Vorgabe und wenn das nicht gegeben ist, will man das Unternehmen nicht kaufen. Das bedeutet, der Geschäftsführer oder Gesellschafter muss sich Committen mit uns die nächsten Jahre das voranzubringen.
Und wenn er dann nach 2 Jahren ausscheidet, okay wir würden uns natürlich wünschen, wenn er weiter mit uns arbeitet und die ältesten Beteiligungen, die wir haben, da sind überall auch noch die Geschäftsführer an Bord, das heißt, da sind wirklich also die ersten Übernahmen, die wir gemacht haben, zum Beispiel dieses Maschinenhandelsunternehmen aus Spanien oder Möbelförst, die mit Möbelhandel ist eine Plattform, die nur im Luxusmöbelbereich ist.
Das sind alle noch die Gründe an Bord, die Geschäftsführer an Bord. Also es war eine geschäftsführende Gesellschafter dann auch. Genau die haben einen Teil dann an uns verkauft und das war im Nachhinein eine sehr, sehr gute Entscheidung. Warum verkaufen die? Weil. Naja, du musst dir immer überlegen, wie kommst du als Unternehmer weiter und wie bringst du vielleicht auch ein bisschen Geld hinter die Brandmauer.
Ja, und das waren vielleicht auch dort entscheidende Punkte, wo jemand gesagt hat, naja, neben dem Geldaspekt ist natürlich auch wichtig, aber wen können wir als Partner gewinnen, der das Unternehmen voranbringt, wenn du Privatec für die Reinholst? Holst du dir selten jemand rein, der Deine It Programme baut, der dein Marketing steuert?
Der HR übernimmt das Macht ein Private Equity nicht, aber wir machen das, das heißt Wir haben eine operative Holding, Wir haben mit 130 Mitarbeitern, die nur das Macht Softwareentwicklung, Übernahme, Marketing, Übernahmelogistikthemen, HR Finance etc. Das heißt wir Steuern operativ das in den Beteiligungen was passiert, dadurch können wir den Umsatz steigern in den Beteiligungen nicht immer aber meistens und wir können die Kosten natürlich auch ein bisschen senken.
Wenn du diese Leistung übernimmst, brauchst du vielleicht nicht mehr die Teilzeitkraft, die ein bisschen Google ads macht. Dann kannst du auf gute Leute zurückgreifen, die das Fulltime für uns machen und das ist schon ein Motivationspunkt, wo ein Verkäufer sagt, Warum denn nicht, vielleicht zahlen die nicht den höchsten Preis, aber wenn ich an die die Hälfte verkaufe, ist mein Restanteil deutlich mehr Wert in ein paar Jahren, weil das Unternehmen dann größer ist und profitabler ist.
Erinnert mich sehr an das Konzept. Gut, das ist dann schon eher. Private Equity aber mit einer ähnlichen Philosophie von Auctus, der Ingo Krocke, den hatte ich zum Beispiel auch schon mal in meinem Podcast. Denn abgesehen davon, dass es jetzt kein Evergreen P ist, auch eine ähnliche Philosophie verfolgt auch immer das Management versucht drin zu lassen, um dann den Number 5 vielleicht zum Marktführer zu machen, sind dann p es für euch aber schon Wettbewerber, die quasi mit denen ihr um die Unternehmen. Konkurriert oder habt ihr, sind die Unternehmen, die ihr kauft, schon eine andere Art von Unternehmen als die, die von den typischen PS mol to MID Cap PS angesprochen werden? Ja, also ehrlicherweise in der
Branche, wo wir uns bewegen, nämlich mit E Commerce. Auch Software Themen gibt es gar nicht so viele andere Bieter, das heißt, wir kaufen unternehmen, wo maximal 23 andere Bieter drauf sind, und meistens sind es auch kleine Unternehmen, das heißt, wir kaufen Unternehmen, die haben vielleicht so viele. 1520 30000000 Umsatz und für die meisten Pe Player ist das zu klein.
Die meisten Pe Player fangen bei deutlich größeren Enterprise Value Dimensionen an, auch bei größeren Umsatzdimensionen und deswegen haben wir da eigentlich so die Konkurrenz, aber es gibt auch kleinere Player die öfter mal hinzukaufen, da gibt es schon Konkurrenten, aber ehrlicherweise seit 45 Jahren ist dieser MA Markt von der Bewertung massiv runtergegangen, von den Käufern gibt es viel weniger Käufer als noch vor der Corona Zeit und. Und das hat sich schon deutlich verändert. Das Umfeld, die Zinsen sind deutlich höher, das heißt, der Unternehmenskauf ist nicht mehr kostenlos mit einem Prozent Zins, sondern die Zinshöhen sind deutlich höher heutzutage, deswegen ist das Konkurrenzumfeld massiv anders. Wenn du jetzt noch mal
überlegst, du wärst jetzt Anfang, Mitte, 20 und gerade in den Endzügen von deinem Studium und du hättest nicht den Familienunternehmen Background, sondern. Oder würde es quasi sagen, geht, das ist jetzt keine Option irgend von mir unternehmen einzusteigen? Ich hätte jetzt auch noch nicht irgendwie Geld irgendwo rumliegen, womit ich direkt hier die ersten Unternehmen aufkaufen könnte. Wie würdest du heute mit deinem heutigen Wissen vorgehen, wenn man, wenn irgendein Zuhörer Zuschauer sagt Okay das was der Dominik heute macht, da sehe ich mich, da will ich auch hin, ich will irgendwie viele spannende Unternehmen irgendwie aufkaufen entwickeln.
Große Holding aufbauen wie würdest du vorgehen, um dahin zu kommen? Also ich begleite auch viele junge Unternehmer oder Start UPS als Mentor oder einfach auf einer persönlichen Ebene. Bin auch hier beim Hessischen Gründerpreis engagiert, den habe ich selbst mal irgendwann als junger Unternehmer bekommen, insofern finde ich das super spannend. Ich glaube, der größte Gedankenfehler, den man oft macht, ist, dass man irgendwas erfinden muss und USP kreieren muss und nur damit erfolgreich wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendein spezielles Produkt grandios neu erfindest und ganz anders bist als alle anderen, die ist so gering.
Ich glaube, von der Vorstellung muss man sich verabschieden, das kann zwar passieren, du kannst ein super Erfinder sein oder du kannst ein krasses Handelsunternehmen mit einer super Marke aufbauen, die keiner vorher kannte, kann alles passieren, die Wahrscheinlichkeit ist gering, deswegen sage ich immer zu den Leuten, naja ihr müsst doch gar nicht selbst was gründen, schaut doch mal.
Es gibt so viele Unternehmen die verkauft werden, so viele Unternehmen die schon stabile Umsätze machen, die stabile Kunden haben was? Warum kauft ihr sowas nicht für einen günstigen oder fairen Preis und tut dann auf dieser Basis was nach vorne bringen, was neu entwickeln oder eine Transformation machen? Das ist doch viel spannender und gibt dir auch mehr Sicherheit als wenn du bei Zero startest und dann dich rumschlagen muss. Nach dem Motto kann das überhaupt funktionieren? Die ersten Kunden gewinnen und hohe Unsicherheit. Wie würdest du aber dann so einen Kauf strukturieren oder finanzieren, wenn du jetzt quasi noch nicht, noch nicht so viel angespart hast?
Möglichkeiten, über Bankkredite oder Investoren. Also ich glaube, Banken sind auch schwierig bei sowas. Ich glaube am Ende sind es immer 3 Quellen, erstens Family Friends, das heißt man muss eben da mal die Eltern oder Verwandte oder wie auch immer fragen, dann selbst ein bisschen Eigenkapital, vielleicht ein bisschen sammeln von den ersten Gehältern und das Dritte ist ja der Verkäufer, man kann ja sagen lieber Verkäufer, ich würde das Unternehmen gerne haben, aber ich kann vielleicht noch nicht alles bezahlen.
Dann kann ich einen Teil vom Kaufpreis vielleicht in den nächsten 2 Jahren zurückbezahlen mit den Erträgen oder oder mit dem Gehalt, was ich mir dann nicht auszahle, sondern dir dann auszahle. Und ich glaube, da gibt es immer Mittel und weg, um das hinzubekommen. Also du sagst ganz klar Unternehmertum ist the way to go. Also das ist falsch.
Also um Gottes willen, ich will, es gibt ganz, ganz viele glückliche Menschen, die zufrieden angestellt sind, egal ob die jetzt beim Start arbeiten, im Museum arbeiten oder als Unternehmer irgendwie drin sind als Geschäftsführer. Also da gibt es keine pauschale Regel. Du hast ja gefragt, Dominik was? Genau.
Also ich würde den also was mit den Leuten haben. Also du würdest quasi direkt, also du würdest quasi nicht noch mal bei Bilfinger oder so einsteigen, sondern würdest direkt gucken, kann ich irgendwas übernehmen, irgendwo direkt in die in die Geschäftsführung reingehen als Gesellschafter. Heute ja, damals hatte ich diese Erfahrung noch nicht. Damals hatte ich diesen diesen Background noch nicht und? Ich hätte mich das noch nicht getraut. Ich habe mir das da schon mal mit 26 in einem Studium direkt ein paar Unternehmen angeschaut, die man auf einer online unternehmensbörse sich mal anschauen konnte. Das war eine gute Erfahrung, das empfehle ich auch jedem. Guck dir doch mal so Unternehmen
auf online Unternehmensbörsen an, Besuche die mal und fange mal so die ersten Gespräche an, das ist wie bei einer Partnerschaft, die erste Freundin heiratet man selten, die 3.4. Dann vielleicht schon eher und. Und so ist er auch beim Unternehmen. Man guckt sich erst mal die ersten ein 23 Unternehmen an, kriegt Erfahrung, tastet sich ran, wie geht man da vor, was prüft man richtig, bis man dann einfach sagt, ihr wollt jetzt ist das richtige Unternehmen, was man kaufen kann.
Wie ist bei euch der Plan in den nächsten Jahren? Also du hast zum einen gesagt, ihr wollt, ihr wollt euch mehr diversifizieren, was die Länder angeht. Wollt ihr euch auch, was Branchen beispielsweise angeht, diversifizieren oder fühlt ihr also ihr Macht vor allem gerade E Commerce Software Immobilien macht ihr auch recht viel sind es so die 3 Haupt. Genau das sind die 3 Hauptbereiche und da wollen wir schon noch mehr in die Breite gehen. Ja, das oder mehr in die Tiefe sozusagen, das heißt, pro Bereich wollen wir da weiter investieren und wollen uns dort verstärken, hängt natürlich auch immer ein bisschen vom Land ab, ja, zum Beispiel Deutschland ist für Vermieter. Mittlerweile recht uninteressant
geworden. Das bedeutet, die Renditen sind nicht mehr besonders gut, man hat viele Rechtskosten, du kriegst heute einen Mieter nicht mehr raus, wenn er nicht zahlt, bis zu 2 Jahren, bis der Mieter rausgeht und du hast eigentlich als Vermieter kaum noch rechte, weil alles reguliert ist. Das wie in der Planwirtschaft und dann sagst du irgendwann als Unternehmen okay macht es Sinn, dass wir überhaupt noch hier was Neues kaufen oder investieren wir lieber im Ausland und.
Und diese Frage stellen wir uns häufig. Und ich habe in der Vergangenheit zu sehr auf Deutschland gesetzt, zu sehr nur hier in Deutschland investiert, weil ich mich eben auch hier auskenne. Aber das ist im Nachhinein schon ein Fehler gewesen, und das muss ich jetzt korrigieren, das heißt, wir müssen mehr im Ausland investieren, müssen mehr im Ausland schauen, dass wir auch Finanzierungen dort regeln, und das wird eine der Aufgaben sein für die nächsten 234 Jahre. Jetzt so, wenn du dich vergleichst, du heute, würdest du vor, sagen wir mal 15 Jahren.
Wo du jetzt sehr viel Erfahrung gesammelt hast, gut Geld verdient hast, sehr viel Unternehmen kennengelernt, da sehr viel Persönlichkeiten kennengelernt hast. Was sind so 23 Bereiche, in denen du, ich sag mal so ein bisschen desillusioniert wurdest oder auf die du eine andere Sicht hattest als noch zu Beginn, als du noch quasi, sagen wir mal bei Bilfinger Karriere gemacht hast?
So, auf was schaust du heute ganz anders und und was sind vielleicht auch Bereiche, wo du sagst, da bin ich quasi der gleiche Dominik geblieben? Schwer zu sagen. Also ich glaube in Bezug auf Menschen und Arbeitnehmer habe ich eine sehr andere Sichtweise. Mitarbeiter bekommen. Früher war ich da noch viel motivierter, heute bin ich da ein bisschen abgestumpfter. Und wie meinst du das?
Ja gut, man muss schon im Unternehmen betrachten, wieviel Leute haben wirklich intrinsisch eine Motivation was nach vorne zu bringen und wieviel wollen eigentlich nur Verwaltung machen und ihren 1 to 5 Job machen dann. Habe ich früher eine ganz andere Sichtweise gehabt. Früher kam ich selbst von der Uni, war hochmotiviert und hatte auch ein paar Sparringspartner, die auch alle Führungskraft waren, nach vorne marschiert sind.
Mittlerweile sehe ich das ein bisschen differenzierter und merkte, naja 80% der Leute wollen nicht führen, 80% der Leute wollen keine Verantwortung haben und das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen und vielleicht ist es bei deinen Zuhörern ein bisschen anders, aber sonst, wenn du durchs Unternehmen gehst, dann fragst du, willst du morgen Abteilungsleiter oder Geschäftsführer werden, sagen 80% überhaupt nicht mein Ding. Ich will einfach nur solide meinen Job hier machen und das heißt, da habe ich heute schon eine ganz andere Sichtweise und ich glaube auch dieses Thema, wie bringe ich ein Unternehmen voran, es geht eigentlich immer um die gleichen Themen wie finanzierst du das Unternehmen
solide, wie kannst du das Unternehmen expandieren lassen und kannst auch vielleicht mutige Entscheidungen machen. Früher habe ich ja noch ganz anders gedacht, früher dachte ich muss irgendeine Produktinnovation machen, ich muss mich ein bisschen abgrenzen vom Wettbewerber, nö, wieso? Du musst dich nicht abgrenzen, du musst nicht besser sein oder du musst nicht zwangsläufig einen USP haben.
Das ist eine falsche Sichtweise, man kann auch ohne USP hervorragend arbeiten und gute Gewinne machen, man muss einfach nur dort solide das Unternehmen entsprechend managen. Würdest du sagen, BWL Studium ist immer noch zielführend? Würdest du noch mal in die HSG gehen? Ach, weiß ich nicht. Also mein Vater hat immer gesagt, Mach's bloß nicht, weil der hat auch BWL studiert.
Er hat gesagt, Dominik, Mach lieber Maschinenbau oder Jura, da lernst du etwas, was man nicht einfach durch ein Buch selbst wie er sich aneignen kann. Ich glaube, durch KI ändert sich das Studienwesen krass. Also ich glaube durch KI jetzt so die nächste Generation, die mit dem Studium anfängt, die wird sagen, warum soll ich noch so ein Schulbuch lernen, egal ob das jetzt Jura oder oder BWL ist. Insofern glaube ich, dass das Studium komplett anders sein wird, würde ich noch mal BWL studieren? Ja, vielleicht, aber maximal 3 bis 4 Jahre, mehr nicht, weil BWL kann.
Man wirklich keine Promotion mehr und. Oder zieht es vielleicht schon, wenn du sagst, Doktor? Also in meinen Branchen ist es wurscht, da interessiert sich niemand für einen Doktor. Aber es schadet auch nicht. Aber heutzutage würde ich sagen, Studium ist vielleicht nicht mehr so wichtig, weil durch KI kannst du dir so schnell wissen, so schnell und gut aneignen, dass du das nicht mehr jahrelang studieren musst. Das heißt, die Philosophie ändert sich und weg von der Vorstellung, ich muss 6 Jahre an der Uni sein und muss da gnadenlos durchziehen, bis ich dann den oder den Abschluss habe, das interessiert keinen.
Dich fragt der Arbeitgeber, fragt dich nicht, wie war ihre Abschlussnote oder was war ihre Bachelorarbeit und wie war die Note in der Bachelorarbeit. Das interessiert überhaupt keine 0, sondern ich glaube es geht mehr dazu, man lernt lieber kürzer im Studium und muss in seinem Leben noch öfter was dazulernen und das muss dynamischer werden.
Letzter Themenblock privates Du bist verheiratet, hast 3 Kinder. Wie hast du das gemanagt? Das Kind da kriegt. Allgemein also wie es funktioniert. Ich glaube, das wissen alle, die hier zu hören, aber ich meine die, die viel Stress, hohe Arbeitsbelastung gab es da gewisse Regeln für dich sagst du OK, da wurde die Familie und meine Frau vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen vernachlässigt, weil es nicht anders ging wie wie, wie blickst du da zurück und wie machst du es aktuell?
Ja, also ich glaube, wenn man als Unternehmer wirklich mit Herzblut arbeitet und da Gas gibt, hat man immer einen Kompromiss. Das heißt, man kann nie allen gerecht werden und das ist automatisch so. Ob du jetzt ein Spitzenpolitiker bist, ob du eine Führungskraft bist beim großen Konzern oder ob du Unternehmer bist.
Du hast immer die Challenge, dass du das nicht perfekt hinkriegst. Ich kriege es auch alles andere als perfekt hin, das heißt, meine Kinder beschweren sich öfter mal, dass wir kaum Urlaub machen dann. Dass Sie mich unter der Woche häufig gar nicht sehen, was ich nur am Wochenende da bin und auch sicherlich meine Frau.
Wobei, die ist auch unternehmerisch aktiv, die ist auch ein Familienunternehmen, das heißt, sie ist selbst sehr, sehr, sehr viel unterwegs und arbeitet auch viel, also da habe ich jetzt nicht so den Vorwurf von der, aber in Summe ist das immer ein Kompromiss, das ist so, und da muss man abwägen und.
Ich habe mir vorgenommen, in den nächsten Jahren, bisschen jetzt, meine Kinder sind jetzt im spannenden Alter, so als Baby im ersten Jahr können die mit dem Papa häufig nicht so viel anfangen, zumindest mit mir nicht, aber so, wenn die dann so 45 oder 10 Jahre alt sind, dann ist schon cooler, dann macht man auch mehr gemeinsam und das ist auch mein Plan, dass ich mir die nächsten 12 Jahre ein bisschen mehr Zeit nehme, damit die in dieser Phase mehr von mir mitbekommen.
Mit 17 finden die den Papa wieder uncool. Da wollen die erstmal weg, dann brauchen die mich auch Ansicht können Sie wieder ins Familienunternehmen zurückkommen. Maybe das ist aber zu früh, sie sollen erstmal woanders arbeiten, ja und dann können sie entscheiden ob sie zurück wollen. Hast du irgendwelche produktivitäts Hacks, irgendwelche sag ich mal Routinen Supplements, die jetzt nicht jeder auf dem Schirm hat wo du sagst das hat mir total geholfen. Ja, und meine meine Mitarbeiter oder meine Assistentin lacht immer ein bisschen über mich, weil mein Arbeitsalltag fängt recht früh an.
Ich gehe jeden morgen baden, ja, um 05:30 Uhr. Also in der Badewanne oder schwimmen in der Badewanne. Das heißt ja in der Badewanne und Links davon stelle ich dann einen Laptop hin mit warmem Wasser mit warmem Wasser her mit warmem Wasser und arbeite dann erst mal eine Stunde durch. Das heißt, ich kann morgens in Ruhe in der Badewanne eine Stunde durcharbeiten. Häufig ist mein Sohn mit dabei, der guckt dann irgendwas oder spielt irgendwas am Handy und dann habe ich erst mal eine Stunde morgens schon mal rausgeholt, wo mich keiner anruft, wo ich einfach in Ruhe Sachen abarbeiten kann, ja, das fand ich ganz gut und.
Und ich habe eine tolle rechte Hand, die mir viel abnimmt, denn ohne Assistenz auch in KI Zeiten ist es, glaube ich sehr, sehr schwer, das hinzubekommen. Und ich tue abends häufig zweimal Essen, das heißt, ich tue von 1830 bis 1930 und von 1930 bis 20:30 Uhr 2 Abendessen machen, weil ich so einfach noch mal mit verschiedenen Menschen jeden Abend einen Austausch haben kann, da lachen auch viele Leute nach dem Motto, wie kann man denn so viel essen? Na gut, dann isst man eben zweimal. Eine Vorspeise ist ja auch okay, aber es ist für mich einfach ein ganz großer.
Drang und auch eine Befriedigung, mich mit vielen Menschen auszutauschen, die auch fernab von meinem Business sind, die auch Freunde sind, damit einfach mein Kopf wieder ein bisschen was anderes sieht, als jeden Tag nur Laptop ebda und irgendwas optimieren okay. Und das heißt, das ist dann nicht mit Mitarbeitern unbedingt oder mit irgendwie Geschäftsführern von potenziellen Target companies, die du kaufen möchte, sondern querbeet.
Querbeet alles Mögliche dabei, also immer breit auch auch Leute, die nichts mit meinem Business zu tun haben. Denn die Gefahr ist immer, dass man irgendwann betriebsblind wird. Denn wenn du morgens um 08:00 Uhr im Büro bist und abends um 20:00 Uhr wieder rausgehst und keinen Austausch hast, dann kriegst du auch selten neue Ideen. Also zumindest geht es mir so.
Ich kann zwar Zeitung lesen, kann Handelsblatt lesen und so weiter, aber neue Ideen entstehen meistens durch Gespräche und durch menschliche Begegnungen und das habe ich einfach, wenn ich abends ein bisschen losgelöst auch mal beim Glas Wein, beim guten Essen mit jemandem rede, und das ist für mich unglaublich bereichernd. Was vielleicht die letzte Frage, was denkst du ist so ein? Tipp, den Leute häufig von Personen auch mit einer ähnlichen Position wie dir hören. Als Unternehmer ne viel all irgendwas aufgebaut und so weiter wo du sagst bei so einem Tipp gehe ich jetzt nicht so wirklich mit, fällt dir da irgendwas spontan ein oder sagst OK zu dem Thema habe ich vielleicht eine andere Sichtweise als viele Leute die
ihr mit mir vergleichen könnte. Also das muss jeder selbst beurteilen. Ich habe mal aus Spaß ein Buch geschrieben, das heißt, Stay Hungry wurde übrigens auch ein kleiner Spiegel Bestseller und da habe ich mir ein bisschen beschrieben, wie eine junge Frau Karriere macht im Mittelstand und was sie so für Ratgeber Tipps bekommt und was sie dann am Ende auch davon umsetzt und da habe ich eigentlich ganz gut beschrieben, wie ich darauf blicke, was ich auch für junge Menschen mitgeben möchte und. Und da gibt es einige Punkte, die ich komplett anders sehe als vielleicht andere Konzernlenker oder andere Unternehmer. OK, dann können wir das auf jeden Fall unten in der ist kein Werbung Blog, Reibung einmal
einmal verlinken, aber ich glaube das ist wirklich ganz ganz hilfreich. Einfach mal zu reflektieren, was will man im Leben haben, will man wirklich ein intensives Leben haben oder will man eher so eine ich sag mal Nine to Five Standardrolle einnehmen und richtet vielleicht den Schwerpunkt mehr auf das Private, was ja auch total legitim ist. Würde es bei dir irgendeinen Punkt geben, wo du sagst okay jetzt richte ich wirklich den Schwerpunkt mehr aufs Private? Ja, Na klar.
Also wenn meinem Kind irgendwas passiert, wenn mein Kind eine Krankheit hat oder meine Frau, da muss ich natürlich sofort die Priorität ändern und dann hat das ganz klar Vorrang. Also da fallen mir viele Sachen ein, mein Papa ist sehr früh gestorben. So im Moment ändert alles in dem Leben auch bei mir hat es alles verändert und ich glaube, es gibt immer einen Punkt wo du sagst, so jetzt muss ich von heute auf morgen eine Änderung machen, das wird bei mir auch noch in meinem Leben öfter passieren.
Aber du hast jetzt nicht für dich so einen Zielmoment, da will ich hin. 10000 Mitarbeiter oder sonst was und dann dann habe ich mein Ziel erreicht und dann ist Schluss, sondern du guckst, solange du noch arbeiten kannst und nichts dazwischen kommt. Ich glaube auch, man muss schon Ziele haben, das ist schon gut. Vielleicht hat man sich mal Umsatzziele gesetzt, aber die haben wir irgendwann mal erreicht, aber ich glaube, es ist falsch zu sagen, ich tue krampfhaft auf 10 Milliarden oder was auch immer hinarbeiten, das ist nicht gut, denn dann tut man vielleicht Entscheidungen treffen, die gar nicht so gut sind, deswegen also lieber mit Bedacht überlegen, was was zielführend ist und auch mal
eine Sache an einem vorbeiziehen lassen. Warren Buffett hat immer gesagt, der nächste Bus kommt, auch wenn man immer glaubt, das ist die einmalige Gelegenheit, aber da muss man ein bisschen mehr Entspannung haben. Dominik, vielen, vielen Dank für deine Zeit. Ich überlasse meinen Gästen immer ganz gerne das letzte Wort, wenn es irgendein Thema gibt oder irgendeinen Punkt, wo du sagst, ey, da haben wir jetzt noch überhaupt nicht drüber gesprochen und ich hatte mir auf der Hinfahrt vielleicht überlegt, dazu kann ich noch irgendwie was sagen, dann wie gesagt überlasse ich dir sehr gerne das letzte Wort.
Wir haben überhaupt nicht über Philosophie gesprochen. Also beim nächsten Mal, wenn wir in einem Jahr wieder mal Zeit haben, sage ich Hobby Philosoph, das nicht, aber ich befasse mich viel mit Philosophie und überlege auch irgendwann mal Buch drüber zu schreiben. Und wenn du Zeit und Lust hast, ist ja im Leben. Mindestens so wichtig wie Wirtschaft, dass man einfach da mal einsteigt, und das stehe ich gerne zur Verfügung, philosophieren wir in der nächsten Update folge zusammen ein bisschen rum.
Gerne danke für die Einladung, Dominik hat mir viel Spaß gemacht, alle linkedin profile, Websites, buchverlinkung et cetera findet ihr unten in der Beschreibung. Gibt es bei euch Möglichkeiten für motivierte Praktikantinnen und Praktikanten mit Interesse an m und APMI was weiß ich oder arbeitet ihr primär quasi mit Eurem?
Team und habt jetzt nicht so wirklich viel, oder sage ich mal Recruiting Themen bei euch aktuell in der Holding? Also im MA Bereich haben wir wenig bedarf nach Praktikanten, weil es schon langfristiges Business ist wo wir Leute brauchen mit Erfahrung aber im Marketing Bereich zum Beispiel haben wir oft Praktikanten im ager Bereich haben wir Praktikanten, das sind so die beliebtesten Standorte oder auch im Immobilienbereich verlinken wir.
Auch einmal unten in der Beschreibung, dann vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge top gut, vielen Dank.