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Börsengänge und Aktien-Analysen: Marc Osigus über ECM + Sales & Trading | Karriere Insider

Mittwoch, 7. Januar 2026 · 1 h 14

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Marc Osigus über seine Karriere im Investment Banking mit Fokus auf Equity Capital Markets (ECM) sowie Sales & Trading. Marc erklärt, wie Börsengänge und Kapitalerhöhungen ablaufen, welche Rolle Aktienanalysen im Markt spielen und wie sich die Arbeit in ECM von klassischen M&A-Rollen unterscheidet. Außerdem geht es um den Arbeitsalltag, notwendige Fähigkeiten für den Einstieg, Marktmechaniken rund um IPOs – und was junge Talente wissen sollten, die eine Karriere im Kapitalmarktumfeld anstreben.

LinkedIn Marc Osigus: linkedin.com/in/marc-osigus
Karriereseite Cantor Fitzgerald: cantor.com/careers
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…

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Timestamps

- Intro / Vorschau
- Vorstellung & Karriereweg
- IPO-Prozess: Von der Vorbereitung bis zum Börsengang
- Gründung von Pittacum
- Wie Banken IPO-Mandate gewinnen und Kunden aufbauen
- Unterschiede zum Asset Management
- Small & Mid Cap vs. Large Cap – wie unterscheiden sich IPOs?
- Wolf of Wall Street vs. Realität
- Erfolgsfaktoren für eine Karriere im Kapitalmarktumfeld
- M&A, ECM und Sales & Trading im Vergleich
- Wechsel zu Cantor Fitzgerald
- Was macht ein Aktienanalyst?
- Überblick über die Positionen im ECM
- Erlebnisse als Investment Banker
- Typische Risiken und Probleme bei Börsengängen
- Beispielhaftes Unternehmen für einen IPO
- Aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland
- Tipps für eine erfolgreiche Karriere als Investment Banker
- Privatleben und Karriere miteinander vereinbaren
- Weitere Fragen
- Outro

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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…

Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.

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Als ich angefangen habe zu arbeiten, bin ich noch ziemlich naiv da angegangen und habe gesagt, wenn ich jetzt eine gute Leistung bringe, dann ist es ja auch keine Frage, dass das honoriert wird. Und harte Arbeit wird sich schon auszahlen. Das war am Anfang auch, ich habe es ja geschildert in meinem Job so, aber in den Stellen danach, also in den in den Positionen danach, eher so weniger, da ging es dann schon mehr darum, das ist häufig in in großen Organisationen der Fall, Fehler zu vermeiden und möglichst nicht so viel aufzufallen. Wieviel Prozent von dem Unternehmen wird dann typischerweise zur Verfügung gestellt? Bei so einem Börse?

20% ist eine ganz gute Untergrenze und dann manchmal bis zu 100 aber sehr selten, also meistens möchte er der, der der Gründer auf einmal im Stillstand noch noch im Spiel bleiben, also 20 bis 50% ist, ist die Regel, ist aber kein Gesetz. Mark, Herzlich Willkommen im Karriereseiler Podcast es wurde Zeit.

Schön, dass es klappt. Herzlichen Dank für die Einladung. So, du bist jetzt hier zu Gast in Frankfurt. Deine Base ist aber Hamburg schon immer gewesen. Hamburg schon immer gewesen. Ja, wir haben unser Headquarter in Hamburg und aber in Frankfurt auch im im Opernturmbüros. Ja, und du bist in Hamburg auch zur Uni gegangen, richtig? Ich bin auch in Hamburg zur Uni gegangen und in der Nähe von Hamburg aufgewachsen und und zur Schule gegangen. Ich war damals schon im Investmentbanking. Großes Zielen der Schulzeit.

Nee, also überdenken mag, dass ich schon zur Schulzeit wusste, was ich machen will und einen genau vorgeplanten Karriereweg hatte. Das war nicht so. Während der Schulzeit hatte ich eigentlich nur Fußball im Kopf, habe beim HSV gespielt, jeden Tag. Und er hat überhaupt kein Interesse an Studium etc.

Was warst du für deine Position? Spielmacher war ich zu dem Zehner Zeitpunkt Zehner ja. Okay also in der Jugend vom HSV. In der Jugend vom HSV zu den guten Zeiten mit Ernst Happel auf dem Nachbarplatz und sowas, da wirst du dich wahrscheinlich nicht dran erinnern können. Ja ja, viel zu jung. Okay aber das große Fußballkarriere wurde dann.

Irgendwann nichts, oder wie? Wie kam es? Dann das wurde nichts, weil ich eine Verletzung hatte und dann zum Glück im Nachgang relativ lange 4 Wochen oder 5 Wochen im Krankenhaus lag und das war zu dem Zeitpunkt eigentlich schon gleichbedeutend mit 6 Monate Pause. Danach das Karriere aus und dann habe ich auch angefangen mich mit 15 war das oder 16 auf die Schule zu konzentrieren und das war noch rechtzeitig um dann noch ein Abitur zu machen.

OK, und dann hast du direkt danach oder war Wehrdienst wahrscheinlich oder Zivildienst und dann ging es ins Studium. Dann kam der Wehrdienst. Genau das waren damals noch 12 Monate. Die habe ich gemacht und dann ging es ins Studium, ja. Bwl, BWL, warum? Was hattest du damals dann irgendein Ziel und dachtest du komm das ich weiß nicht was ich studieren will, ich studiere jetzt mal BWL. Genau letzteres war der der Punkt. Ich hatte überhaupt keine Idee, was ich studieren will. Ich habe mir an der Uni mehrere Studiengänge angeschaut und mir gedacht, BWL würde doch schon am besten zu dem passen, was ich machen will.

Weil ich keine Ahnung hatte, was ich machen wollte zu dem Zeitpunkt und auch, weil es in meiner Familie nicht wirklich üblich war. Ich glaube, ich bin der Erste, der studiert hat, insofern hatte ich auch jetzt keinen wirklichen Sporings Partner oder so, der mir da helfen konnte. OK, und dann hast du studiert und dann bist du auch direkt in der Bank eingestiegen. Richtig, nach dem nach dem Studium. Ja, im Grunde schon während des während des Studiums. Ich habe, also ich war eigentlich ich, habe keine Vorlesung gehört, sondern habe 30 bis 40 Stunden in der Woche gearbeitet, damals bei der Comdirect Bank in der Nähe von der Uni in Hamburg, und da wurde das erste Internetbanking oder das zweite in Deutschland

etabliert, das war, das war super spannend, und ich habe studiert in Kombination aus BWL und Wirtschaftsinformatik. Insofern war das der genau der richtige Job in der Schnittstelle der IT. Und da bist du dann auch nach dem Studium übernommen worden. Nee, nach dem Studium, nee, das war mir dann ehrlicherweise so n bisschen anspruchslos so ne Direktbank und die Tätigkeiten, ja das ist das falsche Wort vielleicht, aber zumindest war das nicht, nicht mal nicht das, was ich dann tun wollte. Nach dem Studium bin ich zur Bernberg bei der Bernberg Bank gelandet, in Hamburg.

Die haben einen Aktienanalysten gesucht mit dem Focus Software, da ich eben diese ideale Fächerkombination hatte und relativ viel mich mit dem Thema IT auseinandergesetzt hatte, passte das super gut. Was hat ein Aktienanalyst damals gemacht? N Aktienanalyst und das ist eigentlich das Verrückte, hat damals fast das fast das gleiche gemacht wie wie wie heute. N Aktienanalyst spricht mit Vorständen einer börsennotierten Firma, versucht das Geschäftsmodell zu verstehen, zu durchdringen, einmal die das das Finanzielle, aber natürlich auch die die Story dahinter, also was was treibt jetzt das Unternehmen an, was sorgt für ne Wettbewerbsqualität, langfristige Renditen et cetera?

Und das hab ich eben in der Softwarebranche gemacht. So, damals waren es so SAP Software AG so die die größten Mhm. Und hat dir der Vorstand dann Sachen immer erzählt, die er. Öffentlichen irgendwelchen Pressestatements nicht gesagt hatte. Und so konntest du dann n bisschen besser verstehen, was wirklich bei der Company abgeht als quasi die normale.

Das wäre, das wäre jetzt nicht erlaubt. Kann natürlich passieren, dass sowas beim beim Bier oder unterwegs auf auf Roadshows in London, man fährt dann als Analyst auch gemeinsam mit seinem Sales Team zu den internationalen Investoren und besucht die gemeinsam. Dann ist es natürlich schon so, dass man ein bisschen mehr Informationen rausschnuppert, als eigentlich, als es eigentlich öffentlich bekannt ist.

Heute natürlich nicht mehr der Fall. Ja, okay, das heißt, da bist du dann eingestiegen und es hat dir Spaß gemacht. Warst du gut drin? Das hat mir Riesenspaß gemacht. Ich weiß nicht, ob ich gut darin war, Analyst zu sein, also mit meinen Schätzungen und so weiter lag ich relativ häufig daneben, was mir aber mehr Spaß gebracht hat, ist, ist die Kommunikation, die Gespräche mit den mit den Ce OS und CF OS. Also ich glaube, ich war relativ gut daran, die davon zu überzeugen, dass wir als Bank der richtige Geschäftspartner sind und dass wir gemeinsam auch Kapitalmarkttransaktionen machen.

Insofern war meine Rolle dann später, oder das war der entscheidende Grund, warum meine Rolle später eher so die auf der Bankingseite liegt, also Betreuung von Transaktionen. Wie, was für Stationen gab es dann? Also du hattest eine ziemlich lange Phase, dann bei haukaufhäuser Lampe Investmentbank, was du auch mit aufgebaut hast. Das Team gab es dazwischen zwischen Berenberg und der Station noch andere Stationen.

Ja, dazwischen war ich meine Zeit lang in Bremen und hatte damals mit 29 die super Idee, dass es total toll wäre, so früh schon Finanzvorstand eines präsentierten Unternehmens zu werden, was dann aus verschiedenen Gründen. Nicht funktioniert hat. Warum? Also der Hauptgrund war eigentlich das Investmentbanking, und das war mir bis dahin gar nicht so bewusst, dass man da mit sehr vielen coolen, dynamischen jungen Leuten zu tun hat, die alle Veränderungen lieben und und die Reisetätigkeit fand ich auch damals in dem Alter zumindest super, also ständig irgendwo in London, Paris, Zürich, wo auch immer zu sein. Als ich dann nach Bremen gekommen bin, hatte ich eben ne ganze Menge.

Buchhalter und Buchhalterin, denen ich so n so n so n Nine to Five Job hatte und die sich dann darüber unterhalten haben, wie es am Vorabend welche, welche Fernsehshows sie gesehen haben. Das war nicht so meine nicht so meine Welt. OK, und dann bist du. Hattest du dann die CFO Position für n Jahr? Ungefähr.

Und dann bin ich zurückgegangen, nach Hamburg, wieder in das gleiche Geschäft. Betreuung mittelständischer Unternehmen bei der Warburg Gruppe. Okay und dort hast du dann quasi auch Aktienanalysen geschrieben oder auch wandern, die Konsole andere. Und das habe ich am Anfang auch und am Ende war es mehr die Betreuung von von von Unternehmen.

Also da im Grunde das Small und Mid Cap Geschäft gab es zu dem Zeitpunkt schon, aber noch nicht so richtig aktiv. Bei Betreuung bei sämtlichen Equity Related. Genau börsenbörsengängen, Kapitalerhöhungen, Aktienplatzierungen, manchmal auch Fremdkapital, Anleihen, aber alles im ECM und DCM kein M und A.

Wie sieht das dann aus? Wie ist denn so eine, sage ich mal so eine Warburg Bank dann beispielsweise damals aufgebaut gewesen? Also du hast jemand wie dich, der irgendwie mit den CFO Sea Levels super eng ist und irgendwie so eine Art. Kundenbetreuer Care Account Manager sage ich jetzt mal ganz runtergebrochen ist und dann habt ihr noch. Hat man noch Produktteams, die sich dann drum kümmern wenn RIPO ansteht oder kümmerst du dich dann als Kundenbetreuer quasi dann auch so ein IPO dann zu betreuen? Wie kann ich mir das vorstellen?

Ja, so ein IPO hat mehrere mehrere Facetten. Also einmal gibt es die gesamte technische Abwicklung, das machen wir, das Macht das ECM Team. Also den Wert bei Prospekt gemeinsam mit den Anwälten Draften, dafür sorgen, dass das alles im Rahmen der Zeitplan ist. Die Vermarktungsaktivitäten organisieren, mit den mit dem Unternehmen eben die ganzen institutionellen Investoren zu besuchen.

Und so weiter. Und dann gibt es dann gibt es die Research Komponente, also es gibt da natürlich auch immer einen Aktienanalysten, der das, der das Research schreibt und dann erstmal intern an seine eigene Salesforce vertreibt, die Idee und dann später auch an die Investoren, das läuft in in Deutschland, in den USA ist es anders, aber in Deutschland läuft das vorgelagert zum Börsengang, also es ist so, dass n wenn n Unternehmen beschließt an die Börse zu gehen, dann gibt es ne Intention to float und ab dann.

Hat der Analyst ein oder 2 Wochen Zeit die Welt früher war es die Welt, bereisen und heute virtuell bereisen. Ne Zeit mit Investoren darüber zu sprechen und die quasi vorzubereiten auf die Management Roadshow die dann folgt. Und warum ist in den USA anders? Und wie ist es in den USA? In den USA gibt es beim Börsengang kein, kein kein Research, sondern das ist danach erst erlaubt.

Also die in den USA gehen Unternehmen an die Börse, indem sie einfach n Prospekt haben, aber einfach nur ne Präsentation und darüber mit Investoren sprechen. Das führt dazu, dass die nicht wirklich offizielle Forecasts haben. Ganz deutsches Research hat ja auch immer die erwarteten Planzahlen für 2627, was auch immer das ist in den USA anders. Und was von diesen technischen Aspekten hast du dann damals gemacht?

Ich hab mich vor allem um die Gestaltung der Equity Story gekümmert, also mit der mit der Company aus dem bestehenden Geschäftsmodell, aus der bestehenden Präsentation etwas gemacht, das das möglichst. Breite und positive Reichweite bei bei Investoren hatte. Das heißt, Ziel ist es dann, bei einem Börsengang beispielsweise zu sagen, OK, wir, wir wollen gemeinsam mit dem Unternehmen, was wir dabei betreuen, das Unternehmen möglichst attraktiv darstellen, dass viele Investoren. Willig sind da beim Börsengang oder vorab sogar schon Aktienpakete aufzukaufen.

Vorab in der Regel nicht, aber dann wirklich beim beim Börsengang. Ja, das ist die Idee, aber natürlich im Rahmen dessen, was auch im Wertpapierprospekt steht und was an öffentlichen Informationen verfügbar ist. Und das, was die Anwälte und Wirtschaftsprüfer als als korrekt akzeptiert haben. Ab welchem Zeitpunkt machen so Unternehmen typischerweise einen Börsengang?

Gibt's da so eine, hat man da, kannst du sagen, OK, ab dem und dem Zeitpunkt. Macht es also vor allem so im Small to mid Cap Bereich. Ne, ehrlicherweise hatten wir schon alle möglichen Szenarien, also unternehmen die 80 Jahre waren und dann irgendwann, weil es n Wachstumstreiber gab, Kapital brauchten und an die Börse gehen wollten oder eben weil es ne Nachfolgethematik gab.

Also grundsätzlich ist es jetzt so, dass dass es viel mehr Unternehmen gibt aufgrund des n gewissen Generationswechsel letzten 20 Jahre in den deutschen Vorständen, die Lust auf den Kapitalmarkt haben. Als ich angefangen habe, 2000 war das, war das noch ganz anders. Also die klassischen alten deutschen Vorstände hatten alles, nur keine Lust auf auf eine Börse.

Warum hatten die da keine Lust drauf, so viel externe Aufsicht? Und so weiter. Genau das ist einer der Gründe. Also einen Börsengang bedeutet natürlich auch, Informationen mit der Öffentlichkeit zu teilen und Investoren zu haben, die ein Mitspracherecht haben, und das ist natürlich nicht von jedem gewünscht und das. Okay okay und das hast du quasi dann bei bei Warburg gemacht gehabt und dann hast du dich entschieden das quasi noch ein bisschen mehr selber zu machen.

Ja, ja, nein. Also einmal angefangen. Bei Berenberg war ich in einer großartigen Organisation mit einem sehr visionären CEO, also damals war kein CEO, jetzt ist das CEO Henrik Riemer, das war ein super Sparringspartner und sehr inspirierend. Und bei Warburg habe ich so ein bisschen auch so die Downsights damals der der Industrie kennengelernt, also viel Politics im Spiel, und ich habe dann realisiert, dass ich den Job, den ich tue, liebe, aber so das ganze Gemengelage und viele der Menschen eben eben nicht so sehr, und deswegen wollte ich was eigenes machen.

Was meinst du damit? Politics, also so konzernpolitik oder? Genauso interne Machtspielchen, die darauf im Grunde immer abzielen, irgendwie schwächere Mitarbeiter, schwächere Mitarbeiter, sich an Positionen halten, für die sie eigentlich nicht geeignet sind. Das ist. Je größer die Bank und desto schlechter die Führung, desto stärker ist sowas ausgeprägt da.

Hast du dann keine Lust mehr? Da hatte ich keine Lust mehr. Und dann kam noch die Finanzkrise dazu. Insofern, da haben sowieso alle Banken das zusammengestrichen und dann habe ich mir gedacht, das wäre jetzt auch in der Zeit was eigenes zu machen, also ein bisschen verrückt, alle meine Leute im Umfeld haben gesagt, das ist verrückt, weil so richtig lang ist so eine Investmentbank ja nicht mehr gegründet worden. Aber wir hatten die Idee, ich gemeinsam mit 2 Freunden, mit denen ich bei Berenberg gearbeitet habe, hatten wir so eine, ja, man kann es schon sagen, Schnapsidee, weil ich ich die damals in 2008 war, das in London besucht habe, und wir waren beim Spanier etwas Essen und das war alles fein und plötzlich fing es an zu

schneien, und wenn es in London schneit, geht nichts mehr. Dementsprechend war man in Flug gestrichen, wir sind da versackt und haben mehrere Flaschen Pitacum getrunken, so hieß er, der Wein, das war nämlich später der Name unserer Firma. Und mit unserer Idee des Geschäftsmodells sind wir dann zu ganz vielen Banken gegangen. Und um mit denen zu sprechen über eine Kooperation. Was war die Idee des Geschäftsmodells? Wir.

Wollten also die strategische Vision war, die führende Bank für Kapitalmarkttransaktionen für einen deutschen Small und Midcaps zu werden, auf der Basis von guten Aktien, Research und Sales ähnlich das dessen, was ich vorher gemacht habe und. Und das haben wir bei mehreren Marken Gepitcht und am Ende mit Hauck und Aufhäuser einen Partner gefunden.

Am Anfang waren die Minderheitsbeteiligt und wir mehrheitsbeteiligt und das ist dann irgendwann auch auf Wunsch des hiesigen Regulierers, dann hat sich das dann geändert. Okay das heißt, ihr hattet quasi wieso einen? Es war quasi so ein großer Investor am Anfang, aber eigentlich war es euer Start, aber ihr konntet die Brand dadurch mit Nutzen. Die Brand und die gesamte Infrastruktur, also wenn man, wenn man ein Bankgeschäft betreibt, also Aktien Research zu betreiben, ist kein Problem.

Aber wenn man, wenn man das dann auch verkaufen will an Investoren und wenn man mit den Unternehmen dann ein Geschäft machen will, benötigt man einen Bankmantel und die gesamte Infrastruktur, die dahinter steht von Compliance, Revision. Etc. Und das hat das hat Hawk und Aufhäuser höchstens damals geleistet und wir haben alles andere aufgebaut vom From Scratch, also it alle Spreadsheels, eigentlich alles, alle Büromöbel gekauft.

Also wir haben quasi im Keller damals an der Alster in Hamburg gestartet. Wie kommt man da an die ersten Kunden oder ich meine so ein so ein? So ein Börsengang zum Beispiel. Ich meine, das ist ein einmaliges Erlebnis, typischerweise von so einem Unternehmen vielleicht okay manchmal werden dann, glaube ich, noch mehr Aktienpakete irgendwie emittiert oder so, aber am Ende des Tages ist es ja so eine One Off Sache, oder hast du dann auch die ganze Zeit irgendwelche anderen anleihenplatzierungen und so weiter, sodass wenn du einmal ein Kunde hast, der schon auch immer wieder irgendwie hast eine Dienstleistung bei dir bucht? Ja, beides im Grunde beides.

Aber wir haben, wir haben zweistufiges Geschäft, also das eine ist das, was man. Man wahrscheinlich Equities oder Brokerage nennt, also auf Basis von Aktien Research die Ideen an institutionelle Investoren vertreiben und die bezahlen dann quasi in Form einer Order. Also wir finden SAP total Super, das ist ein schlechtes Beispiel, würde die nicht covern, überzeugen den Investor wo immer auf der Welt, dass unsere Idee korrekt ist. Und da gibt dann eine riesige Order, wir bekommen. Für Commission, das ist ein Geschäftsteil, und das war das, was wir am Anfang getan haben damals. Ist ist der ist der dann dazu verpflichtet über Euch zu buchen oder ist es eher so aus Goodwill sozusagen, dass er sagt komm ich, ihr habt mir ne

Superanalyse geliefert, ich Buche jetzt auch über euch. Und das ist goodwill. Das ist so n quasi so n. Gentlemen. Genau. Und damals war es so. Wir sind mitten in der Finanzkrise gestartet, als eigentlich alle Banken abgebaut haben. Ich weiß nicht mehr genau, wer es damals war, aber es waren die wesentlichen Player in dem Markt zur West Lb chauvreux Unicredit haben alle das Geschäft verlassen und dementsprechend waren viele Investoren auf der Suche nach nach nach nach Leuten, die ihnen eben weiter Ideen für ein deutsches Modern mit Caps bieten und lange Rede kurzer Sinn, also von Anfang an wurde unser Projekt damals vor allem von großen angelsächsischen Investmenthäusern gefördert, also Fidelity.

Investco Show das JP Morgan haben uns von Anfang an bezahlt dafür das, was wir tun und die Waren der eigentliche quasi Kapitalgeber. Hauck hat uns im Grunde damals nur so ein, ja eine ganz geringe Anschubfinanzierung gegeben, haben, das meiste mit eigenen Mitteln gemacht. Wenn ich jetzt überlege, ich arbeite dann im, das ist dann also von JP Morgan oder so, waren es dann die Asset und Wells Manager? Die Asset Manager ja, also wir haben mit Privatinvestoren gar nichts zu tun.

Also wir haben genau, und das sind aber eben im Grunde diejenigen, mit denen wir in den Jahren vorher schon in den Vorstationen gesprochen haben, zu denen wir ne lange Beziehung aufgebaut haben. Und da würde ich mir jetzt eigentlich denken, so n Asset Manager, dass dem sein Job ist. Doch auch ist, sich so Unternehmen anzuschauen.

Macht machen die Asset Manager. Ich Filme glaube ich nächste Woche übernächste Woche mit einem Portfoliomanager von Allianz Global Investors beispielsweise. Im Podcast schauen die sich auch den ganzen Tag Unternehmen und Aktienkurse et cetera an oder vergleichen die eher die ganzen Analysen, die sie von den Research Häusern bekommen?

Das Macht, glaube ich, jeder unterschiedlich. Viele haben eigene Analysten und bilden sich eine eigene Meinung und arbeiten weniger mit Banken zusammen, andere haben ihre Lieblings Sales Mitarbeiter in den Banken, von denen sie Ideen bekommen und wenn die Ideen mehrheitlich gut sind, dann auch langfristig mit denen zusammenarbeiten.

Also da hat jeder ein anderes, ein anderes Vorgehen. Okay und deine Aufgabe sozusagen in dem Bereich ist es dann. Ideen, regelmäßig gute Ideen zu füttern, sodass sie nach und nach mehr Vertrauen aufbauen, immer wieder über größere Summen bei dir reinschieben sozusagen. Genau, genau, genau. Und das ist ein Punkt und der zweite Service, den man als Bank diesen diesen Asset Managern bietet ist ist eben, dass man gemeinsam mit mit Unternehmen bei ihnen vorbeischaut, also klassisch das, was wir Roadshows nennen.

Das heißt, was ist das? Vielleicht kannst du das einmal erklären? Was Nirotro ist Nirotro ist. Wir nehmen den CEO eines Unternehmens an die Hand, fahren gemeinsam nach London oder Paris oder Zürich oder wo auch immerhin und buchen ihn über einen Tag in Meetings morgens von 9 bis 18:00 Uhr mit dem Land 1515 20 Investoren an einem Tag und denen stellte das Geschäftsmodell vor und.

Was für ein Asset Manager auf jeden Fall wichtig ist, ist natürlich der persönliche Kontakt mit den mit den CE OS, weil viele Investment Entscheidungen auf Basis des des menschlichen Kontakts getroffen werden und nicht nur auf Basis der Finanzen, die vorliegen okay doch das ist ein Service, wofür wir in Form von Wertpapierorders bezahlt werden.

Was sind da so die krassesten Erfahrungen oder Erlebnisse, die du jemals während solchen Roadshows gemacht hast? Von denen du öffentlich berichten darfst, ja. Das ist ein bisschen die Herausforderung. Also wir haben schon so ein paar verrückte Erlebnisse, aber die waren, die waren eben eher so im Rahmen von Transaktionen, so eine normale Roadshow ist ehrlicherweise viel weniger spannend als die sich so das. Klingt auf jeden Fall Fancy.

Ja, das klingt das klingt, das klingt Fancy, das ist auch cool, aber wenn man als Analyst oder Sales oder oder eben bankmitarbeitern daneben sitzt und dann zum Beispiel, und das habe ich bei Börsengängen ganz häufig gemacht, 2 Wochen lang. Mit denen unterwegs ist quer durch Europa jeden Tag n anderes Hotel, abends auch immer noch an der Bar und dann aber auch wirklich ungefähr 70 mal die gleiche Geschichte hört, dann ist es schon echt ne Herausforderung sich wach zu halten und das geht auch nur indem man ja keine Ahnung ganz andere Dinge gedanklich macht als als da eben nur ne präsent zu sein. Und Pranked ihr die dann auch die C Levels quasi auf solche Roadshows?

Was sie erzählen, oder das ist deine Aufgabe, ne das. Was du das genau das war mein, das war, das war n großer Teil meiner Aufgabe und was das, was ich auch jetzt noch mache. Ich bin häufig der Spiringspartner dann für die, für die, für die Unternehmen, wenn es um die Gespräche mit dem Kapitalmarkt geht, wir bereiten die, wir bereiten die vor, machen Vorgespräche, bereiten die auf die Investoren vor, machen nach Nachgespräche. Ja, das ist der Schwerpunkt.

Das was, was eine Bank dann auch bei der Vermarktung eines Börsengangs macht. Okay also das ist quasi diese eine Seite, wo du gesagt hast, das ist unser Geschäft mit den Investoren, und das sind institutionelle Investoren, die dann die Gelder von irgendwie großen Rentenkassen etc. Verwalten und auf der anderen Seite habt ihr quasi das Geschäft mit den Unternehmen und das ist so, mal fliegt was rein, mal fliegt nichts rein und. Und irgendwas fliegt immer rein.

Am Ende des Tages. Ja, genau, das ist gut zusammengefasst, ja. Was ist auf dem Geschäft mit den Unternehmen? Also sag ich mal so, die prozentuale Verteilung von den Sachen, die man macht von den Projekten, die man begleitet, kannst du sagen, ey? Auf der Unternehmensseite sind wir 60% unserer Zeit mit IP OS beschäftigt und noch mal 20% das und das.

Na, das ist immer so n bisschen, das ist mal nee, das ist schwer zu sagen, das ist n bisschen börsenphase abhängig. Also in den letzten Jahren gab es ja nicht so viele Börsengänge und dementsprechend haben wir mehr Platzierungen, Kapitalerhöhungen, Wandelanleihen, was auch immer gemacht. Jetzt ist es so, dass dass das Geschäft eher so n bisschen anzieht und wir wieder in der Vorbereitung von 23 Börsengängen sind.

N Börsengang ist ist n relativ langes Projekt. Also es ist für alle Beteiligten, sowohl für die für das Unternehmen als auch für die für die Bank, eine gewisse Investition, vor allem in Zeit und Manpower. Also wir sind dann so zwischen je nach je nach Vorbereitungsstand beim Unternehmen so zwischen 4 und 7 Monate damit beschäftigt. Wie unterscheidet sich dann so ein Börsengang im Small to Mid Cap Bereich zu so einem Large Cap Börsengang? Oder ist es also ist es technisch the same? Oder gibt es da dann schon auch Unterschiede, was? Technisch ist es, technisch ist es das Gleiche. Die House, die die Unterschiede sind bestehen auf der auf der Platzierungsseite der der Aktie also so n das Erfolgsgeheimnis beim Börsengang, warum der

funktioniert oder eben nicht funktioniert ist in der Regel die Vertriebskraft der der Bank palatschkap ist es so, dass es deutlich einfacher zu platzieren ist. Weil es eben viel mehr Investoren in in Large Caps auf der ganzen Welt gibt als in Small mit Caps und beim Small mit Cap Geschäft ist, ist das teilweise ein harter Kampf die richtigen Investoren zu finden und die mit dem Unternehmen zusammenzubringen. Ich finde es lustig, weil wenn wenn so der typische. Bwl Student ich beschreibe ihn jetzt mal als männlich, der irgendwie ins Investmentbanking will und so mit 16 mal Wuf of Wall Street gesehen hat und das total spannend findet. Dann ist ja eigentlich genau das und dann landen die am Ende im MA, was überhaupt nichts mit Wuf

of Wall Street zu tun hat, dann ist ja eigentlich genau das was ihr macht, das was der Jordan Belfort auch gemacht hat, oder? Ja, wir versuchen es zu ihr. Macht. Natürlich legal und so weiter aber quasi gut. Ich meine Penny stocks vielleicht noch mal sehr, sehr small. Aber am Ende des Tages Unternehmen präsentieren, aufbereiten und dann gut, ich glaube, er hat dann auch 4 und so Privatanleger verkauft und so weiter aber am Ende des Tages ist das viel eher das, was sich viele Leute, die jetzt noch nicht so super in der Bubble drin sind, sich unter so Investmentbanking vorstellen.

Zumindest seit dem Film. Seit dem Film. Zumindest ja. Das ist ja genau richtig, ja. Ist das das? Also ist das das, wo du sagst, ey da? Das ist auch das, was eigentlich viel mehr Leute so auf dem Schirm haben sollten. Also merkt ihr, dass das irgendwie auch super unterpräsentiert ist, irgendwie bei Bewerbern irgendwie bei wenn du an Univeranstaltungen denkst oder sowas.

Ja, naja, es bewerben sich schon unglaublich viele Leute bei mir, auch dafür viele fälschlicherweise auch für MA. Aber es ist so richtig unterrepräsentiert ist es nicht und in den letzten interessanterweise, es gab es gab mal so eine so eine Pause. Seit der Finanzkrise, wahrscheinlich also 1015 Jahre lang, wo es, wo es weniger Bewerber gab, aber mittlerweile ist die Anzahl der Bewerber für für unser Geschäft schon wahnsinnig hoch.

Tut sich auch in dem Geschäft jedes Jahr mehr, also gibt es immer mehr Volumen. Und leider. Sogar schrumpfender Markt. Das ist, ich denke eher ein schrumpfender Markt, weil der ja. Sind im Moment natürlich auch in einem schrumpfenden Land. Und der Kapitalmarkt ist war teilweise so ein bisschen dysfunktional hier und dementsprechend merkt man das an der Anzahl der Banken die das die das Geschäft hier eher verlassen. Wie meinst du Dysfunktional?

Und. Also in den USA finanzieren sich unglaublich viele Unternehmen über den über den Kapitalmarkt. Das ist eine völlig normale Sache und im Grunde ist auch jeder jeder Gebirge da investiert in das Geschäft und findet das super, dass neue Unternehmen entstehen, Arbeitsplätze geschaffen werden und in Deutschland gibt es eine riesen Abneigung gegen alles was was was mit dem Kapitalmarktgeschäft zu tun hat in großen Teilen der Bevölkerung und. Es gibt da relativ viele bürokratische Hürden für Unternehmen, an die an die Börse zu gehen, nicht nur in Deutschland, sondern das ist europäisches Recht. Und was es leider nicht gibt, ist eine integrierte Europäische Börse, also die europäische

Idee, die wir haben, ist, spiegelt sich im Börsengeschäft gar nicht wieder. Es gibt völlig unterschiedliche, es gibt einen groben Rahmen, der für für für Europa gilt, aber ansonsten gibt es wieder für für Helsinki, Schweden. Frankreich, Deutschland, andere Nuancen. Wenn es, wenn es dann wirklich um den Börsengang geht, wir arbeiten in allen Ländern und können das auch, aber das dennoch ist, ist es in jedem Land gibt es andere Herausforderungen. Kann deutsches Unternehmen auch sagen, ich will Nasdaq oder in den USA einen Börsengang machen?

Ja, das das ja das, das kann es ja. Ist jetzt auch ehrlicherweise ein ein gewisser Trend, gerade für größere deutsche Unternehmen, das zu tun. Und auch da sind wir momentan in einigen Gesprächen, ist natürlich nicht mein Wunschszenario, ich möchte schon ganz gerne, dass unsere deutschen Unternehmen auch in Deutschland oder zumindest in Europa an die Börse gehen.

Was würdest du sagen, ist wie wichtig, um in dem Bereich, vielleicht kannst du auch gleich mal kurz sagen, wie groß du dann auch dein Team oder euer Team aufgebaut hast über die letzten. Ich glaube es war 14 Jahre wo du bei Hawk Aufhäuser Lampe warst. Insgesamt 1616 sogar was war in dieser Zeit wichtig, sozusagen?

Also wie habt ihr es geschafft das Team auch aufzubauen und wie groß wart ihr dann am Ende? Zu Beginn waren wir tatsächlich nur 4, also 3 Gründer plus ein ein Kollege, mit dem ich schon vorher lange zusammengearbeitet hab und der so mutig war, dann mit uns zu starten. Und am Ende waren wir oder wir waren dann über 50 und in den ganz vielen verschiedenen Geschäftstätigkeiten. Da war aber auch 50 inklusive Back Office, also an der an der Front quasi bei Kunden waren wir wahrscheinlich 35 würde ich würde ich sagen.

Und glaubst du also und deine Aufgabe war es natürlich allgemein, die die Firma mit aufzubauen, aber dann von Anfang an dieses Thema, Ich bin am Kunden, mach die Equity Story. Und geb Sales Power rein, damit wir das bei den Investoren gut verkauft bekommen. Das war meine, ja, das war meine Kernaufgabe. Ja, wir haben das intern geteilt, also ein Kollege hat sich vor allem so um die Organisationen gekümmert und und das Aktienresearch, der andere hat nur aktienresearch und den Vertrieb gemacht, und ich habe mir so die die Kommunikation mit den mit den Unternehmen aufrecht erhalten. Was würdest du sagen?

Welche deiner Qualitäten hat dafür gesorgt, dass du das besonders gut kannst? Oder worauf achtest du da besonders? Also warum fällt dir das leichter als anderen Feld? Also mir fällt es relativ leicht, eine relativ komplexe Geschäftsmodell in einfache Worte zu fassen und so zu verpacken, dass dass es auch interessant klingt. Und ich glaube, was Kunden bei uns schätzen und du hast vorhin gesagt.

Dass man Börsengänge nur einmal macht, das ist für viele auch so. Aber einmal gibt es, wenn man dann an der Börse ist, natürlich, man geht ja an die Börse, eigentlich um, wenn man Kapital benötigt, schnell Geld aufnehmen zu können, da gibt es dann Möglichkeiten für das Folgegeschäft, und das zweite ist, dass viele Unternehmer auch mehrere Börsengänge machen, also wir haben durchaus für einige schon 3 oder 4 Börsengänge in den letzten 10 Jahren gemacht.

Und was Unternehmen mit unterschiedlichen Unternehmen und was für die wichtig ist, ist vor allem Verlässlichkeit. Und was uns, glaube ich, immer ausgezeichnet hat in dem Team, ist, dass wenn wir etwas versprechen zu tun, und das ist in unserer Branche, glaube ich, nicht üblich, das dann auch machen und alles daran setzen und Tag und Nacht dafür kämpfen, das dann umzusetzen. Was aber auch ein bisschen daran lag, dass wir das ganze unternehmerisch gestartet haben und in der klassischen Bank eine klassische Bank ist nicht unternehmerisch organisiert, sondern es hat ein Mitarbeiter die Boni bekommen und dementsprechend relativ kurzfristige Treiber hatten. Wir wollten, wir wollten was Langfristiges aufbauen und auch dementsprechend nachhaltig

langfristig mit mit Unternehmen und Investoren zusammenarbeiten. Das hast du gerade angesprochen, Tag und Nacht. Dafür was machen, was sind so die Hauptunterschiede vom. Ich sag jetzt einfach mal den Markets Bereich oder ECM vor allem zu jetzt m und a beispielsweise was irgendwie Arbeitszeiten angeht, was was auch so den natürlich irgendwie das große Ganze ist natürlich unterschiedlich, aber was vielleicht auch so das Daily Doing von so einem Junior irgendwie unterscheidet, was würdest du sagen, wie kann man das unterscheiden? Also in Bezug auf die Arbeitszeit wahrscheinlich gar nicht so sehr.

Also da müssen wir ein bisschen differenzieren, also was was, was wir damals aufgebaut haben, wir wollten auch so ein bisschen von den Branchenkonventionen abweichen, also dieses, dieses All nighter und immer im Büro sein, auch wenn überhaupt keine Arbeit ansteht, das heißt, das ist etwas, was wir, denke ich, zu Beginn vor allem abgeschafft haben, wir haben nur dann gearbeitet, wenn es auch nötig nötig war, dann aber relativ, dann aber relativ viel und. Und ich würde sagen, das unterscheidet sich im ECM und im mol Geschäft nicht.

Nicht wirklich, hängt sehr von dem Arbeitgeber ab, also das ist Projektgeschäft, beides ist Projektgeschäft und beides ist eben teilweise kurzfristig und bedeutet dann lange Arbeitszeiten, insbesondere dann wenn es auch so gewünscht ist. Also es gibt halt viele viele Banken wo es immer noch üblich ist, dass irgendwie jemand seinen Juniors am Abend sagt, dass ein Pitch ansteht, am nächsten Morgen, auch wenn er das schon 3 Wochen weiß. Das sind halt Dinge, die warum?

Glaubst du also, ist das Gewünschte? Ja, ich weiß nicht. Das war halt immer so und manche finden so Dinge dann halt auch gut, die sie selbst erlebt haben, weiterzugeben. Das ist nicht so das, was wir, was wir wollten und tun. Und die, die sag ich mal, Large Cap Investmentbanken, die machen dann größere Börsengänge, größere Transaktionen, wo ihr sagt, da haben wir gar keine Lust drauf oder wo ihr sagt, das könnten wir auch gar nicht, dann handeln unbedingt. Das Handeln ist gar nicht so die die Herausforderung. Die Technik ist genau die, die die gleiche ich denk beim beim Large Cap Börsengang ist das sogar so n bisschen einfacher, weil dass die Unternehmen viel größer und transparenter sind und dann die gesamte technische

Seite eigentlich durch Anwälte und Prüfer gemacht wird. Die Wettbewerbssituation ist eine völlig andere. Also einmal haben uns immer mit Caps mehr Spaß gebracht, weil man viel näher an den Ideen dran ist, weil wir es lieben, ständig neue Geschäftsmodelle, völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle kennenzulernen und dann eben das im Dialog mit super spannenden Unternehmern dann auch kennenzulernen.

Viele Small mit Caps sind da eher Unternehmer geführt und Large Caps dann dann eher Management geführt. Und und die Wettbewerbsintensität ist eine ganz andere. Also bei bei Large Cap Börsengängen trete ich dann halt gegen Goldman und die Deutsche Bank an für eine teilweise dann sehr sehr geringe 4 und 15 Parteien im Konsortium und ja, wir haben unsere Börsengänge ganz häufig als als einzige Bank gemacht und ohne Konsortialpartner das das finde ich deutlich attraktiver, wenn ich ehrlich bin. Du selbst bist dann jetzt vor.

Wann bist du? Seid ihr zu Cantor gegangen? Vor knapp 3 Monaten. Vor 3 Monaten. Wie kam es dazu? Also ich wollte eigentlich niemals hauckaufhäuser. Also wir hießen weiter hauckaufhäuser Investmentbanking verlassen und hatte tolle mein Partner im Vorstand der Bank und habe mich sehr sehr wohl gefühlt. Irgendwann ist aber die Bank gekauft worden von von ABN Amro, das war ein sehr langer Prozess, ich glaube seit seit. Bekanntgabe bis zum am Ende waren es weiß ich nicht anderthalb Jahre und da stand für eigentlich für mich, aber auch viele andere im Team fest, dass wir, dass wir jetzt nicht bei einer großen Niederländischen damals Bank im Staatsbesitz arbeiten wollen, gar nicht despektierlich gemeint.

Abm Manro hat eine tolle Marktposition in Benelux, aber macht das Geschäft eben ganz anders als wir und insofern waren wir. Nicht auf der Suche ist übertrieben, aber wir haben uns schon mal nach weiteren Optionen umgeschaut und dann gab es natürlich immer die Möglichkeit, wieder eine eigene Bank zu machen mit mit Geldgebern, aber ich glaube, die Bürokratie wird noch herausfordernder als sie damals war und dann haben wir gemeinsam mit Cantor, ich weiß gar nicht mehr, wann es war, im Februar, März an einer Transaktion gearbeitet für Home to go.

Und das hat Riesenspaß gebracht normalerweise in unseren Syndikaten wenn Banken zusammenarbeiten, dann gibt es so ein Hauen und stechen, also das funktioniert selten friedlich und mit Gento war das mit den mit den Menschen war das super, wir haben die, also ich habe die getroffen und wir sind dann relativ schnell übereingekommen, dass das doch toll wäre, wenn wir hier quasi wieder in Form eines Startups ist eine riesige Bank, deswegen ist das Award Startup ein bisschen misleaning, aber Kontinentaleuropa gab es eben noch kaum. Unser Geschäft aufbauen und dazu beitragen, dass diese große Bank auch in Europa eine ähnliche Bedeutung bekommt. Hoffentlich wie in den USA.

Und jetzt gestern auf eurer Veranstaltung habe ich auch viele Gesichter gesehen, die mit dir schon bei hoc Aufhäuser waren. Das heißt, du hast da noch einige aus deinem Team mit Rübergenommen zu candor. Ja, Kentor hat die glücklicherweise alle angesprochen. Ja, im Grunde das kontinentaleuropäische Team von Kentor, das sind alles Kollegen, mit denen ich schon ganz lange zusammenarbeiten darf und die ich auch alle einstellen durfte und das auch jederzeit wieder tun würde. Also ich bin super happy natürlich da mit der Konstellation, dass das hin quasi n Team zu haben, in dem ich schon so lange vertrauensvoll zusammenarbeite und wo ich genau die.

Bestärken und Schwächen jeder einzelnen Personen weiß. Und ja, wir die die Unterschiede und die unterschiedlichen Stärken nutzen können. Wenn man in den Bereich jetzt einsteigt, sagen wir mal einfach mal, bei euch durchläuft man dann wieso eine Art Traineeprogramm, wo man sagt okay, man ist mal irgendwie Analyst, also so Aktienanalyst und dann ist man mal irgendwie geht man.

Bei einer Roadshow mit und dann spricht man sehr viel mit den Investoren oder was weiß ich oder ist das eher so eng miteinander verwoben, dass man automatisch alles macht, oder fokussiert man sich von Anfang an auf einen Bereich? Das machen wir nicht. Bei uns fokussieren sich die Leute auf einen Bereich, was wir für Kind oder kann ich es natürlich nicht sagen, weil wir noch relativ frisch sind und.

Aber in der Vergangenheit haben wir sehr gerne Praktikanten übernommen, die dann am Ende ihres Studiums zu uns gekommen sind. Oder eben Werkstudenten und dann alles schon mal kennengelernt hatten und genau wussten, was sie, was sie wollen. Und ich habe ganz gerne eine Mischung aus sehr vielen erfahrenen Leuten, aber eben auch vielen, vielen jungen Leuten, um immer wieder neu frisches Blut, neue Ideen reinzubringen und ja, die.

Leute, die die bei uns ein Praktikum oder eine Werksstudienstelle haben, sehen natürlich alles und je nach ihren persönlichen Wünschen sind die dann entweder eher Aktienanalyst oder eher im ECM Bereich. Was macht so ein Aktienanalyst heute? Macht er das Gleiche wie damals vor 2025 Jahren, als du angefangen hast. Ja, und das?

Trotz KI. Das naja, die KI wird natürlich wahrscheinlich Teil des Ganzen sein, aber wir, wir stellen unsere Studien immer noch selbst, also unsere Analysten. Auf Basis eben der Gespräche. Du hast das gestern so ein bisschen gesehen bei unserer Veranstaltung mit den mit den Vorständen, mit vielen haben wir langjährige Beziehungen, aber im Grunde machen die das das gleiche, Schreiben einen Text in Word Template, das dann umgewandelt wird und dann verschickt wird, das ist tatsächlich verrückt, dass dass es in der. Industrie zumindest seit 25 Jahren kaum technische Innovation gibt.

Aber tut sich da irgendwie was? Kriegst du, kriegst du regelmäßig Patches von irgendwelchen Start UPS, die da was entwickeln oder so oder? Ja, das ist ehrlicherweise so ein gewisses Ärgernis auf auf linkedin. Also ich bekomme, glaube ich, jeden Tag 5 oder 6 Anfragen von von Entwicklern aus aus Osteuropa, die mir da was Besonderes bauen wollen ich. Wir nutzen natürlich teilweise KI, vor allem für die für die Steile so eines Aktienresearch, die, die eher so faktenbasiert sind.

Aber grundsätzlich ist ja, die ist ja das das Wesentliche für den Analysten zu verstehen was was was das Unternehmen, was ist das kleine Geheimnis des Unternehmens, das dafür sorgt, dass es die Marktposition hat, die es hat, und das hängt sehr mit den Menschen zusammen und dementsprechend ist das immer noch n sehr menschengetriebenes Geschäft, zum Glück.

Beim Small and mid Cap Geschäft geht es auch weniger darum, irgendwelche Gewinnschätzungen zu veröffentlichen und die dann damit, wenn die Zahlen kommen, damit zu vergleichen, ob sie eingetreten sind. Das ist ein bisschen das, was Large Cap Analysten machen, sondern da geht es eher so um längerfristige Themen. Das heißt im ich meine, das ist nachvollziehbar. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto mehr Impact hat ja auch dann so ein visionärer CEO oder oder so ein sehr starkes Sea Level oder sonst was, weil das irgendwie noch viel mehr. Bewegen kann, als wenn du jetzt ein 600000 Mitarbeiter unternehmen hast.

Oder genau dann kannst du im Grunde nur noch Nuancen bewegen und die Unternehmen, die wir betreuen, sind ganz vielfach sehr von dem Gründer getrieben und oder von dem Gründungsteam. Und das macht es eben nur ganz besonders und auch das Macht so viel Spaß daran. Okay wenn du vielleicht noch mal auflisten, welche Position gibt es jetzt genau in dem Bereich?

Also du hast den. Aktienanalysten der schaut sich quasi die, die die Unternehmen an, spricht mit den Sea Levels und schreibt dann seine Berichte. Ja, was gibt es noch? Dann gibt es in Aktien Sales davon. Das ist ein großartiger Job, also der kanalisiert im Grunde alle Ideen, das gesamte Research, das wir so als Bank haben und verkauft die seiner Meinung nach besten Ideen an an seine Kunden und die Kunden sind institutionelle Investoren, Aktien, Sales sind in der Regel auf Regionen fokussiert. Also weiß nicht okay Frankreich, Schweiz, USA und ja, da kann der Portfoliomanager alles sein von einem kleinen Family Office bis hinzu Allianz.

Und der für bei was? Bei dem? Wichtig, bei dem ist wichtig, dass er halt ein gutes Verständnis für den Markt hat, um herausfiltern zu können, welche denen sind, besonders gut aber dass vor allem halt auch gute Beziehungen pflegen kann zu den Investoren. Versteht, was ist denen wichtig, was so ein Zeithorizont, wollen die investieren, was ist die Risikobereitschaft, wo haben die sich vielleicht schon mal die Finger verbrannt, das schlage ich dem dann weniger vor. Genau, perfekt.

Ja, genau so ist es und anders als der Aktienanalyst ist der eigentlich die gesamte Zeit mit der Vermarktung seiner Ideen beschäftigt. Dann kann ich so ein Sales Aktien Sales Mensch von Anfang an werden. Direkt nach dem Studium theoretisch oder müsste ich erst was anderes noch machen. Nee, also ich, wir haben bei uns hat sich die Kombination erst so n bisschen research zu machen und das zu verstehen wie die wie das aufgebaut ist, das Research und so weiter und dann ins Sales zu wechseln als super funktionierend herausgewiesen aber ich würde mir wünschen, wenn viel mehr Menschen verkaufen wollen in unserem Land, OK das ist das wo es für mich die größte Herausforderung ist Talente zu finden, was sehr schade ist, weil es ist super

spannend also man ist auf der einen Seite mit den. Ce OS zusammen tagelang und auf der anderen Seite mit extrem spannenden Investoren, die einen super Blick auf auf die Welt und auf ihr Universum haben. Dann habt ihr noch Trader wir. Haben Sales Trader Trader, die sind dann im Dialog mit entweder auch den Portfoliomanagern um größere Blöcke zu umzuplatzieren und der Trader handelt dann tatsächlich die.

Die Aktien dann selbst an der an der Börse. Wie sieht sowas aus, also worauf achtet der, wie geht der vor? Ach naja, also das sieht aus, wieso ein bisschen wie im. Also wenn wir uns einen Training flow Camps wie im Film, also der hat so 6 Bildschirme hat so ein ähnliches Mikro wie ich jetzt gerade vor vor der Nase wo er wo er reinschreit und das ist eine andere Art von von Menschen ich finde das großartig, also viel viel viel ruffer. Der bekommt eine Order und versucht sie nun auszuführen. Von.

Irgendeinem Portfoliomanager. Vom Portfoliomanager entweder an der Börse oder in den meisten Fällen ist unser Geschäft, außerbörslich Counterpartys zu zu finden. Und das heißt natürlich, der muss auch seine seine Gegenparteien, also die Trader bei den großen Kapitalanlagegesellschaften kennen, um zu wissen, was die Suchen und was sie, was sie nicht suchen.

OK, was heißt außerbörslich? Weil das quasi im Small to mid Cap Bereich ist, wo gar nicht genug Liquidität vorhanden ist, um jetzt große Orders so zu platzieren an der Börse oder hat es n anderen Hintergrund? Genau, weil in der Regel nicht genug Liquidität vorhanden ist und weil man, auch wenn man, wenn man zum Beispiel eine Position loswerden will, von 2 3% eines Unternehmens es gehen aber immer nur Bruchteile jeden Tag um gar keine Möglichkeit hat.

Also man kann es dann sehr langfristig abwickeln, das ist natürlich nie die Idee, sondern dann ist, dann kommen wir ins Spiel und versuchen dann eine Gegenseite zu finden für. Den OK, das heißt, wenn ich jetzt für den Blog, wenn ich jetzt ein privater Kleinanleger bin und ich habe 2 adidas Aktien. Und die steht heute bei was weiß ich wieviel Euro. Und ich sage heute Abend, ich will die verkaufen, da werde ich schon einen finden, der die für genau den aktuellen Kurs quasi mir abkauft.

Genau. So aber wenn ich jetzt sage, ich habe jetzt irgendwie von einem kleineren Unternehmen, was insgesamt nur 200000 Aktien hat, habe ich irgendwie 20000 Stück und. Und die will ich alle abstoßen. Ja, dann kann sein, dass ich vielleicht 20 davon für den aktuellen Börsenwert verkauft bekomme, aber danach dann gerade gar niemand mehr dafür kaufen will.

Genau. Und vor allem hast du da einen Riesen Impact auf den Aktienkurs, den du ja nicht haben willst aus Eigeninteresse und dementsprechend versucht man das möglichst dann geräuschlos außerbörslich zu machen. Also es ist schwer zu sagen, ich denke in Small mit Caps ist wahrscheinlich 3 Viertel des Geschäfts eher außerbörslich und nicht an der Börse. Okay also auch viel wissen, wer sucht wo was, die anderen werden das jetzt aber auch nicht öffentlich irgendwie auf linkedin posten, so von wegen ich würde gerne meine Aktien hier abstoßen, falls jemand kaufen will, meldet euch, sondern so ein bisschen so ja hast du gehört, ja will das und das machen oder sonst was.

Genau, genau. Es gibt dann so seit einigen Jahren auch sogenannte Dark Pools, da wird dann Angebot und Nachfrage reingestellt, auch größere Mengen und die Pools zeigen dann. Im Sinne der Aktienkurs Stabilisierung immer nur einen kleinen Teil davon, aber so bringen sie ähnlich wie bei Kinder auf Basis von Algorithmen Leute zusammen. Okay okay, das heißt, da hatten wir noch den Trader, gibt uns da irgendwen?

Auf der auf der Banking Seite, also auf der Equity Seite nicht. Und dann das ist die, das sind die Leute die das Public Geschäft machen mit öffentlichen Informationen und dann gibt es halt die private Seite und das sind das sind unser ECM, das ist unser ECM Team, die Kapitalmarkttransaktoren dann auf der technischen Seite die komplette Abwicklung machen, das ist da wo wo es dann am Ende darum geht die Unternehmen zu beraten bei der Equity Story. Gleichzeitig aber dafür zu sorgen, dass dass die Aktien richtig nach der nach dem Trade richtig gesettelt werden. Wirtschaftsprüfer und teilweise mehreren Anwaltskanzleien im Rahmen so einer Transaktion koordinieren und so weiter. Was war so die ein 2 krassesten

Erlebnisse, die so mal bei so einer Transaktion hat das. Passieren da oft so verrückte Sachen, wo man gar nicht damit gerechnet hätte? Oder ist das so immer? Nee, also professionell und sagen wir mal so im im im Umgang mit, also im Drumherum bei Transaktionen passieren teilweise schon verrückte Dinge, aber wenn wenn die dann erstmal gestartet ist und die Abwick das Settlement, das funktioniert in der Regel reibungslos, also auch die Eintragung beim Notar und so weiter das sind dann schon Formalien auch beim Börsengang.

Man kann sich sehr auf die. Auf die Deutsche Börse und auf die bafin verlassen, dass die die Dokumente zur richtigen Zeit durchlesen, freigeben, so dass das funktioniert. Was ist so das drum herum? Gut was was hin und wieder irgendwie verrückt ist, was passiert. Na, das sind so Geschichten, die ich mit Menschen im Rahmen von Börsengängen vereinzelt erlebe. Also ein Beispiel ist, wir wollten ein Unternehmen an die Börse bringen.

Und wir waren total positiv, dass dass das funktioniert. Und wir haben dem Vorstand Aufsichtsrat gesagt, macht euch keine Sorgen, wenn wir was versprechen, dann halten wir das auch, aber die hatten totale totale Bedenken, weil sie dachten, der Markt ist nicht gut genug und wenn sie dann jetzt launchen und das nicht wird, dann ist das ein Reputationsverlust für für das Unternehmen, was ja auch stimmt und das. Und 2 Tage, 3 Tage später, nach dem Pitch eines nachts rief mich dann der Eigentümer an und meinte Osigos Super Nachrichten wir wir können loslegen mein ich da sind wir endlich durchgedrungen in unseren Argumenten und haben gesagt Nein aber meine meine Hellseherin hat gesagt das funktioniert ja und da haben wir es gemacht und ja

der Aktienkurs ist Irritierenderweise auf ein ähnliches Niveau gegangen, dass das die Hellseherin vorhergesagt hatte, das war wahrscheinlich einer meiner verrücktesten Erlebnisse. Und großartig. So ein Aktienkurs quasi, also das, wovor so ein Unternehmen Angst hat, ist, dass es halt einfach, man geht ja mit so einem Initialen Preis raus beim Börsengang, den man so ein bisschen davor abgetastet hat, weil man mit institutionellen Investoren gesprochen hat und der größte Fail ist, wenn es dann doch niemand für den Preis abnimmt und das direkt am ersten Tag vollkommen droppt, oder was ist so?

Was kann alles richtig schieflaufen bei so? Einem IPO ja genau, fast so ist das. Also man wir versuchen einen Börsengang mittlerweile schon sehr stark zu die Risken, also früher war es so als ich noch jünger war, haben wir einen Aktienresearch geschrieben und dann haben wir den Börsengang gestartet, dann gab es 2 Wochen Zeichnungsfrist und in der Zeichnungsfrist ist dann der Vorstand quer durch die. Die Welt auf jeden Fall aber durch Europa gefahren und hat seine Story vorgestellt.

Und dann kamen so graduell die Orders, die Reihen, das hat sich dann glücklicherweise so ein bisschen verändert, der Prozess im Rahmen von Covid, sie haben damals bei bei Hauck den zweiten Börsengang weltweit in Covid gemacht, und der war komplett komplett virtuell. Also mit nur rein virtuellen Meetings. Also alles war virtuell, selbst an die Börse haben sie uns dann nicht am Ende gelassen, um die Glocke zu zu läuten. Das hat dazu geführt als positives Element, dass so ein Börsengang eben nicht nur aus Präsenzgesprächen besteht, sondern aus virtuellen Meetings, und was wir jetzt ganz häufig tun, ist es, wenn ein Unternehmen überlegt, an die Börse zu gehen.

Dann gemeinsam mit denen einfach mal ein paar Tage Meetings mit potenziellen Investoren zu machen und und gemeinsam Gefühl dafür zu gewinnen, sind dafür Käufer da oder eben nicht. Und wenn das funktioniert, dann und weil wir dann so schön im Fluss sind, dann dann machen wir noch zwischendurch 2 oder 3 Slots, um dann immer graduell mehr zu sehen und die Investoren, die natürlich früh so ein Unternehmen kennen, die geben uns dann schon Feedbacks zu preis, was sie machen würden im im Rahmen eines Börsengangs. Das heißt, wenn der eigentliche Börsengang dann startet, dann haben wir zu dem Zeitpunkt ein schon ein sehr gutes Gefühl dafür, wer was machen wird oder nicht. Das ist, das ist dann gar nicht

so sehr, dass mehr so die Herausforderung beim IPO, aber man muss natürlich sicher sein, dass es auch klappt, wenn man sowas lostritt, also einen Börsengang zu starten und dann wieder abzusagen, ist schon relativ peinlich. Können wir das vielleicht einmal so anhand von so einem Beispiel mal mal so ein bisschen handfester machen?

Angenommen haben wir so ein Unternehmen. Deutscher Mittelstand macht, ich sage jetzt einfach mal 500000000€ Umsatz und hat irgendeine 5% Marge, so wäre so ein Unternehmen für euch relevant. Also genau mach du einfach vielleicht ein Beispiel was wäre so ein vollkommenes Beispiel unternehmen, was ist für euch?

Relevant. Wir hatten schon alles, wir hatten teilweise schon Unternehmen, die ohne Umsatz an die Börse gegangen sind, nur mit mit einem Produkt und einer Story. Also grundsätzlich, wenn wir uns Unternehmen anschauen und dann, dann machen wir das so nach so einer gewissen Systematik. Also einmal schauen wir uns die Qualität des Unternehmens an, also die Wettbewerbsqualität warum hat das Unternehmen welche Kapitalrenditen und sind die Verteidigbar, ist das Unternehmen in der Nische, wie ist die Marktposition und so weiter das ist ein ein Punkt, der zweite ist Wachstum, also im Small mid Cap Geschäft.

Gibt es eigentlich kaum erfolgreiche Transaktionen, wo das Unternehmen nicht in irgendeiner Form wächst? Es sei denn, das ist irgendwie eine Rettungskapitalerhöhung oder sowas. Also Investoren achten schon sehr sehr auf auf Wachstum nicht nur des Umsatz, sondern natürlich auch des des Ergebnisses, dann muss das das Timing stimmen. Vor 2 Wochen waren Verteidigungsaktien total angesagt, jetzt sind sie es immer noch, aber aufgrund der aktuellen Friedensbemühungen der Ukraine eben schon so ein bisschen weniger.

Also das ist nur ein Beispiel. Also was muss also, das muss passen und am Ende natürlich auch die Bewertung, also das muss, muss natürlich auch für für das, was wir, was wir haben wollen als Unternehmen, da muss es einen Käufer am am Markt geben. Wieviel Prozent von dem Unternehmen wird dann typischerweise zur Verfügung gestellt? Bei so einem Börsengang ist, das, kann man da sagen, von. Nur 20% bis 99100%.

Ja, wahrscheinlich. 20% ist eine ganz gute Untergrenze und dann manchmal bis zu 100, aber sehr selten. Also meistens möchte ja der der Gründer vor allem im Mittelstand noch noch im Spiel bleiben, also 20 bis 50% ist ist so die Regel, ist aber kein Gesetz 20. Bis 50% und dann spricht man jetzt, angenommen, man sagt, das Unternehmen ist 20000000 wert.

So und dann, oder das will der Gründer zumindest so, dass es 20000000 wert ist. Und dann sagt er, 50% des Unternehmens gebe ich jetzt frei für den Börsengang dann, und das Unternehmen ist 20000000 wert, dann muss es Ziel sein, eine Bewertung zu bekommen, dass die Aktien, also der Preis, mal die Anzahl der Aktien auf diese 10000000 sozusagen kommen würden. Richtig?

Ja, so ungefähr also. Also im Grunde hat er Ideen, was so so n so n Rahmen meistens so n so n Rahmen einer Bewertung angeht und den versuchen wir dann auszutesten. Beim Börsengang gibt es aber nicht, nur gibt es 2 Komponenten in der Regel das eine ist ne Kapitalerhöhung, also frisches Geld für das Unternehmen. Das sind also neue Aktien und dann ist es häufig so, dass der oder dass die Bestandsinvestoren teilweise verkaufen. Das ist dann quasi eine Umplatzierung und das beides am Ende bestimmt dann den sogenannten Free float. Wie viele Aktien sind frei handelbar und der wiederum ist wichtig, weil je höher der Free float, desto einfacher sind natürlich dann auch Aktien an der Börse zu kaufen und zu verkaufen.

Und die Anzahl an Aktien, die man rausgibt, ja. Ist die quasi frei bestimmbar oder sagt man dann, man versucht irgendwie den Preis die Anzahl an Aktien so zu wählen, dass irgendwie der Preis zwischen 10 und 30€ ist oder so? Oder ist das komplett? Das macht man so. Man versucht schon einen vernünftigen Preis zu finden und dann dadurch, das macht man, indem man die Kapitalstruktur vor dem Börsengang schon schon optimiert, damit die Aktie dann nicht irgendwie 3000€ oder so kostet, sondern eben 10 bis weiß. Ich nicht.

So versucht man das dann etwa. Zu machen, genau nicht so. Nicht so preiswert, aber auch nicht so. Das heißt? Man kann Ruffy sagen, wenn das Unternehmen doppelt so viel wert ist, dann würde das auch doppelt so viele Aktien so in The First Place zur Verfügung stellen. Ja, wie viele Aktien zur Verfügung gestellt werden, hängt immer davon ab, was das Unternehmen an Kapital braucht.

Zum einen und was, was der Altaktionär oder die Altaktionäre abgeben möchten, und das ist, das ist sehr unterschiedlich, wenn der Eigentümer ein Private Equity ist, dessen Geschäftsmodell es ja ist, Unternehmen zu kaufen und wieder zu verkaufen. Dann ist der Wunsch, mehr Aktien zu verkaufen, im Rahmen eines Börsengangs anders als beim Gründer der 20 Jahre dabei ist und jetzt die nächste Wachstumsstufe einläuten will. Also es gibt ganz viele unterschiedliche Konstellationen und Verkäufer von von Aktien im Rahmen so eines Börsengangs. Was hast du vor allem zu tun?

Eigentlich mit beiden, mit beiden Verkäufergruppen also natürlich noch ganz viele Nuancen, Family Offices, seriengründer. Was auch immer, aber wir, wir haben in der Vergangenheit sehr viel mit Unternehmern, mit Unternehmern zu tun. Macht dir das viel Spaß, mit denen auch zu sprechen, zu interagieren?

Ja, ja, sehr viel Spaß. Ja, also das ist natürlich eine im Grunde eine großartige Gruppe von Menschen, weil die sehr an ihr Wachstum, Innovation und so weiter glauben. Und wie ist da gerade die Stimmung so auf Deutsch? Deutschland, Du hattest vorhin schon gesagt, das ist also für den die Aktienstimmung ist schlechter als zum Beispiel in Ländern wie in den USA. Wie ist so die allgemeine wirtschaftliche Stimmung von diesen Unternehmern und auch das, was du so von Investoren et cetera hörst?

Die ist ist in Europa insgesamt gedämpft, in manchen Plätzen aber wie in Deutschland deutlich negativer als im Rest von von von Europa also kein positives Umfeld. In unserem Land gerade. Woran liegt das? Wir haben so viele strukturelle Herausforderungen, die nicht wirklich angegangen wären. Also ohne jetzt eine politische Diskussion anfangen zu wollen, aber die übertragen sich natürlich dann auch auf auf die Börse, also hohe Energiekosten belasten alle hohe Arbeitskosten, das sind natürlich sofortige Auswirkungen auf auf die Unternehmen, die wir, die wir betreuen. Das heißt, du denkst, es gibt einige Unternehmer oder viele Unternehmer, die sagen eigentlich, an sich hätte ich schon Lust, es noch mal

anzugreifen und neues Kapital reinzuholen. Aber das ist mir jetzt wirklich zu doof, zu zu blöd und dann verkaufe ich lieber an irgendeinen Investor oder wie spiegelt sich dieses Stimmungsbild bei den Unternehmern wieder? Das ist häufig so. Ja, wir haben in Deutschland, in den in Deutschland in den letzten Jahren sehr viele Going Privates gesehen, also Unternehmen, die die Börse wieder verlassen haben, also jetzt, jetzt haben wir auch wieder einen gegenläufigen Trend, weil es eben jahrelang kaum Börsengänge gab und jetzt viele wieder in den Startlöchern stehen, aber das ist, das hätte sich jetzt eher die eher die Waage, na ja, viele Unternehmen verlagern Teile ihrer Geschäftsführung ins Ausland

oder denken überhaupt über einen Börsengang im Ausland nach. Das kann manchmal Sinn machen, vielfach aber eben auch nicht. Was für einen Vorteil hätte ich, wenn ich jetzt hier in Deutschland meine ganzen Unternehmensstandorte etc. Habe und ich mache einen Börsengang in den USA beispielsweise macht es irgendwie Sinn oder macht es wenn dann Sinn, wenn quasi mein Sitz in Deutschland ist, ich aber weltweit produziere. Na das, das kommt davon.

Das hängt davon ab, was das Unternehmen macht und in welcher Branche es tätig ist. Also die Kosten eines Börsengangs in den USA sind sind relativ hoch und auch die laufenden Kosten eines eines Börsengangs. Insofern macht das eigentlich nur für Unternehmen, die noch nachhaltig profitabel sind oder eben in einer Branche agieren, die wo die Bewertung in den USA deutlich höher ist, also AI, Robotics, DATENCENTER. Biotech Life Science, das gibt es bei uns sehr wenig. Da macht es, das kann es Sinn machen, in den USA börsennotiert zu sein.

Was würdest du sagen, jetzt so als junger Mensch, die oder der Lust hat auf den Bereich? Was sind so Sachen, auf die man besonders achten sollte in der Zeit vom Studium und zum Berufseinstieg und was sind so Sachen wo du sagst, das ist jetzt in dem Bereich nicht so wichtig? Also wichtig ist es vor allem, sich frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen. Also es gibt natürlich 22 Kategorien von von Menschen und und Banken, also vielfach ist das immer noch so ein Old Buddies Network, wo eben Menschen aufgrund von Praktika bei Bekannten relativ früh Zugang zu der Branche bekommen. Das ist nicht so meine meine Wunschvorstellung, weil ich selber auch einen anderen Background habe und so. Deswegen suchen wir sehr, sehr,

sehr heterogen, aber vielfach ist es eben dementsprechend noch wichtiger, ein frühzeitiges Netzwerk zu haben, sei es auf linkedin, aber auch sich privaten Netzwerk aufzubauen durch alle, durch irgendwelche Veranstaltungen. Also es ist schon wichtiger, wen man kennt, als was man weiß beim Berufseinstieg, das ist, das ist wohl.

Leider so viele Praktika sind sind wichtig, da bin ich völlig völlig bei dir, möglichst früh und auch möglichst unterschiedliche, eben unterschiedliche Schwerpunkte und nach wie vor sind gute Noten wichtig, weil es einfach die Bereitschaft hart zu arbeiten reflektiert. Ist das Netzwerk auch im Job dann sehr entscheidend?

Ja, bei den, also den meisten großen Banken, ist das Netzwerk glaube ich das das das A und O. Dann ja, aber. Bei euch doch eigentlich auch, oder? Also jetzt nicht vielleicht innerhalb der Bank, weil jetzt nicht so riesengroß, hat aber doch auch dann zu Kunden da. Ist das Netzwerk natürlich ja klar, da ist das Netzwerk natürlich entscheidend, und das dauert eine Zeit, das natürlich, das, das aufzubauen, aber klar, ja, absolut.

Hast du das lernen müssen oder hat dir das von Anfang angelegen zu Netzwerken? Das beides. Also ich habe immer sehr gerne mit mit mit Unternehmern zusammengearbeitet und fand es großartig, eben ständig diese neuen Geschäftsmodelle kennenzulernen, in völlig verschiedenen Branchen, von was auch immer, Krebs, Medikamenten bis hinzu Software. Und ich glaube, wenn du dafür eine gewisse Begeisterung hast, dann merkt das schon der Unternehmer, dass das, dass das da ist.

Aber ansonsten ist es natürlich sehr viel, sehr viel auch lernen. Wie hast du also, wie hast du das gelernt? Also war das eher Learning by doing oder hast du irgendwie dich gewisse Sachen auch gemacht um dich fortzubilden, zu verbessern? Bücher die du beispielsweise empfehlen kannst, so zu hören und zu hören. Nee, nicht wirklich.

Nee, das war bei mir war es learning by doing, ich bin damals aber auch als als junger Analyst bei Bernberg im Grunde dafür im perfekten Umfeld gewesen, weil der jetzige Co und damalige. Der Leiter des Bereichs überhaupt nichts von Konventionen, hielt selber auch nicht diesen klassischen Background hatte und er so zufällig in die Bank reingerutscht ist und dementsprechend aber Leistungen sehr stark honoriert hat und auch es keine typischen Politics und Spielchen gab.

Das das kam mir damals sehr entgegen. Das bedeutete auch, dass ich sehr früh gleich dann sehr relevante Dinge tun konnte. Das ja, das hat mir sehr geholfen, also sehr schnell sehr viel zu sehr viel zu lernen. Und wenn Leute bei uns einsteigen, dann bringen wir sie am liebsten auch gerne direkt in den in den Job und in den Kundenkontakt. Natürlich anfänglich noch noch weniger als dann dann immer mehr, weil ich nicht so richtig viel davon halte, irgendwie die 3 Jahre lang nur von Präsentation zu setzen und keinen Kontakt zum realen Leben zu bekommen. Wie hast du in der Zeit dein Privatleben gestaltet? Also es war ja sehr viel dann auch Rumreisen bei Kunden sein, überall übernachten im Hotel und

so weiter und sofort hattest du da schon Beziehungen oder kam es erst später? Nee, da hatte ich schon, da hatte ich schon Beziehungen, sagen wir mal so, am Anfang der Zeit war es, fand ich es natürlich trotzdem großartig, viel zu reisen, die neuen Städte kennenzulernen, das war. Oder immer verbunden mit guten Hotels, spannenden, spannenden Meetings, tollen Restaurants und neuen Orten.

Der Reiz nimmt dann natürlich irgendwann so ein bisschen ab, aber ich bin wahr und bin relativ viel unterwegs und das das zusammenzubringen, ist manchmal nicht so ganz, nicht so ganz einfach. Was hast du da für Tipps? Na ja, also dass meine Kinder ganz gut geraten sind, wie ich glaube, und überhaupt noch mit mir reden, liegt wahrscheinlich daran, dass ich a in den in den richtigen, also in den wichtigen Momenten dann dann schon doch da war und b dass dass ich eine großartige Frau habe, die mir den den Rücken frei hält und ja, ansonsten hätte das, also das glaube ich, nicht so gut funktioniert. Also es bei anderen, sage ich mal. Jetzt nicht Kollegen, sondern anderen Personen, die so lange in der Industrie tätig sind wie

du anders auch miterlebt. Ja, ganz häufig. Aber das ist, glaube ich, in jedem Job, in dem die Arbeitsbelastungen sind, teilweise sehr, sehr hoch ist. Arbeitsbelastung ist eigentlich auch das falsche Wort, aber in dem die die Menge an Arbeit sehr, sehr hoch ist, sehe ich das ja. Und bei ganz vielen Kollegen ist es war eine Herausforderung. Wie kriegst du dann mal den Kopf frei oder wie? Was?

Wie schaffst du es abzuschalten? Ich kann mir vorstellen, dass bei dir. Also bei mir ist auch ähnlich so theoretisch. Du kannst die ganze Zeit irgendwas machen, du hast eigentlich immer irgendwelche Ideen und weißt du willst das machen und das können wir noch besser machen, dann hier noch das und hier und da, aber hin und wieder willst du dann ja auch Zeit mit der Familie verbringen oder sonst mal was für dich machen wie wie schaltest du da ab? Ja, das mit dem Abschalten ist nicht so einfach. Also am besten kann ich beim beim Sport abschalten. Also rennradfahren tue ich sehr sehr sehr intensiv beziehungsweise in den letzten Jahren bin ich auch relativ viel im Gym, weil das Rennradfahren

auf Dauer. Dann ein bisschen viel, war aber beim Sport am besten. Machst du jeden Tag Sport? Ja, fast ja, okay. Ja, schon immer okay ich meine was will ja Fußballprofi quasi fast. Essen. Ja nee, das ist übertrieben, ja nicht danach Tennis gespielt und dann Triathlon gemacht und beim Rennradfahren hängen geblieben, aber ich habe schon immer fast jeden Tag Sport gemacht. Sonst irgendwelche produktivitätstipps, spezielle Ernährungsformen, Supplements.

Ich nehme so ein paar Supplements, Kreatin, Omega 3 Vitamine, Magnesium ist schon und versuche mich vor allem in den letzten Jahren vernünftig zu ernähren, was unsere Branche ja auch mitbringt. Das sind halt so viele späte Dinners und und viele Drinks und so weiter und das einigermaßen im Rahmen zu halten, nicht so wie gestern Abend ist schon wichtig. Gibt es sonst Sachen wo du sagst, da schaue ich heute an? Anders drauf als noch vor 2025 Jahren, wo du so zum ersten Mal in deiner Familie einen Fuß in eine Uni gesetzt hast. Weißt du, wo du sagst, ey.

Dadurch, dass ich mit so vielen was weiß ich multimillionären zu tun hatte und hier Einblicke habe und da, dass du irgendwie in gewissen Bereichen desillusioniert bist, wie die Welt funktioniert oder, oder hier weißt du irgendwelche Sachen, wo du sagst, ey, wenn ihr mal so alt seid wie ich, dann werdet ihr verstehen, was ich gerade meine, wenn ich das sage. Na ja, also jetzt ist schon ein bisschen ja, also als ich als ich angefangen habe zu arbeiten, bin ich noch ziemlich naiv daran gegangen, habe gesagt, wenn ich jetzt eine gute Leistung bringe, dann ist es ja auch keine Frage, dass das honoriert wird und harte Arbeit wird sich schon auszahlen. Das war am Anfang auch, ich habe es ja geschildert in meinem Job so, aber in den Stellen danach,

also in den in den Positionen danach, eher so weniger, da ging es dann schon mehr darum unter. Das ist so häufig in in großen Organisationen der Fall. Fehler zu vermeiden und möglichst nicht so viel aufzufallen. Und ja, das ist etwas, was mich so ein bisschen selbst illusioniert hat und was mir sogar nicht gar nicht liegt.

Das heißt, um in einem großen Konzern voranzukommen, darfst du eigentlich nicht ins Risiko gehen beziehungsweise kannst du ins Risiko gehen. Aber. Wenn es halt mal nicht läuft, dann bist du halt raus und deshalb machen die meisten dann eher so eine Risikoadverse. Ja, das ist meine meine, zumindest meine meine Meinung dazu. Ja, und dann ist es auch wichtig, dass du jemanden hast, der dich innerhalb so eines Konzerns fördert und das funktioniert ansonsten ohnehin nicht, weil das ist, ich glaube schwer, dann ansonsten durch durch überhaupt Leistung aufzufallen.

Deswegen waren mir kleine Organisationen immer so ein bisschen lieber. Jetzt bei euch kann man bei euch ein Praktikum machen, aktuell bei Kento. Kann man bestimmt bald. Wir haben jetzt gerade gestartet und gerade so ein bisschen im Setup. Wir haben jetzt unser Büro in Frankfurt hier schon schon bezogen, schon gleich von Anfang an im Opernturm sehr schön und da werden wir dann sicherlich im nächsten Jahr auch Praktikumsplätze haben und in Hamburg ziehen wir, ziehen wir nächste Woche um, da sind wir gerade in unserem Interim Büro in einer Schwestergesellschaft und ziehen jetzt in unser neues Büro, darüber hoffe ich mich sehr.

Sehr freue und auch dann sind wir dann in der Lage, Praktikanten zu. Haben auch gesagt, dass ja auch für die Vollzeit Einstiegsposition primär dann gerne die Praktikantinnen und Praktikanten. Ja, das ist, das ist kein muss. Manchmal suchen wir natürlich dann auch Leute mit Erfahrung, die schon jahrelange Berufserfahrung haben, aber wenn für Neueinsteiger arbeite ich natürlich gerne mit Menschen zusammen, die ich, die ich schon kennengelernt habe und wo ich weiß was.

Was was, was die können. Und wir hatten in den letzten Jahren tolle Erfahrungen mit Praktikanten, super Praktikanten, die mehrheitlich auch echt gut waren und von daher denke ich werden wir das auch weiterhin zur Hand haben. Und Zukunftsaussichten jetzt bei euch. Du hast gesagt, du gehst davon aus, dass der MA der nicht der MA Markt der IPO Markt 2026. Zunehmen wird beziehungsweise du hast auch schon gesagt, dass jetzt in den letzten Monaten da mehr Traction reingekommen ist. Ja, das ist auch weiterhin, oder? Die ja daran, daran, daran glaube ich aber nicht nur in Deutschland.

Also wir haben, während wir bei damals in dem Zeta BA Hawk vor allem auf auf Deutschland und Österreich fokussiert waren, machen wir jetzt ganz kontinental Europa was, was noch mal eine total spannende neue Komponente für für uns ist. Dementsprechend arbeiten wir jetzt auch schon an Transaktionen in gern Benelux und Skandinavien.

Und ja, also in allen diesen Ländern gibt es gibt es tolle Unternehmen, und das sind ja eben nicht nur IP OS, sondern auch Folgegeschäft, Kapitalerhöhungen, Platzierungen für alte Aktionäre und so weiter zudem haben wir, das hatten wir nicht jetzt in unserem europäischen Headquarter in London auch sehr sehr große m und a Teams für gewisse Sektoren, mit denen wir bei gewissen Transaktionen zusammenarbeiten können. In was für Transaktionen ist das dann relevant? Bei so einem Dual Track dann beispielsweise, oder? Beim Dual Track ist es sehr relevant, genau und dann ist es aber auch so, dass wir zum Beispiel in London eine extrem hohe Kompetenz im Bereich Power, Energy und Infrastructure haben, also alles, was mit, wenn es um

Energie geht und da ist sogar das globale Headquarter dieses Bereiches in London und an den Arbeiten wir jetzt an 2. Möglichen Transaktionen von von energieerzeugenden Unternehmen 1 in den USA und 1 in Europa, weil da eben eine sehr hohe Kompetenz ist und vor dem Börsengang geht es darum, das Unternehmen durch Zukäufe noch noch zu stärken. Also wir haben längerfristige Beziehungen zu den Unternehmen und unsere Kollegen bringen jetzt Targets, also von daher das auch auch, da gibt es.

Gibt es jetzt Überschneidungen? Da sind wir vor allem bei Kentra hier in Europa im Technology, Industrials und und den Power Energy Infrastructure Bereich stark, das ist, das ist ganz spannend, deswegen haben wir auch ein relativ großes Headquarter in London und da gibt es eben nicht nur das Geschäft, was ich eben beschrieben habe, sondern auch noch das MA Geschäft. Für dich soll es privat in Deutschland weiterhin bleiben. Ja, schwerpunktmäßig beziehungsweise ich. Ja, ich arbeite und lebe die meiste Zeit in Deutschland und Pendel aktuell Richtung Wochenende nach nach Mallorca, wo?

Die Familie lebt seit jetzt über einem einem Jahr. Dann kann man besser Fahrrad fahren, dann auch im Winter oder General. Ja, ehrlicherweise leben wir jetzt mitten in dem Gebiet, in dem ich seit 25 Jahren Fahrradfahrer, so haben wir das damals entdeckt. Das war früher das das Headquarter von Team Telekom 400 Meter von von uns quasi zumindest da wo wo die sehr häufig gefahren sind, das ist ein Grund und ja, unsere Kinder lieben das die Schulen da sind toll.

Und vor allem die Tatsache, dass da so viele internationalen Schulen geht, die waren unsere beiden Kinder, waren in den USA für ein Jahr und sind, ja sind eher so global denkend. Und für dich quasi von dort aus zu arbeiten, kommt aber eher nicht in Frage. Ja, das ist schon schwierig, insbesondere also technisch. Mir geht es natürlich schon ab und zu mal für ein für ein paar Tage, aber das ist jetzt nicht meine Idee, nachdem wir jetzt gerade.

Quasi schon Fan vom Office. Ja, ich bin Fan vom Office. Genau, also jetzt nicht, nicht per se und muss wenn wenn die wenn die Leute irgendeinen guten Grund haben, dann können sie auch zu Hause arbeiten, das ist nicht der nicht der Punkt, aber wir haben ein sehr heterogenes Team, so was die Erfahrung und Alter angeht, also sehr viele junge Leute und sehr viele erfahrene Leute und richtig lernen können die jungen Leute natürlich nur wenn wenn sie sich dann auch wenn sie zusammensitzen. Dementsprechend ist ist das glaube ich ganz wichtig, wichtig bei uns aber doch richtig dogmatisch sind wir, sind wir da auch nicht, also es gibt keine 5 Tage die Woche. Also dein dein LINKEDIN Profil für alle die mal ein Praktikum bei euch machen wollen oder sich

für einen Berufseinstieg interessieren und die Karriereseite von Kenta verlinken wir gerne unten in der Beschreibung gibt es irgendwas Mark wo du gesagt hast auf dem Weg hierhin, das habe ich mir überlegt, das würde ich gerne hier an die Audienz mitgeben, wo wir noch gar nicht so gesprochen hatten. Das Thema linkedin ist vielleicht ein ganz gutes Stichwort.

Also ich freue mich über Leute, die mir auf linkedin schreiben, aber mir zu schreiben, Hey Mark, hast du einen m und A praktikumsplatz für mich ist keine richtig gute Idee und das da bekomme ich jede Woche wahrscheinlich 10 davon und wir machen weder das Geschäft noch ist irgendwie so ein gewisser.

Ein Satz erkennbar, warum, warum der Mensch bei uns arbeiten möchte. Also Mühe geben erstmal. Genau. Sehr cool. Dann vielen Dank für deine Zeit und euch weiterhin ganz viel Erfolg und bis bald mal wieder. Danke dir. Und danke euch fürs Zuhören und zuschauen, wenn dir das ganze Gefallen hat, freuen wir uns immer über eine positive Bewertung und dann bis zum nächsten Mal.

Mach's gut.

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