
Startup-Investor (USA) über Milliarden-Fintechs und KI-Bubble | Karriere Insider
Mittwoch, 10. Dezember 2025 · 1 h 26
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Ramin Niroumand, einem erfahrenen Startup-Investor aus den USA, der bereits in schnell wachsende Tech-Unternehmen investiert hat – darunter Fintechs, die Milliardenbewertungen erreicht haben. Gemeinsam sprechen sie über den US-Venture-Capital-Markt, ob wir uns gerade in einer neuen KI-Bubble befinden und welche Faktoren entscheiden, ob ein Startup wirklich erfolgreich wird. Außerdem geht es um Karrierewege im VC- und Startup-Umfeld, welche Fähigkeiten junge Talente heute mitbringen sollten und wie man sich für eine Zukunft im Tech-Ökosystem optimal positioniert.
LinkedIn Ramin Niroumand: linkedin.com/in/rniroumand
Webseite Motive Partners: motivepartners.com
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…
_____________________________________________
Timestamps
- Intro / Vorschau
- Vorstellung & Karriereweg
- Gründung & Aufbau von finleap
- Was Ramin antreibt – Motivation & Finanzieller Erfolg
- Bewertung vs. Realität – wie viel Gründer am Ende wirklich verdienen
- Berlin vs. New York – wie groß die Unterschiede wirklich sind
- Der Schritt nach New York – Beweggründe & Timing
- Tätigkeit bei Motive Partners – Rolle & Verantwortung
- Unterschiede zwischen den USA und Europa
- Arbeitsverträge in den USA
- Lohnt sich eine Karriere-Station in den USA oder generell im Ausland?
- Learnings & Tipps aus der Zeit als Unternehmer
- Outro
_____________________________________________
Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…
Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.
LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf der Nachfrageseite gesessen habe. Also ich war einmal an der Dienstleistungsseite, man kann sich schon einen Gefallen dran finden an der Power auf der Nachfrageseite. Im Nachhinein hätten wir das wahrscheinlich nicht lassen sollen und bei uns war das immer so ein bisschen so ein Twittern, das heißt, wir haben auch teilweise, muss man ganz offen und eher sich sagen, Philipp hat, und das ist so ein bisschen ein grundsätzliches Problem bei kampfli Bildern, Ich glaube, Rocket hat das gleiche Problem. Ziehst du ein bisschen sogenannte Wannabe Gründer an, also Gründer, die es cool finden, auf ihrem Link dem Profil zu schreiben, dass sie
Gründer sind, aber eigentlich das, was ein Gründer ausmacht, nicht bereit sind zu geben? Dann Ramin, Let's Go, Herzlich Willkommen beim Karriere Sider Podcast und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst. Ja, vielen dank David für die Möglichkeit, dabei zu sein. Vielen Dank. Ja, das Intro zu dir wurde mir gemacht beziehungsweise am Ende sage ich habe dich selber angeschrieben über linkedin, aber der Moritz Bayer Lenz der hier glaube ich schon 2 oder dreimal zu Gast war, hat mir gesagt Ey der Ramin ist einer der wenigen von meiner Hochschule wo ich damals war, der es auch bis in die USA geschafft hat, auch super super spannend unterwegs ist, mit dem musste ich auf jeden Fall mal austauschen. Von dem her würde ich mal da
anfangen. Lass uns mal anfangen so in der Abizeit wie wie warst du drauf als als Abiturient? Was waren Prägungen irgendwie von deinen Eltern oder so was du mitbekommen hast? Und wie kam es dann auch zu dem Studium an der HWR Berlin? Ja, gerne ja. Moritz ist heute noch ein guter Freund und freut mich auch, dass er uns da zusammengebracht hat, sozusagen.
Ja, also was war so der Prägendste vom vom Abi eigentlich? Ich war in in Berlin auf dem Arnd Gymnasium, das ist eher, sag ich mal, ein traditionelleres Gymnasium, wo man vor allem Latein lernt, witzigerweise der Grund, um Latein zu lernen, war damals, weil meine deutsche Rechtschreibung sehr schlecht war, auch wenn ich in Deutschland komplett geboren war, mir wurde gesagt, Latein hilft deswegen das Arndt Gymnasium und dann der wirklich erste prägende Schritt von der schulischen Laufbahn war, dass ich im in der 11.
Klasse ein Austauschjahr gemacht habe und ein Halbjahr gemacht habe. Und ich hatte mich damals für Neuseeland entschieden, nicht ganz um die Ecke, aber dennoch sehr schön und eine tolle Erfahrung. Und in Neuseeland gab es in der Schule die Unterrichtsfächer Economics und auch Accounting und auf dem Arnd Gymnasium hatte ich eben ja Latein und Kunst und Musik, wo es jetzt mir alles nicht so sehr liegt und hatte mir gefragt, warum ist es nicht auch möglich das in Deutschland so vorzunehmen und.
Und habe dann die Online Recherche gefunden, dass eigentlich in der Nähe von meinem Elternhaus in Berlin es auch eine Schule gab mit Schwerpunkt Wirtschaft und man konnte eben eine allgemeine Hochschulreife, also ein Abitur machen. Aber du konntest eben da auch Rechnungswesen, Wirtschaft, recht als Unterrichtsfächer schon in der Schule hatten und da ich mich.
Mit der Unterstützung meiner Eltern aus sozusagen Neuseeland für diese Schule beworben und es war damals sehr witzig, weil die das damals nicht kannten, dass jemand ein halbes Jahr nicht das erste halbe Jahr nicht dabei ist und dann gleich einsteigen will, aber auch nicht wiederholen möchte. Es war mir wichtig, dann hat mir der Lehrer noch am Anfang Nachhilfe geben wollen in Mathe, damit ich auch dahin komme, das war da nicht nötig, relativ schnell aber.
Habe ich dann den den Ketchup da geschafft, war eine sehr prägende Zeit, hat unheimlich viel Spaß gemacht, Wirtschaft und Rechnungswesen schon in der Schule zu haben und das hat eigentlich am Ende auch meine Karriere soweit beeinflusst. Dann bei der HWR, also Moritz und ich und viele andere haben ja da ein duales Studium gemacht, also du hast dich eigentlich beim Arbeitgeber beworben und der Arbeitgeber hat dich dann zur Uni geschickt, wenn man so will, kann ich gleich noch mal ausführen. Aber in dieser Hochschule gab es damals so ein Ich weiß gar nicht was.
Vielleicht war es für eine Agentur für Arbeit. Auf jeden Fall gab es so eine Präsentation darüber, was man denn machen kann, und das war schon in der 12. Klasse, nicht in der 13, wo wir damals Abitur gemacht haben, und die haben von diesem BA Studium, wie es damals hieß, dieses duale Studium erzählt. Ich kannte das vorher gar nicht.
Ich kannte klassische Universität, Wir waren ja auch genau der Jahrgang, der umgestellt wurde von Diplom zu Bachelor, also als wir mit dem Abitur fertig wurden, war es der erste Jahrgang, der es diesen Bachelorstudiengang hat, kann mich noch erinnern, wie und meine Eltern Artikel zugesteckt wurden. Ja, der Bachelorstudiengang ist der Untergang des Diploms und wir wären jetzt hier alle nur noch so drittklassige Studenten und Haupt.
Auch wieviel misst man sich ehrlicherweise in so Phasen der Veränderung immer anhören muss, ist wirklich beeindruckend im Nachhinein. Naja, jedenfalls habe ich dieses Konzept kennengelernt und ich fand es total aufregend, direkt in die Wirtschaft einzusteigen und hatte mich dann auch dafür ein Programm beworben, selbstbewusst wie ich damals war, würde ich sagen, ich habe mich nur bei Mercedes Benz oder Daimler damals beworben für international Business, da habe ich dann schon gemerkt was es bedeutet mal rauszukommen aus seinem Kleinen. Teich Berlin Süd hätte ich jetzt gesagt und sich dann eben mit ja wahrscheinlich eher deutschlandweit dazu kompetiertieren bei Daimler International Business studieren zu wollen, weil auf einmal saß
ich in einem Assessment Center mit 12 Leuten, die waren teilweise ein 2 Jahre älter, weil die erst mal irgendwas anderes gemacht haben, die hatten schon, konnten entweder 5 Sprachen oder waren schon irgendwie Kreisvorsitzender der CDU und da bin ich nicht unter die Feinde vorgekommen. Und dann hatte ich eigentlich die Bewerbungsfrist verpasst für den BA Studiengang, weil man sich eben weit über ein Jahr vorher bewerben muss, war ehrlicherweise ein bisschen traurig, dass das dann nicht geklappt hat.
Da hat mich auch über mich selbst geärgert. Warum habe ich mich nur bei einem beworben, das hätte ich ja auch breiter streuen können. Naja, am Ende hatte ich Glück im Unglück, dass die Leute sich relativ spät dazu entschieden hat, diesen Studiengang auch noch anzugehen und. Und so konnte ich mich da bewerben und wurde da dann auch von 1 von 2 genommen und im Nachhinein bin ich sehr glücklich darüber, dass es deloyd geworden ist und nicht Daimler. Das liegt vor allem daran, weil dadurch, dass du bei Deloyd Mandantengeschäft hattest, also immer wieder mit verschiedenen Kunden zu tun zu haben, hattest du nicht nur den Job bei Deloyd selber kennengelernt, sondern auch die verschiedenen Branchen. Und so am Ende bin ich dann auch
in der Financial Services Welt gelandet, weil in dem Bereich, in dem ich gearbeitet hat, das war damals It Prüfung und It Risikomanagement, war das vor allem auch 60% in unseres Geschäft war, auch Financial Services, und das war eine sehr interessante Zeit von 19 bis 22 das zu machen. Und ich kann immer nur wieder sagen, das zeigt auch so ein bisschen, dass Praxistheorie oftmals schlägt.
Man braucht immer die Basis und ohne Studium. Sicherlich wäre ich nicht da reingekommen, aber ich durfte mit 21 schon IT Prüfungen bei kleineren Unternehmen durchführen, recht selbstständig, was natürlich mich sehr früh geprägt hat, auch selbstständig zu arbeiten, und ich muss auch sagen, ich habe mir auch ja den Podcast von der Wirtschaftsprüferin angehört, Prüfung wird ja immer so ein bisschen als. Ja, die Kleine, das ist der kleine, hässliche Bruder zu zur Beratung gesehen.
Ja, weil es nicht die gleiche Prestige hat, aber ich muss sagen, für den Einstieg, ich bin dann innerhalb von die Leute noch mal von der Prüfung zur Beratung gegangen, für den Einstieg finde ich Prüfungen ehrlicherweise besser, weil es dir einen mehren Rahmen vorgibt und mehr Tiefe auch erlaubt, aber so vielleicht wäre es erstmal zum Intro David.
OK, das heißt Dual Duales Studium bei die Lloyd. Eigentlich wolltest du zu Daimler, ich mein Daimler das. Kennt glaube ich, jeder Zehntklässler kennt Daimler und weiß, dass es ein cooles Unternehmen ist, da zu arbeiten. Kanntest du die Leute, also Big Phone so weiter, hatte dir das auch damals schon was gesagt oder musstest du da erstmal keine Ahnung dich im Internet informieren?
Google gab es ja schon so so lange es jetzt nicht ja erstmal irgendwie recherchieren was denn die Leute überhaupt ist, was denn Wirtschaftsprüfung ist, weil das ist ja ein Job, mit dem man jetzt typischerweise jetzt nicht immer überall irgendwie in Berührung kommt. Ja, also. Ich wusste sozusagen, was Beratung ist.
Ich wusste auch so ein bisschen, was für Prüfung ist. Man kannte auch KPMG und PW C hatte man schon mal gehört und auch ernst und Young, aber die Leute witzigerweise, dass die einer der Big Four sind, wusste ich damals gar nicht und es lag auch so ein bisschen daran, dass die Leute in Deutschland zu dem damaligen Zeitpunkt weit abgeschlagen war zu diesen anderen 3 großen. Also ich glaube, als ich da angefangen habe, das ist ja also vielen Dank, dass es nicht so lange her ist, aber ist mittlerweile auch schon 19 Jahre her. Schrecklich, wenn man es ausspricht, die ich glaube capmg war damals dreimal so groß wie die Leute, die Leute hatte einen interessanten Vorteil, die hatten damals als eine der wenigen ihr Beratungsgeschäft
nicht verkauft, nach der großen Arthur Anderson Skandal, wo die Firmen dann auch viele Prüfungsfirmen ihr Beratungsgeschäft verkauft haben, die Leute Deutschland das nicht gemacht, die. Dadurch war sie war ein bisschen beratungslastiger, aber war viel kleiner als ich an und deswegen kannte ich die Leute nicht und ehrlicherweise selbst meine Kunden kannten teilweise die Leute nicht.
Also wie hießen damals noch die Leute in Touch oder Touch und da haben die Leute immer so gesagt, ja, Toilette und Dusche war dann immer der der Joke, wenn es um die Leute in Dusch ging, nein, ich musste nicht, musste gucken was was die Leute ist. Als ich da rausgefunden hatte dick vor und ich habe dann auch innerhalb meines Studiums mal für die Leute Kanada gearbeitet und und das war was ganz anderes.
Also die Leute ist in Kanada die Nummer 1 und da hast du dann eher so die Perception. Du arbeitest für MC Kinsey, die du in Deutschland sicherlich nicht hattest. Also von der von der Brand Reception und deswegen musste ich mich da auch ein Stück weit erkundigen und was it Prüfung ist wusste ich natürlich gar nicht, aber ich fand es interessant, dass das Studium Wirtschaftsinformatik war und nicht international Business und das hat großen Spaß gemacht.
Okay, und dann hast du quasi das duale Studium fertig gemacht, 3, dreieinhalb Jahre, und hast dann gesagt, dann bist du danach noch ins Consulting bei Deloyd reingegangen. Genau also von 2006 bis 2009 habe ich das duale Studium gemacht und ich weiß noch, wie heute das war nämlich der 9.9.2009, wo ich dann meinen offiziellen Arbeitsvertrag bei Deloyd unterschrieben habe und. Das war diese absolut verrückte Zeit kurz nach der Global Financial.
Crysis also, die war ja so 2008, aber hat ja dann so reingespült gerade, was so Aufträge beträgt ins Jahr 2009 und ich wurde beinahe nicht übernommen und es hat ja nichts mit meiner Performance zu tun und da sieht man auch mal wieder, wie man eigentlich abhängig ist von irgendwelchen Makrofaktoren, die man überhaupt nicht beeinflussen kann.
Mein ich meine die Leute hat 3 Jahre lang meine Ausbildung bezahlt. Ich habe gutes Geld für die verdient, weil sie mich schon als Student quasi in Projekte stecken konnten, aber beinahe hatten sie mir keinen Arbeitsvertrag anbieten können, während eben dieser dieser Zeit. Ich habe mich dann auch angefangen bei ein 2 anderen Unternehmen zu bewerben, unter anderem KPMG, das hätte dann hätte auch geklappt, hat auch ein Angebot da bekommen, auch Bertelsmann, also es war nicht so, dass alle nicht eingestellt haben, aber es war schon komisch.
Und dann mit nur Genehmigung vom deutscher Chef, haben sie mich dann doch übernommen. Da habe ich auch einen Zyklus Prüfung über den Winter fertig gemacht und bin dann innerhalb von Deloyd zu Deloyd Consulting gewechselt, was für viele damals überraschend war, dass man von der Prüfung in Consulting wechseln kann und für mich auch total Eye Opening, wie?
Unterschiedliche Jobs, die gleiche Person, viel mehr Geld zahlen. Also ich glaub mein Gehaltssprung war von einem Tag auf dem anderen 30% mehr was damals noch bei einer kleinen Basis viel viel viel Geld ist für jemanden, aber für mich auch. Wie gesagt, ich war ja der gleiche Ramin wie vorher und.
Hatte dann ja auf einmal mehr, war dann im Consulting, da war ich dann noch anderthalb Jahre, wurde da auch dann noch mal. Ich glaube mit 24 war ich dann der Senior Consultant, also wahrscheinlich einer der jüngsten Senior Consultant. Auch lag ein bisschen am Bachelorstudium, aber war auch auf so einem fast Track und dann habe ich mir gedacht 24 5 Jahre deloid, das ist also fast ein Viertel meines Lebens erreicht und bin dann bin dann rausgegangen.
Und hast, dann bist du ins Unternehmerschule gegangen, richtig? Genau, also wir hatten eine kleine Beteiligung von so einem an so einem IT Systemhaus in Dresden und meine Mutter und mein Bruder haben auch damals eine Internetagentur gemeinsam geführt und dann habe ich sowohl auf dem IT Systemhaus, man würde wahrscheinlich sagen Business Development gemacht und gleichzeitig der Agentur ein bisschen geholfen, das habe ich so.
Anderthalb Jahre gemacht, verschiedene Themen gelernt, auch natürlich, das war auch wieder viel gelernt, ne, dann natürlich auf der einen Seite war es so ein bisschen der Sohn vom Gesellschafter, also das. War quasi euer Familienunternehmen, also Family Business. Ja, genau ja. Also in dem Sinne von meinem Vater gehörte die Hälfte von der Firma, glaube ich, und die andere Hälfte gehörte dem eigentlichen Gründer.
Und der eigentliche Gründer hatte sein, Ich glaube Neffen oder so als CEO eingesetzt und ich war dann irgendwann, ich wollte halt unbedingt raus bei Deloyd und wollte auch unternehmerische Arbeiten und das war das eigentlich eine gute Idee und am Anfang hat es auch gut geklappt, weil es war halt it, das kannte ich mich aus und in der Region, dann kannte ich mich aus, aber ich war natürlich noch blutjunge, ich war 24 und es war und diese Erfahrung habe ich immer wieder im Leben gemacht, wenn du so ich war nicht Fisch, nicht Fleisch, also ich war auf einer Seite. Teil der Gesellschafter weil natürlich wir auch als Familie solche Sachen immer sehr gemeinschaftlich haben. Also da machen wir keinen
Unterschied, ob das jetzt mir gehört, meinem Bruder gehört, mein Vater gehört, meiner Mutter gehört, das war immer sehr familiär gedacht, auf der anderen Seite war ich nicht der thio Geschäftsführer, wie man damals gesagt hat, ja noch eine kleine Firma und 30 Leute, und das war so ein Zwittern, da muss man auch noch dazu sagen, am Anfang, als ich das gemacht habe, ich sogar noch ein Startup parallel gegründet und.
Auch wieder so ein Learning, das für mich überhaupt nicht funktioniert. Zu viele Sachen gleichzeitig zu machen, da komme ich noch rum, warum es eigentlich dann auch für mich gerade Spaß macht, wo ich heute bin, aber ich hatte, ich bin dann zu Meetings gegangen, ich wusste nicht, arbeite hier jetzt für Startup arbeite ich für die Firma arbeite ich für die Web was mache ich und das hat mich selber immer so in so einen Dauerkonflikt gebracht, so kennt man vielleicht wenn man studiert oder in der Schule ist, dann so, eigentlich müsste ich noch für die Klausur lernen.
Aber mache ich dann doch nicht. Und so war immer, man hatte gefühlt, man ist ein bisschen zu kurz gekommen, der Start aber auch eine absolute Vollkatastrophe. Wir waren im Sinne der Umsetzung, ich glaube von der Idee war es gar nicht so schlecht, aber es, wir waren 8 Gründer, keiner hat es Vollzeit gemacht, alle wollten noch ein Safety net, also genau das was ich alles empfehle heute nicht zu machen haben wir damals falsch gemacht, deswegen war der der Start so ein bisschen holprig, wie würde ich sagen, die ersten 67 Monate nach nach Deloite aber.
Es war wahrscheinlich auch für mich, ich hatte ja zwischen 19 und 24 nie semesterferien. Ich hatte war sehr früh in diesem System, es war so meine eigene Ausprobierzeit, ja, was mir dann auch gefällt und dann wurde ich relativ früh, noch während ich glaube, nach 6 Monaten habe ich, dann wurde ich angesprochen, ob ich nicht der DKB, also der Deutschen Kreditbank, damals schon die größte Internetbank auf der Privatkundenseite in Deutschland, heute mittlerweile ja auch durch das starke Wachstum und die Konsolidierung von anderen glaube ich top 23 der unabhängigen Banken.
Privatbanken so unabhängig sind sie ja nicht, gehören ja der Bayern RB, aber andere Geschichte ein Angebot bekommen ob ich der Online und Mobile Payment Strategie helfen kann also bin wieder so ins Banking kommen die saßen in Berlin und habe dann da so leitender Innovationsmanager quasi Job gemacht, erst als Berater wurde dann auch noch mal übernommen, wollte das erst am Anfang gar nicht also ich konnte mir nicht vorstellen für eine Bank zu arbeiten aber was mich interessiert hatte war das Projekt fertig zu machen weil das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf der Nachfrageseite gesessen habe. Also ich war immer an der Dienstleistungsseite und man kann sich schon einen Gefallen
dran finden an der Power auf der Nachfrageseite zu sein, weil die DKB muss man sich vorstellen, weil damals hatte damals das größte Kreditkartenportfolio mit der Miles and more Karte auf der mastercard Seite, aber auch auf der Visa Seite, weil sie damals jedem Kunden eine Kreditkarte gegeben haben und Deutschland ist ja kein Kreditkartenland, erst recht nicht damals und.
Und das heißt, als dieses ganze Thema Digitales Zahlen Mobile Payment aufkam, alle da mal die Tacos, also die die Vodafones und die Deutsche Telekom, die wollten unbedingt in den Markt rein, aber auch so wollten andere die Paypal etc. Pp. Und die sind alle zu uns gekommen, die haben alle ihre Senior Guys geschickt und sind immer zu uns gekommen und sagen ja wir wollen das machen, wir wollen das machen, wir wollen das und das ist schon dann einfach da zu sitzen, zu sitzen, Du sitzt auf einem Asset.
Aber das hat auch viel Spaß gemacht, mal die Seite zu sehen. Einer meiner witzigen Anekdoten ist, ich wollte irgendwann mal unseren Datenschutzbeauftragten erklären, wie die Sofortüberweisung funktioniert und meine einfachste Idee war, meine Pizza zu bestellen und die mit Sofortüberweisung zu bezahlen und sie durch den Prozess zu führen und das haben wir dann gemacht und da hat mir auch wiederum sehr gut meine Prüfungsarbeit natürlich geholfen, aber.
Um um das dann auch so abzuschließen. Also ich bin dann wie gesagt über diese sehr unternehmerische Sturm und Drangphase dann am Ende bei der DKB gelandet, in total anderthalb Jahren und habe mich dann aber auch entschlossen die die nächste Stufe des wiederum unternehmerischen zu gründen. Ich meine, das war dann ja auch eine sehr lange und sehr erfolgreiche unternehmerische Stufe, die danach kam mit Finnlieb.
Vielleicht kannst du einmal einordnen, was ist beziehungsweise war Finnlieb. Am Ende, als du also quasi auch raus bist, jetzt vor damals, ich glaube, 4 Jahren etwa, und wie wie habt ihr gestartet? Also Finnlieb war, wie bin ich auch zu Finnlieb gekommen und das so ein bisschen auch. Story of my Carrier oder live ich.
Ich versuche, man kann viele Sachen nicht so planen. Also man muss glaube ich mit offenen Augen durchs Leben gehen und und und dann auch so ein bisschen die Chancen ergreifen. Something say to my friends i you need to jump weil oft beschweren sich viele Leute und meckern über Karrieren und bei DKB ich hatte sehr schön sehr gute Chefs, bin heute noch mit dem. Vorstellen sehr eng und befreundet, also wirklich einen tollen Menschen, mit dem ich da gearbeitet habe. Aber es war einfach von der Geschwindigkeit natürlich ein Umfeld, was natürlich dann limitiert war und meine damalige Freundin hat sich Zufall in Jan Beckers kennengelernt, ein sehr, sehr erfolgreicher Unternehmer, mittlerweile sehr erfolgreicher aktieninvestor und der hat die
Idee gehabt, mal in Fintech eine Art Company Bilder aufzubauen und. Und mein Freund hat gesagt, ja, mein Freund macht irgendwas mit Banken und Innovationen und so hat sie uns zusammengebracht und ich werde es nicht vergessen, weil es war der 13 Mai, mein Geburtstag, der 14 Mai waren wir am 13 Mai lunchen und dann hat er mich gleich ins Büro genommen, den Rest kennengelernt und gesagt, komm, wir machen das jetzt und ich war quasi erster Mitarbeiter oder eigentlich Mitgründer von dann Finlieb und Finlieb war eben die Idee.
Zu sagen auf einer Plattform, also einem Company Builder vielleicht der eine oder andere kennt vielleicht Rocket Internet, das war mal so der erste Vergleich, oder Team Europe, die Ansätze waren im Detail ein bisschen anders, aber die Idee von Finnlieb war, wir bauen mehrere fintech Unternehmen in Serie und dafür haben wir auf finnlieb Ressourcen aufgebaut, Ressourcen bestanden, wir haben Kapital eingesammelt, nicht anders als vielleicht einen Fonds einsammeln würde. Aber eher wie ein Startup, das heißt über Finanzierungsrunden und nicht relativ viel am Anfang. Wir haben Human Resources, also wir haben Leute aufgebaut innerhalb von Finnland, HR Finance, also auf der einen Seite die ganzen Back Office
Funktionen, wie man so schön sagt, dass wenn sich dann eine neue Firma gegründet wird, die sich auf Produkte und Sales fokussieren kann, aber auf der anderen Seite auch. Experten, also wir hatten eine direkte Regulatory Law, also jemand, der sich sehr gut mit Regulatorik auskennt und ich heute kannst du, wenn du in Fintech startest in Deutschland und wo auch immer 10 Kanzleien finden, die sich auf Regulatorik und Fintech spezialisieren. Damals gab es das nicht, das war 2014 Fintech war kein großes Thema und es gab entweder die Kanzleien, die Banken beraten haben, oder vielleicht die die Technologie, aber an dieser Schnittstelle zwischen Technologie und Regulatorik. So haben wir viel lieber
aufgebaut und haben dann Geld eingesammelt. Zunächst von von der Firmengruppe von Yan und anderen Business Angels, aber dann auch von der Unikreide Bernhofer Rück bis hinzu Ping an der größten chinesischen Versicherung, der Deutschen Börse und so weiter also vielen, vielen Plären aus der Financial Service Welt. Wie gesagt immer dann über Finanzierungsrunden und haben insgesamt glaube ich 20 Firmen gebaut. 15 wirkliche unabhängige Ventures und 5 waren dann eher so Corporate Ventures, also die wir gemeinsam mit einem Partner gebaut hätten. Im Nachhinein hätten wir das wahrscheinlich lassen sollen, aber auf der und wie haben, wie haben wir das dann gefunden, wir kamen selber mit Geschäftsmodellen oder Ideen und haben eigentlich die versucht
mit den besten Gründern zusammenzubringen. Also ähnlich wie Rocket Internet. Da war ja eigentlich auch so, dass die schon Ideen im Kopf hatten und die haben einfach Smart Hungry Guys gesucht, die die Idee execute, wenn ich das richtig verstehe. Richtig, ich glaube ein bisschen der Unterschied. Wir haben insgesamt natürlich viel weniger Firmen gegründet als die, und ich weiß gar nicht, wie viele die gegründet haben, wahrscheinlich weit über 100, die haben sicherlich auch noch mal so im Research einen sehr guten Job gemacht, dass sie geguckt haben, was sind in den USA Modelle, welche Modelle kann man übertragen, manche haben es einmal despektierlich Copy Cats genannt. Jeder, der unternehmerisch
unterwegs ist, ist weiß, dass es ein totaler Schwachsinnsargument ist, weil die Idee ist nur ein Zehntel dessen, sondern die Umsetzung ist es also. Aber es war auch wahrscheinlich wieder so typisch deutsch, erstmal zu diskriminieren, wenn jemand was macht, aber man muss schon sagen, unsere Modelle hatten jetzt, das liegt aber auch, glaube ich, ein Stück weit daran, dass wir natürlich Fintech gemacht haben, Fintech damals besonders heute teilweise noch nicht mehr ganz so extrem ist natürlich viel lokaler. Als jetzt ein E Commerce Modell und deswegen mussten wir auch das natürlich auf gucken, was haben wir auf dem deutschen Markt gesehen, ja und haben dadurch schon ein bisschen die Geschäftsmodelle mitentwickelt,
ja, aber ansonsten ähnlich von der Idee, hatten dadurch auch immer recht viele Anteile an den Unternehmen, als wir sie natürlich gegründet hatten und. Das ist aber auch wiederum ein Grund, warum wir am Ende also Finip haben wir dann über 7 Jahre lang gemacht hatten, dann zu dem langweiligen Zeitpunkt 2021 auch echt ein super gutes Portfolio, viele Erfolge, aber man muss schon sagen, wir waren am Ende nicht mehr so kompetitiv, gute Gründer zu finden, also die gleiche Qualität an Gründern und Ideen, die wir noch am Anfang gefunden haben haben. Haben wir dann hinten raus nicht mehr gefunden und das lag vor allem daran, dass die alternativen Angebote auch besser waren.
Also als du, wenn du 2014 / 2015 fintech gründen wolltest. Und Fintech braucht grundsätzlich relativ viel Anfangsfinanzierung, weil du eben in Regulatorik und andere Sachen investieren musst. Ich erkläre immer so ein bisschen, wenn man einem E Commerce den Schuh oder das t Shirt an die falsche Adresse schickt, dann hast du vielleicht einen Warenverlust und unzufriedenen Kunden Warenverlust von 50€. Wenn du aber 1€ an die falsche Adresse überweist, hast du ein viel größeres Problem, auch wenn man sagt, der ökonomische Impact von 1,00€ ist 50 mal kleiner als 50€, dann hast du ein viel anderes Problem, das Vertrauen, Regulatore, Strafen etc. Pp.
Zu tun hast. Das heißt finde relativ viel Anfangsfinanzierung das heißt und du brauchst das relativ viel noch, aber das heißt wir werden sehr kompetitiv gute Gründe am Anfang zu finden und und konnten auch gute Geschäftsmodelle bauen. Aber nach 7 Jahren sind 2 Sachen. Einmal waren wir nicht mehr so ganz so kompetitiv, das muss man einfach eingestehen.
Es war auch sehr, sehr anstrengend, muss ich sagen, also so du halt als Company bilderst immer wieder dadurch, dass wir so viel ownership hatten, lag eigentlich sehr viel Verantwortung immer auf unseren Schultern, also heute in meinem Portfolio von 30 companies, wenn die Company nichts wird, dann wird wird vielleicht jemand sagen Ramini hat ein schlechtes Investment gemacht, aber keiner wird nicht dafür kritisieren für die Execution des Reloading Ventures, weil es natürlich das Gründerteam und die Frauen da verantwortlich sind und.
Und bei uns war das immer so ein bisschen so ein Zwitter. Das heißt, wir haben auch teilweise, muss man ganz offen und ehrlich sagen, Philipp hat, und das ist so ein bisschen grundsätzliches Problem bei Campi Bildern, Ich glaube, Rocket hat das gleiche Problem, du ziehst so ein bisschen sogenannte Wannabe Gründer an, also Gründer, die es cool finden, auf ihrem LINKEDIN Profil zu schreiben, dass sie Gründer sind, aber eigentlich das, was ein Gründer ausmacht, nicht bereit sind zu geben. Und auf der anderen Seite muss man auch sagen, wir waren ein Startup, was andere Start UPS gebaut hat mit einer Shareholder Fraktion.
Am Ende des Tages von vielen Strategen und man kann sich vorstellen, wenn man Eigentümer. Eure Shareholder. Eure. Shareholder genau die finden die Shareholder richtig. Wenn du Shareholder von Tokio, Peking, Dortmund, Amsterdam hast, dass es besonders über Zeit die Interessen in andere Richtungen gehen, ist auch irgendwann klar und mir ist es nicht mehr gelungen.
Diese strategischen Wirkungen und die Ideen, die wir hatten, so zueinander zu legen. Und dann haben wir gesagt, okay, wir beenden das Projekt Finnlieb im Sinne, Wir bauen Neues, Wir wollen das bestehende Portfolio zu Geld machen und liquidieren, und das haben wir Ende 21 entschieden, also auf dem absoluten Hochpunkt von fintech, und ich bin dann rausgegangen mit den Top 5 Leuten von Finnlieb und habe einen neuen.
Fonds gegründet. Wir hatten aber weiterhin den Auftrag, das Findi Portfolio noch zu verwalten. Wir hatten auch an der 21 ein Angebot, das gesamte Findi für damals eine halbe Milliarde in einen neuen, heute würde man sagen Continuation Fund zu überlegen und einem neuen Shareholder zu übergeben, wie gesagt, Ende 21 absolute Hochphase, eine halbe Milliarde war nicht genug 600000000 wollten meine Shareholder und ich habe es nicht geschafft und deswegen am Ende ist auch meine Verantwortung, aber mit.
Ich habe es nicht geschafft. Ich habe davon überzeugt, dass es ein guter Deal war, ärgere ich mich heute noch, aber so ist es manchmal im Leben und dann waren wir auf der Finnlib Seite, haben wir uns eben nur noch darum gekümmert, dass die Anteile verbessert werden. Im Nachhinein muss man sagen, das Training so eine Strategie zu fahren mit der Positionierung von uns in den jeweiligen Unternehmen war wahrscheinlich nicht die richtige und der Hintergrund ist wir hatten Anteile wie ein Private Equity. Also wir hatten teilweise 20 3040% an den Firmen oder ein Growth Fund würde man eher sagen, aber wir hatten ja gar kein Kapital mehr, weil wir waren ja ein Frühphaseninvestor, also wir hatten noch Kapital,
aber wir hatten jetzt nicht Kapital im Verhältnis zu der Größe des Unternehmens, das heißt dann, wenn der Markt hat ja nach unten geschwungen 22 2324 und man hat ja auch eine Fintech Pleite nach dem anderen da gesehen, wenn du da dann keine. Möglichkeiten hast, auf der Kapitalseite zu reagieren oder die Kapazitäten, dann wird es irgendwann schwierig und deswegen muss man sagen, heute, wenn ich, wenn ich zurückgucke, war das sicherlich 7 Jahre eine sehr spannende Zeit mit viel Aufbau, aber auch mit sehr vielen Konflikten, weil ein Company Builder wie gesagt mit dieser, mit diesem. Die Verantwortung liegt oftmals nicht bei dem, der es eigentlich tagtäglich managt.
Und diese Situation habe ich immer wieder gehabt und hatte ich früh, als ich einfach erzählt habe, dass ich auf 3 Hochzeiten getanzt habe, hatte ich zu der Zeit und es bringt dir viel bei, wie Governance und vor allem nicht passende Governance und auch fehlende Ownership die. Eigentlich eigentlich ein Rezept für Desaster.
Dann sind und auch eine Situation, der man selber nicht will. Also wir hatten sehr viele Konflikte, was sind die Strategie von Finnlieb, was die Strategie von unterliegen Companies, wie hängen das zusammen, unsere Shareholder waren auch teilweise investiert bei Finnlieb, dann wieder in Portfolio Companies, das hat wieder zu Konflikten geführt, am Ende des Tages bin ich froh, dass glaube ich, viele Beziehungen aus dieser Zeit immer noch etabliert sind, dass wir auch viel geschafft haben für das Finn Tech Ökosystem, Wir waren sicherlich der Pionier damals und es gibt sicherlich viele Leute, die heute noch unterwegs sind. Aber net net muss man ganz ehrlich sagen, was reines Investment Success hätte
bedienen können, hätte, hätten wir noch viel erfolgreicher sein können, wenn wir uns, wenn wir mehr allein gewesen sind, wenn wir weniger Strategie gemacht hätten, wenn es auch eine klare Ownership und Governance gegeben hatte. Zum Beispiel wollte ich finde unbedingt so eine AG machen, das will ich jetzt nicht, das geht sehr ins Detail, aber.
Eine AG hat eine bessere Governance, gerade wenn du so einen zerstückelten Captable hattest. Weil wir hatten keinen prägenden Captable mehr und deswegen haben auch die ersten 3 Jahre wo Jan und ich Jan als Cher, Holder und ich als CEO eng zusammengearbeitet haben, wahrscheinlich im Nachhinein am meisten Spaß gemacht und es waren auch die Zeit, wo man am wenigsten zu verlieren hat und deswegen sage ich heute auch jedem Gründer genießt die ersten Jahre, weil es wird nie besser als die ersten Jahre, warum unser Hauptgrund ist. Weil du nichts zu verlieren hast, wenn die Firma nach 18 Monaten pleite geht, dann so subbeared ja, aber wenn du dann erst mal was geschafft haben, so war es auch bei uns. Wir hatten eine Marke, wir
hatten unternehmen, wir hatten Bewertungen, 3 Unicorns dann auf einmal hast du Angst was zu verlieren und dann bewegst du dich auch nicht mehr mit der gleichen Freiheit und musst konstant dich weiterentwickeln. Ja, das ist eine längere Ausführung zu Philipp geworden. Als das kannst du einmal so ein bisschen bisschen Name Dropen Ramin, weil das sind ja durchaus comedys gewesen, und? Also finlib sag ich mal, wer in der Startup oder in einem Startup VC Umfeld gewesen war, der kennt das vielleicht auch, aber ich meine die Companies die ihr da teilweise hochgezogen habt, das sind ja schon unternehmen, vor allem Banken oder fintechs, die ja schon noch mal deutlich bekannter sind. Ne was sind so die, was sind so
die bekanntesten Brands gewesen? Also ich sag mal die genau, ich sag mal die bekanntesten Brands sind sicherlich ist die Solaris Bank. Ja das war so die erste API geführte Bank. Auch ein klassischer Fall, wo Governance irgendwann dann dazu geführt hat, nicht mehr in Japan. Aber Solaris Bank war sicherlich n klarer Pionier, der viele Innovationen auch in der IBAN, weil wir waren damals die erste Bank unter heute Trade Republic ja und unter bitwalla, was damals so die erste Krypto Wallet war unter Tomorrow, der ersten ESG Bank unter Penta, was wiederum auch ne Company war, die in unserem Portfolio war, die haben wir selber nicht gegründet, die haben wir gerettet und dann sehr gut an Konto verkauft, aber Penta war
damals die. Firmenkundenbank Penta wäre auch noch länger in unserem eigenen Portfolio gewesen, wenn der russische Angriffskrieg auf die Ukraine nicht übernommen wurde, weil wir hatten damals einen 80000000 Termsheet von Softbank und 80000000 Termsheet von Goldman Sachs und dann kam der Krieg und die beiden Termsheets wurden vom Tisch gezogen.
Aber wir haben dann, glaube ich, einen sehr guten Nächstes an Konto gemacht. Klar kennt man Versicherungsmakler App, die viele Kunden hatte, dann auch jetzt einen größeren Einstieg von der Allianz hat, da gibt es jetzt aber also. Zahlreich. Wir haben auf der Versicherungsseite noch andere Wetten gehabt, also auch API Versicherer im Worlds Management, aber ich glaube so die und nicht zu vergessen ein wirklicher Star, den man teilweise nicht so kennt, Unrechterweise aber ein wirklicher Star in unserem Portfolio ist und wird so bleiben, ist Pair Finance, die haben Ai schon eingesetzt bevor dem Hype, aber das ist eine.
Am Ende ein Forderungsmanagement Debt Collection Company, die mittels II eben Forderungen Eintreibt und super erfolgreich ist. Also auch ein ganz toller Gründer und ein Gründer und CEO, wo man eben nicht das Gefühl hatte, dass die Verantwortung bei einem liegt, sondern bei ihm selber. Und das sind so Paar der Namen die die wir da damals aufgebaut haben.
Und vom Business Modell her also. Ihr habt, hat er gesagt, in mehreren Runden Funds sozusagen geraced, aber eher, wieso ein Startup und jetzt nicht, wieso ein klassischer PG oder VC, der einen for Raced und dann versucht das Geld in ein 2 Jahren zu investieren und ihr habt dafür dann Infrastruktur gebaut, die ihr den Start UPS zur Verfügung stellen konntet. Irgendwie.
Aber auch investiert. Aber auch. Mit investiert genau aber die Frage, ob ihr, ob ihr quasi diese 2030% an den Start ups einfach so dafür bekommen habt, dass ihr die Infrastruktur zur Verfügung gestellt habt, oder ob ihr dann schon da auch rein investiert habt. Und dann habt ihr halt auch noch andere Investoren mit.
Nee, nee, wir haben da genau also ehrlicherweise, am Anfang hatten wir teilweise noch viel mehr Scherz, also wir hatten teilweise 80%, bei Gründung würde ich heute auch so nicht mehr machen, also ich glaube, ich habe über Company building. Viel gelernt und ich berate heute auch immer noch viele Leute, wenn sie wieder meinen oder denken, dann Company Bilder aufzubauen. Wir waren viel viel, viel, viel, viel zu aggressiv auf den eigenen Scherz, wir haben aber auch teilweise viel zu viel Geld investiert, also man muss auch sagen, wir haben dafür auch 7 oder 8000000 investiert, teilweise noch mehr, also wir haben als findib glaube ich so 140000000 eingesammelt und ungefähr glaube ich 120000000 in
die Firmen investiert und. Also über die 7 Jahre kommt das hin ja so ungefähr nicht hundertprozentig genau, aber so ungefähr kannst du dir das vorstellen von den 140000000, die wir eingesammelt haben, haben wir 120 wieder in die Companies gesteckt, das heißt, wir waren auch wahrscheinlich eine der damals, wenn du irgendwelche Listen und Statistiken aufgemacht hättest, an die uns nicht immer mal so interessiert hätten, waren wir wahrscheinlich der größte fintech Investor in Europa, weil damals hat keiner so viel Geld früh in Fintech investiert und deswegen war auch eine.
Herausforderung war, wie Racest Du für Finnlee was ist der Wert von finnleep ne und wir wollten natürlich nicht die einfachste Kalkulation wäre die Summe unserer Teile, aber das wollten wir natürlich nicht und dann ging es immer darum, wie war der Premium da drauf und ja war wie immer im lebenden Timing und.
Es war auch nicht immer einfach für Philip zu razen, weil ich bin und so bin ich eigentlich heute auch da, wo ich hinsetze. Ich meine in die USA 2017 gekommen bin, wir wurden hier verprügelt, ja, weil ich habe gesagt, ja, wir machen Company Building für Fintech und ich habe es überhaupt nicht verstanden, was wir machen, ja weil seid ihr ein Fonds, wir sind kein Fonds, seid ihr ein Startup, Nein, wir sind kein Startup und und das hat mich dann auch irgendwann so bewegt, als ich als Philip dann so ein bisschen, also so war das Geschäftsmodell ja. Auf deine Frage, das heißt wir hatten Anteile, Wir hatten Gründeranteile, dann hatten wir Anteile für unser Investment und dann war die Idee, diese Anteile
natürlich dann irgendwann zu verkaufen. Aber wir haben auch immer sehr früh andere Investoren mit reingenommen, weil wir es natürlich auch so ein bisschen brauchen für's Preissätzen, aber auch, weil wir Kompetenz wollten und haben dann in den jeweiligen Gründen der Nachteil, und das ist derselbe, warum wir im Nachhinein zu gierig waren, und wir hatten auch mal auf dem Tisch den Trade Republic zu investieren. Wollten nicht.
Wir hatten auf dem Tisch n Scale Bill zu investieren, aber wir waren Liquid zu investieren. Wir waren viel zu Nachhinein waren wir einfach zu gierig, muss man mein Vater sagt immer so schön Gier frisst Hirn aber gut, im Nachhinein ist es in Heimzeit ist man immer schlauer, aber der Hauptgrund. Aber was heißt in dem Kontext? Ihr wart zu gierig, das heißt, die Bewertung, für die ihr hättet investieren sollen, weil euch zu hoch, oder? Naja, wir waren also nee, bei Trade Republic waren wir nicht zu Trade, Republic war eher das Problem, dass unser damaliger Chairman gesagt hatte, wir sind ihr seid kein Investor, deswegen könnt ihr nicht investieren, das war mehr das Problem bei Trade Republic, bei Scalable war das
Problem, wir wollten für zu viel Geld, wir wollten zu viele Anteile für zu wenig Geld, man konnte sich mit den und es war einfach im Nachhinein ein totaler Fehler weil die Gründer müssen ja auch intensiviert sein. Scalable hat ein tolles Gründerteam, wie man ja immer noch sieht, das gleiche siehst du bei Trade Republic, aber als wir dann diese Firmen gegründet haben mit teilweise 80% oder 70% ownership hast du natürlich dann nicht genau, ah nicht die Gründer bekommen, die du hättest eigentlich bekommen sollen oder können und auf der anderen Seite, dass es noch mindestens genauso ein gutes Argument ist. Wir haben nicht die Follow on Investoren bekommen, weil die Follow on Investoren die
klassischen Venture Capital, das war denen zu viel Anteil bei Finlib, also zu viel Einflussnahme und wo es einmal gut gegangen ist und oder 2 dreimal gut gegangen ist, wo man es dann immer sieht ist zum Beispiel bei Penta hatten wir nicht ganz so viele Anteile, hatten die Gründer ein bisschen mehr Anteile und dann hat HV Capital auch investiert und dadurch haben wir eine richtige Venture Dynamik reinbekommen in andere Companies kamen wir nie aus den die Strategen hat das damals nicht so interessiert. Aber die Venture Investoren hat das interessiert. Man kann sich das heute alles schwer vorstellen, weil die Szene war eine ganz andere, es gab überhaupt nicht so viele Venture Fonds, es gab vielleicht
Early Bird HV und ein bisschen Project A, aber sonst gab es ja vor 1010 11 Jahren gar nicht so viele Fonds in Deutschland, so viele wie es heute gibt und auch nicht die Auswahl, aber wir hatten am Ende das Angebot, was wir an den Markt gemacht haben, an die Gründer und dann die Fonds waren einfach nicht mehr kompetativ. Okay und die aber die Unternehmen, die hatten ja teilweise wirklich dann extrem hohe Bewertungen und wenn ihr so hohe Anteile daran dann noch hattet, dann da erscheint also ich meine ich weiß jetzt auch nicht wie dann jetzt jede einzelne Bewertung damals Ende 2021 war, dann waren quasi die 500000000 wo dein Eigentümer gesagt haben, mir ist es uns zu wenig.
Das war quasi. Zu. Dem Zeitpunkt sozusagen halt die Anteile auch schon ein bisschen reduziert hat. Da hattet ihr jetzt nicht mehr über 80. Prozent zu sein. Sondern. Bei den ganzen Funding Rounds und so weiter habt ihr dann gut anrechnen. Gegeben. Wir sind mit 80 gestartet, dann sind wir natürlich sehr stark der Lootet, weil wir natürlich gar nicht so in den also beispielsweise Solaris Bank, ich glaube Ende 21 ich weiß nicht, kriegt die Zahl nicht mehr hundertprozentig zusammen, aber wahrscheinlich hat sie zu dem Zeitpunkt die Bank eingesammelt, 350 400000000.
Und unser Anteil war vielleicht 25% die Firma war damals auf Papier 1,4 Milliarden wert. Also ja, unser Anteil war 300 400000000 Wert oder 300000000 wert, aber wir sind natürlich da loutet, aber die Summe unserer Teile damals war auf und das ist all Paper, aber war bei 680 oder so, also nur warum man für eine halbe Milliarde hätte verkaufen sollen ist natürlich weil die ja. Und Paper waren und nicht, wie man ja heute sehr gut sieht, nicht realisiert.
Und dadurch nimmst du immer einen Discount. Das ist in jeder Firma heutzutage so. Viel Liquidität. Nimmst du einen Discount und wenn man die 20%, die so marktüblich sind revirkt, dann bist du fast genau da. Ja vielleicht waren es 25 mal, dafür war es auch ein Portfoliotrade. Naja, dann so zurück. Water and the bridge.
Aber. Wie hat das Ganze dann für dich persönlich geändert? Also wenn du bist ja jetzt noch kein Amerikaner, ich weiß nicht, vielleicht hast du schon die US Staatsbürgerschaft, die deutschen Gäste reden immer sehr wenig über über Finanzen, der Moritz hat da immer gar kein Blatt vor den Mund genommen. Kannst du sagen wie du möchtest?
Kannst du auch gerne vage drauf antworten, aber vielleicht auch so, dass man das ein bisschen nachvollziehen kann. Du warst ja damals dann ein der junge Kofaunder sozusagen als es gestartet hat, ne, das heißt weil der Junge hat dann irgendwen. Der Jan ist jetzt auch nicht so viel. Ja genau, der ist nicht so viel, der Jan ist nicht so viel Alter, aber der war halt.
Der hat ja eigentlich dasselbe, was wir mit Finnlieb auf der Portfolioebene gemacht haben. Ein Level drüber gemacht, der hat mit seiner Firm Holding Finnlieb gegründet, genau der hatte ich, war sozusagen, der hatte am Anfang die Kohle, aber auch die Anteile, was auch für mich fairerweise, weil du das gefragt hast, auch immer ein Problem bisschen Dorn im Auge war, weil ich war blutjunge und hatte keine Ahnung, ich hatte viel zu wenig Anteile an finnlieb, ich hatte am Ende am Anfang glaube ich 2% 3%, also kann man sich gar nicht vorstellen und ich war aber nach ich war eigentlich glaube ich nach. Also Jan war sich operativ glaube ich nach 18 Monaten raus und ich war de facto, ich war
offiziell CEO, vielleicht erst nach zweieinhalb Jahren oder so, aber ich war gefühlt, dass CEO relativ am Anfang. Ja, also ich war so, Jan war der Visionär, der auch immer glaube ich, sieht man ja auch heute immer noch ein sehr gutes Hähnchen hat für Trends und Geschäftsmodelle und Allgemeinheit ein super smarter Typ ist.
Und aber sage ich mal, das operative habe eigentlich ich gemacht, also genau, ich war. Aber die Anteile waren Minutiöse. Sie wohnen da mal ein bisschen mehr, aber man darf sich das also im Financialy war das ein Financialy, war das kein guter Trade, weil ich hatte 2 3% und weniger verdient als bei der DKB, also es waren damals 60.
1000€ da hätte ich ja das damals dann für eine halbe Milliarde verkauft und du hättest noch 3000€ gehabt, wäre es auch okay gewesen. Damals waren die Anteile dann auch ein bisschen wieder ein bisschen mehr. Klar hätten wir das damals verkauft, wärst du durch gewesen, ja haben. Haben wir aber nicht und deswegen muss man, muss man jetzt auch realistisch sagen, dass natürlich auf der Liquiditätsseite bei weitem weder bei mir noch bei den Investoren das angekommen ist.
Hätte, hätte ankommen können. Daran arbeiten wir immer noch ein bisschen, dass es zumindest nicht halbwegs gut ausgeht, aber. Dass ich, was ich zum Beispiel auch nie gemacht habe, was ich jetzt heute manchmal halbwegs kritisch sehe, halbwegs Neid sehe, dass Gründer sehr früh secondaries verkaufen, also ich meine Finlib war damals, ich muss mir vorstellen, 2016 waren wir, glaube ich, 100 war die Runde, glaube ich, 140000000 ich meine 140 1002016 das ist war an, nicht an Hördorf, aber war sehr, sehr hoch, ja, das.
Und ja, man hätte mal was, mal ein paar Chips vom Tisch nehmen würden. Ja und heute siehst du irgendwelche Gründer, die haben irgendwie eine 2 Jahre alte Firma und nehmen schon 2 3000000 vom Tisch, das habe ich nie gemacht. Also Financialy habe ich da persönlich nie die super Trades gemacht, es klingt ein bisschen komisch, aber es ist auch nie so richtig meine Motivation, also wenn ich financialy mich hätte optimieren müssen, hätte ich nach. Wahrscheinlich 3 Jahren, wo ich auf dem Höhepunkt der Bekanntheit damals dann war Finlieb und so gehen sollen, was neues Gründen müssen.
Ich hatte Corporate Jobs Angebote, die haben mir glaube ich das Zehnfache meines damaligen Gehalts angeboten, aber ich war so so verliebt, so passionat about what we did and finlieb, dass ich nicht ehrlicherweise erst als meine Tochter geboren ist, habe ich so richtig realisiert, dass man das auch loslassen kann. Das Thema und richtig losgelassen habe ich es immer noch nicht, weil wir haben dann gesagt, wir gründen einen neuen neuen Fondmanager, aber die Shareholder, alle Shareholder wollten damals, dass wir als textilendes Management auch diesen Verkaufsprozess der einzelnen Assets vornehmen sollten, in.
Das war damals gut für mich, weil es so ein Flying Start war. Aber der Prozess, wie wir hier hingekommen sind, war auch nicht immer so ideal. Ich sage immer, ich bin auch mit vielen Namen auf dem Rücken aus der Zeit rausgegangen und schätze im Nachhinein das Kapitel sauberer abschließen sollen und nicht noch 3 Jahre weiter.
Mensch war dann sehr viel noch involviert als Chairman der Bank, das war ich glaube 50 Aufsichtsratssitzer in einem Jahr, das war echt einfach sehr sehr viel und sehr painful, ich hätte das als wir damals. Und das ist auch so, wo ich viel über mich selbst noch mal gelernt habe. Ist ja, wenn ich ich selber die Conviction habe, etwas zu machen, dann muss ich das dann auch abschließen, also wenn ich als und ich das auch im Learning jetzt als Investor, wenn der CEO sagt, das ist die beste Strategie, gerade wenn es darum geht um was zu verkaufen, wenn du dann da musst du schon sehr überzeugt sein, dem CEO nicht zu sagen, dass er verkaufen soll und eigentlich musstest du ihn dann austauschen, weil wenn der
CEO verkaufen möchte. Und es kann sein, man kann verschiedene Gründe haben. Es kann manchmal sein, keine Ahnung, der ist, der will jetzt sich auf die Bahamas setzen und nicht mehr arbeiten, dann kann man als Gesellschaft eine Entscheidung treffen. Ok sio, wir wollen dich verkaufen, aber dann bist du auch nicht mehr derjenige, der die nächste Wachstumskurve einleitet, weil du wolltest raus und du als ich als sio damals es nicht geschafft die Leute davon zu überzeugen, dass wir das machen sollen, aber ich war überzeugt und ich hätte es dann abschließen sollen, egal in Highzeit ist man immer immer schlauer und.
Aber wenn du mich fragst nach finanziellem Erfolg, ich muss auch noch arbeiten. Das ist auch völlig in Ordnung ehrlicherweise, so ein Stück weit, vielleicht rede ich es mir ein, weil es leichter dann ist, aber ein Stück weit bin ich froh darüber, dass ich nicht generational Worlds kreiert habe, weil mir geht es sehr gut. Aber ich muss auch noch arbeiten. Ich will aber auch noch arbeiten und ehrlicherweise die Vorstellung, das habe ich im Bekanntenkreis im Familienkreis gesehen, die Vorstellung, irgendwann aufzuhören, zu arbeiten, ist ehrlicherweise eine total schreckliche Vorstellung.
Ich wurde am Wochenende erst wieder gefragt, naja, Ramin, wann kannst du dich, wann kannst du aufhören, ich sage, ah, kann die Frage jeder für sich total anders beantworten ja wenn ich jetzt morgens surflehrer hat Thailand, geschweige denn dass ich nicht surfen kann, aber in Thailand werden würde, dann kann ich vielleicht heute schon auf einmal um zu arbeiten.
Wenn ich aber noch die Welt bereisen will, wenn ich meinen Kindern möglichst viele Optionen geben möchte, wenn ich noch voll im Saft stehen will, dann geht das wahrscheinlich nicht. Ja, oder mit dann geht es auf gar keinen Fall, aber das ist auch eine ganz individuelle Lebensentscheidung, muss jeder für sich entscheiden. Ich habe gesehen, die Leute, die dieser romantischen Sache verfallen sind, oh ich kann jetzt muss nicht mehr arbeiten. Ob die Glück, ich würde die These aufstellen, die sie nicht glücklicher.
Ich glaube, dass finanzielle Unabhängigkeit und egal nochmal, die muss jeder für sich selbst definieren, wann die Eintritt dir dich frei macht. Also für mich ist es immer wichtig, wenn es ums Finanzielle geht, dass man. Den Alltag so gestalten kann, wie man sich den eben gestalten will. Ja, wenn ich ins Kühlregal greife, dann möchte ich jetzt nicht gucken, ist jetzt die Butter einen Euro teurer oder nicht?
Ich gucke trotzdem, weil es mich interessiert, aber nicht ob ich mir die leisten kann oder nicht oder ich gebe zum Beispiel mein Geld vor allem für Urlaub aus. Ich wurde immer gefragt, warum fährst du keinen Porsche, ich sage so, weil mein Smart auch von mich von A nach B bringt, ich fahre in New York, fahre ich vor dem U Bahn, aber das ist das muss jeder für sich anders definieren. Ich würde mich immer, das habe ich bis jetzt auch öfter gemacht, immer eher für einen, also auch der Verkauf an Motiv war war gut und ich verdiene hier gutes Geld, gute Carries alles mögliche, aber unabhängig zu bleiben mit einem Asset Manager der weit über 3000000 Management viel macht, der dir 80% gehört wäre ein sehr
einfacher Right gewesen. Ja und das war nur bei V 1 V. 2 endet das ja dann noch mal, aber. Um jetzt wieder den Faden zu bekommen, ich glaube, dieses Thema finanzieller Erfolg und wieviel man hat, wenn es teilweise zu früh kommt kann es auch kann es kann es auch schaden, ja. Du warst ja dann ziemlich in diesem Umfeld drin, von so sehr hart bewerteten oder sehr hoch bewerteten Start ups, fintechs insbesondere.
Und warst du natürlich auch in einem engen Kontakt mit den Founder von eurem Unternehmen, aber wahrscheinlich auch mit mit vielen anderen. Founders. Ist das denn so ein und jetzt auch bei euch ne, ich meine wenn du das dann so auf linkedin siehst, founder in CEO Finn Lieb, da kann man sich das Zusammenrechnen was das potenziell wert ist. So gibt es wahrscheinlich auch viele, die sich dann irgendwie, so die Gründer ich mein gut, also bei manchen Gründern kann man sich gut vorstellen, dass die wirklich durch sind, aber ich glaube, es gibt auch viele, oder wie beurteilst du das ist, ist es schon auch häufig, dass es irgendwie vielleicht nach außen aussieht, dass du denkst, ja OK, da die Firma von dem ist irgendwie paar 2 300000000 wert,
wenn ich da mal zusammenrechne, wieviel die jetzt gerade geraistaminierer. Csa oder wie auch immer oder CSB oder CSC oder wie auch immer und dann dann aber am Ende des Tages bekommen die ein Gehalt von irgendwie 8000€ im Monat und und kriegen da beim Exit vielleicht irgendwie eine halbe 1000000 irgendwie nach 7 Jahren oder so passiert, also ist das ist das so auch regelmäßig oder ist das schon so, dass wenn wenn wenn die Gründe irgendwie wenn so ein Start irgendwie so eine Bewertung von Summe x hat, dass man dann schon sagen kann, da gehen die ziemlich safe? Mit irgendeinem zweistöckigen Millionenbetrag aus der Nummer raus?
Oder hängt es sehr stark davon ab, was du vorhin auch schon angesprochen hattest, ob die, ob die dann auch mal irgendwie was von ihren Anteilen mitverkaufen können, bei irgendeiner Frankenroad und so weiter. Ja, also es ist glaube ich, in der Tat. Wenn du heute, glaube ich, ein hoch, also sag mal so, wenn ich Philipp heute machen würde, dann hätte ich viel früher, wahrscheinlich weil es jetzt auch in Deutschland in den USA scheint es schon länger so der Fall zu sein, dieses Secondary was vom Tisch nehmen die Chips ein bisschen vom Tisch nehmen. Ist das viel Gleis?
Also, es gibt so ein paar Fintechs, die waren sehr, sehr gehypt n 21 da haben die Gründer teilweise 3 4000000 in der CBC vom Tisch genommen, für mich noch mal. Und da spricht vielleicht wahrscheinlich auch ein bisschen Neid daraus, aber für mich eigentlich ein unheimlich negatives Beispiel, also da kommen Investoren.
Die investieren in der Company macht vielleicht paar Millionen Euro Umsatz, aber vor allem noch viel, viel, viel. Mehrere Millionen Verlust. Und die Gründer nehmen schon signifikant Geld vom Tisch und ich glaube, es gibt immer so eine Summe, die du vom Tisch nehmen kannst. Die gibt dir Peace of mind. Ja, also wir haben einen anderen Portfolio oder auch einen Gründer.
Ich weiß jetzt auch nicht so happy, dass der da mal 6 700000€ übernommen hat, mich gewundert, ja sagen wir mal so happy ist. Ich gönn ihm das natürlich, aber der hat gesagt Pass auf, ich habe 3 Kinder, meine Frau arbeitet nicht, meine Morgage läuft hoch, die Zinsen gehen hoch. Sag ich so, das ist was anderes, wenn jemand das Geld holen will.
Dieses Peace of Mind, das hilft dir auch im Gründer absolut und ich glaube auch ich hatte immer ein recht hohes Peace of Mind, weil ich auch so ein Typ bin, dass es auf der und zum Glück dann auch das richtige, richtige Kernfamilie habe, das ist schon wichtig, aber dieses Geld rauszunehmen, was so überproportional ist. Und dann gehen die, du hast teilweise ja Situation, ich glaube Gorillas.
Stand das Ja glaube ich mal online. Ich weiß gar nicht, ob der das am Ende bekommen hat, ich glaube da wollte der hat ja vorne mal 20 mehr und dann ist die Bast gegangen. Ja und diese Situation, ich weiß gar nicht wie ich das meinen LP s wieder verkaufen müsste, aber um deine Fragen konkreter zu beantworten ja also ich glaube schon die Leute von den gehypten Companies schaffen es heute schon genug Geld auf die Seite zu legen, das teilweise auch sehr signifikant ist. Aber natürlich muss man auch dazu sagen. Du am Ende wird abgerechnet und ob beim Exit wie viele Anteile der Gründer hat, wie viele Zwischenrunden es gab, ich glaube da ist oftmals der Schein auch größer als die Realität. Es geht aber auch genau
andersrum. Du hast auch Firmen die werden verkauft, da denkst du naja das war jetzt ja so Niko Exit, der hat das aber gebootstrappt und hat immer noch 2030% und wenn du 30% an 80000000 hast, da ist auch signifikant viel Geld also. Ich glaube die die Headline Bewertung, die man liest zu den Incentives, was die jeweiligen Gründer haben steht ist nicht offensichtlich und am Ende ist es auch ein Spiel, aber auch der großen Zahlen. Also man sieht ja man ist bin manchmal echt beeindruckt was die Leute an Management incent Programmen auf der private requity Seite bekommen.
Ja weil teilweise haben die dann nur ein Prozent aber natürlich. Aber irgendwelche Kicker shares und so weiter also es kann auch gut und gerne mal sein, dass so ein CEO von seiner Private Equity Firma mit einem anderen Risikoprofil ja mit 2030 40000000 nach Hause geht. Mit einem HR CEO oder mehr und deswegen dieses von außen. Also ich zum Beispiel ich nutze seit 34 Jahren gar kein Social Media mehr, nur noch linkedin und da bin ich ehrlicherweise auch zu viel.
Weil ich glaube, man muss sich davon auch so n bisschen frei machen. Ja, ich weiß, wir leben in so einer Welt, wo immer Show, Show, Show und ich hab mich auch schon dabei erwischt, dass ich in einer Runde mit Pagunda saß und wir uns unsere Papierbewertungen ausgerechnet haben. Ja, das ist nicht mehr so relevant, ja.
Ja, ja, ja, ich habe, das ist, glaube ich, so ein bisschen das Problem, was dann viele Leute haben, weil je mehr man sich dann so weiterentwickelt, dann verändert sich dann ja auch häufig so ein bisschen das Umfeld, ne, und dann kommt man ja immer in das in das Becken, wo die noch größeren Haie sozusagen rumschwimmen und dann und einfach, es hört ja nie auf, bis man wirklich die weltweite Nummer 1 ist.
So, ich meine. Ja, hast du vor mir. In Amerika irgendwie. Vielleicht wärst du dann irgendwie in Deutschland der krasseste gewesen, aber dann gehst du nach Amerika, dann sitzt du da in deinem Hochhaus in New York bist du gerade ne? Ja, ich. Bin in New York. Genau, ja. Ne und da da sind ja natürlich noch viel größere Fische als du sie in Berlin irgendwie getroffen hättest.
Und dann geht's immer weiter, ne? Ja, also hier in New York ist abstrus, also Berlin, ja ne, ich bin ja auch gebürtiger Berliner, ich kenn die alten, ich kenn die jungen, sag ich immer, kenn den Westen, kenn den Austen. Und es war auch ein Hauptgrund, warum ich dann meinen Fondsmanager an Motive, Partner, es verkauft habe, weil mein der Gründer hier von Motive auch immer gesagt hat, er ist auch selber Belgier und meinte zu mir, Hey, du musst mal aus deinem Small Pont rauskommen, ja, ich made your star in Berlin, but who care ist ja so ein bisschen und das ist in New York schon krass. Also ich habe mich jetzt wohnraumtechnisch von. Unserem Haus in Berlin Süden zuerst townhouse, jetzt eine andere Wohnung, weil wir noch
mal umgezogen sind, jedes Mal ein bisschen verkleinert, ja, und auf einmal ist die Wohnung fast wieder so groß, ein bisschen größer, aber fast wieder so groß, als ich gerade mit dem Studium fertig war. Ja, aber es ist halt New York, die kostet halt das Achtfache, wo ich vom Studium fertig war und ich. Hier merkst du eigentlich, wie irrelevant man ist. Ja, weil also also A das ja auch hier hast du halt noch mal das Phänomen, das hast du ja in Deutschland, in Berlin nicht so, dass hast du vielleicht in London ein bisschen, vielleicht in Frankfurt, ein bisschen vielleicht in München, die Leute, die einfach bei den Banken oder den Investmentfirmen arbeiten, nicht mal jetzt sozusagen nur die Ce OS, was die einfach im Durchschnitt schon
für ein Geld verdienen. Und mit denen compietest du halt um alles, wenn wie es darum geht zu competen ja, aber warum sind Urlaube? Du hast hier teilweise, wenn du hier einen Urlaub buchst aus New York irgendwohin ja in diese klassischen amerikanischen, dann zahlst du für eine absolut durchschnittliche Qualität ein horrendes Geld, was du, weil natürlich du immer mit denen, also wenn du über Thanksgiving wegfährst, dann compietest du halt mit denen und deswegen hier in New York und. Also wenn du wenn du gehampelt werden musst, dann zieh hierher. Es macht aber auf der anderen Seite natürlich auch Spaß, weil mit jedem, mit dem ich hier zu tun habe, ist irgendwie global something und nicht irgendwie
Abteilungsleiter Norte. Hol es mal ein bisschen ab. Wie kam dann der Wechsel nach nach New York? Das heißt, du hattest, als du entschlossen hast oder Philipp nicht mehr weiterzumachen hast, deinen eigenen Investmentfonds gegründet und den dann an jetzt Motive Partners dann verkauft und. Korrekt also genau also wie das dann funktionierte ist wir haben uns dann mitte 21 eben gemeinsam mit den finyb Gesellschaften geeinigt, dass wir finyb die Anteile abverkaufen und gleichzeitig Michael und der CFO damals von Finyb und immer noch heute mein Geschäftspartner und ich durften damals dann gemeinsam eine neue Investmentfirma gründen, diese Investmentfirma auf der einen Seite hat weiter das Mandat bekommen, finyb Assets dann zu
verwalten, aber wir haben auch einen eigenen Fonds geraced, einen sehr guten Fonds und. Über 100 weit über 100000000 für europäische Fintechs haben noch 23 Head of Legal von Finley und Head of Finance und so mitgenommen. Noch 2 weitere Kollegen und waren dann so ein 67 Mann Team. Ein Bad A Capital hieß der Asset Manager und wie ich das immer gemacht habe wenn ich fundgerace habe die Leute angesprochen die mir helfen könnten oder eben Geld haben zu investieren und einen den ich auch angesprochen habe war der Rob Hayward.
Rob Hayward ist der Gründer von Motive und. Rob und ich kenne uns seit diesem berühmten Trip 2017, wo ich hier sehr viele schlechte Meetings hatte, in New York und keiner verstanden hatte, wie Finni war. Mein letztes Meeting an dem Tag mit damals Rob und seinem Mitgründer und. Bin damals hier, wir sitzen in Financial District 47 Stock, da saßen die damals auch schon, bin ich hochgekommen und habe gesagt und dann erzählte er das ja, wir sind Fintech und wir sind Ökosysteme, und wir sind eigentlich Unternehmer, die jetzt Investoren geworden sind, und ich habe mir so gedacht, hä, ich verstehe die Welt gerade nicht, weil der nutzt die gleichen Wörter wie ich und dieser Pitch hat die ganze Zeit nicht funktioniert, warum jetzt
der gleiche und es war auf jeden Fall ein Slam dunk Meeting, wie ich im Nachhinein sagen würde, dann war es so gut, dass er uns dann auch noch gesagt hat, lass uns abends auch noch. Essen gehen gleich und ich war 30. Ich habe noch nie vorher vom Nobu gehört, das ist so ein japanisches Luxusrestaurant, dann da essen gegangen, ich war hin und weg, ich habe noch nie so teure Weinflaschen auf einer Liste gesehen und habe mir eigentlich an dem Abend gesagt, ich sollte noch zu Motiv kommen und nicht so, nee ich bin hier um finnlieb Fundraising zu machen und du kannst gerne finnlieb kaufen. Und dann sind wir auseinander gegangen und jedes Jahr hatten wir dann das gleiche Gespräch.
Nächstes Jahr haben wir uns gesehen in York oder in Europa und er hat immer gesagt, Komm, komm mal zu Moto, ich sag nee, kauf mal finli und ich meine auch damals, ja du wolltest über Gehalt reden, da das das Gehalt von damals war kann ich es ja sagen, er hat mir damals eine halbe 1000000 US Dollar Jahresgehalt angeboten 2017 und wie gesagt ich habe mich 60 70000€ damals verdient. Das war natürlich gigantisch viel und natürlich die die Option mit 30 so einer Plattform dabei zu sein, war natürlich sehr Peeling.
Rob selber ist jemand, der mit 26 seine erste Firma für 100000000 verkauft hat an IBM, also absoluter fintech Gründer, die waren die Software die heute immer noch den Euroclearing macht, seine zweite Firma Capco, das müsste der eine oder andere bekennen, weil es eine Beratung ist, die in Deutschland ist.
Die hat er auch aufgebaut und dann. Für viel Geld an FIS verkauft und hat dann irgendwann sich entschieden ins Privaquity zu gehen und ein privaquity Fond aufzubauen. Das wirklich Spannende ist. Warum, warum habe ich dich und dann hat er, als ich dann eben Anfang 22 ihn angesprochen habe auch willst du dich beim Beddit in den Fonds investieren, dann sagte Ich habe eine bessere Idee du kommst zum Motive und ich so oh mein Gott schon wieder die gleiche Geschichte können wir uns nicht einfach mal darauf einigen, dass dass du bei uns investierst und wir machen wir bleiben Freunde. Gleichzeitig aber muss man dazu sagen, er hat ein sehr, sehr gewinnigendes Talent und natürlich sehr beeindruckende Vita und einfach auch ein super
Typ und viele sagen, wir sind uns ein Stück weit ähnlich. Für mich ist es natürlich ein absolutes Kompliment, wenn ich sage, aber er ist vor allem auch ein Unternehmer, der zum Investor geworden ist. Er macht nur fintech sein Leben auch Negroni ist bei uns beiden der Lieblingsdrink. Und er hat mir das Angebot gemacht, Teil dieser Plattform zu werden, Teil des GPS zu werden und auch an uns selbst an Motiv ist Apollo beteiligt Apollo ist so einer der 3 größten Asset Manager der Welt, also Blackstone, KK, Apollo auf der alternative Investment Seite und Apollo hatte damals Motiv gesagt, ob sie nicht einen Venture Fond aufbauen können und hatte Motiv noch mal weitere 100000000.
An nur für die Venture Strategie neben den Commitments zu den anderen Strategien und für mich war das eine Überlegung, also war das natürlich ein tolles Angebot zu sagen, okay, wir können noch mal doppelt so viel Geld verwalten als jetzt nur 100000000 das war die eine Überlegung, aber die andere Überlegung und deswegen am anderen des Tages habe ich nämlich 80% des aus Personal Growth entschieden ist.
Ich war damals 35, ich hatte meinen eigenen Fondsmanager. V Managers wie das vom Geschäftsmodell funktioniert. Du kriegst so eine Management Fee auf das eingesammelte Geld, du kriegst dann eine Gewinnbeteiligung wenn es gut läuft, man muss aber dazu sagen die Management Fee auf die Summen die wir eingesammelt haben ist war damals mit allem drum und dran was wir auch noch von anderen Sachen bekommen haben so weit über 3000080% hatte ich vorhin schon kurz gesagt, finanziell hätte ich das auch einfach die nächsten und diese Umsätze sind mehr oder weniger garantiert, für die nächsten sind ja nur auf der Management Fee, daher reden wir noch nicht über die Performance Fee hätte ich das einfach.
Die nächsten Jahre aus Berlin so weiterreiten können aber mit 35 Büro am Kudamm Haus im Süden 2 Kinder dachte ich so, das kann wie sieht das Leben mit 50 aus und ich wollte nochmal diese Herausforderung, den einzigen Sachen wo ich manchmal mit Hader ist, dass ich nicht mehr Chef bin, aber ansonsten habe ich mich dazu entschieden eben diesen Sprung zu machen.
Es war auch sehr wichtig, dass meiner Frau. Die letzte Frage eigentlich an meine Frau war, wollen wir nach New York ziehen, weil ich hatte nicht an Motive verkauft, wenn wir nicht umgezogen werden, weil, sagen wir mal so, um jetzt in Berlin weiter in europäische Fintechs zu investieren, muss ich jetzt nicht zu einer amerikanischen Plattform gehören, aber sie hat das mit Ja beantwortet, sie hatte das Mal auf ihrer Bucketlist ohnehin stehen, und mir liegt New York auch sehr gerne, und deswegen haben wir uns entschieden, dann das zu machen und haben dann am Ende Embedded an Motive Partners verkauft. Das ist jetzt mittlerweile auch schon 3 Jahre her. Vor anderthalb Jahren sind wir dann umgezogen nach Brooklyn, und ja, seitdem lebe ich hier,
bin jetzt auch Teil des Investment Komitees von dem Bros. Und Bio Fund, also unserem Pe Fond, Teil des Leaderships und ja, hab viel Spaß, aber ist natürlich noch mal eine ganz andere Welt und hier fängst du halt fast wieder nicht ganz von 0 an, weil wir natürlich die Apollo und die Plattform gut vernetzt sind, aber ich.
Natürlich hast du nicht den gleichen Pull Effekt wie du den in Deutschland hast. Und der also jetzt dein dein Tätigkeitsbereich ist es quasi dieses wieder auch Early Stage Investing Venture Building sozusagen für Motive. Ja, genau. Also wir haben Motive. Hat 2 Strategien, eine Early Investment Strategie, die leite ich, da investieren wir von Pre seed also.
Ganz am Anfang bis CBC in fintech Unternehmen in Europa und den USA der erste Fond war 200000000, der zweite wird ähnliche Größe sein und und dann haben wir noch einen großen Biofound. Das ist so das Mindesticket 50000000€ in die wir investieren. Der letzte war glaube ich 1,9 Milliarden US Dollar insgesamt verwalten wir als Motor 6 Milliarden.
Und da investieren wir dann eben in größere Firmen oder übernehmen komplette Firmen. Und in beiden Investment. Comic Focus nur Fintech, Focus, fintech und dann so ein bisschen Design. Auch Business Services. Also so wir haben gerade Electric mind, das ist eine Engineering Company für Financial Services gemacht, investiert. Wir hatten gerade einen großen Exit mit Vis Intelligence an SNP für 1,8 Milliarden, also ich arbeite auf beiden Strategien mit, ein Tagesgeschäft ist das Venture Business. Und.
Und gerade Ai komplettes komplettes Hype Thema an jedem Pitchpack. Natürlich. Letztens meinte ein befreundet davor, dass alles andere steht wie Sauermilch im Schrank. Ganz so schlimm ist es glaube ich nicht, aber natürlich die Firmen, die du heute investierst sind AI oder AI native. Ich glaube, dass wir recht froh sein können, dass wir eben in Industriefokussiert davor sind.
Das heißt, wir müssen das Race der Allgemeinplattform Race nicht mitmachen und können uns sehr auf Vertical spezialisierte Angebote fokussieren, da ist es sehr wichtig, dass du deswegen waren jetzt auch gerade die letzten Investments, vor allem Pre Seat Investments, also sehr frühphasig, weil man schon sagen muss, wenn die Firmen mit AI Traction bekommen, werden sie sehr schnell sehr teuer. Und im Precy ist es eben sehr wichtig, dass die Gründer uns finden, weil ich kann nicht, wenn du morgen eine Firma gründen willst im Bereich Fintech, David. Ich kann ja leider noch nicht in deinen Kopf reingucken, vielleicht geht das mit AI irgendwann auch, aber heute muss ich wissen oder heute muss ich
eigentlich sicherstellen oder wir müssen sicherstellen, dass wenn du was gründest, dass du sich bei uns meldest und mit uns zusammenarbeiten willst, weil du deine Kompetenzvermutung hast auf dem Industriefaktor und. Und da muss ich schon sagen, hilft die größere Plattform natürlich schon. Also wir haben von dem Ex CTO von Goldman Sachs, der auf unserer Plattform arbeitet, zu dem Ex CEO von Pfizer of da unser Chairman ist wirklich eine sehr breite Plattform.
Wir haben Offices in London, New York, Berlin, Amsterdam. Ich sage dazu immer so Local Sourcing, Global execution und gerade sage ich mal für europäische und deutsche Gründer und. Sind wir, glaube ich, ein sehr angenehmes Vehikel, um auch diese US Konnektivität zu bekommen und ich glaube das muss man schon sagen, wenn es um funding geht, wenn es um Kapitalmarkt geht, wenn es um Risikotoleranz geht, dann ist die USA natürlich bei weitem in Europa voraus, das heißt nicht, dass wir, glaube ich, in Europa sehr gute Unternehmen haben können, sehr gute Gründe haben, sehr viel Know How haben können, aber ich selber merke das immer wieder in der Zusammenarbeit, auch mit meinen Gründern, und ich glaube, das war auch einer der Gründe, warum ein guter
Freund, der heute. Bekannter der CEO vom großen Globalen Asset Manager ist mir meinte Geh auf jeden Fall zu Motive, weil wir brauchen More Trusted Europeans with American Money. Ich merke das in der täglichen Zusammenarbeit, dass das glaube ich schon hilft, wenn so am Ende mit europäischen Werten, europäischen Gefühlen, teilweise auch natürlich auch der Sprache. Damit den Gründern zusammen arbeitest, aber wirklich den direkten Exus und Access hast.
Hier in das US Ökosystem hast und das versuchen wir so ein bisschen zu zu nutzen, aber auch den anderen Weg zurück in US Companies zu investieren, die nach Europa kommen wollen. Okay was würdest du sonst sagen? Ist so der Unterschied so von deiner Wahrnehmung zwischen Europa und USA, jetzt wo du auch in den USA irgendwie seit anderthalb, 2 Jahren lebst?
Abgesehen von diesem Thema Risikofreudigkeit der Investoren. Also sagen wir mal so, auf der persönlichen Seite, was schon extrem Eye opening war ist und wenn mich Leute fragen, was ist dein größter Kulturschock, dann ist eigentlich der Umgang mit Energie, also auf gut Deutsch die Energieverschwendung die hier zustatten geht ja, also wie wie schlecht die Häuser isoliert sind, wie schlecht.
Die Klimasysteme funktionieren, hier läuft die Heizung und die die Klimaanlage zeitgleich und einfach weiterhin immer noch diese riesen Karren und also diese Energieverschwendung was wir alles in den letzten 15 Jahren, also dieses Licht ausmachen zu Hause, ja dieses was man so in sich trägt. Das interessiert hier keinen und das Gleiche gilt auch für Plastik. Also du bist hier in den besten Kantinen von irgendwelchen großen Private Equity Firmen, wo wahrscheinlich der Security Guard 200000€ verdient, aber du isst von Plastik und meine Frau und ich kenne jetzt schon in Brooklyn die 3 kaffeeläden wo du eigentlich Porzellan bekommst.
Ja also das ist das ist schon sehr schocking also das ist und das. Auf da bin ich so, da bin ich so ein Stück weit stolz, dass die, dass du ja anscheinend, weil ich bin, jetzt in Europa bin ich jetzt keiner, der super penibel bin. Ich würde sagen, ich bin normal. Ja, ich konnte es, aber wenn ich fliegen muss, dann fliege ich auch und bin jetzt nicht einer der Freunde, die Fliegen nicht mehr, weil weil es nicht gut ist.
Also ich würde mich als normal bezeichnen, aber hier fällt es dir auf das. Hier wäre ich wahrscheinlich ein Extremist mit meinem mit meinem Gang und das ist auf der der kulturellen Seite. Auf der einen Seite, auf der anderen Seite der Business Seite muss man noch sagen, was mir gut gefällt, also grundsätzlich sind die Leute im ersten Umgang viel freundlicher, also soweit im privaten oder auf der Straße, in Geschäften, im Business sehr freundlich, sehr offen approachable wie man so schön sagt, ja und ob das dann immer den notwendigen Tiefgang hat, oder?
Weiß ich nicht, ist ja so eine klassische Kritik, dass man sagen, ja, man kommt aber nicht richtig tief und schöne Relation, ich sag mal so als Vater von 2 Kindern und einen Job, der anspruchsvoll ist und noch anderen Sachen unten im Freundeskreis unbekanntenkreis ich muss jetzt auch nicht mit jedem wieder einen tiefe Relationship aufbauen, aber im Business ist es so ein bisschen, ich weiß nicht, ob das Wort ehrlicher die richtige Beschreibung ist oder so ein bisschen bisschen direkter im Sinne, dass es alle allen ist.
Klar, Business ist transaktional wir beide treffen uns, um ein Geschäft zu machen und du hast ein Meeting, was kann ich bieten, was kannst du bieten? Ich biete dir an was ich machen kann und dann entweder ist was dabei oder nicht und man geht auseinander und ist auch gut, aber in Deutschland habe ich manchmal so das Gefühl du musst erst ein Meeting haben um dich kennenzulernen, dann darfst du gar nicht so aggressiv sein, du kannst gar nicht so mir wurde mal vorgeworfen oft du willst ja nur was verkaufen ich sage naja natürlich also.
Also im Business. Natürlich will ich was verkaufen und hier sieht es keiner kritisch, weil er so ich sag mal wenn ich mich mit jemandem treffen würde, für eine halbe Stunde und dem Nichts verkaufen würde in Anführungsstrichen, dann würde ich fragen, warum verschwendest du meine Zeit? Also entweder hast du was anzubieten oder nicht und das macht es eigentlich so ein bisschen leichter, weil du auch schnell mit den Leuten in die Gespräche kommst.
Du musst aber auch realisieren. Also ich bin dann hier, womit ich umgezogen bin und so meine Kontakte bei Apollo und ich dachte den Typ mag ich den Typen ankommen, mit dem gehe ich jetzt jede zweite Woche mal ein Bierchen trinken und mit dem gehen wir mit der Family am Wochen auf den Spielplatz, nee, interessiert die dann auch nicht und ich habe das am Anfang so ein bisschen persönlich genommen, aber ich glaube die darf man gar nicht persönlich nehmen und gibt es halt dann andere Kreise ja also der Freundeskreis kommt jetzt eher aus der Schule von meinen Kindern, was auch eigentlich ganz gut ist, weil das dann wieder ein anderer Kreis ist.
Ja und? Und so so sind da so ein Stück weit die die Unterschiede, ja. Gehen die Kids dann auf eine deutsche Schule? Also sie sind das erste Jahr auf einen auf einen deutschen Kindergarten gegangen. Sie sind noch recht klein, sie sind 3 und 5, jetzt gehen sie auf amerikanische, also im amerikanischen Kindergarten, und meine Tochter geht auf eine amerikanische Schule, und jetzt lernen sie auch Englisch, weil wir hatten eigentlich gehofft, dass sie in der deutschen Schule auch ein bisschen englisch lernen, hat aber dann am Ende ein bisschen ja, aber nicht so, wie man sich das vorstellt, und jetzt?
Lernen dieses Gehen auf eine amerikanische Schule. Ich hoffe, ihr geht da auf so eine Public School, das ist ganz cool, weil da kommen halt die Kinder vor allem aus dem Umkreis hin und dadurch siehst du, also wir leben in Parks loop, das ist wirklich wieso ein, wieso ein Dorf eigentlich mitten in Brooklyn, du hast zwar alle Annehmlichkeiten von von der Stadt, also Geschäfte sind offenbar Restaurants, aber gleichzeitig. Bewegst du dich in so einem sehr recht grünen Little District und grüßt die Leute morgens auf der Straße? Ja, also das ist eine ganz tolle Community, muss man sagen. Und das Relocate mit Visum und so weiter ist auf dem Level dann unkompliziert.
Ja, es hat nicht nur mit dem Level zu tun. Ich habe sehr viel auch mit dem Setup zu tun, dadurch, dass halt Motor unsere Firma übernommen hat, also eine deutsche Firma übernommen hat. Gibt es so ein sogenanntes L 1 Visum? Das ist so ein internal Transfer und wenn du da Führungskraft bist, dann ist es relativ einfach. Ja und das Gute ist an dem Visum auch meine Frau kann auf dem Visum auch arbeiten, der Nachteil an dem Visum ist es halt an die Firma gebunden also wenn ich mich jetzt die wenn wir uns jetzt hier komplett in die Stadt verlieben und in 45 Jahren du aber beruflich was anderes machen willst, dann musst du gucken wie du dann damit umgehen kannst. Ja aber das.
Und der Moritz hat im letzten Podcast erzählt, dass er gar keinen Arbeitsvertrag hat. Das ist in den USA, vielleicht hat man irgendwie Peace of Paper, aber ist dann eher so NDA Zeug oder so. Man hofft halt, dass man Ende des Monats sein Gehalt bekommt. Ja, der ist total. Als totaler will ich glaube, mein Arbeitsvertrag ist so lang, also ich glaube 3 Paragraphen oder so, da steht auch nur ich glaube da steht nur das Fixgehalt drin, da steht nicht in irgendwelchen Bonus oder wie Shares also da steht.
Selbst meinen Mitarbeitern durfte ich nicht schriftlich geben, welchen Bonus sie erwarten würden. Und das Bonuskultur ist hier wesentlich relevanter, als man sich das in Deutschland vorstellen kann. Also selbst auf so einem mit Level ist der Bonusanteil schon so 30%, das ist schon viel Geld, bei mir ist der Prozentsatz noch höher, aber ja also du du bist at will, also ich muss aber sagen ich verstehe. Und wenn man sich das ja auch so ein bisschen kritisch in Deutschland anguckt.
Also ich bin jetzt keiner, der jetzt es klingt, jetzt vielleicht noch jemand hier für Private Equity in New York arbeitet wie ein turbokapitalist, Ich glaube aber, dass du schneller Heiern feiern kannst, führt oft zu viel schnellerem Heiern. Also die Leute denken immer, das ist nur was Negatives, aber. Aber in Deutschland behelfen wir uns eben dann mit irgendwelchen Arbeitszeitfirmen, die eigentlich das Schlimmste von allen sind, anstatt dass man einfach dahin gesagt okay es gibt Saisonkräfte, es gibt andere Kräfte, die muss man einstellen, die muss man mal wieder gehen lassen, wenn wir noch wachsen, haben wir sehen, und dadurch sind die Leute auch viel flexibler, also habe ich jetzt schon ein paar Mal gehört, Leute von anderen Industrien
einzustellen oder zu testen, ja, also am Ende, wenn du Gas gibst. Du brauchst nicht immer den Straight Forward perfekten Lebenslauf für gewisse Sachen, sondern du kannst erstmal oft mal anfangen und dich dann dann dann hocharbeiten. Deswegen finde ich das eher was sehr positives, aber ja, so ist es also man kann das mit seiner deutschen Gründlichkeit nicht, es gibt ja, es gibt ja viele in Deutschland, die lassen ihren normalen Arbeitnehmervertrag vom Anwalt prüfen, wo ich mir sage.
Keine Firma wird ihren Arbeitnehmervertrag für den normalen Angestellten ändern, nur weil du deinen Anwalt drüber gucken lässt. Wie würdest du sagen, dass es so für die persönliche Lernkurve et cetera schon empfehlenswert, mal zu schauen, dass man eine Station in den USA mal mitmacht, sei es als Angestellter oder vielleicht auch als Entrepreneur? Also auf jeden Fall.
Also ich würde sagen, es muss jetzt die USA sein, sind ja auch viele gerade politisch sehr kritisch. Aber ich glaube, grundsätzliche Erfahrungen außerhalb ist immer gut und ich glaube, ich will das nicht zu kritisch auf Deutschland sehen. Ich glaube, du realisierst auch erst, wenn du ausgehst aus Deutschland, wie gut es einem in Deutschland geht. Also mal ganz habe ich vielleicht zu wenig vorhin darüber gesprochen, aber sowas wie Lebensmittelsicherheit, also meine Frau guckt irgendwie sich 10 Minuten jede Brotpackung an um es rauszufinden ob man das Brot überhaupt essen kann und. Da gehst du ja in Deutschland ganz entspannt durchs Regal, nimmst das Brot und weißt, das wird schon in Ordnung sein oder Leitungswasser ineinander, also
Lebensmittel. Ich glaube, es gibt 80 Zusatzstoffe hier in den USA, die sind in Europa verboten, die hier noch erlaubt sind, die werden bald verboten, aber das ist zum Beispiel eine Lebensqualität, das nehmen wir einfach in Deutschland so hin, also du sitzt ja nicht abends in der Bar und sagst wieder, ach, die Lebensmittelsicherheit in Deutschland ist so toll. Aber Healthcare System ja Katastrophe hier ja. Also wir haben zum Glück eine ganz gute Versicherung, aber ich meine für die meisten Leute, selbst für uns und mit einer guten Versicherung und in Bezirken eben die auch eigentlich gute Ärzte dich da haben, klar in der Spitze kriegst du hier alles in New York, also so eine Tonklasse die meine Tochter macht, so eine
Turnhalle gibt es wahrscheinlich ganz Deutschland nicht und das ist für fünfjährige Kinder, also was da an Geräten drin ist und wie das aufgebaut ist und die Qualität der Lehrer in der Spitze kannst du hier alles in New York. Erfahren aber in der breiten Masse muss man schon sagen, leben wir in Deutschland einen absoluten Schlaraffenland immer noch. Es sei ehrlich, ich wäre so frustrierend, dass wir das selber in der Wahrnehmung nicht so wahrnehmen und schätzen und eigentlich auf dieser auf dieser Basis mehr Gas geben, aber deswegen zu, das war jetzt eine lange Antwort auf deine kurze Frage, ja ins Ausland auf jeden Fall. Was hast du sonst für Learnings auf deiner Seite? Da hat sie am Anfang schon so
ein paar Founder mistakes oder so ein bisschen angesprochen, gibt es, gibt es sonst irgendwelche Sachen wo du sagst Hey das das kann ich jetzt auf jeden Fall aus meinen ich sage jetzt mal 15 oder 20 Jahren Karriere, Berufsleben, Unternehmertum den den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern, die gerade noch im Studium oder am Anfang der Karriere sind, oft den Weg geben. Ja, also ich glaube, vielleicht brauchen wir erstmal gleich mal die.
Positiven Eigenschaften, die du glaube ich mitbringen musst, um erfolgreich zu sein, ist auf jeden Fall eine gewisse Neugier und Leidenschaft. Ich glaube, unter die beiden wird es nie gehen, das ist jetzt sehr allgemein gesprochen, aber ich glaube, wenn du heute keinen Tag an Neugier hinterher legst, ich glaube gerade noch mal mit dem, was jetzt mit Ai passiert, bist du derjenige, der es konsumiert, bist du derjenige, der es nutzt, bis du versuchst auch.
Ja, es anzuwenden und also Neugier und eine Leidenschaft ist das A und O. Und dann mit offenen Augen die Chancen, die vor einem Liegen, zu sehen. Und ich sag mal so, umso jünger du bist, umso weniger musst du zögern. Ich saß gestern wieder mit einem hier 28 und fand es wieder total toll, wie viele Optionen der noch hat und umso später man eben in der Karriere hat.
Umso mehr hast du zu verlieren. Das hatte ich vorhin schon mal gesagt und das muss man sich bewusst werden zu verlieren. Ein Status, ein Gehalt, es ist ja, das tut mir fast leid, aber es gibt so viele Mittelmanager mit Mitte 40, die sind in irgendwelchen Konzernjobs, die haben die wissen genau, wenn sie da rausgehen, kriegen Sie das Gehalt nirgendswo anders und die Pensions, und deswegen hängen die dann so an den Stühlen und sind so slow und wollen nur keine Fehler machen und.
Das kann uns allen passieren, dass wir da irgendwann enden. Abmal ist das Mittelmanagement meistens eine andere Position, wenn du Lebenshaltungskosten von New York hast, dann ist deine Flexibilität auch anders, als wenn du in Berlin lebst. Und was ich damit sagen will, nutzt früh in der Karriere mit einer großen Leidenschaft und Neugier die Freiheiten, die man hat, dass man eben wenig zu verlieren hat und und und nehmen Chancen, auch wenn sie nicht immer sofort sofort Logik sind und. Und dann ist, glaube ich, eine wichtige Erkenntnis für mich. Auch höre, wie gehst du um mit Feedback und Meinungen von anderen.
Also ich glaube, ich hatte immer in meinem Leben an verschiedenen Stationen gute Mentoren, am Anfang vor allem auch mein mein Vater, bei dem war es relativ einfach, weil der immer natürlich auf jeden Fall das Beste von meinem Interesse hat, bei dann späteren Mentoren. Würde ich nicht sagen, dass die nicht auch Interesse haben, dass es mir gut geht.
Erfolgreich sind, aber da ist immer auch eine persönliche Agenda dahinter und ich glaube, in so einem Fehler, den ich teilweise gemacht habe, ich bin immer mit zu vielen Leuten in so eine ah, jetzt muss ich genau das so machen wie der das sagt oder ich bin habe mich immer so zu sehr auf dein ein oder 2 Personen dann fokussiert sehr intensiv, weil ich so alles was ich mache sehr intensiv mache und.
Ich glaube, da ist ja so ein Learning für mich. Nimm Wertschätze immer, wenn Leute bereit sind dir Feedback Meinung zu geben, weil ich glaube, das ist wirklich ein Gift und Encurage das auch versuche aber deinen eigenen Weg zu führen, wenn man sehr jung ist, kann man, darüber kann es auch vom Nachteil sein, weil dich zu viele Stimmen auch verwirren können deswegen ich würde nicht immer sagen, das ist nur vom Nachteil wenn man einen Mentor hat, der einem für eine gewisse Phase. Betreibt.
Und es war bei mir auch so, dass ich immer so für Phasen Leute hatte, weil es halt hilft. Ist es leichter, wenn du dich an einem Ausrichtest, als wenn du dich an 10 Meinungen ausrichtest? Nur begib dich nicht in eine emotionale, zu starke Abhängigkeit selber, aber auch über gegenüber dem Mentor also oder anderen Leuten, die dir Input geben. Versuch schon so North Star zu haben, aber wähl dein, wähl dein eigenes Bild.
Bau dir einen Lebenslauf, der möglichst wenig, der möglichst viel Freiheit gibt und dir möglichst wenig Angst erlaubt. Also eine Sache, die ich immer in meinem Lebenslauf mit die Leute so gut waren. Warum habe ich die Leute am Anfang gemacht, weil wenn du erst mal Senior Consultant bei die Leute bist? Selbst wenn du in 2 Jahren nur rumhampelst du kannst wieder zurück zu einer Beratung gehen und. Meine Leute haben immer gefragt, hast du jetzt viel Geld beiseite und hast du einen großen Airbag?
Nee, hatte ich nicht, aber mein Lebenslauf war immer so ein bisschen mein Airbag, deswegen ich weiß. Also natürlich, wenn du direkt nach der Uni was gründest, weil du eine Idee hast, weil du Leidenschaft Beispiel mach es ja, tue es auf jeden Fall, wenn du dann mal nicht so sicher bist und noch nicht genau weißt, was mein Gründer ist.
Ich glaube, so ein 2 Jahre einen Job zu machen, der dir erlaubt dann wieder einzusteigen später, und das kann, das kann ein Start sein als. Angestellt in einer guten Hölle, das kann eine Investmentbank sein, das kann eine Beratung sein, das kann auch ein Konzern sein, aber wenn du, glaube ich, so eine Sache hast, die dir so ein bisschen so, so Konfidenz gibt, dann du wirst sehen, du wirst diesen Airbag nie brauchen, das ist wie beim Auto fahren wahrscheinlich am Ende wirst du den Airbag nie brauchen, aber das hilft dir eben vielleicht ein bisschen sportlicher zu fahren, schneller zu fahren, ja, also am Ende. Ist es, glaube ich, aber ganz wichtig, dass man versucht, die Chancen, die einem vor allem
liegen, wirklich zu ergreifen. Und jetzt will ich nicht zu viele schlaue, schlaue Sprüche sagen, aber ich glaube, man sieht ja schon allein, wenn man sich mal nur den technologischen Wandel anschaut, die letzten 15 Jahre, wie schnell sich eine Welt auch drehen kann und so schnell können sich auch die Chancen drehen, das letzte, was mir noch wichtig ist, ich glaube versucht, und das sieht man auch so ein bisschen.
Gerade in Deutschland. Ich sage nicht, dass es hier so viel besser ist, aber so fröhlich und kein zu sein, also morgens mal versuchen, mal mit einem Lächeln aufzusteigen, Kollegen mit einem Lächeln, ich glaube, ich bin in der Sache teilweise sehr hart, die einen würden sagen zu hart, aber ich versuche immer im Umgang eigentlich grundsätzlich erstmal freundlich mit den Leuten umzugehen und das ist.
Das ist kein Zeichen von Schwäche. Ich glaube ganz im Gegenteil, wenn du, wenn du einen guten sozialen Umgang hast, dann kannst du, glaube ich, auch hart in der Sache sein. Ich bin echt erschrocken teilweise wenn ich heutzutage so Teenager sehe, die den Kopf runter haben, die nicht ordentlich Hallo sagen, also mit meinem Neffen hatte ich schon eine sehr klare Diskussion, ich bin aufgewachsen, wenn mein Onkel irgendwo sitzt, dann gehst du besser hin und sagst freundlich Hallo und Augen hoch und alles und. Und ich glaube, dieser ganz normale menschliche Umgang, den ich für normal entstehen will, wie teilweise der verloren geht, und deswegen wäre auch mein Appell an jeden Gründer nicht zu viel Social Media ausgewählt und
ja, viel Erfolg. Geil, Ramin, vielen, vielen Dank für deine Zeit. Also es war eine super coole Inside, vielleicht letzte Frage, wenn man irgendwie jetzt richtig hungrig ist. Richtig Bock hat auf. Fintech natürlich. Wenn man eine geile Geschäftsidee hat, gerade am Kunden ist, dann kann man sich bei dir melden. Ja, klar.
Und ansonsten irgendwie praktikumsmöglichkeiten, Einstiegsmöglichkeiten sucht ihr da auch Leute oder seid ihr vom Setup her so klein, dass ihr eigentlich gefühlt. Noch 3 Jahre. Irgendwen einstellt. Na, wir sind, wir sind klar, nicht alle 3 Jahre, weil wir auch ehrlicherweise auch raus managen, wenn es nicht passt.
Ist aber wir haben auch gerade noch mal jemand in New York eingestellt. Praktikum ja, sind wir also gerade in Deutschland grundsätzlich offen? Hier in Amerika ist es immer ein bisschen komplizierter, hat andere Gründe, aber Praktika sind wir offen, wir haben aber auch ein sehr breites Portfolio nicht an über 50 Portfolio companies, die immer suchen, wenn man Hunger mitbringt, werden wir Chancen in unserem erweiterten Netzwerk haben und natürlich, wenn jemand was gründen will, auch sehr, sehr gerne. Perfekt dann Ramin, vielen, vielen Dank für deine Zeit und genau dein LINKEDIN Profil Website von euch und so weiter verlinken wir alles in der Videobeschreibung dann. Super danke David.
New York und bis bald, gell? Danke für deine Zeit, David, vielen dank Liebe Grüße