
Nestlé Deutschland-CEO über Konzern-Karriere und 9-to-5 | Karriere Insider
Mittwoch, 12. November 2025 · 1 h 45
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Shownotes
In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Alexander von Maillot, dem CEO von Nestlé Deutschland. Alexander gibt Einblicke in seinen Karriereweg innerhalb eines internationalen Konzerns – von den ersten Jahren im Marketing bis an die Spitze eines der größten Unternehmen der Welt.
LinkedIn Alexander von Maillot: linkedin.com/in/alexandervonmaillot
Karriereseite Nestlé: nestle.de/jobs
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…
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Timestamps
- Intro / Vorschau
- Vorstellung & Karriereweg
- Einstieg bei Nestlé – Trainee-Programm nach dem Studium
- Frühe Führungsverantwortung bei Nestlé – Aufstieg direkt im Trainee-Programm
- Wie man als junger Chef mit älteren Mitarbeiter:innen umgeht
- Letzte Station im Trainee-Programm: Marketing bei Nestlé
- Trainee-Abschluss bei Nestlé – wie geht’s danach weiter?
- Nestlé im Überblick – Zahlen & Fakten zum Konzern
- Standort Deutschland – wie Nestlé hier aufgestellt ist
- Internationale Erfahrungen als Inhouse Consultant bei Nestlé
- Vertrieb & Kundenmanagement – Als Key Account Director bei Nestlé
- Workload & Motivation in den frühen Karrierejahren
- Drei Auslandsstationen bei Nestlé – von Prag über Paris bis Brüssel
- Verantwortung & Aufgaben als Vorstandsvorsitzender von Nestlé Deutschland
- Zwischen Genuss & Verantwortung – Kritik an ungesunden Produkten
- Wie es zu Alexanders aktueller Rolle als CEO kam
- Nestlé heute – die wichtigsten Herausforderungen & Trends
- Künstliche Intelligenz bei Nestlé
- Führung im Großkonzern – wie sich Unternehmen dieser Größe Unterscheiden
- Der beste Karriere-Tipp, den Alexander je bekommen hat
- Was Alexander antreibt – Motivation & Verantwortungsbewusstsein
- Ernährung, Sport & Routinen
- Karrieremöglichkeiten bei Nestlé
- Outro
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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…
Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.
LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers
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In den ganzen Jahren hattest du da eine 40 Stunden Woche. Also 40 Stunden waren es nicht. Ich habe die Stunden nie gezählt, aber wir waren damals schon auch natürlich verrückte, also wenn ich mir überlege, als wir dieses neue Kiel, kann man schon aufgebaut haben, mein Kollege und ich, du hast wahrscheinlich bis um 7 07:30 Uhr hast du normal gearbeitet und dann bist du, aber dann hast du entweder im Büro noch ein Bier zusammengezogen und hast dann auch wieder Firmenthemen gewälzt oder bist noch mal weggegangen, das heißt, es waren schon. Andere Zeiten, andere Arbeitszeiten. Da haben wir Freude daran gehabt. Ja, und dann hast du natürlich viele Geschäftsreisen auch gehabt, wo fängst du dann an
oder hörst auf die Arbeitszeit zu zählen, so haben wir 2000 Marken im nestlé Konzern ja und die Stimmung in Deutschland ist nicht hervorragend momentan ja, die wirtschaftliche Entwicklung ist nicht gut, wir hat 2 Jahre Rezession dieses Jahr. Schau mal, das merkst du. Du merkst es grundsätzlich, dass Menschen sowieso Inflation immer als viel höher wahrnehmen, als sie vielleicht wirklich ist, insbesondere in Deutschland, weil es ja in Deutschland sehr, sehr lange eigentlich eine absolute Stagnation gab. Ja, ganz, ganz lange sind die Leute davon ausgegangen, eine Tafelschokolade kann nur 0,99€ kosten, das ist so definiert, steht im Grundgesetz drin oder sowas, ja und wenn die dann plötzlich doppelt so viel kostet
oder so, dann wird das wahrgenommen als. Extremst Inflation in. So einer Position gibt es da Gehaltsverhandlungen und so weiter und sofort oder ist das so sehr Take It or leave it Mist? Nein, Daily Job jetzt aktuell wie kann man sich das? Co Porsche. Ja, es ist ein unheimlich reicher Job, würde ich sagen. Es hat vor allem mit Menschen zu tun, es gibt ganz wenige Momente, wo ich alleine am Schreibtisch sitze, und das ist schön, weil ich bin ja mit Menschen zusammen, zu mir kommen ja leider häufig Menschen, wenn es ein Problem gibt, die wenigsten kommen ja so, hey, hört man mal. Was erreicht es aber meistens, hey und am Problem dann ja gut, dann diskutierst du halt über über die Probleme, über die Lösungen, ja was kann man
machen, wie kann man damit umgehen. Es ist ja schon so, dass jetzt so ein kitkat Riegel. Ist jetzt nicht die Definition von total gesund irgendwie? Und wie gehst du mit so einer Thematik um? Also ist war das da auch in der Zeit irgendwie ein Thema? Was macht da auch euer Konzern zu um da irgendwie einen Ausgleich zu finden versus okay, vor allem wenn du dann auch an Marketing denkst? Wie können wir irgendwie das Marketing verbessern, dass sich das mehr Leute holen, da ist man ja schon in so einem in so einem Zwiespalt irgendwie, wie geht ihr damit um mit solchen Thematiken Alexander?
Schön, dass wir sprechen können. Herzlich Willkommen im Karrieren seit auf. Ja danke dir, freu mich. Du bist Vorstandsvorsitzender hier von nestlé in Deutschland, aber das wird man natürlich nicht von einem Tag auf den nächsten, sondern es war n Langer-Weg im nestlé Konzern bei dir. Hol uns vielleicht mal trotzdem am Ende der Schulzeit einmal ab. Damit beginne ich immer ganz gerne mit meinen Gästen. Wie war das bei dir, hast du ganz normal Abitur gemacht, wo war das Abitur und was waren da mal so berufliche Ziele, die du hattest?
Ja, Ende der Schulzeit liegt das schon ganz schön lange zurück. Aber ja, ich habe ganz normal Abitur gemacht. Ich war ein Großteil meiner Schulzeit in Bayern und die letzten 4 Jahre in Baden Württemberg, in Aalen mit Doppel a und da habe ich Abitur gemacht und sagen wir mal bis wahrscheinlich bis ein Jahr vor dem Abitur war ich der festen Überzeugung, ich würde Medizin studieren, mein Vater ist Mediziner, ich fand es immer toll, ein Beruf, wo man Menschen heilen kann, helfen kann, also positiven positiven Einfluss hat, das war meine Zielrichtung. Meine schulischen schulischen Leistungen waren vielleicht nicht ganz daran adaptiert.
Ja, das Abitur war nicht so gut, aber wir hatten dann auch die Schule, hatte mal so einen Tester organisiert und da sollte man seine Begabungen, seine Fähigkeiten testen, und da kam bei mir raus, dass Wirtschaft mir eigentlich schon ganz gut liegen würde, ja, Architekt überhaupt nicht, weil ich wohl, da gibt es ja diese Tests, wo man diese Würfel da einordnen muss, das war eine Katastrophe, also so ein Gebäude könnte ich wohl nicht konstruieren. Aber wirtschaftlich.
Dann hat er mich gefragt, der Berater eben. Ja, wieso machst du denn nicht was mit Wirtschaft, das liegt dir doch und solche hast du schon recht, aber irgendwie habe ich da noch gar nicht dran gedacht und dann bin ich eben dazu gekommen, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Okay das heißt, du hast dann irgendwie Zivildienst oder Militär oder so gemacht und dann. Ich bin untauglich damals gemustert worden. Nächstes Jahr glaube ich, das heißt, ich konnte direkt nach der Schule im Studienanfang ja.
Okay und dann in dem Studium, wie verlief das bei Dir, wo hast du studiert? Das war damals auf Diplom. Noch nehme ich an ne. Genau. Ich habe in Kassel studiert, ganz strategische Entscheidung. Ich hatte eine Freundin damals im Urlaub kennengelernt, die war lebt in Kassel, habe ich mir da auch, könnte ich auch da studieren, das war natürlich jetzt nicht so Weitblickend gedacht, aber die Zeit war war cool, die die Uni war auch, war auch cool. Und ja, wie wie lief das dann ab? Ich, ich hab jetzt einen Sohn, der hat jetzt mit dem Studium angefangen, das läuft schon anders, damals war das ja auch echt noch Free Flow.
Ja, im ersten Semester hab ich viel gemacht, dann hatte ich meine erste Freundin dort, da hab ich weniger gemacht und so hat sich das dann aufgebaut, aber es hat mir schon Spaß gemacht, ich hab gemerkt das liegt mir und dann hab ich schon relativ zügig damals studiert, nach dreieinhalb Jahren hab ich das damals, dieses erste Diplom heute wär das wahrscheinlich vergleichbar mit dem Bachelor. Gemacht.
Und dann habe ich noch ein zweites draufgesetzt und nach 5 Jahren war ich fertig und dann habe ich angefangen zu arbeiten. Und Praktiker in der Zeit. Jede Menge. Ich glaube 7 oder 8 für die Diskussion mit meinen Söhnen, gerade weil die sagen, warum soll ich Praktiker machen, sag ich ja, weil das ist schon wichtig in Erfahrung, aber sehr breit gestreut, also von Bank über papierverarbeitendes Unternehmen über Maschinenbauhersteller oder Maschinenbauer. Und aber eben auch einmal bei nestlé in München, damals bei der Babynahrungssparte nestlé Nutruschen heißt die heute und ja, und da hab ich mich eigentlich in das Unternehmen verguckt.
Ja, ich fand, das fand die Leute super, ich fand die Art und Weise, wie man da zusammengearbeitet hat, toll und vor allem vor allem nicht das Traineeprogramm, was nestlé angeboten hatte, einfach super attraktiv. Dann hab ich gesagt, das will ich machen. Und das Traineeprogramm hast du dann auch zum einschicken.
Dann hab ich mich beworben. Damals war das ne Zeit, können sich viele heute nicht vorstellen. Da gab es 500 Bewerbungen für einen Job, das eigentlich bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich es schaffe, aber da ich das Praktikum gemacht hatte davor und die mich alle, kannten ich zwar nicht den besten Abschluss hatte, aber wir wussten, wer ich bin, habe ich es dann bekommen.
Wie läuft so ein Traineeprogramm ab? Ne, das ist ja ganz häufig bei Konzernen sozusagen, dass es ein Traineeprogramm gibt als Einstieg für die für die Hochschulabsolventen. War das bei nestlé damals so recht typisch und, und wenn ja, wie war da die Struktur? Also es gab eine feste Struktur. Es war damals noch relativ strikt, und zwar hieß es eigentlich, du machst 33 verschiedene Jobs in diesen zweieinhalb Jahren, und wenn du nicht gut genug performst, dann ist man sich nicht sicher, ob du den nächsten Job überhaupt machst.
So ist es also, also war so ein bisschen Fluffy da ausgedrückt. Aber ich hab angefangen im im Außendienst als Bezirksleiter hieß das ja, wo du dann wirklich halt einen Supermarkt nach dem anderen besuchst. Dann hab ich. Und quasi dafür sorgst, dass die die ganzen nestlé Produkte haben. OK. Damals hatten wir auch noch Aufträge angenommen und so hast das sowas. Heute hat sich der Job total geändert, aber damals hast du wirklich, du hast natürlich dafür gesorgt, dass das Regal vernünftig ist.
Hast gegen den Wettbewerb dich ja unsere Schultern Produkte zur Seite schieben, damit seine Produkte Platz finden, sprichst Aktionen ab. Wir haben das, was da alles dazugehört und nach 10 Monaten ist man dann normalerweise ins Marketing gegangen und bei mir war das so, dass ich nach 10 Monaten angerufen wurde und gefragt wurde, ob ich nicht gleich eine Führungsaufgabe übernehmen könnte, nämlich so eine Außendienstgruppe zu führen.
Woran denkst du, lag das, dass du direkt den Anruf bekommen hast? Es lag daran, dass sie einen brauchten und es sowieso irgendwann vorgesehen war. Also würde ich mal sagen, es war einfach Zufall. Manchmal muss man auch Glück haben und. Und ja, dann hatte ich plötzlich die tolle Aufgabe, mit 24 eine Gruppe von 10 Außendienstlern zu führen.
Der jinxo 38, der älteste 58, das heißt jede Menge Erfahrung und keiner, der studiert hatte, das heißt, da waren natürlich schon ganz viele Vorurteile dann, aber jetzt kommt da einer von der Uni, der will uns jetzt erzählen, wie es lang geht. Und aber es war ne super Aufgabe, weil es natürlich mal plötzlich ne ganz andere Erfahrung ist.
Ja, ich meine Arbeitserfahrung hat sich ja auf Praktiker und 10 Monate Außendienstler beschränkt und ja und plötzlich bist du ne Führungskraft. Außendienst ist ja auch n bisschen anders als wenn man im Büro arbeitet, man hat ja nicht den täglichen Kontakt mit Kollegen die neben einem Sitzen, wo man zusammen weiß nicht Mittagessen geht oder so, sondern man ist ja sehr stark Einzelkämpfer.
Und das heißt, man ist als Führungskraft plötzlich auch Bezugsperson für viele Probleme, die man sonst vielleicht mit Kollegen besprechen wird. Ja, das heißt, man wächst dann sehr schnell mit seinen Aufgaben. Also so früh so ein Team zu führen, ist jetzt also, das hat man im im Consulting oder im Investmentbanking nicht, wo du diese ganz klaren Hierarchiestufen hast.
Nach 2 Jahren gibt es die Beförderung dann nach 23 Jahren wieder. Hätte ich jetzt aber auch nicht gedacht, dass das im Konzern passiert. War das bei dir sehr atypisch oder würdest du sagen, das ist vielleicht auch n Vorurteil, den viele Leute gegenüber so ne Konzernkarriere haben, dass man da erst mal so 10 Jahre Betriebszugehörigkeit haben muss, bevor man da in ne in ne etwas höhere Position kommen kann?
Also klar ist das n Vorurteil. Ja ich weiß nicht ob wir das heute noch so klar machen, weil heute haben wir natürlich auch kleinere Außendienstmannschaften, aber damals war es schon. Haben wir das schon versucht, dass jeder Trainer das machen konnte? Ja, könnte man sagen, die armen Außendienstler, die immer auf die immer die jungen Menschen dann losgeschickt wurden, aber es ist, ich glaube, beide haben davon profitiert, also ich habe unheimlich viel gelernt, erstmal sich ja sich durchzusetzen, ja akzeptiert zu werden in der Gruppe, aber ich glaube auch mein damaliges Team hat viel gelernt, ja, weil ich habe einen erfolgreichen, sehr erfolgreichen Menschen abgelöst, der in Rente gegangen ist. Der jetzt darf man nicht
vergessen. Ich rede von vor quasi 30 Jahren, das heißt, der hat noch ganz anders gelernt, ganz anders geführt. Ich kann mit einer moderneren Sichtweise ja nicht micromanagement, nicht Kontrolle, ich war ich ja sowieso nicht, wie soll ich jemanden kontrollieren, der 20 Jahre mehr Erfahrung hat als ich, aber eben vielmehr heute würde man ja sagen Empowerment oder sowas, ja und ja, am Anfang waren die n bisschen natürlich, wieso soll ich jetzt entscheiden?
Was ich hier investieren sollte? Du bist doch der Chef, sag ich, aber du weißt doch viel besser was, was du damit bewirken kannst und ob das Sinn macht oder ob du das nur machst, weil dir die Firma gesagt hat, du musst aber dort was machen und ja, nach 23 Monaten hat man dann gemerkt wie wirklich n Ruck durch die Truppe ging und die gesagt haben ach das macht ja echt Spaß wenn ich hier selber was bewegen kann dann entscheiden kann und die Verantwortung auch bekomme.
OK und hast du dann auch, sag ich mal. Hattest du dann auch Alltagsaufgaben, dass du auch im Außendienst tätig warst? Oder warst du quasi Chef? Und einfach nur für die Teamführung sozusagen zuständig. Also also dieses nur würde ich sowieso schon mal durchstreichen, weil Teamführung ist. Ist ist schon aufwendig, aber ich hatte auch eigene Aufgaben.
Ja, ich habe selber die sogenannten Key Account Kunden, das sind also quasi die zentralen oder sowas selber einige auch davon betreut. Also es war sagen wir mal Aufgabenteilung würde ich mal sagen, waren wahrscheinlich 20 bis 30% war Key Account und 70% war das Team zu führen. Wie lang war es denn in der Position?
Da war ich, sollen wir genau nachdenken. Ich glaube 15 Monate, weil etwas länger als normal vorgesehen gewesen wäre, aber es war war eine super Zeit, ich hatte, dazu muss man noch sagen, ich hatte 22 meiner Mitarbeiter waren auch im Betriebsrat, die dann sowieso natürlich sehr kritisch sind und auch vielleicht manchmal bei Erneuerung immer erst mal vorsichtig sind, ist das jetzt was Gutes oder was Schlechtes für die für die Kollegen und was, was wirklich interessant war. Am Anfang hatten wir uns natürlich schon ein bisschen gehakelt und gestritten.
Als ich dann gehen sollte, kam der eine Betrieb und sagt, es wäre aber wir hätten uns gefreut, wenn sie länger geblieben wären. Das war natürlich war ein schönes Kompliment, muss ich sagen. Man hat sich damals total durchgesiezt. Da bitte. Das Sieg ging von morgens bis abends und selbst unter Kollegen.
Das dauerte lange bis damals du angeboten wurde. Hast du da, wenn jetzt vielleicht ein Zuhörer oder Zuhörerin, auch früh in so eine Position kommt? Ich meine, bei mir war es so mein. Also ich glaube ich 23 war, hatten wir auch eine Mitarbeiterin, die war 38 oder so. Bei uns hat es irgendwie ganz gut geklappt irgendwie.
Bei dir war es dann aber nochmals krasser. Hast du da Tipps für die Zuhörerinnen und Zuhörer, wie man also wie man damit am besten umgeht mit so einer Situation also? Ich würde sagen, wichtig ist natürlich, erstmal bescheidener ranzugehen. Ja, weil es ist ja offensichtlich, dass man noch nicht so viel Ahnung hat, wenn man dann als großer Zamper nur auftritt, glaube ich. Ist es natürlich wenig hilfreich. Ich muss sagen, er hatte meinen Vorgänger, der in Rente gegangen ist.
Der hatte mir, wir haben da so n bisschen übergabegespräche gehabt, ist ja nicht immer einfacher als junger Mensch dann Ratschläge anzunehmen, wenn man denkt, Oh, ist das veraltet, aber der hatte mir einen Ratschlag gegeben, der wirklich gut war, der hat gesagt, Komm, jetzt setz dich mal so wie wir jetzt beide da saßen, dann haben wir uns unterhalten, dann hat er gesagt, so, jetzt stehst du mal auf und setzt dich auf meinen Stuhl, was will er denn also? Gut, da war ja die Senioritätsperson da gesagt. Gut mach ich das hat er sich auf meinen Stuhl gesetzt und hat gesagt, so jetzt nimmst du mal meine Perspektive ein, du musst lernen zuzuhören und drüber nachzudenken, wie fühlt sich denn die Person mit der du
sprichst, weil es ist wurscht was du sagst. Wichtig ist eben, was ankommt, deswegen setze ich auf den Stuhl des anderen, es war eben seine Art, das zu erklären, und das hat schon, muss ich sagen, natürlich dauert es ein bisschen, bis sich das gesetzt hat und bis ich es nachvollziehen konnte, aber das war ein unheimlich.
Simpler, aber sehr guter OK. Sprich du hast dann immer überlegt, OK, wie fühlt sich jemand der seit 20 Jahren den Job macht und auf einmal kommt da so einer 6 Monate aus der Uni hin und er soll mir jetzt das und das erklären. Wie würde ich darauf reagieren wenn er es so erklärt, wenn er so erklärt ET cetera? So ähnlich, ja oder einfach dann, als ich gesagt hab, Mensch, Leute entscheidet oder eben was würden sie denn machen, weil die ja mich immer gefragt haben und sagen, was würden Sie denn machen, was wäre denn Ihr Vorschlag? Und dann als ich diese.
Unverständnis im Gesicht gesehen hab. Und da hab ich dann eben immer drüber nachgedacht. Gesagt, OK, wenn ich 20 Jahre nicht die Freiheit hatte selber den Vorschlag zu machen und zu entscheiden, dann ist es natürlich erstmal ungebucht ja und dann gut dann durch Gespräche hat sich das dann gelockert, aber das ist schon ein guter, ein guter Ratschlag. OK, das heißt, das hast du.
Was hast du gesagt, so 15 Monate. Oder 1415 Monate. Wie ging es dann weiter? Dann bin ich ins Marketing. Ja, das war dann die letzte Station des. Traineeprogramms das war. Dann immer noch immer noch Traineeprogramm. Ja, ich war immer noch der Trainee, da war auch ne unheimlich spannende Aufgabe, wir hatten die Marke bübchen, das war also babypflege, ja, also Cremes und Tücher und alles. Und wir hatten damals eine.
Damals kam es auf, dass das eben viel mehr, sagen wir mal, Geburten auf modernere Art und Weise auch durchgeführt wurden, mit Wassergeburten und und was es alles gibt. Ja, und damals hatten wir so ne Produktserie dafür entwickelt, dann für die, für die Mütter eben, und dann war meine Aufgabe, Hebammen zu besuchen und hebammenkreise und dann eben mal die Bedürfnisse zu erkunden. Das ist natürlich schon mal als als Mann schon mal ne interessante Aufgabe, als junger Mensch erst recht, und Hebammen ist auch n.
Die haben sehr starke eigene Meinungen, auch, und das war war unheimlich faszinierend und spannend. Ja, wir haben jetzt nicht unheimlich viel davon eingeführt, aber also gelernt habe ich dafür. Würde das heute immer noch so ablaufen, wenn man so. Ja, du musst ja, du musst ja die Zielgruppe verstehen.
Ja, und ich mein digital ist schön und gut, aber es es hilft ja nichts, wenn ich, wenn ich nicht wirklich weiß, was was möchte, denn eine Zielgruppe und Geburten finden ja heute auch immer noch für sie statt, offline ja. Da geht ja nicht so viel digital und deswegen ist es schon wichtig, wirklich, wirklich die Bedürfnisse zu verstehen.
Ja, weil und dann ist das eine ja, wenn wenn wir uns jetzt unterhalten und ich frag dich was, was gefällt dir, was würdest du brauchen, das oder oder was versuchst du immer zu berücksichtigen, es ist ja erst mal deklariert, aber dann müssten wir beobachten, machst du das auch wirklich in deinem täglichen Leben? Ja, weil es ist ja einfach der Herr gesagt, aber schwerer getan.
OK, sprich du hattest in dem Chemieprogramm Marketing und Außendienst und Außendienst dann direkt inklusive Führungsverantwortung. Ist es dann so aufgebaut, dass man dann gefragt wird okay was hat dir am besten gefallen oder wo waren die Bewertungen am besten? Und da wird man dann rein platziert oder wo hast du dann nach dem Trainee Programm angefangen?
Ich bin dann erstmal im Marketing geblieben. Also früher war es ja ein bisschen anders, wenn ich mir anschaue, wie wir heute Kollegen, Kolleginnen entwickeln, da haben wir Gespräche und wir fragen tatsächlich, Mensch, was würdest denn du gerne machen und damals war das noch ein bisschen anders, da wurde dir eigentlich mitgeteilt, wir haben jetzt das für dich, ja, und ich bin dann erstmal im Marketing geblieben. Und mir hat aber immer, sagen wir beides gut gefallen. Ich fand beides toll und hatte dann eigentlich schon so als als Zielrichtung, dass ich in das sogenannte Key Account Management gehen wollte, das heißt, er ist eben die großen Handelszentralen wie ein Metroethiker oder wie die heißen zu betreuen.
Ja und ja, ich war dann noch weiß, nicht noch mal anderthalb Jahre oder so im Marketing, bis ein Kollege zu mir kam. Hey super, ich hab gehört, du kommst ja jetzt ins Key Account, wieso echt mit mir hat aber noch keiner angesprochen, doch es wurde gerade verkündet. Also okay, das war halt damals noch, also da war ich dann im Kilicom Management nach anderthalb Jahren. Okay, und da hattest du dann aber keine Führungsverantwortung.
Da hatte ich dann keine Führungsverantwortung. Ja, doch eine halbe Assistent. Ich habe mit einem Kollegen eine Assistentin geteilt und das war dann aber ein perspektivischer Job, weil der der Leiter von diesem Team, der war auf Richtung Pensionierung unterwegs und. Das heißt, war die große Chance, dass ich eben nachfolgen könnte.
Ist es dann typischerweise im Konzern so, dass einer nach, also ich meine dein Tournee Programm die Führung hattest du übernommen, weil der eine in die Pensionierung gegangen war und jetzt in dem Bereich auch ist es dann häufig so, dass man man irgend so einen, sag ich mal so einen Generationenübergang hat?
Der eine ist irgendwie 30 Jahre jünger als der andere und der schwupp dann da in die in die Position sozusagen rein ist das. Ist das nicht Standard? Also. Also ich mein, ich verstehe es jetzt, dass du das fragst, weil das jetzt 2 Fälle, aber wir haben ja sagen, wir haben ja jede Generation bei uns. Ja, es war halt einfach, man muss sich auch manchmal in die Nähe von Glück stellen, da gab es ne Gelegenheit und ich hab gesagt, ja, ich mach das und und das war dann ne super Chance. Du hast dann auch dieses Key Account Team. Genau.
Übernommen? Genau, ja, und das war schon interessant, weil und ich hab mit dem immer noch Kontakt. Übrigens genau der ist damals. Wirklich toller Mensch. Ich hab unheimlich viel von ihm gelernt, menschlich, weil er sehr respektvoll war, wie er mit Menschen umgegangen ist. Und gleichzeitig hat er natürlich sehr anders gearbeitet, der hat keinen Computer benutzt und nix, er hat noch immer noch alles mit Bleistift auf Papier ausgerechnet, die Umsatzschätzungen und und alles und und ich hab natürlich gesagt Mensch, aber hier gibt es ja auch Computer, da könnte man, das geht doch viel schneller, aber. Jedes Jahr sprechen wir gerade.
Wir sprechen über 98. Und er hat gesagt, nee, nee, also sowas mach ich nicht mehr, das machen Sie das mal. Da hat er immer gesagt, junger Herr von Major, machen Sie das mal. Ja und ja, aber das war trotzdem, der hat natürlich ne mega Erfahrung gehabt und klar hätte der schneller arbeiten können, aber viele Sachen die Computer damals waren jetzt auch nicht so leistungsfähig wie heute war hat er schon ganz ganz geschickt gelöst.
Okay, und das war quasi, dann warst du Head of Key. Da war ich. Es hieß Handelsdirektor toller Titel, ganz toller Titel. Und das Direktor klingt. Gut und war für für eine Gruppe von Kunden verantwortlich. Und hat es dann aber auch dein. Team hat dein Team dann. Wie groß war da das es. War nicht groß, es waren, ich weiß gar nicht mehr, 3 oder 4 Leute.
Und da warst du. Wie alt. Da war ich, als es wurde 28 oder 9 und. 2029 okay. OK, und das heißt, du hattest die großen Kunden, die wo du immer hingefahren bist, aber du hast dann auch so, das war. Es war ähnlich wie dann deine Position, wo du als Außendienstler. Ja, aber das war. Ein Verkehr Account hat man aus dem Büro gemacht, oder wie?
Nee, du bist schon natürlich dann zu gehst zu den Gesprächen, also zu den Einkäufern, aber du. Das sind jetzt nicht in den Outlets, also in den Geschäften, sondern in den Zentralen. Und ich hatte halt die nationalen Zentralen, und als als ich Verkaufsleiter damals war, also im Außendienst die Gruppe geführt habe, das waren die regionalen, das war ja damals, war der Handel ja noch viel Zersplitterter, da hast du ja viele Kunden, ich meine, ich war dann als Handelsdirektor verantwortlich für Kunden wie Tengelmann oder Sparen, die gibt es ja gar nicht mehr in Deutschland.
Vielleicht bevor wir die weiteren Karrierepositionen. Du warst dann auch im Ausland et cetera besprechen. Vielleicht einmal so ein großes Bild auf der Makroebene über nestlé. Also ich glaube irgendwie, wenn man so sich im Supermarkt umschaut, dann entdenkt man hier mal nestlé und dann steht da auf der Wasserflasche nestlé drauf und dann hier und da. Aber vielleicht kannst du einmal so einen kompletten Überblick geben, wie groß ist nestlé vielleicht weltweit, in welchen Produktsparten seid ihr unterwegs, aus welchen Bereichen kommt was für ein Anteil vom Umsatz in etwa, dass man das einfach so ein bisschen einordnen kann. Was es, was es für Möglichkeiten gibt und wie wichtig auch welcher Bereich sozusagen.
Nee, gerne. Also wir sind ein weltweites Lebensmittelunternehmen, ja, wir machen ungefähr, wenn man so einen Euro umrechnet, ja 95 Milliarden Euro Umsatz im Jahr, vielleicht ein bisschen mehr, hängt immer vom Wechselkurs ab, weil wir berichten Schweizer Franken und wir sind, wir haben ungefähr 10 Hauptkategorien, wie wir das nennen, das eine ist Kaffee. Kaffee gibt es, sagen wir mal Espresso. Ja was was dieses Kapselsystem ist aber unsere größte Marke ist Nescafe.
Ja, das ist ein löslicher Kaffee, da gibt es noch ganz viele andere Marken, in Summe haben wir 2000 Marken im nestlé Konzern und dann ist das zweitgrößte Geschäft ist tiernau ja purina ich weiß nicht ob du Hunde oder Katze hast kann. Ich mal ein Meerschweinchen. Ja, Meerschweinchen ist der Einstieg ja, aber tiernau ist inzwischen das zweitgrößte Geschäft. Ein Kaffee macht ungefähr 2526% Tiernahrung ungefähr irgendwas zwischen 20 und 25%.
Ganz viele Marken, auch wenn man das beobachtet. Wenn du in deinen Freundeskreis schaust, dann bist du wahrscheinlich noch ein bisschen zu jung, aber sagen wir mal ab Mitte 30 spätestens wenn Kinder da sind, dann kommen sehr häufig Haustiere und dann auch später, wenn man alleine ist. Zum Beispiel, dann kommen auch sehr häufig Haustiere, das heißt, Tiernahrung ist ein sehr dynamischer Bereich.
Dann haben wir, sagen wir mal, Babynahrung. Das ist ja, worauf wir gegründet wurden, ja das erste Produkt, was der Heinrich Nestl, der übrigens hier in der Nachbarschaft geboren wurde, vor vor 211 Jahren entwickelt hatte. Es sind eben die ganzen Produkte, säuglingsmilchnahrungen, aber auch Spezialnahrung für Babys, die extremste Allergien haben oder sowas, um ihnen zu ermöglichen, überhaupt Nahrung zu sich zu nehmen.
Dann haben wir was bisschen damit verwandtes, Nestle Halt Science, das sind sehr viele medizinische Produkte, auch eben zum Beispiel wenn du na jetzt fällt mir das Wort nicht ein, wenn du intravenös ernährt werden musst oder sowas. Aber auch Nahrungsergänzungsmittel gehören dazu oder spezielle Diäten. Wenn du für adipöse adipöse Menschen um wirklich deutlich Gericht Gewicht reduzieren zu können. Dann Wasser hast du gerade schon angesprochen, wobei das inzwischen eigentlich der kleinste Bereich ist. Mhm, dann haben wir eine Sparte, die nennt sich Nessel Professional.
Die kümmert sich um den aus außer Haus Bereich quasi, also die liefern so Lösungen an Hotels, an Caterer, an Restaurants. Geht es eben darum, im Bereich Kaffee, aber auch im Bereich Lebensmittel, also Food. Ja, wir nennen Food, nennen wir das, was, sagen wir mal, was auf deinem Teller dann letztendlich ist.
Ja, und das haben wir auch als Kategorie dann normal. Also maggi, Tomi würde man in Deutschland alles machen, das heißt, die Würze kennt man natürlich, aber auch ganz viele Sachen, die früher hieß es, als ich jung war mit fixe, das kann doch jeder das einfach, wenn du deine Spaghetti bolognese, wenn du nicht genau weißt, wie wir das machen.
Salz ja, kaufst du den Beutel, kaufst das Fleisch und dann kannst du es super zubereiten. Dann Süßwaren, Eiscreme ja und irgendwas hab ich jetzt vergessen, wird mir dann jemand böse? Wahrscheinlich ja, deri Produkte sind es das sind sagen wir mal Produkte die auf Milch basieren oder mit Milch zubereitet werden.
Ja, das sind in Europa nicht so groß, aber wenn du nach Asien, Lateinamerika gehst, wo sagen wir mal die Logistik nicht so gut ist, wo es sehr schwer ist auch Milch zu transportieren. Da wird die Milch eher als als Pulver transportiert. Genau, und. Da habe. Ich jetzt was vergessen? Wahrscheinlich schon, oder?
Okay also man kriegt schon ein Feeling dafür, extrem viele Marken und das ist wahrscheinlich dann über die Jahre. Du hast gesagt, der Herr Nestle hatte mit Babynahrung quasi gestartet, hier aus Frankfurt aus. Und die ganzen anderen Sachen irgendwie. Jetzt kitkat beispielsweise, das wurde dann zugekauft oder hat hat man auch ganz viel selbst sozusagen entwickelt und gegründet.
Also also wenn ich darf, würde ich gerne was von einem Heinrich Nestl erzählen. Ja, weil weil der wie gesagt Ja, der wurde hier geboren, der war hat ne Apothekerausbildung gemacht und und wir reden ja von von 1800 noch was, ja also, und der ist dann 1835 oder so was ist auf seine Gesellenreise gegangen. Ja, und ist in der Schweiz gelandet. In einem kleinen Wörtchen Beve am Genfer See und hat dann alle möglichen Sachen versucht, war, hat verschiedenste Sachen erfunden, hat erfunden, wie man aus aus vegetarischem Öl irgendwie Gase produziert oder hat es dann an an die Stadt verkauft zum Heizen also alles mögliche, aber nix war wirklich erfolgreich.
Ja also er hat immer wieder was Neues erfunden, aber nix hat sich gelohnt, dann ist er hier zurückgekommen nach Frankfurt hat seine. Zukünftige Frau kennengelernt Clementine und deren Vater war Arzt und jetzt müssen wir, müssen wir uns an meine Zeit zurück erinnern. Wie gesagt, er ist 1814 geboren, er hatte 13 Geschwister, aber nur 7 sind überhaupt 18 oder älter geworden, alle anderen sind davor verstorben, weil es waren ja andere Zeiten, schwere Zeiten und seine Frau Clementine hat zu ihm gesagt Mensch es gibt so n Problem du findest wahrscheinlich was die Säuglingssterblichkeit ist so hoch ja ich mein Wir sind jetzt hier 5 Leute im Raum 25% war es damals, das heißt?
Einer wäre schon gar nicht mit hier bei. Das muss man sich mal vorstellen und dann sind die zusammen in die Schweiz und dann hatten die Nachbarn, die neues Baby hatten auch und die Mutter konnte eben nicht stillen, es lag häufig war das eben weil die Menschen selber nicht gut ernährt waren, nicht genug Energie geben hatten und dann die Mutter gar nicht stillen konnte, es gab keine Alternative und dann hat er eben das Farin Lacte, das Kindermehl, wie das so schön heißt damals, wie es damals hieß, erfunden und hat damit dem Baby geholfen zu überleben, und das war dann das erste Produkt.
Und deswegen ist immer noch die, die die Kinder oder die Babynahrung, die Säuglingsbabynahrung ist, immer noch n chorprodukt, was ihm damals wirklich geholfen hat, die Säuglingssterblichkeit deutlich zu reduzieren, und der war aber n typischer Gründer, ja wie man heute ja viel mehr feiert. Damals wurde es nicht so gefeiert, er hat unheimlich Spaß gehabt Sachen zu entwickeln.
Aber er hat keinen Spaß gehabt. N laden großartig zu führen. Das heißt, er hat das relativ früh verkauft. Dann ja, also dieses Farin Lacte wurde 1867 entwickelt und auf den Markt gebracht und 1875 hat er schon verkauft und diejenigen, die das Unternehmen übernommen haben, haben das eben aber dann weiterentwickelt, und zwar immer organisch und.
Inorganisch ja, also sagen wir, das heißt manchmal fusioniert mit mit Unternehmen oder neue Sachen auch entwickelt. Nescafe zum Beispiel ist klassische Eigenentwicklung, daher kommt ja, dass der die ersten 3 Buchstaben NES oder Nespresso oder Nesquik ja, aber gleichzeitig haben wir dann zum Beispiel hat er fusioniert mit einem Schweizer Schokoladenunternehmen ja, daher kam dann Calle, deswegen gab es immer so, ja, es hat sich immer so ergeben, mal was organisch, mal was dazugekauft oder fusioniert und dann vielleicht.
Das gleiche Segment in anderes Land auch weitergebracht und heute ist natürlich schwierig zurückzufolgen wieviel davon ist denn jetzt wirklich organisch oder wieviel ist inorganisch? Okay und ihr quasi in Deutschland. Du bist ja Vorstandsvorsitzender von der Deutschland AG AG, wie wie groß seid ihr hier in Deutschland?
Also wir machen wir. Wir berichten ungefähr 3,3 3,4 Milliarden Euro. OK, also schon n substanzieller Anteil auch am weltweiten Umsatz und ihr seid dann macht ihr dann in Deutschland auch irgendwie. Ja, nur Produktion und Entwicklung oder so was. Oder ist man dann als nicht zentrale Standort Halt für den Vertrieb primär verantwortlich?
Marketing und quasi, dass die Supermarktketten, die die Waren haben et cetera? Nee, wir sind bei nestlé. Wir sind stolz drauf, dass wir sehr lokal auch verankert sind und uns auch eher immer als lokales Unternehmen sehen oder nicht so als Konzern, ja, also als globaler Konzern. Also wir produzieren sehr viel in Deutschland, wir.
Wir exportieren die 50% der Mengen, die wir in Deutschland produzieren, exportieren wir sogar in andere Länder. Das ist in heutigen Zeiten schon eine Herausforderung, auch aber von daher, wir haben heute noch 13 Produktionsstandorte, wir produzieren von Kaffee über Babynahrung, Schokolade, spezialnahrungen. Produziert Kaffee hier in Deutschland. Wir produzieren den Nescafe Dolce custo Kapseln in Deutschland.
Der Kaffee wird per Schiff angelandet, also das Werke sind Schwerin. Muss dann natürlich das logistisch so legen. Das würde jetzt keinen Sinn machen hier in Frankfurt oder in München oder so. Und ja, weil es ist natürlich sinnvoller die Kaffeebohnen erstmal nach Europa zu bringen als schon die Kapseln in Brasilien zum Beispiel abfüllen, ja, weil dann hast du ja ein viel größeres Volumen, was du transportieren musst als wenn du Kaffeebohnen hast. Ja, das heißt zum Beispiel, alle Nespresso Kapseln werden alle in der Schweiz mal produziert.
Okay. Interessant, so habe ich jetzt so noch nie drüber nachgedacht, weil man bekommt immer mit, das wird alles irgendwie im Ausland schön billig produziert, aber das macht keinen keinen Sinn, wirtschaftlich sozusagen, weil dann viel höhere Transportkosten hätte etc. Ja, und sagen wir. Natürlich haben wir Werke überall in der Welt, ja, aber wir versuchen und sagen wir, natürlich sind wir nicht autonom hier, aber wir sagen, wir versorgen uns gegenseitig in Europa, nicht jedes Land hat jetzt Werke, aber wir sind ein wichtiger Produktionsstandort, Frankreich ist ein wichtiger und.
Ja, Spanien ist n wichtiger. Also ja, aber natürlich gibt es auch Werke in Osteuropa, OK. Gut, das fand ich jetzt noch mal wichtig als Einordnung, dass wir jetzt dann auch die nächsten Karriereschritte nachvollziehen können, weil du warst glaub ich in in Asien, in den Benelux Ländern warst du unterwegs, wie ging es dann, wie ging es dann weiter, nachdem dann mit Ende 20 diese. Dieses Key Account Team sozusagen hier in Deutschland übernommen.
Hab nee, ich hatte dann das Glück, dass ich das erste Mal für n internationales Training nominiert wurde. Ja, das hieß, ich glaube es hieß Advanced Marketing and Sales. Ja 2 Wochen Training. Und davor kann ich ja nur Nest in Deutschland und das war schon n riesenladen ich war in München, damals war die Babynaung Schwarz in München und und Frankfurt, war aber immer schon das deutsche Head Office und einmal im Jahr war ich hier so n treffen und das war schon WOW, das ist schon n riesenladen und da war ich wurde ich eben zu diesem Advanced Marketing und Sales Training geschickt, das in Vebe da wo unser globales Head Office ist und da haben wir ein Trainingscenter, wunderschön gelegen am Genfer See, das
wirklich und dann kriegst du das erstmal. Das ist echt ein riesen Laden und und das Tolle ist es halt wirklich ein internationales Training. Wir waren es war ein sehr exklusives Training, wir waren 21 Menschen und davon waren 7 aus Europa, 7 aus der Zone Amerikas, das ist also Nord und Südamerika und 7 aus Asien Ozeane in Afrika 3 und dann kriegst du erst mal wow, das ist ja echt cool, ja und dann siehst du aber auch die ganzen globalen Vorstände kommen dann vorbei und das ist dann sehr nah immer und weil es wirklich darum geht auch die.
Sagen wir mal dir zu helfen, Netzwerk aufzubauen. Also es ist dann schon explizit ein sehr elitäres Training sozusagen gewesen für die. Ist nicht elitär, die kommen. Es ist bei jedem Training, was wir da machen, versuchen mindestens immer 2 oder 3 von den globalen Vorständen da mal sizen Rede zu halten oder zu einem Mittag oder zu einem Abendessen zu kommen oder sowas. Also es ist einfach.
Weil die auch eh regelmäßig in der Schweiz natürlich sind. Da sitzt man in der Schweiz, da sitzt der globale Vorstand, die Sitzen da, das das geht natürlich. Also wenn die jetzt erst mal 4 Stunden anreisen müssten, geht es nicht, aber das ist halt. 10 Minuten mit dem Auto also, von daher geht das ja und und da kriegst du dann.
Natürlich lernst du viel mehr über nestlé und aber auch eben über Advanced Marketing Sales, aber eine Session war über unser inhouse Consulting ja, wir hatten ein internationales Inhouse Consulting und das fand ich super spannend, ja weil ich wollte schon immer ins Ausland eigentlich und ich so, oh das hört sich aber gut an, ja, und da habe ich mit dem globalen Leiter darüber gesprochen und so, hey finde ich ja super cool, und wie kann man denn da hinkommen und sagt ja.
Muss dein Markt also bei uns heißt eine Landesgesellschaft Markt, der muss sich dann nominieren und dann muss auch passen. Wir brauchen immer bestimmte Fähigkeiten und dann hat er gesagt, du bist doch schon so mit Kielcom Management, kennst du dich doch aus, weil das war damals noch relativ neu. Ja ja, okay ja ja wir letztens den Kontakt ja ist okay bin ich zurück nach 6 Wochen oder 8 Wochen kriege ich einen Anruf von von einem Geschäftsführer damals von einem Nestle. Athletik GMBH heißt sie dann.
Was haben Sie da gemacht, wieso, wieso, was denn ja, ich hab Ihren Anruf bekommen, sie sollen in die Türkei gehen, wieso was, wieso soll ich denn da gehen? Ja hier für diese Abteilung da. Ja, und dann war ich relativ kurze Zeit. Danach hab ich in der Türkei angefangen als inhouse Consultant für so n Projekt ja. Warst du da in Deutschland irgendwie privat verwurzelt mit irgendwie Sportvereinen und Freundin, oder? Was ja klar war, ich mit Sportvereinen, Freundin auch. Logisch ja, aber ich hatte noch keine Familie jetzt in der Hinsicht, aber ich hatte vor allem ich hatte da gerade von meinem Vorgänger übernommen als Handelsdirektor, der ist in dem vorzeitigen Ruhestand, dann, der wollte früher aufhören, der war dann stinksauer, weil der hat
dann Anruf bekommen, er muss zurückkommen. Okay und. Ja, und da war ich plötzlich weg. Ja, das war geplant nur für 3 Monate oder 4 Monate ein Projekt und super spannend, weil natürlich erstmal völlig raus aus der Komfortzone. Ja anderes Land, andere Kultur, andere Sprache und vor allem ja plötzlich Consulting, davor war ich gewohnt, dass ich was mache ja Idee ja umsetzen und Consulting ist ist ja wirklich eine ganz andere Domäne und. Ja, wächst mal rein und dann als ich dachte okay, jetzt geht's dann zurück.
Dann kam der Globalchef ja, wir müssen mal reden, ich so, warum ja, ich möchte, dass du mit mir noch nach Indonesien mitkommst, so wofür, ja, wir machen dann noch ein Projekt und so okay finde ich cool, ja, ich fand es natürlich super, meine Kollegen in München waren dann schon ziemlich genervt, weil ich ja einfach weg war, wir konnten ja nichts vorbereiten, das war.
Da war ich in Indonesien auch wieder im Projekt. Da haben wir cadical Management eingeführt. Das war damals, wie man eben mit dem Handel darüber reden kann, wieso ein Segment in einem Supermarkt besser wachsen kann, sich entwickeln kann und modernes Business Planning und sowas, und das ist echt schön, wenn man sowas erleben kann und da war ich dann auch so 45 Monate und dann kam der wieder, der globale Chef und dann sagt er, ja, wir müssen noch mal reden, ich habe gute Nachrichten, schlechte Nachrichten für dich, ich so. Was sind denn die schlechten?
Ja, du wirst deine Freunde weiterhin nicht so viel sehen und die sind die guten, ja, wir gehen zusammen nach Trinead und Tobago, och das finde ich ja, das ist ja mal eine coole Location und dann war ich da noch und dann hat er mir am Schluss, dann ist er wieder dahin gekommen und hat gesagt, ja, jetzt kann ich ja auch sagen, wir haben eigentlich, es gab einen Plan, du sollst ein Projekt in Deutschland leiten und du solltest dafür wirklich die komplette Ausbildung bekommen, das hatten sie mir aber dann nicht am Anfang natürlich gesagt. Und auch so ein bisschen als Test, ob du das überhaupt mitmachen würdest, ob du wirklich committed bist sozusagen.
Nee, ich glaube eher. Also es ist eigentlich nicht mein My Cup of T, wie man so schön sagt. Also ich habe das danach auch dann nicht weitergemacht, weil ich lieber wirklich im täglichen Umsetzen auch mit involviert bin, aber das Consulting wirkte für mich eher schon eben, dass eher immer die ähnlichen Lösungen anbietest, egal in welchem Land du bist. Und ich habe schon mehr Freude, dann was zu bewegen, ja. Und nee, aber es gibt ja verschiedenste Tools, die du da lernen musst und und Fähigkeiten. Und das war eher, sie wollten mir halt die komplette, dass ich mal alle Tools mal angewandt habe, dass die verschiedensten Bereiche mal wirklich an Projekten mitgearbeitet habe, um dann in Deutschland.
Das zu machen, aber würdest du sagen, dass es schon notwendig, oder? Natürlich kann man jetzt nicht sagen, ist absolut notwendig, aber dass es schon hilfreich ist für so eine Konzernkarriere. Dass, wenn du einen Fürsprecher findest, der dich gut findet und dir eine Möglichkeit anbietet, sozusagen, dass du nicht da irgendwie 20000 mal überlegst, sondern einfach sagst, OK, ich springe da jetzt mal rein.
Auf jeden Fall also das ist, wir haben ja ganz viele junge Kolleginnen und Kollegen, die sagen, ja, ich möchte auch ins Ausland, ich so, OK, super, aber du musst dann auch bereit sein, weil wir können das nicht 2 Jahre im Voraus planen. Ja, weil wir können selbst intern nicht 2 Jahre im Voraus planen, weil da gibt ja ganz viele Parameter.
Ja, jemand verlässt uns gut, dann muss man sofort ja oder jemand muss uns verlassen, ja, oder wir müssen intern was umstiften oder, oder wir kreieren was Neues oder oder bauen wir es ab, das heißt, du hast ja ganz viele Faktoren, die kannst du ja nicht 2 Jahre im Voraus planen, deswegen diese. Auf dem Papier schaut das immer schön aus.
Ja, jetzt machst du 3 Jahre das und dann könnten wir uns das vorstellen, aber häufig insbesondere so spezielle Möglichkeiten ergeben sich meistens schottern. Das heißt dann offen bleiben und. Genau, wenn man das will. Man muss wir zwingen ja keinen dazu, ja, also wir sagen nicht, du kannst nur Karriere machen, wenn du international ständig einsatzbereit warst.
Ja, aber wenn man sagt, ich möchte gerne international arbeiten, dann sollte man dann sich davor schon damit beschäftigen, ja und ich habe das ganz viel. In meinem vorherigen Job war ich ja weltweit für Schokolade und Eiscreme zuständig. Und dann habe ich mein Team natürlich auch immer weltweit gehabt und auch rekrutiert.
Und ganz viel haben gesagt, ja, und ich möchte auch mal zu dir in die Schweiz kommen, ins Team ist OK, aber habt ihr das auch geklärt? Zu Hause habt ihr das mit eurer Partnerin Partner abgesprochen oder mit euren Eltern zu mal in Indien, da muss ich sagen, habt ihr das mit euren Eltern besprochen? Nee, warum ist er her?
Weil, wenn ihr einen Anruf kriegt, dann reden wir davon, dass es in den nächsten 23 Monaten ist, nicht in einem Jahr, ah nee, okay muss man mal reden, aber wenn man, wenn man das will, dann hilft es natürlich, wenn man flexibel ist und eine Chance ergreift. Okay, und dann kamst du quasi nach diesen Stationen zurück nach Deutschland als Projektleiter für die E. U und sollte ein Projekt leiten.
Das hat der damalige, also mein vor vor Vorgänger damaliger Deutschland. Genau der hatte mir den Auftrag gegeben. Damals war jede, ja wir haben befohlen über die verschiedenen Kategorien gesprochen und jedes war eigenständiges Unternehmen, ja, es gab also die nestlé oder die nestlé Kaffee GmbH die Nest Schokoladen GmbH die Maggi GmbH ja alle waren eigenständige Unternehmen die so mehr oder weniger. Salopp gesagt vor sich Hingewurschtelt haben. Sie haben natürlich einen tollen Job gemacht, aber es gab keine Zusammenarbeit, keine Synergien und ich hatte den Auftrag, mal zu schauen, habe da ein Projekt hinbekommen, aus jeder Einheit ein 2 ziemlich senior, also ich war der jüngste, ich war 29 oder 30, alle anderen waren 35 bis 45
alles leitende Angestellte und sollten schauen, wie kann man mehr zusammenarbeiten, Synergien schöpfen ja um auch effizienter zu werden. Ja, das war eine große Herausforderung. Ja, weil, sagen wir, alle Teammitglieder hatten den Auftrag von ihren Geschäftsführern, wir machen da gar nichts, ja, wir machen da nicht mit und dementsprechend beschissen lief auch das Projekt, ja, also muss man ehrlich sagen.
Und. Warum? Weil die nicht richtig insentiviert waren, weil die. Weil ja keiner gern Verantwortung abgibt. Ja, das ist ja, warum soll ich denn? OK, weil du denken, du hast Angst irgendwie OK ne, wenn wenn jetzt gerade haben wir unser Marketing Team und da machen 4 Leute Werbung für Maggi Schokolade oder Maggi und wenn wir wenn da jetzt der Alexander kommt und uns alle zusammenführt, dann haben wir auf einmal alle 10 Brands.
Ein Marketing Team von 10 Leuten und dann brauchen wir auch von unseren 4 Leuten nur noch ein oder 2 oder so. Oder war das? Ja, es ist geht eher jetzt nicht im Marketing oder so, weil weil das natürlich schon speziell ist. Ja für pro Marke, aber es ist wahrscheinlich schon für sogenannte Backoffice Themen, ja sei es Accounting oder sowas, ja oder auch Personalarbeit.
Ja die Frage ist kann ich kann ich nicht eine bessere Personalarbeit machen wenn ich das über einen größeren Bereich mache, dann kann ich auch mehr Karrieremöglichkeiten anbieten als immer nur auf eine Einheit, ja und ja. Der Wille zur Kooperation war halt gering. Ich hatte natürlich schon Führungserfahrung, aber jetzt mal wirklich seniore Menschen zu führen waren alles leitende Angestellte, die Erfahrung hatte ich noch nicht so ja und ich habe schon gemerkt, dass da ein 2 ganz aggressiv gegengearbeitet haben die anderen vielleicht sag mal passiv waren und ich wurde auch von einem der der Vorstellenden damals gefragt, sag mal, sollen wir dir helfen sehen, da sind vielleicht nicht alle Teammitglieder konstruktiv und.
In meinem Stolz habe ich gesagt, nee, nee, das schaffe ich schon, aber ich habe es eben nicht geschafft. Wir haben uns nicht bewegt, wir haben da 23 Monate rumgewurschtelt, aber es kam nichts raus, so dass ich dann tatsächlich zum damaligen Vorstandschef eben gegangen bin, gesagt habe, wir müssen reden, ich schaffe es nicht, Ergebnisse zu bringen, es läuft nicht und ich schlage vor, morgens mit dem Fußball und wir nehmen einen Coach raus und aber die Reaktion, die er damals hatte. Der war ja danach auch weltweiter CEO. Er hat gesagt, nee, wir brauchen Leute wie dich, die Mut haben, die auch mal sich was trauen, in kaltes Wasser zu sprengen, ne Aufgabe zu nehmen, die ihm nicht klar ist. Und ich schmeiß dich auf keinen
Fall raus, es kommt gar nicht in Frage, akzeptiere ich nicht, ich weiß, dass das Team da nicht mitmacht, aber wir müssen jetzt N-Weg finden, wie wir es gemeinsam voranbringen. Ja und das war, das war für mich schon ne sehr bleibende Erfahrung, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass ich n Tag danach keinen Job hab ja, aber es war genau andersrum.
Das war eine tolle Erfahrung. Dann ist er mit mir zusammen zu dem Team gegangen, die Feixten schon und dachten, ah okay, jetzt ist er raus, dann hat er gesagt, ich bin so enttäuscht von allen hier und das ist völlig unakzeptabel. Ich musste leider dem Alexander nachgeben, weil er gesagt hat, er wird das Team nicht mehr leiten, aber ich sag euch jetzt ich erwarte in 4 Wochen die Ergebnisse von euch, der Alexander kann euch coachen wenn ihr wollt und Ratschläge geben, aber ihr müsst es liefern. Mhm ja, und das war natürlich.
Also n schönes Ende für n furchtbaren Prozess von 3 Monaten, aber für mich auch n Learning eben auch als Führungskraft. Ja, weil das ist wirklich einer der Gründe, warum ich auch immer bei Nesse geblieben bin, einfach wie er mich damals behandelt hat, wie er mich motiviert hat und aufgebaut hat und eben eher den Mut und den Willen was Neues zu probieren, belohnt hat und nicht nur.
Die besten Ergebnisse. Und erst dann später auch CEO. Er war dann ja genau und auch Chairman. Dann also. Und da okay, das heißt, er hatte dann irgendwas auch in dir gesehen, sozusagen, dass er gesagt hat, okay dem Stärke ich jetzt auch den Rücken, wahrscheinlich ja, wie ging es dann weiter, hattest du dieses Projekt? Da habe ich dieses Projekt, dann bin ich ja dann zurückgetreten. Quasi dann bin ich in meinen alten Job wieder. Mein Vorgänger durfte dann endlich in seinen Ruhestand gehen.
Und, und dann haben wir aber tatsächlich 1 der Projekte, die wir in diesem oder 1 der Themen, die wir in diesem Projekt behandelt hatten, war eben, ob wir uns im Vertrieb nicht über die Kategorien hinweg besser aufstellen können, also in diesem Key Account Management, ja, weil einfach, um auch mit dem Handel mehr auf Augenhöhe sprechen zu können, und dann haben wir ein Jahr später tatsächlich das angefangen, ein Vertriebsstruktur aufzubauen, die nicht noch nicht alle Kategorien, aber 6, glaube ich, abgedeckt hat.
Und da war ich dann in diesem Projektteam drin und habe dann da eine der der Hauptaufgaben übernommen und bin dann nach Frankfurt gekommen. 2002 oder was war das und und habe dann alle Supermarktketten quasi geführt und hatte dann ein Team mit 4050 Leuten und habe das für 6 Kategorien gemacht und war dann spannend, weil es war ein sehr junges Führungsteam.
Ja, weil das alles eher. Also ich war der Jüngste, aber die anderen waren auch, also es war keiner über 40 und monsterteam, super Spaß, immer noch ein super Draht zusammen, Teil arbeiten, immer noch jetzt wieder mit mir oder wieder jetzt wieder mit mir zusammen und haben dann da ganz modernes neues Key Account Management für Neste in Deutschland aufgebaut.
In den ganzen Jahren hattest du da eine 40 Stunden Woche. War das? War das wirklich irgendwie non Stop, irgendwie am Arbeiten am Wochenende unter der Woche bis in die Puppen? Wie wie war das, weil ich sag mal, wenn du so, ich sag mal, wenn du deine, wenn du deine klaren Aufgaben hast mit einer ganz klaren Erwartungshaltung, und das ist so Getimed, dass man da so in 8 Stunden arbeiten kann, dann kann ich mir vorstellen, dass es recht leicht irgendwie nach 8 Stunden Feierabend zu machen, aber jetzt bei solchen diesen Sachen, die du dann hattest, irgendwie von wegen ja, schauen sie mal, dass sie das irgendwie hinbekommen und du merkst, du kriegst nicht hin oder führst du ein Team mit 40 Leuten. Da gibt es ja immer, also da
hört es ja nie auf, du kannst ja immer irgendwie noch was besser machen und hier noch was machen und dann noch was machen, wie war das da bei dir? Also 40 Stunden waren es nicht. Ich habe die Stunden nie gezählt, ja, aber wir waren damals schon auch natürlich verrückte, also wenn ich mir überlege, als wir dieses neue Key Car Management aufgebaut haben, mein Kollege und ich, ja, wir haben da, ja du hast wahrscheinlich bis um 7 07:30 Uhr hast du normal gearbeitet und dann bist du aber da hast du entweder im Büro noch ein Bier zusammen getrunken, hast dann auch wieder.
Firmenthemen gewälzt oder bist du noch mal weggegangen? Das heißt, es waren schon andere Zeiten, andere Arbeitszeiten, aber wenn du keine Kinder hast, nichts und wir haben das ja aus aus Spaß gemacht, wir haben Freude daran gehabt, dann hast du natürlich viele Geschäftsreisen auch gehabt, wo fängst du dann an oder hörst auf die Arbeitszeit zu zählen, aber es war, es war ja freilich, wir haben ja Spaß daran gehabt und wir konnten was bewegen, und es ist ja toll, wenn man was bewirken kann, wenn man was an Veränderungsprozess teilnehmen kann, dann. Eine neue Art und Weise definieren kann das dann umsetzen kann und auch Ergebnisse abliefern kann. Das ist ja dann, das macht ja Spaß, ja, also von daher, aber Wochenende bin ich eigentlich
schon immer sehr arbeitsunwillig, weil ich da gerne andere Sachen mache, ja, Freunde, Familie, Sport, ja, also Wochenende ist nur, wenn du eine Krise hast. Ja und sonst? OK, das heißt war damals dann schon so oder wahrscheinlich auch bis heute irgendwie unter der Woche dann schon. Fokus auf die Arbeit und am Wochenende Fokus auf Freizeit, Familie et cetera.
Ja, ist ich würde mal sagen, das hat sich schon bei mir auch geändert. Ja, wir reden ja noch am Anfang der 30er ich wurde mit 36 Vater, damals habe ich in Tschechien gelebt und da habe ich, da habe ich schon geändert, da habe ich gesagt, ich wollte immer Kinder haben und ich wollte Kinder nicht, um irgendwie einen Ticken zu machen, sondern weil ich einfach Kinder super finde, ich habe selber 3 Geschwister und.
Und dann hab ich gesagt, nee, wenn ich jetzt, wenn ich jetzt Vater bin, dann will ich meinen Sohn auch auch sehen. Ja, also wenn ich immer so versucht, immer so um 7 zu Hause zu sein, dass wir zusammen arbeiten, Abendessen können, dass ich dann mit ihm spielen kann und wickeln und das ganze, was halt dazugehört und ins Bett bringen kann, und das hab ich dann eigentlich beibehalten. Natürlich gibt es abendtermine, ja, da geht es dann nicht, oder? Natürlich gibt es mal Momente, wo du mal länger bleiben musst. Aber grundsätzlich versuche ich abends mit der Familie. Abend zu Essen und je nach Alter der Kinder immer 4 Jungs. Der ein oder andere will es nicht mehr mit mir spielen oder Lego bauen, aber der jüngste der
will es doch gerne, dann eben da noch Zeit zu verbringen. Okay das heißt du, du warst dann zuständig für diese 66 Marken. 6 Kategorien. 6 Kategorien sozusagen für die Supermärkte und hattest ein Team von 4050 Leuten mit Anfang 30. Wie lange hast du den Job dann gemacht? Den habe ich 3 Jahre gemacht. Ja, es war aber schon klar, oder es war klar, ich hatte immer gesagt, ich möchte wieder ins Ausland. Ja, ich fand es toll, ich möchte mich weiterentwickeln und hatte es auch immer in den Entwicklungsgesprächen geäußert und dann gibt es dann gab es damals so ein formularwesen Halt, wo du das dann festgehalten hast. Ja was man was man machen möchte. Und, und dann haben wir das verfolgt, quasi. Und dann wurde es eben keine
Ahnung, wie der Prozess damals lief, dann wurde es dann auch in Webbe kommuniziert und dann bin ich da auch zu Gesprächen dahin, ja, weil dann nicht jeder ihn kennt, klar, und dann kam Mitte 2005 war das, dann kam dann, ja, wir hätten was, komm mal bitte nach Prag und sprechen mal bitte mit dem damaligen dortigen Chef.
Warum aber war das so relevant, wieder ins Ausland zu gehen? Weil ich würde mir jetzt vorstellen, wenn du also wartest, weil du was anderes sehen wolltest oder weil du, weil das auch so aus Karrieresicht irgendwie sinnvoll ist, weil ich würde mir jetzt denken, so das also du baust dir doch dann so in so einem einem Markt das größte Netzwerk auf die größte Expertise auf und je länger du da drin bist, desto mehr kannst du da bewegen und machen, hätte ich jetzt.
Auf den ersten Blick gedacht und dann macht es da immer mehr Spaß. Man hat immer höheren Impact etc. Ja, das das ist auch, das passt auch. Ja, ich war schon immer jemand, ich hab gern, ich bin gern gereist, ich hab gern die Welt erkundet, ich hab Spaß an neue Menschen kennenzulernen, Spaß, andere Sachen zu erkunden. Also mich hat das einfach fasziniert, ich fand diese Zeit als inhouse Consultant toll im Ausland und ich hatte während dem Studium auch in Italien gelebt. Ich ich fand das toll und deswegen habe ich gesagt, nee, ich möchte, ich möchte das wieder machen, aber da hatte ich nicht irgendwie und das hilft mir dann, um den und den Job zu erreichen.
Aber ich hatte, um ehrlich zu sein, so Zielsetzung, so Latein, Südamerika oder vielleicht auch Südostasien. Das war die Idee. Also das war die Idee. Als dann Tschechien kam, das war. Das ist aber eine ganz andere Himmelsrichtung, nicht so wahr. Und da hat mein damaliger Chef gesagt, ganz ruhig, brauner, ja, jetzt wäre es erst Mensch, schaust du es an, weil der Job ist genau das, was du wolltest und und du hattest natürlich, damals war es auch die Möglichkeit, früher in eine größere Verantwortung zu kommen, jetzt in Deutschland ein Geschäftsführer von einer Einheit zu werden, in dem Alter wäre unmöglich gewesen, aber da bin ich halt dann mit.
Mit 34 wurde ich dann Geschäftsführer für das Kaffeegeschäft in Tschechien und Slowakei. Alles auf Englisch, dann immer oder hast du auch Tschechisch gelernt? Ich habe auch Tschechisch gelernt. Ja, weil du sag mal das Team, sag mal im Head Office ja Marketing und Finance und HR und so, die konnten alle Englisch aber im Außendienstvertrieb nicht. Ja in Deutschland auch nicht anders ja andere außendienste können auch nicht so viel Englisch und das heißt du musst dann schon ich zumindest.
Für mich war das immer wichtig sich zu bemühen die Sprache zu lernen ist jetzt. Ist jetzt einfacher mit Französisch als mit Tschechisch, weil die Sprachverwandtschaft mit unserer Sprache da einfacher ist. Aber ich habe dann zumindest bei den Aussehenstagungen die reden auf Tschechisch gehalten. Aber ich sage mal, mit viel Training, mit Papierunterstützung und allem, und aber das hilft dir dann auch akzeptiert zu werden.
Das ist häufig viel wichtiger, als dass du jetzt schlaue Sprüche machst und einfach, dass du eben diesen. Ja, dieses Engagement zeigst, dass du weißt, ich bin Gast in dem Land und ich freue mich über eure Gastfreundschaft. Und ich tue auch meinen Beitrag, in dem ich versuche, Eure Sprache zu lernen, jetzt hast. Du gesagt, in der Zeit ist dann auch dein erster Sohn auf die Welt gekommen, sprich deine Partnerin ist dann mit dir nach Tschechien gezogen.
Genau also die meine Frau Diana. Die hat dich kennengelernt, als ich in Tschechien war, die war aber in Deutschland, die hat die auf einer Party kennengelernt und. Und sie hatte selber eine tolle Karriere. Und ja, und dann haben wir gesagt, sehr schnell, ja, wir wollen eine Familie gründen und dann hat es auch sofort geklappt und dann dann haben wir gesagt, ja, was machen wir jetzt, haben gesagt, ja gut, dann komm ich halt zurück und such mir was in Deutschland, ich sag, nee, ich wollte auch schon immer mal ins Ausland, ich komm nach Prag, sag ich, bist du sicher ja okay super, dann ist sie nach, als sie im Mutterschutz war, ist sie nach Prag gezogen und. Und dann haben wir sehr schnell
13 Monate später unseren zweiten Sohn dann bekommen und dann sind wir aus. Dann war Tschechien schon quasi vorbei. Wir waren viereinhalb Jahre da und dann sind wir nach Frankreich, da haben wir unseren dritten Sohn bekommen, dann sind wir nach Belgien, haben wir unseren vierten Sohn bekommen, also.
Karrieremäßig immer nach Frankreich, das war immer quasi. Es waren immer, immer, ja, es war immer wieder eine gute Weiterentwicklung. Ja, also in Frankreich habe ich, dann war ich Geschäftsführer für das Schokoladengeschäft, in Belgien war ich dann die. So wie hier. Es war CEO für das für das ganze Geschäft und und jedes Land verbinden wir immer mit der Geburt von einem Sohn gab.
Es da in Deutschland auch noch. Einen irgendwann ist mal Schluss. Okay okay also, das heißt auch so dann aus Karriereschritten, ist es dann schon so man, ich meine, es macht ja auch Sinn, dass jemand, der jetzt einmal eine 40 Mann Abteilung geleitet hat, dann nicht im nächsten Schritt CEO wird von einem 3 Milliarden Markt.
Sondern dass man dann schon schaut, dass Step für Step, für Step du immer eine etwas größere Herausforderung bekommst. Dich da rein findest und so dann quasi immer befördert wirst. Ja, befördert oder andere Aufgaben. Ja, es kann ja auch ein Side Step sein. Ja es muss ja auch nicht immer nur nach oben gehen, ist auch schwierig. Ja weil du hast ja eine Pyramide und irgendwann wird es ja eng, aber ich glaube es ist wichtig, dass du immer Jobs machst und. Wo du Freude dran hast?
Ja, vielleicht nicht jeden einzelnen Moment, jeden einzelnen Tag. Aber du musst dich wiederfinden, weil wir arbeiten ja lange, also wir müssen ja in Deutschland ja 67 Jahre, ja, da hilft es ja, wenn du das genießen kannst, was du machst. Ja, trotz allen Drucks und trotz aller Herausforderungen. Und jetzt bist du oder Vorstandsvorsitzender von der Deutschland AG.
Ist es dann so, dass quasi diese ganzen GMBHS, die es früher gab, alle dann auch dir unter oder eingegliedert sind? Sozusagen. Wir sind alle Teil des Unternehmens. Der hat gesagt, ihr macht so 3 Milliarden circa Umsatz reportet ihr wieviel auf wieviel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das verteilt?
Das sind so Sechseinhalbtausend ungefähr. Sechseinhalbtausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dein Daily Job jetzt aktuell wie kann man sich das grob vorstellen? Was macht so n also? Ist das dann nur Reportings anhören, Reportings anhören und hier OK, wir machen das so und ja, das hört sich gut an, wie ihr das vorhabt oder kommst du noch zu irgendwas anderem?
Ja, ist ist n unheimlich, ist n unheimlich reicher Job, wo sie sagen ja, also reichhaltig ja, und es gibt nicht so ne klare Agenda. Es gibt jetzt nicht jeden Tag das gleiche, ja, natürlich gibt es bestimmte feste Termine wie Vorstandssitzungen oder so ist das klar. Aber ansonsten ist es natürlich sehr vieles hat vor allem mit Menschen zu tun. Es gibt ganz wenige Momente, wo ich alleine am Schreibtisch sitze und das ist schön, weil ich bin gerne mit Menschen zusammen und natürlich ist viel über Themen diskutieren, über Lösungen diskutieren, zu mir kommen ja leider häufig Menschen, wenn es ein Problem gibt, die wenigsten kommen ja so, hey, hab noch mal was erreicht, sondern meistens, hey, wir haben da ein Problem, ja
gut, aber dann diskutierst du halt über über die Probleme, über die Lösungen, ja was kann man machen, wie kann man damit umgehen. Es geht ganz viel um peoplen Entwicklung, also Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln, was, was denken wir jetzt, was man mit dem oder der Mitarbeiterin denn machen könnte, wofür hat sie das Potenzial, was müssen wir dafür tun? Auch eine der Hauptaufgaben ist ja, dass ich meine Geschäftsführung oder den Vorstand entsprechend auch Nachfolgekandidaten habe.
Es geht natürlich auch um die internationale Zusammenarbeit, es geht um. Produktentwicklung, Innovation wie entwickeln wir die Marken? Natürlich entwickle ich das nicht selber, ja, sondern gibt es eben Gespräche mit mit dem Geschäftsführer von Schokolade zum Beispiel hier, was ist denn dein Plan, was machen wir mit Kidcut nächstes Jahr und.
Das entscheidet jede jedes Land so ein bisschen für sich, oder wie? Das hängt von der Marke ab und es hängt vom. Vom Segment ab, also jetzt kitkat ist eine internationale Marke, da wird viel von meiner früheren Einheit, die ich in der Schweiz geleitet habe, viel entwickelt. Ja, weil, sagen wir, kitkat soll ja auch überall kitkat sein und nicht hier plötzlich was ganz was anderes, aber wenn du jetzt zu meinem Maggi nimmst, das machen wir vorwiegend in Deutschland oder Schokocrossies zum Beispiel, haben wir Schokolade, das ist eine deutsche Marke, entweder wir sind in der Lage in Deutschland uns etwas Gutes einfallen zu lassen, oder es passiert nichts.
OK und und quasi bevor du jetzt in Deutschland CEO wurdest, hattest du noch das globale kitkat Geschäft sozusagen. Global Schokolade und Eiscreme. Schokolade und. Eiskramjob jeden Tag School und Eiskuchen. OK, und das hast du aus der Schweiz dann gemacht. Genau, weil das ja unser globaler globales Head Office, und da war ich aber 40% meiner Zeit in der Welt unterwegs.
OK, und da hast du die ganzen Standorte mit den. Vertriebsmannschaften dort vor Ort gesprochen etc. Ja, und auch wir haben ja in jedem Land dann marketingmannschaften und alles. Ja, das ist Schokoladengeschäft, ist auch sehr lokal. Wir haben kitkat, das ist eine globale Marke, aber ansonsten sind in jedem Land haben wir starke lokale Marken, also von daher, wenn du jetzt England nimmst, Quality Street, kennst du vielleicht bis zu jung ist das Problem haben wir mal in Deutschland verkauft und dann gibt es halt in Italien barchi kennst du vielleicht die Praline oder? In Frankreich.
Ich esse das sehr, das heißt, es gibt ganz viele starke lokale Marken, die aber wirklich nur in diesem Land immer stark sind. Vielleicht an der Stelle eine kritische Frage, dass ich meine, ich kaufe selber auch ab und zu Schokolade. Also ich bin, ich bin ein Freund von jeder darf seine Entscheidung frei treffen, aber es gibt ja einfach manche Leute, die Essen vielleicht auch ein bisschen zu viel Schokolade, sondern du hast früher gesagt im Abitur, du wolltest irgendwie Arzt werden, irgendwie Leuten helfen.
Jetzt ist ja schon so, dass jetzt so ein kitkat Riegel ist. Jetzt nicht die Definition von total gesund irgendwie und auch irgendwie, was vielleicht Kinder Übergewicht angeht und was weiß ich, was ja schon in einigen Ländern schon auch für einigen gesundheitlicher Faktor ist. Wie gehst du mit so einer Thematik um? Also ist war das da auch in der Zeit irgendwie ein Thema? Was macht da auch euer Konzern zu um da irgendwie einen Ausgleich zu finden versus okay?
Ist ja also in Maßen ist es ja eine gute Sache sozusagen, aber da halt auch irgendwie, vor allem wenn du dann auch an Marketing denkst. Ne, wie können wir irgendwie das Marketing verbessern, dass sich das mehr Leute holen? Ne, da ist man ja schon in so einem in so einem Zwiespalt irgendwie, wie geht ihr damit um mit solchen Thematiken?
Ja, hast du absolut recht und und das ist auch kein Zwiespalt, sondern es ist ein gesellschaftliches Problem, dass immer mehr Menschen übergewichtig sind, und es fängt natürlich bei der bei der Kinderernährung an. Also was wir machen sind, sind verschiedene Sachen. Wir haben, wir haben sogar auch versucht, kann man Schokolade weniger Zucker machen und alles ja, aber du musst da irgendwas anderes reinmachen, ich habe da auch viel Geld verbrannt, weil wir dann in England ein Produkt gelauncht haben, da haben wir andere Zuckermoleküle entwickelt, die viel weniger Kalorien eben an Zuckerkalorien hatten, aber letztendlich wurde es dann nicht gekauft, weil es halt dann nicht so gut geschmeckt hat. Ja also der Weg der der machte
keinen Sinn und. Was wir machen 2. Wir machen keine Kommunikation an Kinder unter 16 Jahren überhaupt nicht, weil du wirklich recht hast. Ja, wenn wir jetzt auf dem youtube Channel oder Kika zu meiner Zeit oder bei meinen Kindern kika, Kanal oder so, wenn du da ständig Schoki Werbung laufen hast, dann ist falsch. Also das haben wir aber schon vor, ich glaube vor 10 Jahren entschieden, dann machen wir zum Beispiel, schauen wir, dass wir alle unsere Süßwarenprodukte in Porschen. Control anbieten, das heißt, es gibt eine Empfehlung von der Who wieviel wieviel Snack du am Tag maximal zu dir nehmen solltest. Und bei Kinderprodukten schauen wir das keine Portionen größer als 110 Kalorien und zusätzlich
sind wir der einzig große Hersteller in Deutschland, der den Nutri Score auf seinen Produkten anbringt. Auch bei Schokolade oder? Das muss man nicht machen, oder? Wie? Nein, nutri Score ist eine freiwillige Entscheidung von Unternehmen und wenn du morgen. In den Supermarkt gehst, dann wirst du sehen, dass am Schokoladenregal eigentlich der Lotus go nicht sehr weit verbreitet ist. Wir haben ihn angebracht als Orientierungshilfe und da siehst du dann, dass die meisten Schokoladenprodukte eigentlich ein E sind oder ein D, also rot und das ist einfach um eine Entscheidungshilfe dem Verbraucher oder Verbraucherin zu geben.
Natürlich gab es auch Diskussionen, ja, also kann dann n Unternehmen überhaupt noch Schokolade verkaufen? Ja, aber wenn du Schokolade nicht mehr verkaufst, heißt es ja nicht, dass du weniger Schokolade isst, weil du verkaufst halt irgendjemand anders. Ja und dann geht es eher darum, in vielen Ländern bieten wir Programme an, die nennen sich dann nestlé, Vorhersier Kids oder sowas wo wir. Sport Events fördern oder sowas, einfach weil das Thema ist ja nicht nur der im Take an Schokolade, sondern das Thema ist ja auch Bewegung.
Ja um und das ist ja das Hauptthema, dass dass Menschen sich ausreichend bewegen und nicht nur in ihre digitalen verschiedensten Kanäle zu schauen. Ja, meine 4 Söhne, die ernähren sich nach WHO Empfehlung sehr unausgewogen, ja außer dem ältesten vielleicht, die anderen lieben Flüssigkeiten, Schokolade und alles.
Und wir sagen immer ihr, ihr könnt das alles konsumieren, aber ihr müsst euch halt bewegen. Ja, und die sind alle alle schlank, ja durchtrainiert, wir haben die haben kein Limit eigentlich was sie da essen können, aber sie machen halt viel, bewegen sich halt viel. Und haben einen guten Inflow. Auf jeden Fall auch an Süßigkeiten von euch. Die haben natürlich sitzen an der Quelle, aber sie kaufen auch viele andere Sachen vom vom Wettbewerb. Ja, es gibt bei uns keine Doktrin, sondern Nässe Produkte. Habt ihr aber so wirklich, dass man so so Tests macht, wo dann irgendwie du vielleicht auch mal so Sachen probierst, dann hat irgendwer in irgendeinem Labor so einen neuen Riegel entwickelt oder irgendwie eine neue, was
weiß ich. Neues Apfelmus für Babys oder so und dann testest du das und sagst so. Das kommt auf den Stapel, das machen wir weiter, das ist nicht gut. Also selbstverständlich. Wir testen ja ständig Produkte, wir haben auch ein großes Entwicklungscenter in Singen an der Schweizer Grenze, wo wir insbesondere maggi Produkte entwickeln.
Wir haben für jede Kategorie haben wir irgendwo ein globales Entwicklungszentrum, und für Food ist eben in Deutschland, und natürlich testen wir aber die Zeiten, dass dass der Chef sagt, das ist gut ist, machen wir, die sind vorbei, weil das ist ja auch Schwachsinn, mein Geschmackssinn zählt ja nicht, sondern. Wir definieren dann was.
Was wollen wir denn erreichen? Und dann machen wir Konsumententest und dann legst du das halt 200 Konsumenten vor einen Blindtest und dann gibt es halt bestimmte Sachen, die wir erreichen wollen. Wir testen sehr gerne gegen Wettbewerbsprodukt, weil gegen das muss man sich ja durchsetzen, ja und wenn es was ganz Neues ist, wo es noch keinen Wettbewerb gibt, dann muss es halt wirklich kommt, was ist der? Was für eine Aussage treffen die Konsumenten, ob sie das Produkt kaufen würden, ob sie es wieder kaufen würden? Ja wie, wie hoch werden Sie sein? Aber mein mein eigener Geschmackssinn zählt nicht so viel.
Seit wann bist du jetzt CEO von der Deutschland? Zweieinhalb Jahre, zweieinhalb Jahre und Du, wie bist du an den Job gekommen? Wer hat dich da am Ende des Tages für vorgeschlagen oder wie, wie kam es zu der Position zu der letzten? Ja, es war der damalige globale CEO, der hat mich mal angerufen, hat gesagt, ich war ja in der Schweiz, also da saß direkt über mir, du Alexander, wir müssten mal, lass uns mal reden und dann hat er gesagt, der Job wird frei und wir hätten gerne, dass du den übernimmst.
Okay dann hast du jetzt nicht groß nachgedacht. Ja, das ist ja ein toller Job. Ja, und als ich angefangen habe, hätte ich mir nicht mal zu träumen gewagt, dass ich mal die Rolle übernehmen könnte, das hätte ich als vermessen empfunden. Ist da. Ich weiß jetzt nicht, wie offen du darüber sprechen kannst, aber in so einer Position gibt's da Gehaltsverhandlungen und so weiter und sofort oder ist das so sehr Take it all leave it mäßig. Also so wahnsinnige Verhandlungen gibt's nicht. Ja, weil es ist natürlich.
Also erstens muss ja so so vom Aufsichtsrat auch genehmigt werden, da sitzt der Arbeitnehmervertreter drin und alles deswegen ist. Es bewegt sich immer auf einer relativ ähnlichen Höhe. Ja wie meine Vorgänger oder so, Warten gibt es vielleicht mal ein bisschen was mehr oder so oder weniger, aber grundsätzlich ist es auf dem Job relativ festgelegt. OK, aber du reportest sozusagen.
Du hast immer noch. CEOS über dir, ne. Von dieser globalen Gruppe. Also ich Berichte an den Europa CEO. An den Europa CEO und der Europa CEO berichtet dann an den globalen CEOOK, das heißt noch 2 oder eine Stationen. Dazwischen aber, nach nach dem deutschen Aktiengesetz, berichte ich natürlich an den Aufsichtsrat. Mhm OK und der Aufsichtsrat sitzt dann in Deutschland, also von der deutschen AG oder von genau OK. Und wie oft ist man so mit denen dann im Austausch? Wir machen 3 bis viermal im Jahr eine Aufsichtsratssitzung, das ist ja ganz formal gesehen, aber. Genau.
Und für das interne Controlling sozusagen ist es der Europachef, aber für das Offizielle ist es der Aufsichtsrat okay. Wir haben einmal, wir haben einmal im Monat ein europäisches Executive Meeting, wo dann die die 5 größten Landesvertreter sitzen und eben der Europa CEO und die. Die die Chefs der europäischen Funktionen.
Und so führen wir eigentlich das Geschäft. Macht ihr das in Person oder geht man immer in die Schweiz dafür oder macht man das digital? Wir machen das vorwiegend in Personen, während Covid nach Covid war es eine Zeit lang sehr digital, aber wir haben dann auch festgestellt, dass es nicht so effizient ist.
Es ist natürlich, zum Informations sharing kannst du es digital machen, aber insbesondere je intensiver, je schwieriger in der Diskussion. Schwieriger, eine Lösung zu finden ist, desto eher findest du sie, wenn du physisch zusammen bist. Das ist unsere Erfahrung. Was sind denn gerade Themen, die bei euch für Kopfschmerzen sorgen? Also was sind so?
Ich würde auch später noch so ein bisschen über so Growth Themen sprechen, aber weil wir jetzt gerade die schwierigen Probleme angesprochen haben, was sind gerade Sachen die Euch die euch sorgen bereiten oder wo viele Diskussionen aktuell sind? Ja, ganz viele. Ja, ich weiß nicht wieviel Zeit du hast, aber. Also das eine ist natürlich zum Beispiel die Rohstoffsicherheit schaffen wir es weiterhin, Rohstoffe zu bekommen in ausreichender Qualität, ausreichender Menge, einem Kaffee als Beispiel?
Der Klimawandel schlägt da leider schon zu, oder Kakao, das ist natürlich ein großes Thema, gleichzeitig grundsätzlich nachhaltigkeitsthemen, wir haben uns der Grünen 0 als als Unternehmen verschrieben, wir wollen bis 2050. Unsere Greenhouse Gas emissions wirklich auf auf 0 runterbringen arbeiten. Daran haben schon in Deutschland 24% letztes Jahr geschafft, aber das sind die einfacheren 24%.
Wir müssen weitere 76 ohne off Setting und so erreichen und das sind natürlich das sind große Themen, weil du zum Teil sehr viel verändern musst um um dahin zu kommen. Ja, gleichzeitig geht es natürlich auch logischerweise, wenn wir in Deutschland sind, die Stimmung in Deutschland ist nicht. Hervorragend momentan.
Die wirtschaftliche Entwicklung ist nicht gut. 2 Jahre Rezession dieses Jahr schauen wir vielleicht 0. Das führt natürlich auch dazu, dass es eine Kaufzurückhaltung gibt. Merkt ihr es auch bei euch, wie das Consumer Segmentiert? Das merkst du. Du merkst es grundsätzlich, dass Menschen sowieso Inflation immer als viel höher wahrnehmen als vielleicht wirklich ist, insbesondere in Deutschland, weil es ja in Deutschland sehr, sehr lange eigentlich eine absolute Stagnation gab.
Ganz, ganz lange sind die Leute davon ausgegangen, eine Tafelschokolade kann nur 0,99€ kosten. Das ist so definiert, steht im Grundgesetz drin oder sowas, ja und wenn die dann plötzlich doppelt so viel kostet oder so, dann wird das wahrgenommen als Extremstinflation ja und das das merkst du natürlich ja und dann merkst du das halt ja, dass die Konsumenten dann schauen, wie kann ich bei Lebensmitteln sparen, was ein großes Thema in Deutschland ist.
In anderen Ländern haben Lebensmittel einen höheren Stellenwert. In Deutschland nicht so einen hohen Stellenwert, jetzt eher eine hochqualitative Küche oder ein tolles Auto oder eine schöne Urlaubsreise und und das das beschäftigt einen natürlich, ja, wie kannst du dem begegnen, wie kannst du dann die richtigen Produkte anbieten, um um diesen Sorgen der Verbraucherinnen und Verbraucher zu begegnen, dann natürlich ja. Sagen wir.
Natürlich steigt die Arbeitslosigkeit, aber gleichzeitig ist es auch gar nicht so leicht, Menschen zu finden, die arbeiten wollen und das beschäftigt. Uns natürlich auch. So liegt das also ich meine, du bist jetzt seit 35 Jahren auf dem Arbeitsmarkt. Ja, ich war jetzt natürlich 20 Jahre weg aus Deutschland, deswegen kann ich natürlich nicht so gut beurteilen.
Aber wir haben schon, erstens schrumpft natürlich die arbeitsfähige Bevölkerung, das ist ganz klar, und dann? Ja, ich verstehe auch, dass Schichtarbeit nicht für jeden das Traummodell ist und mit mehr Auswahlmöglichkeiten wird. Es macht es dann manchmal auch schwieriger, vielleicht jemanden zu finden und was natürlich auch für uns wichtig ist, weil wir ein wichtiger Produktionsstandort sind, und wir würden es auch gerne halten und ja, natürlich auch die geopolitischen Situationen, die beschäftigen uns natürlich auch, weil. Dadurch, dass wir so miteinander verlinkt sind, ja, wenn wenn in der Ukraine Krieg herrscht, wir beziehen manche Produkte aus der Ukraine, dann ist es auf der einen Seite natürlich furchtbar, überhaupt, was da passiert, auf
der anderen Seite müssen wir auch schauen, okay, wie gehen wir damit um, ja und und was machst du damit, also von daher, es gibt sehr reichhaltige, sehr vielfältige Themen und mit denen man sich da beschäftigen muss. Was für Positionen, was für Jobs gibt es bei euch, die man jetzt so. Jetzt vielleicht nicht auf den allerersten Blick auf den Schirm hätte ich sag mal jetzt, ich denke jetzt gerade wenn du sagst so Rohstoffe, irgendwie gibt es so gibt es so Trader bei euch die so Rohstoffe Trading so Futures Trading und so so Sachen. Also wir sind ja keine Gambler.
Ja, aber natürlich haben wir Rohstoff, Einkäufe, wir haben natürlich spezialisierte Kaffee, Einkäufe, spezialisierte Kakao, Einkäufe, ja, weil du musst ja auf der einen Seite die Marktmechanismen kennen, auf der anderen Seite musst du aber auch in der Lage sein, die die Materie zu kennen und da im Detail zu stecken, also. Klar, wir haben eine riesen Einkaufsorganisation, weil wir natürlich viele Sachen einkaufen, aber du hast dann halt Spezialisten auch für Verpackungsmaterialien zum Beispiel.
Ganz wichtig für Lebensmittel. Du kannst ja nicht, weil einer heute Kaffee eingekauft hat, kauft ja nicht morgen deswegen super Verpackungsmaterialien. So Cyber Security oder so sind das. So ein ganz wichtiges Thema. Ja, wir sind, ich klopfe jetzt auf Holz ganz, ganz viel kannst du auch mal kurz klopfen. Weil wir jetzt in dieser Sekunde ja schon wieder angegriffen werden und wir uns bisher, haben wir es immer geschafft, uns zu zu wehren.
Ja, also, aber wir werden täglich angegriffen, und das ist ist ne Katastrophe, was da abgeht. Ja haben wir verwenden viel Zeit, Energie und Geld drauf, unsere unsere Belegschaft immer drauf zu trainieren auf diese Phishing und Quishing und wie die alle heißen Anschläge eben nicht reinzufallen, ja und wir verschicken selber testmails.
Rum, ohne dass du weißt, wann und wie einfach, um dich darauf zu trainieren, dass du eben nicht irgendwie auf den Link klickst und dann plötzlich alle Türen offen sind. Und das ist sehr mühsam, weil leider die Fantasie der Kriminellen da sehr groß ist. Und ja, es ist sicherlich, wenn ich mit meinem IT Leiter Rede, das ist seine größte Sorge immer, es ist nicht so sehr, dass ein System nicht mehr läuft, weil wir es nicht im Griff haben, sondern dass einfach irgendein Sabertack. Stattfindet sowas?
Wieso Corporate espionage, dass irgendjemand so ein Rezept stehlen will oder sowas? Ist das ein Thema oder ist das jetzt so ein bisschen too much? Nein, gibt es sicherlich, aber es ist okay. Es ist jetzt nicht so. Ja, es ist nicht so irgendwie bei. Ich glaube coca Cola, dass es da irgendwie ein Rezept gibt, was irgendwie so ein Tresor ist oder sowas.
Ja, ich lese das auch immer. Ich weiß, ich habe es noch nicht gelesen. Natürlich halten wir unsere Rezepturen. Klar vertraulich, aber häufig ist eine Kombination ist eine Kombination aus der Rezeptur ist eine Kombination aus vielleicht Patent, die du hast zur Herstellung und dann ist es aber auch die Marke.
Ich meine die meisten Lebensmittelprodukte, die du im Handel siehst, die können wir nachbauen, das ist nicht so ein Thema, aber wenn es eine große Marke ist, die Macht spielt, hat auch eine große Rolle. Wieviel ist es so oder wie groß ist die Rolle bei euch so mit so Big Data KI ne ich weiß nicht ob es ne Statistik gibt wieviel individuelle Konsumenten eure also nestlé weltweit hat, das werden ja aber Millionen, vielleicht sogar Milliarden sein, da habt ihr.
Also extrem viel so Datenpunkte, mit denen man eigentlich heutzutage wahrscheinlich extrem krasse Vorhersagen treffen könnte. Alles haargenau ausrechnen kann. Wie hoch wird die Nachfrage da sein, wenn es in 2 Wochen wahrscheinlich Regen geben wird und was weiß ich, also ist das schon da habt ihr wahrscheinlich schon Sachen gemacht, wie weit würdest du sagen, seid ihr da von der prozentualen Durchoptimierung wenn du jetzt überlegst was potenziell möglich sein könnte, wieviel habt ihr davon schon so?
Ergriffen an an Möglichkeiten. Na, jetzt gibt es ja eine sehr stringente Gesetzgebung auch ja, also sagen wir mal so, viele Datenpunkte haben wir ja gar nicht, wir haben ja nur einen Daten datenpunkt, den wir verwenden können, wenn wir da eine Einwilligung dazu haben. Ja, das darf, das darf man ja nicht vergessen, ja, und das haben wir jetzt bei nicht so vielen Geschäften, also wirklich immer den direkten Kontakt haben, weil die meisten unserer Produkte werden ja über den.
Handel. Verkauft genau, ja, aber natürlich also wir. Wir sagen, wir verkaufen ungefähr eine Milliarde Produkte pro Tag in der Welt. Ja, das heißt, ich gehe schon davon aus, dass wir von den 8 Milliarden Menschen Weltbevölkerung schon n guten Anteil erreichen. Ja, ja, ja, das ist irre, ja, aber das sind auch Produkte, die Kosten 0,02€ oder 0,03€, was man sich in Deutschland gar nicht mehr vorstellen kann.
Und natürlich versuchst du, versuchen wir mit Daten zu arbeiten. Es ist ganz klar ja, First Party Data, neue Schlagbegriff dafür, dass wir wirklich, dass ich dein Konzent habe, ich darf deine Daten nutzen natürlich ist es sehr wertvoll und das versuchen wir, aber gleichzeitig versuchen wir natürlich ja, KI ist, wir werden ohne KI gar nicht mehr auskommen, ja, aber es geht natürlich darum, es zu integrieren in unsere Abläufe. Unsere Kollegen Kolleginnen zu befähigen, damit zu arbeiten, weil diese Wort künstliche Intelligenz also künstlich stimmt, ja, ob es immer intelligent ist, da hast du wahrscheinlich auch schon ne Erfahrung gemacht. Die Antworten sind nicht immer mega intelligent, ist ja eher ne ne ne super optimierte
Wahrscheinlichkeitsrechnung die du willst und und natürlich arbeiten wir da natürlich schauen wir können wir forecasts besser machen, ja, durch das Nutzen von einfach von von KI. Und mittelfristig ist die natürlich auch besser. Ja, und weil sie einfach ja den Bias, den menschlichen Bias rausnimmt, ja, und wenn sie gut trainiert ist, dann wird es auch gut funktionieren und und natürlich wird es viele Tätigkeiten geben, die über kurz oder lang alles, was, sagen wir mal, standardisiert ist und dann immer das gleiche, nur irgendwie Daten einzugeben, das das wird sicherlich sehr viel mehr über über Systeme gelöst werden in der Zukunft, ja gleichzeitig jetzt. Und wir nutzen natürlich auch
bei Rezeptentwicklung KI aber nicht, dass die KI uns neue Rezepte entwickeln kann. Das wäre natürlich toll, wenn ich morgens sage, im Bett liege und so, Oh KI, machen wir mal neue Suppe, ja nee, das funktioniert leider nicht, aber wir können natürlich durch die ganzen Daten, die wir haben, wenn wir sagen, wir brauchen, wir wollen jetzt, wir hatten vorhin über nuto Score gesprochen und wir haben ein bestimmtes Produkt, was vielleicht ein Nuto Score B hat, oder c, wir sagen, Mensch, wie würde denn wie müsste denn die Rezeptur ausschauen, um in Nutesquore A zu haben?
Ja da ist ne KI natürlich viel viel schneller als wenn Menschen immer wieder das probieren und nachher muss ich hier noch mal 0,01 Gramm Salz rausnehmen und muss das reinnehmen und da kannst du natürlich mega viel arbeiten oder auch in der in der Produktion zu mal wir haben es gibt. Wir produzieren ja ganz viele unterschiedliche Produkte und bei manchen musst du halt die Maschine nach 2436 Stunden reinigen, weil sich Sachen verklumpen oder sowas.
Ja und manchmal ist es nicht so einfach zu verstehen warum, weil du hast Luftfeuchtigkeit, du hast Temperatur, du hast dann, sagen wir mal, bestimmte Produkte wie Mehl oder Milchpulver, das hängt auch immer davon ab, wie die gerade was für ein Cycle produziert wurden. Und da hat uns KI schon sehr stark geholfen, um Sachen zu optimieren, dass du dann eben standardmäßig nur nur nach 40 Stunden Maschine reinigst und nicht mehr nach 24.
Da geht es dann um Effizienz, Geld und alles. Also es gibt ganz viele Anwendungsmöglichkeiten. Wir nutzen natürlich intern, wir versuchen auch uns selber zu befähigen, sagen wir mal, sinnvollere Sachen zu machen, indem wir KI nutzen, die uns weniger sinnvolle Sachen abnimmt. Ich bin jetzt auch noch nicht so weit damit, ja, ich versuche es. Man kann natürlich, sagen wir mal so Texte, wenn man so Posts macht oder so, kann man noch mal durchlaufen lassen, sagen, Hey, optimieren wir bitte noch mal, mach es mal ein bisschen empathischer oder besseres Englisch oder besseres Deutsch, das funktioniert schon ganz gut, aber wie ich jetzt mit meinen e Mails, weil da habe ich vielleicht auch noch Berührungsängste, weiß ich
nicht, aber da und dann sagen mir Leute, ja du kannst doch, wenn du so eine Absage schickst, da kannst du auch Kopalett sagen. Und sag ich ja, aber in der Zeit, wo ich diesen prompt schreibe, bitte schick. Eine freundliche, respektvolle Antwort hab ich doch schon selber geschrieben. Vielen Dank, aber wir haben momentan keine da. Hast du in den nächsten Jahren einen jungen Herrn so und so kennenlernen, der dir dann alles genauso erklärt wie wie du damals deinem Vorgesetzten, der alles auf mit Stift. Aber ich, ich mach ja reverse Mentoring. Ich hab ja nen Jungen uns unseren. Digital Pope, unseren internen als Reverse Mentor. Ja, aber er, er sagt auch ja, bei E Mails sieht er auch, weil es ist ja dann ich hab ja auch
ne gewisse Verantwortung und ich muss ja dann auch auch juristisch ja wenn ich irgendwas rausschick, das muss ja auch, muss ja dann auch stimmen, ja, von daher, aber wir sehen, dass wir uns als Unternehmen da weiterentwickeln und wir natürlich aber auch unseren Kolleginnen und Kollegen auch ne Art Safe Space geben wollen. Ja also.
Weil es gibt ja jede Menge externe Tools. Ja, von wie auch immer, sie heißen ja per Patual, JGPT oder sonstiges, aber das ist ja dann immer zugänglich für jeden. Ja, das heißt auch für einen Wettbewerb, ja, und deswegen bieten wir mit mit Co Pilot, das ist eine integrierte Lösung intern und. Oder mit mit Open AI mit.
Also haben wir eine Ness GBT Version, das ist also ein geschlossenes System. Es kann alle Informationen von außen holen, aber es geht. Wenn du jetzt reinschreibst ich möchte jetzt die neueste kitkat Version von dir, wie soll die ausschauen dann geht das nicht raus zum zum Wettbewerb. Weil du gerade so dieses Thema, das muss dann auch juristisch irgendwo korrekt sein, beispielsweise angesprochen hattest. Hat man, also hattest du bestimmt, aber wie oft hat man dann so ein, sage ich mal, so ein C Level. Coaching oder Training oder so, wie man in gewissen Situationen sich verhalten muss oder darf?
Oder ist das alles so all natural sozusagen? Na? Jetzt kommt natürlich durch die Erfahrung, du hast ja vorhin gesagt, man wird jetzt nicht nach nach nach einem Jahr Arbeit, plötzlich bekommt man nicht plötzlich diesen Job. Aber natürlich gibt es Medientrainings. Natürlich gibt es Compliance Schulungen, Wir machen viele Schulungen, auch auch inhouse, natürlich auch auch online, Schulungen einfach ja, dass du immer wieder durchläufst, weil sich Themen ja auch verändern, ja, Datenschutz meistens ein Thema, da hat man vor 10 Jahren nicht drüber gesprochen, ja, Diskriminierung, bias, ja Gender bias oder sonstiges oder oder nicht nur Gender, grundsätzlich bias, das sind Themen. Als ich angefangen habe, hat
sich da kein Mensch beschäftigt und und jetzt gibt es da, natürlich machen wir da Schulungen, Trainings, so was. Gestern hatte ich ein Update mit unserer Compliance Officerin einfach was für Themen sind vorgefallen, wie müssen wir damit umgehen, weil es gibt natürlich durch dieses Speak Systeme, die du anbieten musst heutzutage, dass jeder, wenn er eine Sorge hat, sozusagen geben kann, kommen auch mehr Themen hoch und dann musst du dich damit beschäftigen, muss erstmal schauen, stimmt es. Ja, es gibt ja auch Leute, die wollen einfach hier mal 1 auswischen und dann, OK, wie geht es damit um? Wie oft tauscht du dich mit so Sea Levels auf deinem Level, sage ich mal aus von anderen Unternehmen jetzt wahrscheinlich bis regelmäßig im Austausch mit
den Sea Levels von den anderen großen Standorten beispielsweise aber jetzt auch so von. Deutschland. Gibt es, so gibt es so Meet UPS oder so, wo man sich zum Kaminabend ab und zu. Trifft ne. Es gibt natürlich viele Veranstaltungen wo man eingeladen ist. Ja wo du dann eben. Andere Leute triffst ja, wo du dich dann austauschst.
Ja, also. Machst du sowas dann auch oder bist. Du ja, aber ob du jetzt ins Detail gehst, also das sehe ich eher nicht. Ja, weil erstens hast du ja vertraulichkeitsthemen, dann hast du ja auch kartellrechtliche Themen. Ja, natürlich würde es mich vielleicht interessieren, mit einem Wettbewerber zu reden, das macht man natürlich auch, aber nicht halt über das Geschäft, ja, weil die Gefahr ja viel zu groß ist, dass du plötzlich kartellrechtlich belangt wirst.
Deswegen gibt es da schon. Sag mal Limits. Ist ist dann aber ich denke mal worauf ich so ein bisschen abziehen wollte mit der Frage, ob du so eine Ahnung hast. So wie unterschiedlich so Unternehmen in so einer Größenordnung geführt werden. Weißt du also sagst du, hey, es gibt heutzutage den so und so Führungsstil nennt sich das Empowerment. Spotten ab was weiß ich ne und und so führen eigentlich hier alle in der europäischen Hemisphäre solche Unternehmen, wenn die irgendwie große AG s sind oder oder machen die einen so und die anderen so?
Wie würdest du das einordnen? Ich glaube, es gibt schon sehr unterschiedliche Vorgehensweisen. Grundsätzlich kann man wahrscheinlich sagen, dass alle ein bisschen, sagen wir mal, das. Dass sich das miteinander schon verändert ist, haben wir. Die duz Kultur hat sich sicherlich heute viel mehr durchgesetzt, als ich früher war, vielleicht noch nicht überall, ja, es gibt immer noch unternehmen, wo es, wo es nicht ist, ist auch OK, es muss jedes Unternehmen für sich selber entscheiden, dann glaube ich, hängt es schon davon ab, ist es das deutsche Head Office, das globale Head Office oder nicht?
Ja, das spielt schon eine Rolle, dann ja, weil dann natürlich das viel dominanter ist. Es gibt ja ganz viele große deutsche Konzerne, die, sagen wir in Deutschland ein Head Office haben. Da ist das ja dann anders. Bei uns ist es jetzt in der Schweiz, Schweiz ist ja kein großer Markt, das hilft auch, weil dadurch nimmt sich das Head Office vielleicht auch nicht so wichtig, weil einfach die Schweiz selber ja nicht n Riesengeschäft ist.
Und und dann würde ich mal sagen, hängt es wahrscheinlich auch von der Grundkultur eines Unternehmens ab. Ja, bei uns ist waren schon immer sehr international, waren schon immer n Unternehmen was jetzt nicht von einer Nation. Dominiert wurde von Nationalität der Mitarbeiter, sondern immer sehr international. Wenn du bei uns in der Schweiz ins Head of is gehst, da sind dann mindestens 100 verschiedene Nationalitäten, die da arbeiten und dementsprechend auch ein Sprachenwirrwarr und bei uns gibt es einen Grundfaktor.
Wir sagen bei uns alle unsere Values, die sind beruhen auf Respekt, wie man eben miteinander umgeht, hierarchieübergreifend, genderübergreifend, sonstige kulturelle Unterschiede übergreifend, aber auch mit Geschäftspartnern alles und das. Das prägt unser Miteinander und das bekomme ich immer mitgespielt, wenn Leute neu zu uns kommen, von anderen Unternehmen zum Beispiel oder auch gehen, sagen, Mensch, das ist echt was, was euch auszeichnet, wie ihr miteinander umgeht, ja, ansonsten, wenn ich jetzt so Kollegen vergleiche, die auch große Unternehmen in Deutschland führen, jetzt aus unserer Branche, das sind eigentlich alles recht coole Typen, muss ich sagen, ja, ich.
Glaube da haben viele, also ich meine wir können noch 5 Stunden mit dir sprechen, irgendwie. Ich glaube da haben viele so ein. Ziemliche Berührungsängste auch könnte ich mir vorstellen, so als junger Mensch irgendwie, dass du denkst, okay wow, so eine hohe Position, der ist bestimmt total von sich überzeugt, oder?
Also natürlich bist du schon von dir überzeugt, ne? Aber ja, bisschen bisschen Show, ja, bisschen Show muss man, glaube ich. Ich glaube, es ändert sich. Ich meine, du hast Recht als also als ich Trainee war, hätte ich mich nie getraut den Vorstandschef hier anzusprechen, das war irgendwie erhöht da, ja das war anders, ja.
Das ist schon jetzt, das ist anders. Die Leute sprechen mit einem, sie, sie wissen ja auch, also intern sowieso, sie wissen können mit mir sprechen, aber ich gehe auch viel an an an Unis, um da mal zu zu präsentieren, die kommen dann auch alle danach und ich sag, hey du zu uns, also du kannst auch du zu mir sagen das ich glaube die Zeiten sind einfach anders, ja das ist wahrscheinlich, hilft auch sagen wir mal wir tragen seltenst Krawatte heutzutage oder so ja ist auch.
Auch wie man präsentiert. Du kannst das Abkommen präsentieren oder sag mal menschlicher ja, und ich glaube, das hat sich einfach geändert, zumindest und ich halte es aber auch für gut für richtig. Und du in deinem Daily, du hast dann Assistent, Assistentin. Ich habe eine Assistentin. Ja, Check dann auch deine E Mails.
Seltens also ich mache meine e Mails selber. Sie schaut natürlich, sag mal Termine und alles und ob was brennt aber meine E Mails beantworte ich selber. Wie viele E Mails denkst du hast jetzt in den anderthalb Stunden Podcast? Verpasst bisher zu viele. Zu viele. Nicht verpasst? Verpasst es wurscht, aber zu viele bekommt also es.
Ist dann so bei dir. Du bist dann zack, zack, zack, die ganze Zeit am Antworten, antworten, antworten oder sind es dann auch viele Sachen, wo du einfach mitliest in irgendwelchen Verläufen oder? Ja, also es ist ja meistens ist mein Tag so durchgeballert, dass ich. Abends einmal in die e Mails reinschaue oder vielleicht mal 5 Minuten schnell noch mal durchscrolle.
Viele beantworte ich auch nicht. Also sag mal, wenn ich zur Information muss ich ja auch dann nicht beantworten und dann, ja dann hängt es halt davon ab, wenn es mal schwierigere Themen sind, dann muss ich mich auch mal wenn man einen Freiraum schaffen und mich damit damit beschäftigen, aber grundsätzlich ist es schon eine unheimliche Hilfe, dass meine Assistentin meinen Tag koordiniert. Ja, weil wenn du die ganzen Gesprächsanfragen und dann wir brauchen da mal Meeting und so was, wenn ich da immer noch meinen Kalender dann selber noch mal rumschieben müsste ja was auf, dann muss ich das verschieben. Seit seit wann arbeitet ihr zusammen? Ja, seitdem ich in Deutschland.
Bin ich kannte das, weil ich habe mal ein Praktikum gemacht im Vorstand statt von der UBS, und da war der Vorstand, der kam irgendwie neu rein und der hat seine Assistentin von der Deutschen Bank oder so glaube ich mitgenommen, wo sie davor, wo sie davor waren. Nee, also die Susanne, die ist ich bin der. Ich glaube, der fünfte Vorstandssprecher, für den sie arbeitet, also die ist, die ist viel erfahrener als ich in der Hinsicht und macht das super und ist eine unheimliche Hilfe, weil sie natürlich alles kennt.
Ja, die kennt alle Prozesse, die kennt die Leute in Deutschland, kennt aber auch die Leute national. Das das hilft und. Du bist dann quasi der Vorstandssprecher und CEO. Und dann gibt es noch einen irgendeinen CFO. Hast du noch, oder? Was genau? Das kann man ja selber zusammenstellen, was für Vorstände man hat, oder?
Also. Ja, ja, aber natürlich in Absprache mit meinen Kollegen in der Schweiz und alles. Und es ist ja auch nicht so, dass du da jetzt sagst, durch morgen eigentlich nicht, ja jetzt. Nee, wir haben, nee, aber auch ich mein so welche C Position man besetzt ne. Nee, wir haben. Wir haben die eigentlich definiert.
Ja, also wir haben, wir sind ja n komplexer Laden, also wir, wir haben unser Vorstand ist sehr klein, wir sind nur 4. Ja ja, da gibt es NCFO und n Personalvorstand und n technischen Vorstand. Ja, aber dann gibt es eben Geschäftsführer für die anderen Bereiche. Es gibt erst die ganzen Kategorien, haben jeweils einen Geschäftsführer und dann gibt es eben noch andere Funktionen wie Rechte und Compliance oder Vertrieb oder sowas, die dann auch das sind, das ist eigentlich dann unser unser Geschäftsführungskomitee. Und in diesem, auf dieser europäischen Ebene gibt es da dann einen nur Head of Europe oder gibt es da dann auch einen europäischen CFO und so weiter und so. Fort gibt es gibt es.
Auch noch. Und dann gibt es quasi das globale auch genau und die globalen haben wir wahrscheinlich noch ein Paar mehr oder haben die auch nur 4. Also global. Das globale Exactive Board ist 12 Leute und bei uns also der Vorstand, das ist ja eher wieder ein formaljuristisches Thema, sind wir zu viert, aber der Kreis in dem wir arbeiten sind wir eigentlich 18 Leute, oder?
19 sondern Head of Marketing beispielsweise. Genau, es gibt ein CMO und es gibt eben jede der Geschäftsführer. Und dann gibt es so ein Supply Chain und. Head of Sustainability und Corporate Communication. Also viele verschiedene Bereiche sind und die geben dir dann immer weiter, was in ihren Bereichen sozusagen passiert und darüber bist du dann informiert, sozusagen genauso wie der globale CEO über seinen Europäischen. Genau.
Aber es ist ja nicht so, dass die mir immer erzählen müssen, hey, wir haben das heute gemacht und haben das morgen. Nein, erstens gibt es natürlich auch, kann man ja Sachen lesen und zweitens. Gehst du häufig in bestimmten Meetings drauf ein? Ja, du hast jetzt ein Thema, wo du dich eben über Mensch, wie wollen wir uns beim Bereich Nachhaltigkeit, was sind unsere Prioritäten, dann besprichst du es da ja und dann kriegst du vielleicht mal ein Update hier beim das jetzt umgesetzt oder hier oder hier brauchen wir mal Unterstützung oder hier brauchen wir mehr Geld, oder?
Was war der beste Tipp, den du jemals bekommen hast für deine Karriere von einem Vorgesetzten? Ich würde mal sagen, da gibt es 2. Der Erste, den ich vorhin genannt habe. Setz dich mal auf den anderen Stuhl. Ja, das ist wirklich da erinnert man, das ist jetzt ja schon 29 Jahre her, da erinnere mich also wirklich immer gerne dran und der zweite ist Unrat vorbei, schwimmen lassen, ja was was, was bedeutet das, ich war früher schon einer, der, wenn mich einer genervt hat oder so, dann habe ich auch gerne sofort immer viel Sport gemacht, sehr kompetitiv, da habe ich auch gerne gleich zurück und da hat mir mein Chef gesagt, Mensch, lass doch den Unrat einfach mal vorbei, schwimmen springt doch nicht mal drauf an.
Filter das raus und sag dir gut und das hilft, weil das einfach zu deiner eigenen Ruhe beiträgt und du dich nicht mehr aufregen musst und reinsteigern musst. Das sind jetzt sehr banale Tipps, aber sie helfen unheimlich durch durch den Tag und durch durchzukommen. Was ist so eine Sache, die du immer versuchst mitzugeben? Irgendwie Führungskräften, die du weiterentwickeln willst. Ja, ich sag immer, übernimm Verantwortung, trau dich. Keine Angst vor Fehlern zu haben. Dass wir Fehler machen.
Ich mache auch jeden Tag Fehler, aber das ist, wir haben auch eine Kultur bei uns, ja, es hilft auch nichts, stundenlang drüber zu reden, aber du hast schuld, nein du und sondern lass uns eine Lösung finden und weiter, aber nur wenn wir uns was trauen, können wir ja auch was bewegen und was verändern, was voranbringen und deswegen sage ich immer, wenn du davon überzeugt bist, mach's. Und aber dann auch nicht.
Dann nicht so immer wieder abwägen, sondern muss man auch überzeugt sein, weil das Team möchte auch wissen okay meine Vorgesetzte oder mein Vorgesetzter sind davon überzeugt, wir machen Gesetz zusammen. Holst du dir auch manchmal noch Rat, sage ich mal, wenn du so eine harte Entscheidung treffen musst, wo du jetzt nicht so ganz sicher bist okay ist das richtig oder nicht?
Mit wem sprichst du? Da ich habe, sagen wir mal, mein Personalkollege ist natürlich ein sehr wichtiger Ratgeber und Kollege für mich auch mein CFO. Meine Frau ist eine sehr wichtige Challengerin von mir, aber dann natürlich auch, sagen wir mal, Kollegen, zum Beispiel, also Peers, also jetzt mein Pendant in England oder in Frankreich oder andere Kollegen, wenn man so lange im Unternehmen ist und so viel international gearbeitet hat, hat man natürlich auch ein gutes Netzwerk, wo man mal sagen kann, hey, kann ich mal, was würdest denn du da machen oder was, wie siehst denn du das und.
Deine, quasi deine, deine Frau ist dann aber nicht bei auch bei euch irgendwie oder so, sondern die supported dann von zu Hause aus. Die ist wahrscheinlich die größte Kritikerin, die ich kenne. Ja, aber das hilft ja auch, wenn einer Mal direkt ins Gesicht sagt, Hey, was hast du da vermisst gesagt.
Wie wichtig ist so Familie, Privatleben? Auch würdest du sagen, so für deine. Deine Karriere. Aber ich glaube, viele Leute denken so irgendwie, man muss sich da für 1 von beiden irgendwie so ein bisschen auch entscheiden. Absolut wichtig. Deswegen hatte er vorhin gesagt, als ich meinen ersten Sohn oder als wir unseren ersten Sohn bekommen haben, wollte ich auch immer abends zu Hause sein.
Die Familie ist für mich der Anker, das ist vielleicht auch noch ein Tipp, den ich, den ich Menschen gebe, der Job ist natürlich wichtig und natürlich hängt es von der Altersphase ab, dass man sich mal mehr reinsteigert, aber. Wirklich den Anker, also mir den Anker, gibt die Familie, Freunde, Sport, das ist, das ist für mich das, und da kann ich auch total abschalten und das hilft auch, wenn man es schafft abzuschalten, also wenn ich abends ins Bett gehe, dann denke ich, Gott sei dank nicht noch 5 Stunden nach über die ganzen Probleme, die ich tagsüber hatte, sondern kann ich einschlafen, weil ich eben den Abend mit Familie oder Freunden verbracht habe und mich mit anderen Themen beschäftigt habe
und dann einfach. Ausgeglichen bin oder so. Oder es schaffe es zur Seite zu drücken. Jetzt können Sie ja theoretisch noch mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen und Sport, wenn du weniger arbeiten würdest, wenn du nicht so hohe Verantwortung hättest. Das stimmt ja. Wie, was ist da aber für dich so der Antrieb? Trotzdem das noch zu machen?
Also macht mir ja Spaß, also macht mir Spaß. Ich habe gerne Verantwortung schon immer gerne gehabt. Es ist natürlich auch ich, ich lebe auch gerne. Und sagen wir mal mein mein Lebensmotto ist carpe diem. Ja, weil es geht mir auch sehr gut, ich bin privilegiert, ich habe eine gesunde Familie, ich darf in einem Land leben, wo das Leben auch Safe ist. Ja, und wir vergessen es manchmal, uns auch an solchen Einfachheiten zu erfreuen.
Ja, das heißt, eigentlich geht es mir super und ich habe noch das Glück, dass ich einen tollen Job machen kann, die haben mir natürlich auch finanziell ein schönes Leben ermöglicht, ja und? Ich finde es toll, wenn ich nicht nachrechnen muss, ob ich, ob ich jetzt hier noch essen gehen kann oder nicht, heute mir vorzustellen, dass ich keine Ahnung 4 Stunden am Tag noch arbeite.
Dazu fühle ich mich noch zu jung. Okay also du willst auch irgendwie das so ausnutzen, aber du willst halt die Möglichkeit, die sich dir da ermöglicht hat auch irgendwie nutzen für dich. Ja, es ist ja ich meine, solange das Unternehmen der Meinung ist, dass ich. Da gut was bewegen kann, mache ich das gerne.
Mir macht das Spaß. Mein jüngster Sohn ist 8. Ja sagen wir mal, solange der in der Schule ist, könnte ich mir schon vorstellen, dass ich noch arbeite. Ach ja, das heißt noch 10 Jahre, ja 10 Jahre, wie alt bist du jetzt? Gerade 54. 54 okay dafür. Jetzt muss man ganz am Ende noch so ein 2 Gesundheits oder produktivitätsroutinen abholen, weil ich sag mal mit 54 noch so oder so fit aussieht. Obwohl man so viel arbeitet, ist auch nicht vollkommen selbstverständlich, oder?
Oder willst du auch da sagen, dass sich da auch viel getan hat, dass so früher die Zigarrenrauchenden Vorstände in Klischees aus der Vergangenheit und inzwischen deutlich mehr auch auf Sport, Ernährung und so weiter geachtet? Ich glaube, dass sich da was getan hat. Ich glaube schon, dass du heute viel mehr ausgewogenere Profile siehst. Ja, ich meine, es muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe halt schon immer sehr viel Sport gemacht und das ist für mich ein Ausgleichsweg.
Machst du viel Sport? Das hängt von der Jahreszeit ab. Ja, ich habe früher viel Kampfsport gemacht, Hockey gespielt, ich bin ein begeisterter Skifahrer, es geht jetzt natürlich hier nicht so viel, in der Schweiz bin ich nachts touren gegangen, da kannst du, da gibt es ganz viele Möglichkeiten, jetzt mache ich hier meistens, jetzt fahre ich momentan mit dem Fahrrad ins Büro und zurück sind 40 Kilometer, bist du auch ein bisschen unterwegs, mache viel mit Eigengewicht. Oder Cardio.
Es gibt ganz viele Möglichkeiten, wichtig ist einfach, mir ist wichtig, wenn ich, dass ich mich bewege, das merke ich, wenn ich 2 Wochen nichts gemacht habe, dann fühle ich mich ein bisschen unausgewogen, aber ich kasteile mich nicht, also ich, ich esse unheimlich gern, ich ich feier auch gern, das sind meine Freunde, bin gerne gerne zu lang unterwegs und ich trinke auch gerne mal ein Glas Wein oder sowas. Ich glaube, es ist die Mischung, macht es ja die Ausgewogenheit und natürlich sagen wir bei der Ernährung schon, ich komme aus Bayern.
Klar finde ich es super, weil jeden Tag nur Weißwürste und Schweinsbraten essen wird, aber das mache ich jetzt nicht, also wir versuchen schon, sagen wir abends mal eher mehr Gemüse und sowas, aber wir essen immer, wir essen immer gut und wir zählen auch keine Kalorien oder sowas. Ich finde, es muss ja, also essen muss ja was Schönes sein, ja, ich muss mich ja drauf freuen und wenn essen nur noch eine Kalorienzählerei und jemand hat aber gesagt, du darfst jetzt kein Fett, kein Zucker, keine, keine Ahnung, keine Proteine, was weiß ich mehr essen, das ist ja furchtbar, aber man muss sich halt damit beschäftigen und auch überlegen okay was wie kann ich mich denn einigermaßen ausgewogen ernähren? Zum Abschluss vielleicht noch
mal zu Euch nestlets in Deutschland, auch weltweit, was Einstiegsmöglichkeiten angeht. Vor allem das gibt es noch. Das Traineeprogramm ist das so das Hauptding, wo man einsteigt oder was gibt. Es gibt ganz viele Möglichkeiten. Ja, es hängt auch davon ab, was du da machen möchtest. Ja, aber wir haben ganz klar ein Traineeprogramm. Ja, wir haben aber für Supply Chain oder eben Marketing und Sales, was ich gemacht habe, wir haben auch direkteinstiege ja insbesondere auch im technischen Bereich. Wir haben Audit ist ein großer Einstiegsbereich und wenn man aus dem Finanzbereich kommt, ja.
Und unser neuer CEO war früher im Audit. Unser Europa CEO hat im Audit angefangen, also es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, Audit muss man sehr flexibel sein, weil du reist immer um die Welt. Du hast die ganzen Gesellschaften an und so. Genau, ja. Und du lernst natürlich da in einem sehr kurzen Zeitraum unheimlich viel übers Unternehmen. Also es gibt ganz, ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten, ja.
Was ist so top Punkt oder sagst okay wenn man eine Konzernkarriere machen will? Das muss man sich unter die Ohren schreiben im Vergleich vielleicht auch zu Sachen, die jetzt in anderen Bereichen nicht ganz so hart zutreffen. Das ist eine gute Frage, die ist. Also ich nehm so n bisschen auf jeden Fall.
Von vorne hab ich mitgenommen so offen sein ne wenn dir jemand ne Möglichkeit ergibt, dann ergreift die weil es jetzt nicht so ultra planbar ist irgendwie und du nicht erwarten kannst. Aber das ist ja überall wahrscheinlich so. Ja, ich würde mal sagen wahrscheinlich das Merk ich ja wenn wir mit mit Startups zusammenarbeiten oder wenn wir sagen wir mal unternehmen uns an uns an Unternehmen beteiligen oder sowas. Ich glaube, was man, was man mitbringen muss ist schon ne Resilienz gegenüber Prozessen, weil so n großes Unternehmen hat natürlich viel mehr durchorganisierte Prozesse als als n kleineres Unternehmen und auch die strikte Kohierenz an Compliance.
Ja, weil du einfach natürlich als Großunternehmen kannst du dir das nicht leisten, da n bisschen ja bisschen großzügiger mit umzugehen. Ja und das ist das ist manchmal für für junge Leute wo die sagen. Muss das denn schon wieder sein? Warum müssen wir denn jetzt hier schon wieder sagen, ja gut, wir können halt, wir müssen das halt, also das ist aber da eine Resilienz und zu sagen okay es macht auch Sinn, wenn es einen Prozess gibt, weil sonst natürlich das irgendwann ein organisierte Chaos führt, aber ansonsten, letztendlich machen wir ähnliche Sachen, ob das Unternehmen groß oder klein ist. Letztendlich geht es darum, dass du ein ein Produkt oder ein Service, eine Leistung.
Versuchst zu entwickeln, die einen Konsumenten begeistert, wofür der Konsument dann bereit ist, hoffentlich auch etwas zu bezahlen. Ja, und das kann den großen oder kleinen Unternehmen. Gut oder mal gut oder mal schlechter gemacht werden? Ja, und also ich meine, das ist eigentlich finde ich, einer der Hauptgründe, was halt spannend auch ist für so einen großen Konzern oder auch mittelständisches Unternehmen zu arbeiten, was soeben auch im B 2 C Bereich tätig ist, dass man halt tagtäglich auch irgendwas mit den Produkten irgendwie anfangen kann und sieht.
Ich glaube das ist dann für viele schon auch so ein Motivationsfaktor versus du bist halt bei irgendeinem. B2B, die einen kleinen Bestandteil in der Automobilzulieferbranche herstellen. So, das ist dann vielleicht nicht ganz so nahbar wie jetzt, irgendwie auch sowas ne. Sie meinen, jetzt muss ich natürlich kurz eine Werbeschleife noch für uns eindrehen. Natürlich ist es cool, sie jeden Tag mit Lebensmittelprodukten zu beschäftigen, das ist toll, das Produkt kannst du anfassen, jeder hat eine Meinung dazu, sei es positiv oder negativ, jeder kennt sie ja.
Und deswegen hab ich immer mein Handy hier mit der kitkat Hülle, weil jeder kennt es, jeder lächelt schon mal wenn ich es so hinlege, dann lächelt jeder und das ist natürlich toll. Ja und und damit kann man sich identifizieren und das macht Spaß, macht auch auch zu verkosten macht Spaß, ja nicht jedes Produkt schmeckt ja, aber dann mit unseren Köchen zum Beispiel ja dann wenn man dann sagt, Mensch, jetzt haben wir heut großen Besuch, könnt ihr noch mal was zaubern und dann zaubern die was aus unseren Produkten daher und dann sagst du wow warum brauch ich brauch ich gar nicht ins Ständer Restaurant zu gehen. Ja, und das?
Das ist cool. War cool. Alexander, vielen, vielen Dank für deine Zeit. Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, das war ein sehr sehr tolles Gespräch, sehr motivierend und genau, also ich habe immer noch eine, ich überlasse meinen Gästen immer noch mal gerne das allerletzte Wort, wenn du beim Herradeln heute Vormittag gedacht hast okay komm, das würde ich gerne versuchen einzubringen, was du bisher noch nicht hast einbringen können, dann hinterlasse ich dir sehr gerne noch das letzte Wort. Ja.
Ich finde, es ist das Gespräch war super, das ist das einzige, weil du hast ja gesagt, es richtet sich auch an Leute, die ja sich überlegen, was was kann ich machen, ja ich, ich sag immer trau dich du, du musst auch bisschen deinem Gefühl folgen, nicht nur dem, was andere Leute dir sagen, das wäre aber wichtig, weil letztendlich wir müssen alle sehr lange arbeiten und wenn du es nicht genießen kannst, dann ist es echt. Da wird es echt schlimm.
Ja, also von daher, man muss sich trauen, man muss sich dann auch mal mal über den Schatten springen und einfach wagen. Sehr schöne Schlussworte. Alexander, vielen Dank für deine Zeit Linkedin Profil Karriereseite von nestlé et cetera verlinken wir mal unten in der Beschreibung, aber ich glaube das findet man dann auch so heraus und dir noch eine erfolgreiche erfolgreiches Wochenende auf jeden Fall schon mal. Vielen Dank hat mir Spaß gemacht.