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Wertvolle Karriere-Tipps vom Headhunter (Ex-Investment Banker) | Karriere Insider

Mittwoch, 15. Oktober 2025 · 1 h 07

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Alex Bergen, Managing Partner & Co-Founder von CorpFin Search. Nach Stationen im Investment Banking bei RBC und Lincoln International sowie im Corporate M&A bei Atkins gründete Alex seine eigene Headhunting-Boutique. Im Gespräch geht es um seinen Karriereweg von London nach Frankfurt, den Aufbau von CorpFin Search und Einblicke in die Welt des Headhuntings. LinkedIn Alex Bergen: linkedin.com/in/alexbergen-corpfinsearch/Webse… CorpFin Search: corpfin-search.com/Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&… Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff… - Vorschau00:00:16 - Intro00:02:17 - Vorstellung00:04:40 - Unterschiede zwischen Uni Mannheim und Frankfurt School00:05:41 - Einstieg bei RBC im Investment Banking (London)00:10:10 - Wechsel zu Atkins ins Corporate M&A (London)00:13:24 - Wechsel zu Lincoln ins Investment Banking (Frankfurt)00:16:24 - Gründung von CorpFin Search00:24:06 - Wie man richtig mit Headhuntern umgeht – Chancen, Fehler & Tipps00:27:28 - Wie funktioniert das Geschäftsmodell von Headhuntern?00:28:31 - Wie stark schwankt das Headhunter-Geschäft übers Jahr?00:30:32 - Höchste Position & Gehalt, die Alex als Headhunter vermittelt hat00:32:34 - Eigenschaften & Erfahrungen, die Headhunter bei Kandidat:innen suchen00:35:35 - Antrieb & Motivation00:37:01 - Herausforderungen im Alltag eines Headhunters00:38:29 - Wirtschaftslage in Deutschland – aktuelle Einschätzung00:40:35 - 5 Jahre CorpFin Search – so groß ist das Unternehmen heute00:42:34 - Routinen, Ernährung & Sport – Ausgleich im Alltag00:44:37 - Karrieretipps für ambitionierte Zuhörer:innen00:48:14 - Die spannendsten Persönlichkeiten aus 15 Jahren Karriere00:50:23 - Zukunft von Private Equity und M&A in der DACH-Region00:55:58 - Buy & Build im Headhunting – kommt das vor?00:57:58 - Weitere Fragen01:06:54 - Outro_____________________________________________Weitere hilfreiche YouTube-Videos:Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcastINVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0fUNTERN… WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnUDie besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0KsDie besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4wALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlYALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU__________________________… du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics… Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-… Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics… Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…

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Wie hoch war das Gehalt bei der High s Ping Position, die du bisher besetzt hast? Ja, so eine so knapp, eine halbe 1000000. In dieser Folge des Karrierezeiter Podcast spreche ich mit Alex Bergen. Alex hat an der Uni Mannheim VWL studiert, er dann seinen Master an der Frankfurt Tour gemacht, hat in der Zeit vom Studium verschiedene Praktika im Investmentbanking absolviert.

Ist dann bei der RBC Royal Bank of Canada in London eingestiegen. Als Investmentbanking Analyst. Hat dann nach einiger Zeit nen Wechsel gemacht in die inhouse m und a Abteilung von einem großen Unternehmen und ist dann als Associate hier nach Frankfurt gekommen. Hat für circa 2 Jahre als Associate bei Lincoln im Investmentbanking gearbeitet und hat sich dann selbstständig gemacht. Mit einer eigenen Headhunting Firma Initial vor allem natürlich spezialisiert auch auf den Bereich M und A. Nach und nach jetzt über die letzten Jahre das Ganze immer weiter ausgeweitet, besetzt, viele Spitzenpositionen für kleine und mittelständische Portfolio Companies von Private Equity Funds und besetzt

natürlich aber auch andere Positionen. Wir sprechen zum einen über seine Zeit im Investmentbanking, zum zweiten aber natürlich auch darüber, was so n Headhunter macht und wie ihr als Young Professionals insbesondere und auch über den weiteren Verlauf eurer Karriere Headhunter. Möglich nutzen könnt, um da in eure Karriere voranzukommen.

Wer noch mehr Insights haben möchte, wie man Karriere macht, wie man im Studium vorangehen sollte, um die bestmöglichen Karrierechancen danach zu haben, um bei großen Banken, PES Beratung et cetera einzusteigen, gerne mal das Buch nach ganz oben lesen, gibt es überall, wo es Bücher gibt und ansonsten super gern, natürlich auch bei Pump and Queers anmelden, wie schon so viele andere Studierende ebenfalls.

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Ja, Alex, Herzlich Willkommen im Karriere Insider Podcast. Schön, dass wir wieder sprechen können. Ja, vielen dank David für die Einladung. Ich freue mich hier sehr in deinen Räumlichkeiten mit der mit der Skyline View zu sein. Ja, ich meine, du bist schon sehr, sehr lange in Frankfurt, kennst die Skyline, aber ihr sitzt gerade nicht nicht in einem der Tower.

Genau, wir sitzen im Marienforum neben dem Marienturm. Das heißt, wir gucken auch ein bisschen auf die Deutsche Bank, aber nicht auf dieser Flughöhe, ja. OK, sehr sehr cool. Schön, dass wir wieder sprechen können. Wir hatten glaube ich das letzte Mal vor. 5 Jahren oder so mal NN Video zusammen aufgenommen, seitdem so ein bis zweimal im Jahr läuft man sich immer über den Weg auf den gängigen veranstalten wie man heute mal auch tiefer reingehen in das Thema Headhunting.

Wie das alles funktioniert, was man da genau macht, weil es natürlich für die Leute, die wirklich ne sehr ambitionierte Karriere starten immer n Thema sein wird, spätestens nach dem Berufseinstieg. Manche Firmen arbeiten ja schon zum Berufseinstieg exklusiv mit Headhuntern zusammen. Aber bevor wir jetzt über das sprechen, was du aktuell machst, lass uns mal reinstarten bei dir.

Du hast ja auch klassisch BWL studiert und erst im Investmentbanking gearbeitet. Hol uns mal ab, in der Oberstufe, war da für dich schon klar, OK für dich. Geht es in die Finanzbranche? Tatsächlich war das nicht so früh klar, ich hab mich damals in der abizeit, ich hab mein Abi in Münster gemacht, damals umgeschaut, hab mich da versucht zu orientieren. Und habe dann eben in die Rankings geschaut. Und da war Mannheim eben immer recht weit oben und habe mich damals umgehört.

Soll es VWL oder BWL sein. Letzten Endes habe ich mich für VWL mit dem Fach BWL entschieden und genau da sind dann 6 Module BWL mit drin und da hat man dann Marketing, Finanzwirtschaft, Produktion, internes externes Rechnungswesen und. Genau das war eine tolle Ausbildung und eine tolle Zeit in Mannheim gewesen zu sein, vor allem auch aus Netzwerkgründen, also auch auf der Dealsourcing wieder viele Gesichter, auch aus Mannheim gesehen und genau, viele sind ja dann auch nach Frankfurt gegangen, genau, aber tatsächlich im Abitur war ich noch recht offen und in Mannheim wird man dann natürlich schnell kanalisiert, dann auch in Richtung der gängigen Karrierewege, Consulting oder Banking.

Wie fandest du? Du hast ja Master gemacht an der Frankfurt School, richtig, wie fandest du Unterschied zwischen BWL, Mannheim, staatliche Uni versus dann Master Frankfurt School Privatuni? Genau. Mannheim ist natürlich sehr, sehr, ja akademisch und sehr theoretisch, und ich habe für mich dann etwas gesucht, was ein bisschen praktischer orientiert ist, weil ich zwischen Bachelor und Master ein Gap hier gemacht habe in Frankfurt und war da bei der Commerzbank im Debt Capital Markets, bei der DWS, im Asset Management. Portfoliomanagement und habe dann für mich entschieden, dass ich nicht wieder zurück an eine Uni wie Mannheim gehen kann, wo es dann wieder irgendwie in die Form nur in die Formeln geht, sondern wollte auch am Standort

Frankfurt bleiben und da war Frankfurt School für mich auch mit der Möglichkeit nebenher noch zu arbeiten, 23 Tage die Woche einfach eine ideale Möglichkeit um. So n bisschen in dieser Finanzwelt zu bleiben. Mhm OK und im im Master dann hast du dann für dich final entschieden. Es geht Richtung M und A, ja.

Genau. Also ich hatte auch am Ende des Bachelors immer mal drüber nachgedacht. Aber gerade im Master waren dann war war ein Kumpel mit dabei, mit dem ich mich dann wirklich immer hingesetzt habe, meine Motivation geübt habe, warum ich ins Investmentbanking gehen will und ja, um halt die technischen Fragen auch zu beantworten.

Und das war tatsächlich dann etwas, was mir sehr geholfen hat. Ich glaube, manchmal braucht man ja einfach diese eine Person, die einen so ein bisschen an die Hand nimmt. Und genau und tatsächlich in der Zeit habe ich für mich auch entschieden, so diesen sicheren Weg m und a zu gehen, obwohl ich damals schon auch mich mit Freunden ausgetauscht haben zum Thema Unternehmertum, weil da ja auch irgendwie viel immer auch so zu den Tech Start UPS aus den USA dann auch in der Presse war und en vogue.

Aber genau hat mich da noch nicht in der Lage gesehen direkt zu gründen, sondern erstmal m und a zu machen. OK und bist dann bei Lincoln direkt eingestiegen. Beziehungsweise genau nach dem Master bin ich nach London, war zweieinhalb Jahre dort, war genau zuerst bei der RBC und danach bei Atkins, bin dann nämlich ins Corporate MNA gegangen. Um halt ja ein bisschen London noch mehr zu genießen und nicht nur die Investmentbanking hours zu machen habe. Atkins wurde dann letzten Endes von einem kanadischen Player Snc Lavalin gekauft, sodass ich für mich dann ja die Frage gestellt habe, suche ich mir was anderes in London oder gehe ich den Weg zurück nach Frankfurt und in der Zeit hat sich dann eben auch die Möglichkeit ergeben bei Lincoln

und ich fand das eigentlich von Setup auch sehr interessant, weil es unternehmerisch geprägt war und. Da und man da ja so alle alles noch mal n bisschen näher sieht als gerade auch die Cell Side, weil vorher bei ABC war das eher so beiside Themen an denen ich gearbeitet. Hab ABC Royal Bank of Canada hatte also macht, da macht man da auch sehr viele. Dann kanadisch Focus Deals et cetera ist man dann quasi so der.

Also der Ansprechpartner für kanadische Unternehmen, die in Europa irgendwas machen wollen. Wenn man da in London sitzt oder ist das einfach eine Investmentbank wie jede andere? Ja, also zum Teil sicherlich, dass die da wahrscheinlich diese crossborder Themen auch begleiten. Damals war aber so, dass die halt viele Banker von Bulch, Bracket und sonstigen Großbanken geholt haben, um da einfach die Plattform in London groß aufzubauen und.

Und ich hab. Ich kam darauf, weil ich vorher auch mal n Praktikum während des Masters bei Societé General in London gemacht habe und 2 mit Praktikanten sind dann zu RBC und dann haben die mich so n bisschen auch mit Hingeschleppt und ich fand das eigentlich einfach ne coole Zeit so im Financial Hub, das war so 2015. OK, wie war da so.

Wie hast du das doch wahrgenommen? Lifestyle mäßig war das irgendwie durch durchgehend arbeiten da in der Zeit als Annelist oder hatte man da auch Freizeit? Was habt ihr so gemacht, Mhm? Also die Anfangszeit in London war total cool, weil auch viele Freunde von mir zu der Zeit auch dort waren, entweder aus dem Bachelor oder sonstige Kontakte aus Praktika, die ich gesammelt habe. Und wir hatten ne richtig coole Anfangszeit und. Genau und dann klar, als das Investmentbanking dann bei der IBC losging, waren es natürlich sehr intensive Zeiten. Also da kann meine jetzige Frau beziehungsweise damals Freundin ja sicherlich viel drüber sagen.

Die Wochenenden waren häufig auch geblockt. Ich kann mich auch dran erinnern, dass ich an einem Sonntag Geburtstag hatte und dann mit ihr so nett gefrühstückt habe in einem Londoner café und ich danach ins Office gerufen wurde und für sie war das. Ja, total. Der Schock. Aber du, für dich war es halt. Du musstest es worauf vielleicht einlassen? Ja, für mich war das einfach ja einfach so, diese Zeit, wo ich mich das auch ausprobieren wollte, habe aber für mich dann auch irgendwo entschieden, dass es da Leute gibt, die halt sich sehr gerne die Nächte um die Ohren schlagen und ich da vielleicht ja nicht so ganz immer diese diese Nachtschichten machen möchte.

Okay und dann im Corporate MMA. Wie lange warst du da und. Das waren so letzten Endes anderthalb Jahre, bis eben die Firma aufgekauft wurde. Das war super spannend, weil man eben halt noch mal so diesen anderen Blickwinkel hat, also börsengelistetes Unternehmen damals war n deutscher CEO in dieser UK Company Global aktiv und das war auch ne coole coole Geschichte, einfach von der anderen Seite.

Wie würdest du sagen, da der Unterschied Corporate M und A versus. Große Große Bank, also Arbeitszeiten, vielleicht auch Pay, jetzt nicht unbedingt auf ganz genau dein Beispiel, aber jetzt einfach mal auch generell gesagt, vielleicht auch in der heutigen Zeit wirst du auch Insights haben, was sind da so die Hauptunterschiede?

Genau, also hauptunterschiede ist, dass ja das sicherlich immer von der Größenordnung ja der Firma abhängt. Wie, wie lange man arbeitet. Aber damals waren die Arbeitszeiten unter der Woche moderat, es kam vielleicht mal ganz wenig auch mal zur Wochenendarbeit, aber es war einfach irgendwie spannend, auch eine Großbank dann an der Seite zu haben als Berater, wo man auch mal den Analys von der Bank, dann auch mal Arbeit zuschieben konnte und.

Genau, alles noch mal aus einer strategischen Perspektive betrachtet und genau. Also sowohl ich hatte da sowohl auf Beiside wie aus selside Projekten gearbeitet, aber es war noch mal cool, dann so auf Management Präsentationen auf von der anderen Seite zu sein und auch die Company zu verkaufen und ja auch zu sehen wieso Small Mid Cap Unternehmen das auch spannend finden, eben von einem großen Konzern gekauft zu werden. Paywise muss ich sagen, meistens wird man irgendwo so beim Fixum abgeholt beziehungsweise kriegt da noch mal ne Schippe drauf und beim Bonus muss man dann halt entsprechend Abstriche machen. Aber genau auf den Deal hab ich mich dann auch o. K und quasi Corporate M und A.

Ihr macht dann. Hat man dann bei allen Deals eine Investmentbank an der Seite oder macht man auch manche Deals komplett alleine? Ja, guter Punkt, also wir hatten so eine amerikanische, also amerikanische Groß Bank Boutique an der Seite, die uns so. Bei strategischen Themen beraten hat. Aber wenn es dann darum ging, auch mal so eine Cell Site vorzubereiten, da ging es dann wirklich so darum, das auch intern umzusetzen, auch alleine mit den Stakeholdern aus der Company zu sprechen.

Und ja, da hat man dann schon gemerkt, so ein Corporate trifft auch andere Entscheidungen, also die können auch mal so eine Business Unit einfach einstampfen, weil die vielleicht nicht an die Öffentlichkeit gehen wollen, dass die mit einer mit einem. Im Geschäftsbereich nicht erfolgreich sind und dann stampfen die das vielleicht auch mal lieber ein, anstatt so ein ja ein selside Projekt zu machen, was eine Boutique vielleicht nicht cool finden würde. Im Auftrag der Firma zu machen.

Okay, und dann hast du dich quasi entschieden, zurück nach Frankfurt zu gehen. Nach der Zeit zu Lincoln war da der Michael Drill schon am Start, genau der war am Start, vielleicht auch da, um das noch mal in den Kontext zu setzen, also. Da war auch Brexit zu der Zeit in London. Also das heißt, die ganze Stadt war so ein bisschen ja von der Stimmung her noch mal ein bisschen anders, also viele Freunde, mit denen ich eben diese Anfangszeit zusammen erlebt habe, diese haben dann auch London verlassen, weil London ist es häufig so ein Kommen und gehen, und am Ende waren dann mehr weg, als da waren, und für mich war das dann einfach der richtige Zeitpunkt und genau Lincoln hat sich da auch dann noch richtig angefühlt

und genau dann. Michael Drill Fritz Bieselt war natürlich da. Viele andere und genau das war dann ja auch schon 150 Mann und Frau, starkes Team und genau mit Sektorteams und allem, wobei man sagen muss, dass die Konstellation oder die Struktur ja mittlerweile eine andere ist. Europaweit in Sektorteams organisiert zu sein und nicht nur diese. Dachcoverage zu haben, also da hat sich schon einiges auch immer stark gewachsen seitdem und ich glaube fast verdoppelt, wenn ich mich nicht irre okay und du bist dann als Associate dort eingestiegen.

Ja, das war sogar so, dass Lincoln auch damals ja schon nach 2 Jahren Berufserfahrung zum Associate befördert hat, ist glaube ich auch strategisch auch ein cooler Schachzug. Und genau also so Seat. Genau war ich dann sozusagen das Bindeglied, so zwischen adelist Praktikanten und dann halt eben VPS oder Mensching Directors auf der anderen.

Wie? Lange warst du dann insgesamt bei Lincoln. Genau da war ich knapp 2 Jahre. Und zwar war da für mich irgendwie cool zu sehen, wie funktioniert so ein Dienstleistungs Haus anders als vielleicht zu einer komplizierten Investmentbank in in London, die international agiert und da ist, ist man schon sehr stark im Doing, sieht Prozesse fast wie bei einem Startup, sage ich mal. Wobei der Linke natürlich viel weiter ist. Aber man bekommt einfach mit.

OK, man kann in einem Dreierteam einfach extrem viel bewegen und genau damals hatte ich auch die Möglichkeit schon eigene Origination Coverage zu machen und hatte da auch schon out reaches gemacht, weil ich auch gemerkt habe, welche macht linkedin hat, dass man sozusagen auch Gründer kontaktieren kann, Meetings aufsetzen kann, auch im Zusammenspiel mit einem Managing Director und. Das war für mich dann so dieser Wendepunkt, wo ich für mich gemerkt habe okay krass.

Also man kann auch viel als Person eben bewegen und unternehmerisch tätig sein. Okay, und das war quasi so, dass du gesagt hast, das hat dich dann gecatcht dieses unternehmerische, und dann hast du noch mal überlegt, okay, was mache ich jetzt genau richtig, genau und zu der Zeit hatte ich eben auch schon viele Freunde, die sich selber.

Selbstständig gemacht haben. Man muss das auch, vielleicht zeitlich auch noch mal sehen. Das war auch, wo ja Facebook ADS so neu aufkamen und Google Ads etc, wo viele dann mit E Commerce was gemacht haben und in dieser Zeit hat mich das einfach total gecatcht eben dann auch mal so diesen Sprung, wo ich jetzt auch ein bisschen Berufserfahrung gesammelt habe, eben zu machen. Und was hast du dann gemacht?

Genau. Ich habe dann tatsächlich. Ja, gekündigt und hab mich entschlossen mit einer Headhunting Boutique an den Start zu gehen. Im ersten Jahr war ich tatsächlich noch alleine, hab da viele. Ja, viel outreaches halt gemacht. Hab mich dann aber zusammengetan mit einem ja bekannten und Freund Robert Simon und dann haben wir das Ganze noch mal neu aufgesetzt und haben dann die CORP in Search gegründet und genau das war halt eben das was ich so die letzten 5 Jahre dann. Gibt es weiter Background vom Robert? Robert hat Headhunting im MA und Private Equity gemacht, wurde ausgebildet bei Michael Page und zu der Zeit habe ich ihn auch damals schon kennengelernt als Kandidat. Wir haben da viel über den Markt

gesprochen und dann später hat er das Deutschland Geschäft, eine UK HEADHUNTING Boutique mit aufgebaut wo es auch im MA und Private Equity. OK, mit corpfin Search seid ihr auch in dem MA und Private Equity. Fällt genau also das war so das wo ich gesagt habe, ich komme aus dem MNA Advisory und genau haben dann sicherlich irgendwie da auch losgelegt und von MNA zu Private Equity Investment Team ist es auch nicht weit. Und genau und haben das dann auch in den ersten ein 2 Jahren viel gemacht.

Also Besetzung im Bereich Investmentbanking, Private Equity und dann hat sich halt der Shift ergeben, dass wir viel, weil wir im Austausch mit den Private Equity Gesellschaften waren. Gefragt wurden, ob wir nicht auch unterstützen können bei dem Portfoliounternehmen. Und dann haben sich halt viele C Level suchen oder MA Manager suchen Staatsposition ergeben und genau in erster Linie CFO suchen. Es kamen dann auch Recht schnell die ersten CEO suchen Head of Head of Positionen Corporate Functions also Head of It Head of Sales Head of Legal, Head of Risk und und genau und dann. Hat sich das Ganze noch mal ganz anders entwickelt? Das heißt, wir machen mittlerweile ungefähr 75% unseres Umsatzes mit den km US

in der Regel Beteiligung von Private Equity Gesellschaften für deren Suchen. Und wie findet ihr die Kandidaten, die ihr dahin vermittelt? Genau, also wir haben da so einen Omnichannel Ansatz. Das heißt, natürlich möchten wir aktiv und passiv suchende Kandidaten ansprechen. Die aktiv Suchenden über anonymisierte Stellenanzeigen, entweder ausgeschaltet durch linkedin oder durch unsere eigene Career Site auf unserer Website, wo unsere Mandate auch anonymisiert aufgelistet sind, und zum anderen. Eben durch, ja ansprachen, wo wir eben Market Mapping und Longlist von Kandidaten machen und die dann systematisch durchgehen und ansprechen, ähnlich wie es halt dann auch im MNA ist, wenn man Käufer

ansprachen macht, und das ist vielleicht auch da die Analogie. Also ich hab gemerkt, dass mir das häufig. Im Mna Spaß gemacht hat die Käuferansprache und da über diese strategischen Themen über den fit zu sprechen. Aber was mir vielleicht weniger Spaß gemacht hat, war jetzt im Datenraum rumzuwühlen und da irgendwie ja Dokumente zu schwärzen und ja auch der Diligence Prozess mit stundenlangen Diligence Calls ja.

Kann auch sehr ermattend sein, also dass ich für mich entschlossen habe. Das ist eigentlich genau das, was ich machen will, Headhunting oder Executive Search, also genau diese Vermittlerrolle zu spielen zwischen 2 Parteien mit einem Dienstleistungsansatz und mit einer qualitativen Dienstleistung. In der in der Zeit quasi wo du selber noch im Investmentbanking tätig warst hast.

Hattest du dann dann auch mit Headhuntern Kontakt, hast du gesagt, deinen späteren Geschäftspartner hast du da zum Beispiel auch kennengelernt. Wieviel Kontakt hattest du da mit headhuntern? Genau also der Kontakt. War auf jeden Fall vorhanden und da habe ich dann auch eben dieses diese Chance gesehen, da eine Veränderung zu machen, weil ich gemerkt habe, dass häufig die Headhunter, mit denen man spricht, auf diesem Einstiegslevel oder vielleicht mit ein 2 Jahren Berufserfahrung, dass die gar nicht so in der Tiefe drin sind und ich gemerkt habe, krass, ich beschäftige mich den ganzen Tag twenty 4 Seven mit Investmentbanking und was so der nächste Karriereschritt sein könnte und und die. Die machen einfach eine Liste

von oder manche machen eine Random Liste von Firmen wo man sich wo die einen vorstellen könnten und da dachte ich okay da geht doch mehr und vielleicht auch noch mehr Langfristigkeit reinzubringen und ich fand, dass Robert das Halt eben sehr gut gemacht hat, eben da nicht auf irgendwie diese eine Vermittlung zu gucken, sondern eher so dieses große Ganze im Blick zu behalten. Und ja, Robert hat das wahrscheinlich dann irgendwann genervt, dass ich ihn nicht mehr zu mit ihm über Positionen reden wollte, sondern eher, wie man sich eben mit einer Executive Search Firma selbstständig.

Machen kann. Wie also ist es dann so, dass es also der Großteil der Leute, die am Hetanic tätig sind, die waren dann nicht selbst im Investmentbanking oder so, sondern sind halt dann. Einem anderen Background dann. Genau richtig also, wo man dann sieht, dass die Personen halt wirklich auch mal dort gearbeitet haben.

In dem Bereich, wo sie vermitteln, ist dann eben bei den sogenannten Shrekfirmen, also Spencer Stewart, Russell Reynolds. Egon 10 da und Conferry und genau, und da gibt es noch ja n paar so. Dort die Headhunter haben. Genau also in der Regel ist es so, dass die schon mal CEO oder Partner irgendwo gewesen sind und dann halt genau dann sozusagen in dieser Coverage origination Rolle sind. Wobei man dann sagen muss, die Arbeiten dann mit Researchern, die dann eben vielleicht nicht in dem Bereich tätig waren, die aber sozusagen die Execution machen. OK, aber das sind dann ja schon.

Also wenn du sagst, die waren da mal Partner oder so, dann sind das ja schon ziemliche Senior Leute sozusagen, die treffen sich da wahrscheinlich weniger mit einem Junior zum Kaffee, irgendwie einmal im Quartal. Oder genau richtig. Aber was ich da interessant finde ist einfach diese Schattierung, ne, also Executive Search headhunting ist halt eben, gibt es in jeder Schattierung und ich glaub als Kandidat Kandidatin muss man dafür einfach auch sensibilisiert sein. Ja wen habe ich jetzt gerade vor mir? Und vielleicht auch nicht immer, so sag ich mal, die ganze Branche so als eine eine ganze Masse zu betrachten, sondern wirklich zu gucken, OK, wem, mit wem muss ich möchte ich zusammenarbeiten, wer bietet mir

genauso vielleicht diese Langfristigkeit, die ich möchte, vielleicht wollen manche auch gar keine Langfristigkeit dann. OK, dann dann lass mal so n Playbook machen. Jetzt für die Zuhörerinnen und Zuhörer die, die jetzt noch vielleicht im Studium sind oder gerade am Anfang der Karriere sind. Wie geht man mit so einem Headhunter am besten um? Wann reach ich aus, hab ich am besten irgendwie 20 verschiedene Headhunter die mich kennen such ich mir einen richtig guten raus irgendwie mit dem ich dann mein Leben Plan wie wie wie wie würdest du anfangen wenn man bisher jetzt noch nicht wirklich Kontakt hatte mit Headhunt also werd ich hier nun mal wieder auf linkedin irgendwie mit einer Code Mail angeschrieben wird die jetzt aber nicht super

personalisiert wird also bisher hatte man nicht wirklich an Knüpfungspunkte. Genau. Also ich würd mir erstmal anschauen, wie wie ist die Ansprache resigniert die mit einem, weil genau wenn man schon den Eindruck hat, der Headhunter hat vielleicht noch nicht mal das linkedin Profil gelesen. Dann muss man da jetzt auch nicht drauf eingehen. Aber wenn man das Gefühl hat, dass es irgendwie vielleicht einen Mehrwert stiftet, da vielleicht schon in die Gespräche zu gehen und vielleicht funktioniert es dann zu dem Zeitpunkt jetzt nicht direkt, vielleicht nach dem nach dem Ende des Studiums, aber vielleicht hat man dann schon mal einen Kontaktpunkt, auf den man zurückgreifen kann, wenn man vielleicht auch ein bisschen

Berufserfahrung hat, also da auch gerne so ein paar Fragen stellen, ob es eben passt, oder? Häufig ist es so. Es gibt Headhunter, die spezialisiert sind für Graduate Recruitment, also da gibt es wirklich gerade im angelsächsischen Raum einige, die helfen, den großen Private Equity Gesellschaften dabei wirklich diese Paar in Takes, die sie im Jahr haben zu zu machen und da wirklich die Creme de la Creme von den Business Schools eben abzuschöpfen.

Aber man muss sagen, das gibt es auch manchmal so im deutschsprachigen Raum, dass eben Graduates über Headhunter rekrutiert werden. Aber das, das ist ja, hängt immer so ein bisschen von der Adresse ab, von dem Need, wie sehr genau macht vielleicht die Firma selber Ihr Active Sourcing oder geben die das an einen Headhunter?

Wir haben für uns entschieden und deswegen da auch vielleicht einfach diese Transparenz, die. Dass wir, sage ich mal, nicht im Graduate Recruitment aktiv sind, sondern dass unsere ja Kandidaten, mit denen wir zusammenarbeiten, dann schon mal ein paar Jahre Berufserfahrung haben, weil unsere Erfahrung ist, dass sich ja gerade graduates eben natürlich auch auf sehr viele Positionen bewerben, und da können wir nicht mit dieser einen, mit diesem einen Mandat, was wir gerade betreuen, den Unterschied machen, weil.

Wenn wir ankämpfen gegen 40 Bewerbungen, dann, ja, dann kommen wir wahrscheinlich nicht zum Zuge und dann müssen wir halt auch gucken, dass wir unsere Zeit eben. Ja, entsprechend einteilen und dann arbeiten wir natürlich ja intensiv an der CEO Search oder CFO Search, aber können dann nicht ja eben unsere Ressourcen 1 gegen 40 Bewerbungen?

Und und genauso wird ja wahrscheinlich auch die Zahlungsbereitschaft der Kunden von euch dann deutlich höher sein, um C Level zu besetzen als jetzt ein Junior. Genau. Also häufig haben die Firmen auch gar kein Thema, kein also gar keinen Großen. Bedarf bei Graduals eben was Headhunter angeht. Die freuen sich dann eher darum darüber, wenn man mit denen zusammenarbeitet. Wenn es dann wirklich so n paar Jahre Buße. Und so vom Business Model als Headhunter aus ist das rein immer provisionsbasiert hat man auch irgendwie n monatlichen Retainer.

Und und die Provision ist nur ein geringer Teil. Wie gibt es da Unterschiede zwischen Etat oder haben die alle mehr oder weniger das gleiche Business Model? Also auch da gibt es komplett die ganze Bandbreite an Business Models. Ich glaube wie bei MNA Boutiquen auch, also wir haben für uns entschieden, dass wir ja so ein Commitment Vieh einfach brauchen, um einfach sicherzustellen, dass der Kunde auch wirklich die Position besetzt haben möchte beziehungsweise ein Bedarf hat.

Und teilweise ja, haben wir schon auch Milestone Payments und sodass man, sodass ich das jetzt nicht pauschalisieren kann, aber dass wir halt schon nicht nur upon success arbeiten, sondern da auch schon vorher für unsere Dienstleistungen und für die Suche, weil das ja schon auch ein paar Wochen sind intensive Arbeit da auch schon kompensiert werden.

Möchten. Wie sehr. Schwankt da so das Geschäft? Ist das saisonal, ist das irgendwie super von der Konjunktur abhängig, vor allem jetzt bei euch, wo ihr jetzt noch nicht irgendwie im Jahr wahrscheinlich 1000 Positionen besetzt oder so, sondern auch noch n bisschen weniger, wo ich mir vorstellen vorstellen kann, dass es mal sein kann, einen Monat ist übel geil, da hat man wieder n bisschen Glück gehabt und richtig schnell gute Kandidaten besetzt, da hat man 3 Monate ne Durststrecke wo man gar nichts besetzt. Ist ist das so bei euch oder ist das Recht so planbar das Ganze? Genau.

Also es ist halt so, dass sag ich mal, jetzt im vierten Quartal einfach extrem wir busy sind, also seit also von September bis Dezember ist eigentlich so ne sehr busy season. Und genau und vor, weil die Unternehmen vor Weihnachten noch eben ja die die vakanten besetzt haben möchten, um da mit einem guten Gefühl sicherlich ins neue Jahr zu starten und genau und teilweise sind es auch die Kündigungsfristen zum Quartalsende, die da auch noch mal einen Unterschied machen. So, das heißt, da ist es busy und ansonsten gehe ich persönlich immer in Urlaub, wenn die Kunden in Urlaub gehen, das heißt, zwischen den Jahren an Ostern im August, weil da kann ich auch dann wirklich mal.

Abschalten, ohne dass das Handy die ganze Zeit klingelt. Das heißt ja sozusagen Februar, März ist busy, dann Ostern, ist vielleicht mal ein bisschen ruhiger, dann ist wieder Mai, Juni, vielleicht Juli busy und dann fängt es wieder im September an, das heißt so, damit kalkuliere ich so von der Aktivität im Jahr und wir sagen halt OK, wenn wir nicht busy sind, dann haben wir nicht genug.

Business development the origination work gemacht, sodass wir uns da einfach so versuchen, an die eigene Nase zu fassen und nicht dem Mark die Schuld zu geben, weil irgendwo wird immer gesucht. Was ist die oder wie hoch war das Gehalt bei der High Spang Position, die du bisher besetzt hast so? Knapp eine halbe 1000000.

Eine halbe 1000000 was ist das dann für eine Position? Das war in dem Fall ne CFO Position. CFO Care Was muss man mitbringen, um in so ne Position zu kommen? Wen wen vermittelt man in so ne Position? Tatsächlich ja, war das, sag ich mal, der fit war gegeben aufgrund des Sektors. Also ich sag mal das kann sicherlich n Unterschied machen, wobei man, wobei da das sicherlich ne Sondersituation in dieser spezifischen Suche war, also wenn wir über unsere Standardsuchen sprechen, dann sind.

Das KMUS die suchen einen Geschäftsführer, CFO und da reden wir über Gehälter ja in der Regel zwischen 250000 all in bis 300000 all in zuzüglich Beteiligung, das heißt? Da spielt sich so das meiste ab. Und das sind dann fast immer von PE. Und dann wollen die jemanden haben, der auch gut an das Pe reporten kann und so.

Weiter genau also. Entweder das ist sozusagen, wenn das Unternehmen vom Inhaber zum Private Equity im Sinne eines Primaries dann übergegangen ist, dass dann eben diese Seaf over Position sehr wichtig ist. Oder es kann auch während der Laufzeit sein, dass dort vielleicht noch mal jemand gebraucht wird. Der, der das Unternehmen aufs nächste Level bringt, weil es gibt ja immer so diese Unternehmensphase am Anfang, wo man viel Aufbauarbeit hat, Luca Net einführen, sonstige Reportings und dann geht es irgendwann so in diese Strukturierungsphase und um das Unternehmen so Exit Ready zu machen und genau und da kann es noch mal sein, dass so ein Private Equity, auch wenn wenn die das sicherlich nicht gerne machen, dann noch mal so einen

Managementwechsel machen. Okay das heißt das. Das sind so die, die die normalen Positionen jetzt für den wie wie was für Kandidaten sucht man dann aber auch für so n normalen CCFO oder CEO Position. Wie alt sind die so im Schnitt, wie früh kann man das vielleicht auch bekommen und wenn du sagst EY oder wenn ihr jetzt n Zuhörer oder ne Zuhörerin sagt Hey das das klingt irgendwie für mich interessant, ich wär gern mal möglichst schnell GF.

Was für Stempel soll ich in meinen Lebenslauf packen, um möglichst schnell von dir angesprochen zu werden? Für so eine GF oder CFO Position? Genau, also ich sag mal, es gibt da sicherlich verschiedene Wege, aber was natürlich immer gut ist, gerade wenn man so ein CFO werden möchte, dass man dann mal vielleicht bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft war, um einfach so eine solide Ausbildung zu haben und. Dann vielleicht auch mal bei einem KMU oder sonstigen. Also wir reden jetzt über KMU Cef aus, sag ich mal, da schon mal vielleicht ein Familienunternehmen auch mal so pfiffig gewesen zu sein und genau und dann halt vielleicht auch mal dann schnell diesen Schritt Richtung Private Equity Portfolio unternehmen zu machen

und das ist dann dieser Ritterschlag und ab dann stehen einem Halt auch weitere Positionen offen in Private Equity Portfolio und. Unternehmen, aber wir suchen halt häufig schon auch Kandidaten, die bereits Private Equity Erfahrung haben. Das ist, es gibt auch mal Juniorige, so Leiter Finanzen. Position, wo man dann noch nicht erwartet, dass die schon mal bei einem Private Equity waren, sondern da geht es eher darum, dass die das Handwerk beherrschen, also Accounting, Controlling, vielleicht mal MNA Prozesse gemacht haben und genau und wenn das dann passt, dann dann ist das so ein bisschen so, diese Möglichkeit reinzurutschen, das sind dann gehälter, ich sag mal so ab 120 150000. Und dann später genau so.

Geschäftsführer Positionen fangen dann in der Regel so ab 200000 an. Und achtest du dann, wenn du schaust? Haben die Leute irgendwie PE Erfahrung oder so? Achtest du da auf den Brandnamen, also ist es da hilfreich, so groß wie möglich irgendwie von vom PE zu haben, oder ist es eher hilfreich? Da sind irgendwie möglich Small Cap.

PE gewesen ist. Also also wenn wir über diesen KMU Bereich reden, dann ist es sicherlich hilfreich, wenn man da schon mal dann auch in ähnlichen Private Equity Gesellschaften in dem Portfoliounternehmen tätig war. Das heißt aber sozusagen, da auch vielleicht noch mal mit der Sektorexpertise also ein Produktionsunternehmen braucht schon jemanden, der auch so das Thema Produktionscontrolling kann, der einfach weiß ja wie man.

Das dort alles macht und Dienstleistung CFO ist vielleicht noch mal ein bisschen anders, auch noch zu einem Software CFO. Also da gucken wir schon auch so ein bisschen und gerade bei Produktion ist es halt einfach noch mal was ganz anderes. Mhm OK, und das ist quasi der der Hater im Bereich ist, dass da siehst du dich auch alt werden. Genau.

Also da fühle ich mich wohl. Und ja, sieht man auch daran, dass ich eben jetzt auch schon seit 56 Jahren das ganze mache, weil ich eben auch sehe, dass also wir sind jetzt auch so an paar größeren Unternehmen dran, wo wir auch so ein bisschen so dieses Private Equity auch so ein bisschen nicht verlassen, sondern auch ergänzen, noch um Konzerne, wo es dann um Vorstandspositionen geht, und das ist vielleicht auch noch mal so etwas. Was auch noch mal höhere Gehälter dann ermöglicht. Und da merke ich einfach, wieviel man da noch bewegen kann, wieviel man da noch schaffen kann. Also ich sehe da so ein bisschen wieso ein Marathonlauf, wo man einfach versucht irgendwie den nächsten zu überholen, der vor einem läuft und und zu sehen, ja

und das haben wir halt jetzt zum Beispiel auch. Oder was mich auch persönlich motiviert, ist zum Beispiel, dass wir auch von der Wirtschaftswoche ausgezeichnet wurden unter den besten Personalberatern. Das heißt, wir erscheinen da oder sind erschienen letztes Jahr in einem Ranking mit wirklich etablierten Adressen, wo auch Kunden, die vielleicht uns noch nicht vorher auf dem Schirm hatten und sozusagen da auch ja so sehen und uns dann vielleicht auch mandatieren, was natürlich noch mal ein anderes PR game ist. Was sind denn so die größten Herausforderungen, die man hat, wenn man sich so, wenn man so headhunter ist, ist das die Kandidaten, gute Kandidaten zu bekommen oder ist eher die gute Projekte zu bekommen?

Also das hängt natürlich immer vom Einzelfall ab. In der Regel ist es aber so, dass ja die guten Mandate zu bekommen eigentlich so die Kunst ist, weil wenn man gute Mandate hat, dann stehen die Kandidaten vielleicht auch mal Schlange. Während man mit schwierigen Mandaten sicherlich da auch Schwierigkeiten hat, dann auch gute Kandidaten zu finden.

Lehnt man dann auch regelmäßig so Mandate ab, wenn da irgendwie du sagst ey, da müsst ihr viel mehr zahlen, ich krieg da keinen Reinbesetzt oder so oder ist das eigentlich selten, dass jetzt irgendeine Firma voll ein vollkommen abstruses Offer irgendwie anbietet? Genau. Also ich glaube, die die Unternehmen haben ja in dem Sinne dann auch einen Bedarf. Das heißt, die versuchen sich natürlich auch kompetitiv. Ja, da aufzustellen.

Nur wir machen dann eher die Business Development Aktivitäten in Richtung Kunden, die wo wir sagen, OK das da gibt es auch Kandidaten zu finden. Aber klar, bei Inbound Anfragen muss man das noch mal im Einzelfall sehen. Klar, als Unternehmer tut es natürlich immer weh, Mandate abzulehnen, aber da hilft uns natürlich immer unsere Sektorexpertise, dass wir wissen okay, was ist möglich und was ist nicht. Möglich.

Vielleicht mal so ein Schwenk. Du hast ja VWL studiert im Bachelor, so ein makroökonomischer Blick irgendwie auf Deutschland oder Dachregionen wie wie, wie stehen da gerade die Unternehmen da, wie wie ist da die Stimmung? Wie schätzt Du das ein? Ja, also das ist ganz interessant, weil jetzt auch kürzlich ja auch so amerikanische Unternehmen ja auch ja noch mal die Attraktivität Deutschlands identifiziert haben und da auch dann eben Geld auch nach Deutschland geflossen ist im Private Equity Umfeld, eben bei den Fonds, die da auch erfolgreich waren. Track Record haben aber auch.

Auch weiterhin in Deutschland investieren wollen. Ich mein natürlich, man sieht schon, dass natürlich gewisse Produktions Werke ins Ausland verlagert werden in billig lohnländer und das sind sicherlich irgendwie so ja movements die man beobachtet grundsätzlich jetzt ganz aktuell und wir sehen das dann ja auch was Uninbounce bei uns reinkommt. Ist es jetzt so, dass das Sentiment für uns irgendwie wieder gut ist?

Also ich vergleiche das jetzt einfach mal so gegenüber den letzten ein 2 Jahren, wo es vielleicht so ein bisschen vielleicht langsamer war, aber sozusagen das ganze jetzt irgendwie also auch mna seitig irgendwie schon aufwärts geht und wir auf jeden Fall halt busy sind. Also du bist jetzt nicht total pessimistisch.

Genau. Also ich glaube. Unternehmen müssen sich halt irgendwie aufstellen, müssen halt die Chancen dann eben nehmen, um die für sich zu nutzen. Also was KI angeht, dass man guckt okay wie sieht man das eben so als Lösung und nicht als Bedrohung, aber aber grundsätzlich genau, gerade als Unternehmer bin ich eigentlich eher optimistisch immer.

Okay und in der in der in der Phase sozusagen, wo ihr als Unternehmen. Da steht, vielleicht kannst du uns zusammen abholen, du machst jetzt seit 5 Jahren, wie groß seid ihr denn schon? Genau. Also wir haben so in Zeiten von Corona gegründet und ja, da war es natürlich irgendwie so herausfordernd.

Ja, wobei man auch da sagen muss, diese ein 2 Monate direkt nach Ausbruch der Pandemie waren halt natürlich so Stockstarre und danach gab es auch. Ja, so gerade 2021 so als Jahr das halt sehr sehr busy war und wahrscheinlich so unser erfolgreichstes Jahr auch war und. Genau. Und jetzt sind wir ein Team von knapp 10 Personen und genau haben neben Robert und mir 4 festangestellte und genau eine duale Studentin und einen Praktikanten und sind da auf jeden Fall auch ja versucht daran den Wachstumskurs auch fortzusetzen.

Es ist natürlich immer so, dass gute Headhunter eben auch. Auch schwierig zu finden sind und wir ja fordern eigentlich fast jetzt mittlerweile auch, dass man auch schon vorige Personalberatungserfahrungen mitbringt und gerade mit unseren Einschränkungen, Studium et cetera ist das halt auch herausfordernd zu wachsen eben, und das ist halt vielleicht auch. Was Hethartic angeht, das ist halt natürlich ein personalintensives Geschäft.

Schwierig zu skalieren. Richtig, genau und deswegen. Sonst wären wir wahrscheinlich personell, wenn wir wollten, sozusagen. Wir hätten uns gewünscht, sozusagen personell noch weiter zu sein, aber genau, wir sind jetzt mal gespannt, was KI dann noch alles ermöglichen kann, um vielleicht da noch mal den Umsatz vielleicht auch zu erhöhen. In deiner Zeit im Investmentbanking oder jetzt auch als Unternehmer hast du für dich irgendwelche sag mal so Produktivitätsroutinen herauskristallisiert, die dir helfen im Alltag irgendwie mehr hinzubekommen. Ernährungstipps, Supplements und so weiter und sofort ja. Genau also.

Also ich bin ein großer Fan von Timeboxing. Also mein Kalender ist voll mit to do's, weil ich da auch viel rumprobiert habe. Wie kriege ich meine to do's irgendwie organisiert und dann habe ich die auf irgendwelche Zettel geschrieben, aber als ich dann das wirklich mal umgesetzt habe, alles in einfach in meinen Kalender zu packen und dann so n paar Sachen vielleicht auch mal zu verschieben.

Hat mir das einfach enorm geholfen, weil ich dann auch gemerkt habe, wie wenig Zeit man eigentlich am Tag hat. Wenn man dann noch so Sport einbaut. Ich glaube für mich so ja der größte Hack sicherlich einfach regelmäßig Sport zu machen und jetzt als Unternehmer auch wirklich meinen Schlaf zu haben und einfach ja um 10:00 Uhr dann auch ins Bett zu gehen und dann um 06:00 Uhr aufzustehen, hat mir einfach. War sicherlich auch etwas, was ich nicht von einem Tag auf den anderen umgesetzt habe, aber was mir jetzt einfach hilft, einfach wach durch den Tag zu kommen und genau und im Investmentbanking ist das glaube ich gar nicht immer möglich, aber ich glaube so auch so an seinen Schlaf zu denken ist sicherlich sehr wichtig, beziehungstipps.

Das ist ja auch nicht selbstverständlich. Quasi. Ja genau, also genau. Ich bin jetzt seit 15 Jahren in einer Beziehung und. Und ja, ich glaube, für mich persönlich hat es was gebracht, auch mal auf meine Frau zu hören. Ja, gerade ja, im MNA ist das sicherlich irgendwie nicht selbstverständlich, dass eine Partnerin an der Seite bleibt, aber weil ich dann halt dann auch für mich dann auch mal den Schritt draus gemacht habe, hatte ich dann natürlich auch mehr Zeit und das war sicherlich eher beziehungsfördernd.

Okay. Wenn du jetzt heute noch mal studieren würdest, irgendwie BWL mit dem Ziel ins Investment Banking Parade Equity reinzugehen, was wären so dein Top? Deine wichtigsten Tipps an die Zuhörerinnen. Genau, also wir hatten jetzt auch auch Praktikanten, wo ich dann auch mal gesehen habe, wir haben dies gemacht und ich glaube, genau ich glaube, so eine gute Business School hilft natürlich oder einfach.

Eine Uni? Und warum ist das wichtig? Einfach nur aufgrund des Netzwerks, also dass man umgeben ist von Like minded Personen, die einen so auch pushen in die Richtung und dann halt auch früh Praktika zu machen. Ja, also in Mannheim, da kommst du ins erste Semester und die Leute erzählen dir was von Goldman und Mc Kinsey und es gibt eigentlich nur diese 2. Ja, 2 Richtungen direkt ins Large Cap und das kann natürlich auch sehr ja erdrückend sein, gerade wenn man noch nie was von diesen Namen gehört hat.

Aber was ich jetzt sehe bei jungen Leuten, wenn die einfach ein Praktikum bei einer kleinen Boutique machen, da schon die ersten Transaktionen und zwar vielleicht im ersten Semester oder zweiten Semester, wenn die da direkt schon. Einfach mal so Deal Erfahrung sammeln und sei es wirklich Micro Cap oder Small Cap, dann wissen die schon mal zumindest was MA ist und von da aus kann man aufbauen, weil ich meine in Frankfurt sind ja alle auch extrem vernetzt oder in anderen Städten, das heißt dann von dieser Micro oder Small Caputique zu dem zu einer Mid Caputique zu kommen ist einfach schon viel einfacher, weil man schon die Street creds hat und und dann kann man halt auch schnell mal ins Large Cap.

Aber ich fand es halt interessant, dass man früher und und da muss man auch sagen, die Mannheimer, da ist man natürlich auch in einer Kohorte, wo halt viele sehr, sehr schnell schon wissen, was sie wollen und und viele haben es dann direkt geschafft, zu Merrill et cetera und und direkt nach London.

Und genau, ich glaube, da muss man einfach vielleicht bei manchen, die vielleicht noch nicht so weit sind und wo die schon immer wussten, dass die ins Mess und banking wollen. Haben, dass man so ein Step Back macht und sagt Hey nein, ich fange jetzt wirklich mal in einer vielleicht 5 Mann Boutique an. Genau.

Also ich glaube auch, zumindest unserer Erfahrung nach. Das wird auch zum Beispiel in dem Buch beschrieben, wie man die Praktika so ein bisschen aufbaut, also ich sehe es schon inzwischen sehr, sehr selten, dass Leute direkt als erste Erfahrung bei einer Bulch bracket irgendwie sind, also ich glaube, da haben sich potenziell auch die Zeiten geändert, weil halt sich einfach viel mehr. Leute irgendwie auf die Praktika bewerben, ne und du hast halt auch top Studenten, die sich dann bei Bank of America bewerben, die auch schon schon 4 Praktika oder so davor gemacht haben ne und dann ist halt schwierig, selbst wenn du n 1 nuller Abi hast und 1 nuller schnitt und du bist im dritten Semester an der Uni Mannheim,

aber du hast ja noch kein Praktikum gemacht, es ist einfach schwierig das denen irgendwie klar zu machen, das ist in UK noch mal n bisschen anders glaub ich ne da gibt es ja auch dieses Meme irgendwie so der der deutsche Student versus der UK Student der UK Student hat irgendwie. Ja, er sagt, er hat im Pub irgendwie gearbeitet und der deutsche Student sagt, er hat schon irgendwie gefühlt 3 Jahre Berufserfahrung durch die ganzen Praktika gemacht.

Das ist dann auch noch mal so ein bisschen Unterschied zwischen Deutschland, UK et cetera. Total. Also ich fand das auch krass, dann auch mit mit Praktikanten, die an der Boconi waren. Die haben vielleicht ein 2 Praktika gemacht und fangen dann direkt Full Time an und in Deutschland ist man eigentlich schon fast wie kurz vor der Rente mit seinen Praktika.

Genau. Was sind so? So die spannendsten Persönlichkeiten, die du jetzt über die letzten 1015 Jahre deiner Karriere kennenlernen durftest. Was fandst du da? Ja, ich meine so diese ich meine sah man ja auch schon irgendwie so oft Deal sourcing. Ich meine dieses ganze mna Ökosystem ist natürlich super beeindruckend, weil das eben nicht nur Managing Directors sind, sondern.

Ja, die haben einfach für sich dann festgelegt, dann irgendwie 1520 Jahre einer Industrie zu widmen und da muss ich sagen, dass jeder einzelne irgendwie einfach, finde ich, einfach immer wieder n beeindruckender Gesprächspartner ist und. Und dann muss ich sagen, egal ob es jetzt aus dem Private Equity oder aus dem MNA ist, wenn man mit jemandem mit so viel Berufserfahrung gesprochen hat, der schon wo vielleicht gerade in diesem Mid Cap Segment, wo der MNMNAMD schon so vielen Unternehmern irgendwie zur Millionen Vermögen verholfen hat, durch den Unternehmensverkauf.

Da hat die Person natürlich super viel gesehen. Ja, und deswegen schätze ich da halt einfach ja diesen Erfahrungsreichtum von von diesen ganzen Personen in der Industrie und ich glaube, das ist für mich auch ein Antrieb, im Headhunting zu sein, ja, um einfach so diese Eintrittskarte zu solchen Gesprächen zu haben, und das ist halt auch in die Industrie, wo ich halt einfach auch gerne.

Ja, einfach tätig bin ich, glaube ich könnte das Ganze nicht jetzt im IT oder rein im IT. Außerdem macht es quasi auch Spaß mit den Partnern MDS von den Banken, PES et cetera zu sprechen. Genau und genau. Und ich ziehe da einfach extrem viel Energie raus. Weil weil dieses Thema einfach insgesamt so spannend ist. Siehst du noch, wie siehst du so Wachstum in dem Bereich? Ne?

Also vor allem jetzt vielleicht auch Private Equity in Deutschland oder auch Europa, aber insbesondere in der Dach Region oder auch im Investmentbanking M und A. Glaubst du das ist ne Industrie die jetzt so eher. Schrumpfen wird, siehst du Wachstum wie, wie bist du da über die nächsten 5 bis 10 Jahre?

Mhm ja, interessanter Punkt. Also ich glaube die MNA Häuser werden wahrscheinlich immer viel zu tun haben, weil eben. Ich sage mal, ob es jetzt ein primary Verkauf ist oder oder halt schon vom Pe an den nächsten Pe etc. Ich glaube da wird es immer viel zu tun geben. Ich glaube im Private Equity Umfeld gibt es natürlich halt einfach so ein Paar die so Long Standing das ganze schon machen, wobei man auch da sagen muss, ich glaube es gibt halt da auch sicherlich so eine gewisse Konsolidierung, man sieht aufstrebende Fonds. Die halt irgendwie größer, immer größer und größer werden und andere, die vielleicht klein klein bleiben und das vielleicht auch irgendwie interessant.

Ja, weil ich meine, man darf ja nicht so viele faule Eier im Portfolio haben, weil dann ist das nächste Fundraising wahrscheinlich nicht mehr sichergestellt und genau von daher, glaube ich, bleibt es einfach weiter zu beobachten, welche Fonds es schaffen, da einfach. Ja, noch mehr Assets under Management zu sammeln.

Aber ja, ich glaube es ist auch kompetitiv. Ja, weil gerade im Private Equity Umfeld alle gucken auf die gleichen Targets und da halt dann wirklich zum Zuge zum Kommen und dann auch noch das Unternehmen zu entwickeln, das Glaube ich gar nicht so einfach, weil gerade wenn man von einem Inhaber kauft, der das irgendwie 30 Jahre gemacht hat.

Ist das ja nicht selbstverständlich, dass man da irgendwie Strukturen dann vorfindet, auf denen man irgendwie aufbauen kann, sondern da ist ja sicherlich auch viel was, was irgendwie aufgebrochen werden muss. Und ich glaube, mit Energie, mit den hohen Energiepreisen und Inflation und sonstigen Themen. Hat es das ganze Game natürlich noch mal schwieriger gemacht. OK, also kompetitiv.

Vor allem dadurch, dass es einfach nicht leicht ist, jetzt so ein PE unternehmen zu führen, weiter aufzubauen et cetera. Ja, genau. Und dann kommen jetzt noch Search Funds dazu und also ich habe den Eindruck und das ist auch manchmal, wenn ich mal auch im Vertrauen mit Private Equity Professionals spreche. Nicht, dass es da halt einfach, ja teilweise nicht nicht so einfach ist.

Und auf der anderen Seite gibt es aber auch viele so beiden Build player, ne die kaufen dann einfach so alle Player in einer Industrie auf und das ist natürlich cool zu sehen ne und bei manchen klappt das ja auch extrem gut. Aber jeder Private Equity Fond hat auch irgendwo gefühlt so ne andere Strategie. Ja also sei es Bein Build, sei es wirklich so, Restrukturierung, Turnaround ne andere. Macht einfach.

Vielleicht macht sogar Special Situations vielleicht und und andere versuchen so eher so Growth Bereich Fuß zu fassen und ich glaube das ist auch wichtig für die Karriere bei bei Professionals, weil man muss für sich auch entscheiden okay was ist die Strategie die für einen zu einem gut passt, mit der man auch ja vielleicht Partner werden möchte, weil es ist nicht selbstverständlich vielleicht von einem Produktions.

Private, also ein Private Equity, das viel Produktionsunternehmen kauft, dann zu einem Dienstleistungs Private Equity zu wechseln, der nur Dienstleistungsunternehmen kauft und jemand, der viel bei einem Bild macht und die Anzahl an Add ons und Deals als Währung hat. Ja, der wird vielleicht weniger jemanden heiern, der irgendwie eher nur effizienzverbesserungen gemacht hat.

Ja, also da vielleicht auch mal so drauf zu schauen, okay Private Equity ist nicht gleich private Equity, sondern was ist innerhalb von Private Equity das was mich am meisten interessiert. Welchen Case findest du beim Private Equity am Allerspannsten? Wenn du heute ins Pe gehen würdest? Also ich. Glaube ich würde Beinbild machen. Und da, egal wo.

Steuerberaterkanzlei nein, IT Dienstleister genau, also wahrscheinlich so im Dienstleistungsbereich. Also weil ich für mich festgestellt habe. Ich find Produktion super spannend. Ich find side visits total spannend, aber ich glaub da kann ich keinen Mehrwert stimmen, weil ich ich hab mich auch aktiv gegen ein Studium der Ingenieurswissenschaften oder so entschieden, zum Leidwesen meines Vaters, der das sicherlich gerne gehabt hätte. Und genau und deswegen sich so Reinzudenken in Dienstleistungsgeschäftsmodelle wie ja auch Headhunting oder mna advisory ja auch ist.

Da fühle ich mich halt irgendwie wohl und ich mag es, darüber nachzudenken, wie man zum einen organisch, aber vielleicht auch anorganisch wachsen kann, auch wenn wir das jetzt mit dem anorganischen wachsen für uns jetzt das nicht so einfach ist. Aber genau von daher da oder das auf jeden Fall. Ist das wer? Wer so n Headhunting Business gibt es da auch so bei einem Bild Cases oder eher wie?

Genau, also ich glaub da gibt es so 22 Richtungen. Also angenommen du hast als Unternehmer ein. Hat dann die Firma groß aufgebaut und gehst dann in Rente, dann gibt es da natürlich einfach einen enormen Reichtum. Wahrscheinlich, vielleicht hat die Person dann ja auch eine 1.2. Führungsebene aufgebaut und dann kann man das irgendwie dann übergeben.

Ich glaube sowas ist wahrscheinlich der realistischste Fall, was teilweise weniger gut geklappt hat. Von dem, was ich mitbekommen habe, gerade in schwierigen Zeiten, ist so n Bein Build case im Headhunting, weil das dann schon auch n hohes Key People risk ist. Genau und dann muss man natürlich einfach ne enorme Due Diligence machen auf die Person die man kauft. Wahrscheinlich kann es in guten Zeiten auch funktionieren, wo ich den größten Erfolgshebel sehe ist halt, wenn wirklich eine amerikanische Headhunting Firma sich Deutschland zukauft, genau deutsche Zukauft um einfach diesen Markteintritt zu haben, ich glaube das funktioniert super und so ist ja auch Lincoln zum Beispiel, also

als MNA Beratung nach Deutschland gekommen indem sie eine Deutsche. MNA Boutique gekauft haben und so was ist glaube ich ja das beste Szenario. Aber wenn man jetzt in Deutschland anfängt MNA Boutiquen zusammen headhunting Firmen zusammen zu kaufen ist da halt glaube ich einfach viel Themen, was so ja schon allein die Datenbank angeht. Oder die Kultur und dann halt auch noch die Gehaltsklassen. Also so sag ich mal, es gibt da schon so Unterschiede an Headhuntern, die eher so auf das Lower Segment fokussiert sind und dann gibt es halt so die Premiumanbieter und da ja da muss man halt schon extrem aufpassen. Was sind so deine Top Tipps zum Netzwerken? Wie würdest du das angehen als.

Jetzt nicht direkt Unternehmer, aber vielleicht auch. Also als als Student oder Young Professional hast du da über, da ich mein dein Netz, du bist dein Netzwerk ist das A und o dann für dich was was was denn da so do's and and dones, was vielleicht auch jetzt nicht so completely obvious ist, aber wo du sagst Hey das vielleicht auch vor allem auch so Fehler ne was irgendwie Leute vielleicht regelmäßig machen oder dass die da falsch irgendwie so vom Kopf her irgendwie an das Thema rangehen, ja. Also ich glaube grundsätzlich auch mal so ein bisschen in Vorleistung zu gehen, so dieses Thema Reziprozität, dass man erst mal versucht, auch mal jemandem was zu geben und nicht nur zu nehmen neben nehmen und

genau, und ich glaube grundsätzlich ja, auf Personen zuzugehen, da keine Scham zu haben, vielleicht auch so Networking Veranstaltungen auch überhaupt zu besuchen. Und sich da halt schnell, einfach, schnell, einfach weil ich meine, nur wenn Personen einen kennen, kann man ja relaten oder jemandem helfen, vielleicht auch mal um Hilfe zu bitten, was ja auch manchmal nicht so ganz so einfach ist.

Aber da keine Scheu zu haben, eben gesehen zu werden und dann halt vielleicht auch eben schnell Praktika zu machen und dann. Von einem und ich mein durch n Praktikum ich mein wenn jemand bei uns n Praktikum macht, dann hilft er uns ja auch. Das heißt wir helfen dann auch gerne den Praktikanten dann auch bei ihren Karriereschritten und wir hatten jetzt über 30 Praktikanten und natürlich ist das so n Netzwerk wo wir auch mit den.

Ja, ehemaligen Praktikanten im Austausch stehen und die auf uns zukommen. Ne ist ja auch nicht selbstverständlich, dann auch wieder in den Kontakt zu treten, weil es ist ja nicht nur im Networking so Leute kennenzulernen, sondern dann in Kontakt zu bleiben, ist ja die eigentliche Kunst. Und ich glaube, dass es dann halt durch sinnvolle Touchpoints auch wieder auf die Leute zuzugehen ist. Glaube ich so das größte, der größte Hack. Und so früh anfangen wie möglich, wahrscheinlich genau. Oder willst du sagen, im Studium ist noch nicht so wichtig? Also genau, ich glaube auch so schon früh anfangen, vielleicht auch ja über Personen vorgestellt werden, sicherlich auch gut, ja, weil es dann schon

mal so, ja so ein Social Proof gibt, weil man empfiehlt ja auch nur Personen, die man halt irgendwie empfehlen würde und. Genau da vielleicht auch nicht alles selber machen, vielleicht auch auf auf Mentoren zuzugehen und da halt einfach dieses breite Wissen, dieses Breite wissen irgendwie an Erfahrungsschatz auszunutzen und gerade auch zum Networking im MSA möchte ich auch vielleicht noch einen ganz großen Tipp mitgeben, weil am Ende des Tages gibt es so viele Stühle, rücken im MSA und der eine MD geht von dieser Boutique zur nächsten und dann geht. Kann es halt sein, wenn man sich dann selber noch mal woanders bewirbt.

Das ist der gleiche MD, mit dem man sich vielleicht weniger gut verstanden hat, dann in der in dem Haus sitzt, wo man dann hinwechselt und deswegen ist gerade im MA wichtig, dass man sich keine Feinde macht, sondern wirklich networkt im Sinne von sich auch möglichst mit sehr vielen Personen zu. Kennst du Stories, wo Leute nicht wirklich Feinde gemacht haben? Also ich kenn so was.

Also ich kenn stories ja wo es halt einfach zu unangenehmen Situationen gekommen ist. Ne und mittlerweile ist es ja auch so. Ja manche MNA Häuser kaufen vielleicht auch andere ne und dann dachte man so ah ja man hat sich ja gar nicht wegbeworben aber man wurde dann trotzdem gekauft und sitzt dann mit. Mit Leuten zusammen, wo man jetzt das nicht gedacht hätte. Und ja, das ist also also wenn ich 1 gelernt habe, dass diese Industrie extrem klein ist und ich meine, es ist ja auch nicht nur so, dass so eine deutsche Boutique ja nur deutsch bleibt, ich meine, gucken wir uns irgendwie auch das Beispiel von Alcium an, das waren ja auch am Anfang viele von DC Advisory, dann gab es Alcium dann.

Gca dann jetzt Hooley and Lowke und dann kamen dann ja auch noch zusätzlich die Leute von Hooley and Loki und von Leonardo dazu, also vorher auch, und das ist dann natürlich einfach ein riesen durchmischen von Menschen und genau und dann kommen halt noch die Londoner dazu, gerade bei Hooley and Lowke, dann haben die in London noch viel Geheiert und von verschiedenen Adressen und genau von daher. Ja, super spannend, aber eben auch darf man sich gerade im jungen Alter nicht verscherzen.

Und wo ich das manchmal sehe, ist tatsächlich, wenn offers unterzeichnet werden, also wo Verträge, Arbeitsverträge unterzeichnet werden, aber der Kandidat noch nicht antritt, das ist auch keine gute Idee, weil das merken sich die Leute auch, dann ladet man irgendwie auf einer Blacklist oder dann fängt das Getuschel vielleicht auch in der Industrie an, genau.

Was wie, wie bleibst du so mit deinem Netzwerk so in Kontakt oder wie hast du es auf dem Schirm, wen du überall wo kennst und so weiter und sofort. Also machst du das irgendwie halbwegs systematisch oder ist halt in deinem Kopf drin und versucht dich dran zu erinnern. Also mittlerweile muss ich sagen, dass das so extrem intransparent, also beziehungsweise einfach super viele, viele Kontakte sind.

Und tatsächlich. Zum Teil tue ich mir das auch schwer, weil ich natürlich am liebsten mit allen ständig in Kontakt bleiben möchte, wobei man auch da sagen muss, wenn man irgendwie den letzten Kontakt vor 5 Jahren hatte, dann ja, gibt es vielleicht jetzt auch nicht den ganz natürlichen Touchpoint. Aber grundsätzlich finde ich es immer spannend, so Milestone Events bei Personen zu sehen, wenn die dann irgendwie einen Job gewechselt haben.

Dass ich mich da schon auch noch mal melde und auch vielleicht gratuliere oder da vielleicht das auch nutze als Touchpoint teilweise genau es ist. Teilweise klar begegnet man sich auch so in Frankfurt. Aber dieses systematische versuche ich so ein bisschen über linkedin zu steuern, und irgendwie stößt man dann doch in meinem Fall durch Suchen, die wir haben dann doch irgendwie auf den einen oder anderen und dann finde ich, nutze ich natürlich immer die Gelegenheit, dann doch noch mal Hallo zu sagen.

Okay cool, also super, super spannender Einblick also in die. Auch so headhunting Industrie und ich kann mir schon gut vorstellen, dass jetzt auch dann du, ich meine, du bist jetzt schon eine Person, aber du wirst dann ja auch immer mehr zu so einer Person, die sich auch sehr lange dann auf einen Bereich spezialisiert hat. Ich meine jetzt kommen, hast du ja gesagt, bei euch schon immer mehr, also die KMUS auch hinzu und andere Konzerne, das heißt du bewegst dich ja schon ein bisschen raus, aber wahrscheinlich wirst du so dieser Finanzbranche, insbesondere in Frankfurt dann schon noch immer irgendwo auch verbunden und connected bleiben, total also. Wir haben auch weiterhin MA Advisory rollen und die werden jetzt auch wieder mehr.

Also das finde ich eine tolle Entwicklung in diesem Jahr, dass jetzt wieder versucht wird wieder die MA Teams aufzubauen, was man ja jetzt von den letzten paar Jahren nicht sagen kann und genau von daher freue ich mich eigentlich eher so auch wieder Inbounce zu bekommen für MA suchen oder für Private Equity Investment Team suchen. Aber genau, wir haben uns auch strategisch entschieden, eben viele auch in den Sea Level oder Staatspositionen zu machen. Aber idealerweise haben wir von allem viel. Sehr, sehr cool.

Alex, hast du am Ende vielleicht noch irgendwas, wo du sagst, das habe ich jetzt noch nicht im Podcast irgendwie eingebracht? Das ist ein Thema, was ich gerne noch ansprechen wollte auf dem Weg hierher, ich überlasse dir sehr gerne das letzte Wort, wenn du möchtest. Genau. Also ich glaube, letzten Endes haben wir jetzt tatsächlich über sehr, sehr viel gesprochen. Vielen Dank auf jeden Fall ja für die Möglichkeit hier zu sein und so viel loszuwerden und zu teilen. OK, vielen Dank und herzlich willkommen auch quasi noch mal. Jetzt hast du gesagt, OK, ihr habt immer auch ein Praktikant, das heißt, wer sich für das themeita Ding interessiert, gerne mal beim Alex melden.

Und ansonsten betreut ihr jetzt nicht so viel juniorpositionen, aber trotzdem kann man sich ja auf jeden Fall mal über linkedin connecten und wer weiß, in 5 bis 10 Jahren wird der ein oder andere von euch vielleicht vom Alex für irgendeinen ja 34 500000€ Job bei irgendeinem PE Portfolio Company vermittelt.

Das wäre dann natürlich auch ganz cool, ne total. Also man kann sich nie früh genug vernetzen, perfekt dann schön, dass ihr alle dabei wart. Wie immer freuen wir uns über ne positive Bewertung, wenn euch das ganze gefallen und geholfen hat und netten Kommentaren. Und dann sehen wir und hören wir uns in der nächsten Podcast Folge liebe Grüße aus Frankfurt.

Vielen Dank, David.

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