Karriere Insider

AlixPartners-Berater über "when it really matters" Transformationen

Mittwoch, 22. Oktober 2025 · 1 h 07

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Shownotes

.In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Philipp Schult, Berater bei AlixPartners. Philipp gibt Einblicke in seine Arbeit an komplexen Transformationen und Restrukturierungen, bei denen das Motto „when it really matters“ spürbar wird. Er erzählt von seinem Karriereweg, den Herausforderungen und Chancen in der Beratung bei AlixPartners und welche Fähigkeiten entscheidend sind, um in solchen High-Impact-Projekten erfolgreich zu sein.
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Timestamps00:00:00 - Vorschau00:00:33 - Vorstellung & Karriereweg00:12:00 - Wechsel zu AlixPartners00:15:27 - Wie sich AlixPartners von anderen Beratungen abhebt00:17:15 - Aufbau von AlixPartners & typische Projekte00:28:16 - Wie geht man mit schwierigen Entscheidungen in der Restrukturierung um?00:29:50 - Zukunft der Restrukturierung – wie entwickelt sich der Markt?00:33:15 - Was AlixPartners im Vergleich zu anderen Beratungen attraktiv macht00:42:15 - Arbeitsalltag bei AlixPartners00:47:40 - Philipp über seine größten Stärken im Job00:49:40 - Die Bedeutung von Netzwerken00:53:40 - Welche Bewerber:innen überzeugen bei AlixPartners00:56:59 - Weitere Fragen (Learnings, Tipps, usw.)01:07:08 - Outro_____________________________________________Weitere hilfreiche YouTube-Videos:Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcastINVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0fUNTERN… WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnUDie besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0KsDie besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4wALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlYALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU__________________________… du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics… Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-… Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics… Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org… gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi… du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers

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Sagt Restrukturierungsberatung an sich finde ich spannend und ich entscheide mich für Alex Partners. Wofür entscheidet man sich dann ich? Würde das jetzt keinen Nachteil haben, wenn du an einer Uni, die jetzt nicht so bekannt ist und dann Absicht gemacht hast, was da viel wichtiger ist, im Lebenslauf zu sehen ist, dass man stringent sein Studium umgesetzt hat, dass man irgendwie eine Regelstudienzeit ist, wenn es eine Abweichung gibt, sollte ja vernünftig begründbar sein.

Philipp, Herzlich Willkommen im Karrierezeiter Podcast schön, dass es klappt. Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich fange bei meinen Gästen immer ganz gerne kurz vor dem Studium an. Kannst du uns da mal abholen, wo kommst du her, wo bist du zur Schule gegangen und war damals schon dein Ziel, Unternehmensberater zu werden? Spannende Frage also.

Ich habe meine Karriere ein bisschen untypisch für viele gestartet. Mit einer klassischen Ausbildung. Ich habe Abitur gemacht und wollte danach erstmal in die Praxis, habe mich dann in Bremen, wo ich geboren bin, bei asler Metall beworben und bei anderen Konzern und bin dann praktisch für eine kaufmännische Ausbildung und Industriekaufmann bei asler Metall gestartet.

Relativ holistischer Ansatz alle wesentlichen Abteilungen im kaufmännischen Bereich durchlaufen auch durchaus im Produktionsbereich ein bisschen was gesehen. Und es war eigentlich ein guter Start. Man wird ein Stück weit kalibriert, man kriegt Zugang zu unterschiedlichsten Abteilungen, man versteht ein Unternehmen in Gänze, soweit das in der Ausbildung natürlich möglich ist. Aber auf jeden Fall ein guter Start. Bist du dann nach der Ausbildung übernommen worden, noch für eine Weile dort gewesen oder war dann für dich schon gegen Ende der Ausbildung klar okay ich will studieren und weitermachen. Ich.

Ich bin dort geblieben, aber bin Vollzeit ins Vollzeitstudium gegangen. Mir war schon wichtig, einen klaren Karrierepfad zu haben, sich weiterzuentwickeln, bin im Unternehmen aber sehr verbunden geblieben, bin praktisch die komplette Zeit, 3 Jahre während des Bachelorstudiums dort gewesen, war auch eine sehr zum einen anstrengende, aber auch intensive und lehrreiche Zeit, war Halt Finanz und Wirtschaftskrise und insbesondere Montanbetriebe waren signifikant. Beeinflusst viele Hochöfen, was sozusagen das Kernstück eines jeden integrierten Hüttenbergs ist. So wie bei Aslo auch wurden stillgelegt. Vergleichbar mit Daimler.

Legt einfach mal das Band für ein Jahr lahm, also das ist schon kann man sich kaum ausdenken, was für Auswirkungen das natürlich auf so einen Betrieb hat mit 4000 Mitarbeitern und in dieser Zeit gab es tiefgreifende Restrukturierungsprogramme, und das war natürlich. Dahingehend eine sehr, sehr, sehr reiche Zeit für mich und eine tolle Opportunity zu verstehen, wie eine Restrukturierung eigentlich funktioniert, mit allen Facetten, operativ, aber natürlich auch im Hinblick auf Kosteneinsparungen im Personalbereich.

Und das war eigentlich der Start für mich, wo ich gesehen habe, das ist das, was ich machen möchte. Waren dann dort bei euch auch Restrukturierungsberater? Tätig oder wurde das quasi hinaus gemacht? Diese. Restrukturierung Nein, war natürlich auch tätig, Wettbewerber von uns, da schweige ich mich mal aus, aber genau das war, das war im Prinzip die Restrukturierung bei HSV mitteilen und habe dann nach Ende des Studiums eine Beratung angefangen.

Etwas anderer Fokus war Bereich Financial Institutions Banking, bin aber dort eigentlich auch schon im. Restrukturierungsumfeld gewissermaßen tätig gewesen, weil es Bad Banks waren, die dort entsprechend transformiert wurden oder auch aufgebaut wurden. Ja, das war dann kurz nach der Finanz finanz.

Genau. Da war das 292 10. 2011 im Prinzip ja. OK, dann bist du dort eingestiegen und dann du hast ja, bevor du jetzt seit vor knapp 8 Jahren zu Alex Partners gekommen bist. Warst du bei 3 verschiedene Unternehmen zweimal in der Beratung, dann noch im Gut bei Sixt im Konzernumfeld kann man sagen, wie kamen diese einzelnen Karriereschritte zustande, ich.

Habe eigentlich relativ schnell gemerkt, dass ich ein holistischer Anblick auf Industrien haben möchte und zum anderen auch eher agnostisch arbeiten will. Also industrieagnostisch. Das Banking Field ist natürlich schon sehr speziell. Und habe dann eigentlich gemeinsam mit einem anderen Kollegen sind wir zu einer mittelständischen Restrukturierungsberatung gegangen. Haring Business Advisors haben im Prinzip die klassische Coverage S 6 Gutachten IBA, distrist M und A. Das sind so die Themen, die ich dort gemacht habe, also wirklich von der Pike auf das Ganze gelernt, all das, was man so an Toolkit im Restrukturierungsbereich braucht und von dort aus.

Bin ich dann praktisch aus privaten Gründen nach München gezogen? Ein ehemaliger Kollege, der sich Ausgegründet hat und einer Investmentbank, heute ist es Stiefel, die man, glaube ich, auch ganz gut kennt mit Cap MA sich dort angeschlossen hat mit klarem Fokus auf insolvenznahe Transaktion, also konnte ich da sehr viel von dem, was ich eigentlich schon gemacht habe, transferieren und habe mich dort. Stärker aufgestellt im Bereich, sagen wir mal Distress Transaktionen, wo das praktisch eine Lösung ist. Im Rahmen einer Holistischen Transformation. Die Unternehmensgröße von dem Unternehmen, wo du deine Ausbildung gemacht hast zu dem Zeitpunkt wo du da warst. Wieviel Mitarbeiter hattet ihr

da grob, wieviel Umsatz habt ihr dort grob gemacht? Du meinst bei AS und Mitarbeiter genau es waren roundabout 4000 Mitarbeiter einer der größten Arbeitgeber in Bremen. Und etwas über ne Milliarde Umsatz. Wenn ich mich rechne, sind. Und die Unternehmen, mit denen du dann bei Helbling und Exit da mal zusammengearbeitet hast, waren die auch in der Größenordnung oder waren es eher kleinere? Ja, klassischer Mittelstand.

Ja, ich würd sagen irgendwas zwischen. Ab 50 das waren dann eher die kleineren Themen, bis hinzu 500000000. Ja, also das ist so die klassische Bandbreite gewesen, also eher klassisch deutscher Mittelstand. Mhm OK, das heißt, du hattest dann einmal quasi so n großes Unternehmen einmal gesehen und dann quasi Restrukturierungen in.

In kleineren Setups gab es da Unterschiede? Wie man an so eine Restrukturierung rangehen muss, was man alles bedenken muss etc. Oder ist es mehr oder weniger die gleiche Schablone und die wirfst du mal auf ein kleines Unternehmen, auf ein Großunternehmen? Es sind ganz interessante Fragestellungen.

Jeder behauptet ja immer das, was er macht, ist das komplexeste. Ich glaube, die Komplexität oder die Herausforderungen sind einfach unterschiedliche. Du hast natürlich in einem mittelständischen Unternehmen eine Under Governance Struktur, nicht so stark professionalisierte Prozesse. Das heißt, die Datentransparenz ist oftmals auch nicht so hoch. Das all das hast du in einem großen Unternehmen, aber da erwächst natürlich die Komplexität einfach aus aufgrund der Strukturen.

Ja regional. Du hast meistens ne Matrix, teilweise hast du noch n dritten Engel in der Organisation und das ist dann das, was die Komplexität eigentlich treibt, das heißt treibt, das heißt, die Daten sind vielleicht da, aber trotz alledem. Diese Daten sinnvoll zu verwenden und die entsprechend auf eine gleichförmige Basis für für Vergleiche beispielsweise zu bekommen, das ist dann eigentlich das, was die Komplexität treibt, das sozusagen auf der Daten oder prozessstruktur Seite.

Du hast sozusagen klaren Weg vorgezeichnet im Unternehmen, das ist das, was dir auch hilft als Berater. Natürlich hast du orientierungsgrößen, aber andererseits hast du natürlich auch governance Strukturen. Entscheidungsprozesse, die deutlich komplexer Management sind, was deutlich mehr Stakeholder, beispielsweise wenn du alleine über Finanzierung denkst, dann sind die natürlich auch ungemein komplexer mit deutlich mehr Stakeholdern, und das sind, glaube ich, das sind Komponenten, die an an dieser Stelle natürlich mehr Expertise benötigen, als es vielleicht im Mittelstand sind. Und diese Distress M und A Cases, die du dann in München gemacht hast.

Das bedeutet n Unternehmen ist schon. Ganz kurz vor der Insolvenz und sucht jetzt quasi im letzten Schritt nochmal. In der. In der Insolvenz und sucht quasi im letzten Schritt jemand, der das Unternehmen dann aufkauft. Ganz genau. Richtig. Sind das dann so? Ich hatte mal den Eric Blumenthal von Aurelius hier auch im Podcast drin, die haben ja damals gestartet, haben so Firmen wirklich teilweise für einen symbolischen einen Euro gekauft, ist das dann bei Distress M und a fällen teilweise auch der Fall, wenn irgendein Unternehmen wirklich so viel Schulden irgendwie hat, dass du sagst es macht wirklich keinen Sinn dafür. Mehr als einen Euro auszugeben?

Oder ist das eigentlich nicht wirklich der Fall? Gibt es natürlich durchaus auch. Ja, ich meine, wir sehen jetzt auch im Corporate Umfeld, dass beispielsweise aus einer Risikoperspektive bestimmte Bereiche abgespaltet werden sollen, die halt einfach nicht mehr profitabel arbeiten können in dem derzeitigen Marktumfeld und dann kann das durchaus sein, dass es da noch eine Mitgift gibt, das ist schon im Bereich des möglichen okay. Gut, dann warst du dort und dann bist du zu Sixt gewechselt in. Was war das auch im Zuge von irgendeinem Restrukturierungsprozess?

Oder war das was anderes? Nein, also ich war eher interessiert an dem Perspektivwechsel. Ich wurde vom internen Recruiting Team angeschrieben, fand die Opportunity super spannend, weil also ich war im M und a Bereich zugeordnet, aber im Prinzip war es die Konzernentwicklung als Ganzes was direkt dem Alexander Sixt zugeordnet war. Und das heißt, ich habe dort strategische Themen, MA Themen ganzheitlich betreut.

Das heißt, das konnte sein von Dealsourcing, wenn wir Due Diligence gemacht haben, auf einen spezifischen Deal. Natürlich sagen wir mal Automotive im respektive Mobility Umfeld und arrondierende Prozesse, die interessant waren für uns, um Expertise da einzukaufen. Das konnte natürlich auch Divestment sein, wir hatten ein Venture Portfolio, was wir damals auch bereinigt haben, unter anderem war Drive Now, das kennt, glaube ich, jeder noch sehr gut. Joint Venture mit BMW damals was wir hatten, was wir veräußert haben in der Zeit wesentliches anderes Thema und da sieht man wie breit m und a natürlich auch im Konzern sein kann. Das sind nicht nur die klassischen Themen, die, sagen wir mal Bankingnah sind, die

direkt mit dem Deal zu tun haben, sondern auch die Vorbereitung von Ausgliederung ne also ganz konkret haben wir damals den die Carfoot Preparation für die Six Leasing gemacht, die dann zum späteren Zeitpunkt ja auch veräußert wurde. Waren denn deine Erfahrungen, die du in der Beratung gesammelt hast, dafür auch von Vorteil oder wäre es immer theoretisch praktischer gewesen, du wärst von Anfang an bei Sixt eingestiegen, irgendwie in einem Traineeprogramm oder so? Absolut.

Ich würde sagen, ganz wesentliche Voraussetzung, die Menschen, die Six kennen, wissen, dass Alexander Six selber mal bei Berger viele Jahre war und das auch von der Pike auf gelernt hat, sozusagen Restrukturiere am Herzen und. Und ich glaube, diese Stringenz, was Entscheidung und wie diese umgesetzt werden, die sieht man auch sehr gut im Konzern und muss schon sagen, da gucke ich mit ja sehr viel Bewunderung drauf, wie er zusammen mit seinem Bruder da auch das Business weiterentwickelt hat. Sehr, sehr profitables Geschäft und das natürlich auch durch diverse Krisen und sehr disruptiven Umfeld, was wir in den letzten Jahren hatten, also sehr erfolgreich was das anbelangt, und dieses Mindset

hat da auch. Praktisch in all den Direct Reports, die er da hatte auch gesucht, also von der Pike auf Beratungsgeschäft gelernt, was immer sehr wichtig war, sehr handzone zu sein, also der wollte weniger die großen Strategie strategiedecks, sondern sehr konkret runtergebrochen, wie kommen wir denn eigentlich dahin, beispielsweise bestimmte neue Produkte oder wie können wir diesen Deal sinnvoll umsetzen, wie können wir den Strukturieren in einer Art und Weise, dass wir natürlich unser Risiko von der Sixt Seite beispielsweise vermindern, sodass es aber durchaus natürlich auch attraktiv ist für den Verkäufer.

OK, und er hat sich quasi dann gezielt auch oder man hat dann in der in der Kultur auch gemerkt, dass dort Leute, die selber auch beratungserfahrung haben, eben einfach dann auch so ticken wie das Topmanagement sozusagen und es daher dann sehr passend ist. Absolut dann zuletzt vor knapp 8 Jahren der Wechsel zu Alex Partners, wo du jetzt heute auch als Partner arbeitest. Lass uns da mal dann mit Abstand ausführlichsten drüber sprechen, vielleicht erstmal.

Meine Einordnung Wer ist Alex Partners, wie groß seid ihr, seit wann gibt es euch, hattest du die schon immer auf dem Schirm oder kam das dann erst nach und nach und wie kam der Wechsel zustande? Ja, also ehrlicherweise. Ich habe da eine ganz klare Geschichte damals, als ich bei Helbing gearbeitet habe, wusste ich schon, dass ich gerne mal zu Alex wollte, also daher war das wirklich long Shot.

Back in Time war es halt so, dass wir, wir haben ja im Kern sozusagen unser seniority Modell, was uns wirklich ausmacht und noch abgrenzt. Komme ich nachher noch mal gerne zu, was uns da vielleicht auch gegenüber Wettbewerbern unterscheidet, aber damals war es so, dass so 56 Jahre das Minimum waren und das genau das hatte ich praktisch, als ich von ich. Konnte nicht nach einem Master oder richtig sagen. Ganz genau Back in Time, also ungefähr 8 Jahre her war das der Fall und ich war ein Referrell, ein ehemaliger Kollege von Helbing hat mich praktisch dazu geholt und. Hat gesagt Super Company, genau das was du an Handwerkszeugen mitgebracht hast.

Das das brauchen wir hier um weiter zu wachsen und das ist das was mich dann getrieben hat. Also da brauchte ich nicht lange überlegen den Move zu machen, wir sind mehr als 40 Jahre alt, der Kern wie wir mal entstanden sind ist kernrestrukturierung wir haben Large Cap. Restrukturierung in Amerika gemacht das ist das, wo wir herkommen, ursprünglich, aber natürlich haben wir uns auch weiterentwickelt.

Das Portfolio ist auch breiter geworden, wir arbeiten heute organisatorisch, was nach außen hin weniger wichtig ist, aber natürlich nach innen, wie man sich organisiert in der klassischen Matrix, wie das viele Beratungen auch machen, das, wofür wir stehen, ich glaube, das ist das Wichtigste, auch in der Abgrenzung eigentlich zu zu anderen.

Das ist wirklich Roll your lease. Wir sind sehr pragmatisch, sehr impact driven, was uns sehr unterscheidet, ist immer noch der der Fokus auf sehr erfahrene Berater, viele auch von uns, ähnlich wie ich, andere noch mit deutlich längere Historie haben dann auch Unternehmen von innen gesehen, waren teilweise im Sea Level, haben wirklich Entscheidungen selber getrieben, also es ist die Expertise ist sehr tiefgreifend und. Wir scheuen auch Verantwortung nicht, wie man sieht, in vielen verschiedenen Mandaten gehen wir auch ins Sea Level rein, wirklich ins Organ, wenn das notwendig ist, muss nicht immer sein, man kann auch Entscheidungen gut, sagen wir mal aus einer Bordperspektive oder als Shadow Manager teilweise wenn das notwendig

ist, begleiten, aber wir scheuen uns da der Verantwortung nicht und das ist genau das, was sozusagen unsere Kombination ist, was uns ausmacht. Und auch genau das, warum ich gerne zu Alex wollte. Aber Fokus auf Large Cap Unternehmen. Das würde ich so nicht sagen. Also der überwiegende Teil, was wir an unser Geschäft machen, ist bestimmt in, sagen wir mal, 800000000 aufwärts, aber es gibt auch immer wieder mittelständische Unternehmen, das, was uns eher auszeichnet, was steht im Vordergrund When it really matters, das ist unser Claim und das trifft es aber auch ganz gut. Also es sind immer sehr erfolgskritische Situationen, in denen wir zugezogen werden und und es praktisch ums Überleben geht oder eine wichtige

Transformation vorangetrieben werden muss. Dann spielt das natürlich keine Rolle, weil die Frage ist, was steht auf dem Spiel im Prinzip. Was ich interessant finde, also zumindest damals. Oder Du hast das extra betont, das war damals quasi so mit den 56 Jahren Erfahrung bei vielen Beratungen hast du ja den Case, dass die Leute reingehen nach dem Studium, also als Sprungbrettnuss und nach 234 Jahren gehen und. So, und dann war das ja bei euch ein umgekehrtes Karrieresprungwerk sozusagen.

Man war erst woanders und dann ist man sozusagen als Endstation zu Alex Partners sozusagen gekommen, was man ja so aus der Beratung überhaupt nicht kennt. Jetzt hast du aber gesagt das das war mal so, das heißt es ist aktuell nicht mehr ganz so verstehe ich das richtig? Also ich würde es anders formulieren im Kern. Was macht uns aus, das wird auch nicht aufgeweicht. Wir sind Experten mit mit weitreichender Erfahrung. Das heißt, im Durchschnitt haben unsere Kollegen Roundabout 16 Jahre Berufserfahrung.

Ja, das heißt, unsere Teams im Schnitt sind immer deutlich seniorer, als man das bei anderen sieht, und auch deswegen sind es kleinere Teams, ja, weil wir sehr schlagkräftig und sehr fokussiert da die Themen umsetzen, das, was sich verändert hat. Natürlich gibt es auch ein Demand, würde ich sagen, vom Markt, und zum anderen ist es natürlich auch. Etwas, wir sagen uns, wir verpflichten uns, weiter zu wachsen.

Wir haben einen sehr guten Pfad, muss man sagen. In den letzten Jahren mit Double Digit a Growth pro Jahr und da ist es auch wichtig unten zu wachsen, aber das machen wir sehr ausgewählt, was wir etabliert haben, das ist wirklich neu in den letzten ein 2 Jahren. Wir haben zum einen internen Programme aufgesetzt, das gab es so vorher nicht, vorher war das Minimum bei 34 Jahren Berufserfahrung. Und dass wir darüber hinaus aufgesetzt haben, ist n Analyst Programm, weil das muss man natürlich ganz klar sagen. Uns ist wichtig, dass die neuen Kollegen dann auch bestmöglich ausgebildet werden, nicht nur on the Jobs, sondern natürlich auch gezielte Trainings bekommen.

Und du hattest, du hattest quasi gesagt, ihr habt ihr habt bei euch, ihr seid intern auch als Matrixstruktur aufgebaut mit verschiedenen. Beratungsfeldern oder Performance groups? Wie heißt es bei euch? Iss LS nennen wir das, also Industrie und Servicelines. Das ist praktisch genau das, wo sich es schneidet.

Okay und du bist wo zugeteilt. Genau also im Major, so Colt. Bei uns ist es TRS, also Turnaround Restructuring, im Mine ist es Private Equity und da unterschneidet sich natürlich auch genau das, was ich in den letzten Jahren gemacht habe. Ich mache Transformation und und Turnaround Programme oftmals.

In einem, sagen wir mal m und a Kontext. Wer macht viel m und A Private Equity? Also für die Portfolio. Kommt ganz genau richtig. Das ist das, was ich in der Regel mache. Und das ist ist es dann auch bei dir, quasi in diesem, in diesem speziellen Miner Bereich auch viel 800000000 aufwärts. Da kann es durchaus auch mal kleiner sein.

Aber es ist natürlich, sagen wir mal, sehr erfolgskritische private Equities. Wie die je nachdem, welchen Casey gerechnet haben. Und wenn es da natürlich Abweichungen gibt im grünen Trading, dann muss da schnell nachjustiert werden. Ne also dadurch, dass die Halteperioden einfach natürlich begrenzt sind im Gegensatz zu einem Evergreen oder einem klassischen Corporate, was sagen wir mal die Volatilität, Volatilität, ne Markt oder Disruption anders natürlich auffängt ist es für Private Equity natürlich deutlich entscheidender und das heißt.

Wenn wir über eine 4 oder fünfjahresperiode als Halteperiode sprechen, heißt das natürlich auch, dass auf Abweichung deutlich schneller und deutlich strukturierter eigentlich eingegangen werden muss, um das zu mittigieren. Und du als Partner ist es dann bei euch auch ähnlich, dass du quasi auf mehreren Projekten gleichzeitig bist oder durch eure hohe Seniorität bist du auch immer nur auf einem Projekt drauf. Kann sehr unterschiedlich sein.

Es kommt sehr darauf an, wie das Team Gestufft ist. Im Kern würde ich sagen, hat man. Ein bis 2 Projekte. Ich hatte auch schon mal 3 parallel, aber dann ist das durchaus ein Setup, wo beispielsweise ein anderer sehr seniorer Director das Projekt leitet oder vielleicht auch ein Partnerkollege und man selber beispielsweise die Relationship zum Mandanten hält.

Also das sind dann manchmal die Konstellationen, wenn es dann vielleicht sogar mal 3 sind, aber in der Regel ist es halt fokussiert, ist genau das, was du richtig gesagt hast. Es geht ja um Expertise und unterm Strich, was die Mandanten wollen, die uns hinzuziehen, ist, dass man nicht nur Fly in Fly out macht als Partner, sondern operativ wirklich auf den Projekten arbeitet und das machen will.

Das ist sehr integrativ. Jetzt bei dir wirst du wahrscheinlich also in deinem Bereich wirst du wahrscheinlich primär von den PES dann mandatiert. Wie ist es bei so den anderen Miners bei euch sozusagen im Restrukturierungsbereich ist es dann häufig auch irgendwie von dem. Von dem C Level, vom Kunden oder von den Aktionären? Oder ist es dann häufig die Bank, die euch reinholt? Wie ist das so?

Sehr gut eigentlich dargestellt. Das ist sozusagen das Stakeholder Spektrum. Was es gibt, kommt sehr darauf an, wo sich das Unternehmen, sagen wir mal im Lifecycle oder in welchem Krisenstadium sich das eigentlich bewegt. Ja, also wenn es dann schon recht kritisch ist im Sinne von, dass es beispielsweise ein Covenant Bridge gibt oder man kurz davor steht, dann ist das meistens verbunden mit.

Banken getriggert das heißt, die Banken geben in der Regel dem Sea Level 23 Berater an die Hand und dann muss man halt entsprechend sich positionieren und wird dann ausgewählt, aber dann ist es sozusagen durch die Banken getriggert. Genauso kann es aber natürlich auch sein, wenn es eher ein bisschen proaktiver ist oder die Banken erst bisher noch im Hintergrund stehen und. Weil die Kredite entsprechend bedient werden und es dort kein Bridge gibt.

Dann ist es vom Corpit selbst. Ja das ist das Sea Level oder aber auch genau wie du richtig angemerkt hast aus Aufsichtsorganen heraus Beiräte oder Aufsichtsrate. Kann man dann sagen, so ein Projekt geht im Schnitt immer so und so lang oder ist es super? Sag ich mal unterschiedlich. Also von bis kann man nicht anders sagen.

Ich habe Projekte gehabt. Die ging 45 Wochen, dann geht es eher um Quick Strike. Man möchte ein bestimmtes Entscheidungspapier haben und die Entscheidung wird dann vielleicht ein bisschen später erst wirklich dann getroffen. Man möchte erstmal Transparenz haben über den Entscheidungshorizont, welche verschiedenen Optionen es gibt, es kann dann durchaus manchmal danach dauern, aber ganz in der Regel sind wir, sagen wir mal zwischen 5 Monaten bis zu einem Jahr an Bord warum, weil das was uns ausmacht ist nachher.

Auch die Implementierung einfach zu begleiten, also wirklich den Impact in der Pnl zu haben, das ist das, warum man uns holt und dafür braucht es dann natürlich doch ein bisschen Zeit. Also das heißt, man fängt mit einem klassischen Konzept angeht in die Detaillierung und dann direkt in die Umsetzung, meistens schon relativ stark parallelisiert, um möglichst früh den Impact dann halt zu sehen.

Wenn du so ein ganz, ganz beispielhaftes Projekt einmal skizzieren kannst, was wäre das? Was wäre die Problemstellung? Und wie würdet ihr dann das Schritt für Schritt, Schritt für Schritt rangehen? Das ist ganz spannend. Da kann ich ein Projekt heranziehen, was ich Anfang des Jahres abgeschlossen habe, das war, das war ein Unternehmen, was entsprechend den Footprint für sich neu bewerten wollte, haben unter anderem in Deutschland und in anderen europäischen Ländern produziert, ein weltweiter Player.

Wo ein bestimmtes Segment nicht mehr profitabel war oder eigentlich ehrlicherweise seit langer Zeit schon nicht profitabel war. Das heißt dadurch, dass im Markt deutliche Überkapazitäten waren, Preise sind entsprechend gesunken, gab es die Überlegung, die Produktion zu konsolidieren, also zu verlagern, entsprechend aus Deutschland heraus an den anderen Standort zu konsolidieren, sodass man dort halt auf ein utilization Level kommt, was nachhaltig ist.

Wie sind wir gestartet? Es gab Feuer und das ist dann immer ganz spannend, warum werden wir eigentlich hinzugerufen? Es gab vorher schon versuche, diesen Optionsraum aufzuzeigen, ist damit ins Board gegangen und ist damit leider gescheitert warum? Weil die Analysen nicht nicht tiefgreifend genug waren, die vor und Nachteile nicht sauber herausgearbeitet waren und sehr verständlich, das Board wollte auf dieser Grundlage keine Entscheidung treffen, das heißt man hat dann überlegt.

Wen brauchen wir jetzt eigentlich, um das ganze Thema möglichst schnell zu lösen? Weil wie gesagt das Business höchst verlustig war, das heißt, wie sind wir gestartet, war ein kleines Team wirklich 3 Personen, also neben mir noch 2? Auch rechts Senior Kollegen, beide mit mit 8 bis 10 Jahren Ousse fahren, daran sieht man auch wie wir stuffen, das ist dann kein Junior Team, sondern jeder weiß sehr genau was er eigentlich macht und. Das heißt, wir haben den Optionsraum aufgezeigt, haben mit knapp 10 Optionen gestartet, haben das dann, sagen wir mal runter diffundiert, haben das bewertet in anderen von quantitativen und qualitativen Kriterien und sind nachher mit 3 kernoptionen rausgekommen, die

wir dann recht recht stark runter detailliert haben mit den vor und Nachteilen aus einer operativen Sicht, aus Risikogesichtspunkten, aus einer prozessualen Sicht natürlich auch sehr wichtig die ganze Kostenperspektive, die dahinter hing hinter den Optionen. Und das haben wir dann entsprechend zur Entscheidungsvorlage gegeben.

Ist ins Board gegangen und haben dann relativ kurzfristig die von uns vorgeschlagene favorisierte Option, die sollte verfolgt werden. Zweiter Schritt war dann. Entlang gegen Gast in etwa. Das waren so 6 Wochen 6. Wochen in den 6 Wochen seid ihr 3 dann beim Kunden vor Ort sprechen mit den Mitarbeitern. Zapft euch an, die Daten an, die ihr bekommt. Das ist.

Spannender, spannender Punkt natürlich, wenn es in dem Fall um eine Werkschließung ging und was natürlich auch damit einhergeht, ein Jobverlust von ungefähr 2 Drittel der Belegschaft war das ein sehr kritisches Thema, das heißt, die einzigen Personen, die wir in dieser allerersten Phase als Ansprechpartner hatten, war das C Level keine.

Anderen. In der zweiten Phase, in der Detailphase, als es klar war, das Board stimmt dem zu, das ist das ist der Weg, der umgesetzt werden soll, wurden dann sozusagen der zweite Layer hinzugezogen, das heißt die Ebene unter dem Vorstand, weil du natürlich dann schon irgendwann detailliertere Daten brauchst.

Auch den Zugang zur Produktion musst du ein Bild machen. Was sind eigentlich die Voraussetzungen in der Produktion, um dann natürlich auch zu sehen? Sozusagen Kern des Projektes. Inwieweit können wir das Transferieren, schaffen wir das eigentlich an der anderen Facility das anzusiedeln, das ist sozusagen die Kernfrage, und Arrondierend bauen sich dann natürlich die anderen Elemente auf. Ja, genau, in dieser Phase haben wir das dann detailliert, das hat dann noch mal in etwa 23 Monate gedauert, ganz abgeschlossen ist das nie, weil wir schon parallel auch in die Implementierung gegangen sind und. Es nämlich eine Überlegung war, neben der eigentlichen Konsolidierung auch zu schauen,

ob man das ganze Portfolio eigentlich intern belassen will oder einzelne Produkte oder Produktlinien vielmehr vielleicht auch ins Outsourcing zu geben, weil relativ klar war, dass A es vom Platz relativ schwierig sein könnte, weil das Produkt eine andere Deckenhöhe beispielsweise brauchte und zum anderen dann aber auch zu überlegen, kriege ich denn dort eigentlich eine Utilization hin? Die genügt, um auf ein Profitabilitätslevel zu kommen, was nachhaltig ist.

Und da macht es dann schon manchmal Sinn, das Rauszugeben, weil ein anderer größere Scan Effekte. Hat okay und das war dann. Das war quasi dann auch noch die Phase, wo ihr das quasi erarbeitet habt und dann habt ihr das auch in der in der Umsetzung sozusagen mit begleitet oder in dem Fall. Richtig in den Ansätzen ebenfalls ein ganz wichtiges Modul war praktisch auch die ganze Vorbereitung. Der Betriebsratsgespräche, das heißt das ganze storylining, Vorbereitung der Strategie und dann natürlich auch die Verhandlung mit dem Betriebsrat.

Ganz wichtiges Element weiteres Element war dann praktisch die Detailplanung und ansetzen auch schon die Umsetzung, das ganze Cleaning der Werke, sodass du die Räume frei machst. Also sehr hands on die Themen, die du natürlich vorbereiten musst und das andere waren dann ganz konkrete Gespräche, die.

Mit potenziellen Outsourcing Anbietern um dann halt. Das führst du dann im Namen von der Company oder wie läuft? Das richtig in der Kombination immer mit dem Kunden. Also man muss sagen, wir sind da sehr integrativ, das heißt, wir haben da ein Team, das war in dem Fall eine sehr geschätzte Kollegin, die den Workstream Outsourcing betreut hat, die das zusammen mit dem Werkleiter vorangetrieben hat.

Wie ist es in solchen Situationen mit sag ich mal, für den Einzelnen, also ne, dass es für das Unternehmen als Ganzes ne gesunde Entscheidung ist, wenn das höchst defizitär ist, ist wahrscheinlich allen einleuchtend, aber für den Einzelnen, der dann seinen Arbeitsplatz verliert, ist natürlich trotzdem ne sehr harte ne negative Entscheidung, ne, weil der ist jetzt nicht irgendwie Hauptaktionär an der Company oder so, sondern der verliert seinen Arbeitsplatz.

Sind das Themen? Die, wo du dir auch manchmal irgendwie Gedanken zu machst. Wie geht, wie geht ihr damit so was mit so Themen um, weil das natürlich bei glaube ich viele so im ersten Schritt so von der Restrukturierung auch so ein bisschen abschreckt, wenn man denkt sich, ja ich will irgendwie Unternehmen beim Growth helfen, klar, aber jetzt dann auch mal harte Entscheidungen treffen zu müssen, das kann ich mir vorstellen, ist jetzt nicht so oder weiß ich auch aus meiner eigenen Erfahrung als Unternehmer, dass es jetzt nicht so viel Spaß macht und nicht so leicht ist. Ja, also ich würde sagen.

Dass jedem von uns sehr bewusst ist, was wir dort tun. Ich glaube, das ganze, ich meine, wir selber kündigen ja nicht, aber wir führen halt die Gespräche mit dem Betriebsrat je nach Projekt sehr stark führend oder auch nur begleitend mit Analysen, das kommt immer sehr aufs Projekt drauf an, aber das ist natürlich klar, man hat, man hat eine Verantwortung und dessen ist man sich sehr wohl bewusst.

Das Gute natürlich ist durchaus, dass wir in Deutschland. Ausgeprägten Arbeitnehmerschutz haben und dass es natürlich im Rahmen der Sozialplanverhandlung dann auch genau darum geht, diese Nachteile, nämlich den Jobverlust, auszugleichen. Wie ist das gerade in der deutschen Unternehmen? Du bist jetzt schon seit sag ich mal seit 1015 Jahren beschäftigst du dich mit Restrukturierungen, jetzt vor allem jetzt bei Alex seit knapp 8 Jahren.

Wie nimmst du das aktuell wahr? Weil irgendwie immer wenn ich restrukturierungsberater hier zu Gast habe, die sagen immer also, dass es aus ihrer Sicht absolut keinen Sinn macht, dass wir hier irgendwie im Stock Market all time heißt, die ganze Zeit haben und dass irgendwie noch gar nicht so viele Insolvenzen kommen, dass es für die alle vorne und hinten keinen Sinn macht, seit Covid zumindest siehst du das ähnlich sind wir hier nur noch sehr am Anfang, oder wie ist deine Einschätzung?

Meine persönliche Einschätzung ist, dass das, was wir momentan zumindest in der Presscoverage würde ich das bezeichnen, sehen, dass es eher die Spitze des Eisbergs ist. Man sieht schon, und das sehr tiefgreifend, auch bei Großunternehmen, Transformationen, die wirklich auch an die Substanz gehen, immer die Fragestellung, was ist eigentlich mein Kern, das sind sehr strategische Fragestellungen, die sich dann aber natürlich.

Auf die Strukturen und Prozesse niederschlagen nämlich. Was ist eigentlich mein Kern, der profitabel ist und was möchte ich hier eigentlich weiterentwickeln, damit verbunden, dass wir nicht vergessen dürfen, wir sind in einem mittlerweile gemäßigen, aber höheren Zinsumfeld, und die Verschuldungsgrade sind auch teilweise noch als Nachwirkung zur Corona Zeit hoch. Und dabei ist dann natürlich das ganze Thema KV oder ganzheitliche Transformation und die Überlegung, was ist mein Kerngeschäft und was kann ich eigentlich auch gewinnbringend ausgliedern und veräußern, um dann beispielsweise den Dead Stack zurückzuführen.

Das sind schon sehr virulente Fragestellungen momentan und deswegen empfinde ich da auch in der Coverage, ist das momentan auch nicht so niedergeschlagen. Wir reden viel über Automotive OEM s, da sehen wir die Krise ganz klar, aber die ist durchaus breiter, diese Krise, und da muss man nur mal schauen, was so die größten Industrien in Deutschland sind.

Wir haben nach wie vor ein sehr hohes Energiekostenlevel, was nicht nur das Business heute eigentlich signifikant beeinflusst. Die Profitabilität nach unten bringt, sondern natürlich auch Entscheidungen nach vorne sehr stark beeinflussen, nämlich Investitionsentscheidungen, die. In großen Werken nicht auf ein oder 2 Jahre, sondern auf Jahrzehnte getroffen werden. Und ich glaube, da sehen wir oder werden wir noch den großen Shift einfach sehen?

Ist das bei? Gibt es da Unterscheidungen zwischen km US und den Large Cap companies? Wie sehr die aktuell am Struggern sind oder würdest du sagen das ist eigentlich durch die Bank Recht auf einem ähnlichen Niveau? Zuvor ist es ja so gewesen. Wenn man jetzt in den letzten 10 Jahre zurückblickt, gab es sehr, sehr wenig Large Cap Restrukturierung, sondern das war eher so der klassische Mittelstand oder wirklich Small Cap, das hat sich schon geändert, muss man ja momentan auch nur in Richtung Bayern beispielsweise gucken, also es gibt schon große Unternehmen die angeschlagen sind und das häuft sich natürlich, deswegen ist momentan.

Bei Großunternehmen immer die Fragestellung genau, um noch mal zurückzukommen. Was ist mein gesunder Kern, was ist das Geschäft, was nachhaltig profitabel zu führen ist und was ist etwas, was vielleicht auch immanente Risiken hat aufgrund politischer Vorgaben, sodass man überlegt, das Geschäft abzuspalten, ne? Wenn wir jetzt mal über überaus karrieresicht sprechen oder für die für die Young Professional Studierenden, die hier zuhören, sprechen.

Jetzt, wenn man sich für Alex Partners entscheidet im Vergleich zu Wettbewerbern, die oder allgemeine Restrukturierungsberater ne viele Restrukturierungsberater seht ihr wahrscheinlich gar nicht als Wettbewerber, aber wenn man sich jetzt sagt, Restrukturierungsberatung an sich finde ich spannend und ich entscheide mich für Alex Partners, wofür entscheidet man sich dann und gegen was für sage ich mal Arten für Projekte, gegen was für?

Firmen, mit denen man potenziell zusammenarbeitet. Gegen was entscheidet man sich also, was bekomme ich und was, was bekomme ich quasi eher woanders, aber quasi nicht bei euch. Interessant wie du es formuliert hast. Wofür entscheidet man sich? Es geht so ein bisschen auf das zurück, was ich schon mal gesagt habe, man entscheidet sich wirklich impact zu generieren, wir werden in der Regel nicht einfach nur für das Konzept geholt, sondern das auch umzusetzen und wir werden dafür geholt, weil das unsere Expertise ist, das umzusetzen.

Entscheidung dort auch Mitzutreiben, wo es vielleicht ein Vakuum gibt, beispielsweise weil das C Level gerade nicht besetzt ist, weil das entsprechend vielleicht raus transferiert, weil es vielleicht ein Carfout ist und die neuen Positionen gar nicht besetzt sind. Das sind all die die Situation, wir sind sozusagen decisive, ja, wir scheuen uns nicht und sind auch in der Lage, wirklich diese Rollen inne zu inne zu haben. Ja, ich habe beispielsweise auch. Für ein eine Milliarde Konzern da ist zum einen der CFO Rausgerollt, zum anderen C -1 oder ein Level unterm Vorstand der Head of Controlling FPNA und ein Kollege hat dann in dieser Zeit den Interims CFO gemacht und nicht die Ebene drunter, bis dann halt entsprechend die

Positionen neu besetzt waren respektive die Organisation transformiert wurde neu angeordnet oder die Position sozusagen neu strukturiert wurden. Und genau diese Stabilisierungseffekte, das ist etwas, was wir halt auch machen, was nicht den klassischen Beratungsansatz von vielen entspricht, sondern es ist deutlich integrierter und wie gesagt, Wir übernehmen Verantwortung da, wo es notwendig ist.

Wir haben auch klassisch ganz klassische Beratungsmandate natürlich, aber ich glaube, das ist das, was uns auszeichnet, das machen viele Wettbewerber natürlich nicht. Und als sag ich mal, wenn ich jetzt als Analyst oder als mit 23 Jahren Berufserfahrung einsteig, da werde ich jetzt wahrscheinlich noch nicht CFO Mandat übernehmen.

Von einem eine Milliarde Konzern, dann arbeite ich quasi in so einem Setup den Entscheidern zu und helfe quasi den Entscheidern bei der bestmöglichen Entscheidungsfindung sozusagen. Genau. Also unter anderem neben, sagen wir mal regulären Ziel Level Positionen übernehmen wir natürlich momentan aufgrund der konjunkturellen Lage auch sehr viele Creo Mandate, also Chief Restruction Officer Mandate und das machen die Kollegen natürlich nicht allein. Du brauchst Fire Power, das heißt in der Regel hast du ein kleines oder zum Teil auch sehr großes Team. Aber ich würde sagen die meisten Mandate kommen mit 23 weiteren Kollegen gut raus, wenn das richtig große Transformationen sind, dann kann das auch 10 oder

15 sein. Wenn wir da über zweistellige Milliardenbeträge als Umsatz natürlich sprechen und komplexe Strukturen aber in der Regel sind es kleinere, schlagkräftige Teams, und dann ist es so. Du hast den Creo, du hast praktisch das Creo Office und da drunter hängen natürlich verschiedenste Aufgaben. Man kann sich das so vorstellen, finanzielle Transparenz ist meistens ein ganz großes Problem, sonst wird das Unternehmen viel früher nachgesteuert haben und wäre vielleicht nicht in die Lage gekommen. Das heißt, einer wird sich darum kümmern, dass die finanzielle Transparenz gesteigert wird.

Kp is erhoben werden eine Businessplanung, die funktioniert, also der Blick nach vorne ist natürlich immer ganz entscheidend, auch im Hinblick auf die Finanzierung, die dahinter hängt und die Verpflichtung, das ganze Thema Liquidität beispielsweise, ist ein weiteres Element, was uns auf auf jedem Restrukturierungsmandat eigentlich oder fast jenem begleitet.

Zumindest in jedem Fall. Wenn wir als Zero drin sind. Das heißt, die wöchentliche oder buy Weekly, je nachdem, was notwendig ist, wie kritisch es ist, die Steuerung der Liquidität, also wirklich Cash Management, ganz wichtiger Aspekt, aber natürlich auch das sind ja erstmal nur, ich sag mal, Transparenz schaffende Maßnahmen, logischerweise auch die Planung und die Identifikation von Maßnahmen und dann die Umsetzung, Parallelen, also das würde ich sagen, ganz simpel strukturiert die verschiedenen Säulen.

Die wir auf Soma Daten natürlich covern und dafür brauchst du die Mitglieder. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass in solchen Situationen, wenn es dem Unternehmen ist, wieso ein Arzt, der Arzt sieht quasi so einen Patienten, wenn es ihm nicht gut geht und dann kriegt man Einblicke, die man so vielleicht nicht bekommen hätte. So kann ich mir vorstellen, kriegt ihr dann auch bei vielen sehr großen bekannten Unternehmen Einblicke, die man so eigentlich nicht bekommt, bist du, weil du jetzt auch gerade irgendwie das Thema Finanztransparenz angesprochen hast etc?

Bist du da? Wenn wir das Vergleichen mit zu Beginn deiner Karriere, wo du noch ganz blauäugig sozusagen warst, bist du da bei manchen Projekten auch schon ziemlich desillusioniert worden mit dem Mindset von wegen ja, die Leute bei so großen Unternehmen, die Wissen schon alle genau, was sie machen und dann läuft alles super und dann ist man mal drin und merkt, dass da doch nicht alles so super läuft und so weiter da gab es solche Momente mal bei dir in der Karriere.

Ich würde sagen. Auf jedem Mandat identifiziert man natürlich die Problemfelder. Das ist ja im Prinzip auch der erste Schritt. Wir schauen immer, was sind eigentlich die Treiber dessen, dass man in eine Schieflage geraten ist und das entsprechend sauber unterzubrechen das ist, glaube ich, die Kernaufgabe, und nur dann kann man entsprechend auch eine Mitigation oder halt leaver entwickeln, um das Unternehmen wieder neu aufzusetzen.

Deswegen wäre die Antwort. Recht agnostisch. Du findest in jedem Unternehmen wo du bist, findest du Punkte, die teilweise im Positiven auch überraschen. Das kann manchmal die Kultur sein, das kann auch die Entscheidungsfreude vom Management sein, das können teilweise erstaunt wirklich was für ein tolles Talent auch in manchen Unternehmen sitzt und man sieht, dass das Vorankommen auf auf wenigen Schultern sitzt. Aber natürlich sieht man auch teilweise selbst bei Großunternehmen manchmal eine sehr starke Intransparenz, was Finanzkennzahlen anbelangt und das zum Teil Controlling und Finanzen ist immer so ein Kernstück, logischerweise in jeder Strukturierung, weil darüber versteht man Unternehmen und die die Situation, in der

sich das befindet, dass nichts mit diesen Daten gemacht wird, ja sie werden halt erhoben, aber nicht im Sinne eines Controllings, das heißt? Eine Identifikation der Problemfelder, die sich aus den Zahlen ergeben und dann entsprechend das Gegensteuern anhand von Entwicklung von Maßnahmen. Das, das bleibt meistens aus oder es wird nicht stringent stringent genug umgesetzt.

Ist dann auch das Finanzkennzahlen gut lesen gut interpretieren zu können? Das, worauf ihr bei potenziellen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders achtet. Also Analytik ist logischerweise ein ganz wichtiger Punkt für uns wird auch Abgetestet im Rahmen des im Rahmen unseres Bewerberprozesses Wir machen wie andere auch Case Studies, aber die sind wirklich sehr praxisnah.

Also das heißt, was man in der Regel vorfindet ist während der Interviews, die so 3 bis 4 in der Regel umfassen. Dass man wirklich sehr praxisnahe Beispiele, das kann dann sein, dass der Kollege von irgendeiner Restrukturierung aus dem Papierwerk berichtet, eine Pnl vielleicht vorlegt und sagt, was fällt dir hier eigentlich auf, wo würdest du hingucken, vielleicht dann auch irgendwelche Kennzahlen, beispielsweise wenn man dann aufs Working Capital guckt.

Was lässt sich daraus schließen, was wären geeignete Maßnahmen, also sehr konkrete Ansätze eigentlich, dass das, was uns interessiert. Und die die Projekte, auf denen man ist. Du bist jetzt Deutschland zu geworden, nehme ich an, oder? Dachregion genau richtig. Das sind dann Projekte in der Dachregion oder Stufft ihr so europaweit oder weltweit. Oder so.

Also es kommt natürlich auf die Unternehmensgröße an, aber viele Projekte finden im Dachraum statt. Ich habe auch schon Projekte zweimal in Stockholm gehabt, auch Back in Time, mal in Moskau. Was mittlerweile aber siebeneinhalb Jahre auch her, zwar direkt zum Einstieg, also das kann vielfältiger Natur sein, das meiste ist innerhalb von Dach oder zumindest innerhalb von EMEA, wenn wir natürlich auch, sagen wir mal, globale Teams haben und dann schauen, dass wir ne vernünftige Coverage in den Regionen haben. Und ist es dann viel beim Kunden vor Ort oder ist es auch regelmäßig Homeoffice oder quasi Remote aus eurem Office sozusagen?

Ja. Hängt super stark vom Projekt ab. Ich würde sagen a wir haben eine Hybrid Regelung, ich finde die funktioniert wirklich gut, das heißt wir sind in der Regel 3 Tage beim Kunden, es kann mal mehr, das kann mal weniger sein, das wird gemeinsam mit dem Team entschieden, was für dieses Projekt Sinn macht mit dem Team und natürlich mit den Mandanten zusammen.

Es gibt aber auch Mandate, die sind zu 100% Remote oder teilweise ist phasenabhängig, dass wenn wir jetzt auf das Beispiel Rekurrieren, was ich vorhin genannt habe, in der ersten Phase wollte uns natürlich keiner sehen, weil nur das C Level informiert war, das heißt, das macht man entweder aus dem Home Office oder was wir dann natürlich öfter machen, dass wir uns bei uns im Office treffen, das Team und dann einfach zusammenarbeitet, ist meistens auch deutlich befruchtender. Genauso kann es halt sein, dass man 3 bis 4 Tage kommt, dann aufs Mandat drauf an, dann auch vor Ort. Ist ja gerade wenn es dann tiefgreifende Restrukturierung sind, dann sind die kurzen Wege schon deutlich hilfreich. Tiefgreifende

Restrukturierungsprozesse hat dann natürlich auch eine gewisse Dringlichkeit. Logischerweise mit dabei ist das dann schon auch so, dass im Vergleich zu jetzt einem. Keine Ahnung. Markteintrittsstrategie, die jetzt vielleicht nicht so super, super ergent ist du dann im Vergleich zu anderen Beratern in der Restrukturierungsberatung schon auch mal einen Ticken mehr Arbeit?

Das mal ein bisschen mehr erreichbar, bis am Wochenende im Urlaub et cetera als in anderen Bereichen. Kann natürlich kommen, aber ich würde sagen, insgesamt ist jeder ja. Sehr darauf orientiert, da auch Work Life Balance irgendwie sinnvoll zu erhalten. Also wir versuchen würd sagen, das machen wir sehr gut, mir ist das persönlich auch sehr wichtig, facetime gibt es bei uns nicht, sondern wir arbeiten so lange, was notwendig ist um einen entsprechenden Progress voranzutreiben, den den Wald brauchen ne also es orientiert sich sehr stark an die Bedürfnisse sozusagen des Projektes des spezifischen Mandats. Aber Wochenendarbeit oder wirklich bis spät in die Nacht ist eher eher eine Seltenheit.

Aber wir brauchen uns auch nichts vormachen. Natürlich ist das kein Nine to Five Job ist. Es jetzt bei dir über deine Karriere hinweg vom Junior Consultant bis jetzt zum Partner. Auch jetzt ging ja über einige Jahre hinweg sozusagen hat sich da irgendwie was so verändert, so vom Lifestyle, dass du sagst okay. Mehr Arbeit, weniger Arbeit es fühlt sich anders an oder so. Oder ist es so more lässt The Same, wie wir am Anfang. Ich würde sagen, die Arbeit strukturiert sich anders. Ja, ich glaube nicht, dass man im Kern weniger arbeitet als zu jüngeren Jahren, aber es verlagert sich manchmal auf andere Zeiten, beispielsweise ist es dann so, wenn das Team beispielsweise ein Package irgendwie fertig gemacht hat, eine Präsentation.

Dann muss ich die natürlich lesen und noch mal reviewen und das mache ich, wenn das Team fertig ist. Das heißt, es kann sein, dass das Team dann irgendwann am Abend mir das Zuschickt und dann werde ich natürlich gucken, dass ich da relativ zügig durchkomme. Das sind aber auch die ganze Thematik Stakeholder Management findet halt nicht nur in einem ganz bestimmten Zeitrahmen statt, sondern das ist dann Zeitrahmen statt, das ist dann auch ganz normal, dass beispielsweise im Rahmen von betriebsratsverhandlungen ich dann um 22:00 Uhr mit. Mit der mit der Law Firm noch telefonieren, mit dem Partner um da sich abzustimmen für den nächsten Tag. Also das heißt, es sind andere Abstimmungszyklen. Die Arbeit ist natürlich ein

bisschen fluider, weil man nicht mehr so sehr im Daily Doing an dem Work Product klebt, sondern deutlich deutlich andere und verschiedene Aufgaben hat. Und bei dir prozentual, wieviel würdest du sagen, machst du so Vertrieb, Networking, Sachen und wieviel machst du Projektarbeit so in einer typischen Woche?

Ich glaube, das unterscheidet uns auch von anderen Beratungen. Natürlich mach ich auch BD, das ist n wichtiges Element, was natürlich zunehmend wichtig wird in der Karriere, aber. Ich würde sagen 7070% ist Projektarbeit und oder vielleicht sogar 80. Es kommt aufs Projekt drauf an und 20% dann vielleicht BD oder zum Teil natürlich auch interne Themen, die man noch covert, ja. OK und bei euch das also dein dein Bereich Turn on the restructuring.

Jetzt ist der Major ne richtig, welche Majors gibt es, gibt es noch? Andere Themen sind zum Beispiel Performance Improvement, wo wir. Dass sozusagen proaktive Transformationsthemen sind, die dann aber wiederum in ganz spezifische Themen untergliedert sind, wie beispielsweise org, Transformation oder Procurement. Also das sind wirklich Experten für einen ganz spezifischen Bereich, für eine Funktion wie die zum Beispiel dann groß angelegte Transformation.

Org Transformation machen oder halt entsprechend das Procurement bei Verhandlung wirklich helfen. Und das neu aufsetzen. Und dann gibt es Meiners noch für sämtliche anderen. Relevanten genau. Wir haben natürlich auch Industrie, Focus, Automotive, sind wir sehr bekannt für das ganze Thema And oder beispielsweise auch Retail, das sind beispielsweise Industrien, wo wir sehr, sehr stark vertreten sind.

Hast du über die die letzten Jahre für dich gewisse Sachen herauskristallisiert, wo du sagst okay das? Liegt mir zum Beispiel besonders gut. Das ist auch, es wird jetzt nicht jeder Partner sozusagen. Also was würdest du sagen, sind so deine, deine deine Stärken, wo dich vielleicht auch Kollegen gerne für schätzen und und dich hinzuziehen und sind diese Stärken angeboren gewesen oder hast du die auch kultiviert über die Zeit?

Genau, ich habe das ja zu Beginn schon mal ausgeführt. Was ich mache, ist in der Regel Transformation oder Restrukturierung, meistens für Private Equity Port Kurs. Dazu muss man verstehen, wie denkt ein private Equity eigentlich, wie wird ein, wie wird eine Portcore eigentlich geführt. Das ist halt ein relativ starker finanzieller Blick, den man als Private Equity darauf hat, das andere ist neben sozusagen der Governance wie ein Private Equity ein Portcore führt, kommen natürlich auch Komplexitäten hinsichtlich Finanzierung dazu.

Und das sind, glaube ich so Kernsäulen, die man verstanden haben muss. Sozusagen notwendige Bedingungen sind. Und dann ist es das klassische Transformationstoolkit, was man da eigentlich hat. Also das ist sozusagen die Schnittmenge, in der ich mich da in der Regel bewege. Andere Kollegen wiederum haben dann halt einen deutlich klaren Blick auf eine Industrie und die jeweiligen Treiber und dergleichen, also es kann sehr unterschiedlich gelagert sein. Was wie habe ich das kultiviert?

Ich glaube, vielleicht können wir da einen Schritt noch mal zurückgehen, wenn ich auf meine berufliche Laufbahn gucke und wie man dann durch die einzelnen Stufen kommt, was, glaube ich, schon sehr wichtig ist, sich immer zu überlegen, was ist das, was ich heute mache, welche Anforderungen gibt es auf der nächsten Stufe oder am besten denkt man auch schon an die übernächste Stufe, das ist nachher ein Marathon, jeder hat bestimmte bestimmte Punkte, bestimmte.

Kenntnisse, die sehr ausgeprägt sind, und andere, die müssen halt entwickelt werden. Und ich glaube, was sehr wichtig ist, ist immer holistisch auf sich selber zu gucken, zu reflektieren, auch vielleicht mit einem Mentor zu überlegen, was sind, was sind Punkte, die ich weiterentwickeln muss, beispielsweise eine der wesentlichen Tipps, die ich nur geben kann mit den Netzwerken so früh wie möglich anfangen, also wenn man direkter ist und gerne Partner werden will, dann wäre es ein bisschen spät, dann damit anzufangen, das jetzt mal ganz platt zu sagen. Also das heißt früh zu überlegen, Interesse an Menschen zu haben, auch ein Gespür dafür, wer könnte denn vielleicht eine Karriere verfolgen, mit wem

verstehe ich mich gut, ist ehrlicherweise auch ein total zentraler Punkt, ich glaube auch eine Erkenntnis am Anfang denkt man okay, das ist vielleicht ein Kontakt, der der einem auch helfen könnte in der Zukunft, aber die Kernfrage ist immer, habe ich eine echte Verbindung, nur die rufen einen nachher auch an, und das sind dann echte. Echte Verbindung, wo man sich gegenseitig auch einfach aushilft.

Also das ist etwas, wo ich sagen würde, so früh wie möglich, das fängt schon im Studium an, im Notfall fängt das schon irgendwie während des Abis an sich zu überlegen, wo habe ich eigentlich Leute, die in eine ähnliche Richtung gehen könnten, ernsthaft in Kontakten ernsthaftes Interesse an den Menschen zu haben und das dann wirklich sukzessive aufzubauen, Long Term Game, anders kann man das nicht sagen.

In was aus was für Personen besteht dein, sag ich mal. Professionelles Netzwerk, also mit wem muss sollte man idealerweise Netzwerk wenn man Partner bei einer großen Restrukturierungsberatung sein. Will ich, würde das einmal abschichten, weil es im Restrukturierungsumfeld natürlich, je nachdem nach Spezialisierung auch unterschiedliche Zugänge gibt. Und wir haben das ganz zu Beginn auch einmal. Dann haben wir da angeknüpft und. Es kann sein, dass man natürlich eher Banken getriggerte Restrukturierung macht, dann macht das Halt Sinn mit Bankern, also im wesentlichen intensive Care Workout Bereich, dort die Leute zu kennen, das kann sein und das ist auch ein Teil meines Netzwerks Restructing Lawyer,

das heißt von den großen Law firms dort in Kontakt zu sein, weil die Arbeiten nachher in den gleichen Mandaten kommt, dann nur die nur die Fragestellung auf der Corporate oder Finanziererseite. Und was man auch oft sieht, ist, dass man dann die Law Films logischerweise auf beiden Seiten auch ganz gut kennt. Das ist ein wesentlicher Punkt, das kann aber natürlich auch Corporate Geschäft sein, also das heißt wirklich einfach breit vernetzt zu sein, nicht nur auf Sea Level, sondern das muss man ganz klar sagen, wenn man große Unternehmen hat, auch die Ebenen da drunter, das sind wesentliche Entscheidungsträger, und da dann ebenfalls beispielsweise Corporate Councils, Leiterfinanzen oder dergleichen,

es kann Leitertext, das können alles. Potenzielle Kontakte sein, die zumindest einen Say haben. Wer da genommen? Hat eigentlich alles, nur nicht andere Berater sozusagen. Also man sollte schon schauen, dass man sich ein etwas heterogenes Netzwerk. Auf absolut absolut. Wobei ich das gar nicht ausschließen würde. Natürlich andere restrukturierer Berater, aber selbst dort kann es sein, dass es auch im Multiple ist, nämlich dann, wenn die in einem anderen Bereich arbeiten beispielsweise. Wenn ich mal einen Exit mache.

Oder das nehmen wir jetzt mal andere Beratungen, die eher auf das ganze Thema s 6 spezialisiert sind. Da kann es durchaus sein, dass man auch gemeinsam sozusagen Mandate angeht beziehungsweise sich gegenseitig ins Spiel bringt, weil es gibt auch mal die Situation, dass wir s 6 machen, aber das ist sehr, sehr ausgewählt, das ist nicht unser Kerngeschäft, sondern wir machen die Transformation und die Umsetzung dessen, also daher. Macht es immer Sinn, mit Respekt und mit Augen, mit mit offenen Augen sozusagen durch die Welt zu laufen und auch, sagen wir mal, breiter, eigentlich im Restrukturierungsbereich, dann ganz konkret vernetzt zu sein?

Die Leute sieht man immer wieder, die Leute wechseln auch, also daher würde ich das überhaupt nicht ausschließen, man sollte nicht singulär gucken, was bringt mir jemand, sondern eher breit innerhalb des bestimmten Umfeldes vernetzt sein, das halte ich für wichtig. Vielleicht mal. Ganz klar gesprochen, so klar wie du da Aussagen treffen kannst zum Thema Recruiting, ich mein von uns aus dem Netzwerk sind auch schon ein paar Leute bei euch eingestiegen, berichten sehr cool. Können wir uns ja noch mal so austauschen. Aber quasi so grob ruffley was was sollte man mitbringen um also neben obviously Interesse irgendwie an den Themen, was sollte man so an harten Kriterien mitbringen für einen, für einen Intership und vor

allem dann auch für die Analystenposition? Oder du hast du hast glaube ich gesagt, er rekrutiert auch primär ex Interns für diese Analystanz genau richtig. Also Master Abschluss beziehungsweise im letzten Teil des Masters. Das ist präferiert für die Interns, weil zum einen wollen wir natürlich die Möglichkeit geben, sagen wir mal reinzuschnuppern, wirklich aktiv an den Projekten teilzuhaben, die Kollegen sind dann auch wirklich bei uns mit auf dem Projekt und sitzen nicht irgendwie im Backoffice und können das wirklich Real Life erleben, wie wir Projekte bearbeiten und haben dann auch ein irgendwie ihr Workpackage, was sie dann mit bearbeiten.

Aber die Interim Position ist für uns Wesentliches, sozusagen Entry Area, dann auch für die Analyst Position. Also wir gucken nachher die, die besonders gut performt haben, denen machen wir dann n Angebot als Analyst bei uns anzufangen und der ganze Prozess ist im Prinzip so aufgesetzt. Wir haben 2 Intakes pro Jahr, das ist im April und im Oktober.

Wichtig sind natürlich sowas wie gute Noten. Dann nachher der Masterabschluss, wenn man als eine Liste einsteigen möchte und dann natürlich ein Interesse für eine bestimmte Service Line oder Industrie. Das soll ich schon angeben. Das ist richtig, ganz genau. Wobei das Schöne ist schon, wir sind da recht individuell, wenn jemand Interesse hat, dann noch mal in eine andere Service Line reinzuschauen und da auf ein Projekt zu gehen, dann werden wir das auch möglich machen, also da ist man dann schon relativ flexibel. Gibt es gewisse, Wenn du sagst, jemand hört dir vielleicht zu, der gerade Abitur macht, gibt es da irgendwie so eine gewisse Uni wo du sagst, da haben wir super gute Erfahrungen von mit oder sagst du, das ist eigentlich

recht egal bei uns, wie stehst du da dazu? Ich würde sagen, natürlich ist es immer schön, wenn man auf einer guten Hochschule war. Das bringt einem auch was, im Notfall auch ein gutes Netzwerk und das hat, darf man sich auch nichts vormachen, auch eine gewisse Ausstrahlwirkung, das ist so. Für uns ist das in Anführungszeichen untergeordnet. Ja, du wirst jetzt keinen Nachteil haben, wenn du an einer Uni, die jetzt nicht so bekannt ist, deinen Abschluss gemacht hast.

Was da viel wichtiger ist im Lebenslauf zu sehen ist, dass man mal stringent sein Studium umgesetzt hat, dass man irgendwie eine Regelstudienzeit ist, wenn es eine Abweichung gibt, sollte ja vernünftig begründbar sein, dass die Noten passen, dass es fächerkombination ist, die auch irgendwie Relevanz hat. Das sind, glaube ich, so die wesentlichen Kriterien, wie ich da drauf schauen würde.

Also mehr Infos zu Alex Partners, Karrieremöglichkeiten et cetera. Verlinken wir euch mal unten in der Beschreibung. Genau wie das linkedin Profil vom Philipp, Wer da noch mal anknüpfende Fragen zu hat, da würde ich mal sagen, lass uns gerne auch mal zu so ein paar Tipps und und Learnings quasi springen, da frage ich dich immer ganz gerne, stelle was würdest du sagen war so dass.

Beste Investment, was du jemals gemacht hast. Es kann ganz simpel finanziell sein, kann zeitlich, energetisch, whatever gewesen sein, wo du sagst, da hatte ich den höchsten returnal Investment. Würde ich tatsächlich mal Master sagen, finde das kann man schon als sehr großes Invest bezeichnen, nicht nur monetär, sondern durchaus auch natürlich zeitlich.

Wo hast du deinen Master gemacht? An der Frankfurt School. Und dann greife ich auch gerne den Punkt noch mal auf. Also. Business Schools wie die Frankfurt School oder die WHU oder aber natürlich auch sehr gute Unis wie Mannheim, die dafür bekannt sind, oder auch die HL. Das das ist natürlich willkommen, da hat man gute Erfahrungen mit. Wir haben beispielsweise auch sehr viele Kollegen von der Frankfurt School das gar nicht, weil wir in der Vergangenheit so aktiv dort recruited hätten, ja, das haben wir jetzt gestärkt, aber sie sind halt zu uns gekommen, da sieht man natürlich schon ne Affinität.

Die sich schon in der Auswahl der Hochschule eigentlich bemerkbar macht. Hast du denn da auch diesen Restructuring Master explizit gemacht? Ich hab Master of M und A gemacht dort. Damals gab es den Restructuring Master noch nicht, aber dem bin ich trotzdem sehr verbunden, weil ich da mittlerweile seit fünfeinhalb Jahren Dozent bin. Was würdest du sagen?

Was sind so? Ratschläge, die du jetzt vielleicht noch nicht. Also du kannst auch gerne jetzt 20 Minuten referieren drüber wo du sagst, das ist vielleicht einfach relevant, das sollten die ganzen Zuhörer hier von dem Podcast mal gehört haben, von jemand, der jetzt irgendwie seit 1015 Jahren Karriere macht, in der Beratung ziemlich gut angekommen ist, so Karriereratschläge oder allgemein Tipps für Leute im Studium und am Anfang der Karriere. Also zum einen der.

Während des Studiums halte ich Praktika oder Werkstudententätigkeiten. Das muss gar nicht unbedingt immer ein Praktikum sein, das kann, so war es ja bei mir damals als Werkstudent eher zu überlegen, wo gibt es Opportunities, wo ich wirklich möglichst viel lernen kann, zum einen lernen, aber zum anderen auch zu verstehen, was möchte ich wirklich machen, ich glaube, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, man kann am Anfang mal die Praktika nutzen, um sich zu kalibrieren, zu schauen.

Was möchte ich wie, wie sind vielleicht auch unterschiedliche Kulturen, wie sind verschiedene Ansätzen, wenn man beispielsweise schon weiß, dass man in die Beratung möchte, halte ich für total wichtig und sinnvoll, während des Berufs selbst. A ich glaube, das habe ich schon erwähnt, Netzwerk, Netzwerk so früh wie möglich aufzubauen und nicht zu spät damit zu beginnen. Ja, ich glaube.

Alles andere kann man durch sehr harte Arbeit auch gewissermaßen schnell aufholen. Das ganze Thema Netzwerk nicht. Das ist etwas, was über Jahre wächst. Was ich auch wichtig finde, man wird immer mal ein Projekt haben, vielleicht, was eigentlich hundertprozentig liegt oder wo man nicht hundertprozentig Interesse daran hat, was zumindest nicht in den ganz spezifischen Spike liegt, was man ausbilden will. Aber auch da den Schritt zurück zu gehen und eher quicktizistisch zu überlegen, was kann ich hier lernen, was kann ich mitnehmen.

Genau das gleiche auch wenn man das den Zoom Ort mal macht, man wird auch schwierige Mandate haben, man wird auch mal vielleicht aus irgendeinem Grund mit einem Kollegen nicht so gut zurecht kommen immer drauf zu schauen was kann ich aus dieser Situation machen, was kann ich eigentlich da für mich selber draus lernen und auch sehr breit zu gucken, gerade in anderen Fachbereichen die vielleicht gar nichts mit Restrukturierung oder was auch immer zu tun haben. Zu gucken, welches wissen kann ich aufsaugen, saugen, um so ein holistischeres Bild zu haben, weil all das wird einem nachher weiterhelfen, das wird einem weiterhelfen, ganz konkret im Transformationsrestrukturierungsbereich, aber auch einfach als Person das.

Hast du vorhin auch gesagt, man muss sich nichts von machen? Beratung ist jetzt kein Nine to Five Job, man kann, man kann aber sich auch ja wirklich auch sagen ne wenn man sich. Für einen guten Nine to Five Job entscheidet bei einem bei einem spannenden Konzern. Also es gibt ja wirklich tolle Jobs, wo man auch spannenden Alltag hat, wo man auch echt ein gutes Gehalt verdienen kann, wo man auch irgendwie eine gewisse Perspektive hat, was vollkommen ausreichend ist, ne wo man dann viel mehr Freizeit hat, wo man im Urlaub irgendwie nicht erreichbar sein muss, wo man nicht um 22:00 Uhr mal Feedback gibt zu powerpoint Präsentation hast du manchmal so den Gedanken irgendwie ich verpass was oder dass du sagst ah.

Dass du so ein bisschen so dir Gedanken machst, ja, muss das sein? So viel arbeiten und so weiter und sofort so eine anspruchsvolle Karriere, dass du das so ein bisschen bereust. Ich hätte auch bei da bei der Ausbildung irgendwie bleiben können und so weiter und sofort machst du dir manchmal so ein bisschen Gedanken zu.

Nicht ernsthaft. Ich glaube, das steht ganz klar fest. Das, was ich mache, damit kann ich mich hundertprozentig identifizieren. Ich glaube, das ist insgesamt ein Tipp, den ich an an jeden geben kann. Ich darf an großen Projekten mitarbeiten, die sehr erfolgskritisch sind. Daraus ziehe ich schon sehr viel Motivation.

Natürlich gibt es auch Situationen, du bist im Urlaub, dann kommt irgendwie ein Lead oder ein Pitch ganz konkret rein und dafür wendet man dann die Zeit auf und dann wird es nachher gegebenenfalls nicht, dann ist es natürlich schon gewissermaßen frustrierend, weil man sich denkt, da hätte ich jetzt auch besser am Pool liegen können und hätte nicht an der Präsentation rumgeschraubt, aber.

Wie gesagt, das sind sehr ausgewählte Momente. Ich glaube, das macht man mit Herzblut den Beruf, ich mache ihn zumindest und für mich war das absolut die richtige Entscheidung und es gibt nicht so viele Möglichkeiten, wo ich sagen würde, wo du das Privileg hast an solchen When it really matter Situationen zu arbeiten, wo du in einer Kultur arbeiten darfst, die so kollegial ist und respektvoll ist.

Etwas, was mir sehr viel. Bedeutet und auch den Kollegen sehr viel bedeutet und ein guter Gradmesser ist, wenn man mal schaut, wie lange die meisten Kollegen bei uns sind. Ich bin selber vor 8 Jahren als so Cold VP eingestiegen wie Projektmanager bei anderen, bin dann Anfang des Jahres Partner geworden und davon haben wir ganz viele Kollegen die bis die auch die letzte Stufe sozusagen Partner, Managing Director, was vergleichbar ist mit einer Senior Partnerschaft würde ich sagen bei anderen also das heißt das sind alles.

Menschen, die hundertprozentig auf die Firma auch bauen, die sich da identifizieren mit dem, was sie machen und einen deutlichen Mehrwert natürlich sehen. Und natürlich gibt es immer ein paar Downsides, aber ja, ich glaube, damit kann ich ganz gut leben. Willst du sagen, Beratung ist auch sinnvoll zu machen, vielleicht auch in den ersten Jahren in der Karriere, wenn man noch nicht so das vielleicht so ganz herausgefunden hat, wofür man brennt, dass man sagt, OK, Beratung ist.

Ist cool, ne, aber ich weiß jetzt noch nicht, ob ich da jetzt wirklich für 30 Jahre bleiben will. Findest du das dann trotzdem sinnvoll in die Beratung zu gehen, weil man so viel sieht und gute Exitmöglichkeiten? Absolut. Ich glaube, was total zentral ist am Anfang der Karriere, ist das entscheidende Kriterium, nicht Geld, sondern was kann ich lernen, das formt nachher die Karriere und Beratung, wenn man zu einem vernünftigen Haus geht.

Dort wird man immer in die Situation gebracht, ein gutes Toolkit aufzubauen und das wird einem über die ganze Karriere weiterhelfen. Es wird immer ein gutes Fundament, ist total zentral. Ich denke, das ist nie eine schlechte Entscheidung, in die Beratung zu gehen und man lernt mit oder man darf von deutlich Senioren Kollegen lernen, die schon einen Schritt weiter sind, wenn man da gute Prozesse, Tools, Schulungen hat. Dann ist das etwas, worauf man sehr gut aufbauen kann, egal in welche Richtung sich das weiterentwickelt. Zum Abschluss vielleicht einmal die auch häufig gefragte Frage. Zukunftsaussichten, Beratung, künstliche Intelligenz und so weiter und sofort.

Wie schätzt Du das ein, ist das ist das ein Berufsfeld, wo wo man sich besonders Sorgen machen muss, ist das ein Berufsfeld, wo man sich besonders wenig Sorgen erst mal machen muss im Vergleich zu vielen anderen Jobs? Wie siehst du da die, die sage ich mal, Zukunftsaussichten im Beratungsmarkt in 1515 Jahren. Keine ganz einfache Frage.

Ich glaube, dass es sehr darauf ankommt, auf was für eine Art von Beratung wir nachher schauen, weil die Voraussetzungen ganz andere sind. Wenn ich jetzt auf unser Geschäftsmodell gucke, dann wir setzen KI auch gezielt schon ein in ganz spezifischen. Momenten helfen unseren Kunden ja auch selber entsprechend KI zu implementieren, beispielsweise repetitive Prozesse im Finanzbereich zu beschleunigen, zu automatisieren. Das ist natürlich ein großer Enabler, das, was uns definitiv hilft, ist all das, was die Informationsbeschaffung und strukturierung dann nutzen wir KI natürlich auch, ja das ganze Thema.

Research über Unternehmen ist dadurch deutlich beschleunigt, weniger fehleranfällig und hilft da sozusagen den Kollegen deutlich schneller einen ersten Blick zu bekommen, wo vielleicht auch Problemfelder sind. Also dahingehend ist das schon Teil unseres Alltags, wenn es um die spezifische Beratung geht, die wir gerade machen, dann. Sehe ich da eine nicht so große Disruption, weil nachher geht es darum, dass jemand Entscheidung trifft in einer Situation, wo nämlich keine finanzielle Transparenz oder grundsätzlich keine Transparenz da ist, diese herstellt, und da wird KI dann ein Hilfsmittel sein und.

Am Ende des Tages geht es ja auch darum, dass die Wissen, OK, dass du eben das auch schon einige Male woanders gesehen hast und eben auch wirklich dann teilweise. Dich in die Verantwortung reingibst und diese Entscheidung auch wirklich mittragen kann. Sozusagen richtig. Philipp, vielen, vielen Dank für diese ganzen Einblicke.

Gibt es irgendwas, wo du auf dem Hinweg hier ins Büro gedacht hast? Das würde ich gerne in dem Podcast irgendwie rüberbringen, wo du noch nicht die Gelegenheit hattest das zu sagen. Falls ja, überlasse ich dir sehr gerne das letzte abschließende Wort an dieser Stelle. Ich glaube, ich habe an der Stelle alles gesagt, aber eher motivierende Worte an an die Zuhörerschaft.

Ich glaube, Beratung ist nach wie vor ein ganz tolles, spannendes Feld und ja, wenn Interesse besteht, kann man mich sehr gerne anschreiben. Perfekt. Philipp, vielen Dank für deine Zeit, vielen Dank für die Insights und ja, wenn euch das ganze Gefallen hat, freuen wir uns für immer über eine positive Bewertung.

Schaut gerne beim Philipp vorbei, schaut gerne bei Alex Partners vorbei und dann bis zum nächsten Mal.

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