Karriere Insider

Vom McKinsey-Berater zum Selfmade-Milliardär | Karriere Insider

Donnerstag, 4. Dezember 2025 · 2 h 03

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Prof. Dr. Dr. Peter Werner Maria Löw, der seine Karriere bei McKinsey begann und später zu einem der erfolgreichsten Unternehmer und Investoren Deutschlands wurde. Prof. Löw erzählt von seinem außergewöhnlichen Weg vom Berater zum Selfmade-Milliardär, seinem Ansatz beim Aufbau und der Transformation von Unternehmen und den Prinzipien, die seinen Erfolg geprägt haben. Außerdem spricht er darüber, welche Fähigkeiten in Beratung, Unternehmertum und Private Equity wirklich entscheidend sind, wie junge Talente heute ihre Karriere gestalten sollten und welche Chancen er für die nächste Generation sieht.LinkedIn Peter Löw: linkedin.com/in/peter-l%C3%B6w/Flusenflug - Die Bekenntnisse eines Firmenjägers: amazon.de/Flusenflug-Bekenntnisse-eines-Firmen… LIVIA: livia-group.com/join-livia/Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&… Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff… - Intro / Vorschau00:02:44 - Vorstellung & Karriereweg00:20:48 - Erfahrungen & Learnings aus der Zeit bei McKinsey00:29:10 - Der Weg vom Berater zum Unternehmer00:40:04 - Aufbau von Beteiligungsstrukturen & Team00:57:42 - Zeitpunkt des Börsenmantel-Kaufs01:05:10 - Unterschiede zu klassischen Restrukturierungsberatungen01:15:29 - Was man wirklich braucht, um erfolgreich zu sein01:19:55 - Verkauf von Arques 2007 & Gründung von BluO01:26:46 - Persönliche Entwicklung – Motivation & Antrieb01:27:59 - Funktioniert das damalige Geschäftsmodell heute noch - Familienplanung & Kinder – persönliche Einblicke01:34:31 - Welche Fehler oft zum Scheitern führen01:36:50 - Warum der Glaube ein wichtiger Ausgleich im Alltag ist01:44:04 - Medien & Unternehmertum – wie viel Wertschätzung bekommt man wirklich?01:46:58 - Aktuelle Stimmung im deutschen Mittelstand & politische Entwicklungen01:49:45 - Weitere Fragen (Tipps, Empfehlungen)02:03:19 - Outro_____________________________________________Weitere hilfreiche YouTube-Videos:Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcastINVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0fUNTERN… WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnUDie besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0KsDie besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4wALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlYALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU__________________________… du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.LinkedIn: linkedin.com/company/pumpkincareers

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Ich habe angefangen bei mekin, sie sang mal in einem Januar und im Jahr drauf haben wir dann uns, haben wir gesagt, wir verdienen zwar echt viel und kommen viel rum und wir sind in tollen Hotels, fliegen teilweise erster Klasse in der Welt herum, was will man eigentlich mehr und nach einem weiteren Bier haben wir gesagt, eigentlich wollen wir schon mehr, nämlich wieder zurück was wir eigentlich geplant hatten, nämlich selbstständig werden hat der Selbstständige selbst, der selbstständige Taxifahrer. Den erkennt man relativ schnell, wenn man mit ihm spricht. Der Angestellte, der muss immer in die Kompromisse eingehen, um auf die nächste Beförderungsstufe zu kommen, wenn er ganz oben angekommen

ist. Der CEO eines Dax Unternehmens, dann hat er seinen Charakter schon mehrfach umstülpen müssen, der Taxifahrer oder der immer selbstständig gebliebene, der redet frei heraus, der sagt immer wie es ihm so passt, hat keinerlei Veranlassung irgendwelchen anderen Leuten sozusagen in den Arsch kriechen zu müssen.

Ich habe ja die Philosophie entwickelt, dass ich eigentlich in meinen Unternehmen keine Unternehmensberatung haben will, weil ich eben bei MC easy war und dort gelernt habe. Es geht immer darum, möglichst viele Beratungstage zu schinden und an das Beratungsprojekt 1, das Beratungsprojekt, das Folgeprojekt und. Zu generieren, das heißt die Bereitschaft, Probleme schnell zu lösen, ist ja gar nicht strukturell, schon gar nicht vorhanden.

Man möchte halt lange beraten bei den Firmen, die ich später dann gekauft habe, ging es ja darum, dass ich dort schnelle Erfolge haben wollte, das wäre gar nicht drin gewesen, wir mussten ab dem ersten Tag handeln. Ich weiß nicht, ob sie das so offen sagen wollen, aber was für ein Prober Network hatten sie damals als als Person?

Sagen wir mal, wenn ich jetzt nehme, die Zeit. Vor der vor dem Kauf. Der Kauf war ungefähr 2002 glaube ich dann, also war ich schon in irgendeinem deutlich zweistelligen Millionenbereich drin. Viele sagen immer mehr Geld verdient, irgendwann gibt es einen abnehmenden Grenznutzen des Geldes, das kann ich nicht sagen, sondern das ist dann richtig, wenn ich nicht weiß, was ich mit den Mitteln mache, also wenn ich derjenige reiche bin. Der sich einfach dann noch einen Ferrari mehr kauft oder der sagt, Ich brauche jetzt noch eine größere Yacht, dann ist natürlich überhaupt kein Glücksgefühl mehr, das das Glück dauert 3 Minuten, bis der Nachbar mit der noch größeren Yacht kommt und so kann man sein

ganzes Leben lang mit verschieden Verschieben von Yachtgrößen zubringen, also dafür ist das Geld sozusagen da hat man eigentlich gar keinen Grenznutz, keinen keinen Zuwachs an nutzen. So, Herr Professor Löw, vielen Dank, dass ich heute die Zeit nehme. Herzlich Willkommen im Karriere Insider Podcast.

Ja, freue mich auch, dass sie da sind. Sie haben einen Werdegang? Dann könnte man wahrscheinlich 10 Stunden einen Podcast zu aufnehmen. Ich würde mich gerne vor allem heute auf ihre unternehmerische Erfahrung fokussieren, nichtsdestotrotz fange ich mit meinen Gästen immer ganz gerne so in der Schulzeit an, um einfach so ein bisschen zu verstehen, woher kommen sie, in welchen Verhältnissen sind sie aufgewachsen.

Und was hatten sie damals für berufliche Ziele, als sie, sagen wir mal, 1516 Jahre jung waren? Aber wenn ich jetzt selber so ein bisschen reflektieren und nach hinten schaue, würde ich sagen, was vielleicht relativ viel ausgemacht hat, ist, dass ich aufgewachsen bin in einer behüteten Familie. Ich hatte das große Glück, meine Eltern haben sich nicht scheiden lassen und haben sich bis zum Tode gut verstanden, also ich hatte. Das, was viele anderen heute nicht mehr haben, praktisch keine Probleme im eigenen Elternhaus, sondern wie selbstverständlich, dachte ich, das gehört sich so in einer Familie.

Die Eltern kümmern sich um die Kinder, die Kinder verwüsten die Wohnung, also alles, was so dazugehört, vielleicht das einzige, was ein bisschen ungewöhnlich war, dass wir relativ oft umgezogen sind, ich bin eingeschult worden in Mannheim. Da war mein Vater selbstständiger Unternehmer für eine Versicherung und hatte eine Handelsvertretung. Und damals war es schon so, dass dass die, dass meine Mutter den Ehrgeiz hatte, dass ich doch möglichst früh in die Schule kommen sollte.

Das heißt also, ich bin anders als viele anderen, schon mit 5 Jahren eingeschult worden, ich war immer der Jüngste in der Klasse, das zog sich. Durch die gesamte Schulzeit so ein bisschen hindurch und dadurch, dass eben in der Klasse teilweise Mitschüler 34 Jahre älter waren, blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich irgendwie beweisen zu müssen.

Der der Vorteil war, dass ich dann in den in den Sachen, die Jugendliche gerne machen, im Alter 4 Jahre älter, dass ich da schon relativ früh auch dabei war, früh Freundinnen gehabt. Auto gefahren, obwohl man es noch gar nicht durfte, weil die anderen eben alle mitgearbeitet haben. Aber im im im schulischen Bereich bin ich eigentlich auch ganz gut durchgekommen, vielleicht auch etwas übertrieben, denn bis zur 10. Klasse war ich eigentlich ein mittelmäßiger Schüler und dort hatte ich dann einen einen Freund kennengelernt, der war noch ein Jahr jünger als ich in der gleichen Klassenstufe, hatte also schon eine Klasse übersprungen. Und der hatte dann mir auf auf den Lebensweg mitgegeben. Folgende Theorie, der sagte also

Schule ist total einfach, ja und schlechte Noten sind überhaupt nicht notwendig, man muss auch nicht lernen, sondern das ist eher eine geistige Einstellung, man muss sich sagen, derjenige, der Lehrer geworden ist, der hat es eigentlich im Leben zu nichts richtigem gebracht und so würde er immer an die Sache rangehen, er sieht, er sieht den Lehrer gegenüber als einen.

Eigentlich fachlich unterlegenen an und man müsste sich praktisch nur mal ein bisschen vorbereiten und dann sollte ich mal ausprobieren, dann kann ich ihn auch relativ schnell aus dem aus seiner Bahn werfen. Fachlich. Das hörte sich erstmal irgendwie ein bisschen abenteuerlich an, habe ich aber gleich ausprobiert.

Chemiestunde dachte ich es lerne ich mal das Wochenende durch und lerne auch schon 22 weitere Stunden im Voraus und habe dann tatsächlich. Die dollsten Fragen gestellt, was ich auch in der Zeitung so gesehen habe, also Grundlagenforschung, und da hat dann der Lehrer doch sagen müssen, da muss er erst mal nachschauen und das habe ich mir dann angeeignet, und so hat sich dann mein Notenschnitt von 3 Komma irgendwas zur mittleren Reife am Schluss auf ungefähr 2,0 tatsächlich verbessert. Mein Abiturszeugnis war sehr polar, ich hatte, also ich glaube 5 oder 6 Einser.

Naturwissenschaften, Mathematik, solche Sachen, aber alles, was sprachlich war, da war ich also völlig hinten dran. Das lag vor allen Dingen daran, dass diese Methode, nämlich den Lehrer da zu challengen, für die Frage kann ich Vokabeln und habe ich irgendwas auch wirklich schön auswendig gelernt, nicht hinhaute, das heißt, ich hatte so einen Rückstand beim ganzen Vokabellernen, dass das auch mit dieser Methode nicht aufzuholen war, das heißt also, ich hatte dann in Latein in Englisch.

Eine 4 in Deutschland 3 und hinten dran dann auf der anderen Seite eine ganze Serie von Einsern und das führte dann am Schluss zu dieser 2,0 mit 17 Abitur gemacht. Insofern war ich eigentlich ganz zufrieden und. Nichtsdestotrotz, obwohl sie vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern stark waren, haben sie sich dann aber nicht für ein naturwissenschaftliches Studium entschieden.

Das hat auch eine eine kleine Besonderheit, denn zwischen dem schriftlichen. Und dem mündlichen Abitursprüfung. Das gab es sogar erst schriftlich geschrieben und hatte dann 23 Monate Zeit, bis dann die mündliche Prüfung kam, war Schulpflicht, aber andererseits hatte man auch nichts mehr zu tun, die Motivation war im Keller und da habe ich mich dann von einem Freund überreden lassen, dass wir doch die Zeit sinnvoll verbringen, nämlich indem wir auf den Film gehen, in Baden baden gab es ja damals den Südwest SWF oder im Westfunk.

Die hatten eigene Filmproduktion und die lobten 50,50€ d. Mark damals pro Tag für Statisten aus, die also dann in dem Film so irgendwie durch durch die Szene einmal liefen. Und das fand ich doch irgendwie sinnvoller. Es gab immerhin 50€ in der Schule hatte ich eh nicht viel zu tun und habe dann am Anfang, ich war ja noch 17, habe mich am Anfang dann irgendwie krank gemeldet.

Das ging noch so durch und irgendwann wurde ich dann doch bisschen zu selbstbewusst und hab dann in die in die Entschuldigung reingeschrieben. Ich wäre beim Südwestfunk als Statist und deswegen könnte ich nicht zur Schule kommen. Was ich dabei übersehen hatte, war, dass das natürlich so ne rote Linie war, die ich überschritten hatte, denn.

Erstens mit 17 konnte man sich selber gar nicht, damals jedenfalls entschuldigen und zweitens, es war das keine zulässige Begründung, einfach wegzubleiben und die Schule hatte Angst, dass jetzt alle anderen Schüler das auch machen würden und wollten dann ein Exempel statuieren. Sie haben also in einer Klassenlehrerkonferenz sich zusammengesetzt und beschlossen, dass ich eine Woche jetzt von der Schule ausgeschlossen werden würde, das würde bei vielen ja große Begeisterung hervorrufen, sagen prima, kann ich zu Hause bleiben und. Bloß ich da.

Ich fühlte mich in meinem Stolz getroffen und sagte, nee, also das will ich schon selber entscheiden, ob ich von der Schule wegbleibe oder nicht, habe mir dann die Schulordnung genommen und festgestellt, dass solche Strafen, die länger als 3 Tage sind, nicht von der Klassenlehrerkonferenz hätten getroffen werden dürfen, sondern hätte eine Schulkonferenz darüber entscheiden müssen, das heißt, alle Lehrer, ich bin also zum Direktor und habe gesagt, mir geschieht unrecht.

Schauen Sie hier in die Satzung, so geht das nicht. Und er sagte, Herr Löw, Wir treffen uns morgen wieder, ich prüfe den Fall, der rief dann nachmittags eine Schulkonferenz an, da kamen also alle Lehrer oder eine Gesamtlehrerkonferenz, so hieß es, die stimmten dann brav alle dafür. Löw muss von der Schule fliegen, eine Woche, so jetzt hatte ich aber diese diese Schulordnung schon mal in der Hand gehabt und bin dann habe weiter geblättert und habe dann festgestellt, dass es dagegen ein Rechtsmittel gab. Nämlich die Einberufung einer, das wäre jetzt die Schulkonferenz, die Bestand ein Drittel Eltern, ein Drittel Lehrer, ein Drittel Schüler und bestand darauf, dass die jetzt darüber bestimmen sollte.

Die tauchten also dann 3 Tage später war dann diese Schulkonferenz, in der Zwischenzeit war supensive Effekt, das heißt, die Strafe wurde erstmal aufgehoben bis zur Entscheidung und. Die Rede hab ich noch. Ich hielt also eine flammende Rede vor den Eltern und den Schülern, aber auch den Lehrern Lernwilliger Schüler wird vom Lernen abgehalten, ich will lernen, ich fühle mich ungerecht behandelt und tatsächlich, mit 2 Drittel Mehrheit hat dann diese Schulkonferenz für mich gestimmt.

Ich durfte also jetzt wieder regulär auf die Schule. Gehen, das war dann ihre erste juristische Erfahrung. Die ging aber weiter. Dann gab es dagegen von den Lehrern wieder eine Gesamtlehrerkonferenz. Sie tagte einen Tag später und sagte von der Schule, Löw muss jetzt weg, es stand ja auch schon alles in der Zeitung.

Skurrile Geschichte am Soundso Gymnasium in Baden Baden und das. Dann kündigt dann dagegen, ich war ja schon gut im Flow, habe ich dann einen Einspruch beim Oberschulamt eingereicht, der wurde ungefähr 10 Minuten später ablehnend beschieden und daraufhin kündigte ich an, dann gehe ich jetzt vors Verwaltungsgericht und ich saß am nächsten Tag in meinem Unterricht.

Dann kam also dann kam die Sekretärin des Direktors, klopfte an und sagte, Herr Löw, möchten Sie mal bitte zum Direktor kommen, ist auch kein Problem. Der Direktor saß da so ungefähr, sagt Herr Löw, nehmen sie doch bitte Platz. Es hörte sich so an, als ob er jetzt sagen würde, wollen sie eine Zigarre, so in der Art, und er sagte, also Herr Löw, der der Ruf der Schule steht auf dem Spiel, überall in der Stadt, steht schon, wir würden mutwillig die Schüler vom Lernen abhalten, und so geht es nicht weiter und er hätte einen Vorschlag, und das sag ich bitte, Herr Direktor, einen Vorschlag.

Sagt er. Löw, Wir machen es so, sie gehen jetzt eine Woche von der Schule, und ich garantiere Ihnen, sie haben mit der mündlichen Prüfung keinerlei Probleme, da dachte ich, das ist Don't deal. Haben sich auch im Vergleich geeinigt, sozusagen sozusagen. Ich bin also dann mit einem Freund nach Südfrankreich gefahren, ich hatte keinen Führerschein, wir haben sie mitgefahren, wir haben einen schönen Urlaub verbracht und ich hatte in Latein, wie ich schon sagte, Da war ich nicht, sehr gut, war ich mit der Note 4 eingereicht, hatte eine 5 geschrieben.

Und es ging es darum, Krieg ich eine 4 oder eine 5 und der Lehrer brachte bei einer mündlichen Prüfung meinen neben mir sitzt dann irgendwas über Petrak, hochgradig komplizierte Sachen und dann kam er zu mir und sagte Löw Errare Humanum s was heißt das dachte ich irren ist menschlich genau sehr gut, sie bekommen jetzt eine 3 und damit hatte ich meinen Schnitt gerettet und auch keine 5 dabei und das war eigentlich jetzt.

Der Ausgangspunkt, wo ich sagte, dann scheint es doch gut zu sein, sich mit Recht und Gesetz auseinanderzusetzen und habe mich dann entschlossen erstmal Jura zu studieren. In Jura haben sie dann auch promoviert und auch noch in einem anderen geisteswissenschaftlichen Fach. Richtig? Genau. Ich habe also eben ich hatte, ich hatte Jura studiert, habe dann parallel dazu ein Geschichtsstudium begonnen.

Die Idee war eher, dass man geistig nicht verblödet. Man sollte also ich bin immer ein großer Gegner von zu starker Spezialisierung, dachte ihm also nur Jura ist er ein bisschen unheimlich einfach, damit man auch bisschen geistig beweglich breift, weil ich gesagt, mach ich Geschichte dazu, das stellte sich dann als nicht so schwierig raus, das konnte man so nebenher erledigen, hab dann als erstes in Geschichte promoviert, bisschen ungewöhnlich, ich war inzwischen rechtsreferendar und.

An der TU in Berlin, weil die gerade neben meinem Wohnort war. Und der Professor sagte, Na, nachdem ich in kürzester Zeit dieses Hauptstudium absolviert hatte, in der TU in Berlin, es waren also nur so linke, Karl Marx artige Gestalten und ich in den Vorlesungen, und damit das auch nicht so schwer für diese Karl Marx heinis ist. Hatte hatte die Uni sich entschlossen, keine Noten, keine Prüfung, sondern nur ein Referat. Das führte dazu, dass man dann irgendwie bestanden hatte, und ich hatte mich dann entschlossen, wenn das schon so einfach ist, mache ich das alles in einem Semester, das gesamte Hauptstudium, das hat auch gut geklappt, und dann kam der Professor und sagte, sie brauchen auch kein Examen machen, sie können gleich

promovieren und dachte ich, oh, das ist ja, das ist ja nett, wenn das genauso flott geht, hab also dann da angefangen zu promovieren. Über ein militärgeschichtliches Thema hatte aber nur übersehen, dass diese Uni ja eher links angehaucht war. Also der Professor kam dann zu mir, gesagt Erfind das Thema ja hochinteressant, aber er hätte das mit seinen Kollegen gesprochen und die hätten alle gesagt, also solche militaristischen Geschichten wollen sie in Berlin nicht haben, aber er hätte sich umgehört und hätte mir schon einen Professorin Münster besorgt, dann habe ich also da promoviert in Münster beim Professor Hallweg. Das war aber auch wie ne kuriose Geschichte, denn kurz bevor ich also er hatte, ich hatte schon

alles geschrieben, abgegeben und kurz bevor ich die das Rigorosum hatte, die mündliche Prüfung ist der ein Tag vorher gestorben, ein Tag vorher und das führte dazu, dass das ganze Promotionsverfahren, das am Professor an der Person hing, erst mal erledigt war. Also ich hatte praktisch völlig umsonst promoviert, weil er gestorben war und.

Netterweise hat dann diese Universität sich umgehört, hat dann einen Ersatzprofessor gefunden. Professor Opitz, in Hamburg an der Bundeswehrhochschule und daraufhin hab ich bei dem das Rigorosum gemacht, hab also einen Tag im Wesentlichen an dieser Bundeswehrhochschule in Hamburg zugebracht und hatte dann meine Promotion damit durchgekriegt und erst danach hab ich dann meine meine juristische Promotion gemacht in Würzburg.

Und die dann auch mit Summacum laude. Das ist in Würzburg so eher was Besonderes, da muss also die gesamte, der gesamte Lehrstuhl oder die gesamte juristische Fakultät muss dann zustimmen, dass das gibt. Die Besonderheit war aber andererseits, dass ich dafür nur 4 Monate gebraucht habe, was ja relativ kurz ist.

Das lag aber daran, dass ich durch die erste Promotion schon genau wusste, wie das mit Fußnoten und Quellen und irgendwas gut funktioniert. Und hab das eigentlich relativ schnell machen können. Dadurch ist die zweite Promotionierung auch lesbar und die erste, wenn ich die selber lese, da hat man an jedem Satz doch so rumgebastelt, das liest sich also wirklich grausam. OK, gab es.

Kein Lektorat, wie wenn man so n Buch dann schreibt. Konnte, konnte ich mir nicht leisten. OK, das heißt, in der Zeit haben Sie, haben Sie sich in verschiedenen Bereichen ausprobiert, war das damals das Studium für sie auch schon mit so einem? Sag mal Karriere, Gedanken, dass sie gesagt haben, OK, ich will vielleicht in ne großkanzlei oder ich will Richter werden oder war damals schon die Idee, ich will mich unternehmerisch später betätigen und das soll einfach ne ne solide Grundlage bilden oder sich darüber noch gar nicht so viel Gedanken gemacht. Doch, doch, ich hab mir schon Gedanken gemacht, auch von mit ihren 1516 Jahren, die sie vorhin angedeutet hatten. Mein Vater, der hatte mir

frühzeitig immer auf den Weg gegeben, so 3 Punkte, auf die ich achten sollte in meinem Leben. Ja, das erste, und das betrifft schon diesen Fall. Ich sollte selbstständig werden und auf keinen Fall Angestellter werden, weil das würde den Charakter verbiegen, das würde ich bis heute auch so unterschreiben, wenn sie sich überlegen, der Selbstständige selbst, der selbstständige Taxifahrer, den den erkennt man relativ schnell, wenn man mit ihm spricht, dass er selbstständig ist, denn der.

Der Angestellte, der muss immer irgendwie der Wille an seiner Karriere arbeiten. Das heißt, er muss viele Kompromisse eingehen, um auf die nächste Beförderungsstufe zu kommen. Das ist beim Selbständigen nicht so, also der Angestellte, der muss durch Hierarchien und wenn er ganz oben angekommen ist, der CEO eines Dax Unternehmens, dann hat er seinen Charakter schon mehrfach umstülpen müssen, ja weil er häufig Entscheidungen treffen müsste, die ihm eigentlich persönlich oder seinem ethischen.

Grundgerüst zuwiderlaufen um eben weiter zu kommen. Der Taxifahrer oder der immer selbstständig gebliebene, der redet frei heraus, der sagt immer, wie es ihm so passt. Vielleicht aus Höflichkeit schweigt er ab und zu, aber er wird hat keinerlei Veranlassung irgendwelchen anderen Leuten sozusagen in den Arsch kriechen zu müssen und das verändert den Menschen über die lange Laufzeit.

Ja, also gerade im Alter merkt man das sehr stark. Also ich habe ein gutes Gespür, wer ist so ein richtiger Angestelltentyp und der ist ein Selbstständiger und kann eben sehr gut mit dem Bäckermeister reden und tue mich immer schwer mit dem CEO, Angestellten aus einem großen Dax Konzern, weil bei dem sind immer Hintergedanken und irgendwie also das liegt mir nicht so der der zweite Lebensrat war, dass ich in die Kirche gehen sollte, das habe ich eigentlich auch durchgehalten, dass es eben nicht nur, sagen wir mal, die Erfüllung der 10 Gebote sind, sondern dass es einem auch selbst gut tut und einem. So eine Art gesundes Gottvertrauen, ein Vertrauen in die Umwelt und die eigene Leistungsfähigkeit gibt, das habe ich eigentlich auch

durchziehen können bis zum letzten und der dritte Rat war, ich solle nie und nimmer SPD oder irgendwas sozialistisches wählen und das, glaube ich, habe ich auch. Das haben Sie auch im Blick. OK, das heißt, die, die die unternehmerische, das unternehmerische, war für sie von Anfang an klar, sie sind dann.

Sie sind dann nach dem. Nach dem Jurastudium haben sie direkt noch einen den MBA drangehängt, um einfach dann auch noch mal die betriebswirtschaftliche Komponente kennenzulernen. Das war der Inseat MBA und dann kamen die großen Investmentbanken, Strategieberatung et cetera an den Campus und dann haben sie sich für den Einstieg bei Mc Kinsey entschieden.

Genau also das Schöne bei Inseat ist, dass man sehr viele Jobangebote bekommt. Man kann sich dann so ein bisschen entscheiden, es gibt 3 Arten. Von Richtung, in die man gehen kann eigentlich. Man kann ins ins Investmentbanking gehen, das ist so ein Bereich, da verdienen die Leute auch viel Geld, das andere ist die Unternehmensberatung und das Dritte ist, man lässt sich von irgendeinem Konzern anstellen, da würde ich sagen, das ist so die schlechteste Möglichkeit, weil dann kommt man in einen Konzern rein, wo oben im Zweifel wieder so Angestellter CEO sitzt, der einen dann zwingt diese Tour.

Durch die Hierarchien zu machen. Das Investmentbanking kam für mich eigentlich nicht in Frage, denn das Ziel war immer, selbstständiger Unternehmer zu werden und die Unternehmensberatung war so eine Art Mittel zum Zweck, nämlich dort die Fehler zu machen, die man hoffentlich später in mit den eigenen Unternehmen dann nicht mehr machen würde.

Ich kann Ihnen sagen, ich habe auch hinterher noch genug Fehler gemacht, aber. Aber es hat geholfen. Jetzt ist heute natürlich MC Kinsey ein deutlich größeres Unternehmen als damals noch. Wenn Sie sagen, damals war das noch deutlich elitärer und und auf einem auf einem deutlich im Schnitt höheren Niveau, was Kollegen et cetera anging als heutzutage, oder würden Sie sagen, jetzt, wenn ich heute noch mal mit dem Studium fertig werden würde, da würde ich noch mal bei Mc Kinsey einsteigen für ein 2 Jahre als Lernerfahrung.

Ja, ob es jetzt beginnen sie wäre oder nicht, das weiß ich nicht. Aber ich würde immer noch bei einer der führenden Unternehmensberatungen anfangen, denn der Vorteil, also ich würde nicht bei einer kleinen Unternehmensberatung beginnen, ja, sondern eben gleich bei einer einer dieser großen Strategieberatung oder der global agierenden, denn dort steige ich sozusagen auf Vorstandsebene ein, also ich berate da nicht irgendwie einzellösungen, sondern dort wird immer.

Die, die die Management die Vorstandsebene beraten, das heißt, man hat dann auch den Blick von oben auf bereits zahlreiche Tochtergesellschaften und diese und Mc Kinsey war und ist immer sehr teuer, das heißt, das können sich auch nur große, weltweit agierende Unternehmen leisten und damit hat man auch Zugriff auf so eine Art weltweite Struktur, also man lernt nicht nur. Wie Firmen Top Down geführt werden, sondern auch wie sie geführt werden und wie kulturelle Unterschiede sich in verschiedenen Ländern auswirken.

Ich hatte dann da bei MC Kinsey eigentlich eine sehr schöne Zeit hatte, da hatte mir in den Verhandlungen. Man hat ja immer so n bisschen Bain und Boston und was ist da alles so n bisschen gegeneinander ausgespielt hatte. Also dann schon ein ungewöhnliches Paket mir verhandelt, was ich von denen alles haben wollte, ich hatte ja im negotiation Kurs gelernt, man muss immer verschiedene Töpfe.

Angreifen also ich hatte nicht nur ein hohes Grundgehalt, sondern bekam auch noch meine Promotionen im Wesentlichen bezahlt. Dann haben sie mir auch noch die Zeit bei Inziat rückwirkend bezahlt, dann hatte ich mir noch einen Sprachkurs, Ausbildungen, einen weiteren Zuschuss für literarisches Arbeiten, was ich nicht geschafft habe, war ein größerer Dienstwagen. Weil, da haben sie gesagt, jetzt Löw, jetzt reicht es echt. Ja, wenn du uns die gesamte Struktur hier durcheinander bringst, dann das ist es uns auch nicht wert. Also da musste ich dann doch in meinen Dreier BMW steigen, war aber auch glücklich damit, aber ich würde auch sagen, man sollte, wenn man später selbst Unternehmer werden will, unbedingt in so einen Bereich

reingehen und dann auch gleich bei einer der Führenden. Ob die jetzt heute schlechtere Qualität haben oder nicht, kann ich ihnen überhaupt nicht sagen, weil die an die die Angriffspunkte oder die die Punkte wo ich auf Mc Kinsey jetzt tatsächlich im eigenen Leben treffe sind gering. Ich habe ja die Philosophie entwickelt, dass ich eigentlich in meinen Unternehmen keine Unternehmensberatung haben will, weil ich eben bei Mc Kinsey war und dort gelernt habe.

Es geht immer darum, möglichst viele Beratungstage zu schinden. Und an das Beratungsprojekt 1, das Beratungsprojekt, das Folgeprojekt zu generieren, das heißt die Bereitschaft, Probleme schnell zu lösen, ist ja gar nicht strukturell, schon gar nicht vorhanden. Man möchte halt lange beraten, am besten ewig bei Mercedes Benz oder sowas da drin sitzen und sich immer irgendwas Neues ausdenken bei den Firmen, die ich später dann gekauft habe, ging es ja darum, dass ich dort schnelle Erfolge haben wollte und.

Und da wäre mir eine Unternehmensberatung erstens zu teuer und zwar zu langsam. Also auch, weil sie eben kontraproduktiv arbeiten mit mit Steuerungskreisen und Sitzung, 1234 und Paper Studien und dann erstmal das Probekonzept irgendwo und so was das das wäre gar nicht drin gewesen. Wir mussten ab dem ersten Tag handeln.

Das finde ich interessant, dass Sie sagen, Sie würden trotzdem auf jeden Fall. Noch mal zu MC Kinsy et cetera, also zu einer der größten Player gehen, die ja vor allem die Großen, also die Top Konzerne als Kunden haben, weil sie haben dann ja später, dann muss man ja zwangsläufig mit anfangen, erstmal im Small to mid Cap Bereich zu investieren und zu restrukturieren, da hätte ich jetzt mir auch vorstellen können, dass Sie sagen, Na es ist, es wäre durchaus vielleicht auch sinnvoll gewesen, zu einer mittelständischen Beratungsboutique zu gehen. Die genau solche Kunden hat wie ne, weil ich kann mir vorstellen, dass 50000000 Umsatz unternehmen hat ja ganz andere Strukturen et cetera als jetzt

ein 500000 Mitarbeiterkonzern die sind den sie da bei Mc Kinsey beraten haben. Das stimmt also. Mein Vater hatte mir noch ein anderen, andere Weisheit mit auf den Weg gegeben, an die ich mich nicht gehalten habe. Und glaube auch zurecht, das war, man muss über klein anfangen, ja, der sagte also man muss klein anfangen und sich hocharbeiten und am besten irgendwo irgendwo anfangen und dann zeigen, dass was und dann kann man sich das überlegen, davon halte ich heute auch nichts und würde es auch meinen Kindern nicht mehr so sagen, denn wenn man klein anfängt, dann ist der Weg nach ganz oben ziemlich lange und das kann auch wirklich lange dauern und da können viele.

Fallstricke auf dem Weg sein, sondern ich hatte damals ja mit meinem Kollegen Martin vor der Wühlbecke, mit dem ich die ersten Firmen gekauft habe, gleich den Plan gefasst. Wir wollen gleich möglichst groß loslegen. Das heißt, wir wollen Unternehmen kaufen, also nicht die Einzelfirma, sondern Ziel war von Anfang an, einen größeren Konzern aufzubauen. Insofern war die Mc Kinsey Perspektive auch nicht falsch. Und diese größeren Konzerne, die wir über die Unternehmensberatung kennengelernt hatten, die hatten ja auch viele dieser kleineren Unternehmen. Also man konnte da auch im Detaillierungsgrad auch mal runtersteigen, oder wir hatten dann Einzelprojekte, wo man sagte, wir, wir optimieren jetzt

Landesgesellschaften, wo man sagt, jetzt waren mal Japan oder USA oder sowas, und dann ist man schon auf kleinere Einheiten mal runtergestiegen. Aber unser Ziel war eigentlich immer, dass wir ein bisschen größeres Rad drehen wollen. Das hört sich immer alles so sehr verwegen an, aber ich glaube, wenn man nicht sehr hoch zielt, dann kommt man auch nicht oben an, ja, ja. Jetzt.

Wie alt waren sie, als sie damals bei Mc Kinsey eingestiegen sind? Ach also ich war schon relativ alt, weil ich hatte, muss ja sehen, ich hab 3 abgeschlossene Studien, zweimal chronisiert, auch noch ne Bundeswehr, hat ja dann auch noch eine Referendarszeit als Rechtsreferendar absolviert, also da als ich dann mit dem MBA anfing, war ich schon 30 und als ich dann letztlich in den Beruf kam, war ich 32, sagen wir mal. Und dann haben Sie.

Haben sie einige Jahre bei MC Kinsey gearbeitet und gegen Ende der Zeit hat quasi ihr ihr Geschäftspartner schon angefangen, das erste Unternehmen zu suchen. Sie haben ihm die Hälfte ihres Gehaltes abgegeben, wenn ich das im Buch richtig gelesen habe und dann haben sie sich dazu entschieden, den kompletten Schritt ins Unternehmertum zu tätigen. Genau.

Also das waren jetzt nicht mehrere Jahre, sondern. Ich hab angefangen bei mekin, sie sangen mal in einem Januar und im Jahr drauf gibt es in München immer ein nettes Fest. Das Nockherbergfest Starkbieranstich im in der Fastenzeit und dort hab ich mit dem Martin vor der Mühlbecke, der mit mir auch das Inziat absolviert hat und auch Jurist war oder ist, hatten wir uns immer so zur Gewohnheit gemacht, da einmal oder zweimal hinzugehen, weil es immer nur so n bisschen anders als Oktoberfest bisschen einheimischer ist. Und nach dem dritten Bier beide waren wir erst anderthalb, eineinviertel Jahren in der Arbeit bei Mc Kinsey und er war bei einer m und E Gesellschaft haben wir dann uns haben wir gesagt, wir verdienen zwar echt

viel und kommen viel rum und wir sind in tollen Hotels fliegen teilweise erste Klasse in der Welt herum, was will man eigentlich mehr und nach einem weiteren Bier haben wir gesagt eigentlich wollen wir schon mehr nämlich wieder zurück was wir eigentlich geplant hatten nämlich selbstständig werden.

Und er war gerade bei so einer m und a Boutique die also das war ja ein ein eine ein Genre sozusagen schade, das wurde damals frisch erfunden, war jedenfalls in Deutschland, die kauften kleine Kopierfirmen und wollten auch so ne große Einheit aufbauen und dann sagte er, Mensch, Ich kenn mich jetzt aus mit unternehmenskäufen, hab selber schon 56 Transaktionen gemacht und es ist eigentlich ganz simpel lieber Peter, das machen wir jetzt einfach auch. Und dachte, ich habe ja keine Ahnung davon, aber es hört sich gut an.

Ja, dann kaufen wir halt mal Firmen und dann haben wir uns n bisschen hingesetzt, haben einen akademischen Plan entwickelt, nämlich den wir kaufen jetzt immer so ne Firma, so ne kleinere und lassen das alte Management drin, die sind ja schließlich gut, wir finanzieren das mit 100% Wir hatten ja kein Geld, dachten das wird alles gar kein Problem sein.

Und dann machen wir mit diesem Management einen Plan. Da steht drin, in was sie immer jedes Jahr Gewinn machen sollen und davon würden wir die Hälfte nehmen und das dann als Finanzierungsgrundlage, um die nächste Firma zu kaufen und so weiter ich würde bei MC Kinsey bleiben in meinem schönen 5 Sterne Environment Hochgeachtet, also mit einer guten Sozialreputation und. Und diese ganzen Manager, die machen das schon. Und nach 10 Jahren haben wir dann. Irgendwie ne Milliarde, ne.

Milliarde Umsatz und sind dann eine der größten Unternehmen. Das Ganze ohne viel Arbeit. Und das ist doch ein ganz guter Plan. Ja, so und so sind wir dann vom Oktoberfest dann oder von dem Nockherbergfest weggegangen mit dieser Vision vor Augen und tatsächlich der vor der Böbbecke hat dann. Aufgehört in seiner Firma.

Ich habe ihm die Hälfte meines Gehalts gegeben, seine Frau war gerade schwanger, die war überhaupt nicht begeistert, dass er jetzt diese gut bezahlte, sichere Position einfach so aufgibt und nach einem weiteren 5 Monaten kam er also an und sagte wie es habe ich die erste Firma gefunden und dann haben wir gesagt prima kostete bei 7. Millionen D Mark Umsatz kostete 7000000 Martin meinte, das sei ein guter Preis, so ein eine tolle Firma habe ich seitdem nie mehr gekauft, jedenfalls im Umsatz. Umsatzkaufpreisverhältnis und Geld hatten wir auch keins, ich hatte 100000€ und er hat auch 100 D Mark und er hat auch 100000 D Mark.

So, und dann blieb noch die kleine Frage, wie finanzieren wir das, sind also blauäugig zur ersten Bank gegangen und ich sagte, tolle Firma, schauen Sie zahlen irgendwas, wir haben auch schon 200000 D Mark fehlen also nur noch 6,8 Millionen und dann sagten die lieber Löw, sie haben ja wohl nicht alle Tassen im Schrank. Ja wir glauben doch nicht, dass ich in 100% von irgend so einer komischen Schwindelbude.

Irgendwo auf dem Land, da bezahle, sagt er. Aber ich will es mir mit Ihnen jetzt auch nicht verderben. Sie sind nur bei Mc Kinsey, Sie verpfänden mir erst Mc Kinsey Gehalt und dann gebe ich Ihnen noch mal 400000€ drauf, so in der Art, dann sag ich, na ja gut so machen hab die 400000 genommen, mit denen bin ich dann zur nächsten Bank und sagte Ich habe 500000 und habe dieses tolle Konzept und die sagten erlöst, sie spinnen ja das kannte ich dann schon.

Und sagte, Na ja, und auf meinem Mc Kinsey Gehalt, da sagten sie ja, also jedenfalls führte das dazu, dass mein armes Mc Kinsey Gehalt mehrfach verpfändet wurde, aber wir dann in Summe die 7000000 D Mark zusammen gekriegt haben und dann die erste Firma davon gekauft haben. Das war dann was für ein Unternehmen. Das war ein Büromaschinenhändler, das ist ne Firma, die praktisch kopiergeräte verkauft oder verliest.

Ja, und wenn Sie als als Firma sich dann so n Kopiergerät holen und es kommt zum Papierstau, dann kommt eben tatsächlich dann so ne Reparaturtruppe in Windeseile repariert das Ding und dafür gibt es eben Wartungsvertrag. Das heißt, Sie haben also Leasingraten, Wartungsvertrag und damit auch schon so bisschen vorhersehbare Cashflows.

Und das war so bisschen die Idee hinter der ganzen Geschichte, und das hatten sie sich das Unternehmen dann auch gründlich angeschaut, oder haben sie da vor allem auf die Einschätzung von ihrem Geschäftspartner vertraut? In der tat, ich hatte hatte eigentlich von sowas überhaupt keine Ahnung, dachte mir, das macht er jetzt ja schon 2 Jahre und. Er sagte, nur Cashflows und der Barwert der Cashflows. Wenn ich das einfach alles runterrechne, dann sind wir in mindesteiliger Zeit.

Quasi schon gewonnen gemacht. Ja, haben wir schon, also irgendwie relativ viel Geld verdient. Dann sagte ich, Na gut, dann probieren wir das und da sagte, Wir haben auch ganz tolle Geschäftsführer drin und die die Alteigentümer und die bleiben auch drin und da kann eigentlich gar nichts schief gehen, Mhm, na ja, und dann kauften wir also die Firma, nach 2 Monaten kam dann.

Irgendwie blieben diese Cashflows, die wir uns alle ausgerechnet hatten, blieben dann aus. Martin kontrollierte dann mal, was denn eigentlich so los war und stellte fest, dass einer der beiden Geschäftsführer diese Cashflows so wie früher, als er noch Eigentümer war, einfach auf sein Konto privat überwiesen hatte.

Das war natürlich eine Unterschlagung, und wir mussten die dann fristlos entlassen, dann hatten wir auch schon so ein bisschen. Bisschen Verdacht geschöpft ob das beim zweiten vielleicht auch alles so richtig sei, haben einen Privatdetektiv losgeschickt. Der hat dann vor allen Dingen gebrauchtgeräte, sich nach Gebrauchtgeräten erkundigt, denn die kommen aus leasigen Verträgen, zurückgehen aufs Lager und werden dann aufgearbeitet. Und noch ein weiteres Mal verliest oder verkauft die erschienen also nicht auf dem Lager, sondern die hat dann dieser zweite Geschäftsführer an ihn gegen Bahr verkauft. Hat aber auch vergessen das Geld dann irgendwie auf unsere Kasse einzuzahlen.

Den mussten wir also auch entlassen, das heißt nach wenigen Monaten zu einer jungen Unternehmerschaft hatten wir 7000000 Schulden, denn wir mussten natürlich auch privat dafür bürgen, aber kein Management und wenn wir uns das eigentlich so selber eingestehen mussten, auch keine Ahnung wie man so ne Firma führt. Ja, also das wurde uns dann doch unheimlich und daraufhin habe ich dann eher so unfreiwillig bei Mc Kinsey gekündigt. Dachte jetzt muss ich mich doch mal selber drum kümmern, bin also aus meinem 5 Sterne environment umgezogen in in in irgendeiner Art Kuhstall in Espelkamp, so hieß das Ostwestfalen, eine ganz furchtbare Gegend. Mit mit mit einem Menschen Schlacht, die außer Jo und NÖ eigentlich auf Konversation

keinen Wert legen und lernte dadurch aber von der Pike an auch unter einem hohen existenziellen Druck, denn so 7000000 Schulden einfach mal so, ohne eigentlich ein richtiges Einkommen, das ist dann schon relativ viel oder vielleicht das frühe Ende einer. Einer vielversprechenden Karriere waren wir also angewiesen, jetzt Erfolg damit haben zu müssen. Ja, das heißt also, wir haben dann Tag und Nacht und Wochenende gearbeitet, aber tatsächlich, nach einem Jahr war die Firma, die war ja kein Sanierungsfall, aber hatten wir dann die Ergebnisse, sagen wir mal, um 50% steigern können die Umsätze auch stark steigern können. Sodass dann ein anderer aus dieser Branche auf uns aufmerksam wurde, ein

holländischer Konzern uns n Angebot machte. Er möchte diese Firma uns abkaufen und wir hatten sie ja für 7000000 gekauft, zwischendurch auch immer unsere Zinsen und so gezahlt und haben sie ihm dann für 8000000 verkauft nach einem Jahr, das war natürlich Vorsteuer und zu zweit aber immerhin wir sagten uns.

Wir haben jetzt unsere erste 1000000 mit einem Jahr, arbeiten auch mit. Wir haben uns auch ein kleines Gehalt gezahlt, geschafft, also scheint dieses Konzept, dass wir uns ausgedacht haben, nicht falsch zu sein, wir müssen es bisschen adjustieren und vielleicht ein bisschen stärker uns involvieren. Heutzutage würde man das dann klassischen Leverage Buyout nennen, was sie damals gemacht haben. Bei den zukünftigen Akquisitionen haben sie dann aber gesagt, Nee, den den Leverage, den lassen wir mal sein, das hat ihnen nicht so zugesagt. Na ja, Sie können sich vorstellen, dass dann, nachdem 2 Monate nach Übernahme das Management weg war, die Banken auch nervös wurden.

Die sagten, lieber Herr Doktor Löw, war das wirklich so der Plan, den sie im Kopf hatte und so, eigentlich haben sie uns ja was ganz anderes erzählt und dann das führte dann dazu. Dass die dann anfingen, uns im Wochentakt mit irgendwelchen Auswertungsbögen zu quälen und unvorhergesagte, besuche, uns abstatteten und also den Geschäftsbetrieb doch immer ein wenig belasteten. Ich muss auch gestehen, eigentlich dieses Jahr bis zur ersten 1000000 habe ich auch echt schlecht geschlafen, aber danach haben wir uns eben zusammengesetzt, sagten also, das können wir.

Wir können wohl operativ Firmen führen. Wir wussten inzwischen auch, was ne Umsatzsteuervoranmeldung ist und solche Sachen. Insofern waren wir also gezwungen, nachdem wir sagten, wir geben jetzt, wir machen das Ganze nicht mehr über Leverage, hatten zwar ne Millionen D Mark in der Kasse uns jetzt mal zu konzentrieren auf Firmen die.

Vielleicht nicht mehr so. Kaufpreise verlangten, Ja sind noch in der Branche geblieben, haben noch 23 Unternehmen günstig kaufen können, wurden dann auch der größte Minolta Händler Europas, das ganze aber eben immer mit mit nur mit unserem kleinen Kampfkasse die wir hatten und haben dann dieses ganze Paket dann auch abverkaufen können und hatten dann in der in der Kriegskasse doch wieder ein paar Millionen, setzten uns dann wieder zusammen und sagten okay also wir.

Keine Bank. Wir können Firmen restrukturieren oder managen. Wir wissen also, wie das geht, wir wissen, wie man einen Vertrieb macht, wir wissen, wie man Dienstleistungen macht, und jetzt waren wir am Grünen, wie schaffen wir es jetzt noch mal, jetzt den nächsten Sprung zu machen in eine etwas größere Ebene, und wir sagten, Na gut, also wir kommen jetzt aus dem büromaschinenhändler Bereich, die haben 2 Komponenten, die haben eine Vertriebskomponente und. Die Wartungsservicekomponente und sonst eigentlich nichts. Wir müssen um günstige Unternehmen kaufen zu können, solche Unternehmen finden, die ein Problem haben, ja und die deswegen des Problems nicht keine hohen Gewinne aufweisen, denn unternehmen werden ja

bewertet häufig nach so multiple. Also im Endeffekt sind es ja prognostizierte zukünftige Cashflows, man kann das aber auch so über einen Down mit so Multiples machen. Und je niedriger die Ausgangslage für das Weiterbild ist, desto geringer ist der Kaufpreis. Also Unternehmen, die in der Regel vielleicht gar keine Gewinne machen, aber dennoch aussichtsreich sind. Das heißt, ich brauchte Unternehmen, die eigentlich deswegen nicht so toll performten, weil sie ein schlechtes Management haben, das Fehler machte, ja, und wir sind dann rangegangen und gesagt, wo macht ein Management. Technischerweise gerne Fehler in Unternehmen, die kompliziert sind.

Das heißt, wir haben gesagt, wir erhöhen jetzt mal die, die die Geschäftsbereiche der Unternehmen, wir wollten also nicht mehr nur vertrieb machen und nur Handel, sondern wir haben gesagt, wir wollen auch noch in die Produktion rein, also wir haben gesagt, unsere Zielunternehmen sind Industrieunternehmen, das ist das komplexeste, was es eigentlich gibt, weil ich habe eine hohe Wertschöpfung durch alle möglichen Bereiche durch. Und ein schlechter Geschäftsführer kann da ziemlich viele Fehler machen.

So also die Entscheidung war, wir kaufen das Industrieunternehmen, wir haben da eine neue Holding aufgesetzt und haben uns umgeschaut nach Distress Unternehmen, das das Ziel des Distress war ja nicht, dass wir von vornherein sagten, wir machen jetzt diesen Bereich Distress, sondern kam eben aus der aus der Situation, dass wir nicht viel ausgeben wollten Idealiter 1€ und haben uns umgeschaut und tatsächlich ist es uns dann gelungen ne ganze Reihe von Unternehmen zu kaufen, die praktisch kaum 100000 d Mark oder ein eine D Mark Kaufpreise hatten. Die kamen aber alle nur aus aus dem familiären Umfeld, also nicht Famil bei uns sondern aus aus dem Bereich von familiengeführten Unternehmen,

denn die ganzen Konzerne. Die eigentlich viele solche Unternehmen für uns gehabt hätten. Die sagten also mit der Löw und vor der Lübecke Privatgesellschaft machen wir keine Geschäfte, denn wenn es nicht klappt, dann kommen zu uns die Aktionäre, die Gewerkschaften und so weiter und sagen, ihr könnt doch nicht mit so einer Schwindeligen Löw und irgendwas privatshow so ein dolles Unternehmen abgeben, ihr habt, ihr zeigt da keinerlei Verantwortung für eure Mitarbeiter, während eben.

So eine Privatgesellschaft in Distress, dann bleibt häufig dem Eigentümer gar nichts anderes übrig oder die Banken haben ihn dahin gedrängt und sagten, du musst jetzt dein Geschäft abstoßen. Der, der hat das für für einen Euro dann teilweise verkauft, weil er so verschuldet mit dem Unternehmen war, dass die Liquidation teure.

Gewesen wäre, als der eine Euro für ihn, oder? Na ja, oder sagen wir mal so viele von diesen Unternehmern hatten ja auch noch ein gewisses Ehrgefühl, die wollten also auch nicht ihr Unternehmen in die Insolvenz treiben, sondern wenn dann eine Fortführungslösung es wahrscheinlicher machte, dass das Unternehmen mit seiner Geschichte weiter existieren kann, dann haben sie häufig gesagt, dann machen sie das eben, man muss auch sehen, dass diese Unternehmer auch häufig von der Bank gedrängt wurden. Die dann sagten, sonst stelle ich fällig oder solche. OK, und wenn Sie dann reingekommen sind, haben die Banken gesagt, dann dann warten wir mal noch 2 Monate. Die Banken haben uns teilweise auch geholt, also es waren dann die Banken, die anriefen und

sagten, hier haben wir einen Fall, wollt ihr es nicht machen, nachdem wir 345 Unternehmen erfolgreich saniert hatten, hatten wir dann schon Track, Rekorde und auch einen gewissen Ruf, das heißt also, wir bekamen aktiv von den Banken teilweise Informationen. Das heißt nicht, dass wir jetzt die Darlehen der Banken in voller Höhe dann in diesem Unternehmen belassen haben, sondern die wurden am Hair Cut auch beteiligt. Die Interessenlage der Bank war, komme ich jetzt in die Verwertung hinein, dann habe ich nur ein Substanzwert, der in einem Zerschlagungsfall vielleicht sogar noch mal billiger verkauft werden muss, das heißt, meine Quote ist vielleicht deutlich schlechter, als wenn ich dem Löw gebe und auf die Hälfte meiner Darlehen.

Verzichte und ich habe auch nicht das Reputationsproblem Sparkasse so und so, dass ich ein Unternehmen wichtiger Arbeitgeber für die Region, dass ich im Endeffekt, weil ich meine Kunden meine Kredite aufgekündigt habe, dass ich das Unternehmen und die Arbeitsplätze damit gefährdet habe. Mit was für einem Team sind sie dort dann rein? Sind sie dann immer selbst in die Geschäftsführung gegangen, wann, wann das immer sie und ihr Geschäftspartner oder hatten sie dann?

Bei sich in der Holding schon so ne Kleine so n kleines sag ich mal Squad Team zusammengestellt mit schlagkräftigen Leuten die man dann in gewisse Position immer als CFO oder so einsetzen konnte. Genau also am Anfang war es eben höchstpersönlich bei der ersten Firma hatte ich ja geschildert, da haben wir auch den Lars Windhorst kennengelernt, wenn ich das Anekdotenhaft erzählen darf, wir hatten ja kein Geld, hatten diese Krisensituation, und wir stellten fest, es wir hatten auch keinerlei EDV. Also da gab es überhaupt nichts, diese beiden alten Verbrecher, die haben das alles so auf so Zetteln handschriftlich gemacht und nachdem sie weg waren, haben wir gesagt, so geht das auch nicht, wir brauchten also eine

EDV und irgendein Mitarbeiter sagte, Wenn es wirklich billig haben wollt, im Nachbardorf gibt es so n Schüler, der kann so Computer zusammenbauen und. Und euch das alles so einrichten und der kam dann und da stellte sich raus, das war Lars Windhorst, das war der, der später mit dem Bundeskanzler Kohl durch die Gegend reiste und, sagen wir mal, doch eine ein ein. Abstieg also es hat.

Aufstieg, Abstieg und sowas hinter sich hat aber irgendwie es doch immer wieder schafft in der Wirtschaftswelt aufzutauchen. Damals tauchte er sozusagen das erste Mal auf, baute uns immer diese Sachen zusammen, für kleines Geld. Wir bezahlten ihn zum Großteil immer in Cola und Pizza am Wochenende, weil da konnte er und wir auch, wir mussten ja sonst Geld verdienen, und der fragte uns dann auch immer, wie wir das gemacht hätten mit dem Firmenkauf und da hat er gesehen, dass schon mal ne zweite Firma gekauft haben und das scheint ihn wohl dann so fasziniert zu haben, dass er dann sagte, das Macht er jetzt auch. War jetzt erfolgreicher im Endeffekt, das weiß ich jetzt auch nicht, aber ab und zu

begegne ich ihm noch und dann reden wir noch mal über diese alten Zeiten, das ist ja, er hat sich eine Marotte auch beibehalten, tatsächlich, er hatte damals keinen Führerschein, er hatte n Mofa, nach einem Jahr kam er dann, da war kam er nicht mehr mit dem Mofa, sondern mit Auto und Fahrer und so ist das bis heute, also immer wenn ich ihn sehe kommt er immer mit Fahrer ob er n Führerschein hat weiß ich gar nicht. OK und und so.

Solche Leute hatten sie dann auch in den anderen Unternehmen. Immer. Na ja, also Bella Winter, den warten wir beim ersten, aber tatsächlich war es so, die ersten 3040 unternehmen hab ich dann höchstpersönlich geführt, wir haben uns dann irgendwann den Hans Wehrmann dazu geholt, als dritten Mann, der heute die zertina AG auch noch erfolgreich führt. Zertina AG war die Holding, die ich damals gegründet hatte, da kam er da als Junior Partner mit rein. Der war dann zuständig für die Restrukturierung, während der vor der Wühlbecke eher für die Akquisition zuständig war und ich so ein bisschen vor die Koordination der beiden Teile. Und relativ schnell haben wir uns dann so eine Task Force tatsächlich aufgebaut, also

immer wenn wir eine Firma gekauft haben und dort einen überproportional geeigneten gefunden haben, haben wir den sofort auf die Holding Ebene geholt und. Und den dann trainiert für irgendeinen späteren Einsatz. Das heißt also, wenn wir eine Firma übernommen haben, dann kam auch immer gleich eine Truppe von 5 bis 10 Mann am Schluss dazu, die, je nachdem, wo die Problemlage des Unternehmens Unternehmens lag, sich dann darum gekümmert haben, und das haben sie aber nicht, wie ein heutiger, sage ich mal.

Private Equity Fund gemacht mit externen externen Investoren. Das haben sie alles mit ihrem eigenen Eigenkapital quasi aus ihrer eigenen Holding finanziert. Immer diese Deals. Genau, die Deals haben wir immer nur aus eigenem Kapital finanziert. Der Kapitalstock wuchs natürlich dann beträchtlich, irgendwann kamen wir dann an den Punkt, wo wir sagten, Na ja, wir kaufen zwar viele dieser Familienunternehmen, aber jetzt.

Es gibt da so eine Phase der Reflexion, sagt, jetzt müssen wir unser Geschäftsmodell umstellen, umstellen. Wir wollen jetzt an die Unternehmen der Konzerne ran, das hat nämlich einen deutlichen strukturellen Unterschied, also wenn sie sich anschaut, es gibt die privat geführten Unternehmen und die Konzernunternehmen, sagen wir mal, beide sind in einer vergleichbar schlechten Position, beide aus ihrem Grund laufen nicht rechtlich, machen Verluste.

Dann haben sie bei dem Privatunternehmen, dann läuft das immer so ab. Der Privatunternehmer muss also jedes Jahr Geld ein zuschießen, irgendwann hat er keine Lust mehr, dann geht er zur Bank, beleiht alles, was da ist. Wenn das dann, wenn die Banken sagen, jetzt, das wird uns jetzt zu viel versucht, das doch mit Sale and leaseback von irgendwelchen Sachen, dann verkauft er vielleicht noch die Debitoren, ja gleichzeitig sozusagen.

Wenn ihm das Geld ausgeht, versucht er auch zu sparen. Das heißt, er investiert nicht mehr in den Maschinenpark, er reduziert die Wartungen und irgendwann fängt er auch an, Personal zu entlasten. Einfach runter gewirtschaftet. Das wird alles runter gewirtschaftet und dann war für uns immer so ein bisschen das Problem.

Hat das Unternehmen schon den Ereignishorizont überschritten? Das heißt also, ist es praktisch unrettbar und stürzt in irgendeinen tiefen Strudel oder schafft man noch den Turnaround? Man muss, man muss vermutlich auch immer ne ziemlich intensive True Diligence machen, um das überhaupt herauszufinden.

Ne ja und und und das Problem bei dem Privatunternehmer ist, auch wenn es N Familienunternehmer ist der der der der hat lange nicht den realistischen Blick, sondern der sitzt da emotional an dem Unternehmen, dass sein Großvater aufgebaut hat. Und jede, jeder Grashalm führt wieder zu neuer Hoffnung. Irgendeiner in China hat gesagt, er findet sein Produkt gut, dann sagt er, wir erschließen jetzt den chinesischen Markt und dann schiebt sich sozusagen ein Unternehmen noch mal näher an diesen Ereignishorizont an.

Wenn ich jetzt aber das und das gleiche Unternehmen von dem Konzern kaufe, dann ist die Situation völlig anders, denn in der Regel gibt es Gewinnabführungsverträge in den Konzern, das heißt, das Unternehmen macht Verlust, der Konzern gleicht den aus. Es wird auch die Unternehmen haben in der Regel keine Bankschulden, weil der Konzern die selbst finanziert. Die sind also schuldenfrei.

Es gibt keine Regel, kein Sail in Leaseback, es werden keine Kreditdebitoren verkauft, es es wird gewartet, der Maschinenpark, als ob alles in bester Ordnung ist. Also sie gehen in so ein Unternehmen rein, schuldenfrei, alles geleckt. Der dieses Personal kriegt das gar nicht so Recht mit. Die sagen immer wieso, wir kriegen doch unseren Scheck, alle sind gut gelaunt, im Markt gibt es keine Verwerfungen, es weiß keiner, dass es dem Unternehmen schlecht geht, denn woran soll man es denn merken?

Sie kriegen also eigentlich ein Unternehmen, das auch irgendwo ein organisatorisches Problem hat, bloß in einer deutlich besseren Lage, bloß bis dato waren wir nicht in der Lage solche Unternehmen zu kaufen. Wegen dem Aspekt, den Sie vorhin schon angesprochen? Genau. Das heißt also, wir haben unsere Zertiner verkauft an den Hans Wehrmann, der heute noch damit läuft und heute noch in seinem Portfolio Firmen hat, die ich damals gekauft habe, die er inzwischen erfolgreich zu Weltmarktführern teilweise ausgebaut hat. Also der hat das ausgezeichnet und gut gemacht und ist auch, würde ich sagen, also mit einer der erfolgreichsten Unternehmer in so einem Bereich.

Wir haben aber gesagt, wir wollten jetzt mal an die anderen Unternehmen ran und ich hatte mich dann wieder hingesetzt und sagte, wie kriege ich das jetzt hin, aus dem Verdacht zu kommen, dass das einfach nur so ne 2 Personen Gesellschaft ist und kam dann auf den Gedanken, dass wir jetzt börsennotiert werden sollten. Die Idee dahinter war, wenn man börsennotiert ist, hat man ja viele Aktionäre, man weiß ja vielleicht auch gar nicht so, Wer Aktionär ist.

Man wenn man auch noch in einen. In ein Qualitätssegment reinkommt, also im Prime Standard oder sowas, unterliegt man auch der Kontrolle der bafin. Vielleicht wenn es einem noch gelingt, in höhere Segmente zu kommen, dann steht man sozusagen noch mehr unter der Kontrolle und auch mehr dadurch gewinnen auch die Investoren mehr Vertrauen in das Unternehmen, das kauft.

Also die Idee war, die auch aufgegangen ist, dass eben der. CO. Eines eines börsennotierten Unternehmens zu einem kommt, sondern mit dem auf Augenhöhe über ad hoc Nachrichten und wie, wie, wie publiziert ihr das eigentlich und wann ist eure Hauptversand unsere ist da 3 Tage, dass man relativ schnell in Augenhöhe ist und dadurch, dass man eine Aktiengesellschaft mit einem gewissen Free float ist auch nicht mehr in dem Verdacht steht, dass man da so ne. So eine Privatveranstaltung ist, um das umzusetzen, habe ich dann einen Börsenmantel angekauft, also ein ein ein Unternehmen, das eigentlich stillgelegt war.

Die Aktiengesellschaft Bad Salzschlirf wie hieß das Ding? Was hatte das ursprünglich mal gemacht aus dem Unternehmen? Das war ein Kurmittelbetrieb. Die Betrieben so Kurhäuser oder so was in dem Ort Bad Salzschlirf, hatten das aber eingestellt oder waren sogar in die Insolvenz gegangen und wir haben bewusst aus der Insolvenz. Diesen Mantel rausgeholt, weil wir eben erreichen wollten, dass das Unternehmen durchgereinigt ist. Also wir wollten nicht irgendwie in bei einer Steuerprüfung in das Problem kommen, dass 4 Jahre vorher irgendwas nicht richtig gezahlt wurde.

Also. Wir wollten alle Risiken ausschließen, haben die aus der Insolvenz rausgekauft, die Insolvenz aufgehoben und damit war das Unternehmen wieder funktionsfähig. Ich hatte keine Schulden und gar nichts. Und das ist praktischer, so n Börsenmantel zu kaufen, als das alle selbst aufzusetzen. So ne Aktiengesellschaft. Oder, Na ja, die Aktiengesellschaft aufzusetzen ist das ist, das ist nicht schwierig, aber ne. Eine Börsenzulassung zu kriegen, das ist etwas schwieriger, weil man muss dann alle möglichen Börsenstandards erfüllen und hat Wartezeiten und solche Sachen.

Und die Firma war im im im im Freiverkehr gelistet, immer noch und damit hatte man sozusagen ab dem ersten Tag schon ein ein Listing. Das war natürlich jetzt ein sehr niedriges Segment, wir sind dann auch nach einer gewissen Zeit in den Prime Standard hoch. Gestiegen. Das hatte zur Folge, dass wir dann quartaly Reports abgeben mussten, kostete auch etwas mehr, aber wir waren damit jetzt ein anerkanntes Unternehmen. Vielleicht kurz für die Chronologie. Sie sie hatten die erste Firma dann gekauft mit, sagen wir mal 32 circa in etwa ne so um den um den Dreh hatten dann mit 33 oder sagen wir mal 34 auf jeden Fall Anfang der 30er. Die erste Millionen zusammen mit ihrem Geschäftspartner verdient. Dann kamen einige weitere

Unternehmen dazu. Wann war dann der Zeitpunkt, wo sie diesen Börsenmantel gekauft hatten, wie alt waren sie da, also über was für ein Zeithorizont sprechen wir und weiß nicht, ob sie das so offen sagen wollen, aber was für ein, was für ein grober Network hatten sie damals als als Person? Sagen wir mal, wenn ich jetzt nehme, die Zeit, vor der vor dem Kauf der Kauf war ungefähr 2002, glaube ich, das heißt, da war ich dann 42.

Also sprich so circa 10 Jahre haben Sie diese diese Privatmording geführt. Dann also war ich schon in irgendeinem deutlich zweistelligen Millionenbereich drin. Ja, waren ja viele Firmen und wir haben eigentlich alle alle Restrukturierungen. Hingekriegt und eigentlich immer hier und da mal wieder 1000000 verdienen können oder auch mal die ein oder andere 1000000 mehr. Das war also alles schon relativ erfolgreich gelaufen. Bloß jetzt die dieser Entschluss mit der börsennotierten Gesellschaft, der hat natürlich dann deutliche Skalierung gebracht, denn wir waren tatsächlich dann von Anfang an akzeptierter Ansprechpartner für Konzerne und haben dann. Das war die Arkes.

Wir haben also die Bad Salzschlirf umgetauft in Arkes und haben dann mit dieser Gesellschaft tatsächlich von Anfang an Konzernunternehmen kaufen können. Ja, und das ging relativ schnell los, ich glaub in den ersten Jahren haben wir schon 34 gekauft und in der Spitze waren es dann auch schon mal 7. Und das waren auch solche ein oder 100000€ Deals teilweise. Oder gab es da dann andere Bewertungen? Es es, sagen wir mal, es.

Es war so, dass das ergab sich eine eine gewisse Bandbreite, also in der Spitze konnte so ein Deal auch mal. Jetzt sind wir ja schon im Euro Bereich, vielleicht bei einer 1000000 kosten, das war aber dann schon nicht unser Konzept, denn wir verstanden uns ja als Restrukturierer, also die, die dem die der Marketingauftritt war, wir übernehmen.

Firmen, denen es schlecht geht. Wir machen sie wieder gesund und verkaufen sie dann und es geht uns nicht darum, jetzt irgendwie teure Firmen zu kaufen und da was zusammenzubauen, sondern es war immer klar, dass die Firmen auch verkauft werden, betrachten uns eher sowieso ein Krankenhaus, da kommen die Firma rein und dann werden sie die Firma wird dann wieder fit gemacht und so aufgestellt, dass die Standalone auch tatsächlich eine Zukunftsaussicht hat. Und das ist uns ja auch in den meisten Fällen gelungen und mit jeder Firma, wo das geklappt hat, führte dazu, dass unsere Reputation wieder gestiegen ist und wieder noch mehr Leute zu uns gekommen sind und über die Zeit es, ich weiß gar nicht wieviel das waren.

Es waren aber jedenfalls ziemlich viele Unternehmen, davon teilweise auch sehr große, teilweise war es dann sogar so, dass wir unternehmen sogar für negative Kaufpreise bekommen haben, also wir haben das Unternehmen plus Geld. Bekommen. Weil. Der Konzern einfach gesagt hat, Hauptsache weg damit.

Oder für den Konzern war das war das eigentlich immer eine sehr schöne Geschichte. Also sie müssen sich das so vorstellen, der Konzern hat eben irgendwo sein seine zentrale Kompetenz, der kann irgendwas gut aus irgendeinem historischen Grund hat er jetzt ein Unternehmen, das in so einem Randbereich ist. Die machen irgendwas, was eigentlich nicht im Cor Business Bereich ist.

Das heißt, dass der Konzern schleppt das so mit, interessiert sich nicht so. Solange das Unternehmen Gewinne macht, ist auch alles gut. Wenn es aber anfängt, dann Verluste zu machen, dann sagt der Konzern, OK jetzt dann subventioniert subventioniere ich das irgendwie quer. Ja und das machen die dann eine Zeit lang bis dann sagen wir mal, der neue CEO kommt, der schaut dann in sein Portfolio und stellt fest ich habe aber nur eine Rendite von so und so viel Prozent, wie kann ich die denn steigern und dann fällt sein Blick relativ schnell auf dieses.

Randunternehmen das ein Underperformer ist, vielleicht sogar negativ. Das heißt also, wenn dieses Unternehmen einfach weg wäre, dann würde sofort seine Konzernrendite nach oben gehen. Was macht er also, der kam zu uns, sagte Liebe Freunde, ich habe hier ein Unternehmen, das muss ich loswerden und dann haben wir gesagt, naja, gut, schwieriger Fall. Ja, aber da musst du uns ne Mitgift geben, damit wir auch da richtig sanieren können.

Und das hat er häufig gemacht, denn seine Rechnung war oder sein sein vor seine Kommunikation war, der ist dann nach außen gegangen, hat gesagt, Liebe Freunde, Liebe Aktionäre, bin jetzt der neue, ich werde mit hartem Besen durchkehren und all die Fehler der Letztigen letzten CEOS alle beseitigen.

Das erfordert Blut und Tränen. Am Anfang müssen schwierige Entscheidungen getroffen werden, aber ich sage euch, nächstes Jahr werdet ihr sehen, die Früchte tragen. Der harte Sanierer hat dann sein Werk getan, so was macht er, der, der gab uns also dann dieses Unternehmen umsonst, hat auch noch Geld dazu gegeben, das führte in dem ersten Jahr zu einem höheren Verlust. Den sagte Restrukturierungsverlust habe ich doch angekündigt, harte Maßnahmen, aber. Und im zweiten Jahr führte das also Abschreibungen von diesem Unternehmen und im zweiten Jahr führte das einfach, weil das Unternehmen weg war und bei uns war dazu, dass er ein besseres Ergebnis hatte.

Der ist also für die Presse gesagt, Sie, der ich, der harte Sanierer, habe es hier geschafft, mit schmerzhaften Maßnahmen irgendwas, aber jetzt steht alles besser da. So, der hatte überhaupt nichts gemacht, der hat das Unternehmen, hat er uns geschenkt und uns Geld dazu gegeben. Das war seine einzige Maßnahme und wir hatten dann die Maßnahmen für uns zu tun, hatten aber häufig dann auch bisschen Geld restrukturierungsgeld, konnten dann richtig in der Firma arbeiten und haben es dann häufig auch hingekriegt, denn diese Firmen, den ging es dann ohne den Konzernverband auch deutlich besser.

Kann man sich fragen, wie kommt das jetzt, denn sie haben ja nicht mehr die Security von dem vom Konzern nicht mehr die Reputation von Siemens oder was es so ist. Aber es sind auch eine ganze Reihe von Lasten weggefallen, denn es gab nicht mehr die Konzernumlage, die vorher immer gezahlt werden musste, es gab nicht merkwürdige Konzernregeln zum Beispiel, ihr dürft nicht an den und den verkaufen, weil das nämlich unser Wettbewerber bei einem anderen ist.

Oder ihr könnt nicht bei dem Lieferanten einkaufen, denn um. Unser Konzernlieferant ist der. Wir waren also auf einmal frei, konnten unsere Lieferanten frei wählen und konnten unsere Kunden frei wählen. Wir konnten unsere Produkte entwickeln, wie wir lustig waren und mussten auf nichts mehr Rücksicht nehmen und das führte doch häufig zu so einem gewissen Befreiungsschlag, denn die Unternehmen waren nicht mehr so gefesselt. Sondern konnten jetzt mal so tief durchatmen und in ganz neuen Dimensionen arbeiten.

Ich hatte vor einem halben Jahr hier in München auch ein Podcast aufgenommen mit Roland Berger. Der hat ja so in den 1900 90er Jahren so dieses Restrukturierungs Beratungsgeschäft in Deutschland auch stark aufgebaut. Ich mal, was haben Sie dann anders gemacht als so klassische Restrukturierungsberatung, weil ich mein so ein Konzern, der wird ja. Vermutlich auch häufig probiert haben erstmal mit irgendwelchen Beratern irgendwie den Laden wieder auf Vordermann zu bringen.

Nämlich genau. Also das ist so die Situation, auf die wir häufig getroffen sind, diese Unternehmen, die waren schon jahrelang diese schlecht laufenden Unternehmen, waren jahrelang in der Beratung gewesen, und das Waren jetzt sozusagen die verzweifelten Fälle, wo es immer noch nicht geklappt hat. Der Berater hat nun mal einen ganz anderen Ansatz und einen ganz anderen Spielraum, der Berater berät. Das schreibt, das heißt, der Macht dann ein Konzept. Da stehen viele Sachen drauf und das gibt er dann, der dem Vorstand, und der gibt es dann den Geschäftsführer und der guckt dann, was er davon hinkriegt. Das ersten, der erste Nachteil ist, es dauert natürlich schon mal.

Ja also unsere unsere Konzept war, wir müssen in den ersten 3 Monaten Stop leading. Sozusagen es hinkriegen, dass die Unternehmen keine negativen Cashflows haben. Und wir müssen in den ersten 5 Monaten alle negativen Entscheidungen abgeschlossen haben, was für die Unternehmen sozusagen schlecht wäre, wenn man die erste Beratung geht auf den Einkauf und die nächste auf. Das ist einfach schädlich.

Dann ist das Unternehmen in, kommt in so ne Dauerdepression als Dauerberatung. Sie haben da alles parallel. Gemacht. Die haben alles parallel, alle Felder, deswegen auch die große Taskforce parallel. Die Taskforce war nicht zum Beraten, sondern zum Umsetzen, also die haben die Entlassungen durchgeführt, die haben Abteilungen geschlossen, die haben neue Abteilungen aufgebaut, die haben neue Lieferanten erschlossen, die haben Verhandlungen mit den Lieferanten geführt, die haben neue Kundengruppen erschlossen, die haben neue Märkte.

Erschließen müssen. Ja, die haben neue Produktentwicklungen anstoßen müssen und so weiter das Ganze in einem ganz ganz kurzen Zeitraum. Das war natürlich für die Mitarbeiter ungewohnt und eine große psychologische Herausforderung. Andererseits ist es so, die die psychologische Ausgangssituation der Mitarbeiter war schon eine. Andere als bei Normalbetrieben, denn die wussten schon, dass sie nicht mehr so im Zentrum des Konzerns stehe. Ja, da ist schon nicht mehr auf der Weihnachtsfeier. Hatten sie schon den Tisch hinten links und nicht mehr den ganz vorne und die die Konzernpreise gingen da auch nicht hin und die Geschäftsführer, die da hingeschickt wurden, das Waren die, von denen man wusste, dass sie danach nicht mehr.

Vorstand werden ja, sie waren so ein bisschen auf dem Abstellgleis, so, und dann kam das traumatische Ereignis für sie, der Verkauf der Firma an uns, sagen wir mal, für einen Euro. Und die Sanierer? Das heißt, ihre ganze Lebensleistung, was sie da gemacht haben, hat der Konzern mit einem Euro bewertet.

Ja, das ist natürlich erniedrigend irgendwie für die, die sagen, ich mache, reiße mir den Arsch auf oder morgens bis abends. Und was ist der macht einfach so und schießt mich für einen Euro das ganze Ding mit den Häusern, den Maschinen haut er einfach weiter und sagt Freunde, ihr könnt mich mal. Ja, das führt also dazu, dass sie sich, wie soll ich sagen, so erstmal minderwertig fühlen, fühlen die sagen, sind wir es vielleicht doch selber schuld oder so, man hat ja n Selbstzweifel so und dann kommen wir dann an und sagen Freunde es wird alles, alles wird anders, ja. Dann geht das in der Phase, weil die Leute so in einer Verzweiflung sind, dass sie sagen, die Existenz steht auf dem Spiel.

Für n Euro wird der existierende überhaupt noch, und da war unsere Aufgabe vor allen Dingen eine eine psychologische, nämlich reinzugehen und sagen Freunde, wir haben das schon 100 mal gemacht, ja, eure Situation ist gar nichts besonders, geht mal zur Gewerkschaft, die sollen mal bei der Firma. Der Firma, der Mal nachfragen, falls ihr es uns nicht glaubt, da haben wir es auch hingekriegt.

Ja und aber 1 muss euch klar sein das Ganze, die ganze Situation, dass das hier alles so beschissen ist. Das liegt nicht an uns ja, sondern das liegt an allen, nur nicht an uns, das liegt an den Alteigentümern, die haben das schlecht gemacht, das liegt an alle möglichen, aber der. Deswegen richtet nicht euren Zorn auf uns, sondern auf irgendwelche anderen. Wir sind nur hier, um euch zu helfen, das ist hart, wir müssen auch hier am Wochenende arbeiten, wir müssen auch Tag und Nacht da sein und unsere Vorgabe an unsere Mitarbeiter, aber auch immer, sie müssen die ersten morgens da sein und die letzten, die gehen aus ihrer Holding quasi und aus der Holding und am Wochenende notfalls da sein als Beispiel, dass die auch sehen, man kann.

Mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten ohne Tod umzufallen. Und die machen es auch und das ist sind die häufig im Konzern nicht gewöhnt. Ja, weil der Konzern Obrer ist, hat immer das Gefühl, es wird immer gemütlicher, je höher man kommt, die haben Privilegien und irgendwas, da haben wir auf, sowas haben wir alles verzichtet, wir haben gesagt, wir machen auch notfalls wenn das Problem da ist, dann gehen wir auch in die Schicht mit. Also ich hab auch dann teilweise wieso n Bearbeiter. Wenn einer krank war, die Nachtschicht an irgend so einer Stanze gestanden oder so was und das hinterlässt einen gewissen Eindruck und führt dazu, dass die Leute auch mitmachen, dann die sagen, dann ist mir so,

wusch die ganzen Gewerkschaftsregeln wir kommen am Wochenende und irgendwas und wenn sie dann feststellen, dass dass da echt erfolge sichtbar sind. Dann kehrt sozusagen der Stolz wieder zurück. Ja, und deswegen war bei uns auch wichtig, immer in der frühen Phase ne brutale offene Kommunikation, also jeder Rückschlag, jeder Erfolg wurde sofort in der Firma kommuniziert, also wenn man neuen Kunden hat sofort erzählen, dass alle sagen, jetzt geht es wieder bergauf oder wenn wir uns gelungen ist irgendein altgläubiger Runterzuhandeln oder irgendwas, also die wurden sozusagen von.

Von positiven Meldungen überschwemmt ja, diese Meldungen, von denen sie vorher überhaupt nie gehört hätten, weil man mit ihnen darüber nicht geredet. Quasi einfach die die Stimmung zu verbessern im Unternehmen, dass die Leute wieder Bock haben, dass so eine Aufbruchstimmung oder so eine Let's Go Stimmung quasi aufgekommen. Produktivität des Einzelnen nimmt schlagartig zu also die Krankenzeiten gehen zurück.

Ja, wir mussten auch teilweise Personal abbauen, dass das. Ließ sich nicht vermeiden, ein schlecht geführtes Unternehmen hat immer zu viel Personal. Ja, weil der der unfähige Geschäftsführer, der da vorher war, dem das alles so ein bisschen entglitt, der hat das ausgeglichen, indem er immer so Springer Position da hat, immer eingestellt und hier nur eingestellt um einfach diese Löcher, die als Grundlage eine schlechte Organisation zu hatten auszugleichen.

Ja und jetzt kamen wir halt rein, dann hatten wir eben zu. Zu viel Leute und wir mussten auch entlassen. Bloß in den Gesprächen selbst. Und die meisten habe ich auch immer selber geführt, war immer das Ziel, dass derjenige, der dann vielleicht gehen musste, auch und versteht, dass das jetzt nicht gegen ihn gerichtet ist, denn der einzelne Mitarbeiter dieser Firma, der konnte ja gar nichts dafür, dieser Springer, der hat das ja vielleicht gut gemacht, es waren bloß zu viel da, um einfach das, was die Firma leisten konnte.

Oder erwirtschaftete, um davon bezahlt zu werden. Ich, was ich aus eigenen Kündigungsgesprächen kenne, ist, dass die Mitarbeiter das dann häufig auch nachvollziehen können oder dafür auch Verständnis haben und sagen, du, wenn ich an deiner Position wäre, würde ich es genauso machen vermutlich. Na ja, haben Sie wahrscheinlich jetzt nicht immer wieder erlebt. Ja, es gibt ja mal solche und solche Fälle natürlich, als hat auch den Einzelnen auch mal stärker oder schwächer getroffen.

Aber in Summe kann ich sagen, wenn ich die Unternehmen anschaue zu dem Zeitpunkt, wie wir sie gekauft haben mit diesen Springern und zum Zeitpunkt, dass wir sie verkauft haben, so haben wir in Summe einen starken Personalaufbau. Ja, also man hat am Anfang einen gewissen Personalabbau, bloß mit einsetzendem Wachstum, ja, und und Expansion werden dann auch wieder Leute eingestellt, und wenn man es sich eben so anschaut, dann ist die die. Die Arbeitsstellenbilanz positiv. Jetzt sind wir heute 2025 Jahre nachdem sie diesen Börsenmantel übernommen haben, sind sie dort immer noch mit involviert. Nee, nee, das war ja die die Arkes, die ich dann, ich glaube im Jahr 2000 dort war ich CEO, wir sind in den sdax aufgestiegen, dann auch noch in

den mdax oder sogar Einsichten ganz. Erfolgreiche Geschichte und hab mich dann hab sie dann verkauft, meine sämtlichen Anteile im Jahr. Das war 2728, also innerhalb von. 56 Jahre, so n Raketenhafter auf ja, auch wie lang ging dann so ne einzelne Restrukturierung, weil wenn sie da selber irgendwie die Nachtschicht teilweise übernommen haben, sie können ja nicht 5 die Nachtschichten gleichzeitig machen, also in in der Arkis, dann war das eigentlich schon nicht mehr der Fall, sondern das war bei den ersten Unternehmen, danach hatten wir eben schon andere Strukturen intern geschaffen, es gab den Beteiligungsmanager, der so ne Art nicht Berater, sondern der wurde auch echt Geschäftsführer als

Projektleiter auf dem auf der Gesellschaft saß in der Regel. Haltedauer war die mittlere Haltedauer waren glaub ich 18 bis 20 Monate. Und dann also das Ziel war schon immer zu verkaufen. Auch Mhm, das heißt immer zu verkaufen, weil wir waren ja jetzt nicht wieso n normaler Konzern in einer bestimmten Branche tätig, sondern hatten ja von Fertighausunternehmen über medizinische Produkte, kraftwerksanlagen und und so weiter.

Eine eine, eine, eine riesige Bandbreite an verschiedene Industrien, die wir abdeckten, die eigentlich als gemeinsame Klammer gar nichts hatten außer der Situation, dass sie distresst waren. Was, was würden Sie sagen, haben Sie in dieser Zeit dann also, was hat was für Qualitäten, haben Sie ausgezeichnet, die sie dort so erfolgreich gemacht haben? War das irgendwie ein ein sehr gutes Verständnis, was die operativen Hebel sind, ne, also das Buch flusenflug. Beschreibt ja sehr viele von solchen Situationen, wo sie dann irgendwie merken, hey, das ist eigentlich NN no brainer, warum hat hier noch niemand dran gedacht das zu verändern? Waren das diese Themen, war das, dass sie besonders gut darin waren, so Unternehmen zu

scouten, die man, die man aufkaufen konnte, dort besonders gut die Verhandlungen geführt hatten? Beim Kaufen war das, dass sie besonders gut darin waren, durch ihr Netzwerk geeignete Verkäufer zu finden. War es, sag ich mal, dass sie n Allrounder waren und alles sehr sehr gut konnten. War es, dass sie sagen, in ihrer Holding war ich sehr gut darin, die passenden Mitarbeiter einzusetzen und die haben das eigentlich gemanagt.

Was würdest du sagen, waren so die die Erfolgsfaktoren auch in dieser Zeit dann. Na ja, so n einzelnen Erfolgsfaktor gibt es eben nicht, sondern in der Tat, es wird ne Mischung aus allem sein. Wenn ich jetzt schaue was was Erfolgsfaktoren waren, das ist einmal die Schnelligkeit mit der wir agieren konnten, wir brauchten eben keine.

Board Beschlüsse oder oder Investoren Meetings wo dann diskutiert wurde wie wir dies und jenes machen, sondern wenn ein Problem erkannt wurde, dann wurde es auch so ungefähr sofort angegangen und wenn wenn wenn möglich auch abgestellt. Für mich ein Vorteil war sicherlich auch so eine gewisse militärische Ausbildung, also auch das nennt sich so.

Die den, dass man das ein entschlossenes Vorgehen hat. Also wenn man sagt, irgendwas ist falsch und richtig, dann geht man da nicht so halbherzig und und und sagt, jetzt probieren wir es mal und schauen, sondern wenn, dann wird eben mit geballter Macht sozusagen zugeschlagen, das Ganze um das Ganze in kürzester Zeit in den Griff zu kriegen.

Es war sicherlich auch das Scouting, wir waren ja am Schluss. Tatsächlich so relativ bekannt in der Branche. Wir waren ja auch die Einzigen, die in diesem Restrukturierungsbereich tätig waren, jedenfalls in dem Sinne, dass wir die Firmen auch übernommen haben, tatsächlich so Berater, und so was gab es immer überall, aber jemand, der eben sagt, Wir übernehmen auch die komplette Verantwortung dafür, da gab es eigentlich gar keinen zu der Zeit in dem Markt und beim Verkauf haben wir uns darauf spezialisiert, dass wir sagten, wir.

Wichtig ist good home for the for the company. Das heißt also, dass der Käufer sozusagen sich auch um das Unternehmen kümmert, und das haben wir dadurch erreicht, dass wir eigentlich nie an einem Finanzinvestor verkauft haben. So ne Heuschrecke, die das dann irgendwie ausblühen oder nächsten teurer verkauft und dann noch mal noch mal und solche Sachen. Sondern wir haben immer gesagt, wir verkaufen es, wenn es geht an einen Strategen.

Das heißt, der also mit den Fähigkeiten des Unternehmens was anfangen kann, bei dem das gut in sein Gesamtkonzept hineinpasst. Das hatte für uns mehrere Vorteile, denn der Stratege versteht es schneller, der Finanzinvestor muss externe Prüfer und alles holen, der Stratege kommt aus der Branche, der weiß genau, was das Unternehmen kann. Der ist auch bereit, relativ schnell auch gute Preise zu bezahlen, denn der schaut nicht so sehr auf den eigentlichen Wert der Firma Standalone, sondern als Wert der Firma bei sich.

In seinem in seinem Konzernumfeld und und dadurch, dass wir eben überwiegend an an Strategen verkauft haben, ist es auch so, dass die meisten Unternehmen dann auch überlebt haben tatsächlich oder hat auch aufgeblüht sind und. Und das führte eben dazu, dass wir in unserem Track Rekord nicht nur zeigen konnten, dass wir Firmen gut kaufen, dass wir sie gut sanieren, sondern dass sie auch hinterher tatsächlich noch existieren und sowas. Und das erhöhte, das führte auch wieder zu so einer Sogwirkung, dass viele sagten, dann gehen wir erst recht gerne dahin. Ich habe gerade die Meldung bekommen, in einer halben Stunde würde wieder angefangen zu bohren. Deshalb also es sind in dem Buch, kann ich wirklich jedem nur empfehlen zu lesen, sind

ganz, ganz viele unternehmerische Anekdoten drin. Ich würde aber ganz gerne auch über über ihre Learnings aus der Zeit weiter sprechen, so wie wir gerade auch ein bisschen gesprochen hatten, Welt einen Punkt noch, weil wir gerade den Verkauf angesprochen hatten, so 7 circa hatten sie gesagt, das war dann kurz vor der Finanzkrise, kann ich mir vorstellen, war das ein smarter Zeitpunkt, das dann auch zu verkaufen? Oder war das?

Nee, das war eigentlich völlig OK, weil nee, der Hintergrund war, der ich war CEO von einem S DAX unternehmen. Das heißt also auch? Mit sehr viel Pflichten et cetera. Dann kann ich. Und vor allen Dingen auch mit so einer medialen Präsenz, auf die ich eigentlich keine Lust hatte. Also irgendwie, wenn ich verdrießlich aus seiner Sitzung rauskam.

Dann irgendwie sanken gleich die Kurse, weil es wieder hieß es läuft schlecht und wenn ich irgendwie gut gelaunt war wegen irgendwas, dann war es wieder andersrum. Also das hat einen dann doch ziemlich genervt und man hatte dann tatsächlich auch die vielen Publikationspflichten, die manchmal auch bisschen geschäftsschädigend waren, weil der Wettbewerb dann doch immer detailliert reingucken konnte in die Unternehmen, wie es denen so geht und was sie so machen.

Während aber der Wettbewerb selber das eben nicht musste und wir hatten inzwischen auch schon so glaubten wir, ne gute Reputation, wir brauchten gar nicht mehr die dem den Börsenauftritt, um an Konzernunternehmen ranzukommen, so bin ich also ausgestiegen, hab gleich eine neue Gesellschaft gegründet in der Form eines Luxemburger Fonds, da haben wir immer noch so n bisschen gespielt, als ob wir viele Investoren hatten, bloß wir hatten ja was weiß ich alle schon. 100 oder mehr Millionen tatsächlich als als Kapital, das wir einsetzen konnten. Wir brauchten einfach gar keinen Investor, haben das aber trotzdem gemacht, um dem verkaufenden Konzern immer noch das Feigenblatt zu geben, es handelt sich darum, viele Investoren dahinter und haben

dann die Blueo so hieße dann gegründet und mit der genau das gleiche gemacht und in Summe fast noch mehr Firmen große tolle Firmen kaufen können, die wir dann. Jetzt auch anfing an der Börse dann zu platzieren. Haben sie da bis heute noch Beteiligungen an diesen Unternehmen? Also ich bin ja noch an der als Cam beteiligt, das weiß ich gar nicht, ob die genau aus dieser Zeit stammt. Ich könnte sein, dass die auch in in diesem Umfeld gekauft wurde, wir hatten nämlich eine ganze Reihe von Firmen von der Degussa, also die Evonik kaufen können, das Erste war ja die SKW, das war ein.

Ein Metalogieunternehmen, also die verkauften entwickelten Pulver, die man in der Stahlherstellung brauchte, das war eine Tochter der der Degussa, und dieses Unternehmen haben wir praktisch. Ich glaube, für einen Euro oder so gekauft und nach ein paar Jahren für 150000000 an der Börse platzieren können, also auch mit starkem Wachstum.

Und wir haben jemals zweites Unternehmen gekauft, die Alskem, ein damals ein Commodity Unternehmen, also ein, ein, ein ein Chemieunternehmen am Chiemsee. Damals glaube ich mit 10000000 Epit DA oder sowas und 200000000€ Umsatz und haben das dann weiterentwickelt zu dem Spezialchemieunternehmen mit jetzt.

Sagen wir mal ungefähr so 600000000 Umsatz. Und auch sehr hohe strategischer politischer Relevanz. Wenn ich das richtig verstanden habe. Ja, also ein Teil dieser Spezialchemieprodukte. Wir haben da einen breiten Bereich, haben inzwischen eine hohe Relevanz gewonnen. Das ist zum einen das Kreatin, das ist ein ein Pulver, das das Unternehmen eigentlich in den 60er Jahren entwickelt hatte, diente damals ein ein künstliches Eiweiß. Das zum Muskelaufbau dient, hat also Schwarzenegger und so. Das sind so Bodybuilder genommen, dann ist es in die Vergessenheit geraten, das haben wir wieder aus der Schublade rausgeholt und, und das ist der Ganze jetzt mit einem neuen. Mit einer neuen Zweckbestimmung

versehen wir fingen also an, das Ganze zu benutzen für Tierfutter, das heißt also, Hühner bei der Aufzucht bekommen das auch. Mehr Fleisch bekommen? Da steht eben mehr Fleisch und für den Hühnerzüchter ist das gut, denn pro Huhn muss man von unserem Pulver 0,10€ einsetzen, er kann aber einen Euro mehr verlangen, so ungefähr hinterher, also für den rechnet sich das gut.

Wir haben das dann weiterentwickelt, auch in den in den Humanbereich hinein, nämlich vor allen Dingen für ältere Menschen. Die haben n starken Muskelabbau, und dieses Kreatin führt dazu, dass man im Alter so also auch ab 60, nicht mehr Muskeln abbaut, man kann sogar Muskeln wieder aufbauen, wenn man n bisschen trainiert, ich nehm es selber auch, das ist also echt ne ganz tolle Sache.

Und haben da n neuen Markt erschließen können und jetzt eben neu sind wir stark in den Long effity Bereich reingegangen. Es hat sich rausgestellt, dass dieses Mittel eben tatsächlich auf allen möglichen Ebenen aufs Gehirn wirkt, auf Entzündungsprozesse, auf die Recovery Fähigkeit. Also jetzt glaube, jeder Marathonläufer nimmt das jetzt danach, weil einfach der Körper sich schneller erholt. Wir verhandeln dort mit der US Armee, die wollen das jetzt standardmäßig an ihre Soldaten verfüttern. Ja, also da hat sich ein riesiges Geschäftsfeld aufgemacht und wir sind eigentlich, wir haben es erfunden und sind Weltmarktführer, inzwischen in dem Bereich, und das zweite ist eben ein Produkt Nitro Guanidin, das wir entwickelt hatten

eigentlich für Airbags. Dass nämlich die Airbag, wenn der wenn der aufgeht, dann führt. Das ist so ne kleine kontrollierte Explosion und dieses Mittel führt dazu, dass diese Explosion immer gleich stark ist. Sie können sich vorstellen, wenn der Airbag einmal ganz fest aufgeht und einmal ganz leicht, das geht eben nicht und da gibt es jetzt auch ne militärische Anwendung dafür, wenn man es eben in 155 Millimeter Granaten rein macht, dann schießen die also viel präziser, der Rohrverschleiß ist geringer. Die Schussfolge ist höher und so weiter also alle modernen Granaten haben das und wir sind da weltmonopolisten. Das kann keiner außer den Chinesen. Ja und dann kam jetzt der Ukrainekrieg und wir bauen eine Nitro Guanidin Fabrik nach der

anderen und das Ganze natürlich auch als hochmarschiges Geschäft. Und was ich hier zu erfahren habe, wir sind für die nächsten 10 Jahre praktisch ausgebucht. Wie hat sich für sie persönlich die Weltanschauung verändert? Über diese letzten 2030 Jahre, also wie sie auf, sei es gewisse Probleme gucken, wie sie auf gewisse wirtschaftslenker, Politiker schauen, wie sie vielleicht auch auf Ihre.

Eigene Motivation, ihren eigenen Antrieb schauen jetzt wo Geld denk ich mal nicht mehr so dass der Hauptantrieb sein wird, oder sagen sie, ich bin eigentlich noch der der gleiche Peter Löw, der ich damals mein Inseat MBA abgeschlossen hab. Also ich würde sagen, ich bin immer noch der gleiche, hab immer noch meine hohen Ziele. Ich muss immer ab und zu ein bisschen nachjustieren, weil das eine oder andere Ziel ist dann doch irgendwie schon erfüllt worden.

Ich hatte mit 516 Jahren mir eigentlich so 3 Ziele selber vorgenommen. Ich wollte Millionär werden, ja dann das zweite war, ich wollte Doktor werden und das Dritte war ich wollte Offizier werden. Ja und das war ich dann eigentlich so mit 30 Jahren oder 32 Jahren alles schon und da musste man halt dann immer schauen.

Wenn sie jetzt heute überlegen zu 25 angenommen, Sie wären noch mal Ende 20 Anfang 30 haben vielleicht ein 2 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben vielleicht schon ein erstes Unternehmen mal gegründet, haben 1000000 auf der Seite, würden sie funktioniert, das Business Modell heute noch oder gibt es inzwischen so viele andere Wettbewerber?

Ich weiß, Aurelius, der Pride Equity Fond hatte ja auch so angefangen, wenn ich das richtig verstanden hatte, auch mit diesen 1€ Käufen zum Teil. Würde das noch funktionieren oder sagen sie, inzwischen ist der Markt so gesättigt? Ich würde heute was anders machen. Ja, wahrscheinlich eher das zweite, also die Erfahrung der letzten Jahre war das die die Entry Barriers sind ja erstmal relativ niedrig, wenn man niedrigen Kaufpreis zahlen muss, sagen wir mal es wäre der eine Euro was sich in den letzten Jahren geändert hat ist so bisschen die Einstellung der Verkäufer, also zu unserer Zeit war es so, dass es vor allen Dingen das Interesse der Konzerne war, dass diese Firmen die verkauft werden. Überleben ja, also das war so

über das Mantra. Man wollte also das Ganze in gute Hände geben und dafür sorgen, dass man ihr auch in 10 Jahren da noch mit gutem Gewissen hinschauen konnte, das hat sich jetzt meiner Ansicht nach eben stark geändert, denn die Konzerne sind doch jetzt sehr stark eigentlich nur noch darauf fixiert, den für sie günstigsten Deal dabei zu machen, das heißt also? Sollte so eine Firma dann 5678 Monate später pleite gehen, ist es dem Konzern heute auch egal.

Wahrscheinlich aus der Erfahrung, weil er gemerkt hat, wenn so ein Fall eintritt, dann ist der Imageschaden gar nicht so groß, weil überall jetzt irgendwelche Firmen nicht überleben. Das heißt also, jetzt ist ein Markt Entry für alle möglichen möglich, das heißt, es gibt so eine Art unterbietungswettbewerb, ja, also man würde jetzt viele Firmen zu Preisen erwerben und.

Wo wir sagen, das würden wir gar nicht mehr machen, wenn es zu teuer wäre, weil es zu teuer, nur so ein junger, der da irgendwie in dem Markt drin ist, der sagt eben ja, also ich, ich biete einen Euro oder ich will auch gar nicht mehr eine gute Ausstattung, ich übernehme alle Schulden, alles Mögliche mit und der geht rein, freut sich dann dreiviertel Jahr, dass er sich überhöhte Geschäftsführergehälte rauszieht, dann geht die Firma die Wupper und dann, sagt er, habe ich doch immerhin 100000€ verdient. Das, da sind wir uns also wirklich zu schade dafür. Wir für uns ist das ganze Jahr oder war es immer auch so ne geistige Herausforderung zu sehen, schaffen wir das, was alle anderen immer nicht

geschafft haben, der Konzern, der Berater der drin war, nämlich aus so einem Unternehmen, einem Underperformer wieder ein ganz normales oder sogar gutgehendes Unternehmen zu machen, das war so immer der sportliche Anreiz, den wir hatten und im Augenblick sehen wir das nicht so, deswegen sind wir auch in verschiedenen anderen Geschäftsbereichen.

Schwerpunktmäßig tätig. Was würden sie dann heutzutage machen, wenn sie also, sagen wir noch mal an dieser Anfangssituation wären, gibt es irgendwie ein Geschäftsfeld oder ein Bereich, wo sie sagen, ich glaube, das wird jetzt für die nächsten 1015 Jahre das ermöglichen, was wir, was wir mir damals vor vor 20 2530 Jahren dieser Restrukturierungsmarkt ermöglicht hat?

Also sagen wir mal für den für denjenigen, der jetzt seine bikinsey Laufbahn, die Lernphase, gerade abgeschlossen hat, glaube ich, ist es nicht so ganz einfach, jetzt zu entscheiden. Ja, wir bei uns hier zum Beispiel, wir sagen jetzt, wir haben jetzt irgendein Modell entwickelt, Geheimprojekt, Weltherrschaft.

Ja, wo wir also mit irgendeiner Technik disruptiv jetzt gerade dabei sind, in die ganze Welt rauszugehen, das kostet halt ein bisschen was. Also wenn man sowas finden würde, ja, wo man sagt, man hat irgendeine Technik, die n anderer nicht hat, die völlig neu ist. Das man ist ja heute selbst mit KI nicht mehr gefeit, nicht in so n me too Bereich reinzukommen, weil das einfach auch jeder macht. Dann ist es nicht ganz einfach, aber ich würde immer noch empfehlen, zu einer Unternehmensberatung zu gehen, einfach um verschiedene Bereiche in eben nicht nur ein Unternehmen, sondern verschiedene Welten kennenzulernen.

Und im Endeffekt muss man Opportunist sein, also die Chancen, die kann man nicht planen so, die kommen einfach ja und insofern möglichst breit aufgestellt und so n bisschen gierig. Darauf warten, ob man irgendwo zuschnappen kann. Und die Familienplanung? Ich glaube inzwischen, sie haben 8 Kinder, kam dann bei ihnen an welchem Zeitpunkt in der Karriere?

Naja, die Familienplanung. Also ich hatte mir immer gesagt, Kinder sollte man doch möglichst spät bekommen, heiraten möglichst spät. Ich hatte viele Freunde von mir. Gesehen oder bei denen ihr Schicksal erlebt. Die hatten zum Beispiel früh geheiratet und hatten da immer das Gefühl, sie hätten im Leben was versäumt.

Ja, und das führte dann doch immer zu merkwürdigen Eskapaden, deswegen hatte ich mir gesagt, also lieber alles vorher machen und um hinterher sagen zu können, brauche ich nicht, habe ich alles schon gehabt oder so, dass bei den Kindern war es auch so, dass ich sagte, naja, es nützt ja auch nichts, ich hatte mal einmal eine Freundin, die litt immer sehr stark darunter.

Dass ihre Eltern sie sehr früh bekommen hatten und ihr dann immer vorgeworfen hätten haben, dass sie dadurch ihre viele ihrer Lebensqualität haben aufgeben müssen, weil das Kind immer da war. Die waren dann halt 25 oder so und das Kind war da und deswegen hab ich hab mir gesagt, also Kinder, so wollte ich eigentlich erst bekommen, wenn ich gesettelt bin. Wenn ich mir das alles leisten kann, wenn ich den Kindern auch ein auch aus finanzieller Sicht ein gesichertes Umfeld bieten kann und und im Endeffekt ist es schon so ein bisschen so gekommen, auch wenn es dann im Einzelfall wieder überraschend war, das erste Kind kam, da war ich dann 40 Jahre alt, hatte aber war immer noch nicht so

weit, das sagte, jetzt plane ich es mal, sondern es war halt da, hat mich dann auch sehr gefreut, aber. Das war jetzt nicht geburtenplanung oder so was, wie es manchmal auch so ist. Und ich sag mir auch immer, der liebe Gott wird es schon wissen, wie es so ist. Und man muss halt die Herausforderung im Leben annehmen. Gab es andere Punkte, wo sie Wegbegleiter die sag ich mal ähnlich ähnlich schlau und tüchtig waren, miterlebt hatten, die aber links und rechts gescheitert sind, wo sie sagen, da muss man, wenn man so einen sehr ambitionierten. Sehr hoch zielenden Weg anpeilt.

Aufpassen vor, also gibt es da irgendwelche so typische Fehler, die die Leute dann machen, sei es ja erheblich werden oder was auch immer. Ja, also es gibt da nicht, also allein aus unserer Gesellschaft gab es ja Teil ganz viele Springoffs Aurelius zum Beispiel, das war ja mal ein Juniorpartner, der bei uns drin war, aber es gibt ja gab eben auch sehr viele, die so. Die sich dann selbständig gemacht hatten und aufgestiegen sind und der Fall war dann doch sehr groß. Man muss eben auch mit so einer gewissen Demut an die an die Sache rangehen, also diese Firmen sind nicht low hanging Fruits, sondern das sind Hochkomplizierte, also diese Sanierungsfälle sind hochkomplizierte Fälle in einer psychologisch schwierigen

Situation und man muss sich sozusagen auch wirklich auf die Fälle einlassen, man muss das also jeden Fall einzeln nehmen, was ich so gesehen habe, dass dann manche anfingen. 23 Sachen parallel zu machen, so nach dem Motto, Das kriege ich schon hin, das geht nicht. Also es muss immer ein ein Verantwortlicher auf dem Fall sein oder man hat angefangen, die Firmen auszubluten, um eventuell Kaufpreise zu zahlen, ja, das ist auch ein echter Fehler, also oder manche haben als Strategie generell, sie haben ein Unternehmen und sagen viele Assets, die verkaufen wir, ich lebe von diesen Assets, das ist, das ist erstens. Da da verdiene ich sozusagen weniger. Es ist also nicht sehr schlau, denn wenn ich hinterher ein multiple von einem profitablen

Unternehmen kriege, ist das ein Vielfaches, als wenn ich nur die Substanz einfach weg konsumiere, und es führt eben auch dazu, dass ich keinen zweiten und dritten Deal dann bekomme, wenn ich die Firmen so ausblute ja, also man muss, man darf sich erst selber belohnen, wenn am Schluss. Das Ziel erreicht wurde nämlich eine, eine Firma wieder dastehen zu haben, die alleine lebensfähig ist und die auch ein gewisses Wachstumspotenzial schon aufweist.

Jetzt das Stichwort Demut. Ein Punkt, den Sie, das hatten Sie vorhin schon angesprochen, weil Ihr Vater das ihm mitgegeben hat, immer in den Gottesdienst zu gehen, und sie sind ja auch im aktiv dabei, auch das Christentum wieder. Ich sag mal, salonfähig wäre jetzt das falsche Wort, aber mehr zu verbreiten. Vielleicht können Sie dazu ein 2 Sätze erzählen und auch ich merken, ich stelle immer ganz gerne so mehrere Fragen auf einmal.

Da können wir gerne gleich auch noch mal dazu sprechen, ob sie auch bei vielen anderen Wegbegleitern auch so einen starken, also dieses Thema glauben, was ja in unserer Gesellschaft heutzutage bei vielen Personen eher eine niedrigere Rolle spielt, ob sie sagen, bei diesen sehr, sehr erfolgreichen Leuten. Ob da auch dieser dieser Glauben auch ne größere Rolle spielt oder ob sie da immer schon so der einer der wenigen waren, die am Sonntag Vormittag gesagt haben, da kann ich jetzt nicht in die Firma kommen, weil da gehe ich in die Kirche. Das impliziert ja, dass ich sonntags in die in die Firma gehe.

Das bemühe mich bei meinen Mitarbeitern auch dafür zu sorgen, dass Samstag, Sonntag und solche Zeiten frei bleiben. Meine negative Erfahrung bei MC Kinsey war ja, dass man dort da war, immer die Erwartung, man möge bitte. Jeden Abend bis 10 11:00 Uhr arbeiten und wenn ich mich umgeschaut habe, dann haben die immer an den Computern so Kartenspiele und so was gemacht, war also völlig unproduktiv.

Deswegen habe ich immer und predige das auch heute noch, man soll so viel arbeiten wie es nötig ist und dann auch echt aufhören. Ja also man braucht die Regenerationsphasen, man braucht auch diese Urlaube um einfach wieder zu neuen Ideen zu kommen, also man muss bei sich selbst verhindern, dass man in so eine Tretmühle kommt.

Wo man einfach nur noch seine Probleme, die man denkt, die auf dem Weg liegen, löst. Sondern man muss ab und zu auch wieder sich zurücknehmen um so ne breitere Perspektive zu haben. Das kann einem in der Woche gelingen, indem man eben auch mal in die Kirche geht und meinen Kindern erzähle ich es auch immer, es gibt ja 10 Gebote, die meisten davon sind ja total simpel einzuhalten.

Sollst nicht töten und du sollst nicht stehlen und du sollst nicht ehebrechen kann man ja, kann man sich ja immer noch irgendwie dran halten. Das schwierigste Gebot ist ja, du sollst den Sonntag ehren, das heißt also, man soll sonntags in die Kirche gehen, das weil das einfach jede Woche ist. Ja, also wenn ich sage, ich soll nicht töten, da sage ich mir, OK, da töte ich eben nicht, ja, aber jede Woche muss man da aktiv was tun. Und dadurch hat man immer so n bisschen den Eindruck, dass dieses Kirchgehen da sitzt, der Liebe Gott, und er zwingt einen da dauernd in die Kirche zu gehen. Das ist doch irgendwie jetzt nicht so nett, man weiß auch nicht genau warum, aber so ist es eigentlich gar nicht, denn dieses in die Kirche gehen, das

soll einen sozusagen aus dem Alltag eben herausnehmen, was ich eben so wichtig finde, um aus diesen Tretmühlen rauszukommen. Man kommt in ein anderes Ambiente. Es wird ihnen so immer die gleichen Sätze gesagt. Es ist also eher so was meditatives, man muss ja gar nicht mehr jeden Satz unbedingt aktiv zuhören, man weiß ihn ja schon, ja, der Pfarrer, manche predigen gute, manche können es überhaupt nicht.

Dann schaltet man eben ab, bloß das Gehirn fängt dann an, sozusagen so einen, einen Tagtraum reinzukommen. Also man kommt in so einen meditativen Bereich, die katholische Kirche Weihrauch, es riecht auch noch anders, ja, und bei mir ist es so, ich komme eigentlich immer tiefenentspannt aus so einem Gottesdienst wieder raus, mit lauter neuen Ideen kommen wir wieder, so richtig vollgetankt sagen wir OK, und jetzt geht es weiter, ja, und das zweite.

Was man daraus kriegt, wenn man eben ein Christ ist, dann sagt man sicher, das Ganze hat ja auch irgendwie einen Sinn. Was man so macht, den Ganzen. Tag, was man so den ganzen Tag macht und warum man so lebt und was das Ganze eigentlich so soll. Und wenn man sich so umschaut, meine Großmutter, die führte mich dann immer.

In ihrer Art des Gottes Beweise in den Garten und zeigte mir dann irgendwie den Brombeerbusch, wo dann so die Fliegen drin oder die die Bienen und die Brombeeren und paar Blüten und sagte, Schau mal wie schön der Liebe Gott das alles eingerichtet hat, diese ganzen verschiedenen Einheiten, die da alle so zusammenleben und das ganze auch noch schön ist dabei.

Und so geht eben der Christ doch irgendwie mit einer ganz anderen Lebenseinstellung. Man sagt immer, es hat einen Sinn, es ist eigentlich schön, ich schaue mir die Welt an, die Schöpfung, es ist alles eigentlich gut eingerichtet und der liebe Gott, weil er es gut einrichtet, der wird mich schon so gemacht haben, dass ich die Probleme, die da sind, auch irgendwie meistern kann, der löst mir nicht die Probleme, sondern hilft dir selbst. Dann hilft dir Gott, also musst du schon irgendwie alles selber hinkriegen, aber.

Aber, und da kommt eben auch so ein gewisses Gottvertrauen raus, also eine Art intrinsischer Optimismus, dass man sagt und irgendwie, es wird schon gut gehen, und wenn es nicht gut geht, dann geht es aber auch weiter. Von neulich im Gottesdienst hat der Priester in der Predigt auch gesagt, dass. Man durchaus als als Katholik nicht zu Hause sitzen soll und denkt, das passiert alles.

Es kommt alles von alleine, sondern dass man schon, auch das war eine sehr, sage ich mal, kapitalistisch angehauchte Predigt, hatte ich das Gefühl, ist vielleicht in Frankfurt dann auch ein bisschen Standort geprägt, aber er hat schon auch gesagt, dass es auch zum als guter Christ, dass man rausgehen soll, dass man seine Ideen verwirklichen soll, dass man tüchtig sein soll und dass man auch nach sich selbst schauen soll, also haben sie auch das Gefühl, dass sie sagen, durch meine Arbeit? Das findet der Liebe Gott gut.

Na ja, ich habe in dem Geschäftskonzept, dass ich habe, habe ich das Glück, dass ich keinen über den Tisch ziehen muss oder sozusagen der Schaden des einen ist der Profit des anderen, sondern eigentlich erzeugen wir, wenn wir unsere Arbeit richtig machen, eine ständige Win Win win Situation. Ja, also wenn diese Restrukturierung wenn wir dabei bleiben, wenn das eben klappt, dann ist der Verkäufer froh, dass. Der CEO, denn der sagt Ich hab das Ding los und Krieg dann nächstes Jahr noch n Lob über meine besseren Ergebnisse. Es sind die Mitarbeiter froh weil diese weil diese Firma ist dann wieder gerettet und die haben dann einen sicheren Arbeitsplatz wo sie sie können auch wieder mit einem Gewissen Stolz hingehen und sagen ich bin

in der tollen Firma Turnaround ich hab mitgemacht ist ist gelungen die Lieferanten freuen sich wieder, dass da ein wieder ein ein stabiler Kunde da ist. Die Kunden freuen sich, weil man eben gute Produkte oder bessere sogar hat, die dann auch gekauft werden und der Käufer am Schluss, der den hohen Kaufpreis zahlt, der sagt da ja, das Unternehmen passt wunderbar mehr mehr rein, ich sehe einen höheren Wert für mich als ich zahle, weil sonst würde es ja nicht kaufen.

Also im Endeffekt bleiben dann nur wie soll ich sagen fröhliche Leute zurück und. Ich sozusagen hab nicht nur die Genugtuung, dass ich da eine eine Firma wieder auf den Weg geholfen habe und viele Arbeitsplätze dadurch gerettet sind, sondern ich hab auch dann ein Schweinegeld verdient. Haben Sie das Gefühl, unsere Gesellschaft und unsere Politik, die Medien, das auch so sehen oder also ne auch als als Unternehmer, oder hatten sie da auch schon sich regelmäßig aufregen müssen, dass irgendwie das nicht gegönnt wird oder das auch nicht anerkannt wird, was man eigentlich so macht?

Oder ist Ihnen das eigentlich egal? Na ja, also sagen wir mal, mir tat es manchmal leid um die Mitarbeiter zum Beispiel. Wir kauften eine Firma, schwerer Sanierungsfall, dann hieß es dann pleite, Unternehmen geht an brutale Sanierer, das führt natürlich zu einer Verunsicherung bei den Mitarbeitern, die sagen, Oh je, oh je, was kommt da jetzt alles auf mich zu, man muss natürlich auch ein gewisses Verständnis dann haben vielleicht.

Für diese Berichterstattung, denn ich habe bin ja schon in meiner eigenen Familie auf teilweise Unverständnis gestoßen, wenn ich sagte, Ich kaufe eine Firma für einen Euro und kriege dann noch Geld dazu und hinterher kriegt man dann nach ein paar Jahren noch 1000000, da sagt hier, das kann doch gar nicht sein, also was, was uns meistens so entgegen geschallt ist, ist immer so, das kann doch gar nicht sein, da muss doch irgendwo ein Haken sein, oder irgendwie.

Machen die was Schweinisches oder so? Ja, aber es hat sich jetzt doch eben stark gelegt in der Anfangsphase, also gerade wie wir börsennotiert waren, stand bei unter einer größeren Beobachtung und da gab es dann immer immer viele Artikel, die so in die Richtung gingen, so Konkursfirma verschleudert oder oder solche Sachen.

Ja, uns hat es praktisch immer jetzt nicht persönlich, jetzt nicht gewurmt. Auch schlechte Publicity war für uns gut, weil dann haben wieder andere gesehen, ach, da gibt es einen, der solche Firmen kauft, also es hat das Geschäftsmodell eher gefördert, ja, aber teilweise haben sich auch manche da so richtig reingehangen, ich weiß nur eine Mitarbeiter, eine eine Journalistin, die hat dann immer behauptet, wir würden regelmäßig die Firmen ausbluten. Und und uns das Geld irgendwie privat auf die Konten holen. Die musste ich dann sogar verklagen, die wurde sogar strafrechtlich dann verurteilt, weil es einfach die konnte, das stimmte halt einfach nicht.

Ja, also um eine gute Geschichte zu machen, da neigt halt mancher Journalist auch einfach mal frei zu erfinden, so nach dem Motto, aber es hätte doch sein können, ja und? Und da kommt dann mal was bisschen was drum rum. Aber im Augenblick werden wir einigermaßen in Ruhe gelassen, es es hat ja auch immer meistens oder es hat meistens ja immer nicht gestimmt, ja, und wenn man halt 10 mal was falsches schreibt und stimmt dann wieder nicht, dann leidet auch die Reputation des Schreibers. Und wie sonst ihre allgemeine Stimmung oder Aussicht auch auf Deutschland.

Also wenn ich mit mit vielen Beratern. Irgendwie Managern jetzt aus dem Mittelstand et cetera sprech, dann ist da schon häufig so eine gedrückte Stimmung zu hören. Würden Sie da mitgehen oder oder haben Sie da eine optimistischere Stimmung? Naja, ich habe ja mein Gott vertrauen und die Projekte, die wir angehen, denke ich.

Das hört sich, da sind wir eigentlich ganz zuversichtlich, dass alles gut klappt insgesamt. In Deutschland ist es natürlich alles, alles sehr schwierig, wir haben. Wir haben wir arbeiten zu wenig, wir wir verdienen zu viel. Ja, wir haben einen einen Wohlfahrtsstaat, das kommt eben, der wissen sie, wir haben das System, dass alle 4 Jahre gewählt wird und um gewählt zu werden, muss ich halt immer wieder n neues Versprechen machen, das mag auf die einzelne Legislaturperiode immer n bisschen sein, bloß es summiert sich einfach auf und dadurch entsteht halt dieser völlig überquellende. Sozialbereich, den wir haben, ja, und wir haben ja die Theorie, dass immer arm schon jemand ist, der eben weniger als 60% des Durchschnittes erwirbt.

Also das hat ja dann gar nichts mehr mit Arm an sich zu tun, sondern das ist halt einer, der sich dann nur noch einen Urlaub im Jahr leisten kann. An sich war die Idee des Staates ja eben echte Armut, das ist die absolute Armut zu verhindern und. Und irgendwann schießen wir uns ins eigene Bein oder das eigene Knie, weil der Staat sich dann nicht mehr leisten kann. Und dann wissen wir auch noch nicht so ganz genau, wie es dann weitergeht.

Gibt es da die ganz brutalen Reformen, bricht der Staat dann zusammen, setzt er einfach aus, der Staat muss sich ja die Schulden immer refinanzieren, also wenn irgendeiner. Jetzt sagt Ich geb dem dem deutschen Staat kein Geld mehr. Das kann ja auch mal sein, dann ist halt sofort am nächsten Tag schlecht. Also ich denk auch regelmäßig wenn man Pressemitteilungen liest von irgendwelchen auch Kommunen was die sich an Schulden aufhaufen da würde man denken als Unternehmer wird einem da.

Übel werden, weil man weiß man, man steckt da ja mit drin, aber wenn man weil also na ja, gut. Aber das ist das gleiche Problem, dass ihn sagt der Angestellte CEO. So ist das auch bei dem Bürgermeister, der denkt an seine nächste Wahlperiode und vielleicht noch 4 Jahre weiter, und dass die nachkommenden Generationen dann das ganze ausbaden dürfen, das ist ihm dann schon wieder so n bisschen wurscht. Ja, also wir haben immer.

Manche sagten, wir fahren immer Aufsicht. Wir fahren also eigentlich immer mit so einem Vierjahreshorizont durch die Gegend und alles was danach ist, dann sagt man sich, Boah ja, Rentenreform, na ja, das verschieben wir halt mal, ja. Ich hätte noch ganz, ganz viele Fragen an sie. Ich würde mal sagen, wir machen einfach so lange, bis der Bohrer daneben anfängt, jetzt ist es 3 vor 12 wenn sie überlegen, was. Für Ratschläge außer den 3 Ratschlägen, die sie damals von ihrem Vater bekommen haben und den vierten, den sie eher ignoriert haben.

Was für Ratschläge würden sie jungen, ambitionierten Leuten empfehlen? Ne, weil hier hören irgendwie wahrscheinlich 1020 30000 Leute dann zu, die sagen, Hey ich hab nicht jeder hat vielleicht ganz so hohe Ziele wie Sie, aber Millionär werden irgendwie n gutes Leben führen erfolgreich was aus seinen Talenten machen, ich glaub das will hier jeder was für Tipps Ratschläge haben Sie an die jungen Leute wo Sie sagen das kann ich aus meinen 40 Jahren karriereerfahrung auf jeden Fall mal mit auf den Weg geben.

Na ja, ich würde sagen, man muss sich möglichst breit aufstellen. Also mal ganz böse gesagt, am besten man kennt sich mit allem irgendwie aus. Ja, also derjenige, der in der Schule ist und sagt, ich will keine Chemie mehr machen, das ist blöd, man muss Chemie können. Um zumindest mal, wenn man mal ein Chemieunternehmen hat, mit dem Oberchemiker mal reden zu können und hinterher vielleicht zu sagen, warum machen wir es denn nicht so.

Ja, also man muss einfach sich sehr breit aufstellen, man muss jede Möglichkeit wissen, für sich selber zu akkumulieren, auch tatsächlich dann einsammeln, also man darf nichts liegen lassen, nicht sagen, ich bin das ist mir zu viel, zu wenig meinen Kindern sagt Macht einen Tauchschein, macht einen.

Kochkurs macht einen Strickkurs völlig egal. Hauptsache irgendwie wieder ein ein ein Wissen in einem anderen Bereich ansammeln und was man nicht machen soll ist eben so völlig sich fokussieren auf einen einzigen Bereich, denn die Bereiche ändern sich, der Mensch wird auch flexibler werden müssen, auch durch KI Einflüsse, man muss schauen wo man dann tatsächlich landet und. Man muss in der Lage sein, dass viele wissen, dass vielleicht dann auch leichter verfügbar ist, auch einordnen zu können. Ja, und dazu braucht es eben eine eine umfassende Bildung. Ja, also das gab es mal im 19.

Jahrhundert, da hieß es, den Bildungsbürger, und das Ideal hat man jetzt so bisschen vergessen, ab den Siebzigern hieß es immer spezialisieren, spezialisieren, und ich denke, wir müssen wieder zurück zu dem. Bildungsbürgertum, also den Anspruch an sich selbst, sich überall irgendwie in einer gewissen Art und Weise auszukennen und das Ziel, Millionär zu werden, würde ich sagen, ist einfach, da schießt man heute viel, viel, viel zu tief, ja 1000000 damit können sie gar nichts mehr machen, die 1000019 170, das war so irgendwie was wie 10000000 ja, also man muss einfach sagen, die 1000000, das kann ich auch schon als Angestellter.

Mir irgendwie zusammenwurschteln ja, also man sollte doch sagen, ich strebe deutlich deutlich mehr an. Ja, also eh. Hat's bei Ihnen angefangen, so richtig Spaß zu machen mit den finanziellen Möglichkeiten? Ja, es hat mir eigentlich von Anfang an Spaß gemacht. Also das es liegt nicht an fehlender Motivation durch fehlenden Spaß, sondern. Die man merkt aber, dass man viele sagen, immer mehr Geld verdient.

Irgendwann gibt es einen abnutzen, einen abnehmenden Grenznutzen des Geldes, das kann ich nicht sagen, ja, sondern das ist dann richtig, wenn ich nicht weiß, was ich mit den Mitteln mache, also wenn ich derjenige reiche bin, der sich einfach dann noch ein Ferrari mehr kauft, oder der sagt, Ich brauche jetzt noch eine größere Yacht, ja, dann ist natürlich überhaupt kein kein. Kein Glücksgefühl mehr, weil die größere Yacht, dass das Glück dauert, 3 Minuten, bis der Nachbar mit der noch größeren Yacht kommt.

Und so kann man sein ganzes Leben lang mit Verschieben, verschieben, von Yachtgrößen zubringen. Also dafür ist das Geld sozusagen da hat man eigentlich gar keinen Grenznutz, keinen keinen Zuwachs an nutzen, aber wenn ich mit diesem Geld eben auch jetzt größere Projekte machen kann, das können ja verschiedenste sein, wenn ich sagen will. Sagen, nehmen wir mal so n Microsoft Mann der sagt ich entwickle da irgendwelche Impfstoffe weil ich das kann bis die Staaten das machen.

Das dauert ja ewig, ja oder sagen wir bei mir, wenn ich sag, ich kümmere mich um um alte Bausubstanz, um Kulturdenkmäler in Europa, dann kostet das was, das macht aber auch dann Spaß, bloß wenn ich sage, ich hör jetzt auf bei 100000€, dann brauch ich da gar nicht erst anfangen. Ja und so kommen, so erschließen sich einem immer.

Neue Möglichkeiten, tätig zu werden in Bereichen, die im Endeffekt dann auch einen Gemeinnutzen haben. Also man muss da nicht nur immer jetzt noch noch 5 Kilo Kaviar mehr essen oder so was da, da kommt es nicht her, das ist dann einfach, da hat man eher das Problem mit der falschen Mittelverwendung. Sprich bei ihnen war es so nach den in heutiger Währung 10000000€ war der Ansporn auch schon immer noch. Auch immer noch mehr Geld zu verdienen, weil sich dadurch einfach mehr Möglichkeiten ermöglichen et cetera. Na.

Ja, wenn Sie schauen. Ich hab ja viele Sachen mir leisten können, die gar nicht so sehr am Geld hingen, aber im Endeffekt doch wieder, weil ich eben viele Leute angestellt und bezahlt hatte. Ich hätte sonst ja gar nicht die Bücher schreiben können. Stellen Sie sich vor, sie sind jetzt Rechtsanwalt und müssen da die ganze Zeit arbeiten, dann kommen Sie nicht dazu, ein Buch zu schreiben, ja, also ein ein gewisser, ein gewisses. Ein gewisses Wohlergehen, auch finanziell, führt eben dazu, dass man Sachen machen kann, die man eigentlich gerne machen wollte, aber eigentlich auf aufgrund der Arbeitsbelastung nicht gemacht hatte.

Und da sollte man hinkommen, wo jetzt das ist, ob man jetzt da 100000000 oder doch eben die Milliarde oder sowas, das sind jetzt einfach nur so zahlen, ja und ist die Frage wo die eigene Ambition ist. Und wie sehr man sich dann später engagieren. Will machen sie ab und zu mal so ne Bestandsaufnahme. Wenn sie jetzt alle Assets, die aktuell unter Ihrem Besitz sind, verkaufen würden in nächstem Jahr was da so ne für ne Summe zusammenkommen würde.

Ja, ich hab schon so n Statusreporting oder Finanzreporting einfach um zu gucken, wo stehe ich denn immer. Es kann ja auch sein, dass man das gar nicht merkt, dass man dann wieder irgendwie. 100000000 Reich, oder? Oder ärmer geworden ist. Weil nämlich irgendwo was ist. Nee, nee, so einen gewissen Überblick, den muss man sich schon verschaffen. Und es muss auch alles immer, was man an Ausgaben hat, in einem gewissen Verhältnis zu dem Stehen und bin ja jetzt auch kein Harakiri betrieb.

Ja, und jetzt so aktuell ihr, ihre, ihre, ihr Arbeitsalltag, ihre Woche ist dann geteilt aus, ich sag mal Projekten wo sie sagen, das ist dann eher. Sag ich mal. Die kulturellen Projekte beispielsweise ne ich weiß nicht, ob sie das so aufbauen, dass sich das irgendwie finanziell plus minus rechnet oder ob das eher ist.

Da steck ich auch Geld rein, aber sie investieren immer noch Geld auch in ihre Holding oder Zeit, vor allem Geld in ihre Holding um damit dann auch weitere Projekte zu realisieren et cetera. Genau genau also meine Arbeit. Sagen wir mal, die höchste Arbeitsbelastung hatte ich in der Zeit eigentlich, wo ich das erste Unternehmen.

Hatte, da war die Krise ja groß, da hat man dann Tag und Nacht und Wochenende gearbeitet, aber danach hat sich das dann eigentlich relativ gut eingespielt. Also ich bin eigentlich schon jeden Tag im Büro, ja, wenn ich nicht da bin, passiert auch nicht. Geht es auch nicht viel schlechter? Ich schaue, dass eben die Projekte vorangetrieben werden, ich bemühe mich, gutes Personal zu bekommen und dieses Personal so zu incentivieren, dass die praktisch genauso, dass die Interessenlage von denen ungefähr so ist wie meine.

Es wär auch noch ne Frage, die ich ganz hätte, weil sie ganz am Anfang ja schon gesagt haben. Es gibt halt den Angestellten und es gibt den Unternehmer. Und da hat es auch mich oder die Frage, die auch aufkam. Jetzt haben Sie ja natürlich einige Angestellte, ob sie die, wenn sie in ihrem engen Umkreis zumindest haben, ähnlich incentivieren, sodass die eher auch unternehmerisch beteiligt sind, oder ob sie schon sagen, das sind eben schon auch Angestellte und keine, keine Unternehmer, na. Ja, ist also das Ziel ist jedenfalls, die Mitarbeiter so zu incentivieren, dass sie in die gleiche unternehmerische Position kommen.

Wie ich zum Beispiel. Wir bauen jetzt gerade so eine Kette auf, dann kriegen die eben Stock Options, das heißt, die werden an an dem Kapital der Firma beteiligt und wenn die Firma den Erfolg hat, den wir uns so vorstellen, dann verdienen die eben im Rahmen ihres prozentualen Anteils eben mit und das kann dann dazu führen, dass sie auch viel Geld verdienen können. Also ich habe viele, viele, die mit mir in den letzten. 30 Jahren gearbeitet haben die viele Millionen verdient haben. Ja, also das soll auch für alle dann auch ausreichend lukrativ sein.

Was, wenn wir hier die Audienz noch mal ansprechen? Was für Empfehlungen haben Sie an die jungen Leute, was die Ihnen auch Gutes tun können, also was können die jungen Leute machen, wenn Sie sagen, Hey Herr Löw, sie waren jetzt ne ne Inspiration, ne Motivation sie Sie haben mich motiviert Gas zu geben, ne ne Schippe draufzulegen auf meine Ziele, ich würde ihnen gerne was Gutes tun, was könnten die machen ne also gibt es da irgendwie was kann man sich bei ihnen bewerben, bieten Sie irgendwelche Stellen da sagen Sie der größte Gefallen ist es. Wenn sie meine Bücher lesen, Evangelium ist glaub ich auch NN Buch.

Was können die jungen Leute machen? Na ja, also in der Tat kann man sagen, für diejenigen, die die, sagen wir mal, aus dem christlichen Umfeld kommen, dass die, dass die sozusagen unabhängig von denjenigen, die jetzt in der Kirche an Angestelltenpositionen sind, dass die sich noch mal selbst vergewissern, denn unsere gesamte Gesellschaft. Und das wissen eben die wenigsten. Baut im Wesentlichen auf christlichen Idealen auf. Also das Grundgesetz ist eigentlich so n säkularisiertes Christentum ja, also die, die Werte wie Menschenwürde, Gleichheit, Chancengleichheit, das Sozialstaatsprinzip, dass man armen Menschen helfen soll.

Und so weiter sind alles Werte, die einfach nur in in in den Text des Grundgesetzes hinein gelegt wurden und da vielleicht doch zu wissen, woher das Ganze kommt. Also ich will ja gar nicht sagen, dass jeder jetzt ein glühender Christ werden muss, aber zumindest zu wissen, wo das Ganze herkommt und wo es eher seinen Anfang genommen hat, das würde bei mir als Teil dieses. Bildungsbürgertums an Bestreben dazu gehören also wäre jetzt jeder dieser jungen Menschen ein breit aufgestellter Bildungsbürger, der mit großem Verständnis an alle Sachen in der Welt herangeht.

Ich glaube, dann wär die Welt ein besserer Platz, dann gäbe es manche Streitereien um irgendwas eigentlich zumindest nicht in dem Umfang, gar nicht, ja. Und bei sich stellen. Suchen sie Leute wie wie groß ist so ihr, ihr die Mitarbeiterschaften ihrer Holding aktuell also bei mir die. Holding war immer nie so groß, um einfach auch den persönlichen Kontakt aufrechtzuerhalten.

Das sind dann at most vielleicht 2025 Leute. Ja, da drunter gibt es aber unterstrukturen ja, wir haben jetzt gerade eine wachsende Struktur, da brauchen wir sicherlich auf Personal auch vor allen Dingen junges Personal. Da sind wir gerade auch am Suchen. So ein bisschen, müssen so ein bisschen Generalisten sein, die müssen eben, hilft nichts, sie müssen eben gut Englisch können, sie müssen ein hohes wirtschaftliches Verständnis haben, vielleicht auch mal bei einer Unternehmensberatung gewesen sein, so ein bisschen in der Art, und sie müssen eben flexibel sein, das heißt also auch bereit sein, Mal ins Ausland zu gehen. Eine gewisse Zeit oder irgendwo hinzufahren vor Ort an einer Industrieanlage zu stehen und so

was. Also wir brauchen nicht so reine Büromenschen, sondern Leute, die so mit so einer gewissen Neugieroffenheit an neue Situationen rangehen. Also wenn ich mitnehme als als großer Haupt Learnings, dieses dieser Opportunismus, ne, dass man einfach offen bleibt, dass man die Augen offen hält und wenn sich eine Möglichkeit ergibt. Dann noch mal den gut bezahlten Mc Kinsey Job zu kündigen und zu sagen, ich mach das und dann tüchtig sein, die Hemdsärmel auch mal hochkrempeln und und machen ne und und und sich in vielen Bereichen interessieren, weiterbilden et cetera. Und ich würde sagen, dieses Gottvertrauen muss man ihm auch mitbringen.

Das heißt so ne Art Selbstbewusstsein, das dann dazu führt, dass man auch durchsetzungsfähig ist. Also wir sind häufig in Situationen gekommen, wo alle um uns herum sagten, Erlös, so geht das nicht. Herr Löw, ganz schrecklich, dass ich sage es Ihnen, wenn Sie das so machen, wie Sie sich vorstellen, da muss man einfach sich selbst noch mal abchecken und sagen, liege ich jetzt da völlig falsch oder ist das in meinem Hausverstand eigentlich, ich verstehe das gar nicht, was die so meinen, und wenn man dann zu der Erkenntnis kommt, nee, das richtig, dann muss man es auch durchziehen. Herr Löw, vielen, vielen Dank für Ihre Zeit. Jetzt haben wir es tatsächlich geschafft, ohne dass uns die Bohrmaschine vom Nachbarn noch

mal einen Strich durch die Rechnung macht. Vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben und bei ihren zukünftigen Unternehmungen weiterhin ganz, ganz viel Erfolg und viel Gesundheit. Vielen Dank.

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