
Portfolio Manager (Allianz Global Investors) über Karriere im Asset Management | Karriere Insider
Mittwoch, 4. Februar 2026 · 1 h 25
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Shownotes
In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Sebastian Lukas, Portfolio Manager bei Allianz Global Investors. Sebastian gibt Einblicke in seinen Karriereweg im Asset Management, erklärt, wie der Arbeitsalltag eines Portfolio Managers aussieht und worauf es bei Investmententscheidungen wirklich ankommt. Außerdem geht es um den Einstieg in die Branche, Unterschiede zu anderen Finance-Bereichen und welche Tipps Sebastian jungen Talenten mitgeben würde, die diesen Weg einschlagen möchten.
LinkedIn Sebastian Lukas: linkedin.com/in/sebastian-lukas-cfa-cfds-97974…
Karriereseite Allianz Global Investors: allianzgi.com/en/our-firm/career
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
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Timestamps
- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Aktives vs. Passives Asset Management
- Einstieg bei Allianz Global Investors
- Hierarchiestufen im Asset Management
- Allianz Global Investors - Zahlen & Fakten
- Verhandlungsspielraum und Entscheidungsverantwortung als Portfolio Manager
- Zwischenstation bei BCG im Consulting
- Was versteht man unter quantitativen Strategien?
- Notwendige Skills im Portfolio Management
- Welche Arten von Asset Managern gibt es?
- Weiterbildung - Chartered Financial Analyst (CFA)
- Künstliche Intelligenz im Asset Management - Chancen und Risiken
- Unterschiede zwischen großen und kleinen Asset Managern
- Anlageklassen in der Multi-Asset Strategie
- Arbeitsalltag und Aufgaben als Portfoliomanager
- Sales Asset Management
- Wie schwer ist es, sich selbständig zu machen als Asset Manager?
- Tipps für eine Karriere im Asset Management
- Erlebnisse als Portfoliomanager
- Arbeitszeiten und Gehalt als Portfoliomanager
- Fee-Strukturen im Asset Management
- Aktuelle Herausforderungen im Asset Management
- Outro
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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
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Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
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Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.
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Wenn sich jetzt jemand im Fondsmanagement bewirbt und man dann im Interview abfragt, so was ist denn dein Präferierter Investmentstil, was sind deine Investment Erfahrungen, welche Anlageklasse findest du gerade attraktiv? Und dann würde man merken, dass derjenige sich wenig damit beschäftigt hat. Also ich würde schon sagen, dass ich, dass ich immer noch gut schlafen kann, sonst sage ich jetzt mal Verantwortung für für ein großes Vermögen.
Es ist auch immer wichtig, sich das vor Augen zu führen, also wir reden und denken ja sehr viel in Prozent am Portfolio, das heißt, wir reden jetzt nicht über wie viele Millionen jetzt in Aktien allopriert sind und investiert sind und wieviel Prozent das Portfolio ist, darf man natürlich immer noch nicht vergessen, dass da sehr, sehr viel Geld dahinter hängt und dass letzten Endes das dann auch sinnstiftend für den Job ist.
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Du hast gesagt, du hast dir schon ein paar Folgen vom Podcast angehört, dann weißt du vermutlich, dass ich bei meinen Gästen immer ganz gerne einmal so in der Teenagerzeit anfange. Holen uns mal ab. Wo hast du Abi gemacht, wann war das und war dir damals schon klar, dass die Aktienkurse, Portfoliomanagement et cetera später mal dein Ding werden wird? Ja, sehr gerne.
Ich komme ursprünglich aus Regensburg, eine wunderschöne Kleinstadt in Bayern, also kann ich nur sehr empfehlen, vor allem im Sommer, bin da auch zur Schule gegangen, habe da Abitur gemacht, ehrlicherweise, wie es, wie es so häufig ist, weiß man mit so 1718 19 noch nicht so hundertprozentig genau.
In welche Richtung es geht, aber mein mein Bruder hat BWL studiert und auch am Essenstisch mit der Familie war da Börse und Wirtschaft häufiger ein Gesprächsthema. Also ich weiß zum Beispiel, einmal haben wir uns dann überlegt, ob wir dann aus dem Stegreif die 30 Dax Konzerne zusammen bekommen und dann habe ich mich nach dem Abitur, ich glaube im Jahr 2011 war das dann auch für das BWL Studium in Regensburg entschieden. Mhm OK und das ging ganz normal.
Dann 3 Jahre Bachelor. Genau 3 Jahre Bachelor. Und so die Faszination für Kapitalmärkte und für Börse ging dann währenddessen auch schon los. Natürlich nicht, nicht direkt im ersten Semester, aber je mehr, je mehr Kurse man dann zu dem zu dem Thema gehört hat, desto mehr hat mich dann die Faszination Kapitalmärkte erwischt, habe dann auch so ab dem 3.4. Semester mehr und mehr Kurse zu dem Thema gehört, habe da auch alles mögliche verschlungen was zu dem Thema gab, das heißt über George Soros gelesen, über Redadio gelesen. Genau.
Und so hat mich das dann so ein bisschen ein bisschen ergriffen. Habe dann auch meine meine Bachelorarbeit im Bereich quantitative Anlagestrategien geschrieben, Mhm, und so ging das Ganze dann los bei mir. OK, hast du den Bachelor gemacht? Hast du in der Zeit auch schon irgendwie mal ein Praktikum in dem Bereich gemacht oder war das quasi rein akademisch theoretisch, quasi was du dir damals angeeignet? Hast das war erstmal rein akademisch, würde ich sagen tut. Du sprichst und schreibst da auch ab und zu über über Gap Years.
Das heißt ich hab dann nach dem Bachelor so ein so ein Gap Year drangehängt und hab da 3 Praktiker gemacht. A 3 Monate hab es natürlich sehr gut, würde ich genauso empfehlen genau ich hab es natürlich sehr clever gemacht und überhaupt nicht gestreut, das heißt alle 3 Praktiker waren auch im Bereich Portfoliomanagement, das erste Praktikum war bei der Feri in der Manager Selektion wo man vor allem dann Fonds analysiert, aktive Fondsstrategien sich anschaut auch die Fondsmanager einlädt. Und habe da dann schon irgendwie gelernt, was einen guten Fonds, eine gute Strategie, einen guten Fondsmanager ausmacht. Das zweite Praktikum war dann bei der Union Investment im Portfoliomanagement Aktien war
auch unfassbar spannend, da ging es vor allem um fundamentale Unternehmensanalyse, wo man auch sehr viel mit dem Management von Unternehmen spricht und dann im Anschluss habe ich noch Praktikum bei der DBS im Multi Asset Portfoliomanagement gemacht, in dem Bereich wo ich, wo ich jetzt auch bin. Aber habe es dann auch noch geschafft, an die 9 Monate Praktikum noch 3 Monate backpacken in südoster Asien Ranzuhängen also Gap Year kann ich nur Werbeson empfehlen und dann klassisch wie man so ein Gap Year macht, danach ein Master angefangen genau richtig, vielleicht vielleicht noch ein weiterer Punkt zum Thema Faszination Kapitalmärkte während während Bachelor et cetera ich habe gerade gemeint
die Bachelor Arbeit habe ich schon im Bereich Anlagestrategien geschrieben für. Das heißt, ich hab dann währenddessen auch schon angefangen bei der Social Trading Plattform wikifolio, die gibt's immer noch ne so ein Paper Portfolio anzulegen wo man quasi so ein bisschen sich schon in die die Haut eines Fondsmanagers einfühlen kann. Hab dann schon die Strategie meiner Bachelorarbeit nachvollzogen, dann auch Investierbar gemacht für Privatanleger.
Und bin da dem Job schon so ein bisschen näher. Was war die Strategie also in was für Assets hast du investiert? Ja, es war ganz spannend, also die, die die Bachelorarbeit war über Momentum auf einzelne Aktien Mhm, das habe ich gemacht und habe es dann noch kombiniert mit so einer Art Investmentgradsteuerung, also im Prinzip war es auch ein Multi Asset Portfolio und habe dann gesagt, OK, wenn es vielleicht ein bisschen riskant an den Märkten wird, dann nimmt man ein bisschen Risiko aus der Strategie raus, dann nimmt ein bisschen Geld aus Aktien raus und legt das dann. Liegt das dann in Cash an, war auch eine sehr, sehr spannende Erfahrung.
Mhm OK, dann müssen wir nachher auf jeden Fall noch ein bisschen tiefer eintauchen, wie denn so Strategien als Portfoliomanager aussehen können, was da für Unterschiede gibt et cetera. Dann lassen sie aber noch mal quasi beim akademischen bleiben. Du hast den Master gemacht, wo hast du denn deinen Master dann absolviert? Den Master hab ich gemacht, das war so so eine Kooperation von der Uni Augsburg, der Technischen Uni München und der Uni Bayreuth heißt Finance and Information Management. Kann ich auch wärmstens empfehlen. Hat mir auch sehr sehr viel Spaß gemacht, ich glaube da die Hauptpunkte sind wirklich, dass es eine sehr kleine Klassengröße war zu sagen, also wir waren um die 25 Studierenden, hatten deshalb auch eine sehr enge
Betreuung von den Professoren, dann sehr enges Verhältnis, gleichzeitig hat man aber auch Praxispartner bei dem Studiengang, zum Beispiel jetzt die Allianz Global Investors, wo ich jetzt eben aktuell arbeite, das heißt, da wird man dann auch schon ein bisschen an die an die Praxis rausgeführt. Teil des Studiums war zum Beispiel auch eine Forschungsphase, die dann häufiger auch im Ausland absolviert wird. Und dementsprechend gehen dann die meisten Absolventen. Würde ich jetzt mal sagen, entweder in die Strategieberatung oder ins ins Portfolio Management und durch diese Forschungsphase wird man ja an die Forschung rangeführt. Deshalb schon mal wir dann auch relativ viele Absolventen gut und Strategieberatung im
Portfoliomanagement hast du dann ja auch gemacht, habe ich dann beides gemacht, genau wo ging es nach dem Studium hin? Während dem Master habe ich dann noch mal ein weiteres Praktikum gemacht, noch mal quasi ein Portfoliomanagement bei RISC Club, das ist eine Einheit von den Allianz Global Investors in München war dann noch mal im Bereich Quantitative Investment und Risikomanagementstrategien tätig und dann das fünfte Praktikum habe ich dann noch mal in einem sehr verwandten Bereich gemacht, also man man kriegt schon raus da so ein bisschen Scheuklappen auf und hat mich sehr auf einen Bereich fokussiert, weil mich das eben so fasziniert hat, da war ich im Wave Management bei JP Morgan. Und dann im Anschluss an das
Masterstudium bin ich dann mit Graduate Programm gestartet bei den Allianz Global Investors. Was ist Allianz Global Investors? Allianz Global Investors ist im Prinzip ein globaler, aktiver Asset Manager, der eben auch zur zur Allianz Gruppe, zum Allianz Konzern gehört. Es gibt noch einen zweiten aktiven Asset Manager in der Allianz Gruppe, das ist Pimco. Und zusammen mit Pimco Buildert dann die Allianz Global Investors das Asset Management der Allianz. Was bedeutet aktiver Asset Manager? Ganz grob kann man ja den Bereich aufteilen, sag ich mal. Aktive und passive Strategien passive Strategien bilden entsprechend überwiegend einen einen Index nach, werden weniger bis gar keine aktive Investment
Entscheidungen getroffen. Im aktiven Asset Management versuchen wir schon wirklich unsere unsere eigene Meinung über Märkte, über bestimmte Titel dann in das Portfolio reinzubringen und versuchen daran eben auch vielleicht eine eine Outperformance zu generieren oder das Risiko zu reduzieren. Oder beispielsweise auch ein nachhaltigeres Portfolio aufzustellen.
Also jetzt verschiedene Zielsetzungen. Also wenn ich mit, ich hätte schon einige Podcasts gemacht mit Leuten aus dem Wealth Management, wo du ja auch mal ein Praktikum gemacht hattest. Und da fand ich Recht einleuchtend, dass diese gesagt haben, ja, also im im Vergleich zu jetzt passiven Investing ne dann privat lege ich mein Geld dann auch in ET fs an, haben die dann gesagt irgendwie ne aber jetzt wenn du sagst du bist irgendwie ein Unternehmer, hast mal deine Firma für 80000000 verkauft, dann geht's ja zum einen nicht nur darum da jetzt einen soliden Return zu erwirtschaften, sondern es geht auch sehr um das Thema Sicherheit, dass die Kohle nicht weg ist und.
Und dann geht es auch viel darum, so ein bisschen das in die Lebensplanung mit einzubinden. Wo wirst du wann sein, wann brauchst du mal irgendwie cash, um irgendwie mal eine Immobilie zu kaufen, wann graduated dein Kind, dann brauchst du irgendwie dafür fürs College Geld und was weiß ich. Also, dass solche Sachen auch eingeplant werden müssen, die du jetzt, wenn du einfach über 2030 Jahre in irgendein SNP 500 ETF das Geld reingibst das.
Steuert dann vielleicht deine persönliche Planung nicht ganz so ideal ist das quasi auch im Asset Management so ein Thema, weshalb man zu einem aktiven Asset Manager regelmäßig geht. Es ist eine sehr, sehr gute Frage. Im Prinzip sprichst du ja quasi schon so ein bisschen auf das Thema aktiv oder ist es passiv an was natürlich auch ein häufig diskutiertes Thema ist, ist. Denn in meinem täglichen Job ist es quasi eher ein bisschen nachgelagert.
Das heißt wirklich die Finanzplanung und sage ich jetzt mal, die Risikotoleranz, die Risikotragfähigkeit wird jetzt eher beim Finanzberater abgefragt beziehungsweise fragt der Finanzberater ist beim Kunden ab und empfiehlt dann passende passende Produkte. Das können dann aktive Aktienfonds sein, das können aber auch Multi Asset Fonds sein, geht es dann eher in dem Bereich wo ich bin gemanagt werde? Aber insgesamt würde ich sagen, gibt es ein Platz für beides. Es gibt ein Platz für für aktive Strategien, es gibt ein Platz für passive Strategien, das heißt, dieses Thema Aktive, Es ist passiv, die Diskussion ist, finde ich, immer so ein bisschen bisschen aufgeladen, also Hauptsache ist erstmal, dass man die Leute zum Investieren
bringt, das ist erstmal das Wichtigste. Dass das Geld jetzt, sage ich mal nicht, nicht untätig untätig liegt, sondern wirklich für einen arbeitet. Und dann muss man eben schauen, was dann, was dann zum Anleger passt und dann eine passende Strategie finden. Wer sind denn eure Anleger, von wem verwaltest du das Geld?
Ich bin hauptverantwortlicher Fondsmanager für 4 Multi Asset Fonds, das ist der Alvest Active Invest. Und dann noch mal die 3 Better World Fonds in der Better World Fonds Familie und die. Diese Fonds richten sich an Privatanleger. Das heißt, ich bin auch im Bereich Multi Asset Retail tätig. Das heißt ich. Kann deinen in deinen Fond investieren. Genau, du könntest zum Beispiel in in die 3 Better World Fonds investieren oder dann eben auch, wenn du mal auf die alvest Website gehst und da dann eine Versicherung abschließt, dann könnte da auch ein Teil des Geldes in den Alvest Active Invest von mir gehen.
Genau. Und das hast du jetzt aber noch nicht von Anfang an logischerweise gemacht, sondern wird man wird nach und nach Rangeführt, dass man dann auch so einen eigenen Fonds. Selbst Overseen und Steuern darf genau richtig. Also von von Tag 1 bekommt man da keine Portfolioverantwortung. Also ich habe jetzt zuerst das grader Programm gemacht, das ging damals noch 2 Jahre das.
Ist wieso ein Trainee Programm oder oder? Genau richtig also. Im Prinzip rotiert man dazwischen verschiedenen Teams hin und her, eine Rotation kann zwischen zwischen ein bis 5 Monaten dauern und da lernt man das Unternehmen bisschen aus allen Perspektiven kennen. Was jetzt in dem in dem Job, glaube ich, auch sehr, sehr viel Sinn gibt. Vor allem ist auch als multiaset Portfolio Manager, weil wir auch sehr, sehr eng mit unseren Aktienkollegen, mit unseren Fixed Income Kollegen zusammenarbeiten, sehr häufig wählen dann die Einzelaktien in meinen Fonds dann Kollegen aus und dann gibt es natürlich Sinn, da mal rotiert zu zu haben, mit den Leuten gequatscht zu haben und die Strategie ein bisschen bisschen besser verstanden zu
haben, ne, man rotiert aber auch zum Beispiel bei den Vertriebskollegen. Und ja, wie gesagt, man lernt das ganze Unternehmen kennen und es hat sehr, sehr viele Vorteile würde ich sagen, sowohl sowohl sozial, weil man sich natürlich auch dann wohler fühlt im Unternehmen, wenn man sich da gut auskennt, viele Kollegen kennengelernt hat, aber fachlich gibt es wie gesagt auch sehr, sehr viel Sinn, dass man eben mal auch weiß, wie die Fixed Income Kollegen einzelne Bonds selektieren. Vielleicht kannst du einmal so grob einordnen, wie groß ist Pimco, wie groß ist AGI, ist eine ist eine sehr gute Frage, die Assets von Pimco weiß ich jetzt nicht auswendig. Allianz Global Investors ist so zwischen 550 und 600 Milliarden Assets an dem Management würde
ich sagen, Pimp Kurs dann noch mal noch mal deutlich größer, OK und Sitz von Allianz Global Investors ist in Deutschland auch, Sitz ist in Deutschland, wobei ich da herausstreichen würde und das finde ich auch wirklich sehr attraktiv, dass es ein sehr global aufgestelltes Unternehmen ist und ich mein viele viele Asset Manager sind global, sind dann in den großen Finanzzentren tätig. Wobei ich schon sagen würde, dass die, dass die agi, da sag ich jetzt mal ein bisschen Alleinstellungsmerkmal hat, weil die sogenannte Produktion, das Portfoliomanagement auch in sehr vielen einzelnen Städten ist.
Und das kommt so ein bisschen aus der aus der Historie, dass es auf verschiedenen Boutiquen entstanden ist und dann einzelne Boutiquen zugekauft wurden in in die Allianz Global Investors und man dann das Portfoliomanagement in den entsprechenden Städten natürlich gehalten hat, und deswegen haben wir Portfoliomanagement in in Frankfurt, in London.
In in verschiedenen Städten in Asien, aber auch sehr viel in Frankreich. Während andere viele, viele angelsächsische Asset Manager dann vielleicht Portfoliomanagement nur in New York und in London haben und dann in anderen Städten, sag ich jetzt mal eher vertriebslastig aufgestellt sind. Mhm OK, und da hast du quasi dieses Trainee oder Graduate Programm durchlaufen.
Und dann ist das Ziel, dass man danach weiß, in welchen Bereich man rein will. Und da dann auch die Firma sagt, Ja, da kommt es ja rein. Genau damals war das Grader Forgram noch ein bisschen anders aufgestellt, mittlerweile bewirbt man sich für eine fixe Position, weiß dann auch, wo man am Ende hinkommt nach den Rotationen damals war das ein bisschen anders aufgestellt, dass man dann quasi schauen musste, was interessiert einen am meisten und gibt es da auch Bedarf. Ich hab mich dann für Multi Asset entschieden, hatte da auch Glück, dass da auch eine Stelle einem tollen Team frei war. Multi Asset hat mich hat mich wie gesagt damals schon sehr sehr stark interessiert, die meisten meiner Praktika waren auch in dem Bereich und ich fand
da immer sehr sehr spannend, dass man Zugriff auf die gesamte Welt hat, also wirklich auf Anlagen in den USA, in Asien, in Schwellenländern, in Europa. Gleichzeitig natürlich auch zwischen den verschiedenen Anlageklassen entscheiden muss. Sowohl Aktien, Fixed Income, also also rentenanlagen, aber auch Rohstoffe und dann zu guter Letzt hat man noch Zugriff auf alle Instrumente, das heißt, ich muss jetzt für für unsere Fonds dann auch häufig entscheiden, nehme ich jetzt für für die Investmentthese, für die Anlage nehme ich einen aktiven Fond, nehme ich ein ETF, nehme ich vielleicht Derivate, das fand ich sehr spannend und dann würde ich dementsprechend nach 2 Jahren grader Programm auch im Multi Asset Portfolio Management
eingestiegen. Als was ist für ein Rank? Was hat man, wenn man da einsteigt, ist auch eine auch eine sehr gute Frage. Ich glaube Associate Portfolio Manager wird man dann, wenn man dann schnell hat, aber dann trotzdem meistens noch keine direkte Portfolioverantwortung sondern Arbeiterin entsprechend. Im Team mit OK, wie wie sieht so eine Hierarchiestruktur im Portfoliomanagement aus?
Also gibt es da genau. Also vielleicht kannst du das einmal erklären, so vielleicht auch basierend auf deine aktuellen Positionen. Wer ist über dir, wer ist potenziell unter dir, wer ist neben dir, wie kann man sich das vorstellen? Also es gibt sogenannte funktionale Titel, Mhm, das heißt, man startet dann wie gesagt relativ relativ viel dann als Associate Portfolio Manager, wird dann Portfoliomanager und dann mit mehr Seniorität, mit mehr Verantwortung wird man dann irgendwann Senior Portfoliomanager und dann gibt es eben noch den den zweiten Titel, wo ich jetzt als Vice President eingestuft bin und dann darüber kommt dann Director, Managing Director, so ist das Ganze aufgestellt. Wobei ich schon sagen würde,
dass wir nicht so sehr in diesen Titeln denken, weil wir schon eine eher flache Hierarchie haben und man da sehr, sehr eng im Team zusammenarbeitet und jeder für unterschiedliche, sag ich jetzt mal Wertschöpfungskettenschritte zuständig ist. Also man bekommt dann sehr, sehr schnell sehr viel fachliche Verantwortung.
Und dann auch im Management der Fonds haben wir auch einen sehr, sehr starken Teamansatz. Also ich meinte, ich bin hauptverantwortlich für für 4 für 4 verschiedene Multi Asset Fonds, aber das ist auch dann wirklich eine Zusammenarbeit über das gesamte Haus hinweg, also nicht nur über Multi Asset hinweg, sondern auch dann zu den Aktienkollegen, zu den Fixed Income Kollegen Hingehend und dann auch innerhalb des Multi Asset Teams arbeiten wir da auch sehr sehr stark im Team zusammen, sodass wenn mal ein Kollege ausfällt, mal im Urlaub ist, dass man sich dann auch. Den entsprechenden Fonds gut auskennt, da gut handeln kann, weiß warum welche Titel im Portfolio sind oder warum auch nicht.
OK und wie viele Leute sind dann in so in deinem Team? Jetzt beispielsweise wir sind ein relativ kleines Team, da sind wir aktuell zu dritt beziehungsweise zu viert, der vierte Kollege ist aktuell in in Elternzeit und da habe ich noch eine eine junge Kollegin und auch einen einen jungen Chef. Und da macht es auch wirklich Spaß, in so einem jungen, dynamischen Team zu arbeiten. Mhm OK, und wieviel Fonds sag ich mal? Insgesamt gibt es noch neben dir, also du verwaltest jetzt diese 3 oder 4.
Wieviel gibt es insgesamt? Oh es ist auch ne ne sehr sehr so grob ne also grob gibt es sag ich mal gibt es. 50 gibt's eher 5000, also so eher eher an zu den 50 hingehen. OK, nicht da wird's dann irgendwann schwierig werden, sich in allen Fonds dann auch auszukennen, welche Strategie der verfolgt wird, welche Titel da enthalten sind eher so eher so unter 50 OK und die Idee ist quasi, dass man nicht, warum macht man nicht einen Riesenfonds sozusagen, wo dann alle zusammen überlegen, was ist das beste, warum macht man dann so viele verschiedene, die jeweils einen verschiedenen Fokus haben. Ich.
Ich glaube, das kann man am besten mit den individuellen Kundenbedürfnissen erklären. Jeder Kunde hat einen unterschiedlichen Ansatz, hat unterschiedliche Präferenzen, will in unterschiedliche Titel investieren, vielleicht eine andere Strategie verfolgen und da versuchen wir, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen und dann das passende Produkt zu erstellen, wobei ich ja schon meinte, dass wir sehr, sehr starken Teamansatz verfolgen und es ist.
Zumindest bei den Allianz Global Investors sehr, sehr ausgeprägt. Das weiß ich auch sehr zu schätzen, das genieße ich auch sehr, dass wirklich der gesamte Multi Asset Bereich mit um die 80 Portfoliomanagern an einem Prozess arbeitet, das heißt, wenn wir jetzt drüber reden, dass da schon bei unserem Team, sage ich jetzt mal, eine große Anzahl in Fonds gemanagt wird, gibt es da schon eine hinterliegende Philosophie, denen die meisten oder fast alle Fonds folgen, das heißt, die Produkte ähneln sich dann in bestimmten, in bestimmten Charakteristika schon. Und ehrlicherweise ist auch n so n bisschen so n Punkt, was ich wahrscheinlich mir am Anfang so in dieser romantischen Vorstellung eines Fondsmanagers
bisschen anders vorgestellt hätte. Also ich meinte ja so im Bachelor hat mich irgendwann die Faszination so ergriffen, ich dachte mir, OK, Fondsmanager ist ja n toller Job und. Man sitzt den ganzen Tag da und man liest Nachrichten und man macht sich Gedanken über die Welt und entscheidet dann selbst.
Das ist dann doch ein bisschen anders und Daily doing, weil die Welt ist komplex, die Welt ist sehr, sehr groß, die Welt bewegt sich sehr, sehr schnell, das heißt als einzelner Fondsmanager ein großes Produkt zu managen, finde ich wahrscheinlich sehr, sehr schwierig bis fast unmöglich, deswegen haben wir eben so einen Ansatz, dass wir. Mit 80 Kollegen in einem Prozess arbeiten, da gibt es Experten für für das Aktiensegment, da gibt es Experten für Rohstoffe, da gibt es eine quantitative Anlagestrategie, da gibt es eine fundamentale Anlagestrategie, und so packen wir dann die ganzen verschiedenen Wertschöpfungskettenschritte und Elemente in die einzelnen.
Produkte wie können, also können wir da vielleicht noch ein bisschen tiefer reingehen? Das also du hast quasi. Kannst du sagen, wieviel Volumen deine Fonds sozusagen haben? Nehmen wir jetzt immer einen dieser Fonds, sagen wir einfach, lass uns mal das Beispiel an einem dieser 4 Fonds machen, so welchen willst du, welchen Mal den den Alvest Active Invest der alvest Active Invest? Wieviel Geld ist da drin 130000000 um ungefähr 130000000 OK und das darfst du nicht überall rein investieren wie du willst.
Du dürfen jetzt nicht sagen ich shifte jetzt alles ich kauf jetzt 130000000. Für Euro für 130000000€ Deutsche Bank Aktien, weil ich glaube, die werden richtig abgehen. Das darfst du wahrscheinlich machen. Nee, das darf. Ich nicht machen. Also man hat da erst mal schon gewisse Anlagerichtlinien, die sind dann auch meistens in einem Prospekt aus festgeschrieben, innerhalb welcher Bandbreiten man sich denn eigentlich bewegen darf, das heißt, wieviel Aktien darf der Fond denn eigentlich haben in Prozent vom Fondsvermögen für Rohstoffe darf er denn investieren, wie viele heild Anlagen darf ich denn drin haben? Das sind so erstmal die die groben Richtlinien und dann aber innerhalb dieser Richtlinien
kann ich jetzt auch nicht oder will ich auch nicht von einem Tag auf den anderen entscheiden, dass ich jetzt eine riesengroße, sage ich jetzt mal Umschichtung innerhalb des Fonds mache, sondern da gibt es, da gibt es schon eine feste Anlagestrategie, die man so auch mit dem Kunden definiert hat und dieser Anlagestrategie, dieser Philosophie, diesen Prozess folgt man dann auch. Dürftest du zum Beispiel Puts kaufen, das auch shorten? Auch eine auch eine sehr gute Frage und wie gesagt, wir arbeiten alle sehr sehr eng zusammen, da gibt es auch Experten, die sich sehr stark mit Optionsempfehlungen beschäftigen und wenn die Kollegen da aktuell eine bestimmte Optionsstrategie, zum Beispiel Put Spreads auf den amerikanischen Aktienmarkt
gerade sehr attraktiv finden, vielleicht weil die implizite Volatilität relativ gering ist, aber weil wir schon Risiken. Nach vorne gehen sehen, dann gibt es da eine Optionsempfehlung und der würde ich dann folgen und dann eben auch diese diese Option in den Fonds rein kaufen. OK, das heißt, es ist schon so, dass es quasi für jedes Thema so Experten gibt und die sagen dann, OK, wir hier bei Allianz Global Investors haben uns gründlich überlegt.
Das, und das ist sinnvoll, und dann guckt jeder Portfoliomanager, wie er in seiner Subnische die Empfehlung sozusagen umgesetzt bekommt, dass alle am gleichen Strang sehen. Perfekt beschrieben, genau OK zusammengefasst. Genau was ist aber dann dein so Verhandlungsspielraum? Also was oder entscheidungs Bereich? Wo kannst du sagen ja ich mach jetzt das statt dem Mhm auch eine sehr gute Frage und da kommen wir jetzt schon sehr sehr tief in den Anlageprozess des des Force rein, muss ich vielleicht noch mal den Disclaimer bringen, dass ich keine keine Investment Advice gebe, keine Anlageempfehlungen, aber im Prinzip verfolgen wir einen contamental Ansatz. Das heißt, Wir wollen fundamental investieren. Wir wollen aber auch quantitativ
investieren, das heißt, wir folgen 2 verschiedene Ansätze, und es ist auch so n bisschen Anlage, Philosophie und je nach Haus n bisschen unterschiedlich. Also es gibt Häuser, die setzen sehr sehr stark auf n fundamentalen Ansatz setzen auf fundamentale Analyse der Märkte gibt es aber Häuser. Die setzen sehr stark auf quantitative Arbeit, auf regelbasierte Investmentstrategien.
Das heißt, wenn ein bestimmtes Signal anspringt, dann wird gekauft oder auch verkauft, und wir vereinen im Prinzip beides, weil wir sagen, beides hat seine Stärken, beides hat seine Schwächen und in dem Sinne ist es auch eine gewisse Diversifikation, also es ist auch ein Riesen Learning für mich und man sagt es häufig so vor sich hin, versteht es vielleicht gar nicht so wirklich, beziehungsweise mir ging es, wo ich jünger war so. Diversifications the only free Lunch. Also man sagt ja, es gibt keinen Free Lunch am Kapitalmarkt, man verdient Rendite, indem man Risiko eingeht, ein Risiko, das bezahlt wird, aber Diversifikation ist tatsächlich ein Free Lunch, weil man funktionierende Investments, aber auch Strategien kombinieren
kann und somit eben auch das Risiko die Volatilität senken kann und deswegen kombinieren wir dann quantitativen und einen fundamentalen Ansatz. Für den quantitativen Ansatz haben wir eine regelbasierte Strategie, die, vereinfacht gesagt eine Momentum Strategie ist, auch mit gewissen Mini Reversion Charakteristik. Also wenn es denn zu stark ausgeprägt ist, würde das Signal dann auch nach unten gehen und dann haben wir noch den den fundamentalen Ansatz, wo unser fundamental Multi Asset Investment Council Meinungen abgibt, aber dann eben auch Empfehlungen von spezialisierten. Postfunktionalen Teams bekommt, das heißt zum Beispiel gibt es da die, die Aktienarbeitsgruppe, die sich mit den globalen Aktienmärkten beschäftigt und
dann Empfehlungen abgibt, welche Anlageklassen, welche Aktienregionen gerade attraktiver sind, und das wird dann dem dem Council als Empfehlung vorgegeben und dann letzten Endes kommen dann die Signale zu mir und dann geht es zu mir, dass ich das Portfolio richtig aufstelle, richtig optimiere, richtig rebalancer die richtigen Instrumente auswähle. Kannst du ein Beispiel machen für irgendwann, da jetzt in den letzten halben Jahr oder so, wo dann irgendwie so ein irgendwas kam?
Eine Empfehlung oder wie auch immer oder irgendein Signal wo du dann gemerkt hast okay ich muss jetzt auf jeden Fall in der nächsten Woche irgendwas machen um das umzusetzen, also ich weiß nicht, wie kannst du da konkret werden oder nicht? Ja gut, also im März, April, also immer wenn es an den Märkten ruppiger wird, wird es jetzt bei uns auch ein bisschen, sage ich jetzt mal. Schneller, dass wir auch agieren müssen. Ich mein, Generell sind wir keine Daytrader, sondern langfrist.
Investoren, das heißt da gibt es auch mal eine Woche wo ich wo ich im Fonds nicht handel, weil wenn ich mich für ein Investment entscheide, dann ist es ja auch eine eine langfristige Investment Entscheidung wenn ich jetzt einen aktiven Fond auswähle den ich rein kaufen will, dann will und muss ich dem auch ein bisschen Zeit geben um das um das allzu generieren.
Nichtsdestotrotz, wenn dann viel an den Märkten passiert, wie es jetzt eben rund um März und April war. Rund um den sag ich jetzt mal Handelskrieg, da gibt's bei uns auch zahlreiche Diskussionen, wo wir überlegen, wo wir überlegen müssen, wie stellen wir uns auf, was verändern wir an der Anlagequote, an der Aktienquote. Also mehr zu.
Und das ist schon ne spannende Zeit für euch, sag ich mal so. Und was wurde dir dann sozusagen gesagt? So und und was hast du dir dann noch mal angeschaut um dich dann zu entscheiden, wie du diese Empfehlung umsetzt? Weißt du also, dass wir noch mal vielleicht so n bisschen auf diesen. Handlungsspielraum eingehen, irgendwas du dann am Ende auch so entscheiden kannst.
Für so n Fonds. Ich würde sagen die wichtigste Tätigkeit ist dann die Tätigkeit in der Crossfunktionalen Arbeitsgruppe, also ja, zu dem Zeitpunkt war ich in der Aktienarbeitsgruppe. Das heißt, da hatten wir zahlreiche Diskussionen, haben uns viele Daten angeschaut und überlegt, OK, welchen, welche Auswirkungen hat es jetzt auf die Weltwirtschaft und hat es dann dementsprechend auf die auf die erwarteten Renditen und das würde ich sagen, ist dann auch der der größte Impact, weil dann eben diese Handlungsempfehlungen, auch wenn sie so akzeptiert, wenn die so umgesetzt werden, dann auch über viele Fonds implementiert werden. Ah OK, das heißt man also am Ende sag ich, du siehst jetzt nicht alleine im Kämmerchen und
bekommst die Empfehlung, du musst es irgendwie. Mehr US Aktien kaufen? Dann überlegst dir, welche du kaufst, sondern das wird irgendwie gemeinsame Arbeit und dann hat man es eigentlich von ein paar Leuten abgesegnet bekommen, dann setzt man das um so in die Richtung, ja so so in die Richtung genau die die tatsächliche Implementierung der Signale ist, dann ist dann ein Job von mir, was wir natürlich dann aber auch im Team machen. So, man kann sich das nicht so vorstellen wie Michael Berry bei Big Short irgendwie, der dann da irgendwie die ganze Zeit shortet Shortet shortet und das alles komplett alleine entscheidet. Nee, das ist so.
Ist bei euch nicht. Das sagt man natürlich nicht. OK, ja, o. K das wäre dann bei einem Hedgefonds so, aber dann auch nur bei einem mit irgendeinem wie einem Star Investor der der komplett der der König ist sozusagen. Ja, also ich meine, da gibt es wirklich sehr, sehr verschiedene Ansätze, sehr verschiedene Strategien und das finde ich auch.
Das Spannende an der Branche und auch an dem Job. Also erstmal, es gibt komplett unterschiedliche Ansätze, ich meinte, hier gab es schon, es gibt quantitative Strategien, es gibt fundamentale Strategien und häufig kann man exant, also vorher gar nicht genau sagen. Welche denn jetzt wirklich besser ist. Also häufig gibt es da kein richtig und kein falsch, da gibt es kein Schwarz und kein Weiß.
Wir haben leider auch keine Kristallkugel, wir wissen leider auch nicht perfekt, was nächsten Monat passiert und dementsprechend gibt es auch verschiedene Strategien im Markt. Also ich meine die Asset Management Branche an sich ist jetzt keine Branche die zu Monopolen neigt. Würde ich jetzt mal sagen, im passiven Bereich, da zählt Größe, da zählt Skalierung sehr sehr viel, da gibt es vielleicht eher so ein Paar.
Zwar oligopolisten, aber jetzt im aktiven Asset Management ist Platz für sehr viele verschiedene Häuser. Ne, es gibt auch sehr sehr erfolgreiche kleinere Asset Manager ein Haus mit mit 2 Portfoliomanagern kann da auch sehr erfolgreich sein. Und wenn man jetzt zum Beispiel eine Entscheidung trifft, die sich im Nachgang als oder nicht so sinnvoll entscheidet oder erscheinen lässt oder so.
Hat das dann so Implikationen auch auf die Performancevergütung beispielsweise? Also ist es so wie Private Equity, dass es so ein Carry gibt oder sonst was und ihr habt irgendwie die du hast irgendwie pro 5 Jahre im Schnitt die und die Erwartungshaltung, wenn du darüber was erwirtschaftest, dann kriegst du einen saftigen Anteil davon, aber wenn es weniger wird, dann ist es ziemlich unangenehm. Genau richtig also schon qualitativ verzielt. Das heißt sag ich jetzt mal meine meine Kompensation. Mein Bonus ist dann entsprechend auch zum zum gewissen Grad abhängig davon, wie die Fonds Performance, das ist schon das Hauptziel des Fondsmanagers, dann dann ne gute Performance abzuliefern, das ist nicht immer
ganz leicht, weil wie gesagt, wir wissen auch nicht jeden Monat wo es hingeht und das ist so n bisschen das Leid des Fondsmanagers, aber auch was den Job für nicht ausmacht. Man kann die beste Analyse machen. Die sich dann vielleicht auch als richtig herausstellt und dann trotzdem aber keine gute Rendite erzielen.
Ne, es heißt es ist schon schon eine gewisse Stochastik in dem Bereich dabei und wenn ich jetzt sagen würde, ich Treff 100% richtige Investment Entscheidungen und jede jede Investment Idee die ich generiere performt dann super zu 100% würde ich ganz klar lügen also es ist schon schon ein gewisser Grad an Stochastik dabei, aber wie gesagt das das Macht auch den den Job und den Reiz des Jobs aus.
Seit wann managst du den ersten? Fonds, ich würde sagen, seit so ein, eineinhalb Jahren, jetzt will ich es sagen. Wer hat sich der. Seitdem entwickelt ich würde sagen, dass die Performance schon zufriedenstellend ist. Also besser geht natürlich immer, muss man auch sagen, aber würde ich sagen, dass die Kunden schon schon zufrieden sein können? OK, wer will das das das Beste tun, OK. Gibt es auch, also gut, aber dann overall ist es nicht so, dass die Kunden ihr ganzes Geld, wobei sie sie stehen, sie können sich auch entscheiden, alles nur in diesen einen Fonds zu investieren, aber der typische.
Kunde streut es dann auch auf mehrere Fonds, wahrscheinlich ja, da gibt es, da gibt es komplett verschiedene Ansätze. Wir bieten auch Strategien an, wo ich mich jetzt schon gut dabei fühlen würde zu sagen, da kann ein Kunde, wenn es natürlich zu seiner Risikotragfähigkeit, zur Risikotoleranz passt. Kann da den Großteil seines Vermögens da investieren, eben weil der Fonds an sich schon so breit diversifiziert ist. Über verschiedene Anlageklassen, über Investmentstile, über Regionen braucht der Kunde vielleicht gar kein zweites. Gar kein drittes Investment, aber das ist sehr, sehr individuell, je nachdem, um welchen, um welchen Fonds es sich handelt.
Und da haben wir eben auch eine eine breite Produktpalette, bevor wir jetzt noch weiter in den Portfolio Manager, Alltag et cetera eintauchen, würde ich noch mal kurz die Karrierestation noch mal kurz behandeln, weil du warst ja auch eine Zeit lang bei BCG. So ist das typisch und egal ob ja oder nein. Wie wie kam es dazu bei dir?
Auch sehr gute Frage, Ich würde sagen wahrscheinlich tendenziell ein bisschen bisschen untypisch und ich mein bis dahin war ja der Lebenslauf sehr stringent, würde ich sagen, wie gesagt 5 Praktika alle im Bereich Portfoliomanagement, sogar ein Multi Asset Fokus hab dann nach dem grader Programm bei der AGI eben auch ein sehr sehr tolles Team bekommen wo ich wo ich rein konnte auch im Multi Asset Portfoliomanagement.
Und dann dachte ich mir aber, OK, ich hab ja bisher in meinem Leben quasi nur eine Sache gemacht, für die ich, für die ich brenne. Dann dachte ich mir, OK, vielleicht würde mich ein anderer Bereich auch sehr interessieren, ich hab es einfach nur nicht ausprobiert, also ich hatte da ehrlicherweise dann schon noch eine Zeit lang sehr schlechtes Gewissen, weil mir an nichts gefehlt hat, das heißt, mir ging es gut, ich hatte einen spannenden Job, ich wurde gefördert, ich wurde gefordert und trotzdem wollte ich aber noch mal was ganz was anderes ausprobieren, da war mir auch klar. Wenn ich noch mal in die Strategieberatung will, dann ist wahrscheinlich in dem Alter besser als in 10 Jahren ein sehr geschätzter Kollege von mir hat
es damals eine sehr frühe Midlife Crisis genannt, aber ich wollte das für mich einfach ausprobieren. Okay dann hast du dich. Einfach auf bei BCG beworben. Genau, ich habe mich dann bei BCG beworben, auch hier wieder so ein bisschen schwenkt zu dem Masterstudiengang FIM, also relativ viele, viele Absolventen gehen danach in die Beratung, das heißt, ich habe dann auch. Auch jemanden, der dasselbe studiert hat, einfach mal angeschrieben hat, mit dem telefoniert, der damals mit BC gearbeitet hat.
Das hat sich für mich alles sehr gut angehört, hat mich dann beworben und wird es auch auf jeden Fall jedes Mal wieder machen. Also ich glaube man, man lernt da einfach sehr viel, man sieht sehr viel, man bekommt sehr viel Handwerkszeug Mint, auch wenn ich dann natürlich nach nach 2 Jahren dann auch wieder gesagt habe okay ich.
Wir sehen jetzt zurück ins Portfoliomanagement. Warst du dann bei BCG auch so irgendwie im Financial Services Bereich irgendwie dann Piraten oder hast du durch die querbeet alles mögliche gemacht? Also ich bin erst mal als Generellist eingestiegen, mein erstes Projekt war dann auch im Corporate Finance und Industriebereich würde ich sagen war auch sehr sehr spannend, wobei ich dann auch gemerkt habe, OK ich fühle mich in der Finanzwelt wo es um Zahlungsströme, um Konten, um Fonds geht, fühle ich mich ein bisschen wohler. War dann vor allem im Bereich Financial Financial Services war ich da tätig.
OK, hab da hab da Banken beraten und ich mein auch wenn man dann im Bereich Finanzen tätig ist, ist natürlich auch schön dann komplett verschiedene Bereiche der Unternehmen zu sehen, das heißt ich hatte da auch Projekte im Bereich Nachhaltigkeit wo es um Dekarbonisierungspfade ging, ich hatte Track im Bereich Risiko und Regulatorik. Hatte auch Projekte, die mehr mit Asset Management zu tun hatten, also wirklich sehr, sehr spannende Projekte, eine sehr tolle Erfahrung, die ich nicht missen wollen würde, aber ich habe dann, ich habe dann am Wochenende trotzdem radalio gelesen und dann mit meinem Kumpel und ehemaligen Kollegen an quantitativen Strategien gebastelt und dann dachte ich mir irgendwann, wenn ich so
dafür brenne, wenn mich die Märkte nicht loslassen, sollte ich vielleicht auch wieder zurück in die Branche gehen. Quantitative Strategien ist das das, was man so, als wenn man sich so. Als Abiturient so zum ersten Mal ein bisschen mit Trading et cetera beschäftigt. Das, was man so auch als Charttechnik so ein bisschen kennt, wenn das du so die Linien ziehst und dann so OK ist, redest du in diese Richtung oder ran, eine Art von quantitativer Strategie sein ja im Prinzip quantitativ heißt erstmal, dass es regelgebunden ist, dass man also da reingibt und dann also ich meine, ich meine, eine Fundamentalanalyse ist ja auch irgendwo mit Daten. Unternehmensdaten, Wirtschaft, Marktdaten und so weiter oder genau richtig.
Wobei ich da sagen würde, bei einer Fundamentalanalyse ist dann die letzte Entscheidung, kommt dann immer noch von Menschen von den entsprechenden Portfoliomanagern, die die Daten in einer gewissen Art und Weise analysieren, Einwerten und dann quasi eine Einschätzung treffen, was daraus folgt bei einer quantitativen Strategie, die designt man erstmal.
Da macht man auch relativ viel Backtesting um zu schauen, wie hätte die Strategie denn performt. Und dann frastert man einfach der. Die sozusagen genau richtig, ja, wobei man natürlich auch sagen muss, also ich glaube, schlechte Backtests hat die Welt fast nicht gesehen, weil man die schlechten Backtests natürlich nicht veröffentlicht. Also da muss man natürlich schon auch auf Robustheit schauen, das ist, wenn man, wenn man einen Backtest quasi erstellt und dann eine sehr, sehr starke Performance sieht, dann muss das nicht unbedingt immer heißen, das ist dann auch live in derselben Art und Weise.
Gut performt, was muss man dafür können, um so eine qualitative Strategie zu. Zu entwickeln. Also musst du dafür Python und so weiter können oder ist es nicht notwendig irgendwelche Programmiersprachen zu können? Reicht da ein BWL Studium? Sollte man da schon am besten irgendwie Physik oder Mathematik studiert haben?
Ja, auch eine. Auch eine sehr, sehr gute Frage. Also ich, ich würde es fast so ein bisschen breiter Uminterpretieren, so was für Skills helfen einem im Portfoliomanagement oder insbesondere auch im Multi Asset Portfoliomanagement. Und da würde ich sagen, der übergreifende Faktor ist Leidenschaft für die Märkte und Leidenschaft und Verständnis für Zahlen.
Das kann man, glaube ich mal für alle Portfoliomanagement Jobs und damit auch für alle Anlageklassen so sagen, warum Leidenschaft, weil es ein, weil es ein Bereich ist, der tendenziell wahrscheinlich weniger Turnover im Personal hat als andere Branche, das heißt, das ist jetzt. Investmentbanking oder Strategieberatung, glaube ich, fangen viele Leute an und wissen schon, das machen sie für eine gewisse Zeit x, um da vielleicht das Handwerkszeug mitzubekommen.
Danach würden Sie vielleicht was anderes machen wollen. Ein Portfoliomanagement ist ein bisschen anders, da wechseln die Leute seltener, das heißt, das ist schon ein Job, den kann man dann gut und gerne 2030 Jahre lang machen und dafür ist dann auch diese Leidenschaft für den Job sehr wichtig und eben auch Verständnis für Zahlen, weil man hat permanent damit zu tun und dann werden. Ab da wird es aber komplett unterschiedlich. Also der Job eines Aktienfondsmanagers ist, würde ich jetzt sagen, mal sagen 180 Grad anders als der Job eines Mischfondsmanagers.
Also da findet sich wirklich für jede Interesse und auch für jedes Skillset würde ich schon sagen, der der richtige Bereich, der richtige Job und dann auch wenn man dann quasi in Multi Asset reingeht, gibt es auch ganz unterschiedliche Jobprofile und. Man sich halt auch ganz gerne Vorträge für Studenten oder organisiere mit den Workshops und da bringe ich dann immer gerne so eine, so eine Fußballanalogie, dass es jetzt bei uns im Multi Asset schon so ist, dass man da eingesetzt wird, wo man am besten ist.
Das heißt, ich meine beim FC Bayern München ist immer die Diskussion ein Kimmich spielt der besser als Rechtsverteidiger oder besser als Sechser und bei uns im Multi Asset wird man da eingesetzt, wo man am besten ist. Das heißt, wenn man gut programmieren kann, Python, hattest du angesprochen. Daran programmiert man wahrscheinlich eher, macht mehr Quantitatives Research, baut an der quantitativen Strategie. Wenn man jetzt seine Stärken in der fundamentalen Analyse hat, dann wird man bei der fundamentalen Strategie eingesetzt, um zu sagen, sind deine Stärken, also was ist, was ist bei dir das, was dich auch gut im Job macht, ich würde sagen, dass ich, dass ich wirklich die Kombination sehr interessant und sehr spannend
finde, also ich programmiere auch ganz gerne Python, ich habe schon ein Faible für. Für quantitative Anlagestrategien ich glaube aber trotzdem, da glaube ich dann, das macht mir auch sehr, sehr Spaß, dass dann schon noch die die fundamentale eine Meinung eines Portfoliomanagers schon sehr, sehr wichtig ist. Also ich finde wirklich, dieses Zusammenspiel aus beidem sehr spannend, würde ich auch so als als eine Stärke von mir bezeichnen.
Was für unterschiedliche Arten von Asset Managern gibt es also, wenn wir vielleicht mal komplett rauszoomen, sozusagen, wenn jetzt jemand sagt, Hey. Aktien finde ich interessant. Börse finde ich interessant, so mit 15 habe ich schon immer die Wirtschaftsnachrichten angeschaut, habe ein kleines Aktienportfolio gemacht, habe hier mega den Return erwirtschaftet mit meinem Taschengeld, was für Möglichkeiten hat man so was für Arten von Unternehmen kann man gehen? Also wie du schon sagst, also im Prinzip geht so das Interesse für Kapitalmärkte genauso los.
Ich glaube die meisten Leute entdecken dann im Studium irgendwie Kapitalmärkte und analysieren ein paar Aktien und fangen an mit ein paar Investments, egal ob es jetzt in einem. In einem Real Money Portfolio oder einem Paper Portfolio ist. Und dann geht es im Prinzip darum rauszufinden, ja für welche Anlageklasse man brennt, ob man jetzt Aktienanalyse sehr sehr spannend findet oder ob man quasi eher top Down auf die gesamte Welt drauf schauen will, dann wären wir wahrscheinlich eher so richtig im Multi Asset Bereich und dann gibt es aber zahlreiche unterschiedliche Unternehmen, würde ich jetzt sagen.
Also wie gesagt es ist eine eine Branche in der es. Sehr erfolgreiche Unternehmen unterschiedliche Größe gibt. Also es gibt sehr erfolgreiche, große aktive Manager, es gibt aber auch sehr erfolgreiche kleinere Unternehmen, sogenannte Boutiquen, das heißt, das ist schon mal so ne so ne Unterscheidung, wo man auch für sich rausfinden kann, will man eher in einem größeren global tätigen Unternehmen arbeiten oder findet man es spannender, gemeinsam mit weniger Kollegen vielleicht in einer Stadt zu arbeiten, bei.
Was für einer Art von Unternehmen hat man am wenigsten so Vorgaben, wo man rein investieren kann. Weiß ich gar nicht, ob man, ob man das so sagen kann. Also ich mein auch bei einem, auch bei einem großen Asset Manager gibt's dann auch wiederum vielleicht kleinere Teams, die ihren eigenen Investment Ansatz verfolgen und dementsprechend dann vielleicht bewusst nicht im ganzen Haus so eingebunden sind, damit die ihre eigene Meinung umsetzen können.
Das heißt es ist nicht so, dass das jedes Team beim großen aktiven Asset Manager. Dann sag ich jetzt mal mit mit dem gesamten Haus zusammenarbeiten. Also ich meine, es gibt ja auch sogenannte Multi Strat hashfonds, die genau darauf aufbauen, dass sie sagen Sie, sie nehmen sehr, sehr viele, sag ich jetzt mal individuell hoffentlich erfolgreiche Strategien, also wenigen Portfoliomanagern und kombinieren, dass das dann in einem sehr, sehr großen Portfolio, also solche Ansätze gibt es auch, dass die, dass die Welt sehr, sehr groß.
Wenn man da wirklich zu den Top, Top, Top Leuten weltweit gehören möchte, ist es dann schon so, dass die Musik vor allem in New York oder in den USA spielt oder ist das auch noch mal deutlich globaler aufgestellt? Irgendwie, wenn man, wenn ich jetzt irgendwie zum Beispiel an Investmentbanking denke, da ist halt schon ein Unterschied, ob du jetzt in den USA bist oder in in Deutschland, irgendwie, weil es halt einfach da auch.
Viel. Da sind halt die größten Unternehmen, da sind die Börsengänge viel krasser, da sind die Übernahmen viel krasser, da sind die Gehälter viel krasser und so weiter und sofort, das ist im Asset Management irgendwie ähnlich, oder ist es da egaler? Ich glaube, es gibt schon so ein so ein paar große Finanzzentren in der Welt, wo mehr Unternehmen tätig sind und dementsprechend es dann auch mehr Unternehmen, mehr Jobs, mehr Möglichkeiten gibt. Da würde ich jetzt zum Beispiel mal New York oder London herausgreifen, gleichzeitig aber, wie gesagt. Gibt es auch, gibt es in jedem Land vermutlich erfolgreiche Asset Manager, die dann hoffentlich dort dann auch Produktion, also Portfoliomanagement haben. Also ich würde nicht sagen, dass
man festgelegt oder fixiert. Auf ein paar weniger Städte ist, da gibt es, da gibt es schon breite Einsatzmöglichkeiten neben Praktika. Worauf kann man noch achten? Du hast jetzt zum Beispiel auch ein CFA gemacht, richtig, genau, richtig, ja, wann hast du damit angefangen? Hier oder ich kann sie auch einmal kurz erklären, was ist der CFA mit den Levels und so weiter und so ja sehr gerne CFA ist und ist im Prinzip eine eine Weiterbildung im Finanzbereich steht für Chartered Financial Analyst.
Gibt da 3 Level, ist schon sage ich jetzt mal relativ aufwendig, weil es einen sehr großen Rundumblick über die gesamte Branche über die ganze ganze Finanzwelt gibt. Also so Richtlinie sagt man immer so 3 300 Stunden lernen pro Level ganz grob. Ich habe damals direkt im Graduate Programm gestartet, weil es auch so eine so eine Empfehlung ist, da da früh damit zu starten und dann eben quasi noch mal alle Aspekte der Finanzwelt kennenzulernen und gibt natürlich auch den Vorteil, dass man noch so ein bisschen mehr im sage ich jetzt mal lernmodus nach der Uni ist.
Man ist es gewohnt, irgendwie am Wochenende viel in der Bibliothek zu sitzen und da Bücher zu wälzen, deswegen habe ich dann auch direkt angefangen genau 3 Level sins. Kann ich, kann ich auch sehr empfehlen, damit frühzeitig anzufangen. Und ab wann darf man sich da so hinter das linkedin Profil schreiben?
Ja, da gibt es, da gibt es dann noch mal spezielle spezielle Anforderungen nur für Berufserfahrung, man braucht ich hab die, ich hab die Anfang jetzt gar nicht genau im Kopf, ich hab so 3 Jahre sowas in DOW genau, gibt aber unterschiedliche unterschiedliche interessante Weiterbildungsmöglichkeiten da zusätzlich auch noch mal.
Also ich hab zum Beispiel dann auch den den Charted Financial Data Science Test gemacht wo es dann mehr am AI Algorithmen und um Datenverarbeitung ging. Kann ich auch sehr empfehlen, weil wie gesagt sag ich jetzt mal Verständnis für Zahlen. Die Anwendung von Algorithmen ist ja schon ein sehr sehr wichtiges Thema Portfoliomanagement nach vorne gehend, wahrscheinlich auch gemeinsam Wichtigkeit gewinnen wird. Was denkst du, was wird allgemein KI auf die Branche oder auf den Bereich für Auswirkungen haben? Ich vermute, ähnlich wie in den meisten Branchen sehr, sehr große Auswirkungen, also es gibt ja auch immer die Frage, ja wird wird.
KI den menschlichen Fondsmanager ersetzen? Da würde ich ganz klar sagen, Nein, es ist, es ist ein Werkzeug und es und es hilft der Branche, wie in so vielen anderen Branchen auch, und da würde ich immer so ein bisschen unterscheiden, kann man vielleicht im Backoffice oder in Operations Prozesse vereinfachen, vereinheitlichen, schneller machen und dann andererseits würde ich aber auch sagen, welchen Einfluss hat KI auf die Investment Entscheidungen, und da, glaube ich, ist es ein sehr, sehr.
Nützliches Werkzeug egal ob man jetzt die Algorithmen direkt auf Daten loslässt und damit wieder versucht, gute regelbasierte Strategien zu entwickeln, das ist das eine, aber es hilft auch bei der fundamentalen Analyse, weil wie gesagt im Multi Asset hat man Zugriff auf die gesamte Welt, alle Anlageklassen, alle Regionen, alle Stile und muss sehr, sehr viele Informationen verarbeiten. Also ich meinte ja schon nicht, ich mache gerne Präsentationen, Workshops für Studenten und dann in dem Workshop. Machen wir auch immer einen gezielten Information overloader, das heißt, wir geben den Studenten für eine Stunde Bearbeitungszeiten, ein paar 100 Seiten Material zu lesen und das kommt dem täglichen Job auch
sehr nahe. Und in dieser Verarbeitung der Daten, glaube ich, würde uns. Ki sehr sehr viel helfen. Wenn du jetzt überlegst du du arbeitest bei Allianz Global Investors, einem großen großen Haus versus du bist vielleicht bei einem kleinen Family Office oder so und sollst da das Geld verwalten was sind so die? Unterschied also macht das also natürlich hast du bei bei euch dann mehr Leute, die irgendwie Empfehlungen geben und so weiter und sofort auf der anderen Seite kann man sich natürlich heutzutage durchs Internet kann man sich auch eine Haufen Empfehlung irgendwie holen, ist die Frage wie gut die sind, aber wenn angenommen du hättest da gibt es wahrscheinlich auch irgendwelche Trust, diverse
Börsen, Newsletter und so weiter wo man auch sagt da vertraut man den Leuten oder sonst kriegt man vielleicht von irgendwelchen Banken auch so Empfehlungen, macht das dann trotzdem Unterschied? Wo man rein investieren kann, ob man es bei einer großen Firma ist, vs eine kleine, weil zum Beispiel als Privatanleger. Ich kann jetzt ja nicht mit, kann, kann ich ja nicht in alles rein investieren, wo auch so ein großer Asset Manager zum Beispiel rein investieren könnte, aber hat das hat das Unterschiede oder was?
Was würdest du sagen so die Unterschiede zwischen so einem großen Haus und eher einer kleineren Brand oder einem kleinen Family Office oder oder wenn Du eines Tages im Lotto gewinnst dein eigenes Geld verwaltest. Lottogewinn und eigenes Geld verwalten ist auch ein gutes Thema. Das war auch so ein bisschen so, mit ein Grund, warum ich mich irgendwie dann auch wieder nach BCG für die Branche entschieden habe, weil ich mir auch dachte, OK, wenn ich jetzt 100000000 im Lotto verdienen oder gewinnen würde, was würde ich denn dann eigentlich machen?
Und Vorgabe OK, man muss den Job kündigen, was würde ich dann machen, dann dachte ich mir auch natürlich mehr Zeit mit Familien, Freunden, verbringe wahrscheinlich mehr Zeit für Sport nutzen, aber dann dachte ich mir auch, wahrscheinlich würde ich mich dann schon darum kümmern, die 100000000. Gut zu verwalten und gut zu managen, das war dann auch für mich so ein ein wichtiger Grund, wieder zurück in die Branche zu gehen. Das heißt, du gehst mit einer ordentlichen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass du eine sage 500000000 im Lotto gewinnst? Nee, es ist es bringt schön wär es. Ich gehe mal erstmal nicht davon aus, aber es war für mich so ein so ein schöner Gedanke, dass das was man macht, einem auch wirklich Spaß macht, man man
dafür brennt. Zum Thema was dann im im Daily Doing im Job anders wäre. Bei einem kleineren Haus, Vermögensverwalter sage ich jetzt mal zum größeren Haus, ich würde schon sagen, dass das Thema Arbeitsteilung wahrscheinlich der größte Faktor ist. Wie gesagt, wir sind um die 8080 Fondsmanager im Multi S Bereich.
Jeder hat seine Expertise im speziellen Bereich, man hat Experten für alles, die man dann auch dazu befragen kann. Das heißt wenn ich jetzt. Wenn ich jetzt eine Meinung zum Thema Silberpreis brauche, dann könnte ich mich natürlich selbst stundenlang einlesen. Aber wir haben auch Experten für Rohstoffe und dann gehe ich da kurz vorbei und befragt den Kollegen, was denn seine Meinung aktuell dazu ist.
Es ersetzt natürlich nicht die eigene Analyse, aber es gibt einem schon mal einen sehr, sehr guten Startpunkt. Ich glaube bei einem kleineren Haus ist man dann natürlich mehr Generalist, muss sich dann selbst entsprechend in allen Bereichen gut gut auskennen. Hinsichtlich Anlageuniversum, also wir sind überwiegend in liquiden Anlageklassen unterwegs, also ich vermute mal, dass die meisten Anlageklassen dann für einen kleineren Vermögensverwalter Family Office auch zugänglich wären, außer wir fangen jetzt an, über das Thema Private Markets zu sprechen. Da gibt es natürlich schon einmal ein paar Unterschiede, auf welche Anlageklassen man.
Dazu investierst du da auch rein in der. Ist aktuell kein kein Bestandteil in den Fonds die ich Manager. Mhm, was für Assets sind dann Bestandteile? Also in dieser Multi Multi Asset Strategie, genau also da würde ich sagen, jetzt, wenn wir wieder den Alvest Active Invest als Beispiel rausnehmen, da bin ich investiert in Aktien, in weltanleihen Aktien weltweit, in Anleihen, auch weltweit. Und dann noch in Rohstoffe.
Das ist so, die die Grundstruktur des Fonds, sage ich jetzt mal wieviel. Und wie ist es dann aufgeteilt? Also investierst du dann in Fonds, die in Aktien investieren, oder investierst du in Einzeltitel? Genau das ist dann, das ist dann der nächste Schritt. 1. Runtergehend, das heißt, wie setze ich denn meine Aktienallokation, meine Fixed Income Allokation denn eigentlich um? Und da habe ich im Prinzip immer die Wahl von verschiedenen, sag ich jetzt mal implementierungsmöglichkeiten. Also ganz häufig geben wir dann eine gewisse Aktienallokation an die Kollegen aus dem Aktienbereich, mit denen wir eng zusammenarbeiten, wo die Strategie gut kennen, sehr attraktiv finden und dann wählen die Kollegen aus dem Aktienbereich die einzelnen
Aktien aus, das wäre zum Beispiel eine Implementierung möglich, weil du ja auch schon meintest, das sind die Unterschiede verschiedener Häuser. Gewisse Multi Asset Teams wählen dann auch noch mal die einzelnen Aktien selber aus. Das haben also wir bei uns anders gelöst, dass wir sagen, OK, wir sind schon beschäftigt genug, uns mit allen Anlageklassen auseinanderzusetzen, zu setzen, mit allen Regionen, die die Auswahl der einzelnen Aktien geben wir da an die spezialisierten Nachbarteams und Kollegen, aber das ist die erste Implementierungsmöglichkeit Aktienselektion direkt von den Kollegen. Ich kann aber auch einen aktiven Fonds wählen. Der kann sowohl aus unserem Haus raus gemanagt werden, aber meistens haben wir auch so eine
sogenannte Open Architecture, dass wir auch gute aktive Fonds von anderen Häusern, er muss aber auch ihren Portfolio Manager auch noch mal bezahlen, sozusagen extra fest, genau richtig, ja, aber also unser Punkt, nachdem wir entscheiden, ist immer die erwartete Rendite nach Kosten, das heißt, wenn wir sagen, OK, der aktive Fonds, der rechtfertigt seine Kosten.
Die erwarte Rendite nach Kosten ist für uns sehr attraktiv. Dann wird er auch von uns allokiert. Et fs können wir natürlich auch auswählen, das heißt in einem Markt, wo jetzt vielleicht, wo ich vielleicht nicht so ein Anlagen Anlagehorizont habe, wo ich vielleicht nur für ein paar Monate investiert sein will oder wo ich jetzt, sage ich mal weniger an das an das Alpha glaube, weil der Markt sehr, sehr effizient ist, oder ich kenne vielleicht auch da gar keinen guten aktiven Fondsmanager.
Würde ich vielleicht ein ETF nehmen oder vielleicht auch Futures und wird das dann so abbilden? Also man hat wirklich Zugriff auf verschiedene Art und Weisen, gehören bei Rohstoffen et cetera genau das gleiche genau ja, kann man so so transferieren. Wie ist da bei dem. Vor gerade grob die Verteilung, da sind wir relativ konstruktiv auf Aktien, also sag ich jetzt mal in so einer neutralen Gewichtung sind wir um die 85% Aktien und da wäre aktuell eine relativ konstruktive Meinung. Auf globale Aktienmärkte haben wir da ein bisschen. Bisschen mehr als die 85%.
Und so grob, wieviel Aktien sind dann da drin? Also wenn du jetzt sagen wir mal zusammenrechnest die Fonds und die Einzeltitel sind das dann irgendwie nur 10 Stück um Alpha zu reinzuholen oder sind das dann eher 1000, weil ihr sagt, wir müssen schon gut diversifine und so sehr jagen wir dem Alpha es auch nicht? In der genau wie du sagst, also das heißt. So sehr jagen wir dem Eifer nicht hinterher. Ich würd eher sagen, wir wollen diversifiziert sein da, also sie war auf Nummer sicher irgendwie Free Lunch, Mhm, na ja, das ist schöner als wenn man wenn man 2 Aktien als Beispiel 2 Aktien und dieselbe erwartete Rendite vielleicht haben die auch dasselbe Risiko und sagen Volatilität, aber sind nicht perfekt miteinander korreliert.
Dann kann ich die beiden zu einem Portfolio zusammenfügen, habe die selber erwartete Rendite, muss da keine Abstriche machen, habe aber weniger Volatilität, also Diversifikation ist erstmal eine wichtige Sache und sagt erstmal gar nichts über das Renditepotenzial aus, würde ich sagen. Jetzt in diesem Vorbeispiel wahrscheinlich würde ich jetzt mal sagen 30 bis 50 verschiedene Zeilen im Sinne von Fonds und Futures etc.
Aber da muss man ja auch sagen, in den einzelnen Fonds sind ja auch sehr viele Titel wieder versteckt. Genau, also jetzt in einem Aktienfonds, den ich, den ich allokiert habe, sind da um die 200 bis 300 einzelne Aktien enthalten. Okay okay und das ist dann so eine Sache. Das shiftest du, wie oft dann um, also machst du ja einmal irgendwie einmal im Quartal so eine Strategie und setzt dir das zusammen.
Und wenn jetzt eigentlich nichts groß passiert, wenn du ja sagst, wir investieren langfristig, dann kannst du eigentlich. Paar Wochen lang die Füße hochlegen, paar Podcasts aufnehmen et cetera paar Uni Vortrag halten oder muss man da schon wirklich jeden Tag irgendwie hier stiften? Ja, da stiften et cetera, also wir sind es ist auch ein sehr sehr gutes Thema, also ich mein Wir sind natürlich sehr sehr nah am Fond dran, das heißt mein typischer Tagesablauf, also ich komme ins quasi so eine App auf dem Handy ja natürlich, ja klar, also man muss schon wissen was passiert und wenn ich in der Früh ins Büro komme, dann schaue ich mir erst mal die Fonds an, passt die Kasse, passt die. Aktienquote muss ich
investieren? Muss ich was verkaufen? Hat sich irgendwas getan? Das ist schon erstmal das erste To do, das ist sehr wichtig, aber das heißt nicht unbedingt, dass ich dann was machen muss, also wenn im Fond alles passt, dann kann es auch sein, dass ich dann den restlichen Tag mit mit Research verbringe, aber generell müssen wir natürlich schon jeden Tag schauen, ob Anpassungen notwendig sind, weil ich habe ja schon so ein bisschen bisschen erwähnt, dass wir verschiedene Strategien anwenden und.
Wir haben auch weitere quantitative Anlagestrategien und wenn da dann das Signal über den Tag hinweg kommt, dann muss ich natürlich auch agieren und dann das Signal entsprechend im Fonds umsetzen und dann vielleicht Futures auf einen gewissen gewissen Index dann in den Fonds rein kaufen. Aber Long Story Short, Wir sind nah dran, wir schauen jeden Tag drauf, aber wir müssen nicht unbedingt jeden Tag handeln.
Ist es dann wichtig, dass man da auch so eine. Halt, ich sag mal stressresistenz oder so hat also ist das ist es etwas worauf ihr auch Wert legt bei Portfolio Managern, dass die jetzt nicht keine Ahnung mal sagt irgendwie der US Präsident irgendwie was und dann geht alles irgendwie runter und ich meine kann es jetzt nichts dafür oder so ne aber dann denkst du ja auch so shit was muss ich jetzt machen, was muss ich jetzt machen ich raus bleibe ich drin, was mache ich so also ist das so eine mentale Belastung auch ein bisschen oder spürst du das nicht?
Also. Also ich würde schon sagen, dass ich, dass ich immer noch gut schlafen kann, sonst sage ich jetzt mal Verantwortung für für ein großes Vermögen und das ist auch immer wichtig, sich das vor Augen zu führen. Also wir, wir reden und denken ja sehr viel in, sage ich jetzt mal Prozent am Portfolio, das heißt, wir reden jetzt nicht über wie viele Millionen jetzt in Aktien allokiert sind und investiert sind, sondern wieviel Prozent das Portfolio sind, darf man natürlich immer noch nicht vergessen, dass da sehr, sehr viel Geld dahinter hängt. Und dass letzten Endes, dass dann auch sinnstiftend für den Job ist, würde ich sagen, dass dann letzten Endes das Ersparte von Privatpersonen dranhängt und
dann, ob wir einen guten oder einen schlechten Job macht, Auswirkungen hat auf wie der Ruhestand denn dann zu leben ist, das ist sehr, sehr wichtig. Dennoch haben wir ja ein sehr robustes Framework im Sinne von, wir haben sehr erfolgreiche Anlagestrategien seit langem erprobt, wir haben einen sehr stringenten Prozess, an den man sich halten kann.
Und da kann man sich schon drauf verlassen und das hilft einem selbst dann natürlich auch. Nichtsdestotrotz, wenn sie jetzt an den Märkten so, so sag ich jetzt mal, turbulentes wie März, April, denkt man natürlich schon sehr viel drüber nach, diskutiert sehr viel drüber, was jetzt die richtige Allokation ist. Also ich würde sagen, es ist ein bisschen bisschen phasenweise und kommt dann schon irgendwie auf die Marktphase an, wie Turbulenz gerade ist.
Aber ja, man muss, man muss schon immer wissen, was in der Welt passieren. Das macht auch ein bisschen den Job wieder aus. Das heißt, wenn ich, wenn ich um 20:00 Uhr im ARD Tagesschau schaue, dann gehört es auch zu meinem Job, weil ich ja wissen muss, was in der Welt passiert, und dann drüber nachdenken muss, was hat es für Implikationen.
Aber verstehe ich das so richtig, dass deine Aufgabe und wie du auch so über Investments et cetera nachdenkst, jetzt weniger ist? OK, hier der und der deutsche M DAX Konzern. Ich glaube, der wird, da ist der neue CFO eine neue CEO. Ich glaube, die werden eine richtig geile Technologie entwickeln, dann analysierst du die bis ins kleinste Detail und überlegst, ob du da richtig dick reingehst, sondern es eher so ist.
So, du guckst dir immer die ganze Welt an, hast so ein grobes Feeling dafür okay wo shiftet die Stimmung hin und mache jetzt ein bisschen mehr in Rohstoffe, ein bisschen mehr in Aktien und falls mehr in Aktien kurz. Grob mache ich jetzt mehr Entwicklungsländer. Mache ich jetzt mehr US Tag, gehe ich ein bisschen raus aus US Tag so eher in die Richtung ja.
So so, so gesagt. OK, in die Richtung geht es schon genau. Also sehr eine sehr eine sehr globale, Overall sehende Brille. Und jetzt weniger. OK, ich. Versuche jetzt hier mit einer Firma plus 30% zu machen mit einem geilen Investor. Ja genau das ist eine Einzeltitel Selektion, wie gesagt die überlassen mit den Experten, den einzelnen Fondsmanagern, für uns geht's eher darum, wie allokieren wir das Vermögen, ab welcher Anlageklassen, vielleicht auch in welcher Stil, also ist schon schon eine schon eine Entscheidung für uns, ob wir gerade Wachstumstitel attraktiver finden oder vielleicht unterbewertete Value Titel, dann vielleicht mehr mehr Vermögen in diesen Anlagestil investieren. Nichtsdestotrotz, ich habe ja
gemeint, dass ich auch in der in der Aktienarbeitsgruppe tätig war und da redet man natürlich über über einzelne Titel auch. Also ich mein, man kann globale Aktien nicht analysieren und einschätzen, ohne zu wissen wann Nvidia reported und wie Nvidia reported und und was da so die Erwartungen sind.
Das hat natürlich auch Einfluss. Aber ändert sich dann auch je nach Marktlage? Ich meine jetzt aktuell reden und diskutieren analysieren wir sehr viel die sogenannten Magnificent Seven, die großen US Technologieunternehmen rund um Nvidia, Microsoft et cetera, während Covid hat man sich mit ganz, ganz anderen Dingen beschäftigt und das führt dann auch zu einem abwechslungsreichen Job würde ich sagen. Ich meinte vorhin ja auch in dem Job kann man dann gut und gerne 2030 Jahre verbringen, der Job ändert sich aber trotzdem. Weil man sich eben mit vielen unterschiedlichen Sachen beschäftigt, je nachdem, auf was die Welt gerade schaut, was die Märkte überwiegend bewegt, hattest du auch mal eine Rotation im Sales, als du damals
dieses Graduate Programm gemacht hast? Genau, ja, da habe ich auch eine Rotation gemacht und war mir auch OK und im Sales ist dann der Job zu anderen institutionellen Investoren zu gehen und die dazu zu bringen, in AGI Fonds zu investieren. So würde ich es nicht unbedingt unbedingt formulieren. Aber ja, also ich meine, der Job ist es natürlich schon, gute Kundenbeziehungen zu pflegen, den Kunden zu verstehen, zu wissen, was der Kunde braucht und dann auch zu schauen, was ist das passende Produkt aus unserer Produktpalette für den Kunden, sich zu überlegen okay welche welche Fonds passen dafür aber dann auch im Nachgang anzuschauen okay welche Analysen braucht er dann, wie kann man ihm, wie kann man ihm dann am besten helfen?
Aber es ist auch nach wie vor ein großer Teil meines Jobs. Als Fondsmanager, würde ich sagen, jetzt wirklich den den Kundenkontakt zu pflegen. Also das habe ich mir wahrscheinlich so ein bisschen ein bisschen vom BCG erhalten. Also ich freue mich immer, wenn der Vertrieb bei mir anfragt, ob ich den Zeit für eine Kundenveranstaltung habe, dass ich dann eben auch dann direkt zu den Kunden sprechen kann, weil das eben dann auch wichtig ist, wirklich dann die individuellen Bedürfnisse dann auch zu verstehen, wenn man den ganzen Tag auf auf Zahlen schaut, am Bildschirm hilft es auch mal wieder rauszukommen. Ich hatte hier jetzt schon regelmäßig Personen zu Gast, die ihre eigene Unternehmensberatung
oder M und A Beratung gegründet haben. Das ist ja super niedrigschwellig, das ist nicht reguliert oder sonst was, auch der eine oder andere, der seinen eigenen Private Equity Fond aufgemacht hat, auch das ist so, je nachdem wie man es anstellt auch jetzt nicht vollkommen reguliert. Wie ist es im Portfolio Management könntest du jetzt. Hingehen.
Wenn du sagst, OK, du kennst irgendwie aus dem Familiennetzwerk oder sonst was. Netzwerk erweitert umgreifen n paar Leute, die würden dir die 5 Leute die jeweils 5000000 geben würden und dann kriegst du vielleicht noch von n paar anderen auch noch mal 5000000 hättest du irgendwie 60000000 die die dir trusten würden, könntest du theoretisch nicht ob du es willst. Aber könnte man das theoretisch dann sich da auch recht unkompliziert selbstständig machen oder ist man dann direkt keine Ahnung bafin?
Auch reguliert oder sonst was und muss dann erst mal irgendwie erst mal ein richtiges Setup um sich rum bauen. Rechtliche Struktur sowohl also auch ich würde sagen beides, also ich glaube mit den 60000000 hattest du glaube ich angesprochen, ich glaube damit könnte man schon mal starten, das ist so eine Schwelle, oder was würdest du sagen, das ist so eine, ja vielleicht sogar ein bisschen niedriger, kommt natürlich ein bisschen darauf an, welche welche Kosten man dann auch hat, also wie gesagt, der Bereich ist sehr sehr stark reguliert, da gibt es sehr sehr viele Anforderungen die man erfüllen muss. Ist ja auch wichtig, dass das Vermögen der Investoren zu schützen und dann starkes rechtliches Framework zu haben. Nichtsdestotrotz gibt es ja
viele Unternehmen, die einem helfen, dann viele Wertschöpfungskettenschritte abnehmen, das heißt, wenn man jetzt, wenn man jetzt sag ich jetzt mal im Fundraising von Family and Friends 60000000 bekommen würde, könnte man damit dann schon mal starten, vermutlich genau und ja, das das macht dann auch wieder den den Reiz der Branche eben aus das.
Dass man auch erfolgreich sein kann, wenn man nicht das größte Unternehmen ist. Also es gibt auch sehr erfolgreiche kleinere Investment Boutiquen. Was sind Sachen wo du sagst, jemand der Karriere machen, dem jemand der Karriere in dem Bereich machen möchte, davor sollt ihr so ein bisschen aufpassen, gibt es da irgendwie so Red Flags, die vielleicht Leute die sich nicht ganz so viel Gedanken gemacht haben, dann hin und wieder mal machen.
Sei es, was Praktika angeht, wo du sagst das kommt eher nicht so gut an oder irgendwelche komischen Sachen, die die Leute sich auf den Lebenslauf schreiben oder oder sonst was gibt es da irgendwie Sachen oder? Würde ich sagen. Wie. Kann man sich es verbauen da einen Einstieg zu schaffen? Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, richtiger Red Flags im Lebenslauf würde ich sagen, gibt es erstmal keine, habe ich auch noch jetzt bisher keine gesehen oder ist mir nicht aufgefallen. Ich würde es eher auf die positiven Dinge ummünzen. Wie gesagt, man braucht, man braucht eine Leidenschaft für die Kapitalmärkte, das heißt, wenn sich jetzt jemand im Fondsmanagement bewirbt und man dann im Interview abfragt, so was ist denn dein Präferierter
Investmentstil, was sind deine Investment Erfahrungen, welche Anlageklasse findest du gerade attraktiv und dann würde man merken, dass der oder diejenige sich wenig damit beschäftigt hat. Wäre es wahrscheinlich jetzt kein kein überzeugendes Argument, die Personen einzustellen? Wie gesagt, die die das Interesse für die Kapitalmärkte ist schon sehr sehr wichtig okay und das kann man sagen, durch Praktika, durch Engagement in irgendwelchen Initiativen kann man es auch durch eigene Investments, ist es glaubhaft, wenn man so ein Screenshot von irgendeinem paypal Portfolio mitschickt.
Weil da denke ich mir so, du kannst ja 30 portfolios gleichzeitig parallel laufen lassen. Und bei allem hast du dann so eine 100% Return und also ich empfehle das den Leuten dann meistens eher nicht so, also man kann das irgendwie in einem Nebensatz erwähnen, aber ich finde so, wenn die ganze Bewerbung um dein Return von teilweise halt so wirklich abstruse Returns rumgebastelt ist so. Ich finde es immer so ein bisschen so. Also ich fände es unglaubwürdig, würde mich mal deine Meinung interessieren, wenn da jetzt jemand sagt, er hat jetzt irgendwie PA plus 100% Return erwirtschaftet und baut darauf so ein seinen gesamten Pitch irgendwie auf, das wäre eine Red Flag, gell?
Genau das ist das so, das wollen wir, weil das gut dann gilt meine Empfehlung nämlich weiterhin so das Halt, das wäre jetzt nicht gut gewesen, wenn du gesagt hast doch das da stehe ich drauf, weil weil da denke ich mir so OK ne selbst wenn das. Also selbst wenn das halt wirklich der Fall ist irgendwie. Du hast so ein paar Lucky Cryptoinvestments gemacht oder wie auch immer, so investieren halt die richtigen Asset Manager nicht und selbst wenn du wirklich der nächste Warren Buffet bist oder so, dann ist es halt so unglaubwürdig, weil du kannst ja auch 10 Portfolios gleichzeitig haben laufen lassen, selbst wenn du es nachweisen kannst. So ne Stimme ich da komplett.
Zu. Aber das ist alles richtig. Also ich glaube. Ich glaube auf die Renditezahl, auf den Return. In dem Fall würde ich jetzt zum Beispiel gar nicht achten. Also ich fände es, ich fände es eher schön, wenn der Bewerber, die Bewerberin, sich mit Märkten beschäftigt, da investiert, das kann auch in einem Paper Portfolio sein oder jetzt bei mir ein Beispiel, ich hatte ja gemeint, dass ich bei wikifolio aktiv war, ich glaube, das ist schon aussagekräftig genug, wenn jemand sich jetzt mit einem hohen Return brüsten würde, der jetzt vielleicht sogar, sage ich jetzt mal, unrealistisch hoch ist.
Fände ich das jetzt eher negativ, weil wie gesagt, also man muss auch sehr sehr humble sehr bodenständig in dem Bereich sein, das heißt eine 100% Erfolgsquote wird es einfach nicht geben und wenn jemand sich mit einer 100% Erfolgsquote bei erfolgreichen Trades brüstet, dann würde ich sagen okay, also entweder entweder beschönigt man die Realität ein bisschen oder man hat vielleicht auch die die Welt das Business gar nicht so wirklich verstanden, eben weil niemand auf der Welt eine Kristallkugel besitzen kann. Wie sind gerade so diese Quant Funds aus den USA ist es immer noch so, dass die die Allerkrassesten Returns erwirtschaften oder kann man das gar nicht so sagen? Eine Weile lang war das ja so
irgendwie ne, die Mathematiker Take over Walls chillen und so weiter und sofort. Ja, das bewegt sich natürlich immer so ein bisschen in Wellen. Welche Strategie genauso gut funktioniert. Da gibt es Marktphasen, wo quantitative Strategien sehr gut funktionieren, da gibt es eine Markt, woran liegt es dann, wenn die, woran liegt es, wenn die nicht mehr funktionieren, ich würde sagen, und das ist wieder das Thema Bodenständigkeit, ich glaube, es gibt einfach keine Investmentstrategie, die immer in jederzeit super gut performen kann, das heißt, jede Investmentstrategie hat auch mal, hat auch mal eine Schwächephase und das muss man der der Investmentstrategie dann auch auch zugestehen, würde ich
sagen. Also da wird man, wird man bodenständig und im Idealfall kombiniert man dann eben für viele verschiedene, langfristig erfolgreiche Strategien, die, die sich gegenseitig diversifizieren. Und wenn dann mal ein Strategie Bestandteil, vielleicht eine Schwächephase halt nicht perfekt performt, dann treten da vielleicht gerade andere andere Anlagestrategien in den Vordergrund und und zu dem Thema Trefferquote, ich hatte ja vorhin schon mal eine eine Fußballanalogie gebracht, dazu passen vielleicht noch mal eine Analogie aus dem Tennis.
Da hat der Roger Vieh. Ja, genau, ich weiß nicht, ob die Zahlen perfekt zusammen bekommen, aber ich glaub die Anzahl der gewonnenen Punkte war ja überraschend. Wie 53% genau in 81 ja, aber es ist es ist ausreichend genug um damit über 80% seiner Matches. Ich glaub die meisten Leute, die auch selber dann mal anfangen ihr Geld zu investieren.
Weil man jetzt halt noch nicht mit so viel Geld startet. Da will man halt natürlich 3040% erwirtschaften, jedes Jahr so und dann hast du natürlich dann das Problem, dass jetzt natürlich, wenn man dann zu so einem so super professionell aufgestellten, diversifizierten Haus für euch geht, dass man dann natürlich unwahrscheinlich sein Geld anlegen kann für 3040% plus weil es könnte sein, dass irgendwie du mit deinem mit ein paar Entscheidungen, wenn du nur die Getroffenen, das heißt 40% plus gemacht hättest. Aber nachdem du die ja streust, sinkt das dann ja. Tendenziell wieder, aber dadurch hast du halt eine recht hohe Sicherheit und ich glaube, was würdest du sagen so die absoluten Wall Street Shooting
Stars, sondern die sind natürlich sehr schlau, aber könnte es auch sein, dass die halt einfach mehrmals hintereinander halt einfach auch Glück hatten und es irgendwie in einem Paralleluniversum die genauso gab und die dann nicht erfolgreich gewesen sind kann? Kamera weil du musst ja wirklich irgendwie 1015 Jahre am Stück mit dem mit einem Riecher Glück gehabt haben, dann bist ja der Shootingstar, wenn du auf nur wenige Sachen immer setzt, ja würde ich, würde ich schon so sehen, also ein sehr sehr sehr sehr komplexes Thema, Ich glaube da könnten wir alleine schon 2 Stunden drüber reden, aber diese Distinction mit zwischen zwischen sage ich jetzt mal Skill Fähigkeit und und. Glück im Fondsmanagement, da
muss man sehr, sehr genau drauf achten, weil wie du schon ansprichst, man kann eine sehr, sehr hohe Rendite zeigen und die würde dann vielleicht eher mit mit. Glück. Stand mit einem seriösen, stringenten Anlageprozess erwirtschaftet. Wenn mir jetzt jemand von einer 30% Rendite per anum schwermt, dann würde ich sagen ja, also entweder man hat da sehr hohe Risiken, die man vielleicht auch nicht perfekt verstanden hat, oder es ist vielleicht sogar auch eine unseriöse Einschätzung und ich glaube, das ist auch so das Thema bei bei Privatinvestoren. Also ich glaube, ich glaube investieren kann auch gerne langweilig sein, also wichtig ist einfach nur zu investieren, also das.
Ich glaube, viele Leute machen sich Gedanken. So was ist das nächste Rheinmetall, was ist das nächste Nvidia, aber wichtig ist überhaupt investiert zu sein, im Idealfall breit diversifiziert und dann eine eine 7% Rendite per anno mit einem MSCR World ETF oder mit einem aktiven Global anlegenden Aktienfonds klingt dann vielleicht ein bisschen langweilig, aber das akkumuliert sich über die über die lange Frist. Also das wäre dann für mich, dass das bessere Investment als jetzt mit einzelnen Aktien irgendwie zu Game bin und auf 30% per Anum zu hoffen.
OK, das heißt, wer auf so was Lust hat, der ist bei euch falsch aufgehoben. Ja, genau. Und wir versuchen, wie gesagt, wir versuchen halt nur Risiken zu nehmen, die auch bezahlt werden. Der ist No Free Lunch, man erwirtschaftet Rendite, indem man Risiken eingeht, aber es gibt auch Risiken, die nicht belohnt werden. Ich kann auch Risiken eingehen, mit denen ich langfristig keine Rendite erwirtschafte, und wir versuchen es eben zu trennen. Risiken einzugehen, die auch belohnt werden. Was war so das Aufregendste, was du jetzt in deiner Zeit als Portfoliomanager gemacht oder erlebt hast? Gibt es da irgendwie so ein 2 Stories wo du sagst, ey, das war schon, das war schon krass, weil du gerade sagst, es darf ruhig auch langweilig sein, aber gibt
es trotzdem mal so aufregende Sachen? Vielleicht vielleicht ein oder eineinhalb Punkte dazu. Also wo Covid ausbrach, so ich glaube erstes Quartal 2020 war das. Da war ich noch im Creator Programm, da hatte ich noch keine eigene Portfolioverantwortung. Also ich war in dem Sinne hab hatte ich jetzt deswegen wahrscheinlich eher weniger schlaflose Nächte, weil ich nicht direkt für viel Geld zuständig war, aber es war schon eine sehr, sehr spannende Phase, weil die Märkte natürlich brutal reagiert haben, zuerst in die eine Richtung nach unten, dann in die andere Richtung, nach oben, man jeden Tag neue. Neuen Newsflow hatte, was sich in der Welt bewegt, was sich tut, da musste man natürlich
sehr, sehr viel lesen, sehr viel research machen in der Zeit, das war schon eine sehr, sehr spannende Phase, würde ich sagen, die die halbe Geschichte, die ich noch meinte, ist vielleicht auch wieder mit mit einem Learning und mit dem Thema Bodenständigkeit verbunden, mit dem Thema wikifolio. Also ich hatte ja damals mit mit 21 Jahren nach dem Bachelor wollte ich ja auch schon ein bisschen mich als fondmanager fühlen, in die Welt, ein bisschen eintauchen, war bei wikifolio da aktiv und. Und habe da auf einen Börsenindikator sehr, sehr stark geachtet, der dann geraten hat, aus Aktienanlagen rauszugehen und habe dann aber wirklich von 100% Aktienquote auf 0% Aktienquote gestellt.
Dementsprechend ist sie komplett rausgenommen. Habe natürlich dadurch dann auch den Investoren kein Geld gekostet, aber es hat mich sehr ja, also es ging dann nicht runter, es ging weiter nach oben, im Nachhinein wäre es die bessere Entscheidung gewesen weiter drin zu bleiben. Aber es war auch ein sehr, sehr gutes Learning.
In jungen Jahren würde ich sagen, dass man sich nicht zu sicher sein kann, das heißt, du machst selten so komplette Extreme selbst, selten oder gar nicht alles auf eine Karte, selbst wenn du der Meinung bist, okay, das wäre jetzt gut, hier rauszugehen, dann machst du das eher sanft, langsam. Ja also oder macht die auch schon hin und wieder mal.
Oh oh. Zack, alles raus, so schnell wie möglich entscheiden. Wir haben auch teilweise sehr schnelle, sehr aktive, sehr große Entscheidungen. Teilweise haben wir dann eben auch ein sehr, sehr großes Aktienübergewicht, wenn wir, wenn wir das Gefühl haben, die Weltwirtschaftslage und zahlreiche Subindikatoren rechtfertigen das, dann haben wir schon sehr, sehr starke aktive Investments, ist ja auch unser Job dafür, wenn wir eine Zahl als aktiver Asset Manager. Gleichzeitig haben wir aber schon auch immer die Risiken auch im Blick.
Und da dazu vielleicht auch eine kleine Anekdote. Da hatte ich vor kurzem auch ein Vortrag vor vor Kunden und da hatten wir auch eine eine konstruktive Meinung zu Aktien, hatten deshalb auch ein Übergewicht in Aktien im Fond, hab dann aber dennoch 345 Risiken genannt, dann kam dann kam die Frage eines Kunden so, na ja, das hört sich jetzt aber nicht so positiv an, wenn ich jetzt die ganzen Risiken aufzähl, dann meinte ich aber auch, also die Risiken muss man halt auch betrachten. Und wenn ich keine Risiken sehen würde, dann hätte ich nicht lange genug nachgeschaut und man muss immer beide Seiten eine Medaille beachten, sowohl das Renditepotenzial als auch das Risiko und was passieren kann,
dass die Investmentthese vielleicht vielleicht nicht funktioniert, nicht aufgeht. Vielleicht zum Abschluss noch so ein bisschen über Job des Portfolio Managers. Rahmenbedingungen im Vergleich zu irgendwie Banking Consulting Create Equity Konzern klassischer Konzern Management Karriere oder so vergleichen was irgendwie Arbeitszeiten angeht, Gehalt angeht et cetera. Ne also dass sich der Inhalt unterscheidet ist vielleicht ob wir es aber wie würdest du das einordnen im Bereich Arbeitszeiten im im Bereich Gehaltsmöglichkeiten vielleicht gehaltsmöglichkeiten?
Am Anfang der Karriere, aber auch langfristig gesehen. Was kannst du da dazu sagen? Dann muss ich jetzt aufpassen, was ich, was ich da erzählen darf und sagen kann. Ja, also wenn ich, wenn ich jetzt ein bisschen von von der Branche und von der Branche allgemein, ja dann muss ich dazu sagen, ich hab mich jetzt schon das zweite Mal für die Allance global Investors entschieden, das heißt, ich fühl mich da sehr, sehr wohl, wenn ich jetzt da ein bisschen schwärme, dann ist es auch sehr authentisch, würde ich sagen, und ist jetzt nicht unbedingt gefordert und auswendig gelernt, ich würde sagen, dass es ein sehr interessanter Job ist, der sehr viel Raum für Leidenschaft lässt.
Also ich hab zahlreiche Kollegen, die wirklich Investoren adhart sind, da merkt man wirklich die, die Brennen für den Bereich und die gehen super tief in die einzelnen Thematiken rein. Was ich damit sagen will ist, das ist ein Job den man gut und gerne 2030 Jahre machen kann, das heißt es ist anders jetzt als im Investmentbanking, in der Strategieberatung, wo ja sehr viele Leute sagen, wir machen es jetzt mal für ein seit 3 Jahren. Manche entscheiden sich da um, machen es dann deutlich länger, aber viele haben das zumindest im Kopf, wenn sie in die Branche reingehen.
Das ist im Portfoliomanagement jetzt ein bisschen anders, würde ich sagen, und ein Grund dafür ist eben auch, dass es, sage ich jetzt mal, ein sehr nachhaltiger Job ist. Das heißt, man, man kann da eine sehr gute Work Life Balance haben und da sehr viele verschiedene Dinge unter einen Hut bringen, wenn man es so formulieren kann.
Okay und wenn wir über Gehalt sprechen. Du hast vorhin schon gesagt, als Portfolio Manager hast du dann auch eine Bonuskomponente oder so, die auch an das an die Performance gekoppelt ist. Ist das sage ich mal, ist das das was was wirklich wofür man es macht? Ist es eher ein kleinerer Teil, wie würdest du das so grob beschreiben, also? Bonuskomponente das ist richtig angesprochen, gibt es auf jeden Fall.
Ist auch schon an quantitative Ziele und meine Zielerreichung geknüpft, um dann eben auch wirklich dieselbe Intensivierung zu haben, dass wir dann eben auch alles für die Kunden machen. Ja, Kunde profitiert, wir profitieren ganz klar die Bonuskomponente je älter man wird, nimmt die dann auch relativ zur gesamten Compensation zu und dann steigt eben auch der der relative Anteil am am gesamten Gehalt, würde ich sagen und.
OK und vom Geschäftsmodell an sich her jetzt von einem Asset Manager allgemein ist es so, man bekommt diese Management Fee für die Assets undermanagement und bekommt man dann auch noch mal auf eine gewisse Überrendite auch noch mal was als Fond oder? Kriegt man einfach nur die Management Fee? Das ist unterschiedlich OK, also etwas gestalten, Häuser unterschiedlich, teilweise hat man auch sehr viele verschiedene Modelle. Im Haus also Multi Asset Fonds oder allgemein Fonds. Die haben dann noch eine Outperformance Fee Komponente, das heißt, die haben eine Management Fee und dann werden davor eben gut performt gegenüber einer gewissen Benchmark oder einem gewissen Höchststand des Fondspreises in der Vergangenheit wird dann noch
mal zusätzlich sag ich jetzt mal eine Gebühr eine Gebühr rausgezogen würde ich sagen, gibt aber genauso gut auch genügend genügend Fonds die nur eine Management Fee was. Würdest du sagen, was ist so die Größte? Herausforderung im Geschäftsmodell der Asset Manager aktuell also was so, wo, was so die größte Bedrohung?
Ich würde sagen, ich würde sagen, ja, die Diskussion aktiv versus passiv und ich meinte ja vorher schon, ich finde die Diskussion bisschen ein bisschen aufgeladen, es gibt Platz, Platz für sowohl aktive Strategien als auch passive Strategien in unseren Fonds Multi Asset Fonds setzen wir auch aktive und passive Strategien ein. Genauso gut mache ich es auch im privaten Portfolio so. Das heißt, ich würde auch eher sagen, dass es ein Miteinander ist.
Und Hauptfokus sollte darauf sein, dass ja die Geldanlage der Deutschen sich vielleicht ein bisschen verbessert. Also ich habe das Gefühl, dass wir ganz gut im Sparen sind, aber nicht im Geld anlegen, sondern egal ob jetzt ein Anleger in aktive oder passive Strategien investiert, das ist erstmal vermutlich ganz gut für die finanzielle Situation, aber generell ist es natürlich schon. Eine große Umwälzung in der Branche, weil eben ja passive Anbieter und ETFS relativ starke Zuflüsse hatten, die letzten Jahre.
Aber es ist jetzt auch kein kein Phänomen, die letzten ein 2 Jahre, sondern es ist schon länger so. Hingehend ist auch die Frage, zu welchem Gleichgewicht man am Ende gelangen wird, weil auf einer ganz ganz großen Metaebene muss man natürlich sagen, dass es aktives Management braucht für eine funktionierende Ökonomie.
Also na ja, und ich mein, dass die ETF funktionieren ja auch nur weil irgendwelche Leute aktiv das Geld hin und herschieben oder genau richtig. Ja genau, also es geht um effiziente Kapitalallokation, um das Lenken von Kapitalströmen in in sag ich jetzt mal gute Branchen, also versteh ich jetzt von der Logik her richtig, jetzt mal ganz abstraktes Beispiel, angenommen es gäbe nur noch einen aktiven Fondsmanager, alle anderen auf der Welt würden ihr Geld in ETFS investieren, dann würde der doch diktieren, wo das ganze ETF hinfließt.
Dann kauft irgendeine Aktie, dann kaufen die ganzen et fs das quasi nach und dann verkauft er wieder, hat Kohle gemacht. Ja das ist ja Antrag Experiment hatte ich jetzt noch nicht, aber ich glaube so könnte man es schon schon beschreiben genau ja ich meine wenn dann Geld in passive Fonds investiert wird, dann kommt das pro Rater in die Investments rein nach nach Marktkapitalisierung, die aber ja eigentlich dann der aktive Manager bestimmen würde, so kann man schon sagen, ja und das ist natürlich dann auch immer ein gutes Argument für für aktives Management ist immer die Frage. Ein marktkapitalisierungsgewichteter Index spiegelt halt die Vergangenheit wieder. Also jetzt in einem in einem
MSCI World Index. Ein globaler Aktienindex haben wir über 70% amerikanischer Aktien ist dann immer die Frage, fühlt man sich damit wohl, will man, will man in so einen Index und so einen ETF dann investieren Mhm und da können dann auch unterschiedliche Antworten rauskommen, das ist auch das Schöne, der Markt findet immer zusammen, es gibt immer für beide Seiten Argumente, dann gibt's.
Da gibt es Leute, die sagen so, ja, ich will 70% US Aktien haben, weil ich glaube sehr stark in die Technologieunternehmen, da gibt es aber die Anleitung die sagt, naja, wir finden es vielleicht ein bisschen überbewertet, ich würde mich da mit einem geringeren Gewicht wohlfühlen. Sehr, sehr spannend. Sebastian, vielen Dank für die Insights bei euch. Ab wann kann man ein Praktikum mal machen, was würdest du empfehlen?
Praktikum würde ich sagen, so früh wie möglich. Also wir haben da auch ein Jobportal. Viel Spaß mit den ganzen Abiturienten, die sich jetzt bewerben werden ja gut, davon ein bisschen Vorerfahrung schadet natürlich nicht, aber wenn er mit dem 1.2. Semester auch schon gutes Profil hat, dann kann man sich da auch gerne gerne bewerben und das ganze Mal ganz normal versuchen, wieso nicht kann man nichts. Verlieren darf man die auf linkedin schreiben und seine Produkt, seine Portfolio Performance zeigen. Auf jeden Fall sehr gerne.
Sehr cool. Sebastian, hast du irgendwelche abschließenden Worte, wo du dir gedacht hast? Hey, das war jetzt irgendwas, was ich im Vorgang mir gedacht, was ich gerne ansprechen würde, worüber wir noch wirklich überhaupt nicht. Gesprochen haben heute. Ich glaube, wir haben sehr, sehr viele gute Punkte abgehakt.
Ich bin gerade mal kurz meine Notizen durchgegangen, ich glaube, wir haben über das meiste geredet, ich glaube, der wichtigste Punkt ist, wie gesagt. Auch wenn man sich vielleicht nicht für den Job das Portfoliomanages interessiert. Geldanlage ist sehr, sehr wichtig, also da kann ich nur jeden aufrufen, sich mit Geldanlage zu beschäftigen, so schwierig ist es auch gar nicht mal den 1.1. Sparplan zu starten und ja und?
Davon bei einem weißen Board, so wär es im Idealfall genau perfekt, denn Sebastian vielen, vielen Dank für deine Zeit, dein LINKEDIN Profil und die Allianz Global Investors Karriereseite verlinken wir mal unten in der Beschreibung und dann? Weiterhin frohes Investieren und gute Geschäfte. Vielen Lieben Dank und wenn euch das ganze Gefallen hat, Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, freuen wir uns natürlich über eine positive Wertung, wenn ihr den Kanal abonniert und dann bis zum nächsten Mal liebe Grüße.