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Ingo Krocke (AUCTUS) über die Zukunft von Private Equity | Karriere Insider

Mittwoch, 18. März 2026 · 51 min

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Shownotes

In dieser Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Dr. Ingo Krocke, Managing Partner bei AUCTUS Capital Partners – rund ein Jahr nach dem ersten Gespräch. Im Fokus stehen die Entwicklungen im Private Equity, die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland und die Frage, wie sich die Rolle von Investoren zunehmend in Richtung operative Value Creation verändert. Außerdem geht es um den Einfluss von KI, die wichtigsten Fähigkeiten für eine Karriere im Private Equity sowie Ingos Einschätzung zur Zukunft der Branche. Darüber hinaus spricht er über sein Buch und die Hintergründe dazu.

Karriereweg von Dr. Ingo Krocke: youtube.com/watch?v=qlSG1HBGP8A
LinkedIn Dr. Ingo Krocke: linkedin.com/in/ingokrocke
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Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Kurze Vorstellung
- Entwicklungen bei AUCTUS im letzte Jahr
- Aktuelle wirtschaftliche Stimmung in Deutschland
- Mehr Fokus auf operative Arbeit?
- Mehr Krisen oder mehr Aufmerksamkeit?
- Entwicklungen von KI
- Wichtige Skills und Qualifikationen für Private Equity
- Zukunft von Private Equity
- Auf welchen Branchen liegt aktuell der Fokus?
- Wie Ingo Krocke dazu kam ein Buch zu schreiben
- Outro

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Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.

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Bei uns, der Fonds ist jetzt so aufgestellt, dass 50% des Kapitals vom Team kommen, vom Analystenhof bis zum Partner, und die anderen 50% kommen von Unternehmern. Es ist ja das schöne, wenn du so viel eigenes Geld hast und der Rest von Unternehmern kommt, wir hatten noch nie eine Konfliktsituation, die freuen sich, wenn wir sagen, lass uns doch in diesem tollen Deal noch mal länger drin bleiben, weil hier entsteht mehr wert. Also Kreativität und Skill und Führung und so weiter so was von vermischt.

Also wenn das ersetzt wird dann. Sitzen wir alle zu Hause? Genau dann, glaube ich, machen die Roboter und die KI macht. Dann machen dann die eigenen. Fotos Nein, also das glaube ich auch nicht, dass das passieren wird. Es ist einfach so, dass wir im Portfolio keine Arbeitsplätze abgebaut haben, obwohl wir mehr KI einsetzen.

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So, wir haben ja schon mal einen gemeinsamen Karriere Insider Podcast gemacht. Den setzen wir jetzt bei allen Zuhörerinnen und Zuhörer voraus. So. So, das heißt, dein Werdegang ist bekannt? Falls jemand den Podcast noch nicht gehört hat, den verlinken wir natürlich unten in der Beschreibung. Du bist mit Autos weiterhin fleißig im deutschen Mittelstand unterwegs. Im Deutschen und auch im europäischen Mittelstand. Wir haben uns ja ein bisschen erweitert, wir haben ja jetzt seit 4 Jahren im Büro in Mailand mit inzwischen 11 Investment Professionals, das läuft gut, der Markt ist anders als der Deutsche, aber wir haben dort unsere Nische gefunden, wie wir sie auch in Deutschland haben.

Und ein kleines Büro haben wir auch in Polen. Und was ist sonst passiert, seitdem wir uns letztes Jahr gesehen hatten? Wie liefen die letzten 1011 Monate bei euch? Ja, ich sind, ich glaube, es sagen alle, mit denen ich spreche, die es passiert, einfach mehr in derselben Zeiteinheit als früher, ja mehr Unvorhergesehenes, aber auch mehr wirklich strukturelle Veränderungen. Also wir haben schon der.

Gesamte europäische Markt, aber auch der deutsche Markt hat mehr Herausforderungen als als das vielleicht vor 23 Jahren der Fall war. Die Rezession hält immer noch an, die politische Unsicherheit ist nicht besser geworden, der Rückenwind, den wir uns erhofft hatten und den es ja auch kurzfristig mal gab im Rahmen dieses großen Infrastrukturankündigungsprogramms, funktioniert noch nicht, weil de facto die Mittel noch nicht alloziert werden, interessanterweise und. Und da leiden schon die Unternehmen ganz schön drunter, die wir so sehen.

Also die Anzahl der Unternehmen, die klare Wachstumsnachvollziehbare Business Pläne uns zeigen, ist nicht gestiegen in den letzten 12 Monaten, leider ja, das hätte ich jetzt eigentlich erwartet, nach 23 Jahren Rezession müsste müsste die Wirtschaft mal aus der Teilsohle kommen, haben wir häufig nicht. Was denkst du, woran liegt das?

Das liegt an einem ganz unterschiedlichen Themen. Das ist A ein wie schwierigeres internationales Wettbewerbsumfeld, klar, in die USA kannst du nicht mehr so leicht importieren, Zölle, aber auch generelle Handelshindernisse sind da. China verfolgt sehr sehr konsequent die Umstellung, auch Technologie, höherwertige Technologieprodukte im Land her selbst herzustellen und ihr seht es ja, also jeder von uns sieht es ja an den Exportzahlen, die leider rückläufig sind nach China und.

Und durch die Schwierigkeiten mit den USA ist eine Überflutung der Märkte mit chinesischen Produkten und auch Dienstleistungen und auch so die klassischen deutschen guten Abnehmermärkte Golfregionen zum Beispiel ein sehr, sehr starker Markt, traditionell gewesen. Hohe Loyalität für Deutschland, hohes Qualitätsbewusstsein, geringere Preissensitivität.

Man merkt, dass die Chinesen dort auch reingehen mit wirklichen Kampfpreisen. Und das heißt, es wird generell schwieriger so, das ist jetzt nichts, was der deutsche Mittelstand nicht schon mal immer wieder gehabt hätte, aber im Moment kommt es zusammen mit der Tatsache, dass die Grundstimmung im Land einfach nicht gut ist, ja, die die Menschen fragen sich, wer führt uns, wird es denn besser, überwiegen nicht die Probleme, die die die Chancen.

Und wir haben ja keine klare Ausrichtung aus meiner Sicht. Wir haben eine große Koalition, die wie immer eine große Koalition ist, ja nicht mehr so groß, die Koalition aber aber in ihrer ganzen Natur ist ja gleich geblieben, nämlich der linke und der rechte Block des traditionellen Parteienspektrums, die nicht so wahnsinnig viele Gemeinsamheiten haben und vor allen Dingen ungern schnell gemeinsam reagieren. Es ist schon ein Thema.

Auch wenn der der Wille sicherlich da ist. Ja, von den politischen Leistungsträgern. Aber es ist echt, es ist ein Problem und das wirkt sich dann auch bis auf die Unternehmen aus, dass diese Aufbruchsstimmung fehlt, dass die Leute schon mehr Dienst nach Vorschrift machen, würde ich sagen, gefühlt und und nicht dieser Ruck durchs Land gehen, den man braucht, ja den andere Länder ja haben, also Spanien zum Beispiel läuft gut, da sagt man, wir haben es überstanden, Italien hält sich auch noch halbwegs vernünftig. Aber uns kommt da in Deutschland natürlich jetzt auch nicht gerade zugute, dass wir generell das Glas vielleicht eher mal halb leer sehen und und in so einer Situation dann verhaltener reagieren.

Das heißt, für ist es dann für euch auch so von der Zukunftsplanung, dass ihr auch schaut, dass ihr euch immer mehr dann auch außerhalb von Deutschland aufstellt mit Investments alleine, weil ihr sagt Okay es, es gibt einfach nicht mehr so viele attraktive Tage in Deutschland oder ist das auch etwas, wo du sagst, eigentlich ist für uns diese allgemeine Stimmung auch gar nicht mal.

So schlimm, weil es vielleicht viele Unternehmer gibt, die bereit sind zu sagen, komm, ich will nicht mehr, ich hole mir jetzt einen Investor rein, wobei das ja eigentlich nicht euer Ansatz ist, den Unternehmer, der gar keinen Bock mehr hat. Absolut. Wir suchen ja den Mittäter, ne, wir suchen ja den begeisterten Unternehmer, der den Markt, die Marktwirtschaft erreichen will. Na also wir glauben weiterhin an den Standort Deutschland, wir wissen, wir sehen, dass es nicht die. Die Phase mit dem stärksten Rückenwind ist, du hast ja immer mal wieder 234 Jahre, wo es einfach gut läuft, egal was du anfasst, läuft und dann hast du jetzt mal Phasen mit Gegenwind. Das heißt aber nicht, dass der,

dass wir nicht an den Standort glauben. Wir bauen in Deutschland weiter auf, wir stellen eigentlich jedes Jahr 23 Analysten neu ein in Deutschland und noch mal in Italien auch noch mal so 2, weil es immer mehr Geschäfte in Deutschland gibt so, und das liegt daran, dass wir in immer mehr Branchen reingehen. Dass wir vom Dealflow, von der Reputation her immer noch weiter wachsen und Unfairerweise, wie du gesagt hast, das Private Equity Geschäft, unser Beteiligungsgeschäft, wenn du es unternehmerisch betreibst, ist ja 1 das nicht so konjunkturabhängig ist.

Auch schwierige Phasen bieten Einstiegschancen, bieten aber sogar auch Ausstiegschancen. Also wir haben jetzt gerade einen sehr, sehr schönen Exit gemacht mit einer großen Plattform, die wir. Mal mit 10000000 Umsatz bekommen haben oder angefangen. Das war gar keine Plattform, war ein Einzelunternehmen, das wir in Berlin dazu gekauft haben, daraus wurde eine sehr schöne TGA, also technische Gebäudeausstattungsplattform, und die haben wir das mit über 500000000 verkauft Umsatz verkauft an an einen Strategen, hinter dem wiederum dann Private Equity, ein großer internationaler Private Equity Fonds steht.

Also es gibt eigentlich beides, also. Aber was du schon siehst und nicht das, was eigentlich würde ich sagen, was ist in den letzten 10 Monaten in einer Erkenntnis gereift? Du siehst schon, dass die Rolle des aktiven Private Equity Fonds, der wirklich im Schulterschluss mit dem Manager sich hinstellt und sagt, von selbst läuft es nicht mehr, der Rückenwind ist vorbei, wir schaffen es aber trotzdem, aber das geht nur, wenn wir durch die gesamte Klaviatur der Wertschöpfungskette gehen, sowohl. Durch durch Einkauf, durch IT, durch interne Strukturen, Digitalisierung, Automatisierung, Recruiting als auch Vertrieb und Internationalisierung. Da müssen wir durch und, und das ist ein ständiges, sich gegenseitig anspornen, mit dem

Unternehmer die wichtigen Themen immer wieder zu priorisieren und dann auch umzusetzen. Und ich glaube wirklich, und das ist vielleicht die etwas alarmierende, aber vielleicht erkennt es aber auch die Lösung, dass der Unternehmer schafft es nicht mehr alleine, glaube ich. Das war die guten Zeiten sind da leider vorbei, nach dem Krieg gab es die Banken und die tollen Unternehmer, da brauchte sie kein Private Equity, dann kam Private Equity rein, aber wenn ich mich so erinnere vor 30 Jahren, als ich angefangen habe, mein Gott, da war unsere Aufgabe, die guten Unternehmen zu finden, die davon zu überzeugen, uns rein zu lassen, dann haben wir das refinanziert und. Und oder überhaupt finanziert.

Und dann ist das Unternehmen durch sein Wachstum gut weitergekommen. OK, es ging eher so um eine Finanzspritze dann. Ja, und noch nicht mal ins Unternehmen rein, sondern der Unternehmer hat halt Geld vom Tisch genommen und und er hatte aber das Heft gut in der Hand und brauchte auch nicht so wahnsinnig viel Unterstützung.

Das war jetzt vor 30 Jahren würde ich sagen ne. Und in den letzten Jahren ist immer klar geworden, dass der Unternehmer mit diesen vielfältigen internationalen Herausforderungen beim Unternehmen das vielleicht 4050 60 80000000 Umsatz macht, damit überfordert ist. Also wir sehen immer weniger Unternehmen, wo wir, wo wir sagen, die schaffen es alleine, die meisten brauchen einen starken Partner an der Seite, der sehr diszipliniert, sehr erfahren. Ins Sparring mit dem Unternehmer geht und und natürlich auch ein bisschen Kapital am Rücken hat, das ist schon mit Kapital. Das ist vielleicht auch noch mal eine letzte Erkenntnis. In der Krise kannst du halt wahnsinnig viel machen, viel mehr als in den

Aufschwungzeiten. Jetzt seid ihr ja schon immer so, sage ich mal, ein sehr unternehmerisch geprägter PE auch gewesen. Siehst du bei Marktteilnehmern von euch die. Traditionell vielleicht nicht so viel mit irgendwelchen inhouse Teams gemacht haben und so weiter und sofort da auch ein Schiff, dass die das auch erkennen und dann auch immer mehr, also quasi, dass auch die ganz pauschal klassische Rolle eines eines Private Equity Professionals immer stärker auch so im Value Creation operativen Bereich liegen wird. Ja, also ich glaube, wenn du, wenn du die Evolution der Branche dir anschaust, früher das finden und finanziell ordentliche Strukturieren der Unternehmen. Das muss natürlich weiterhin

sein, das gibt es aber schon lange so, dann haben wir ja vor 25 Jahren angefangen in Deutschland, weil wir die ersten, die beiden Bild gemacht haben. Bis heute gibt es ja nur ganz wenige, die es wirklich systematisch machen, das ist weiterhin ein wesentlicher Treiber, das wollen viele machen, scheitern meistens an der Komplexität, weil man postet großes Team, das drauf arbeitet, weil die jetzt reicht ja nicht. Zielunternehmen zu finden und die zu kaufen, sondern du musst ja dann auch.

Du musst doch die richtigen kaufen, du musst die Anreizsysteme setzen, du musst die Kulturen irgendwo richtig auswählen und dann miteinander verbinden, das Thema Integration begleiten und so weiter ist schon eine große Herausforderung und dann kommt so als dritte und das wie gesagt ist schwierig, aber es muss gemacht werden, sonst wirst du du was rein organisch bei kaum einem Unternehmen eine Marktführerschaft erreichen. So und das dritte Thema ist tatsächlich das Thema operativ. Operative Maßnahmen zu begleiten, und das ist tatsächlich was, was immer mehr kommt. Und ich glaube, die Branche hat es auch verstanden, ob es jetzt jeder so macht.

Es liegt natürlich so, die Krux ist ein bisschen natürlich unser der Hintergrund der Branche, ja, die Branche kommt ja, wenn du dir die Profile anschaust, wesentlichen aus dem Consulting und dem Investmentbanking. Diejenigen, die dort erfolgreich waren oder dort ihre Grundausbildung genossen haben, sind dann ins Private Equity gekommen.

So also wir haben ja ganz wenige operative Manager im Private Equity, so, das wird mehr, die großen Fonds können sich den Luxus in Anführungszeichen erlauben, operative Teams zu einzuwerben, die kleineren machen es nicht, machen es auch aus vermögensverwaltenden Gründen nicht fairerweise aber, aber der Bedarf ist schon da und der wird auch die Zukunft prägen, glaube ich. Das heißt, du würdest sagen, perspektivisch? Wird ein Wechsel sag ich mal aus einem mittelständischen Unternehmen, aus einer Führungsposition ins Private Equity zum Beispiel auch immer gängiger werden als jetzt wie früher irgendwie aus 23 Jahre Investmentbanking oder Consulting, dann ins Private Equity. Also ich glaube, dass jetzt

tatsächlich die Chance da ist für Manager aus Führungspositionen. Sich zu überlegen, ins Private Equity reinzugehen, ja, das ist kein einfacher Weg. Ja, da muss man sich die Person anschauen, da fehlt natürlich viel Handwerkszeug, fehlt auch die Erfahrung, was macht denn wirklich einen erfolgreichen Private Equity Deal aus, der ist ja nicht nur, dass das Unternehmen und natürlich das Entscheidende ist, dass das Unternehmen in 5 Jahren mehr wert ist als heute so, und wieso ist es mehr wert, weil es typischerweise ein besseres Unternehmen ist, weniger Abhängigkeiten hat, wächst. Besser aufgestellt hat ist mehr Produkte, mehr Länder hat etc. Und trotzdem hast du aber gewisse Dynamiken, die die Rendite deines Eigenkapitals

determinieren. Eigenkapitaleinsatz wann, wieviel, wann nimmst du es auch mal raus, zwischenzeitlich refinanzierst etc. Und da tun sich natürlich die Manager schwer, weil das gar nicht deren Welt ist. Dieses ganze Finanzierungs und transaktionsgetriebene Geschäft auch bei Zukäufen tun sich viele schwer.

Und deshalb, glaube ich, brauchst du die Kombination, also der reine Private Equity Manager, der jetzt der reine und ich sag mal Manager, der jetzt reinkommt und sagt, ich werde jetzt hier Senior in einem Private Equity Fonds, der wird es, glaube ich so standalone noch nicht schaffen. Was ich spannend fand, ist, dass du am Anfang angesprochen hattest, dass du jetzt schon auch sagst, OK, jetzt in dem letzten Jahr nimmt die Frequenz der relevanten Ereignisse schon immer mehr zu, weil das ist so eine Sache, was ich und und.

Mit Freunden so in meiner Altersgruppe wir uns dann regelmäßig fragen, ob das jetzt halt einfach so, ich sag mal zum Älterwerden dazu gehört, dass man selber auch immer mehr irgendwie Nachrichten verfolgt, davon auch immer mehr betroffen ist und dass es einfach ganz normal ist, dass man das Gefühl hat, es passiert irgendwie immer mehr, oder ob es, ob es halt wirklich so ist und dass vor sag ich mal 1015 20 Jahren irgendwie alles schon noch ein bisschen. Unkomplizierter funktioniert hat so in der in der Welt, in der Wirtschaft et cetera.

Ach, das glaube ich jetzt gar nicht, David oder oder ich sag mal, ich würde es ein bisschen ausdifferenzieren, also die die Probleme gab es immer, also wenn ich mich an meine Zeit erinnere, als ich so in deinem Alter war oder vielleicht ein bisschen jünger. Meine Güte, da hatten wir zwar keinen Klimawandel Bedrohung, aber wir hatten Waldsterben und Ozonloch. Ja, ich meine, da haben alle Experten gesagt, na gut, in 20 Jahren wird Australien nicht mehr bewohnbar sein und wir werden auch keine Wälder mehr in Deutschland haben, kam dann anders und ich glaube, es wird auch mit dem Klimawandel anders kommen.

Ja, es wird eine Mischung aus Technologie und und dann doch weniger präzisen Vorhersagemodellen wird es, wird es irgendwo in eine andere Richtung auch dann hatten wir den kalten Krieg. Nur dass damals Putin eben nicht an der ukrainischen Ostgrenze stand, sondern mitten in Deutschland. Damals war er ja auch schon da, der Herr Putin, da nur als KGB Chef und und da waren die russischen Panzer wie jeweils nur wenige Stunden von den deutschen Ortschaften entfernt, mit einer, Ich glaube numerischen Überlegenheit von 5 russische Panzer auf einen Nato Panzer oder so was. Ja also das.

Der der kalte Krieg war ja noch viel, viel näher dran damals, als er heute ist. Die Bedrohung durch China, naja, damals war es Japan. Damals machte sich die deutsche Industrie massivste Sorgen, weil die Japaner die die die Weltexportführerschaft übernommen haben, das Thema Öl, was heute jetzt kein populäres ist, aber ich sag mal die beiden großen Grundressourcen, die wir hatten. 70er Jahren war Grundwasser und Öl. Und beides war.

Endlich. Der Grundwasserspiegel sank ständig. Also wenn wir jetzt die Prognosen fortgeführt hätten, dann wären wir jetzt quasi schon bei einem Grundwasserspiegel von irgendwo -50 Meter. Ja, und wir sind glaube ich bei -6 Meter im Schnitt oder sowas und Öl gäbe es schon gar keinen mehr, der letzte Tropfen Öl glaube ich erinnere mich an meine Erdkunde Schulunterricht, der letzte Tropfen Öl wäre glaube ich in. 2010 gefördert worden oder so, also was die die Probleme, die die fundamentalen Probleme gab es immer schon, die haben sich geändert über Zeit.

Das Gute ist, man kann natürlich sagen, Guck mal von diesen riesig, dieser riesigen Latte von Themen, das AIDS zum Beispiel war auch ein riesiges Thema, nicht war Ausrottung in der ganzen Generation. Krebs mit Mortalitätsquoten wenn du damals, ich habe Medizin studiert, also du in den in den 80er 90er Jahren war das so, dass du eine typische Mortalitätsquote von 50% hattest und hast aber in den Altersgruppen über 60 einen wahnsinnigen Anstieg der der Detektionszahlen gesehen. Das heißt also, da war dir schon klar, dass es eigentlich, es wird nicht zur Ausrottung der Bevölkerung führen, aber zumindest nicht mehr zu dem geplanten oder dem erwarteten demografischen Wachstum.

Kam auch nicht so. Also das Gute ist eigentlich, es gibt immer wahnsinnig viele Probleme und dann findet sich fast immer eine Lösung dafür, das ist man generell. Was ich meinte ist aber, dass es einfach viel schneller passiert, ja, dass das früher hast du sich so mit mit einem Thema weiß ich nicht 10 Jahre beschäftigt, dass sich eigentlich in der Gravität nicht verändert hat und heutzutage kommt was ist dramatisch, in 2 Jahren ist sie vielleicht wieder weg.

Oder die Bedrohung, die kommen, kommen nicht so wie damals in den 70er Jahren, dass du gesagt hast, in 3040 Jahren haben wir kein Öl mehr, sondern wir haben ne künstliche Intelligenz, die uns vielleicht in 3 Jahren überflüssig macht und in 5 Jahren ausradiert ja nach Terminator Logik. Das ist schon alles schneller geworden.

Das wäre denn das. Wäre ja genau der das Stichwort für meinen, für meinen nächsten Punkt gewesen. Karminator nee, ich mein also jetzt schon letztes Jahr gab es natürlich KI, da war es fast sogar, würde ich mal sagen, es gibt ja immer da diesen Hype cycle irgendwie, da war es fast sogar so auf dem Peak, aber jetzt kommen ja nach und nach schon die Ganzen im. Apps und so weiter und sofort Applications Agenten. Agenten wo?

Man wirklich sagt, OK, jetzt kann man wirklich irgendwie also auch noch nicht final irgendwie absehen, wie sich das alles entwickelt, aber schon so, dass man merkt, OK, es ist wirklich kein Hype Thema, sondern das wird die, die die Industrie, die Wirtschaft massiv verändern, so vielleicht einmal ein bisschen zweigeteilt bei euch intern bei dem Private Equity Unternehmen Auctus. Wie nutzt ihr da KI, was macht ihr da? Und dann natürlich auch, wie schaut ihr euch das an in Euren Diligence Prozessen bei Unternehmensauswahl und so weiter und sofort also wir nutzen es. Täglich.

Jeder von uns nutzt es täglich. Wir haben auch einen Kollegen Seniorkollegen, der nichts anderes macht, als für uns und fürs Portfolio Digitalisierung und und KI zu treiben mit sehr, sehr schönen Ergebnissen. Also da, da gibt es gibt es viel zu tun, viele Gelegenheiten in der Praxis, dann wie immer das Thema, so einfach geht es nicht und dann musst du natürlich menschliches Verhalten verändern, ja immer das Allerschwierigste, dass ja das Leitmotto unserer quasi Portfolio Betreuung die Veränderung menschlichen Verhaltens ist, ist die die größte, weist die größte, größte Latenz aus. Die Programme oder die Technik wird immer besser, das ist, glaube ich keine Frage.

Sie führt in einigen Bereichen zu einer relativ großen Arbeitserleichterung, das ganze Thema Unternehmenssuche, Targetlisten etc. Massive Zeitersparnis, Commercial u. Diligence, Marktanalysen etc. Auch entsprechend andere Themen wie Financial Models. Ist ja überhaupt noch nicht auch nur Annäherndweise zufriedenstellend analytische Intelligenz.

Ja, wir lassen unsere Memos, bevor sie ins Investmentkomitee gehen, durch die KI laufen und da kommen schon in der Regel ein 2 gute Punkte raus, die man da auch noch besser rausarbeitet also das muss man schon, weil eben diese KI vielleicht nicht intelligenter als der erfahrene Investmentmanager ist, aber eben. Sehr methodisch und sehr gründlich und halt an alles denkt und alles abhakt, weil ihr ja die Intuition fehlt, so die auf der anderen Seite die menschliche Stärke ist. Die Kombination ist schon ganz gut, wird dann noch im Portfolio Unternehmen, gibt es auch viele Anwendungen, wobei ich jetzt bei all den Sachen, die wir gemacht haben in den letzten 12 Monaten. Nicht gesehen.

Habe dass dadurch in irgendeiner Form wirklich Arbeitsplätze. Eingespart. Werden also bei uns wir stellen weiter ein, der Output wird mehr. Also klar, wir haben jetzt vielleicht mit 10% mehr Leuten in diesem Jahr vielleicht 20% mehr Output, das muss man schon sagen, das war aber immer so, das war so, als das Faxgerät erfunden wurde, da wurde nicht wurden da nicht 3 Briefe am Tag verschickt, sondern 10 Faxe. Und als E Mail sich durchgesetzt hat, dann hast du halt nicht 10 Faxe geschickt, sondern du schickst heute 150 e Mails am Tag.

Ja, also der Output steigt sicherlich. Ob das zu einer massiven Reduzierung der Arbeitsplätze führt? Ja in gewissen Bereichen schon, ich glaube nur, das ist ein zwischenzeitliches Phänomen, die typischen Unternehmen werden immer versuchen. Nachdem sie an den. Kosten gespart haben werden sie als Nächstes immer versuchen, den Umsatz zu steigern.

So und den Umsatz steigerst. Und da wirst du wieder den Humanfaktor reinbringen müssen. Wenn du jetzt jung noch mal im Studium wärst, angenommen du willst noch mal Medizin studieren oder vielleicht auch in einem neuen Leben BWL oder irgendwas anderes. Was würdest du dir für Gedanken machen, wenn du jetzt so das ganze mit ki mitbekommst?

Denkst du, es ist immer noch irgendwie praktikabel. Irgendwas zu machen, wo jetzt nicht in der Stellenausschreibung oder im unternehmensprofil AI und KI 10 mal vorkommt. Oder sagst du okay eigentlich? Das ist der. Der Skill, den du aufbauen musst, das sind die Unternehmen, wo du mitschwimmen musst und und und. In allen anderen Bereichen.

Klar, man kann immer mal noch erfolgreich werden, aber das ist so der große Boom und sich da einzubringen sozusagen, ist dann. Ja, ich glaube es. Also wenn ich es jetzt noch mal neu, ich würde wieder Medizin studieren, glaube ich, weil es mich einfach fasziniert. Aber. Aber wenn. Ich jetzt BWL studierte oder Informatik, dann glaube ich ist der ist der Weg vorgezeichnet. Das ist die, die möglichst große praktische Applikation dieser dieser KI nutzen zu können.

Das das ist, glaube ich, schon wichtig. Die Sorge, die ich mir. Machen würde ist, dass. Das KI, dem dem Menschen gegenüber natürlich schon einen riesigen Vorteil hat, so schnell zu sein. Es ist einfach viel schneller als wir. Und. Die Verifizierung von KI ist schon ein aufwendiger Prozess, also was man ja eigentlich machen müsste. Und wir machen so zum Teil.

Also wir haben ja verschiedene KI Systeme. Und lassen dann weiß ich nicht, Cloud gegen Germany und JGPT laufen, um um Ergebnisse zu vergleichen. Ja und und und Fehler zu finden, da wird es auch irgendwann mal eine corrective AI geben glaube ich, denn das das muss eigentlich kommen ja das diese diese Gläubigkeit die wir sehen.

Von vielen. Da kommt was, wird was ausgespuckt aus der KI und das ist dann so. Ist natürlich bei weitem nicht so. Ja, und das ist, je einfacher die Frage desto sag mal höher wahrscheinlich die richtige Antwort, aber komplexe Zusammenhänge sind da überhaupt nicht so und selbst einfachste, zum Teil noch nicht und ich glaube meine große Sorge ist, wenn du die Generation ansprichst.

Natürlich sind das nicht die Digital Natives, sondern das sind jetzt halt die nächste Generation, das sind die AI Natives. Was mir Sorge. Macht ist, dass das zu wenig selbst erarbeitet wird, auch durch logisches Denken selbst erarbeitet wird und der KI zu viel überantwortet wird. Und ich glaube, eigentlich müssen wir da unsere Ausbildungssysteme und Schulsysteme hinbringen, dass das logische Denken und dass das Deduktive denken nicht verloren geht und die.

Qualifikation oder Qualitäten, die du sonst noch so im im Alltag brauchst. Also was würdest du sagen? Wird da vielleicht in 1015 Jahren nochmals besonders wichtig sein? Also ich sag mal jetzt so Skills, die früher unter anderem dafür gesorgt haben, dass man jetzt Private Equity oder eine Beratung oder im Consulting gut ist, sind ja ja auch so Sachen wie ne Financial Models auch Präsentation irgendwie logisch, strukturieren gute Überschriften. Smarter Aufbau, irgendwie schnell Themen recherchieren können, das Waren ja schon unter anderem vor allem in den Juniorenpositionen mit Skills, die schon dafür gesorgt haben, dass man irgendwie seinen Job gut macht, dass man auch Anerkennung bekommt, wird so

sagen, das wird weiterhin schon irgendwo wichtig sein oder werden dann ganz andere Qualitäten, vor allem auch bei Junioren Leuten vielleicht auch genannt werden, aber dann auch später, also im Private. Equity, denke ich, bleibt die Nummer 1. Fähigkeit am Anfang die Analytik natürlich übernimmt KI viel, aber dann wird halt aus der sag mal selbstschaffenden Analytik eine kontrollierende Analytik.

Da bist du dann eher plausibilisierend. Kann es überhaupt sein, dass das heißt, du musst quasi, du bist dann auf einer Metaebene, wo du dir verschiedene Analysen anschaust und die verifizierst du brauchst aber trotzdem diesen logischen Gedankengang und deshalb glaube ich. Wird jeder jeder Fonds gut daran tun, seine Leute, seine jungen Leute auszubilden? Schon auch klassisch selbst Analysen zu machen? Ja, mit Excel, mit mit, mit Logik, Ausprägungen also das wird sicherlich bleiben, das Zweite, was ich immer noch sehe, ist das Thema Kommunikation.

Natürlich kannst du viel mit mit, gerade da mit den mit den Language Models machen. Aber die zielgerichtete Kommunikation, dass nicht der Sender etwas an den Empfänger schickt aus einer Senderperspektive, sondern der Sender sich überlegt, wie kommt es denn beim Empfänger an und wie verpacke ich es so oder kommuniziere ich so, dass der der Empfänger den optimalen Kommunikationseffekt hat, das das sehe ich noch nicht abgebildet durch KI, das wird irgendwann mal kommen, aber ich glaube, dass diese Eigenschaft weiterhin Fundamentalist. So und das, was wir halt über KI noch überhaupt nicht hinkriegen, ist Menschenführung, Motivation nach innen und nach außen und das wird auch lange brauchen,

bis das bis das kommt. Ja, ich habe auch mal. Gesagt, also ich, ich bemerke nicht mit irgendwie den Partnern von den Banken oder Beratungen spreche, die sagen eigentlich auch alle ja, aber so. Den massiven Effekt auch auf unsere cruiting Art bei weitem noch nicht, zumal das ja auch so diese klassischen Pyramiden hierarchiesysteme sind.

Und wenn die jetzt auf einmal anfangen, keine Juniors mehr einzustellen, dann fehlt ja in 45 Jahren der ganze Mittelbau, der den Problem, der ja alles trägt, eigentlich ne der sind, die noch nicht ganz so teuer, aber können eigentlich schon alles, das heißt, da bemerke ich eigentlich jetzt noch nicht so so ein, also ich glaube das wird schon vor allem den natürlich den Alltag verändern und auch das Aufgabenprofil.

Und dann aber immer, wenn ich danach gefragt werde, auch nach private Equity, sage ich also wenn irgendwie private Equity durch KI ersetzt wird, wenn du KI so gut machen kannst, dass die irgendwie unternehmen aussuchen können für einen guten Preis kaufen können, weiterentwickeln können, also wenn es dann soweit ist, dann also das ist ja wirklich also die Kreativität und Skill und Führung und so weiter so was von vermischt, also wenn das ersetzt wird, dann dann sitzen wir alle.

Zu Hause genau dann glaube ich, machen die Roboter und die KI macht, dann machen dann ihr Ding und Fotos. Nein, also das glaube ich auch nicht, dass das passieren wird. Zumal ich glaube, weißt du, das sind einfach, wenn das System, also wenn KI jetzt nicht tatsächlich doch die Weltherrschaft übernimmt, was ich mir nicht hoffe, wobei, es ist ja nicht nur in unseren Händen, das sind auch in den Händen von so ein bisschen wie Covid auch, also was man da so im Labor erforscht und auf einmal geht es aus dem ungewollt aus dem Labor raus, das kann natürlich mit der KI auch passieren, aber aber generell ist es ein super Tool.

Genauso wie die Erfindung des Rades oder die Erfindung des Pflugs. Oder ja, da gibt es halt so viel oder der Elektrizität super und des Computers, das sind alles Technologien, die uns weiterbringen, die uns produktiver machen, den Output stärken, und ich glaube, nachhaltig irgendwo auch zu einer gewissen Reduzierung des Arbeitseinsatzes führen werden. Ja, ich meine, früher hat der Landwirt vor der industriellen Revolution.

Ich weiß nicht, irgendwo wahrscheinlich 90 Stunden in der Woche gearbeitet, weil vom Morgengrauen und dann abends noch irgendwelche Körbe geflickt oder oder Gerätschaften repariert. Da sind wir jetzt ja inzwischen ganz gut angekommen bei einer 40 Stunden Woche. Ja, und das wird das Technik wahrscheinlich tendenziell auch weiter in die Richtung treiben Thema.

Allgemeinstimmung und auch Zukunft von Prial Equity wenn am Ende des Tages. Jetzt Auctus ihr verwaltet auch sehr viel eigenes Geld, aber der typische PE macht ja sehr viel Fundraising. So und vielleicht kannst du da einmal noch mal ganz kurz ein Overview geben, auch über die Struktur, wie es bei Auctus ist. Du machst da am Ende des Tages, du musst dir nicht ganz so viel Mühe geben beim Fundraising, aber nichtsdestotrotz habt ihr auch Investoren.

Wenn ich das richtig, ja, ja, kommt. Noch nach wie wie? Wie merkst du da die Stimmung? Also ist da bandraising ist. Sehr, sehr schwierig geworden. Auch bei euch, ja. Zu uns, sage ich, kann ich gleich noch was sagen. Also generell, ich bin ja da auch Vorstand im BVK und sehe ja, wie die Kollegen Mühe haben.

Es ist heutzutage, das Kapital ist sehr, sehr zögerlich geworden, ja, es liegt. Im Wesentlichen natürlich ran, dass es weniger Exits gibt wegen der konjunkturellen Situation und damit weniger Rückflüsse an die Metaebene der Investoren, die ihrerseits ja das Geld recyceln, typischerweise unter den neue Commitments der neuen Fonds stecken.

Und wenn weniger bei denen ankommt, geben sie auch weniger commitments, ne, also gab es schon den der sogenannte Dry Powder, also der der Kapitalüberhang der Fonds ist deutlich zurückgegangen und die neuen Fonds tun sich viel schwerer, auch die Fundraising Zeiten haben sich gefühlt verdoppelt von vielleicht. Zu den besten Zeiten, 9 Monaten, jetzt auf anderthalb, 2 Jahre, das ist schon dramatisch.

Und viele Fonds kriegen überhaupt kein Geld oder kriegen nicht genug Geld oder deutlich weniger als die Vorläuferfonds. Wir haben auch ein Fondgerace, Wir haben den sechsten Fondgerace im letzten Jahr, haben da wir sind, haben kämpfen, also kämpfen will, oder wir haben sozusagen haben uns deutlich mehr angestrengt als beim fünften Fond.

Haben 15% mehr Geraced was Gutes für uns. Wir konnten aber auch eh nicht mehr, wir können ja nicht mehr unterbringen, unser Modell ist ja so auf den kleineren Mittelstand ausgerichtet, das ist ja, wir machen auf die Art halt sehr viele Deals kommen zu günstigen Bewertungen rein, das ist ein tolles Segment und wir wollen das Segment nicht verlassen, es ist aber nicht beliebig skalierbar, es ist nur skalierbar, indem wir ständig gute neue Leute an Bord holen, das ist unser Wachstum korreliert 1 zu 1 mit der internen. Kapazität an erfahrenen Analysten, Associals und den besseren Managern.

Aber was haben wir auch gemacht? Wir haben es natürlich dann auch genutzt. Die besseren. Unternehmer anzusprechen, also bei uns. Der Fonds ist jetzt so aufgestellt, dass 50% des Kapitals vom Team kommen, vom Analystenhoch bis zum Partner, und die anderen 50% kommen von Unternehmern, das ist uns ganz wichtig. Weil unser Traum war immer ein, ein Unternehmerfond zu sein, also von Unternehmern, uns und unseren Unternehmerinnen und Investoren hab ich Versicherungen. Oder so genau wir.

Haben keine Versicherung drin, wir haben keine Thunder Funds, Wir haben keine Andaumens, keine Corporates oder irgend so was, sondern es ist wirklich Geld von Unternehmern und davon versprechen wir uns auch. Das Netzwerk. Also wir haben da jetzt 80 Unternehmer und Family Offices drin. Und da kommt dann schon auch einiges an Austausch zustande. Ja, das ist schon gut, es ist aufwendig, aber wenn du e Fundraising machst, dann ist es doch am besten, du suchst dir die Investoren aus, die dir den meisten nutzen bringen und nicht nur die, die dir Geld bringen.

Aber die sind. Sag ich mal. Also da merkst du. Schon dass die viele Geldgeber abwarten. Gerade sind nicht mehr so. Also bei unseren. Investoren des fünften Fonds, das waren ja auch schon die Family Offices und die Unternehmer sind ungefähr 50% des Kapitals. Von denen ist nur in den sechsten Fonds investiert worden, also zum Teil gab es welche, die gar nicht sich neu entschlossen haben oder für den neuen Fonds als Zeichner.

Erklärt haben und zum anderen gab es welche, die gesagt haben, ich hatte im letzten V 5 oder 10000000, jetzt mache ich nur 2 oder oder 4000000 ne, weil einfach die Rückflüsse nicht da sind. Ja also die investieren. Das Geld jetzt nicht groß woanders, sondern es ist einfach noch in den Unternehmenswelt steckt.

In den also, die auch die durchschnittlichen Exit Zyklen sind ja auch geringer geworden. Nicht nur die Exit Bewertungen sind runtergegangen, sondern auch früher wurde ja alle 3 Jahren den Exit gemacht, so nicht weil uns so durch unsere beiden Bildfokus dauert es ja länger, kommt aber auch was Schönes bei raus. Aber selbst der klassische Buyout Fond ist typischerweise 5 Jahre jetzt drin, in dem in dem Deal ne wieviel Plattformen? Baut ihr so parallel auf?

Na. Ja, wir machen schon. Guck mal der der so 25 bis 30 Plattformen pro Fond. Der Fond investiert 5 Jahre, also 5 Plattformen pro Jahr bauen wir. Manche ganz From Scratch, wo wirklich nur eine Idee da ist und wir dann vielleicht erst den Manager finden und dann einen kleinen Zukauf machen und daraus dann eine Plattform bauen bis hin zum Idealfall leider selten, dass es eine tolle Plattform gibt, die von Auctus gehört hat und die gesagt hat, na ja, also gut, dann wenn gehe ich zum Marktführer. Und wie viele Zukäufe werden da typischerweise gemacht? Pro Plattform im Schnitt im Schnitt. Machen wir würde sagen so 5.

Plus Zukäufe. Vielleicht ein bisschen mehr. 5 bis 8 Zukäufe es gibt aber auch welche, da machen wir 30 und es gibt aber auch welche, wo wir sagen, nach 34 Zukäufen haben wir eine gute Marktposition erreicht und und vielleicht hat es auch ein bisschen länger gedauert und dann sind die 5 Jahre schneller um als man denkt, und ja, muss man sagen, wenn es richtig gut läuft, auch gerne 10 Jahre drin bleiben, das ist ja das schöne, wenn du so viel eigenes Geld hast und der Rest von Unternehmern kommt. Wir hatten noch nie eine Konfliktsituation. Die freuen sich, wenn wir sagen, dann lass uns doch in diesem tollen Deal noch mal länger drin bleiben, weil hier entsteht mehr wert und.

Was sind da gerade Plattformen, wo ihr ein besonderes Augenmerk drauf habt? Oder Branchenindustrien kannst. Du kannst du auch was beraten, also was man ja gerade viel mitbekommt ist steuerberatermarkt ja weiß nicht ob. Haben wir im Verband ja ganz stark für gekämpft, dass das ja eigentlich schon im Koalitionsausschuss beschlossene Fremdbesitzverbot.

Spezifisch für die Branche der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, dass das doch nicht durchs Kabinett ging und in letzter Sekunde gekippt wurde. Also das war wichtig, dass wir das hinbekommen haben, weil das natürlich auch eine Folgewirkung gehabt hätte für andere Branchen von freien Berufsträgern, das ist ein interessanter Markt, wir sind an dem Markt seit bestimmt 10 Jahren dran, gehen wir mal wieder. Sind bisher noch nicht zum Zuge gekommen, aber sind schon auch in in Gesprächen.

Ja, allerdings lassen wir uns jetzt nicht, wir sind ja Ungarn lemminger ne, wir lassen uns da nicht, wenn es alle machen wollen, finden wir es ja schon unspannend ne also das ist dann nichts für uns ja aber. Investieren dann weiterhin auch so in sag ich mal. Ich sag jetzt eher so Old Economy Bereiche oder ist gerade schon auch Fokus auf Tech.

Ki Plattformen, weil da einfach gerade viel viel Perspektive ist. Ja. Also wir, wir sind schon breit aufgestellt, wir haben auch viel IT. Ja, it Consulting, It Services, bisschen Software auch. Fairerweise muss man. Dazu sagen Wir sind ja ein Investor, der schon daran glaubt, dass der Gewinn zum Teil auch im Einkauf liegt.

Und der Vorteil ist und auch der Grund, weshalb wir so viele Deals, wir machen ja im Jahr mit den Zukäufen. 25 bis 50 Deals super fürs Team kriegst nirgendwo eine bessere Ausbildung als im Big. Sozusagen ja, aber das klappt natürlich, das klappt natürlich nur, weil du dich in einem Segment bewegst, das wo es viele Unternehmen gibt und relativ wenig Wettbewerb und es klappt auch nur, weil wir unternehmen auch akzeptieren, die gut sind und profitabel sind.

Aber durchaus so ein paar Schönheitsfehler haben können. Ich finde immer, also ich sag mal, wenn ich einen ein Bedauern habe in Bezug auf die Branche, nicht auf uns, ja, ich glaube, wir machen es wirklich anders, dann sage ich mir immer anknüpfend an das, worüber wir vorhin gesprochen haben, der der gute deutsche Kontinentaleuropäische, was auch immer Unternehmer braucht eigentlich diesen Kapitalspachingspartner und um die Firma besser zu machen, so jetzt ist es aber so, dass PE. Eigentlich nur 3 bis maximal 5% der Firmen eines Sektors haben möchte, weil PE typischerweise sagt, Wir nehmen nur die allerbesten Firmen, da mache ich einen Haken hinter alles, das darf nicht mehr als 30%

Kundenabhängigkeit haben, da darf es keine starke Personenabhängigkeit geben, das Wachstum muss mindestens, das Marktwachstum muss mindestens 5% betragen, das Unternehmen sollte selbst mindestens 8% wachsen. Da darf es, die Bilanz darf nicht zu, zu ungewichtet sein und so weiter also der der sag mal dieses Stick The twenty Boxes von Private Equity führt dazu, dass eigentlich nur. Ja, in normalen.

Zeiten vielleicht 5 bis 10% der Unternehmen in Frage kommen in solchen Zeiten wie jetzt eher 3%, ne führt auch dazu, dass es so weniger Exits gibt und das ist schade, weil wenn wir sagen, dass Private Equity. Eigentlich die Lösung für unsere Volkswirtschaft sein könnte, indem es die Unternehmen besser macht, Arbeitsplätze schafft, Steueraufkommen schafft und dem Land diesen Optimismus wiedergibt, den wir alle brauchen. Dann darf ich auf der anderen Seite ja nicht so selektiv sein, sondern dann muss ich es doch schaffen, auch in ein normales Unternehmen zu gehen und dem und dann und zu sagen, auch da sehe ich Schönheit in einem normalen ja, und das ist eigentlich diese, diese Bräute mit den

Schönheitsfehlern. Aber eigentlich. Ist eigentlich das ja der Punkt, wo man auch die größten Werthebel total bringen kann. Aber du kriegst es. Genau, und das ist ja unsere Philosophie seit 25, also viele ic s. Sind dann zu ängstlich bei so was, ja. Dem Management. Weil die es DMP eh nicht zutrauen das zu drehen, oder?

Ja. Oder oder, weil es einfach. Usus ist in der. Branche zu sagen, ich will nur tolle Unternehmen kaufen unfairerweise, weil das natürlich auch menschlich so ist, dass. Wenn du, wenn das Unternehmen sich nicht gut entwickelt, in den nächsten 34 Jahren und du hast als Partner oder Investmentmanager dieses Unternehmen in IC getrieben und das IDC davon überzeugt, diesen Deal zu machen, dann wird dir jeder vorher öffnen, dann wird man im Rückblick sagen, ja, aber es war doch klar, die haben doch mit einem Kunden 50% gemacht.

Und der Kunde ist dann weggebrochen, was ja ganz schön doof, dass du das damals gemacht hast. Ja, und und deshalb wollen keine will keine offensichtliche Fehler machen, da kannst du noch 10 mal argumentieren, ja klar, aber ich habe für dieses Unternehmen nicht 10 mal wird da bezahlt, sondern ich habe nur 6 mal wird da bezahlt.

Ja ich habe es doch im Preis drin gehabt, aber wenn dann der negative Effekt eintritt, der damals vorhersehbar wäre gewesen wäre und. Dann hast du das Problem das reputative Problem. Ja und dann werden eben die Bauernopfer gebracht in den Fonds et cetera. Du hast ja auch ein. Buch im Mitte des Jahres oder Herbst war es ja veröffentlicht, da ging es ja auch, da geht es ja auch um genau dieses Thema, warum Deutschland Private Equity am Ende des Tages braucht, braucht genau wie kam das zustande und vor allem musst du mir mal erzählen wie du.

Ich glaub du hattest einen ziemlich hochrangigen Politiker der Linken auch. Also wie du das hinbekommen hast, das musst du mal auch einmal erklären an der Stelle. Ja, also das Buch. Ist eigentlich aus der Tätigkeit für den Branchenverband, dem Private Equity oder Kapitalgesellschaftsverband BVK entstanden, wo ich mit mit meiner Co Vorständin oder Vorstandsvorsitzenden Ulrike Hinrichs ja öfter auch mal bei Politikern bin, so.

Und wir haben gesehen, wie schwer die sich tun, überhaupt zu verstehen, was wir machen. Ja, und irgendwann sind wir dann mal in der Diskussion da drauf gekommen, dass wir gesagt haben, OK, wir wir, jetzt lass es uns doch mal niederschreiben, vielleicht lesen Sie es eher, als dass wir zu jedem fünfmal hingehen müssen, und dann haben wir gesagt, OK, dann hören wir doch mal rum, was sind denn erfolgsbeispiele, was was bringt dieses Kapital und. Das, wie man so schön sagt, heutzutage narrativ, ja das Narrativ, das neue Kapital ist ja das, was wir, wo wir uns als verband auch positionieren, im Gegensatz zum alten Kapital. Das alte Kapital war ja, wenn wir dann auch mit Dietmar Barth intensiv diskutiert, das alte

Kapital ist, dass da gibt es den Produktionsfaktor Arbeit, der ausgebeutet wird, und dann gibt es den Produktionsfaktor Kapital, der eigentlich nichts leistet, so, und das hat eben zur Marxschen. Kapitalismuskritik geführt, der ja sein erstes Buch Das Kapital nannte. Und wir haben gesagt, wir provozieren mit dem Titel bewusst oder setzen den Gegenpunkt.

Das neue Kapital ist eben nicht das Kapital, das nichts tut und das den Faktor Arbeit ausbeutet, sondern das Kapital. Das neue Kapital ist das, das zusammen mit dem Unternehmer mehr Wert schafft. Und, und, und. Deshalb haben wir dieses Buch geschrieben und nicht nur wir, wir haben es herausgegeben, wir haben auch unsere Kapitel, ich habe auch ein Kapitel da geschrieben, aber eben auch viele andere, die erfolgreich Kapital investieren und dadurch echt einen Mehrwert schaffen, das kommt auch gut an bei der Politik und wir haben dann bewusst gesagt, okay, jetzt sind wir ja nun eh in der Kapitalistenecke, jetzt lass uns doch mal bei der Buchveröffentlichung in dem Panel und. Nicht nur einen ehemaligen FDP

Finanzminister dazu nehmen Christian Lindner, sondern lass uns doch auch mal den Chef der Linken dazu nehmen und es war eine äußerst interessante Diskussion, wo er dann aber auch zum Schluss gesagt hat, OK, Übertreibungen muss man vorbeugen, es kann jetzt kein Wildwuchs geben, aber. Ihr sieht schon ein, dass dieses neue Kapital wirklich das ist, was Arbeitsplätze schafft und was notwendig ist.

Ist das so deiner? Meinung nach auch der sag ich mal, gesellschaftliche Konsens auch unter den Unternehmern im Mittelstand, das quasi immer mehr von dieser Heuschrecken Vorstellung der Private Equity Investoren abgesehen wird. Oder ist das immer noch sehr in den Köpfen verankert, dass das irgendwie. Böse ist doof ist also ich glaube, es ist. Deutlich besser geworden, ja deutlich besser geworden. Also die, ich sag mal Heuschrecke habe ich jetzt lange schon nicht mehr gehört.

Früher habe ich dann immer gesagt, wir sind keine Heuschrecke, wir sind eine Heuschrecke, weil wenn wenn wir zu dem Unternehmen kommen, dann bringen wir ja wirklich was mit und und ich meine, wir als Augtes haben immer gesagt, wir sind die Honigbiene, weil wir befruchten die Unternehmen mit dem Wissen, dass wir von allen Unternehmen haben, versuchen wir jedes unserer Unternehmen dann noch mal besser zu machen und.

Generell hat hat klar, die Unternehmer haben es verstanden, dass das Kapital vor allen Dingen positives gestalterisches Kapital, essentiell wichtig geworden ist und es, ohne dass es überhaupt nicht mehr geht und die Politik, naja, also wir kriegen schon auch jede Tür auf, die Politik versteht es schon, die hat dann ihre Probleme in der Umsetzung, aber es gibt schon inzwischen einen relativ guten Konsens, dass wir gutes unternehmerisches Kapital viel mehr davon ins Land holen müssen. Und dann in möglichst viele Unternehmen investieren. Und deshalb kam ich noch mal am Anfang zurück. Ich, wir müssen einfach den Fokus breiter spannen, dass dieses Kapital in jede Art von Unternehmen reingehen kann und jede Art von Unternehmen besser

machen kann. Das wäre sozusagen, wenn ich noch, sagen wir mal, eine eine Kampfmotivation quasi hätte, dann würde ich sagen, ist es das, also es gibt noch sehr. Viel Potenzial für private Credits? Definitiv. Definitiv. Letzte Frage vielleicht, woher kommt der Großteil? Es kommt ja jetzt jetzt bei dir, bei euch, viele Unternehmer sind das dann vor allem auch aus dem deutschsprachigen oder europäischen Raum oder ist auch viel Kapital irgendwas aus Asien, Amerika et cetera nach nach Deutschland und Europa kommt ja also bei uns. Ist es ganz einfach?

Wir haben im Wesentlichen aus den Märkten, wo wir aktiv sind, hauptsächlich Deutschland, bisschen Schweiz, bisschen Italien. Da haben wir unsere Netzwerke und deren Netzwerke wollen wir ja auch das typische Kapital für Deutsche Fonds kommt leider nicht so aus Deutschland, Deutschland ist Kapitalschwach, also Deutschland ist eigentlich relativ kapitalstark, es liegt nur leider auf nichtverzinslichen Sparkonten oder geringverzinslichen Sparkonten, das ist ja wirklich ein Drama oder liegt in irgendwelchen Staatsanleihen oder Versicherungen.

Kapitalsammelstellen in Deutschland, so wie es die großen ausländischen Pensionskassen haben, oder Pensionsfonds haben wir ja nicht, weil wir leider ja auch keine keine Rücklagenfinanzierte, sondern eine umlagenfinanzierte Rente haben. Da fehlen uns ja was sind, was ist das 1000 Milliarden ist eine Trillion Billion ist USA glaube ich Billion ist eine Billion ja genau also die Billionen, genau die fehlen uns ja in diesem System und die werden auch nicht investiert deshalb.

Ist es illusorisch zu glauben, dass wir allein mit nationalem Geld wie die USA das vielleicht tun, unsere Kapitalmärkte, unsere Investitionsmärkte ausreichend versorgen können? So, das heißt, wir müssen attraktivere Voraussetzungen schaffen, das tun wir leider nicht, weil die einzelnen Finanzämter sagen, Ach, ich schlachte die goldene goldene Gans lieber, als dass ich da jedes Jahr geduldig auf das goldene Ei warte. Das ist ist kurzfristig gedacht, leider und ja, und und behindert den Zufluss des ausländischen Kapitals. Wir sind bei weniger als der Hälfte von dem, was wir vor ein paar Jahren noch hatten, an Auslandskapital, das nach Deutschland reinkommt, ja, was wieder das Problem verschärft okay also.

Wir nehmen mit Apparate Equity hat auf jeden Fall noch viel zu tun, viel zu wachsen. Wird nicht so leicht von KI ersetzt werden wie andere Bereiche, aber auch andere Bereiche auch. Jetzt wenn du 6. Du schaust in Portfolio Companies von euch auch da macht es die Mitarbeiter halt produktiver, aber man kann jetzt nicht ganze Abteilung streichen, weil da jetzt irgendein Agent irgendwie was macht also. Ich sag es nicht nur, ich würde noch nicht mal sagen, leider nicht.

Es ist einfach so, dass wir im Portfolio keine Arbeitsplätze abgebaut haben, obwohl wir mehr KI einsetzen, ja. OK, das heißt man. Muss sich nicht ganz so viel Sorgen machen, trotzdem weiter tüchtig bleiben und in der Lage sein, damit umzugehen, das zu nutzen. Ja, und mit Optimismus. Voranzugehen und morgens aufzustehen und sich zu fragen, was will ich heute machen, was ist das Besondere, weshalb bin ich am Abend zufrieden mit mir, vielleicht ein bisschen stolz auf mich, weil ich heute was geschafft habe, was über das normale hinaus ging, was ich eher als Routine zu erledigen habe.

Ich glaube, das ist, was wir am meisten brauchen, ist dieser Wille. Zu sagen, ich will mit meinem Leben, meinem Jahr, meinem Tag, meinem Arbeitgeber, was auch immer was Besonderes erreichen, das müssen wir wieder hinkriegen. Und dann ist das Glas auch wieder halb voll, halb voll, halb. Ja genau, Ingo, vielen, vielen Dank für deine Zeit und euch weiterhin gute Geschäfte und ich bin gespannt, was wir Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres zu besprechen haben, freue ich mich schon drauf. David, Dankeschön, danke dir.

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