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Shownotes
Was, wenn die Großeltern verwöhnen? (Mit Zucker, Geschenken und Grenzenlosigkeit)
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Ja, ich versöhn mich jetzt einfach und hab mich zur Aufnahme dieser Nachgehörtfolge auf dem Balkon gesetzt. Das ist jetzt was die Audioqualität angeht. Nicht so ne gute Idee, aber du bist ja jetzt gemeinsam durch, weil ich ja ich hab da jetzt Prioritäten gesetzt, weil draußen ist so n ganz lauer Berliner Frühlingsabend, der Himmel ist rosa, es fliegen Mauersegler umher, das ist einfach entzückend gerade und deswegen nehm ich euch da mit auf dem Balkon, das ist ja auch schön, ihr spürt bestimmt den Weib und deswegen profitieren wir doch dann alle davon, dass ich an einem Ort sitze, der jetzt akustisch nicht so optimal ist. OK Leute, ich hab es schon geahnt. Aber tatsächlich kamen die
allermeisten Rückmeldungen beim Thema Verwöhnen zum Thema Großeltern. Ich habe es schon gewusst. Ich habe sogar überlegt, ob ich es noch in die Hauptfolge Reinpacke, aber deswegen bin ich ja so froh, dass es die Nachgehören folgen gibt und euch sehr dankbar, dass ihr mir genau die Stichpunkte gibt, die mir sonst auch flöten gegangen wären, sozusagen. Also es ging darum, dass ihr das komplett verinnerlicht habt, was das Thema verwöhnen angeht, so als Erziehungsmethode und so, und dass das ja auch alles quatsch ist, wie wir da so drauf gucken und so.
Und dann kam immer aber, was die Großeltern da machen mit meinem Kind oder meinen Kindern. Das, das ist schon, das ist schon eindeutig verwöhnen, also da werden keine Grenzen gesetzt, es wird nie nein gesagt, sie lassen viel zu viel sozusagen über sich ergehen, sie überhäufen die Kinder mit Süßigkeiten, mit Möglichkeiten zum Medienkonsum, mit Geschenken und so weiter und ihr beobachtet das als Eltern und denkt.
Holy Moly muss das denn sein und ich das Thema Großeltern wird auch noch ein eigenes Podcast Thema werden, weil ich es so groß und so wichtig finde. Deswegen lass ich jetzt mal all diese emotionalen Ebenen weg, die es so gibt bei dem Thema ja Thema Schwiegereltern, eigene Eltern, warum sind die als Großeltern so anders als sie als Mutter und Vater für mich waren und so weiter da spielt so viel mit rein, aber wir werden jetzt einfach mal ganz kurz ganz konkret.
Vielleicht erinnert ihr euch an meine Podcast Folge zum Thema Grenzen und Grenzen setzen. Wir können für unsere Eltern, also für die Großeltern unserer Kinder, keine Grenzen setzen, das müssen die schon hinkriegen oder eben auch nicht. Also es ist ja auch legitim, andere Grenzen zu haben, als wir so für Kinder ist. Das ist diese Pluralität auch sehr bereichernd und daran können die Wachsen, für die ist das ganz wunderbar und ich weiß, wenn wir sehen.
Meiner Mutter oder meinem Vater oder meiner Schwiegermutter? Was auch immer, ist das doch gerade alles zu viel, aber sie erträgt es ja, dann sind die auch erwachsen, ne, also ich finde wir müssen da jetzt nicht so um die herum tanzen, sondern wir können da zum Beispiel auch n Gespräch mit denen suchen und sagen. Ey, ihr dürft das wirklich sagen, ne, wenn euch das zu viel wird oder so.
Wir können ja auch dann ganz pädagogisch wertvoll sowas sagen wie OK, die Lautstärke ist jetzt gerade wirklich zu krass, Leute wollen wir mal alle zusammen uns hier dieses Bilderbuch angucken, ich hab hier n wimmelbuch so wollen wir uns mal ganz entspannt alle nebeneinandersetzen ne also sowas können wir ja schon machen, aber bisschen wie wie ich eben auch meinte in der Grenzenfolge oder auch in der Bindungsfolge witzigerweise. Wir können das nicht delegieren.
Ja, und wir können das nicht für andere machen, die müssen das schon selber machen, wir können Sie gern dazu einladen und auch ne den Großeltern auch wirklich sagen, wenn wir bei euch sind, dann gelten eure Regeln ja oder wenn wir zusammen sind, dann ist es auch wichtig, dass es euch gut geht, also sagt Bitte, wenn es nicht so ist. Ja und eure Enkelkinder fühlen sich auch geliebt von euch, wenn ihr sagt jetzt mal nicht so wild oder jetzt mal nicht so laut und so und dann können wir ja überlegen, was wir stattdessen zusammen machen oder ob wir vielleicht mal zusammen rausgehen oder so, also ihr müsst das nicht so ertragen. Sondern wir können da so drüber sprechen. Und jetzt zum Thema Materielles
Verwöhnen, das ist ja natürlich auch echt einfach so ein Ding, dieses über Süßigkeiten und über Geschenke, Liebe zeigen, ja, weil es dieser Generation ja noch so viel schwerer fällt, über Gefühle zu sprechen, ja, dann sind das ja auch die Kinder der Kriegseltern. Ne, die Nachkriegsgeneration, wo sozusagen ja auch tatsächlich irgendwie sowas wie essen auch oft der pure Luxus und das wertvollste es war sozusagen ne, also deswegen ist dieses diese dieses Verschwimmen davon, dass das Liebe ist auch nachvollziehbar und trotzdem ne können wir da natürlich auch drüber sprechen und sowas sagen wie Pass auf, ich teile mal die Sachen damit die wirklich für mein Kind voll sinnvoll wären, zum Beispiel bräuchten wir n
neuen was weiß ich. Sonnenhut oder so ne, das ist vielleicht cooler als die achte Barbie oder sowas ne. Also wir können natürlich schon versuchen das so n bisschen zu lenken, aber ich finde auch lasst uns da mal ruhig auch n bisschen weich sein ja also Großeltern dürfen natürlich in einem Rahmen der nicht unseren Werten widerspricht ne also nee wenn es nicht um Gewalt geht und so auch einfach anders sein als wir so und wenn die dann das blinkende quietschende Fisher Price Zeug kaufen. Das achte ja genau, dann ist das so, auch wenn wir es nicht kaufen würden.
Wisst ihr was ich meine? Also ich finde wir dürfen da auch sozusagen ein bisschen Sanftheit gegenüber einziehen lassen und wenn es wirklich super nervig für euch ist, kann man ja auch sowas machen wie die Oma. Spielsachen bleiben bei Oma. Also wenn die geschenkt werden, dann bleiben die bei Oma, dann freuen wir uns darüber, wenn wir mal bei Oma sind. Aber wir nehmen das blinke Zeug nicht mit zu uns oder oder oder. Also wir alle kennen ja wohl diese elterlichen Tricks mit Ach Mensch, schade, da ist jetzt ja leider die Batterie schon leer. Schade Mensch, schade, dass man das gar nicht jetzt verändern kann und auswechseln kann und so ihr wisst was ich meine, aber ich glaube es ist tatsächlich es
ist glaube ich wirklich ein zweierlei ein darüber sprechen ja und den Großeltern auch eine Brücke bauen und. Ne, also, dass sozusagen nicht immer ein Lolli mitgebracht werden muss, sondern dass das Kind vielleicht auch gerade super gerne Pixie Bücher liest. Und deswegen schaue ich auch mal ein kleines Pixie Buch mitgebracht werden kann oder so ne, also wirklich auch ne Alternative aufzeigen und ich weiß, das ist alles wieder emotionale Arbeit und so unsichtbare Arbeit. Ich weiß das, ich weiß das ja, also das ist sozusagen die eine Variante, finde ich, dass drüber sprechen und gemeinsam Werkzeuge lernen, guckt mir mit den Kindern Leute. Ach schön, Generation, über uns und Generation unter uns und wir uns selber auch ne und die
andere Sache ist tatsächlich ein Plädoyer für für Leichtigkeit, ein bisschen Sanftheit einziehen lassen. Sie dürfen das anders machen und wenn unser Kind bei den Großeltern übernachtet, und dann gibt es immer Nutella, Toastbrot, dann ist das vielleicht auch einfach okay so, ich finde großelternregeln dürfen auch sein, ja und wenn das eine gewisse Grenzenlosigkeit hat, dann, ja dann ist das bei denen so. Und Kinder sind Kontextual, die wissen, dass das zu Hause nicht so ist.
Die können das unterscheiden, auch wenn die schon sehr, sehr klein sind, so wie die auch sehr unterscheiden können, was ist in der Kita OK und was ist zu Hause OK und so weiter also wir können Ihnen da auch die Kompetenz zutrauen, finde ich OK, sagt mir gerne, was ihr darüber denkt, ich freue mich darauf, dass wir uns nächste Woche Mittwoch wieder hören, da wird das Thema Play Dates sein, also. Spielverabredungen geplante Spielverabredungen, das klingt sehr viel hölzerner als Play Dates. Deswegen nenn ich die Folge Play Dates und ich freu mich schon mit euch darüber, in Austausch zu kommen, bis dann.