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Shownotes
Vergleicht man den Ausdruck »Gott ist Liebe« aus dem Tagesvers mit der Überschrift dieses Textes, könnte man zu der Ansicht kommen, es handle sich in beiden Fällen um dieselbe Person. Das ist aber bei Weitem nicht so. Während »Gott ist Liebe« eine zentrale und wesentliche Eigenschaft des allmächtigen Gottes beschreibt, stellt »der liebe Gott« eine der Realität nicht entsprechende Verniedlichung dar – etwa in derselben Kategorie wie der Weihnachtsmann, der Osterhase oder das Christkind.
In seiner Verwendung muss »der liebe Gott« häufig als Tröster herhalten, wenn beispielsweise die Mutter ihr kleines Kind ins Bett gebracht hat und schnell wieder zu ihrem Besuch zurückkehren muss. Dann soll er trösten, damit das Kind nicht zu weinen beginnt, wenn Mama das Licht ausknipst. Auch wennʼs donnert und blitzt, tut »der liebe Gott« gute Dienste. Hinterher kann man ihn wieder in das Regal der fiktiven Figuren zurückstellen.
Ganz anders erscheint der Gott, von dem in unserem Tagesvers die Rede ist. Er ist nicht nur lieb – er ist die Liebe in Person! Sein Wesen und Handeln sind durchdrungen von dieser Liebe, und er ist der Geber aller Liebe. Zugleich ist er der allmächtige Gott, und dennoch für jeden persönlich erfahrbar, der sich ihm ganz ausliefert, ihm all sein Versagen bekennt und von da an alle seine Hoffnung nur auf ihn setzt. In der Bibel lesen wir mehrmals die Aufforderung, dass wir diesen Gott, diese personifizierte Liebe, »aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft« lieben sollen (Markus 12,33). Gott zu lieben, ist die Bedeutung von »wer in der Liebe bleibt«. Und Gott verspricht, in uns zu bleiben: Er will uns in allen Herausforderungen und Freuden des Lebens leiten.
Hermann Grabe
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Montag, 28. September Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. 1 Johannes 4, Vers 16. Der Liebe Gott? Vergleicht man den Ausdruck, Gott ist Liebe aus dem Tagesvers mit der Überschrift dieses Textes, könnte man zu der Ansicht kommen, es handle sich in beiden Fällen um dieselbe Person.
Das ist aber bei Weitem nicht so. Während Gott ist Liebe eine zentrale und wesentliche Eigenschaft des Allmächtigen Gottes beschreibt, stellt der Liebe-Gott eine der Realität nicht entsprechende Verniedlichung dar, etwa in derselben Kategorie wie der Weihnachtsmann, der Osterhase oder das Christkind.
In seiner Verwendung muss der Liebegott häufig als Tröster herhalten, wenn beispielsweise die Mutter ihr kleines Kind ins Bett gebracht hat und schnell wieder zu ihrem Besuch zurückkehren muss. Dann soll er trösten, damit das Kind nicht zu weinen beginnt, wenn Mama das Licht ausknipst. Auch wenn's donnert und blitzt, tut der Liebe Gott gute Dienste.
Hinterher kann man ihn wieder in das Regal der fiktiven Figuren zurückstellen. Ganz anders erscheint der Gott, von dem in unserem Tagesvers die Rede ist. Er ist nicht nur lieb, er ist die Liebe in Person. Sein Wesen und Handeln sind durchdrungen von dieser Liebe, und er ist der Geber aller Liebe. Zugleich ist er der allmächtige Gott und dennoch für jeden persönlich erfahrbar, der sich ihm ganz ausliefert, ihm all sein Versagen bekennt und von da an alle seine Hoffnung nur auf ihn setzt.
In der Bibel lesen wir mehrmals die Aufforderung, dass wir diesen Gott, diese personifizierte Liebe, aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft lieben sollen. Markus 12, Vers 33 Gott zu lieben ist die Bedeutung von, wer in der Liebe bleibt. Und Gott verspricht, in uns zu bleiben.
Er will uns in allen Herausforderungen und Freuden des Lebens leiten. Die Frage zum Nachdenken. Wer ist Gott für sie? Der Tipp fürs Leben. Gott hat ein Recht auf unsere Antwort. Die tägliche Bibellese. Johannes 14, Verse 15 bis 23. Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht, noch ihn erkennt.
Ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verweist zurücklassen, ich komme zu euch. Noch eine kleine Weile und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich. Weil ich lebe, werdet auch ihr leben. An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.