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Shownotes
Das modernste Schiff seiner Zeit, atemberaubender Luxus und eine eisige Katastrophe – der Untergang der Titanic bietet den perfekten Stoff für die große Leinwand. Auch die zu horrenden Preisen versteigerten Funde aus dem Wrack zeigen, dass die Faszination des bekannten Schiffsuntergangs bis heute ungebrochen ist. Vielleicht auch deswegen, weil uns die extremen sozialen Unterschiede erschrecken, die sich an Bord der Titanic zeigen. Während die Heizer bei 50 °C unter unmenschlichen Bedingungen Kohle schaufelten, konnten die Superreichen in luxuriösen Salons Karten spielen und Kaviar essen. Doch als das Schiff den Eisberg rammte, waren plötzlich alle gleichermaßen dem Untergang geweiht. Allerdings spielte selbst im Tod der soziale Stand eine Rolle: Während etwa 38 Prozent der Passagiere der Ersten Klasse ums Leben kamen, waren es in der Dritten Klasse rund 75 Prozent. Von den Heizern überlebten nur wenige.
Entgegen der dramatischen Darstellung im berühmten Titanic-Film von 1997 lag das jedoch nicht daran, dass die Dritte Klasse durch Gitter an den Aufgängen zurückgehalten wurde. Diese Passagiere hatten schlichtweg einen längeren Weg nach oben, verirrten sich in den verwinkelten Gängen und konnten – als osteuropäische Auswanderer – oft die Schilder und Anweisungen des Personals nicht verstehen.
Eigentlich befinden wir uns in einer ähnlichen Lage. Wir Menschen sind alle – egal, ob arm oder reich, gebildet oder nicht – durch unsere Sünde dem ewigen Tod geweiht. Doch Gott bietet uns in seinem Sohn Jesus Christus Rettung an. Anders als bei der Titanic fällt es jedoch den Armen und im Leben Gescheiterten oft leichter, daran zu glauben, als jenen, die viele eigene Ressourcen haben. Und so werden im Himmel wohl viele Errettete aus der »Dritten Klasse« sein.
Elisabeth Weise
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Donnerstag, 24. September. Weltschifffahrtstag Seht euch doch einmal Eure Berufung an, meine Geschwister. Da gibt es nicht viele, die menschlich gesehen weise oder mächtig oder einflussreich sind. 1. Korinther 1, Vers 26. Überlebenschancen. Das modernste Schiff seiner Zeit - atemberaubender Luxus und eine eisige Katastrophe.
Der Untergang der Titanic bietet den perfekten Stoff für die große Leinwand. Auch die zu horrenden Preisen versteigerten Funde aus dem Wrack zeigen, dass die Faszination des bekannten Schiffsuntergangs bis heute ungebrochen ist. Vielleicht auch deswegen, weil uns die extremen sozialen Unterschiede erschrecken, die sich an Bord der Titanic zeigen.
Während die Heizer bei 50 Grad unter unmenschlichen Bedingungen Kohle schaufelten, konnten die Superreichen in luxuriösen Salons Karten spielen und Kaviar essen. Doch als das Schiff den Eisberg rammte, waren plötzlich alle gleichermaßen dem Untergang geweiht. Allerdings spielte selbst im Tod der soziale Stand eine Rolle.
Während etwa 38 Prozent der Passagiere der ersten Klasse ums Leben kamen, waren es in der dritten Klasse rund 75 Prozent. Von den Heizern überlebten nur wenige. Entgegen den dramatischen Darstellungen im berühmten Titanic-Film von 1997 lag das jedoch nicht daran, dass die dritte Klasse durch Gitter an den Aufhängen zurückgehalten wurde.
Diese Passagiere hatten schlichtweg einen längeren Weg nach oben, verirten sich in den verwinkelden Gängen und konnten, als osteuropäische Auswanderer, oft die Schilder und Anweisungen des Personals nicht verstehen. Eigentlich befinden wir uns in einer ähnlichen Lage. Wir Menschen sind alle, egal ob arm oder reich, gebildet oder nicht, durch unsere Sünde dem ewigen Tod geweiht.
Doch Gott bietet uns in seinem Sohn Jesus Christus Rettung an. Anders als bei der Titanic fällt es jedoch den Armen und im Leben Gescheiterten oft leichter daran zu glauben, als jenen, die viele eigene Ressourcen haben. Und so werden im Himmel wohl viele Errettete aus der dritten Klasse sein. Die Frage zum Nachdenken.
Inwiefern können uns Reichtum und ein gutes Leben daran hindern, unser Vertrauen auf Gott zu setzen? Der Tipp fürs Leben: Gott möchte jeden von uns retten. Die tägliche Bibel lese. Matthäus 19, Verse 16 bis 26. Und siehe, einer trat herbei und sprach zu ihm, Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben habe?
Er aber sprach zu ihm Was fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Wenn du aber ins Leben hineinkommen willst, so halte die Gebote. Er spricht zu ihm, Welche? Jesus aber sprach, Diese. Du sollst nicht töten, du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis geben.
Ehre den Vater und die Mutter, und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Der junge Mann spricht zu ihm Alles dies habe ich befolgt. Was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm Wenn du vollkommen sein willst, so geh hin, verkaufe deine Habe und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz in den Himmel haben, und komm, folge mir nach.
Als aber der junge Mann das Wort hörte, ging er betrübt weg, denn er hatte viele Güter. Jesus aber sprach zu seinen Jüngern Wahrlich, ich sage euch, schwer wird ein Reicher in das Reich der Himmel hineinkommen. Wiederum aber sage ich euch, es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.
Als aber die Jünger es hörten, gerieten sie ganz außer sich und sagten, Wer kann dann gerettet werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.