
Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 266
Bußgeld für den Lebensretter
Mittwoch, 23. September 2026 · 4 min
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Shownotes
Ohne sein schnelles Eingreifen wäre im September 2024 eine deutsche Touristin an einem Strand in der Nähe von Venedig ertrunken. Der Bademeister erkannte die Gefahr. Ohne zu zögern, verließ er seinen Rettungsturm, sprang ins Meer und brachte die Frau an Land. Bereits kurze Zeit später erhielt der Lebensretter einen Strafzettel über 1032 Euro. Nach dem italienischen Gesetz hätte er zuerst die Notrufnummer wählen oder die Hafenbehörde benachrichtigen müssen. Weltweit berichteten Medien über das Bußgeld, das als unangemessen angesehen wurde. Die Kommandantin der Hafenwache verteidigte dagegen den Sinn der Regelung. Die unverzügliche Meldung soll schnellstmöglich eine effektive Rettungskette für eventuelle weitere Maßnahmen aktivieren.
Während ich nachvollziehen kann, dass der Bademeister zuerst die ertrinkende Frau erreichen wollte, erkenne ich: Es ist für uns Menschen oft schwer zu entscheiden, welche Reihenfolge richtig ist. Wie gut, dass Gott über Raum und Zeit steht. Er ist jederzeit nur ein Gebet weit entfernt, hört unseren Hilferuf und will rechtzeitig helfen. In Jesus Christus hat der ewige Gott den »Turm« verlassen, ist Mensch geworden und hat uns durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz den Rettungsring zugeworfen.
Wenn wir erkennen, dass wir vor Gott schuldig geworden sind und in unseren Sünden wie in einem Meer untergehen, können wir zugreifen und werden durch den Glauben an Jesus gerettet. Doch auch wir müssen dafür eine rechtzeitige Entscheidung treffen. Darum zitiert Paulus den heutigen Tagesvers in 2. Korinther 6,2 und ruft uns zu dann zu: »Seht doch! Diese Zeit ist jetzt da. Gekommen ist der Rettungstag!«
Andreas Droese
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Mittwoch, 23. September. Herbstanfang. So spricht der Herr: Ich habe dich rechtzeitig erhört, am Tag der Rettung habe ich dir geholfen. Jesaja 49, Vers 8 Bußgeld für den Lebensretter. Ohne sein schnelles Eingreifen wäre im September 2024 eine deutsche Touristin an einem Strand in der Nähe von Venedig ertrunken.
Der Bademeister erkannte die Gefahr. Ohne zu zögern, verließ er seinen Rettungsturm, sprang ins Meer und brachte die Frau an Land. Bereits kurze Zeit später erhielt der Lebensretter einen Strafzettel über 1032 Euro. Nach dem italienischen Gesetz hätte er zuerst die Notrufnummer wählen oder die Hafenbehörde benachrichtigen müssen.
Weltweit berichteten Medien über das Bußgeld, das als unangemessen angesehen wurde. Die Kommandantin der Hafenwache verteidigte dagegen den Sinn der Regelung. Die unverzügliche Meldung soll schnellstmöglich eine effektive Rettungskette für eventuelle weitere Maßnahmen aktivieren. Während ich nachvollziehen kann, dass der Bademeister zuerst die ertrinkende Frau erreichen wollte, erkenne ich, es ist für uns Menschen oft schwer zu entscheiden, welche Reihenfolge richtig ist.
Wie gut, dass Gott über Raum und Zeit steht. Er ist jederzeit nur ein Gebet weit entfernt, hört unseren Hilferuf und will rechtzeitig helfen. In Jesus Christus hat der ewige Gott den Turm verlassen, ist Mensch geworden und hat uns durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz den Rettungsring zugeworfen.
Wenn wir erkennen, dass wir vor Gott schuldig geworden sind und in unseren Sünden wie in einem Meer untergehen, können wir zugreifen und werden durch den Glauben an Jesus gerettet. Doch auch wir müssen dafür eine rechtzeitige Entscheidung treffen. Darum zitiert Paulus den heutigen Tagesvers in 2. Korinther 6, Vers 2 und ruft uns dann zu: Seht doch, diese Zeit ist jetzt da.
Gekommen ist der Rettungstag. Die Frage zum Nachdenken. Trauen Sie es Jesus zu, sie von ihren Sünden zu retten? Der Tipp fürs Leben: Der, der über der Zeit steht und freiwillig unsere Strafe getragen hat, nimmt sich Zeit für uns. Nutzen Sie dieses Geschenk. Die tägliche Bibellese. 2. Korinther 6, Verse 1 und 2.
Als Mitarbeiter aber ermahnen wir auch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. Denn er spricht: Zur willkommenen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist die hochwillkommene Zeit. Siehe, jetzt ist der Tag des Heils.