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Shownotes
In der Zeit vor Weihnachten locken uns etliche Angebote der Einzelhändler und Onlineshops zum Kauf vieler schöner Dinge. Es ist ein gutes Gefühl, sich mal etwas vielleicht lang Ersehntes zu gönnen oder den Liebsten ihre Wünsche zu erfüllen. Sehr oft allerdings lässt man sich zum Kauf von Waren verleiten, die man überhaupt nicht braucht. Eine Shoppingtour oder ein temporärer Kaufrausch führt nicht gleich zur Kaufsucht, obgleich von der psychischen Störung Oniomanie (Kaufzwang) ca. sechs Prozent der Deutschen betroffen sind. Sie leiden unter dem Drang, ständig einkaufen zu müssen. Ihr impulsgesteuertes Kaufen ist nicht mehr rational kontrollierbar. Noch mehr verbreitet ist der sogenannte Konsumismus, bei dem Betroffene die Tendenz haben, sich mit Produkten zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen. Bevorzugt schmücken sie sich mit statushebenden Gegenständen und Markenprodukten, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben, was ihrer Meinung nach ihr soziales Ansehen verbessert. Schlimm wird es, wenn sie sich überschulden, was zu Verarmung führen und negative Folgen auf das soziale Umfeld haben kann.
Gott weiß um die Dinge, die wir zum Leben brauchen (siehe Tagesvers), doch er möchte uns noch viel mehr geben. Er will, dass wir unsere Sicherheit nicht an unserem Besitz festmachen, unser Glück nicht an Konsumgüter hängen und unsere Hoffnung nicht auf Reichtum setzen. Denn das alles bleibt ungewiss und unbeständig. Stattdessen sollen wir uns »Schätze im Himmel sammeln« (Matthäus 6,20), was bedeutet, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die man nicht mit Geld kaufen kann: Hilfe für Bedürftige, der Beistand für Trauernde, das Gebet für die Kranken usw. Wenn wir Gottes Geschenk der Liebe und Vergebung angenommen haben, können wir solche Dinge selbst verschenken.
Daniela Bernhard
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Samstag, 5. September. Tag der Wohltätigkeit Sie sollen Ihr Vertrauen nicht auf etwas so Unsicheres wie den Reichtum setzen. Vielmehr sollen sie auf Gott vertrauen, der uns alles reichlich gibt, was wir zum Leben brauchen. 1. Timotheus 6, Vers 17 Kaufrausch In der Zeit vor Weihnachten locken uns etliche Angebote der Einzelhändler und Onlineshops zum Kauf vieler schöner Dinge.
Es ist ein gutes Gefühl, sich mal etwas vielleicht lang Ersehntes zu gönnen oder den Liebsten ihre Wünsche zu erfüllen. Sehr oft allerdings lässt man sich zum Kauf von Waren verleiten, die man überhaupt nicht braucht. Eine Shoppingtour oder ein temporärer Kaufrausch führt nicht gleich zur Kaufsucht, obgleich von der psychischen Störung Oniomanie, das heißt Kaufzwang, circa 6% der Deutschen betroffen sind.
Sie leiden unter dem Drang, ständig einkaufen zu müssen. Ihr impulsgesteuert Kaufen ist nicht mehr rational kontrollierbar. Noch mehr verbreitet ist der sogenannte Konsumismus, bei dem Betroffene die Tendenz haben, sich mit Produkten zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen.
Bevorzugt schmücken sie sich mit statushebenden Gegenständen und Markenprodukten, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben, was ihrer Meinung nach ihr soziales Ansehen verbessert. Schlimm wird es, wenn sie sich überschulden, was zu Verarmung führen und negative Folgen auf das soziale Umfeld haben kann.
Gott weiß um die Dinge, die wir zum Leben brauchen, siehe Tagesvers, doch er möchte uns noch viel mehr geben. Er will, dass wir unsere Sicherheit nicht an unserem Besitz festmachen, unser Glück nicht an Konsumgüter hängen und unsere Hoffnung nicht auf Reichtum setzen. Denn das alles bleibt ungewiss und unbeständig.
Stattdessen sollen wir uns Schätze im Himmel sammeln. Matthäus 6, Vers 20. Was bedeutet, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die man nicht mit Geld kaufen kann, Hilfe für Bedürftige, der Beistand für Trauernde, das Gebet für die Kranken und so weiter. Wenn wir Gottes Geschenk der Liebe und Vergebung angenommen haben, können wir solche Dinge selbst verschenken.
Die Frage zum Nachdenken. An welchen Dingen hängt ihr Herz? Der Tipp fürs Leben. Freude und Glück hängen nicht von Besitz ab, sondern von guten Beziehungen, vor allem zu Jesus. Die tägliche Bibellese. Matthäus 6, Verse 19 bis 34. Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen, sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib Licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis. Niemand kann zwei Herrn dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deshalb sage ich euch Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen.
Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht vielmehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt, Was sollen wir essen, oder Was sollen wir trinken, oder Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen, denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt.
Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.