
Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 246
Fenster ins frühe Christentum (8)
Donnerstag, 3. September 2026 · 8 min
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Shownotes
Alle Völker der Erde. Gemäß den Vereinten Nationen (UN) gibt es derzeit 195 Länder auf der Erde. Die Definition eines »Landes« basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter Gebiet, Bevölkerung und die Existenz einer selbstverwalteten Regierung. Innerhalb eines Landes kann es allerdings viele ethnische Gruppen geben, die sich durch Kultur, Sprache und Herkunft unterscheiden. Berücksichtigt man diese, so ergibt sich eine Anzahl von fast 600 verschiedenen Völkern mit einer Gesamtzahl von derzeit rund 8 Milliarden Menschen auf der Erde.
Zur Zeit der ersten Christen gab es erheblich weniger Menschen, und die genaue Anzahl der damals existierenden Völker ist unbekannt. Und doch waren sie alle im Blick, als es in der frühen christlichen Kirche um die Frage ging, wem das Evangelium vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus weitergegeben werden sollte. Sollten weiterhin nur die Juden eine Rolle spielen oder wollte Gott nun alle Menschen erreichen? Was der Apostel Petrus erlebt hatte (Apostelgeschichte 10), führte gemäß dem Tagesvers zu dem Ergebnis: Praktisch jeder Mensch aus allen Völkern war nun bei Gott im Fokus, und er wollte auch den Nationen die Umkehr zum ewigen Leben schenken.
Bis heute stehen alle Menschen dieser Erde im »Visier Gottes«. Keiner soll im Unklaren darüber bleiben, wie er von Gott beurteilt wird: als Sünder. Aber jeder soll auch erfahren, durch wen es Rettung von Sünde gibt: Jesus Christus. Umkehr ist weiterhin nötig: von einem Leben ohne Gott, vom Vertrauen auf sich selbst, von der Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber den Folgen, die sich aus einem Leben entgegen den Geboten Gottes ergeben, und von der Ablehnung des Retters Jesus Christus, den wir alle brauchen, um nicht am Ende in der ewigen Gottesferne zu landen.
Joachim Pletsch
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Donnerstag, 3. September. Als Sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben. Apostelgeschichte 11, Vers 18. Fenster ins frühe Christentum. 8. Alle Völker der Erde. Gemäß den Vereinten Nationen gibt es derzeit 195 Länder auf der Erde.
Die Definition eines Landes basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter Gebiet, Bevölkerung und die Existenz einer selbstverwalteten Regierung. Innerhalb eines Landes kann es allerdings viele ethnische Gruppen geben, die sich durch Kultur, Sprache und Herkunft unterscheiden. Berücksichtigt man diese, so ergibt sich eine Anzahl von fast 600 verschiedenen Völkern, mit einer Gesamtzahl von derzeit rund acht Milliarden Menschen auf der Erde.
Zur Zeit der ersten Christen gab es erheblich weniger Menschen, und die genaue Anzahl der damals existierenden Völker ist unbekannt. Und doch waren sie alle im Blick, als es in der frühen christlichen Kirche um die Frage ging, wem das Evangelium vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus weitergegeben werden sollte.
Sollten weiterhin nur die Juden eine Rolle spielen, oder wollte Gott nun alle Menschen erreichen? Was der Apostel Petrus erlebt hatte, Apostelgeschichte 10, führte gemäß dem Tagesvers zu dem Ergebnis: Praktisch jeder Mensch aus allen Völkern war nun bei Gott im Fokus, und er wollte auch den Nationen die Umkehr zum ewigen Leben schenken.
Bis heute stehen alle Menschen dieser Erde im Visier Gottes. Keiner soll im Unklaren darüber bleiben, wie er von Gott beurteilt wird, als Sünder. Aber jeder soll auch erfahren, durch wen es Rettung von Sünden gibt, Jesus Christus. Umkehr ist weiterhin nötig, von einem Leben ohne Gott, vom Vertrauen auf sich selbst, von der Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber den Folgen, die sich aus einem Leben entgegen den Geboten Gottes ergeben, und von der Ablehnung des Retters Jesus Christus, den wir alle brauchen, um nicht am Ende in der ewigen Gottesferne zu landen.
Die Frage zum Nachdenken. Wie beurteilen Sie Gottes großzügige Gabe für alle Menschen, auch für sie, der Tipfiresleben? Ziehen Sie die notwendige Umkehr zu Gott in Betracht, denn sie ist der Schlüssel zu einer ewigen Zukunft, auch für sie. Die tägliche Bibellese. Apostelgeschichte 11. Die Apostel aber und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Nationen das Wort Gottes angenommen hatten.
Und als Petrus nach Jerusalem hinaufkam, stritten die aus der Beschneidung mit ihm und sagten, Du bist bei unbeschnittenen Männern eingekehrt und hast mit ihnen gegessen. Petrus aber fing an und setzte es ihnen der Reihe nach auseinander und sprach: Ich war in der Stadt Joppe im Gebet, und ich sah in einer Verzückung, einer Erscheinung, wie ein Gefäß herabkam, gleich einem großen leinen Tuch, an vier Zipfeln herabgelassen aus dem Himmel, und es kam bis zu mir.
Und als ich gespannt hineinschaute, bemerkte und sah ich die vierfüßigen Tiere der Erde und die wilden Tiere und die Kriechenden und die Vögel des Himmels. Ich hörte aber auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte und is. Ich aber sprach Keineswegs, Herr, denn niemals ist Gemeines oder Unreines in meinen Mund gekommen.
Eine Stimme aber antwortete zum zweiten Mal aus dem Himmel, Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein. Dies aber geschah dreimal, und alles wurde wieder hinaufgezogen in den Himmel. Und siehe, sogleich standen vor dem Haus, in dem ich war, drei Männer, die von Caesarea zu mir gesandt waren. Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen.
Es kamen aber auch diese sechs Brüder mit mir, und wir kehrten in das Haus des Mannes ein. Und er erzählte uns, wie er den Engel in seinem Haus habe stehen sehen, und sagen: Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen Petrus holen. Der wird die Worte zu dir reden, durch die du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.
Während ich aber zu reden, begann, fiel der Heilige Geist auf sie, so wie auch uns im Anfang. Ich erinnerte mich aber an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes taufte zwar mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir an den Herrn Jesus Christus geglaubt haben, wer war ich, dass ich hätte Gott wehren können?
Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben. Die nun zerstreut waren durch die Bedrängnis, die wegen Stephanos entstanden war, zogen hindurch bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und redeten zu niemand das Wort als allein zu den Juden.
Es waren aber unter ihnen einige Männer von Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, auch zu den Griechen redeten, indem sie das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten. Und des Herrn Hand war mit ihnen, und eine große Zahl, die gläubig wurde, bekehrte sich zum Herrn. Es kam aber die Rede von ihnen zu den Ohren der Gemeinde in Jerusalem, und sie sandten Barnabas aus, nach Antiochia hinzuziehen, der freute sich, als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, und ermahnte alle mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren.
Denn er war ein guter Mann und voll Heiligen Geistes und Glaubens. Und eine zahlreiche Menge wurde dem Herrn hinzugetan. Er zog aber aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen, und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es geschah ihnen aber, dass sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und daß die Jünger zuerst in Antiochier Christen genannt wurden.
In diesen Tagen aber kamen Propheten von Jerusalem nach Antiochia herab. Einer aber von ihnen, mit Namen Agabus, stand auf und zeigte durch den Geist eine große Hungersnot an, die über den ganzen Erdkreis kommen sollte. Sie trat auch unter Claudius ein. Sie beschlossen aber, dass, je nachdem, wie einer der Jünger begürtet war, jeder von ihnen zur Hilfeleistung den Brüdern, die in Judäa wohnten, etwas senden sollte.
Das taten sie auch, indem sie es durch die Hand des Barnabas und Saulus an die Ältesten sandten.