Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 244

Krieg

Dienstag, 1. September 2026 · 5 min

MP3

Shownotes

Krieg ist hässlich, gemein, unmenschlich, barbarisch, ungerecht. Niemand will ihn eigentlich, aber er ist immer da. Wenn nicht in Europa, dann irgendwo sonst auf der Welt. Nur jetzt haben wir ihn seit Jahren vor unserer Haustür; er dominiert unsere Nachrichten, und viele Geflüchtete finden bei uns Zuflucht. Krieg wird aber nicht nur mit Waffen geführt, sondern noch mehr mit Bildern und Worten. Die Bilder, die uns erreichen, sind zutiefst erschreckend, verstörend, verunsichernd. Aber wieder löst das Elend eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus.
Doch der Krieg, der in unseren Herzen, in unseren Familien, in unseren Beziehungen stattfindet, ist ebenso furchtbar. Und wie überall leiden häufig die Schwächsten und Kleinsten darunter. Wie viele Kinder sind traumatisiert, weil die Eltern sich spinnefeind sind! Wie viel Mobbing, wie viel Streit, wie viel Sturheit zerstört unser Miteinander! Wie traurig ist es, dass wir der Person, der wir einst sagten: »Ich liebe dich!«, heute nicht mehr in die Augen schauen und etwas Freundliches sagen können!
Gibt es überhaupt Frieden? Oder ist es meistens nur der kleinste gemeinsame Nenner? Wie gut wäre es, wenn wir nicht nur gegen Krieg wären, sondern für echten Frieden! Für Vergebung, damit wir einander »Tut mir leid« sagen können. Für Nachsicht, dass wir alle fehlerbehaftet sind und mit unseren Charakteren zu kämpfen haben. Wie gut wäre es, wir wären für Versöhnung, für Rücksichtnahme, für das Übersehen von Fehlern, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit – für Jesus!
Genau: Nur Jesus wird uns echten Frieden geben können, denn aller Krieg kommt aus unseren Herzen, die im Krieg gegen Gott sind. Wir brauchen seine Versöhnung, seine Vergebung. Nur die wird uns letztlich fähig machen, mit Feinden Frieden zu schließen und zu halten!
Peter Lüling

Diese und viele weitere Andachten online lesen (lebenistmehr.de/leben-ist-mehr.html?datum=01.0…)
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter lebenistmehr.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.

Dienstag, 1. September. Antikriegstag. Denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an. 1. Mose 8, Vers 21. Krieg. Krieg ist hässlich, gemein, unmenschlich, barbarisch, ungerecht. Niemand will ihn eigentlich, aber er ist immer da. Wenn nicht in Europa, dann irgendwo sonst auf der Welt.

Nur jetzt haben wir ihn seit Jahren vor unserer Haustür, er dominiert unsere Nachrichten, und viele Geflüchtete finden bei uns Zuflucht. Krieg wird aber nicht nur mit Waffen geführt, sondern noch mehr mit den Bildern und Worten. Die Bilder, die uns erreichen, sind zutiefst erschreckend, verstörend, verunsichernd.

Aber wieder löst das Elend eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus. Doch der Krieg, der in unseren Herzen, in unseren Familien, in unseren Beziehungen stattfindet, ist ebenso furchtbar. Und wie überall leiden häufig die Schwächsten und Kleinsten darunter. Wie viele Kinder sind traumatisiert, weil die Eltern sich spinnefeind sind?

Wie viel Mobbing, wie viel Streit, wie viel Sturheit zerstört unser Miteinander? Wie traurig ist es, dass wir der Person, der wir einst sagten, Ich liebe dich, heute nicht mehr in die Augen schauen und etwas Freundliches sagen können? Gibt es überhaupt Frieden, oder ist es meistens nur der kleinste gemeinsame Nenner?

Wie gut wäre es, wenn wir nicht nur gegen Krieg wären, sondern für echten Frieden? Für Vergebung, damit wir einander tut mir leid, sagen können, für Nachsicht, dass wir alle Fehlerbehaftet sind und mit unseren Charakteren zu kämpfen haben. Wie gut wäre es, wir wären für Versöhnung, für Rücksichtsnahme, für das Übersehen von Fehlern, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit, für Jesus.

Genau. Nur Jesus wird uns echten Frieden geben können, denn aller Krieg kommt aus unseren Herzen, die im Krieg gegen Gott sind. Wir brauchen seine Versöhnung, seine Vergebung. Nur die wird uns letztlich fähig machen, mit Feinden Frieden zu schließen und zu halten. Die Frage zum Nachdenken. Wie meistern sie ihre Feindseligkeiten?

Der Tipp fürs Leben. Heilung und Gesundheit gehen auch von Friedensstiftern aus. Die tägliche Bibel lese. Epheser 2, Verse 11 bis 22. Deshalb denkt daran, dass ihr, einst aus den Nationen dem Fleisch nach Unbeschnittene genannt, von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit Händen geschieht, zu jener Zeit ohne Christus ward, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und ward ohne Gott in der Welt.

Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern ward, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung die Feindschaft in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei, friedenstiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen, und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.

Und er kam und hat Frieden verkündigt, euch den Fernen und Frieden den Nahen, denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.

In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.

0:00 / 0:00