Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 240

Wein (5): Gefrorene Beeren

Freitag, 28. August 2026 · 5 min

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Shownotes

Stellen Sie sich vor: Sie spazieren im Winter durch die Weinhänge an der Mosel, es ist -7 °C kalt. Plötzlich stellen Sie bei einem Weinberg verwundert fest: Hier wurde noch gar nicht geerntet! Wie kann das sein? Nun, der Winzer hat diese Beeren nicht etwa vergessen. Er hat sie sogar in voller Absicht hängen lassen! Die reifen Beeren, die sonst in der warmen Sonne erstrahlen, müssen von der Kälte übermannt werden und gefrieren. Wird der Moment der Durchfrostung erreicht, werden sie in einem engen Zeitfenster sorgfältig von Hand gelesen. Beim anschließenden Pressen trennt sich das gefrorene Wasser als Eis vom konzentrierten, zuckrigen Saft, der später zu einem edlen, süßen Wein wird: dem Eiswein.
In der Herstellung des Eisweins liegt eine tiefgreifende Wahrheit: Was wie ein Ende erscheint – das Gefrieren der Beeren – bereitet den Weg für etwas sehr Kostbares, das sonst gar nicht entstehen könnte. Genauso ist es auch, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, Jesus sein Leben anzuvertrauen. Es bedeutet nämlich das Ende des eigenen Ichs: Wer mit Jesus leben will, der muss ihm freie Hand lassen. Das kann durchaus ein schmerzhafter Prozess sein. Ziele und Glaubenssätze, die man bisher mit Feuereifer vertrat, müssen aufgegeben werden. Das Leben, wie es bisher war, ändert sich. Etwas stirbt. Das Alte ist vergangen. Das lässt sich nicht beschönigen.
Doch man kann auch die andere Seite in Augenschein nehmen, die der Tagesvers beleuchtet: Wer Jesus das eigene Leben anvertraut, der erlebt etwas Neues. Eine ungeahnte Qualität des Seins. Jesus verspricht: »Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben« (Johannes 10,10). Wer also das Wagnis eingeht, sein altes Leben loszulassen, der wird nicht enttäuscht werden.
Jacob Ameis

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Freitag 28. August Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5, Vers 17. Wein 5: Gefrorene Beeren. Stellen Sie sich vor, Sie spazieren im Winter durch die Weinhänge an der Mosel, es ist minus 7 Grad kalt. Plötzlich stellen sie bei einem Weinberg verwundert fest, hier wurde noch gar nicht geerntet.

Wie kann das sein? Nun, der Winzer hat diese Beeren nicht etwa vergessen. Er hat sie sogar in voller Absicht hängen lassen. Die reifen Beeren, die sonst in der warmen Sonne erstrahlen, müssen von der Kälte übermannt werden und gefrieren. Wird der Moment der Durchfrostung erreicht, werden sie in einem engen Zeitfenster sorgfältig von Hand gelesen.

Beim anschließenden Pressen trennt sich das gefrorene Wasser als Eis vom konzentrierten, zuckrigen Saft, der später zu einem edlen, süßen Wein wird, dem Eiswein. In der Herstellung des Eisweins liegt eine tiefgreifende Wahrheit. Was wie ein Ende erscheint, das Gefrieren der Beeren, bereitet den Weg für etwas sehr Kostbares, das sonst gar nicht entstehen könnte.

Genauso ist es auch, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, Jesus sein Leben anzuvertrauen. Es bedeutet nämlich das Ende des eigenen Ichs. Wer mit Jesus leben will, der muss ihm freie Hand lassen. Das kann durchaus ein schmerzhafter Prozess sein. Ziele und Glaubenssätze, die man bisher mit Feuereifer vertrat, müssen aufgegeben werden.

Das Leben, wie es bisher war, ändert sich. Etwas stirbt. Das Alte ist vergangen, das lässt sich nicht beschönigen. Doch man kann auch die andere Seite in Augenschein nehmen, die der Tagesvers beleuchtet. Wer Jesus das eigene Leben anvertraut, der erlebt etwas Neues, eine ungeahnte Qualität des Seins.

Jesus verspricht Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10, Vers 10. Wer also das Wagnis eingeht, sein altes Leben loszulassen, der wird nicht enttäuscht werden. Die Frage zum Nachdenken. Was muss noch sterben, damit Neues entstehen kann? Der Tipp fürs Leben. Jesus bietet auch ihnen diese neuartige Lebensqualität an.

Die tägliche Bibellese. 2. Korinther 5, Verse 14 bis 21. Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. Und für alle ist er gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.

Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch, wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, wie denn Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.

So sind wir nun Gesandte an Christi statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt: Wir bitten für Christus, lasst euch versöhnen mit Gott. Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit wurden in ihm.

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