
Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 238
Wein (3): Die Strapazen eines (Vulkan-)Winzers
Mittwoch, 26. August 2026 · 6 min
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Shownotes
Weine vom Ätna sind dank ihrer charakteristischen Aromen weltweit begehrt. Aber der Weinbau in dieser Gegend birgt auch so manche Tücken, die ein Winzer in Kauf nehmen muss. Dennoch ist Eduardo Torres Acosta, ein Spanier, extra nach Sizilien umgezogen, um das besondere Potenzial der Ätnalagen heben zu können. Er ist bereit, die besondere Mühe des Weinbaus an einem aktiven Vulkan auf sich zu nehmen: Regelmäßig werden Weinberge versengt oder gar von Lava gänzlich verschüttet. Doch dieses Risiko geht er ein – weil er die hervorragenden Weine vor Augen hat, die aus den Vulkanlagen gewonnen werden können.
In der Bibel wird der Weinberg oft als Metapher für Gottes Volk verwendet, so z. B. in Jesaja 5,7: »Denn der Weinberg des HERRN der Heerscharen ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Pflanzung seines Ergötzens«. Auch im Neuen Testament benutzt Jesus den Weinbau mehrfach als Illustration, bezeichnet sogar Gott, seinen Vater, als Winzer. Immer wird dabei deutlich, dass mit der Arbeit im Weinberg enorm viel Mühe verbunden ist (auch ganz ohne Vulkan) – der Tagesvers nennt nur ein paar der anfallenden Arbeiten.
Die Tatsache, dass Gott den Weinbau so oft als Illustration nimmt, zeigt, welchen Wert die Menschen für ihn haben. Wie ein Winzer ist er bereit, extrem viel Mühe zu investieren – sein Sohn ist extra vom Himmel auf die Erde umgezogen –, weil es sein Wunsch ist, die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. Erst dann können sie ihr ursprüngliches göttliches Potenzial entfalten. Jesus litt am Kreuz, um uns »genießen« zu können: »Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen.« (Jesaja 53,11) Aus seiner großen Liebe heraus hat er unvorstellbare Mühen auf sich genommen.
Jacob Ameis
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Mittwoch, 26. August Einen Weinberg hatte mein Herzensfreund an einer fruchtbaren Anhöhe, er grub ihn um, säuberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit Edelreben. Jesaja 5, Verse 1 und 2. Wein 3: Die Strapazen eines Vulkanwinzers. Weine vom Ätna sind dank ihrer charakteristischen Aromen weltweit begehrt.
Aber der Weinbau in dieser Gegend birgt auch so manche Tücken, die ein Winzer in Kauf nehmen muss. Dennoch ist Eduardo Torres Acosta, ein Spanier, extra nach Sizilien umgezogen, um das besondere Potenzial der Ätna Lagen heben zu können. Er ist bereit, die besondere Mühe des Weinbaus an einem aktiven Vulkan auf sich zu nehmen.
Regelmäßig werden Weinberge versenkt oder gar von Lava gänzlich verschüttet. Doch dieses Risiko geht er ein, weil er die hervorragenden Weine vor Augen hat, die aus den Vulkanlagen gewonnen werden können. In der Bibel wird der Weinberg oft als Metapher für Gottes Volk verwendet, so zum Beispiel in Jesaja 5, Vers 7.
Denn der Weinberg des Herrn der Herrscharen ist das Haus Israel, und die Männer von Judah sind die Pflanzung seines Ergötzens. Auch im Neuen Testament benutzt Jesus den Weinbau mehrfach als Illustration, bezeichnet sogar Gott seinen Vater als Winzer. Immer wird dabei deutlich, dass mit der Arbeit im Weinberg enorm viel Mühe verbunden ist, auch ganz ohne Vulkan.
Der Tagesvers nennt nur ein Paar der anfallenden Arbeiten. Die Tatsache, dass Gott den Weinbau so oft als Illustration nimmt, zeigt, welchen Wert die Menschen für ihn haben. Wie ein Winzer ist er bereit, extrem viel Mühe zu investieren. Sein Sohn ist extra vom Himmel auf die Erde umgezogen, weil es sein Wunsch ist, die Menschen von ihrer Schuld zu befreien.
Erst dann können sie ihr ursprüngliches göttliches Potenzial entfalten. Jesus litt am Kreuz, um uns genießen zu können. Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen. Jesaja 53, Vers 11. Aus seiner großen Liebe heraus hat er unvorstellbare Mühen auf sich genommen. Die Frage zum Nachdenken.
Haben Sie ihren Wert für Gott schon erkannt? Der Tipp fürs Leben. Jesus möchte auch sie von aller Last befreien und mit ihnen zusammen genießen. Die tägliche Bibellese. Matthäus 20, Verse 1 bis 16. Denn mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem Hausherrn, der ganz frühmorgens hinausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen.
Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen denar den Tag übereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. Und als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen, und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den Weinberg, und was recht ist, werde ich euch geben. Sie aber gingen hin.
Wieder aber ging er hinaus um die sechste und neunte Stunde und machte es ebenso. Als er aber um die elfte Stunde hinausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? Sie sagen zu ihm, weil niemand uns eingestellt hat. Er spricht zu ihnen Geht auch ihr hin in den Weinberg.
Als es aber Abend geworden war, spricht der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn, angefangen von den letzten bis zu den ersten. Und als die um die elfte Stunde Eingestellten kamen, empfingen sie je einen Denar. Als aber die ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden, und auch sie empfingen je einen Denar.
Als sie den aber empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen Diese letzten haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben. Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen?
Nimm das Deine und geh hin. Ich will aber diesem Letzten geben wie auch dir. Ist es mir nicht erlaubt, mit dem meinen zu tun, was ich will? Oder blick dein Auge böse, weil ich gütig bin? So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein, denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.