
Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 239
Wein (4): 16.100 Euro für 0,375 Liter
Donnerstag, 27. August 2026 · 6 min
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Shownotes
Die international bekannteste Weinlage Deutschlands ist unzweifelhaft der Scharzhofberg in Wiltingen an der Saar. Ein Scharzhofberger Riesling ist eine echte Perle: Ein Liebhaber war unlängst bereit, für eine 0,375-Liter-Flasche Trockenbeerenauslese dieser Lage vom Winzer Egon Müller 16.100 Euro zu bezahlen, wodurch jener zum teuersten Riesling der Welt aufstieg. Die wenigen Milliliter konzentrierten Genusses hat der Käufer sich ordentlich etwas kosten lassen – ähnlich wie der Kaufmann, von dem im Tagesvers die Rede ist. Der war sogar bereit, seinen gesamten Besitz für eine winzige Perle zu verkaufen.
Damit ist er eine Metapher für Jesus, der infolge seiner Menschwerdung alles aufgab, was er im Himmel an Vorrechten genossen hatte. Auf der Erde war er dann bereit, mitten in den besten Jahren freiwillig eines blutigen Todes zu sterben – der gesamten Menschheit zugute. Er erkaufte für den teuersten Preis, den es geben kann, restlose Sündenvergebung für jeden, der sie annehmen möchte. Dieser Preis war sein Blut. Es war das Blut eines Reinen, eines Vollkommenen. Es allein hat die Macht, Sünden wegzuwaschen. Jesus war bereit, das Wertvollste zu geben, um das Teuerste zu bekommen. Weit mehr noch als der Rieslingliebhaber oder der Kaufmann aus dem Tagesvers. Und was ist das Teuerste? Sie und ich. Uns wollte er mit seinem Blut reinwaschen, um uns mit in den Himmel nehmen zu können.
Doch anders als Riesling oder Perle können wir uns dem hohen Preis auch verweigern. Es ist an uns, auf Jesu Angebot aktiv zu reagieren, er kauft uns nicht gegen unseren Willen. Haben wir einmal verstanden, dass er einen horrenden Preis für uns bezahlt hat, so ist es zwingend nötig, dass wir persönlich Ja dazu sagen.
Jacob Ameis
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Donnerstag, 27. August. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. Matthäus 13, Verse 45 und 46. Wein. 4: 16.100 Euro für 0,375 Liter. Die international bekannteste Weinlage Deutschlands ist unzweifelhaft der Scharzhofberg in Wiltingen an der Saar.
Ein Scharzhofberger Riesling ist eine echte Perle. Ein Liebhaber war unlängst bereit, für eine 0,375 Liter Flasche Trockenberauslese dieser Lage vom Winzer Egon Müller 16.100 Euro zu bezahlen, wodurch jener zum teuersten Riesling der Welt aufstieg. Die wenigen Milliliter konzentrierten Genusses hat der Käufer sich ordentlich etwas kosten lassen, ähnlich wie der Kaufmann, von dem im Tagesvers die Rede ist.
Der war sogar bereit, seinen gesamten Besitz für eine winzige Perle zu verkaufen. Damit ist er eine Metapher für Jesus, der infolge seiner Menschwerdung alles aufgab, was er im Himmel an Vorrechten genossen hatte. Auf der Erde war er dann bereit, mitten in den besten Jahren freiwillig eines blutigen Todes zu sterben, der gesamten Menschheit zugute.
Er erkaufte für den teuersten Preis, den es geben kann, restlose Sündenvergebung für jeden, der sie annehmen möchte. Dieser Preis war sein Blut. Es war das Blut eines Reinen, eines Vollkommenen. Es allein hat die Macht, Sünden wegzuwaschen. Jesus war bereit, das Wertvollste zu geben, um das teuerste zu bekommen.
Weit mehr noch als der Rieslingliebhaber oder der Kaufmann aus dem Tagesvers. Und was ist das Teuerste? Sie und ich. Uns wollte er mit seinem Blut reinwaschen, um uns mit in den Himmel nehmen zu können. Doch anders als Riesling oder Perle können wir uns dem hohen Preis auch verweigern. Es ist an uns auf Jesu Angebot, aktiv zu reagieren, er kauft uns nicht gegen unseren Willen.
Haben wir einmal verstanden, dass er einen horrenden Preis für uns bezahlt hat, so ist es zwingend nötig, dass wir persönlich Ja dazu sagen. Die Frage zum Nachdenken. Wofür würden Sie alles geben? Der Tipp fürs Leben. Ein solch hoher Preis, den Jesus gezahlt hat, sollte nicht unerwidert bleiben. Die tägliche Bibellese.
Markus 4, Verse 1 bis 20. Und wieder fing er an, am See zu lehren. Und es versammelt sich eine sehr große Volksmenge zu ihm, so daß er in ein Boot stieg und auf dem See saß. Und die ganze Volksmenge war am See auf dem Land. Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen, und er sprach zu ihnen in seiner Lehre: Hört, siehe, der Seemann ging hinaus, um zu sehen.
Und es geschah, indem er säte, fiel das eine an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Und anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte, und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte, und als die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen sprossten auf und erstickten es, und es gab keine Frucht. Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht, indem es aufsprosste und wuchs, und es trug eines dreißig, eines sechzig und eines hundertfach. Und er sprach Wer Ohren hat zu hören, der höre.
Und als er allein war, fragten ihn die, die um ihn waren, samt den Zwölven nach den Gleichnissen. Und er sprach zu ihnen Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen, und hörend hören und nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben wird.
Und er spricht zu ihnen Begreift ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie wollt ihr all die Gleichnisse verstehen? Der Sämann sät das Wort. Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in sie hineingesät worden ist.
Und ebenso sind die, die auf das Steinige gesät werden, die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden aufnehmen, und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks. Wenn nachher Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen entstehen, nehmen sie sogleich Anstoß. Und andere sind die, unter die Dornen gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.
Und die auf die gute Erde gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen, eines dreißig, und eines sechzig und eines hundertfach.