
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Heute ist Weltnormentag. Er soll daran erinnern, dass am 14. Oktober 1946 in London beschlossen wurde, eine internationale Organisation für das Festlegen technischer Standards zu gründen. Daraus sind Normen hervorgegangen, die unseren Alltag bestimmen. So sorgen sie dafür, dass z. B. ein Blatt Papier in den Drucker passt und das Anschlusskabel in die Steckdose. Sie gewährleisten auch, dass das Gerät ohne Lebensgefahr angefasst, eingeschaltet und bedient werden kann – einerlei, aus welchem Land es kommt. Doch trotz aller Sorgfalt sind Normen oft lückenhaft und müssen regelmäßig überarbeitet werden. Dennoch sind sie Leitplanken für Industrie und Gesellschaft.
Leitplanken sind auch in der Bibel zu finden. Regeln, die uns Gott für unser Leben geschenkt hat, finden sich etwa in den Zehn Geboten. Sie definieren den Umgang mit Gott und unter uns Menschen. Es sind Regeln, die wir Menschen nicht selbst erarbeiten mussten. Vor allem aber sind sie, ebenso wie Gott, perfekt, ohne Lücke, zeitlos gültig und müssen nie überarbeitet werden.
Doch diese perfekten Regeln – etwa, Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben – stoßen auf uns fehlerhafte Menschen. Sie sind ideale Leitplanken, doch nur zu oft durchbrechen wir diese. Für den, der es versucht, wird schnell klar: Wir können sie gar nicht halten, selbst wenn wir es wollen (vgl. Römer 7). Doch was kann man tun, wenn man das eigene Unvermögen erkennt, Gottes guten Regeln zu folgen? Nach der Bibel hat das Gesetz Gottes eine klar definierte Aufgabe: Es dient der Erkenntnis unseres Versagens und Unvermögens. Dies treibt uns in die Arme desjenigen, der jedes Versagen gerne vergeben und uns helfen möchte, nach Gottes Willen zu leben: Jesus Christus.
Herbert Laupichler
Diese und viele weitere Andachten online lesen (lebenistmehr.de/leben-ist-mehr.html?datum=14.1…)
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter lebenistmehr.de
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Willkommen bei Leben ist mehr, Ihrem täglichen Begleiter, präsentiert von den Verlagen CFV Bielefeld und CV Dillenburg. Schöpfen Sie Mut und entdecken Sie das echte Leben in Jesus Christus.
Mittwoch, 14. Oktober Weltnormentag. Ja, du hast uns Vorschriften gemacht, damit wir sie ernsthaft befolgen. Psalm 119, Vers 4. Leitplanken fürs Leben Heute ist Weltnormentag. Er soll daran erinnern, dass am 14. Oktober 1946 in London beschlossen wurde, eine internationale Organisation für das Festlegen technischer Standards zu gründen.
Daraus sind Normen hervorgegangen, die unseren Alltag bestimmen. So sorgen sie dafür, dass zum Beispiel ein Blatt Papier in den Drucker passt und das Anschlusskabel in die Steckdose. Sie gewährleisten auch, dass das Gerät ohne Lebensgefahr angefasst, eingeschaltet und bedient werden kann, einerlei aus welchem Land es kommt.
Doch trotz aller Sorgfalt sind Normen oft lückenhaft und müssen regelmäßig überarbeitet werden. Dennoch sind sie Leitplanken für Industrie und Gesellschaft. Leitplanken sind auch in der Bibel zu finden. Regeln, die uns Gott für unser Leben geschenkt hat, finden sich etwa in den zehn Geboten. Sie definieren den Umgang mit Gott und unter uns Menschen.
Es sind Regeln, die wir Menschen nicht selbst erarbeiten mussten. Vor allem aber sind sie, ebenso wie Gott, perfekt, ohne Lücke, zeitlos gültig und müssen nie überarbeitet werden. Doch diese perfekten Regeln, etwa Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, stoßen auf uns fehlerhafte Menschen.
Sie sind ideale Leitplanken, doch nur zu oft durchbrechen wir diese. Für den, der es versucht, wird schnell klar, wir können sie gar nicht halten, selbst wenn wir es wollen. Vergleiche Römer 7. Doch was kann man tun, wenn man das eigene Unvermögen erkennt, Gottes guten Regeln zu folgen? Nach der Bibel hat das Gesetz Gottes eine klar definieraufgabe.
Es dient der Erkenntnis unseres Versagens und Unvermögens. Dies treibt uns in die Arme desjenigen, der jedes Versagen gerne vergeben und uns helfen möchte, nach Gottes Willen zu leben. Jesus Christus. Die Frage zum Nachdenken. Haben Sie schon einmal versucht, einen Tag lang alle zehn Gebote zu halten?
Der Tipp fürs Leben. Jesus Christus hat das ganze Gesetz Gottes erfüllt, für jeden, der es glauben kann. Die tägliche Bibellese. Galater 3, Verse 19 bis 24. Was soll nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung galt, angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.
Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem, Gott aber ist nur einer. Ist denn das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Auf keinen Fall. Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus dem Gesetz. Aber die Schrift hat alles unter die Sünde eingeschlossen, damit die Verheißung aus Glauben an Jesus Christus den Glaubenden gegeben wird.
Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der offenbart werden sollte. Also ist das Gesetz unser Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerecht werden.