Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 216

Wie würden Sie entscheiden?

Dienstag, 4. August 2026 · 5 min

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Shownotes

Ein außer Kontrolle geratener Zug rast die Gleise hinunter. Weiter unten arbeiten fünf Gleisarbeiter, die durch den Zug getötet würden, wenn er nicht vorher durch eine Weiche oberhalb der Arbeiter auf ein anderes Gleis umgeleitet wird. Dort befindet sich jedoch ebenfalls ein Arbeiter. Sie selbst stehen bei der Weiche und müssen entscheiden, auf welches Gleis der Zug rollt. Würden Sie die Weiche umstellen? Würden Sie handeln und damit den einen Arbeiter aktiv töten oder nichts tun, den fünf anderen Menschen somit nicht helfen und deren Tod in Kauf nehmen? – So weit das bekannte Gedankenexperiment des »Gleisarbeiterdilemmas« der Philosophin Philippa Foot.
Gott sei Dank ist dieses Gedankenspiel fiktiv. Es zeigt, dass wir in unlösbare moralische Konflikte geraten können. Es berührt aber auch die Frage, welchen Wert wir als Menschen haben. Der Wert eines Menschen ist viel höher als die Materie, aus der er besteht, oder als sein ökonomischer Nutzen. Ist ein Kind mehr wert als ein Greis, oder ein Gesunder mehr als ein Kranker? Sind die fünf Arbeiter mehr wert als der einzelne? Nicht unsere Wertzuweisung entscheidet darüber, wer leben darf oder nicht. Es muss vielmehr alles, was in unserer Macht steht, getan werden, um jeden zu retten.
Nur in Verbindung mit einem persönlichen Gott, der den größten Wert bereithält, können wir begreifen, warum auch wir Menschen unermesslich kostbar sind. Er hat uns in seinem Bild geschaffen und uns die Herrschaft über seine Schöpfung zugewiesen. Das zeigt seine Würdigung und Wertschätzung uns gegenüber. Gott will »Gotteskinder« und nicht »Untertanen«. Dazu hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir mit ihm versöhnt werden und eine lebendige, persönliche Beziehung zu ihm pflegen können.
Daniela Bernhard

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Dienstag, 4. August. Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde. 1. Mose 1, Vers 26 Wie würden Sie entscheiden? Ein außer Kontrolle geratener Zug rast die Gleise hinunter.

Weiter unten arbeiten fünf Gleisarbeiter, die durch den Zug getötet würden, wenn er nicht vorher durch eine Weiche oberhalb der Arbeiter auf ein anderes Gleis umgeleitet wird. Dort befindet sich jedoch ebenfalls ein Arbeiter. Sie selbst stehen bei der Weiche und müssen entscheiden, auf welches Gleis der Zug rollt.

Würden sie die Weiche umstellen? Würden sie handeln und damit den einen Arbeiter aktiv töten oder nichts tun, den fünf anderen Menschen somit nicht helfen und deren Tod in Kauf nehmen? Soweit das bekannte Gedankenexperiment des Gleisarbeiter-Dilemmas der Philosophin Philippa Foth. Gott sei Dank ist dieses Gedankenspiel fiktiv.

Es zeigt, dass wir in unlösbare moralische Konflikte geraten können. Es berührt aber auch die Frage, welchen Wert wir als Menschen haben. Der Wert eines Menschen ist viel höher als die Materie, aus der er besteht oder als sein ökonomischer Nutzen. Ist ein Kind mehr wert als ein Greis oder ein Gesunder mehr als ein Kranker?

Sind die fünf Arbeiter mehr wert als der Einzelne? Nicht unsere Wertzuweisung entscheidet darüber, wer leben darf oder nicht. Es muss vielmehr alles, was in unserer Macht steht, getan werden, um jeden zu retten. Nur in Verbindung mit einem persönlichen Gott, der den größten Wert bereithält, können wir begreifen, warum auch wir Menschen unermesslich kostbar sind.

Er hat uns in seinem Bild geschaffen und uns die Herrschaft über seine Schöpfung zugewiesen. Das zeigt seine Würdigung und Wertschätzung uns gegenüber. Gott will Gottes Kinder und nicht untertanen. Dazu hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir mit ihm versöhnt werden und eine lebendige persönliche Beziehung zu ihm pflegen können.

Die Frage zum Nachdenken. Wie reagieren Sie auf die Wertschätzung Gottes, die er Ihnen entgegenbringt? Der Tipp fürs Leben. Gottes Pläne sind hilfreiche Antworten auf unsere Herausforderungen. Die tägliche Bibellese. Hebräer 4, Verse 1 bis 13. Lasst uns nun dafür sorgen, dass nicht etwa, da die Verheißung in seine Ruhe einzugehen, noch aussteht, jemand von euch als zurückgeblieben erscheint.

Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen. Aber das gehörte Wort nützte jene nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband. Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben, wie er gesagt hat, so schwor ich in meinem Zorn, sie solle nimmermehr in meine Ruhe eingehen, obwohl die Werke von Grundlegung der Welt an geschaffen waren.

Denn er hat irgendwo von dem siebten Tag so gesprochen, und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken. Und an dieser Stelle wiederum Sie solle nimmermehr in meine Ruhe eingehen. Weil es nun dabei bleibt, dass einige in sie eingehen, und die, denen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, des Ungehorsams wegen nicht hineingegangen sind, bestimmt er wieder einen Tag, ein Heute, und sagt durch David nach so langer Zeit, wie vorhin gesagt worden ist, Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.

Denn wenn Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, würde er danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, wie Gott von seinen eigenen. Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams fällt.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

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