
Mikro trifft Makro - Das Finanzmarktgespräch
Sonderserie Start? Klar! - Folge 2: Aktienmärkte
Dienstag, 7. Januar 2025 · 17 min
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Shownotes
2024 - ein gutes Aktienjahr
2024 beendet der DAX mit einem Rekord. Am 3. Dezember 2024 überschritt der Index das erste Mal in seiner Geschichte die 20.000 Punktemarke. Und auch sonst scheint 2024 ein gutes Aktienjahr gewesen zu sein. Wie es vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen, geopolitischen und politischen Herausforderungen weitergeht, darüber spricht Moderator Dirk Huesmann mit dem Aktienmarktexperten Björn Breitrück von der Deka Investment.
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Hallo und herzlich willkommen zu dieser Sonderei hier im Podcast "Mikrotrift-Marco". Unter dem Motto "Start" – klar, auf ins neue Börsenjahr – stellen wir zu Beginn des Jahres auf dk.de allen Interessierten eine Podcastreihe zur Verfügung, die einen dezidierten Blick auf die einzelnen Anlageklassen, also Aktien, Renten, Immobilien, gemischte Konzepte wirft, aber auch eben so ein bisschen Überblick gibt über die volkswirtschaftlichen Entwicklung des letzten Jahres, aber eben auch den Blick immer nach vorne richtet in die Zukunft.
Und in den nächsten Tagen erhalten Sie auch hier im Podcast "Mikrotrift-Marco" diese Folgen exklusiv ausgespielt. Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß, die sind natürlich ein bisschen anders als die normalen Folgen von "Mikrotrift-Marco", sind auch deutlich kürzer. Und eins kann ich Ihnen aber schon versprechen, sie sind nicht weniger interessant.
Viel Spaß beim hören und wir hören uns am bald wieder zur regulären Folge. Ich begrüße Sie zu unserer Podcastreihe rund um die verschiedenen Anlageklassen. Ich bin der Husmann und werde mit Expertinnen und Experten auf die verschiedenen Entwicklungen in den Anlageklassen im Jahr 2024 blicken, aber vor allem auch über die Perspektiven in der näheren Zukunft sprechen.
2024 war ein gutes Kapitalmarktjahr. Aktien im Plus, der DAX startete bei 16.769 Punkten am 2. Januar und hat nur 11 Monate später, am 3. Dezember, die Rekordmarke von 20.000 Punkten geknackt. Die Zinsen sinken zwar, sind aber immerhin noch da und das ist gut für Anleihen und Rentenfonds. Insgesamt also eigentlich alles in Butter, oder?
Naja, gerade in Deutschland stehen einige Branchen unter Druck und gegen Jahresende gab es dann noch zwei große Ereignisse, die zum Teil auch heute noch ihre Schatten vorauswerfen. So startet das Jahr 2025 mit politischen Themen und strukturellen Herausforderungen. Welche Perspektiven sich nun 2025 bei Aktienfonds bieten?
Darüber spreche ich heute mit Björn Breitrück aus der DK Investment GmbH. Hallo und willkommen Björn. Hallo Dirk, schön dabei zu sein. Lass uns doch mal mit einem kleinen Rückblick starten. Auch wenn das Jahr noch nicht ganz rum ist, würde ich sagen, 2024 war ziemlich gut für Aktien, oder? Wie würdest du das sehen?
Definitiv. Du hast es gerade angesprochen. Insgesamt haben die Aktienmärkte egal, wo wir hinschauen, in welcher Region sehr gute Ergebnisse bereits jetzt erzielen können und das wird sich aller Voraussicht nach ja auch nicht mehr ändern. Wir haben für viele Allzeit Höchststände zwischendrin gesehen, gerade mal wieder in den USA.
Aber eben wie auch schon angesprochen in Deutschland natürlich, wie immer gibt es einzelne Themen, Bereiche oder auch Regionen, die nicht ganz an diesem positiven Niveau anschließen konnten. Aber in Summe absolut deiner Meinung ein sehr gutes Aktienmarktjahr 2024. Lass uns noch mal ein bisschen genauer hinschauen.
Anfang Dezember hat der DAX-Jahr noch mal einen recht eindrucksvollen Rekord aufgestellt. 20.000 Punkte standen da auf der Uhr, sagt man so schön. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist aber eher, ich sage mal so lala und ich glaube das ist noch geschönt. Wie kommt es denn, dass die Aktienmärkte so boomen, während die Wirtschaftsstimmung dabei so im Keller ist?
Ja, ich glaube genau das ist die große Herausforderung, diese Brücke im Kopf hinzubekommen. Wichtig, gerade beim DAX sind natürlich zwei Dinge. Zum einen, die Unternehmen im DAX haben gar nicht ganz so viel mit der deutschen Wirtschaft zu tun, wo es ja, wie du richtig ansprichst, jetzt nicht unbedingt nur rosig aussieht.
Denn deutsche Unternehmen, die heißen zwar besonders häufig auch Deutsche, aber hängen besonders stark an der Weltkonjunktur. Über 80 Prozent der Umsätze der DAX-Unternehmen finden außerhalb von Deutschland statt. Das heißt, auch die Unternehmen hängen natürlich besonders stark an der weltweiten Konjunktur.
Die sieht deutlich besser aus als hier bei uns in Deutschland. Und deswegen stehen auch die so gut da, obwohl es bei uns so schwierig ist. Hinzu kommt dann noch, wir haben mit dem DAX immer ein Performance-Index. Das heißt, dass er über die Jahre steigt. Das ist komplett normal. Wir alle werden auch ein DAX von 30.000 Punkten irgendwann erleben.
Die Autobranche, die kriegt im Moment ganz ordentlich Feuer ab. Keine unwichtige Branche für Deutschland wirtschaftlich gesehen. Schließlich waren unsere Autos ja lange Zeit, kann man so sagen, das Maß der Dinge in der ganzen Welt eigentlich. Jetzt hat sich das aber gefühlt blitzschnell geändert. Vor allem VW stand jetzt anfangs stark im Blick.
Mittlerweile hat es irgendwie die ganze Branche erwischt. Übrigens, ich habe gelesen, der VW Käfer, weiß man ja, war so das meistverkaufte Auto. Der wurde irgendwann aber tatsächlich vom Toyota Corolla überholt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da stellt sich mir die Frage, vielleicht war das schon so ein Zeichen, da passiert gerade was.
Vielleicht ist es ja jetzt so dieser berühmte Nokia Moment der deutschen Automobilindustrie oder ist es so schlimm noch nicht? Also ich glaube so schlimm wie beim Nokia Moment ist es tatsächlich für die deutsche Automobilindustrie nicht. Aber ohne Frage, es ist nicht schön. Ihr habt die Tage einen schönen Kommentar gelesen dazu, der beschrieb die Situation für die deutsche Automobilindustrie mit dem Satz "Schlimmer wird es nicht".
Das beschreibt es aber in meinen Augen auch sehr gut, weil da steckt zum einen ja viel drin, dass es ohne Frage gerade nicht schön ist. Dass gerade deutsche Autobauer natürlich vielleicht den Trend in Richtung E-Mobilität eher etwas verschlafen haben wie auf andere vielleicht auch falsche Themen gesetzt haben.
Gleichzeitig steckt da aber auch eine gewisse Perspektive drin, denn das Potenzial nach vorne, das ist ja ohne Frage da. Und niemand verbietet ja den deutschen Autobauern gute Autos zu bauen und ich bin davon überzeugt, dass sie das auch in Zukunft weiter tun werden. Also auch in fünf oder zehn Jahren wird es gute deutsche Automobile geben.
Vielleicht müssen wir uns weiter spezialisieren, vielleicht müssen wir stärker auf Luxus setzen oder andere Dinge angehen. Aber ein Nokia Moment für die deutsche Automobilindustrie sehe ich nicht. Auch wenn wir tatsächlich Konsolidierungsmaßnahmen brauchen. Das wird eine gewisse Zeit nicht schön sein, das erleben wir gerade medial.
Aber an sich, deutsche Automobilindustrie bleibt auch wichtig für Deutschland. Dann lassen Sie jetzt mal so einen Blick nach vorne werfen. Langsam, jetzt haben wir ein bisschen zurückgeschaut auf die Aktienmärkte. 2025 steht vor der Tür. Was sind denn deine bzw. eure Erwartungen für die Aktienmärkte im nächsten Jahr?
Grundsätzlich gehen wir weiter von einem sehr konstruktiven Marktumfeld, speziell natürlich auch für die Aktienmärkte aus. Also wir bleiben dabei, dass es positiv ist. Woran machen wir das eigentlich fest? Unterschiedliche Gründe? Wir wachsen auch im nächsten Jahr auf der Welt. Wir werden vielleicht wieder um die 3% weltweites Wachstum erleben.
Das ist für Aktienmärkte erstmal das Fundament, warum sie eigentlich ein gutes Umfeld erleben dürften. Dazu, du hast es angesprochen, sprechen wir weiter über sinkende Zinsen. Das wird auch im nächsten Jahr und zumindest in der ersten Jahreshälfte ganz sicher begleiten. Auch das spricht für Unternehmen für steigende Gewinne und damit für positive Aktienmärkte.
Wir gehen trotzdem davon aus, dass es vielleicht im nächsten Jahr nicht nochmal ein so gutes Ergebnis wird, wie im Jahr 2020/2024 und ja auch schon 2023 mit teilweise über 20% positiver Performance. Vielleicht wird es mal ein normales Aktienmarktjahr mit nur 5, 6, 8 oder 10% Performance. Denn natürlich haben wir auch viele Risiken.
Die kann man nicht wegdiskutieren, die werden wahrscheinlich sogar mehr. Du hast das eine oder andere angesprochen, was uns nächstes Jahr erwartet. Politisch, geopolitisch, aber natürlich auch weitere Themen an sich. Bleiben wir aber dabei die Umfeldfaktoren. Sprechen auch im Jahr 2025 dafür, dass Aktienmärkte aller voraussicht nach ein gutes Ergebnis erzielen werden.
Ein Grund dafür, warum die Aktienmärkte so stark gestiegen sind, war ja unter anderem die Tech-Werte. Das muss man wirklich sagen. Die haben schon einen großen Teil des Aufschwungst auch getragen. Da greifen wir mal die großen Plattformunternehmen raus. Aber auch kleinere, in Anführungszeichen Mitspieler wie Nvidia, die mittlerweile nicht mehr klein zu nennen sind.
Die haben natürlich den Markt ganz schön nach oben getrieben auch. Welche Sektoren oder Branchen sind es denn nächstes Jahr, die spannend werden? Bleibt das Tech der heiße Scheiß, wie man so schön sagt? Oder wird sich das ein bisschen abkühlen vielleicht? Ein klares Jein. Denn an Tech wird auch im Jahr 2025 glaube ich nichts vorbeiführen.
Das sind die Unternehmen, die man haben muss. Du hast es angesprochen. Das haben wir in den letzten zwei Jahren sehr deutlich gesehen, wo man fast alleine eine sehr gute Performance mit eben diesen glorreichen Sieben Unternehmen erzählen konnte. Das wird sich im nächsten Jahr vermutlich ein wenig ändern.
Aber nicht, weil man die glorreichen Sieben nicht mehr braucht, sondern weil viele andere Unternehmen auch wieder endlich interessanter werden. Wir sprechen dann so gerne von Mark Breite, meinen damit ein Also auch andere Sektoren sind wieder gefragt. Gerade vielleicht auch etwas defensivere Themen. Industriewerte, vielleicht auch Gesundheitstitel, bis hin zu Versorger- oder Kommunikationsaktien.
Vielleicht sind sogar Automobilwerte, die ja ohne Frage günstig bewertet sind, die einen Potenzial haben zu überraschen. Und trotzdem gilt, an Technologie wird auch im Jahr 2025 nichts vorbei führen. Das heißt auch das Thema KI bleibt weiterhin im Fokus. Wenn wir über Technologie sprechen, wahrscheinlich wird das ja auch 2025 das Thema bleiben bei Tech.
Das wird das Thema bleiben, definitiv. Ohne Frage sind die Unternehmen, die eng mit KI verbunden sind, nicht günstig bewertet. Auch hier haben wir die Tage mit einem Professor an der Universität gesprochen, wo wir sehr eng zusammenarbeiten. Der hat diesen schönen Satz gesagt, "Künstliche Intelligenz ist vielleicht auch kurzfristig etwas überschätzt, aber langfristig immer noch unterschätzt."
Und das zeigt auch in 2020 wird kein Weg an KI vorbeiführen. Die Unternehmen, die darauf setzen, die sich also mit dem Thema beschäftigen, die werden auch weiter davon profitieren. Davon geben wir sehr deutlich aus. Schauen wir mal so auf den Globus ganz drauf. Dann hat man schon so ein bisschen das Gefühl, dass im Moment sehr viel los ist in der Welt.
Wir haben sehr viele geopolitische Konflikte. Seit über 1000 Tagen Krieg in der Ukraine, quasi vor unserer Haustür, aber noch ganz viele andere Konflikte, die im Moment stattfinden und Verschiebungen, die stattfinden, auch politische Verschiebungen, die stattfinden. Welche Themen sind es denn, wo ihr sagt, also die sollte man 2025 wahrlich auf dem Zettel haben, also neben Donald Trump?
Definitiv. Das eine hast du angesprochen, denn Risiken sind immer da. Das war immer so, das wird auch nächstes Jahr so sein. Uns fallen auch immer neue Risiken ein und die sollte man auf dem Schirm haben. Politik ist das eine, allen voran in den USA, wie du ansprichst. Aber geopolitische Risiken gibt es auch in anderen Regionen der Welt.
Wir reden über die vielen Konflikte im Nahen Osten, in der Ukraine, auch möglicherweise um den potenziellen Konflikt in Taiwan. Das sind natürlich Risikoszenarien, die wir uns anschauen müssen. Dominiert wird es aber alles von den Dingen, die Donald Trump ab dem 20. Januar vermutlich angehen wird, denn da wird die eine oder andere Überraschung sein und das stellt auch für uns das größte Risiko dar.
Natürlich kommen dann auch klassische Marktrisiken dazu, Bewertungsniveaus. Wie geht es weiter mit Zinssenkung bis hin zu D-Globalisierung oder einzelne regionalen Themen? Wie geht es um die Verschuldung in Frankreich oder eben bei uns der Thematik von Starknation? All das sind Risiken, die es gibt und das führt natürlich zu höherer Volatilität an den Aktienmärkten.
Aber diese Risiken haben wir immer und sorgen nicht dafür, dass man deswegen Aktien meiden müsste. Dennoch gibt es sicherlich Branchen und Regionen, wo ihr sagt, da sollte man mal 2025 ein wachsames Auge drauf haben, nicht aufgrund der Chancen, sondern tatsächlich aufgrund der Risiken. Welche sind das?
Sagt ihr, Tech ist sehr hoch bewertet? Hast du eben schon gesagt, das ist so eine Automobilbranche, ist so ein Thema gerade in Europa vielleicht, wo man ein bisschen vorsichtiger sein sollte oder könnt ihr das noch nicht so eingrenzen? Ja, es gibt sicherlich Themen, wo man vorsichtiger sein muss. Das ist aber gar nicht unbedingt auf einzelne Branchen letztendlich abgezielt.
Für uns ist es ja tatsächlich eher auf Einzeltitel-Ebene, auf einzelne Unternehmen, wo es sicherlich schwierig ist. Ja, wir sind momentan in Frankreich eher zurückhalten aufgrund der politischen Situation, aufgrund der Unklarheiten, auch was potenzielle Staatsverschuldung angeht. Natürlich muss man auch in den USA da ein wachsames Auge haben.
Weiterhin gilt das auf regionaler Ebene auch speziell für einige Regionen der Emergent Markets. In China gibt es immer hohe Unsicherheiten, weil die Regierung vielleicht über Nacht irgendwo eingreift, wir die Situation immer noch der Immobilienfinanzierer haben. Und wenn da kein großes Stimmolospaket kommt, um die Wirtschaft anzukurbeln, ist das eine Region, wo wir weiter eher zurückhaltend agieren.
Ansonsten ist es für uns aber eher die Sicht von unterm, also bottom up, wie wir ja so schön sagen im Aktienformmanagement, sprich die Risiken der einzelnen Unternehmen sehr genau zu beleuchten. Beispielsweise haben wir uns zuletzt angeschaut, welche Unternehmen denn von möglichen erhöhten Tarifen und Handelszöllen von Donald Trump betroffen werden.
Also welche Unternehmen vielleicht viel in den USA verkaufen, aber in Mexiko oder Kanada produzieren. Das sind Risiken, die wir uns dann sehr individuell anschauen. Und die USA bleiben der Wachstumsmarkt, der sie waren in den letzten zwei Jahren oder gibt es da auch langsam ein paar Dämpfer? Ja, ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ohne die USA, denn das ist die Wachstumsregion der Welt, kein Weg speziell bei den Aktien funktionieren wird.
Natürlich gibt es andere Regionen, die spannend sind. Auch aufgrund der Bewertungssituation kann man einen Blick auf Europa werfen, das Potenzial, das wir haben, wenn es vielleicht auch in Deutschland positive Effekte gibt oder Frankreich oder andere Themen oder eben auch aus emerging markets, das ist da.
Deswegen sollte man diese Region immer dazunehmen. Wer aber deswegen glaubt, wir brauchen die USA nicht mehr oder deutlich weniger als bisher, der wird, glaube ich, auf dem Holzweg sein. Denn das ist die Wachstumsregion. Donald Trump wird vermutlich mit seinen kurzfristigen Maßnahmen auch positiv nochmal die US-Wirtschaft beflügeln und deswegen bleiben wir dabei.
Der überwiegende Teil einer globalen Allokation muss auch im nächsten Jahr in den USA liegen. Ja, ich habe das Gefühl, Aktien und Aktieninvestment sind so langsam so ein bisschen in der Mitte der Gesellschaft wieder angekommen, muss man sagen. Seit Anfang der 2000er gab es einen kleinen Vertrauensverlust.
Mittlerweile hat man das Gefühl, gerade die jungen Leute investieren wieder in Aktien, wollen wieder in Aktien investieren. Hast du denn für die, gerade vielleicht für die jüngeren Anlegerinnen und Anleger noch eine Botschaft, die du ihnen gerne mitgeben möchtest? Du hast recht und ich halte das für eine gute Nachricht, dass immer mehr sich mit Aktien beschäftigen.
Das ist, glaube ich, genau das, was wir brauchen, weil die Aktienkultur bei uns im Vergleich zu vielen anderen Ländern der Welt wirklich extrem auch jetzt noch hinterher hängt. Aber der Weg, den wir gehen, ist richtig. Trotzdem wissen wir alle, nach gutem jetzt zwei Jahren, es wird auch in Zukunft immer mal wieder Korrekturphasen geben.
Wir werden auch in einem Dachsmal wieder 30% durchatmen irgendwann. Das ist ganz normal. Das ist gar nicht schlimm, sondern ehrlicherweise eher eine Einstiegsschance, wenn das passiert. Deswegen ist die Botschaft, gerade vielleicht auch für die, die jetzt in den letzten 12, 18, 24 Monaten den Aktienmarkt für sich entdeckt haben, breit zu diversifizieren, unterschiedliche Regionen, Themen oder wie du angesprochen hast, auch Sektoren zu nehmen, auch strategische Einstiegsschancen zu nutzen.
Das heißt, schrittweise einsteigen, regelmäßiges Sparen, das bleiben die Erfolgsrezepte der Zukunft. Dann kann man sich, glaube ich, sogar vielleicht auch mal etwas freuen, wenn es ein bisschen volatiler wird, denn das wird passieren, ob das schon im nächsten Jahr ist oder erst später. Da steht ein bisschen den Sternen, aber ich glaube, wenn man genau diese Grundregeln weiter beherrscht, dann wird man mit dem Aktienmarkt ganz viel richtig machen und mal mindestens Vermögenserhalt wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr erreichen können.
Ja Björn, dann vielen Dank an dich für die Einblicke und Ausblicke vor allem auch und an Sie, an den Geräten draußen. Vielen Dank fürs Zuhören. Hören Sie auch gern in die anderen Podcasts aus dieser Reihe hinein. Die finden Sie auf dk.de oder abonnieren Sie einfach unseren Podcast Mikro-Trift-Marco. Da finden Sie nicht nur diese Folgen dieser Podcast, dieser kleinen Podcastreihe, sondern alle zwei Wochen spreche ich dort mit unserem Chefvolkswehr Dr. Ulrich Carter über alles, was an dem Märkten so passiert.
Wir ordnen die Geschehnisse ein und erklären auch den einen oder anderen Begriff. Wird mich freuen, wenn Sie uns dort auch folgen und zuhören. Das war's von uns für heute. Machen Sie es gut und bis bald. Tschüss! Dieser Podcast wurde zu Werbezwecken erstellt und enthält nicht alle für den Erwerb der etwa hier dargestellten Finanzinstrumente relevanten Informationen.
Insbesondere stellt er wieder ein Angebot noch einer Anlageberatung seitens der DECA-Bank dar. Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt, teilweise unter Verwendung von Daten aus Drittquellen. Etwa ich enthaltene Meinungsaussagen geben die zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellen Einschätzungen der DECA-Bank wieder.
Die DECA-Bank übernimmt keine Gewehr für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und haftet nicht für Schäden oder Aufwendungen, die aus einem Vertrauen hier rauf resultieren. Etwaige in diesem Podcast erwähnte Finanzinstrumente können mit Risiken verbunden sein, die schwer abzuschätzen und in die Evaluation einer Anlageentscheidung einzubeziehen sind.
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