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MOMENTUM - kevinkellermazza

Job gekündigt, Hochzeit abgesagt: Wie Leila ihre Karriere & ihr Leben völlig verändert hat

Sonntag, 25. Oktober 2026 · 1 h 42

MP3

Shownotes

Zwei Wochen vor ihrer Hochzeit verliebt sich Leila in ihren Geschäftspartner Dario und sagt alles ab. Im Momentum Podcast erzählt die Mitinhaberin der Pozzible AG offen, wie sie ihr Leben neu aufgestellt hat: vom Corporate-Job im IT-Sales über ein Yoga-Retreat in Sri Lanka bis zur eigenen Fitness- und Ernährungsfirma in Zürich.
Leila ist in Hamburg mit deutschen und iranischen Wurzeln aufgewachsen, hat Wirtschaft in den Niederlanden studiert und ist der Liebe wegen in die Schweiz gezogen. Heute bietet sie gemeinsam mit ihrem Mann Personal Training, Kleingruppentraining, Ernährungscoaching und Swiss Made Proteinriegel an.
In dieser Folge mit Host Kevin Keller-Mazza geht es um:
• Krafttraining für Frauen und warum du davon nicht «männlich» wirst
• Progressive Overload: Warum Intensität und ein klarer Trainingsplan entscheidend sind
• Protein und Ernährung: mindestens 1,5 g Protein pro Kilo Körpergewicht
• Versteckte Fette, Diätmythen und nachhaltiges Abnehmen ohne Jojo-Effekt
• Abnehmspritze (Ozempic, Mounjaro, Wegovy): Leilas Sicht aus dem Coaching-Alltag
• Unternehmertum: Proteinriegel-Produktion zwischen Kalifornien, Corona und St. Gallen
• Bauchgefühl, Mut und Neuanfang

Kapitel

– Intro
– Willkommen Leila: Was Gesundheit wirklich bedeutet
– Sport als Flucht und der Weg zum Krafttraining
– Wer ist Leila? Von Hamburg nach Zürich
– Corporate-Karriere im IT-Sales
– Die Erleuchtung im Yoga-Retreat in Sri Lanka
– Der Einstieg bei Pozzible
– Proteinriegel: Rückschläge, Corona und ein Herzensprojekt
– Verliebt zwei Wochen vor der Hochzeit
– Pozzible heute und Krafttraining für Frauen
– Die grössten Fehler bei Training und Ernährung
– So läuft ein Coaching bei Pozzible ab
– Abnehmspritze: Leilas ehrliche Meinung
– Die Zukunft von Pozzible
– Schnellfeuerrunde und was Momentum bedeutet

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ich habe mich verliebt, ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen. Ja, und dann haben der Dario und ich eben immer intensiver miteinander angefangen zu arbeiten. Und irgendwann habe ich dann plötzlich gemerkt, und es war wirklich zwei Wochen vor meiner Hochzeit. Ganz ehrlich, zwei Wochen vor meiner Hochzeit.

Also meine Familie aus dem Iran war schon bei meiner Mutter zu Hause. habe ich dann gemerkt, du, du wirst jetzt ein bisschen nervös, immer wenn er da ist. Bevor er in die Ferien gegangen ist, hat er mir geschrieben und hat mir gesagt, ich muss dir das jetzt einfach sagen, ich habe mich das ganze Wochenende nicht getraut, aber ich empfinde was für dich.

Hey, und dann bin ich zurückgefahren und habe meinem damaligen Verlobten gesagt, ich habe mich verliebt und ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen. Oh mein Gott. Plötzlich war ich die Frau, die diese Familie auftrennt. Das hat mich kaputt gemacht eine Zeit. Ich dachte wirklich, ich habe mich selbst nicht mehr erkannt.

Ich musste so mit mir kämpfen, das zu akzeptieren, was da gerade passiert. Manchmal Entscheidungen zu treffen, die vielleicht, und das habe ich in meinem Leben häufig gemacht, die vielleicht auf dem Papier gerade wirken, als seien sie falsch. Und dein Bauch sagt dir aber ganz klar, doch, mach das jetzt.

Ich bin Ela, herzlich willkommen im Momentum Podcast. Mich hat es mega festgefühlt, dass du zugesagt hast. Ich habe dich ja angeschrieben. Unter anderem auch, weil Sarah gesagt hat, hey, du musst unbedingt mal mit der Ela reden. Genau. Und eigentlich, es ist ja lustig, weil wir kennen uns eigentlich schon mega lange.

Ewig, ja. Also ich würde sagen, 2020. Sechs Jahre, ja, also ewig. Doch, sicher, ja. Locker? Doch, nee, länger. Ich war noch nicht schwanger, als wir uns kennengelernt haben. An den Kindern weiss ich immer recht genau, wann was ist. Oder? Was hat sie für ein Jahr gegangen? 2018 ist der jüngere. Und 2020 der ältere.

Und ich glaube, ich kannte dich vorher. Ja, frau sie. Ja, geil. Sehr lustig, ja. Ich weiss nicht, ob wir noch angefangen haben mit dem Kontakt zu Dario, zu deinem Mann. Wegen der Regel. Also wir wären heute auf jeden Fall mega cool. Also zu der ersten und wichtigsten Frage, wie geht es dir? Sehr gut.

Super, danke. Dir? Hey, mega gut. Es ist gerade sehr viel los, aber es geht mir wirklich sehr gut. Ich habe es gut gefunden, bevor wir angefangen haben, es sind ein paar Sachen, die aktuell im Weltgeschehen bedenklich sind und das beschäftigt mich jetzt aktuell ein bisschen. Aber es geht nicht um das, sondern um dich und dein Leben.

Darum reden wir über die schönen Sachen im Leben. Ich überlege mir immer gerne eine Frage für meine Gäste. Dann sieht man dich und man weiss, dass diese Frau Sport macht. Weiss man das? Das sieht man. Sie macht Sport. Die Frage für dich, die ich mir überlegt habe, ist, was für dich Gesundheit heisst.

Was bedeutet Gesundheit für dich? Hey, vielfältig. Also im Grunde sage ich immer, jedem, der so zu mir kommt, Gesundheit heißt für mich, vor allem aufs Alter gesehen, selber noch eigentlich selbstständig zu bleiben. Das heißt, solange ich lebe, möchte ich auch selber aufs WC sitzen können, einen gewissen Respekt haben vor mir selbst, mit meinen Enkelkindern am Boden spielen können und so gesund...

wie es zumindest in meiner Hand liegt, zu bleiben. Man weiss ja nie, was so genetisch rum ist und was einem passieren könnte. Versuche ich, mein Leben zu führen. Das ist zum einen natürlich das Körperliche, aber das Mentale spielt natürlich auch eine Riesenrolle. Und ich glaube, das unterschätzt man häufig in dem Gesundheitsaspekt sehr stark.

Hundertprozentig. Hundertprozentig. Und finde ich eine schöne Art, dass man sagt, hey, es geht mir darum, auch im Alter zu sein. können mit meinen Enkeln am Boden sitzen und spielen und sie können lupfen ohne Rückenweh zu haben. Das sind auch so Sachen, die man vielleicht nicht unbedingt überlegt. Oftmals sagt man, ich möchte gesund sein, fit sein und körperlich stark sein.

Aber da kommen noch so viele andere Aspekte dazu, wie unter anderem der mentale Aspekt. Was hat zuerst angefangen bei dir? War es zuerst der mentale oder der körperliche Ansprech? Ich glaube, bewusst war es das Körperliche. Aber indirekt voll auch das Mentale. Also ich muss sagen, bei mir war Sport ganz am Anfang wirklich so eine Flucht aus meinem Alltag.

So wenn es mir schlecht ging, bin ich in den Sport gegangen. Und das wirklich dann auch teilweise zweimal am Tag. Wow. Ja, also wirklich, es war wirklich so eine Flucht. Es war eher so ein «Ich muss jetzt, weil mir geht es so schlecht». Und daraus ist natürlich jetzt was ganz anderes geworden, aber der mentale Effekt, den es auf mich hat, ist immer noch sehr, sehr groß geworden.

Für dich war es früher unbedingt in den Sport gegangen, um aus dem Alltag herauszukommen, um abschalten zu können. Und teilweise sogar zweimal am Tag ins Gym. Ja, teilweise. Also weisst du, das waren dann eher so Hüpfklassen, sage ich jetzt mal böse. Was ist das? Das sind so Kardio-Klassen. Also so Zumba-mässige?

Nein, schon nicht Zumba, aber schon eher kardiolastige Klassen mit Burpees und solchen Geschichten. Mehr als dass ich wirklich ins Gym-Krafttraining machen gegangen bin. Wann hast du angefangen mit Krafttraining? Also so richtig richtig mit Strategie und sinnvoll würde ich sagen 2017. Davor die Jahre auch schon, so drei, vier Jahre vorher auch, aber da war es nicht so strategisch nach Plan.

So nach Gefühl. Ja, eher so mich leiten lassen von den Kursen. Da waren es eher so Kurse, in die ich reingegangen bin und habe dann halt das mitgemacht, was man da gemacht hat, aber hatte nicht so einen Plan und ein Ziel und einen Fokus wie jetzt. Richtig, awesom. Du hast in dem Fall, ich sage jetzt mal, 2014 mit Sport angefangen, aber wirklich so ein bisschen aus dem Körpergefühl, ich mache jetzt ein bisschen das und ein bisschen das, was der Trainer vorne und die Trainerin sagt, aber ohne wirkliche Strategie.

Irgendwann hast du angefangen mit einer Strategie, etwa im 17. Was hast du gemerkt, was ist der grösste Unterschied von vorher zu nachher gewesen mit einer Strategie? Ja, weißt du, also ich meine, im 2014 muss man ja ehrlich sagen, es war auch schon das Ziel, dass ich meinen Körper formen wollte. Aber das ist nicht passiert.

Ich sah trotzdem sehr, sehr ähnlich aus über all diese vier Jahre. Und das hat mich dann schon auch gestört. Und im 2017 habe ich dann mit dieser Strategie angefangen zu merken, hey, plötzlich passiert das und plötzlich sehe ich auch anders aus. Und natürlich war ein großer, großer Hebel davon auch, dass ich die Ernährung umgestellt habe.

Also das ist dann ein Teil dieser Strategie, welche Ernährung du vorher nicht gross beachtet hast. Überhaupt nicht. Ich dachte, ich esse gesund. Also das schon, aber gesund und so, dass es deinem Körper dient, dass man es wirklich optisch auch sieht, sind zwei Paar Schuhe. Gut, wir haben jetzt gehört, du bist auf jeden Fall, ich sage jetzt mal, in der Fitness-Bubble unterwegs.

Du hast dort deine, ich sage jetzt mal, deine Wurz, also Wurz nicht, aber dort bist du auf jeden Fall heute zu Hause. Aber du kommst nicht von dort. Nein, gar nicht. Du kommst nicht von dort. Ganz und gar nicht. Was ich sehr gerne mache, ich schaue gerne in der Zeit ein bisschen zurück, bevor wir das machen, in a nutshell.

Für was bist du heute bekannt? Wieso kennen wir dich? Also ich bin Mitinhaberin von Possible. Das machen mein Mann und ich, der Dario. Und bei Possible machen wir Ernährungscoachings, Personal Trainings, Kleingruppenklassen und unsere eigenen Swiss-Made Protein Bars, die Possible Bars, wegen denen ich auch dich kenne.

I love it. Ja, und das ist in a nutshell, wofür man mich kennt. Wann haben Sie Possible gegründet? Ziemlich genau vor... Also der Dabr hat schon ein Jahr vor mir angefangen und ich bin vor ziemlich genau zehn Jahren dazu gekommen. Unglaublich. Mhm, gell? Wow. Ja. Ja. Mega heftig. Mhm. Wie hat das... Okay, gut.

Nein, wir können auf das sprechen. Zuerst, jetzt haben wir gesagt, in der Natsche. Jetzt müssen wir zuerst ein bisschen zurückschauen. So, wo bist du aufgewachsen? Wie war so die Kindheit? Was ist so die schönste Erinnerung deiner Kindheit? Ja. Also ich bin geboren und aufgewachsen in Hamburg, bin da auch mein Leben lang eigentlich zur Schule gegangen, bis ich mein Abi gemacht habe.

Bin sehr liebevoll, behütet aufgewachsen, würde ich sagen. Also wirklich, ich hatte die besten Umstände, um groß zu werden. Ach, meine schönsten Erinnerungen. viele Freunde, Familie. Wirklich, ich hatte eine schöne Kindheit. Ich hatte so alles, was ich gebraucht habe, um einfach Kind sein zu können. Du durftest im Garten gross werden.

Sind ihr nicht in der Stadt Hamburg? Doch. Im Garten? Ja, tatsächlich. Ich glaube, das kann man sich heutzutage wirklich nicht mehr leisten. Oh ja? Nein, überhaupt nicht mehr. Aber meine Eltern hatten da wie Glück und haben natürlich auch viel dafür getan. Das muss man auch so sagen. Was hast du für einen Ursprung?

Iranerin. Iranerin, ja. Genau. Und ich durfte natürlich auch mit beiden Kulturen groß werden. Also das hat mich, glaube ich, auch sehr geprägt, dass ich die persische Kultur zu Hause natürlich immer hatte und trotzdem wie eine Deutsche groß geworden bin. Und wie immer beides hatte, was mir natürlich sehr viel gegeben hat auf der einen Seite.

Und auf der anderen Seite war ich nie das eine oder das andere Persisch. Verstehe ich. Wahrscheinlich bei dir noch etwas krasser als bei mir, halb Italiener, aber ich verstehe das. Was würdest du sagen, was sind so die besten Vorzüge von beiden Kulturen, die du versucht hast, für dich zu verinnerlichen?

Also die Perser sind halt mega gastfreundlich und herzlich. Also da gibt es nie, meine Mutter hat nie einen meiner Freunde nach Hause geschickt, wenn es Abendbrotzeit war, sondern im Gegenteil. Es war immer so, bleib, komm, sitz, noch mehr. Und das Deutsche ist natürlich die Genauigkeit, die Pünktlichkeit, die Zuverlässigkeit.

Und die gibt es dann auf der anderen Seite halt weniger. Sicher, sicher. Das ist ja noch etwas weniger. Deine Eltern waren schon wie lange in Deutschland? Die haben beide da schon studiert. Oh wow, also wirklich sehr lange. Sehr, sehr lange, ja. Also über 50 Jahre. Ja, so herzig. So schön. Und Hamburg, eine wunderschöne Stadt.

Geht ihr in den Abo zu? Wir sind gerade am letzten Stück. Doch, mega viel. Also früher bin ich wirklich, als ich nach Zürich gezogen bin, bin ich fast alle zwei Monate oder so sicher mal gegangen. Und jetzt inzwischen so mit den Kids, das ist sicher zwei, dreimal im Jahr. Fun Fact, die meisten wissen nicht, dass Hamburg die Stadt ist mit den meisten Brücken, ich glaube sogar auf der Welt.

Gut, dass du das weisst. Warum weisst denn du das? Hast du eine Hamburg-Tour gemacht mit einem Bus? Nein, gar nicht. In einer Wette sagte ich mal, es sei Venedig. Und Venedig steht Platz 3 oder 4. Es ist Hamburg tatsächlich. Das doppelt so viel wie der Zweitplatzierte. Also unglaublich viele Brücken.

Das ist crazy, oder? Mega krass. Ja. Nein, eine ganz coole Stadt. Ja. Ich bin ja auch schon... Ich war ein, zwei Mal da, aber ich fand es ganz toll von dort. Nein, es ist wirklich eine schöne Stadt. Ja. Ist es für dich schwierig? Wieso hast du Hamburg verlassen? Oder wie alt warst du? Zum Studium. So 20.

Was hast du studiert? 19. Was ich studiert habe? Ich bin in die Niederlande gegangen. Wobei nein, ich bin mit 19 nach Spanien zum Sprachaufenthalt gegangen. Und dann eigentlich kurz nach Hamburg zurückgekommen. Aber dann zum Studieren in die Niederlande. Zum Wirtschaftsstudieren. Wirtschaft. Genau. Das ist mein Background.

Gut, und das heisst, mit 19 nach Spanien, Sprachaufenthalt. Jetzt hast du gerade etwas zu sagen. Nein, aber ja, wo du es ansprichst, da habe ich dann eben meinen damaligen Partner oder meinen Freund kennengelernt, der aus Zürich war. Und nachdem ich studiert habe. In Spanien. Ja, genau. Aber er war eben auch nur zum Sprachaufenthalter.

Und nachdem ich dann studiert hatte und dann noch meinen Master gemacht habe, habe ich dann gesagt, ja gut, jetzt können wir aus der Fernbeziehung auch langsam mal eine normale Beziehung machen nach sechs Jahren. Und deswegen bin ich dann nach Zürich gekommen. Wow. Zürich City. Yes. Was hat dir an Zürich so gefallen?

Mega viel. Es ist so eine sichere, saubere, schöne Stadt, die trotzdem mega viel zu bieten hat. Und natürlich für mich als Hamburgerin war das Wetter so schön. Es schien immer die Sonne, wenn ich hierher gekommen bin. Was ich herrlich finde. Und was mich auch sehr... begeistert und was mir auch sehr viel geholfen hat, weil Hamburg eben, Vierbrücken heisst ja auch Vierwasser.

Und ich merke schon, wenn ich in Städten bin, wo es kein Wasser hat, dann fehlt mir was. Und das war natürlich in Zürich sehr, sehr schön, das Wasser zu haben und dann auch das klare Wasser, wo du wirklich im Sommer halt echt reinkannst. Mega geil, schon mega schön. Also ich sage eben, wir haben... Ich würde schon fast sagen, egal wo in der Schweiz, aber vor allem in Zürich.

Lebensqualität 10 von 10. Was für ein Projekt wir da sind. Crazy. Love it. I love it too. Nein, wirklich. Besten. Nein, wirklich. Also es gibt so viele schöne Städte und ich liebe es, Reisen weg und neue Sachen zu entdecken. Aber Zürich ist Zürich. Ja, voll. Zürich ist Zürich. Ich freue mich auch jedes Mal wieder hierher zu kommen.

Egal wo ich bin auf der Welt, ich denke immer so, ah, Zürich. Nein, es ist schön, wieder hier zu sein. Es ist das Gesamtpaket, das es einfach hat. Absolut. Ich bin ein Meer-Mensch, ich liebe das Meer. Aber du sitzt in einem Flugzeug und bist in einer Stunde am Meer. Voll easy. Die Location ist eben auch so super, weil du so schnell an den verschiedensten, schönsten Orten der Welt bist.

Das heisst, nach sechs Jahren Fernbeziehung sagten sie, dass sie keine Fernbeziehung machen und sie nach Zürich gezogen wären. Was hast du erlebt, den Unterschied zwischen in Hamburg aufwachsen und jetzt in Zürich da sein? Hast du schnell einen Job gefunden? Wie ist das Ganze für dich gegangen? Also ich habe einen mega schnellen Job gefunden.

Ich habe mich noch aus Hamburg beworben und hatte dann ein super Bewerbungsgespräch und war auch eine lustige Story, weil ich mich beworben habe auf den Job und dann saß da eben mein zukünftiger Chef und die HR-Leiterin und dann haben die HR-Leiterin und ich so voll geklickt und ich habe sofort gemerkt, hm.

Sie hat mich gern, ich hab sie gern und bin aus dem Gespräch rausgelaufen und hab meinen Ex angerufen, also meinen damaligen Freund und ihm gesagt, du, das Gespräch war super, ich glaub, ich hab den Job und die HR-Frau wird meine Freundin. Und genauso kam es dann. Also ich hatte dann wirklich den Job.

Was war dein Job? Das ist so ein IT-Job. Also so ein Corporate. Also wirklich nicht so im Nachhinein. Also war vorher nicht meine Welt, aber war super damals. Aber du hast einen Master gehabt in Wirtschaft. Ja. Also hat das auch gematcht für dich, der Job mit dem Studium? Absolut. Ich war im Grosskunden-Sales und hatte wirklich eine coole Funktion an.

eigentlich, wenn das zu einem passt. Aber das eigentlich ist eigentlich das, was jetzt spannend ist. Was hat nicht zu passt? Hey, ich muss sagen, ich hatte damals wirklich einen sehr, sehr coolen Chef. Und das hat mir mega geholfen. Also von dem habe ich ultra viel gelernt und habe auch von ihm gelernt, wie man Sales macht, wie man Regeln bricht, wie man Dinge deichselt, die man muss.

Und es hat wirklich, wirklich Bock gebracht. Es waren große Verträge, die ich da verhandeln durfte und viel Verantwortung. Es war aber natürlich eine sehr männerdominierte Welt und ein Thema, was mich eigentlich ganz ehrlich überhaupt nicht interessiert hat. Also IT-Verträge sind jetzt nichts, wo ich groß... Ja, mega hochspannend, ja.

Nein, also ja. Mein Herz schlägt jetzt nicht groß, wenn ich daran denke, was ich da verhandelt habe. Aber gut, ja. Es ist eh crazy, wie sich die IT-Branche verändert hat in den letzten Jahren. Also ich glaube, wenn du nicht wirklich für das brennt hast oder für das brennst... Nein, so ein Corporate-Job ist halt auch ein Corporate-Job.

Das hat so viel Politik und die musst du auch wollen und deichseln und aushalten. Vor allem, wenn du Karriere machst und immer höher kommst und immer mehr davon spürst. Dann muss man das wollen. Ist es in deinem ersten Job auch passiert? Also du hast viel mit der Karriere gemacht? Voll, ja. Also ich bin schon ein sehr ehrgeiziger und ambitionierter Mensch und bin da auch voll meinen Weg gegangen.

Und natürlich habe ich da auch sehr stark gepokert, dadurch, dass ich das Gefühl hatte, weisst du was, eigentlich finde ich den Job eh nicht geil, von daher sage ich den jetzt entweder oder ich gehe und das hat jedes Mal funktioniert. Du hast eigentlich nichts zu verlieren gehabt. Richtig. Hättest du gesagt, das passt nicht, dann hättest du gesagt, danke.

Dann hätte ich gesagt, danke vielmals, das ist meine, ich habe mir die Entscheidung abgenommen, ich gehe. Aber durch das, dass du natürlich einen coolen Chef hast, der dir selber beigebracht hat, wie Sales funktioniert, ist natürlich auch bei den Vertragsverhandlungen nachher ein bisschen einfacher. Er hat sich selber sehr geärgert.

Ich habe ihm dann manchmal gesagt, du hast mir das beigebracht, also take it or leave it. Das ist dein Vermächtnis, ja. Schlussendlich warst du wie lange dort? Schlussendlich war ich da. Fast fünf Jahre. Also in verschiedenen Jobs, aber fast fünf Jahre in der Firma. Und was haben wir jetzt für ein Jahr?

2017. Bin ich ausgeschieden. Jetzt sind wir schon im 17. Ah krass. Okay. Und das heisst, während dem Job hast du damals schon Sport angefangen, hattest aber noch nicht irgendwie das Gefühl, Da bringt etwas ein, was mir so stattpasst zu machen. Hey, nein, ich habe schon gemerkt, das bringt mir sehr viel Spaß.

Aber ich war in meinem Kopf schon noch in meiner Karriere, muss ich sagen. Und dann ist ganz klassisch, darf ich schon vorgreifen? Unbedingt. Ganz klassisch bin ich mit Freunden in ein Surf-Yoga-Retreat-Camp gegangen. Da habe ich schon gemerkt, Sri Lanka. In Sri Lanka. Und sie wollten alle unbedingt surfen und ich war so mental so, nee, wisst ihr was, ich mache jetzt den Yoga-Part.

Und zwar morgens, mittags, abends so voll Yoga. Und ich bin sonst gar nicht so der Yogini, aber gut, ich habe es da voll gefühlt. Und dann habe ich das wirklich so durchgezogen, dieses Yoga-Camp und habe da gemerkt, so, ich komme jetzt zurück und kündige meinen Job und mache was ganz anderes. Ich hatte wirklich wie so eine Erleuchtung während dieses Yoga-Camps.

Würdest du wirklich denken, es ist während dem Yoga-Kanal schon eine Erleuchtung gekommen? Ohne Witz, ich schwöre es. Deswegen ist es so eine lustige Story. Das Yoga hat mir das... Ja, so klischee-mässig, oder? Ja, total. Das heisst, du bist zurückgekommen mit dem... innerer Gewissheit, ich gründe jetzt meinen Job und mache etwas komplett anderes.

Aber das komplette anders, hast du noch nicht gewusst, was es ist? Keine Ahnung. Bist du damals noch mit deinem Ex-Freund zusammen gewesen? Ja. Dort waren ihr noch zusammen? Ja. Gut. 2017. Wann warst du in diesem Yoga Camp? Im März oder so, im 17. März 17. Gut. Du kommst zurück und dann gehst du zu deinem Chef, der dir Sales beigebracht hat.

Nein, das war dann ein anderer. Da war ich ja schon in der Karriere weiter. Den Chef hatte ich nicht mehr, deswegen wurde es ja immer schlimmer. Ah, ich sehe, ja, ja, ja. Corporate. Gut. Bist zurück und du hast den Brief vorbereitet. Nein, ich habe ihn gerade angerufen. Ich habe das telefonisch gemacht.

Okay, gut. Und dann? Wie ist sie? Künder? Sehr aufregend. Hat mich sehr nervös gemacht, lustigerweise. Jetzt würde ich so sagen, ja, ist doch easy. Sag es ihm einfach. In dem Moment war ich wirklich sehr nervös und nicht für mich, sondern eigentlich mehr, dass ich lasse die anderen im Stich gefühle. Hat mich so ein bisschen nervös gemacht.

Und ich hatte es auch nicht so super mit meinem Chef, muss ich ehrlicherweise sagen. Und habe es ihm dann gesagt. Und er fand es natürlich auch nicht so cool, weil ich habe sie ja dann im Stich gelassen. Aber nachdem es dann raus war, war es so, voll die richtige Entscheidung. Hat sich richtig angefühlt?

Zu 100%. Das heißt, das Yoga-Retreat in Sri Lanka hat voll und wirklich entfaltet. 100%. Machst du noch Yoga heute? Viel zu selten. Würdest du gerne mehr machen? Ja, eigentlich schon. Ich weiss, es tut mir gut. Ich weiss, diese Ruhe und zu mir zu kommen und mal wirklich den Kopf durchlüften, tut mir eigentlich mega gut.

Kannst du das heute aber anders kompensieren? Im Kraftsport habe ich das natürlich schon auch viel, dass ich den Kopf abstelle. Aber es ist dann natürlich trotzdem eher so ein «Jetzt pushe ich mich ganz fest». Ich glaube, es ist schon ein Unterschied. Ein kompletter Unterschied, natürlich. Im Yoga kannst du schon in dich hinein und deine innere Stimme viel besser hören.

Und im Kraftsport ist es so, du sagst in der inneren Stimme, jetzt wieder, push me. Oder eben, ich sage meiner inneren Stimme, jetzt musst du ruhig sein, weil ich muss mich konzentrieren. Weisst du so das? Ich kann den Kopf dann schon abstellen, was ein sehr guter Effekt ist für mich, aber ich höre nicht so rein, wie ich beim Yoga dann würde, wenn es ein wirklich schönes, ruhiges Yoga ist, was mich berührt.

Gut, also März 2017, du kommst zurück nach Sri Lanka, Yoga-Retreat, du läutest deinen Chef an, sagst «Hey, over and out, I'm out». Er ist ein bisschen enttäuscht, weil du sie im Stich lässt. Dir hat es aber gut getan und dann hast du zwei, drei Monate Kündigungsfrist wahrscheinlich gehabt. Sechs. What?

Sechs Monate? Mhm. Das hast du nicht erwartet? Eben. Oh je. Das war ein recht guter Topf. Ja, nein. Ja. Und eben, ich hatte es nicht so gut mit ihm. Normalerweise wurde jeder andere freigestellt. Er hat mich bis zum letzten Tag nicht behalten. Eben, ja. Also normalerweise, so ein bisschen managementmässig, ist freistellig.

Ciao. Natürlich. Nein, nein. Er wollte mich wirklich bis zum letzten Tag. Bis zum letzten Tag hat er mir die... Ach. Naja, anyway. Aber die sechs Monate waren gar nicht mehr geil. Null. Oh mein Gott. Null geil. Das ist die schlimmste Vorstellung. Null geil. Aber gut, hey, ich meine, das war so ein Job, den konnte ich schon als Minimax da machen.

Dann machst du halt das Nötigste und den Rest machst du dann halt nicht mehr und dann geht das auch. Aber dann kann man auch unseren Wert nicht. Zu 100 Prozent. Eben, und das ist auch nicht geil. Zu 100 Prozent, aber es ging alles gegen meine Werte, Kevin. Sonst wäre ich gar nicht an den Punkt gekommen, dass ich gesagt hätte, ich kündige.

Ich bin schon der Typ, wenn der Karren im Dreck steht, finde ich es eigentlich recht geil und ziehe ihn mega gern raus. Aber wenn ich merke, alle anderen stehen da auch im Dreck und eigentlich zieht keiner an dem Karren, sondern sie gucken sich alle gegenseitig an und suchen in ihren Taschen nach dem Geld, dann war ich die Einzige, die gezogen hat und dachte so, hey nein, da muss ich weg.

Das ist nicht gut. Nein, das ist nicht gut. Dann hast du dich sechs Monate ausgehalten mit Not und Mühe, aber halt einfach ausgehalten, wie man es halt muss. Und was ist dann passiert? Dann habe ich natürlich in der Zeit mich schon angefangen, damit auseinanderzusetzen. Hey, was würde ich gern machen?

Weißt du, so Selbstentwicklungsbücher gelesen und pipapo. Und habe auch viel mit Leuten geredet. Und habe eines Nachmittags saß ich einfach im Balboa da am Kaffee und habe so meine Notes gemacht und mir so überlegt, was könnte ich, was sollte ich, was würde ich. Und dann kam der Dario rein und hat sich zu mir gesetzt und dann haben wir angefangen zu reden.

Da habe ich ihm erzählt, hey, übrigens, ich habe gekündigt. Und dann hat er gesagt, ah, wow, cool, dann könntest du ja anfangen für mich zu arbeiten. Und dann war ich so, hm, ja, okay. Und dachte so, das könnte ja eines meiner Projekte werden. Ich dachte so, in dem Moment, vielleicht suche ich mir erstmal so ein paar Projekte und gucke, wo ich überhaupt drauf Lust habe.

Und dann war ich so, ja, okay. Und dann haben wir uns immer mehr unterhalten und darüber geredet. Du warst aber schon länger in Balboa trainiert. Ja, ja. Das war dein Studio. Ja. Und hast Dario auch schon länger gekannt? Ich war in Balboa, seitdem es aufgemacht hat. Damals hatten sie wie eine Garage.

Ja, ich habe Bilder gesehen. Ja, und da habe ich schon in Balboa trainiert. Das war der Ort, wo ich zwei Mal am Tag hingegangen bin. Anyways, seitdem kannte ich auch Dario plus minus. Und dann hat er mir das so vorgeschlagen und dann haben wir immer mehr miteinander darüber geredet, immer häufiger. Und dann habe ich gemerkt, hey, ja, finde ich wirklich cool, würde mich interessieren, aber wenn ich das mache, dann richtig.

Also dann steige ich bei der Firma mit ein und dann will ich auch Anteile davon haben und dann machen wir das. Also da ist halt deine Wirtschafts... Ganz oder gar nicht. Ja, total. Verstanden. Okay, cool. Super. Und wie hat er darauf reagiert? Er fand es gut. Er hat gecheckt, hey, wenn sie motiviert sein soll, macht es natürlich total Sinn, Anteile abzugeben.

Und dann konnten wir uns da sehr gut drauf einigen. Was ist da possible? Einzelfirma, GmbH, was haben die gemacht? AG. Ist ja AG. Mhm. Und der AG... Aber warst du von Anfang an AG? Nein, ich war eine GmbH. Warst du GmbH zuerst? Genau. Okay, dann haben sie dich als AG montiert. Du hast dich eingekauft in die Firma zu XA-Teilen und dann bist du Teil mit Hovering C4 Possible.

Mhm. Ist die Firma Possible selber? Ja, Possible AG. Übrigens, das ist ja cool geschrieben mit ZZ. Ja, genau. Also Possible. Ja, weil der Daröhe heisst ja Pozi. Und deswegen das Wortspiel. Aber ist das richtig, als er gegründet hat, ganz am Anfang, war es eine Einzelfirma? Ganz, ganz am Anfang war es eine Einzelfirma, ja.

Eben, weil ich habe dann schon gedacht, wie mega intelligent ist das, weil in einer Einzelfirma muss die Name enthalten sein. Also du kannst nicht einen fiktiven Namen haben in einer Einzelfirma. Wenn es ein fiktiver ist, dann muss irgendwo noch stehen «By Kevin Keller-Mazza», «By whatever». Aber weil halt Pozzi sein Nachname ist, hat es so gut gepasst.

Hey, nein, wie intelligent ist das? Ja, okay, habe ich wirklich geklaut. Schon noch clever, ja. Sehr clever gewesen, sehr clever. Gut, nachher die MBH und AG Drusswort, das hast du dich eingekauft. Per se hast du von dieser Branche nicht viel Background und Ahnung gehabt. Nein. Nicht? Was hat dich aber daran interessiert?

Was hat dich, was hat es für ein Fach, um zu sagen, okay, ich investiere jetzt hier in Aktien von einer Firma? Hey, ich habe das Potenzial gesehen, vor allem von den possible Riegeln zu dem Zeitpunkt. Also eigentlich war die Idee damals, dass der Dario sich dann vor allem auf das Coaching fokussiert und ich mich auf die Protein Bars fokussiere und die voranpusche.

Ich so den Sales Part übernehme, den ich ja eh schon kannte. Das war so die initiale Idee von dem Ganzen. Da habe ich mega viel Potenzial drin gesehen, weil ich sie natürlich selber schon jeden Tag gegessen habe zu dem Zeitpunkt. Und ich wirklich dahinter stehen konnte, was da drin ist und aus welchen Gründen die so gemacht sind, wie sie gemacht sind.

Vielleicht gerade zu diesem Hintergrund, weil sie werden ja in der Schweiz produziert. Richtig. Ihr werdet alles auch hier testen, machen, schauen. Wie sagen wir dann, die ganze Kontrolabor-Auswertung, das macht ihr alles hier. Ja, genau. Aber nochmal, das ist wie ein... Da musst du dich mega reinfuchsen.

Das ist nicht etwas, was man in der Schule lernt. Wie macht man Protein Bars? Wie ist das Ganze gegangen? Hey, So learning by doing. Ich glaube, das ist so eh, worin ich gut bin und was ich gern habe. Du fängst einfach mal an und lernst Schritt für Schritt und natürlich fällst du dabei immer wieder auf die Nase.

Da musst du aufstehen und das Beste draus machen und dadurch entwickelt sich dann wieder was weiter. Und ich meine, dieser Weg, den wir mit diesen Possible Bars gegangen sind, ist ein weiterer und da sind wir tatsächlich immer mal wieder auf die Nase gefallen. Zum Beispiel? Was für Sachen? Was sind so Hindernisse?

Wir haben natürlich in Kalifornien damals mal angefangen. Die allerersten Riegel sind in Kalifornien produziert worden, weil damals konnte das gar keiner in der Schweiz. Und das ging recht gut. Also es ging wirklich sehr, sehr gut, bis die Firma in Kalifornien immer grösser geworden ist, weil Protein Bars sind natürlich riesig geworden.

Und die haben natürlich für ganz viele amerikanische Unternehmen produziert. Und wir wurden dann halt immer unwichtiger in dem ganzen Spiel. Und das hast du dann wie auch gemerkt, dass sie unsere Bestellungen immer nach hinten verfrachten, wir so unwichtig werden, die Zutaten dann nicht zur Verfügung stehen.

Und du hattest wie so gar keine Macht von hier, weißt du, du warst immer der Hinterste in der Reihe. Und dann kam natürlich Corona und dann war die Kacke wirklich am Dampfen, wenn man das so sagen kann, weil die Proteinbars wurden dort produziert, kamen aber nicht hierher. Das hieß, entweder konntest du die ganze Lieferung einfach...

fortschmeißen. Oder du konntest sagen, also gut, die paar Frachtflugzeuge, die es gibt, die fliegen, wo die Nintendos dieser Welt drin sind und diese großen Firmen, die das Zeug transportieren, mit denen fliegen wir. Aber das heißt, der Business Case war dahin. Also an den Riegeln haben wir wirklich gar nichts verdient, weil es so viel gekostet hat, sie hierher zu bringen.

Logisch. Und das hat natürlich auch wie so gezeigt, hey, das macht keinen Sinn, die Produktion dort zu haben. Absolut nicht. Ich meine, das war uns eh immer klar. Das Ziel war immer, die Produktion in die Schweiz zu kriegen. Aber solange Dinge gut laufen, behältst du sie natürlich, wie sie sind, oder?

Never change a winning team. Und das war so ein Case und dann haben wir neun Produzenten gesucht und haben dann irgendwie angefangen, in anderen Ländern zu produzieren, wo ich aber schon gerade von Anfang an gemerkt habe, die Qualität ist nicht die, die sie sein sollte. Aber was haben die das gemerkt?

Geschmack an allem, auch an der Zusammenarbeit. Ich habe sofort, also intuitiv hätte ich dir sofort sagen können, das darf ich nicht machen. Habe es aber trotzdem gemacht. Katastrophe. Und dann bin ich mit den Riegeln, wenn ich die Riegel dann irgendwo präsentiert habe oder wenn ich sie dir jetzt mitgebracht hätte, und übrigens, ich habe die Riegel mitgebracht, wenn ich sie dir mitgebracht hätte, wäre es mir peinlich gewesen, sie dir zu geben.

Weil ich so dachte, eigentlich finde ich die überhaupt nicht geil. Aber das ist nicht geil. Und nicht machen, dass du hinter deinem Produkt schaust. Es war furchtbar. Und dann habe ich so gesagt, hey Dario, das geht nicht. Das können wir so nicht weitermachen. Dann müssen wir aufhören. Bis wir dann wirklich über einen Zufall in der Schweiz gelandet sind bei einem Produzenten.

Und dabei, bei diesem ganzen Spiel, ich meine, ich erzähle das jetzt so easy, dass das Geld, was aus seiner und meiner Tasche geht, und weg ist. Wir haben ja keinen Big Investor hinten dran. Das sind er und ich, die all diese Fehler ausbaden müssen. Und vor allem, weisst du, ich meine, du kannst nicht sagen, jetzt in der Kalifornien, in dieser Produktion steht, hey, wir hätten gerne einfach 100 von denen und 100 von denen.

Du musst wahrscheinlich riesige Mengen bestellen. Sicher, klar. Riesige Mengen. Mhm. Und wahrscheinlich, eben darum haben sie sich dann nach Kindern geschoben, weil da kommen wahrscheinlich andere Riesenproduzenten und die sagen, ich brauche es zehnfach und dann konzentriert es sich natürlich auf dich.

Das ist natürlich auch ein Case für dich. Und ich muss dazu auch wirklich sagen, unsere Regel zu produzieren ist extrem mühsam. Wieso? Eben. Das ist ja so wie wenn man kocht oder backen tut. Dann lernt man ja wie Zutaten reagieren aufeinander. Ja. Und unsere Mischung, die zum Kleben zu bringen und zusammenzustecken, ist wirklich nicht so easy.

Mhm. Dadurch, dass wir so wenig wie möglich Zusatzstoffe benutzen wollen, müssen wir versuchen, dass dieser Teig aneinander hält. Da musst du eine genaue Reihenfolge einhalten. Jede Zutat, ich meine, das sind ja wirklich real ingredients, jedes Mal, wenn du eine neue Ernte bekommst, schmeckt die ein bisschen anders, reagiert ein bisschen anders.

Alles verändert sich und auf jede Nuance und Feinheit. Wenn das Wetter sich ändert, zum Beispiel jetzt im Sommer, Katastrophe. Dann hält das Zeug nicht mehr richtig zusammen. Nein, wirklich. Oder die Chocolate Pieces, die sind dann in dem Teig und die musst du am Anfang reintun, weil sonst halten sie nicht mehr.

Die schmelzen dann, dann beschweren sich die Leute, wo sind die Chocolate Pieces? Und ich bin so, die sind im Teig, aber sie sind geschmolzen, weil es war so warm. Also wirklich diese Kleinigkeiten, die dann... Also ihr setzt bei euren Regeln auf möglichst natürliche Zutaten. Wie fest... Wie weit kann man damit gehen?

Kannst du sagen, 100% natürliche Zutaten und ohne Emukaltoren, was gibt es da? Es gibt wahrscheinlich sehr viele Sachen. Braucht es irgendetwas, um zusammenhalten zu können? Muss. Aber halt möglichst wenig. Genau. So wenig wie nötig. Absolut. Was sind deine Lieblings-Boys? Also unsere natürlich. Ja, ja, weil ich Schmuck meine.

Also der Chocolate ist ein Daily. Den gibt es jeden Tag bei mir. Und inzwischen, es variiert immer so ein bisschen, aber der Macchiato Crisp ist momentan auf Platz zwei. Weiss nicht, ob du den kennst. Den gab es ganz früher auch, das war der Orange. Genau, ja. Ja, den gibt es jetzt wieder. Ich wollte schon sagen, hat er nicht Cappuccino geheisst?

Doch, er hiess eben anders. Eben, er hat Cappuccino geheisst. Nein, aber er hiess nicht Cappuccino. Wie hiess er denn? Macchiato? Doch, ich muss mich erinnern. Ich fand den auch sehr geil. Eben, ich weiss auch noch, dass du den mega gerne hattest. Ja, den habe ich super. Den neuen kannst du dann wieder probieren.

Haben wir... Also der Macchiato Crisps zum Beispiel. Hat der wirklich so Kaffee drin? Ja, sicher. Natürlich. Wir würden nie einen Riegel machen, der nicht das drin hat, was der... Also wenn nur Aroma drin ist, würden wir es nicht machen. Machen wir nicht. Was war der schwierigste Riegel zum Produzieren?

Rein von der Zusammensetzung her? Wahrscheinlich schon der Chocolate Chips. Oh, der ist so fein. eigentlich würde ich jetzt fast in meinem Kopf denken, wahrscheinlich fast der einfachste weil man kennt Schokolade der ist gut, der ist fein aber was hat es so schwierig gemacht? Du musst halt genau die richtige Nuance von allem treffen, so den richtigen Kakao-Gehalt, die richtige Süße und ich glaube dadurch, dass man Schokolade eben so gut kennt ist es so schwierig das hat jeder so gern es muss genau richtig sein, damit die Leute trotzdem sagen, okay, der ist jetzt gut Okay, spannend.

Gut, die Produktionsstätte in Kalifornien gab dann einen Cut. Die Lieferung, die ihr geholt habt, war nicht rentabel. Ihr habt wahrscheinlich eher darauf geleitet. Hauptsache, sie waren da und ihr konntet den Leuten etwas geben. Und es ist natürlich für das Geschäft eine finanzielle Katastrophe. Und dann kommt noch Corona, was eh nicht ganz einfach ist für ganz viele Sachen.

Und dann durch einen Zufall ist dann die Produktion statt. Ja, kannst du auch sagen. In Zürich. Oder wo ist... In St. Gallen. In St. Gallen sind wir. Beziehungsweise am Anfang waren wir schon in Zürich, jetzt sind wir in St. Gallen. Ich dachte schon, er sei in Zürich. Ist das aber nicht der gleiche? Nein.

Ich habe gewechselt. Der in Zürich ist eben pleite gegangen. Oh nein. Das auch noch. Also, ihr habt ihn in Zürich gefunden. Und jetzt aber schon länger gegeben. Ihr habt einfach nicht gewusst, dass es ihn gibt. Er war recht neu, aber es gab ihn schon länger. Und was hat er alles gemacht? Käfer. Vor allen Dingen.

Was, Käfer? Ja, weisst du, der hat so getrocknete Käfer. Der hat so Käferriegel gemacht. Ah, Käfer. Ne, ne. So Insekten. Insektenriegel. Doch, doch. Insektenriegel. Doch, ohne Scheiss, siehst du was. Getrocknete Insekten hat er vor allem. Oh mein Gott. Ja, schon klar, ich stehe pleite. Nein, tut mir leid.

Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid. Ich könnte es anders formulieren. Wahrscheinlich einen schwierigen März. Es lief gar nicht so schlecht, lustigerweise. Wirklich? Nein, wirklich. Also isst du einen trockenen Kaffee? Ich habe das nie probiert. Ich habe es noch nicht mal probiert. Ich fand das so schlimm.

Nein. Aber eben, es war wie eigentlich in der Theorie ein guter Business Case für nachhaltiges Protein. Aber okay. Okay, aber weisst du, es gibt Whey-Proteine, es gibt pflanzliche Proteine, und dann gibt es Kafferproteine. Ja. Und jetzt reden wir von der Aminosäurenverkettung. Ähnlich wie Whey oder mehr pflanzlich?

Nein. Kannst du nicht vergleichen? Kann der Körper das gut aufnehmen? Ja, scheint so. Ich weiss nicht, ob es dazu Langzeitstudien gibt, ehrlicherweise. Ich weiß auch gar nicht, ob du das noch bekommst irgendwo. Ich glaube, das war so ein Hype, so eine kurze Phase. Ich habe es nie mehr gesehen, ehrlicherweise.

Es stand sogar im Koop. Na, rum jetzt. Krass. Aber ich glaube, es gibt es gar nicht mehr. Die Leute waren nicht ready, sind nicht ready, wollen das nicht. Also ich verstehe es. Ich habe regelmässig einen Schokoladen-Cover-Protein. Ich weiss nicht, ob das irgendwie... Aber es hat für euch funktioniert.

Wie er es produzieren konnte, hat es funktioniert. Und er konnte mit möglichst wenig Zusatzstoff den Teig zusammenkleben lassen. Es hat gut geschmeckt und wir waren zufrieden. Gut. Aber dann... Es ist eine Pleite. Wie haben die das erfahren? Er hat uns informiert. Er hat uns informiert und war auch voll okay.

Ich meine, auch da, wir haben ja die Zutaten da gekauft in grossen Säcken und in grossen Kanistern. Das kannst du dir ja vorstellen. Das ist ja nicht, ich gehe in den Coop und hole was für 250 Gramm, sondern du kaufst wirklich so Kilokanister und dann kriegst du auch nicht 25, sondern musst 25 mal 4 und hast irgendwo 100 Kilo stehen und bist so...

Wo haben wir das auch nicht? Direkt zu ihm. Direkt zu ihm, aber da wussten wir schon, wir können das gar nicht aufbrauchen, das Zeug, bis es abläuft. Aber gut, musst ja dann irgendwie kaufen, damit du das Zeug produzieren kannst. Es waren immer so Abwägungen, machen wir es jetzt, machen wir es nicht.

Und eigentlich war auch das Auseinandergehen voll okay, weil er uns früh genug informiert hat und bla bla bla. Und wir dann noch ein paar Produktionen machen konnten und dann... habe ich ganz am Anfang, als wir noch in Kalifornien produziert haben, mal mit einem Produzenten geredet in der Schweiz. Und den auch getroffenen fand ihn ultra sympathisch damals.

Und habe ihm gesagt, hey, die Riegel, und es wäre mega cool, wenn du die machen könntest. Und damals hat er mir gesagt, ihr seid mir ultra sympathisch, aber ich habe keine Zeit, ich kann es jetzt nicht machen. Ich kann es auch gar nicht probieren. Ich habe nicht das Know-how und kann mich damit nicht beschäftigen.

Und er ist mir wieder in den Sinn gekommen. Da war ich so, ey, Junge. ruf den jetzt einfach an. Das war so sympathisch mit dem, vielleicht gibt es den ja noch, ich melde mich jetzt einfach. Und dann habe ich mich bei ihm gemeldet und da war es mega lustig. Er konnte sich noch voll an mich erinnern und meinte so, ja, ich habe auch vor kurzem an dich gedacht und nein, absolut, ich bin jetzt auch viel, viel weiter in dem Thema unbedingt.

Komm, wir probieren das nochmal. Und dann war der Übergang wirklich so ultra smooth. Mega. Das heißt vom Konkurs vom 1. bis er zu ihm, der ist jetzt in St. Gallen. Wie lange ist das gegangen? Ein paar Monate. Aber die ganzen Zutaten, die konnten ihr nicht von dieser Konkursstätte über... Teils, teils.

Teils hat es sich gar nicht gelohnt, zu transportieren. Weisst du, dann wäre der Transport teurer gewesen, als dass es sich gelohnt hätte. Und dann die Haltbarkeit eh nur noch so kurz, dass man es gar nicht gemacht hat. Und teilweise haben wir es rüber transportiert. Mhm. Du musst einfach so ... Also du bestellst Kanister mit Whey-Protein zum Beispiel.

Und dann auch da. Dann haben wir ja versucht, sehr lokal aus der Schweiz, wann immer es geht, Dinge zu beziehen. Gewisse Dinge kannst du natürlich nicht. Ich meine, Kakao wächst nicht in der Schweiz. Aber zum Beispiel Whey natürlich schon. Weil wir haben ja viel Milchproduktion hier in der Schweiz. Aber possible ist keiner, nach dem irgendein Produzent fragt.

Und dann haben wir Rezepte gemacht mit laktosefreier Milch, weil wir dachten, mega geil, wir bieten den Leuten auch mal einen Riegel an ohne Laktose. Und dann hat uns die Firma versprochen, kein Problem, wir machen das immer, das Whey ohne Laktose-Bustekuchen. Aber dann steht auf deiner Verpackung natürlich laktosefrei.

Und dann ist es aber? Dann ist es nicht mehr laktosefrei. Dann muss ich die ganze Verpackung wegschmeißen. und neue Verpackungen produzieren, weil es nicht mehr laktosefrei ist. Weil er einfach das nicht konnte machen? Ja, nein. Und nicht informiert hat? Ja, nein. Ist doch egal. Nein. Also ich meine, wir sind ja wirklich nobody in dem Case.

Ich meine, wir reden ja da über den ganz grossen... Aber dann waren es Kunden, die das gemerkt haben, die sagten, hey, ich habe den Riegel gegessen. Nein, nein, nein. Ich würde den Riegel ja nie verkaufen mit der Verpackung, wo steht laktosefrei, sondern ich musste dann schnell neue Verpackungen machen und die alte Verpackung einfach wegschmeissen.

Das war die einzige Chance. Oh mein Gott. gehört dazu. Aber ich glaube, das sind so Dinge, die einem erst klar werden, und das meinte ich mit auf die Nase fallen, aufstehen, daraus lernen, wenn man das mal macht. Ich habe es gehört, jetzt hat es einen «Haben wir aktuell Whey-Protein-Mangel auf dem Markt?» Es kommt immer so in Schüben.

Es kommt und geht. Momentan, also wir haben jetzt genug eingekauft. Kauft ihr in der Schweiz? Schaut mal in der Schweiz. Weisst du das? Wie wird die Whey-Protein effektiv hergestellt? Ja, also eigentlich ist es ja ein Beiprodukt der Milchproduktion. Ja. Das ist ja Molke. Molkeprotein ist ja das, was eigentlich bei der Käseproduktion in dem Wasser sozusagen drin bleibt.

Ja. Und das wird weiter filtriert. Und inzwischen wird das nicht mehr so schön, wie man das nie gesehen hat in Italien. Bei der Käse-, bei der Parmesanproduktion. Da erzählen sie dann immer, dass das Whey ist, das Wasser. Ja, ja, genau. Das sie dann ablassen. Inzwischen wird das, glaube ich, nicht mehr so produziert, sondern sehr maschinell hergestellt.

Ach ja? Mhm. Aber eigentlich ist es ein Beiprodukt der Käseproduktion. Und ihr arbeitet bei euren Artikeln rein nur mit Whey oder habt ihr noch andere Proteine? Wir haben auch Milchprotein, also Molkenprotein und Milchprotein. Das sind zwei verschiedene? Ja, das sind zwei verschiedene. Whey ist Molkenprotein.

Ja. Und Milchprotein ist ein bisschen cremiger. Das kannst du jetzt gar nicht kaufen. Ich glaube nicht, dass es das für Einzelpersonen zu kaufen gibt oder sehr selten. Und das Erbsenprotein haben wir natürlich in dem veganen Riegel. Okay. Das haben wir auch noch. Ja. Genau. Ah, im Pistachio ist doch... Nein, im Peanut Chocolate.

Peanut Chocolate. Das ist vegan. Deswegen ist er ein bisschen trocken. Ja, aber ich vertrage sie bei uns so gut. Ich auch nicht. Voll nicht. Ich habe ihn mega gern. Ja, sie sind mega fein. Ja. Ich vertrage sie auch nicht so gut. Ich vertrage Wei sehr gut. Ja, ich auch. Das ist super. Darum hat es verschiedene.

Ja, eben. Genau. Für jeden ist was dabei. Genau. Okay, gut. Ihr habt dann von den gewachsen, die sind jetzt in St. Gallen und jetzt sind wir auch schon ein paar Jahre dort, oder? Mhm. Ja. Und das heisst, wenn ihr neue Ideen habt, im Sinne von, jetzt machen wir etwas Neues, von der ersten Idee bis zur fertigen Regel, dass ich einen beim... ...Hitzberger.

...Hitzberger zum Beispiel kaufen kann, wie lange geht das? Also inzwischen sind wir schon viel, viel besser geworden. ich würde sagen, schätze mal so ein halbes Jahr. Das ist viel kürzer als am Anfang, mit Kalifornien. Ich meine, bis sie mir die Probe überhaupt mal geschickt haben und ich es probiert habe und das Feedback gegeben habe.

Und dann hatte ich ja immer Nacht, wenn sie Tag hatten und sie Tag, wenn ich Nacht hatte. Katastrophe. Es ging ewig, ewig. Und jetzt ist es wirklich, ich meine, jetzt brauchen auch so Sachen wie die Folie zu produzieren, braucht halt verdammt lang Zeit. Wo es scheitert, wie es produziert. Und dann ist irgendein Mangel von irgendeinem Rohstoff, den es für diese Folienproduktion braucht und dann geht es ewig.

Weil die muss ja wahrscheinlich auch richtig beschichtet sein, oder? Innen dran musst du ja irgendwie so ein Alu, weiss nicht was das ist. Ja, ja, genau. Die muss wirklich richtig beschichtet sein, die muss dicht sein und so weiter und so fort. Deswegen bist du da halt darauf angewiesen. Und klar könntest du sie im Ausland produzieren, aber wir haben uns jetzt entschieden, halt so lokal wie möglich.

Ist ja auch cool an sich. Gibt es Sachen, die ihr aber vom Ausland braucht? Ja, sicher. Sowas wie Kakao zum Beispiel. Okay, klar. Stimmt, das stimmt. Weisst du, so Zutaten, die es einfach in der Schweiz nicht gibt. Ja. Und dann holen die dir von... Also das holt dann unser Produzent, der bespricht dann mit uns wo und dann sagen wir ja ja.

Na gut. Heisst, Sie sind jetzt seit 10, also 11 Jahren auf dem Markt und was würdest du sagen, war der schwierigste Moment und der nahm er in dieser Zeit? Wahrscheinlich schon Corona. Also betreffend der Riegel ganz sicher Corona. Wir haben ein paar Mal überlegt, ob wir den Case eigentlich killen wollen, ob wir aufhören wollen mit den Riegeln.

Gerade als die Produktion von Kalifornien nicht mehr ging und wir dann den Produzenten hatten, wo wir mit der Qualität so nicht zufrieden waren, war es… Aber wieso nicht? Weil es so ein Herzensprojekt ist. Und der Dario und ich haben dann entschieden, solange es ein Nullsummenspiel ist, hören wir damit nicht auf.

Dann muss es als Herzenspräzise. Absolut. Durch Gott sei Dank. Nein, absolut. Ich esse die jeden Tag, meine Kinder essen sie jeden Tag, der Dario isst sie jeden Tag, unsere Kunden essen sie jeden Tag. Und dann habe ich ihm gesagt, was soll ich den Leuten denn sagen, was sie als Snack essen sollen? Ich kenne nichts auf dem Markt, wo ich sage mit gutem Gewissen, isst das statt dem Possible Bar.

Und ich habe ja auch nichts für mich selbst, also von daher brauchen wir die Riegel. Solange ich nicht draufzahle, machen wir das. Und das war der ausschlaggebende Punkt, intrinsisch zu sagen, wir machen weiter. Solange wir nicht draufschlagen, die Leute lieben es, wir lieben es, wir machen weiter. Es ist eine herzliche Angelegenheit und auf dem Markt gibt es eh gerade nichts Besseres.

Darum machen wir weiter. Und irgendwann hat sich das aber auch geschifftet. Ja, also es ist immer noch kein Projekt, wo ich sage, hey, daran verdienen wir uns eine goldene Nase. Absolut nicht. Dafür sind unsere Zutaten einfach wirklich, wirklich zu teuer. Die Qualität ist halt sehr hoch und das hat seinen Preis.

Die Produktion in der Schweiz hat seinen Preis. Aber all good. Also ich meine, klar verdienen wir ein bisschen was dran. Aber wahrscheinlich, wenn du alles reinrechnen würdest, auch so unsere Zeit, wäre es wahrscheinlich sehr, sehr wenig. Also, ich bin beide 100% in der Firma angestellt, aber Nehmen die einen Lohn aus der Firma?

Ja, das schon. Das geht. Wir ernähren unsere Familie davon. Eben, gut. Du machst ja auch noch Personal Trainings. Genau. Dario macht ja noch Personal Trainings. Ihr seid ja vielbeschäftigte Menschen. Ihr habt Kinder, Familie. Es ist ja nicht ganz trivial. Nein. Wir sind busy. Wir blieben aber versteckt.

Und zwar in der Zeitung 17. Du sitzt im Balboa, Dario kommt zu dir, er spricht. Er sagt dann «Hey, du kannst bei mir anfangen zu arbeiten, du überleihst es dir, ihr startet, du kaufst dich ein und...» Dann hast du einen Geschäftspartner an der Seite. Weisst du, worauf du hinaus willst. Genau. Ein Geschäftspartner auf der Seite.

Aber unterdessen sind die ja auch nicht nur Geschäftspartner. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch Geschäftspartner. Ja. Und genau, inzwischen sind wir nicht mehr Geschäftspartner und die Story, da wird sie die Story jetzt dazu hören. Genau. Das hat sich nämlich folgendermassen entwickelt. Und zwar haben Dario und ich dann natürlich extrem viel Zeit miteinander verbracht.

Also, genau. Kannst dir ja vorstellen, ich bin gerade in der Firma eingestiegen, also habe ich ja wie alles von ihm übernommen, gelernt, bla bla bla. Und wir hatten es wirklich mega gut miteinander, also haben uns richtig gut verstanden und haben es beide genossen, diese Firma jetzt voranzutreiben. Und privat bei mir war zu dem Zeitpunkt, ich meine jetzt sind wir so im Sommer 2017 oder Frühjahr 2017, im August 2017 hätte ich geheiratet.

Es ist okay. Von einer Fernbeziehung nach 6 Jahren in die Schweiz gekommen, dann in der Schweiz gewesen, gekündigt nach dem Retreat, dein Leben gechifftet und eigentlich hattest du einen Heiratsantrag gemacht. Im Sommer solltest du heiraten? Im August, ja. Im August 2017? Und im März hat Dario gesagt, du kannst ja bei mir anfangen zu arbeiten.

Das war wahrscheinlich sogar ein bisschen früher. Anfang des Jahres. Offiziell war es, glaube ich, im März, als ich eingestiegen bin. Oh mein Gott, das ist ja wie die Telenovela. I'm ready for it. Telenovela, ich sage dir. Dann haben Dario und ich immer intensiver miteinander angefangen zu arbeiten. Irgendwann habe ich dann plötzlich gemerkt, und das war wirklich Zwei Wochen vor meiner Hochzeit.

Ganz ehrlich, zwei Wochen vor meiner Hochzeit. Also meine Familie aus dem Iran war schon bei meiner Mutter zu Hause. Habe ich dann gemerkt, du, du wirst jetzt ein bisschen nervös, immer wenn er da ist. mit mir los. Und da, da, da, ich bin schon nervös. Ich habe mega gerne Zeit mit ihm verbracht. Aber gemerkt, es ist ein bisschen aufregend irgendwie, immer wenn er kommt.

Und ich meine, entweder wir haben bei mir gearbeitet oder halt in irgendeinem Café. Wir waren ja irgendwie die ganze Zeit zusammen. Und dann habe ich mir wie selbst eingeredet, ja, das sind kalte Füße. Das ist der Klassiker, das bekommt man, bevor man heiratet, das ist kein Problem. Und dann habe ich aber auch gemerkt, wie er so meine Nähe sucht.

Also weißt du, es ist nie, nie physisch, was zwischen uns passiert, überhaupt gar nicht. Aber er war dann schon mal so, du, willst du heute Abend mit mir essen gehen und ich Wie bitte? Nein, sicher nicht. Und dann hat aber lustigerweise an dem Abend noch meine Freundin mir abgesagt. Und dann war ich so, ja gut, jetzt wäre ich eh alleine.

Also komm, warum nicht? Wir können ja essen gehen. Wieso wurscht dann dein ehemaliger Freund an Sie? Auf seinem Bachelor-Weekend. Das ist ganz schlimm. Ich höre dir, es ist wirklich filmreif. Die ganze Story ist filmreif. Naja, und dann sind wir da und sind essen gegangen und dann bin ich ins Auto bei ihm eingestiegen und habe wirklich gemerkt, das Herz steht mir hier und beim Essen haben er und ich dann plötzlich so ganz andere Gespräche geführt.

Das war nicht mehr Business, sondern das war so richtig privates Zeug. Und dann bin ich nach Hause gegangen und dann haben wir so das ganze Wochenende wie so zusammen verbracht. Wir konnten uns wie gar nicht voneinander lösen. Und so Zufälle haben uns zueinander geführt. War natürlich keine Zufälle, wir haben die Nähe des anderen gesucht.

Anyways, dann ist er in die Ferien gegangen und hat mir dann aber am Abend, bevor er in die Ferien gegangen ist, hat er mir geschrieben und hat mir gesagt, ich muss dir das jetzt einfach sagen, ich habe mich das ganze Wochenende nicht getraut, aber ich empfinde was für dich. Es ist wirklich wahr. Und dann bin ich so tief in mich reingegangen.

Ich auch. Ja, ist ja schön, aber in dieser Situation. Katastrophe. Nein, Kevin, in dem Moment war ich so, Katastrophe, nein, das geht einfach nicht. Zwei Wochen vorher. Das darf nicht sein. Und dann war ich so, okay, ich ignoriere das jetzt. Ist egal. Ich ziehe das jetzt durch. Ich mache jetzt diese Hochzeit.

Und ich meine, man muss natürlich fairerweise sagen, also gell. Mein Ex und ich waren da schon elf Jahre zusammen und es wurde natürlich immer schlechter die Beziehung. Sonst passieren so Sachen ja nicht. Logisch. Und obwohl wir diese Hochzeit geplant haben, ehrlicherweise hätten wir das auch da nicht machen dürfen, sollen und haben da schon sehr gespürt, dass es eigentlich eben, wie es halt so ist, bevor man sich trennt.

Das kennen wir ja alle. Und dann war der Dario aber in den Ferien und ich hier und dann haben wir telefoniert und geredet und bla bla bla. Und haben dann gesagt, also jetzt müssen wir uns aber treffen und mal miteinander reden und das offen miteinander kommunizieren. Weil wir haben ja gar nicht face to face darüber geredet.

Das war ja dann wirklich nur so WhatsApp-Nachrichten. Ich bin richtig nervös. Ich fang an zu schwitzen. Furchtbar. Und er war zu dem Zeitpunkt in Italien und ich eben in Zürich und dann haben wir gesagt, also gut, dann treffen wir uns auf dem Gotthard und reden da. Und sind beide auf den Gotthard gefahren, so quasi in die Mitte und haben uns da auf eine Bank gesetzt und geredet und entschieden, also gut, wir machen das jetzt, wir geben unser bisheriges Leben jetzt auf und probieren miteinander zu sein, weil wir uns gerade ineinander verknallt haben und was sollen wir machen?

Hey, und dann bin ich zurückgefahren und habe meinem damaligen Verlobten gesagt, ich habe mich verliebt und ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen. Oh mein Gott. Wirklich, oh mein Gott. Oh mein Gott. Ja, also inzwischen kann ich das wirklich easy erzählen und mit einem Lachen und die Story ist so meine Secret Story.

Aber damals... Nimmer so Secret. Oh, sorry, hold on. Also mein Party-Trick quasi. Nein, aber hey, damals war es für mich wirklich, wirklich wild. Wild? Hey, das ist wild. Nein, es war... Katastrophe, was bei mir auch für ein Bild von mir selber kaputt gegangen ist. Ich glaube, das war der schlimmste Part.

Also zum einen so, mein damaligen Partner so krass zu enttäuschen. Ich meine, zwei Wochen vor der Hochzeit, ultra hart für ihn, für seine Familie, für meine ganze Familie. Ich meine, meine Mutter, die hat wochenlang nicht mit mir geredet. Sie meinte, ich verliere mein Gesicht. Ich meine, da war es ja auch noch so ein kultureller Aspekt dahinter.

Was war dein Ex-Partner? Schweizer. Und dann natürlich auch der ganze Freundeskreis. Also die dachten ja auch, die Alte hat sie nicht mehr alle. Also die Hälfte der Leute stand so voll hinter mir und war so, du machst schon das Richtige, wenn das deine Entscheidung ist, wir sind für dich da. Und die andere Hälfte war so, du bist verrückt geworden.

Was machst du da? Und da hat sich natürlich auch so alles getrennt, was ich trennen musste und war wirklich tough. War wirklich tough, die Zeit. Schwitte gezielt. Ja, genau. Und dann natürlich ausziehen und trotzdem irgendwie, gerade der Dario und ich, dieses Business am Aufbauen. Und er hatte ja schon Familie zu dem Zeitpunkt, weißt du, das dann auch noch managen.

Und ich für mich, ganz, ganz ehrlich. Und das hatte ich schon ein paar Mal in meinem Leben. Die Dinge, von denen ich immer gedacht habe, das würde ich nie machen, weil das macht man einfach nicht, sind mir dann selber passiert. Dann habe ich gemerkt, weißt du was? Du darfst nie irgendwas verurteilen, weil du weißt nie, was dahintersteckt.

Nie. Nie. Nie. Und ich dachte immer, eine Familie aufzusplitten, das darf man nicht. Das macht man auf gar keinen Fall. Und plötzlich war ich die Frau, die diese Familie auftrennt. Das hat... Und mich kaputt gemacht eine Zeit. Ich dachte wirklich, ich habe mich selbst nicht mehr erkannt. Ich musste so mit mir kämpfen, das zu akzeptieren, was da gerade passiert und einen Weg zu finden, dass es auch für seine Ex, für seine Kinder, für ihn, für das ganze Familienkonstrukt eine Zukunft gibt, die für alle okay ist.

Weil Dario zu dieser Zeit war in einer Beziehung. Also, beide waren in einer Beziehung. Er mit zwei Kindern. Du kein Kind. Also. Wir sind am Gotthard oben. Auf einer Bank. Und haben Karten auf den Tisch gelegt. Absolut. Komplett offen. und einen Plan gemacht. Wie wollen wir das machen? Oder nicht mal einen Plan, sondern einfach mal Gefühle offenlegen.

Genau, Gefühle offenlegen und miteinander besprechen, gehen wir den Weg jetzt zusammen oder nicht? Weil wenn, dann müssen wir jetzt jeweils zu unserem Partner fahren und ihm die Wahrheit sagen. Und das ist schon passiert. Das heisst, du bist zurück nach Zürich gefahren, er ist vom Gotthard zurück nach Italien.

Ehrlich gesagt war ich mit den Family in Italien. In den Familienferien. Oh mein Gott. Ja krass. Aber es sind halt unerwegliche Gründe, wo die Liebe hinfällt und wie das passiert. Absolut. Gut. Der Weg nach Zürich für dich. Wie war der? Wild. Hey, in mir drin war alles so aufgewühlt. Und ich wusste gar nicht... Hast du bei der Mutter gedreht?

Meine Mutter. Hast du die Mutter ja auch gedreht? Aber das war mehr zum... Weisst du, das Gefühl, wenn ich jetzt das Gefühl beschreiben muss, war es eher so ein, ich muss es ihr jetzt beichten, als ich muss... mich anvertrauen. Weisst du, was ich meine? Also weisst du, ich wusste, es wird ein mega schwieriges Gespräch mit ihr, weil auch sie werde ich hart enttäuschen und ich musste es ihr wie sagen und dann als nächstes meinem Partner sagen.

Und dein Partner ist aber zu deinem Zielpunkt immer noch auf Bachelor? Nein, nein, er war dann, glaube ich, zwei Tage zurück, ja. was das Gespräch führen hat. Oh mein Gott. Ich weiss es noch genau. Gut, ihr habt die Gespräche geführt, es ging, wie es ging. Ich möchte auf das gar nicht eingehen, weil das ist hoch emotional und ultra ultra persönlich.

Darum einfach aus vollem Respekt. Ich glaube, man hat schon einfach aus dem Kontext heraus erkannt, dass es eine hochemotionale Geschichte war. Und dann hat die Hochzeit dann abwesend nicht stattgefunden. Und ein Ausziehen, eine typische Trennung halt. Man schaut, was kannst du, was kann ich, nimm da.

Ja, also ich war zu dem Zeitpunkt eher so, ich lasse alles da. Ich meine, ich bin ja diejenige, die geht. Ich konnte gar nicht viel mitnehmen und konnte auch nicht sagen... ich will dies, das, das, sondern ich hatte ja auch nirgendwo zum Hinziehen, sondern es war eher so, also du überlässt mir die Wohnung ja wahrscheinlich nicht, von daher gehe ich logischerweise.

Und dann sind der Dario und ich in so eine ganz kleine Einzimmerwohnung gezogen, vorübergehend, bis wir dann halt eine gemeinsame Wohnung gefunden haben. Ja. Aber ich meine, es war mega hart und tough und auf der anderen Seite war es auch voll okay, weil wir einander hatten und gemerkt haben... Genau, das ist halt auch so, das ist dann die andere Seite der Münze.

Ja, absolut. Und das war gut. Und dann ging es auch recht schnell, dass wir uns wirklich gesettelt gefunden haben und dann auch so als Familie, als Patchwork-Familie, muss ich wirklich sagen... bin ich ultra stolz auf alle Beteiligten, weil es funktioniert so, so, so, so gut. Und da bin ich natürlich auch seiner Ex-Frau enorm dankbar, wie cool sie das aufgenommen hat und wie gut sie mitgemacht hat und dass sie nie gehatet hat gegen mich, sondern auch den Kindern immer das Gefühl gegeben hat, Leila ist okay, ihr dürft sie gern haben und sie mich von Anfang an gern hat.

Wirklich mega, mega schön. Mega herzig. Mega schön. Mega herzig, aber auch... Braucht viel Stärke. Sehr. Beweist Stärke. Absolut. Abartig. Ja, wirklich. Gut. Ich bin jetzt offiziell seit 2017 ein Paar. Wir sind dann zusammengezogen in eine kleine Einzimmerwohnung, weil du bist weg. Du warst die Gehende, er war der Gehende.

Also haben wir zusammen eine Wohnung gesucht. Haben auf jeden Fall zuerst einmal die ganze Family, ich sage es jetzt extra mal, Dramen durchleben müssen. lernen, wie man damit umgeht, mit diesen ganzen vielen neuen Situationen, auch halt Freundeskreise, wie du vorhin gesagt hast, aber haben trotzdem noch ein laufendes Business irgendwie gehabt, das sie am aufbauen sind, also sehr viele aufregende Sachen, die am passieren sind und das war aber noch nicht das Business, wo du sagst, mit dem konnten sie noch nicht 100% leben, sie hatten noch ihr eigenes Business.

Also im Sinne von, hast du noch Coachings, hast du nur das gemacht dann? Also Ernährungscoachings und Personal Trainings schon. Ja, genau. Das ist ja alles Teil von der Possible AG. Also der Trainings-, der Ernährungspart und der Regelpart. Und davon konnten wir leben. Nicht gut zu dem Zeitpunkt. Also wirklich, es war sehr knapp zu dem Zeitpunkt.

Aber wir konnten davon leben. Jetzt heute. Wo hast du am meisten Energy in der Firma? Wo beschäftigt es sich am meisten? Bist du mehr in der Ernährungsberatung oder Produktion? Nein, ich glaube, momentan ist es vor allem in den Personal Trainings. Das Schöne an der Selbstständigkeit ist, man kann das sehr gut steuern.

Und da, wo ich meine Energie hingeben will, da gebe ich sie auch hin. Das war ein fliessender Prozess. Und momentan habe ich mega viel Freude daran, Coachings zu geben und vor allem so Personal Trainings oder auch so Kleingruppenklassen. Ah, wirklich? Wo machst du die? Auch an der Brandschenkelstrasse oder in Altstädten in unserem Gym.

Das wäre Balboa? Nein, das ist unsere Location. Das ist eure Location? Ah, ihr habt euren eigenen? Habe ich gerade gewusst. Ah ja, guck, muss man vorbeigucken. What? Ja. Ihr habt ein possible Gym? Ja, aber so ein kleines Studio, so ein Personal Training Studio. How cool is that? Ja, mega cool. Und den machen Sie aber auch so klickert?

Ja. Ach cool. Ja, für maximal fünf Personen, weil wir gemerkt haben, dass es so ein Need gibt für... Gerade, vor allem Frauen haben das wirklich sehr, sehr gern. Also sie wissen, sie sollten Krafttraining machen, sie haben aber keine Freude am Krafttraining oder noch nicht. Sie wollen nicht alleine ins Gym gehen.

Das Personal Training ist vielleicht dann auch finanziell, liegt es nicht ganz drin. Mhm. Und der soziale Effekt ist natürlich auch sehr, sehr schön, wenn du wie eine kleine Gruppe hast, mit der du dich regelmäßig triffst und daraus sind wirklich mega schöne Freundschaften geworden in unseren Personal Trainings, also in unseren kleinen Gruppenklassen.

Die eine hat jetzt gerade geheiratet und hatte dann irgendwie vier von unserer Gruppe mit dabei. Mega herzig, das sind wirklich Freundinnen geworden. Ganz, ganz schön. Also an der Brandschenkenstrasse heisst das. Der ist euer Gym. Und das in Altstetten? Haben wir auch noch. Wir haben zwei. Wir haben zwei.

Und die sind beide von der Grösse etwa... Etwa ähnlich. Etwa gleich. Ja, genau. Hey, wahnsinnig cool. Hätte ich wirklich nicht gewusst. Ja, du musst unbedingt mal kommen. Ich habe gedacht, dass sie das machen, wie ihr zu den verschiedenen Kunden geht. Nein, wir hatten auch eine lange Zeit, erst seit einem Jahr, wir hatten unsere Location eh, aber gaben da nur Ernährungscoachings an der Brandschenkestraße.

Und seit ungefähr einem Jahr haben wir es dann in einem Personal Training Studio. Super. Und was habt ihr da? Dort haben ihr Gewicht und man kann Krafttraining machen. Verschiedene Racks und ja, ja. Leg Extension, Leg Curl, Bell Squat. So, jetzt. Nicht nur Männer, aber vor allem für alle Frauen, die uns hier zuhören.

Und man hört, ja, nein, ich mache kein Krafttraining, weil ich will nachher nicht solche Schultern haben und ich möchte nicht so männlich aussehen. was würdest du ihnen sagen? Bitte sag ihnen etwas. Mach es nicht, sonst siehst du so aus wie Mike Fasch. Nein. Damit werde ich ja auch sehr, sehr häufig konfrontiert und das ist einfach so ein Irrglaube.

Also zum einen, ich meine, ich muss ehrlich sagen, die Klientel, die jetzt zu mir kommt, die ist ja mit meinem Alter mitgewachsen und Frauen plus 30, also plus 30, 40, denen sage ich immer, sorry, selbst wenn du wolltest, wahrscheinlich könntest du das körperlich gar nicht mehr. Du würdest da gar nicht mehr hinkommen zum einen.

Zum anderen spielt die Genetik auch eine Riesenrolle, ob du das überhaupt kannst oder nicht. Und das Dritte ist, wenn du die Ernährung im Griff hast, wird das nicht passieren. Sorry, nein. Also Muskelaufbau ist nicht so einfach, wie die Leute meinen. Ich arbeite verdammt hart dafür, für jedes Gramm Muskeln.

Und wenn so ein Gramm dazu kommt, bin ich so, ja, das geht nicht so leicht. Du wirst vielleicht stärker, was ein cooler Effekt ist. Und vielleicht sieht man auch endlich mal, dass du Sport machst. Aber du fühlst dich vor allem auch viel stärker und gehst anders durchs Leben. Du siehst nicht aus wie Schwarzenegger.

Wirklich nicht. No chance. Das funktioniert leider wirklich nicht so. Leider nicht. Wir wünschten uns das ja teilweise. Hallo, geht's noch? Ich meine, ich beide, also Dario und du, sind ja hoch, hoch, hoch fit. Das ist unglaublich. Wie alt bist du, Dario? 52. 52? Ja. Er hat ja so einen Adonis, der ist ja wirklich so crazy fit.

Ja. Dario, heftig. Wirklich jedes Mal hochbegeistert. Und ich meine, das ist harte Arbeit. Ja. Und das ist auf die Ernährung schauen und wahrscheinlich schon fast, ich würde sagen, 99% der Menschen bringt das nicht hin, weil sie die Konstanz und die Konsistenz nicht haben, um das zu machen. Es erfordert schon sehr viel Disziplin.

Es erfordert viel Disziplin und wirklich nachhaltiges Commitment. Es muss es dir wert sein und du musst das wirklich wollen. Und dann geht das und den meisten Leuten ist es vielleicht zu wenig wert, sie haben zu wenig Disziplin oder was auch immer. Okay, jetzt ihr zwei. Hoch, hoch fit. Und man sieht, dass ihr kein Gramm Fett, sondern ihr besteht eigentlich aus Muskulatur.

Also ganz so ist es nicht, aber danke, ja. Aber sehr, sehr, also absolut. Könnt ihr aber, könnt ihr euch irgendwie mal ein Restaurant gönnen und könnt ihr gerne weg und einfach so essen? Ja, natürlich. Sonst säße ich ja nicht hier. Du kennst ja meine Freundin. Nein, nein. Also ich glaube, die Leute, die mich auch kennenlernen, im ersten Moment haben sie ein ganz falsches Bild von, wie ich lebe.

Und ich lebe wirklich zu 80 Prozent, wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr, 85, sehr clean und sehr diszipliniert. Also ich gucke sehr auf meine Ernährung. Ich weiß, was ich esse. Ich gucke auf mein Protein, bla bla bla. Ich trainiere diszipliniert, bin hart dran. Und die anderen 15 genieße ich das Leben.

Also wirklich, weißt du, in meiner Geschichte, in meiner Familie, es ist zu viel passiert, wo ich weiß, es kann jeden verdammten Tag vorbei sein. Es ist viel zu wichtig, das Leben auch Leben sein zu lassen und zu denken, hey, ich lächle und ich habe Freude und ich genieße das jetzt, als dass ich denken würde, das Gramm Schokolade könnte jetzt was weiß ich auslösen.

So bin ich überhaupt nicht. Mhm. Also sehr der Genussmensch. Der Disziplinierte Genussmensch. Wenn ihr miteinander fein essen geht, was ist so euer Spot? Wo geht ihr am liebsten hin? Sushi haben wir sehr gerne. Wir essen eigentlich gerne die Sachen, die wir nicht selber zu Hause besser kochen. Wir haben das Gefühl, wir kochen beide sehr, sehr gut.

Also denken wir zumindest. Und deswegen sind es eher so Sachen, die man selber nicht so macht. Und dann sind so Sushi so ein Favorit. Ich bin gestern mit dem Jose, sehr guten Kollegen von mir, Am Montag ist immer All-You-Can-Eat-Sushi im Nutsch. Ja. Wenn wir da noch gehen, dann ist es so Endlevel. Wir machen das fertig.

Wir können fast nicht mehr schlafen. Ja, Sushi sehe ich. Okay, cool. Aktuell, wie viel trainierst du? Drei bis viermal die Woche. Krass. Ist das viel oder wenig? Nein, es ist perfekt. Es ist das, was die meisten einfach nicht... Trenne drei, vier Mal in der Woche richtig. Schau auf deine Ernährung. Zu 100 Prozent.

Und du kannst einen super Körper bekommen. Nein, auch mit zweimal kannst du schon einen krass weiten Weg gehen. Wirklich. Du musst es einfach richtig machen. Die meisten Leute machen es einfach falsch. Was machen die meisten falsch? Die Intensität des Trainings ist falsch. Viel zu niedrig. Viel, viel, viel zu niedrig.

Ich meine, wenn du jeden Tag ins Gym gehst und dann siehst du die gleichen Leute jeden Tag vor dir und sie sehen jeden Tag gleich aus, dann ist ja klar, dass sie es falsch machen. Also du musst wirklich Vollgas geben und eine Progression drin haben. Und diese Progression muss ich den Leuten immer wieder erklären.

Jedes Mal mehr und nicht alle zwei Wochen oder jeden Monat mal. Du musst nach Plan trainieren. Du musst aufschreiben, wie viel Gewicht du nimmst. Und das nächste Mal nimmst du mehr. Und das nächste Mal nimmst du noch mehr. Und dann nimmst du noch mehr. Und wenn es dann nicht mehr geht, dass du noch mehr nimmst, musst du die Übung vielleicht mal wechseln.

Und du wechselst auch nicht jedes Mal die Übung, sondern du bleibst da dran. Und zwar hart, hart, hart. Und du failst logischerweise auch, weißt du, zwischendrin. Zwischendrin klappt das nicht. Das ist klar. Und das gehört auch dazu. Und das ist aber auch so der Effekt, den das Krafttraining, finde ich, hat, wo es dich so in deinem Selbstbewusstsein stärkt.

Weil du probierst es, es geht nicht, es frustriert dich, du probierst es wieder, plötzlich geht es und du denkst so, wow, cool, geht ja doch. Ich glaube, vor allem beim weiblichen Körper, mit dem Zyklus ist es so normal, weil du gesagt hast, ab und zu fehlst und du kannst nicht und du wirst vielleicht weniger Gewicht haben das letzte Mal.

Aber halt eben, schiebe es auf, weil das ist so wie dein PR, den du geschafft hast und das ist ja wie das Ziel, um dort nochmal dran zu setzen und nochmal vielleicht auch wenn es ein Kilo mehr ist, einfach zum obendrauf stacken. Aber halt der Zyklus ist schon, dass... Da macht viel los. Ja, absolut. Also definitiv.

Ich zum Beispiel spüre sie sehr. Das ist ja ein sehr unerforschtes Thema, weil Frauen in dem Thema ja leider viel zu kurz kommen. Aber zyklusrelevant. Ist es so, ja? Ja, voll. Also zyklusrelevant. Je nach Frau ist es sehr unterschiedlich, wie krass sie ihren Zyklus spürt im Training. Und es ist auch sehr unterschiedlich, wie sie dem Zyklus dann nachgeht.

Also es gibt ja Frauen, die sagen, dann trainiere ich weniger hart, dann trainiere ich viel härter. Ich jetzt für meinen Fall, ich trainiere eigentlich immer gleich. Ich gebe mir jetzt nicht weniger, je nach Zyklusstand. Aber ich merke natürlich den Kraftunterschied. Das ist schon so. Regeneration auch?

Je nach Zyklus? Regeneration würde ich jetzt nicht so sagen. Es ist eher so eine Müdigkeit, die ich dann schon auch mal spüre. Gegen Zyklusende. Dass man sich einfach müder und schlapper fühlt. Klar, aber gerade dann, also mir hilft es dann enorm ins Training zu gehen, weil danach bin ich dann wieder energiegeladen und funktioniere wieder.

Was glaubst du, bei der Ernährung machen die meisten falsch? Gibt es da etwas? In diesem Fall ja. Also viel. Das eine ist natürlich Protein. Ich sage jetzt, 98% der Leute, die zu mir kommen, essen viel zu wenig Protein. Und zwar wirklich viel, viel, viel zu wenig. Was ist zu wenig Protein? Alles unter Minimum 1,5 mal deinem Körpergewicht.

Also wirklich so Minimum. Pi mal Daumen. Und Frauen kommen häufig und die essen noch nicht mal einmal ihr Körpergewicht. Das ist so einer der größten Fehler. Und ohne das Protein, ich meine, das sind ja Aminosäuren, kannst du keine Muskeln aufbauen. Du kannst sie noch nicht mal erhalten. Und Muskulatur ist das, was dich dazu bringt, zu stehen, zu laufen, zu gehen, deinen Arm hochzuheben, alles Mögliche.

Im Alter dich selber aufzufangen, wenn du auf Glatteis ausrutschst, sodass du dir nicht die Hüfte brichst. Es geht ja nicht darum, wir reden ja nicht darum, massiv zu sein. Oh, die Bilderzwerge. Wir reden darum, gesund zu leben. Und genau das ist ja eben meine Definition von Gesundheit. Und das andere ist wirklich Fett.

Die Leute essen viel zu viel Fett und checken es nicht. Man hat immer noch so Angst vor den Carbs. Das Low Carb ist immer noch in den Köpfen von vielen Frauen drin. Oder abends keine Kohlenhydrate. Und dabei essen sie so viele versteckte Fette und wissen gar nicht, wie viel Kalorien das Zeug hat. Ja, das ist auch bei diesen ganzen... Ich schaue eigentlich immer low-fat.

Also ich bin immer sehr auf... Ich schaue mega aufs Fett. Ich liebe Carbs. Mein Gott, ich liebe es. Und mit meiner Frau, meiner Verlobten, wir haben uns am Abend, sie ist Pilates-Trainerin, ich war vielleicht im Training, wenn wir zu Hause sind, können wir locker ein halbes Kilo Pasta essen, mit einer feinen Saugung.

Also locker. Mit einer kleinen Bullenbrust. Egal. Auf jeden Fall. Eben, sehr auf Fett. Ich tue sehr locker. Fast kein Fett zu mir nehmen. Und wenn du jetzt irgendwie in den Mikrokorb gehst und du holst dir die Sachen, die mit Proteinen angeschrieben sind, dann musst du schon ein bisschen aufpassen, weil das sind vor allem die Sachen, die mega viel Fett teilweise in der Hand haben.

Ja, je nachdem. Je nachdem, ja. Du musst wirklich immer drauf schauen. Du musst immer drauf schauen. So Fertigprodukte haben häufig sehr viel. Aber jetzt so, wenn du zum Beispiel, die High Protein sind ja auch häufig so Magerquarks und so. Die haben natürlich trotzdem sehr wenig Fett. Mega, ja. Aber je nachdem, ja, absolut.

Gebe ich dir vollkommen recht. Was ist dein Lieblingsproteinsnack, den du hast, abgesehen vom Possible Regal? Hey, ich habe mega gern so Sachen wie Skier. Ja. So für zwischendrin. Ja. Ja. Oder wenn ich unterwegs bin, nehme ich auch easy mal, weißt du, diese Coop Micro High Protein Drinks. Auch voll easy.

Inzwischen ist es so easy, auf dein Protein zu kommen. Dann natürlich meine Frucht oder so auch voll easy, so als Carbquelle. Es gibt so viele Sachen. Sind Possible Bar eher Carb-lustig? Würde ich jetzt nicht so sagen. Also die Carbs, die drin sind, sind vor allem aus Ballaststoffen. Ja, okay. Und sonst sind sie aber ein Snack, der dich wirklich satt halten soll.

Also weißt du, sie haben ja schon ihre 230 Kalorien bewusst und dabei 20 Gramm Protein, damit sie aber auch wirklich funktionieren als Snack, der dich drei, vier Stunden satt hält. Und das funktioniert mega, mega gut. Gut, was wir jetzt hier schnell zusammenfassend gehört haben. Die Leute sind, wenn sie ins Training gehen, zu wenig Intensität.

Sie haben das Gefühl, ein bisschen pushen und ein bisschen squatten ist okay. Aber Intensität, mehr Gewicht, aufschieben, Strategie dahinter haben. Und beim Essen unbedingt schauen, dass du mindestens deine 1,5... Gramm pro Kilo Körpergewicht hast. Mhm. Das heisst, wenn jetzt eine Frau 50 Kilo ist, müsste sie at least 75 Gramm Fett, äh 75 Gramm Protein mindestens essen.

Mindestens, bitte. Mindestens. Mindestens essen. Ja. Ja, absolut. Du bist einer dabei? Zwei. Ja, gut. Aber du isst Fleisch. Ja. Jetzt jemand, der kein Fleisch isst, ist nur ein bisschen schwieriger, Mhm. aber Absolut möglich. Absolut. Absolut. Auch als Veganer geht es. Je mehr du die Nahrungsmittel einschränkst, desto schwieriger wird es natürlich logischerweise.

Aber inzwischen gibt es so viele Produkte, die du easy nehmen kannst. Also von daher geht immer. So, wenn man jetzt zu dir in ein Personal Training kommt, wie klingt das aus? Wie funktioniert das? Ich melde mich jetzt, jemand meldet sich, weil er etwas gehört hat, er sieht dich, findet dich sympathisch, findet es cool.

Wie geht das Ganze ab? Also meistens rufen mich die Leute ja an oder kontaktieren mich auf irgendeinem Weg. Und dann telefoniere ich erstmal und hole erstmal ihre Bedürfnisse ab. Was ist denn so das Ziel und was brauchen sie? Und häufig ist es dann aber doch eine Kombination aus Training und Ernährung.

Also weißt du, wenn einem die Optik wichtig ist und man Fett verlieren will, zum Fett verlieren machen wir kein Training. Das Training ist zum Muskelaufbauen und zum Starkwerden und dich gesund fühlen. Und Fett verlierst du, indem du die Ernährung umstellst. Also gibt es sehr, sehr häufig die Kombination aus beidem.

Der Ernährungspart findet dann häufig statt mit einer Körperanalyse. Also wir haben so eine Inbody-Analyse bei uns und da stellst du dich wie drauf und dann sieht man wirklich dein Muskelgehalt, dein Körperfettgehalt und hat mal schwarz auf weiß, worüber wir überhaupt reden bei dir. Und das ist immer so eine ganz gute Basis, um anhand dessen auch zu wissen, was ist jetzt eigentlich passiert innerhalb der Monate?

Wie haben wir uns bewegt? Wie viel Fett haben wir verloren? Und so weiter und so fort. Weil auch da wollen wir ja sehr strategisch vorgehen und nicht einfach ins Blaue hinaus. Und wenn wir die Ernährung dann umstellen, dann gibt es immer so ein Erstgespräch, wo ich wie aufnehme, okay Kevin, was ist so dein Alltag?

Kochst du eben für dich alleine? Habt ihr noch Kinder? Du und deine Freundin? Esst ihr zusammen eure Mahlzeiten oder getrennt? Bist du hier, hast du hier eine Küche und machst deinen Lunch selber oder gehst du schnell nach unten und holst dir was im Mikro, sodass wirklich ein Ernährungsplan ist, der für dich funktioniert und auf dich zugeschnitten ist.

Und mir ist auch ganz wichtig, dass dieser Ernährungsplan ist wirklich, und da sind die Leute auch immer sehr überrascht, ist extrem nachhaltig. Und die Nachhaltigkeit kommt daher, dass da auch ein Stück Schokolade vielleicht draufsteht und sogar das Glas Wein oder Bier, was auch immer du gern trinkst, wenn du es suchst.

Wirklich? Ja, logisch. Also ich meine, ich werde dir das nicht streichen, weil in deinem Leben wird es sehr wahrscheinlich noch ein Glas davon geben. Also müssen wir jetzt schon lernen, wie du das sinnvoll integrierst. Voll, unbedingt. Unbedingt. Also weißt du, ich streiche nichts. Und ich frage dich auch immer, was sind so Dinge, die du wirklich, wirklich vermissen würdest?

Worauf willst du nicht verzichten? Und das kommt dann in diesen Plan rein. Weil früher oder später... isst du es eh wieder. Logisch. Unbedingt. Also weißt du, sonst ist es nicht nachhaltig und das sind immer diese Dinge, die dazu führen, dass sie kommen und sagen, es war immer Jojo. Logisch ist es Jojo, wenn du damit dann wieder aufhörst.

Wir wollen es ja nachhaltig umstellen, sodass es dein Leben lang funktioniert. Naja, und mit diesem Ernährungsplan gehst du dann eigentlich und versuchst dem nachzugehen und einen Monat so dich zu ernähren. Und dann bist du in einem Kaloriendefizit und das Defizit errechne ich dir natürlich genau und erkläre dir, warum das Defizit so und so ist.

Und in diesem Monat kommst du eigentlich immer mit Fragen auf mich zu. Das heißt, du rufst mal an, wenn irgendwas nicht stimmt oder schickst ein WhatsApp. Manchmal schicken sie auch aus dem Supermarkt so Bilder. Was soll ich jetzt nehmen? Ich bin so... was auch immer du Lust hast, die sind alle okay, die Produkte, nimm einfach irgendwas.

Und dann kommen sie dann nach einem Monat wieder und dann machen wir wieder die In-Body-Analyse und gucken uns gemeinsam an, okay, hat das so funktioniert, wie wir wollten? Warum oder warum nicht? Und das funktioniert eigentlich wirklich mega, mega gut. Das ist... Let's talk money. Jetzt möchte jemand das mit dir machen und hat wirklich Lust, ein Investment in seine Gesundheit zu machen.

Mit was muss man rechnen? Wo bewegen wir uns ungefähr? Wo fängt es an? Das hängt natürlich sehr davon ab, was du möchtest. Wenn du so ein Grundpaket von Training und Ernährung haben möchtest und die meisten plus minus drei Monate sind sie da. Plus minus für das Projekt, das Ernährungsprojekt. Da musst du so ungefähr mit 1'700 rechnen.

Ganz ehrlich, für ein eigentlich... kein Investment, wenn man sagt, es geht um meine Gesundheit. Und was man in drei Monaten lernen kann, für 1'700 Franken bei euch, bei dir. kann dir das ganze Leben lang helfen, um wieder in die Knie zu gehen, nicht, wenn du umgehst, etwas zu brechen. Absolut. Die Leute wissen halt wirklich über Ernährung sehr, sehr wenig.

Und das ist mir so wichtig, ihnen auch beizubringen, mal selber zu denken. Beschäftige dich mit dem Nahrungsmittel. Dann weisst du, wie viele Kalorien die Avocado hat. Und gehst nicht einfach am Sonntag brunchen und sagst, ich habe das gesunde Avocado-Brot gegessen. Ich bin so... Kalorien hat das denn?

Du hast keine Ahnung. Und dann kommen sie plötzlich und sind vollkommen schockiert, wenn sie mal ihren Food tracken und sehen, oh mein Gott. Und ich finde eben auch, weißt du, für mich jetzt gerade als Mutter, ich finde es so wichtig, meinen Kindern auch das zu erklären. Weißt du, meine Kinder wissen, was sind Kohlenhydrate, was sind Proteine, was sind Fette.

Was macht das mit deinem Körper? Nicht, weil ich sie zum Durchdrehen bringen will und in irgendeinen... Sondern es ist einfach Knowledge. Ja. Absolute Knowledge und das sollen sie lernen und wissen, wie ich ihnen auch über jedes andere Ding Sachen beibringe, die ich selber weiss Wenn du heute irgendwie auf TikTok oder auf Instagram gehst, du hörst ja alles, jede Diät wird auseinandergenommen und das ist die Beste und das darfst du ja nicht machen das ist gut und wenn du das machst bist du wahrscheinlich morgen in der Kiste es gibt ja wirklich alles gut Auf was sollen wir hören?

Auf mich. Hey, nein. Also im Endeffekt ist es wirklich eigentlich ganz einfach. Ich verstehe es total. Es gibt wirklich diese zig Diätmythen und es sind wirklich einfach Mythen, die nicht stimmen. Was du wissen musst, ist, isst dein Protein und hab deine Kalorien im Griff. Das sind die zwei Sachen. Fertig auch so.

Ein Thema, das in letzter Zeit auch natürlich, ich würde mal sagen, in den letzten intensiv sechs Monate ein weiser Gesprächsthema ist, In unserer Debatte wahrscheinlich noch etwas länger, aber ist die Abnehmspritze. Es hat angefangen mit Osempic, das war der, der wirklich bekannt wurde. Dann sind andere gekommen mit Mundjaro, Vigovi und jetzt sind wir bei Retta.

Hast du Klienten, Klientinnen, die sagen, hey, ich würde gerne hier nachhelfen mit so etwas, soll ich das in Erweckung ziehen? Mhm. Wenig, die kommen natürlich dann nicht zu mir, aber ja auch, beziehungsweise ich hatte häufig den Case andersrum, dass meinen Klienten von ihren Ärzten gesagt wurde, so jetzt musst du die Spritze nehmen, weil du gesundheitlich an einem Punkt bist, wo es nicht mehr geht und sie wollten es nicht und sind deswegen zu mir gekommen.

Okay. Oh. Und mit denen habe ich mega die Erfolge und das ist natürlich ultra schön, auch für sie. Also das sind so meine Lieblings-Cases, weil die sind natürlich so dankbar, dass sie dem ausweichen konnten, diese Spritze nicht nehmen mussten. Ja. Und andersrum habe ich auch aber sehr, sehr wenig. Also weißt du, das ist so, die sind dann eigentlich in der Regel nicht bei mir und ich verurteile niemanden, der das macht.

Überhaupt nicht. Ich finde jedem das seine. Mein Problem damit sind eigentlich zwei Sachen. Und zwar ist das eine natürlich die Nachhaltigkeit, weil wenn du nebenbei nicht trotzdem auf deine Ernährung schaust und lernst, ist es eben nicht nachhaltig. Und du verlierst wirklich Muskulatur dadurch. Ja. Recht stark.

Ja. Und das bringt dich dann eben langfristig auch nicht weiter. Nein, also jeder, der das in Erweckung zieht, um so eine Abnehmspritze zu nutzen, muss sich bewusst sein, wir reden hier jetzt nur von 1,5 Gramm. Also jetzt musst du raufschrauben. Absolut. Weil eben die Muskulatur geht flöten. Absolut.

Geht flöten. Ja, wirklich. Und eben, das haben wir auch schon gesehen in Cases und das ist wirklich alles andere, was du willst. Aber es gibt Cases, wo... Es liegt nicht an der Ernährung, aber da ist was Mentales, was dich wie blockiert. Und aus den mentalen Gründen neigst du dazu zu essen. Da hast du wie eine Essstörung in die Richtung.

Und die kannst du natürlich dadurch wie lösen. Also dann hast du eben den Appetitverlust, nimmst dadurch ab und hast das Problem gelöst, wenn auch nicht nachhaltig. Dazu muss dann halt trotzdem Ernährungscoaching kommen und Training. Wunderbar, danke. Spannend. Auch deine Sicht aus einer professionellen Sicht, aus einer Ernährungsberatung.

Musstest du das auch studieren? Hast du neue Sachen gemacht? Also ich habe alles selbst studiert. Logischerweise das schon. Aber ich habe mein Wirtschaftsstudium und kein Ernährungsstudium mehr daran gehängt. Unglaublich. Wie geht es weiter mit Possible? Was sind eure Ziele? Was siehst du? Wünsche? Gute Frage.

Also, hey … Ich bin mega happy da, wo wir jetzt sind, so auf dem Weg, wo wir jetzt sind. Ich finde es mega cool, was wir geschaffen haben in den letzten paar Jahren, auch eben mit diesen kleinen Gruppen, mit wirklich so unserer kleinen Possible Family, die wir gegründet haben. Was ich noch sehe für die Zukunft, sind tatsächlich ein paar mehr Produkte, die wir einführen könnten.

Das ist immer so etwas, was mir hier oben so schwebt. Also nicht nur andere Geschmäcker, sondern wirklich andere Produkte. Wir gehen in Richtung... Also so ein Müsli wäre mal eine Idee gewesen. Hätte ich mir etwas wünschen? Ja, bitte. Unbedingt. Ich bin sehr offen für Wünsche. Ein feines, gutes Proteinpulver.

Oder Schweizer? Genau, das eben auch. Das ist mega geil. Das sage ich eben auch schon lange. Da sind wir immer am Diskutieren, weil er immer sagt, es gibt Millionen. Es gibt Millionen. Millionen. Es gibt mega viel. Aber ich fände eben mega cool, unsere Flavors eben genau gleich, was die Prosperige-Flavors als Proteinpulver-Flavors sind.

Was nutzt du denn für das Protein? Gar keins. Hast du keinen Proteinpulver? Mega selten. Oh mein Gott. Mega, mega selten. Also wir haben die von Prozzis alle zu Hause und wenn überhaupt, tue ich ein bisschen in den Magerquark. Krass. Aber ich komme voll easy auf mein Protein ohne Proteinpulver, ehrlicherweise.

Und der Dario nimmt das von Prozzis und switcht immer mal. Ich weiss gar nicht, welches er momentan hat. So ein Coffee, glaube ich. So ein Coffee, was er noch mischt mit irgendeinem Vanilla oder so. Naja. Nein, ich habe schon sehr viel in das. Ja, die meisten. Und das ist ja auch voll okay. Why not? Ja, ich liebe es.

Eben. Und ich habe es eben nie gern gehabt. Ich habe noch keins gefunden, wo ich wirklich gesagt habe, das liebe ich pur. Sondern dann mit einem Espresso-Stott oder so geht es. Aber es ist jetzt nicht so, ich freue mich drauf. Aber das wäre mega lässig. Das fände ich auch mega cool. Das wäre mega gut.

Eben. Darüdei. Eben. Das wäre so ein Projekt sicher. Und sonst, hey, noch mehr. Ich kann mir sehr wohl Wachstum vorstellen bei uns. Aber das sind so Themen, wo der Dario und ich natürlich am Besprechen sind und am Reden, in welche Richtung wir uns vorstellen können zu wachsen. Wer auch sich wie weiterentwickeln möchte.

Ich glaube, das ist eben, wie ich gesagt habe, an der Selbstständigkeit natürlich das Schöne, dass jeder von uns auch sagen kann, hey, ich habe jetzt Lust, mich mal in die Richtung zu entwickeln und ich probiere das jetzt einfach mal. Mega spannend. Also auf jeden Fall, wir können noch viel von euch erwarten.

Hoffentlich sehen wir bald auch mal andere, weitere Produkte, neue Produktkategorien, was mega toll wäre. Und sonst alle, die Interesse haben und sagen, «Hey, ich möchte nicht ASAP, aber ich möchte meine Traumfigur, ich möchte gesund werden, ich möchte meine Ernährung und meinen Sport in den Griff bekommen.» und mich lösen von diesen Gedanken von «Ich muss sechsmal in der Woche im Gym sein, wenn ich das nicht mache, bin ich nicht gesund».

Lösen von dem, es geht auch mit zwei oder drei Mal, wenn du es richtig machst und deine Ernährung umstellst. Wenn ihr da Leute braucht, die euch an die Hand nehmen, meldet euch. Sie sind da. Wir müssen alles verlinken auf jeden Fall. Wir sind schon über eineinhalb Stunden dran. Wow, hat sich gar nicht so angefühlt.

Zeit fliegt. Wir sind aber noch nicht ganz fertig. Also. Vielleicht kann noch so eine Schnellfeuerrunde... Oder haben wir alles... Weisst du, ich muss schon schauen, ob ich da... Vor allem die Notizen, was für Sachen ich ansprechen will. Aber ich glaube, wir haben da sehr, sehr viel bereits angeschaut.

Ich habe mehr angeschaut, als ich hier aufgeschrieben habe. Wegen dieser Geschichte, die fast emotional war. Gut. Bist du bereit für die Schnellführung? Ich weiss es nicht. Ja klar. Also. Super. Also. Crunchy Chocolate oder Raspberry Crisp? Crunchy Chocolate. Logisch. Dein guilty pleasure beim Essen?

Oh, mein guilty pleasure. Senf gilt als guilty pleasure. Ich mag es einfach nicht, aber ich glaube, es ist fast schon das gesündeste von allen. Okay, dann sage ich etwas anderes. Aber nicht beim Essen. Aber so ein feiner Champagner ist schon mein guilty pleasure. Bubbles gehen immer. Ja, trinkst du ab und zu gerne ein Gläschen?

Ich nie. Das ist doch klar. Never ever. Doch, voll sicher. Ich glaube schon seit neun Jahren. Keinen Schluck Alkohol? Wirklich? Das wusste ich gar nicht. Wie crazy bist du denn? Ja, gar nicht. Stell dir vor, mit Alkohol. Ja, wirklich. Was würdest du heute Lela im Büro sagen? Trau dich und geh deinen Weg.

Folg deiner Intuition. Dein Bauch hat wirklich recht. Schön. Mega schön. Jetzt kommt der für mich eine sehr emotionale Frage. Und ich möchte, dass du für die Antwort, die du mir gibst, dass du wirklich schnell in dich hineingehst. Dass du es wirklich kurz überlegen musst, wie du antworten musst, weil das ist eine sehr wichtige Frage.

Vor allem, weil es auch entscheidet, wie der Podcast jetzt noch weiter endet. Ananas auf der Pizza. Hahaha. Soll ich sagen ja oder nein? Also eigentlich gibt es nur eine Antwort. Ich weiss, was die Antwort sein müsste. Okay, ich sage nein, Kevin. Aber was meinst du? Ich esse sehr selten Pizza und wenn, dann esse ich egal welche.

Einfach ohne Ananas? Okay, okay, okay. Aber wenn meine Kinder Pizza Hawaii bestellt haben und es noch ein Stück hat... Dann tust du die Ananas weg? Okay. Es gibt für alles Lösungen, wie du merkst. Es gibt... Ich nehme sie angeekelt zur Seite. Das finde ich gut. Oder? Das finde ich gut, ja. Das finde ich gut.

Danke vielmals für das. Auch wenn ich merke, dass es nicht ganz ehrlich war. Voll ehrlich. Nein, zu 100%. Ah ja, gut. Dann ist gut. Nein, schau, ich bin ja so ein Mensch, ich sage, es gibt keine Richtung falsch. Aber in dem Fall schon. Es gibt zwei Sachen, die gibt es richtig und falsch. Und das ist so Cappuccino nach der Elfe.

Sorry. Ich spüre den Italiener. Durch und durch. Da ist er plötzlich Italiener. Bitte, nein. Und das Ananas auf der Pizza. Das sind einfach so Sachen, die man... Das sind so Kulturfragen. Und bei Kulturfragen muss es einfach ein Ja und Nein geben können. Aber so ein Gläschen Wein, ist das nicht auch eine Kulturfrage bei den Italienern?

Hey, voll. Voll. Absolut. Und ich finde, wie ist ultra fein. Ich finde, wie mega lässig. Ich finde den Alkohol dahinter nicht lässig. Love it. Disziplin oder Motivation? Disziplin. 100%. Schlagt immer. Definitiv. Motivation ist so... Kommt und geht. Definitiv. Eine Übung, die alle hassen, aber du liebst?

Bulgarian Split Squats. Love them. Wirklich? Ja, wirklich. Finde es richtig gut. Richtig gut. Ja. Ja, ja. Was willst du machen? Ist halt einfach so... Ein Moment, wo du selbst von dir sagst, dort war ich einfach mittelmässig. Sonst bin ich immer so top, top, top, aber dort war ich mittelmässig. Ui. Weiss nicht, beim Abi vielleicht.

Hast du das Abi gemacht? Ja. Abitur ist so wie in der Schweiz, wenn das das Gimmiabschluss ist. Ja genau, Gimmiabschluss. Ja, da war ich mittelmässig. Doch, das kann man so sagen. Ist gut, das ist schon sehr viele Jahre her. Eben. Kann man vergessen, so zu sagen. Welche Gewohnheit hat dich am meisten verändert?

Das Krafttraining, ganz sicher. Definitiv. Die Regelmässigkeit im Krafttraining. Was lernst du heute von den Kindern? Oh, viel. Unterschiedliche Dinge von meinen Kindern. Also von dem einen lerne ich definitiv Geduld. Der ist mein kleiner Butter. Und der sagt mir immer so Sachen, wo ich so, ja genau, du hast recht.

Ja, voll. Er erstaunt mich wirklich manchmal. Und er sagt krasse Sachen. Und der andere ist so das Spiegelbild von mir selbst. Da sehe ich mich selbst drin und habe dann auch erst, also ich meine, es wurde mir nicht diagnostiziert, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich ADHS habe. Das weiß ich erst, seitdem er da ist.

Und er so aufgeregt ist. Da merke ich manchmal so, Er spiegelt mich so. Und das ist eben lustig, sein eigenes Spiegelbild zu sehen und bringt mir dann auch viel mehr Geduld. Schön. Ja. Mega schön. Wenn du für eine Sache heute richtig fest dankbar bist, ist es was? Für meine Familie. Und dazu gehören auch meine Freunde.

Meine Familie ist wirklich so meine liebsten Menschen. Mega dankbar. Ganz, ganz schön. Mhm. Wenn morgen alles weg wäre, mit was würdest du wieder starten? Mit meinem Hirn. Jetzt würde Sarah lachen, weil ich Hirn sage, statt Hirn. Hey nein, ich würde wahrscheinlich genau das gleiche machen, was ich jetzt gerade mache, ganz ehrlich gesagt.

Also ich, das ist voll meine Passion, was ich mache. Und solange ich das machen darf, würde ich das gleiche nochmal machen. Also wenn es geht, nicht mehr zurück ins Büro. Never ever. Ich könnte niemals den ganzen Tag am PC sitzen. Das geht nicht mehr. Ja, I see. Zu der letzten Frage vom Podcast von der Schnellführerrunde.

Und zwar der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich? Momentum heisst für mich, Chancen nutzen, wenn sie kommen. Und das sind manchmal Entscheidungen zu treffen, die vielleicht, und das habe ich in meinem Leben häufig gemacht, die vielleicht auf dem Papier gerade wirken, als seien sie falsch.

Und dein Bauch sagt dir aber ganz klar, doch, mach das jetzt. Und dem nachzugehen ist für mich Momentum. Sehr, sehr schön. Love that. Mega schön. Das ist deine Kamera. Wenn du jetzt noch etwas möchtest den Leuten sagen, die da am Zuhören sind, ist jetzt die Gelegenheit. Ich würde den Leuten mit auf den Weg geben, dass sie sich viel mehr selbst zutrauen.

Ich glaube, häufig denken wir, wir können gewisse Dinge nicht, die wir eigentlich wirklich ganz einfach machen könnten. Und das ist so etwas, was das Krafttraining uns auch beibringt. Du probierst etwas, das klappt nicht. Du probierst es nochmal und plötzlich geht es. Und dadurch gewinnen wir wirklich Selbstvertrauen.

Und es geht nicht darum, so stark wie möglich zu werden, sondern wirklich ein Leben zu führen, in dem wir uns einfach wirklich stark fühlen. Ganz schöne Schlussworte. Danke. Und bevor ich zum Schlusswort komme, ein Dankenswort an dich. Und zwar, ich sage immer, Zeit ist ein wertvolles Stuggen, das wir haben.

Und dass du dir Zeit genommen hast, um bald ein Dreiviertelstunde mit mir über dein Leben zu sprechen, über deine Ups und Downs und was sie gemacht haben, wo es mal schwierig war, wie dein Mindset dir geholfen hat, wie deine Partnerschaft dir geholfen hat. wie Sport und aber auch der Wille, nicht aufzugeben, euch vorantrieben hat, war wunderschön.

Ich nehme mir wirklich sehr viel von diesem Gespräch mit und ich danke dir für deine Zeit unglaublich fest. Ich glaube, du bist eine ultra starke Frau. Und ich kann mich noch erinnern, ich glaube, sie war in Morgode. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Ausflug mit der FI. Genau. Wir haben uns random getroffen.

Wir haben uns einfach in Margo getroffen. Und ich so, krass, was für eine coole Frau. Und ich wusste, was ihr mit Possible macht. Und dass man sich nach so vielen Jahren wieder mal sieht. Ich bin richtig begeistert von euch. Ihr macht das so super. Danke. Und danke dir auch. War mega cool. Die Zeit ist verflogen.

Hey, wirklich. Ich habe mich gelogen. Mega cool. Danke vielmals. Danke dir. An dieser Stelle auch danke dir. Danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen, inspirierende Geschichten erzählt. Und du weisst, wie das Game funktioniert, aber keine Angst, ich erkläre es dir sehr gerne.

Hier unten hat es einen Knopf, der heisst «Abonniere». Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal passiert. Vor allem, wenn du die kleine Glocke nebenan drückst, wirst du sogar benachrichtigt, wenn eine neue Podcast-Idee von Leila aufgeschaltet wird. Fragen zu deiner Ernährung und zu Sport.

Bitte melde dich unbedingt bei ihnen. Sie sind ein mega Power Couple und sie können dir auf deinem Weg auf jeden Fall helfen. Darum alles Gute, bis zum nächsten Mal. Dein Kevin Kellermazza.

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