On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5

Auf einen Kaffee mit Andy - Die 5 besten Blasmusik-Weihnachts-CDs

Montag, 2. Dezember 2024 · 18 min

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Shownotes

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Wenn ich das Aufnehme ist der 1. Advent und ich dachte mir, ich hole eine alte Folge aus dem Jahr 2021 rauszuholen. Dort gab es schon mal das Kleinformat "Die Musik meines Lebens" und ich hatte nach einer Umfrage auf Instagram die fünf "besten" Blasmusik-Weihnachts-CDs vorgestellt.
Die Liste ist für mich immer noch aktuell und stimmt ganz gut auf Weihnachtslieder ein.
Viel Spaß!

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Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag oder guten Abend wünsche ich, je nachdem, wann ihr die Folge hört. When you this yeah aufnehme, is this Sonntag und noch recht früh. Es ist der 1. December und der erste Advent. Ich möchte die Folge zum Anlass nehmen, einfach mal mit mir hinzusetzen auf einen Café and a ältere Folge zusammen anzuhören, denn it's for an schon mal einen Versuch von einem kleinen Format, die Musik meines Lebens.

And in dem Rahmen, in dem ich mit Gästen über ein Stück oder die Musik ihres Lebens gesprochen habe, gab es eine Folge, da stelle ich die fünf besten Weihnachts-CDs, die irgendwas mit Blas und Blazermusik zu tun haben vor meiner persönlichen Favoriten. Natürlich habe ich aber auch vorher eine Umfrage gemacht auf Instagram.

Das Ergebnis von damals spiegelt auch noch meine Favoriten von heute wieder. Und deshalb dachte ich mir, das ist doch ein ganz netter Anlass, die alte Folge nochmal rauszuholen für alle, die die noch nicht gehört haben, oder die diese schon gehört haben und es wieder vergessen haben, ein bisschen Musik zu hören, ein bisschen schon in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß, denn ich habe auf Instagram nach euren favorisierten Blasmusik-WeihnachtszDs gefragt und da kam aller Hand. Also, so wie der Podcast weitgefächert ist, so waren auch die Antworten weitgefächert. Und ich möchte euch die fünf häufig genanntesten Beispiele etwas vorstellen.

Die Reihenfolge ist jetzt, hat überhaupt keine Wertung, sondern geht eher nach der Häufigkeit, wie sie genannt wurden. Und da kam als erstes auf Platz fünf von Nozelbras die CD Zimt. Eine ältere CD von Nozzle Brass. Und ja, was soll ich dazu sagen? Wahrscheinlich kennt die jeder. Wenn Nozell Brass draufsteht, dann ist da am Nozzle Brass drin.

Also es ist sehr typisch, denn es ist unfassbar weitreichend an Ideen. Es beginnt schon mit der ersten Nummer, die fängt nämlich gar nicht mal mit Blässern an, sondern nämlich mit einem Gesangsorgelpunkt, würde ich mal sagen. Und dann kommen Blockflöten und im Hintergrund, so ich würde fast sagen, ein Albhorn, das eine weihnachtliche Melodie spielt und es wird musikalisch gleich klar, in welche Richtung es geht, nämlich in Nozelbras Manier.

Ich habe schon gesagt, die CD ist ziemlich vielseitig von traditionellen Leistenklängen, wie Maria ging durch einen Dornwald. Bis hin zu sogar, ja, was soll ich sagen? Zu verrückten Auswürfen, wie es wird schon gleich dumm. Ganz einfach eben Nozzelbrass typisch. Eine weitere CD, die immer wieder kam, ist natürlich Michael Bublet das Christmas Album.

Für mich fängt es Weihnachten erst dann an, wenn ich Michael Bublet, den ich tatsächlich auch einmal jetzt live sehen konnte vor zwei Jahren. Und ich muss dazu sagen, er ist live genauso gut, wenn nicht sogar besser wie auf CD. Also Weihnachten beginnt für mich dann, wenn ich das erste Mal mit seiner Sonorenstimme höre.

It's beginning to look a lot like Christmas.

Everywhere you go.

Ein weiterer Favorit von dieser CD von mir ist natürlich seine Jinglebells Version mit den Pupini Sisters im Stil der Andrew Sisters, also Frauen Trio dazu, unfassbar toll arrangiert. Und vielleicht noch ein Stück von der CD, die ich wirklich gut fand, bis auf vielleicht Ave Maria, das hätte sich meines Erachtens nach schenken können.

Das finde ich jetzt persönlich. Ja, kann man drüber streiten, ob er das hätte machen müssen. Naja. Aber was ich unfassbar geil finde, ist nach wie vor Santa Claus's coming to town nach der ersten Strophe, wenn die Big Band einfach zack da ist und einfach mit voller Kraft Boom die nächsten Strophe. Ich stehe da total drauf.

Vor allen Dingen, wenn man das noch nicht kennt und dann unvermittelt einfach der Einsatz da ist. Ich find's klasse.

Santa Claus is coming the town. Santa Claus is coming at the town.

Auf Platz drei kam die Nennung von Von der langsamen Zeit von Federspiel. Ich muss zugeben, ich kannte ja Fiederspiel bis diesem Jahr sehr wenig und habe mich jetzt auch in die Weihnachts-CD eingehört und ich muss sagen, unfassbar wunderschöne Musik passt so richtig in dieses Weihnachtsgefühl, auch wenn es dieses Jahr noch ein bisschen sonderbar ist, vielleicht auch durch die Zeit, aber die Musik widerspiegelt das Gefühl, was Weihnachten eigentlich sein soll.

Sie selber schreiben auf Ihrer Homepage, dass es ein Soundtrack ist, eine Sammlung aus vorgefundenen und selbstgemachten, aus veränderten und dagebliebenen aus Erinnerung und persönlichen Gedanken, die jedes Bandmitglied für sich gesucht, sortiert und dann zusammen mit den anderen in Töne verwandelt hat.

Und das trifft es ziemlich. Ich weiß gar nicht, welches Stück ich davon mal hervorheben sollte, weil ich finde die sind alle auf jeden Fall hörenswert und haben so diesen Fiederspiel sound, den ich auch ganz schwer in Worte fassen kann. Also we have tatsächlich gesungen music, die auch an Stubenmusik erinnert.

Dann haben wir wieder auch flottere Klänge, die ja so Richtung barocke Musik gehen, aber durch die Besetzung gar nicht so barock klingt. Hört einfach mal selbst rein. Der CD-Beginn mit der Fantasie stellt für mich irgendwas kindliches dar, so eine kindliche Freude, die aufkommt, wenn der Grissbaum geschmückt wird und dass es geht Richtung Weihnachten.

Und es gibt auch sphärische Klänge, die mit einem Chor anfangen und in a ganz zeitlosen Ebene uns sind für einen. Ein Album, das man wirklich mal in Ruhe von vorne bis hinten durchhören sollte. Ich finde, das ist nicht nur für Hintergrund gedacht, sondern es ist musikalisch wirklich auf sehr, sehr hohem Niveau und von der langsamen Zeit, wie der Titel schon sagt, man sollte sich wirklich Zeit nehmen, um einfach mal runterzufahren, auszusteigen aus dem Alltag, das Album einlegen und ganz viel Spaß und Freude damit haben.

Auf Platz 2, wie soll das auch anders sein beim Blasmusik-Podcast Ernst Mosch mit seiner Platte Goldene Weihnachten? Wir finden darauf traditionelle Weihnachtslieder in klassischen, sehr guten und vor allen Dingen sehr gut spielbaren für Musikverein Arrangements. An einer Stelle lässt er sich nicht nehmen, auch seine Bigband-Wurzeln nochmal zu zeigen, denn mit White Christmas nimmt er hier noch einen Swing-Klassiker auf, der eigentlich sonst in die restliche Riege gar nicht so reinpasst, aber mit seinem doch toll gesetzten, sehr dichten Arrangement kommt er der Swing nun mal ganz nah im typischen Ernst Mosch-Sound.

Und auf Platz 1 ein Geheimtipp von mir. Die CD ist leider nicht genannt worden, aber ich bin auch sehr sperrt auf sie aufmerksam geworden. Ich glaube, vor zehn Jahren irgendwann im Studium wurde mir sie gezeigt, nämlich German Brass zusammen mit dem Winsbacher Knabenchor, Christmas Around the World aus dem Jahr 1993 und die CD hat ihren Zauber nicht verloren.

Allein schon die Eingangsnummer Choi to the World zusammen mit dem Chor und den Röhrenglocken und dem typischen German Brass Sound. Oder so Nummern wie Odo fröhliche Oder die wundervolle Verschmelzung von Last Uns Frohen Munter sein, zuerst in Chor und dann das Ensemble. Ja, die CD ist sehr wechsungsreich, entweder Chor und Brass Ensemble zusammen oder nur Chor oder nur Brass Ensemble.

Also wirklich auch eine CD, die sich lohnt, von vorne bis hinten anzuhören, da manche Titel auch ineinander gut übergehen. Ich hoffe, euch hat diese Aufstellung mal gefallen und vielleicht mache ich sogar im Dezember noch einen zweiten Teil mit Geheimtipps von mir von CDs, die jetzt gar nicht überhaupt genannt wurden oder nur am Rande mal kurz erwähnt wurden, die jetzt nicht in diese Aufstellung geschafft haben.

Gebt mir gerne Feedback und dann wünsche ich euch eine gute Zeit.

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