
On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5
Auf einen Kaffee mit Blechverrückt - 10 Jahre böhmische Blasmusik
Montag, 24. März 2025 · 34 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib mir gern dein Feedback! (buzzsprout.com/1023469/fan_mail/new)
Lukas Weiss, selbst Trompeter, Flügelhornist und studierter Blasorchesterleiter spricht mit mir hier über das Jubiläum seiner Band "Blechverrückt".
Viel Spaß
Instagram:
@blechverrueckt (instagram.com/blechverrueckt)
@andyschreck_ (instagram.com/andyschreck_)
Stückeinfo
1) Lichtblicke - Alexander Stütz
2) Josy - Alexander Stütz
3) Mit Herz und Charakter - Alexander Stütz
4) Zissi - Alexander Stütz
Um diesen Podcast weiterhin so regelmäßig machen zu können, würde ich mich über eure Unterstützung bei Patreon (patreon.com/andyschreck) freuen.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Auf einen Kaffee mit dem Kurzformat hier beim Blasmusik-Podcast, bei dem ich mich mit meinem Gast um über ein Thema bei einer Tasse Kaffee unterhalte. Mein heutiger Gast ist Lukas Weiß, er selbst ist studierter Trompeter und Flügelonist und studierter Blasorchesterleiter.
Und wir sprechen über seine Band Blechverrückt. Ein Name, der nicht mehr so unbekannt in der Blasmusik-Szene ist. Ich wünsche euch viel Spaß. Wie trinkst du deinen Kaffee?
Ich trinke am liebsten Cappuccino. Am liebsten, wenn mein Bruder macht. Weil der kann es richtig gut.
Er hat ja eine Siebträgermaschine.
Ja, genau. Der hat sich da mal richtig reingeguchst mit Siebträger. Und ich lasse ihn aber auch einfach gern für mich arbeiten, von dem er schmeckt er dann nochmal doppelt zurück.
Das glaube ich. Ich wollte nicht so direkt fragen, ob es daran liegt, aber. Okay. Sehr schön. Lukas, du bist ja da, um quasi ein bisschen über deine oder die Formation, wo du mitspielst, zu sprechen, weil ihr feiert Jubiläum. Kannst du ganz kurz sagen, wer du bist und wer ihr seid?
Ja, also es geht um Blechverrückt quasi, meine Band. Es ist eine Signo-Besetzung, so ganz klassisch aufgebaut mit zwei Flügelonern, Trompete, Tenöre, Tuba und Schlagzeug. Und ich bin da eben Flügelonist von der Band und Moderator. Und wir feiern dieses Jahr zehn Jahre Jubiläum. Und das wollen wir zum Anlass nehmen und dann eben auch mal bei dir vorbeischauen auf eine kleine Teil.
Sehr schön. Zehn Jahre, das ist ja schon eine ganze Menge. War das euch damals klar, dass das so lange hält oder war das eher so eine Gaudi-Nummer am Anfang?
Ja, gute Frage. Nee, das war eigentlich, also wir haben da nie drüber nachdacht, wie lange das hält, aber eigentlich war das schon klar, dass es was Längeres wird, weil wir jetzt gar nicht so ein zusammengewürfelter Haufen sind oder so, sondern schon immer befreundet aus sind. Also wir haben davor schon in vielen Formationen Musik zusammen gemacht, sei es Blasorchester oder Brasband auch, Big Band.
Und kennen uns daher schon vor Blechverrückt sehr gut. Und dann war das aber irgendwann mal so eine bewusste Entscheidung, jetzt wollen wir in der Formation mal was machen. Genau, und das war dann eigentlich klar, dass es auch länger hält, weil wir einfach gut befreundet sind. Und nach zehn Jahren immer noch gut befreundet.
Das ist, glaube ich, das Wichtigste.
Ja, das ist ja auch nicht immer so einfach, vor allen Dingen, wenn die Besetzung zu klein ist, gell? Da hängt man doch mehr aufeinander.
Genau.
Wie nehmt ihr das im Moment so war? So in den letzten Jahren, es gibt ja immer mehr kleine Besetzungen. Spürt ihr das?
Ja, klar, das spürt man auf jeden Fall. Also die Auftragslage, ich finde, gerade nach Corona ist schon schwieriger geworden. Das hat sich natürlich schon verschärft, weil es auch viele, viele kleine Gruppen gibt. Ich sehe es aber auch so, dass es natürlich für jetzt die einzelnen Musiker, die in so Gruppen spielen, auch natürlich von Vorteil ist.
Also das ist ja im Prinzip Kammermusik. Wenn man zumindest auch mal Wert drauf legt, das qualitativ zu machen, dann hat das schon für jeden Musiker auch einen Mehrwert. Als Dirigent, ich bin selber auch Dirigent, ist dann auch so eine Sache, solange die Musiker bei den Vereinen bleiben und dann nicht nur mit den kleinen Gruppen nur noch unterwegs sind, profitieren die Musikvereine ja auch davon.
Also stimmt. Man kann es in beide Richtungen sehen, denke ich. Für uns jetzt als Gruppe, ja, natürlich Konkurrenz belebt auch das Geschäft, man muss am Ball bleiben. Von dem her, ich sehe das recht entspannt. Man muss einfach sein Ding weitermachen und ja, seine Marke oder seinen Charakter, den er auch hat, einfach stärken und da dranbleiben.
Ja. Und ich finde, der Name blechverrückt steht ja auch für was. Also ihr habt euch ja schon in den letzten zehn Jahren da auch einen ordentlichen Namen erarbeitet. Also ihr seid ja jetzt keine No-Names mehr in der Szene. Würde ich jetzt mal behaupten.
Schön zu hören, ja. Nee, also wir spüren das ja auch und das ist ja auch ein tolles Feedback, wenn man das bekommt. Und jetzt auch, wir haben jetzt so eine Frühjahrstour, wo wir gerade mittendrin sind, da kriegen wir auch das Feedback und die Konzerte sind meistens ausverkauft und es ist natürlich schön, wenn das nach zehn Jahren so einfach, man kriegt so das Feedback, okay, die zehn Jahre haben sich gelohnt und da können auch noch viele weitere Jahre folgen, weil es einfach angenommen wird, was wir machen.
Und das ist schon was Schönes als Musiker.
Ja, als ich glaube, der Vorteil bei euch ist natürlich auch, dass ihr selber schreibt.
Ja, auf jeden Fall. Also das glaube ich auch mit dem Alexander Stütz, mein Kollege am Flügelhorn, der schreibt für uns eigentlich am meisten. Und das hat sich über die Jahre natürlich auch entwickelt. Also er hat am Anfang schon viel geschrieben, da haben wir aber auch in den Anfangszeiten natürlich viel von anderen Komponisten gespielt, sei es vom Pfluger.
Alexander hat man am Anfang viel dabei. Aber das hat sich im Laufe der Jahre so entwickelt, dass es immer mehr zu unseren wurde und da Alex natürlich auch uns wirklich die Dinge komplett auf den Leib schneidet. Also er holt da von jedem die Stärken raus und mittlerweile kriegt so jeder seine eigene Stimme gar nicht mehr nach ihr erstes Flügler und zweites, sondern da steht dann halt Alex oder Lukas drauf zum Beispiel.
Und genau, das ist eigentlich ganz, ganz schön.
Aber dann weiß man auch, wann man seinen Kollegen verärgert hat.
Ja, genau. Aber er geht ja mehr auf die Stärken, ein, nicht auf die Schwächen.
Dann ist es ja gut. Aber doch, ich glaube, das ist tatsächlich wichtig, für alle junge Bands da draußen auch anzufangen, eigene Arrangements und natürlich dann eigene Sachen zu spielen. Weil es gibt so viele Besetzungen, man sieht es so am Wurzhock der Blasmusik, dass ganz, ganz viele da sind, aber wer bleibt hängen?
Die, die natürlich tierische Energie auf der Bühne haben und natürlich die ihre eigenen Sachen spielen.
Ja, also ich finde es auch wichtig. Man hat eine eigene Identität und das, also was wir so mitkriegen vom Publikum, das wollen, also unser Publikum will das auch hören. Die wollen von uns keine Vogelwiese und böhmischen Traum. Die wollen wirklich unsere Sachen. Und wenn dann mal so ein Highlight irgendwann mal wegfällt, weil wir viele neue Stücke schon haben, dann kommen schon langsam Beschwerden, warum wir nicht unsere alten Highlights spielen.
Aber der Alex schreibt einfach total viel und viele neue, tolle, spannende Sachen. Und ja, so lang sind die Konzerte leider nicht mehr, damit wir alle unsere Highlights der letzten zehn Jahre unterbringen.
Was ist dein Favorite aus den letzten zehn Jahren?
Boah, das ist eine gute Frage. Ich würde sagen, Lichtblick ist so eins der für mich auch persönlich eines der großen Highlights, das ist so eine Solo-Ballade von Alex. Spielt das selber auch. Gibt's auch für großes Blasorchesters, finde ich eine wundervolle Nummer, die you component had, and die uns out 10 years begleited and is from another time.
Was war damals eigentlich der Anlass, dass ihr gesagt habt, okay, wir machen auch eine 7er-Besetzung? Das war ja dann 2015, da ging das ja so gefühlt los, da gab es nur ein paar erst.
Genau, ja. Also grundlegend, ich habe ja vorhin schon gesagt, wir haben zusammen schon viel Musik gemacht und wir sind dann teilweise aus dem Musikstudium rauskommen. Und dann überlegt man natürlich auch, okay, wie kann ich jetzt irgendwie selber Musik machen, am Ball bleiben und nicht nur unterrichten, sag ich mal, oder nur dirigieren, sondern man will ja auch sein Instrument noch weiter spielen.
Und wir haben dann so der Kern von uns, der war im Schwäbischen Jugendglasorchester beim Toni Scholl. Und zu der Zeit, das war so 2013, 14, haben wir die Algorschwäbischen Musikanten gegründet vom ASM, vom Musikbund, mit dem Toni zusammen und der hat uns da dann erstmal so beigragt, wie man richtig Polka spielt.
Und da hat uns dieses Polkafieber schon gepackt. Und da, das war so auch so ein Ursprung, warum wir dann überhaupt so in die Polkaschien so richtig gestartet sind, so als Musiker. Und dann hat es sich mal ergeben. Das war eigentlich so eine ganz witzige Geschichte. Da waren wir in Böblingen, auch mit einem Toni, aber mit einem anderen Orchester.
Und am Nachmittag hatten wir frei und sind auf einen See gegangen, da war ein Drehboot. Und da haben wir uns reinguckt zu viert mit Tenorhorn und Flüglern und haben Alois Polka und Strohwitverpolka gespielt und dann standen auf einmal ganz viele Leute um den See rum und haben applaudiert. Das war dann auch so ein, zumindest sagen wir und behaupten das heute, das war der Startschuss vom Blechverrückt, weil es einfach eine romantische Geschichte dazu ist.
Aber so, das waren so die ersten Schritte, sag ich mal, wo wir gemerkt haben, oh, da haben wir richtig Bock drauf. Und irgendwann haben wir gesagt, jetzt müssen wir es gescheit machen. Dann haben wir uns die sieben Leute so zusammengesucht und oder ja, haben wir einfach geschaut, dass die Besetzung passt und es ging recht schnell.
Und jetzt sind wir glücklich zehn Jahre später immer noch jung geblieben. Aber es ist Wahnsinn, wie schnell zehn Jahre vorbeigehen, aber es fühlt sich irgendwie immer doch noch neu an. Also das ist irgendwie auch cool. Das macht schon Spaß.
Ja, so soll es ja sein, dass ich das nicht so als ja, okay, haben wir jetzt noch ein Jahr. Und wie läuft das nächste Jahr, sondern dass es noch frisch bleibt? Du hast gerade gedacht, dich oder euch hat das Polgafieber erwischt. Ich würde gerne ganz kurz so ein bisschen abbiegen, du hast ja auch Blasorchesterleitung studiert, wenn ich das richtig im Kopf habe, auch beim Toni, glaube ich, gell?
Genau, beim Toni.
Und dirigierst symphonische Blasorchester. Was würdest du jetzt einem symphonischen Blasorchester sagen, warum man Polga spielen sollte?
Ich finde es total spannend, weil gerade die rhythmische Präzision in Opolka sich wirklich auch total gut eignet in einem symphonischen Blasorchester zu integrieren. Einfach die Genauigkeit, dass eine Achtel nicht weglaufen darf zum Beispiel und solche Dinge. Das ist auch total witzig, wenn man dann mit so einem sinfonischen Blasorchester probt und das auch manchmal so erklärt anhand von Opolka, dann hat man eh viele lachende Gesichter auf der Seite, weil ja die meisten auch nebenzu gern Polka spielen.
Und die verstehen es dann doch auch, dass es da Verknüpfungspunkte gibt. Also die Rhythmik, aber auch, ich finde schon auch die Phrasierung und alles, also es lässt sich alles übertragen. Ich bin eh der Meinung, dass das keine Musik geben sollte, die man irgendwo weniger gering bearbeitet oder schätzt oder auch mit weniger Energie spielt.
Also das geht in jedem Genre, finde ich. Oder sollte so sein zumindest.
Ja, finde ich auch. Sollte so sein, ist aber ja leider, wie wir ja alle wissen. Nicht so. Ihr habt jetzt auch zum Zehnjährigen eine CD aufgenommen.
Genau, es war jetzt gar nicht zum Zehnjährigen direkt, aber es war unsere vierte CD, genau. Die kam jetzt im letzten Herbst schon raus, also zum Neunjährigen kann man sagen, genau. Aber es ist die aktuelle CD von uns. Mit Herz und Charakter heißt die, genau.
Okay. Wie viele Stücke sind da drauf?
Oh, ich glaube 14 oder 15, meine ich.
Ich finde das immer so spannend, wenn dann Gäste da sind über ihre CD sprechen, die haben das dann schon wieder so weit weg. Aber du bist nicht der Erste. Mir ging das früher auch so immer, weil das ist dann so ad acta irgendwann gelegt. Das hat man dann so lange bearbeitet und dann. Ja, genau. Wie viel sind da eigentlich drauf gewesen?
Wir haben ja gearbeitet, gearbeitet und dann ist ja, also beim Aufnehmen ist ja wurscht, ob das 14, 15 sind. Man macht es halt dann einfach.
Ja, und man hört ja dann doch nicht mehr so viel CDs, läuft dann doch auch bei mir selber über Spotify. Also hat man dann doch die CDs selber noch im Auto reingeschoben und dann hat man es vielleicht mehr auf dem Schirm, wie viel da drauf ist. Und vor allem auch in der Abfolge, das fand ich eigentlich früher schon cooler, muss ich sagen, weil man es dann immer durchgehört hat.
Auf jeden Fall. Also mir fehlen CDs nach wie vor und ich fange auch wieder an, mehr zu kaufen tatsächlich. Und auch Platten, vor allen Dingen Platten, weil ich auch die in der Hand habe und ich mag natürlich so Booklets. Also das kommt ja auch noch dazu. Das fällt ja alles weg. So dieses Nachlesen, wer hat da mitgemacht, wer hat arrangiert oder so.
Also finde ich alles ein bisschen schade, dass das ist.
Ja, das ist das Thema leider. Aber es wird schon noch angenommen, also nicht mehr so wie früher, das merkt man schon auch, aber gerade an Konzerten auch, da gehen dann doch schon mal wieder welche weg. Also es wird schon noch bedient, auch nicht mehr in der großen Zahl. Nicht mehr in den Millionen.
Genau. Wie vor etlichen Jahren noch. Sind das alles Eigenkompositionen drauf oder habt ihr da auch Bearbeitungen?
Fast alles Eigenkompositionen, haben wir eine Bearbeitung diesmal drauf. Ja. Another Star von Stevie Wonder, das hat der Alex aber auch bearbeitet. Eine ganz coole Funk-Nummer so, solche Sachen haben wir auch immer wieder mit an Bord. Ist bei einer CD dann auch mal die Frage mit den Rechten und so, was man drauf machen darf und was nicht.
Also wir hatten, wollten mal ein Michael Jackson Medley drauf machen, da haben wir dann die Finger davon gelassen auf einen guten Ratschlag von jemandem, dass wir das doch lieber nicht machen sollten. Und ja, aber es ist auch okay. Also manche Dinge dürfen auch live bleiben und dann muss man aufs Konzert kommen.
Also.
Was ist davon die Lieblingsnummer von dir bei der CD?
Bei der neuen CD was Spezielles, wenn ich jetzt mal weggehe von Polk und Marsch, Chosy, auch witzigerweise wieder ein Solo vom Alex. Das ist eine ganz gefühlvolle Nummer und die hat er für seine Nichte komponiert. Und das ist für mich wirklich ein Highlight, auch bei den Konzerten, die wir jetzt spielen.
Vor allem, wenn man ohne Anlage spielt, in so einem kleineren Rahmen, das hat eine wahnsinnig tolle Wirkung. Also da ist Mucks mal sind still im Saal und jeder genießt es. Das ist für mich eine ganz tolle Nummer. Von Polkas würde ich sagen, auch, also mich, ich mag die mit Herz und Charakter, so wie das Album auch heißt.
So haben wir auch eine Polka drauf. Die finde ich super, die hat hinten raus so einen richtigen Drive und wenn man dann so drei Achtel hintereinander richtig deutlich angeht, that's total space. Also, so ein bisschen verzögert und so, das ist ja das, was in der Polka dann auch manchmal sind manchmal nur zwei Achtel, die ja ihm alles geben können, and die sind bei der Polka dabei.
Warum habt ihr das Album nach dem Titel benannt?
Ja, gut, weil wir hatten jetzt drei CDs und am Anfang hat man den Plan, dass es so ein bisschen eine fortlaufende Serie wird, quasi. Aber das wird irgendwie immer schwieriger und komplizierter, da was Tolles zu finden. Und wir haben dann echt lang überlegt und sind nicht auf einen guten Nenner gekommen.
Und dann haben wir gesagt, gut, die Polke heißt zwar schon so, wir wollten eigentlich keinem einzelnen Stück so die Bürde aufsetzen, quasi das ganze Album zu benennen, aber mit Herz und Charakter hat dann doch auch irgendwie so den Nerv getroffen, wir wollen halt so Musik machen, mit Herz und mit Charakter.
Das soll uns auch ein bisschen beschreiben, wie wir Musik machen. Und ja, das fand man dann ganz schön. Und da ist der Titel zustande gekommen.
Wie heißen die anderen drei, wenn du sagst, den Plan?
Also das erste war Vorspiel. Das war so quasi als erste Nummer ein ganz witziger, aber auch zweideutiger Titel. Das war dann auch so ein ganz netter Nebeneffekt. Der zweite war dann Spieltrieb. Und dann kam man eigentlich schon so in die Bredouille, da haben wir uns lang auseinandergesetzt. Ja, da wollte man das eigentlich cool weiterführen, aber aus dem ist nichts geworden.
Die dritte hieß dann einfach Musikgespür. Und ja, da muss man leider immer sehr, sehr kreativ sein. Es gibt ja mittlerweile viel auf dem Markt auch und man will ja immer was Besonderes haben. Ja.
Und die letzte wird irgendwann ein Nachspiel heißen.
Ja, wir hoffen, dass es keine letzte gibt. Bewusst vielleicht nicht. Sonst heißt ja, das geht zu Ende. Also mal schauen, vielleicht bleibt das Ende ja offen.
Ja. Wieso nicht? Spielt ihr noch in der Ursprungsbesetzung oder habt ihr ausgetauscht in den zehn Jahren?
Das ist auch das Schöne, dass wir seit zehn Jahren wirklich komplett zusammengeblieben sind. Also ganz am Anfang in unserem allerersten Gründungsstatus hat man noch eine Trompeterin, die Gloria, ganz liebe Freundin auch von uns, Gloria Auerbacher, die hatte dann aber gleich ein Probespiel gewonnen und war dann raus.
Und dann kam der Alex zu uns. Und das war dann auch irgendwie der Jackpot, natürlich, so im Nachhinein. Wobei es mit der Gloria bestimmt auch toll gewesen wäre. Aber es war alles vor uns am allerersten Auftritt. Also es war noch bevor das erste Konzept.
Also zählt noch nicht ganz. Ja, so halb.
Also wir haben wir hatten als allererstes einen Auftritt im Bayerischen Rundfunk mit der Draudi Siferlinger bei den, das hieß damals Wiesen-Musikanten, da konnten wir sie so bewerben. Und die wurde da auf uns aufmerksam, dass wir da was gegründet haben. Und da war die Gloria noch dabei im Fernsehen. Und dann hat sie gesagt, jetzt habe ich das Fernsehen hinter mir, jetzt kommt ja nichts geschweizt mehr.
Jetzt geht's eh quasi hin.
Okay. Wenn man euch nicht kennt, wie würdet ihr euch beschreiben, was hebt euch vielleicht ab von den anderen siebener Besetzungen, beziehungsweise was macht so einen Blechverrückabend aus?
Also wir zum einen natürlich die Eigenkompositionen, der eigene Stil von uns, das geprägte von Alex, seine Nummern, aber auch die Einflüsse, die wir haben von der sinfonischen Blasmusik, von Brassband, also die ganzen musikalischen Einflüsse nehmen wir da mit, einfach unsere Persönlichkeiten. Bei so einem Konzert bei uns.
Wir spielen wahnsinnig gerne Konzerte. Also ich würde eigentlich behaupten, lieber als im Bierzelt. Wir sind auch keine Partyband. Wir sind ganz bewusst wirklich auf der Suche nach schöner Blasmusik, die wir ja abgestaubt spielen. So im modernen Gewand könnte man quasi sagen. Das wird laut, es wird leise, es wird schnell und langsam.
Die Moderationen sind überragend witzig, weil die mache ich.
Ich wollte auch sagen, das bist doch.
Ja, genau. Ja, es ist so ein Abend. Ich glaube, wir hatten noch keinen, wo das Publikum jetzt irgendwie gelangweilt nach Hause gegangen ist. Also wir versuchen da alle abzuholen und lassen einfach unser Herz auf der Bühne. Das ist so, glaube ich, das Wichtigste. Und wir spielen wirklich liebend gern auch kleine Konzerte, die machen uns am meisten Spaß, muss man ehrlich sagen.
Weil das Feedback dann vom Publikum auch am direktesten ist. Wenn man ohne Anlage spielt, sowieso, das kann schon sagen, das befriedigt uns am meisten, muss ich sagen. Wenn man glücklich von der Bühne geht und das Publikum auch glücklich heimgeht, dann hat man ja alles erfüllt, was so, was Musik machen soll mit einem.
Ohne Anlage hat er natürlich noch, den zweiten Futter ist weniger Stress. Ich fand immer, Anlage ist Stress. Soundcheck, dann ist es dem einen vorne wieder zu laut und man fragt sich, warum sitzt du denn da vorne? Also ich fand das immer anstrengend.
Absolut. Ich meine, es ist natürlich auch oft abhängig von der Location, also manchmal geht es nicht ohne, das ist klar. Aber auf- und abbauen und wir wohnen dann doch auch mal weiter auseinander und viele haben Familie, die wollen auch schnell heim und dann muss man doch noch eine Stunde irgendwie abbauen.
Ja.
Das ist schon auch eine Sache, ja. Also es macht doch manch mit Anlage Spaß, wenn es mal nochmal ein bisschen mehr schiebt bei den modernen Sachen. Und wir haben auch tolle Tonmeister bei uns dabei, das macht schon auch Spaß. Aber wie du sagst, es ist stressfreier ohne. Und ich finde auch ein bisschen ehrlicher.
Also auf jeden Fall.
Ja, definitiv. Du hast das gerade so schön betont, ihr macht keine Partymusik. Hast du das Gefühl, dass die Blasmusik manchmal zu sehr in diese, wir stehen alle auf dem Tisch und Jippi AJ-Nummer abdriftet?
Ja, also das Thema hatten wir auch schon, da hatten wir auch schon Auftritte, wo das so echt schwierig war für uns dann, wo wir vielleicht die falsche Band dann in dem Moment auf der Bühne waren oder das falsche Publikum unten im Zelt, das kann man dann nicht genau sagen. Es war zwar als Blasmusikabend ausgezeichnet in dem Bierzelt, aber es war dann doch eher so ein Partyabend, und wenn dann die ersten Reihen alle Laila rufen, während wir spielen, oder nach jedem Song die Laila fordern, dann.
Ja, dann ärgert es einen schon auf der Bühne. Dann muss man dann irgendwie den Kopf ausschalten und weiter sein Ding machen. Weil es gibt schon auch viele, die zuhören hinten, aber auffällig sind natürlich immer die, die am lautesten grölen und dann auf Party machen wollen. Also das ist schon nicht so einfach.
Aber hast du das Gefühl, dass es zu viele gibt, die da auf den Zug aufspringen? Also gerade in der Blasmusik?
Ja, also ich finde schon, also mir selber, also klar, ich mache auch gerne mal eine Party. Das ist alles gut, aber immer in dem Rahmen, es muss immer in dem richtigen Rahmen sein. Und ganz ein Blasmusikabend ist es für mich Blasmusik im Vordergrund. Und halt auch qualitätvolle Blasmusik. Und eine Polka ist halt nicht immer dazu da, dass man dann auf die Tische steht und die Maßbier runterächst, sag ich mal.
Kann man aufs Oktoberfest gehen, aber da wird das bei einer Polka ja auch nicht gemacht, die brauchen wir auch Ballermann. Also ja, es ist schon ein Thema und da wollen wir auch ganz bewusst eben nicht mit rein und machen da ganz bewusst die ganz klassische Richtung, sag ich mal.
War das schon immer so oder gab das jetzt, also wenn man zehn Jahre zusammen ist, du bist jetzt wie alt?
Oh, darf ich das sagen.
Das musst du wissen. Zum Zeit darf ich das fragen.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme Anfang 38.
Das heißt, du hattest jetzt Geburtstag?
Ja, im Dezember. Also schon zwei, drei Monate her. Okay. Zählt noch als Anfang 38. Okay.
Also dann sind wir ein ehrliches Alter. Ja. Ich bin Ende 38. Ja, sieht man dir nichts anfangen. Deswegen mache ich Podcast, dass man es nicht sieht. Und ich habe für mich auch festgestellt, jetzt, das klingt dann immer so doof, wenn man sagt, man wird älter, aber man wird einfach älter, dass ich einfach, also ich brauche dieses ganze Partygedöns einfach nicht mehr.
Ich habe das früher auch mit Partybands gemacht und so, ich brauche das alles nicht mehr. Deswegen die Frage, war das eine bewusste Entscheidung, schon vor zehn Jahren zu sagen, okay, wir machen Blasmusik, sehr niveauvoll und gut? Oder hat sich das jetzt dann doch so ein bisschen entwickelt und man hat am Anfang doch noch so eins, zwei, drei, vier Nummern dabei, wo man erst recht das so ein bisschen auch herausfordert.
Das ist ja auch so.
Ja, die Sache. Ja, nee, das hatten wir von Anfang an nicht. Also das war schon bewusst, wir wollten das nicht. Wir hatten mal ein, zweimal haben wir die Vogelwiese gespielt, das war das Party-Highlight von uns. Aber dann haben gleich, man kam ein paar enttäuschte Blicke von Publikum, die uns schon gut kennen, die wollen das bei uns einfach auch nicht hören.
Also die kommen bewusst zu was anderem. Und ne, das war schon eine ganz klar bewusste Entscheidung von uns.
Ja, wir haben, oder ich hab, ich hab damals, als ich meinen Blasochester noch hatte, haben wir dann irgendwann angefangen, schon in der ersten Moderation, so ein Mini-Metli von Böhm'sem Traum, Vogelwiese und ich weiß gar nicht mehr, was noch drin war. Und dann kam die Ansage, und genau das machen wir heute alles nicht.
So, und dann haben wir ein bisschen angezieasst, dann waren sie ganz kurz enttäuscht, aber es ging dann doch immer ganz gut. Dann war aber die Frage auch geklärt, einfach, okay, machen wir nicht.
Also es darf ja auch sein, ich finde jetzt, Vogelwiese, böhmische Traum ist ja noch okay, das gibt es ja noch andere Party-Richtungen gehen. Wir haben da schon auch mal diskutiert, gerade wenn man dann Bierzeltauftritte hat, Bezirksmusikfeste, wo das dann doch vielleicht auch mal seinen Platz finden darf und so.
Aber wir haben uns auch da dann bewusst entschieden, nein, weil wenn uns jemand als Blechverrückt bucht, erwartet er vielleicht einfach auch Blechverrückt und nicht, dass wir dann auf einmal, weil wir im Bierzelt spielen, dann auch das Zeug spielen, was alle anderen ja eh auch schon spielen. Ja, genau.
Und ich finde es nochmal geiler, wenn man dann trotzdem schafft, dass das Publikum dabei ist und dann sagt, okay, ich bin nicht angewiesen auf die Nummern, die ja sowieso zünden.
Genau, absolut.
Absolut. Was war auftrittstechnisch so ein Highlight für euch oder für dich in den letzten zehn Jahren?
Also zum einen, die Wirtshausmusikanten im Bayerischen Rundfunk, das war mit Sicherheit unser Highlight, wo wir da spielen durften bei Dominik Löbel und bei der Traudi eben auch. Das war auch so von der Aufmerksamkeit unser Peak, würde ich mal sagen. Blöderweise kam dann, das war genau Anfang Corona.
Also danach kam direkt Corona. Wir hätten dann am Woodstock spielen dürfen. Brass Palmas war eine Anfrage und Braswiesen, das ist alles im Sande verlaufen durch Corona dann. Das war so unser Highlight, aber es war auch eine tolle Herausforderung, ein tolles Erlebnis, würde ich mal sagen. Jetzt aber von den Konzerten her, da sind wir uns alle in der Band eigentlich einig.
Das war bis jetzt unser kleinstes Konzert mit 80 Zuhörern in dem Wirtshaus in Ursberg. Das ist bei Grumbach so Richtung Allgäu runter. Und das war für uns so ein cooles Erlebnis. Wir saßen da in der Wirtschaft mittendrin unter den Leuten, auch natürlich ohne Anlage. Und das war so eine Gaudi. Wir haben mit dem Publikum gelacht, wir haben Tränen geheult, wir konnten teilweise zwei Minuten nicht spielen, weil es so dann auch lustig worden ist.
Und einfach, das hat sich so hochgesaukelt, der Abend, mit dem Publikum zusammen, der wird uns immer in Erinnerung bleiben. Also eigentlich witzigerweise das Konzert mit den wenigsten Zuhörern war, dass das am meisten in Erinnerung bleibt.
Cool. Da sieht man wieder, es müssen nicht immer die Riesenbühnen sein, gell?
Nee, gar nicht. Ich meine, das ist natürlich auch toll auf dem Festivalspielen vor ein paar tausend Leuten, das macht schon auch Spaß. Aber das Intimere, und gerade wenn man dann so viel Wert auf die Musik legt und auf das, ja, auf den Herz und auf Charakter legt, dann ist das schon was, was einen ganz, ganz von tief drinnen, glaube ich, irgendwie befriedigt.
Das ist schon was ganz Schönes.
Man macht in solchen Interviews, du hast ja wahrscheinlich auch schon einige gemacht, gerade wenn ihr jetzt die DES aufgenommen habt, wart ihr ja bestimmt auch schon mal beim Schasch Ried und so. Was man ja selten macht, ist, die witzigste Anekdote zu erzählen. Also die, die es ja bandintern immer gibt, wo man sagt, ah, weißt du noch, hier.
Jetzt wäre die Chance auszupacken.
Eine der witzigsten. Boah, das ist spontan gar nicht so einfach. Also eine witzige war, das hat auch was mit einem Auftritt zu tun, der vielleicht gar nicht so glücklich gelaufen ist. Das war eine Warm-Up-Party von den World Blas Music Days, die gibt es mittlerweile gar nicht mehr. Die gab es zweimal in der Neu-Ulmer Ecke bei uns unten, Ulm Allgäu, das hieß World Blas Music Days.
Und da gab es eine Warm-Up-Party und zwar die zweite. Da waren wir mit den Fexern und ich meine, da war es fettes Blech, war auch dabei. Auf jeden Fall war es eine riesen Halle und es waren ungelogen, ich glaube, 10 bis 15 zahlende Leute da. Also so gut wie niemand. Das war furchtbar. Das war echt peinlich.
Aber wir hatten natürlich neben Mords Gaudi da und mit Übernachtung. Und wir haben dann gegen Nachts dann auch noch entdeckt, wo die Küche ist und wo die Bar ist und so weiter und so fort. Und der Rest kann man sich ja dann denken, wie die Nacht verlaufen.
Kann man sich denken, ja.
Nach so einem erfolgreichen Auftritt muss man denen natürlich gebührend feiern, ja.
Was steht für dieses Jahr oder für die Zukunft an? Gibt es schon irgendwelche Projekte, wo ihr euch schon gesagt habt, okay, das wollen wir auf jeden Fall noch machen. Das muss gar nicht jetzt dann in nächster Zeit sein, aber so macht ja immer so Ideen.
Ja, also so ein ganz großes Highlight haben wir jetzt geplant, das ist jetzt ganz frisch seit letzter Woche, dass wir das machen. Ein großes Galakonzert, zehn Jahre, Blechverrückt im Forum in Günzburg. Das ist ein richtig schöner Konzertsaal. Und da werden die Fexer auch dabei sein, das ist unsere Partnerkabelle.
Und die haben auch zugesagt und wir werden ein paar Instrumentenausstellungen anbieten und so einen richtig schönen Galaabend machen. Und mehreren Highlights, also wir sind da gerade in der Anfangsplanung, aber der Termin steht jetzt schon, das ist der 21. September. Und da gibt es in den nächsten Wochen dann, startet auch der Kartenvorverkauf und alles.
Und da freuen wir uns sehr drauf. Also das wollen wir uns selber schenken zum 10-Jährigen, dass wir so ein großes Konzert machen in einem richtig schönen großen Konzertsaler.
Cool, wie viel passen da rein?
500 und wenn die voll sind, kann man nochmal hinten aufmachen. Dann 600, 700. Mal schauen.
Also da machen wir ordentlich Werbung, dass da die Gegenveranstaltung zu den 10 vorher stattfindet, quasi. Genau. Jetzt diesmal voll sein. Okay, gibt es was Wichtiges, was man über Blechverrückt noch wissen muss?
Am besten live auf ein Konzert kommen. Ich glaube, man kann da immer viel drüber reden, was eins besonders macht, aber man muss es auch erleben. Also Musik beschreiben ist immer schwierig. Ich glaube, wenn man es dann hört, versteht man, was man, was ich vielleicht auch versuche rüberzubringen, aber ja, das ist, glaube ich, schon was, was wichtig ist.
Und ich sage es auch immer an Konzerten, auch dem Publikum, ich finde das gerade in der heutigen Zeit einfach total wichtig, auf Konzerte zu gehen, Live-Musik zu machen. Das weiterhin wirklich, dass man das alle gemeinsam auch in der Szene. Und wir sind ja eine kleine Szene, muss man ja auch immer irgendwie dazu sagen.
Aber da müssen wir einfach gemeinsam schauen, dass das am Leben bleibt, durch die ganze KI und alles Mögliche. Und eben auch, was ja da vielleicht auch ein Teil davon ist, wichtig, die Komponisten unterstützen. Also gerade beim Alex auch, der hat jetzt seinen eigenen Verlag und alles, der macht es ja nebenberuflich, der hat einen ganz anderen Job.
Aber durch die ganzen KI-Sachen, die da kommen werden, die sich nicht aufhalten lassen, wird das bestimmt auch nicht einfacher. Und ich glaube, das ist schon wichtig, dass wir da alle zusammenhalten und das wertschätzen. Und genau, das ist auch das, was wir uns so, ja, oder was wir versuchen, einfach weiterzuverfolgen.
Und ja, das ist unser Ziel.
Das sind also bessere Schlussworte, könnte ich gar nicht finden. Also bin ich voll dabei. Unterstützt Kapellen. Mich ärgert, dass ich seitdem ich in Mainz wohl nicht mehr so Zugang zur Blasmusik habe, das ist immer so ewig weit weg.
Ja, das kann ich mir vorstellen, ja.
Und da jedes zweite Wochenende irgendwie drei, vier Stunden zu fahren, das ist halt, geht halt leider nicht mehr. Aber deswegen umso mehr hoffe ich, dass ihr besucht werdet, auch eure YouTube-Videos angeguckt werdet. Lohnt sich auf jeden Fall. Und vielleicht sehen wir uns dann auch irgendwann mal persönlich.
Vielleicht, ich weiß nicht, ob du als Dirigent in Ulm bist beim Deutschen Musikfest.
Ja, ich bin mit dem Kreisverband Jugendglasorchester. Spielen wir am Donnerstag im CCU.
Ah, okay. Donnerstag spielen wir auch irgendwo, aber noch bei einem Partnerverein. Ich weiß noch nicht, ab wann wir dann direkt in Ulm sind. Weiß nicht, aber vielleicht sehen wir uns da.
Wäre schön, ja.
Genau. Lukas, vielen Dank, dass du so ein bisschen blechverrückt vorgestellt hast. Und ja, wie gesagt, ich hoffe, wir sehen uns bald.
Das würde mich freuen. Danke dir auch.
Gerne, gerne.