On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6

Auf einen Kaffee mit BOB (Benefizorchester Bamberg) - Für welchen guten Zweck spielt ihr?

Montag, 12. Januar 2026 · 21 min

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Shownotes

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Am 7. März findet ein tolles Benefizkonzert im Theater Bamberg statt. Spielen wird das Benefizorchester Bamberg, ein Orchester, das es eigentlich nur einmalig 2024 geben sollte, aber jetzt weiter spielt. Warum und was sie spielen, hört ihr hier.
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge auf einen Kaffee mit hier im Blasmusik Podcast, einem kleinen Format, mit dem ich mit meinen Gästen über ein spezielles Thema spreche. Und meine heutigen Gäste sind Benjamin Kemmer und Christian Lang vom Bob, dem Benefizorchester in Bamberg. Sie sprechen über ihr Konzert jetzt im März, ein Benefizkonzert, wie der Name des Orchesters das natürlich auch vermuten lässt.

Und deshalb möchte ich hier ein wenig meine Reichweite zur Verfügung stellen. Wir haben das Gespräch schon im letzten Jahr aufgenommen und deswegen ist es ein bisschen mit diesem Jahr, nächstes Jahr. Es ist im März 2026, also jetzt in zwei Monaten findet dieses Konzert statt. Lasst euch nicht verwirren, aber hört unbedingt rein, es ist eine ganz, ganz tolle und wichtige Sache.

Wie trinkt ihr euren Kaffee? Oh, also ich schwarz mit Zucker und zu stark gibt's eigentlich nicht.

Weil du so lange nachts auf bist, dass du morgens wach werden musst.

Nee, tatsächlich nicht, aber ich glaube einfach, durch größeren Koffeinkonsum schlägt es auch nicht mehr so an. Aber ich finde auch, wenn das, also Kaffee muss einfach irgendwie so ein bisschen nach Bohne schmecken. Okay.

Okay. Benjamin. Ja, da bin ich voll dabei. Also schwarz, komplett ohne Zucker, komplett ohne alles und so klein wie möglich. Also der Espresso darf oder kann gar nicht stark genug sein.

Okay. Hatte ich so auch noch nie? Ist auch mal schön, so eine Variante zu haben. Okay, es soll nicht um Kaffee eigentlich gehen, sondern ihr seid mit einem Projekt an mich herangetreten, nämlich mit dem Benefizorchester Bamberg. Und ihr macht im März kommenden Jahres ein, wie das Orchester ja schon sagt, ein Benefizkonzert.

Fangen wir erstmal an. Für welchen Benefizgrund macht ihr denn dieses Konzert?

Also wir haben jetzt inzwischen das zweite Konzert, das wir so auf die Beine stellen, und es ist wie unser Premieren-Konzert, ist es auch wieder für die Stiftung Circus Giovanni. Die is eine Stiftung, die sich mehr oder weniger aus dem Don Bosco Jugendwerk halt aus etabliert hat. Der Circus Giovanni is dort eine Einrichtung in Bamberg, die anhand von Zirkuspädagogic benachteiligte Kinder hilft, sie unterstützt, sie ermutigt, dass sie auch, dass auch jedes Kind etwas kann durch ganz einfache Jonglierarbeiten, durch ein bisschen Akrobatik und so weiter.

Und die Kinder treten dann auch immer vor ihren Eltern, vor ihren Freunden auf und haben einfach das Gefühl, dass sie da was Gutes erreicht haben. Der Applaus gibt ihnen dann natürlich am Ende der Vorstellung immer recht. Und dieses Projekt ist es für uns einfach wert, dass wir es jetzt dann eben zum zweiten Mal unterstützen.

Es ist auch ein integratives Projekt, glaube ich. Also es sind alle möglichen verschiedenen Kinder dort zu Gast und reden da auf.

Genau, also bevorzugt natürlich geht es an die Kinder, die sonst eben nicht die Chance haben, irgendwelche anderen großartigen Freizeitaktivitäten aufgrund des finanziellen Backgrounds der Eltern machen zu können. Aber grundsätzlich ist eigentlich jedes Kind auch eingeladen.

unknown Okay.

Ist das dann so projektweise, dass das so in den Ferien stattfindet? Oder ist das eine regelmäßige Sache?

Das ist eine regelmäßige Sache, also es gibt wirklich Zirkuskinder, die da einmal die Woche trainieren.

unknown Okay.

Mit Zirkuspädagogen, mit Akrobatik-Trainern zusammen. Und dann bietet dieser Zirkus zusätzlich auch noch Zirkuswochen für Schulen an. Und wie ich aus dem Projekt heraus weiß, sind diese Zirkuswochen tatsächlich auch Jahre ausgebucht. Also die Schulen sind ja auch nicht geil drauf, diese Zirkuswochen machen zu dürfen.

Ja, weil einfach, weil man auch nach dieser Woche immer merkt, wie gestärkter die Kinder auch aussehen.

Okay. Du hast gesagt, ihr macht das das zweite Mal. Wann war das erste Mal?

2023 haben wir angefangen und das Konzert war im Frühjahr 2024.

Also quasi letztes Jahr. Quasi letztes Jahr. Okay. Und welchen Bezug habt ihr jetzt konkret zu dem Projekt? Also wer von euch hat jetzt die Idee gehabt, zu sagen, okay, das wollen wir unterstützen, dafür machen wir ein Orchester. Ihr grenzt schon so weiter.

Ja, also das Orchester ist eigentlich zuerst entstanden. Also die Idee gibt es schon unglaublich lange. Wir sind alle irgendwie zusammen im Orchester groß geworden, mehr oder weniger in einem oder beziehungsweise alle so im Landkreis Bamberich und kennen uns schon ewig. Und die Idee war, Mensch, wir könnten doch mal eigentlich wieder mit den alten Leuten zusammenspielen.

Wir fangen mal an, unsere Telefonlisten durchzugehen und rufen einfach mal ein paar Leute zusammen, die einfach Lust haben, ein gemeinsames Projekt zu spielen für einen guten Zweck. Das war die ursprüngliche Idee. Die ist dann ziemlich lange vor sich hin gegehrt, sagen wir mal, und letzten Endes kam uns dann die Zirkus-Giovanni-Stiftung ja mehr oder weniger zufällig über den Weg.

Denn wir haben schon, also wir haben damals schon gesagt, wenn wir irgendwas ein Projekt machen, dann muss es auch irgendwas Außergewöhnliches sein. Wir wollen irgendwo spielen, wo noch nie ein Orchester aufgetreten ist. Und in dem Fall war das in Bamberg in einem Zirkuszelt.

Okay, das ist natürlich super cool. Also Location-Massi, das heißt, ihr macht das diesmal auch wieder im Zirkuszelt. Nein, diesmal.

Nein, wir wollen ja, wir wollen unseren Musikernnen und Musikerinnen dafür, dass sie das Ganze auch komplett kostenlos machen und im Endeffekt sogar ein bisschen Geld mitbringen, um bei dem Orchester dabei sein zu dürfen. Wir wollen denen auch wieder was Besonderes bieten. Das heißt, wir haben jetzt das zweite Mal nicht gesagt, wir gehen wieder ins Zirkuszelt, auch weil das sehr deengt war von den Plätzen her.

Wir gehen jetzt für das zweite Konzert ins Bamberger Theater.

Auch nicht schlecht. Da hat auch noch nie ein Blasorchester gespielt, deswegen ist das auch Premiere. Ehrlich? Damit hätte ich jetzt gar nicht gerechnet. Ja, tatsächlich. Also die das ist fast nur Schauspiel. Ab und zu mal laufen so Musical-Sachen oder sowas, aber alles mit sehr kleiner Besetzung. Die Bühne ist auch nicht so ideal für ein großes Orchester gedacht, weil ein bisschen länglich, so wie eine Theaterbühne halt ist, nicht breit genug eigentlich, aber es wird schon alles klappen.

Und natürlich ist das Theater als städtische Institution erstmal gerade am Wochenende natürlich belegt. Deswegen kommt man da eigentlich ganz schwer rein. Wir haben aber da tatsächlich ganz viel Glück, muss man sagen, und ja, mit einigen Beziehungen ins Rathaus und einem guten Förderer, da relativ gute Connections gehabt, dass wir eben einfach für einen guten Zweck auch mal dieses Theater nutzen können.

Wie viel, also reden wir von einem kompletten symphonischen Blasorchester?

Genau. Wir haben jetzt nicht die Maximalstbesetzung. Ja. Also ja, sondern wollten das Ganze schon ein bisschen im Rahmen halten, aber wir werden gut 50 Leute sein. 50, 55.

Ja, aber das ist doch schon.

Ja, ja, klar. Also wir haben jetzt keine drei Fagotte und acht Tuben, aber ansonsten haben wir klar alles besetzt.

Das heißt, wenn jetzt ein Fagott jetzt zuhört und sagt er, ich will aber das dritte Fagott sein, nehmt ihr noch oder sagt ihr bei 50 jetzt jetzt Schluss?

Wir haben diesmal, glaube ich, auch beim ersten Mal haben wir versucht zu nehmen, was geht. Und bei manchen Dingen muss man dann einfach auch irgendwie einen Schlussstrich ziehen. Also wir haben gesagt, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, beim neunten Saxophon können wir dann doch leider nicht mehr. Ja, ja, klar. Spielen auch einige Leute tatsächlich ihr Zweitinstrument, die sind dann auf Klarinette umgeswitcht oder sowas.

Genau. Aber das Problem hat sich wirklich lösen lassen. Also wir hatten jetzt keinen so riesen Zulauf, dass uns die Bude eingerannt worden wäre.

Okay. Auf welches Programm darf man sich freuen?

Ist wieder mein Ding, ja. Vorhanauf heißt das natürlich im Theater. Und dann bieten sich natürlich viele, viele Dinge an, die irgendwas mit dem Thema Theater oder Bühne zu tun haben. Erstmal weit gefasst. Im ersten Teil waren wir im Zirkus, da haben wir natürlich ein Zirkusprogramm gespielt, logisch.

Und jetzt muss es natürlich wieder thematisch passen. Das heißt, Alfred Reed, Curtain Up, wird dabei sein als Opener. Ja, wir haben auch einige Dinge für Solisten dabei. Wir haben einen Solisten an der Baspo-Saune mit dem Way Down Blues. Und wir haben Someone Like You aus Jekyll and Hyde aus dem Musical für Flügelhorn.

Genau, und dann kommen noch ein paar Dinge, die ganz gut auf die Bühne passen. Charlie Chaplin zum Beispiel passt natürlich.

Sehr schön.

Sehr schön. Genau. Was haben wir noch dabei? Innuendo von Queen, mal als großes episches Werk. Und Starlight Express wird den Schluss machen. Passt auch gut. Ja, und dann haben wir noch ein paar kleinere Sachen, ein paar schöne Geschichten, die erzählt werden. Ein Klanggemälde, das ich persönlich ganz gern mag.

Esther Moon Whispers heißt es. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Benjamin Yeo ist eine ganz hübsche Nummer, dauert vielleicht viereinhalb, fünf Minuten. Relativ einfach technisch. Schwierigkeitsgrad 2 oder so. Und da geht es um so ein abendliches Bild, dass der Mond zum Fenster reinscheint und ein kleines Kind schläft und dann zieht ein Gewitter auf.

Und dann sagt der Mond, das Kind soll aufpassen, dass sich keinen Zug holt. Dann hört es aber auch wieder das Regnen auf und dann kommen die ersten Mondstrahlen wieder durch die Wolken. Genau, das war's.

unknown Okay.

Hübsch vertont, muss man sagen.

Okay. Ich habe ja vorhin gesagt, Christian, du bist der Dirigent Benjamin. Welche Funktion hast du in der ganzen Sache inne?

Wir waren ja am Anfang, also als diese Idee geboren wurde, waren wir zu viel. Christian als Dirigent war eh gesetzt. Der ist auch unser Zugfeld vielleicht hin. Also ich sage mal, zwei Drittel der Musiker und Musikerinnen wollten vor allem mitmachen, weil sie jemand unter ihm spielen wollten. Mutmaßig ist einfach mal so.

Mutmaßig.

Ich glaube nicht, dass es so viel sind, aber es sind mehr, es sind alle.

Wer nicht eh schon unter ihm gespielt hat. Nee, und dann waren es eben noch mit Debbie Hüller und meiner Frau Dommi, waren es dann jetzt zu viert, die wir eigentlich auf die Idee kamen, eigentlich aus der Idee raus zu sagen, wir müssten eigentlich mal wieder zusammen. Und so ist es so ist es entstanden.

Wir haben dann den, während der Christian den Orga, den musikalischen Part übernommen hat, haben wir anderen drei den Orga-Part übernommen. Und ich bin dann halt der mit den mit diesen ominösen Connections ins Rathaus. Die ja wichtig sind. Die wichtigsten ist, dass sie jetzt dann eben auch mit zu Leuten mit dem Intendanten vom Theater oder mit dem Stiftungsvorstand auseinandersetzt, dass alles so läuft.

Wenn man jetzt so ein Orchester aus dem Boden stampfen möchte, das ist ja jetzt also für ein symphonisches Blasorchester ja gar nicht so leicht. Er braucht Örtlichkeiten, Schlagwerk ist ein Thema.

Wie geht man daran? Also, das war tatsächlich meine große Sorge, dass wir einfach Probleme haben werden, so ein großes Orchester zusammenzubauen. Weil es war von Anfang an gesetzt, dass wir, wenn wir dieses Projekt machen, dass wir keine Abstriche machen, musikalisch. Das heißt, wir wollen spielen, auf was wir Lust haben, wir wollen aus dem Vollen schöpfen und wir wollen eine volle Besetzung haben.

Und deswegen war ich immer ein bisschen skeptisch. Und letzten Endes hat der Benji und auch die Debbie gesagt, macht euch mal überhaupt keine Sorgen. Wir kennen so viele Leute und es haben bestimmt so viele Leute Lust auf dieses Projekt. Wir telefonieren einfach ein bisschen rum und es wird es wird sich alles geben.

Und letzten Endes.

Und im Endeffekt war es dann so, dass du beim ersten Blick auf die Besetzungsreste gesagt hast, verdammt, jetzt muss ich mein Programm nochmal anpassen. Also nicht davon ausgegangen ist, dass wir solche Musiker nochmal dran kriegen.

Also tatsächlich, es haben viele Leute zugesagt, die wir aus unserer Jugend kennen. Einer ist jetzt in Weimar und spielt dort regelmäßig an Theateraushilfe und hat gesagt, nee, bei so einem Projekt packe ich meine Posaune ein und fahre natürlich wieder runter, weil es einfach eine coole Sache ist. Es haben wirklich sehr viele echt gute Musiker von nah und fern zugesagt, dass sie vorbeikommen.

Einer kam aus Landsberg am Lech extra hochgefahren, der jetzt dort unten unterwegs ist. Es waren einige studierte Musiker dabei und ja, es waren bestimmt 25% Dirigenten irgendwie in diesem Orchester gesessen, was ich persönlich auch sehr spannend fand. Ja, es hat unglaublich viel Spaß gemacht schon beim ersten Mal.

Und wir haben wirklich kaum Probleme gehabt, da eine gute Besetzung zusammenzukriegen. Wir haben noch ein-, zweimal nachgefragt dann, aber es ging über Mundpropaganda ziemlich gut. Und dadurch, dass wir wirklich in der Region Bamberg auch noch gut vernetzt sind, war es auch keine große Geschichte, jetzt irgendwelche Probenräume inklusive Schlagwerk zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Also da haben viele Vereine gesagt und auch einige Bürgermeister, klar, wir unterstützen es, das ist eine super Sache. Wir wollen da auch mit auf der Dankesliste stehen. Sehr gerne. Schön, dass ihr mal wieder bei uns zu Gast seid. Also das hat mich auch sehr gefreut. Das war wirklich eine schöne Sache.

Und es sind auch nicht allzu viele Proben. Es sind natürlich.

Das wäre die nächste Frage, nämlich gewesen. Wie groß ist der Probeaufwand? Weil so eine Mannschaft zusammenzubringen, ist ja dann doch auf dem Papier vielleicht ein bisschen leichter als dann in echt, wenn die Termine dann zu viel waren.

Genau, also es gibt eine Sichtungsprobe. Es gibt ein Probenwochenende, tatsächlich in der Jugendherberge, wo wir einen Musikverein in der Nähe von Schweinfurt haben, der uns den Proberaum fürs Wochenende zur Verfügung stellt, was natürlich total praktisch ist. Und es gibt eine Anspielprobe. Gibt es zwischendrin noch eine Probe?

Habe ich was vergessen?

Ja, eine haben wir tatsächlich noch im Januar zwischendrin. Eine haben wir noch.

Also Sichtungsprobe, einen Probentag, ein Probenwochenende und dann Generalprobe bzw. Anspielprobe und los.

Okay, cool.

Ja, das Problem ist natürlich immer, zu viele Termine, wie du schon sagst, funktioniert einfach deswegen nicht, weil man die Mannschaft dann nicht bekommt. Und dann erzählt man als Dirigent die Dinge vier, fünf, sechs Mal, dann wird es langweilig für alle, die immer da sind. Und man kommt letzten Endes auch nicht vorwärts.

Und das war einfach die Voraussetzung, wir haben von Anfang an kommuniziert, wir haben wenig Termine. Wir erwarten von jedem, dass das Zeug einfach steht, dann auch. Und da hat auch jeder sofort gesagt, klar, selbstverständlich. Also die Leute machen auch deswegen mit, weil sie da einfach Lust drauf haben, innerhalb kürzester Zeit ein einigermaßen anspruchsvolles Programm gut auf die Beine zu stellen und wirklich Spaß zu haben und einen guten Zweck letzten Endes auch noch im Hintergrund zu haben.

Wollt ihr das jetzt alle zwei Jahre dann so weitermachen in dem Turnus? Wir wollten es schon so, wenn es nach dir geht, wahrscheinlich ja, gell?

Wir wollten das nicht einmalig. Das Ding war ja angekündigt für alle Musiker, war ein einmaliges Erlebnis. Und das einmalige Erlebnis hatten wir 2024 und hatten dann praktisch im Konzert noch bei Reden von Stiftungsvorstand und Schirmer und so weiter, die haben uns ja schon mehr oder weniger das Messer auf die Brust gesetzt nach dem Motto, ja, mit einmal ist das jetzt aber hier nicht getan.

Und wir haben aber immer gesagt, der Druck von außen interessiert uns überhaupt nicht. Wenn wir es nochmal machen, dann nur wenn die Musiker das nochmal machen wollen. Weil jetzt nochmal so ein Ding auf die Beine stellen und nochmal nach 50 neuen Musikerinnen und Musikern zu suchen, wäre ich irre gewesen.

Und nachdem aber dann tatsächlich gut drei Viertel der Leute vom ersten Mal gesagt hat, sie sind auf jeden Fall wieder dabei. Und wir eigentlich nur Absagen hatten, weil also nicht weil sie keine Lust mehr hatten, sondern weil die Familienplanung mehr oder weniger dazwischen gekommen ist. Dann haben wir gesagt, okay, dann machen wir es mal.

Aber dass es jetzt ein regelmäßiger Turnus von zwei Jahren wird, war ich mal zu bezweifeln oder zumindest.

Dann reden wir nächstes Jahr noch.

Genau, können wir für den zweiten Fehler.

Vielleicht, genau. Also es war wirklich nur als einmaliges Projekt geplant und auch so ausgelegt und letzten Endes haben wir wirklich von den teilnehmenden Musikerinnen und Musikern einfach ein Wahnsinnsfeedback bekommen. Die haben gesagt, es hat einfach total Bock gemacht und es war einfach ein Wahnsinnsding und es war wirklich echt schön und hat sehr, sehr viel bewegt.

Und sie fänden es schade, wenn es jetzt nur einmal gewesen wäre. Das heißt, es kam tatsächlich seitens der Musiker einfach der dringende Wunsch an uns, doch nochmal sowas auf die Beine zu stellen.

Wie viele Menschen passen jetzt in das Theater rein? Wir reden davon ungefähr 430. Wie komme ich an Tickets? Das ist ja die entscheidende Frage.

Man kommt mit Tickets am einfachsten tatsächlich, entweder über unsere Mailadresse oder man kennt einen Musiker oder man schreibt uns über unseren Insta-Account an.

Also Mail und Insta-Account verlinke ich in den Shownotes. Alle Musiker schaffen es. Das ist ein bisschen schwierig. Also kein Problem.

Aber wenn die Mail und der Insta-Account drin stehen, da gibt es auf jeden Fall dann, solange es es halt gibt, Karten.

Super. Dann gibt es noch irgendwas, was wir vergessen haben, was ihr unbedingt erwähnen wollt?

Fällt mir da jetzt irgendwie nichts ein. Also es wird bestimmt eine schöne Geschichte werden. Ich freue mich sehr drauf. Ein ganz großes Dankeschön vielleicht an dieser Stelle an alle Musikerinnen und Musiker, die mitmachen und die sich dafür engagieren, die wirklich teilweise weite Wege fahren, sich Wochenenden frei schaufeln, vielleicht auch mal die Familie für ein Wochenende hinten anstellen.

Die sind ja alle in unserem Alter, mehr oder weniger. Es klingt so, wie wenn wir alle alt wären. Nee, aber wir sind alle so ein bisschen in dieser Familienplanungsgeschichte gerade drin. Und haben natürlich auch irgendwelche Kinder, die wir vielleicht verräumen müssen über die Wochenenden. Deswegen ist es immer nicht ganz so einfach.

Und deswegen vielen, vielen Dank an dieser Stelle auch vielen Dank an alle, die sich neben, unter, über, hinter der Bühne um alles kümmern und dieses schöne Projekt unterstützen.

Sehr schön. Und wie gesagt, wir sprechen nächstes Jahr. Einmalig, stimmt ja auch immer, einmal im Zelt, einmal im Theater. Und dann müsst ihr euch halt beim nächsten Mal noch irgendwas überlegen, damit es auch wieder einmalig wird und dann könnt ihr so weiterfahren. Ich finde es super, dass ihr diesen Orgaaufwand nicht scheut, dass es solche Projekte immer wieder gibt.

Also gerade so ein großes Orchester zu organisieren und so. Finde ich cool, den Zweck, sowieso. Und dann hoffe ich, dass ihr die Bude am 7. März vollkriegt, dass allein von den Zuschauerzahlen her ihr schon die Notwendigkeit habt, das noch weiterzumachen.

Das hoffen wir natürlich auch. Allerdings bin ich da wirklich guter Dinge.

Vielen lieben Dank, ihr zwei.

Vielen Dank für die Einladung.

Und das war schon wieder die Folge, wenn ihr auch einmal hier zu Gast sein wollt, euer Konzert bewerben, eure Aktion bewerben, eine neue CD vielleicht zu besprechen habt. Oder eine andere Idee habt in eurem Verein, in eurem Blasorchester, die ihr findet, könnte man mal darstellen, damit andere Vereine, Orchester sich daran ein Beispiel nehmen können.

Oder wenn ihr sagt, wir haben was ausprobiert, das ging gar nicht, aber ihr wolltet darüber auch mal sprechen, um zu zeigen, wo vielleicht manche Fallstricke bei Aktionen auch sein kann, die man nicht bedacht hatte, dann schreibt mich doch gerne an unter blasmusikpodcast.gmx.de oder über meinen Instagram-Account.

Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Tag. Ich hoffe, ihr seid dann auch bei den großen Interviews wieder dabei. Am Donnerstag geht's los und ich wünsche euch jetzt alles Gute, euer Andi.

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